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Patent Searching and Data


Title:
SLEEP ACCESSORY FOR CATCHING BED BUGS, AND BED-BUG-CATCHING DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/130444
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a sleep accessory (1) for catching bed bugs, having a closed frame (2) for supporting at least one person, a base (3) being arranged on the frame (2), which base (3) closes the frame (2) on one side, wherein at least one bed bug trap (8) is arranged on the frame (2), which bed bug trap (8) continuously encloses the entire frame (2), a peripheral groove (11) being arranged on upper edges (7) of the frame (2). According to the invention, all the inner frame sides (4) of the frame (2) and an inner base side (5) of the base (3) and a transition region (6) from the inner base side (5) to the inner frame sides (4) are substantially gap- and/or crack-free, in particular smooth, and the bed bug trap (8) is arranged on a base of the groove (11).

Inventors:
SCHACHINGER, Günter (Oberdorfweg 17, 8143 Dobl, 8143, AT)
Application Number:
EP2018/050118
Publication Date:
July 19, 2018
Filing Date:
January 03, 2018
Export Citation:
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Assignee:
SCHACHINGER, Günter (Oberdorfweg 17, 8143 Dobl, 8143, AT)
International Classes:
A01M29/34; A01M1/10
Foreign References:
US5768821A1998-06-23
CA2783685A12012-11-07
CA2728024A12012-07-10
US20160095303A12016-04-07
US20130042520A12013-02-21
US1005567A1911-10-10
Attorney, Agent or Firm:
GIBLER & POTH PATENTANWÄLTE KG (Dorotheergasse 7/14, 1010 Wien, 1010, AT)
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Claims:
P A T E N T A N S P R Ü C H E

1 . Schlafzubehör (1 ) zum Bettwanzenfang, mit einem geschlossenen

Rahmen (2) zur Aufnahme wenigstens eines Menschen, wobei an dem Rahmen (2) ein Boden (3) angeordnet ist, welcher Boden (3) den Rahmen (2) einseitig verschließt, wobei an dem Rahmen (2) wenigstens eine Bettwanzenfalle (8) angeordnet ist, welche Bettwanzenfalle (8) durchgehend den gesamten Rahmen (2) umschließt, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Rahmeninnenseiten (4) des Rahmens (2) und eine Bodeninnenseite (5) des Bodens (3) sowie ein

Übergangsbereich (6) von der Bodeninnenseite (5) zu den Rahmeninnenseiten (4) spalt- und/oder ritzenfrei ausgebildet sind, dass an Rahmenoberkanten (7) des Rahmens (2) eine umlaufende Nut (1 1 ) angeordnet ist, und dass die

Bettwanzenfalle (8) an einem Nutboden (16) der Nut (1 1 ) angeordnet ist.

2. Schlafzubehör (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass an Seitenwänden (17) der Nut (1 1 ) wenigstens bereichsweise eine Bettwanzen- Gleitfläche (18) angeordnet ist.

3. Schlafzubehör (1 ) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bettwanzen-Gleitfläche (18) von einem Nutrand (19) der Nut (1 1 ) vorgebbar, insbesondere 2 mm bis 4 mm, beabstandet angeordnet ist.

4. Schlafzubehör (1 ) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bettwanzen-Gleitfläche (18) eine Breite von mehr als 6 mm, insbesondere mehr als 7 mm, aufweist.

5. Schlafzubehör (1 ) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch

gekennzeichnet, dass die Bettwanzen-Gleitfläche (18) einen Mittenrauwert Ra kleiner 20 nm, insbesondere kleiner 10 nm, aufweist.

6. Schlafzubehör (1 ) nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch

gekennzeichnet, dass die Bettwanzen-Gleitfläche (18) durch eine Glasoberfläche oder eine PTFE-Oberfläche oder PMMA-Oberfläche gebildet ist.

7. Bett (12) mit einem Schlafzubehör (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das Schlafzubehör (1 ) auf einer Zarge (30) des Bettes (12) angeordnet ist.

8. Bettwanzenfangeinrichtung (20) zum Bettwanzenfang, wobei die

Bettwanzenfangeinrichtung (20) zur Anordnung an Raumseitenwänden (21 ) und/oder einer Raumdecke (22) und/oder einem Bett (12) vorgesehen ist, wobei die Bettwanzenfangeinrichtung (20) eine umfänglich geschlossene

Bettwanzenbarriere (31 ) aufweist, wobei die Bettwanzenbarriere (31 ) wenigstens einen ersten Teilbereich (23) und wenigstens einen, an den ersten Teilbereich (23) anschließenden zweiten Teilbereich (24) aufweist, wobei der erste Teilbereich (23) zum Leiten von Bettwanzen hin zum zweiten Teilbereich (24) eine Bettwanzen- Gleitfläche (18) aufweist, wobei der zweiter Teilbereich (24) eine Bettwanzen- Semigleitfläche (25) aufweist, wobei im Bereich des zweiten Teilbereichs (24) wenigstens ein Bettwanzenauffangbehälter (26) derart angeordnet ist, dass

Bettwanzen vom zweiten Teilbereich (24) in den Bettwanzenauffangbehälter (26) gelangen, insbesondere fallen.

9. Bettwanzenfangeinrichtung (20) nach Anspruch 8, dadurch

gekennzeichnet, dass die Bettwanzen-Gleitfläche (18) einen Mittenrauwert Ra kleiner 20 nm, insbesondere kleiner 10 nm, aufweist.

10. Bettwanzenfangeinrichtung (20) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Bettwanzen-Semigleitfläche (25) derart glatt ist, dass Bettwanzen keinen sicheren Halt finden, und gleichzeitig derart rau ist, dass diese von Bettwanzen betreten wird.

11. Bettwanzenfangeinrichtung (20) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Bettwanzen-Semigleitfläche (25) einen

Mittenrauwert Ra zwischen kleiner 150 nm und größer 50 nm aufweist.

12. Bettwanzenfangeinrichtung (20) nach einem der Ansprüche 8 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass der erste Teilbereich (23) als Fläche und/oder als Leiste (27) ausgebildet ist.

13. Bettwanzenfangeinrichtung (20) nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Teilbereich (24) eine stufenförmige Erhebung (28) oder Vertiefung aufweist.

14. Bettwanzenfangeinrichtung (20) nach Anspruch 13, dadurch

gekennzeichnet, dass die stufenförmige Erhebung (28) oder Vertiefung eine Höhe bzw. Tiefe von 0,3 mm bis 0,7 mm, insbesondere 0,5 mm, aufweist.

15. Bettwanzenfangeinrichtung (20) nach Anspruch 14, dadurch

gekennzeichnet, dass im zweiten Teilbereich (24) eine Elektrofalle (29)

angeordnet ist.

16. Bettwanzenfangeinrichtung (20) nach einem der Ansprüche 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Bettwanzenauffangbehälter (26) steile Wände mit Bettwanzen-Gleitfläche (18) aufweist.

17. Bett (12) mit einer Bettwanzenfangeinrichtung (20) nach einem der Ansprüche 8 bis 16, wobei die Bettwanzenfangeinrichtung (20) an einer Unterseite einer Zarge (30) des Bettes (12) angeordnet ist.

