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Patent Searching and Data


Title:
SHRINKING TUNNEL
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/110293
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a shrinking tunnel for heat-shrinking film (2) onto package formations (3), having a tunnel interior (5) forming a tunnel entrance (5.1) and a tunnel exit (5.2), wherein the package formations (3) to be provided with heat-shrinking film (2) may be moved through said interior for the purpose of shrinking the heat-shrinking film by the application of heat.

Inventors:
SCHILLING, Christian (Massenhäuserstrasse 15a, Diemelsee 1, 34519, DE)
BRAAM, Herbert (Mergelkamp 30a, Kranenburg, 47559, DE)
Application Number:
EP2008/001776
Publication Date:
September 18, 2008
Filing Date:
March 06, 2008
Export Citation:
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Assignee:
KHS AG (Juchostrasse 20, Dortmund, 44143, DE)
SCHILLING, Christian (Massenhäuserstrasse 15a, Diemelsee 1, 34519, DE)
BRAAM, Herbert (Mergelkamp 30a, Kranenburg, 47559, DE)
International Classes:
B65B53/06
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Claims:

Patentansprüche

1. Schrumpftunnel zum Aufschrumpfen von Schrumpffolie (2) auf Packformationen (3), mit einem einen Tunneleinlass (5.1) und einen Tunnelauslass (5.2) bildenden Tunnelinnenraum (5), durch den die mit der Schrumpffolie (2) versehenen Packformationen (3) zum Aufschrumpfen der Schrumpffolie (2) durch Hitzeeinwirkung hindurch bewegbar sind, gekennzeichnet durch ein Kameraüberwachungssystem (13) mit wenigstens einer Kamera (10, 1 1 , 17) zur überwachung wenigstens eines Teilbereichs des Tunnelinnenraums (5).

2. Schrumpftunnel nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Kamera (10, 11 ) des Kameraüberwachungssystems (13) außerhalb des Tunnelinnenraums (5) angeordnet ist.

3. Schrumpftunnel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Tunneleinlass (5.1) und/oder am Tunnelauslass (5.2) Mittel (8, 9) zur Erzeugung wenigstens eines den Tunnelinnenraum (5) nach außen abschließenden Luftvorhangs (8.1 , 9.1 ) vorgesehen sind, und dass die wenigstens eine außerhalb des Tunne- linnenraumes (5) angeordnete Kamera (10) den Tunnelinnenraum (5) oder den

Teilbereich des Tunnelinnenraumes durch den wenigstens einen Luftvorhang (8.1 , 9.1 ) hindurch erfasst.

4. Schrumpftunnel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- zeichnet, dass wenigstens eine Kamera (17) im Tunnelinnenraum (5) angeordnet ist.

5. Schrumpftunnel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Kamera (10, 11 , 17) verfahrbar und/oder schwenkbar vorgesehen ist.

6. Schrumpftunnel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die von der wenigsten einen Kamera (10, 11 , 17) gelieferten Bilder über das Kamerasystem 13 und eine Datenübertragungsstrecke, an einen räum- lieh oder geographisch entfernten Ort übertragbar sind.

7. Schrumpftunnel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die übertragung online erfolgt.

Description:

Schrumpftunnel

Die Erfindung bezieht sich auf einen Schrumpftunnel gemäß Oberbegriff Patentan- spruch 1.

Schrumpftunnel zum Aufschrumpfen einer Schrumpffolie auf Packformationen sind bei Shrinkpackern, d.h. bei Packern bzw. Packanlagen zum Verpacken von Packformationen mit Schrumpffolie bekannt.

Unter Packformation sind in Sinne der Erfindung die unterschiedlichsten, mit Schrumpffolie zu verpackenden Packgüter zu verstehen, insbesondere auch Packformationen bestehend aus mehreren Packgütern oder Einzelverpackungen, insbesondere auch bestehend aus mehreren Behältern, Flaschen, Dosen oder derglei- chen Einzelverpackungen, die dann über die aufgeschrumpfte Schrumpffolie zu einer Verpackungseinheit oder zu einem Gebinde zusammengefasst sind.

Aufgabe der Erfindung ist es, einen Schrumpftunnel aufzuzeigen, der eine visuelle überwachung und/oder Steuerung des Schrumpfprozesses ermöglicht. Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Schrumpftunnel entsprechend dem Patentanspruch 1 ausgebildet.

Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren 1 und 2, die jeweils in vereinfachter schema- tischer Darstellung und in Seitenansicht einen Schrumpftunnel eines Shrinkpackers zeigen, näher erläutert.

In der Figur 1 ist mit 1 allgemein der Schrumpftunnel eines Shrinkpackers, d.h. einer Anlage zum Aufschrumpfen einer Schrumpffolie 2 auf Packformation 3 dargestellt, und zwar beispielsweise zur Bildung von Verpackungseinheiten oder Gebinden 4, in denen die die Packformationen 3 bildenden Einzelverpackungen über die aufgeschrumpfte Schrumpffolie 2 zusammengehalten sind.

