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Patent Searching and Data


Title:
SLIDING DEVICE, E.G. A SKI OR SNOWBOARD
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2002/053240
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a sliding device (1), e.g. a ski or snowboard (2), etc. comprising a plate-shaped supporting device (20), which is mounted on a surface (6) of the sliding device (1) and which is provided for at least one binding device. Said binding device can be fastened to the supporting device (20) and is provided for detachably fixing footwear. The supporting device (20) can be displaced in the direction of the longitudinal extension of the snowboard (2) inside at least one guide arrangement (22), which is formed by a height and/or lateral guiding track (23) of the sliding device (1) and by guiding means (24) located inside the supporting device (20). In addition, the supporting device is mounted in a manner that permits it to be positioned by a locking device (26) or adjusting device. The supporting device (20) and the sliding device (1) have interacting support areas.

Inventors:
Riepler, Bernhard (Egg 16, Wagrain, A-5602, AT)
Holzer, Helmut (Haid 818, Wagrain, A-5602, AT)
Huber, Rupert (Oberweg 3, Radstadt, A-5550, AT)
Stonig, Adolf (Mitterkleinarl 187, Kleinarl, A-5603, AT)
Application Number:
PCT/AT2001/000388
Publication Date:
July 11, 2002
Filing Date:
December 10, 2001
Export Citation:
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Assignee:
ATOMIC AUSTRIA GMBH (Lackengasse 301, Altenmarkt im Pongau, A-5541, AT)
Riepler, Bernhard (Egg 16, Wagrain, A-5602, AT)
Holzer, Helmut (Haid 818, Wagrain, A-5602, AT)
Huber, Rupert (Oberweg 3, Radstadt, A-5550, AT)
Stonig, Adolf (Mitterkleinarl 187, Kleinarl, A-5603, AT)
International Classes:
A63C9/00; A63C10/14; A63C10/20; (IPC1-7): A63C9/00; A63C9/08
Foreign References:
DE9416208U1
DE19924240A1
EP0808199B11999-12-22
DE19633536C2
Attorney, Agent or Firm:
Secklehner, Günter (Pyhrnstrasse 1, Liezen, A-8940, AT)
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Claims:
Patentansprüche
1. Gleitvorrichtung, z. B. Schi, Snowboard, mit zumindest einer auf einer Oberfläche der Gleitvorrichtung angeordneten plattenförmigen Tragvorrichtung für eine auf der Tragvor richtung befestigte Bindungseinrichtung zur lösbaren Festlegung eines Schuhes, insbesondere Schioder Snowboardschuh, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragvorrichtung (20) in Rich tung einer Längserstreckung der Gleitvorrichtung (1) in zumindest einer durch eine Höhen und/oder Seitenführungsbahn (23) der Gleitvorrichtung (1) und Führungsmittel (24), z. B. Führungsnut in der Tragvorrichtung (20) gebildeten Führungsanordnung (22) in Richtung der Längserstreckung der Gleitvorrichtung (1) verstellbar und über eine Feststellvorrichtung (26) positionierbar gelagert ist und die Tragvorrichtung (20) und die Gleitvorrichtung (1) zusam menwirkende Stützbereiche (31,32) aufweisen.
2. Gleitvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammenwir kenden Stützbereiche (31,32) durch die Höhenund/oder Seitenführungsbahn (23) der Gleit vorrichtung (1) und dem Führungsmittel (24) der Tragvorrichtung (20) gebildet ist.
3. Gleitvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Gleit vorrichtung (1) zwei in Richtung der Längserstreckung voneinander distanzierte Tragvorrich tungen (20) angeordnet sind.
4. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Tragvorrichtung (20) Befestigungselemente (39) für die Bindungs einrichtung (34) angeordnet sind.
5. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Tragvorrichtung (20) eine Bindungseinrichtung (34) angeordnet ist.
6. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Tragvorrichtung (20) auf einer Führungsanordnung (22) verstellbar gelagert ist.
7. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Tragvorrichtung (20) über zumindest eine lösbare Feststellvorrich tung (26) positionierbar ist.
8. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellvorrichtung (26) durch eine eine stufenlose Verstellung be wirkende Verstellvorrichtung (108), z. B. eine selbsthemmende Spindelanordnung, Ritzel Zahnstangenanordnung (109) etc., gebildet ist.
9. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Tragvorrichtung (20) zwei parallel in Richtung der Längser streckung verlaufende und in einer senkrecht dazu gemessenen Distanz (25) beabstandete Höhenund/oder Seitenführungsbahnen (23) auf der Oberfläche (6) angeordnet sind.
10. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhenund/oder Seitenführungsbahn (23) durch eine Führungs schiene (27) gebildet ist, die mit einem Basisschenkel (28) auf, zwischen oder unter Deckla gen eines Obergurtes (4) der Gleitvorrichtung (1) angeordnet ist.
11. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein in der Tragvorrichtung (20) angeordnetes Führungsmittel (24) durch eine das Führungsprofil (29) aufnehmende Führungsmittel (24) gebildet ist.
12. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Länge (69) des Führungsprofiles (29) um einen Verstellweg (70) der Tragvorrichtung (20) kleiner ist als eine Länge (68) der Führungsmittel (24).
13. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsprofil (29) einen etwa trapezförmigen Querschnitt aufweist, dem ein Querschnitt der Führungsmittel (24) angepaßt ist.
14. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrecht zur Richtung der Längserstreckung gemessene Distanz (25) zwischen den Führungsprofilen (29) zwischen 0 mm und 260 mm, bevorzugt 120 mm, beträgt.
15. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge (69) des Führungsprofiles (29) zwischen 50 mm und 1200 mm, bevorzugt 250 mm, beträgt.
16. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Oberfläche (6) der Gleitvorrichtung (1) überragende Höhe des Führungsprofiles (29) 2 mm bis 20 mm, bevorzugt 5 mm, beträgt.
17. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verstellweg (70) der Tragvorrichtung (20) zwischen 0 mm und 300 mm, bevorzugt 80 mm, beträgt.
18. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein in Richtung der Längserstreckung der Gleitvorrichtung (1) gemesse ner Mittenabstand (18) zwischen den Tragvorrichtungen (20) bei einer Mittelstellung des Ver stellweges (70) etwa 300 mm bis 800 mm, bevorzugt 400 mm, beträgt.
19. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragvorrichtung (20) aus einem Verbundbauteil, insbesondere aus einem Kunststoff, Glasfaser, Kohlefaser, GFKFormteil, Metallformteil oder Kunststoff MetallVerbundteil, gebildet ist.
20. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere eine umlaufende Randzone (67) der Tragvorrichtung (20) aus einem eine zu einem Material einer Kernzone (52) höhere Elastizität aufweisenden Mate rial besteht.
21. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kernzone (52) integriert Befestigungselemente (39) angeordnet sind.
22. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere der Befestigungselemente (39) auf einem gemeinsamen Träger element (60) angeordnet sind.
23. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerelement (60) bereichsweise die Oberfläche (6) der Gleitvor richtung (1) ausbildet.
24. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerelement (60) bereichsweise vom Material der Kernzone (52) überdeckt ist.
25. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Unterseite (21) der Tragvorrichtung (20) einer Oberflächenkontur der Gleitvorrichtung (1) insbesondere in zur Richtung der Längserstreckung senkrechter Rich tung angepaßt ausgebildet ist.
26. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Tragvorrichtung (20) zumindest ein Riegelelement (54) der Fest stellvorrichtung (26) angeordnet ist.
27. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Riegelelement (54) verschwenkbar um eine zur Oberfläche (6) paral lel verlaufenden Schwenkachse (55) in der Tragvorrichtung (20) gelagert ist.
28. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Riegelelement (54) verschwenkbar um eine zur Oberfläche (6) senk recht verlaufende Schwenkachse in der Tragvorrichtung (20) gelagert ist.
29. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Riegelelement (54) mit einem Sperrfortsatz (56) versehen ist, dem zumindest eine mit der Gleitvorrichtung bewegungsfest verbundene Sperraufnahme (51) zu geordnet ist.
30. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Riegelelement (54) mit dem Sperrfortsatz gegen die Wirkung einer Federanordnung (58) aus einer die Verstellung der Tragvorrichtung (20) längs des Führungs profiles (29) blockierenden Position in eine diese Verstellung freigebende Position verstellbar ist.
31. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperraufnahme (51) im Führungsprofil (29), insbesondere im Füh rungssteg, angeordnet ist.
32. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in Richtung der Länge (69) des Führungsprofiles (29) mehrere zueinan der beabstandete Sperraufnahmen (51) angeordnet sind.
33. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abstand zwischen benachbarter Sperraufnahmen (51) zwischen 0 mm und 100 mm, insbesondere 5 mm, beträgt.
34. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperraufnahmen (51) durch in der Oberfläche (6) der Gleitvorrich tung (1) angeordnete Vertiefungen gebildet sind.
35. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperraufnahmen (51) in einem bewegungsfest an der Oberfläche (6) verlaufend angeordnetem Verbindungssteg (62) vorgesehen sind.
36. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitvorrichtung (1) insbesondere im Bereich von Längsseitenkanten (9,10) mit in Richtung der Längserstreckung verlaufenden, dessen Oberfläche (6) überragen den und mit einander zugewandten Stützflächen (83) die Stützbereiche (32) ausbildenden Versteifungsrippen (63,81,82) versehen ist.
37. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugewandten Stützflächen (83) zumindest im Bereich der Tragvorrichtung (20) parallel zur Mittelebene (11) verlaufen.
38. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite (21) der Tragvorrichtung (20) Gleitflächen (84) ausge bildet sind, die in Anlage mit den Stützflächen (83) der Versteifungsrippen (63,81,82) ste hen.
39. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite (21) der Tragvorrichtung (20) zumindest eine der ein ander zugewandten Stützflächen (83) mit einem Gleitoder Rollenlager versehen ist.
40. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragvorrichtung (20) einen angenähert kreisförmigen Umriß aufweist.
41. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragvorrichtung (20) einen mehreckigen Umriß aufweist.
42. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Umriß der Tragvorrichtung (20) etwa in Form eines Sechseckes aus gebildet ist.
43. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zu den Längsseitenkanten (9,10) der Gleitvorrichtung (1) benachbarte Seitenlängen der Tragvorrichtung (20) kleiner sind als eine etwa im Bereich einer Mittelebene (11) der Gleitvorrichtung (1) verlaufende Gesamtlänge der Tragvorrichtung (20).
44. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützbereiche (31,32) der Gleitvorrichtung (1) und der Tragvorrich tung (20) durch im Bereich der Längsseitenkanten (9,10) auf der Oberfläche (6) der Gleitvor richtung (1) und Unterseite der Tragvorrichtung (20) angeordnete Gleitflächen (84) gebildet sind.
45. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitflächen (84) zumindest bereichsweise zu durch die Oberfläche (6) der Gleitvorrichtung (1) und Unterseite (21) der Tragvorrichtung (20) gebildeten Ebenen winkelig verlaufen.
46. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schnittlinie von durch die winkelig verlaufenden Bereiche der Gleit flächen (84) der Gleitvorrichtung (1) gebildeten Ebenen in einer zur Oberfläche (6) der Gleit vorrichtung (1) entgegengesetzten Distanz von einer Lauffläche (7) der Gleitvorrichtung (1) und etwa deckungsgleich bzw. parallel zur Mittelebene (11) der Gleitvorrichtung (1) verläuft.
47. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsanordnung (22) für die Tragvorrichtung (20) bzw. die Trag platte (53) und der Gleitvorrichtung (1) im Bereich der Mittelebene (11) der Gleitvorrichtung (1) durch das mit der Gleitvorrichtung (1) fest verbundene Führungsprofil (29) und dem in der Tragplatte (53) angeordnete Führungsmittel (24) verläuft.
48. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsprofile (29) auf einem einen Bereich des Obergurtes (4) ausbildenden oder in diesem integriert angeordneten Tragprofil (103) angeordnet sind.
49. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragprofil (103) im wesentlichen Uförmig profiliert ausgebildet ist und über Seitenschenkel (105) am Untergurt (5) der Gleitvorrichtung (1) abgestützt bzw. mit diesem verbunden ist.
50. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Tragprofil (103) etwa im Mittel der Distanz (25) zwischen den Füh rungsprofilen (29) eine Rastleiste (97) angeordnet ist.
51. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsprofile (29) am Tragprofil (103) über eine schwingungs dämpfende Zwischenlage, z. B. aus Gummi, Kunststoff etc., angeordnet sind.
52. Gleitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragprofil (103) aus einem KunststoffSpritzteil oder MetallDruck gußteil oder KunststoffMetallVerbundteil, oder Glasfaser, Kohlefaseroder GFKTeil gebildet ist.
53. Tragvorrichtung für eine Bindungseinrichtung zur lösbaren Aufnahme eines Sport schuhes mit in der Tragvorrichtung angeordneten Befestigungselementen für die Bindungs einrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragvorrichtung (20) eine Tragplatte (53) aus bildet, die in einer Kernzone (52) eine Aufstandsfläche für die Bindungseinrichtung (34) auf weist und die Kernzone (52) umfassend und mit dieser einstückig verbunden eine Randzone (67) mit einem zum Elastizitätsmodul des Materials der Kernzone (52) unterschiedlichen Ela stizitätsmodul angeordnet ist.
54. Tragvorrichtung nach Anspruch 53, dadurch gekennzeichnet, daß das Elastizitätsmo dul der Randzone (67) kleiner ist als das Elastizitätsmodul der Kernzone (52).
55. Tragvorrichtung nach Anspruch 53 oder 54, dadurch gekennzeichnet, daß eine Un terseite (21) der Tragplatte (53) eine zu einer Oberfläche (6) der Gleitvorrichtung (1) gegen gleiche Profilierung in einer zur Mittelebene (11) senkrecht verlaufenden Richtung aufweist.
56. Tragvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 53 bis 55, dadurch ge kennzeichnet, daß die Unterseite (21) der Tragvorrichtung (20) die Stützbereiche (31,32) ausbildende Gleitflächen (84) aufweist.
57. Tragvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 53 bis 56, dadurch ge kennzeichnet, daß diese in Richtung einer Längserstreckung der Gleitvorrichtung (1) in zu mindest einer durch eine Höhenund/oder Seitenführungsbahn (23) der Gleitvorrichtung (1) und Führungsmittel (24), z. B. Führungsnut, der Tragvorrichtung (20) gebildeten Führungsan ordnung (22) in Richtung der Längserstreckung der Gleitvorrichtung (1) verstellbar und über eine Feststellvorrichtung (26) positionierbar gelagert ist und die Tragvorrichtung (20) und die Gleitvorrichtung (1) zusammenwirkende Stützbereiche (31,32) aufweisen.
58. Tragvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 44 bis 47, dadurch ge kennzeichnet, daß an der Unterseite (21) der Tragplatte (53) Führungsmittel (24) der Füh rungsanordnung (22) angeordnet sind.
59. Tragvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 44 bis 48, dadurch ge kennzeichnet, daß in der Tragplatte (53) zumindest ein Riegelelement (54) bzw. Sperrelement (75) der Feststellvorrichtung (26) angeordnet ist.
60. Tragvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 44 bis 49, dadurch ge kennzeichnet, daß in der Kernzone (52) der Tragplatte (53) ein Trägerelement (60) mit inte grierten Befestigungselementen (39) angeordnet ist.
61. Tragvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 44 bis 50, dadurch ge kennzeichnet, daß eine Umrißform der Tragplatte (53) kreisrund ausgebildet ist.
62. Tragvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 44 bis 51, dadurch ge kennzeichnet, daß die Umrißform der Tragplatte (53) mehreckig ausgebildet ist.
63. Tragvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 44 bis 52, dadurch ge kennzeichnet, daß das Führungsmittel (24) der Führungsanordnung (22) durch eine Schwal benschwanznut gebildet ist.
64. Tragvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 44 bis 53, dadurch ge kennzeichnet, daß in der Tragplatte (53) in zur Mittelebene (11) senkrecht gemessener Di stanz (25) zueinander beabstandet die nutförmigen Führungsmittel (24) angeordnet sind.
Description:
Gleitvorrichtung, z. B. Schi, Snowboard Die Erfindung betrifft eine Gleitvorrichtung, wie im Oberbegriff des Anspruches 1 beschrie- ben, sowie eine Tragvorrichtung, wie im Oberbegriff des Anspruches 53 beschrieben.

