| P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Sitzelement (1) mit zumindest einer innen liegenden Aus¬ steifung (2) und einer äußeren Hülle (3), d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die äußere Hülle (3) aus zumindest zwei über Kreuz ineinander geschobenen röhrenartigen Hohlsäulen als Hüllelemente (31, 32, 33) besteht. 2. Sitzelement nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die innen liegende Aussteifung (2) einstückig ist und zumindest an den Enden (21) aus zwei Säulenelementen (22) besteht, welche über ein Zwischenstück (23) beabstandet sind. 3. Sitzelement nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Länge und Höhe der Hüllelemente (31, 32, 33) in Ab¬ hängigkeit der Wandstärke des Baumaterials so variieren, dass sie exakt ineinanderpassen. 4. Stapelelement (10) mit zumindest einer innen liegenden Aussteifung (2) und einer äußeren Hülle (3), d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die äußere Hülle (3) aus einer röhrenartigen Hohlsäule als Hüllelement (31) besteht und, dass die innen liegende Aussteifung (2) einstückig ist und zumindest an den Enden (21) aus zwei Säulenelementen (22) besteht, welche über ein Zwischenstück (23) beabstandet sind. 5. Sitz- oder Stapelelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Säulenelemente (22) der innen liegenden Ausstei¬ fung (2) eine quadratische, rechteckige, dreieckige oder gerundete Form aufweisen. 6. Sitz- oder Stapelelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Seitenflächen (24) der Säulenelemente (22) entlang Falzlinien (25) gefaltet sind, die parallel zur Säulen¬ längsachse (A) verlaufen. 7. Sitz- oder Stapelelement nach Anspruch 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass entlang der Falzlinien (25) Nuten oder Rillungen vorgesehen sind, entlang denen die innen liegende Ausstei¬ fung (2) gefaltet ist. 8. Sitz- oder Stapelelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Hüllelemente (31, 32, 33) und die innen liegende Aussteifung (2) aus Pappe oder Karton besteht. 9. Sitz- oder Stapelelement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass das Zwischenstück (23) der innen liegenden Ausstei- fung (2) eben, kreisförmig, mäanderförmig oder zick- zack-förmig ausgebildet ist. Sitz- oder Stapelelement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass zwei innen liegende Aussteifungen (2) spiegelbildlich zueinander mittig in der äußeren Hülle (3) angeordnet sind . Sitz- oder Stapelelement nach Anspruch 10, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass sich die Zwischenstücke (23) bei zwei spiegelbildlich zueinander angeordneten innen liegenden Aussteifungen (2) geometrisch ergänzen und hierbei in der Längsachse (A) einer besonderen Druckbelastung standhalten. Sitz- oder Stapelelement nach einem der Ansprüche 1 bis 11, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass eine Vielzahl innen liegender Aussteifungen (2) angeord- net sind. Kombination mehrerer Sitzelemente (1) und/oder Stapelelemente (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass zumindest die außen angeordnete röhrenartige Hohlsäu¬ le (33 bzw. 31) eines Sitz- oder Stapelelements mit der außen liegenden röhrenartigen Hohlsäule (33 bzw. 31) ei- nes unmittelbar benachbart angeordneten Sitz- oder Stapelelements verbunden ist. 14. Kombination mehrerer Sitz- und/oder Stapelelemente nach Anspruch 13, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die außen liegenden röhrenartigen Hohlsäulen (33 bzw. 31) der unmittelbar benachbart angeordneten Sitz- oder Stapelelemente an einer gemeinsamen Berührungsfläche an¬ einanderstoßen, wobei die Seitenflächen der gemeinsamen Berührungsfläche der röhrenartigen Hohlsäulen (33 bzw. 31) mit bandförmigen Material (4) umwickelt sind. 15. Kombination mehrerer Sitzelemente (1) und/oder Stapelelemente (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die äußere Hülle (3) zumindest zweier Sitz- oder Stape¬ lelemente durch eine gemeinsame außen liegende röhrenar¬ tigen Hohlsäule (33 bzw. 31) gebildet ist. |
Die Erfindung betrifft ein Sitzelement gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, ein Stapelelement gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 4 sowie Kombinationen aus Sit z-/Stapelelementen gemäß dem jeweiligen Oberbegriff der Ansprüche 13 und 15.
Möbel wie Tische oder Hocker sind bei Bedarf meist nicht ein ¬ fach zerlegbar und auf geringes Transportvolumen zur reduzieren. Auch ist der Aufbau von zerlegbaren Möbeln oftmals mühselig und langwierig.
