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Title:
SIDE CHANNEL COMPRESSOR OR SIDE CHANNEL VACUUM PUMP WITH SEALING INLET STRIPS BETWEEN TWO ANNULAR CHANNELS, LOCATED ON EITHER SIDE OF A ROTOR DISC
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/009065
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a side channel compressor comprising an impeller (2) which is arranged such that it can rotate in a housing (3), which is connected to a drive shaft that can rotate around a geometric axis of rotation (x), wherein the impeller (2) is positioned in the housing (3) in such a way that radially outer gaps (11) and radially inner gaps (13) exist between housing (3) and impeller (2), which, during operation, should prevent contact between impeller (2) and housing (3), wherein, in addition, the impeller (2) comprises a closed outer and inner edge and a plurality of vanes (5) on both axial sides, arranged behind one another in a circumferential direction of the impeller, and opening to a surface extending perpendicular to the axis of rotation (x), and the outer edge of which forms a circumferential wall (7) that is associated with a radial wall (10) of the housing (3) to form the radially outer gap (11). According to the invention, in order to advantageously develop a side channel compressor or a side channel machine of this type, such that an improved efficiency is achieved, firstly one or more sealing strips (14) having flat sides (15) are glued in the radially outer gap (11) between the closed outer edge of the impeller (2) and the radial wall (10) of the housing wall on the circumference, which is/are made of a material which lightly abrades in the event of a potential contact with the rotating impeller (2) and thus prevents a jamming of the impeller (2) on the housing (3), wherein the flat sides (15) of the sealing strip (14) extend along the radial wall (10) of the housing (3) and the outer edge of the impeller (2).

Inventors:
RADERMACHER, Bernhard (Scherfhausen 13, Korschenbroich, 41352, DE)
SEUTE, Hans-Peter (Zietenstraße 9, Wuppertal, 42281, DE)
TSIPRAS, Evdokimos (Friedrichshöhe 3, Wuppertal, 42369, DE)
Application Number:
EP2016/065459
Publication Date:
January 19, 2017
Filing Date:
July 01, 2016
Export Citation:
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Assignee:
GEBR. BECKER GMBH (Hölker Feld 29-31, Wuppertal, 42279, DE)
International Classes:
F04D23/00; F04D29/08
Foreign References:
DE102005040305A12007-03-01
DE7418776U1975-11-13
FR2664333A11992-01-10
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
MÜLLER, Enno et al. (Rieder & Partner mbB, Corneliusstraße 45, Wuppertal, 42329, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Seitenkanalverdichter mit einem in einem Gehäuse (3) drehbar angeordneten Laufrad (2), das mit einer um eine geometrische Drehachse (x) drehbaren Antriebswelle verbunden ist, wobei das Laufrad (2) so im Gehäuse (3) positioniert ist, dass zwischen Gehäuse (3) und Laufrad (2) radial äußere (11) und radial innere Spalte (13) gegeben sind, die im Betrieb eine Berührung zwischen Laufrad (2) und Gehäuse (3) verhindern sollen, wobei weiter das Laufrad (2) einen geschlossenen äußeren und inneren Rand aufweist und auf beiden axialen Seiten in einer Umf angsrichtung des Laufrades hintereinander angeordnet eine Vielzahl von zu einer sich senkrecht zu der Drehachse (x) erstreckenden Flächen öffnende Schaufeln (5) aufweist und der äußere Rand eine Umfangswandung (7) ausbildet, die unter Ausbildung des radial äußeren Spalts (11) einer Radialwandung (10) des Gehäuses (3) zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass in dem radial äußeren Spalt (11) zwischen dem geschlossenen äußeren Rand des Lauf- rades (2) und der Radialwandung (10) der Gehäusewandung am Umfang ein oder mehrere, Flachseiten (15) aufweisende Dichtungsstreifen (14) eingeklebt sind, der oder die aus einem Werkstoff bestehen, der sich bei einem eventuellen Kontakt zum drehenden Laufrad (2) leicht abreibt und damit ein Blockieren des Laufrades (2) am Gehäuse (3) verhindert, wobei die Flachseiten (15) des Dichtungs Streifens (14) sich entlang der Radialwandung (10) des Gehäuses (3) und dem äußeren Rand des Laufrades (2) erstrecken.

2. Seitenkanalmaschine (1), wie Seitenkanalverdichter oder Seitenkanalva- kuumpumpe, mit einem eine geometrische Drehachse (x) aufweisenden Laufrad (2) und einem Gehäuse (3), wobei das Laufrad (2) radial außen in einer Umfangsrichtung des Laufrades hintereinander angeordnet eine Vielzahl von zu einer sich senkrecht zu der Drehachse (x) erstreckenden Fläche öffnende Schaufeln (5) aufweist und eine radial außen der Schaufeln (5) verlaufende äußere Umfangswandung (7), wobei weiter das Gehäuse (3) eine der äußeren Umfangswandungen (7) zugewandte Radialwandung (10) aufweist unter Ausbildung eines Spalts (11) zwischen der Radialwandung (10) und der Umfangswandung (7), dadurch gekennzeichnet, dass auf der Radial wandung (10) und/ oder der Umfangswandung (7) ein Kunststoff -Dichtungsstreifen (14) aufgeklebt ist, der zwei Flachseiten (15) und zwei Schmalseiten (16) aufweist, wobei nur auf einer der Flachseiten (15) eine die Verhaftung zum Gehäuse (3) zu dem Laufrad (2) erbringende Klebstofflage angeordnet ist und die gegenüberliegende

Flachseite (15) der Umfangswandung (7) oder der Radialwandung (10) gegenüberliegt.

