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Patent Searching and Data


Title:
SLIP FORM PAVER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2002/101150
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a slip form paver with a tractor (2) comprising a telescopic machine frame (4) which extends telescopically at least perpendicular to the direction of travel and whereon working devices are fixed. At least one of the working devices can be displaced perpendicularly to the direction of travel over the total working width along a longitudinal guide element (56). According to the invention, said longitudinal guide element (56) for the working device has a predetermined length and is mounted on the machine frame (4) in a freely displaceable manner, perpendicular to the direction of travel, without being adapted to a determined working width.

Inventors:
Aeschlimann, Werner (Kapelstraat 19, Grobbendonk, B-2280, BE)
Lenz, Martin (Zu den Auen 4, Grossmaischeid, 56276, DE)
Smolders, Raymond (Sint Jobsstraat, Herentals, B-2220, BE)
Application Number:
PCT/EP2002/006490
Publication Date:
December 19, 2002
Filing Date:
June 13, 2002
Export Citation:
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Assignee:
WIRTGEN GMBH (Hohner Strasse 2, Windhagen, 53578, DE)
Aeschlimann, Werner (Kapelstraat 19, Grobbendonk, B-2280, BE)
Lenz, Martin (Zu den Auen 4, Grossmaischeid, 56276, DE)
Smolders, Raymond (Sint Jobsstraat, Herentals, B-2220, BE)
International Classes:
E01C19/40; (IPC1-7): E01C19/40
Domestic Patent References:
WO1995028525A1
WO1995028525A1
WO1997004176A1
Foreign References:
DE19814052A1
DE19814052A1
Attorney, Agent or Firm:
Dallmeyer, Georg (Bahnhofsvorplatz 1, Deichmannhaus am Dom, Köln, 50667, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Gleitschalungsfertiger mit einem Traktor (2) bestehend aus einem zumindest in Querrichtung zur Fahrtrichtung teleskopierbaren Maschinenrahmen (4), an dem Arbeitseinrichtungen befestigt sind, wobei mindestens eine der Ar beitseinrichtungen quer zur Fahrtrichtung über die gesamte Arbeitsbreite ent lang einer Längsführung (56) verfahrbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsführung (56) für die Arbeitseinrichtung eine vorbestimmte Län ge aufweist und an dem Maschinenrahmen (4) quer zur Arbeitsrichtung ohne Anpassung an eine bestimmte Arbeitsbreite frei verfahrbar gelagert ist.
2. Gleitschalungsfertiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsführung (56) eine Länge aufweist, die mindestens der Mindestarbeits breite des teleskopierbaren Maschinenrahmens (4) entspricht.
3. Gleitschalungsfertiger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsführung (56) eine Länge aufweist, die kleiner als die maximale Ar beitsbreite des teleskopierbaren Maschinenrahmens (4) ist.
4. Gleitschalungsfertiger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Maschinenrahmen (4) einen sich quer zur Arbeitsrichtung erstreckenden Tragbalken (61) aufweist, der die Lagerung für die Längsfüh rung (56) aufnimmt.
5. Gleitschalungsfertiger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragbalken (61) mit Ansatzstücken verlängerbar ist.
6. Gleitschalungsfertiger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Längsführung (56) zwei mit vertikalem Abstand parallele Balken (60,62) aufweist.
7. Gleitschalungsfertiger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die La gerung für die Längsführung (56) aus mehreren in dem Maschinenrahmen (4) oder dem Tragbalken (61) gelagerten Rollen (66) besteht, die mit dem oberen und dem unteren Balken (60,62) der Längsführung (56) im Eingriff sind.
