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Patent Searching and Data


Title:
SLING OR MAT COMPOSED OF LOOPS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1981/002151
Kind Code:
A1
Abstract:
The loop is formed of a core (2) composed of one or more wound threads, loosely wrapped lengthwise in a protective, seamless fabric tube (3). On this tube are provided one or two flat ribs (4) disposed diagonally opposite to each other, which causes the protective tube to have a flat oval shape before loading. The ribs act as a support for a connecting seam (7, 14) for two juxtaposed loops. The seams (7, 14) can also be used to fix a wear-protective layer (13), or also to assemble several loops (1) or slings (12) together to form a mat.

Inventors:
Raue, Danwitz Von K. H.
Application Number:
PCT/EP1981/000005
Publication Date:
August 06, 1981
Filing Date:
January 21, 1981
Export Citation:
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Assignee:
SPANSET INTER AG RAUE K DANWITZ H VON.
International Classes:
B65D63/10; B66C1/00; B66C1/12; B66C1/18; D04D9/04; D07B1/12; D07B1/22; F16G11/00; (IPC1-7): B66C1/12; F16G11/00; D07B1/22; B65D63/10
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Claims:
-8-Ansprüche
1. Rundschlinge aus einem Kern in Form eines oder meh¬ rerer Fadenwickel und aus einem nahtlos gewebten, den Kern in seiner Gesamtheit mit erheblicher Lose umgeben¬ den Schutzschlauch, dadurch gekennzeichnet, daß an den Schutzschlauch (3) mindestens ein von dessen Querschnitt seitlich abstehender Flachsteg (4) angewebt ist.
2. Rundschlinge insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an zwei einander diagonal gegenüberliegenden Seiten des Schlauchquerschnittes je ein Flachsteg (4,6) ange¬ formt, insbesondere angewebt ist.
3. Rundschlinge nach Anspruch .1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. die Flachstege (.4,6) durch ein Zweilagenge¬ webe gebildet sind, dessen beide Lagen jeweils zu einer Seite hin in die Schlauchwandung übergehen.
4. Aus einer Rundschlinge nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche gebildeter Stropp, bei welchem im Zwischenbereich zwischen den Einhängeaugen zwei Rund¬ schlingenteile aneinanderliegend zusammengefaßt sind, dadurch gekennzeichnet, daß einander gegenüberliegend angeformte, insbesondere angewebte Flachstege (4) der Rundschlingenteile insbe¬ sondere aufeinanderliegend miteinander vernäht sind.
5. Stropp nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Zwischenbereich (8) auf seiner Arbeitsseite eine Abriebschutzauflage (13) in Form z. B. eines Bandes O.. durch Vernähung mit mindestens einem der Flachstege (4,6) befestigt ist.
6. Stropp nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Schutzschlauch (3) zwei insbesondere naht¬ lose, die die Einhängeaugen (9) bildenden Schlauchab¬ schnitte umhüllende Hüllschlauchabschnitte (15) aufge¬ schoben sind, deren in den Zwischenbereich (8) hineinra¬ gende Enden (16) mit den Flachstegen (4) vernäht sind.
7. Unter Verwendung mindestens zweier nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche hergestellter Rundschlingen oder Stropps gebildete Rundschlingenmatte, dadurch gekennzeichnet, daß die Rundschlingen (3) nach Art der Rundschlingen¬ teile von Stropps (12) gelegt nebeneinander liegen und daß die nebeneinanderliegenden Stroppstränge entweder über in ihre Flachstege (4,6) gelegte Nähte (7,14) un¬ mittelbar oder über eine einseitig auf die Stränge auf¬ gelegte und mit den Flachstegen (4,6) vernähte Auflage in Form einer über die gesamte Mattenbreite verlaufen¬ den Abriebschutzauflage, eines gewebten Gurtes od. dgl. miteinander verbunden sind.
Description:
Rundschlinge sowie daraus gebildeter Stropp oder daraus gebildete Rundschlingenmatte

Die Erfindung betrifft eine Rundschlinge bzw. endlose Schlinge der im Oberbegriff des Anspruches 1 näher ge¬ kennzeichneten, aus DE-B 21 29 837 vorbekannten Art.

