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Title:
SINGLE-HANDLE FAUCET FOR SURFACE MOUNTING
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/060521
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a single-handle faucet for two fluids of different temperatures, wherein one parameter (21, 22) each can be set by hand for metering and temperature by means of rotary dials (31, 32) using a one-handed grasp. Valves (1, 2) and rotary handles can be positioned in the installed state on opposite sides of a sanitary partition (4) having a large area and extending above the valves (1, 2) and the connections (70), covering the user’s view completely, wherein both parameters, but not the cartridge (11), can be passed through only one access opening (5) in the partition (4), through which, after at least one-sided access, the rotary dials and valves can be aligned and assembled to each other. This allows novel freedom in the design of mechanical single-handle faucets and low costs, the use of a substructure cartridge below the basin for streamlined, free-form housing design, and an integral body for wall mounting, such as for showers, covering the cartridge and connections as a thin-walled jacket, without wall installation and collars.

Inventors:
HEERKLOTZ, Siegfried (Am Nordhang 22, Schledehausen, 49143, DE)
Application Number:
EP2009/007824
Publication Date:
June 03, 2010
Filing Date:
November 02, 2009
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Assignee:
HEERKLOTZ, Siegfried (Am Nordhang 22, Schledehausen, 49143, DE)
International Classes:
E03C1/04; E03C1/04
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Claims:
Dipl.-Ing. Siegfried Heerklotz * Am Nordhang 22 * D-49143 Schiedehausen

AGN1 100/101

Ansprüche 1. Einhandmischer zur Aufbau-Montage für zwei Flüssigkeiten unterschiedlicher Temperatur, bestehend aus außerhalb einer Zimmerwand (100) angeordneten Mischventil (1 ), Lochscheibenventil (2), einer diese umschließenden Kartusche (1 1), einem Richtanker (8) und zumindest einem Drehsteller (31 ,32) für zumindest eine von zwei nach nur einem Zugriff nur einer Hand stellbaren Stellgrößen (21 ,22) zum Steuern der Größe oder der Temperatur eines austretenden Mischstroms, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Ventile (1 ,2) und der Drehsteller (31 ,32) in Aufbaulage auf entgegen gesetzten Seiten einer breitflächigen, sanitären Trennwand (4) positionierbar sind, die oberhalb des Ventils (1 ,2) und von Anschlüssen (70) diese allein dem Benutzerblick vollständig verbergend übergreift, wobei beide Stellgrößen (21 ,22), nicht aber die Kartusche (11), durch nur eine Durchgriffsöffnung (5) in der Trennwand (4) hindurchführbar sind, durch die nach zumindest einseitigem Durchgriff Drehsteller (31 ,32) und Ventil (1 ,2) zueinander justier- und montierbar sind.

2. Einhandmischer nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Richtanker (8) in Aufbaulage die wesentlich sichtbaren Teile des Einhandmischers justiert und durch seinen Aufbauabstand zum Drehsteller (31 ,32) die Relativlage der Trennwand (4) zum Drehsteller (31 ,32) festlegbar ist.

3. Einhandmischer nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine von Hand zugängliche Drehsteller (31 ,32) sowie das im Bereich der Kartusche (11) vorgesehene Ventil (1 ,2) mit zumindest einem diese verbindenden Übertragungsglied (200) für zumindest eine der beiden Stellgrößen (21 ,22) versehen sind und dieses für den Drehsteller (31 ,32) den Aufbauabstand zum Ventil (1 ,2) definiert, derart, dass im Bereich dieses Aufbauabstandes die sanitäre Trennwand (4) mit Durchgriffsöffnung (5) positionierbar ist.

4. Einhandmischer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Mischventil (1) und Lochscheibenventil (2) identisch sind.

5. Einhandmischer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Mischstrom durch eine zweite Öffnung (6) in der Trennwand (4) hindurchführbar ist, die insbesondere mit der Durchgriffsöffnung (5) identisch ist.

6. Einhandmischer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (4) von einem Beckenrand (41) eines Wasch- oder Spülbeckens (141) gebildet ist, wobei die Drehachse (310) des Drehstellers (31) vorzugsweise exzentrisch zur Mittelachse (50) der Durchgriffsöffnung (5) angeordnet ist. 7. Einhandmischer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (4) von einer dünnwandigen Schale (42) gebildet ist, die in Aufbaulage zur Zimmerwand (100) hin offen ist, zu der sie mit ihrem Rand nach oben und seitlich unter Begrenzung eines das/die Ventil/e (1 ,2) und insbesondere Stellmechanismen (25) zumindest zum größten Teil aufnehmenden Volumens im wesentlichen abschließt und an der sie insbesondere befestigbar ist.

