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Patent Searching and Data


Title:
SNIPS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/129507
Kind Code:
A2
Abstract:
Disclosed is a pair of snips, having a snips head (18) comprising: a first snips limb (20) and a second snips limb (22), hinged together to pivot about a first pivot axis (26) by means of a first pivot bearing (24); a holding system (12) comprising a first handle (14) and a second handle (16), hinged together to pivot about a second pivot axis (30) by means of a second pivot bearing (28), the first snips limb (20) being hinged on the first handle (14) to pivot about a third pivot axis (34) by means of a third pivot bearing (32) and the second snips limb (22) being hinged on the second handle (16) to pivot about a fourth pivot axis (38); and a locking system (72), by means of which a closed position of the snips head (18) can be locked. A cover system (124) covers at least one of the following transversely to the third pivot axis, at least in the closed position: the second pivot bearing (28), the third pivot bearing (32), the fourth pivot bearing (36), the locking device (72).

Inventors:
BASTIAN, Uwe (Pestalozzistrasse 11, Bietigheim-Bissingen, 74321, DE)
Application Number:
EP2017/051282
Publication Date:
August 03, 2017
Filing Date:
January 23, 2017
Export Citation:
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Assignee:
BESSEY TOOL GMBH & CO. KG (Mühlwiesenstrasse 40, Bietigheim-Bissingen, 74321, DE)
International Classes:
B26B13/26
Domestic Patent References:
WO2011089028A12011-07-28
Foreign References:
EP1454695A22004-09-08
Attorney, Agent or Firm:
HOEGER, STELLRECHT & PARTNER PATENTANWÄLTE MBB (Uhlandstrasse 14 c, Stuttgart, 70182, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Schere, umfassend einen Scherenkopf (18) mit einem ersten Scherenschenkel (20) und einem zweiten Scherenschenkel (22), welche durch ein erstes Schwenklager (24) um eine erste Schwenkachse (26) schwenkbar aneinander angelenkt sind, eine Halteeinrichtung (12) mit einem ersten Handgriff (14) und einem zweiten Handgriff (16), welche durch ein zweites Schwenklager (28) um eine zweite Schwenkachse (30) schwenkbar aneinander angelenkt sind, wobei der erste Scherenschenkel (20) an dem ersten Handgriff (14) durch ein drittes Schwenklager (32) um eine dritte Schwenkachse (34) schwenkbar angelenkt ist und der zweite Scherenschenkel (22) an dem zweiten Handgriff (16) um eine vierte Schwenkachse (22) schwenkbar angelenkt ist, und eine Verriegelungseinrichtung (72), durch welche eine geschlossene Stellung des Scherenkopfs (18) verriegelbar ist, gekennzeichnet durch eine Abdeckungseinrichtung (124), welche mindestens in der geschlossenen Stellung mindestens eines der folgenden quer zu der dritten Schwenkachse abdeckt: das zweite Schwenklager (28), das dritte Schwenklager (32), das vierte Schwenklager (36), die Verriegelungseinrichtung (72). Schere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckungseinrichtung (124) entweder (i) an dem ersten Handgriff (14) fixiert ist und der zweite Handgriff (16) relativ zu der Abdeckungseinrichtung (124) beweglich ist, oder (ii) dass die Abdeckungseinrichtung an dem zweiten Handgriff (16) fixiert ist und der erste Handgriff (14) relativ zu der Abdeckungseinrichtung beweglich ist.

Schere nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in jeder relativen Stellung des ersten Handgriffs (14) zu dem zweiten Handgriff (16) die Abdeckungseinrichtung (124) die Verriegelungseinrichtung (72) und das zweite Schwenklager (28) abdeckt, und (i) das dritte Schwenklager (32) abdeckt, wenn die Abdeckungseinrichtung an dem ersten Handgriff (14) angeordnet ist, oder (ii) das vierte Schwenklager abdeckt, wenn die Abdeckungseinrichtung an dem zweiten Handgriff (16) angeordnet ist.

Schere nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckungseinrichtung (124) ein erstes Ende (150) aufweist, welches dem Scherenkopf (18) zugewandt ist, und ein zweites Ende (152) aufweist, welches dem Scherenkopf (18) abgewandt ist, wobei die Abdeckungseinrichtung (124) an dem zweiten Ende (152) eine größere Breite (158) quer zu der dritten Schwenkachse (34) aufweist als an dem ersten Ende (150).

Schere nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (158) der Abdeckungseinrichtung (124) in einer Richtung (160) von dem ersten Ende (150) zu dem zweiten Ende (152) hin sich vergrößert.

6. Schere nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der geschlossenen Stellung ein Zwischenraum (154) zwischen dem ersten Handgriff (14) und dem zweiten Handgriff (16) liegt und die Abdeckungseinrichtung (124) den Zwischenraum (154) mit dem zweiten Ende (152) begrenzt.

7. Schere nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abstand (156) zwischen dem ersten Handgriff (14) und dem zweiten Handgriff (16) an dem zweiten Ende (152) der Abdeckungseinrichtung (124) mindestens 0,8 cm und insbesondere mindestens 1 cm beträgt.

8. Schere nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckungseinrichtung (124) in einer Draufsicht in einer Richtung parallel zu der dritten Schwenkachse (34) eine dreieck- förmige oder trapezförmige Gestalt hat.

9. Schere nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckungseinrichtung (124) mindestens eine Abdeckplatte (146; 148) aufweist.

10. Schere nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckungseinrichtung (124) eine erste Abdeckplatte (146) und eine beabstandete zweite Abdeckplatte (148) aufweist, zwischen welchen Teilbereiche des ersten Handgriffs (14) und des zweiten Handgriffs (16) positioniert sind, wobei insbesondere die erste Abdeckplatte (146) und die zweite Abdeckplatte (148) mindestens näherungsweise parallel zueinander sind .

11. Schere nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der ersten Abdeckplatte (146) und der zweiten Abdeckplatte (148)

Öffnungen (166; 168) für den ersten Scherenschenkel (20) und den zweiten Scherenschenkel (22) angeordnet sind.

12. Schere nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der ersten Abdeckplatte (146) und der zweiten Abdeckplatte (148) eine Zugriffsöffnung (170) auf ein Bedienelement (86) der Verriegelungseinrichtung (72) angeordnet ist.

13. Schere nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckungseinrichtung (124) eine erste Öffnung (166) aufweist, durch welche der erste Scherenschenkel (20) durchgetaucht ist und/oder die Abdeckungseinrichtung (124) eine zweite Öffnung (168) aufweist, durch welche der zweite Scherenschenkel (22) durchgetaucht ist.

14. Schere nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckungseinrichtung (124) eine dritte Öffnung (170) zum Zugriff auf ein Bedienelement (86) der Verriegelungseinrichtung (72) aufweist.

15. Schere nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (86) durch die dritte Öffnung (170) durchgetaucht ist.

16. Schere nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Abdeckungseinrichtung (124) ein Anschlag (174) für entweder (i) den ersten Handgriff oder (ii) den zweiten Handgriff (16) angeordnet oder gebildet ist, durch welchen eine maximale Öffnungsweite zwischen dem ersten Handgriff (14) und dem zweiten Handgriff (16) und dadurch eine Öffnungsweite des Scherenkopfs (18) begrenzt ist.

17. Schere nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (174) an der Abdeckungseinrichtung (124) im Bereich eines ersten Endes (150) angeordnet ist, welches dem Scherenkopf (18) zugewandt ist.

18. Schere nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckungseinrichtung (124) ein Gehäuse (164) bildet oder aufweist, in welchem ein Teilbereich des ersten Handgriffs (14), ein Teilbereich des zweiten Handgriffs (16), ein Teilbereich des ersten Scherenschenkels (20), ein Teilbereich des zweiten Scherenschenkels (22), das dritte Schwenklager (32) und/oder das vierte Schwenklager (36) und die Verriegelungseinrichtung (72) angeordnet sind, wobei insbesondere in dem Gehäuse auch das zweite Schwenklager (28) angeordnet ist.

19. Schere nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet

durch einen dreieckförmigen Bereich (144), welcher als Eckpunkte jeweils ein Punkt auf der zweiten Schwenkachse (30), der dritten Schwenkachse (34) und der vierten Schwenkachse (36) aufweist, wobei die Abdeckungseinrichtung (124) den dreieckförmigen Bereich (144) mindestens in der geschlossenen Stellung mindestens einseitig abdeckt und insbesondere beidseitig abdeckt.

20. Schere nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 oder einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtung (72) in einem Gehäuse (164) angeordnet ist, welches an dem ersten Handgriff (14) oder dem zweiten Handgriff (16) sitzt, wobei insbesondere das dritte Schwenklager (32) und/oder das vierte

Schwenklager (36) in dem Gehäuse (164) angeordnet sind .

21. Schere nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (164) eine Zugriffsöffnung (170) aufweist, durch welche auf ein Bedienelement (86) der Verriegelungseinrichtung (72) zugreifbar ist und insbesondere dass das Bedienelement (72) durch die Zugriffsöffnung (170) durchgetaucht ist.

22. Schere nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 oder einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einem dreieck- förmigen Bereich (144), welcher als Eckpunkte jeweils einen Punkt auf der zweiten Schwenkachse (30), der dritten Schwenkachse (34) und der vierten Schwenkachse (36) aufweist, ein bewegliches Element (74) der Verriegelungseinrichtung (72) angeordnet ist.

23. Schere nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtung (72) als bewegliches Element ein Drehelement (74) aufweist, welches an dem dreieckförmigen Bereich (144) angeordnet ist.

24. Schere nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehelement (74) an dem dritten Schwenklager (32) oder dem vierten Schwenklager (36) angeordnet ist.

25. Schere nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass das dritte

Schwenklager (32) oder das vierte Schwenklager (36) ein Drehlager (78) für das Drehelement (74) bildet.

26. Schere nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, dass eine Drehachse (80) des Drehelements (74) koaxial zu der dritten Schwenkachse (34) oder der vierten Schwenkachse (38) ist.

27. Schere nach einem der Ansprüche 23 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gegenelement (76; 182) für das Drehelement (74) entweder (i) an dem ersten Handgriff (14) oder dem ersten Scherenschenkel (20) angeordnet ist oder gebildet ist, wenn das Drehelement an dem zweiten Handgriff (16) angeordnet ist, oder (ii) an dem zweiten Handgriff (16) oder dem zweiten Scherenschenkel (22') angeordnet oder gebildet ist, wenn das Drehelement (74) an dem ersten Handgriff (14) angeordnet ist. Schere nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 oder einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtung (72) ein Drehelement (74) und ein Gegenelement (76) aufweist, wobei entweder (i) das Drehelement (74) an dem ersten Handgriff (14) angeordnet ist und das Gegenelement (76; 182) an dem zweiten Handgriff (16) oder dem zweiten Scherenschenkel (22') angeordnet ist, oder (ii) das Drehelement an dem zweiten Handgriff angeordnet ist und das Gegenelement (76) an dem ersten Handgriff (14) oder an dem ersten Scherenschenkel angeordnet ist, und wobei die Verriegelungseinrichtung (72) eine erste Stellung (128) aufweist, in welcher das Drehelement (74) in einer ersten Drehstellung (126) oder in einem ersten Drehstellungsbereich ist und eine Formschlussverbindung zwischen dem Drehelement (74) und dem Gegenelement (76) hergestellt ist, die Verriegelungseinrichtung (72) eine zweite Stellung (134) aufweist, in der das Drehelement (74) in einer zweiten Drehstellung oder in einem zweiten Drehstellungsbereich (136) ist, in welcher oder welchem kein Formschluss zwischen dem Drehelement (74) und dem Gegenelement (76) vorliegt und auch in jeder relativen Position des ersten Handgriffs (14) und des zweiten Handgriffs (16) kein Formschluss herstellbar ist, und die Verriegelungseinrichtung (72) eine dritte Stellung (138) aufweist, in welcher das Drehelement (74) in einer dritten Drehstellung (140) oder in einem dritten Drehstellungsbereich ist, von der oder dem ausgehend, wenn der erste Handgriff (14) und der zweite Handgriff (16) sich in einer bestimmten Position oder in einem bestimmten Positionsbereich zueinander befinden, die erste Stellung (128) der Verriegelungseinrichtung durch Drehen des Drehelements (74) in die erste Drehstellung (126) oder den ersten Drehstellungsbereich erreicht ist.

