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Patent Searching and Data


Title:
SHUTTER LAMELLA
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/077924
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a shutter lamella for closing an outer skin opening of a watercraft.

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JP4410518Automobile carrier
Inventors:
HALFMANN, Sebastian (Schwentinestr. 47c, Norderstedt, 22851, DE)
OESMANN, Hans (Fischbeker Weg 14, Hamburg, 21149, DE)
ZIELSKE, Alexander (Emil-Specht-Allee 4, Aumühle, 22299, DE)
Application Number:
EP2017/077253
Publication Date:
May 03, 2018
Filing Date:
October 25, 2017
Export Citation:
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Assignee:
THYSSENKRUPP MARINE SYSTEMS GMBH (Werftstr. 112-114, Kiel, 24143, DE)
THYSSENKRUPP AG (ThyssenKrupp Allee 1, Essen, 45143, DE)
International Classes:
B63B19/08; B63G13/02; E05D15/02; E06B3/01; E06B9/06; F41H3/02; H01Q15/00
Foreign References:
JP2004027739A2004-01-29
DE10250284A12004-05-13
DE102015202551A12016-08-18
EP2433859A12012-03-28
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
THYSSENKRUPP INTELLECTUAL PROPERTY GMBH (ThyssenKrupp Allee 1, Essen, 45143, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Verschlusslamelle (12) zum Verschließen einer Außenhautöffnung (4) eines Wasserfahrzeugs (2), umfassend

einen Hohlkörper (14) mit zumindest einem im Inneren des Hohlkörpers (14) angeordneten Verstärkungselement (16),

wobei ein Außenumfang einer Querschnittfläche des Hohlkörpers (14) durch zwei parallele Längskanten (20i, 202) und zwei die Längskanten (20i, 202) an ihren Enden verbindende punktsymmetrisch zueinander angeordneten Querkanten 222) gebildet wird.

2. Verschlusslamelle (12) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper (14) eine radarstrahlenreflektierende Oberfläche aufweist.

3. Verschlusslamelle (12) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche durch eine metallische Folie oder eine metallische Gitterstruktur gebildet wird.

4. Verschlusslamelle (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper (14) aus einem GFK-, CFK-, Stahl-, oder Aluminiumwerkstoff hergestellt ist.

5. Verschlusslamelle (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Verstärkungselement (16) einen stegförmigen Verlauf hat.

6. Verschlusslamelle (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Verstärkungselement (16) als Schaumkern (28) des Hohlkörpers (14) ausgebildet ist.

7. Verschlusslamelle (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenumfang der Querschnittfläche des Hohlkörpers (14) mit den Längskanten und den Querkanten ein Parallelogramm beschreibt.

8. Verschlusslamelle (12) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass gegenüberliegende Innenwinkel des Parallelogramms 40° - 90° betragen.

9. Verschlusslamelle (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass voneinander abgewandte Stirnseiten des Hohlkörpers (14) zur Befestigung eines Führungselements (40, 42) ausgebildet sind, um über das Führungselement (40, 42) die Verschlusslamelle (12) in der Außenhautöffnung (4) des Wasserfahrzeugs (2) zu halten.

10. Verschlusslamelle (12) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungs- element (40, 42) in den Hohlkörper (14) einschiebbar ausgebildet ist.

I I . Verschlusslamelle (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen voneinander abgewandten Stirnseiten des Hohlkörpers (14) verlaufende Kantenbereiche des Hohlkörpers (14) Radien mit einem Maß zwischen 5 mm und 50 mm ausbilden.

Description:
Verschlusslamelle

Die Erfindung betrifft eine Verschlusslamelle zum Verschließen einer Außenhautöffnung eines Wasserfahrzeugs.