Der Schrumpftunnel 1 bildet einen nach Außen durch eine Tunnelwandung abge- schlossenen Tunnelinnenraum 5, durch den die bereits mit der Schrumpffolie 2 umhüllten Packformationen 2 zum Aufschrumpfen der Schrumpffolie 2 unter Hitzeeinwirkung bzw. zur Bildung der Gebinde 4 mittels eines Transporteurs, beispielsweise eines Transportbandes 6 hindurchbewegt werden. Der Tunnelinnenraum 5 wird hierfür von einer Heizeinrichtung 7 mit Heißluft beaufschlagt, sodass die für das Auf-

schrumpfen der Schrumpffolie erforderliche hohe Temperatur von wenigstens 200 0 C erreicht ist.

Am Tunneleinlauf 5.1 , an dem die mit der Schrumpffolie 2 versehenen Packformatio- nen 3 mit dem Transporteur 6 in den Tunnelinnenraum 5 hineinbewegt werden, sowie auch am Tunnelauslauf 5.2, an welchem die Gebinde 4 den Tunnelinnenraum 5 verlassen, sind jeweils an der Oberseite der dortigen Eintritts- bzw. Austrittsöffnung Einrichtungen 8 bzw. 9 vorgesehen, mit denen durch eine vertikale oder im Wesentliche vertikale Luftströmung aus erhitzter Luft ein Luftvorhang 8.1 bzw. 9.1 erzeugt wird, und zwar zum Abschluss bzw. zur Einhausung des Tunnelinnenraumes 5 auch am Tunneleinlauf 5.1 und Tunnelauslauf 5.2.

Die Einrichtungen 8 und 9 bestehen beispielsweise im Wesentlichen aus einer oder aber mehreren schlitzförmigen Luftaustrittsöffnungen sowie aus entsprechenden Ge- blasen, die beispielsweise mit Heißluft aus der Heizeinrichtung 7 gespeist werden. Außerhalb des Tunnelinnenraumes sind mehrere Kameras 10 und 11 vorgesehen, mit denen über den Tunneleinlass 5.1 bzw. Tunnelauslass 5.2 der Tunnelinnenraum 5 bzw. der dort stattfindende Schrumpfprozess überwacht werden kann, und zwar jeweils durch den Luftvorhang 8.1 und 9.1 hindurch.

Bei der in der Figur 1 dargestellten Ausführungsform ist eine Videokamera 10 am Tunneleinlauf 5.1 und in einem ausreichenden Abstand von diesem Einlauf und eine weitere Videokamera 11 am Tunnelauslauf 5.2 mit ausreichendem Abstand von diesem Auslauf vorgesehen, beispielsweise in einem Abstand von 1 ,5 - 2 m. Zur Aus- leuchtung des Tunnelinnenraumes 5 dienen hitzebeständige elektrische Lampen 12, von denen in der Figur 1 der einfacheren Darstellung wegen nur eine Lampe 12 wiedergegeben ist.

Mit der Videokamera 10 erfolgt durch den Luftvorhang 8.1 hindurch eine überwa- chung bzw. optische Erfassung (Visualisierung) des ersten, sich in Transportrichtung A an den Tunneleinlauf 5.1 anschließenden Teilbereichs des Tunnelinnenraumes 5, auf welchem (Teilbereich) die entscheidenden Schritte des Schrumpfvorganges stattfinden, nämlich die Versiegelung der unterhalb der jeweiligen Packformation 3 befindlichen überlappenden Abschnitte 2.1 der Schrumpffolie 2, das Aufblasen der Schrumpffolie über die beim Umhüllen der jeweiligen Packformation 3 mit der Schrumpffolie 2 gebildeten seitlichen Schrumpfaugen 2.2 sowie das Einleiten des eigentlichen Schrumpfvorgangs durch Erhitzen der jeweiligen Schrumpffolie, insbesondere auch an deren der jeweiligen Verpackungsformation 3 zugewandten Innenfläche. Diese ersten von der Videokamera 10 auf jeden Fall überwachten bzw. er- fassten Schritte des Schrumpfvorgangs bestimmen bereits entscheidend das spätere

optische Erscheinungsbild der Gebinde 4 bzw. der Qualität des Schrumpfprozesses. An diese ersten Schritte des Schrumpfvorgangs anschließend erfolgt dann das sogenannte Ausschrumpfen der Schrumpffolie. Mit der Videokamera 11 wird durch den Luftvorhang 9.1 hindurch der Teilraum des Tunnelinnenraumes 5 in Transportrich- tung A vor dem Tunnelauslass 5.2 erfasst und damit auch die Packformationen 3 bzw. Gebinde 4 mit der aufgeschrumpften Schrumpffolie sowie die Qualität des jeweiligen Schrumpfvorgangs.

Die Videokameras 10 und 11 sind Bestandteil eines Kamera- oder überwachungs- Systems, welches eine vielseitige Verwendung der von den Kameras 10 und 11 generierten Bilder ermöglicht, z.B. u.a. eine Darstellung der Bilder auf Monitoren 14, sodass unter Berücksichtigung dieser Bilder u.a. eine optimale Steuerung des Schrumpfprozesses bzw. eine optimale Einstellung des Schrumpftunnel 1 und /oder einer diesen Tunnel aufweisenden Verpackungslinie, insbesondere auch bei einem Wechsel der Schrumpffolie und/oder bei einem Formatwechsel usw. möglich sind.