Schere nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass an demjenig Handgriff (14), an welchem das Drehelement (74) angeordnet ist, ein Anschlag (122) für das Drehelement (74) sitzt. Schere nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bedienelement (86) des Drehelements (74), welches insbesondere als Fahne ausgebildet ist, als Gegenelement für den Anschlag (122) ausgebildet ist.

Schere nach einem der Ansprüche 29 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehelement (74) mit einer Reibschlusseinrichtung versehen ist, welche so ausgebildet ist, dass für eine Drehung des Drehelements (74) eine Mindestkraft erforderlich ist, wobei insbesondere die Mindestkraft mindestens fünffach so groß ist wie eine Gewichtskraft des Drehelements (74).

Schere nach einem der Ansprüche 28 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtung (72) so ausgebildet ist, dass in der zweiten Stellung (134) der Verriegelungseinrichtung (72) derjenige Handgriff (16), an welchem das Gegenelement (76) sitzt, auf das Drehelement (74) einwirkbar ist und eine Drehung des Drehelements (74) bewirkbar ist.

Schere nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtung (72) so ausgebildet ist, dass in der zweiten Stellung (134) keine Formschlussverbindung zwischen dem Drehelement (74) und dem Gegenelement (76) möglich ist.

34. Schere nach einem der Ansprüche 28 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtung (72) so ausgebildet ist, dass ausgehend von der zweiten Stellung (134) der Verriegelungseinrichtung (72) die dritte Stellung (138) nur durch eine manuelle Drehung des Drehelements (74) in die dritte Drehstellung (140) oder den dritten Drehstellungsbereich durch einen Bediener erreichbar ist und insbesondere ausgehend von der zweiten Stellung (134) allein durch

Schwenkung des Handgriffs (16), an welchem das Gegenelement (76) angeordnet ist, die dritte Stellung (138) nicht erreichbar ist.

35. Schere nach einem der Ansprüche 28 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass ausgehend von der ersten Drehstellung (126) oder dem ersten Drehstellungsbereich, die zweite Drehstellung oder der zweite Drehstellungsbereich durch Vergrößerung eines Drehwinkels (136) erreicht ist, und ausgehend von der zweiten Drehstellung oder dem zweiten Drehstellungsbereich (136) die dritte Drehstellung (140) oder der dritte Drehstellungsbereich durch weitere Vergrößerung eines Drehwinkels erreicht ist, und ausgehend von der dritten Drehstellung (140) und/oder dem dritten Drehstellungsbereich die erste Drehstellung (126) oder der erste Drehstellungsbereich durch Verkleinerung eines Drehwinkels erreicht ist, wobei insbesondere die erste Drehstellung (126) oder der erste Drehstellungsbereich durch einen Anschlag (122) vorgegeben ist.

36. Schere nach einem der Ansprüche 28 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehelement (74) eine Nase (90) aufweist und das Gegenelement (76; 182) eine Ausnehmung (106; 186) aufweist, in welche die Nase (90) eintauchbar ist, wobei bei in der Ausnehmung (106; 186) eingetauchter Nase (90) die geschlossene Stellung durch Formschluss verriegelt ist, und/oder das Drehelement (74) eine Ausnehmung (92) aufweist und das Gegenelement (76; 182) einen Zapfen (114; 184) aufweist, wobei bei in der Ausnehmung (92) eingetauchtem Zapfen (114; 184) eine Formschlussverbindung hergestellt ist.

37. Schere nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (106; 186) des Gegenelements (76; 182) auf einer Linie (40) liegt, welche die dritte Schwenkachse (34) und die vierte Schwenkachse (38) senkrecht zu diesen verbindet.

38. Schere nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bedienelement (86) der Verriegelungseinrichtung (72) so angeordnet und ausgebildet ist, dass es mit der Hand, welche die Schere an der Halteeinrichtung (12) hält, bedienbar ist.

39. Schere nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet

durch eine Ausbildung als Durchlaufschere.

40. Schere nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Federeinrichtung (70) vorgesehen ist, deren Federkraft bestrebt ist, den ersten Handgriff (14) und den zweiten Handgriff (16) um die zweite Schwenkachse (30) voneinander weg zu schwenken.

Description:
Schere

Die Erfindung betrifft eine Schere, umfassend einen Scherenkopf mit einem ersten Scherenschenkel und einem zweiten Scherenschenkel, welche durch ein erstes Schwenklager um eine erste Schwenkachse schwenkbar aneinander angelenkt sind, - eine Halteeinrichtung mit einem ersten Handgriff und einem zweiten

Handgriff, welche durch ein zweites Schwenklager um eine zweite

Schwenkachse schwenkbar aneinander angelenkt sind, wobei der erste Scherenschenkel an dem ersten Handgriff durch ein drittes Schwenklager um eine dritte Schwenkachse schwenkbar angelenkt ist und der zweite Scherenschenkel an dem zweiten Handgriff um eine vierte Schwenkachse schwenkbar angelenkt ist, und eine Verriegelungseinrichtung, durch welche eine geschlossene Stellung des Scherenkopfs verriegelbar ist.

Aus der WO 2011/089028 AI ist eine Schere bekannt, umfassend einen Scherenkopf mit einem ersten Scherenschenkel und einem zweiten Scherenschenkel, welche um eine erste Schwenkachse schwenkbar aneinander angelenkt sind, und eine Halteeinrichtung mit einem ersten Handgriff und einem zweiten Handgriff, welche um eine zweite Schwenkachse schwenkbar aneinander angelenkt sind, wobei der erste Scherenschenkel an dem ersten Handgriff um eine dritte Schwenkachse schwenkbar angelenkt ist und der zweite Scherenschenkel an dem zweiten Handgriff um eine vierte Schwenkachse schwenkbar angelenkt ist. Es ist eine Fanglasche vorgesehen, welche an dem einen Handgriff angeordnet ist und auf den anderen Handgriff wirkt, wobei die Fanglasche als Öffnungsbegrenzer für den Scherenkopf ausgebildet ist. Aus der EP 1 454 695 A2 ist eine Durchlaufschere bekannt, bei der die

Bedienerhand beim Schneiden in einem Abstand zum Werkstück liegt, umfassend einen Scherenkopf, welcher durch einen ersten Scherenkopfschenkel mit einer ersten Schneide und einem zweiten Scherenkopfschenkel mit einer zweiten Schneide gebildet ist. Es sind ein erstes Griffteil und ein zweites Griffteil vorgesehen, wobei eine erste Griffteil-Scherenkopfschenkel-Kombination und eine zweite Griffteil-Scherenkopfschenkel-Kombination gebildet sind und mindestsens ein Griffteil relativ zu dem Scherenkopf abgewinkelt angeordnet ist. Ferner ist ein Drehlager zum Verschwenken der Griffteil-Scherenkopf- schenkel-Kombinationen relativ zueinander vorgesehen. Die Schneiden sind dabei individuelle Teile, welche an Schneidenhaltebereichen der zugeordneten Scherenkopfschenkel fixiert sind. Die die Schneiden bildenden Teile sind beabstandet zu dem Drehlager. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schere der eingangs genannten Art bereitzustellen, welche bei einfacher Bedienbarkeit einen kompakten Aufbau aufweist.

Diese Aufgabe wird bei der eingangs genannten Schere erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass eine Abdeckungseinrichtung vorgesehen ist, welche mindestens in der geschlossenen Stellung mindestens eines der folgenden quer zu der dritten Schwenkachse abdeckt: das zweite Schwenklager, das dritte Schwenklager, das vierte Schwenklager, die Verriegelungseinrichtung . Durch die Abdeckungseinrichtung lässt sich mindestens eines der Elemente zweites Schwenklager, drittes Schwenklager, viertes Schwenklager geschützt anordnen. Ferner lässt sich die Verriegelungseinrichtung geschützt anordnen.

Durch die geschützte Positionierung der Verriegelungseinrichtung lässt sich diese mechanisch komplexer ausbilden. Dadurch lässt sich eine vereinfachte Bedienbarkeit und insbesondere Einhandbedienbarkeit der Schere erreichen. Außerdem lässt sich die Gefahr eines Einklemmens einer Bedienerhand an der Verriegelungseinrichtung eliminieren.

Die Abdeckungseinrichtung kann genutzt werden, um beispielsweise einen Anschlag für eine Begrenzung der maximalen Öffnungsweite des Scherenkopfs über eine Begrenzung des maximalen Schwenkwinkels zwischen dem ersten Handgriff und dem zweiten Handgriff um die zweite Schwenkachse bereitzustellen. Die Abdeckungseinrichtung kann ferner dazu genutzt werden, einen

bestimmten Mindestabstand auch in der verriegelten Stellung zwischen dem ersten Handgriff und dem zweiten Handgriff bereitzustellen.

Die erfindungsgemäße Schere lässt sich mit einer geringen Anzahl von Teilen kompakt realisieren. Es lässt sich eine hohe Schneidleistung erreichen.

Durch das erste, zweite, dritte und vierte Schwenklager lässt sich eine hebelübersetzte Schere mit hoher Schneidleistung realisieren. Eine erfindungsgemäße Schere lässt sich auch mit relativ geringer Öffnungsweite an der Halteeinrichtung (bezogen auf den Schwenkwinkel zwischen dem ersten Handgriff und dem zweiten Handgriff) ausbilden. Dadurch ergibt sich eine einfache Bedienbarkeit für einen Benutzer, da für eine hohe Schneidleistung eine relativ kleine Bewegung der Hand ausreichend ist. Die Ab- deckungseinrichtung kann dazu genutzt werden, den Anschlag für eine

Begrenzung der maximalen Öffnungsweite bereitzustellen. Dadurch lässt sich die Schere optimiert auch für eine kleine Öffnungsweite an der Halteeinrichtung dimensionieren, da die Abdeckungseinrichtung als zusätzliches konstruktives Element bereitsteht.

Günstig ist es, wenn entweder (i) die Abdeckungseinrichtung an dem ersten Handgriff fixiert ist und der zweite Handgriff relativ zu der Abdeckungseinrichtung beweglich ist, oder (ii) die Abdeckungseinrichtung an dem zweiten Handgriff fixiert ist und der erste Handgriff relativ zu der Abdeckungseinrichtung beweglich ist. Es lässt sich dadurch eine kompakt aufgebaute Schere insbesondere mit Einhandbedienbarkeit auch zur Verriegelung beziehungsweise Entriegelung der geschlossenen Stellung erreichen.

