Maiterth, Eduard (Einsteinstr. 55, Heilbronn, 74074, DE)
Baumann, Anja Irene (Böllinger Str. 27, Heilbronn, 74078, DE)
Bertsch, Michael Steffen (Knoblochstr. 20, Heilbronn, 74078, DE)
Maiterth, Eduard (Einsteinstr. 55, Heilbronn, 74074, DE)
Baumann, Anja Irene (Böllinger Str. 27, Heilbronn, 74078, DE)
| 1. | Smart Card Connector (10) mit einem Gehäuse (11), das stationär an einem Gerät (1) anbringbar ist und mit einer eine Smart Card (9) auf nehmenden Schublade (12), die gleitend hinund herbewegbar am bzw. im Gehäuse (11) angeordnet ist, wobei die Hinund Herbewegung der Schublade (12) zwischen einem offenen Zustand und einem geschlossenen Zustand erfolgen kann, wo bei im geschlossenen Zustand die Smart Card (9) nicht entnehmbar ist und die Schublade (12) gegenüber einem stationären Bauteil (13) durch eine Dichtung (18) abdichtbar ist. |
| 2. | Connector nach Anspruch 1, wobei das Gehäuse als plattenförmiges Gehäuse (11) ausgebildet ist, an dem die ebenfalls plattenförmige Schublade (12) hinund herbewegbar geführt ist. |
| 3. | Connector nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Dichtung (18) in der Form eines umlaufenden vorzugsweise aus Gummi bestehenden Dich tungselements vorgesehen sind. |
| 4. | Connector nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Dichtung (18) an der Schublade (12) befestigt sind. |
| 5. | Connector nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Dich tung (18) unverlierbar eingespritzt ist. |
| 6. | Connector nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Dichtmittel an einer Gehäusefront (13) oder an irgendeinem anderen Teil des Geräts (1) befestigt sind. |
| 7. | Connector nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Schublade (12) ein vorderes Ende (Frontende) aufweist, welches in dem offenen Zustand des Connectors vorzugsweise in einem be schränkten Maße aus der Gehäuseplatte (11) herausragt, und wobei die Schublade (12) ferner ein hinteres Ende besitzt, welches sowohl im of fenen Zustand als auch im geschlossenen Zustand der Schublade (12) im Bereich der Gehäuseplatte (11) verbleibt, und wobei die Schublade (12) ferner Führungsmittel zur Zusammenarbeit mit am Gehäuse aus gebildeten Führungsmitteln aufweist. |
| 8. | Connector nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei Schließ stellungsrastoderverriegelungsmittel (40) vorgesehen sind, um die Schublade (12) an der Gehäuseplatte (11) im geschlossenen Zustand festzulegen. |
| 9. | Connector nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine Auswerfereinrichtung (22,23) innerhalb der Schublade (12) vorgesehen ist. |
| 10. | Connector nach Anspruch 9, wobei die Auswerferereinrichtung eine Fe der (22) sowie ein Kartenanlageelement (23) aufweist, um die einge setzte Karte (9) gegen eine Anlagefläche (24) ausgebildet an der Schublade (12) zu drücken. |
| 11. | Connector nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Dich tung (18) umlaufend in der Frontblende (17) der Schublade (12) vorge sehen ist. |
| 12. | Connector nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Dich tung (18) in die Frontblende (17) eingespritzt ist. |
| 13. | Connector nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Frontblende (17) eine Aussparung (52) aufweist, die um ihren Außen umfang herum verläuft und in der die Dichtung (18) angeordnet ist. |