Aus der DE 203 07 339 Ul ist ein als tragende Säule ausge ¬ bildetes Untergestell für einen Tisch bekannt. Die Säule hat eine Standfläche mit polygonalem, ovalem oder rundem Querschnitt. Durch zusätzliche, an der oberen Stirnfläche der Säule horizontal angeordnete Längs- oder Quertraversen wird eine Tischplatte gegen Verkippen stabilisiert. Die Seiten ¬ wände einer Säule sind mit den Längs- oder Quertraversen über Schlitze ineinandergreifend zusammengesteckt. Zusätz ¬ lich sind zur Erhöhung der Stabilität in einer Säule Falteinsätze angeordnet. So ist die fertig aufgebaute Struktur ausreichend stabil, dass sogar Wellpappe verwendet werden kann. Dennoch sind zur Sicherung der ineinandergreifenden Einzelteile noch Klebe- oder Klammerverbindungen angedacht.
Des Weiteren ist aus der DE 20 2006 003 128 Ul ein als Sitz ¬ teil verwendbares Faltmöbel bekannt, das aus einem dekorati ¬ ven Außenteil und einem stützenden Innenteil aufgebaut ist. Das Außenteil umfasst mehrere Seitenwände, die miteinander über die Seitenkante mittels Gelenkelementen verbunden sind. Die Abmessung des Innenteils ist so bemessen, dass es voll ¬ ständig von den Seitenwänden des Außenteils umgeben ist. Je ¬ des Innenteil besteht aus Flächenelementen, deren Kanten zur Stabilisierung des Faltmöbels an den Inneneckbereichen oder Innenseiten des Außenteiles anliegen. Ein Flächenelement be ¬ steht aus mehreren Teilelementen, die miteinander verbunden sind. Diese Flächenelemente sind beispielsweise derart inei ¬ nander gesteckt, dass hierdurch ein Innenteil in einer dop- pel-X-artigen Form gebildet wird. Auch andere Formen, welche die Stabilität erhöhen, sind vorgeschlagen. Dennoch werden bei dieser Lösung für einfach zerlegbare Faltmöbel mehrere Gelenkelemente sowohl am Außenteil wie auch am Innenteil und ebenso ein aus mehreren Einzelteilen aufgebautes Innenteil benötigt .
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Sitz- oder Stapelelement zu entwickeln, das sich durch werkzeuglosen Aufbau ohne feste Verbindungen von bisher bekannten Lösungen abhebt und dabei auch vielseitige Aufbauvarianten und Applikationen ermöglicht .
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bezüglich eines Sitzele ¬ ments mit den in Anspruch 1 und bezüglich eines Stapelele ¬ ments mit den in Anspruch 4 genannten Merkmalen gelöst. Weitere Aspekte der Erfindung bezüglich Kombinationen aus Sitz- /Stapelelementen sind in den Ansprüchen 13 und 15 wiedergegeben. Die weiteren rückbezogenen Ansprüche betreffen vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen der Erfindung.
Die Erfindung schließt ein Sitzelement mit zumindest einer innen liegenden Aussteifung und einer äußeren Hülle ein, wo- bei die äußere Hülle aus zumindest zwei über Kreuz ineinan ¬ der geschobenen röhrenartigen Hohlsäulen als Hüllelemente besteht .
Die Erfindung geht dabei von der Überlegung aus, dass ein Sitzelement-Set üblicherweise aus bis zu drei oder auch mehr ineinander geschobenen Hüllelementen als Mantel besteht und bei entsprechender Ausrichtung ausreichend stabil ist, um dem einwirkenden Druck standzuhalten. Die Innenaussteifung wird in das erste Hüllelement geschoben. Danach wird das zweite Hüllelement mit seiner Öffnung diametral, d. h. über Kreuz, über das erste Hüllelement geschoben. Mit anderen Worten, die jeweiligen äußeren Mantelflächen werden so angeordnet, dass deren Öffnungen senkrecht aufeinander stehen. Ein drittes Hüllelement kann im Bedarfsfalle diametral be ¬ züglich der beiden vorherigen Mänteln aufgeschoben werden. Für besonders stabile Konstruktionen können noch weitere, in der Größe entsprechend angepasste Hüllelemente folgen.
In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung kann die innen liegende Aussteifung einstückig sein und zumindest an den Enden aus zwei Säulenelementen bestehen, welche über ein Zwischenstück beabstandet sind. Die Innenaussteifung mit zumindest zwei stabilen Säulenelementen an den Enden erhöht die Stabilisierung der äußeren Hülle ganz wesentlich.