Weiterhin besteht auch die Möglichkeit, bei im Schrumpfprozess auftretenden Fehlern die von den Kameras 10 und 11 gelieferten Bilder über das Kamerasystem 13 und eine Datenübertragungsstrecke, beispielsweise über eine Internet-Verbindung an ein räumlich oder geographisch entferntes Serviceunternehmen, beispielsweise an die Serviceabteilung des Herstellers des Schrumpftunnels 1 zu übermitteln, um so mit einer gezielten und schnellen Fehleranalyse die Behebung eines aufgetretenen Fehlers zu erreichen.

Dabei ist es von besonderem Vorteil, wenn die vom Kamerasystem während des Schrumpfvorganges aufgenommenen Bilder direkt, d.h. ohne zeitliche Verzögerung an den anderen Ort übertragen werden, so dass der Schrumpfprozess direkt von diesem Ort aus verändert und überwacht werden kann. Der Fachmann spricht bei einer Datenübertragung ohne zeitliche Verzögerung auch von einer Online- übertragung.

Weiterhin besteht die Möglichkeit, die von den Kameras 10 und 11 gelieferten Bilder oder Bilddaten zu Dokumentationszwecken zu speichern, sodass diese Daten im Bedarfsfall abgerufen werden können.

Vorstehend wurde davon ausgegangen, dass außerhalb des Tunnelinnenraumes 5 zwei Kameras 10 und 11 vorgesehen sind. Selbstverständlich kann die Anzahl der Kameras auch größer sein oder aber es kann auch ausreichend sein, mit lediglich einer einzigen oder aber mit mehreren Kameras lediglich den ersten auf den Tunnel-

einlauf 5.1 in Transportrichtung A folgenden Teilraum des Tunnelinnenraumes 5 zu erfassen, in welchem die wesentlichen Schritte des Schrumpfvorgangs stattfinden.

Die Figur 2 zeigt in einer Darstellung wie Figur 1 einen Schrumpftunnel 1 a, der sich vom Schrumpftunnel 1 im Wesentlichen nur dadurch unterscheidet, dass am Tunneleinlauf 5.1 und am Tunnelauslauf 5.2 anstelle der Einrichtungen 8 und 9 zur Erzeugung der Luftvorhänge 8.1 bzw. 9.1 jeweils eine Gardine bzw. ein Vorhang 15 (am Tunneleinlauf 5.1 ) bzw. 16 (am Tunnelauslauf 5.2) aus einem hitzebeständigen Material vorgesehen ist. Die Vorhänge 15 und 16, mit denen wiederum eine Einhausung des Tunnelinnenraumes 5 auch am Tunneleinlauf 5.1 bzw. am Tunnelauslauf 5.2 erreicht ist, sind beispielsweise einteilig oder aber mehrteilig ausgebildet, und zwar im letzten Fall z.B. derart, dass mehrere Vorhangelemente senkrecht zur Transportrichtung A des Transportbandes 6 aneinander anschließen und/oder in Transportrichtung A aufeinander folgend vorgesehen sind.

Zur überwachung ist im Tunnelinnenraum 5 wenigstens eine Videokamera 17 angeordnet, und zwar vorzugsweise hitzegeschützt und schwenkt- und/oder verfahrbar, sodass alle Details und Abläufe im Tunnelinnenraum 5 genauestens beobachtet werden können. Die Kamera 17 ist wiederum Bestandteil des Kamerasystems 13, mit dem die Bilder der Kamera 17 in der gleichen Weise, wie dies vorstehend für die Bilder oder Bilddaten der Kameras 10 und 11 beschrieben wurde, auf Monitoren 14 dargestellt und/oder anderweitig verwendet werden können. Es besteht auch die Möglichkeit, weitere Kameras außerhalb des Tunnelinnenraumes 5 vorzusehen, wie dies mit unterbrochenen Linien bei 11 dargestellt ist. Die Videokamera 17 ist vor- zugsweise in einem kühleren oder gekühlten Bereich des Tunnelinnenraumes 5 vorzusehen, und zwar außerhalb des zum Schrumpfen der Schrumpffolie 2 aus Düsen austretenden Heizluftstroms.

Der Transporteur bzw. das Transportband 6 können für einen einspurigen Packgut- ström oder einen mehrspurigen Packgutstrom ausgebildet sein.

Bezugszeichenliste

1 , 1a Schrumpftunnel

2 Schrumpffolie

3 Packformation

4 Gebinde

5 Tunnelinnenraum

5.1 Tunneleinlass

5.2 Tunnelauslass

6 Transportband

7 Heizvorrichtung

8, 9 Einrichtung zur Erzeugung eines Luftvorhangs

8.1 , 9.1 Luftvorhang

10, 1 1 Videokamera

12 Lampe

13 Kamera- oder überwachungssystem

14 Monitor

15, 16 Vorhang

17 Kamera

Transportrichtung