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Title:
SINGLE SIDED CORRUGATED CARDBOARD MACHINE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/116450
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a single sided corrugated cardboard machine (1), with a machine chassis (2), at least one fixedly arranged pressure roller (8), a corrugated roller module (28) with a pair of corrugated rollers (6, 7), wherein each corrugated roller is mounted on a pivotable component (9) or (29), both corrugated rollers being adjustable relative to each other and the inner corrugated roller (7) is adjustable relative to the pressure roller (8), with jointed connections (23, 35) for the pivotable components (9, 29), a pressure device (31) and a release device (32), an adhesive application device (17) and feeds (19, 20) and discharges (21) for card webs.

Inventors:
KNORR, Andreas (Kesslerplatz 19, Nürnberg, 90489, DE)
KNORR, Daniel (Kesslerplatz 19, Nürnberg, 90489, DE)
Application Number:
DE2008/000490
Publication Date:
October 02, 2008
Filing Date:
March 27, 2008
Export Citation:
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Assignee:
KNORR, Andreas (Kesslerplatz 19, Nürnberg, 90489, DE)
KNORR, Daniel (Kesslerplatz 19, Nürnberg, 90489, DE)
International Classes:
B31F1/28
Attorney, Agent or Firm:
EDER & SCHIESCHKE (Elisabethstrasse 34, München, 80796, DE)
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Claims:

Patentansprüche

1. Einseitige Wellpappenmaschine (1 ), mit

a) einem Maschinengestell (2),

b) einem Paar Riffelwalzen (6, 7),

c) wenigstens einer Anpresswalze (8),

d) einer Leimauftragsvorrichtung (17) und

e) Zuführungen (19, 20) und Abführungen (21) für Papierbahnen,

dadurch gekennzeichnet, dass

f) die Anpresswalze (8) ortsfest angeordnet ist,

g) jede Riffelwalze (6,7) auf einem schwenkbaren Bauelement (9, 29, 50, 54, 55, 86, 88) drehbar gelagert ist,

h) die Riffelwalzen (6,7) aneinander anstellbar sind und

i) die innere Riffelwalze (7) zustellbar zur Anpresswalze (8) angeordnet ist.

2. Einseitige Maschine (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass

a) eine Andrückvorrichtung (31 , 91 ) auf das schwenkbare Bauelement der äußeren Riffelwalze (6) wirkt,

b) eine Entlastungsvorrichtung (32, 92) (welche insbesondere eine Andrück-, oder eine Verstell-, eine feste, insbesondere einstellbare Anstoßvorrichtung ist), auf das schwenkbare Bauelement der inneren Riffelwalze (7) wirkt und

c) die Andrück- und Entlastungsvorrichtungen (31 , 91 , 32, 92) am Maschinengestell (2) angeordnet sind.

3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,

dass die Riffelwalzen (6, 7) mit schwenkbaren Lagerschildem (29), über eine Schwenkachse (35) an einem am Maschinengestell (2) befestigten Lagerbock (36) gelenkig angeordnet sind,

dass die innere Riffelwalze (7) an den seitlichen Lagerschildern (29) gelagert ist,

dass ein Schwenkhebel (9) über eine exzentrische Schwenkachse (23) am Lagerschild (29) gelenkig befestigt ist, und

dass die äußere Riffelwalze (6) am Schwenkhebel (9) gelagert ist und mit dem Querbalken (27, 38) ein Riffelwalzenmodul (28) bildet.

4. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,

dass der Lagerschild (29) eine Gelenkverbindung (43) aufweist, welche aus einem drehbaren Außenteil (45) besteht, eine Schwenkachse (35) umschließt und zusammen mit den Riffelwalzen (6, 7), dem Schwenkhebel (9),

der exzentrischen Schwenkachse (23) und den Querbefestigungselemen- ten ein Riffelwalzenmodul (57) bilden.

5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,

dass die Riffelwalzen (6, 7) mit den Seitenschildem (44), dem über Gelenkverbindungen (49) mit den Lagerschildern verbundenen Schwenkhebel (9, 50), und den Querbefestigungselementen ein Riffelwalzenmodul (58) bilden.

6. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,

dass die Riffelwalzen (6, 7) mit den Seitenschildern (44), den über Gelenkverbindungen (49) mit den Lagerschildem verbundenen Schwenkhebeln (54, 55) und mit den entsprechenden Querbefestigungselementen ein Riffelwalzenmodul (59) bilden, wobei die Riffelwalzen (6, 7) am Ende der Schwenkhebel (54, 55) gelagert sind.

7. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Riffelwalzen (6, 7) in eigenen, am Schwenkhebel (88) geklemmten Lagergehäusen (86) gelagert sind.

8. Maschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,

dass das Riffelwalzenmodul (28; 57; 58; 59) mit mindestens einer Rückstellvorrichtung (33) und einem Hubbegrenzer (34) ausgerüstet ist.

9. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,

dass das Außenteil (45), das die Schwenkachse umschließt, durch Spann-

elemente (51 , 52, 53, 74, 80) ortsfest verriegelt ist.

10. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,

dass der Seitenschild (44) durch Spannelemente (51 , 53, 56, 84) positionsfest verriegelt ist.

11. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,

dass die Riffelwalze (7) zustellbar zu einem Anpressband (41 ) oder zu einer Ultraschallvorrichtung angeordnet ist, wobei die Ultraschallvorrichtung die Verbindung der Papierdeckbahn (20) mit der gewählten glatten Papierbahn (19) bestimmt.

12. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , dadurch gekennzeichnet,

dass das Riffelwalzenmodul (28; 57; 58; 59) mit mindestens einer schwenkbaren Walze ausgerüstet ist.

13. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,

dass die Riffelwalze (7) zustellbar zu einer Schwenkwalze einer Walzenreihe ist, wobei die Walzen der Reihe schwenkbar sind und nur die letzte Walze der Walzenreihe ortfest angeordnet ist.

14. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,

dass ein Riffelwalzenmodul (28; 57; 58; 59) in der einseitigen Wellpappenmaschine (1 ) angeordnet ist,

wobei das vom Riffelwalzenmodul schwenkbare Bauelement (29, 50, 54) der inneren Riffelwalze (7) an eine Andrück- oder Verstellvorrichtung (32, 92) gestützt oder arretiert ist

und die Maschine mit einer zur inneren Riffelwalze (7) zustellbaren und schwenkbaren Anpresswalze (8) ausgerüstet ist.

Description:

Einseitige Wellpappenmaschine

Die Erfindung betrifft eine einseitige Wellpappenmaschine mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruches 1.

Bekannte Wellpappenmaschinen enthalten als Hauptelemente ein Maschinengestell mit zwei rotierbaren kämmenden Riffelwalzen, welche einer Papierbahn die charakteristische Wellung für die Herstellung von Wellpappe verleihen, eine Leimauftragsvorrichtung für die Beleimung der gewellten Gipfelabschnitte der Papierwellenbahn und eine rotierbare Anpresswalze, die eine Deckbahn (Liner) gegen die mit Leim bedeckten Kuppen der gewellten Bahn auf der inneren Riffelwalze andrückt. Die äußere und die innere Riffelwalze sowie die Anpresswalze wirken zusammen und werden unter einem gewissen Anpressdruck gegeneinander gehalten.

Meistens sind die Riffelwalzenpaare zu einem Modul zusammengefasst, um eine kompakte und schnelle Auswechslung des Bausatzes zu ermöglichen. Ein Austausch ist erforderlich, wenn eine Riffelwalze beschädigt oder stark abgenutzt ist oder eine andere Wellung für die Wellpappenbahn erwünscht ist.

Bei bekannten einseitigen Wellpappenmaschinen sind zwei oder mehrere Riffelwalzenpaare auf einer schwenk- oder rotierbaren Vorrichtung gelagert, die eine selektive Positionierung des Riffelwalzenpaares in der Arbeitsstellung ausführen können (DE 3631803; DE 3840094).

Bei einer anderen bekannten Ausführungsform liegt zwischen zwei Riffelwalzenmodulen eine schwenkbare Anpresswalze und drückt wahlweise in Kombination mit einer der beiden Riffelwalzenmodulen, je nach Betriebsbestimmungen, die entsprechende innere Riffelwalze an (DE 4017436).

Bei allen bekannten Bauarten ist die innere Riffelwalze fest angeordnet, wobei die äußere Riffelwalze und die Anpresswalze auf schwenkbaren Elementen gelagert und zur inneren Riffelwalze zustellbar angeordnet sind.