8. Einhandmischer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Richtanker (8) mit allen Teilen des Einhandmischers vorzugsweise lösbar verbindbar ist.

9. Einhandmischer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Richtanker (8) an der Zimmerwand (100) in Abstützungskontakt steht und insbesondere fixierbar ist.

10. Einhandmischer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Richtanker (8) an der Unterseite des Beckenrandes (41) in Abstützungskontakt steht und insbesondere fixierbar ist.

11. Einhandmischer nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch eine Schraubverbindung (30) zwischen Richtanker (8) und Kartusche (1 1).

12. Einhandmischer nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Richtanker (8) mit der Kartusche (11) einstückig ausgeführt ist.

13. Einhandmischer nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Richtanker (8) mit der Trennwand (4) einstückig ausgeführt ist.

14. Einhandmischer nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Kartusche (11) mit einem Hals (15) durch die Durchgriffsöffnung (5) zur Führung des Drehstellers (31 ) insbesondere in einen sichtbaren Korpus (12) erstreckt.

15. Einhandmischer nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Drehsteller (31) in einem sichtbaren Korpus (12) gelagert ist, der sich mit einem Hals (16) durch die Durchgriffsöffnung (5) zur Kartusche (11 ) erstreckt, mit ihr in Abstützungskontakt steht und mit ihr insbesondere über den Richtanker (8) vorzugsweise lösbar verbunden ist.

16. Einhandmischer nach einem der Ansprüche 1 bis 15, gekennzeichnet durch eine Innengewinde-Hülse (17), die mit einem Außengewinde der Kartusche (11) und mit der Trennwand (4) insbesondere über den Richtanker (8) in Abstützungskontakt steht.

17. Einhandmischer nach einem der Ansprüche 1 bis 16, gekenn- zeichnet durch Kanäle (18,19,20) zur Führung des Mischstroms und/oder der Zuströme, die insbesondere von dem Gehäuse der Kartusche (11) gebildet sind.

18. Einhandmischer nach einem der Ansprüche 1 bis 17, gekennzeichnet durch zumindest eine rotatorische Stellgröße (21 ,22), die über eine Welle (9) durch die Durchgriffsöffnung (5) vorzugsweise exzentrisch hindurchführbar ist, die insbesondere in ihrer Längsrichtung geteilt ist, wobei sich vorzugsweise beide Teile in Längsrichtung teilweise durchdringen und über eine axial verschiebbare, formschlüssige Kupplung (13) in Dreheingriff stehen.

19. Einhandmischer nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die rotatorische Stellgröße (21 ,22) auf beiden Seiten der Trennwand (4) unterschiedliche, insbesondere sich schneidende Drehachsen (310,60) aufweist, wobei die Welle (9) insbesondere flexibel ist, vorzugsweise sich ihre beiden in der Nähe der Durchgriffsöffnung (5) geteilten Teile über ein Kegelradpaar (14) in Dreheingriff bringen lassen.

20. Einhandmischer nach einem der Ansprüche 1 bis 19, gekennzeichnet durch ein Dreh-Kipp-Stellglied (33) als Drehsteller (31) mit zwei Freiheitsgraden (311 ,312), die in unterschiedlichen Ebenen liegen und einen Kipphebel, der insbesondere das Übertragungsglied (200) bildet.

21. Einhandmischer nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass beide Stellgrößen (21 ,22) koaxiale Rotationsstellgrößen sind, die durch zwei koaxiale Wellen (9,10), insbesondere mit je einer Wellenverlängerung als Übertragungsglied (200), durch die Durchgriffsöffnung (5) hindurchführbar sind, wobei vorzugsweise die eine Welle (10) eine Hohlwelle ist.

22. Einhandmischer nach Anspruch 21 , gekennzeichnet durch zwei koaxiale, einachsige Drehsteller (31 ,32), die insbesondere hintereinander benachbart angeordnet sind.

23. Einhandmischer nach Anspruch 21, gekennzeichnet durch einen einachsigen Drehsteller (31) zum Stellen beider koaxialen Rotationsstellgrößen.

Description:
Dipl.-Ing. Siegfried Heerklotz * Am Nordhang 22 * D-49143 Schiedehausen