Bei Wasserfahrzeugen, beispielsweise militärisch genutzten Überwasserschiffen, sind regelmäßig innerhalb der Außenhaut des Schiffes angeordnete Räume vorgesehen, die als Stauraum für Beiboote vorgesehen sein können, um diese bei Bedarf zu Wasser lassen zu können. Es können Verschlussvorrichtungen vorgesehen sein, um diese Räume zu verschließen, wenn kein Zugang erforderlich ist. Eine Verschlussvorrichtung kann über ein torartiges Verschlusselement oder aber über mehrere parallel zueinander angeordnete Verschlusslamellen verfügen, um die Außenhautöffnung zu verschließen beziehungsweise abzudecken. Verschlusslamellen haben bei entsprechender Anordnung zueinander und Gestaltung der Schließmechanik der Verschlussvorrichtung den Vorteil, dass sie in der geöffneten Position platzsparend angeordnet werden können. Verschlusslamellen stellen allerdings bestimmte Anforderungen an der Festigkeit und die Art und Weise der Ankopplung der Verschlusslamellen an die Schließmechanik der Verschlussvorrichtung. Weiterhin ist bei der Formgebung der Außenkontur der Verschlusslamellen darauf zu achten, dass jeweils benachbarte Verschlusslamellen derart komplementär zueinander sind, dass sie beim Öffnen der Verschlussvorrichtung sich gegeneinander bewegen können, um geöffnet einen möglichst kleinen Raum einzunehmen.

Ausgehend hiervon besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine Verschlusslamelle bereitzustellen, die oben skizzierten Anforderungen Rechnung trägt.

Die Aufgabe wird gelöst durch eine Verschlusslamelle zum Verschließen einer Außenhautöffnung eines Wasserfahrzeugs, umfassend einen Hohlkörper mit zumindest einem im Inneren des Hohlkörpers angeordneten Verstärkungselement, wobei ein Außenumfang einer Querschnittfläche des Hohlkörpers durch zwei parallele Längskanten und zwei die Längskanten an ihren Enden verbindende punktsymmetrisch zueinander angeordneten Querkanten gebildet wird.

Eine erfindungsgemäße Verschlusslamelle hat eine Längsausdehnung entlang einer Längsrichtung L. Unter einer Querschnittsfläche des Hohlkörpers ist demnach bezogen auf diese Längsrichtung L eine Fläche in einer Ebene zu verstehen, bei der die Längsrichtung L die Flächennor- male der Querschnittsfläche bildet. Wenn beispielsweise senkrecht beziehungsweise vertikal stehende Verschlusslamellen vorgesehen sind, ist eine Querschnittsfläche in einer horizontalen Ebene angeordnet. Bevorzugt ist bei eine derartigen Anordnung der Verschlusslamellen vorgesehen, dass eine vertikale Ausdehnung einer Verschlusslamelle 2000 mm nicht unterschreitet. Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Hohlkörper aus einem GFK-, CFK-, Stahl-, oder Aluminiumwerkstoff hergestellt beziehungsweise gefertigt ist. Hierdurch sind die Verschlusslamellen in Leichtbauweise herzustellen, wobei sich über das Verstärkungselement die nötige Festigkeit gewährleisten lässt, damit die Verschlusslamellen in der Lage ist den auftre- tenden Belastungen standzuhalten.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das zumindest eine Verstärkungselement einen stegförmigen Verlauf hat. Über eine geeignete Gestaltung des stegförmigen Verlaufs lässt sich die Festigkeit der Verschlusslamelle gezielt auf die zu erwartenden Belastungen auslegen.

Eine alternative Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das zumindest eine Verstärkungselement als Schaumkern des Hohlkörpers ausgebildet ist. Das vorsehen eines Schaumkern bieten fertigungstechnische Vorteile, da hier der Hohlkörper lediglich gleichmäßig ausgeschäumt werden muss.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Außenumfang der Querschnitt- fläche des Hohlkörpers mit den Längskanten und den Querkanten ein Parallelogramm beschreibt. Hierbei ist insbesondere vorgesehen, dass gegenüberliegende Innenwinkel des Parallelogramms 40° - 90° betragen. Hierdurch lassen sich benachbarte Verschlusslamellen derart geometrisch aufeinander abstimmen, dass sie sich beim Öffnen der Verschlussvorrichtung gegeneinander bewegen können.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass voneinander abgewandte Stirnseiten des Hohlkörpers zur Befestigung eines Führungselements ausgebildet sind, um über das Führungselement die Verschlusslamelle in der Außenhautöffnung des Wasserfahrzeugs zu halten. Hierdurch wird eine Schnittstelle geschaffen, über die die Verschlusslamellen bedarfsweise mit unterschiedlichen Führungselementen ausgestattet werden können. Die Führungselemente können von der Schließmechanik beaufschlagt werden und übertragen eine Öffnungsbewegung oder eine Schließbewegung auf die Verschlusslamellen.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das Führungselement in den Hohlkörper einschiebbar ausgebildet ist. Bevorzugt umschließt der Hohlkörper das Führungselement bündig und umfängliche, wenn das Führungselement in de Hohlkörper eingeschoben ist.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass zwischen voneinander abgewandten Stirnseiten des Hohlkörpers verlaufende Kantenbereiche des Hohlkörpers Radien mit einem Maß zwischen 5 mm und 50 mm ausbilden. Auch hierdurch lassen sich benachbarte Verschluss- lamellen derart geometrisch aufeinander abstimmen, dass sie sich beim Öffnen der Verschlussvorrichtung gegeneinander bewegen können.