8. Gleitschalungsfertiger nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekenn zeichnet, dass der obere und untere Balken (60,62) der Längsführung (56) im Querschnitt rechteckig sind.
9. Gleitschalungsfertiger nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekenn zeichnet, dass die Führungsflächen der oberen und unteren Balken (60,62), die mit den Rollen (66) im Eingriff sind, unter einem Winkel von 30° bis 60°, vorzugsweise von 45° zu einer Horizontalebene geneigt sind.
10. Gleitschalungsfertiger nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekenn zeichnet, dass die Arbeitseinrichtung oder ein Laufwagen (70,128) für eine Ar beitseinrichtung zwischen dem oberen und unteren Balken (60,62) der Längs führung (56) innenseitig gelagert ist und die Längsführung (56) außenseitig an dem Maschinenrahmen (4) oder dem Tragbalken (61) gelagert ist.
11. Gleitschalungsfertiger nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn zeichnet, dass die Arbeitseinrichtung über mehrere in Querrichtung und in Vertikalrichtung beabstandete Rollen (68) entlang der Längsführung (56) ver fahrbar ist.
12. Gleitschalungsfertiger nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekenn zeichnet, dass die in Horizontalund in Vertikalrichtung beabstandeten Rollen (66,68) jeweils aus Rollenpaaren bestehen, deren Drehachsen in einer zur Fahrtrichtung parallelen, vertikalen Ebene unter einem Winkel von vorzugswei se 90° zueinander verlaufen.
13. Gleitschalungsfertiger nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekenn zeichnet, dass die Arbeitseinrichtung oder der Laufwagen (70 ; 128) über ein Zugseil (74a, 74b ; 75a, 75b) entlang der Längsführung (56) verfahrbar ist.
14. Gleitschalungsfertiger nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass auf jedem Längsträger (8) des Maschinenrahmens (4) oder an den Fahrwerken (14) beiderseits des Laufwagens (70 ; 128) jeweils eine Seilrolle (78,136) mit einem Seilrollenantrieb (82,140) angeordnet ist, mit dem das freie Ende des Zugseils (74a, 74b, 75a, 75b) aufwickelbar ist, wobei jeweils alternativ nur einer der Seilrollenantriebe (82 ; 140) ansteuerbar ist.
15. Gleitschalungsfertiger nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekenn zeichnet, dass eine flexible Hydraulikleitung (86) für die Arbeitseinrichtung über eine auf dem Maschinenrahmen (4) angeordnete Schlauchhaspel (90) mit dem Laufwagen (70 ; 128) oder die Arbeitseinrichtung verbunden ist. <BR> <BR> <P>16. Gleitschalungsfertiger nach einem der Anspr'ü'che.
16. 1 bis 15, dadurch gekenn<BR> zeichnet, dass eine Arbeitseinrichtung aus einem höhenversteiibaren, bezogen auf die Fahrtrichtung auf der Frontseite (21) des Maschinenrahmens (4) ange ordneten Schwertverteiler (94) besteht.
17. Gleitschalungsfertiger nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekerin zeichnet, dass eine Arbeitseinrichtung aus einem auf der Rückseite des Ma schinenrahmens (4) angeordneten Längsglätter (120) besteht.
18. Gleitschalungsfertiger nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekenn zeichnet, dass an dem Maschinenrahmen (4) ein an die Arbeitsbreite anpass barer in Querrichtung oszillierender Querglätter (150) aus zwei zur Bildung ei nes einstellbaren Dachprofils in der Mitte der Arbeitsbreite gelenkig miteinan der verbundenen Balkenteilen (154,158) befestigt ist.
19. Gleitschalungsfertiger nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekenn zeichnet, dass die Längsführung (56) seitlich über die Arbeitsbreite des Ma schinenrahmens (4) hinaus verfahrbar ist.
Description:
Gleitschalungsfertiqer Die Erfindung betrifft einen Gleitschalungsfertiger nach dem Oberbegriff des An- spruchs 1.