Aus der EP 0 808 199 B 1 ist eine plattenförmige Tragvorrichtung für eine Gleitvorrichtung wie Snowboard bekannt, die zur Befestigung zweier Bindungen zur Halterung der Schuhe eines Benutzers über eine im Befestigungsbereich der Bindungen angeordnete Vier-Punkt- Abstützung am Snowboard befestigt ist. Die Ausbildung der Befestigung ermöglicht dabei eine weitestgehend ungehinderte Biegeverformung des Snowboards, die beim Auftreten von äußeren Kräften bei der Benutzung auftreten und eine Montage der Bindungen etwa in einem durch den Abstand der Befestigungspunkte vorgegebenen Längenabstand ermöglicht wird.

Aus der DE 196 33 536 C2 ist ein Snowboard mit Befestigungsmittel zur Befestigung einer Bindung mit einer ebenen Befestigungsplatte, die in die Oberfläche des Snowboards eingelas- sen ist, bekannt. Dabei sind in Längsrichtung des Snowboards Nuten vorgesehen, in denen Gleitstücke mit Gewindebohrungen geführt sind und damit die Position der Bindung in einem vorgegebenen Verstellbereich variabel am Snowboard festlegbar ist. Nachteilig ist dabei die durch die Nuten im Snowboard hervorgerufene Schwächung des Boards, insbesondere der Torsionssteifigkeit, wodurch zum Ausgleich ein spezieller Aufbau des Ober-und Untergurtes erforderlich ist und die Positionen nicht eindeutig festgelegt sind.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Gleitvorrichtung zu schaffen, die eine variable Positionie- rung einer Tragvorrichtung für eine Bindungseinrichtung ermöglicht und eine rasche Einstel- lungs-und Austauschmöglichkeit gegeben ist.

Diese Aufgabe der Erfindung wird durch die im Kennzeichenteil des Anspruches 1 wiederge- gebenen Merkmale erreicht. Der überraschende Vorteil dabei ist, daß durch die Ausbildung von Stützbereichen auf der Gleitvorrichtung und der Tragvorrichtung in jeder Relativlage der verstellbaren Tragvorrichtungen die beim Betrieb auftretenden Kräfte und die zum Betrieb erforderlichen Lenkungskräfte unmittelbar auf die Gleitvorrichtung übertragen werden und damit eine hohe Fahrsicherheit durch die damit verbundene Stabilität zwischen der Tragvor- richtung und der Gleitvorrichtung erreicht wird.

Es ist aber auch eine Ausbildung nach Anspruch 2 vorteilhaft, weil durch die Ausbildung

einer sowohl die Führungs-wie auch die Stützfunktion übernehmenden Führungsanordnung eine Vereinfachung im konstruktiven Aufbau und Einsparung von aufeinander abzustimmen- der Bauteile erreicht wird.

Möglich ist dabei eine Ausbildung nach Anspruch 3, wodurch sowohl ein Abstand der Trag- vorrichtungen zueinander wie auch die Relativlage der Tragvorrichtungen gegenüber der Gleitvorrichtung variierbar ist.

Gemäß der Ausbildung, wie im Anspruch 4 beschrieben, entfallen aufwendige Vorarbeiten bei der Montage der Bindungseinrichtung.

Von Vorteil ist aber auch eine Ausbildung nach Anspruch 5, weil dadurch eine unabhängige Verstellmöglichkeit zwischen den jeweils auf einer Tragvorrichtung angeordneten Bindungs- einrichtungen gegeben ist.

Durch eine vorteilhafte Weiterbildung, wie im Anspruch 6 beschrieben, wird eine einfache Abnahme der mit den Bindungseinrichtungen versehenen Tragvorrichtungen von der Gleit- vorrichtung bei Durchführung von Wartungsarbeiten erreicht.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung nach Anspruch 7 wird eine einfache Handhabung und unabhängige Positionsfestlegung für die Tragvorrichtung erreicht.

Es ist aber auch eine Ausbildung, wie im Anspruch 8 beschrieben, von Vorteil, womit eine sehr feinstufige Abstimmung der Position der Tragvorrichtung auf der Gleitvorrichtung bei einer vereinfachten Verstellmanipulation erreicht wird.

Möglich ist auch eine Ausbildung nach Anspruch 9, weil dadurch hohe Führungskräfte über- tragbar sind.

Gemäß der Ausbildung, wie im Anspruch 10 beschrieben, erfolgt eine sichere Verankerung der die Höhen-und/oder Seitenführungsbahn ausbildenden Führungsschienen.

Von Vorteil ist auch eine Ausbildung nach Anspruch 11, weil damit eine kleine Bauhöhe für die Führungsanordnung erreicht wird.

Gemäß der vorteilhaften Weiterbildung, wie im Anspruch 12 beschrieben, wird eine ver- deckte Anordnung des Führungskopfs innerhalb der Tragvorrichtung erreicht und damit eine die Oberfläche der Gleitvorrichtung störende offenliegende Führungsschiene vermieden und eine Beeinträchtigung bei der Verstellung durch sich ansetzende Eis-, Schnee-oder Schmutz- partikel unterbunden.

Von Vorteil ist auch eine Ausbildung nach Anspruch 13, wodurch eine nahezu spielfreie Füh- rung erzielt wird.

Gemäß den vorteilhaften Weiterbildungen, wie in den Ansprüchen 14 bis 18 beschrieben, ist eine hohe Anpaßbarkeit an die unterschiedlichen, vom Benutzer und von der Benutzung ab- hängigen Einstellungsanforderungen gegeben.

Von weiterem Vorteil ist eine Ausbildung nach Anspruch 19, wodurch eine gezielte Festig- keitsauslegung für die Tragvorrichtung erreicht wird.

Möglich ist dabei eine Ausbildung nach Anspruch 20, weil dadurch den von der Konstruktion und des Aufbaues der Gleitvorrichtung vorgegebenen Eigenschaften hinsichtlich Biegung, Torsion und Schwingungsverhalten Rechnung tragend eine exakte Abstimmung zwischen der Tragvorrichtung und der Gleitvorrichtung erreicht wird.

Eine Ausbildung, wie im Anspruch 21 beschrieben, vereinfacht den Montageaufwand für Bin- dungseinrichtungen und gewährleistet eine hohe Kraftübertragung.

Eine vorteilhafte Weiterbildung liegt nach Anspruch 22 vor, wodurch eine aufwendige Ein- zelpositionierung der Befestigungselemente in einer Vorrichtung für die Herstellung der Tragvorrichtung vermieden wird.

Dabei ist eine Ausbildung nach Anspruch 23 vorteilhaft, weil dadurch größere Wahlmöglich- keiten für das Material der Tragvorrichtung bestehen und unmittelbare Aufstandsbereiche für die Bindungseinrichtung den jeweiligen Anforderungen entsprechend ausgebildet werden können.

Durch die vorteilhafte Weiterbildung, wie im Anspruch 24 beschrieben, wird eine verläßliche Verankerung des mit den Befestigungselementen versehenen Trägerelementes erreicht.

Durch eine weitere vorteilhafte Ausbildung, wie im Anspruch 25 beschrieben, bildet die Trag- vorrichtung ein Stabilisierungselement zur Kraftübertragung und Schwingungsaufnahme für die Gleitvorrichtung aus.

Durch die vorteilhaften Ausbildungen, wie in den Ansprüchen 26 und 27 beschrieben, wird ein sehr einfacher Aufbau einer Feststellvorrichtung erreicht.

Eine vorteilhafte Weiterbildung ist aber auch durch Anspruch 28 gegeben, weil damit ein in der Ebene der Tragvorrichtung verschwenkbares Riegelelement für die Feststellvorrichtung anwendbar ist.

Nach einer weiteren, im Anspruch 29 beschriebenen Ausbildung ist eine verläßliche und ein- fache Positionierung und damit eine rasche Umstellung der Position der Tragvorrichtung ge- geben.

Durch eine Ausbildung, wie im Anspruch 30 beschrieben, ist eine Absicherung gegen ein un- gewolltes Lösen der Feststellvorrichtung erreicht.

Durch vorteilhafte Weiterbildungen, wie in den Ansprüchen 31 bis 35 beschrieben, wird eine feinfühlige Justierung erreicht und ein abgestimmter Aufbau der Sperrvorrichtung entspre- chend den konstruktiven Ausbildungen der Gleitvorrichtung und der Tragvorrichtung ermög- licht.

Möglich sind auch vorteilhafte Weiterbildungen, wie in den Ansprüchen 36 bis 38 beschrie- ben, weil dadurch die Tragvorrichtung eine Stützfunktion für die Gleitvorrichtung ausbildet und durch entsprechende Materialauswahl und Gestaltung der Tragvorrichtung das dynami- sche Verhalten der Gleitvorrichtung beeinflußt und für unterschiedliche Einsatzzwecke aus- gelegt werden kann.

