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Patent Searching and Data


Title:
SIDE WALL FOR A RISING ROOF OR A ROOF TENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2005/051696
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a side wall (8) for a rising roof or a roof tent of land or water vehicles. Said side wall is configured as a double-walled structure having an outer wall (1) and an inner wall (2). The space between the inner wall (2) and the outer wall (1) can be filled with a gaseous medium or can be subjected to negative pressure.

Inventors:
Lermer, Thomas (Bahnhof 6, Beuron/Neidingen, 88631, DE)
Application Number:
PCT/DE2004/002573
Publication Date:
June 09, 2005
Filing Date:
November 20, 2004
Export Citation:
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Assignee:
Lermer, Thomas (Bahnhof 6, Beuron/Neidingen, 88631, DE)
International Classes:
B60J7/12; B60P3/34; B63B17/00; B63B17/02; (IPC1-7): B60J7/12; B60P3/34
Attorney, Agent or Firm:
Keller, Hans Theodor (Heubergweg 8, Raubling, 83064, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Seitenwandung (8) für ein Hubdach oder ein Dachzelt ei nes Fahrzeuges zu Lande oder auf dem Wasser, dadurch ge kennzeichnet, daß sie doppelwandig mit einer Außenwand (1) und einer Innenwand (2) ausgebildet ist, wobei der zwi schen der Innenwand (2) und der Außenwand (1) liegende Zwischenraum (3) mit einem gasförmigen Medium befüllbar oder mit einem Unterdruck beaufschlagbar ist.
2. Seitenwandung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenwand (1) und die Innenwand (2) gasdicht aus gebildet sind.
3. Seitenwandung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenraum (3) zwischen der Außenwand (1) und der Innenwand (2) vollständig oder teilweise gefüllt ist mit einem offenporigen oder ge schlossenporigen Schaumstoff oder mit einem festen Materi al in Form von kleinen Kugeln.
4. Seitenwandung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenraum (3) zwischen der Außenwand (1) und der Innenwand (2) vollständig oder teilweise gefüllt ist mit Styroporkugeln oder Kugeln aus einem geschäumten Kunststoff.
5. Seitenwandung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie in mehrere Kammern (7) un terteilt ist, welche einzeln oder gemeinsam mit einem gas förmigen Medium befüllbar oder mit einem Unterdruck beauf schlagbar sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenraum (3) zwischen der Innenwand (2) und der Außenwand (1) über ein oder meh rere Ventile (4) mit einem gasförmigen Medium reversibel befüllbar oder mit einem Unterdruck reversibel beauf schlagbar ist.
7. Seitenwandung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Seite der Hubdachoder Dachzeltwandung mindestens ein Ventil (4) aufweist, über welches die jeweilige Seite der Hubdachoder Dachzeltwan dung separat befüllbar oder evakuierbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Außenwand (1)'und der Innenwand (2) ein oder mehrere Verstrebungen (5) oder Nähte vorgesehen sind, um ein Aufblähen der Innenund Au ßenwände im Falle einer Druckbeaufschlagung des Zwischen raumes (3) zu vermeiden.
9. Seitenwandung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie selbstaufblasend ausge staltet ist.
10. Seitenwandung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenraum (3) zwischen der Außenwand (1) und der Innenwand (2) mit einem Kompres sor (6) oder einer Unterdruckpumpe unmittelbar oder mit telbar über ein Ventil (4) in Verbindung steht.
11. Seitenwandung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das gasförmige Medium zum Be füllen des Zwischenraumes (3) zwischen der Außenwand (1) und der Innenwand (2) Luft ist.
12. Seitenwandung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Überdruck des gasförmigen Mediums in dem Zwischenraum (3) zwischen der Außenwand (1) und der Innenwand (2) im Bereich von 0,001 bar bis 2,5 bar, vorzugsweise im Bereich von 0,05 bar bis 2,0 bar, insbesondere im Bereich von 0,1 bar bis 1,5 bar, liegt oder der Unterdruck in dem Zwischenraum (3) zwischen der Außenwand (1) und der Innenwand (2) im Bereich von0, 01 bar bis2,5 bar, vorzugsweise im Bereich von0,05 bar bis2,0 bar, insbesondere im Bereich von0, 1 bar bis 1,5 bar, liegt.
13. Seitenwandung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwand (2) und die Au ßenwand (1) aus einem beschichteten Kunststoffgewebe be stehen.
14. Seitenwandung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie nach der Befüllung mit ei nem gasförmigen Medium oder nach der Anlegung eines Unter druckes freitragend aufrecht steht.
15. Seitenwandung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie vertikal, horizontal oder schräg ausgerichtete, aufblasbare Verstrebungen umfaßt, so daß sie nach ihrer Befüllung mit einem gasförmigen Medium oder nach Anlegen eines Unterdruckes freitragend aufrecht steht.
16. Seitenwandung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie von einem starren oder flexiblen Gestänge abgestützt wird.
17. Seitenwandung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei abgesenktem Hubdach oder Dachzelt das gasförmige Medium automatisch aus dem Zwi schenraum (3) zwischen der Außenwand (1) und der Innenwand (2) entweicht, während nach dem Anheben des Hubdaches oder des Dachzeltes das gasförmige Medium mit oder ohne Unter stützung durch einem Kompressor (6) automatisch in den Zwischenraum (3) zwischen der Außenwand (1) und der Innen wand (2) einströmt.
18. Seitenwandung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein oder mehrere Ausspa rungen für Fenster oder Lüftungen aufweist.
19. Seitenwandung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeich net, daß die eine oder die mehreren Aussparungen für Fen ster oder Lüftungen reversibel abdeckbar oder verschließ bar sind.
20. Seitenwandung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie bei Hubdächern oder Dach zelten von Campingbussen, Expeditionsfahrzeugen, Kraft fahrzeugen, Omnibussen, Yachten, Sportbooten, Motorbooten, Segelbooten und anderen Fahrzeugen zu Lande oder zu Wasser zum Einsatz kommt.
Description:
Seitenwandung für ein Hubdach oder ein Dachzelt