| 14. | Connector nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei am Bo den der Ausnehmung (52) eine Vertiefung (56) ausgebildet ist, in der die Dichtung (18) verankert ist, wobei sich von einem in der Vertiefung sitzende Verankerungsteil aus mindestens eine Dichtlippe (61) senk recht weg erstreckt, um im geschlossenen Zustand mit ihrem freien En de in Kontakt mit einer stationären Dichtfläche (63) zu kommen, die vorzugsweise an einer Gehäusefront (13) ausgebildet ist. |
| 15. | Connector nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zur Spritzgussherstellung der Dichtung (18) in der Schublade (12) Kanäle (50,51) ausgebildet sind, die zur Zufuhr des die Dichtung (18) bilden den Materials dienen. |
| 16. | Connector nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei an der Unterseite (20) der Schublade (12) vorzugsweise mittig ein Puffer (19) ausgebildet ist, der aus einem Elastomer, z. B. Gummi, besteht und den Öffnungsweg der Schublade (12) begrenzt, dadurch, dass der Puffer (19) nach Durchlaufen des gewünschten Öffnungswegs auf eine An schlågfläche (73) auftrifft, die vorzugsweise an der Gehäusefront (13) oder irgendeinem anderen stationären Bauteil ausgebildet ist. |
| 17. | Connector nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Öffnungsweg der Schublade etwa 20% der Kartenlänge be trägt. |
| 18. | Connector nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass im Boden der Schublade eine Aussparung (74) ausgebildet ist, durch die ein Anheben der Karte (9) beispielsweise durch einen Finger eines Benutzers möglich ist, worauf die Auswerfer einrichtung (22,23) die Karte über die Oberkante der Frontblende schiebt. |
| 19. | Connector nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass die Frontblende gänzlich zusammen mit der Dich tung bzw. Dichtlippe aus Elastomer ausgebildet ist. |
Bei herkömmlichen Smart Card Connectoren der eingangs genannten Art kann es leicht passieren, dass Fremdstoffe in den Innenraum des Smart Card Connectors eindringen. Auch ist es möglich, dass ein unzulässiger Zugriff auf die eingesetzte Karte erfolgt, wodurch Betriebsstörungen hervorgerufen wer- den.
Ferner sind bekannte Smart Card Connector von relativ kompliziertem Aufbau und machen zahlreiche Einzelteile erforderlich. Schließlich tritt ein Nachteil bei vielen Smart Card Connectoren bekannter Bauart insofern auf, als durch das mögliche zu weite Herausziehen der Schublade Beschädigungen auftre- ten können. Speziell sei zum Stand der Technik auf die DE 19703007 hinge- wiesen.
Erfindungsgemäß wird ein Smart Card Connector gemäß Anspruch 1 vorge- sehen. Bevorzugte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Der erfindungsgemäße Smart Card Connector besitzt im geschlossenen Zu- stand eine dichte Frontblende, so dass keine Fremdstoffe in den Connector eintreten können. Ferner ist die Karte im geöffneten Zustand des Smart Card Connectors in der Schublade federbelastet und kann leicht durch Anheben über eine Aussparung am Boden der Schublade soweit ausgeworfen werden, dass sie mit den Fingern aus der Schublade entnommen werden kann. Ge- mäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist der Öffnungsweg der
Schublade bezüglich des Gehäuses des Smart Card Connectors begrenzt und zwar durch einen Puffer, der vorzugsweise in Verbindung mit der umlaufenden Dichtung der Frontblende hergestellt wird.