Derartige Gleitschalungsfertiger werden benötigt, um Straßendecken aus Beton herzustellen. Bekannte Gleitschalungsfertiger weisen einen Traktor auf, der aus einem Maschinenrahmen und mindestens zwei Fahrwerken besteht, die unter- schiedliche Arbeitseinrichtungen zum Verteilen und Glätten des Betons tragen.

Da die erwünschte Fahrbahnbreite aus Beton sich beispielsweise bei Einfäde- lungsspuren verändern kann, ist häufig ein Umbau der Gleitschalungsfertiger notwendig, der je nach erforderlichem Umfang der Umbauarbeiten mehrere. Ta- ge Umbauzeit in Anspruch nimmt.

Derartige Arbeitsunterbrechungen sind unerwünscht, so dass bereits Gleitscha- lungsfertiger entwickelt worden sind, deren Maschinenrahmen teleskopisch ver- breiter werden kann (W095/28525, W097/04176).

Während es verhältnismäßig einfach ist, die Rahmenbreite des Maschinenrah- mens teleskopisch zu verändern, kann es zu erheblichen Schwierigkeiten füh- ren, wenn zugleich auch die Arbeitseinrichtungen teleskopisch in der Arbeits- breite verändert werden müssen.

Aus der DE-A-198 14 052 ist bekannt, an dem Maschinenrahmen eine querver- laufende Schienenführung mit mindestens zwei teleskopierbaren Schienen an- zuordnen, wobei ein Laufwagen für eine Arbeitseinrichtung auf der Schienen- führung in Querrichtung verfahrbar ist. Eine derartige Vorrichtung ermöglicht es, eine Arbeitseinrichtung über die gesamte Arbeitsbreite zu verfahren, wobei auch bei einer Veränderung der Arbeitsbreite keine Umbaumaßnahmen erfor- derlich sind.

Der Laufwagen weist mehrere Laufrollen mit entsprechend der Anzahl der Schienen ; parallel nebeneinander angeordneten Laufrillen auf, so dass mindes- tens eine der Laufrillen mit einer der Schienen im Eingriff ist. Auf diese Weise ist der Laufwagen unabhängig von der eingestellten Arbeitsbreite über die gesamte Arbeitsbreite befahrbar.

Nachteilig ist bei der bekannten Lösung, dass durch die Unterteilung der Schie- nenführung in Querrichtung die Steifigkeit für den Laufwagen nicht ausreichend ist, wenn über die an dem Laufwagen befestigte Arbeitseinrichtung hohe Kräfte ausgeübt werden. Außerdem wird der Laufwagen aufgrund des Übergangs von dem einen auf das andere Schienenelement nicht kontinuierlich stufenlos ge- führt.

Der Erfindung liegt demzufolge die Aufgabe zugrunde, einen Gleitschalungsfer- tiger der eingangs genannten Art derart weiterzuentwickeln, dass eine Ar- beitseinrichtung übergangslos quer zur Fahrtrichtung über die gesamte Arbeits- breite bei hoher Steifigkeit der Längsführung verfahrbar ist.

Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die Merkmale des Anspruchs 1.

Die Erfindung sieht in vorteilhafter Weise vor, dass die Längsführung für die Ar- beitseinrichtung eine vorbestimmte Länge aufweist und an dem Maschinenrah- men quer zur Arbeitsrichtung ohne Anpassung an eine bestimmte Arbeitsbreite frei verfahrbar gelagert ist. Die Längsführung ist einstückig, so dass die Ar- beitseinrichtung auf der Längsführung ohne jeglichen Übergang beliebig hin- und herverfahrbar ist. Desweiteren ist die Längsführung selbst an dem Maschi- nenrahmen quer zur Arbeitsrichtung verfahrbar, ohne dass eine Anpassung an eine bestimmte Arbeitsbreite notwendig ist. Da die Längsführung frei verfahrbar ist, wird sie nur dann bewegt, wenn dies aufgrund des Fahrweges der Ar- beitseinrichtung erforderlich ist. Die Lagerung der Längsführung an dem Ma- schinenrahmen ermöglicht eine hohe Steifigkeit der Konstruktion, so dass die Arbeitseinrichtung auch mit hohen Kräften belastet werden kann, ohne dass Verformungen auftreten.

Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Längsführung eine Länge aufweist, die mindestens der Mindestarbeitsbreite des teleskopierbaren Maschinenrahmens entspricht. Wird der Gleitschalungsfertiger mit seiner Mindestarbeitsbreite be- trieben, muss die Längsführung nicht bewegt werden, wenn die Arbeitseinrich- tung über die Arbeitsbreite hin-und hergefahren wird.

Desweiteren kann die Längsführung eine Länge aufweisen, die kleiner als die maximale Arbeitsbreite des teleskopierbaren Maschinenrahmens ist. Dabei ist es möglich, dass die Längsführung bei Einstellung der Mindestarbeitsbreite des te- leskopierbaren Maschinenrahmens seitlich über die Arbeitsbreite übersteht, wenn beispielsweise die Mindestarbeitsbreite eingestellt ist.

Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Maschinenrahmen einen sich quer zur Arbeitsrichtung erstreckenden Tragbalken aufweist, der die Lagerung für die Längsführung aufnimmt. Der Tragbalken kann dabei so gestaltet sein, dass die Lagerung für die Längsführung eine hohe Steifigkeit aufweist und infolgedessen einer Verformung der Führungseinrichtungen für die Arbeitseinrichtung entge- genwirken.