In einer vorteilhaften Ausführungsform können die Länge und Höhe der Hüllelemente in Abhängigkeit der Wandstärke des Bau ¬ materials so variieren, dass sie exakt ineinanderpassen. Hierzu ist die Seitenlänge des annähernd mit quadratischen Seitenflächen aufgebauten Hüllelements um die doppelte Dicke des verwendeten Baumaterials größer als die Höhe. Auf diese Weise können bis zu drei identische Hüllelemente in beliebi ¬ ger Abfolge um jeweils 90 Grad gegeneinander gedreht ineinan ¬ der gesteckt werden, ohne dass es zu nachteiligen Spannungen käme .
Bei der erfindungsgemäßen Lösung handelt es sich also um einen Bausatz, der durch werkzeuglosen Aufbau ohne feste Verbindungen zu einem Sitzelement aufgebaut werden kann.
Alternativ schließt die Erfindung ein Stapelelement mit zu ¬ mindest einer innen liegenden Aussteifung und einer äußeren Hülle ein, wobei die äußere Hülle aus einer röhrenartigen Hohlsäule als Hüllelement besteht, wobei die innen liegende Aussteifung einstückig ist und zumindest an den Enden aus zwei Säulenelementen besteht, welche über ein Zwischenstück beabstandet sind. Üblicherweise bleibt das Hüllelement zum Verstauen von Gegenständen einseitig oder beidseitig geöffnet. Die Einschubtiefe von Gegenständen wird durch die Posi ¬ tion der Innenaussteifung variabel festgelegt.
Der Bausatz ist so konzipiert, dass vielseitige Applikatio ¬ nen, wie beispielsweise Regalwände, in die auch Sitzelemente integrierbar sind, gestaltet werden können. Zudem ist auch angedacht, das Möbel mit wenigen Handgriffen abzubauen, um es erneut an anderer Stelle in weiteren Varianten aufzubauen. In Einzelteile zerlegt hat ein Sitz- oder Stapelelement für ei ¬ nen Transport auch den geringst möglichen Platzbedarf.
Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung ist, dass ein Modul als Bausatz ohne Werkzeug aufgebaut werden kann und durch gegenseitige Verspannung der äußeren Hülle mit der innen liegenden Aussteifung über eine enorme Druckbelastung und einer selbsttragenden Stabilität verfügt und somit einen ge ¬ eigneten Grundkörper für Sitz- oder Stapelelemente bildet. Dabei benötigt man keinerlei Werkzeug: einfaches Verbinden, Verspannen und Stecken führt zum Erfolg. So können die Sitzoder Stapelelemente als Grundeinheit jederzeit auch rück ¬ standslos wieder demontiert werden.
Vorteilhafterweise können die Säulenelemente der innen lie ¬ genden Aussteifung eine quadratische, rechteckige, dreieckige oder gerundete Form aufweisen. Die Säulenelemente werden aus den Enden eines tafelartigen Ausgangsmaterials geformt. Wahl ¬ weise verklinkt ein Verschlussmechanismus das Material zur stabilen und auf Druck belastbaren Säule. Die Symmetrieachse oder auch Längsachse derartiger Säulen wird so ausgerichtet, dass diese im zusammengefügten Zustand parallel zur Richtung der zu erwartenden Druckbelastung zeigt. Beim Zusammenbau besteht durch die aufeinander abgestimmte Passung auch nicht die Gefahr des Verrutschens der Innenaussteifung. Aber selbst wenn die Innenaussteifung geringfügig verschoben werden würde, so gefährdet das nicht unmittelbar die Stabilität der Ge ¬ samtkonstruktion .
Zum leichteren Einformen der Säulenelemente der innen liegenden Aussteifung können vorteilhafterweise die Seitenflä ¬ chen der Säulenelemente entlang Falzlinien gefaltet sein, die parallel zur Säulenlängsachse verlaufen. Der Begriff Falzlinien wird nicht nur im Zusammenhang mit einem maschinellen Bearbeiten betrachtet, sondern umfasst auch alle Arten von Falten oder Knicken der Seitenflächen. Die Formen der gebräuchlichen Falzarten, wie beispielsweise Paralleloder Kreuzfalz, finden hierbei bevorzugt Anwendung. In bevorzugter Ausgestaltung können entlang der Falzlinien Nuten oder Rillungen vorgesehen sein, entlang denen die innen liegende Aussteifung gefaltet ist. Derartige Falzlinien las ¬ sen auch ein präzises manuelles Falten zu. Wenn die Knickstellen entsprechend vorgegeben sind, kann durch ein genau definiertes Übermaß der Einzelteile auch ein entsprechendes Verspannen im zusammengebauten Zustand gewährleistet werden.