18. Raum (12) mit einer Bettwanzenfangeinrichtung (20) nach einem der Ansprüche 8 bis 16, wobei die Bettwanzenfangeinrichtung (20) oberhalb eines, in dem Raum (32) angeordneten Bettes (12), insbesondere an einer Raumdecke (22) des Raumes (32), angeordnet ist, und das Bett (12) vollständig umgibt.

19. Raum (12) nach Anspruch 18 mit einem Bett (12) nach Anspruch 17.

20. System zum Bettwanzenfang umfassend eine Bettwanzenfangeinrichtung (20) nach einem der Ansprüche 8 bis 16 und wenigstens ein Bett (12) nach Anspruch 7 oder Anspruch 17.

Description:
Schlafzubehör zum Bettwanzenfang und Bettwanzenfangeinrichtung

Die Erfindung betrifft ein Schlafzubehör zum Bettwanzenfang gemäß dem

Oberbegriff des Patentanspruches 1.

Bettwanzen breiten sich derzeit wieder vermehrt aus. Dies liegt etwa an der starken Reisetätigkeit sowie dem internationalen Warenverkehr, insbesondere auch mit Antiquitäten. Dabei treten Bettwanzen inzwischen auch in Luxushotels auf, und sind beileibe kein Armutsphänomen.

Bettwanzen verbringen die meiste Zeit versteckt in Spalten bzw. Ritzen. Nachts werden Bettwanzen von Menschen und anderen schlafenden Warmblütern angelockt, diese aufzusuchen um Blut zu saugen. Bettwanzen sind dabei gezwungen während jeder Lebensphase mindestens einmal Blut zu saugen um sich

weiterentwickeln zu können.

Bettwanzen benutzen in der Regel eine von zwei möglichen Arten sich dem Wirt anzunähern. Entweder gelangen diese über den Boden bzw. die Wand direkt auf das Bett bzw. Bettgestell oder aber sie klettern über die Raumdecke zu einem Ort oberhalb des Bettes und lassen sich von dort auf das Bett bzw. den Wirt fallen.

Nach erfolgter Blutaufnahme ziehen sich die Bettwanzen wieder in die Spalten bzw. Ritzen zurück. Weder Bettdecke, Kissen, Matratze oder das sog. Leintuch werden dabei von den Bettwanzen als Rückzugs- bzw. Ruheräume angenommen. Diesbezüglich suchen Bettwanzen enge Ritzen bzw. Spalten auf, welche nur geringen bis gar keinen Bewegung ausgesetzt sind. Im Bett selbst eignet sich lediglich der Unterbau des Bettes als Heimstatt für Bettwanzen.

Es wurden bislang allerlei Geräte zur Bettwanzenbekämpfung vorgeschlagen, wobei jedoch kein einziges im praktischen Einsatz überzeugte und eine chemische

Bekämpfung der Bettwanzen obsolet gemacht hätte. Jedoch stößt auch die chemische Bekämpfung mehr und mehr an deren Grenzen, da Bettwanzen gegen eine Vielzahl der gängigen Insektizide immun sind. Zudem werden bei keiner Bekämpfungsart die Eier der Bettwanzen zerstört, sodass eine

Bettwanzenbekämpfung - um erfolgreich zu sein - über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten bzw. wiederholt werden muss. Es hat sich außerdem in der Entwicklung gezeigt, dass Fallen, welche mit künstlichen Lockkörpern arbeiten, etwa mit Wärme- bzw. CGyQuellen, bei gleichzeitiger Gegenwart eines Menschen meist nicht angenommen werden. Die Bettwanzen sind dabei durchaus in der Lage einen Menschen von einem Lockkörper zu unterscheiden. Dies lässt die begründete Vermutung zu, dass Bettwanzen neben der Körperwärme und dem C0 2 Ausstoß eines Menschen, noch auf weitere Reize empfindlich sind. Diesbezüglich werden etwa Körperschall, Vibrationen bzw.

Mikroerschütterungen als Möglichkeiten in Betracht gezogen. Es ist durchaus vorstellbar, dass Bettwanzen anhand der Erschütterungen bzw. eines zeitlichen Erschütterungsmusters in einem Raum erkennen, dass ein Wirt die Umgebung der Bettstatt betritt und nachfolgend dabei ist, sich zum Schlafen hinzulegen, und dann etwa auch erkennen, wann der Wirt tatsächlich schläft.

Aufgabe der Erfindung ist es daher ein Schlafzubehör zum Bettwanzenfang der eingangs genannten Art anzugeben, mit welchem die genannten Nachteile vermieden werden können, und mit welchem eine wirkungsvolle Bekämpfung von Bettwanzen mit geringer Beeinträchtigung des Menschen möglich ist. Insbesondere ist es Aufgabe einen Bettwanzenbefall in einem Gebäude zu stoppen bzw. zu beenden, indem die Bettwanzen ohne den Einsatz von Gift getötet werden.

Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des Patentanspruches 1 erreicht.

Dadurch ist eine wirkungsvolle Bekämpfung von Bettwanzen möglich. Beim gegenständlichen Schlafzubehör zum Bettwanzenfang wird der Lockkörper verwendet, welcher sich als einer der Besten möglichen Lockkörper erwiesen hat, nämlich der Mensch selbst. Zwar sind Bettwanzenbisse unangenehm, jedoch geht von diesen keine unmittelbare Gesundheitsgefährdung aus, und die Gegenwart der Bettwanzen wird von den meisten Menschen des Nachts nicht wahrgenommen.

Durch die Anordnung der Falle am Boden der Nut kann diese zum einen geschützt werden, vor allem aber erhöht sich dadurch die Wirksamkeit der Falle immens. Die Bettwanzen müssen den Graben der Nut überqueren. Während die Bettwanzen davor zurück schrecken eine Falle zu betreten, beruht die gegenwärtige Wirkung darauf, dass diese vom Rand der Nut fallen, und dann nicht mehr entkommen können. Am Rand der Nut können sie die Falle noch nicht ausmachen, bzw. rutschen sie an dieser Stelle ab, und landen in der Bettwanzenfalle. Dabei hat sich gezeigt, dass die meisten Bettwanzen zudem auf dem Rücken liegend in bzw. auf der Bettwanzenfalle landen, wodurch sich die Bettwanzen nicht mehr befreien können. Bettwanzen sind in der Regel sehr vorsichtig wohin sie treten, und betreten Fallen meist erst nur mit den vordersten Beinen, und können sich oftmals mit den verbleibenden Beinen aus einer Falle befreien bzw. herausziehen. Dies ist gegenständlich nicht mehr möglich.

Es hat sich zudem gezeigt, dass ein erheblicher Großteil der Bettwanzen den Weg über die Gebäude- bzw- Raumdecke wählt, um zum Menschen zu gelangen. Alle Fallen die nur darauf abzielen, den Menschen von unten her vor Kriechinsekten zu schützen sind daher nicht wirksam um einer Bettwanzenplage Herr zu werden.

