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Patent Searching and Data


Title:
SOCK INFORMATION CARRIER FOR IDENTIFYING SOCKS BELONGING TO THE SAME PAIR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2007/085612
Kind Code:
A2
Abstract:
A base element for a sock information carrier to be firmly connected to a sock of a pair of socks has a substantially flat front wall and a substantially flat rear wall interconnected by an articulated central part. The front wall is designed for lying on the outer side of the sock and the rear wall for lying on the inner side of the sock. A thread, in particular a thread made of an elastic material, is secured to one of the two substantially flat walls, and the other wall comprises means for securing the thread.

Inventors:
HUBMANN, Petra (Leutfresserweg 1, Würzburg, 97082, DE)
Application Number:
EP2007/050686
Publication Date:
August 02, 2007
Filing Date:
January 24, 2007
Export Citation:
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Assignee:
HUBMANN, Petra (Leutfresserweg 1, Würzburg, 97082, DE)
International Classes:
A41B11/00; D06F95/00; A41B11/00; D06F95/00
Attorney, Agent or Firm:
GÖTZ, Georg (Intellectual Property IP-GÖTZ, Patent- und RechtsanwälteKönigstr. 70/Am Literaturhaus, Nürnberg, 90402, DE)
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Claims:
Ansprüche

[0001] Basisteil (4) für einen Sockeninfαmationstiäger (3) zur festen Verbindung mit einer Socke (1) eines Sockenpaares, mit einer im wesentlichen flachen Vorderwand (8) und einer im wesentlichen flachen Rückwand (7), welche über einen gelenkigen Mittelteil verbunden sind, wobei die Vorderwand (8) zum Anliegen auf der Außenseite der Socke (1) und die Rückwand (7) zum Anliegen auf der Innenseite der Socke (1) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Faden (19), insbesondere aus einem elastischen Material, an einer der beiden im Wesentlichen flachen Wände (7, 8) befestigt ist und die andere der beiden Wände (8, 7) Mittel zur Befestigung des Fadens (19) aufweist.

[0002] Basisteil (4) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Faden (19) ganz oder teilweise eine Schleife bildet.

[0003] Basisteil (4) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Faden

(19) eine Spitze (20) zum Durchstoßen des Sockengewebes aufweist.

[0004] Basisteil (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorder- (8) und Rückwand (7) aus einem biegesteifen Material helgestellt sind.

[0005] Infαmationstiägerteil (5) für einen Sockeninfαmationstiäger zum Verbinden mit einem der Basisteile (4) nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Infαmationstiägerteil (5) einen rückseitigen Bügel oder ein rückseitiges Band (21), insbesondere aus einem elastischen Material, zum Einhängen am Basisteil (4) aufweist.

[0006] Sockeninfαmationstiäger (3) zur festen Verbindung mit jeweils einer ersten

Socke (1) eines Sockenpaars, wobei die Verbindung unlösbar bzw. dauerhaft ausgebildet ist, insbesondere während der Waschvαgänge, und die Infαmationen auf dem Sockeninfαmationstiäger (3) zum Identifizieren der zugeordneten zweiten Socke (1) des Sockenpaars ausgebildet sind, wobei die Infαmationen waschfest auf dem Infαmationsύäger aufgebracht oder in demselben integriert sind und der Infαmationstiäger aus einem Basisteil (4) und einem Infαmationstiägerteil (5) besteht, und das Basisteil (4) aus einer im wesentlichen flachen Vorderwand (8) und einer im wesentlichen flachen Rückwand (7) besteht, die über einen gelenkigen Mittelteil (13) miteinander verbunden sind, wobei die Vorderwand (8) zum Anliegen auf der Außenseite der Socke (1) und die Rückwand (7) zum Anliegen auf der Innenseite der Socke (1)

ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Infαmationstiägerteil (5) zur Verbindung mit der flachen Vorderwand (8) oder mit der flachen Rückwand (7) des Basisteils (4) ausgebildet ist.