In bevorzugter Ausgestaltung können die Hüllelemente und die innen liegende Aussteifung aus Pappe oder Karton bestehen. Des Weiteren eignen sich als Materialien für die innen liegende Aussteifung und die äußere Hülle auch Kunststoffe. Auch unterschiedliche Materialien sind untereinander gut kombi ¬ nierbar. Für dekorative Zwecke können auch transparente oder nur zum Teil transparente Materialien eingesetzt werden. Da ¬ bei bieten diese Elemente die nötige Flexibilität, um einen variablen Aufbau beim Ineinanderfügen zu ermöglichen und Alltagsbelastungen zu meistern.
Vorteilhafterweise kann das Zwischenstück der innen liegenden Aussteifung eben, kreisförmig, mäanderförmig oder zick-zack- förmig ausgebildet sein. Durch die auf zusätzliche Steifig ¬ keit ausgerichtete Geometrie kann auch das Zwischenstück ei ¬ ner größeren Druckbelastung standhalten. Die Druckbelastbarkeit resultiert in erster Linie aus der hohen Zugbelastbarkeit der äußeren Hülle, sofern diese waagrecht umlaufend an ¬ geordnet wird. Je höher die Auflast ist, desto größer ist dann die Zugspannung auf der äußeren Hülle.
In bevorzugter Ausführung der Erfindung können zwei innen liegende Aussteifungen spiegelbildlich zueinander mittig in der äußeren Hülle angeordnet sein. Ein derartiger Bausatz stellt sowohl für das Sitzelement wie auch für das Stapelele ¬ ment eine einfache und bereits stabile Grundform dar.
In weiterer bevorzugter Ausführung können sich die Zwischenstücke bei zwei spiegelbildlich zueinander angeordneten innen liegenden Aussteifungen geometrisch ergänzen und hierbei in der Längsachse einer besonderen Druckbelastung standhalten. Bei derartigen Anordnungen ergänzen sich die einzelnen Teilelemente mehrerer Aussteifungen zu stabilen Gesamteinheiten.
Vorteilhafterweise können eine Vielzahl innen liegender Aussteifungen angeordnet sein. Prinzipiell besitzen derartige, den Innenraum ausfüllende Modulvarianten eine höhere Steifig ¬ keit in axialer Richtung, da die Gewichtsverteilung des ebenfalls in axialer Richtung gerichteten Drucks auf eine Sitzfläche wesentlich günstiger verteilt wird.
Des Weiteren schließt die Erfindung eine Kombination mehrerer vorstehend beschriebener Sitzelemente und/ oder Stapelelemente ein, wobei zumindest die außen angeordnete röhrenartige Hohlsäule eines Sitz- oder Stapelelements mit der außen lie ¬ genden röhrenartigen Hohlsäule eines unmittelbar benachbart angeordneten Sitz- oder Stapelelements verbunden ist.
Bei einer derartigen Kombination von Sit z-/Stapelelementen handelt es sich folglich um einen Bausatz aus mehreren Einzelelementen, der so konzipiert ist, dass vielseitige Appli ¬ kationen gestaltet werden können. Beispielsweise können so Regalwände aufgebaut werden, in welche zudem auch Sitzelemente integrierbar sind. Bei Gruppierungen von mehreren Sitz- oder Stapelelementen können die einzelnen Module im zusammengebauten Zustand mittels Halte- oder Fixierelementen miteinander verbunden sein und gesichert werden. Zudem sind zur Verbindung und Sicherung auch Klebstoff, Klebeband oder Spanngurte geeignet.
Es können die Stapelelemente in vertikaler und horizontaler Anordnung dreidimensional kombiniert werden. Hierzu werden mehrere Elemente wie Bauklötze aufeinander oder nebeneinander angeordnet und, an Stellen wo nötig, mit entsprechenden Mit ¬ teln gesichert. Auch besteht die Möglichkeit, zusätzliche Elemente zur Erhöhung der Stabilität anzubringen oder mit zusätzlichen Designelementen ästhetisch auszugestalten. Aus einer bienenwabenartig zusammengefügten Anordnung aus Hüllelementen, die rautenartig unter einem Winkel von 60° bzw. 120° verformt sind, können weitere Designelemente geschaffen wer ¬ den .
Die so gewonnenen Säulen oder Bänke lassen sich wiederum nebeneinander oder übereinander zu Podesten, Bettgestellen, Messerückwänden, Theken und dergleichen anordnen.
In bevorzugter Ausführung können die außen liegenden röhrenartigen Hohlsäulen der unmittelbar benachbart angeordneten Sitz- oder Stapelelemente an einer gemeinsamen Berührungsflä ¬ che aneinanderstoßen, wobei die Seitenflächen der gemeinsamen Berührungsfläche der röhrenartigen Hohlsäulen mit bandförmigen Material umwickelt sind.