Alle vorgenannten Ausführungen sind kostenaufwändig und aus konstruktiven Gründen oft nicht gut zugänglich.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannte einseitige Wellpappenmaschine so zu verbessern, dass der Aufbau vereinfacht wird.

Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst.

Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:

Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer einseitigen Wellpappenmaschine nach dem Stand der Technik;

Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie Il - Il in Fig. 1 ;

Fig. 3 eine schematische Seitenansicht einer einseitigen Wellpappenmaschine nach einer Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV - IV in Fig. 3

Fig. 5, 7 zwei Prinzipschemata einer einseitigen Wellpappenmaschine nach dem Stand der Technik;

Fig. 6 ein Prinzipschema einer einseitigen Wellpappenmaschine nach einer Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 8 - 10 Prinzipschemata der einseitigen Wellpappenmaschine nach einigen Ausführungsformen der Erfindung;

Fig. 11 ,

Fig. 13 - 14 schematische Seitenansichten geänderter Ausführungsformen von Riffelwalzenmodulen

Fig. 12 einen Schnitt längs der Linie XII - XII in Fig. 11 ;

Fig. 15, 16 schematische Seitenansichten einseitiger Wellpappenmaschinen mit geänderten Ausführungsformen; nach der Erfindung

Fig. 17 ein Prinzipschema der Lagerung zweier Riffelwalzenmodulen-Er- sätze

Fig. 18 - 25 weitere Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung.

Eine einseitige Wellpappenmaschine 1 nach Fig. 1 , 2 und 5 (nach dem Stand der Technik) enthält ein Maschinengestell 2 mit Querbalken 25, 26, ein Riffelwalzenmodul 3 mit Modulgestell 14, Modulquerbalken 27, eine äußere Riffelwalze 6, eine innere Riffelwalze 7, Schwenkhebel 9 mit einer exzentrischen Schwenkachse 23, eine Anpresswalze 8, Anpresswalzenhebel 13 mit einer Gelenkverbindung 24, Hebe- und Andrückvorrichtungen 10, 11 , 12, 15, An-

Schlagelemente 4, 5, eine Verstellvorrichtung 16 für die Anpresswalze 8, sowie ein Leimwerk 17 mit einer Leimauftragswalze 18.

Die innere Riffelwalze 7 ist in der Arbeitsstellung über einen nicht dargestellten Antrieb in der angegebenen Pfeilrichtung antreibbar. Die äußere Riffelwalze 6 wird dadurch zwangsweise in die angegebene Pfeilrichtung mitgenommen.

Wie aus Fig. 1 , 3, 15, 16, 18, 20, 22 bis 25 (bei dem in Arbeitsstellung gezeichneten Riffelwalzenmodul) ersichtlich, läuft eine glatte Papierbahn 19 in der angegebenen Pfeilrichtung der äußeren Riffelwalze 6 zu, wird durch das Zusammenwirken mit der inneren Riffelwalze 7 gewellt und läuft als einseitige Wellpappe 21 mit der Deckbahn 20, die in der angegebenen Pfeilrichtung der Anpresswalze 8 zuläuft, in der angegebenen Pfeilrichtung aus. In den meisten Konstruktionen ist die Deckbahn 20 von einem Vorheizzylinder 22 beheizt.

Die Leimauftragsvorrichtung 17, die in Bezug auf die innere Riffelwalze 7 hin und her verschiebbar ist, beleimt mittels einer Leimauftragswalze 18 die gewellten Gipfelabschnitte der Papierwellenbahn.

Bei herkömmlichen Wellpappenmaschinen wird das Riffelwalzenmodulgestell 14 von den Hebevorrichtungen 10,11 fest gegen die Anschläge 4, 5 angedrückt.

In der Arbeitsstellung wird die innere Riffelwalze 7, die auf dem festen Modulgestell 14 gelagert ist, ortfest angeordnet. Die äußere Riffelwalze 6 und die Anpresswalze 8, die auf schwenkbaren Hebeln 9,13 gelagert sind, sind zustellbar zur inneren Riffelwalze 7 angeordnet.

Bei dem Prinzipschema einer geänderten Ausführungsform nach Fig.7 (Stand der Technik) hat die Maschine statt einer Anpresswalze ein Anpressband 41

angeordnet, das mit einer entsprechenden Bandspannvorrichtung 42 ausgerüstet ist, um die Betriebsbedingungen des Verfahrens zu erfüllen.