Bei einem Ausführungsbeispiel deckt in jeder relativen Stellung des ersten Handgriffs zu dem zweiten Handgriff die Abdeckungseinrichtung die Verriegelungseinrichtung und das zweite Schwenklager ab. Sie deckt ferner (i) das dritte Schwenklager ab, wenn die Abdeckungseinrichtung an dem ersten Handgriff angeordnet ist, oder (ii) sie deckt das vierte Schwenklager ab, wenn die Abdeckungseinrichtung an dem zweiten Handgriff angeordnet ist. Es lässt sich insbesondere ein kompakter Aufbau realisieren, wenn beispielsweise in einer geöffneten Stellung (mit maximalem Öffnungswinkel) das vierte

Schwenklager durch die Abdeckungseinrichtung nicht abgedeckt wird, wenn die Abdeckungseinrichtung an dem ersten Handgriff angeordnet ist, beziehungsweise das dritte Schwenklager bei einer maximalen Öffnung nicht abgedeckt wird, wenn die Abdeckungseinrichtung an dem zweiten Handgriff angeordnet ist. Günstig ist es, wenn die Abdeckungseinrichtung ein erstes Ende aufweist, welches dem Scherenkopf zugewandt ist, und ein zweites Ende aufweist, welches dem Scherenkopf abgewandt ist, wobei die Abdeckungseinrichtung an dem zweiten Ende eine größere Breite quer zu der dritten Schwenkachse aufweist als an dem ersten Ende. Es lässt sich dadurch eine kompakte Schere realisieren.

Insbesondere ergibt sich ein kompakter Aufbau, wenn die Breite der Abdeckungseinrichtung in einer Richtung von dem ersten Ende zu dem zweiten Ende hin sich vergrößert. Dadurch kann die Abdeckungseinrichtung den Ab- messungen der Schere folgen und es ergibt sich ein kompakter Aufbau.

In der geschlossenen Stellung liegt ein Zwischenraum zwischen dem ersten Handgriff und dem zweiten Handgriff und es ist günstig, wenn die Abdeckungseinrichtung den Zwischenraum mit dem zweiten Ende begrenzt. Dadurch ergibt sich ein durch die Abdeckungseinrichtung vorgegebener Mindestabstand zwischen dem ersten Handgriff und dem zweiten Handgriff. Dadurch lässt sich beispielsweise das Einklemmen von Bedienerfingern ver- hindern.

Es ist dann insbesondere günstig, wenn ein Abstand zwischen dem ersten Handgriff und dem zweiten Handgriff an dem zweiten Ende der Abdeckungseinrichtung mindestens 0,8 cm und insbesondere mindestens 1 cm beträgt.

Bei einer Ausführungsform hat die Abdeckungseinrichtung in einer Draufsicht in einer Richtung parallel zu der dritten Schwenkachse eine dreieckförmige oder trapezförmige Gestalt. Dadurch kann den Konturen der Schere optimal gefolgt werden und es ergibt sich ein kompakter Aufbau.

Es ist günstig, wenn die Abdeckungseinrichtung mindestens eine Abdeckplatte aufweist. Dadurch lässt sich auf einfache Weise die Verriegelungseinrichtung und/oder ein oder mehrere Schwenklager geschützt abdecken. Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn die Abdeckungseinrichtung eine erste Abdeckplatte und eine beabstandete zweite Abdeckplatte aufweist, zwischen welchen Teilbereiche des ersten Handgriffs und des zweiten Handgriffs positioniert sind, wobei insbesondere die erste Abdeckplatte und die zweite Abdeckplatte mindestens näherungsweise parallel zueinander sind. Es lässt sich dadurch auf einfache Weise eine Abdeckung nach außen erreichen, wobei die Abdeckung an der Schere beidseitig ist.

Es ist günstig, wenn zwischen der ersten Abdeckplatte und der zweiten

Abdeckplatte Öffnungen für den ersten Scherenschenkel und den zweiten Scherenschenkel angeordnet sind. Durch die jeweilige Öffnung wird ein

Scherenschenkel durchgeführt, wobei die Scherenschenkel an dem ersten Schwenklager aneinander angelenkt sind . Das erste Schwenklager liegt vorzugsweise außerhalb der Abdeckungseinrichtung. Es ist ferner günstig, wenn zwischen der ersten Abdeckplatte und der zweiten Abdeckplatte eine Zugriffsöffnung auf ein Bedienelement der

Verriegelungseinrichtung angeordnet ist. Dadurch kann ein Bediener auf einfache Weise die Verriegelungseinrichtung von außen bedienen.

Aus den gleichen Gründen ist es günstig, wenn die Abdeckungseinrichtung eine erste Öffnung aufweist, durch welche der erste Scherenschenkel durchgetaucht ist und/oder die Abdeckungseinrichtung eine zweite Öffnung auf- weist, durch welche der zweite Scherenschenkel durchgetaucht ist. Dadurch lässt sich durch die Abdeckungseinrichtung mindestens in einer geschlossenen Stellung das dritte Schwenklager und/oder das vierte Schwenklager abdecken.

Es ist ferner günstig, wenn die Abdeckungseinrichtung eine dritte Öffnung zum Zugriff auf ein Bedienelement der Verriegelungseinrichtung aufweist.

Bei einer Ausführungsform ist das Bedienelement durch die dritte Öffnung durchgetaucht. Dadurch kann ein Bediener auf die Verriegelungseinrichtung von außerhalb der Abdeckungseinrichtung zugreifen. Es ergibt sich eine einfache Bedienbarkeit. Beispielsweise lässt sich auf einfache Weise eine Ein- handbedienbarkeit realisieren. Mit der gleichen Haltehand, welche die Schere in der Halteeinrichtung hält, lässt sich auch die Verriegelungseinrichtung bedienen. Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn an der Abdeckungseinrichtung ein

Anschlag für entweder (i) den ersten Handgriff oder (ii) den zweiten Handgriff angeordnet ist oder gebildet ist, durch welchen eine maximale Öffnungsweite zwischen dem ersten Handgriff und dem zweiten Handgriff und dadurch eine Öffnungsweite des Scherenkopfs begrenzt ist. Ein solcher Anschlag lässt sich auf einfache Weise realisieren. Die Anzahl der benötigten Teile für die Schere lässt sich minimieren. Durch die Einstellung einer maximalen Öffnungsweite für die Schere wird eine hohe Schneidleistung sichergestellt; es wird sichergesellt, dass eine genügende Überdeckung einer Schneide vorliegt, um ein Einschneiden zu verhindern und eine ausreichende Vorspannung zwischen der Schneide und einer Gegenschneide (ein Widerlager) vorliegt.

Insbesondere ist der Anschlag an der Abdeckungseinrichtung im Bereich eines ersten Endes angeordnet, welches dem Scherenkopf zugewandt ist. Vorzugsweise ist der Anschlag in der Nähe des zweiten Schwenklagers angeordnet. Dadurch ergibt sich ein kompakter Aufbau.

Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn die Abdeckungseinrichtung ein

Gehäuse bildet oder aufweist, in welchem ein Teilbereich des ersten Handgriffs, ein Teilbereich des zweiten Handgriffs, ein Teilbereich des ersten Scherenschenkels, ein Teilbereich des zweiten Scherenschenkels, das dritte Schwenklager und/oder das vierte Schwenklager und die Verriegelungseinrichtung angeordnet sind, wobei insbesondere in dem Gehäuse auch das zweite Schwenklager angeordnet ist. Es lassen sich dadurch die Schwenklager geschützt anordnen. Die Verriegelungseinrichtung lässt sich relativ komplex ausbilden, um eine einfache Bedienbarkeit der Schere zu ermöglichen.

Beispielsweise kann ein bewegliches Element für die Verriegelungseinrichtung vorgesehen werden, wobei ein Lager für dieses bewegliche Element in dem Gehäuse geschützt angeordnet ist.

Bei einem Ausführungsbeispiel ist ein dreieckförmiger Bereich vorgesehen, welcher als Eckpunkte jeweils ein Punkt auf der zweiten Schwenkachse, der dritten Schwenkachse und der vierten Schwenkachse aufweist, wobei die Abdeckungseinrichtung den dreieckförmigen Bereich mindestens einseitig abdeckt und insbesondere beidseitig abdeckt, wobei die Abdeckung mindestens in der geschlossenen Stellung des Scherenkopfs vorliegt. Dadurch ergibt sich ein kompakter Aufbau und entsprechende Komponenten der Schere sind geschützt angeordnet.

Günstig ist es, wenn die Verriegelungseinrichtung in einem Gehäuse angeordnet ist, welches an dem ersten Handgriff oder dem zweiten Handgriff sitzt, wobei insbesondere das dritte Schwenklager und/oder das vierte Schwenklager in dem Gehäuse angeordnet sind.

Durch die Positionierung der Verriegelungseinrichtung in dem Gehäuse lässt sich diese geschützt unterbringen. Dadurch kann die Verriegelungseinrichtung beispielsweise im Vergleich zu einer einfachen Lasche komplexer ausgebildet werden. Dadurch ergibt sich bei kompaktem Aufbau eine einfache Bedienbar- keit und insbesondere Einhandbedienbarkeit der Schere. Günstig ist es dann, wenn das Gehäuse eine Zugriffsöffnung aufweist, durch welche auf ein Bedienelement der Verriegelungseinrichtung zugreifbar ist und insbesondere wenn das Bedienelement durch die Zugriffsöffnung durchgetaucht ist. Dadurch kann ein Bediener insbesondere mit der gleichen Hand, welche die Schere hält, manuell auf das Bedienelement einwirken und damit beispielsweise eine Verriegelung lösen beziehungsweise herstellen.

Es ist günstig, wenn an einem dreieckförmigen Bereich, welcher als Eckpunkte jeweils einen Punkt auf der zweiten Schwenkachse, der dritten Schwenkachse und der vierten Schwenkachse aufweist, ein bewegliches Element der Ver- riegelungseinrichtung angeordnet ist. Dadurch ergibt sich ein kompakter Aufbau der Schere.

Günstig ist es, wenn die Verriegelungseinrichtung als bewegliches Element ein Drehelement aufweist, welches an dem dreieckförmigen Bereich angeordnet ist. Dadurch ergibt sich eine einfache Bedienbarkeit und insbesondere Einhandbedienbarkeit bei kompaktem Aufbau. Es lässt sich auf einfache Weise insbesondere über Formschluss eine Verriegelung beispielsweise zwischen dem ersten Handgriff und dem zweiten Handgriff oder zwischen einem Handgriff und einem Scherenschenkel, welcher an den anderen Handgriff angelenkt ist, herstellen und lösen. Diese Verriegelung wiederum verriegelt die geschlossene Stellung des Scherenkopfs. Günstig ist es, wenn das Drehelement an dem dritten Schwenklager oder dem vierten Schwenklager angeordnet ist. Dadurch ergibt sich ein kompakter Aufbau. Es ist dann besonders günstig, wenn das dritte Schwenklager oder das vierte Schwenklager ein Drehlager für das Drehelement bildet. Es lässt sich dadurch die Anzahl der benötigten Teile gering halten.

Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn eine Drehachse des Drehelements koaxial zu der dritten Schwenkachse oder der vierten Schwenkachse ist. Es ergibt sich dadurch ein kompakter Aufbau.

Günstig ist es, wenn ein Gegenelement für das Drehelement entweder (i) an dem ersten Handgriff oder dem ersten Scherenschenkel angeordnet ist oder gebildet ist, wenn das Drehelement an dem zweiten Handgriff angeordnet ist, oder (ii) an dem zweiten Handgriff oder dem zweiten Scherenschenkel angeordnet oder gebildet ist, wenn das Drehelement an dem ersten Handgriff angeordnet ist. Dadurch lässt sich auf einfache Weise eine Verriegelung zwischen dem ersten Handgriff und dem zweiten Handgriff direkt oder indirekt (unter Nutzung eines Scherenschenkels) erreichen, durch welche die geschlossene Stellung des Scherenkopfs verriegelbar ist.

Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn die Verriegelungseinrichtung ein Drehelement und ein Gegenelement aufweist, wobei entweder (i) das Drehelement an dem ersten Handgriff und das Gegenelement an dem zweiten Handgriff oder dem zweiten Scherenschenkel angeordnet ist, oder (ii) das Drehelement an dem zweiten Handgriff angeordnet ist und das Gegenelement an dem ersten Handgriff oder an dem ersten Scherenschenkel angeordnet ist, und wobei die Verriegelungseinrichtung eine erste Stellung aufweist, in welcher das Drehelement in einer ersten Drehstellung oder in einem ersten Drehstellungsbereich ist und eine Formschlussverbindung zwischen dem Drehelement und dem Gegenelement hergestellt ist, die Verriegelungseinrichtung eine zweite Stellung aufweist, in der das Drehelement in einer zweiten Drehstellung oder in einem zweiten Drehstellungsbereich ist, in welcher oder welchem kein Formschluss zwischen dem Drehelement und dem Gegenelement vorliegt und auch in jeder relativen Position des ersten Handgriffs und des zweiten

Handgriffs kein Formschluss herstellbar ist, und die Verriegelungseinrichtung eine dritte Stellung aufweist, in welcher das Drehelement in einer dritten

Drehstellung oder in einem dritten Drehstellungsbereich ist, von der oder dem ausgehend, wenn der erste Handgriff und der zweite Handgriff sich in einer bestimmten Position oder in einem bestimmten Positionsbereich zueinander befinden, die erste Stellung der Verriegelungseinrichtung durch Drehen des Drehelements in die erste Drehstellung oder den ersten Drehstellungsbereich erreicht ist.

Durch das Vorsehen der ersten Stellung, der zweiten Stellung und der dritten Stellung lässt sich bei kompaktem Aufbau der Schere eine einfache Bedienbar- keit und insbesondere Einhandbedienbarkeit erreichen.

In der ersten Stellung der Verriegelungseinrichtung ist die geschlossene Stellung des Scherenkopfs insbesondere durch eine Formschlussverbindung zwischen dem ersten Handgriff und dem zweiten Handgriff verriegelt. In der zweiten Stellung der Verriegelungseinrichtung liegt keine Verriegelung vor. Es lässt sich eine Schneidbewegung durch relative Schwenkung des ersten Handgriffs und des zweiten Handgriffs um die zweite Schwenkachse durchführen.

In der zweiten Stellung der Verriegelungseinrichtung kann bei bestimmten relativen Positionen des zweiten Handgriffs zu dem ersten Handgriff eine Drehung des Drehelements bewirkt werden. Es ergibt sich dadurch ein einfacher und kompakter Aufbau der Schere mit Einhandbedienbarkeit. Es ist dabei sichergestellt, dass bei einer Schneidbewegung keine Formschlusskopplung zwischen dem ersten Handgriff und dem zweiten Handgriff möglich ist.

Durch das Vorsehen der zweiten Stellung lässt sich die Verriegelungseinrichtung so ausbilden, dass bei relativ einfachem mechanischem Aufbau kompakte Abmessungen erreichbar sind und dabei die Verriegelungseinrichtung bei einem Schneidvorgang nicht "stört".

Ausgehend von der zweiten Stellung lässt sich auf einfache Weise die dritte Stellung erreichen, indem beispielsweise so weit wie möglich der zweite Handgriff auf den ersten Handgriff zu verschwenkt wird und dann das Drehelement in die dritte Drehposition beziehungsweise in den dritten Drehpositionsbereich gebracht wird . Es lässt sich dadurch auf einfache Weise die Formschlusskopplung herstellen und es lässt sich dadurch wiederum auf einfache Weise die erste Stellung der Verriegelungseinrichtung erreichen.

Bei kompaktem Aufbau ergibt sich ein hoher Bedienungskomfort und insbesondere eine Einhandbedienbarkeit. Es ist dann günstig, wenn an demjenigen Handgriff, an welchem das Drehelement angeordnet ist, ein Anschlag für das Drehelement sitzt. Dadurch lässt sich die erste Drehstellung auf einfache Weise definieren.

Es ergibt sich ein kompakter Aufbau, wenn ein Bedienelement des Dreh- elements, welches insbesondere als Fahne oder Steg ausgebildet ist, als Gegenelement für den Anschlag ausgebildet ist.

Es ist insbesondere vorgesehen, dass das Drehelement mit einer Reibschlusseinrichtung versehen ist, welche so ausgebildet ist, dass für eine Drehung des Drehelements eine Mindestkraft erforderlich ist, wobei insbesondere die

Mindestkraft mindestens fünffach so groß ist wie eine Gewichtskraft des Drehelements. Es wird dadurch eine gewisse Schwergängigkeit für eine Drehung des Drehelements erreicht, durch die sichergestellt werden kann, dass das Drehelement sich nicht von selber und insbesondere nicht durch den Einfluss der Gewichtskraft drehen kann. Es ist ein Benutzereingriff notwendig (direkt oder über entsprechenden Handgriffkontakt), um eine Drehung zu bewirken. Diese Mindestkraft beträgt insbesondere mindestens 0,5 N oder vorzugsweise mindestens 1 N oder vorzugsweise mindestens 5 N. Es ist insbesondere günstig, wenn die Verriegelungseinrichtung so ausgebildet ist, dass in der zweiten Stellung der Verriegelungseinrichtung derjenige Handgriff, an welchem das Gegenelement sitzt, auf das Drehelement einwirkbar ist und eine Drehung des Drehelements bewirkbar ist. Dadurch lässt sich ausgehend von der zweiten Stellung, in welcher eine Schneidbewegung durchführbar ist, auf einfache Weise die erste Stellung entsprechend einer verriegelten geschlossenen Stellung des Scherenkopfs herstellen. Es ergibt sich eine einfache Bedienbarkeit bei kompaktem Aufbau .

Aus dem gleichen Grund ist es günstig, wenn die Verriegelungseinrichtung so ausgebildet ist, dass in der zweiten Stellung keine Formschlussverbindung zwischen dem Drehelement und dem Gegenelement möglich ist. Dadurch lässt sich eine Schneidbewegung durchführen.

Es ist ferner günstig, wenn die Verriegelungseinrichtung so ausgebildet ist, dass ausgehend von der zweiten Stellung der Verriegelungseinrichtung die dritte Stellung nur durch eine manuelle Drehung des Drehelements in die dritte Drehstellung oder den dritten Drehstellungsbereich durch einen Bediener erreichbar ist und insbesondere ausgehend von der zweiten Stellung allein durch Schwenkung des Handgriffs, an welchem das Gegenelement angeordnet ist (direkt oder indirekt über den angelenkten Scherenschenkel), die dritte Stellung nicht erreichbar ist. Dadurch kann bei einer Schneidbewegung an der Halteeinrichtung keine Verriegelung erreicht werden. Es ergibt sich eine komfortable Bedienbarkeit.

Günstig ist es, wenn ausgehend von der ersten Drehstellung oder dem ersten Drehstellungsbereich, die zweite Drehstellung oder der zweite Drehstellungsbereich durch Vergrößerung eines Drehwinkels erreicht ist, und ausgehend von der zweiten Drehstellung oder dem zweiten Drehstellungsbereich die dritte

Drehstellung oder der dritte Drehstellungsbereich durch weitere Vergrößerung eines Drehwinkels erreicht ist, und ausgehend von der dritten Drehstellung und/oder dem dritten Drehstellungsbereich die erste Drehstellung oder der erste Drehstellungsbereich durch Verkleinerung eines Drehwinkels erreicht ist, wobei insbesondere die erste Drehstellung oder der erste Drehstellungsbereich durch einen Anschlag vorgegeben ist. Es ergibt sich dadurch ein kompakter Aufbau.

Günstig ist es, wenn das Drehelement eine Nase aufweist und das Gegenelement eine Ausnehmung aufweist, in welche die Nase eintauchbar ist, wobei bei in der Ausnehmung eingetauchter Nase die geschlossene Stellung durch Formschluss verriegelt ist, und/oder das Drehelement eine Ausnehmung auf- weist und das Gegenelement einen Zapfen aufweist, wobei bei in der Ausnehmung eingetauchtem Zapfen eine Formschlussverbindung hergestellt ist. Es lässt sich dadurch auf einfache Weise eine Formschlusskopplung zwischen dem ersten Handgriff und dem zweiten Handgriff bezüglich einer Auseinander- schwenkbarkeit erreichen.

Es ergibt sich ein kompakter Aufbau, wenn die Ausnehmung des Gegenelements auf einer Linie liegt, welche die dritte Schwenkachse und die vierte Schwenkachse senkrecht zu diesen verbindet. Insbesondere ist ein Bedienelement der Verriegelungseinrichtung so angeordnet und ausgebildet, dass es mit der Hand (Haltehand), welche die Schere an der Halteeinrichtung hält, bedienbar ist. Es ergibt sich dadurch eine Ein- handbedienbarkeit der Schere auch bezüglich der Verriegelung und Lösung der Verriegelung.

Die Schere ist beispielsweise als Durchlaufschere ausgebildet. Bei einer Durchlaufschere lässt sich ein Werkstück schneiden, wobei die Halteeinrichtung mit der Haltehand oberhalb (beziehungsweise unterhalb) beabstandet zu dem Werkstück bei einem Schneidvorgang positionierbar ist. Durch eine ent- sprechende abgewinkelte Ausbildung der Scherenschenkel des Scherenkopfs lässt sich eine Durchlaufschere realisieren. Es ist vorzugsweise eine Federeinrichtung vorgesehen, deren Federkraft bestrebt ist, den ersten Handgriff und den zweiten Handgriff um die zweite Schwenkachse voneinander weg zu schwenken. Bei einem Schneidvorgang drückt dann diese Federeinrichtung den ersten Handgriff und den zweiten Handgriff insbesondere bis zu einem maximalen Öffnungswinkel auseinander. Ein Bediener muss die Federkraft dieser Federeinrichtung überwinden, wenn er den ersten Handgriff und den zweiten Handgriff zusammendrückt, um ein Schneiden zu bewirken. Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen dient im

Zusammenhang mit den Zeichnungen der näheren Erläuterung der Erfindung . Es zeigen :

Figur 1 eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Schere;

Figur 2 eine Draufsicht auf die Schere gemäß Figur 1 in der Richtung A;

Figur 3(b) eine Draufsicht auf die Schere gemäß Figur 1 in der Richtung B, wobei abgedeckte Schwenklager angedeutet sind;

Figur 3(a) die gleiche Ansicht wie Figur 3(b) bei geöffneter Schere, und

wobei die abgedeckten Schwenklager nicht angedeutet sind; Figur 4 eine Seitenansicht der Schere gemäß Figur 1 in der Richtung C;

Figur 5 eine Seitenansicht der Schere gemäß Figur 1 in der Richtung D;

Figur 6 eine Ansicht der Schere gemäß Figur 1 von vorne in der

Richtung E;

Figur 7 eine Ansicht der Schere gemäß Figur 1 von hinten in der

Richtung F; eine Teilansicht ähnlich Figur 3(b) mit entfernter Abdeckung und ohne Scherenkopf; eine Schnittansicht parallel zu der Zeichenebene gemäß Figur 8 bei auseinanderverschwenkten Handgriffen; eine Teildarstellung des Bereichs G in einer ersten Stellung der Schere (geschlossene Stellung); eine Darstellung des Bereichs G, bei dem die Schere maximal geöffnet ist und bei dem auf ein Bedienelement eine Kraft ausgeübt ist; eine Ansicht des Bereichs G, wenn ausgehend von der Stellung gemäß Figur 11, wobei keine Kraft durch einen Bediener auf das Bedienelement ausgeübt ist, ein Handgriff auf den anderen zu verschwenkt wird; eine ähnliche Ansicht gemäß Figur 12 bei einer weiteren

Zuschwenkung; eine Ansicht bei einer weiteren Zuschwenkung; eine vergrößerte perspektivische Darstellung eines Scherenkopfs der Schere gemäß Figur 1 mit entfernter Abdeckungseinrichtung; eine perspektivische Darstellung von Scherenschenkeln der Schere gemäß Figur 1; und eine Ansicht eines Bereichs eines Scherenkopfs eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Schere. Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schere, welche in den Figuren 1 bis 16 gezeigt und als Ganzes mit 10 bezeichnet ist, ist insbesondere eine Handschere. Diese umfasst eine Halteeinrichtung 12, über welche die Schere 10 mit einer Hand gehalten und bedient werden kann.