Die jeweiligen Hüllelemente können auf diese Weise unterei ¬ nander verbunden werden. In den Hohlraum jedes Hüllelements können anschließend zwei Rücken an Rücken gestellte Innenaus- steifungen eingefügt werden. Auf diese Weise lassen sich Regale, Warendisplays oder Präsentationssysteme herstellen. Diese Innenaussteifungen können mit dem jeweiligen Hüllelement verklebt werden. Die Innenaussteifungen können aber auch lose hineingestellt werden, wodurch der wie vorstehend be ¬ schrieben entstandene Verbund nach Gebrauch wieder zerlegt werden kann.
Als bandförmiges Material kann ein Kraftpapierbogen verwendet werden, mit dem die jeweils an einander anliegenden Seitenflächen benachbarter Hüllelemente eingewickelt werden. Auch längere und kürzere Papierbogen sind zu diesem Zweck denkbar. Gleichermaßen können Folien, Vliese, Filze, Textilien oder andere geeignete Materialien verwendet werden. Schiebt man nach dem Umwickeln für Regale die Innenaussteifungen oder für geschlossene Möbel die weiteren Hüllelemente einschließlich der zuinnerst liegenden Aussteifungen in die mit dem Kraftpapier verbundenen Hüllelemente, entsteht eine stabile und be ¬ liebig erweiterbare Struktur, bei der auf Klebstoff völlig verzichtet werden kann. Dadurch wird das Möbel nach Gebrauch vollständig zerlegbar und kann platzsparend transportiert, gelagert und in anderer Anordnung wieder aufgebaut werden.
Der Kraftpapierbogen kann bedruckt oder in anderer Weise werblich oder künstlerisch gestaltet werden. Auf diese Weise lassen sich auch die jeweils sichtbaren Außenflächen der Konstruktion, angefangen vom Sitzelement bis zu komplexen Möbelstrukturen, variabel gestalten. Der Kraftpapierbogen besitzt im Falle des Einsatzes auf einer Außenseite auch eine visuel ¬ le Bedeutung. Durch den Einsatz der Kraftpapierbogen als Ver- bindungs- und Dekorationselement müssen bei sich ändernden Werbezwecken oder Gestaltungsbedürfnissen lediglich die Papierbögen ersetzt bzw. neu gedruckt werden.
Ein weiterer Aspekt der Erfindung schließt eine Kombination mehrerer vorstehend beschriebener Sitzelemente und/oder Stapelelemente ein, wobei die äußere Hülle zumindest zweier Sitz- oder Stapelelemente durch eine gemeinsame außen liegen ¬ de röhrenartigen Hohlsäule gebildet ist.
In der Ausgestaltung einer Säule oder einer Bank kann die jeweils letzte der drei Hohlsäulen als Hüllelement um ein hal ¬ bes Rastermaß versetzt angeordnet werden, um die Nahtstelle der innen liegenden Hüllelemente zu überdecken und gleichzei ¬ tig die Stabilität zu erhöhen. Denkbar sind auch Hüllelemente mit doppelter oder einem weiteren ganzzahligen Vielfachen der sonst üblichen Länge, die zwei oder darüber hinaus noch mehr Sitzelemente schlauchartig verbinden.
Die so gewonnenen Säulen oder Bänke lassen sich wiederum nebeneinander oder übereinander anordnen. Dann entstehen wiederum Podeste, Bettgestelle, Messerückwände, Theken und der ¬ gleichen .
Weitere vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgend anhand der Zeichnungen prinzipmäßig beschriebenen Ausführungsbeispielen.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Folge von schematischen Darstellungen einer Bauanleitung für ein Sitzelement; Fig. 2 eine Folge von schematischen Darstellungen einer Bauanleitung für ein Stapelelement;
Fig. 3 eine Folge von schematischen Darstellungen einer Bauanleitung für eine innen liegende Aussteifung;
Fig. 4 eine schematische Darstellung einer innen liegenden
Aussteifung mit ebenem Zwischenstück und quadratischen Säulenelementen;
Fig. 5 eine schematische Darstellung einer innen liegenden
Aussteifung mit dreieckigen Säulenelementen;
Fig. 6 eine schematische Darstellung einer innen liegenden
Aussteifung mit zick-zack-förmigem Zwischenstück;
Fig. 7 eine schematische Darstellung einer innen liegenden
Aussteifung mit mäanderförmigem Zwischenstück;
Fig. 8 eine schematische Innenansicht mit zwei spiegelbild ¬ lich zueinander angeordneten innen liegenden Aussteifungen mit ebenem Zwischenstück;
Fig. 9 eine schematische Darstellung mit zwei spiegelbild ¬ lich zueinander angeordneten innen liegenden Aussteifungen mit zick-zack-förmigem Zwischenstück;
Fig. 10 eine schematische Darstellung mit zwei spiegelbild ¬ lich zueinander angeordneten innen liegenden Aussteifungen mit kreisförmigem Zwischenstück;
Fig. 11 eine schematische Darstellung mit einer Vielzahl innen liegender Aussteifungen;
Fig. 12 eine Übersicht mehrerer Aussteifungen mit Verstärkungselementen zum innen liegenden Anordnen in der schematischen Innenansicht gemäß Fig. 13;
Fig. 13 eine schematische Innenansicht mit einer Vielzahl von spiegelbildlich zueinander angeordneten innen liegenden Aussteifungen; Fig. 14 eine schematische Ansicht zum Verbinden zweier außen liegenden röhrenartigen Hohlsäulen mittels eines Papierbogens ;
Fig. 15 eine perspektivische Darstellung der Anordnung gemäß
Fig. 14;
Fig. 16 eine schematische Darstellung einer Kombination zweier Sitzelemente im Bereich der gemeinsamen Verbindungsfläche;
Fig. 17 eine perspektivische Darstellung einer Kombination zweier Sitzelemente nach Fig. 16.
Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Bauanleitung für ein Sitzelement 1. Die Abfolge zum Zusammenbau ist in den Bildern von links oben nach rechts unten dargestellt.
Das Sitzelement 1 besteht in diesem Falle aus zwei innen lie ¬ genden Aussteifungen 2, die spiegelbildlich Rücken an Rücken zueinander angeordneten werden (Skizzen Nr. 1 und 2) . Über die Aussteifungen 2 wird ein erstes äußeres Hüllelement 31 geschoben (Skizzen Nr. 3 bis 6), welches die Form einer röhrenartigen Hohlsäule mit einander gegenüberliegenden Öffnungen besitzt. Über das erste äußere Hüllelement 31 wird über Kreuz ein weiteres zweites äußeres Hüllelement 32 geschoben (Skizzen Nr. 7 bis 11) . Abschließend wird wiederum über Kreuz ein drittes äußeres Hüllelement 33 von oben aufgesetzt (Skiz ¬ zen Nr. 12 bis 16), so dass die äußere Hülle 3 aus drei dia ¬ metral übereinanderliegenden Hüllelementen 31, 32, 33 besteht. Von dieser äußeren Hülle 3 wird die Aussteifung 2 allseitig umschlossen. Dieser modulartige Bausatz wird ohne Werkzeug aufgebaut. Durch gegenseitige Verspannung der äuße ¬ ren Hülle 3 mit der innen liegenden Aussteifung entsteht ein auf Druck stabiler Grundkörper für ein Sitzelement 1, welches allerdings ebenso gut gestapelt werden kann.
Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung einer Bauanleitung für ein Stapelelement 10. Die Abfolge zum Zusammenbau ist in den Bildern von links nach rechts dargestellt. Das Stapelele ¬ ment 10 besteht aus einer innen liegenden Aussteifung 2 (Skizze Nr. 1) . Über die Aussteifung 2 wird ein äußeres Hüll ¬ element 31 geschoben (Skizzen Nr. 1 bis 2), welche die Form einer röhrenartigen Hohlsäule mit gegenüberliegenden Öffnungen besitzt.
Von dieser Hülle 3 wird die Aussteifung 2 an vier Seitenflächen umschlossen, die Vorder- und Rückseite bleibt geöffnet. Auch dieser modulartige Bausatz wird ohne Werkzeug aufgebaut. Durch gegenseitige Verspannung der äußeren Hülle mit dem innen liegenden Element entsteht ein geeigneter Grundkörper für ein Stapelelement, welches zu einer größeren Einheit gesta ¬ pelt werden kann. Skizze Nr. 3 zeigt zwei übereinander angeordnete Stapelelemente 10. Diese können auch gut mit Sitzele ¬ menten 1 kombiniert werden kann. Meist bleiben die Stapelele ¬ mente zum Verstauen von Gegenständen einseitig oder beidseitig geöffnet.
Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung einer Bauanleitung für eine innen liegende Aussteifung 2. Die Aussteifung 2 wird aus einem ursprünglich ebenen einstückigen Kartonmaterial eingeformt, so dass an beiden Enden 21 zwei Säulenelemente 22 entstehen, welche über ein Zwischenstück 23 beabstandet werden (Skizzen Nr. 1 bis 8) . Ein Verschlussmechanismus 26 ver ¬ klinkt das Material zu einem stabilen und auf Druck belastba ¬ ren Säulenelement 22. Als Verschlussmechanismus 26 kommt eine umklappbare Lasche in Betracht, die in eine Aussparung an der Kartonlängsseite eingreift. Die Symmetrieachse oder auch Längsachse A der Säulenelemente 22 derartiger Aussteifungen 2 wird so ausgerichtet, dass diese im zusammengefügten Zustand parallel zur Richtung der zu erwartenden Druckbelastung zeigt .