Der Tragbalken kann mit Ansatzstücken verlängerbar gestaltet sein. Auf diese Weise kann bei Bedarf mit geringem Aufwand der Fahrweg der Längsführung verlängert werden.

Die Längsführung weist zwei mit vertikalem Abstand parallele Balken auf. An dieser Längsführung kann entweder eine Arbeitseinrichtung unmittelbar oder ein Laufwagen, an dem eine Arbeitseinrichtung befestigt ist, verfahrbar gelagert sein.

Die Lagerung für die Längsführung besteht aus mehreren in dem Maschinen- rahmen oder dem Tragbalken gelagerten Rollen, die mit dem oberen und unte- ren Balken der Längsführung im Eingriff sind.

Dabei kann vorgesehen sein, dass der obere und untere Balken der Längsfüh- rung im Querschnitt rechteckig sind. Die Führungsflächen der oberen und un- teren Balken, die mit den Rollen im Eingriff sind, sind unter einem Winkel von 30° bis 60°, vorzugsweise von 45° zu einer Horizontalebene geneigt. Auf diesen Führungsflächen können dann die entsprechend der Neigung der Führungsflä- chen an dem Maschinenrahmen bzw. an dem Tragbalken gelagerten Rollen ab- rollen.

Die Arbeitseinrichtung oder ein Laufwagen für eine Arbeitseinrichtung ist zwi- schen dem oberen und dem unteren Balken der Längsführung innenseitig gela- gert, während die Längsführung außenseitig an dem Maschinenrahmen gelagert ist. Auf diese Weise kann sich die Arbeitseinrichtung bzw. der Laufwagen inner- halb der Länge der Längsführung hin-und herbewegen, wobei gleichzeitig die Längsführung bei Bedarf quer zur Fahrtrichtung verfahrbar ist.

Die Arbeitseinrichtung oder der Laufwagen ist über ein Zugseil auf der Längs- führung verfahrbar.

Vorzugsweise ist auf jedem Längsträger des Maschinenrahmens oder an dem Fahrwerken beiderseits des Laufwagens jeweils eine Seilrolle mit einem Seilrol- lenantrieb angeordnet, mit dem das jeweilige freie Ende des Zugseils aufwickel- bar ist, wobei alternativ nur einer der Seilrollenantriebe ansteuerbar ist. Die vorzugsweise hydraulischen Seilrollenantriebe werden beispielsweise über ein 4/3-Wegeventil angesteuert.

Der Laufwagen ist bei einer vorteilhaften Weiterbildung mit flexiblen Hydraulik- leitungen verbunden, die über eine Schlauchhaspel zugeführt werden. Der Hydraulikanschluss an dem Laufwagen ermöglicht es, Hydraulikantriebe der an dem Laufwagen befestigten Arbeitseinrichtung mit Drucköl zu versorgen.

Die Arbeitseinrichtung kann beispielsweise aus einem höhenverstellbaren Schwertverteiler bestehen.

An dem Grundrahmen kann auf der Frontseite eine höhenverstellbare Vorder- wand befestigt sein, die zu beiden Seiten jeweils ein teleskopierbares Wandele- ment aufweist. Die Vorderwand ist mit den teleskopierbaren Wandelementen ohne Umbau an eine veränderte Arbeitsbreite des Gleitschalungsfertigers an- passbar und kann bei der teleskopischen Verbreiterung des Maschinenrahmens automatisch auf die erforderliche Arbeitsbreite ausgefahren werden.

Die Vorderwandelemente sind gelenkig einerseits mit der Vorderwand und an- dererseits gelenkig und höhenverstellbar mit dem Längsträger verbunden. Da- durch können die Vorderwandelemente hinsichtlich des Neigungswinkels einge- stellt werden.

Die an dem Laufwagen befestigte Arbeitseinrichtung kann aus einem Längs- glätter bestehen.

An dem Grundrahmen kann desweiteren ein Querglätter aus zwei in der Mitte der Arbeitsbreite zur Bildung eines Dachprofils gelenkig miteinander verbunde- nen Bohlenteilen befestigt sein.

Der Neigungswinkel der Bohlenteile kann über eine zwischen den Bohlenteilen wirkende Kolben-Zylindereinheit einstellbar sein. Ein Anschlag begrenzt dabei den Neigungswinkel nach unten, so dass negative Neigungswinkel nicht einstell- bar sind.