[0007] Sockeninfαmationstiäger (3) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die flache Vorderwand (8) des Basisteils mit einer Eingriffs -Einrichtung zum Einrücken und/oder Verbinden mit einer komplementären Aufnahmeeinrichtung (10) auf der flachen Rückwand (7) versehen ist, wobei eine oder beide Einrichtungen sich durch den Sockenstoff erstreckt beziehungsweise erstrecken.

[0008] Sockeninfαmationstiäger (3) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die flache Vorderwand (8) eine öffnung (6) aufweist, durch die das Infαmationstiägerteil (5) mit einer Verbindungseinrichtung (10,11) auf der flachen Rückwand (7) des Basisteils in Eingriff gebracht ist, welche Verbindungseinrichtung (10,11) sich durch den Sockenstoff erstreckt.

[0009] Sockeninfαmationstiäger (3) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich nicht die Verbindungseinrichtung (10,11) auf der flachen Rückwand (7) des Basisteils durch den Sockenstoff erstreckt, sondern eine Verbindungseinrichtung (14) auf dem Infαmationstiägerteil (5), die sich durch den Sockenstoff erstreckt, mit der Rückwand (7) und/oder mit der Verbindungseinrichtung (10,11) auf der Rückwand in Eingriff gebracht ist.

[0010] Sockeninfαmationstiäger (3) zur festen Verbindung mit jeweils einer ersten

Socke (1) eines Sockenpaars, wobei die Verbindung unlösbar bzw. dauerhaft ausgebildet ist, insbesondere während der Waschvαgänge, und die Infαmationen auf dem Sockeninfαmationstiäger (3) zum Identifizieren der zugeordneten zweiten Socke (1) des Sockenpaars ausgebildet sind, wobei die Infαmationen waschfest auf dem Infαmationsüäger aufgebracht oder in demselben integriert sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Basisteil (4) aus einem Faden besteht, der in einer Schlaufenfαm (13) durch den Sockenstoff geführt ist, wobei der nach dem Durchführen innen liegende Teil der Schlaufe über die Sockenobeikante wieder nach außen und über den außen liegenden Teil (14) der Schlaufe geführt ist, und das Infαmationstiägerteil (5) mit dem außen liegenden Teil (14) der Schlaufe zum Fixieren des inneren Schlaufenteils verbunden ist.

[0011] Sockeninfαmationstiäger (3) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Basisteil (4) mit einer Spitze (15) zum Durchführen durch das Sockengewebe ausgestattet ist.

[0012] Sockeninfαmationstiäger (3) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Spitze (15) in einer Kegelf am ausgeführt ist, in deren Inneren der Faden des

Basisteils (4) durch Klemmen und/oder Kleben haftet. [0013] Sockeninfαmationstiäger (3) nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Basisteil (4) in unterschiedlichen Farben, Materialien,

Famen und/oder Mustern ausgeführt sein kann. [0014] Sockenpaar bestehend aus zwei Socken (1), dadurch gekennzeichnet, dass wobei jede Socke (1) mit jeweils einem Sockeninfαmationstiäger (3) nach einem der vorangehenden Ansprüche verbunden ist. [0015] Sockenpaar nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Basisteil (4) bei beiden Socken (1) des Sockenpaars in der gleichen Farbe ausgebildet ist. [0016] Sockenpaar nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass das

Infαmationstiägerteil (5) bei jeweils zusammengehörigen Socken (1) eines

Sockenpaares mit den gleichen Infαmationen und/oder Designs ausgebildet ist.

Description:

Beschreibung

Sockeninformationsträger zur Identifizierung zusammengehöriger

Socken

[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Basis- und ein Informationsträgerteil für die zusammengehörigen Socken eines Sockenpaars gemäß den Ansprüchen 1, 5, 6 und 10 sowie auf Socken mit einem Informationsträger gemäß Anspruch 18.

[0002] Das Sortieren von Socken in zusammengehörige Sockenpaare nach

Waschvorgängen führt häufig zu Schwierigkeiten, insbesondere wenn verschiedene ähnlich aussehende oder, beispielsweise bei verschiedenen Familienmitgliedern, Sockenpaare in gleichen Ausführungen, aber mit unterschiedlicher Fuß-/Schuhgröße zusammen gewaschen wurden. Das Sortieren und Vergleichen derartiger Socken nach dem Waschen ist zeitaufwändig und fehlerträchtig. Insbesondere wenn die Socken mehrerer Personen zusammen gewaschen werden, treten hierbei auch Bedenken hygienischer Art in den Vordergrund.