AGN1 100/101

Einhandmischer zur Aufbau-Montage

Die Erfindung betrifft einen Einhandmischer zur Aufbau-Montage für zwei Flüssigkeiten unterschiedlicher Temperatur gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Bekannt sind Hebelmischer zum Aufbau auf Becken mit einer Montageöffnung. Die DE10005946A1 zeigt Ventil und Hebelkopf auf der gleichen Seite der Öffnung eines Waschtisches. Sie werden von oben aufgesetzt. Nur Zuleitungen und eine Zug- bzw. Druckstange werden durch die Öffnung hindurchgeführt. Auch die Einloch-Mischbatterie der DE3151271 durchgreift ein Loch lediglich mit ihrem Zapfen, in welchem je eine Kalt- und Warmwasserzuleitung und eine Betätigungsleitung vorgesehen sind. Ein Ventil sitzt auf der gleichen Seite des Loches wie ein Betätigungshebel. Der Durchmesser des Ventils bestimmt den Durchmesser des Gehäuses, wobei die Montage aller Teile von oben erfolgt. In der DE4239801A1 wird eine Mischbatterie mit ihrem unteren Teil durch ein Loch in einer Randleiste in ein sich darunter anschließendes Gehäuse abgesenkt. Die Mischbatterie wird also durch das Loch von oben in das Gehäuse eingesetzt. Dazu ist ein Loch mit größerem Durchmesser als dem des Mechanismus der Mischbatterie in die Randleiste einzubringen, woraus ein entsprechend hoher Aufwand resultiert. Bei Hebelmischern für Duschen zum Aufbau auf eine Zimmerwand - auch Aufputz genannt - ist der gesamte Hebelmischer um 90° gedreht. Der Wandanschluss wird mit zwei meist kegelförmigen Rosetten abgedeckt, die nur selten mit der Form des Gehäuses harmonieren und als eigenständige Formelemente visuell unberechtigt dominant erscheinen. Bei Hebelmischern für Duschen zum Einbau in eine Zimmerwand - auch Unterputz genannt - ist der das Ventil umschließende Teil der Kartusche in die Zimmerwand eingebaut, der Rand von einer Rosette abgedeckt und der Drehsteller von außen aufgesteckt. Der Einbauaufwand ist jedoch erheblich.

Bei Thermostatmischern für Duschen zum Aufbau auf eine Zimmer- wand mit zwei hinter- oder ineinander angeordneten koaxialen Drehstellern oder einem General-Drehsteller werden ebenfalls die Drehsteller durch eine Kartusche mit den Ventilen verbunden, die zum größten Teil von dem zylinderförmigen, nach vorn offenen Gehäuse umschlossen und nach vorn von dem/den Drehstellern hutförmig abgedeckt wird. Die Bereiche der Anschlüsse werden durch Rosetten abgedeckt. Bei Thermostatmischern zum Einbau in eine Zimmerwand werden sie durch entsprechend hohen Aulwand eingebaut. Das gleiche gilt für Einhandmischer für Duschen mit zwei hintereinander angeordneten koaxialen Drehstellern oder einem General-Drehsteller.

Bekannt sind alles umschließende Gehäuse für elektronisch gesteuerte Duschthermostate zum Aufbau auf eine Zimmerwand, die durch mit der Oberfläche bündige Drucktasten gestellt werden, bei denen es weder Drehsteller noch echte Einhandbedienung gibt und ein Duschthermostat zum Aufbau auf eine Zimmerwand mit zwei auf der Frontseite eines alles umschließenden Gehäuses nebeneinander angeordneten Drehstellern, die ebenfalls nicht in einem Zugriff einer Hand als echter Einhandmischer stellbar sind.

Aus der DE102006018022A1 ist eine Rücksaugsicherung für Badewannen mit horizontalem Wannenüberlauf mittels kommunizierender Röhre bekannt, in deren drei konzentrischen Einstell-Drehgriffen ein Hydraulisches-Drei-Kammer-Systemtrenngerät in- tegriert ist. Ein Kartuschengehäuse ist durch ein Loch im Wannenrand hindurchführbar und so von oben im unteren zweiteiligen Armatur-Gehäuse montierbar, das mittels einer Armatur- Befestigungshohlschraube an dem Wannenrand befestigt ist. Das erfordert das Einbringen eines Loches im Wannenrand mit einem größeren Durchmesser als der des Kartuschengehäuses mit hohem Herstellungsaufwand. (Ähnlich DE4239801A1). Die vormontierte Vierloch-Sanitärarmatur für Badewannen gemäß der

DE202005021256U1 besitzt eine Armaturenplatte - auch mit darunter angeordneten Gehäusen für Kartuschen von Ventilen - die auf einen Badewannenbereich von oben über ein genau passendes Lochbild verschraubt wird. Hier sind noch zusätzlich zu vier notwendigen Löchern - oder alternativ zu einem sehr großen Ausschnitt - weitere Löcher für die Verschraubung erfor- derlich. Es ist eine Mischeinheit mit zwei Dosierventilen, aber kein Mischventil vorgesehen, wobei alle Elemente von oben durch den Ausschnitt bzw. die Löcher eingesetzt werden. Jedes der Ventile ist also komplett mit Kartusche durch ein Loch hindurchführbar.