Bei der Ausführungsform nach Fig. 3, 4 und 6 ist eine einseitige Wellpappenmaschine 1 nach der Erfindung dargestellt. Die Maschine enthält ein Gestell 2 mit Querbalken 39, 40, eine ortfeste Anpresswalze 8, die an einem festen Lagergehäuse 30 drehbar gelagert ist, ein Riffelwalzenmodul 28 mit einem Satz von zwei Riffelwalzen 6, 7, die aneinander anstellbar sind, ein schwenkbares Modulgestell 29 mit Querbalken 27, 38, Riffelwalzenmodulräder 47, 48, eine Schwenkachse 35, einen Lagerbock 36 und Halter 37. Die Riffelwalzenmodulräder 47, 48 können auch andere, von der Bewegungsrichtung bestimmte Positionen einnehmen, z.B. Querbewegungen nach Fig. 3, 4, 11 und 13 oder Längsbewegungen nach Fig. 14 bis 18, 22 und 24.

Das Riffelwalzenmodul 28 enthält darüber hinaus einen Schwenkhebel 9, eine Gelenkverbindung mit exzentrischer Schwenkachse 23 (um die Parallelität der Riffelwalzenachsen anzupassen), sowie eine Rückschlagvorrichtung 33 (z.B. Rückstellfeder) und einen Hubbegrenzer 34 (z.B. Schraube, Kette, Kabel u. s.w.).

Die Rückschlagvorrichtung 33 baut eine Spannung zwischen dem Schwenkhebel 9 und dem Modulgestell 29 auf, so dass im Ruhezustand der Maschine ein bestimmter Spalt (vom Hubbegrenzer 34 beschränkt) zwischen den Riffelwalzen 6,7 geschaffen wird.

Die Wellpappenmaschine besitzt ferner eine Andrückvorrichtung 31 (Fig. 3), welche die äußere Riffelwalze 6 an die innere Riffelwalze 7 anstellt und außerdem die innere Riffelwalze 7 auf die ortsfeste Anpresswalze 8 drückt.

Es besteht auch die nicht näher dargestellte Möglichkeit, die Anpresswalze 8

schräg zur Riffelwalze 7 anzuordnen, so dass die senkrechte Planebene der Anpresswalzenachse gegenüber der senkrechten Planebene der Riffelwalzenachse einen Winkel bildet.

Der Liniendruck zwischen den Riffelwalzen 6, 7 ist immer höher als der zwischen der inneren Riffelwalze 7 und der Anpresswalze 8, so dass die Wellpappenmaschine 1 mit einer Entlastungsvorrichtung 32 ausgestattet wird. Die Entlastungsvorrichtung 32 kann eine Verstellvorrichtung mit Kraftaufnehmer sein oder eine Andrückvorrichtung, die mit einer bestimmten Kraft gesteuert ist, um zwischen der inneren Riffelwalze 7 und Anpresswalze 8 den betriebsbedingten Liniendruck zu gewährleisten. Wegen des unregelmäßigen Kontakts zwischen der Riffelwalze 7 und der ebenen Kontaktfläche der Anpresswalze 8 wird die Andrückvorrichtung 31 oder die Entlastungsvorrichtung 32 mit einem beim Nachlassen des Drucks wirkenden Entriegelungssystem ausgerüstet, um e- ventuelle unerwünschte Schwingungen zu verhindern, jedoch den entsprechenden Walzenkontakt beizubehalten.

In unmittelbarer Nähe der ortfesten Anpresswalze 8 ist ein Vorheizzylinder 22 angeordnet; dadurch wird im Gegensatz zu gegenwärtigen Wellpappenmaschinen eine Senkung des Wärmeverlustes ermöglicht.

Wie aus dem Prinzipschema nach Fig. 8 ersichtlich, gewährleisten die Andrückbzw. Entlastungsvorrichtungen 31 , 32 mittels der Riffelwalzen 6, 7 die Anpressung des Anpressbandes 41 , so dass die Bandspannvorrichtung 42 nach Fig. 7 wie bei einer herkömmlichen Wellpappenmaschine entfällt.