Aber auch eine Ausbildung nach Anspruch 39 ist vorteilhaft, weil dadurch ein leichtgängiger Verstellvorgang auch bei schwierigen Bedingungen erreicht wird.

Durch die Ausbildungen, wie in den Ansprüchen 40 bis 43 beschrieben, werden verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten erreicht und durch die jeweilige Form auch die Stützauswirkungen und Kraftübertragungsmöglichkeiten beeinflußbar.

Schließlich sind aber auch Ausbildungen nach den Ansprüchen 44 bis 46 vorteilhaft, wodurch die Verstellbarkeit erleichtert und die Stützwirkung optimiert wird.

Gemäß der im Anspruch 47 beschriebenen vorteilhaften Weiterbildung wird eine sehr kosten- günstige Führungsanordnung erreicht und Gewicht eingespart.

Möglich ist aber auch eine Ausbildung nach Anspruch 48, weil dadurch ein Modulsystem ge- geben ist, das im Bereich der Fertigung derartiger Gleitvorrichtungen fertigungstechnische Vorteile bringt.

Durch die vorteilhafte Weiterbildung, wie im Anspruch 49 beschrieben, können die für einen sicheren Fahrbetrieb erforderlichen Kräfte wirkungsvoll über die Bindungseinrichtung in die Gleitvorrichtung übertragen werden.

Durch eine wie im Anspruch 50 beschriebene vorteilhafte Weiterbildung werden Vereinfa- chungen bei der Fertigung der Gleitvorrichtung durch Vereinheitlichung des Bauteils erzielt.

Gemäß den vorteilhaften Weiterbildungen, wie in den Ansprüchen 51 und 52 beschrieben, wird ein Aufbau und eine Beschaffenheit der Vorrichtung erreicht, mit der sämtliche auftre- tenden Anwendungsbereiche abgedeckt werden.

Aufgabe der Erfindung ist es aber auch, eine Tragvorrichtung zu schaffen, die eine verein- fachte Aufnahme der Bindungseinrichtung ermöglicht und Stützfunktionen für eine Gleitvor- richtung bewirkt.

Diese Aufgabe der Erfindung wird durch die im Anspruch 53 wiedergegebenen kennzeich- nenden Merkmale erreicht. Der überraschende Vorteil dabei ist, daß eine dem Fahrverhalten und Einsatzfall entsprechende feinfühlige Abstimmung zwischen der Tragvorrichtung und der Gleitvorrichtung erreicht wird und die durch den konstruktiven Aufbau der Gleitvorrichtung vorgegebenen Eigenschaften, insbesondere hinsichtlich Torsionsfestigkeit und Schwingungs- verhalten, nicht bzw. in einem gewünschten Ausmaß beeinflußt werden.

Möglich ist dabei eine Ausbildung, wie im Anspruch 54 beschrieben, weil dadurch eine Ab- federung von Kantenkräften erreicht wird, wodurch der Gleitvorgang verbessert wird.

Es ist aber auch eine Ausbildung, wie im Anspruch 55 beschrieben, vorteilhaft, womit eine gute Auflage der Tragvorrichtung bzw. Tragplatte auf der Gleitvorrichtung erreicht wird und damit eine Instabilität zwischen der Tragvorrichtung und der Gleitvorrichtung verhindert wird.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung, wie im Anspruch 56 beschrieben, ist eine leichte Einstellbarkeit gegeben.

Es ist aber auch eine Ausbildung nach Anspruch 57 vorteilhaft, weil dadurch unabhängig von der Relativlage der verstellbaren Tragvorrichtung auf der Gleitvorrichtung die im Betrieb auf- tretenden Kräfte und die zum Betrieb erforderlichen Lenkungskräfte unmittelbar auf die Gleit- vorrichtung übertragen werden und damit eine hohe Fahrsicherheit durch die Stabilität, die zwischen der Tragvorrichtung und der Gleitvorrichtung gegeben ist, erreicht wird.

Die vorteilhafte Weiterbildung, wie im Anspruch 58 beschrieben, ermöglicht einen insgesamt sehr niedrigen Aufbau für die Aufnahme der Bindungseinrichtung.

Möglich ist dabei auch eine Ausbildung, wie im Anspruch 59 beschrieben, womit eine sichere Justierung und Positionierung der Tragvorrichtung auf der Gleitvorrichtung erreicht wird.

Gemäß der Ausbildung, wie im Anspruch 60 beschrieben, ist eine hohe Kräfte aufnehmende Verankerung für die Montage der Bindungseinrichtung gewährleistet.

Die vorteilhaften Weiterbildungen, wie in den Ansprüchen 61 und 62 beschrieben, gewährlei- sten variable Ausbildungen, um die Tragvorrichtung an Einsatzbedingungen anpassen zu können.

Schließlich sind aber auch Ausbildungen nach den Ansprüchen 63 und 64 vorteilhaft, wo- durch Lenkungskräfte spielfrei und damit ohne auftretende Vibrationen übertragbar sind.

Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der in den Figuren beschriebenen Ausführungsbeispiele näher erläutert.

Es zeigen : Fig. 1 eine erfindungsgemäße Gleitvorrichtung in Draufsicht ;

Fig. 2 die Gleitvorrichtung, geschnitten gemäß den Linien II-II in Fig. 1 ; Fig. 3 eine andere Ausbildung der erfindungsgemäßen Gleitvorrichtung, geschnitten ; Fig. 4 eine weitere Ausbildung der erfindungsgemäßen Gleitvorrichtung, geschnitten ; Fig. 5 eine andere Ausbildung der erfindungsgemäßen Gleitvorrichtung, geschnitten ; Fig. 6 einen Teilbereich einer weiteren Ausführung der erfindungsgemäßen Gleitvor- richtung mit einer Tragvorrichtung in Draufsicht ; Fig. 7 einen Teilbereich einer anderen Ausführung der erfindungsgemäßen Gleitvor- richtung, teilweise geschnitten ; Fig. 8 eine weitere Ausführung der erfindungsgemäßen Gleitvorrichtung mit einer im Bereich der Mittelebene verlaufenden Führungsanordnung, geschnitten ; Fig. 9 eine andere Ausführung der Gleitvorrichtung mit einem die Führungsanordnung für die Tragvorrichtung aufnehmenden Tragprofil, geschnitten ; Fig. 10 eine weitere Ausführung der Gleitvorrichtung mit der Führungsanordnung auf einem Tragprofil, geschnitten ; Fig. 11 eine andere Ausführung der Gleitvorrichtung mit einer Verstellvorrichtung für die Tragvorrichtung, teilweise geschnitten.

Einführend sei festgehalten, daß in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen wer- den, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf glei- che Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen wer- den können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z. B. oben, un- ten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unter-

schiedlichen Ausführungsbeispielen für sich eigenständige, erfinderische oder erfindungsge- mäße Lösungen darstellen.

In den Fig. 1 und 2 ist eine Gleitvorrichtung 1, insbesondere ein Snowboard 2, gezeigt. Das Snowboard 2 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel aus einem Schichtaufbau bestehend, wo- bei ein Kern 3 von einem Obergurt 4 und einem Untergurt 5 umfaßt ist, wobei Obergurt 4 und Untergurt 5 bevorzugt mehrlagig ausgebildet sind und eine Oberfläche 6 und Lauffläche 7 ausbilden. Der Kern 3 ist z. B. aus Mehrkomponenten-Kunststoffschaum gebildet und weist weiters sich bevorzugt in Richtung der Längserstreckung der Gleitvorrichtung 1 erstreckende Versteifungselemente 8, z. B. Schläuche, Rohre aus Titanal, Kohlefasern etc., auf. Gemäß der bevorzugten Ausbildung sind diese Versteifungselemente 8 Längsseitenkanten 9,10 zugeord- net und im Bereich einer senkrecht zur Lauffläche 7 verlaufenden Mittelebene 11 im Kern 3 angeordnet und vom Material des Kernes 3 ummantelt. Der Obergurt 4 mit der durch diesen ausgebildeten Oberfläche 6 ist profiliert, wobei in Richtung der Längserstreckung des Snow- boards 2 die Versteifungselemente 8 überdeckend rippenförmige Erhöhungen 12 verlaufen. In ihrer Querschnittsabmessung verlaufen die Erhöhungen 12 etwa trapezförmig, wobei Seiten- flächen 13 mit der Oberfläche 6 einen Winkel 14 von etwa 20° bis 60°, bevorzugt 45°, ausbil- den und eine parallel zur Lauffläche verlaufende Basis 15 größer ist als eine dazu parallel ver- laufende Kronenbreite 16.