Die Bohlenteile oder an diesen befestigte Verlängerungsbohlen können in Quer- richtung verlaufende Gleitschienen aufweisen, auf denen die Längsträger in Querrichtung gleiten können, so dass die Bohlenteile oder deren Verlängerung über die Längsträger seitlich heraustreten können. Auf diese Weise ist auch bei einem Querglätter gewährleistet, dass eine Anpassung an unterschiedliche Ar- beitsbreiten in einem weiten Bereich möglich ist, und dass bei einer größeren Verstellung der Arbeitsbreite lediglich der An-oder Abbau von Verlängerungs- stücken erforderlich ist.

Dabei ist vorgesehen, dass die Bohlenteile an den Längsträgern höhenverstell- bar befestigt sind.

Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert : Es zeigen : Fig. 1 eine Draufsicht auf den Gleitschalungsfertiger, Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. 1, Fig. 3 eine Frontansicht des Maschinenrahmens, Fig. 4 eine Frontansicht der Betonmulden, Fig. 5 das Detail V in Fig. 4, Fig. 6 den Zwischenrahmen mit den darin befestigten Betonmulden, Fig. 7 eine Draufsicht auf die Betonmulden mit Vibrations-Verflüssigungs- einrichtungen, Fig. 8 einen Schwertverteiler, Fig. 9 eine Frontansicht der Längsführung, Fig. 10 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Längsführung eines Längsglätters, Fig. 11 eine teleskopierbare Vorderwand, Fig. 12 eine Draufsicht auf die Vorderwand, Fig. 13 einen Querschnitt durch Linie XIII-XIII in Fig. 12, Fig. 14 die Frontansicht eines Querglätters, Fig. 15 eine Seitenansicht des Querglätters, und Fig. 16 eine schematische Darstellung der Schwenkbarkeit der Fahrwerke.

Der Gleitschalungsfertiger weist einen Traktor 2 auf, der aus einem Maschinen- rahmen 4 mit parallel zur Arbeitsrichtung verlaufenden Längsträgern 8 und aus teleskopierbaren, quer zur Arbeitsrichtung verlaufenden Querträgern 18 zur va- riablen Einstellung der Arbeitsbreite besteht. Die Querträger sind in einem Grundrahmen 20 gelagert, wobei insgesamt vier Querträger 18 von einem in der Mitte der Arbeitsbreite angeordneten Grundrahmen 20 abstehen und mit den Längsträgern 8 verbunden sind.

Die Querträger 18 sind in dem Grundrahmen 20 versetzt zueinander angeord- net, so dass beispielsweise die Arbeitsbreite zwischen 3 m und 6 m variierbar ist. Die Querträger 18 können auch doppelt teleskopierbar sein, falls erheblich größere Arbeitsbreiten einstellbar sein sollen.

An den vorderen und hinteren Enden der Längsträger 8 ist jeweils ein Fahrwerk 14 parallelogrammartig geführt angelenkt. Zur Parallelogrammführung, die eine Spurweitenverstellung ohne Veränderung der Arbeitsbreite zuläßt, sind jeweils zwei Parallelogrammlenker 16 vorgesehen, die die Fahrwerke 14 gelenkig mit dem Längsträger verbinden.

Zusätzlich können die Fahrwerke an den Enden der Längsträger 8 um einen Winkel von 90° verschwenkt werden, so dass der Gleitschalungsfertiger quer zu seiner Arbeitsrichtung auf einen Tieflader verladen werden kann, ohne die ma- ximal zulässige Transportbreite zu überschreiten (Fig. 16).

Die Fahrwerke 14 erlauben desweiteren eine Höhenverstellung des Maschinen- rahmens in bekannter Weise.

Die Betonmulden 28,32 sind wie aus den Fign. 1 und 2 ersichtlich in Arbeit- richtung hintereinander angeordnet und überdekken gemeinsam die eingestellte Arbeitsbreite. Die Betonmulden 28,32 sind dabei außenseitig, ortsfest und ge- lenkig an den Längsträgern 8 befestigt. Bei teleskopischer Veränderung der Ar- beitsbreite über die Querträger 18 werden automatisch auch die Betonmulden 28,32 auseinandergezogen oder zusammengeschoben. Dabei gleiten die Be- tonmulden 28,32 an ihren Oberkanten in dem Zwischenrahmen 24, der bei- spielsweise zur Führung der Betonmulden 28,32 vier Doppel-T-Profile aufweisen kann (Fig. 6). Die Betonmulden 28,32 sind an dem Zwischenrahmen 24 in Querrichtung verschiebbar gelenkig gelagert. Das Gelenk wird beispielsweise ü- ber eine Klemmleiste 22 gebildet, die einen Schenkel des Doppel-T-Profils (25) unter Federvorspannung klemmend hält (Fig. 5 und Fig. 6).