[0003] Die DE 196 14 937 Al offenbart eine Möglichkeit zum temporären Verbinden von zwei Socken eines Sockenpaars zur Durchführung des Wasch Vorgangs. Eine ähnliche Vorrichtung offenbart auch die DE 101 51 608 Al. Nachteilig bei diesen Verbindungen ist, dass sich die Socken im Verlauf des Waschgangs voneinander lösen können und somit die Zuordnung der Socken zu einem Sockenpaar wieder aufgehoben ist. Außerdem müssen die Socken vor dem Waschen miteinander verbunden werden. Wenn nun in einer Familie nur eine Person für das Waschen zuständig ist, muss sichergestellt sein, dass alle anderen Personen selbstständig die Socken bereits direkt nach dem Tragen zusammenfügen, da ansonsten das Sortierproblem nur vor den Waschgang verlagert wird. Diese Einschränkungen treffen noch stärker beim kommerziellen Waschen zu, bei denen der Dienstleister auf eine korrekte Vorsortierung durch den Kunden angewiesen ist.

[0004] Eine individuelle Kennzeichnung der Socken eines Sockenpaares mit übereinstimmenden Informationsträgern erlaubt es, die Socken nach dem Waschvorgang einfach und bequem zu sortieren. Diese Kennzeichnung darf zum Einen durch den Waschvorgang nicht beeinträchtigt werden und sollte weiterhin einfach an der Socke anbringbar sein.

[0005] Es besteht daher die Aufgabe, die Sortierung von Socken nach dem Waschvorgang durch eine waschfeste Kennzeichnung zuverlässig zu vereinfachen, ohne das spezielle Vorbereitungen vor dem Waschvorgang nötig sind. Diese Aufgabe wird durch den

Informationsträger und seine Teile gemäß Sdiutzansprüdien 1, 5, 6 und 10 gelöst.

[0006] Ein erfindungsgemäßer Informationsträger wird in jeweils gleicher Ausführung an beide Socken eines Sockenpaars angebracht, wobei durch eine Vielzahl unterschiedlicher Informationsträgerpaare sichergestellt wird, dass unterschiedliche Sockenpaare jeweils unterschiedliche Informationsträger verwenden. Durch die gleichartigen Informationsträger an den zusammengehörenden Socken lassen sich dann nach dem Waschvorgang die Socken einfach und schnell sortieren. Bei Verwendung der erfindungsgemäßen Sockeninformationsträger ergibt sich also eine wesentliche Arbeitserleichterung beim Waschen der Socken sowie eine Verbesserung der Hygiene.

[0007] In einer Weiterbildung der Erfindung besteht der Informationsträger aus einem Basisteil, dass zur Verbindung mit den Socken genutzt wird, und einem Informationsträgerteil, dass mit dem Basisteil verbunden wird und zur Zuordnung der Socken zu einem Sockenpaar genutzt wird. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn das Basisteil bei der Verbindung mit der Socke das Sockengewebe bzw. die Fasern des Sockengewebes unversehrt lässt. Dazu ist es vorteilhaft, wenn die Verbindungs- Einrichtungen des Basisteils mit der Socke schlank ausgeführt sind, so dass diese Verbindungs-Einrichtungen durch die ohnehin vorhandenen Maschen im Sockengewebe hindurch geführt werden können. Ein derart ausgebildeter Basisteil weist den zusätzlichen Vorteil auf, das er im Bedarfsfall wieder von der Socke getrennt werden kann, ohne das die Socke dabei beeinträchtigt wird.