Die Schere 10 ist insbesondere eine Durchlaufschere.

Bei der Schere 10 ist für einen Schneidvorgang eine Spannung zwischen einer Schneide und Gegenschneide notwendig.

Die Halteeinrichtung 12 umfasst einen ersten Handgriff 14 und einen zweiten Handgriff 16.

Die Schere 10 umfasst ferner einen Scherenkopf 18 mit einem ersten

Scherenschenkel 20 und einem zweiten Scherenschenkel 22.

Der erste Scherenschenkel 20 und der zweite Scherenschenkel 22 sind über ein erstes Schwenklager 24 schwenkbar aneinander gelenkt. Das erste

Schwenklager 24 erlaubt eine relative Schwenkbarkeit zwischen dem ersten Scherenschenkel 20 und dem zweiten Scherenschenkel 22 um eine erste Schwenkachse 26 (vgl . beispielsweise Figur 4).

Der erste Handgriff 14 und der zweite Handgriff 16 sind über ein zweites Schwenklager 28 schwenkbar aneinander gelenkt. Das zweite Schwenklager 28 erlaubt eine relative Schwenkung zwischen dem ersten Handgriff 14 und dem zweiten Handgriff 16 um eine zweite Schwenkachse 30 (vgl. Figur 4).

Die zweite Schwenkachse 30 liegt parallel zu der ersten Schwenkachse 26. Der erste Handgriff 14 und der erste Scherenschenkel 20 sind über ein drittes Schwenklager 32 miteinander verbunden (vgl . beispielsweise Figur 3(b)). Das dritte Schwenklager 32 erlaubt eine relative Schwenkung zwischen dem ersten Scherenschenkel 20 und dem ersten Handgriff 24 um eine dritte Schwenkachse 34 (vgl. beispielsweise Figur 4).

Die dritte Schwenkachse 34 liegt parallel zu der ersten Schwenkachse 26.

Der zweite Scherenschenkel 22 und der zweite Handgriff 16 sind über ein viertes Schwenklager 36 miteinander verbunden (vgl. beispielsweise die Figuren 3(a) und 3(b)). Das vierte Schwenklager 36 erlaubt eine relative Schwenkbarkeit zwischen dem zweiten Scherenschenkel 22 und dem zweiten Handgriff 16 um eine vierte Schwenkachse 38 (vgl . beispielsweise Figur 5).

Die vierte Schwenkachse 38 liegt parallel zu der ersten Schwenkachse 26.

Das zweite Schwenklager 28 liegt näher zu dem Scherenkopf 18 als das dritte Schwenklager 32 und das vierte Schwenklager 36. Das zweite Schwenklager 28 sitzt zwischen einer Verbindungslinie 40, welche das dritte Schwenklager 32 und das vierte Schwenklager 36 senkrecht zu der dritten Schwenkachse 34 verbindet (Figur 8) und dem ersten Schwenklager 24. Üblicherweise wird die Schere 10 mit einer Haltehand so gehalten, dass ein

Bereich der Handinnenseite in der Nähe des Daumens an den ersten Handgriff 14 angelegt wird. An dem ersten Handgriff 14 ist ein Halteelement 42 beispielsweise aus einem Kunststoffmaterial angeordnet. Dieses weist eine Erhöhung 44 auf, an welcher ein Bereich um das Daumensattelgelenk zwischen Daumen und Zeigefinger der Haltehand anlegbar ist.

Der zweite Handgriff 16 wird üblicherweise dadurch gefasst, dass vordere Fingerbereiche der Haltehand angelegt werden und der zweite Handgriff 16 dann auch teilweise umgriffen wird .

An dem zweiten Handgriff 16 ist ein Halteelement 46 beispielsweise aus einem Kunststoffmaterial angeordnet. Dieses Halteelement 46 weist eine Erhöhung 48 auf. Diese Erhöhung 48 ist stegartig oder fahnenartig ausgebildet. Auf die Erhöhung 48 folgend ist an dem Halteelement 46 eine Kuhle 49 gebildet, in welcher beispielsweise ein vorderer Bereich eines Zeigefingers der Haltehand einlegbar ist.

Die Erhöhung 48 verhindert das Abrutschen der Haltehand beim Ausüben einer Nachschiebebewegung bei einem Schneidvorgang .

Bei einem Ausführungsbeispiel (vgl. beispielsweise Figur 9) weist der erste Handgriff 14 ein erstes Teil 50 auf, welches insbesondere aus einem

metallischen Material hergestellt ist. Entsprechend weist der zweite Handgriff 16 ein zweites Teil 52 auf, welches insbesondere aus einem metallischen Material hergestellt ist. Das Halteelement 42 ist an dem ersten Teil 50 angeordnet. Das Halteelement 46 ist an dem zweiten Teil 52 angeordnet.

Bei einem Ausführungsbeispiel ist das Halteelement 42 auf das erste Teil 50 aufgesteckt. Das Halteelement 46 ist auf das zweite Teil 52 aufgesteckt. Bei einer alternativen Ausführungsform ist das Halteelement 42 durch Umspritzen des ersten Teils 50 hergestellt. Das Halteelement 46 ist durch Umspritzen des zweiten Teils 52 hergestellt.

Der erste Scherenschenkel 20 und der zweite Scherenschenkel 22 sind über das erste Schwenklager 24 direkt miteinander verbunden. Durch das zweite Schwenklager 28 wird die Schere 10 in einen vorderen Bereich aufgeteilt, in welchem der Scherenkopf 18 angeordnet ist, und wird in einen hinteren Bereich aufgeteilt, in welchem die Halteelemente 42 und 46 angeordnet sind . Das erste Schwenklager 24 liegt in dem vorderen Bereich und das dritte Schwenklager 32 und das vierte Schwenklager 36 liegen in dem hinteren Bereich. Der Scherenkopf 18 ist über eine relative Zubewegung des ersten Handgriffs 14 und des zweiten Handgriffs 16 schließbar, um eine Schneidbewegung durchführen zu können. Der erste Scherenschenkel 20 weist einen ersten Bereich 54 auf, über welchen er mit dem dritten Schwenklager 32 an dem ersten Handgriff 14 gelagert ist. An dem ersten Bereich 54 schließt sich ein zweiter Bereich 56 an, welcher mit dem ersten Bereich 54 verbunden ist, und über welchen der erste Scherenschenkel 20 mit dem ersten Schwenklager 24 an den zweiten Scherenschenkel 22 angelenkt ist.

An den zweiten Bereich 56 schließt sich ein dritter Bereich 58 an, welcher mit dem zweiten Bereich 56 verbunden ist. Der dritte Bereich 58 ist quer zu dem zweiten Bereich 56 und quer zu dem ersten Bereich 54 orientiert.

Der dritte Bereich 58 weist eine Auflage 60 zum Auflegen eines Werkstücks bei einem Schneidvorgang auf (vgl . insbesondere Figur 4).

Der zweite Scherenkopf 22 weist einen ersten Bereich 62 auf, über welchen er mittels des vierten Schwenklagers 36 an den zweiten Handgriff 16 angelenkt ist. An den ersten Bereich 62 schließt sich ein zweiter Bereich 64 an, welcher mit dem ersten Bereich 62 verbunden ist und quer zu diesem orientiert ist.

An den zweiten Bereich 64 schließt sich ein dritter Bereich 66 an, welcher mit dem zweiten Bereich 64 verbunden ist und quer zu diesem orientiert ist.

An dem dritten Bereich 66 ist eine Schneide 68 angeordnet oder gebildet. Die Schneide 68 ist an dem zweiten Scherenschenkel 22 angeordnet.

Der erste Scherenschenkel 20 ist in Relation zu dem zweiten Scherenschenkel 22 derart ausgebildet, dass die Schneide 68 auf ein Werkstück, welches auf der Auflage 60 aufliegt, wirken kann. Ein Werkstück wird beim Schneiden auf die Auflagefläche der Auflage 60 aufgelegt. Die Auflage 60 dient beim

Schneiden als Widerlager. Die Schneide 68 wirkt auf das Werkstück, wenn der erste Handgriff 14 auf den zweiten Handgriff 16 zu bewegt wird beziehungs- weise der zweite Handgriff 16 auf den ersten Handgriff 14 zu bewegt wird . Dadurch wird der erste Scherenschenkel 20 relativ zu dem zweiten Scherenschenkel 22 verschwenkt und es kann ein Schnitt an dem Werkstück durchgeführt werden. Durch die Anlenkung des ersten Scherenschenkels 20 an den ersten Handgriff 14 und des zweiten Scherenschenkels 22 an den zweiten Handgriff 16, wobei der erste Scherenschenkel 20 und der zweite Scherenschenkel 22 wiederum aneinander angelenkt sind und der erste Handgriff 14 und der zweite Handgriff 16 aneinander angelenkt sind, ist die Schere 10 hebelübersetzt; sie ist eine hebelübersetzte Durchlaufschere.

Bei einem Ausführungsbeispiel ist der erste Scherenschenkel 20 aus einem metallischen Material hergestellt und insbesondere einstückig ausgebildet. Insbesondere ist der zweite Scherenschenkel 20 ebenfalls aus einem

metallischen Material hergestellt und insbesondere einstückig ausgebildet. Die Schneide 68 ist insbesondere einstückig an dem zweiten Scherenschenkel 22 gebildet. Sie ist durch entsprechende Metallbearbeitung hergestellt.

Es ist alternativ auch möglich, dass die Schneide ein getrenntes Element ist, welches an dem zweiten Scherenschenkel fixiert ist.

Es kann vorgesehen sein, dass an dem ersten Schwenklager 24 an einem Bereich, an welchem sich der erste Scherenschenkel 20 und der zweite

Scherenschenkel 22 bei einer Schneidbewegung berühren, eine Sinterscheibe 69 (Figur 16) angeordnet ist.

Bei einem Ausführungsbeispiel (vgl. Figur 16) sitzt die Sinterscheibe 69 an dem zweiten Scherenschenkel 22 an dessen zweitem Bereich 64. Die Sinterscheibe 69 weist eine Öffnung auf, durch welche ein Zapfen 71 des zweiten Schwenklagers 28 durchgetaucht ist.

Insbesondere sitzt dieser Zapfen 71 drehfest an dem zweiten Bereich 56 des ersten Scherenschenkels 20.

An der Halteeinrichtung 12 ist insbesondere an dem zweiten Schwenklager 24 eine Federeinrichtung 70 angeordnet (Figur 15). Die Federeinrichtung 70 um- fasst insbesondere eine Schenkelfeder oder ist durch eine Schenkelfeder gebildet. Bei der Ausbildung als Schenkelfeder umfasst die Federeinrichtung 70 einen Wickelbereich 70a, welcher mehrere Windungen umfasst. Dieser Wickelbereich 70a sitzt an einem Zapfen 70b des zweiten Schwenklagers 28.

An dem Wickelbereich der Schenkelfeder sitzt jeweils ein erster Schenkel 70c und ein zweiter Schenkel 70d. Der erste Schenkel 70c stützt sich an dem ersten Handgriff 14 ab. Der zweite Schenkel 70d stützt sich an dem zweiten Handgriff 16 ab.

Bei einer Ausführungsform ist es vorgesehen, dass Abstützbereiche des ersten Schenkels 70c an dem ersten Handgriff 14 in der Nähe des ersten Scherenschenkels 20 liegen und ein Abstützbereich des zweiten Schenkels 70d an dem zweiten Handgriff 16 in der Nähe des zweiten Scherenschenkels 22 liegt.