Weitere Vorteile, Ziele und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung ; in der Zeichnung zeigt : Fig. 1 eine Draufsicht auf die Unterseite eines ersten Ausführungsbeispiels eines Smart Card Connectors mit abgedichteter in ihrem geschlos- senen Zustand sich befindende Schublade, wobei nur ein Teil, d. h. etwas mehr als die Hälfte, des Connectors dargestellt ist, dessen fehlende Teile, was die vorliegende Erfindung anlangt, symmetrisch zur Mittellinie liegend zu denken sind ; Fig. 2 einen Schnitt längs Linie 2-2 in Fig. 1 ; Fig. 3 eine Vergrößerung des linken Teils der Fig. 2 ; Fig. 4 eine Vergrößerung des rechten Teils der Fig. 2 ; Fig. 5 eine Darstellung ähnlich Fig. 1, wobei hier der offene Zustand des Smart Card Connnectors dargestellt ist ; Fig. 6 einen Schnitt längs Linie 6-6 in Fig. 5, wobei man erkennt, dass die Smart Card noch nicht aus dem Smart Card Connector entnommen wurde ; Fig. 7 eine Vergrößerung des linken Teils der Fig. 6 ; Fig. 8 eine Vergrößerung des rechten Teils der Fig. 6 ; Fig. 9 ebenfalls den offenen Zustand ähnlich wie in Fig. 5, wobei aber hier die Smart Card im Verlaufe ihres Herausnehmens (oder Einsetzens) dargestellt ist, so dass sich eine noch zu beschreibende die Smart Card in deren eingesetzten Position vorspannende Feder 13 ent- spannt hat (oder entspannt ist) ; Fig. 10 einen Schnitt längs Linie 10-10 in Fig. 9 ; Fig. 11 eine Vergrößerung des linken Teils der Fig. 10 ; Fig. 12 eine Vergrößerung des rechten Teils der Fig. 10 ;
Fig. 13 eine außerordentlich schematisch perspektivische Ansicht wesentli- cher Elemente des erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels des im Detail in den Fig. 1 bis 12 dargestellten Smart Card Connectors.
Bevor auf die detaillierten Darstellungen der Fig. 1 bis 12 eingegangen wird, sei anhand der Fig. 13 ein Überblick über den eine Smart Card (im folgenden auch kurz"Karte"genannt) 9 aufnehmenden zusammen mit einem Gerät 1 zu verwendenden Smart Card Connector (im folgenden auch kurz"Connector" genannt) 10 gegeben. Der Connector 10 wird im allgemeinen zusammen mit dem die Daten der Karte 9 benötigenden Gerät 1 verwendet und wird dazu im allgemeinen in das Gerät 1 eingebaut oder angebaut.
Der Connector 10 weist ein Gehäuse 11 auf, welches beispielsweise am Ge- rät 1 befestigt ist. Das Gehäuse 11 kann, wie in Fig. 1 bis 12 dargestellt, plat- tenförmig sein und lediglich gewisse seitlich angeordnete Führungsteile besit- zen. Bei der Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels der Fig. 1 bis 12 wird daher das Gehäuse 11 als Gehäuseplatte 11 bezeichnet.
Gleitend hin-und herbewegbar ist im Gehäuse 11 (bzw. an der Gehäuseplatte 11) eine Schublade 12 gelagert, die zur Aufnahme der Smart Card 9 dient.
Benachbart zum vorderen Ende des Connectors 10 (vgl. Fig. 13), dort wo die Schublade 12 aus dem Smart Card Connector 10 herausragt, ist vorzugswei- se ein gesondertes als Gehäusefront 13 bezeichnetes Bauteil vorgesehen.
Die Gehäusefront 13 besitzt eine Öffnung in der Form eines Einführschlitzes 15, durch den die Schublade 12 verläuft. Die Schublade 12 ihrerseits ist vor- zugsweise mit einer Frontblende 17 an ihrer Vorderseite ausgestattet. In der Frontblende 17 ist eine vorzugsweise umlaufende, vorzugsweise aus Gummi bestehende Dichtung (Dichtmittel) 18 angeordnet und zwar vorzugsweise ein- gespritzt.
Insbesondere im Zusammenhang mit der Ausbildung der Dichtung 18 in der Frontblende 17 der Schublade 12 wird ebenfalls in der Schublade 12, und
zwar an deren Unterseite 20, ein in Fig. 13 nur außerordentlich schematisch angedeuteter Puffer 19 ausgebildet, der (vgl. dazu Fig. 7) zusammen mit einer Anschlagfläche 73 an der Gehäusefront 13 den Öffnungsweg der Schublade 12 begrenzt und am Ende des Öffnungswegs dämpft. Die Anordnung des Puf- fers 19 ist im einzelnen beispielweise der Fig. 7 und den Fig. 1 und 2 zu ent- nehmen.