Eine ähnliche Lösung mit vier Löchern für Badewannen schlägt die

DE7108916U vor. Auch hier sind mehrere Einzelarmaturen, wie z. B. eine 1-Spindel- Mischbatterie, über eine Traverse oder ein Rahmenteil vormontiert, die hier jedoch von unten am Wannenrand in nicht angegebener Weise zu befestigen sind. Auch bei einer 2-Spindel-

Mischbatterie wird jede Spindel durch ein eigenes Loch geführt.

In der US2004/0065367A1 wird ein Badewannen-Ventil mit einer beweglichen Befestigungsstruktur vorgestellt, d.h. eine mit der Ventilkartusche verbundene Ober- platte wird mittels eines Befestigungsgliedes - einer Schraube - gegen eine Unterplatte gezogen, wobei zwischen beiden eine Trägerplatte eingespannt wird. Das komplette Ventil wird von oben in ein Loch der Trägerplatte eingeführt, bis die Oberplatte zum Anschlag an die Oberseite der Trägerplatte gelangt. Mittels eines Schraubenziehers wird über die Schraube von oben die Unterplatte bis zum Anschlag an die Unterseite der Trägerplatte herangezogen. Alternativ ist auch die Umkehrung möglich, wenn die Unterplatte an der Unterseite der Trägerplatte verschraubt wird. Lochdurchmesser und Ventildurchmesser entsprechen sich etwa. Das Ventil kann also jederzeit, z. B. zum Austausch, von oben wieder gelöst und nach oben aus dem Loch herausgezogen werden. Es ist eine Drehachse für eine Stellgröße ersichtlich, die durch das Loch hindurchgeführt ist. Dabei sind das Ventil und der nicht dargestellte Drehsteller jeweils gemeinsam auf einer Seite der Trägerplatte zu positionieren.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen kostengünstigen, zur echten Einhandbedienung, d.h. nach nur einem Zugriff nur einer Hand, geeigneten Einhandmischer zu schaffen, der in Aufbau-Montage im sanitären Nutzbereich insbesondere bei unterschiedlichen Aufnahmeteilen und Anschlussbereichen ohne deren Anpassung, Umbau, Einbau oder weitere Zusatzteile - wie Rosetten - größere Freiheiten in der Gestaltung für optimalere Abstimmung hinsichtlich Handhabung und Anmutung der sichtbaren Teile - wie Drehsteller und Korpus - ermöglicht.

Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass zumindest eines der Ventile und der Drehsteller in Aufbaulage auf entgegen gesetzten Seiten einer breitflächigen, sanitären Trennwand positionierbar sind, die oberhalb des Ventils und von Anschlüssen diese allein dem Benutzerblick vollständig verbergend übergreift, wobei beide Stell- großen, nicht aber die Kartusche, durch nur eine Durchgriffsöffnung in der Trennwand hindurchführbar sind, durch die nach zumindest einseitigem Durchgriff Drehsteller und Ventil zueinander justier- und montierbar sind.

Bei dieser Ausgestaltung eines Einhandmischers zur Aufbau- Montage werden der Teil der Kartusche, der die Ventile aufnimmt, die Stellmechanismen, die sich auch in der Kartusche befinden können und die Bereiche der Anschlüsse allein durch eine dominante, die Gesamtform im wesentlichen bestimmende Trennwand dem Benutzerblick vollständig verborgen ohne weitere verdeckende Teile - wie Rosetten - oder Einbaumaßnahmen zu erfordern. Gleichzeitig trennt die Trennwand die anderen sichtbaren Teile - wie Drehsteller und/oder Korpus - von den Funktionsteilen - wie Ventile und Stellmechanismen -, sodass sie in Größe und Formgebung weitgehend voneinander unabhängig sind. Das erlaubt eine optimalere Gestaltung - d.h. Handhabung, Haptik, Ästhetik - aller sichtbaren Teile.

Zum Aufbau des Einhandmischers auf Becken (Becken-Aufbau) - z. B. für Spülen, Waschbecken, Waschtische, Bidets - wird eine Unterbau-Kartusche, die die Ventile und Stellmechanismen trägt, über den an der Unterseite des hinteren Beckenrandes in Abstüt- zungskontakt stehenden Richtanker aufgebaut, wo auch die Anschlüsse liegen. Der sichtbare

Korpus ist oberhalb des Beckenrandes aufgebaut und umschließt nur die Übertragungsglieder für die Stellgrößen, z.B. bei Rotationsstellgrößen die Wellen. Er ist nicht mehr von den Ventilmaßen abhängig und damit frei gestaltbar. Die Kartusche ist von unten über den Richtanker am Becken mit dem Korpus montierbar und nach unten wieder trennbar. Sie kann sich mit einem schlanken Hals durch die Durchgriffsöffnung in den sichtbaren Korpus und weiter in den Drehsteller erstrecken und den/die Drehsteller führen und tragen, wenn sie mit ihnen lösbar verbunden ist.