Wesentlich für derartige Rundschlingen ist es, daß der Kern den. Querschnitt des Schutzschlauches nur zu etwa 50-70% ausfüllt und somit im Verhältnis zum Schutz¬ schlauch frei längsbeweglich und daß die einzelnen Wick¬ lungen des Kerns im Verhältnis zum Schutzschlauch und zueinander ebenfalls nicht fixiert sind. Nur dadurch ist es nämlich möglich, daß die verschiedenen Wicklun¬ gen sich unter Lastangriff im Verhältnis zueinander bewegen und infolge der Belastung die gleiche Länge erhalten, so daß eine Überbelastung einer einzelnen Fadenwicklung vermieden wird.

Ein Merkmal einer solchen Rundschlinge besteht auch da¬ rin, daß in unbelastetem Zustand der Schutzschlauch et¬ was länger ist als der Kern, so daß der Schutzschlauch längs des Kerns in leichten Falten liegt.

Das Herstellungsverfahren einer solchen Rundschlinge ist ebenfalls in DE-B 21 29 837 näher beschrieben.

Hierzu wird der vorgefertigte Schutzschlauch auf ein einseitig in Längsrichtung über einen Umfangsbereich von etwa 180° durchgehend offenes Rohr, d.h. auf eine Rinne aufgeschoben und dabei so in Längsrichtung auf weniger als die Hälfte ihrer Länge zusammengeschoben bzw. gestaucht, daß der Schlauch unter starkem Falten- wurf das Rohr umgibt. Sodann wird ein Faden aus Textil¬ garn, Kunststoff o.dgl. in Längsrichtung durch den

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Rohrinnenraum bzw. durch den Innenraum des Schutzschlau¬ ches hindurchgezogen. Das hindurchgezogene Ende des Fa¬ dens wird dann auf der Außenseite des Schutzschlauches wieder zu dem Einführungsende zurück und erneut durch den Schutzschlauch bzw. die Rinne in Längsrichtung hin¬ durchgezogen. Dieser Vorgang wiederholt sich vielfach derart, daß ein aus vielen Fadenkreislagen bestehender, jedoch nur aus einem Faden gebildeter Fadenwickel ent¬ steht. Infolge der großen Anzahl von nebeneinander- liegend dem Schutzschlauch durchsetzenden Lagen des Fa¬ dens ist es nicht notwendig, die Enden des Fadens miteinander zu verknoten oder zu verbinden. Die Enden können vielmehr lose sein, ohne daß dadurch die Zug¬ festigkeit des Fadenwickels beeinträchtigt wird. Nach der derartigen Herstellung des Fadenwickels wird der Schutzschlauch von der Rinne in Längs ichtung auf den bzw. die Fadenwickel abgeschoben. Der Fadenwickei wird sodann aus der Rinne herausgenommen, so daß auch er frei ist. Sodann wird der gestauchte Schutzschlauch über den gesamten Umfang des Fadenwickels hinübergescho¬ ben. Seine Enden werden ineinandergesteckt und vorzugs¬ weise miteinander vernäht. . Der Schutzschlauch weist eine solche Ausgangslänge auf, daß er im Endzustand immer noch etwas länger ist als der bzw. die von ihm umgebenen Fadenwickel. Dadurch umgibt er mit leichtem Faltenwurf den bzw. die Fadenwickel.