Die Erfindung wird nachfolgend mit weiteren Merkmalen, Einzelheiten und Vorteilen anhand der beigefügten Figuren erläutert. Die Figuren illustrieren dabei lediglich beispielhafte Ausführungsformen der Erfindung. Hierin zeigen

Figur 1 ein Überwasserschiff mit zwei Außenhautöffnungen und diese abdeckende

Verschlussvorrichtungen;

Figur 2 eine perspektivische Ansicht einer Verschlussvorrichtung:

Figuren 3a, 3b eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Verschlusslamelle;

FFiiqguurreenn 33aa,, 33bb eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Verschlusslamelle;

Figuren 4a, 4b eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Verschlusslamelle;

Figuren 5a, 5b eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Verschlusslamelle;

Figuren 6a, 6b eine optionales Detail der Ausführungsform gemäß Figuren 3a, 3b;

Figuren 7a, 7b ein Zusammenbau von zwei Verschlusslamellen der Ausführungsform gemäß Figuren 4a, 4b und

Figuren 8a, 8b ein Zusammenbau von zwei Verschlusslamellen der Ausführungsform ge- mäß Figuren 3a, 3b

Die Figur 1 zeigt ein Überwasserschiff 2 in Gestalt eines Marineschiffes. Oberhalb einer nicht weiter gekennzeichneten Wasseroberfläche weist das Überwasserschiff 2 zwei Außenhautöffnungen 4 auf, wobei diese Anzahl vorliegend als exemplarisch anzusehen ist. Die Außenhautöffnungen 4 sind mit jeweils einer Verschlussvorrichtung 10 abgedeckt, wobei die Verschlussvorrichtung 10 zwischen einer vorliegend dargestellten Schließposition und einer Öffnungsposition bewegt werden kann. Hierzu weist die Verschlussvorrichtung 10 mehrere im Wesentlichen senkrecht ausgerichtete und bewegbare erfindungsgemäße Verschlusslamellen 12 auf. Vorliegend ist eine Verschlussvorrichtung 10 rein exemplarisch mit acht Verschlusslamellen 12 dargestellt, wobei jede hiervon abweichende Anzahl vorgesehen sein kann. Bevorzugt ist allerdings, dass eine gerade Anzahl an Verschlusslamellen 12 vorgesehen ist. Weiterhin ist bevorzugt, dass sich die Verschlusslamellen 12 zu gleichen Teilen zu entgegengesetzten Seiten der Außenhautöffnung 4 in die Öffnungsposition verschieben lassen, das heißt ausgehend von der Schließposition die Au- ßenhautöffnung 4 mittig freigeben und zu den Seiten der Außenhautöffnung 4 in die Öffnungsposition verfahren.