Das Riffelwalzenmodul 57 nach Fig. 11 und dem Schnitt XII-XII nach Fig. 12 ist eine geänderte Variante des Riffelwalzenmoduls 28 von Fig. 3. Die Gelenkverbindung 43 enthält die Schwenkachse 35, die Befestigungsplatten 46, die am Modulgestell 29 befestigt sind, die Rolle 45, welche von einer Spannvorrichtung

52 gegen die Backe 51 verriegelt ist. Der Hubbegrenzer 34 ist, wie gezeichnet, für einen Hub "S" eingestellt, entsprechend eines bestimmten Riffelwalzenspaltes.

Bei der Ausführungsform des Riffelwalzenmoduls 58 nach Fig. 9 und Fig. 13 ist ein Seitenschild 44 mittels einer Spannvorrichtung 52 oder einem Spannhebel

53 gegen die Backe 51 verriegelt; der Schwenkhebel 9, 50 der Riffelwalzen 6, 7 ist mit den Gelenkverbindungen 49 am Seitenschild 44 gelenkig verbunden. Vorteilhafterweise haben die Schwenkhebel 9 und 50 die gleiche Ausführungsform. Die Anordnung der exzentrischen Schwenkachse 23 ist nur einmal in dem Maschinengestell 2 erforderlich.

Das Riffelwalzenmodul 59 nach Fig. 10 und Fig. 14 ist eine geänderte Ausführungsform, geeignet für Maschinen mit offenem Säulengestell. Die ähnlich ausgebildeten Schwenkhebel 54, 55 werden mittig von Gelenkverbindungen 49 gestützt; die Riffelwalzen 6, 7 werden auf die Gegenseite des Säulengestells gelagert. Die Bauelemente der Andrück- und Entlastungsvorrichtung 31 , 32 sowie der Spannvorrichtung 56 mit der Backe 51 und mit exzentrischer Schwenkachse 23, die zur Verriegelung des Seitenschilds 44 bestimmt sind, werden auf einer Seite des Säulengestells angeordnet.

Die Wellpappenmaschine 1 nach Fig. 15 enthält ein Riffelwalzenmodul 57 und die spezifischen Maschinenelemente für die Wellpappenherstellung nach Fig. 3. In dieser geänderten Bauvariante ist das Kippteil des Riffelwalzenmoduls 57 von einem Spannhebel 53 gegen den Halter 60 fest positioniert. Der Spannhebel 53 ist beispielsweise von einem Schaukelhebel 61 bewegt, wobei der Schaukelhebel 61 über eine Schwenkachse 63 am Lagerbock 62 gelagert ist und von Andruckelementen 67, 68 betätigt wird.

Die Maschine umfasst auch eine Andruckvorrichtung 65 und eine Entlastungsvorrichtung 66, die auf dem Haltestuhl 64 angeordnet ist. Beim Modulwechsel löst der Spannhebel 53 das Kippteil des Riffelwalzenmoduls 57: Das Modul 57 wird, wie gezeichnet, aus dem Maschinenbereich herausgezogen und auf mindestens einem Pendelwagen 69 gelagert.

Die Wellpappenmaschinθ 1 nach Fig. 16 ist gleichartig wie die Maschine von Fig. 15, jedoch mit einem Riffelwalzenmodul 58 nach Fig. 13 ausgerüstet. Dadurch ergibt sich vorteilhafterweise, dass die exzentrische Schwenkachse 23 nur im Maschinengestell 2 eingebaut ist.

Die Draufsicht der Wellpappenmaschine 1 nach Fig. 17 zeigt z.B. zwei Reihen von Pendelwagen 70, 71 ("Shuttle"-Wagen) mit zwei abgelagerten Riffelwal- zenmodul-Ersätzen 72. Die Pendelwagen 70, 71 bewegen sich hin und her in der angegebenen Pfeilrichtung 73, um den Austausch der Riffelwalzenmodule zu ermöglichen. Hierzu finden Schienen 98 für den Lauf der Riffelwalzenmodule 58 und Schienen 99 für die Pendelwagen 70, 71 Anwendung, für welche Antriebe 97 vorgesehen sind. Die Bewegungen dieser Antriebe kann realisiert werden z.B. über Ketten, Bänder, angetriebene Rollen oder ähnliche Antriebselemente.

Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.18 und Fig. 19 ist die einseitige Wellpappenmaschinθ 1 mit einem Riffelwalzenmodul 57 ausgerüstet, wobei in der Arbeitsstellung die Achsen der Riffelwalzen 6, 7 und der Anpresswalze 8 in einer horizontalen Ebene liegen, im Gegensatz zur senkrecht verlaufenden Mittelebene der vorherigen Ausführungsbeispiele. Die Leimauftragsvorrichtung 17, die an der Unterseite der inneren Riffelwalze 7 angeordnet ist, wird vertikal bewegt. Das Schwenkteil des Riffelwalzenmoduls 57 wird mittels eines Schwenkhebels 74 und der Anpressvorrichtung 75 verriegelt.

Die Andrückvorrichtung 77 und der Schwenkhebel 76, die zusammen eine Andrückeinheit bilden, sowie die Entlastungsvorrichtung 32 stellen die Riffelwalzen 6, 7 an die Anpresswalze 8 an. Durch die horizontale Anordnung der Walzen 6, 7, 8, die zu einer kleineren Bauhöhe des Maschinengestells 2 führt, wird die Wellpappenmaschine auch mit einem drehbaren Papiervorbereitungszylinder 78, einer Papiervorbereitungsvorrichtung 79 und einem Vorheizzylinder 22 (an die Anpresswalze 8 angrenzend) ausgestattet. Beim Riffelwalzenwechsel wird das Riffelwalzenmodul 57, wie in der Fig. 18 gezeichnet, entweder in Laufrichtung der Maschine auf den Wagen 70 herausgezogen, oder quer verbracht.

Bei der geänderten Ausführungsform nach Fig. 20 ist die einseitige Wellpappenmaschine mit einem offenen Maschinengestell und mit einem Riffelwalzenmodul 57 ausgerüstet, wobei die Anpresswalze 8 an der Unterseite der inneren Riffelwalze 7 angeordnet wird. Das Kippteil des Riffelwalzenmoduls wird mit einer Spannvorrichtung 80 verriegelt. Durch die Hebevorrichtung 81 und das Zugelement 82 (z.B. Kabel, Band, u.s.w.) wird beim Walzenwechsel das Riffelwalzenmodul 57 transportiert. Der Vorgang des Walzenwechsels ist in Fig. 21 ersichtlich.

Bei der geänderten Ausführungsform nach Fig. 22 ist die einseitige Wellpappenmaschine 1 mit einem Säulengestell 2 und einem Riffelwalzenmodul 59 ausgerüstet, wobei die Anpresswalze 8 an der Oberseite des Riffelwalzenmoduls 59 am festen Lagerbock 83 gelagert ist. Auf der Säulengestellseite sind die Spannvorrichtung 56, die exzentrische Schwenkachse 23 und die Backe 51 angeordnet. Die Andrück- und Entlastungsvorrichtungen 31 , 32 sind im Gestellbereich angeordnet und wirken unmittelbar auf den Schwenkhebel der Riffelwalzen 6, 7.

Bei der Ausführungsform nach Fig. 23 enthält die einseitige Wellpappenma-

schine 1 ähnliche Bauteile wie nach Fig. 22, nur dass die Anpresswalze 8 auf der unteren Seite des Riffelwalzenmoduls 59 fest angeordnet ist. Die Verriegelung des Modulgestells ist durch die Spannvorrichtung 84 erfüllt. Die Maschine ist darüber hinaus mit einem Vorbereitungszylinder 78 und einem Papiervorbereitungssystem 85 ausgestattet. Der Riffelwalzenmodulwechsel wird mit der Hebevorrichtung 81 und dem Zugelement 82 ausgeführt.

Bei der geänderten Ausführung nach Fig. 24 besitzt die einseitige Wellpappenmaschine 1 ein ähnliches Maschinengestell 2 wie nach Fig. 22; die Anpresswalze 8 ist am festen Lagerbock 94 gelagert, der Schwenkhebel 88 ist über die Gelenkverbindungen 49, 23 am festen Lagerbock 89 gelagert. Weiterhin sind eine Andrückvorrichtung 91 , eine Entlastungsvorrichtung 92 sowie Anschläge 90 als Hubbegrenzer des Schwenkhebels 88 vorgesehen. Jede Riffelwalze 6 und 7 ist in einem separaten Lagergehäuse 86 gelagert, wobei die Lagergehäuse jeder Riffelwalze mit Querbalken 87 verbunden sind. Eine Klemmvorrichtung 93 (z.B. mit Schrauben, Klemmbacken oder anderen Spannelementen) sorgt für die Befestigung des Lagergehäuses 86 auf dem Schwenkhebel 88. Der Walzenwechsel wird mit dem Etagenwagen 95 ausgeführt.

