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Title:
SIT-ON SWEEPER WITH A TAIL ENGINE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2000/028150
Kind Code:
A1
Abstract:
Disclosed is a sit-on sweeper with a tail engine and a driven sweeping roller that is arranged between the front and rear axles. Said roller conveys dirt into a rough dirt container that is disposed behind the roller. Fine dirt is suctioned from said container by means of a vertically superimposed filter/fan arrangement that is mounted in the region in front of the tail engine and the fan turbine is arranged with the fine filter in a common casing.

Inventors:
Rau, Arthur (Sonnenhalde 11 Westerstetten, D-89198, DE)
Application Number:
PCT/EP1999/008496
Publication Date:
May 18, 2000
Filing Date:
November 05, 1999
Export Citation:
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Assignee:
WAP REINIGUNGSSYSTEME GMBH & CO. (Guido-Oberdorfer-Strasse 2-8 Bellenberg, D-89287, DE)
Rau, Arthur (Sonnenhalde 11 Westerstetten, D-89198, DE)
International Classes:
E01H1/08; (IPC1-7): E01H1/08
Domestic Patent References:
WO1997015731A1
WO1997015731A1
Foreign References:
EP0476483A1
DE9421472U1
FR1165589A
Attorney, Agent or Firm:
Riebling, Peter (Postfach 31 60 Lindau, D-88113, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Aufsitzkehrmaschine mit Heckmotor und einer zwischen Vorderund Hinterachse angeordneten, angetriebenen Kehrwalze (5), welche den Schmutz in einen hinter der Kehrwalze angeordneten Grobschmutzbehtilter (6) befördert, aus dem der Feinschmutz mittels einer FilterGeblaseeinheit abgesaugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die FilterGebläseeinheit (10,11) im Bereich vor dem Heckmotor (1) in vertikaler ÜbereinanderAnordnung angeordnet ist und daß die Gebläseturbine (10) mit dem Feinfilter (11) in einem gemeinsamen Kasten (24) angeordnet ist.
2. Aufsitzkehrmaschine nach A1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Gebläseturbine (10) über einen vom Motor (1) abgeleiteten Riementrieb (2) erfolgt, daß die Riemenscheibe (18) für die Antriebswelle (9) der Gebläseturbine (10) im Zwischenraum (23) zwischen der Ausströmseite des Feinfilters (11) und der Ansaugseite der Gebläseturbine (10) angeordnet ist.
3. Aufsitzkehrmaschine nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die FilterGebläseeinheit (10,11) direkt über dem Grobschmutzbehalter (6) angeordnet ist.
4. Aufsitzkehrmaschine mit Heckmotor und einer zwischen Vorderund Hinterachse angeordneten, angetriebenen Kehrwalze (5), welche den Schmutz in einen hinter der Kehrwalze angeordneten Grobschmutzbehalter (6) befördert, aus dem der Feinschmutz mittels einer FilterGeblaseeinheit abgesaugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die FeinstaubbehälterFiiterGebläseeinheit (10,11) in horizontaler HintereinanderSchaltung im Heckbereich des Fahrzeuges angeordnet ist und die Geblaseturbine (10) mit dem Feinfilter (11) und Feinstaubbehalter (13) in einem gemeinsamen Kasten (24) angeordnet sind.
5. Aufsitzkehrmaschine nach einem der Ansprüche 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Heckmotor (1) lediglich eine vertikale nach unten gerichtete, einzige Antriebswelle aufweist, von der der Fahrantrieb, der Antrieb der Kehrwalze (5) und der Seitenbesen (15) und der Antrieb der FilterGebläseeinheit (10,11) abgeleitet ist.
Description:
Aufsitzkehrmaschine mit Heckmotor Die Erfindung betrifft eine Aufsitzkehrmaschine mit Heckmotor nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. Eine derartige Aufsitzkehrmaschine ist beispielsweise mit dem Gegenstand der PCT/WO 97/15731 bekannt geworden.

Bei dieser bekannten Aufsitzkehrmaschine ist der Heckmotor stehend angeordnet und eine nach oben gerichtete Antriebswelle ist direkt an eine Gebläseturbine angeflanscht, welche über einen Saugschlauch, ein im Heckbereich angeordnetes Feinfilter beaufschlagt. Damit ist allerdings eine relativ ungünstige Gewichtsverteilung verbunden. Denn die im Heckbereich angeordnete Feinfilter- Entstaubung mit einem zugeordneten Absaugkanal, der in den Grobschmutzbehalter führt, macht das gesamte Fahrzeug hecklastig.

Darüber hinaus ist ein relativ hoher Aufbau des Fahrzeuges zu vergegenwärtigen, weil das ebenfalls stehend angeordnete Gebläse mit einem oben heraufgeführten Saugschlauch eine entsprechende Bauhöhe beansprucht.

Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Aufsitzkehrmaschine der eingangs genannten Art so weiter zu bilden, daß sie bei geringerer Bauhöhe eine günstigere Gewichtsverteilung aufweist.

Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist der Erfindung durch die technische Lehre des Anspruches 1 gekennzeichnet.

Wesentliches Merkmal der Erfindung ist, daß nun eine Filter-Gebläseeinheit vorgeschlagen wird, bei der das Feinfilter und die Gebläseturbine in einem gemeinsamen Kasten angeordnet sind und vertikal übereinander liegend im Bereich des Heckmotors vor der Hinterachse des Fahrzeuges angeordnet sind.

Vorteil dieser Maßnahme ist also, daß durch die direkte Verbindung von Gebläseturbine Feinfilter in einem gemeinsamen Kasten, in den auch der Antrieb für die Gebläseturbine hineingeführt ist, ein gedrängter Aufbau gewährleistet ist.

Wird dieser Anordnung noch in vertikaler Übereinander-Anordnung ausgebildet, gibt sich der weitere Vorteil, daß eine über dem Heckbereich des Fahrzeuges hinaus ragende Gewichtseinheit vermieden wird. Es ergibt sich damit die Möglichkeit, eine derartige vertikale Übereinander-Anordnung von Filter-

Gebläseeinheit unmittelbar vor dem Heckmotor im Zwischenraum zwischen Vorder-und der Hinterachse anzuordnen.

Wird diese Filter-Geblaseeinheit unmittelbar an dem Grobschmutzbehälter angeflanscht, ergibt sich der weitere Vorteil, daß ein ungünstiger Absaugkanal zwischen dem Feinfilter und dem Grobschmutzbehälter sowie ein Feinstaubbehälter entfallen kann. Insgesamt werden dadurch die Herstellungskosten des Fahrzeuges niedriger, bei gleichzeitiger Gewichtseinsparung und günstigerer Raumverteilung.

Der vom Feinfilter angesaugte Schmutz kann mittels einer Abreinigungsvorrichtung vom Feinfilter entfernt werden und fallut dann wieder in den Grobschmutzbehälter zurück.

Insgesamt ergibt sich auch ein niedriger, gedrängter Aufbau dadurch, daß der Heckmotor seine stehende Antriebswelle nach unten herausgeführt hat und von dort aus alle Antriebe für die verschiedenen anzutreibenden Organe abgeleitete werden.

Eine nach oben herausgeführte, die Bauhöhe erhöhende Antriebswelle wird dadurch vermieden.

Die Erfindung beansprucht noch eine weitere Ausführungsform als erfindungswesentlich, bei der ebenfalls die Aufgabe gelöst wird, ein möglichst gedrängter Aufbau mit niedriger Bauhöhe zu erreichen.

Kennzeichnend für diese Ausführungsform ist, daß die Feinstaubbehälter-Filter- Gebläseeinheit in horizontaler Hintereinander-Schaltung im Heckbereich des Fahrzeuges angeordnet ist und die Gebläseturbine mit dem Feinfilter und Feinstaubbehälter in einem gemeinsamen Kasten angeordnet sind. Insgesamt ergibt sich dadurch ein gedrängter Aufbau, weil Gebiäseturbine Feinfilter und Feinstaubbehälter in einem gemeinsamen Kasten angeordnet sind. Es enffällt also ein beim Stand der Technik notwendiger Absaugschlauch zwischen einer entfernt, vom Feinfilter angeordneten Gebläseturbine.

Zwar ist die Feinstaubbehälte-Filter-Gebläseeinheit im Heckbereich des Fahrzeuges angeordnet ; es ist aber vorgesehen, daß der Heckmotor nicht über

der Hinterachse liegt, sondern etwas vor der Hinterachse, um eine möglichst gewichtsgünstige Gewichtsverteilung auf die Hinterachse zu ermöglichen.

Ein gedrängter Aufbau ergibt sich bei dieser Ausführungsform auch dadurch, daß der Antrieb für die Gebläseturbine im Zwischenraum zwischen der Gebläseturbine und dem Feinfilter und Feinstaubbehälter über eine Riemenscheibe erfolgt, die über einen Winkeltrieb mit der hängenden Antriebswelle des Heckmotors verbunden ist.

Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht nur aus dem Gegenstand der einzelnen Patentansprüche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen Patentansprüche untereinander.

Alle in den Unterlagen, einschließlich der Zusammenfassung, offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte räumliche Ausbildung werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.

Im folgenden wird die Erfindung anhand von mehrere Ausführungswege darstellenden Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.

Es zeigen : Figur 1 : Schematisiert in Seitenansicht eine erste Ausführungsform einer Aufsitzkehrmaschine Figur 2 : Schematisiert in Seitenansicht eine zweite Ausführungsform einer Aufsitzkehrmaschine Die Aufsitzkehrmaschine nach Figur 1 besteht aus einem Fahrgestell mit einer Vorderachse 3 und einer Hinterachse 4, wobei im Bereich etwa vor der Hinterachse ein Heckmotor ein angeordnet ist. Er weist eine hängende Antriebswelle auf, die auf einen Winkeltrieb 8 arbeitet, von dem aus der Fahrantrieb über ein weiteres Winkelgetriebe 17 auf der Hinterachse 4 abgeleitet ist. Vom Winkeltrieb 8 ist im übrigen ein Riementrieb zwei abgeleitet, der zum Antrieb einer Gebläseturbine 10 und ferner zum Antrieb der Kehrwalze 5 und der Seitenbesen 15 geeignet ist.