Bei der Verstellung der Arbeitsbreite ändert sich auch der Neigungswinkel der Betonmulden 28,32.

Mit Hilfe der Höhenverstellung des Zwischenrahmens 25 kann sehr schnell die gewünschte Neigungswinkel der Betonmulden 28,32 eingestellt werden, ohne dass eine erneute Nivellierung des Gleitschalungsfertigers notwendig wäre. Mit Hilfe der Höhenverstelleinrichtung 36 kann beispielsweise ein Dachwinkel zwi- schen 0 und 3° schnell eingestellt werden. Die Höhenverstelleinrichtungen 36 können aus einem Spindel-Mutterantrieb bestehen. Die Mutter ist dabei außen- seitig mit einem Ritzel 48 versehen und wird relativ zu dem Grundrahmen 20 in Axialrichtung ortsfest gehalten. Eine umlaufende Kette 44, die von einem An- triebsmotor 42 mit Ritzel angetrieben wird, ist mit allen vier Spindelmuttern ge- koppelt, so dass alle Höhenverstelleinrichtungen 36 gleichzeitig und gleichför- mig angetrieben werden. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind vier Höhenverstelleinrichtungen 36 zwischen Grundrahmen 20 und Zwischenrahmen 24 vorgesehen. Alternativ können auch Kolben-Zylindereinheiten in Kornbinati- on mit einem Wegmeßsystem als Höhenverstelleinrichtungen 36 verwendet werden.

In Fahrtrichtung vor den Betonmulden 28,32 sind in üblicher Weise aus mehre- ren Vibrationsflaschen bestehende Verflüssigungseinrichtungen 26 angeordnet.

Die äußeren Enden der Betonmulden 28,32 sind gelenkig an einem mit den Längsträgern 8 verbundenen Tragarm gelagert und weisen an ihren freien En- den eine Seitenschalung 34 auf.

Die Fig. 8 zeigt einen Schwertverteiler 94 mit einem höhenverstellbaren pflug- ähnlichen Schwert 96, das mit Hilfe eines Laufwagens 70 und einer Längsfüh- rung 56 über die gesamte Arbeitsbreite hin-und herbewegt werden kann.

Der Laufwagen 70 wird mit Hilfe eines Zugseils 74 a, 74b bewegt, wobei eine Seilwinde 78 mit einem Antrieb 82 auf den Längsträger 8 angeordnet sind. Die Seilwindenantriebe 82 bestehen aus Hydraulikmotoren. Es wird immer nur ein Motor angetrieben, wobei der Laufwagen 70, je nachdem welcher Motor ange- trieben wird, sich in der Zeichnung nach links bzw. nach rechts bewegt.

Zur Hydraulikversorgung des Hubzylinders 72 sind aufrollbare flexible Hydrau- likleitungen 86 vorgesehen, die von einer, beispielsweise an dem Maschinen- rahmen 4 befestigten Schlauchhaspel 90 abwickelbar sind und unter Spannung gehalten werden.

Die Längsführung 56 weist eine vorbestimmte Länge auf, die mindestens der Mindestarbeitsbreite des teleskopierbaren Maschinenrahmens entsprechen kann und die kleiner als die maximale Arbeitsbreite des teleskopierbaren Maschinen- rahmens sein sollte.