In der Schublade 12 sind Kartenvorspannfedermittel 22 angeordnet, die über ein Kartenanlageelement 23 die in die Schublade 12 eingesetzte Smart Card 9 gegen eine Kartenanlagefläche 24 ausgebildet an der Frontblende 17 in Richtung des Pfeils 25 drückt.
Ferner sind sich an dem Gehäuse 11 abstützende Schubladenvorspannfe- dermittel 28 vorgesehen, welche die Schublade 12 in Richtung des Pfeils 29 in den offenen Zustand (Öffnungsstellung) vorspannen. Öffnungsstellungsari- tiermittel 30, die einen Haken 31 an der Schublade 12 und eine mit dem Ha- ken 31 zusammenarbeitende Hakenanlage 32 an dem Gehäuse 11 aufweisen, sind ebenfalls vorgesehen.
Die Beschreibung der Fig. 13 abschließend sei noch bemerkt, dass die Schublade 12 diese am Gehäuse 11 in dem geschlossenen Zustand (Schließ- zustand) festlegende Schließstellungsrastmittel 40 aufweist, die beispielswei- se durch einen Elektromagneten lösbar sind. Die Schließstellungsrastmittel 40 weisen vorzugsweise einen am Gehäuse 11 verschiebbar gelagerten und e- lektromagnetisch betätigbaren Rastschieber 41 auf, der mit einer an der Schublade 12 ausgebildeten Rastausnehmung 42 in und außer Eingriff kom- men kann.
Wie bereits oben kurz erwähnt, zeigen die Fig. 1 bis 4 den Smart Card Con- nector 10, und zwar in Fig. 1 weitgehend nur die Unterseite 20 der Schublade 12 sowie in Fig. 2 bis 4 mehrere Schnittansichten, und zwar alles in seinem geschlossenen Zustand (Schließposition), in den Fig. 5 bis 8 in seinem offe- nen Zustand (Öffnungsposition), ohne dass die Karte 9 entnommen ist, und in
den Fig. 9 bis 12 ebenfalls in einem offenen Zustand (Öffnungsposition), wo- bei die Karte 9 gerade entnommen wird. Die Darstellung der Fig. 9 bis 12 könnte auch den Fall darstellen, wo die Karte 9 gerade in die Schublade ein- gesetzt wird, um dann zusammen mit der Schublade 12 in den geschlossenen Zustand (Schließposition) gemäß den Fig. 1 bis 4 verschoben zu werden.
Ein wichtiges Merkmal des erfindungsgemäßen Connectors 10 ist in Fig. 3 dargestellt, wo man erkennt, dass im geschlossenen Zustand die Karte 9 ma- nipulationssicher im Connector 10 untergebracht ist und nicht entnommen werden kann. Erst wenn, beispielsweise durch Betätigung eines Elektromag- neten 70 (Fig. 13), die Schließstellungsrastmittel 40 gelöst werden, kann die Schublade 12 durch die Schubladenvorspannfedermittel 28 in den offenen Zustand bewegt werden. Es sei darauf hingewiesen, dass Fig. 1 die Rastaus- nehmung 42 ausgebildet an einer stegförmigen Verlängerung der Schublade 12 zeigt, wobei aber der Rastschieber 41 nicht dargestellt ist, aber auf der an der Gehäuseplatte 11 ausgebildeten Gleitfläche 43 verschieblich angeordnet zu denken ist.