Zum Aufbau des Einhandmischers auf eine Zimmerwand (Wand- Aufbau) - z. B. für Duschen, Wannen, Becken - liegt der die Ventile und Stellmechanismen aufnehmende Teil der Kartusche hinter einer von der Zimmerwand abnehmbaren, dünnwandi- gen, zur Zimmerwand hin offenen Schale, deren Rand zur Zimmerwand zumindest nach oben hin und seitlich unter Einschließung eines Mischventil, Lochscheibenventil und insbesondere Stellmechanismen aufnehmenden Volumens abschließt und auch die Bereiche der Anschlüsse verdeckt. Sie ist als einheitlicher Integralkorpus frei gestaltbar. Zusätzliche Formelemente, wie Rosetten, sind nicht mehr erforderlich. Die Kartusche kann auch hier zur Führung des/der Drehsteller/s mit einem schlanken Hals durch die Durchgriffsöffnung in den/die Drehsteller hineingeführt sein. Sie kann aber nicht als Ganzes durch die Durchgriffsöffnung nach außen hindurchgeführt werden. Über den Richtanker kann sie an der Zimmerwand justiert und befestigt sein. Der Austausch der Kartusche erfolgt nach Demontage der Schale von der Zimmerwand. Alternativ kann der Richtanker auch die Schale an der Zimmerwand ausrichten.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung bestimmt der Aufbauabstand vom Drehsteller zum Richtanker, der an Zimmerwand oder Trennwand in Abstützungs- kontakt steht und die wesentlich sichtbaren Teile des Einhandmischers justiert, die Relativlage der Trennwand. Über diesen Aufbauabstand ist der Einhandmischer an unterschiedliche Aufnahmeteile, wie auch Trennwände, anpassbar.

Ein Übertragungsglied, wie zum Beispiel Kipphebel oder Wellenverlängerung, für zumindest eine der beiden Stellgrößen kann den Drehsteller sowie die im Bereich der Kartusche vorgesehenen Mischventil, Lochscheibenventil und insbesondere Stellmechanismen verbinden. Es definiert für den zumindest einen von Hand zugänglichen Drehsteller den Aufbauabstand zu Mischventil, Lochscheibenventil und insbesondere Stellmechanismen derart, dass im Bereich dieses Aufbauabstandes die sanitäre Trennwand mit Durchgriffsöffnung positionierbar ist.

Ein bekanntes Keramik-Mischventil ist ein Lochscheibenventil. Als thermostatgesteuerte Mischventile werden noch keine Lochscheibenventile eingesetzt. Diese Mischventile werden zur Steuerung der Größe des Mischstroms mit einem Lochscheiben- Doppel-Dosierventil kombiniert, das beide Zuströme (kalt und warm) schließt. Der Mischstrom kann bei Wand-Aufbau durch eine zweite, in der Schale weiter oben angeordnete Öffnung über ein Rohr nach oben zu einer Kopfbrause hindurchgeführt werden. Der Anschluss eines Duschschlauches von unten ist bereits dadurch möglich, dass der untere Rand der Schale zur Zimmerwand hin beabstandet ist.

Bei Becken-Aufbau wird der Mischstrom aus der Unterbau-Kartusche unter dem Becken gemeinsam mit den Stellgrößen durch die gleiche Durchgriffsöffnung nach oben in den sichtbaren Korpus und dann durch einen Auslaufarm nach außen geführt.

Ein an Beckenunterseite oder Zimmerwand in Abstützungskontakt stehender Richtanker legt die Aufbaulage der wesentlich sichtbaren Teile des Einhandmischers gegenüber der Umgebung fest und kann zur Fixierung und Justierung aller Komponenten des Einhandmischers eingesetzt werden. Damit lassen sich über Schraubverbindungen zwischen Richtanker und Kartusche und/oder zwischen sichtbarem Korpus und Richtanker auch Dickentoleranzen der Trennwand ausgleichen.

Beim Becken-Aufbau kann der Richtanker durch eine Mutter mit dem oben sichtbaren Korpus verschraubt werden, wenn der Korpus sich wie üblich mit einem ein Außengewinde tragenden Hals nach unten durch die Durchgriffsöffnung erstreckt. Dann kann der Drehsteller alternativ in dem Korpus gelagert werden. Trägt der Richtanker nach unten ragende Gewindestifte, lässt sich die Kartusche mit entsprechenden Bohrungen aufstecken und mithilfe von Muttern gegen den Richtanker festziehen.