Ein wesentliches Merkmal derartiger bekannter Rund¬ schlingen besteht darin, daß sie in den Anlagebereichen am Kranhaken oder an der Last eine sehr flach-ovale Querschnittsform einnehmen, bei der die Einzelfäden des bzw. der Fadenwickel v/eitgehend nebeneinander und nicht aufeinander liegen. Gerade dieser Umstand sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung auf die einzelnen ick- lungen des Fadenwickels.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rund¬ schlinge der eingangs genannten Art so auszubilden, daß die sehr flache, unter Lastangriff insbesondere in den Anlagebereichen sich einstellende Querschnittsform mög- liehst weitgehend bereits durch die Konstruktion der Rundschlinge vorgegeben ist bzw. daß die Einnahme einer solchen Flachquerschnittsform auch schon vor einem Last¬ angriff, insbesondere aber unter Last möglichst bereits durch konstruktive Vorgabe stimuliert wird. Diese Auf- gäbe wird durch das Kennzeichen des Anspruches 1 gelöst und erfährt durch das Kennzeichen des Anspruches 2 noch eine zusätzliche Unterstützungswirkung. Bei der Lösung gemäß Anspruch 2 könnten die Flachstege auch theore¬ tisch durch gegenseitiges Vernähen zweier aufeinander liegender Bänder in deren Randbereichen zu einem Schlauch gebildet sein .Die Flachstege lassen sich je¬ doch vorteilhaft leicht bereits bei der Webeherstellung des Schutzschlauches mit einarbeiten. Hierbei ist zu berücksichtigen, daß webtechnisch ein Schlauch ein Zwei- lagengewebe ist, dessen beide Lagen nicht miteinander verbunden sind. In ähnlicher Weise werden bekannte Zwei¬ lagen-Gurtbänder hergestellt, die sich von gewebten Schläuchen nur dadurch unterscheiden, daß ihre beiden Gewebelagen durch eine beim Weben eingearbeitete Binde- kette miteinander verbunden sind. Auch solche Zweila¬ gen-Gurtbänder lassen sich nach der Erfindung verwen¬ den. Erfindungsgemäß wird der genannte Flachsteg bzw. werden die genannten Flachstege dadurch gebildet, daß man beim Weben des Schutzschlauches in den gewünschten Flachstegbereichen eine Bindekette einarbeitet bzw. ein¬ laufen läßt. Die bindekettenfreien Bereiche des Zweila¬ gengewebes bilden dann den eigentlichen Schlauch.

Die Flachstege haben auch die Wirkung einer beidseiti- gen Verschleißschutzleiste.

Die weitere Erfindung betrifft einen aus einer derar¬ tigen Rundschlinge gebildeten Stropp. Mit Stropp be¬ zeichnet man solche Rundschlingen, bei denen zwei einan¬ der gegenüberliegende Rundschlingenteile in einem Zwi¬ schenbereich zwischen zwei Einhängeaugen aneinanderlie- gend zusammengefaßt bzw. miteinander verbunden sind. Die weitere Erfindung besteht nun darin, daß die gegen¬ seitige Verbindung der beiden Rundschlingenteile durch Vernähung ihrer einander gegenüberliegenden Flachstege miteinander erfolgt. Damit ist sichergestellt, daß die zur Herstellung der Verbindungsnaht verwendete Nähnadel nicht in den Fadenwickel einstechen und deren einzelnen Fäden beschädigen kann. Weiterhin ist dadurch sicherge¬ stellt, daß durch die Naht die freie, fü r die Funktions¬ fähigkeit der Rundschlinge bzw. des Stropps so wichtige Beweglichkeit der einzelnen Fäden gegenüber dem Schutz¬ schlauch und relativ zueinander nicht beeinträchtigt ist.

Die erfindungsgemäße Ausbildung des Stropps ermöglicht die Aufbringung einer Abriebschutzauflage - auch Ar¬ beitsfläche genannt - ebenfalls ohne Beschädigung des tragenden Fadenwickels bzw. ohne Beeinträchtigung der Rundschlingen- bzw. Fadenwickelfunktion nach dem Kenn- zeichen des Anspruches 5.

Weiterhin ist es durch die Erfindung möglich, gemäß dem Kennzeichen des Anspruches 6 in einfacher Weise Schutz¬ schläuche für die Einhängeaugen des Stropps verschiebe¬ sicher zu befestigen.

Nach dem Kennzeichen des Anspruches 7 ist es in einfa¬ cher Weise möglich, durch mehrere nebeneinander gelegte und erfindungsgemäß miteinander verbundene Rundschlin¬ gen oder Stropps eine Rundschlingenmatte ähnlich sol¬ cher herzustellen, wie diese z. B. zum Verlegen von

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Rohrleitungen verwendet wird.