Die in den Fign. 8 und 9 ersichtliche Längsführung 56 kann zwei mit vertikalem Abstand parallele Balken 60,62 aufweisen, die Führungsflächen für mehrere in dem Maschinenrahmen 4 oder in einem Tragbalken 61 gelagerte Rollen 66 bil- den. Die Rollen sind in den Tragbalken 61 oder an dem Maschinenrahmen 4 paarweise gegenüberliegend mit vertikalem Abstand sowie mit seitlichem hori- zontalen Abstand angeordnet, wobei die Rollen 66 mit dem oberen und unteren Balken 60,62 auf der Außenseite der Balken im Eingriff sind. In den Fign. 8 und 9 sind in Querrichtung des Gleitschalungsfertigers jeweils Rollenpaare für den oberen und den unteren Balken 60,62 vorgesehen ; es versteht sich dass auch mehr als drei Rollenpaare nebeneinander angeordnet sein können. Die Lauf-o- der Führungsflächen der oberen und unteren Balken 60,62, die mit den Rollen 66 im Eingriff sind, verlaufen relativ zu einer Horizontalebene unter einem Win- kel von 30° bis 60°, vorzugsweise 45°.

Fig. 10 zeigt die Anordnung der Rollen 66 in dem Tragbalken 61, wobei die Ach- sen der Rollen 66 eines Rollenpaares sich unter einem Winkel von 90° schnei- den. Die Balken 60,62 sind, wie am besten aus Fig. 10 ersichtlich, im Quer- schnitt rechteckförmig, wobei die Führungsflächen für die Rollen 66 unter einem Winkel von 45° zu einer Horizontalebene verlaufen. Alternativ können die Bal- ken 60,62 auch im Querschnitt kreisförmig sein, wobei dann die Laufflächen der Rollen dem Krümmungsradius der Balken 60,62 angepasst sind.

Die Längsführung 56 in Fig. 8 ist lediglich schematisch dargestellt, kann aber im einzelnen entsprechend der detaillierteren Darstellung der Fig. 9 gestaltet sein.

Die Längsführung 56 nimmt innenseitig einen Laufwagen 70 (Fig. 8) bzw. einen Laufwagen 128 (Fig. 10) auf, an dem eine Arbeitseinrichtung befestigt werden kann, die über die gesamte Arbeitsbreite des Gleitschalungsfertigers hin-und herbewegt werden soll.

Der Laufwagen 70,128 weist ebenfalls in Horizontal-und in Vertikalrichtung beabstandete Rollen 68 auf, deren Drehachsen in einer zur Fahrtrichtung paral- lelen, vertikalen Ebene vorzugsweise unter einem Winkel von 90° zueinander verlaufen und innenseitig zwischen den Balken 60,62 auf den innenseitigen Führungsflächen der Balken 60,62 ablaufen. Selbstverständlich können die in- nenseitigen Führungsflächen der Balken 60,62 auch nicht rechtwinklig zueinan- der verlaufen, wenn die Balken 60,62 eine andere Querschnittsform aufweisen.

Der Laufwagen 70,128 oder die mit entsprechend Fig. 10 angeordneten Rollen 68 versehene Arbeitseinrichtung kann über die gesamte Länge der Längsfüh- rung 56 hin-und herbewegt werden. Ist eine größere Arbeitsbreite erforderlich kann sich die Längsführung 56 aufgrund ihrer Lagerung in dem Tragbalken 61 bzw. an dem Maschinenrahmen 4 ebenfalls frei in Querrichtung zur Fahrtrich- tung bewegen, so dass der Laufwagen 70,128 oder die jeweilige Arbeitsein- richtung über die gesamte Arbeitsbreite des teleskopierbaren Maschinenrah- mens verfahrbar ist, ohne dass eine Einstellung der Arbeitsbreite oder ein Um- bau erforderlich wäre.

Die Längsführung 56 weist keinen eigenen Antrieb auf, so dass die Bewegung der Längsführung 56 allein von den auf sie einwirkenden Kräften der Ar- beitseinrichtung abhängt. Es ist auch nicht erforderlich, eine bestimmte Arbeits- breite einzustellen, weil unterschiedliche Arbeitsbreiten immer in vollem Umfang zur Verfügung stehen, so dass die effektive Arbeitsbreite allein von der Umsteu- erung des Laufwagens 70,128 abhängt.

Die Fig. 10 zeigt einen Längsglätter 120, der wie am besten aus Fig. 1 ersicht- lich ist, mit Hilfe mindestens einen parallel zur Arbeitsrichtung verlaufenden Trägers 122 an dem Grundrahmen 20 des Maschinenrahmens 4 befestigt ist.

Der Längsglätter 120 kann allerdings auch ohne Träger 122 direkt an dem Ma- schinenrahmen 4 befestigt sein. Der Längsglätter 120 kann ähnlich wie der Schwertverteiler 94 mit Hilfe eines Laufwagens 128 über die gesamte Arbeits- breite hin-und herbewegt werden.