Auf der Oberfläche 6 des Snowboards 2 sind in dem bevorzugt gezeigten Ausführungsbei- spiel in Richtung einer Länge 17 in einem zueinander veränderbaren Abstand 18 plattenför- mige Tragvorrichtungen 20 angeordnet, wobei eine Unterseite 21 in zur Mittelebene 11 senk- recht verlaufender Erstreckung der durch die rippenförmigen Erhöhungen 12 ausgebildeten Profilierung der Oberfläche 6 angepaßt ist. Die Tragvorrichtungen 20 sind in Führungsanord- nungen 22, die durch in Richtung der Längserstreckung des Snowboardes 2 in diesem ange- ordneten Höhen-und/oder Seitenführungsbahnen 23 gebildet sind, verstellbar geführt und weisen dazu Führungsmittel 24, insbesondere Führungsnuten, auf, die einer Querschnittsform der Höhen-und/oder Seitenführungsbahn 23 angepaßt sind. Bevorzugt sind in etwa symme- trisch zur Mittelebene in einer Distanz 25 zwei der Führungsanordnungen 22 je Tragvorrich- tung 20 vorgesehen. Jede Tragvorrichtung 20 ist weiters über zumindest eine Feststellvorrich- tung 26 in Richtung der Längserstreckung des Snowboardes 2 stufenlos oder in vorgegebenen Verstellabständen positionier-und fixierbar, wodurch ein variierbarer Abstand 18 zwischen den Tragvorrichtungen 20 einstellbar ist.

In dem bevorzugt gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Höhen-und/oder Seitenführungs- bahnen 23 durch sich in Längsrichtung des Snowboardes 2 erstreckende Führungsschienen 27 gebildet, bei denen ein Basisschenkel 28 im Kern 3 eingebettet und vom Obergurt 4 bereichs- weise überdeckt wird. Ein Führungskopf 29 überragt in einem schlitzförmigen Durchbruch 30 den Obergurt 4. Der Führungskopf 29 weist einen trapezförmigen Querschnitt auf und wird durch diesen und dem angepaßten Führungsmittel 24 insgesamt eine Schwalbenschwanzfüh- rung 31 für die Tragelemente 20 gegenüber dem Snowboard 2 erreicht.

Durch die Anpassung der Unterseite 21 der Tragvorrichtungen 20 an die Profilierung des Obergurtes 4 bzw. der Oberfläche 6 wird eine satte Auflage der Tragvorrichtungen 20 auf dem Snowboard 2 erreicht und bilden die zueinander geneigt verlaufenden Seitenflächen 13 der Erhöhungen 12 und Bereiche der Oberfläche 6 mit der Unterseite 21 zusammenwirkende Stützbereiche 32 aus. Von besonderer Bedeutung ist, daß die den Längsseitenkanten 9,10 zu- geordneten Stützbereiche 32 wesentlich für die Stützfunktion und für die Übertragung von Kräften, wie Lenk-und Steuerkräften, beitragen. Weiters wird die Stabilität des Snowboards 2 zur Übertragung der Kräfte zur Steuerung des Snowboards 2 über die auf einer Aufstandsflä- che 33 angeordnete Bindungseinrichtung 34 erhöht, und der Fahrbetrieb unabhängig von der Beschaffenheit einer Fahrfläche 35 verbessert. Zur Erzielung höchstmöglicher Kraftübertra- gung und Stabilität ist eine in zur Mittelebene 11 senkrechter Richtung gemessene Breite 36 der Tragvorrichtungen 20 gleich bzw. geringfügig kleiner als eine etwa im Mittel der Länge 17 infolge einer üblicherweise vorhandenen Taillierung des Snowboards 2 ausgebildeten minimalen Breite 37.

Zur Befestigung der Bindungseinrichtung 34 auf den Tragvorrichtungen 20 sind in diese so- genannte Plugs 38, mit Bund versehene und ein Innengewinde aufweisende Hülsen, eingelas- sen. Damit können die Bindungseinrichtungen 34 mittels Befestigungselementen 39 auf der Aufstandsfläche 33 der Tragvorrichtungen 20 befestigt werden.

Die Tragvorrichtungen 20 zur Aufnahme der Bindungseinrichtungen 34 sind in Form eines Mehreckes, insbesondere eines Sechsecks und durch die Führungsanordnung 22 am Snow- board 2 mit Seitenkanten 40,41 parallel zur Mittelebene 11 ausgerichtet, positioniert. In Rich- tung der Längserstreckung des Snowboards 2 sind sich erstreckende und eine äußere Begren- zung der plattenförmigen Tragvorrichtungen 20 überragende Vorsprünge 42 angeordnet, die ebenfalls mit den Führungsmitteln 24 versehen sind. Dadurch wird eine ausreichende Länge 43 der Höhen-und/oder Seitenführungsbahn 23 zuzüglich eines Verstellweg 44 für die Trag-

vorrichtungen 20 erreicht und wobei die Führungsköpfe 29 unabhängig von der Einstellung der Tragvorrichtungen 20 in dem durch den Verstellweg 44 vorgegebenen Bereich von den Vorsprüngen 42 bzw. Tragvorrichtung 20 überdeckt sind. Die Vorsprünge 42 sind dabei be- vorzugt einstückig an die als Kunststoff-Formteil hergestellten Tragvorrichtungen 20 ange- formt.

Ein zur Längsmittelebene 11 in senkrechter Ebene gemessener Mittenabstand 45 der sich in Längsrichtung des Snowboards 2 erstreckenden Vorsprünge 42 entspricht dabei der Distanz 25 zwischen den Führungsschienen 27.

Entsprechend dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel, bei dem das Snow- board 2 mit zwei in Richtung der Längserstreckung beabstandet angeordneten Tragvorrichtun- gen 20 versehen ist, weist das Snowboard jeweils 2 zueinander und zur Mittelebene 11 paral- lel verlaufende Führungsschienen 27 auf, was den Vorteil hat, daß relativ kurze Führungs- schienen 27 am bzw. im Snowboard 2 anzuordnen sind und damit die Eigenschaften des Snow- boards 2 hinsichtlich Steifigkeit und Schwingungsverhalten nicht wesentlich beeinflußt wer- den, um damit die durch den konstruktiven Aufbau des Snowboards 2 vorgegebenen Eigen- schaften nicht wesentlich zu verändern. Die Führungsmittel 24 in den Tragvorrichtungen 20 bzw. Vorsprüngen 42 sind von einander gegenüberliegenden Stirnflächen 47 der Vorsprünge 42 frei zugänglich bzw. gegebenenfalls mittels steckbarer Deckscheiben abdeckbar, wodurch die Tragvorrichtungen 20 durch ein Verschieben in Richtung einander entgegengesetzter En- den 48,49 des Snowboards 2 aus der Führungsanordnung 22 abgenommen bzw. aus Richtung der Enden 48,49 auf die Führungsschienen 27 aufgeschoben werden können.

Dies ermöglicht ein wesentlich erleichtertes Handling des Snowboards 2, z. B. bei der Durch- führung von Laufflächenservice oder Wartung, aber ermöglicht auch einen raschen Austausch von mit unterschiedlichen Bindungseinrichtungen 34 versehenen Tragvorrichtungen 20 z. B. dann, wenn an die Bindungseinrichtungen 34 unterschiedliche, vom jeweiligen Einsatz der Gleitvorrichtung 1 abhängige Anforderungen gestellt werden.