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Seitenwandung für ein Hubdach oder ein Dachzelt für Fahrzeuge zu Lande, zu Wasser oder in der Luft, mit den im Oberbegriff des Pa- tentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen.

Zum Stand der Technik gehören Hubdächer oder Dachzelte für Kraftfahrzeuge mit Seitenwänden aus beschichteten Baum- wollmaterialien oder aus atmungsaktiven oder wasserdichten dünnen Kunststoffmaterialien.

Diese bekannten Hubdächer oder Dachzelte weisen zahlreiche Nachteile auf : Einerseits sind sie insbesondere deswegen nachteilig, da sie keine schallisolierende Wirkung aufweisen und der Ge- räuschpegel im Inneren des Fahrzeuges bei Außengeräuschen dort in der Regel recht hoch liegt.

Die aus dem Stand der Technik bekannten Hubdächer und Dachzelte sind ferner wegen ihrer fehlenden Wintertaug- lichkeit nachteilig.

Insbesondere dann, wenn ein Hubdach als Schlafdach verwen- det wird, fällt die fehlende Wärmeisolationsfähigkeit der bekannten Hubdächer und Dachzelte besonders störend auf, da jede noch so geringe Berührung mit den dortigen Seiten- wänden zu einer unangenehmen Kälteempfindung führt.

Ein wesentlicher Nachteil der aus dem Stand der Technik bekannten Hubdächer oder Dachzelte ist darin zu sehen, daß deren Seitenwände bei der Einwirkung bereits geringer Windgeschwindigkeiten regelmäßig knatternde Windgeräusche erzeugen.

Ein weiterer gravierender Nachteil der bekannten Seiten- wände von Hubdächern und Dachzelten ist in deren ausge- prägter Neigung zur Kondenswasserbildung zu sehen, welche insbesondere dann auftritt, wenn die Außentemperatur im Vergleich zu der im Inneren des Fahrzeuges herrschenden Innentemperatur deutlich tiefer liegt.

Ein weiterer schwerwiegender Nachteil der aus dem Stand der Technik bekannten Hubdächer und Dachzelte liegt darin, daß dort die Seitenwände nicht lichtdicht sind.

Dies hat zur Folge, daß Straßenbeleuchtungen oder vorbei- fahrende Fahrzeuge störende Lichteffekte im Fahrzeuginne- ren erzeugen.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher die Bereit- stellung einer Seitenwandung für Hubdächer oder Dachzelte, welche über eine hervorragende schallisolierende Wirkung verfügt, welche aufgrund ihrer ausgeprägten Wärmeisolie- rungseigenschaften dem mit ihr ausgestatteten Fahrzeug zu Lande oder zu Wasser zu einer Wintertauglichkeit verhilft, welche selbst bei hohen Windgeschwindigkeiten keine knat- ternden Windgeräusche verursacht, welche das Problem einer Kondenswasserbildung selbst bei einem ausgeprägten Tempe- raturgradienten zwischen Außentemperatur und Innentempera- tur nicht kennt und welche aufgrund ihrer Lichtdichtheit das Auftreten von störenden Lichteffekten im Fahrzeuginne- ren sicher verhindert.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer gattungsgemä- ßen Seitenwandung durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.