Der Gegenstand der Erfindung wird an Hand der Figuren beispielsweise dargestellt. Es zeigen:

Fig . einen durch eine erfindungsgemäße Rundschlinge gelegten Querschnitt, Fig. einen Querschnitt durch einen Rundschlingenstrang in gegenüber der Ausführungsform gemäß Fig. 1 modifizierter Ausführungsform,

Fig . einen Querschnitt durch einen aus einer Rund¬ schlinge gemäß Fig. 2 hergestellten Stropp mit gegebenenfalls aufgenähter Abriebschutzauflage,

Fig eine modifizierte Ausführungsform eines Stropps gemäß Fig. 3,

Fig eine perspektivische Darstellung einer aus erfin¬ dungsgemäß ausgestalteten Rundschlingen herge¬ stellten Rundschlingenmatte,

Fig 6 eine Draufsicht auf die Rundschlingenmatte, . Fig 7 eine perspektivische Darstellung eines aus einer Rundschlinge gemäß Fig. 1 hergestellten Stropps,

Fig. 8 eine vergrößerte Detailansicht des oberen Ein¬ hängeauges gemäß Pfeil VIII in Fig. 7 mit in die Enden der Flachstegnaht eingenähtem Hüllschlauch¬ abschnitt.

Die insgesamt mit 1 bezeichnete Rundschlinge besteht aus einem Kern 2 in Form eines oder mehrerer Fadenwi¬ ckel und aus einem nahtlos gewebten, den Kern 2 in seiner Gesamtheit mit erheblicher Lose umgebencen Schutz-schlauch 3. An den Schutzschlauch 3 ist minde¬ stens ein von dessen Querschnitt seitlich abstehender Flachsteg 4 angewebt. Der Fadenwickel des Kerns 2 be¬ steht aus endlos in den Schlauch 3 eingezogenen moπo- filen Kunststofffäden .

Der Flachsteg 4 wird beim Schlauchwebevorgang einfach dadurch gebildet, daß über seine Breite 5 in das Zweila¬ gengewebe eine Bindekette eingearbeitet wird, wie dies jedem Webereifachmann geläufig ist.

Die in Fig. 2 dargestellte Rundschlinge 1 weist an zwei einander diagonal gegenüberliegenden Seiten des Schlauchquerschnittes je einen angewebten Flachsteg 4 bzw. 6 auf.

Bei dem in Fig. 3 im Querschnitt schematisch dargestell¬ ten Stropp 12 sind die aneinanderliegenden Flachstege 4 zweier nebeneinanderliegender Teile des Schutzschlau¬ ches 3 aufeinanderliegend durch die Naht 7 miteinander vernäht. Der Stropp 12 ist dadurch gebildet, daß im Zwi¬ schenbereich 8 zwischen den Einhängeaugen 9 zwei Rund¬ schlingenteile 10,11 aneinanderliegend zusammengefaßt sind.

Im Zwischenbereich 8 kann auf der Arbeitsseite des

Stropps 12 eine Abriebschutzauflage 13 in Form z. B. eines textilen Bandes durch Vernähung (Nähte 7,14) mit mindestens einem der Flachstege 4,6 aufgenäht bzw. befe¬ stigt sein.

Auf den Schutzschlauch 3 einer Rundschlinge 1 bzw. eines Stropps 12 Können zwei insbesondere nahtlose, die die Einhängeaugen 9 bildenden Schlauchabschnitte umhül¬ lende Hüllschlauchabschnitte, in Fig. 8 gestrichelt dar- gestellte Hüllschlauchabschnitte 15, aufgeschoben sein, deren Enden 16 in den Zwischenbereich 8 hineinragen und dort mit den Flachstegen 4 des Schutzschlauches 3 ver¬ näht sind.

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Fig. 5 zeigt eine unter Verwendung dreier Rundschlingen bzw. Stropps 3 bzw. 12 hergestellte, mit den Einhänge¬ augen 9 in ein Hebegeschirr 17 eingehängte Rundschlin¬ genmatte 18. Dabei liegen die Rundschlingen 3 nach Art von Stropps 12 gelegt nebeneinander. Sie sind durch Näh¬ te 7 bzw. 14 miteinander verbunden, die wiederum in die Flachstege 4 bzw. 6 eingebracht sind.

Bei den mit Hüllschlauchabschnitten 15 geschützten Ein¬ hängeaugen 9 des Stropps 12 werden die Hüllschlauchab¬ schnitte 15 vor dem Einziehen des Fadenwickels auf den Schutzschlauch 3 aufgeschoben. Das Einziehen des Faden¬ wickels ist - wie bereits eingangs erläutert - näher in DE-OS 27 16 056 beschrieben.