Wie in Fig. 3 gezeigt, ist die Schublade 12 gegenüber dem Geräteäußeren abgedichtet. Im dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Dich- tung 18, wie schon erwähnt, eine umlaufende Dichtung 18 und diese wieder- um ist vorzugsweise in der vorzugsweise einstückig mit der Schublade 12 ausgebildeten Frontblende 17 untergebracht. Die Dichtung 18 sieht eine ins- besondere linienförmige Abdichtung gegenüber der Gehäusefront 13 vor. Die Gehäusefront 13 kann beispielsweise stationär in dem Gerät 1 vorgesehen sein, in das der Smart Card Connector 10 eingebaut werden soll. Es ist auch denkbar, dass ein der Gehäusefront 13 entsprechendes Bauteil am Gehäuse 11 bzw. der Gehäuseplatte 11 befestigt ist oder zusammen mit der Gehäuse- platte 11 durch Spritzguss hergestellt ist. Ferner ist denkbar, dass die Dich- tung 18 an der Gehäusefront 13 angeordnet ist und mit einer mit der Schubla- de 12 ausgebildeten Frontblende 17 oder irgendeinem anderen Teil daran zu- sammenwirkt.
Die z. B. in Fig. 3 veranschaulichte Ausbildungsform wird bevorzugt. Bei dem in den Fig. 1 bis 12 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Dichtung 18, wie schon betont, eine umlaufende Dichtung, die, wie in Fig. 3 gezeigt, um die Oberseite und die Unterseite herumläuft, die aber auch, wie andeutungsweise in Fig. 13 gezeigt ist, um die beiden schmäleren Seiten der Frontblende 17 herumläuft. Bevorzugterweise ist die Dichtung 18 unverlierbar in die Front- blende 17 eingespritzt. Dieses Einspritzen wird vorzugsweise gleichzeitig mit dem Spritzen mit der Frontblende 17 vorgenommen. Vorzugsweise ist die Frontblende 17 einstückig mit der Schublade 12 durch Spritzen aus Kunststoff hergestellt.
Um die Dichtung 18 zusammen mit dem Spritzvorgang der Frontblende 17 herstellen zu können, sind in der Unterseite 20 der Schublade 12 bogenförmi- ge Kanäle 50,51 eingelassen, die-vgl. dazu Fig. 3-an einer Ausnehmung 52 enden, die durch Stege 53,54 der Frontblende 17 gebildet wird. Im Boden der Ausnehmung 52 befindet sich ferner eine ebenfalls umlaufende Vertiefung 56, in der die Dichtung 18, die vorzugsweise aus Weichgummi besteht, veran- kert ist.
Die Dichtung 18-vgl. dazu Fig. 7-besitzt einen in die Vertiefung 56 einge- spritzten Verankerungsteil 60, von dem mittig eine Dichtlippe 61 senkrecht wegsteht, die mit einer in der Öffnung 15 der Gehäusefront 13 umlaufend ausgebildeten Dichtfläche 63 zusammenarbeitet. x Vorzugsweise gleichzeitig mit der Ausbildung der Dichtung 18 wird der bereits erwähnte Puffer 19 ausgebildet, der im einzelnen in Fig. 7 gezeigt ist und im Bereich einer zentralen mit den Kanälen 50,51 verbundenen Spritzvertiefung 57 an der Unterseite 20 der Schublade 12 ausgeformt ist. Der Puffer 19 ist an der zentralen Spritzvertiefung 57 und insgesamt an der Unterseite 20 der Schublade 12 beispielsweise auch an der in Fig. 7 gezeigten Anlagefläche 58 der Schublade 12 verankert. Von einem mit 64 in Fig. 7 bezeichneten Veran- kerungsteil des Puffers 19 erstreckt sich in etwa mittig ein Anschlag-bzw.
Dämpfungsteil 65 nach unten. Dieser Anschlagteil 65 besitzt eine Anschlag-
fläche 66, die in der in Fig. 7 gezeigten Öffnüngsposition des Connectors 10 bzw. der Schublade 12 an einer Anschlagfläche 73 der Gehäusefront 13 an- liegt.