Seitenkanalverdichter oder Seitenkanalmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass radial innen der Schaufeln (5) jeweils auf einer ersten und einer zweiten Seite des Laufrades (2) verlaufende innere Umfangswandungen (8) ausgebildet sind, wobei sich weiter radial innen an die inneren Umfangswandungen (8) eine Nabe (4) anschließt, und das Gehäuse (3) radial innen bzw. radial außen zu den Umfangswandungen (8) in einer Axialrichtung gegenüberliegende Gegenwandungen (12) aufweist, unter Ausbildung von radial inneren Spalten (13) zwischen den Gegenwandungen (12) und den inneren Umfangswandungen (8).

Seitenkanalverdichter oder Seitenkanalmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zu dem oder den Dichtungsstreifen (14) im radial äußeren Spalt (11) ein oder mehrere Dichtungsstreifen (14) den radial inneren Spalten (13) zugeordnet vorgesehen sind.

5. Seitenkanalverdichter oder Seitenkanalmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsstreifen (14) an der Radial wandung (10) und/ oder an den Gegenwandungen (12) befestigt ist. 6. Seitenkanalverdichter oder Seitenkanalmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsstreifen an der äußeren (7) und/ oder inneren Umfangswandung (8) des Laufrades (2) befestigt ist.

Seitenkanalverdichter oder Seitenkanalmaschine nach einem der vorher¬ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsstreifen (14) teilweise an der Radial wandung (10) und/ oder an der Gegenwandung (12) und teilweise an der äußeren (7) und/ oder inneren Umfangswandung (8) befestigt sind.

Seitenkanalverdichter oder Seitenkanalmaschine nach einem der vorher¬ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an gleichen Spaltpositionen sowohl an der Radialwandung (10) und/ oder an der Gegenwandung (12) als auch an der äußeren (7) und/ oder inneren Umfangswandung (8) Dichtungsstreifen (14) angeordnet sind.

9. Seitenkanalverdichter oder Seitenkanalmaschine nach einem der vorher- gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Dichtungsstreifen (14) in dem Spalt (11, 13) angeordnet sind, von denen jeder Dichtungsstreifen (14) einem der axial gegenüberliegenden Randbereiche des Laufrades (2) zugeordnet ist. Seitenkanalverdichter oder Seitenkanalmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsstreifen (14) mit einer selbstklebenden Klebeschicht ausgerüstet ist.

Seitenkanalverdichter oder Seitenkanalmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsstreifen (14) aus PTFE besteht.

Seitenkanalverdichter oder Seitenkanalmaschine, gekennzeichnet durch eines oder mehrere der kennzeichnenden Merkmale eines der vorhergehenden Ansprüche.

Description:
Beschreibung

SEITENKANALVERDICHTER ODER SEITENKANALVAKUUMPUMPE MIT DICHTENDEN EINLAUFSTREIFEN ZWISCHEN ZWEI RINGKANÄLEN, DIE SICH AUF BEIDEN SEITEN EINER

ROTORSCHEIBE BEFINDEN

Gebiet der Technik

[0001] Die Erfindung betrifft zunächst einen Seitenkanal Verdichter mit einem in einem Gehäuse drehbar angeordneten Laufrad, das mit einer um eine geometrische Drehachse drehbaren Antriebswelle verbunden ist, wobei das Lauf- rad so im Gehäuse positioniert ist, dass zwischen Gehäuse und Laufrad radial äußere und radial innere Spalte gegeben sind, die im Betrieb eine Berührung zwischen Laufrad und Gehäuse verhindern sollen, wobei weiter das Laufrad einen geschlossenen äußeren und inneren Rand aufweist und auf beiden axialen Seiten in einer Umfangsrichtung des Laufrades hintereinander angeordnet eine Vielzahl von zu einer sich senkrecht zu der Drehachse erstreckenden Fläche öffnende Schaufeln aufweist und der äußere Rand eine Umfangswandung ausbildet, die unter Ausbildung des radial äußeren Spalts einer Radialwandung des Gehäuses zugeordnet ist.

[0002] Weiter betrifft die Erfindung eine Seitenkanalmaschine, wie Seitenka- naiverdichter oder Seitenkanalvakuumpumpe, mit einem eine geometrische

Drehachse aufweisenden Laufrad und einem Gehäuse, wobei das Laufrad radial außen in einer Umfangsrichtung des Laufrades hintereinander angeordnet eine Vielzahl von zu einer sich senkrecht zu der Drehachse erstreckenden Fläche öffnende Schaufeln aufweist und eine radial außen der Schaufeln verlau- fende äußere Umfangswandung, wobei weiter das Gehäuse eine der äußeren Umfangswandung zugewandte Radialwandung aufweist unter Ausbildung eines Spalts zwischen der Radialwandung und der Umfangswandung. Stand der Technik

[0003] Seitenkanalverdichter bzw. Seitenkanalmaschinen der in Rede stehenden Art sind bekannt. Diese lassen sich als zweistufige Verdichter bzw. Pumpen ausführen. Dabei werden axial beidseitig an das Laufrad sich anschließende Kanäle, sogenannte Seitenkanäle, durch entsprechende konstruktive Gestal- tung der Gehäuseteile nacheinander - in Reihe - durchströmt. Bei einer einstufigen Bauweise bzw. bei einer einstufigen Nutzung des Seitenkanaldichters bzw. der Seitenkanalmaschine arbeiten beide Kanäle parallel.