Alternativ kann die Kartusche mithilfe eines Außengewindes und einer

Innengewindehülse auch direkt mit dem sichtbaren Korpus oder dem Drehsteller gegen den Beckenrand gespannt werden, wenn ein entsprechender Abstützungskontakt durch einen Hals der Kartusche oder einen Hals von Drehsteller oder Korpus besteht.

Bei Wand-Aufbau kann der Richtanker ein Chassis bilden, an dem alle Komponenten fixiert und justiert werden. Diese Funktion können auch Schale oder Kartusche durch entsprechende Erweiterung übernehmen, indem z. B. Richtanker und Kartusche oder Richtanker und Schale einstückig ausgeführt sind.

Die insbesondere über den Richtanker an Trennwand bzw. Zimmerwand ausgerichtete Kartusche kann zum Toleranzausgleich über vorzugsweise durch Metall- gewebe oder -gewirke ummantelte Schläuche oder flexible Rohre - wie Wellrohr, dünnwandiges Kupferrohr oder zumindest zwei hintereinander angeordnete Rohrbögen, die zumindest zwei Drehgelenke mit unterschiedlichen Drehachsen oder torsions- und/oder biegeelastische Hohlkörper bilden - mit den in der Zimmerwand fixierten Zustrom-Anschlüssen und/oder mit Auslaufarm, Duschrohr bzw. Duschschlauchstutzen verbunden sein. Die Kartusche selbst, oder ein Bereich von ihr, kann flexibel, insbesondere elastisch ausgebildet sein. Es können insbesondere elastische Kanäle in die Kartusche integriert sein, die auch über flexible Verbindungselemente mit den Zustrom-Anschlüssen verbunden werden können. Dies führt zum geringsten Bauvolumen, was sowohl bei Wand- al- sauch bei Beckenaufbau von Bedeutung ist.

Die erste rotatorische Stellgröße lässt sich am einfachsten durch eine Wellenverlängerung durch die Durchgriffsöffnung vom Drehsteller zum Stellmechanismus hindurchführen. Bei Becken-Aufbau sind die unterschiedlichen Dicken der Beckenränder auszugleichen. Dies erfolgt für die Befestigung der Kartusche über eine Schraubverbindung. Die Welle kann dazu in Längsrichtung geteilt sein, wobei sich beide Teile in Längsrichtung teilweise durchdringen und durch eine axial verschiebbare, formschlüssige Kupplung bei allen in Frage kommenden Beckenranddicken in Abstützungseingriff stehen. Der Formschluss kann durch Zähne oder gerundete einfache Polygon-Passverbindungen - wie Dreieck, Viereck, Fünfeck usw. - erfolgen. Noch größerer gestalterischer Freiraum für eine optimale ergonomische Anpassung oder für künstlerische Skulpturen wird eröffnet, wenn die Drehachsen der Drehsteller von den hinter der Trennwand technisch erforderlichen Drehachsen der Rotationsstellgrößen abweichen können. Dies lässt sich für zwei koaxiale Rotationsstellgrößen z. B. mit einer flexiblen Vollwelle und einer diese umschließenden, mit ihr zusammen die Durchgriffsöff- nung passierenden, in der Nähe der Durchgriffsöffnung geteilten Hohlwelle realisieren, indem beide Teilenden mithilfe eines Kegelradpaares in Dreheingriff stehen, über das auch eine zusätzliche Über- oder Untersetzung möglich ist. Auch eine flexible Hohlwelle ist einsetzbar.

Die Erfindung ist anwendbar für Einhandmischer mit Dreh-Kipp- Stellglied als ein Drehsteller mit zwei rotatorischen Freiheitsgraden, deren Ebenen meist 90° zueinander einschließen, wobei das Übertragungsglied der Kipphebel ist, für zwei koaxiale, hinter- oder ineinander angeordnete Drehsteller mit je einem einachsigen rotatorischen Freiheitsgrad identischer Drehachse oder auch für einen General-Drehsteller mit Wechselkupplung zum Schalten zwischen zwei Rotationsstellgrößen, bei denen die Übertragungsglieder von Wellenverlängerungen gebildet sind. Zur Stellkraft-Reduzierung kann der Drehsteller mit einem Hebel versehen sein.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der nachstehenden Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen, in denen mehrere Ausführungsbeispiele des Gegenstands der Erfindung schematisch veranschau- licht sind. In den Zeichnungen zeigen:

Fig. 1 einen vereinfachten Schnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Einhandmischers für Becken-Aufbau, in dem mehrere parallele Schnittebenen der Einfachheit halber zusammengefasst, die Stellmechanismen und Ventile vereinfacht als Blackbox dargestellt sind und auf die Darstellung einer montagerechten Teilung verzichtet wurde,

Fig. 2 einen entsprechend Fig. 1 vereinfachten Schnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Einhandmischers für Wand-Aufbau.