Die Schublade 12 ist somit in dieser Öffnungsposition bezüglich ihres Öff- nungsweges begrenzt, da der Puffer 19 in der beschriebenen Weise an der Gehäusefront 13 zum Anschlag kommt. Wie man in Fig. 5 erkennt, ist in der dargestellten Öffnungsposition noch kein Eingriff der Öffnungsstellungsari- tiermittel 30 erforderlich. Nur bei einem Ausfall oder bei einer Abnutzung des Puffers 19 wird auf die Öffnungsstellungsaritiermittel 30 automatisch zurück- gegriffen werden.
Wie bereits im Zusammenhang mit der Übersicht gemäß Fig. 13 erläutert, ist der Connector 10 mit Kartenvorspannfedermitteln 22 ausgestattet. Diese Kar- tenfedervorspannmittel 22 umfassen die in den Fig. 1 bis 4 sowie 5 bis 8 zu- sammengedrückt dargestellte Feder 22, die sich um zum einen an einer an der Schublade 12 ausgebildeten Abstützung 80 und zum anderen an dem be- reits erwähnten Kartenanlageelement 23, welches hin-und herbeweglich in der Schublade 12 geführt ist, abstützt. Das Kartenanlageelement 23 bildet eine Anlagefläche 24 für das in den Connector 10 eingesetzte Ende der Karte 9. Bei eingesetzter Karte 9 drückt die Feder 22, wie in den Fig. 2 bis 4 ge- zeigt, die Karte 9 mit ihrem vorderen Ende gegen eine von der Frontblende 17 gebildete Anlagefläche 82 (Fig. 3).
Die Karte sitzt also, wie in den Fig. 1 bis 4 gezeigt, im geschlossenen Zustand des Smart Card Connectors 10 federbelastet in einer an der Oberseite der Schublade 12 gebildeten Ausnehmung 85 (Fig. 10 und 11) und wird durch die Feder 22 federbelastet (Fig. 2 und 6) gegen die Anlagefläche 82 gedrückt.
Dies gilt auch für die in den Fig. 5 bis 8 gezeigte Öffnungsstellung. Erst dann, wenn ein Benutzer mit einem Finger durch eine Aussparung 74 (Fig. 1) in der Schublade 12 greifend die federbelastete Karte 9 leicht anhebt, wird diese durch die Feder 22 soweit ausgeworfen oder ausgeschoben, dass sie leicht mit den Fingern aus der Schublade 12 entnommen werden kann. Dabei nimmt
dann die Feder 22 ihren in den Fig. 9 bis 12 gezeigten entlasteten Zustand an.
Wie bereits bemerkt, veranschaulicht der Zustand des Smart Card Connectors 10 gemäß den Fig. 9 bis 12 auch den Zustand, wo die Karte 9 eingesetzt wird, wobei dann beim Hineinschieben der Karte 9 die Feder 22 vorgespannt wird, so dass die Karte 9 mit ihrem linken oder vorderen Ende zur Anlage an die Anlagefläche 82 gedrückt wird, worauf dann die Schublade 12 entgegen der Kraft der Schubladenvorspannmittel 28 in die Gehäuseplatte 11 eingeschoben wird. Die in Fig. 13 angedeuteten Schubladenvorspannfedermittel 28 sind in den Fig. 1 bis 12 nicht gezeigt, sie sind aber in der Form von zwei Federn vorhanden, die sich jeweils an der Gehäuseplatte 11 und der Schublade 12 abstützen. Eine der beiden Federn kann beispielsweise unterhalb des zungenförmigen Schubladenteils 88 (Fig. 1) angeordnet sein. Eine weitere Feder ist symmetrisch zur Mittellinie 100 vorgesehen.