Das gegenständliche Schlafzubehör zum Bettwanzenfang kann einfach auf die meisten Betten, Bettgestelle bzw. Matratzen gestellt werden. Mit dem

gegenständlichen Schlafzubehör zum Bettwanzenfang werden die meisten

Bettwanzen innerhalb der ersten Nächte gefangen und getötet. Da die, über den Boden kommenden Bettwanzen bereits vor dem Beißen getötet werden, wird der Mensch ohnedies nur noch von Bettwanzen gebissen, welche über die Zimmerdecke ins Bett gelangten. Danach ist es lediglich erforderlich einige Wochen das

Schlafzubehör zum Bettwanzenfang weiter zu benutzen, um auch die

nachwachsende Generation an Bettwanzen sicher zu eliminieren. Dadurch ist eine wirkungsvolle Bettwanzenbekämpfung möglich, ohne dass der Einsatz von Gift erforderlich ist. Weiters ist kein Freiräumen von Möbelstücken oder eine sonstige Veränderung am Wohnraum erforderlich. Der Mensch, welcher in befallenen Räumlichkeiten wohnt, kann diese weiterhin voll nutzen und auch in seinem vorhandenen Bett schlafen. Dieser muss lediglich einige Wochen innerhalb des Rahmens des Schlafzubehörs zum Bettwanzenfang nächtigen.

Da der Mensch in einer Art Wanne liegt, sind die Bettwanzen gezwungen die Bettwanzenfalle wenigstens einmal zu überqueren. Die Bettwanzenfalle kann nicht - wie etwa bei manchen bekannten Klebefallen - durch die Bettwanzen umgangen werden.

Das gegenständliche Schlafzubehör zum Bettwanzenfang ist zudem mit einfachen Mitteln herstellbar, und eignet sich auch zum Einsatz in weniger entwickelten Ländern.

Da der Rahmen keine Ritzen aufweist können sich die Bettwanzen auch nicht innerhalb des Rahmens selbst verstecken.

Das gegenständliche Schlafzubehör kommt ohne Gift aus, und fördert damit keine weiteren Resistenzen bei Bettwanzen, und erspart den betroffenen Menschen ebenfalls den Kontakt zu Giften. Weiters kann auch auf die alternative

Wärmebehandlung der befallenen Räumlichkeiten verzichtet werden, welches bislang die einzige Alternative zu Gift darstellte, da bei einer solchen

Wärmebehandlung ein Raum über längere Zeit auf 60 °C aufgeheizt werden muss, ist diese sehr aufwendig und benötigt viel Energie.

Die Erfindung betrifft weiters eine Bettwanzenfangeinrichtung gemäß

Patentanspruch 8.

Wie einleitend bereits dargelegt, bevorzugen viele Bettwanzen den Weg über die Raumdecke zu einem schlafenden Wirt zu gelangen.

Aufgabe der Erfindung ist es daher ein Bettwanzenfangeinrichtung der vorstehend genannten Art anzugeben, mit welcher die eingangs genannten Nachteile vermieden werden können, und mit welcher eine wirkungsvolle Bekämpfung von Bettwanzen mit geringer Beeinträchtigung des Menschen möglich ist. Insbesondere ist es Aufgabe einen Bettwanzenbefall in einem Gebäude zu stoppen bzw. zu beenden, indem die Bettwanzen ohne den Einsatz von Gift getötet werden.

Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des Patentanspruches 8 erreicht.

Dadurch ist eine wirkungsvolle Bekämpfung von Bettwanzen möglich, ohne dass hiezu Gift erforderlich wäre. Die Bettwanzenfangeinrichtung ist einfach in der Herstellung und langlebig. Diese lässt sich unauffällig in die Gestaltung eines Schlafzimmers, vor allem aber auch eines Hotelzimmers, integrieren. Dies kann derart unauffällig geschehen, dass ein Hotelgast die betreffende

Bettwanzenfangeinrichtung gar nicht wahrnimmt, bzw. deren eigentlichen Zweck nicht erkennt, und diese schlichtweg für ein Designelement hält. Dadurch ist ein praktisch wartungsfreier Betrieb über Jahre möglich, wobei lediglich gelegentlich der Bettwanzenauffangbehälter geleert werden muss, sowie allfällige Staub- bzw. Schmutzablagerungen auf der wenigstens einen Bettwanzen- Gleitfläche sowie der wenigstens einen Bettwanzen-Semigleitfläche entfernt werden sollten.

Durch die Bettwanzenfangeinrichtung kann erreicht werden, dass Bettwanzen bei deren Weg zum schlafenden Menschen auf eine Barriere treffen, die für diese an den ersten Teilbereichen keine Trittsicherheit bzw. keinen Halt bieten, und welche daher von den Bettwanzen auch nicht betreten werden. Die gegenständliche Bettwanzenfangeinrichtung ist dazu vorgesehen an vertikalen Wänden und/oder an einer Raum- bzw. Zimmerdecke bzw. einem Plafond angewendet zu werden.

Im Gegensatz zu vielen anderen Insekten, wie etwa Fliegen, finden Bettwanzen auf glatten Flächen keinen Halt und können nicht auf solchen Flächen krabbeln oder klettern. Bettwanzen betreten derartige Flächen daher nur mit deren vordersten Füßen, und ziehen sich danach zurück um einen anderen Weg zu finden. Dabei bewegen sich die Bettwanzen, angezogen von dem gierigen Verlangen sich von Oben herab auf ihr schlafendes Opfer zu stürzen, entlang des ersten Teilbereichs der Bettwanzenbarriere bis diese zum zweiten Teilbereich gelangen. Der zweite Teilbereich erscheint den Bettwanzen dabei als Durchgang bzw. Tor innerhalb des ersten Teilbereichs. Die Oberfläche innerhalb des zweiten Teilbereichs ist derart beschaffen, dass die Bettwanzen zwar genügend Halt finden, um weiter zu krabbeln und nicht abgeschreckt zu werden, allerdings ist die so bezeichnete Bettwanzen-Semigleitfläche gleichzeitig noch immer so glatt, dass die Bettwanze den Halt verliert, sobald sich diese mit den meisten Beinen auf der betreffenden Fläche befindet. Da sich die Bettwanzen-Semigleitfläche in einer vertikalen oder einer Kopf über hängenden Lage befindet, wenn die Bettwanze versucht diese zu überqueren, fällt die Bettwanze in den darunter angeordneten

Bettwanzenauffangbehälter.

Die Unteransprüche betreffen weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.

Ausdrücklich wird hiermit auf den Wortlaut der Patentansprüche Bezug genommen, wodurch die Ansprüche an dieser Stelle durch Bezugnahme in die Beschreibung eingefügt sind und als wörtlich wiedergegeben gelten.

Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen, in welchen lediglich bevorzugte Ausführungsformen beispielhaft dargestellt sind, näher beschrieben. Dabei zeigt:

Fig. 1 eine schematisch axonometrische Darstellung eines gegenständlichen Schlafzubehörs auf einem Bett;

Fig. 2 eine schematische Schnittdarstellung durch einen Rahmen eines

gegenständlichen Schlafzubehörs, angeordnet auf einer Matratze;

Fig. 3 eine schematische Darstellung einer gegenständlichen

Bettwanzenfangeinrichtung, befestigt an einer Raumdecke in Sicht von unten bzw. Ansicht A-A gemäß Fig. 4;

Fig. 4 der Raum mit der Bettwanzenfangeinrichtung gemäß Fig. 3 im Aufriss, sowie ein Bett mit einer gegenständlichen Bettwanzenfangeinrichtung;

Fig. 5 eine schematische Darstellung des zweiten Teilbereichs im Seitenriss, bzw. Ansicht B-B gemäß Fig. 4;

Fig. 6 eine schematische Darstellung eines Bettes zur Verwendung mit einer gegenständlichen Bettwanzenfangeinrichtung; und

Fig. 7 Detail C gemäß Fig. 2 mit weiteren Merkmalen.

Die Fig. 1 , 2 und 7 zeigen jeweils ein Schlafzubehör 1 zum Bettwanzenfang bzw. eine Schnittdarstellung durch einen Teil eines solchen Schlafzubehörs 1 , wobei das Schlafzubehör 1 einen geschlossenen Rahmen 2 zur Aufnahme wenigstens eines Menschen aufweist, wobei an dem Rahmen 2 ein Boden 3 angeordnet ist, welcher Boden 3 den Rahmen 2 einseitig verschließt, wobei sämtliche Rahmeninnenseiten 4 des Rahmens 2 und eine Bodeninnenseite 5 des Bodens 3 sowie ein

Übergangsbereich 6 von der Bodeninnenseite 5 zu den Rahmeninnenseiten 4 im Wesentlichen spalt- und/oder ritzenfrei, insbesondere glatt, ausgebildet sind, und wobei an dem Rahmen 2 wenigstens eine Bettwanzenfalle 8 angeordnet ist, welche Bettwanzenfalle 8 durchgehend den gesamten Rahmen 2 umschließt. Dadurch ist eine wirkungsvolle Bekämpfung von Bettwanzen möglich. Beim gegenständlichen Schlafzubehör 1 zum Bettwanzenfang wird der Lockkörper verwendet, welcher sich als der beste mögliche Lockkörper erwiesen hat, nämlich der Mensch selbst. Zwar sind Bettwanzenbisse unangenehm, jedoch geht von diesen keine unmittelbare Gesundheitsgefährdung aus, und die Gegenwart der Bettwanzen wird von den meisten Menschen des Nachts nicht wahrgenommen.

Das gegenständliche Schlafzubehör 1 zum Bettwanzenfang kann einfach auf die meisten Betten 12, Bettgestelle bzw. Matratzen gestellt werden. Mit dem

gegenständlichen Schlafzubehör 1 zum Bettwanzenfang werden die meisten

Bettwanzen innerhalb der ersten Nächte gefangen und getötet. Da die, über den Boden kommenden Bettwanzen bereits vor dem Beißen getötet werden, wird der Mensch ohnedies nur noch von Bettwanzen gebissen, welche über die Zimmerdecke ins Bett gelangten. Danach ist es lediglich erforderlich etwa einige Wochen das Schlafzubehör 1 zum Bettwanzenfang weiter zu benutzen, um auch die

nachwachsende Generation an Bettwanzen sicher zu eliminieren. Dadurch ist eine wirkungsvolle Bettwanzenbekämpfung möglich, ohne dass der Einsatz von Gift erforderlich ist. Weiters ist kein Freiräumen von Möbelstücken oder eine sonstige Veränderung am Wohnraum erforderlich. Der Mensch, welcher in befallenen Räumlichkeiten wohnt, kann diese weiterhin voll nutzen und auch in seinem vorhandenen Bett schlafen. Dieser muss lediglich einige Wochen innerhalb des Rahmens des Schlafzubehörs 1 zum Bettwanzenfang nächtigen.

Da der Mensch in einer Art Wanne liegt, sind die Bettwanzen gezwungen die Bettwanzenfalle 8 wenigstens einmal zu überqueren. Die Bettwanzenfalle 8 kann nicht - wie etwa bei manchen bekannten Klebefallen - durch die Bettwanzen umgangen werden.

Das gegenständliche Schlafzubehör 1 zum Bettwanzenfang ist zudem mit einfachen Mitteln herstellbar, und eignet sich auch zum Einsatz in weniger entwickelten Ländern.

Die gegenständliche Vorrichtung ist eine Vorrichtung an welcher bzw. in welcher eine Falle für kriechende Gliederfüßer angeordnet ist. Da die eigentliche Falle einen geringen Teil der Vorrichtung einnimmt, wird die Vorrichtung als Schlafzubehör 1 bzw. Schlafzubehörteil oder Schlafzubehörvorrichtung bezeichnet. Das Schlafzubehör 1 kann auch selbst als Bettwanzenfangvorrichtung,

Bettwanzentötungsvorrichtung oder ähnliches bezeichnet werden.

Das gegenständliche Schlafzubehör 1 ist dazu vorgesehen Bettwanzen zu fangen bzw. zu töten, und weist eine entsprechende Bettwanzenfalle 8 auf. Zusätzlich wird natürlich auch jeglicher andere Gliederfüßer entsprechender Größe, welcher die Bettwanzenfalle überqueren möchte, insbesondere Asseln, Spinnen,

Hundertf üßer usw., getötet.

Das Schlafzubehör 1 weist einen geschlossenen Rahmen 2 auf, welcher derart groß ausgebildet ist, dass wenigstens ein Mensch innerhalb des Rahmens 2 Platz findet. Bevorzugt ist vorgesehen, dass das Schlafzubehör 1 auf ein Bett 12, ein Bettgestell oder eine Matratze 13 gestellt wird und sich der Mensch in den Rahmen 2 legt, wobei der Mensch auf der eigentlichen Matratze 13 des betreffenden Bettes 12 liegt. Die Abmessungen des Rahmens 2 können daher schwanken, wie auch die Abmessungen der Betten je nach Region, Körpergröße bzw. Alter schwanken.

Insbesondere entsprechen die Abmessungen des Rahmens bzw. des Schlafzubehörs 1 den Abmessungen bzw. Grundrissen von Betten. Da diese nicht genormt sind, sind entsprechend vielfältige Abmessungen des gegenständlichen Schlafzubehörs 1 möglich. Fig. 1 zeigt das Schlafzubehör 1 angeordnet auf einem Bett 12. Das Schlafzubehör 1 kann dabei auf dem Bettrahmen oder aber der Matratze 13 angeordnet sein.

Der Rahmen 2 ist ein allseitig geschlossener bzw. umlaufend geschlossener Rahmen 2, welcher auch als Zarge bezeichnet werden kann. Bevorzugt ist der Rahmen 2 aus Holz gefertigt, kann aber auch aus einem anderen Werkstoff, beispielsweise Kunststoff, gefertigt sein. Der Rahmen 2 weist eine Höhe von wenigstens 10 cm, bevorzugt 15 bis 25 cm, auf. Der Rahmen 2 soll dabei derart hoch sein, dass eine Bettdecke oder ein anderer Teil des Bettes 12 oder ein Körperteil des Menschen keine Brücke über den Rahmen 2 bilden kann, ohne dass dies bemerkt würde.