Die Figur 2 zeigt die Verschlussvorrichtung 10 in einer schematischen und nicht maßstabsgetreuen Darstellung. Gezeigt ist eine Antriebsvorrichtung 30, eine obere und die untere Führungs- schiene 50, 52 und zwei Verschlusslamellen 12i und 12^. Bei den beiden Verschlusslamellen 12i, 121 handelt es sich um die jeweils erste Verschlusslamelle 12 der beiden Hälften der Verschlussvorrichtung 10, die bevorzugt zu gleichen Teilen zu entgegengesetzten Seiten der Außenhautöffnung 4 öffnen. Die beiden Verschlusslamellen 12 \ , 12 \ können hierzu von der Antriebsvorrichtung 30 zu den entgegengesetzten Seiten in die Öffnungsposition bewegt werden. Die Antriebsvorrichtung 30 umfasst eine obere 32i und eine untere Rollenkette 32 2 , Antriebsmittel 34 beispielsweise in Form eines Elektromotors oder eines Pneumatikmotors zum Antrieb der Rollenketten 32i, 32 2 und zwei Umlenkungen 36, 38 an entgegengesetzten Seiten der Verschlussvorrichtung 10, über die die Rollenketten 32^ 32 2 geführt sind. Hierbei ist die Umlenkung 36 durch die Antriebsmittel 34 angetrieben und die andere Umlenkung 38 passiv ausgeführt. Über die Umlenkung 36 sind die beiden Rollenketten 32^ 32 2 angetrieben. Beide Rollenketten 32^ 32 2 sind als Endlosketten gestaltet und jeweils mit den beiden Verschlusslamellen 12i und 12^ antriebsmäßig verbunden. Hierbei ist die obere Rollenkette 32i mit oberen Führungselementen 40i und 40i' und die untere Rollenkette 32 2 mit unteren Führungselementen 42i und 2 der Verschlusslamellen 12 l 5 12 verbunden. Weiterhin ist mit einer strichpunktierten Linie die Längsrichtung L der Verschlusslamellen 12 gekennzeichnet.

Die Figuren 3 bis 5 zeigt verschiedene Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen Verschlusslamelle 12, wobei in der jeweils linken mit a) bezeichneten Bildhälfte eine Variante mit stegförmig ausgebildetem Verstärkungselement 16 und in der jeweils rechten mit b) bezeichneten Bildhälfte eine alternative Variante mit als Schaumkern ausgebildetem Verstärkungselement 16 gezeigt ist.

Die Figur 3a) zeigt einen Querschnitt einer Verschlusslamelle 12 mit einem Hohlkörper 14 und ein in dessen Innerem angeordnetes stegförmiges Verstärkungselement 16, das vorliegend vier Stege 18i bis 18 4 umfasst. Der Außenumfang des Hohlkörpers 14 bildet die Form eines Parallelogramms mit paarweise gegenüberliegenden Längsseiten 20i, 20 2 beziehungsweise Querseiten 22i, 22 2 . Die Stege 18i bis 18 4 verlaufen parallel und gleichmäßig beabstandet zueinander und verbinden jeweils die Längsseiten 20i, 20 2 miteinander. Die Anordnung der Stege 18i bis 18 4 ist derart getroffen, dass die Stege 18i, 18 2 mit den Längsseiten 20i, 20 2 und die Stege 18 2 , 18 3 mit den Längsseiten 20i, 20 2 und die Stege 18 3 , 18 4 mit den Längsseiten 20i, 20 2 jeweils recht- winklige Volumenelemente 24^ 24 2 , 24 3 einschließen. Außerdem schließen der Steg 18i, die Querseite 22 l5 die Längsseite 20 2 und der Steg 18 4 , die Querseite 22 2 , die Längsseite 20 3 jeweils dreieckige Volumenelemente 26i, 26 2 ein. Weiterhin ist mit einer strichpunktierten Linie um den Hohlkörper 14 herum ein Führungselement 40, 42 angedeutet.

Die Figur 3b) zeigt einen Querschnitt einer Verschlusslamelle 12 mit einem Hohlkörper 14 und ein in dessen Innerem angeordnetes Verstärkungselement 16, das vorliegend als Schaumkern 28 des Hohlkörpers 14 ausgebildet ist. Hierbei kann vorgesehen sein, dass der Schaumkern 28 das Innere des Hohlkörpers 14 vollständig ausfüllt. Denkbar wäre auch, dass der Schaumkern 28 gewisse Bereiche des Inneren des Hohlkörpers 14 ausspart. Weiterhin ist denkbar, dass der Schaumkern eine variierende Dichte aufweist, beispielsweise fester und dichter in Bereichen nahe des Hohlkörpers 14. Der Hohlkörper 14 kann wahlweise aus GFK oder CFK gefertigt sein.