In der Fig. 3 ist nun im Detail eine mögliche Ausführung der Feststellvorrichtung 26 für die erfindungsgemäße Gleitvorrichtung 1, z. B. für die Tragvorrichtung 20, gezeigt. Nach dieser Ausbildung ist die Feststellvorrichtung 26 insofern mit der Führungsanordnung 22 kombi- niert, als in einer Oberfläche 50 des Führungskopfes 29 Vertiefungen 51, z. B. in Form von Sacklöchern, in Richtung der Längserstreckung des Führungskopfes in vorgegebenen Abstän-

den angeordnet sind. In einer eine Kernzone 52 ausbildende Tragplatte 53 der Tragvorrich- tung 20 sind in der Aufstandsfläche 33 eingelassen aus dieser ausschwenkbare Riegelele- mente 54 in Form von schwenkbar gelagerten Hebel angeordnet, wobei eine Schwenkachse 55 parallel zur Mittelebene 11 und Aufstandsfläche 33 verläuft. Am Riegelelement 54 ist dem Führungskopf 29 zugewandt ein bolzenförmiger Sperrfortsatz 56 angeordnet, der bei verrie- gelter Stellung des Riegelelementes 54 in die Vertiefung 51 eingerastet ist und damit eine Verstellung der Tragvorrichtung 20 in Längsrichtung des Snowboards 2 verhindert. Zur ein- wandfreien Positionierung und Halterung ist jedem der parallel zur Mittelebene 11 verlaufen- den Führungsköpfe ein derartiges Riegelelement 54 zugeordnet. Um eine Entriegelung vorzu- nehmen, ist eine Schwenkbewegung des oder der Riegelelemente 54 in Richtung eines Pfeiles 57, also aus der Aufstandsfläche 33 heraus vorzunehmen, wodurch der Sperrfortsatz 56 außer Eingriff mit der Vertiefung 51 kommt und damit eine Verstellung der Tragplatte 53 möglich ist. Zur Sicherstellung in der verriegelten Position ist es möglich, das Riegelelement 54 mit- tels einer Federanordnung 58, z. B. einer am Riegelelement 54 befestigten und sich gegen die Tragplatte 53 abstützende Blattfeder 59 vorzuspannen. Damit wird auch ein selbsttätiges Ver- riegeln bei Verschieben der Tragplatte 53 erreicht, sobald während des Verschiebevorganges der Sperrfortsatz 56 in eine weitere der zueinander beabstandeten Vertiefungen 51 einrastet.

In der Fig. 4 ist eine andere Ausführung der Feststellvorrichtung 26 für die Positionierung der Tragvorrichtung 20 in Längsrichtung des Snowboards 2 gezeigt. Nach dieser Ausführung ist in der Kernzone 52 der Tragplatte 53 ein plattenförmiges Trägerelement 60 integriert ange- ordnet, d. h. daß das Trägerelement 60 großteils vom Material der Tragplatte 53 ummantelt ist.

Das Trägerelement 60 ist weiters mit den das Innengewinde aufweisenden Plugs 38, von de- nen vier Stück im Karree angeordnet sind, zur Befestigung der Bindungseinrichtung versehen.

Das Trägerelement 60 umspannt weiters die Führungsköpfe 29 der parallel zur Mittelebene 11 verlaufenden Höhen-und/oder Seitenführungsbahn 23, auf denen die Tragplatte 53-wie be- reits in den vorhergehenden Fig. beschrieben-in Richtung der Längserstreckung der Gleitvor- richtung 1 verstellbar gelagert ist. In den Führungsköpfen 29 sind die Sperraufnahmen 51 (in Fig. 4 nicht dargestellt) in Form der Sacklöcher und in Richtung der Längserstreckung der Führungsköpfe 29 zueinander beabstandet angeordnet. Zur lösbaren Verriegelung der Verstel- lung der Tragplatte 53 weist nunmehr das Trägerelement 60 den Führungsköpfen 29 zugeord- net jeweils ein weiteres, als Plug 38 ausgebildetes Befestigungselement 39 auf-welches also mit dem Innengewinde versehen ist-in welches eine mit dem Sperrfortsatz 56 versehene Stellschraube 61 aufgenommen und über diese die Tragplatte 53 in Position gehalten wird.

In der Fig. 5 ist eine andere Ausführung der erfindungsgemäßen Tragvorrichtung 20 gezeigt.

Die Tragplatte 53 ist, wie bereits in den vorhergehenden Fig. beschrieben, auf den Führungs- köpfen 29 in Richtung der Längserstreckung der Gleitvorrichtung 1 verstellbar geführt. Die Führungsköpfe 29, die in der Distanz 25 und zueinander parallel verlaufend die Oberfläche 6 vom Obergurt 4 überdeckend am Kern 3 mit den Basisschenkel 28 angeordnet sind, weisen zumindest einen quer zur Mittelebene 11 verlaufenden, an den Basisschenkel 28 befestigten Verbindungssteg 62 auf. Dieser ist im Bereich der Mittelebene 11 an eine in Längsrichtung der Gleitvorrichtung 1 verlaufende und durch das Versteifungselement 8 ausgebildete Verstei- fungsrippe 63 in seinem Querschnittsprofil angepaßt. Der Verbindungssteg 62 weist weiters längs der Mittelebene 11 verlaufend die zueinander beabstandeten, durch Bohrungen 64 ge- bildeten Sperraufnahmen 51 auf, denen das in der Tragplatte 53 angeordnete, den Sperrfort- satz 56 aufweisende Riegelelement 54 zugeordnet ist. Eine mögliche Ausbildung für das Rie- gelelement 54 besteht darin, dieses als eine in Richtung der Oberfläche 6 der Gleitvorrichtung 1 vorgespannte Blattfeder 65 auszubilden, welche über eine in zur Oberfläche 6 senkrechter Richtung in der Tragplatte 53 verstellbar angeordnete Handhabe 66 gegen die Wirkung der Federkraft verstellbar ist, um damit den Eingriff des Sperrfortsatzes 56 in die Sperraufnahme 51 aufzuheben, um eine Verstellung der Tragplatte 53 in Richtung der Längserstreckung der Gleitvorrichtung 1 vornehmen zu können.

In der Fig. 6 ist eine weitere Ausführung der Tragvorrichtung 20 auf einer Gleitvorrichtung 1 gezeigt. Dabei ist die Tragplatte 53 z. B. in einer sogenannten 2K-Spritztechnik aus unter- schiedlichen Kunststoffmaterialien gefertigt und besteht aus der Kernzone 52 und einer diese umfassenden Randzone 67, wie dies mit einer Grenzlinie in Fig. 6 dargestellt ist, wobei je- doch der Übergang zwischen den unterschiedlichen Materialien fließend ist und diese in den Übergangszonen miteinander thermisch verbunden sind. Im Bereich der Führungsanordnun- gen 22 sind zur Erzielung größerer Führungslängen die Vorsprünge 42 vorgesehen. Die Kern- zone 52 und z. B. die Vorsprünge 42 sind dabei aus einem harten, schlagfesten Kunststoffma- terial gebildet, während die Randzone 67 z. B. aus einem elastisch nachgiebigen Kunststoff- material besteht. Die Führungsmittel 24 erstrecken sich über einen gesamten Bereich, welcher die Tragplatte 53 einschließlich der Vorsprünge 42 umfaßt.

Die auf der Gleitvorrichtung 1 angeordneten Führungsköpfe 29 weisen dahingegen eine be- vorzugte Länge 69 von in etwa zwei Drittel der Länge 68 des Führungsmittels 24 auf. Daraus resultiert ein bevorzugter Verstellweg 70 von in etwa einem Drittel der Länge 68 des Füh- rungsmittels 24 und damit eine Verstellmöglichkeit der Tragplatte 53 in Richtung der Längs-

erstreckung der Gleitvorrichtung 1, bei der die Führungsköpfe 29 die Tragplatte 53 bzw. die mit dieser einstückig verbundenen Vorsprünge 52 nicht überragen. Die Führungsmittel 24 er- strecken sich zumindest einseitig bis zu Stirnflächen 71 der Tragplatte 53 bzw. der Vorsprün- ge 42, wodurch eine Montage und Demontage bei vorzunehmenden Wartungsarbeiten an der Gleitvorrichtung oder auch ein Austausch der Tragvorrichtung 20 jederzeit möglich ist. Um eine durch das Führungsmittel 24 gebildete stirnseitige Öffnung 72 im Normalbetrieb zu ver- schließen und so das Eindringen von Schnee, Eis oder sonstigen Verunreinigungen zu verhin- dern, können z. B. mit Haltefedern versehene Verschlußdeckel 73 vorgesehen sein.

Wie der Fig. 6 weiters zu entnehmen, sind in der Kernzone 52 der Tragplatte 53 geteilte, etwa symmetrisch zur Mittelebene 11 angeordnete, U-förmig ausgebildete Trägerelemente 60 inte- griert angeordnet, die mit den durch Gewindehülsen gebildeten Befestigungselementen 39 versehen sind, die ein karreeförmiges Muster zur Befestigung einer Bindungseinrichtung aus- bilden und mit dem Trägerelement 66 fest verbunden sind. In der durch die Distanz 25 zwi- schen den Führungsköpfen 29 vorgegebenen Entfernung weisen die Trägerelemente 60 jedem Führungskopf 29 zugeordnet einen weiteren, mit einem Innengewinde versehenen Plug 38 auf, in denen die Stellschrauben 61 der Feststellvorrichtung 26 eingesetzt sind, um, wie be- reits vorhergehend beschrieben, eine Ent-und Verriegelung zur Positionierung der Tragplatte 53 zu erreichen.