[0008] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann auch das Basisteil zur Information genutzt werden. So könnten die Basisteile in unterschiedlichen Farben gefertigt werden, so dass beispielsweise in einer Familie jedem Familienmitglied eine Basisteilfarbe zugeordnet wird. Zur Unterscheidung der einzelnen Familienmitglieder mittels der Basisteile können die Basisteile alternativ auch ein Muster oder Dekor aufweisen. Auch eine Ausführung mit unterschiedlichen Materialien beziehungsweise Oberflächen ist denkbar. So könnten die Basisteile beispielsweise mit Samtbezügen versehen sein. Auch eine unterschiedliche Formgebung der Basisteile zur Unterstützung der Unterscheidungskraft ist eine weitere mögliche Ausführungsform der Erfindung. Bei einem derart ausgebildeten Informationsträger lassen sich dann die Socken im Verlaufe des Sortiervorgangs einfach nach Familienmitgliedern separieren, so dass die sortierten Sockenpaare anschließend einfach einem Familienmitglied zugeordnet werden können.

[0009] Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn sich das Basisteil auch auf die Innenseite der

Socke erstreckt und dort sichtbar ist. Dadurch können auch Socken, die auf die Innenseite gezogen beziehungsweise umgestülpt sind, einfach nach den Besitzern vorsortiert werden, ohne das dazu ein Umstülpen auf die richtige Seite notwendig wäre. Es ist somit, insbesondere wenn große Mengen an zu waschenden Socken anfallen, möglich, die nach Besitzer vorsortierten Socken an den jeweiligen Besitzer zu übergeben und die anschließende Zuordnung der einzelnen Socken zu Paaren an den jeweiligen Besitzer zu übertragen. Daraus folgt eine erhebliche Arbeitserleichterung für den oder die Person, die den Waschvorgang durchführt.

[0010] Ein erfindungsgemäßer Informationsträger lässt sich weiterhin auch vorteilhaft für andere Kleidungsstücke einsetzen, beispielsweise in Heimen oder Krankenhäusern.

[0011] Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen sowie aus den Zeichnungen. Diese zeigen in

[0012] Figur 1 die Darstellung einer Socke mit daran angebrachtem Sockeninformationsträger

[0013] Figur 2 einen Sockenbund mit angebrachtem Basisteil eines Sockeninformationsträgers

[0014] In Figur 3 wieder ein Sockenbund mit angebrachter Sockeninformationsträger

[0015] Figur 4 das Basisteil eines Sockeninformationsträgers in verschiedenen Ausführungsformen und verschiedenen Klappzuständen

[0016] Figur 5 zeigt eine Ausführungsform des Sockeninformationsträgers mit bereits eingeklapptem Basisteil und zugehörigem Informationsträgerteil kurz vor dem Zusammenbau

[0017] Figur 6 zeigt den Sockeninformationsträger aus Figur 5 im zusammengebauten Zustand an einem Sockenbund

[0018] Figur 7 zeigt ein Basisteil in einer alternativen Ausführungsform.

[0019] Figur 8 zeigt die Befestigung des Basisteils aus Figur 7 am Sockenbund

[0020] Figur 9 zeigt die Verbindung von Basisteil und Informationsträgerteil am Sockenbund in einer Seitenansicht

[0021] Figur 10 zeigt den fertig montierten Sockeninformationsträger am Sockenbund in einer Draufsicht

[0022] Figur 11 zeigt eine weitere Alternative Ausführungsform eines Basisteils.

[0023]

[0024] Figur 12 zeigt das Basisteil aus Figur 11 im montierten Zustand an einem Sockenbund.

[0025] Figur 13 zeigt eine alternative Ausführungsform des Basisteils ähnlich dem aus

Figur 11 und 12

[0026] Figur 14 zeigt das Basisteil aus Figur 13 in einer perspektivischen Darstellung [0027] Figur 15 zeigt die Anbringung des Basisteils aus Figur 13 und 14 an einem

Sockenbund [0028] Figur 16 zeigt eine weitere Alternative Ausführungsform eines Basisteils in einem

Zwischenzustand der Anbringung am Sockenbund in einer Schnittdarstellung. [0029] Figur 17 zeigt eine Darstellung des alternativen Basisteils aus Figur 16 in einer perspektivischen Ansicht. [0030] Figur 18 zeigt das Basisteil aus Figur 16 und Figur 17 in unmontiertem Zustand in einer Draufsicht. [0031] Figur 19 zeigt die Montage des Basisteils aus Figur 16, 17 und 18 an einem

Sockenbund.