Die Federeinrichtung 70 ist so angeordnet und ausgebildet, dass die Kraft der Federeinrichtung bestrebt ist, den ersten Handgriff 14 und den zweiten Handgriff 16 auseinander bis zu einem maximalen Öffnungswinkel zu schwenken. Um den ersten Handgriff 14 und zweiten Handgriff 16 aufeinander zu verschwenken zu können, muss die Federkraft der Federeinrichtung 70 überwunden werden.

Zur Definition des maximalen Öffnungswinkels ist ein Anschlag vorgesehen, welcher untenstehend noch näher beschrieben wird. Die Schere 10 weist eine geschlossene Stellung auf (Figuren 1, 2, 3(b), 4 bis 8), in welcher der Scherenkopf 18 geschlossen ist; die geschlossene Stellung der Schere 10 entspricht einer geschlossenen Stellung des Scherenkopfs 18. In der geschlossenen Stellung des Scherenkopfs 18 ist die Schneide 68 durch den dritten Bereich 58 des ersten Scherenschenkels 20 abgedeckt. Zwischen der Schneide 68 und der Auflage 60 ist kein Zwischenraum, in dem ein Werkstück positioniert werden kann. Die geschlossene Stellung der Schere 10 entspricht einer entsprechenden geschlossenen Stellung der Halteeinrichtung 12, bei der der erste Handgriff 14 und der zweite Handgriff 16 einen minimalen Schwenkabstand bezüglich einer Schwenkung um die zweite Schwenkachse 30 aufweisen. Zur Sicherung der geschlossenen Stellung des Scherenkopfs 18 weist die

Schere 10 eine Verriegelungseinrichtung 72 auf (siehe insbesondere Figuren 8 bis 14).

Die Verriegelungseinrichtung 72 ist so ausgebildet, dass die oben erwähnte minimale Schwenkstellung zwischen dem ersten Handgriff 14 und dem zweiten Handgriff 16 verriegelbar ist und dadurch die geschlossene Stellung des Scherenkopfs 18 verriegelt und dabei gesichert wird.

Die Verriegelungseinrichtung 72 weist ein Drehelement 74 und ein Gegen- element 76 auf.

Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Drehelement 74 drehbar an dem ersten Handgriff 14 angeordnet. Das Gegenelement 76 ist fest mit dem zweiten Handgriff 16 verbunden.

Grundsätzlich ist auch eine kinematische Umkehr möglich, bei welcher das entsprechende Drehelement an dem zweiten Handgriff angeordnet ist und das Gegenelement an dem ersten Handgriff (oder dem ersten Scherenschenkel; vgl. Figur 17, in der wiederum eine kinematische Umkehr zu dieser Lösung gezeigt ist) angeordnet ist.

Das Drehelement 74 ist an einem Drehlager 78 um eine Drehachse 80 drehbar gelagert.

Bei einem Ausführungsbeispiel ist das Drehlager 78 durch das dritte Schwenklager 32 gebildet und die Drehachse 80 ist koaxial zu der dritten Schwenkachse 34.

Das Drehelement 74 ist an dem ersten Handgriff 14 außerhalb des Halteelements 42 positioniert.

Dem Drehlager 78 ist eine Reibschlusseinrichtung zugeordnet, welche dafür sorgt, dass das Drehelement 74 "schwergängig" drehbar ist. Die Reibschlusseinrichtung, welche beispielsweise durch einen Presssitz und/oder entsprechend ausgebildete Gleitflächen erreicht ist, sorgt dafür, dass die Gefahr einer selbstständigen Drehung des Drehelements 74, beispielsweise aufgrund dessen Gewichtskraft, weitgehend vermieden ist.

Insbesondere ist für eine Drehung des Drehelements 74 eine bestimmte Mindestkraft notwendig, welche erheblich höher ist als die Gewichtskraft des Drehelements 74. Beispielsweise ist eine Kraft für eine Drehung des Drehelements 74 notwendig, welche mindestens fünffach so groß ist wie die Gewichtskraft des

Drehelements 74. Beispielsweise beträgt diese Mindestkraft mindestens 0,5 N und vorzugsweise mindestens 1 N und vorzugsweise mindestens 5 N. Für eine Drehung des Drehelements 74 ist dann in der Regel, bei einem normalen Schneidvorgang, ein entsprechender Bedienereingriff an dem Drehelement 74 notwendig beziehungsweise über die Halteeinrichtung 12 kann eine entsprechende Kraft ausgeübt werden. Eine unbeabsichtigte beziehungsweise selbstständige Drehung des Drehelements 74 ist dadurch weitgehend vermieden.

Durch das Vorsehen der Reibschlusseinrichtung ergibt sich ein konstruktiv einfacher Aufbau der Schere 10 mit einer Minimierung der benötigten Bauteile.

Es ist grundsätzlich auch möglich, dass das Drehelement 74 federgestützt ist mit einer Federeinrichtung, welche bestrebt ist, das Drehelement 74 in eine Anschlagsposition zu drücken, wobei dann ein Kraftaufwand entgegen der Kraft der Federeinrichtung zum Herausführen des Drehelements aus der Anschlagsposition notwendig ist.

Das Gegenelement 76 ist außerhalb des Halteelements 46 an dem zweiten Handgriff 16 positioniert.

Bei einer Ausführungsform liegt das Gegenelement 76 auf der Verbindungslinie 40 zwischen der dritten Schwenkachse 34 und der vierten Schwenkachse 38; die Drehachse 80 fällt bei einer Ausführungsform wie oben erwähnt mit der dritten Schwenkachse 34 zusammen.

Das Drehelement 74 hat einen Körper 82, welcher ein Scheibensegment 84 umfasst. An dem Scheibensegment 84 ist beispielsweise einstückig ein

Bedienelement 86 angeordnet, welches insbesondere fahnenförmig oder stegförmig ausgebildet ist und quer zu dem Scheibensegment 84 abstehend an diesem sitzt.

Über ein Bedienelement 86 kann ein Bediener insbesondere mit der Haltehand, welche die Schere 10 an der Halteeinrichtung 12 hält, aktiv eine Drehung des Drehelements 74 durchführen . Das Drehelement 74 weist ferner ein Nasenelement 88 auf, welches mit dem Scheibensegment 84 verbunden ist und insbesondere einstückig verbunden ist. Das Nasenelement 88 hat eine Nase 90. Die Nase 90 ist so ausgebildet, dass zwischen ihr und dem Nasenelement 88 außerhalb der Nase 90 eine Ausnehmung 92 positioniert ist. Sie weist einen Boden 94 auf, an welchen gegenüberliegende Wände 96, 98 grenzen. Die Wände 96, 98 sind mit dem Boden 94 verbunden. Die Wände 96, 98 sind quer zu dem Boden 94 orientiert und beispielsweise senkrecht orientiert. Die Wand 98 bildet dabei eine Außenseite der Nase 90.

Die Nase 90 weist eine Stirnseite 100 auf, welche an die Wand 98 grenzt und mit dieser verbunden ist. Die Wand 98 liegt zu der Stirnseite 100 in einem spitzen Winkel, welcher beispielsweise in der Größenordnung von 40° bis 60° liegt.

Die Stirnseite 100 ist mit einer Unterseite 102 verbunden, wobei die Unterseite 102 quer und mindestens näherungsweise senkrecht zu der Stirnseite 100 orientiert ist. Die Unterseite 102 ist insbesondere eben ausgebildet und geht in das Scheibensegment 84 über.

Die Unterseite 102 ist einem unteren Ende 104 der Halteeinrichtung 12 zugewandt, welches dem Scherenkopf 18 abgewandt ist.

Das Gegenelement 76 an dem zweiten Handgriff 16 weist eine Ausnehmung 106 auf

Die Ausnehmung 106 hat einen Boden 108, an welchem gegenüberliegende Wände 110, 112 abstehen.

Die Wand 110 ist an einem Zapfen 114 gebildet.

Der Zapfen 114 ist so ausgebildet, dass er in die Ausnehmung 92 des Dreh- elements 74 eintauchbar ist. Die Ausnehmung 106 des Gegenelements 76 ist so ausgebildet, dass die Nase 90 des Drehelements 74 in diese eintauchbar ist. Das Gegenelement 76 hat eine Wandung 116 (vgl. Figur 11), welche auch ein Außenwandungszapfen 114 ist. Mit der Wandung 116 kann das Gegenelement 76 und damit der zweite Handgriff 16 auf das Drehelement 74 wirken und eine Drehung des Drehelements 74 bewirken. Dies wird untenstehend noch näher erläutert.

An dem ersten Handgriff 14 ist ein Anschlag 122 angeordnet, welcher eine Drehbewegung des Drehelements 74 in der Drehrichtung 120 begrenzt. Der Anschlag 122 ist beispielsweise durch eine entsprechende Anlagefläche einer Abdeckungseinrichtung 124 gebildet. Dies wird untenstehend noch näher erläutert.

Ein Gegenelement für den Anschlag 122 ist das Bedienelement 86 an dem Drehelement 74.

Durch Anlage des Bedienelements 86 an dem Anschlag 122 ist eine definierte erste Drehstellung 126 (Figur 10) des Drehelements 74 vorgegeben. Bei entsprechender Positionierung des zweiten Handgriffs 16 ist eine erste Stellung 128 der Verriegelungseinrichtung 72 erreicht (Figur 10), bei dem das Drehelement 74 in der ersten Drehstellung 126 ist und die Nase 90 des Drehelements 74 in die Ausnehmung 106 eingetaucht ist. Der Zapfen 114 des Gegenelements 76 des zweiten Handgriffs 16 ist in die Ausnehmung 92 des Drehelements 74 eingetaucht.

Dadurch ist das Drehelement 74 formschlüssig bezüglich einer Auseinanderschwenkung des ersten Handgriffs 14 und des zweiten Handgriffs 16 um die zweite Schwenkachse 30 an das Gegenelement 76 gekoppelt; die entsprechende Stellung des ersten Handgriffs 14 und des zweiten Handgriffs 16 zueinander sind über das Drehelement 74 und das Gegenelement 76 miteinander verriegelt (Figur 10) und die Federeinrichtung 70 kann die Handgriffe 14, 16 nicht auseinander schwenken. Dadurch ist der Scherenkopf 18 in seiner geschlossenen Stellung und diese geschlossene Stellung ist über die Verriegelungseinrichtung 72 verriegelt. Allein durch Auseinanderschwenken des ersten Handgriffs 14 und des zweiten Handgriffs 16 um die zweite

Schwenkachse 30 kann aufgrund der Formschlusskopplung zwischen dem ersten Handgriff 14 und dem zweiten Handgriff 16 die Halteeinrichtung 12 und damit auch der Scherenkopf 18 nicht geöffnet werden.

Zur Aufhebung der Verriegelung über die Verriegelungseinrichtung 72 muss ein Bediener eine Kraft 130 (Figur 11) auf das Drehelement 74 und dabei insbesondere auf das Bedienelement 86 ausüben. Die Kraft muss derart sein, dass das Drehelement 74 in einer Gegenrichtung 132 zu der Drehrichtung 120 gedreht wird . Dadurch kann die Nase 90 aus der Ausnehmung 106 austauchen und der Zapfen 114 kann aus der Ausnehmung 92 austauchen. Der Form- schluss zwischen dem Drehelement 74 und dem Gegenelement 76 wird aufgehoben, und der erste Handgriff 14 und der zweite Handgriff 16 können um die zweite Schwenkachse 30 auseinander verschwenkt werden. Dadurch wiederum kann der Scherenkopf 18 geöffnet werden.

Wenn der erste Handgriff 14 und der zweite Handgriff 16 um die zweite

Schwenkachse 30 aufeinander zu verschwenkt werden (Figuren 12, 13), und dabei kein Formschluss zwischen dem Drehelement 74 und dem Gegenelement 76 hergestellt ist, dann ist die Verriegelungseinrichtung 72 in einer zweiten Stellung 134 (Figuren 12, 13).