In Fig. 1 ist ein Einhandmischer gemäß der Erfindung für Becken- Aufbau vor einer Zimmerwand 100 als Waschtischarmatur mit einem einachsigen Drehsteller dargestellt.

Die Kartusche 11 umschließt als Unterbau-Kartusche die Verstellme- chanismen 25 und das Lochscheiben-Mischventil 1 ,2. Die Kartusche 11 ragt mit einem Hals 15 in den Hals 16 des sichtbaren Korpus 12, der sich durch die Durchgriffsöffnung 5 der Trennwand 4, die von dem hinteren Beckenrand 41 als horizontale Oberseite eines Waschbeckens 141 gebildet ist und den unteren, das Lochscheiben-Mischventil 1 ,2 und die Verstellmechanismen 25 umschließenden Teil der Kartusche 11 so breitflächig übergreift und von dem Drehstel- ler 31 abtrennt, dass sie allein durch die Trennwand 4 dem Benutzerblick - etwa in Richtung des Auslaufarms 180 - verborgen sind. Die Durchgriffsöffnung 5 ist wesentlich kleiner als die Kartusche 11 und erlaubt gerade die Hindurchführung des Mischstroms durch den Kanal 18 und der beiden koaxialen Rotationsstellgrößen 21 ,22, die über je eine Wellenverlängerung als Übertragungsglieder 200 einer Voll- und einer Hohlwelle 9,10 von den Stellmechanismen 25 zu einer radialen Wechselkupplung als Kupplung 13 mit zwei Stirnrädern und einem Hohlrad am Drehsteller 31 übertragen werden. Sowohl die Mittelachse der Rotationsstellgrößen 21 ,22, des Drehstellers 31 und des Lochscheiben-Mischventils 1 ,2 als auch die des Kanals 18 sind exzentrisch zu einer Bohrung als Durchgriffsöffnung 5 angeordnet.

Der Drehsteller 31 ist zur Drehachse 310 in einem rotatorischen Frei- heitsgrad 311 gegenüber dem sichtbaren Korpus 12 gelagert. Zusätzlich besitzt er einen translatorischen Freiheitsgrad 312, in dem er ebenfalls gegenüber dem Korpus 12 gelagert ist. Je nach Endlage in diesem Freiheitsgrad 312 wird die Drehung des Drehstellers 31 über die Kupplung 13 entweder zu der Rotationsstellgröße 21 oder zu der Rotationsstellgröße 22. Eine Schraubenfeder 40 hält den Drehsteller 31 in einer Endlage. Die andere Endlage wird durch Niederdrücken des Drehstellers 31 während der Betätigung durch Drehen in seinem Freiheits- grad 311 erreicht. Beide Rotationsstellgrößen 21 ,22 lassen sich im Sinne eines Einhandmischers nach einem Zugriff einer Hand wahlweise stellen, indem der Drehsteller 31 in seinem Freiheitsgrad 311 um wenige Millimeter verschoben wird.

Da der Beckenrand 41 eines Waschbeckens 141 aus Keramik mit be- deutenden Dickentoleranzen gefertigt wird und zudem unterschiedliche Dicken gehandelt werden, ist der sichtbare Korpus 12, der sich bis zur Kartusche 11 erstreckt und mit ihr in Abstüt- zungskontakt steht, so dass der Abstand von Drehsteller 31 zur Kartusche 11 bei jeder Dicke des Beckenrandes 41 für eine konstante Länge der Wellen 9,10 gleich bleibt, zum einen über ein Außengewinde an seinem Hals 16 und eine Mutter als erste Schraubverbindung 30 zum Richtanker 8 und eine zweite Schraubverbindung 30 zwischen vier Bolzen dem Richtanker 8 und der Kartusche 11 mit dieser verbunden. Über den Aufbauabstand des Richtankers 8 zum Drehsteller 31 ,32 ist die Relativlage der Trennwand 4 zum Drehsteller 31 ,32 festgelegt und der Einhandmischer an Trennwände 4 verschiedener Dicke anpassbar. Der Richtanker 8 justiert den sichtbaren Korpus 12 und den Drehsteller 31 zur ortsfesten Trennwand 4. Er bestimmt dar- über hinaus die Aufbaulage des gesamten Einhandmischers, indem er ihn durch Abstützungs- kontakt zur Unterseite des Beckenrandes 41 als ortsfeste Trennwand 4 justiert.

An der Unterseite der Kartusche 11 befindet sich der Austritt des Mischstroms in den Kanal 18, der nach oben in den Auslaufarm 180 mündet, und die beiden Kanäle 19,20 für den kalten und warmen Zustrom, die an den genormten Anschlüssen an der Zimmerwand 100 anschließbar sind.