Die Trägerelemente 60 sind bei dieser Ausführungsvariante in der Tragplatte 53 derart inte- griert angeordnet, daß diese teilweise die Oberfläche der Tragplatte 53 bilden. Selbstverständ- lich ist auch eine verdeckte Anordnung möglich, bei der nur die Befestigungselemente 39, also die Gewindehülsen, bündig mit der Oberfläche abschließen und zugänglich sind.

In der Fig. 7 ist eine andere Ausführung der Gleitvorrichtung 1 mit der Tragvorrichtung 20 gezeigt. Dabei ist in der Tragplatte 53 im Bereich der Mittelebene 11 ein hebelförmiges, um eine zur Oberfläche 6 der Gleitvorrichtung 1 etwa senkrecht verlaufende Schwenkachse 74 verschwenkbares Sperrelement 75 angeordnet. Dieses bildet mit einer auf der Oberfläche 6 bzw. der im Bereich der Mittelebene 11 verlaufenden Versteifungsrippe 63 der, Gleitvorrich- tung 1 einen in Richtung der Längserstreckung der Gleitvorrichtung 1 angeordneten, die Sperraufnahmen 51 ausbildenden Sperrleiste 76 die Feststellvorrichtung 26 für die Tragvor- richtung 20 aus. Das Sperrelement 75 weist dazu den Sperrfortsatz 56 auf, der zahnartig in eine Gegenzahnung der Sperrleiste 76 in Sperrstellung eingreift und in dieser Stellung durch die Wirkung der Federanordnung 58 gehaltert ist. Das Sperrelement 75 ist mit einer die Trag-

platte 53 stirnseitig überragenden Handhabe 77 versehen, mittels der beim Verschwenken des Sperrelementes 75-gemäß Pfeil 78-entgegen der Wirkung der Federkraft der Federanord- nung 58 eine Entriegelung erfolgt und die Tragplatte 53 in seiner Führungsanordnung 22 in Richtung der Längserstreckung der Gleitvorrichtung 1 verstellt werden kann. Die Verstellung ist entsprechend einem vorgegebenen Abstand 79 der zueinander in Richtung der Längser- streckung beabstandeten Sperraufnahmen 51 vorgegeben.

Wie nun noch der Fig. 3 zu entnehmen, besteht die Tragplatte 53 aus der Kernzone 52 und der diese umfassenden Randzone 67, die aus unterschiedlichen Materialien-insbesondere mit unterschiedlichen Festigkeits-und Elastizitätswerten-bestehen. Eine Grenzlinie 80 zeigt den Übergang an, der jedoch fließend ist und in dem eine thermische Bindung zwischen den Mate- rialien besteht. Die Unterseite 21 der Tragplatte 53 ist der Oberflächenprofilierung der Gleit- vorrichtung 1 angepaßt. Damit werden insbesondere im Bereich der längs den Längsseiten- kanten 9,10 Versteifungsrippen 81, 82 ausbildenden Erhöhungen 12 die Stützbereiche 32 zwischen der Tragvorrichtung 20 bzw. der Tragplatte 53 ausgebildet, die zur Oberfläche 6 winkelig verlaufende Stützflächen 83 ausbilden, wodurch eine hohe Stützwirkung bewirkt wird. Weiters ist es möglich, die Stützflächen 83 als Gleitflächen 84 durch eine besondere Oberflächenbeschaffenheit auszubilden, wodurch der Reibungsbeiwert verringert und die Verstellung erleichtert wird.

In der Fig. 8 ist eine andere Ausführung der Gleitvorrichtung 1, z. B. des Snowboards 2, ge- zeigt, bei der im Bereich der Mittelebene 11 eine sich in Richtung der Längserstreckung der Gleitvorrichtung 1 erstreckende Führungsanordnung 22 vorgesehen ist. Dazu ist auf dem Obergurt 4 oder in diesen integriert das die Oberfläche 6 überragende Führungsprofil 29 ange- ordnet und bildet die Höhen-und/oder Seitenführungsbahn 23. Diese Führungsanordnung 22 bildet durch die spezielle Ausführung der Führungsschiene 27 mit einer Führungsnut 85 in der Tragvorrichtung 20 bzw. der Tragplatte 53 die zusammenwirkenden Stützbereiche 31, 32 zwischen der Gleitvorrichtung 1 und der Tragvorrichtung 20 aus. Der Basisschenkel 28 ist ge- kröpft, gewölbt etc. ausgebildet und überdeckt die im Bereich der Mittelebene 11 in Richtung der Längserstreckung der Gleitvorrichtung 1 verlaufende Versteifungsrippen 63, die durch die Ausbildung eines im Kern 3 der Gleitvorrichtung 1 integriert angeordneten rohrförmigen Pro- fils 86 gebildet ist.

Die zusammenwirkenden Stützbereiche 31, 32 können selbstverständlich auch durch zusam- menwirkende Flankenflächen 87,88 des Basisschenkels 28 und der Tragplatte 53 gebildet sein.

Für diese Ausbildung bieten sich selbstverständlich sämtliche in den vorhergehenden Figuren bereits beschriebenen Feststellvorrichtungen zur Positionierung der Tragvorrichtung 20 bzw. der Tragplatte 53 in Richtung der Längserstreckung der Gleitvorrichtung 1 an.

In der Fig. 9 ist eine andere Ausführung der Gleitvorrichtung 1, insbesondere ein Schi 89, mit der Tragvorrichtung 20 gezeigt. Der Schi 89 weist im Kern 3 eingebettet zwei in Richtung der Längserstreckung des Schis 89 und quer dazu beabstandete rohrförmige Versteifungselemente 8 auf, denen der Obergurt 4 angepaßt zwei rippenförmige Erhöhungen 90 ausbildet und zwi- schen den Erhöhungen 90 eine sich in Richtung der Längserstreckung des Schis 89 erstrek- kende Vertiefung 91 verläuft. Etwa am Scheitelpunkt der Erhöhungen 90 sind die sich in Richtung der Längserstreckung des Schis 89 erstreckenden Führungsprofile 29 angeordnet, die im gezeigten Ausführungsbeispiel in bezug auf die Mittelebene 11 gegengleich angeord- net sind und in entgegengesetzte Richtungen weisende leistenförmige Führungsfortsätze 92 aufweisen. Die Führungsprofile 29 können direkt am Obergurt 4 oder indirekt über eine schwingungsdämpfende Zwischenlage auf diesem befestigt sein. Eine weitere Möglichkeit bildet die Verankerung der Führungsprofile 9 im Kern 3, wobei sie bei einer derartigen Befe- stigung den Obergurt 4 durchragen.

In diesen Führungsprofilen 29 ist nunmehr die Tragvorrichtung 20, beispielsweise ein Ver- bundbauteil 93, aus einem metallummantelten Kern 94 aus Kunststoff etc. in Richtung der Längserstreckung des Schis 89 verstellbar gelagert, wozu im Kern 94 der Tragvorrichtung 20 den Führungsprofilen 29 angepaßte Führungsnuten 95 vorgesehen sind.

Zur Festlegung der Position der Tragvorrichtung 20 dient eine, wie bereits in den vorherge- henden Figuren in unterschiedlichen Ausführungsformen beschriebene Feststellvorrichtung 26, bei der z. B. ein federbelasteter Schwenkhebel 96, der an einer dem Obergurt 4 zugewand- ten Unterseite der Tragvorrichtung 20 schwenkbar gelagert ist und mit dem Sperrfortsatz 56 in eine am Obergurt 4 des Schis 89 im Bereich der Mittelebene 11 sich in Längsrichtung er- streckende und befestigte Rastleiste 97 lösbar in Eingriff steht. Selbstverständlich sind auch Feststellvorrichtungen 26 möglich, mit denen eine direkte Verriegelung zwischen der Trag- vorrichtung 20 und dem Führungsprofil 29 erfolgt-wie dies ebenfalls bereits in den vorher- gehenden Figuren beschrieben ist.