An einer Unterseite des Rahmens 2 ist ein Boden 3 angeordnet. Dieser Boden 3 verschließt den Rahmen 2 einseitig, wodurch eine Wanne gebildet wird. Der Boden 3 darf selbstverständlich kein Loch aufweisen, welches groß genug für das Durchschlüpfen einer Bettwanze ist. Der Boden 3 ist bevorzugt flexibel nachgiebig ausgebildet. Neben der besonders bevorzugten Ausbildung des Bodens 3 als bzw. umfassend Tuch aus einem Gewebe, welches entsprechend dicht und stabil ist, um für Bettwanzen undurchdringlich zu sein, können auch Elastomere zum Einsatz kommen, so kann der Boden 3 etwa auch aus einer Latexplane bestehen. Bereits die meisten Gewebe, welche für Bettwäsche Verwendung finden, weisen eine ausreichende Dichtheit auf, um von Bettwanzen nicht mehr durchdrungen werden zu können. Wenngleich die Beißwerkzeuge der Bettwanze dazu geeignet sind, Haut zu durchdringen, sind diese jedoch nicht für Textilien geeignet.

Gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform ist der Boden 3 an einer

Unterseite 9 des Rahmens 2 bzw. im Bereich der Unterseite befestigt, insbesondere angeschraubt. Dabei kann, wie in Fig. 2 dargestellt vorgesehen sein, dass der Boden an die Unterseite mittels einer Leiste 14 befestigt ist, welche an dem eigentlichen Rahmen 2 befestigt, insbesondere mit diesem verschraubt, ist. Bevorzugt ist weiters ein Kleber in dem Befestigungsbereich angeordnet.

Gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform ist der Boden 3 an den

Rahmeninnenseiten 4 befestigt, insbesondere angeschraubt, wobei ebenfalls der zusätzliche Einsatz eines Klebers vorgesehen sein kann.

Es ist vorgesehen, dass sämtliche Rahmeninnenseiten 4 des Rahmens 2 und die Bodeninnenseite 5 des Bodens 3 sowie ein Übergangsbereich 6 von der

Bodeninnenseite 5 zu den Rahmeninnenseiten 4 im Wesentlichen spalt- und/oder ritzenfrei, insbesondere glatt, ausgebildet sind. Der gesamte Innenbereich des Schlafzubehörs 1 , daher der Bereich der dazu vorgesehen ist, dass sich ein Mensch darin aufhält, darf keine Rückzugsmöglichkeiten für Bettwanzen bieten. Die betreffenden Flächen müssen daher bettwanzenversteckfrei sein. Entsprechende Spalten bzw. Ritzen müssen typischerweise Abmessungen von wenigstens 5mm Länge, eine Tiefe von wenigstens 3mm und eine Breite von wenigstens 1 mm aufweisen um für Bettwanzen als Rückzugsort geeignet zu sein. Als spalt- und/oder ritzenfrei wird dabei eine Oberfläche angesehen, deren größte Rauigkeit bzw.

deren größte Ritzen kleiner den vorgenannten Werten sind. Besonders bevorzugt sind die Rahmeninnenseiten 4 mit einer polymeren Masse, etwa einer Farbe, einer Spachtelmasse oder ähnlichem, bestrichen, um sicherzustellen, dass keine Ritzen bzw. Spalten vorhanden sind. Allerdings muss die Rauheit ausreichend groß sein, um den Bettwanzen das Krabbeln bzw. Klettern zu ermöglichen. Es ist daher weiters bevorzugt vorgesehen, dass der Rahmen 2 einen Mittenrauwert Ra größer 200 nm aufweist. Die betreffenden Oberflächen sollten daher nicht glatter sein, als 200 nm bzw. die Rauheitsklasse N4.

Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass im Übergangsbereich 6 von der

Bodeninnenseite 5 zu den Rahmeninnenseiten 4 eine Dichtungsmasse 10, etwa Silikon, angeordnet ist, um auch an diesem Bereich sicher zu stellen, dass keine Ritzen bzw. Spalten als Versteck für Bettwanzen dienen können. Diese

Dichtungsmasse 10 kann sich dabei auch über weitere Bereiche der

Rahmeninnenseiten 4 erstrecken.

An dem Rahmen 2 ist wenigstens eine Bettwanzenfalle 8 bzw. die eigentliche Tötungsvorrichtung angeordnet, welche Bettwanzenfalle 8 durchgehend den gesamten Rahmen 2 umschließt. Die eigentliche Falle ist daher am Rahmen 2 angeordnet. Besonders bevorzugt ist die Bettwanzenfalle 8 an Rahmenoberkanten 7 des Rahmens 2 angeordnet. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, die

Bettwanzenfalle 8 an Außenflächen des Rahmens 2 anzuordnen. Weiters kann vorgesehen sein eine Mehrzahl derartiger Bettwanzenfallen 8 vorzusehen, welche, etwa parallel zueinander, jeweils um den kompletten Rahmen 2 verlaufend an dem Schlafzubehör 1 angeordnet sind. Dadurch kann etwa sichergestellt werden, das selbst bei einer Verschmutzung einer der Bettwanzenfallen 8 die Bettwanzen nach wie vor gezwungen sind eine Bettwanzenfalle 8 zu überqueren und derart den Tod zu finden.

Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Bettwanzenfalle 8 als Klebefalle und/oder Elektrofalle 29 ausgebildet ist. Dadurch ist eine sichere Bekämpfung der

Bettwanzen möglich, ohne dass es zu einer Freisetzung von Gift kommen würde. Zudem besteht bei derartigen Fallen die Sicherheit, dass diese auch bei

giftresistenten Bettwanzen wirken. Bei der Verwendung einer Elektrofalle 29 ist zu beachten, dass sich dadurch die erforderliche Anwendungsdauer geringfügig erhöht. Eine Elektrofalle 29 weist zueinander beabstandet angeordnete Leiter auf, zwischen welchen eine ausreichend hohe bzw. für Bettwanzen gefährliche elektrische Spannung anliegt. Aus Isolationsgründen ist dabei ein gewisser Mindestabstand zwischen den beiden Leitern erforderlich. Typisch sind etwa 2 mm. Bettwanzen in frühen Entwicklungsstadien können eine solche Elektrofalle 29 daher unbeschadet überqueren, da diese klein genug sind, um die Leiter jeweils einzeln zu überschreiten. Allerdings erreichen diese noch vor der Geschlechtsreife und der Möglichkeit selbst Eier abzulegen eine ausreichende Körpergröße, um Opfer der Elektrofalle 29 zu werden.

Es ist vorgesehen, dass an dem Rahmen 2, insbesondere den Rahmenoberkanten 7, eine umlaufende Nut 11 angeordnet ist, und dass die Bettwanzenfalle 8 in der Nut 11 angeordnet ist. Durch die Nut 11 kann die Bettwanzenfalle 8 geschützt werden, wodurch sich deren Wirkungsdauer erhöht. Weiters wird dadurch eine Barriere geschaffen, welche die Bettwanze 8 zu bewältigen hat. Zudem wird die

Wahrscheinlichkeit gering gehalten, dass die Bettwanzenfalle 8 unbeabsichtigt überbrückt wird, etwa durch eine Staubansammlung.