Besonders bervorzugte Ausführungsformen sind Gegenstand der Unteransprüche.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen : Figur 1 einen schematischen Querschnitt durch eine erfin- dungsgemäße Seitenwandung ; Figur 2 eine schematische perspektivische Ansicht einer in Form eines Dachzeltes ausgebildeten erfindungsgemäßen Sei- tenwand.

Wie bereits aus Figur 1 hervorgeht, betrifft die vorlie- gende Erfindung eine Seitenwandung (8) für ein Hubdach oder ein Dachzelt eines Fahrzeuges zu Lande oder auf dem Wasser.

Ein besonderes Merkmal der erfindungsgemäßen Seitenwandung (8) ist darin zu sehen, daß sie doppelwandig mit einer Au- ßenwand (1) und einer Innenwand' (2) au-sages et-ist.

Der zwischen der Innenwand (2) und der Außenwand (1) lie- gende Zwischenraum (3) ist vorzugsweise mit einem gasför- migen Medium befüllbar oder mit einem Unterdruck beauf- schlagbar.

In der Regel sind die Außenwand (1) und die Innenwand (2) gasdicht ausgebildet, so daß sie zumindest für den Zeit- raum einer Nacht einen gewissen Überdruck oder Unterdruck halten können.

In einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Seitenwan- dung kann der Zwischenraum (3) zwischen der Außenwand (1) und der Innenwand (2) beispielsweise vollständig oder teilweise mit einem offenporigen Schaumstoff gefüllt sein, so daß der erfindungsgemäßen Seitenwandung (8) selbstauf- blasende Eigenschaften im Falle eines Luftzutrittes in den Zwischenraum (3) zukommen und/oder eine mit einem Wärme- transport einhergehende Luftzirkulation sicher vermieden wird.

Alternativ hierzu kann der Zwischenraum (3) beispielsweise mit einem geschlossenporigen Schaumstoff vollständig oder teilweise gefüllt sein.

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform kann an den Zwischenraum (3), beispielsweise über ein Ventil, ein Un- terdruck angelegt werden. In diesem Falle ist es besonders vorteilhafte wenn der Zwischenraum (3) vollständig oder teilweise mit einem festen Material in Form von kleinen Kugeln befüllt ist.

In der Art eines"Erdnußbettes"kommt es im Falle der Ein- wirkung eines Unterdruckes auf den Zwischenraum (3) dann zu einer mechanischen Aussteifung der erfindungsgemäßen Seitenwand (8), welche in vielerlei Hinsicht vorteilhaft ist.

Vorzugsweise ist in dem soeben beschriebenen Falle der Zwischenraum (3) zwischen der Außenwand (1) und der Innen- wand (2) vollständig oder teilweise beispielsweise mit Styroporkugeln oder Kugeln aus einem geschäumten Kunst- stoff gefüllt.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist die erfindungsge- mäße Seitenwandung (8) in mehrere Kammern (7) unterteilt, welche einzeln oder gemeinsam mit einem gasförmigen Medium befüllbar oder mit einem Unterdruck beaufschlagbar sind.

In der Regel ist der Zwischenraum (3) zwischen der Innen- wand (2) und der Außenwand (1) über ein oder mehrere Ven- tile (4) mit einem gasförmigen Medium reversibel befüllbar oder mit einem Unterdruck reversibel beaufschlagbar.

Im Allgemeinen weist jede Seite der erfindungsgemäßen Hub- dach-oder Dachzeltwandung mindestens ein Ventil (4) auf, über welches die jeweilige Seite der Hubdach-oder Dach- zeltwandung separat befüllbar oder evakuierbar ist.

In der Regel sind zwischen der Außenwand (1) und der In- nenwand (2) ein oder mehrere Verstrebungen (5) oder Nähte vorgesehen, um ein Aufblähen der Innen-und Außenwände im Falle einer Druckbeaufschlagung des Zwischenraumes (3) zu vermeiden.

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist die er- findungsgemäße Seitenwandung selbstaufblasend ausgestal- tet.

Ergänzend zu einer selbstaufblasenden Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Seitenwand oder alternativ hierzu kann der Zwischenraum (3) zwischen der Außenwand (1) und der Innenwand (2) mit einem Kompressor (6) oder einer Unter- druckpumpe unmittelbar oder mittelbar über ein Ventil (4) in Verbindung stehen.

Im Allgemeinen ist das gasförmige Medium zum Befüllen des Zwischenraumes (3) zwischen der Außenwand (1) und der In- nenwand (2) Luft oder ein Gemisch mit Luft.

In der Regel liegt der Überdruck des gasförmigen Mediums in dem Zwischenraum (3) zwischen der Außenwand (1) und der Innenwand (2) im Bereich von 0,001 bar bis 2,5 bar, vor- zugsweise im Bereich von 0,05 bar bis 2,0 bar, insbesonde- re im Bereich von 0,1 bar bis 1,5 bar.