[0004] Bei einer zweistufigen Ausführung herrschen in den Kanälen auf beiden axialen Laufradseiten verschiedene Druckniveaus, da der Druck über den zurückgelegten Weg im Kanal stetig ansteigt. In Folge entstehen unerwünschte Leckageströme über die radialen Dichtspalte zwischen Gehäuse und Laufrad, insbesondere in Richtung von dem die zweite Stufe bildenden Kanal in Richtung auf den die erste Stufe bildenden Kanal. Dies wirkt sich negativ auf den erreichbaren Wirkungsgrad und die Temperaturentwicklung in der Seitenka- nalmaschine aus.

[0005] Aufgrund fertigungstechnischer Ungenauigkeiten aller Bauteile, müssen die Spalte radial außen wie auch radial innen des Laufrades zum Gehäuse verhältnismäßig groß dimensioniert werden. Hier sind radiale Spaltmaße von 0,5 bis 0,7 mm bekannt. Hierdurch ist sichergestellt, dass auch bei einer ungüns- tigen Kombination von Bauteilen an ihren zulässigen Toleranzgrenzen der

Spalt so groß ist, dass auch unter den in Betrieb auftretenden Druck- und Temperaturbelastungen keine Berührung zwischen Laufrad und Gehäuseteilen stattfindet. Eine Berührung kann zu einem Blockieren des Laufrades führen, was ggf. zu einem Totalschaden der Seitenkanalmaschine führen kann. Zusammenfassung der Erfindung

[0006] Im Hinblick auf den bekannten Stand der Technik, wird eine technische Problematik der Erfindung darin gesehen, einen Seitenkanalverdichter bzw. eine Seitenkanalmaschine der in Rede stehenden Art derart in vorteilhafter Weise weiterzubilden, dass sich ein verbesserter Wirkungsgrad ergibt. [0007] Gelöst ist die Problematik zunächst und im Wesentlichen durch den Gegenstand des Anspruches 1, wobei bei einem Seitenkanalverdichter in dem radial äußeren Spalt zwischen dem geschlossenen äußeren Rand des Laufrades und der Radialwandung der Gehäusewandung am Umfang ein oder mehrere, Flachseiten aufweisende Dichtungs streifen eingeklebt sind, der oder die aus einem Werkstoff bestehen, der sich bei einem eventuellen Kontakt zum drehenden Laufrad leicht abreibt und damit ein Blockieren des Laufrades am Gehäuse verhindert, wobei die Flachseiten des Dichtungsstreifens sich entlang der Radialwandung des Gehäuses und dem äußeren Rand des Laufrades erstrecken. [0008] Bei einer Seitenkanalmaschine ist die Aufgabe zunächst und im Wesentlichen durch den Gegenstand des Anspruches 2 gelöst, wobei auf der Radialwandung und/ oder auf der Umfangswandung ein Kunststoff -Dichtungsstreifen aufgeklebt ist, der zwei Flachseiten und zwei Schmalseiten aufweist, wobei nur auf einer der Flachseiten eine die Verhaftung zum Gehäuse oder zu dem Laufrad erbringende Klebstofflage angeordnet ist und die gegenüberliegende Flachseite der Umfangswandung oder der Radialwandung gegenüberliegt.

[0009] Durch das Anbringen eines Materials in dem Spalt (Dichtspalt), welches Material sich bei Kontakt einfach abreiben lässt ohne dabei hohe Reibkräf- te zu erzeugen, kann der konstruktiv definierte Spalt zwischen Laufrad und Gehäuse deutlich reduziert werden, so von bspw. 0,5 bis 0,7 mm auf 0,2 bis 0,4 mm. Dies führt zu einer deutlichen Verbesserung des Wirkungsgrades. Die vorgeschlagene Lösung unter Verwendung eines Dichtungsstreifens, insbesondere Kunststoff -Dichtungsstreifens ist dabei besonders einfach und kostengüns- tig.

[0010] Es ist so eine Spaltreduzierung erreichbar, ohne Gefahr einer Gerätezerstörung bei Anlauf des Laufrades. Bei einem Anlauf des Laufrades läuft sich dieses ggf. durch Abtrag des Dichtungs Streifenmaterials frei, wobei der Abtrag des Dichtungsstreifens über den Umfang desselben betrachtet unterschiedlich stark und partiell ggf. nicht stattfinden kann.

[0011] Der Dichtungsstreifen, insbesondere Kunststoff -Dichtungsstreifen kann an einer seiner in Umfangsrichtung der Radialwandung und/ oder der Um- fangswandung verlaufenden Flachseiten mit einer Klebstofflage versehen sein. So ist diesbezüglich ein selbstklebender Dichtungsstreifen vorgesehen. [0012] Mittels der Klebstofflage ist der Dichtungsstreifen in Umfangsrichtung an der Umfangswandung des Laufrades oder an der Radialwandung des Gehäuses befestigt, wobei die der Klebstofflage gegenüberliegende Flachseite bei Festlegung des Dichtungs Streifens an der Radialwandung der Umfangswandung und bei Festlegung des Dichtungsstreifens an der Umfangswandung der Radialwandung des Gehäuses zugewandt ist.

[0013] Die über den Abstand der Flachseiten zueinander definierte Dicke des Dichtungsstreifens kann vor einer ersten Inbetriebnahme der Maschine über die gesamte genutzte Länge des Dichtungsstreifens gleich gewählt sein. Mit einer ersten Inbetriebnahme der Seitenkanalmaschine können sich zufolge etwaiger Abreibung über den Umfang betrachtet unterschiedliche Dichtungs streifendicken ergeben.

