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Title:
SKI COMPRISING LATERAL GLIDING FACES, AND METHOD FOR THE PRODUCTION THEREOF
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/010053
Kind Code:
A2
Abstract:
Disclosed is a ski with lateral gliding faces, comprising a gliding face (4) and a surface (5), between which the two lateral edges extend. According to the invention, at least one lateral edge is provided at least in part with a coating (15, 16; 18, 19) which is made of a material that increases the gliding power.

Inventors:
KAMELGER, Hartwig (Quartiere Kamelger Viertel 1, Niederdorf/Villabassa, I-39039, IT)
Application Number:
IB2007/001954
Publication Date:
January 24, 2008
Filing Date:
July 11, 2007
Export Citation:
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Assignee:
KAMELGER, Hartwig (Quartiere Kamelger Viertel 1, Niederdorf/Villabassa, I-39039, IT)
International Classes:
A63C5/00
Attorney, Agent or Firm:
AUSSERER, Anton (Via Isarco 6, Bolzano, I-39100, IT)
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Claims:

1

P A T E N T A N S P R ü C H E

1. Ski mit seitlichen Laufflächen, umfassend eine Lauffläche (4) und eine Oberfläche (5) , zwischen denen sich die beiden Seitenränder erstrecken, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Seitenrand mindestens teilweise mit einem Belag (15, 16; 18, 19) aus einem Material versehen ist, das die GIe it fähi g ke it erhöht .

2. Ski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Belag (15, 16; 18, 19) in einer Ausnehmung aufgenommen ist, die gegenüber den Kanten der Lauffläche (4) und der Oberfläche (5) versetzt ist und eine Tiefe aufweist, die der Dicke des Belages entspricht.

3. Ski nach den vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung durch Mat eri a 1 abnähme erhalten wird.

4. Ski nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mate r ia 1 abnähme durch Fräsen erfolgt.

5. Ski mit einer Stahlkante an der Kante der Lauffläche, gemäß einem der vorstehenden

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung zur Aufnahme des Belages sich

2 von der Stahlkante bis im Wesentlichen zur Kante der Oberfläche erstreckt.

6. Ski mit Stahlkante an der Kante der Lauffläche, gemäß einem der vorstehenden

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung zur Aufnahme des Belages sich mit Abstand von der Stahlkante unter Zwischenschaltung eines überganges bis im Wesentlichen zur Kante der Oberfläche erstreckt .

7. Ski nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Belag sich längs der gesamten Länge des Skis erstreckt .

8. Ski nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Belag sich längs einen oder mehreren Teilen der Länge des Skis erstreckt.

9. Ski nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitfähigkeit des Belages, jener der Lauffläche entspricht.

10. Verfahren zur Herstellung eines Skis gemäß den vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass es folgende Schritte umfa s s t :

3 a) Verspannen eines Skis zwischen der Gleitfläche des Skis und der Oberfläche desselben mittels zweier Anschlagteile b) Annähern an einem der Seitenränder des Skis eines Werkzeuges zur

Material abnähme c) Bearbeiten mittels des Werkzeuges mindestens teilweise des Seitenrandes bis einer bestimmten Tiefe und im Sinne der Breite des Seitenrandes zwischen den Kanten des Skis d) Anbringen eines Laufbelages am bearbeiteten Abschnitt.

11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefe des bearbeiteten Abschnittes der Dicke des anzubringenden Belages entspricht.

12. Verfahren nach Anspruch 10 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug zur Ma t e ri al abnähme eine Fräse ist.

Description:

SKI MIT SEITENLAUFFLäCHEN UND VERFAHREN ZU DEREN HERSTELLUNG

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Ski mit Seitenlaufflächen und ein Verfahren zu dessen Herstellung gemäß den Oberbegriffen des Anspruchs 1 und 10.

Ski bekannter Art weisen Seitenränder zwischen den Kanten der Lauffläche und den Kanten der Oberfläche eine herabgesetzte Gl e it fähi g ke it auf, die sich einer Bremswirkung in den Kurven oder bei geneigter Stellung des Skis auswirkt.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt daher darin, die Probleme einer herabgesetzten Gl e i t fähi gke it eines herkömmlichen Skis an den Seitenrändern zu vermeiden und einen Ski mit verbesserten Laufe i gens cha ft en an den Seitenrändern, insbesondere auf kontrollierbare Art und Weise vorzuschlagen.

Die Aufgabe wird von einem Ski mit

Seitenlaufflächen und durch ein Verfahren für dessen Herstellung gemäß den Oberbegriffen des Anspruchs 1 und 10 gelöst.

Der üblicherweise nur für die Lauffläche der Skier verwendete Skibelag wird an beiden Rändern des Skis vom Spitz des Skis bis ans hintere Ende und jeweils von der Stahlkante

oder von der Nähe derselben ist im wesentlichen zur Kante der Oberfläche des Skis flächenbündig sowohl mit der Stahlkante als auch mit der Kante der Oberfläche des Skis angewandt.