Der Unterdruck in dem Zwischenraum (3) zwischen der Außen- wand (1) und der Innenwand (2) kann beispielsweise im Be- reich von-0,01 bar bis-2,5 bar, vorzugsweise im Bereich von-0,05 bar bis-2,0 bar, insbesondere im Bereich von- 0,1 bar bis-1,5 bar, liegen.

In besonders bevorzugten Ausführungsformen der erfindungs- gemäßen Seitenwandung bestehen die Innenwand (2) und die Außenwand (1) beispielsweise aus einem beschichteten Kunststoffgewebe.

Ebenfalls in einer bevorzugten Ausführungsform steht die erfindungsgemäße Seitenwandung nach der Befüllung mit ei- nem gasförmigen Medium oder nach der Anlegung eines Unter- druckes freitragend aufrecht.

Hilfsweise kann die erfindungsgemäße Seitenwandung verti- kal, horizontal oder schräg ausgerichtete, aufblasbare Verstrebungen umfassen, so daß die Seitenwandung nach ih- rer Befüllung und nach der Befüllung der Verstrebung mit einem gasförmigen Medium oder nach Anlegen eines Unter- druckes ebenfalls freitragend aufrecht steht.

Alternativ hierzu ist es selbstverständlich möglich, die erfindungsgemäße Seitenwandung mittels eines starren oder flexiblen Gestänges, welches gegebenenfalls über Gasfedern flexibel ausgestaltet ist, abzustützen.

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der erfin- dungsgemäßen Seitenwandung entweicht bei abgesenktem Hub- dach oder Dachzelt das gasförmige Medium automatisch aus dem Zwischenraum (3) zwischen der Außenwand (1) und der Innenwand (2).

Nach dem Anheben des Hubdaches oder des Dachzeltes strömt dort das gasförmige Medium mit oder ohne Unterstützung durch einem Kompressor (6) automatisch in den Zwischenraum (3) zwischen der Außenwand (1) und der Innenwand (2) ein.

Vorzugsweise umfaßt die erfindungsgemäße Seitenwandung ein oder mehrere Aussparungen für Fenster oder Lüftungen.

In der Regel sind diese Aussparungen für Fenster oder Lüf- tungen reversibel abdeckbar oder verschließbar, beispiels- weise mittels eines Mückennetzes oder einer lichtdichten ein-oder mehrwandigen Lasche, welche gegebenenfalls mit einem Überdruck oder Unterdruck beaufschlagbar sein kann.

Die erfindungsgemäße Seitenwandung kann beispielsweise bei Hubdächern oder Dachzelten von Campingbussen, Expeditions- fahrzeugen, Kraftfahrzeugen, Omnibussen, Yachten, Sport- booten, Motorbooten, Segelbooten und anderen Fahrzeugen zu Lande oder zu Wasser zum Einsatz kommen.

Zusammenfassend ist festzustellen, daß die erfindungsgemä- ße Seitenwandung aufgrund des großen Zwischenraumes (3) und ihrer doppelwandigen Ausgestaltung hervorragend schallisolierend wirkt und dadurch den Geräuschpegel im Inneren des Fahrzeuges zu Lande oder zu Wasser erheblich absenkt.

Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Seitenwandung liegt ferner darin, daß mit ihr ausgestattete Fahrzeuge zu Lande oder zu Wasser nunmehr über eine Wintertauglichkeit verfügen. Selbst wenn ein Hubdach als Schlafdach verwendet wird, führt eine Berührung mit der erfindungsgemäßen Sei- tenwandung nicht mehr zu einer unangenehmen Kälteempfin- dung.

Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Seitenwandung ist darin zu sehen, daß diese selbst bei ausgeprägten Windgeschwindigkeiten keine knatternden Windgeräusche von sich gibt und dadurch zu einer erheblichen Verringerung der Lärmbelastung im Fahrzeuginneren beiträgt.

Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Seitenwandung ist darin zu sehen, daß diese das Problem von an der In- nenseite entlanglaufenden und abtropfenden Kondenswasser- tropfen nicht mehr kennt, selbst wenn der Temperaturgra- dient zwischen der Außentemperatur und der im Fahrzeugin- neren herrschenden Innentemperatur ausgeprägt ist.

Von besonderem Vorteil ist im Falle der erfindungsgemäßen Seitenwandung ferner, daß diese lichtdicht ist und dadurch störende Lichteffekte im Fahrzeuginneren durch Straßenbe- leuchtungen oder vorbeifahrende Fahrzeuge sicher vermei- det, wodurch beispielsweise das Schlaferlebnis im Inneren des Fahrzeuges zu Lande oder auf dem Wasser günstig beein- flußt wird.