Die Seitenbesen 15 werden hierbei durch einen eigenen Riementrieb 14 angetrieben, der von dem Winkeltrieb 8 abgeleitet ist.

Die gegen den Uhrzeigersinn angetriebene Kehrwalze 5 befördert den aufgenommenen Schmutz nach dem Überwurfprinzip in einen Grobschmutzbehälter 6, der zwischen Vorder-und Hinterachse 3,4 angeordnet ist. Aus diesem Behälter wird der entstehende Feinstaub direkt nach oben abgesaugt, weil an dem Grobschmutzbehälter 6 unmittelbar ein Feinfilter 11 angeflanscht ist, der ist demzufolge mit seiner gesamten Oberfläche unmittelbar Teil des Deckelbereiches des Grobschmutzbehälters 6 ist. Hieraus ergibt sich eine außerordentliche wirksame Staubabscheidung.

In Ausströmrichtung hinter dem Feinfilter 11 ist ein Antrieb mit einer Riemenscheibe 18 für die Antriebswelle 9 der Gebläseturbine 10 angeordnet. Die Gebläseturbine 10 ist damit in Ausströmrichtung hinter dem Feinfilter 11 angeordnet. Die Antriebswelle 9 ist einseitig hängend in zwei hintereinander iiegenden Lagern 7,7a gelagert.

Der Grobschmutzbehälter 6 ist im übrigen als Schublade 19 ausgebildet, der senkrecht zur Zeichenebene nach Figur 1 herausziehbar und hereinschiebbar ist.

Es ist nicht dargestellt, daß dem Feinfilter 11 eine Abreinigungsvorrichtung zugeordnet ist, die es gestattet, den Feinfilter von Zeit zu Zeit abzureinigen.

Wichtig ist, daß die Gebiäseturbine 10 und der Feinfilter in einem gemeinsamen, die beiden Aggregate umschließenden Kasten 24 angeordnet sind, so daß sich ein gedrängter, raumsparender Aufbau ergibt. Die Riemenscheibe 18 für den Antrieb der Gebläseturbine 10 ist deshalb im Zwischenraum 13 zwischen den beiden Aggregaten angeordnet.

In Figur 2 ist eine gegenüber Figur 1 abgewandelte Ausführungsform dargestellt, bei dem ebenfalls ein Heckmotor eine Filter-Gebläseeinheit 10,11 antreibt, die jedoch in Heckbereich des Fahrzeuges liegend angeordnet ist. Der Antrieb der Gebläseturbine 10 erfolgt wiederum über eine Riemenscheibe 18, die im Zwischenraum 23 zwischen den beiden Aggregaten 10,11 angeordnet ist. Die Riemenscheibe 18 wird von einer untenliegenden Riemenscheibe 21 angetrieben, die drehfest mit einer Antriebswelle 20 verbunden ist, die in ein Zwischengetriebe 16 hineingeführt ist, welches von dem Heckmotor 1 angetrieben ist.

Es versteht sich von selbst, daß der vorher erwähnte Winkeltrieb 8 des Heckmotors 1 auch mit dem Zwischengetriebe 16 zusammengefaßt werden kann.

Diese Ausführungform ist wiederum wesentlich, da der Feinfilter 11 und die Gebläseturbine 10 in einem gemeinsamen Kasten 24 angeordnet sind.

Der niedrige Aufbau des Gesamtfahrzeuges ergibt sich im übrigen aus Figur 1, aus der erkennbar ist, daß eine Abdeckung 22 in niedriger Höhe über alle im Bereich zwischen Vorder-und Hinterachse zusammengefaßten Aggregate 1,10,11 geführt werden kann.

Gleiches ergibt sich aus der Figur 2, aus der ebenfalls ein relativ niedriger Aufbau dadurch erreicht wird, daß auf eine nach oben herausgeführte Antriebswelle des Heckmotors verzichtet wird, welche die Bauhöhe erhöhen würde.

Zeichnunqsleqende 1. Heckmotor 2. Riemenantrieb 3. Vorderachse 4. Hinterachse 5. Kehrwalze 6. Grobschmutzbehälter 7. Lager 7a 8. Winkeltrieb 9. Antriebswelle 1 0. Gebläseturbine 11. Feinfilter 12. Absaugkanal 13. Sammelkanal-Feinstaubbehälter 14. Riementrieb 15. Seitenbesen 16. Zwischengetriebe 17. Winkelgetriebe 18. Riemenscheibe 19. Schublade 20. Antriebswelle 21. Riemenscheibe 22. Abdeckung 23. Zwischenraum 24. Kasten