[0014] Durch die Anordnung eines oder mehrerer Dichtungsstreifen sind deutlich niedrigere Austrittstemperaturen erreichbar. Darüber hinaus wurde eine verringerte Lagerbelastung des Laufrades festgestellt. Weiter sind die Mittel zur Spaltreduzierung sowohl im Zuge einer Herstellung der Seitenkanalma- schine als auch in einem Servicefall leicht montierbar bzw. wieder herstellbar.

[0015] Weitere Merkmale der Erfindung sind nachstehend, auch in der Figurenbeschreibung, oftmals in ihrer bevorzugten Zuordnung zum Gegenstand des Anspruches 1 und/ oder des Anspruches 2 oder zu Merkmalen weiterer Ansprüche erläutert. Sie können aber auch in einer Zuordnung zu nur einzelnen Merkmalen des Anspruches 1 und/ oder des Anspruches 2 oder des jeweiligen weiteren Anspruches oder jeweils unabhängig von Bedeutung sein.

[0016] So kann in einer Weiterbildung vorgesehen sein, dass radial innen der Schaufeln jeweils auf einer ersten und einer zweiten Seite des Laufrades verlaufende innere Umfangswandungen ausgebildet sind, wobei sich weiter radial innen an die inneren Umfangswandungen eine Nabe anschließt, und das Gehäuse radial innen bzw. radial außen zu den Umfangswandungen in einer Radialrichtung gegenüberliegende Gegenwandungen aufweist, unter Ausbildung von radial inneren Spalten zwischen den Gegenwandungen und den inneren Umfangswandungen. Wie im Bereich des radial äußeren Spalts können sich auch im Bereich dieser radial inneren Spalte im Betrieb der Seitenkanalmaschi- ne Leckageströme einstellen.

[0017] So können zur weiteren Erhöhung des Wirkungsgrades und ggf. zur Verbesserung der Temperaturentwicklung auch zusätzlich zu dem oder den Dichtungsstreifen im radial äußeren Spalt ein oder mehrere Dichtungsstreifen den radial inneren Spalten zugeordnet vorgesehen sein. Die den radial inneren Spalten zugeordneten Dichtungsstreifen können, wie bevorzugt, gleich ausgebildet sein den dem radial äußeren Spalt zugeordneten Dichtungsstreifen, dies insbesondere hinsichtlich der unbeeinflussten Dicke wie auch bezüglich der Breite des Dichtungsstreifens in Axialrichtung. Darüber hinaus sind die Dichtungsstreifen sowohl für den radial äußeren Spalt als auch für die radial inneren Spalte bevorzugt aus demselben Werkstoff, insbesondere Kunststoff hergestellt. [0018] Die Dichtungsstreifen sind auf den Oberflächen der Radialwandung bzw. Gegenwandung oder der äußeren bzw. inneren Umfangswandung des Laufrades flächig aufgeklebt. Die jeweilige Wandungsoberfläche des Gehäuses oder des Laufrades ist zur Festlegung des Dichtungsstreifens konstruktiv nicht gesondert vorbereitet, bspw. durch etwaige taschenartige Vertiefungen, in wel- chen der Dichtungsstreifen zusätzlich gehaltert ist.

[0019] Die Anordnung des Dichtungsstreifens bzw. einer Mehrzahl von Dichtungsstreifen kann unterschiedlich gewählt sein. So kann ein Dichtungs streifen an der Radial wandung und/ oder an den Gegen Wandungen des Gehäuses befestigt sein, zur Zusammenwirkung der der Klebeseite gegenüberliegenden Flachseite des Dichtungs Streifens mit der äußeren und/ oder inneren Umfangswandung des Laufrades.

[0020] Auch kann der Dichtungsstreifen an der äußeren und/ oder inneren Umfangswandung des Laufrades befestigt sein. Die der Klebefläche gegenüberliegende Flachseite des Dichtungsstreifens wirkt im Betrieb der Maschine ent- sprechend mit der Radialwandung und/ oder den Gegenwandungen des Gehäuses. [0021] In einer weiteren möglichen Ausgestaltung können mehrere Dichtungsstreifen vorgesehen sein, die teilweise an der Radialwandung und/ oder an einer oder mehreren Gegenwandungen des Gehäuses und teilweise an der äußeren und/ oder inneren Umfangswandung des Laufrades befestigt sind. Ei- ne solche wechselseitige Anordnung kann sich sowohl auf die axial übereinander vorgesehene Anordnung im Bereich eines Spaltes beziehen als auch auf eine wechselseitige Anordnung bezüglich innerer Spalte und dem äußeren Spalt. So kann bspw. im Bereich der inneren Spalte ein Dichtungsstreifen laufradseitig befestigt sein und im Bereich des äußeren Spalts eine Anordnung von einem oder mehreren Dichtungsstreifen an der Umfangswandung des Gehäuses.

Auch die zu vorbeschriebener Anordnung umgekehrte Anordnung und Festlegung der Dichtungsstreifen ist möglich.

[0022] Darüber hinaus können bspw. im Bereich des äußeren Spaltes zwei Dichtungsstreifen in axialer Richtung betrachtet zueinander beabstandet vorge- sehen sein, wobei ein Dichtungsstreifen an der Radialwandung des Gehäuses und ein Dichtungsstreifen an der Umfangswandung des Laufrades angeordnet sein kann. Eine solche wechselseitige Anordnung kann auch im Bereich der radial inneren Spalte vorgesehen sein.