Wie in Fig. 25 ersichtlich, enthält die einseitige Wellpappenmaschine 1 ähnliche Bauteile wie nach Fig. 24, nur dass die Anpresswalze 8 unter den Riffelwalzen 6, 7 liegt und am festen Lagergehäuse 30 gelagert ist, wobei die Maschine auch mit einem Papiervorbereiter 78, einer Papiervorbereitungsvorrichtung 85 und einem Vorheizer 22 ausgestaltet ist. Der Walzenwechsel wird mit der Etagenstellage 96 und der Hebevorrichtung 81 mit dem Zugelement 82 ausgeführt.

Bezugszeichenliste

Einseitige Wellpappenmaschine

1 - einseitige Wellpappenmaschine

2 - Maschinengestell

3 - Riffelwalzenmodul nach Stand der Technik 4; 5 - Anschläge

6 - äußere Riffelwalze

7 - innere Riffelwalze

8 - Anpresswalze

9 - Schwenkhebel

10; 11 - Hebevorrichtung

12 - Andrückvorrichtung der Riffelwalzen

13 - Anpresswalzenhebel 14 - Modulgestell

15 - Andrückvorrichtung der Anpresswalze

16 - Verstellvorrichtung

17 - Leimauftragsvorrichtung

18 - Leimauftragswalze

19 - glatte Papierbahn 0 - Deckbahn 1 - einseitige Wellpappe

22 - Vorheizzylinder 3 - exzentrische Schwenkachse 4 - Gelenkverbindung 5; 26 - Querbalken des Maschinengestells 7 - Querbalken des Riffelwalzenmoduls 8 - Riffelwalzenmodul nach der Erfindung 9 - Modulgestell

- Lagergehäuse - Andrückvorrichtung - Entlastungsvorrichtung

(Anstoß-, Andrück- oder Verstellvorrichtung) - Rückstellvorrichtung (z. B. Rückstellfeder) - Hubbegrenzer (z. B. Schraube, Kette, Kabel, u.s.w.) - Schwenkachse - Lagerbock - Halter - Querbalken des Riffelwalzenmoduls; 40 - Querbalken des Maschinengestells - Anpressband - Bandspannvorrichtung - Gelenkverbindung - Seitenschild - Rolle - Befestigungsplatte; 48 - Riffelwalzenmodulräder - Gelenkverbindung - Schwenkhebel der inneren Riffelwalze - Backe (Halter) - Spannvorrichtung - Spannhebel - Schwenkhebel der inneren Riffelwalze - Schwenkhebel der äußeren Riffelwalze - Spannvorrichtung - Riffelwalzenmodul - Riffelwalzenmodul - geänderte Ausführungsform - Riffelwalzenmodul - geänderte Ausführungsform - Halter

- Schaukelhebel - Lagerbock - Schwenkachse - Haltestuhl - Andrückvorrichtung der äußeren Riffelwalze - Entlastungsvorrichtung - Andrückelement der Spannvorrichtung - Andrückelement der Rückstellung - Pendelwagen - Pendelwagen Reihe 1 - Pendelwagen Reihe 2 - Riffelwalzenmodule - Ersatz - Mögliche Laufrichtungen der Wägen - Schwenkhebel - Anpressvorrichtung - Schwenkhebel - Andrückvorrichtung - Papiervorbereitungszylinder - Papiervorbereitungsvorrichtung - Spannvorrichtung - Hebevorrichtung - Zugelement (Kabel, Kette, Band, u.s.w.) - Lagerbock - Spannvorrichtung - Papiervorbereitungssystem - Riffelwalzenlagergehäuse - Querbalken der Riffelwalzengehäuse - Schwenkhebel - Lagerbock - Anschlag

91 - Andrückvorrichtung

92 - Entlastungsvorrichtung (Andrück- oder Verstellvorrichtung)

93 - Klemmvorrichtung

94 - Lagerbock

95 - Etagenwagen

96 - Etagenstellage

97 - Antrieb des Pendelwagens

98 - Laufschienen für die Riffelwalzenmodule

99 - Laufschienen für Pendelwagen