Die weiteren Fig. 4 bis 7 zeigen schematische Darstellungen unterschiedlicher Varianten von innen liegenden Aussteifungen 2. Fig. 4 zeigt dabei eine innen liegende Aussteifung 2 mit ebenem Zwischenstück 23 und rechteckigen Säulenelementen 22 an den Enden 21. Zum Einformen der Säulenelemente 22 der Aussteifung sind die Seitenflächen 24 entlang von Falzlinien 25 gefaltet, die parallel zur Säulenlängsachse verlau ¬ fen. Ebenso ist aus Fig. 4 der Verschlussmechanismus 26 mit der umklappbaren Lasche zu entnehmen, die in einem Überlappungsbereich des Kartonmaterials in eine Aussparung an der Kartonlängsseite eingreift. Fig. 5 zeigt eine schematische Darstellung einer innen liegenden Aussteifung 2 mit dreieckigen Säulenelementen 22. Mit unterschiedlichen Formen der Aussteifung 2 kann gezielt auf die Art äußeren Beanspruchung reagiert werden. Fig. 6 zeigt eine schematische Darstellung ei ¬ ner innen liegenden Aussteifung 2 mit zick-zack-förmigem Zwischenstück 23 und quadratischen Säulenelementen 22. Fig. 7 zeigt eine schematische Darstellung einer innen liegenden Aussteifung 2 mit mäanderförmigem Zwischenstück 23. Bei den in Fig. 6 und 7 gezeigten Formen kommt neben den stützenden Säulenelementen 22 auch dem Zwischenstück 23 eine besondere stützende Wirkung zu.
Fig. 8 zeigt eine schematische Innenansicht mit zwei spiegel ¬ bildlich zueinander angeordneten innen liegenden Aussteifun- gen 2 mit ebenem Zwischenstück 23 und rechteckigen Säulenelementen 22. Die Aussteifungen 2 liegen sozusagen Rücken an Rücken mittig im ersten äußeren Hüllelement 31 und stützen ins ¬ besondere die Bereiche an der Würfelkante ab.
Fig. 9 zeigt eine schematische Darstellung mit zwei spiegel ¬ bildlich zueinander angeordneten innen liegenden Aussteifungen 2 mit zick-zack-förmigem Zwischenstück 23. Die Aussteifungen 2 liegen wiederum Rücken an Rücken mittig im ersten äußeren Hüllelement 31, wobei sich die zwei zick-zack- förmigem Zwischenstücke 23 zu quadratischen Säulenstrukturen ergänzen. Die aus den Zwischenstücken 23 gebildeten quadratischen Säulen wirken ebenso wie die randseitigen rechteckigen Säulenelemente 22 in gleicher Richtung stabilisierend.
Fig. 10 zeigt eine schematische Darstellung mit zwei spiegel ¬ bildlich zueinander angeordneten innen liegenden Aussteifungen 2 mit einem Halbkreis ähnlichen Zwischenstück 23. Zwei gleichartige Zwischenstücke 23 bilden eine rundsäulenartige Stütze, welche insbesondere die Flächenmitten eines Sitz ¬ oder Stapelelements 1, 10 abstützt.
Fig. 11 zeigt eine schematische Darstellung mit einer Viel ¬ zahl innen liegender Aussteifungen 2 und quadratischen Säulenelementen 22. Diese Form einer Aussteifung 2 stützt ein Sitz- oder Stapelelement 1, 10 auf der gesamten Fläche ab.
Fig. 12 zeigt eine Übersicht mehrerer Aussteifungen 2 mit Verstärkungselementen 27 und 28 zum innen liegenden Anordnen in der schematischen Innenansicht gemäß Fig. 13. Die Übersicht veranschaulicht die durch Pfeile kenntlich gemachte Art und Weise, wie die weiteren Verstärkungselemente 27 und 28 in die Hohlräume der vorhandenen innen liegenden Aussteifung 2 eingefügt werden sollen.
Fig. 13 zeigt eine schematische Innenansicht mit einer Viel ¬ zahl von spiegelbildlich zueinander angeordneten innen liegenden Aussteifungen 2 in einem Hüllelement 31. Zudem sind auch die Verstärkungen 27 in die im Querschnitt quadratischen Säulenelemente einer Innenaussteifung 2 eingelegt bzw. einge ¬ schoben. In der Anwendung als Sitzelement entsteht bei dieser Anordnung der mit Verstärkungen 27 und 28 ausgefüllten Innenaussteifungen 2 der Vorteil, dass es über alle drei Achsen des Würfels gleich hoch belastbar wird, insbesondere wenn die beiden äußeren und der zentrale Hohlraum der Innenaussteifungen 2 beispielsweise mit gefalteter Wellpappe ausgefüllt wer ¬ den .