[0032] Figur 20 zeigt die Fertigstellung der Montage des Basisteils aus Figur 19. [0033] Figur 21 zeigt die Vorderseite einer alternativen Ausführung des

Informationsträgerteils . [0034] Figur 22 zeigt das Informationsträgerteil aus Figur 21 in seitlicher Ansicht von oben. [0035] Figur 23 zeigt eine perspektivische Darstellung der Rückseite des

Informationsträgerteils aus Figur 21 und 22. [0036] Figur 24 zeigt eine alternative Ausführungsform eines Informationsträgerteils bei der Anbringung an einem Basisteil. [0037] Figur 25 zeigt den Informationsträgerteil aus Figur 24 im fertig angebrachten

Zustand an einem Basisteil am Sockenbund.

[0038] Figur 26 zeigt verschiedene montierte Sockeninformationsträger an Socken. [0039] Figur 1 zeigt eine Socke 1 mit einem Sockeninformationsträger 3, der am

Sockenbund 2 montiert ist. Der Sockeninformationsträger besteht aus einem Basisteil

4 und einem Informationsträgerteil 5. [0040] Figur 2 zeigt einen Sockenbund 2 mit einer alternativen Ausführungsform des

Basisteils 4, das bereits am Sockenbund montiert ist und zur Befestigung des

Informationsträgerteils 5 vorbereitet ist. Das Basisteil 4 weist eine Vorderseite 8 mit einer öffnung 6 auf, durch die ein Teil 11 einer Verbindungseinrichtung zur Rückseite des Basisteils sichtbar ist. [0041] In Figur 3 ist eine weitere Ausführungsform eines Sockeninformationsträgers 3 im fertig montierten Zustand am Sockenbund 2 dargestellt. Der Basisteil 4 umgreift den

Sockenbund, der Informationsträgerteil 5 ist vor dem Basisteil 4 sichtbar montiert.

[0042] Figur 4 zeigt die prinzipielle Funktionsweise des Basisteils 4. Es ist jeweils eine längliche Ausführungsform 4a und eine halbovalförmige 4b dargestellt. Die Basisteile 4a und 4b bestehen jeweils aus einer Rückseite 7 und einer Vorderseite 8, die über einen gelenkigen Mittelteil 13 miteinander verbunden sind. Die Vorderseite 8 erweist eine öffnung 6 auf, auf der Rückseite 7 ist eine Verbindungseinrichtung 10 komplementär angeordnet. In der zusammengeklappten Darstellung der Basisteile 4a beziehungsweise 4b ist erkennbar, wie die Verbindungseinrichtung 10 hinter der öffnung 6 angeordnet ist. Die Vorderseite 8 und die Rückseite 7 liegen praktisch deckungsgleich hintereinander.

[0043] Figur 5 zeigt einen Sockeninformationsträger in einer Explosionsdarstellung. Das Basisteil 4 ist am gelenkigen Mittelteil 13 zusammengeklappt, die Blickrichtung der Zeichnung ist von der Rückseite her ausgerichtet. Die Rückseite 7 liegt daher vor der Vorderseite 8, in der Rückseite 7 ist eine Verbindungseinrichtung 10 angeordnet, aus der sich ein stabartiges Verbindungselement 11 nach vorne zur korrespondierenden öffnung 6 in der Vorderseite 8 erstreckt. Zur Montage des Basisteils an einem Sockenbund wird dieses stabartige Verbindungselement 11 durch das Sockengewebe am Sockenbund hindurchgesteckt. Das Informationsträgerelement 5 weist ein zum Verbindungselement 11 korrespondierendes Verbindungselement 14 auf, das durch die öffnung 6 in der Vorderseite 8 des Basisteils mit dem Verbindungselement 11 in Eingriff gebracht werden kann und derart den Sockeninformationsträger sicher am Sockenbund befestigt. Bei der in Figur 5 dargestellten Ausführungsform ist das Verbindungselement 14 als Hülse ausgebildet, die das stabartige Verbindungselement 11 des Basisteils umgreift und derart zu einer kraft- und formschlüssigen Verbindung führt. Es sind aber auch verschiedene weitere Verbindungselementkomponenten 14 und 11 denkbar, so beispielsweise die Ausführung des Verbindungselements 11 als zylinderförmige Hülse, in die ein dann stabförmig ausgeführtes Verbindungselement 14 greift. Zur Verbesserung des Kraftschlusses sind verschiedene Weiterbildungen der Verbindungselemente denkbar, so könnten beispielsweise Erhebungen auf der Außenseite eines stabartigen Verbindungselement mit entsprechenden Nuten an der Innenseite des Hülsenelementes korrespondieren und so den Kraftschluß verbessern. Auch Schraubgewinde wären beispielsweise denkbar.