[0023] In einer weiteren alternativen Anordnung kann vorgesehen sein, dass an gleichen Spaltpositionen sowohl an der Radial wandung und/ oder an der Gegenwandung des Gehäuses als auch an der äußeren und/ oder inneren Umfangswandung des Laufrades Dichtungs streifen angeordnet sind. Die Dichtungsstreifen sind hierbei entsprechend so angeordnet, dass deren der Klebezone gegenüberliegende Flachseite der Flachseite eines im Spalt radial gegen- überliegend angeordneten Dichtungsstreifens gegenüberliegt bzw. an diesem zumindest partiell über den Umfang anliegt. Die aufeinander zugewandten, insbesondere aus Kunststoff bestehenden Dichtungsstreifen können im Betrieb der Maschine aneinander abreiben.

[0024] In weiter bevorzugter Ausgestaltung ist vorgesehen, dass zwei Dichtungsstreifen in dem Spalt, insbesondere in dem radial äußeren Spalt, angeord- net sind, von denen jeder Dichtungsstreifen einem der axial gegenüberliegenden Randbereiche des Laufrades zugeordnet ist. Die Dichtungsstreifen können so ausgehend von einem jeweils das Laufrad axial begrenzenden Bereich nach axial innen erstreckend angeordnet sein. So kann weiter ein Dichtungsstreifen so angeordnet sein, dass die axial äußere Schmalseite des Dichtungs Streifens zumindest annähernd in einer Ebene verläuft zu dem zugeordneten axialen

Randbereich des Laufrades. Die andere Schmalseite ist hiervon ausgehend axial innen angeordnet. Bezüglich der annähernd ebenengleichen Ausrichtung kann der Dichtungsstreifen auch in einem Toleranzbereich von 1 mm ober- oder unterhalb der Ebene angeordnet sein. [0025] Der Dichtungsstreifen kann mit einer selbstklebenden Klebeschicht ausgerüstet sein. So kann diesbezüglich der Dichtungsstreifen eine Acryl- oder Silikonschicht aufweisen. Darüber hinaus kann der Dichtungsstreifen, ggf. nach entsprechender Aktivierung der Oberfläche, mit einem speziellen Klebstoff, bspw. einem Klebstoff auf Zwei-Komponenten-Basis versehen werden. [0026] In einer möglichen Ausgestaltung besteht der Dichtungsstreifen aus

Polytetrafluorethylen (PTFE). Der Abrieb von PTFE kann in vorteilhafter Weise zusätzlich zu einem Trockenschmierfilm zwischen den Laufflächen von Laufrad und Gehäuse führen. Darüber hinaus kann der Dichtungsstreifen auch aus weiteren Kunststoffmaterialien bestehen, wie bspw. aus Perflourethylen- Propylen (FEP), Polyimid oder auch Polyetheretherketon (PEEK). Kurze Beschreibung der Zeichnungen

[0027] Nachstehend ist die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen erläutert, die aber lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellt. Ein Teil, das nur bezogen auf eines der Ausführungsbeispiele erläutert ist und bei einem weite- ren Ausführungsbeispiel auch unter dort herausgestellten Besonderheiten nicht durch ein anderes Teil ersetzt ist, ist damit auch für dieses weitere Ausführungsbeispiel als jedenfalls mögliches vorhandenes Teil beschrieben. Auf der Zeichnung zeigt:

Fig. 1 einen Seitenkanalverdichter bzw. eine Seitenkanalmaschine in perspektivischer Darstellung;

Fig. 2 die Draufsicht hierzu, im Bereich eines von einem Gehäuse umschlossenen Laufrades partiell geschnitten;

Fig. 3 die Herausvergrößerung des Bereiches III in Figur 2; eine im Wesentlichen der Figur 3 entsprechende Schnittdarstellung, jedoch bei in Drehrichtung des Laufrades gegenüber Figur 3 versetztem Schnitt, unter Fortlassung des Laufrades;

Fig. 5 das Laufrad in perspektivischer Darstellung;

Fig. 6 eine schematische Darstellung der Schnittdarstellung in Figur 3 bei einer Anordnung von Dichtungsstreifen an gehäuseseitigen Umf angswandungen und Gegenwandungen; Fig. 7 eine der Figur 6 entsprechende Darstellung, bei Anordnung von Dichtungsstreifen an radial äußeren und radial inneren Umfangswandungen des Laufrades;

Fig. 8 eine weitere der Figur 6 entsprechende Darstellung, bei Anord- nung von Dichtungsstreifen an radial äußeren, die Spalte begrenzenden Flächen;

Fig. 9 eine der Figur 8 entsprechende Darstellung, jedoch bei Anordnung der Dichtungs streifen an radial inneren, die Spalte begrenzenden Flächen; Fig. 10 eine weitere der Figur 6 entsprechende Darstellung, bei in Axialrichtung betrachteter wechselseitiger Anordnung von Dichtungsstreifen;

Fig. 11 in einer weiteren Ausführungsform eine Darstellung gemäß Figur 6, bei Anordnung von Dichtungsstreifen sowohl an den Umfangswandungen des Laufrades als auch an der Radialwandung und den Gegenwandungen des Gehäuses an gleichen Spaltpositionen.

Beschreibung der Ausführungsformen

[0028] Dargestellt und beschrieben ist, zunächst mit Bezug zu den Figuren 1 und 2, eine Seitenkanalmaschine 1 in Form eines Seitenkanalverdichters mit einem Laufrad 2 und einem das Laufrad umgebenden Gehäuse 3. [0029] Das Laufrad 2 ist im Bereich einer Nabe 4 drehfest mit einer nicht näher dargestellten Antriebswelle verbunden, die um eine geometrische Drehachse x drehbar ist.