Der Laufwagen 128 wird von einem Zugseil 75a, 75b angetrieben, das beider- seits der Längsführung 56 mit Hilfe jeweils einer Seilwinde 136 und dem zuge- hörigen Antrieb 140 aufgewickelt werden kann. Im Unterschied zu dem Aus- führungsbeispiel der Fig. 89 befinden sich die Seilwinden 136 nicht auf dem Längsträger 8 sondern auf den Fahrwerken 14, wie am besten aus Fig. 1 er- sichtlich.

Auch der Längsglätter 120 kann über eine Schlauchhaspel 90, wie bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 8, an flexible Hydraulikschläuche für den oszillie- renden Glätterbetrieb angeschlossen sein.

Die Fign. 11,12 und 13 zeigen eine variable Vorderwand 102, die aus einem ortsfesten Mittelstück 104 besteht, sowie zwei teleskopierbaren Vorderwand- elementen 108,112, die in Arbeitsrichtung, wie am besten aus Fig. 12 ersicht- lich ist, hintereinander angeordnet sind.

Die äußeren Vorwandelemente 104,108 sind über einen Mitnehmer an den Längsträgern 8 angebunden und werden bei einer Verbreiterung des Maschi- nenrahmens bei Veränderung der Arbeitsbreite entsprechend teleskopiert. Das Mittelstück 104 ist über zwei am Grundrahmen 20 befestigte Hubzylinder 116 parallel höhenverstellbar.

Die teleskopierbaren Vorderwandelemente 108,112 sind in Langlöchern 110 gelenkig an den Längsträgern 8 gelagert und können an ihren äußeren Enden ebenfalls über einen Hubzylinder 118 angehoben oder abgesenkt werden.

Die teleskopierbaren Vorderwandelement 104,108 umschließen, wie am besten aus Fig. 13 ersichtlich ist, das Vorderwandmittelstück 104 formschlüssig, wobei ausreichend Spiel besteht, so dass die Vorderwandelemente 108,112 auch bei einem Dachprofil teleskopierbar sind.

Die Fign. 14 und 15 zeigen ein Ausführungsbeispiel eines Querglätters 150. Der Querglätter 150 besteht aus zwei ca. 2,20 m breiten Bohlenteilen 154,158, die in der Maschinenmitte an ihrem unteren Rand in einem Gelenk 156 miteinander verbunden sind, um die Einstellung eines Dachprofils realisieren zu können. O- berhalb der beiden Bohlentelle 154,158 liegt horizontal eine Kolben- Zylindereinheit 162, die die beiden Bohlenteile 154,158 auseinanderdrücken kann. Um sicherzustellen, dass die beiden Bohlenteile 154,158 nicht nach unten in Form eines V-Profils durchhängen, begrenzt eine Hülse 166 den Abstand zwi- schen zwei Referenzpunkten der Bohlenteile 154,158.

Beiderseits der Bohlenteile 154,158 können Verlängerungsbohlen 120 ange- schraubt werden.

Mit Hilfe eines Exzenterantriebs 160 kann eine oszilierende Querbewegung des Querglätters mit Hilfe einer Schubstange 164 erzeugt werden. An den äußeren Enden der Bohlenteile 154,158 oder auf den Erweiterungen 170 (wie in Fig. 14 dargestellt) kann eine Gleitführung 174,176 montiert sein. Die Gleitführungen 174, 176 sind mit Hilfe einer Höhenverstelleinrichtung 168 und einem Anschlussstück 180 an dem Längsträger 8 befestigt.

Das Anschlussstück 180 kann dabei auf jeder Gleitführung 174,176 um jeweils ca. 700 mm gleiten. Der Querglätter kann somit ca. 1,40 m Breitenänderung des Traktors 2 ohne Umbau zulassen. Wird die Arbeitsbreite um 1,40 m ver- engt, stehen die Bohlenteile 154,158 bzw. die Verlängerungsbohlen 170 links und rechts jeweils um ca. 0,7 m über den Maschinenrahmen über. Mit Hilfe der Höhenverstelleinrichtung 168 kann der Querglätter manuell über eine Spindel in seiner Höhe verstellt werden. Diese Verstellung findet im mm-Bereich statt und dient zur Korrektur der Oberfläche auf ihre gewünschte Einbaudicke.