Die Figuren 4a) und 4b) zeigen eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Verschlusslamelle 12, wobei gegenüber der Ausführungsform der Figuren 3a) und 3b) lediglich der Hohlkörper 14 dahingehend geändert wurde, dass dieser nunmehr eine rechteckige Form, als Sonderform eines Parallelogramms, ausbildet, so dass bei der Varianten mit dem stegförmigen Verstärkungselement 16 nur zwei Stege 18i und 18 2 und außerdem keine dreieckigen Volumenelemente vorgesehen sind.

Die Figuren 5a) und 5b) zeigen eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Verschlusslamelle 12, wobei diese grundsätzlich eine zu der Ausführungsform gemäß Figuren 3a) und 3b) vergleichbare Grundform habe. Lediglich die Querseiten 22 \ und 22 2 sind als gebogene Kanten des Hohlkörpers 14 ausgeführt.

Die Figuren 6a) und 6b) zeigen die Ausführungsform gemäß Figuren 3a) und 3b) mit im Bereich des spitzen Winkels zwischen Längsseiten 20i, 20 2 und Querseiten 22 \ , 22 2 angebrachten Metallschienen 44i, 44 2 , die als Befestigungsmöglichkeit für ein Erdungsband - nicht dargestellt - zum Rumpf des Wasserfahrzeugs dienen können.

Die Figuren 7a) und 7b) zeigen die Ausführungsform gemäß Figuren 4a) und 4b) in einem Zusammenbau von zwei Verschlusslamellen 12. Zu erkennen ist, dass auf einer Seite zwischen den zwei dargestellten Verschlusslamellen 12 eine Stoffbahn 46 zur Abdichtung gegen Umgebungswasser angeordnet ist. Die Stoffbahn 46 kann beispielsweise aus einem durch ein Stahlgewebe verstärkten Stoff hergestellt sein.

Die Figuren 8a) und 8b) zeigen die Ausführungsform gemäß Figuren 3a) und 3b) in einem Zusammenbau von zwei Verschlusslamellen 12. Auch hier ist eine Abdichtung zwischen zwei dar- gestellten Verschlusslamellen 12 zur Abdichtung gegen Umgebungswasser vorgesehen. Die Abdichtung wird durch eine Dichtung 48 im Bereich des spitzen Winkels zwischen Längsseiten 20i, 2O2 und Querseiten 22 \ , 22 2 der benachbarten Verschlusslamellen 12 gebildet.

Die Figur 9 zeigt in perspektivischer Ansicht eins der Führungselemente 40, 42, über die die Ver- schlusslamelle 12 in der Außenhautöffnung 4 des Wasserfahrzeugs 2 gehalten werden kann. Das Führungselement 40, 42 weist einen Gleitschuh 54 auf, über den es in der jeweiligen Führungsschiene 50, 52 geführt ist. Weiterhin weist das Führungselement 40, 42 einen senkrecht auf dem Gleitschuh 54 angebrachten Haltekragen 56 auf, über den das Führungselement 40, 42 in den Hohlkörper 14 an entgegengesetzten Enden der Verschlusslamelle 12 eingeschoben und befestigt werden kann. Über den Haltekragen 56 kann das Führungselement 40, 42 beispielsweise über eine Verklebung an beziehungsweise in dem Hohlkörper 14 befestigt werden. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass Formschlusselemente an dem Haltekragen 56 vorgesehen sind, die in geeigneter Weise mit dem Hohlkörper verrastet werden. Denkbar ist auch eine Ver- schraubung des Haltekragens 56 an dem Hohlkörper 14.

Bezugszeichenliste

2 Überwasserschiff

4 Außenhautöffnung

10 Verschlussvorrichtung

12 Verschlusslamelle

14 Hohlkörper

16 Verstärkungselement

18 Steg

20 Längsseite

22 Querseite

24 Volumenelement

26 Volumenelement

28 Schaumkern

30 Antriebsvorrichtung

32 Rollenkette

34 Antriebsmittel

36 Umlenkungen

38 Umlenkungen

40 Führungselement

42 Führungselement

44 Metallschiene

46 Stoffbahn

50 Führungsschiene

52 Führungsschiene

54 Gleitschuh

56 Haltekragen

L Längsrichtung