[0030] Die Welle des Laufrades 2 ist über einen Elektromotor 17 antreibbar. [0031] Das Laufrad 2 ist radial außen mit in Umfangsrichtung des Laufrades hintereinander angeordneten Schaufeln 5 versehen. Diese Vielzahl von in Umfangsrichtung hintereinander angeordneten Schaufeln 5 sind in Achsrichtung betrachtet beidseitig des Laufrades 2 ausgebildet, wobei diese Schaufeln 5 sich jeweils hin zu einer zugeordneten, senkrecht zu der Drehachse x erstreckenden Fläche des Laufrades 2 öffnen.

[0032] Ebenfalls konzentrisch wie die Schaufeln 5 zur Drehachse x angeordnet sind, sind in dem Gehäuse in Überdeckung zu den Schaufeln 5 ringförmig Kanäle 6 ausgebildet. Es ist so ein zweistufiger Seitenkanalverdichter gegeben.

[0033] Radial außen der Schaufeln 5 bildet das Laufrad 2 eine äußere Um- fangswandung 7 aus, welche sich mit Bezug auf einen Schnitt gemäß Figur 3 parallel erstreckt zu der Drehachse x.

[0034] Auch radial innen der Schaufeln 5 ergeben sich gleichgerichtet zu der äußeren Umf angswandung 7 innere Umf angswandungen 8, die durch einen Verbindungsabschnitt 9 zur Nabe 4 in axialer Richtung zueinander beabstandet sind.

[0035] Mit Bezug auf die Drehachse x in Radialrichtung außen ist der äußern Umf angswandung 7 eine umlaufende Radialwandung 10 des Gehäuses 3 zuge- ordnet. Diese kann sich, wie bevorzugt, über dieselbe axiale Länge erstrecken wie die äußere Umfangswandung 7.

[0036] Zwischen der Radialwandung 10 und der äußeren Umfangswandung 7 ergibt sich ein radial äußerer Spalt 11.

[0037] Auch den inneren Umfangswandungen 8 des Laufrades 2 sind gehäu- seseitige Gegenwandungen 12 gegenüberliegend zugeordnet. Diese überdecken die inneren Umfangswandungen 8 von der Drehachse x aus betrachtet radial innen.

[0038] Auch diese Gegenwandungen können sich, wie bevorzugt, über die gleiche axiale Länger erstrecken wie die zugewandten inneren Umfangswandungen 8 des Laufrades 2.

[0039] Zwischen den inneren Umfangswandungen 8 des Laufrades 2 und den Gegenwandungen 12 des Gehäuses 3 ergeben sich zwei in Axialrichtung zueinander beabstandete innere Spalte 13.

[0040] Das radiale Spaltmaß, d.h. der radiale Abstand zwischen äußerer bzw. innerer Umfangswandung 7, 8 und den zugeordneten Gehäusewandungen sowohl im Bereich des äußeren Spaltes 11 als auch im Bereich der inneren Spalte 13 kann 0,5 bis 0,7 mm betragen.

[0041] Um dieses Spaltmaß zumindest Abschnittweise zu verringern und so Leckageströme zwischen den Kanälen 6 im Betrieb der Seitenkanalmaschine 1 zu minimieren sind insbesondere in dem äußeren Spalt 11, darüber hinaus in einer wie auch dargestellten Ausführung auch im Bereich der inneren Spalte 13 Dichtungsstreifen 14 angeordnet. [0042] Jeder Dichtungsstreifen 14 weist zunächst zwei zueinander beanstandete und parallel zueinander verlaufende Flachseiten 15 auf und zwei Schmalseiten 16, die mit Bezug auf einen Querschnitt, wie bspw. in Figur 6 dargestellt, senkrecht zu den Flachseiten 15 ausgerichtet sind. [0043] Der Abstand der Schmalseiten 16 zueinander definiert eine in Axialrichtung betrachtete Breite des Dichtungsstreifens 14, welche Breite geringer gewählt ist als die in Axialrichtung betrachtete Länge des jeweiligen Spaltes 11 bzw. 13.

[0044] In den dargestellten Ausführungsbeispielen entspricht die Breite eines Dichtungsstreifens 14 etwa 1/5 bis 1/6 der Breite des äußeren Spaltes 11 bzw. 7/10 bis 8/10 der Breite eines inneren Spaltes 13.

[0045] Die Dichtungsstreifen 14 sind jeweils umlaufend um die Drehachse x in den Spalten 11 und/ oder 13 angeordnet.

[0046] Im Bereich des äußeren Spaltes 10 können, wie in den Ausführungsbei- spielen dargestellt, zwei axial zueinander beabstandete Dichtungsstreifen 14 vorgesehen sein. Auch ist diesbezüglich möglich im Bereich des äußeren Spaltes 11 nur einen Dichtungsstreifen 14, bspw. etwa mittig der Axialerstreckung der äußeren Umfangswandung 7 des Laufrades 2 vorzusehen. Darüber hinaus können im Bereich der beiden inneren Spalte 13 jeweils Dichtungsstreifen 14 vorgesehen sein, alternativ nur in einem der inneren Spalte 13.

[0047] In einer bevorzugten Ausgestaltung sind die Dichtungs streifen 14, wie auch dargestellt, zugeordnet den axial gegenüberliegenden Randbereichen des Laufrades 2, sodass eine axial äußere Schmalseite 16 eines jeden Dichtungsstreifen 14 zumindest annähernd mit der Fläche des Laufrades 2, in welche sich die Schaufeln 5 öffnen, fluchtet. Hiervon ausgehend ist die andere Schmalseite 16 des Dichtungsstreifens 14 axial innen angeordnet.