Die Fig. 2 zeigt einen erfindungsgemäßen Einhandmischer für Wand- Aufbau als Duscharmatur mit zwei koaxialen, einachsigen Drehstellern 31,32.

Die Anschlüsse 70 für die beiden Zuströme - kalt und warm - sind wie üblich in die Zimmerwand 100 eingelassen. Über zwei Außengewinde sind die beiden in die Kartusche 11 integrierten Kanäle 19,20 mit den Anschlüssen 70 und an ihrem anderen Ende mit dem Lochscheibenventil 2 verbunden. Dazu wird zu den Anschlüssen 70 für einen Toleranzausgleich gesorgt. Der Richtanker 8 steht mit der ortsfesten Zimmerwand 100 in Abstüt- zungskontakt und justiert und fixiert damit nicht nur alle sichtbaren Teile, sondern den gesamten Einhandmischer. Er ist mit der Kartusche 11 einstückig ausgeführt. Die Kartusche 11 um- schließt die Verstellmechanismen 25, das Mischventil 1 und das Lochscheibenventil 2 und wird von einer zur Zimmerwand 100 hin offenen, dünnwandigen Schale 42, die an der Kartusche 11 lösbar fixiert ist, gegenüber dem Benutzerblick - etwa in Richtung der Mittelachse 50 - verdeckt. Dazu liegt der Rand der Schale 42 nach oben und zu den Seiten an der Zimmerwand 100 an. Ihr unterer Rand ist zur Zimmerwand 100 beabstandet, um in die Schale 42 eingedrun- genes Wasser ablaufen zu lassen und z. B. im Servicefall einen Zugriff von unten zur Kartusche 11 und den Kanälen 18,19,20 zu ermöglichen. Durch eine kreisrunde Durchgriffsöffnung 5 in der Trennwand 4 mit der Mittelachse 50, die zur Verhinderung des Eindringens von Duschwasser mit einem Kragen in den Drehsteller 32 hinein hochgestellt ist, erstreckt sich die Kartusche 11 mit einem Hals 15 in den Drehsteller 32 zu seiner Lagerung in einem rotatorischen Freiheitsgrad 321 um die ge- meinsame Drehachse 310 beider Drehsteller 31 ,32, die mit der Mittelachse 50 der Durchgriffsöffnung 5 identisch ist. Der Drehsteller 31 ist über den Drehsteller 32 in einem rotatorischen Freiheitsgrad 311 gelagert. Beide sind gegen unbeabsichtigtes Entfernen mit Schnappverbindungen gesichert.

Zwei Rotationsstellgrößen 21 ,22 zur unabhängigen Steuerung der Größe bzw. der Temperatur des Mischstroms, der über den Kanal 18 aus dem Lochscheibenventil 2 durch eine zweite Öffnung 6 in der Trennwand 4 nach oben zum Duschkopf hinausgeführt wird, wechseln im Bereich der Durchgriffsöffnung 5 ihre gemeinsame Drehachse, die mit der Drehachse 310 beider Drehsteller 31 ,32 identisch ist, in die gemeinsame Drehachse 60, die auch die Dreh- und Mittelachse der Stellmechanismen 25, des Mischventils 1 und Lochschei- benventils 2 darstellt. Dazu werden die Rotationsstellgröße 21 mittels einer Wellenverlängerung der flexiblen Welle 9 als Übertragungsglied 200 und die Rotationsstellgröße 22 mittels einer Wellenverlängerung der diese umschließenden, in Längsrichtung geteilten, hohlen Welle 10 als Übertragungsglied 200 von den Drehstellern 31,32, mit denen sie jeweils in Drehkontakt stehen, durch die Durchgriffsöffnung 5 zu den entsprechenden mit ihnen in Drehkontakt stehenden Stellmechanismen 25 hindurchgeführt. Knapp unter der Durchgriffsöffnung 5 wird die Rotationsstellgröße 22 durch ein Kegelradpaar 14 zwischen den beiden sich gegenüberliegenden Enden der beiden Teile der Welle 10 mit einer Übersetzung von 1 :1 übertragen.

Beide Rotationsstellgrößen 21 ,22 sind im Sinne eines Einhandmischers nach einem Zugriff einer Hand aus gleicher Zugriffrichtung stellbar, indem lediglich die Fingerkuppen von einem zum anderen Drehsteller 31 ,32 verschoben werden, deren Drehungen jeweils eine Rotationsstellgröße 21 ,22 stellen.

Dementsprechend sind im Rahmen der Ansprüche auch anderweitige Ausgestaltungen und Modifikationen denkbar und möglich. Der Gegenstand der Erfindung ist nicht auf die in den Zeichnungen dargestellten und vorstehend beschriebenen Ausführungsbei- spiele beschränkt.