Zusammenfassend kann man sagen, dass der Smart Card Connector 10 in seinem geschlossenen Zustand vorzugsweise durch eine dichte Frontblende 17 zugriffsicher abgeschlossen ist. Ferner ist vorgesehen, dass sich die Schublade 12 in Folge der Wirkung des Puffers 19 bzw. hilfsweise die Öff- nungsstellungsaritiermittel 30 nur teilweise vorzugsweise in der Größenord- nung von 15 mm (d. h. etwa 20% der Kartenlänge) öffnet, wobei ferner die Entnahme der Karte 9 durch den Kartenvorspannfedermittel 22 verwendenden Auswerf-Mechanismus erleichtert wird.
Vorzugsweise trägt die Gehäuseplatte 11 sämtliche Einzelteile, wie Schalter, Betätigungsmagnet und sonstige elektronische Komponenten, wobei die Schublade 12 praktisch an der Außenseite der Gehäuseplatte 11 geführt läuft.
Abschließend sei noch auf ein wichtiges Merkmal hingewiesen, welches darin besteht, dass sogenannte Höcker oder sich nach oben erstreckende Vor- sprünge 200 vorgesehen sind, und zwar beispielsweise in Fig. 7. Diese Hö- cker sind an dem sich nach oben erstreckenden Teil des Stegs 54 ausgebildet
und erstrecken sich nach oben in der gleichen Höhe wie sich der vordere Steg 53 nach oben erstreckt. Vorzugsweise sind zwei Höcker vorgesehen, die in etwa in der Nähe der Aussparung 74 angeordnet sind. Diese Höcker 200 er- möglichen, wie in den Fig. 10 und 11 gezeigt, ein Herausspringen der Karte 9 aus der Schublade, wenn beispielsweise ein Benutzer mit einem Finger durch die Aussparung 74 von unten drückend die Karte 9 anhebt, so dass diese in die in Fig. 10 gezeigte Position springt. Die Karte 9 springt also praktisch über die Oberkante der Schublade gebildet durch die Stege 53 und 54 hinaus.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung könnte die gesamte Frontblende 17 zusammen mit der Dichtung aus einem Elastomer ausgebildet sein. Wie be- reits oben erwähnt, besteht der Puffer 19 vorzugsweise aus einem Elastomer, beispielsweise Gummi. Ferner sei darauf hingewiesen, dass, nicht wie in der Zeichnung gezeigt, nur eine Dichtlippe 61 vorgesehen ist, sondern es können auch zwei oder mehrere Dichtlippen vorgesehen sein.
Bezuqszeichenliste 1 Gerät 9 Smart Card (Karte) 10 Smart Card Connector 11 plattenförmiges Gehäuse, Gehäuseplatte 12 Schublade 13 Gehäusefront 15 Öffnung, Einführschlitz 17 Frontblende 18 umlaufende Dichtung 19 Puffer 20 Unterseite der Schublade 21 Vertiefung 22 Kartenvorspannfedermittel 23 Kartenanlageelement 24 Kartenanlagefläche 25 Pfeil 28 Schubladenvorspannfedermittel 29 Pfeil 30 dffnungsstellungsaritiermittel 31 Haken an Schublade 32 Hakenanlage an Gehäuse 40 Schließstellungsrastmittel 41 elektromagnetbetätigter Rastschieber 42 Rastausnehmung an Schublade 43 Gleitfläche an Gehäuse 50 Kanal 51 Kanal 52 Ausnehmung 53 Steg 54 Steg 56 Vertiefung
57 zentrale Spritzvertiefung 58 Anlagefläche 60 Verankerungsteil 61 Dichtlippe 63 Dichtfläche 64 Verankerungsteil 65 Anschlagteil bzw. Dämpfungsteil 70 Elektromagnet 73 Anschlagfläche 74 Aussparung 80 Schubladen..
82 Anlagefläche 85 Ausnehmung 88 Schubladenteil 100 Mittellinie 200 Höcker, Vorsprünge
Next Patent: METHOD AND STATION FOR INTERROGATING ELECTRONIC LABELS