[0048] Ein jeder Dichtungsstreifen 14 ist bevorzugt ein Kunststoff- Dichtungsstreifen, bspw. ein PTFE-Dichtungsstreifen. Auf einer der Flachseiten 15 ist eine nicht dargestellte Klebeschicht vorgesehen, bspw. eine Selbstklebeschicht, zu Festlegung des Dichtungsstreifens 14 an einer zugewandten Wandung.

[0049] Die Figuren 6 bis 11 zeigen schematische Darstellungen, in welchen die radialen Spaltmaße zur Verdeutlichung der Anordnung der Dichtungsstreifen 14 übertrieben breit dargestellt sind. Durch die Anordnung der Dichtungsstreifen 14 ergeben sich vielmehr in diesen Bereichen verringerte Spaltmaße von 0,2 bis 0,4 mm.

[0050] Aufgrund der fertigungstechnischen Ungenauigkeiten insbesondere im Bereich der Radialwandung 10 und/ oder Gegenwandung 12 des Gehäuses 3 sowie im Bereich der inneren und äußeren Umfangswandungen 7, 8 des Laufrades 2 müssen die Spalte 11 und 13 mit bspw. 0,5 bis 0,7 mm relativ groß dimensioniert werden. Durch das Anbringen von Dichtungs streifen 14 in den Dichtspalten ist eine Verringerung der Spaltbreite auf bspw. 0,2 bis 0,4 mm möglich, wobei das Material des Dichtungsstreifens 14 - ggf. nur partiell über den Umfang - bei Kontakt mit dem Laufrad 2 bzw. mit der zugeordneten Gehäusewandung abgerieben wird ohne dass hierbei hohe Reibkräfte erzeugt werden.

[0051] Die Klebefestlegung der Dichtstreifen 14 kann unterschiedlich gewählt sein. So ist in einer Ausführung gemäß der Darstellungen in den Figuren 3, 4 und der schematischen Darstellung in Figur 6 eine Festlegung der Dichtstreifen 14 an den Gehäusewandungen gegeben. So ist jeder Dichtstreifen 14 mit der mit Klebstoff versehenen Flachseite bevorzugt vollflächig auf der Radialwandung 10 wie auch an den Gegenwandungen 12 festgelegt. Die der Klebefläche gegenüberliegende Flachseite 15 des jeweiligen Dichtstreifens 14 weist in Richtung auf die zugewandte äußere Umf angswandung 7 bzw. innere Umfangswandung 8 des Laufrades 2, liegt ggf. an dieser an oder belässt zumindest nach einer ersten Inbetriebnahme der Seitenkanalmaschine 1 den vorbeschriebenen verringerten Spalt.

[0052] Gemäß der schematischen Darstellung in Figur 7 können alle Dicht- streifen 14 auch nur laufradseitig angeordnet sein. So sind in diesem Ausführungsbeispiel die Dichtungsstreifen 14 mit ihren mit Klebstoff versehenen Flachseiten auf der äußeren Umfangswandung 7 und der inneren Umfangswandung 8 des Laufrades 2 befestigt. Die den Klebeflächen abgewandten Flachseiten 15 der Dichtungsstreifen 14 weisen in Richtung auf die zugewand- ten Radialwandung 10 und Gegenwandungen 12 des Gehäuses 3.

[0053] In einer weiteren beispielhaften Ausführung können die Dichtstreifen 14 betrachtet von der Drehachse x jeweils an den radial nach außen gewandten Wandungen der Spalte 11 und 13 befestigt sein, so im Bereich des äußeren Spaltes 11 an der Radial wandung 10 des Gehäuses 3 und im Bereich der inneren Spalte 13 an den inneren Umfangswandungen 8 des Laufrades 2 (vgl. Figur 8).

[0054] Figur 9 zeigt eine weitere Anordnungsmöglichkeit, bei welcher wiederum ausgehend von der Drehachse x die Dichtungsstreifen 14 an den jeweils nach radial innen weisenden Wandungsflächen der Spalte 11 und 13 angeordnet sind. So sind die Dichtungs streifen 14 im äußeren Spalt 11 auf der äußeren Umfangswandung 7 des Laufrades 2 klebebefestigt und die Dichtungs streifen 14 im Bereich der inneren Spalte 13 auf den Gegenwandungen 12 des Gehäuses 3.

[0055] Auch können die Dichtungsstreifen 14 bezogen auf den äußeren Spalt 11 oder bezogen auf die Kombination der inneren Spalte 13 in axialer Richtung betrachtet versetzt der radial inneren und der radial äußeren Wandung des Spaltes angeordnet sein (vgl. Figur 10). So können bspw. die einer Fläche des Laufrades, in welche sich die Schaufeln 5 öffnen, zugeordneten Dichtungsstreifen 14 laufradseitig an den jeweiligen Umfangswandungen festgelegt sein und die axial gegenüberliegenden Dichtungsstreifen 14 an den zugeordneten Ge- häusewandungen (Radialwandung 10 und Gegenwandung 12).