Zu diesem Zwecke wird die Oberfläche der Seitenränder unter Verwendung einer Schablone mindestens bis zu einem Teil der Skidicke gefräst, um so die Oberfläche derart vorzubereiten, dass der Belag aufgenommen werden kann, um die Gleit fähi g ke it zu erhöhen. Für jede Art von Ski wird eine getrennte Schablone erforderlich, da der Krümmungs grad , der Radius und die Beschaffenheit des Skis sich ändern. Jedoch kann durch Fräsung Material für einen Teilbereich der Länge abgenommen werden.

Nach Abnahme durch Fräsung wird der Belag in den gefrästen Bereich unter Verwendung beispielsweise eines Zwe i komponent en kl ebe r s gedrückt. In einem solchen Fall wird nach Trocknen der Belagflächen bündig mit den anliegenden Flächen geschliffen und eventuell mit einer eigenen Struktur, wie beispielsweise für die Lauffläche versehen.

Als Vorteil bei der Benutzung weist der e rfindung s gemäß e Ski durch den seitlichen Belag mehr GIe it fähi g ke it beim Fahren in den Kurven auf, aber auch beim Gleiten in einer mehr oder wenig geneigten Stellung des Skis gegenüber der Schneedecke, da die Seitenflächen immer mit dem Schnee und/oder Eis in Berührung stehen und

zwar mehr oder weniger je nach den Schnee- und den Pistenbedingungen. Wegen des geringeren Reibwiderstandes des Seitenbelages wird der Ski schneller gestaltet: Beim Stand der Technik weist jeder Ski an jeder Seitenfläche nur Kunststoff auf, der nicht wie der Belag mit Skiwachs behandelt werden kann und dessen Oberfläche nicht die Belageigenschaften und Gleit fähigkeit des Lauff 1 ächenbe 1 age s besitzen.

Um das Abreiben des Belages an den Seiten durch den aggressiven Schnee und/oder eisigen Pisten zu verhindern bzw. verzögern, könnten auch widerstandsfähigere Materialien für den Belag verwendet werden, da Materialien verschiedener Härtestufen für den Belag erhältlich sind.

überdies ist es möglich auch die Seitenränder oder jeweils die Seitenlauffläche mit denselben Wachsen und Präparaten einzuwachsen und zu behandeln, zu pflegen und zu präparieren, die für die jeweiligen Schnee- und

Pistenverhältnisse geeignet sind, wie dies auch für die Lauffläche geschieht (je nach Schnee-, Wetter- und Pistenverhältnisse werden verschiedene Skiwachsarten erforderlich) .

Der er findungs gemäß e Seitenbelag kann bei allen Längen der Skier und zwar vom Kürzesten bis hin zum Längsten und auch bei jedem Typ Ski eingebaut werden: Slalomski, Rie sent orlauf s ki , Superski-Ski und Abfahrtsski sowie bei allen weiteren im Handel erhältlichen Skiern.

Weitere Einzelheiten und Varianten gehen aus den Ansprüchen und aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Aus führungs f o rm eines Verfahrens und eines Skis hervor, die in der beigefügten Zeichnung dargestellt ist. Es zeigen,

Figur 1 schematisch einen Querschnitt eines sich in Bearbeitung befindlichen

Skis, der zwischen An s chl a gt e i 1 en einer Fräse eingespannt ist,

Figur 2 schematisch einen Querschnitt einer ersten Aus führungs form eines e rfindungs gemäß en Skis, und

Figur 3 einen Querschnitt wie in Figur 2, jedoch einer zweiten Aus führungs form .

Wie in Figur 1 gezeigt, ist ein zu bearbeitender Ski 1 zwischen zwei

Ans chl agt e i len 2 und 3 gespannt, denen jeweils die Lauffläche 4 und die Oberfläche 5 zugewandt sind.

Zur Bearbeitung mit der Fräse ist der Seitenrand des Skis zwischen der Kante der Lauffläche 4 von einer Stahlkante 6 bis im wesentlichen zur Kante der Oberfläche 5 zwei

Schablonenauflagen 7 und 8 vorgesehen, die über Schrauben 9 an den Anschlagteilen 2 und 3 befestigt sind und auf einem Tisch 15 einer

Fräse derart aufliegen, dass zwischen den Auflagen 7 und 8 durch Mate ria 1 abnähme eine Fräse 11 arbeiten kann. Die Materi alabnähme wird bis einer Tiefe 12 erfolgen, die der Dicke eines Belages entspricht, der am gefrästen Bereich unter Anwendung eines

Zweikomponentenklebers oder einer beliebigen anderen bekannten Be fe s t igungs art anzubringen ist .

Es liegt nahe, dass der gefräste Bereich die gesamte Breite zwischen Stahlkante 6 und Kante der Oberfläche 5 oder nur einen Teil derselben je nach Bedürfnis beanspruchen kann.

In Figur 2 ist die Möglichkeit gezeigt, einen Ski 13 zu erhalten, bei dem zwischen der Stahlkante 14 und einem Belag 15 und 16 ein übergang 14 vorgesehen ist, der nicht vom Belag 14 und 15 beansprucht wird.

In Figur 3 ist hingegen ein Ski gezeigt, bei dem Beläge 18 und 19 vorgesehen sind, die jeweils flächenbündig mit den jeweiligen Stahlkanten angebracht sind.




 
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