In der zweiten Stellung 134 der Verriegelungseinrichtung 72 kann das Gegen- element 76 mit seiner Wandung 116 auf das Drehelement 74 wirken und dabei insbesondere auf die Nase 90 wirken. Insbesondere kann das Gegenelement 76 auf die Stirnseite 100 der Nase 90 wirken.

Bei einer Zuschwenkung des zweiten Handgriffs 16 auf den ersten Handgriff 14 berührt die Wandung 116 das Drehelement 74. Durch eine weitere Zuschwenkung des zweiten Handgriffs 16 auf den ersten Handgriff 14 wird eine Drehung des Drehelements 74 in der Gegenrichtung 132 bewirkt. Es wird dabei kein Formschluss zwischen dem Drehelement 74 und dem Gegenelement 76 hergestellt, das heißt es wird keine Verriegelung hergestellt.

Über den zweiten Handgriff 16 kann das Drehelement 74 in eine zweite Dreh- Stellung beziehungsweise einen zweiten Drehstellungsbereich 136 gebracht werden, welcher von der ersten Drehstellung 126 ausgeht und bezüglich der ersten Drehstellung 126 eine Vergrößerung des Drehwinkels in der Gegenrichtung 132 bedeutet. In dem zweiten Drehstellungsbereich 136 in der zweiten Stellung 134 der Verriegelungseinrichtung 72 ist grundsätzlich eine Drehbewegung des Drehelements 74 ohne Herstellung einer Formschlussverbindung zwischen dem Gegenelement 76 möglich. Es lässt sich eine Schneidbewegung durchführen, indem die Halteeinrichtung 12 geschlossen wird, ohne dass eine Verriegelung stattfindet.

Bei einer Zubewegung des zweiten Handgriffs 16 auf den ersten Handgriff 114 bewirkt das Gegenelement 76 eine Drehung des Drehelements 74 in dem zweiten Drehstellungsbereich 136.

Die Verriegelungseinrichtung 72 weist ferner eine dritte Stellung 138 (Figur 14) auf. In der dritten Stellung 138 befindet sich das Drehelement 74 in einer dritten Drehstellung 140 oder in einem dritten Drehstellungsbereich. Die dritte Drehstellung 140 des Drehelements 74 wird durch eine Kraftbeaufschlagung 142 durch einen Bediener erreicht. In der dritten Drehstellung 140 ist das Drehelement 74 in einer solchen Position, dass eine Formschlusskopplung mit dem Gegenelement 76 ermöglicht ist. In der dritten Stellung 138 der Verriegelungseinrichtung 72 befindet sich der zweite Handgriff 16 in einer solchen Stellung, dass die Nase 90 in die Ausnehmung 106 eintauchen kann und der Zapfen 114 in die Ausnehmung 92 eintauchen kann (Figur 14). Der Bediener kann das Drehelement 74 ausgehend von der dritten Drehstellung 140 oder dem dritten Drehstellungsbereich in der Drehrichtung 120 unter Überwindung der Reibungskraft der Reibschlusseinrichtung in die erste Drehstellung 126 drehen. Es ist dadurch die erste Stellung 128 der Verriegelungseinrichtung 72 (vgl. Figur 10) erreicht.

Die Verriegelungseinrichtung 72 mit dem Drehelement 74 und dem Gegenelement 76 ist so dimensioniert, dass die dritte Drehstellung 140 nicht alleine durch relative Verschwenkung des zweiten Handgriffs 16 zu dem ersten Handgriff 14 erreichbar ist. Durch Einwirkung allein des Gegenelements 76 auf das Drehelement 74 ist das Drehelement 74 nicht in seine dritte Drehstellung 140 bringbar. Dazu ist die Kraftbeaufschlagung 142 durch einen Bediener an dem Drehelement 74 und insbesondere an dem Bedienelement 86 notwendig. Es kann also allein durch eine Verschwenkung der Handgriffe 14, 16 der Halteeinrichtung 12 um die zweite Schwenkachse 30, wie sie bei einer Schneidbewegung auftritt, die dritte Drehstellung 140 als Ausgangsstellung für die Verriegelung der geschlossenen Stellung (als Ausgangsstellung für die erste Stellung 128 der Verriegelungseinrichtung 72) nicht erreicht werden.

Die Schere 10 weist an dem ersten Handgriff 14 und an dem zweiten Handgriff 16 einen dreieckförmigen Bereich 144 auf. Dieser dreieckförmige Bereich 144 hat als Eckpunkte jeweils Punkte auf der zweiten Schwenkachse 30, der dritten Schwenkachse 34 und der vierten Schwenkachse 38.

Der dreieckförmige Bereich 144 ist über das zweite Schwenklager 28, das dritte Schwenklager 32 und das vierte Schwenklager 36 als Eckbereiche definiert. An diesem dreieckförmigen Bereich 144 ist die Abdeckungseinrichtung 124 angeordnet. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Abdeckungseinrichtung 124 fest mit dem ersten Handgriff 14 verbunden. Der zweite Handgriff 16 ist aufgrund seiner Schwenkbeweglichkeit relativ zu der Abdeckungseinrichtung 124 beweglich (vgl . Figur 3(a)).

Die Abdeckungseinrichtung 124 deckt die Verriegelungseinrichtung 72, das zweite Schwenklager 28 und das dritte Schwenklager 32 nach außen in einer Richtung quer zu der dritten Schwenkachse 34 ab. In der geschlossenen Stellung der Schere 10 deckt die Abdeckungseinrichtung 124 auch das vierte Schwenklager 36 nach außen quer zu der dritten

Schwenkachse 34 ab (vgl. die Figuren 3(a) und 3(b)).

Dadurch sind die Verriegelungseinrichtung 72 und die entsprechenden

Schwenklager geschützt angeordnet.

Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist es vorgesehen, dass in einer geöffneten Stellung mit maximaler Öffnungsweite des Scherenkopfes 18 das vierte Schwenklager 36 außerhalb der Abdeckungseinrichtung 124 liegt (vgl . Figur 3(a)).

In Figur 3(b) sind aus darstellerischen Gründen die Schwenklager 28, 32, 36 eingezeichnet. Diese sind bezüglich der Abdeckungseinrichtung 124 verdeckt angeordnet (vgl . Figur 1 dazu).

Die Abdeckungseinrichtung ist an dem ersten Handgriff 14 an dem ersten Teil 50 außerhalb des Halteelements 42 positioniert. Das Halteelement 46 des zweiten Handgriffs 16 liegt außerhalb der Abdeckungseinrichtung 124. Die Abdeckungseinrichtung 124 weist eine erste Abdeckplatte 146 und eine zweite Abdeckplatte 148 auf. Die erste Abdeckplatte 146 und die zweite Abdeckplatte 148 sind beabstandet zueinander und an abweisenden Seiten des ersten Handgriffs 14 angeordnet. Die erste Abdeckplatte 146 beziehungsweise die zweite Abdeckplatte 148 hat eine trapezförmige Gestalt mit einem ersten Ende 150, welches dem Scherenkopf 18 zugewandt ist, und einem zweiten Ende 152, welches dem unteren Ende 104 der Halteeinrichtung 12 zugewandt ist beziehungsweise dem ersten Ende 150 abgewandt ist.

Zwischen dem Halteelement 42 des ersten Handgriffs 14 und dem Halteelement 46 des zweiten Handgriffs 16 liegt ein Zwischenraum 154. Dieser Zwischenraum 154 vergrößert sich bei Auseinanderschwenkung des ersten Handgriffs 14 und des zweiten Handgriffs 16 um die zweite Schwenkachse 30. In der geschlossenen Stellung des Scherenkopfs 18 hat der Zwischenraum 154 minimale Abstandsabmessungen bezüglich des Abstands zwischen dem ersten Handgriff 14 und dem zweiten Handgriff 16.

Die Abdeckungseinrichtung 124 begrenzt mit ihren Abdeckplatten 146, 148 an deren zweiten Ende 152 den Zwischenraum 154. Eine Breite 156 eines

Bereichs der Abdeckungseinrichtung 124 und den Abdeckplatten 146, 148, welcher den Zwischenraum 154 begrenzt (Figur 2) beträgt dabei mindestens 0,8 cm und insbesondere mindestens 1 cm.

Es lässt sich dadurch ein Einklemmen einer Bedienerhand verhindern. Es wird gewissermaßen der minimale Abstand zwischen dem ersten Handgriff 14 und dem zweiten Handgriff 16 in dem Zwischenraum 154 durch die Abdeckungs- einrichtung 124 und dabei durch deren Breite 156 vorgegeben.

Eine Breite 158 (Figur 2) der Abdeckplatten 146, 148 vergrößert sich dabei in einer Richtung 160 von dem ersten Ende 150 zu dem zweiten Ende 152 hin. Bei einem Ausführungsbeispiel sind die erste Abdeckplatte 146 und die zweite Abdeckplatte 148 durch eine Seitenwandung 162 miteinander verbunden.

Die Abdeckungseinrichtung 124 bildet dadurch ein Gehäuse 164. Ein Bereich des ersten Handgriffs 14 außerhalb des Halteelements 42, ein Bereich des zweiten Handgriffs 16 außerhalb des Halteelements 46, das dritte Schwenklager 32 und das zweite Schwenklager 28 sind zwischen der ersten Abdeckplatte 146 und der zweiten Abdeckplatte 148 in einem Innenraum des Gehäuses 164 angeordnet.

Ferner ist ein Teilbereich des ersten Scherenschenkels 20 und ein Teilbereich des zweiten Scherenschenkels 22 zwischen der ersten Abdeckplatte 146 und der zweiten Abdeckplatte 148 innerhalb des Gehäuses 164 angeordnet.

Weiterhin ist die Verriegelungseinrichtung 72 zwischen der ersten Abdeckplatte 146 und der zweiten Abdeckplatte 148 innerhalb des Gehäuses 164 angeordnet.

Zumindest in der geschlossenen Stellung der Schere 10 ist das vierte

Schwenklager 36 zwischen der ersten Abdeckplatte 146 und der zweiten Abdeckplatte 148 innerhalb des Gehäuses 164 angeordnet. Dieses Gehäuse 164 der Abdeckungseinrichtung 124 weist eine erste Öffnung 166 auf, welche insbesondere schlitzförmig ausgebildet ist. Durch diese erste Öffnung 166 in der Seitenwandung 162 ist der erste Scherenschenkel 20 durchgetaucht. Die erste Öffnung 166 ist dabei so ausgebildet, dass der erste Scherenschenkel 20 in seiner Schwenkbewegung um die dritte Schwenkachse 34 entsprechend beweglich ist.

Ferner weist die Seitenwandung 162 gegenüberliegend der ersten Öffnung 166 eine zweite Öffnung 168 auf. Durch diese ist entsprechend der zweite

Scherenschenkel 22 mit seiner Schwenkbeweglichkeit um die vierte Schwenk- achse 38 durchgetaucht.

Bei einem Ausführungsbeispiel sind die erste Öffnung 166 und die zweite Öffnung 168 miteinander verbunden. Insbesondere liegen der zweite Bereich 56 und der dritte Bereich 58 des ersten Scherenschenkels 22 vollständig außerhalb der Abdeckungseinrichtung 124. Der erste Bereich 54 ist mindestens teilweise in dem Gehäuse 164 der Abdeckungseinrichtung 124 positioniert.

Entsprechend liegen der zweite Bereich 64 und der dritte Bereich 66 des zweiten Scherenschenkels 22 vollständig außerhalb der Abdeckungseinrichtung 124. Mindestens ein Teil des ersten Bereichs 62 des zweiten Scheren- schenkeis 22 ist in dem Gehäuse 164 positioniert.