[0056] Des Weiteren können zugeordnet einer axialen Spaltposition sowohl an der radial äußeren Wandung des Spaltes als auch an der radial inneren Wandung des Spaltes jeweils ein Dichtungs streifen 14 befestigt sein, deren den jeweiligen Klebeflächen abgewandten Flachseiten aufeinander zugerichtet sind, bevorzugt in einer Radialprojektion in Überdeckung liegen. Die Dichtungsstreifen 14 können hierbei über den Umfang betrachtet zumindest partiell aneinander anliegen, dies ggf. zufolge von Abrieb im Zuge einer Erstbenutzung der Seitenkanalmaschine 1 nach einer Bestückung derselben mit unbeeinflussten Dichtungsstreifen 14. [0057] Die vorstehenden Ausführungen dienen der Erläuterung der von der Anmeldung insgesamt erfassten Erfindungen, die den Stand der Technik zumindest durch die folgenden Merkmalskombinationen jeweils auch eigenständig weiterbilden, nämlich:

[0058] Einen Seitenkanalverdichter, der dadurch gekennzeichnet ist, dass in dem radial äußeren Spalt 11 zwischen dem geschlossenen äußeren Rand des Laufrades 2 und der Radialwandung 10 der Gehäusewandung am Umfang ein oder mehrere, Flachseiten 15 aufweisende Dichtungsstreifen 14 eingeklebt sind, der oder die aus einem Werkstoff bestehen, der sich bei einem eventuellen Kontakt zum drehenden Laufrad 2 leicht abreibt und damit ein Blockieren des Laufrades 2 am Gehäuse 3 verhindert, wobei die Flachseiten 15 des Dichtungsstreifens 14 sich entlang der Radialwandung 10 des Gehäuses 3 und dem äußeren Rand des Laufrades 2 erstrecken;

[0059] Eine Seitenkanalmaschine, die dadurch gekennzeichnet ist, dass auf der Radial wandung 10 und/ oder der Umfangswandung 7 ein Kunststoff - Dichtungsstreifen 14 aufgeklebt ist, der zwei Flachseiten 15 und zwei Schmalseiten 16 aufweist, wobei nur auf einer der Flachseiten 15 eine die Verhaftung zum Gehäuse 3 zu dem Laufrad 2 erbringende Klebstofflage angeordnet ist und die gegenüberliegende Flachseite 15 der Umfangswandung 7 oder der Radialwandung 10 gegenüberliegt; [0060] Einen Seitenkanalverdichter oder Seitenkanalmaschine, die dadurch gekennzeichnet ist, dass radial innen der Schaufeln 5 jeweils auf einer ersten und einer zweiten Seite des Laufrades 2 verlaufende innere Umfangswandun- gen 8 ausgebildet sind, wobei sich weiter radial innen an die inneren Um- fangswandungen 8 eine Nabe 4 anschließt, und das Gehäuse 3 radial innen bzw. radial außen zu den Umfangswandungen 8 in einer Axialrichtung gegenüberliegende Gegenwandungen 12 aufweist, unter Ausbildung von radial inneren Spalten 13 zwischen den Gegenwandungen 12 und den inneren Umfangswandungen 8;

[0061] Einen Seitenkanalverdichter oder Seitenkanalmaschine, die dadurch gekennzeichnet ist, dass zusätzlich zu dem oder den Dichtungs streifen 14 im radial äußeren Spalt 11 ein oder mehrere Dichtungs streifen 14 den radial inneren Spalten 13 zugeordnet vorgesehen sind;

[0062] Einen Seitenkanalverdichter oder Seitenkanalmaschine, die dadurch gekennzeichnet ist, dass der Dichtungsstreifen 14 an der Radial wandung 10 und/ oder an den Gegenwandungen 12 befestigt ist;

[0063] Einen Seitenkanalverdichter oder Seitenkanalmaschine, die dadurch gekennzeichnet ist, dass der Dichtungsstreifen an der äußeren 7 und/ oder inneren Umfangswandung 8 des Laufrades 2 befestigt ist.

[0064] Einen Seitenkanalverdichter oder Seitenkanalmaschine, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Dichtungsstreifen 14 teilweise an der Radialwandung 10 und/ oder an der Gegenwandung 12 und teilweise an der äußeren 7 und/ oder inneren Umfangswandung 8 befestigt sind.

[0065] Einen Seitenkanalverdichter oder Seitenkanalmaschine, die dadurch gekennzeichnet ist, dass an gleichen Spaltpositionen sowohl an der Radialwan- dung 10 und/ oder an der Gegenwandung 12 als auch an der äußeren 7 und/ oder inneren Umfangswandung 8 Dichtungs streifen 14 angeordnet sind.

[0066] Einen Seitenkanalverdichter oder Seitenkanalmaschine, die dadurch gekennzeichnet ist, dass zwei Dichtungsstreifen 14 in dem Spalt 11, 13 angeordnet sind, von denen jeder Dichtungsstreifen 14 einem der axial gegenüber- liegenden Randbereiche des Laufrades 2 zugeordnet ist.

[0067] Einen Seitenkanalverdichter oder Seitenkanalmaschine, die dadurch gekennzeichnet ist, dass der Dichtungs streifen 14 mit einer selbstklebenden Klebeschicht ausgerüstet ist. [0068] Einen Seitenkanalverdichter oder Seitenkanalmaschine, die dadurch gekennzeichnet ist, dass der Dichtungs streifen 14 aus PTFE besteht.

[0069] Alle offenbarten Merkmale sind (für sich, aber auch in Kombination untereinander) erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/ beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen. Die Unteransprüche charakterisieren mit ihren Merkmalen eigenständige erfinderische Weiterbildungen des Standes der

Technik, insbesondere um auf Basis dieser Ansprüche Teilanmeldungen vorzunehmen.

Liste der Bezugszeichen

1 Seitenkanalmaschine

2 Laufrad

3 Gehäuse

4 Nabe

5 Schaufel

6 Kanal

7 äußere Umf angswandung

8 innere Umfangswandung

9 Verbindungsabschnitt

10 Radialwandung

11 äußerer Spalt

12 Gegenwandung

13 innerer Spalt

14 Dichtungsstreifen

15 Flachseite

16 Schmalseite

17 Elektromotor

X Drehachse