Die Rahmenoberkanten 7 sind dabei Kanten des Rahmens 2, welche vorzugsweise die - in Gebrauchslage - oberste Kante des Rahmens 2 ist. Es kann jedoch

vorgesehen sein, dass - etwa dem Innenraum des Rahmens 2 zugewandt - der Rahmen 2 noch höhere Bereiche aufweist. Dies kann etwa als weiterer Rahmen innerhalb des eigentlichen Rahmens 2 mit der Nut 11 ausgebildet sein.

Fig. 2 zeigt eine Schnittdarstellung durch einen Rahmen 2, wobei deutlich die an der Oberkante angeordnete Nut 11 erkennbar ist, innerhalb derer die

Bettwanzenfalle 8 angeordnet ist. Der Rahmen 2 ist dabei direkt auf der Matratze 13 angeordnet. Im Betrieb wird der flexible Boden 3 an der Matratze anliegen. Die Bettwanzenfalle 8 ist lediglich am Nutboden 16 der Nut 11 angeordnet, wie dies auch in Fig. 2 und 7 dargestellt ist. Außerhalb der Erfindung kann auch vorgesehen sein, eine oder mehrere Bettwanzenfallen 8 an Nutseitenflächen bzw.

Seitenwänden 17 der Nut 11 anzuordnen.

Bevorzugt ist vorgesehen, dass an Seitenwänden 17 der Nut 11 wenigstens bereichsweise eine Bettwanzen-Gleitfläche 18 angeordnet ist. Dabei ist

insbesondere vorgesehen, dass an beiden Seitenwänden 17 der Nut 11 jeweils wenigstens eine solche Bettwanzen-Gleitfläche 18 angeordnet ist. Die Bettwanzen- Gleitfläche 18 verlaufen insbesondere unterbrechungsfrei bzw. lückenlos durch bzw. um die gesamte Nut 11.

Die Seitenwände 17 der Nut 11 sind insbesondere als steil abfallende bzw.

hinterschnittene Seitenwände 17 ausgebildet. Dabei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Seitenwände 17 insbesondere im Bereich eines Nutrands 19 der Nut 11 steil abfallen. Insbesondere weisen die Seitenwände 17 der Nut 11 gegenüber der Rahmenoberkante 7 einen Winkel von 90° auf, wie dies auch in den Fig. 2 und 7 dargestellt ist. In Fig. 2 sind die Bettwanzen-Gleitfläche 18 nicht dargestellt, sind jedoch ebenfalls bevorzugt vorgesehen.

Eine Bettwanzen-Gleitfläche 18 ist eine feste Oberflächen welche derart glatt ist, dass Bettwanzen darauf keinen Halt finden, und sich weder festhalten können, noch darauf klettern oder krabbeln. Die Tauglichkeit einer Fläche als Bettwanzen- Gleitfläche 18 kann einfach anhand weniger Versuche mit realen Bettwanzen überprüft werden. Werden Bettwanzen auf eine im Wesentlichen horizontal angeordnete Bettwanzen -Gleitfläche 18 abgesetzt, können sich diese durch eigene Kraft kaum fortbewegen. Sie ähneln in dieser Hinsicht der Bewegung eines

Menschen auf Glatteis. Wird die betreffende Testfläche gekippt, rutschen die Bettwanzen ab. Insbesondere ist vorgesehen, dass die Bettwanzen-Gleitfläche 18 einen Mittenrauwert Ra kleiner 20 nm, insbesondere kleiner 10 nm, aufweist. Es hat sich gezeigt, dass bei derart glatten festen Oberflächen Bettwanzen keinen Halt mehr finden, und eine Fortbewegung für diese unmöglich ist.

Durch die Bettwanzen-Gleitfläche 18 kann verhindert werden, dass eine

Bettwanzen die Seitenwände 17 der Nut 11 hinunterklettert, die Klebefalle 8 am Nutboden 16 der Nut 11 austestest, sich wieder aus dieser befreit und dann die Nut 11 wieder hinauf klettert. Durch die Bettwanzen -Gleitfläche 18 verliert die

Bettwanze bei deren Versuch die Nut 11 hinunter zu klettern unerwartet den Halt und fällt kopfüber bzw. in Rückenlage in die Bettwanzenfalle 8.

Dabei hat es sich als besonders zielführend erwiesen, wenn die Bettwanzen- Gleitfläche 18 nicht direkt am Nutrand 19 beginnt, sondern etwas in Richtung des Nutbodens 16 versetzt angeordnet ist. Insbesondere ist daher vorgesehen, dass die Bettwanzen-Gleitfläche 18 von einem Nutrand 19 der Nut 11 vorgebbar,

insbesondere 2 mm bis 4 mm, beabstandet angeordnet ist. Dadurch kann die Bettwanze dazu gebracht werden, in die Nut 1 1 hinunter zu klettern, ehe sie den Halt verliert. Wenn die Bettwanze feststellt, dass der Weg nach vorne bzw. unten nicht dazu geeignet ist weiter abwärts zu krabbeln, befindet sich diese bereits kopfüber in einer für sie ungünstigen Position.

Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Bettwanzen -Gleitfläche 18 eine Breite von mehr als 6 mm, insbesondere mehr als 7 mm, aufweist. Dadurch ist es selbst

ausgewachsenen Bettwanzen nicht möglich die Bettwanzen-Gleitfläche 18 zu übersteigen bzw. zu überklettern ohne dabei den Halt zu verlieren.

An sich ist jedes ausreichend glatte Material geeignet die Bettwanzen -Gleitfläche 18 zu bilden. Es hat sich in der Praxis als vorteilhaft erwiesen, wenn die

Bettwanzen-Gleitfläche 18 durch eine Glasoberfläche oder eine PTFE-Oberfläche oder PMMA-Oberfläche bzw. Plexiglas-Oberfläche gebildet ist. Weiters sind jedoch beispielsweise auch Oberflächen aus bzw. umfassend glasierte Keramik oder Porzellan, Metalle, sowie Emaille geeignet.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Rahmen 2 einen, gegenüber dem restlichen Rahmen 2, erhöhten Kopfbereich aufweist, und dass sich die Bettwanzenfalle 8 ebenfalls entlang von Seitenkanten des Kopfbereichs erstreckt. Dadurch kann sichergestellt werden, dass auch beim Aufsetzen im Bett 12 keine Brücke zu einer Rückwand des Raumes 32 gebildet wird.

Weiters kann vorgesehen sein, dass an der Bodeninnenseite 5 und/oder wenigstens einer der Rahmeninnenseiten 4, insbesondere des erhöhten Kopfbereichs,

Befestigungsmittel zur lösbaren Befestigung einer Bettdecke und/oder eines Kissens angeordnet sind. Diese können etwa als Knöpfe ausgebildet sein, an die eine Seite der Bettdecke oder des Kopfkissens befestigt werden kann, um zu verhindern, dass diese während des Schlafes derart bewegt werden, dass diese eine Brücke über die Bettwanzenfalle 8 bilden.