Weiters ist der Fig. 9 zu entnehmen, daß beispielsweise dem Obergurt 4 zugewandte Stirnflä- chen 98 von Schenkeln 99 eines den Kern 94 ummantelnden Profils 100, z. B. aus Kunststoff,

Metall, GFK etc., mit dem Obergurt 4 die zusammenwirkenden Stützbereiche 31,32 ausbil- den, um insbesondere im Kantenbereich des Schis 89 entsprechende Druckkräfte aufbringen zu können. Möglich ist dabei auch, daß die Stirnflächen 98 durch im Kantenbereich der Schenkel 99 aufgebrachte Dämpfungsmaterialien zur Dämpfung von Schwingungen und Vi- brationen angebracht werden können und damit die Stützbereiche 31,32 neben der Übertra- gung von Seitenkräften auch dem Abbau von Schwingungsbelastungen dienen.

Die Tragvorrichtung 20, insbesondere das Profil 100, kann weiters zur direkten Aufnahme einer Grundplatte 101 für eine Schibindung 102 vorbereitet sein. Eine mögliche Befestigung der Grundplatte 101 am Profil 100 kann mittels üblicher Befestigungsschrauben erfolgen, es ist aber auch eine schraubenlose Fixierung durch Klebung oder mittels Klemmelemente etc. möglich.

In der Fig. 10 ist eine weitere Ausbildung der Gleitvorrichtung 1, insbesondere des Schis 89, im Bereich der Höhen-und/oder Seitenführungsbahn 23 zur verstellbaren Lagerung der Trag- vorrichtung gezeigt. Nach dieser Ausführung befindet sich im Bereich der Höhen-und/oder Seitenführungsbahn 23 ein der Profilierung des Obergurtes 4 entsprechendes und Teil des Obergurtes 4 bildendes etwa U-förmiges Tragprofil 103, das z. B. zwischen dem Kern 3 und einer Deckschicht 104 des Obergurtes 4 angeordnet ist. Das Tragprofil 103 ist mit den Füh- rungsprofilen 29, die sich in Richtung der Längserstreckung des Schis 89 erstrecken und in dazu quer verlaufender Richtung beabstandet sind und der zwischen diesen angeordneten Rastleiste 97 versehen und kann z. B. aus einem Kunststoff-Spritzteil, Metall-Druckgußteil etc. gebildet sein. Bevorzugt sind Seitenschenkel 105 des Tragprofils 103 zur Abstützung auf dem Untergurt 5 durch schlitzartig ausgebildete Ausnehmungen 106 als fingerartige Fortsätze 107 ausgebildet, wodurch eine mehrfache punktförmige Abstützung erreicht wird und die Systemelastizität dadurch erhalten bleibt, bei guter Übertragung von Aktivkräften zur Erzeu- gung des erforderlichen Kantendruckes im Bereich einer Schibindung.

In der Fig. 11 ist eine weitere Ausführung der Gleitvorrichtung 1 mit der in der Führungsan- ordnung 22 in ihrer Position auf der Gleitvorrichtung 1 verstellbar gelagerten Tragvorrichtung 20 gezeigt. Nach dieser Ausbildung ist in der Tragplatte 53 der Tragvorrichtung 20 etwa im Bereich zwischen den Führungsprofilen 29 eine Verstellvorrichtung 108 angeordnet, die z. B. durch eine Ritzel-Zahnstangenanordnung 109 gebildet ist. Ein Zahnritzel 110 ist z. B. an einer Unterseite der Tragplatte 53 drehbar gelagert und von der Oberseite der Tragplatte 53 für ein Hilfsmittel, z. B. Schraubendreher, Münze etc., zugänglich. Das Zahnritzel 110 steht im Ein-

griff mit einer mit der Gleitvorrichtung 1 bewegungsfest verbundenen Zahnstange 111. Diese kann z. B. am Obergurt 4 oder aber auf dem Tragprofil 103 befestigt sein. Wird die Verstell- vorrichtung 108 beispielsweise selbsthemmend ausgebildet, so wird die eingestellte Position beibehalten und kann nur mit dem Hilfsmittel verändert werden, wozu z. B. eine Rastanord- nung für das Zahnritzel 110 vorgesehen sein kann.

Selbstverständlich können auch andere Ausbildungen von Verstellvorrichtungen, wie z. B.

Spindeltrieb, Hebeltrieb etc., vorgesehen werden und, falls keine Selbsthemmung vorliegt, zusätzlich auch eine Feststellvorrichtung angeordnet werden.

Es soll noch erwähnt werden, daß sowohl für die Tragplatte 53 wie auch das Tragprofil 103 die unterschiedlichsten Materialien zum Einsatz gelangen können, wie z. B. Kunststoff, Me- tall, Kunststoff-Metall-Verbundteile, Glasfaser-, Kohlefaser-oder GFK-Teile oder im soge- nannten 2K-Verfahren hergestellte Kunststoffspritzteile, bei denen in zwei Einspritzvorgän- gen in eine Form oder nach einem Formwechsel Kunststoffmaterialien, z. B. PP als Grund- material und PA als Überzugsmaterial, eingespritzt werden.

Die Umrißform der Tragplatte 53 ist keinesfalls auf eine bestimmte Form beschränkt und richtet sich nach den Erfordernissen der bestmöglichen Führung, Abstützung und Kraftüber- tragung, wie auch die Materialeigenschaften, insbesondere Festigkeit, Härte und Zonenver- teilung der Materialien bei Verbundteilen beliebig variiert werden kann.

Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, daß zum besseren Verständnis des Gleitgerätes 1 dieses bzw. dessen Bestandteile teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.

Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Be- schreibung entnommen werden.

Vor allem können die einzelnen in den Fig. 1, 2 ; 3 ; 4 ; 5 ; 6 ; 7 ; 8 ; 9 ; 10 ; 11 gezeigten Ausfüh- rungen und Maßnahmen den Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemäßen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen, erfindungsgemäßen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbe- schreibungen dieser Figuren zu entnehmen.

Bezugszeichenaufstellung 1 Gleitvorrichtung 41 Seitenkante 2 Snowboard 42 Vorsprung 3 Kern 43 Länge 4 Obergurt 44 Verstellweg 5 Untergurt 45 Mittenabstand 6 Oberfläche 46 Mittenabstand 7 Lauffläche 47 Stirnfläche 8 Versteifungselement 48 Ende 9 Längsseitenkanten 49 Ende 10 Längsseitenkanten 50 Oberfläche 11 Mittelebene 51 Sperraufnahme 12 Erhöhung 52 Kernzone 13 Seitenfläche 53 Tragplatte 14 Winkel 54 Riegelelement 15 Basis 55 Schwenkachse 16 Kronenbreite 56 Sperrfortsatz 17 Länge 57 Pfeil 18 Abstand 58 Federanordnung 19---59 Blattfeder 20 Tragvorrichtung 60 Trägerelement 21 Unterseite 61 Stellschraube 22 Führungsanordnung 62 Verbindungssteg 23 Höhen-und/oder Seitenführungsbahn 63 Versteifungsrippe 24 Führungsmittel 64 Bohrung 25 Distanz 65 Blattfeder 26 Feststellvorrichtung 66 Handhabe 27 Führungsschiene 67 Randzone 28 Basisschenkel 68 Länge 29 Führungsprofil 69 Länge 30 Durchbruch 70 Verstellweg 31 Stützbereich 71 Stirnfläche 32 Stützbereich 72 Öffnung 33 Aufstandsfläche 73 Verschlußdeckel 34 Bindungseinrichtung 74 Schwenkachse 35 Fahrfläche 75 Sperrelement 36 Breite 76 Sperrleiste 37 Breite 77 Handhabe 38 Plugs 78 Pfeil 39 Befestigungselement 79 Abstand 40 Seitenkante 80 Grenzlinie

81 Versteifungsrippe 82 Versteifungsrippe 83 Stützfläche 84 Gleitfläche 85 Führungsnut 86 Profil 87 Flankenfläche 88 Flankenfläche 89 Schi 90 Erhöhung 91 Vertiefung 92 Führungsfortsatz 93 Verbundbauteil 94 Kern 95 Führungsnut 96 Schwenkhebel 97 Rastleiste 98 Stirnfläche 99 Schenkel 100 Profil 101 Grundplatte 102 Schibindung 103 Tragprofil 104 Deckschicht 105 Seitenschenkel 106 Ausnehmung 107 Fortsatz 108 Verstellvorrichtung 109 Ritzel-Zahnstangenanordnung 110 Zahnritzel 111 Zahnstange