Die Abdeckungseinrichtung 124 weist an der Seitenwandung 162 weiterhin eine dritte Öffnung 170 auf, welche eine Zugangsöffnung für das Bedienelement 86 ist. Über die dritte Öffnung 170 kann ein Bediener direkt oder indirekt auf das Drehelement 74 für eine Kraftbeaufschlagung entsprechend der Kraftbeaufschlagung 130 beziehungsweise 142 zugreifen.

Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel taucht das Bedienelement 86 durch die dritte Öffnung 170 hindurch, so dass auf einfache Weise ein Zugriff auf das Drehelement 74 von außerhalb der Abdeckungseinrichtung 124 beziehungsweise des Gehäuses 164 möglich ist.

Ein Bediener kann dann insbesondere mit einem Daumen der Haltehand, welche die Halteeinrichtung 12 hält, eine Drehung des Drehelements 74 unter Überwindung der Reibschlusskraft bewirken.

Die dritte Öffnung 170 weist eine Begrenzungswandung 172 auf. Der Anschlag 122 ist an der Begrenzungswandung 172 gebildet. Durch Anlage des

Bedienelements 86 an der Begrenzungswandung 172 ist die erste Drehstellung 126 definiert. Zur Begrenzung der maximalen Öffnungsweite ist an der Abdeckungseinrichtung 124 und dabei insbesondere in einem Innenraum des Gehäuses 164 ein Anschlag 174 (Figur 9) für den zweiten Handgriff 16 gebildet. Wenn die Abdeckungseinrichtung 124 fest mit dem ersten Handgriff 14 verbunden ist, dann kann durch Anlage des zweiten Handgriffs 16 an diesem Anschlag 174 eine weitere Auseinanderschwenkung des zweiten Handgriffs 16 von dem ersten Handgriff 14 gesperrt werden . Entsprechend weist dazu der zweite Handgriff 16 einen Gegenanschlag 176 auf, wobei der Anschlag 174 an der Abdeckungseinrichtung 124 (und damit indirekt an dem ersten Handgriff 14) und der Gegenanschlag 176 aneinander angepasst sind. Durch eine Öffnungsbegrenzung über den Anschlag 174 und den Gegenanschlag 176 wird verhindert, dass der Scherenkopf 18 zu weit geöffnet werden kann. Eine solche Öffnungsbegrenzung ist notwendig, um sicherzustellen, dass eine genügende Überdeckung der Schneide 68 vorliegt, um ein Einschneiden zu verhindern. Es wird sichergestellt, dass eine ausreichende Vorspannung zwischen der Schneide 68 und der Auflage 60 vorliegt.

Bei einer konkreten Ausführungsform ist der Anschlag 174 mit dem Gegenanschlag 176 so ausgebildet, dass ein maximaler Öffnungswinkel an der zweiten Schwenkachse 30 42° beträgt.

Eine Grifföffnung der Halteeinrichtung 12 an dem unteren Ende 104 beträgt 113 mm.

Eine Hebelübersetzung liegt in dem Verhältnis 1 :4,5.

Die Schere 10 funktioniert wie folgt: Für eine Schneidbewegung ist die Verriegelung aufgehoben. Die Verriegelungseinrichtung 72 befindet sich also nicht in ihrer ersten Stellung 128.

Eine Schneidbewegung wird durch eine Zuschwenkung des zweiten Handgriffs 16 auf den ersten Handgriff 14 um die zweite Schwenkachse 30 durchgeführt. Dadurch wird der Scherenkopf 18 geschlossen und es kann entsprechend ein Schnitt eingebracht werden.

Bei bestimmten Stellungen des zweiten Handgriffs 16 relativ zu dem ersten Handgriff 14 kann über das Gegenelement 76 eine Drehung des Drehelements 74 bewirkt werden; die Verriegelungseinrichtung 72 befindet sich in ihrer zweiten Stellung 134. Diese Drehung des Drehelements 74 ist dabei derart, dass kein Formschluss zwischen dem Drehelement 74 und dem Gegenelement 76 entstehen kann, das heißt keine Verriegelung erfolgen kann.

Nach Beendigung des Schneidvorgangs wird die geschlossene Stellung des Scherenkopfs 18 verriegelt. Dazu wird beispielsweise ausgehend von der zweiten Stellung 134 der Verriegelungseinrichtung 72 die dritte Stellung 138 hergestellt, indem das Drehelement 74 durch einen Bediener durch explizite Kraftbeaufschlagung 142 in die dritte Drehstellung 140 gebracht wird . Bei entsprechender Positionierung des zweiten Handgriffs 16 zu dem ersten Handgriff 14 kann durch Drehung des Drehelements 74 in die erste Drehstellung 126 ein Einrasten erreicht werden, indem die Nase 90 in die Ausnehmung 106 eintaucht und der Zapfen 114 in die Ausnehmung 92 eintaucht. Die Bewegung in die erste Drehstellung 126 ist dabei insbesondere durch explizite Bedienereinwirkung erreicht. In der dann erreichten ersten Stellung 128 der Verriegelungseinrichtung 72 ist die geschlossene Stellung des Scherenkopfes 18 verriegelt und damit gesichert. Die Schere 10 weist die Abdeckungseinrichtung 124 auf, welche insbesondere ein Gehäuse 164 bildet. In dem Gehäuse 164 ist die Verriegelungseinrichtung 72 geschützt angeordnet. Es lässt sich dadurch eine Verriegelungseinrichtung realisieren, welche komplexer aufgebaut ist als eine einfache Lasche, wie sie beispielsweise in der WO 2011/089028 AI offenbart ist. Weiterhin ist auch eine Bedienerhand durch die Abdeckungseinrichtung 124 geschützt, da eine Einklemmgefahr an der Verriegelungseinrichtung eliminiert ist. Die Schere 10 lässt sich kompakt aufbauen, wobei der entsprechende

Mechanismus der Verriegelungseinrichtung 72 geschützt und platzsparend positioniert werden kann.

Es ergibt sich eine hohe Bedienerfreundlichkeit und insbesondere Einhand- bedienbarkeit.

Die Abdeckungseinrichtung 124 lässt sich ferner nutzen, um einen minimalen Abstand über die Breite 156 für den Zwischenraum 154 zu definieren. Weiterhin kann die Abdeckungseinrichtung 124 genutzt werden, um einen Anschlag 122 zur Begrenzung der maximalen Öffnungsweite des Scherenkopfes 18 zu definieren.

Weiterhin kann über die Abdeckungseinrichtung 124 auch ein Anschlag 122 für die Verriegelungseinrichtung 72 vorgegeben werden.

Durch die Abdeckungseinrichtung 124, insbesondere wenn sie als Gehäuse 164 ausgebildet ist, lassen sich auch weitere Elemente der Schere 10 und insbesondere die Schwenklager 28, 32 und mindestens in der geschlossenen Stellung auch das Schwenklager 36 geschützt anordnen.

Die Schere 10 lässt sich kompakt realisieren mit einer geringen Anzahl von Bauteilen. Die Federeinrichtung 70 ist bestrebt, den ersten Handgriff 14 und den zweiten Handgriff 16 um die zweite Schwenkachse 30 bis zum Anschlag des Gegenanschlags 176 an den Anschlag 174 auseinander zu bewegen . Durch die Verriegelungseinrichtung 72 wird die erste Stellung 128 durch Form- schluss entgegen der Wirkung der Kraft der Federeinrichtung 70 verriegelt.

Die Schere 10 wurde beschrieben mit einer Abdeckungseinrichtung 124, welche an dem ersten Handgriff 14 fixiert ist.

Es ist grundsätzlich auch möglich, dass die Abdeckungseinrichtung an einem zweiten Handgriff 16 fixiert ist und der erste Handgriff 14 relativ zu der Abdeckungseinrichtung beweglich ist.

Insbesondere ist dann ein Drehelement der Verriegelungseinrichtung 72 an dem zweiten Handgriff 16 angeordnet.

Ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schere, welche in Figur 17 in einer Teildarstellung gezeigt und mit 180 bezeichnet ist, ist grundsätzlich gleich ausgebildet wie die Schere 10.

Bei der Schere 180 ist ein Gegenelement 182 für das Drehelement 74 vorgesehen, welches an dem entsprechenden zweiten Scherenschenkel 22' ange- ordnet ist. (Bei der Schere 10 ist das Gegenelement 76 an dem zweiten Handgriff 16 angeordnet.)

Das Gegenelement 182 weist insbesondere einen Zapfen 184 auf, welcher eine Ausnehmung 186 begrenzt.

Wie bei der Schere 10 ist es vorgesehen, dass der Zapfen 184 in die Ausnehmung 92 des Drehelements 74 eintauchbar ist.

Die Nase 90 des Drehelements 74 ist in die Ausnehmung 186 des Gegen- elements 182 eintauchbar.

Bei einer Formschlussverbindung zwischen dem Drehelement 74 und dem Gegenelement 182 und damit zwischen dem ersten Handgriff 14 und dem zweiten Scherenschenkel 22' wird eine Formschlussverbindung erreicht, welche die geschlossene Stellung des Scherenkopfes 18 verriegelt.

Aufgrund der entsprechenden Kopplung des zweiten Scherenschenkels 22' an den zweiten Handgriff 16 ist dadurch auch eine relative Verriegelung zwischen dem ersten Handgriff 14 und dem zweiten Handgriff 16 erreicht.

Ansonsten funktioniert die Schere 180 wie oben anhand der Schere 10 beschrieben.

Bei einer kinematischen Umkehr der Lösung gemäß Figur 17 sitzt das

Drehelement an dem zweiten Handgriff und das Gegenelement zu dem

Drehelement an dem ersten Scherenschenkel.

Bezugszeichenliste

Schere

Halteeinrichtung

Erster Handgriff

Zweiter Handgriff

Scherenkopf

Erster Scherenschenkel

Zweiter Scherenschenkel

Erstes Schwenklager

Erste Schwenkachse

Zweites Schwenklager

Zweite Schwenkachse

Drittes Schwenklager

Dritte Schwenkachse

Viertes Schwenklager

Vierte Schwenkachse

Verbindungslinie

Halteelement

Erhöhung

Halteelement

Erhöhung

Kuhle

Erster Teil

Zweiter Teil

Erster Bereich

Zweiter Bereich

Dritter Bereich

Auflage

Erster Bereich

Zweiter Bereich

Dritter Bereich

Schneide Sinterscheibe

Federeinrichtunga Winkelbereich

b Zapfen

c Erster Schenkeld Zweiter Schenkel

Zapfen

Verriegelungseinrichtung

Drehelement

Gegenelement

Drehlager

Drehachse

Körper

Scheibensegment

Bedienelement

Nasenelement

Nase

Ausnehmung

Boden

Wand

Wand

0 Stirnseite

2 Unterseite

4 Unteres Ende

6 Ausnehmung

8 Boden

0 Wand

2 Wand

4 Zapfen

6 Wandung

0 Drehrichtung

2 Anschlag

4 Abdeckungseinrichtung 126 Erste Drehstellung

128 Erste Stellung der Verriegelungseinrichtung

130 Kraftbeaufschlagung

132 Gegenrichtung

134 Zweite Stellung der Verriegelungseinrichtung

136 Zweiter Drehstellungsbereich

138 Dritte Stellung der Verriegelungseinrichtung

140 Dritte Drehstellung

142 Kraftbeaufschlagung

144 Dreieckförmiger Bereich

146 Erste Abdeckplatte

148 Zweite Abdeckplatte

150 Erstes Ende

152 Zweites Ende

154 Zwischenraum

156 Breite

158 Breite

160 Richtung

162 Seitenwandung

164 Gehäuse

166 Erste Öffnung

168 Zweite Öffnung

170 Dritte Öffnung

172 Begrenzungswandung

174 Anschlag

176 Gegenanschlag

180 Schere

182 Gegenelement

184 Zapfen

186 Ausnehmung