Die Fig. 3, 4 und 5 zeigen jeweils eine Bettwanzenfangeinrichtung 20 zum

Bettwanzenfang bzw. ein Detail einer solchen Bettwanzenfangeinrichtung 20, wobei die Bettwanzenfangeinrichtung 20 zur Anordnung an Raumseitenwänden 21 und/oder einer Raumdecke 22 und/oder einem Bett 12 vorgesehen ist, wobei die Bettwanzenfangeinrichtung 20 eine umfänglich geschlossene Bettwanzenbarriere 31 aufweist, wobei die Bettwanzenbarriere 31 wenigstens einen ersten Teilbereich 23 und wenigstens einen, an den ersten Teilbereich 23 anschließenden zweiten Teilbereich 24 aufweist, wobei der erste Teilbereich 23 zum Leiten von Bettwanzen hin zum zweiten Teilbereich 24 eine Bettwanzen -Gleitfläche 18 aufweist, wobei der zweiter Teilbereich 24 eine Bettwanzen-Semigleitfläche 25 aufweist, wobei im Bereich des zweiten Teilbereichs 24 wenigstens ein Bettwanzenauffangbehälter 26 derart angeordnet ist, dass Bettwanzen vom zweiten Teilbereich 24 in den

Bettwanzenauffangbehälter 26 gelangen, insbesondere fallen.

Dadurch ist eine wirkungsvolle Bekämpfung von Bettwanzen möglich, ohne dass hiezu Gift erforderlich wäre. Die Bettwanzenfangeinrichtung 20 ist einfach in der Herstellung und langlebig. Diese lässt sich unauffällig in die Gestaltung eines Schlafzimmers, vor allem aber auch eines Hotelzimmers, integrieren. Dies kann derart unauffällig geschehen, dass ein Hotelgast die betreffende

Bettwanzenfangeinrichtung 20 gar nicht wahrnimmt, bzw. deren eigentlichen Zweck nicht erkennt, und diese schlichtweg für ein Designelement hält.

Dadurch ist ein praktisch wartungsfreier Betrieb über Jahre möglich, wobei lediglich gelegentlich der Bettwanzenauffangbehälter 26 geleert werden muss, sowie allfällige Staub- bzw. Schmutzablagerungen auf der wenigstens einen

Bettwanzen-Gleitfläche 18 sowie der wenigstens einen Bettwanzen-Semigleitfläche 25 entfernt werden sollten.

Durch die Bettwanzenfangeinrichtung 20 kann erreicht werden, dass Bettwanzen bei deren Weg zum schlafenden Menschen auf eine Barriere treffen, die für diese an den ersten Teilbereichen 23 keine Trittsicherheit bzw. keinen Halt bieten, und welche daher von den Bettwanzen auch nicht betreten werden. Die

gegenständliche Bettwanzenfangeinrichtung 20 ist dazu vorgesehen an vertikalen Wänden 21 und/oder an einer Raum- bzw. Zimmerdecke 22 bzw. einem Plafond angewendet zu werden.

Im Gegensatz zu vielen anderen Insekten, wie etwa Fliegen, finden Bettwanzen auf glatten Flächen keinen Halt und können nicht auf solchen Flächen krabbeln oder klettern. Bettwanzen betreten derartige Flächen daher nur mit deren vordersten Füßen, und ziehen sich danach zurück um einen anderen Weg zu finden. Dabei bewegen sich die Bettwanzen, angezogen von dem gierigen Verlangen sich von Oben herab auf ihr schlafendes Opfer zu stürzen, entlang des ersten Teilbereichs 23 der Bettwanzenbarriere 31 bis diese zum zweiten Teilbereich 24 gelangen. Der zweite Teilbereich 24 erscheint den Bettwanzen dabei als Durchgang bzw. Tor innerhalb des ersten Teilbereichs 23. Die Oberfläche innerhalb des zweiten

Teilbereichs 24 ist derart beschaffen, dass die Bettwanzen zwar genügend Halt finden, um weiter zu krabbeln und nicht abgeschreckt zu werden, allerdings ist die so bezeichnete Bettwanzen-Semigleitfläche 25 gleichzeitig noch immer so glatt, dass die Bettwanze den Halt verliert, sobald sich diese mit den meisten Beinen auf der betreffenden Fläche befindet bzw. in irgendeiner Weise gestört wird. Da sich die Bettwanzen-Semigleitfläche 25 in einer vertikalen oder einer Kopf über hängenden Lage befindet, wenn die Bettwanze versucht diese zu überqueren, fällt die Bettwanze in den darunter angeordneten Bettwanzenauffangbehälter 26.

Die Bettwanzenfangeinrichtung 20 ist insbesondere dazu vorgesehen fix bzw.

dauerhaft in einem Raum 32 bzw. Zimmer eines Gebäudes, insbesondere eines Schlaf raumes, angeordnet zu werden. In diesem Sinne kann die

Bettwanzenfangeinrichtung 20 auch als Raumelement oder

Raumausstattungselement zum Bettwanzenfang bezeichnet werden. Dabei ist die Bettwanzenfangeinrichtung 20 zur Anordnung an Raumseitenwänden 21 und/oder einer Raumdecke 22 vorgesehen. Eine Raumdecke 22 bzw. Zimmerdecke wird auch als Plafond bezeichnet. Alternativ, und wie in Fig. 4 dargestellt, kann weiters vorgesehen sein, diese an einem Bett 12 anzuordnen.

Die Bettwanzenfangeinrichtung 20 weist eine umfänglich geschlossene

Bettwanzenbarriere 31 auf. Die Fig. 3 und 4 zeigen unterschiedliche Ansichten eines Raums 12 mit einer gegenständlichen Bettwanzenfangeinrichtung 20 sowie einem Bett 12, welches in dem Raum 32 angeordnet ist. Die

Bettwanzenfangeinrichtung 20 ist oberhalb des Bettes 12 an der Raumdecke 22 des Raumes 32 angeordnet, und umgibt das Bett 12 vollständig. Bettwanzen, welche daher des Nachts versuchen eine Position vertikal über den wenigstens einen schlafenden Menschen einzunehmen, um sich auf diesen fallen zu lassen, sind daher gezwungen zu versuchen die Bettwanzenbarriere 31 zu überwinden bzw. zu durchdringen.

Selbst wenn innerhalb der Bettwanzenbarriere 31 Verstecke für Bettwanzen angeordnet sind, so müssen diese spätestens nach dem ersten Saugen versuchen die Bettwanzenbarriere 31 zu überwinden, um zurück zu Ihren Verstecken zu gelangen.

Die Bettwanzenbarriere 31 ist lückenlos getrennt in einen ersten Teilbereich 23 und wenigstens einen, an den ersten Teilbereich 23 anschließenden zweiten Teilbereich 24. Der erste Teilbereich 23 nimmt dabei den überwiegenden Teil der

Bettwanzenbarriere 31 ein. Dieser ist dazu vorgesehen, eine, für Bettwanzen unüberwindbare Barriere aber gleichzeitig auch eine Leitwand zu bilden. Der erste Teilbereich 23 weist eine Bettwanzen-Gleitfläche 18 auf. Wie bereits dargelegt, betreten Bettwanzen derartige Flächen nur insoweit mit den vordersten Beinen um festzustellen, dass sie auf diesen keinen Halt finden und auch nicht auf diesen Krabbeln können. Bettwanzen, welche daher an dieser Bettwanzenbarriere 31 anstehen, werden dazu gezwungen dieser zu folgen um eine Lücke bzw. einen Durchgang zu finden.