[0044] Figur 6 zeigt den Sockeninformationsträger aus Figur 5 in einer Draufsicht mit dargestelltem Sockenbund 2. Das Basisteil 4 kann in verschiedenen Farben ausgeführt werden, die jeweils einen Besitzer zugeordnet werden, der Informationsträgerteil 5

dient zur Identifikation zusammengehöriger Socken eines Sockenpaars.

[0045] Figur 7 zeigt eine alternative Ausführungsform eines Basisteils für den

Sockeninformationsträger. Ein Faden 12 wird an den Enden derart miteinander verbunden, dass er eine Schlaufe 13 bildet. Alternativ können natürlich auch vorgefertigte Schlaufen aus einem Faden zum Einsatz kommen. Dabei ist es vorteilhaft, wenn die verbundenen Enden des Fadens 12 eine Spitze 15 bilden. Zur Unterstützung des Durchführens der Schlaufe 13 durch das Sockengewebe kann die Spitze 15 mit einer zusätzlichen Verstärkung bearbeitet sein. Eine derartige Verstärkung kann beispielsweise aus einer kegelförmigen Oberfläche bestehen, die an der Kegelstumpfseite geöffnet ist, und in die die verbundenen Fadenenden eingeführt werden. Dabei werden die Fadenenden lösbar in der Kegelform befestigt. Dies kann beispielsweise durch einen Klebstoff auf der Kegelinnenseite oder durch Umpressen der Fadenenden mittels einer verformbaren eckige Spitze geschehen. Nach dem Durchführen der Spitze 15 durch den Sockenbund 2 und dem Nachziehen eines Teils der Schlaufe 13 in das Sockeninnere kann dann die Spitze 15 vom Faden abgezogen und entsorgt werden. Selbstverständlich ist eine Vielzahl von weiteren Ausführungsformen und Befestigungsvarianten für die Spitze 15 denkbar. Es können auch unterschiedlichste Materialien wie zum Beispiel Kunststofffolien, dünne Blechfolien oder steifes Papier als Gegenmaterial zum Einsatz kommen. Die Schlaufe 13 wird nun wie in Figur 8 dargestellt durch das Gewebe im Sockenbund hindurchgezogen. Dabei verbleibt ein Teil 14 der Schlaufe auf der Außenseite der Socke. Anschließend wird, wie in Figur 9 zu sehen, die Schlaufe 13 aus dem Faden 12 von der Innenseite der Socke nach außen über den draußen verbliebenen Teil 14 der Schlaufe gezogen. Am draußen verbliebenen Teil der Schlaufe wird dann der Informationsträgerteil 5 befestigt und derart das Lösen der darübergezogenen Schlaufe sicher verhindert. Der draußen verbliebene Schlaufenteil 14 wird fest mit dem Informationsträgerteil 5 verbunden und sichert somit den nach außen gezogenen Schlaufenteil 13 gegen das Lösen. Eine Draufsicht auf den fertig befestigten Sockeninformationsträger ist in Figur 10 dargestellt.