In der Anwendung als Regalfachboden wird auf die mittlere Verstärkung 28 verzichtet. Bei Regalfachböden werden lediglich die beiden quadratischen Säulenelemente der Innenaus ¬ steifung 2 mit Verstärkungselementen 27 ausgefüllt. Das hat bei quer liegend angeordneten Fachböden den Vorteil, dass sie eine wesentlich höhere Druckbelastung insbesondere beim Einlegen schwerer Gegenstände, wie beispielsweise Bücher oder Schaugegenstände aus Metall, Glas oder Keramik, aushal ¬ ten .
Fig. 14 zeigt eine schematische Ansicht zum Verbinden zweier außen liegender röhrenartiger Hohlsäulen 33 mittels eines Papierbogens 4. Es werden die jeweils nebeneinander liegenden Seitenflächen der offenen äußeren Hohlsäulen 33 als Hüllelemente mit einem Papierbogen 4 gemeinsam umschlungen, um mehrere Sitz- oder Stapelelemente zu kombinieren. Hierbei kann das Papier mit Klebeband gegen Verrutschen gesichert werden. Zu Dekorations- und Werbezwecken können auch weitere außen sichtbare Seiten der Hüllelemente mit Papierstreifen umschlungen werden.
Fixiert werden die Papierbögen 4 durch den Einschub der Rücken an Rücken angeordneten Innenaussteifungen (in der Figur nicht dargestellt). Für dauerhafte Lösungen können sowohl die Papierbögen 4 mit der Hohlsäule 33 als Hüllelement als auch die Innenaussteifungen mit den Papierbögen 4 flächig verklebt werden. Für temporäre Lösungen, die vollständig re ¬ versibel sind, genügt es, wenn die Innenaussteifungen ledig ¬ lich in die offenen Hüllelemente 33 eingeschoben werden.
Fig. 15 zeigt eine schematische Darstellung der Anordnung gemäß Fig. 14. Diese Aufnahme veranschaulicht die mittels eines Papierbogens 4 geschaffene Verbindung von zwei Hüllelemen ¬ ten 33.
Fig. 16 zeigt eine schematische Darstellung der Kombination zweier Sitzelemente im Bereich der gemeinsamen Verbindungsfläche. Dabei werden die jeweils nebeneinander liegenden Seitenflächen der offenen Hüllelemente 32 mit einem streifenartigen Papierbogen 4 gemeinsam umschlungen und miteinander verbunden. Auch hier kann das Papier mit Klebeband gegen Verrutschen gesichert werden. Zu Dekorations- und Werbezwecken können auch die außen sichtbaren Seiten der Hüllelemente mit Papierstreifen umschlungen werden. Die Papierstreifen zu Dekorations- und Werbezwecken sind in der Figur schraffiert dargestellt. Fixiert werden die Papierstreifen durch den Einschub von zwei diametral angeordneten Hüllelementen 31. In diesen beiden Hüllelementen 31 befinden sich die Innenaus- steifungen (in der Figur nicht sichtbar) . Diese sind senkrecht zur Druckbelastung eingebaut. Fig. 16 veranschaulicht die Herstellung einer Sitzbank oder Säule mit verdeckten Verbindungsstellen. Nachdem zuerst die zwei offenen Hüllelemente 32 mit Papierstreifen miteinander verbunden sind, werden daraufhin die offenen Hüllelemente 32 ausgefüllt. Das dritte und mit Papierstreifen dekorativ verkleidete Hüllelement 33 wird diametral zu den innen liegenden Hüllelementen 31, 32 über die Säule geschoben und zwar so, dass es die Verbindungsstelle der inneren Hüllelemente 31, 32 verdeckt. Diese Konstruktion hat nicht nur optische Vorteile, sondern erhöht die Biegesteifigkeit der gesamten Konstruktion. Solche Säulen oder Bänke sind in jeder beliebigen Länge herstellbar. Als Abschlussstück kann an den beiden Enden jeweils ein weiteres halbiertes Hüllelement 33 aufgeschoben werden. Fig. 17 zeigt eine schematische Darstellung einer Kombination zweier Sitzelemente nach Fig. 16. Diese Darstellung veranschaulicht auch die Verkleidung der äußeren Hülle eines Sitzelements, wobei die Papierstreifen zu Dekorations- und Werbezwecken in der Figur schraffiert dargestellt sind.