Der erste Teilbereich 23 ist bevorzugt als Fläche und/oder als Leiste 27

ausgebildet. Dabei hat sich gezeigt, dass bei Ausbildung als Fläche eine Breite von einem Zentimeter, insbesondere 15 mm, ausreichend ist. Bei Ausbildung als Leiste 27 ist eine Höhe, ausgehend von der umgebenden Wand, von 5 bis 7 mm bevorzugt vorgesehen. Dabei ist jeweils auf Unebenheiten der Wand zu achten, um keine Übergänge zu bieten. Die Leiste 27 kann als Teile eines Beleuchtungskörpers ausgebildet werden.

Hinsichtlich der bevorzugten Ausbildung und Eigenarten der Bettwanzen-Gleitfläche 18 wird auf die Ausführungen zum Schlafzubehör 1 verwiesen, wobei an dieser Stelle lediglich der bevorzugte Mittenrauwert Ra kleiner 20 nm, insbesondere kleiner 10 nm, wiederholt wird.

Besagten Durchgang finden die Bettwanzen in dem wenigstens einen zweiten Teilbereich 24, welcher gegenüber dem ersten Teilbereich 23 sehr schmal, mit nur wenigen Zentimetern Länge bzw. Breite, ausgebildet sein kann. Der zweiter Teilbereich 24 weist eine Bettwanzen-Semigleitfläche 25 auf. Als Bettwanzen-Semigleitfläche 25 wird dabei eine Fläche bezeichnet, welche derart glatt ist, dass Bettwanzen keinen sicheren Halt finden, und gleichzeitig derart rau ist, dass diese von Bettwanzen (noch) betreten wird. Bettwanzen finden auf solchen Flächen einen gewissen Halt bzw. eine gewisse Trittsicherheit, müssen sich jedoch vorsichtig bewegen. Auch dies ist einfach anhand Versuchen mit realen Bettwanzen zu eruieren. Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Bettwanzen- Semigleitfläche 25 einen Mittenrauwert Ra zwischen kleiner 150 nm und größer 50 nm aufweist.

Die Bettwanzen betreten also die Bettwanzen-Semigleitfläche 25, welche jedoch an der Raumdecke 22 bzw. der Raumseitenwand 21 angeordnet ist. Gemäß einer besonders einfachen Ausgestaltung der Erfindung, sind keine weiteren Maßnahmen mehr vorgesehen, sondern die Bettwanzen verlieren den Halt an der Bettwanzen- Semigleitfläche 25 und fallen oder rutschen von dort aus, in den entsprechend positionierten Bettwanzenauffangbehälter 26, welcher steile Wände mit

Bettwanzen-Gleitflächen 18 aufweist. Ob die Bettwanzen innerhalb des

Bettwanzenauffangbehälter 26 weiterleben ist ohne Belang, da sie diesen nicht wieder verlassen können. Entweder verhungern die Bettwanzen in dem

Bettwanzenauffangbehälter 26 oder aber der Bettwanzenauffangbehälter 26 wird, beispielsweise in eine Toilette oder eine Feuerstätte, entlehrt. Der

Bettwanzenauffangbehälter 26 kann einfach in einen Brandmelder oder eine Lampe integriert und derart getarnt werden.

Es hat sich gezeigt, dass durch entsprechende Ausbildung des zweiten Teilbereichs 24 die Leistungsfähigkeit der Bettwanzenfangeinrichtung 20 deutlich gesteigert werden kann.

Gemäß einer ersten Weiterbildung ist bevorzugt vorgesehen, dass der zweite Teilbereich 24 eine stufenförmige Erhebung 28 oder Vertiefung aufweist. Diese zwingt die Bettwanze zum Überwinden des zweiten Teilbereichs 24 eine, für deren Haltesicherheit ungünstige Lage einzunehmen. Dabei hat es sich in der Praxis als besonders effektiv erwiesen, wenn die stufenförmige Erhebung 28 oder Vertiefung eine Höhe bzw. Tiefe von 0,3 mm bis 0,7 mm, insbesondere 0,5 mm, aufweist. Die Höhe bzw. Tiefe ist dabei jeweils bezogen auf die umgebende Raumdecke 22 bzw. Raumwand 21 gemessen. Durch das Vorsehen der Stufe kann eine Bettwanzen- Semigleitfläche 25 gewählt werden, welche eine rauere Oberfläche aufweist, und so besser von den Bettwanzen angenommen wird, in dem Sinn, dass die

betreffenden Flächen von Bettwanzen eher betreten werden, als glattere Flächen.

Gemäß einer alternativen oder zusätzlichen zweiten Weiterbildung ist bevorzugt vorgesehen, dass im zweiten Teilbereich 24 eine Elektrofalle 29 angeordnet ist. Diese muss nur so stark sein, dass die Bettwanzen für kurze Zeit abgelenkt bzw. verunsichert oder erschreckt werden, um dann von dem zweiten Teilbereich 24 zu fallen oder zu rutschen.

Es hat sich weiters gezeigt, dass die Formgebung der Übergänge vom ersten

Teilbereich 23 zum zweiten Teilbereich 24 Einfluss haben kann. Dabei hat sich eine trichterförmige Ausbildung des zweiten Teilbereichs 24 als vorteilhaft erwiesen.

Fig. 4 zeigt auch ein Bett 12 mit einer gegenständlichen Bettwanzenfangeinrichtung 20, wobei die Bettwanzenfangeinrichtung 20 an einer Unterseite einer Zarge 30 des Bettes 12 angeordnet ist, sodass Bettwanzen auf dem Weg vom Boden des Raumes 32 zum Menschen gezwungen sind, die Bettwanzenfangeinrichtung 20 zu

überqueren.

Alternativ kann zusammen mit einer gegenständlichen Bettwanzenfangeinrichtung 20 weiters auch ein Bett 12 gemäß Fig. 6 vorgesehen sein. Ein solches Bett 12 weist selbst keine Falle oder Fangeinrichtung auf, sondern ist lediglich dazu ausgebildet, dass Bettwanzen nicht vom Fußboden aus ins Bett 12 gelangen können. Dazu ist der Unterboden bettwanzendicht auszubilden, und rund um das Bett 12 wird eine Bettwanzen-Gleitfläche 18 auf dem Bett 12 angeordnet. Fig. 6 zeigt diesbezüglich abgewinkelte Bettwanzen-Gleitflächen 18, welche die, abgehoben dargestellte Matratze 13 umschließen. Da die Bettwanzen bei einem solchen Bett 12 nicht in der Lage sind von unter her ins Bett 12 zu gelangen, sind diese gezwungen über die Raumdecke 22 zu gehen, und gelangen so in den Wirkungsbereich der

Bettwanzenfangeinrichtung 20.

Im Rahmen eines Systems zum Bettwanzenfang ist eine Kombination sämtlicher beschriebenen Mittel bzw. einer Auswahl aus diesen Mitteln vorgesehen.