[0046] Figur 11 zeigt eine alternative Ausführungsform eines Basisteils 4 für einen erfindungsgemäßen Sockeninformationsträger. Der Basisteil besteht aus einem Körper, welcher aus einem biegesteifen Material besteht, beispielsweise ein dünnes Blech oder ein Kunststoff, und weist eine Vorderwand 8 sowie eine Rückwand 7 auf. Die Rückwand 7 liegt im befestigen Zustand auf der Innenseite des Sockenbunds an, die Vorderwand 8 auf der Außenseite (siehe Figur 12). Am unteren Ende der Rückwand 7,

die über einen Knickbereidi oder einen gelenkigen Mittelteil 18 mit der Vorderwand 8 verbunden ist, befindet sich ein zu einer Schlaufe geformter Faden 19, der aus einem elastischen Material sein kann und mit einer Verstärkung oder Spitze 20 zum leichteren Durchstechen des Sockengewebes versehen ist. Die Vorderwand 8 weist an ihren Längsseiten Einkerbungen 16 zum Einhängen des Fadens 19 auf. Zur Befestigung des Basisteils 4 wird der Faden 19 mit der Spitze 20 von innen durch den Sockenbund 2 gestochen und dann derart über die Vorderwand gezogen, dass er in den Einkerbungen 16 einhakt. Figur 12 zeigt den Faden 19 in seiner eingehängten oder eingerasteten Stellung. Auf dieses Basisteil kann ein Informationsträgerteil, wie es in den Figuren 19 -21 gezeigt ist, aufgeschoben werden. Dieser Informationsträgerteil weist auf seiner Rückseite einen Bügel 21 auf, der aus einem elastischen oder nichtelastischen Material bestehen kann und zum Aufschieben auf die Vorderwand 8 des Basisteils 4 ausgebildet ist. Bei Verwendung eines Bügels aus elastischem Material kann dieser ebenfalls zum Einhaken in die Einkerbungen ausgebildet sein. Der Bügel 21 auf der Rückseite des Informationsträgerteils (siehe Figur 23) wird dazu vor dem Einhaken des Fadens 19 in die Einkerbungen 16 von der unteren Seite über die Vorderwand geschoben, so dass sich die Vorderseite des Informationsträgerteils mit der darauf enthaltenen Kennzeichnung von dem Basisteil und der Socke wegzeigt. Das Informationsträgerteil 5 wird soweit hochgeschoben, dass der Einhängebügel 21 auf der Rückseite des Informationsträgerteils sich zwischen die Einkerbungen 16 und den Knick, der die Vorderwand 8 und die Rückwand 7 verbindet, befindet oder er gegebenenfalls in die Einkerbungen 16 einhakt. Anschließend wird der Gummifaden 19, wie in Figur 12 gezeigt, in die Einkerbungen 16 eingehängt und derart das Informationsträgerteil gegen Abrutschen vom Basisteil gesichert. Bei Verwendung eines Informationsträgerteils 5 mit elastischem Bügel 21 kann der Basisteil 4 auch zuerst befestigt und der Faden 19 in die Einkerbungen 16 eingehakt werden, da mit Einhaken des elatischen Bügels 21 in die Einkerbungen 16 der Informationsträgerteil bereits sicher am Basisteil befestigt ist. Eine alternative Ausführungsform eines Basisteils 4, die ähnlich zu der in den

Figuren 11 und 12 dargestellten aufgebaut ist, wird in den Figuren 13 bis 15 gezeigt. Im Unterschied zur Ausführungsform gemäß den Figuren 11 und 12 ist bei diesem Basisteil 4 der Faden 19, der ebenfalls vorzugsweise elastisch ist, etwa mittig an der Rückwand 7 angebracht, in einem Abstand vom Knickbereich 18, der etwa gleich zum Abstand der Einkerbungen 16 in der Vorderwand 8 vom Knickbereich 18 ist. Bei geknicktem Basisteil kommt daher der Befestigungsbereich des Fadens 19 an der

Rückwand 7 ungefähr auf gleicher Höhe wie die Einkerbungen 16 in der Vorderwand 8 zu liegen, so dass beim Durchstechen des Sockenbundes 2 und anschließendem Einhaken des elastischen Fadens 19 in den Einkerbungen 16 der Faden 19 gerade und ohne Versatz durch den Sockenbund geführt werden kann. Zur Befestigung des Fadens 19 an der Rückwand 7 kann dabei eine Vielzahl von Möglichkeiten genutzt werden, beispielsweise kann eine öse 22 vorhanden sein, deren Durchmesser derart bemessen ist, dass der Faden 19 mit seiner Spitze 20 durch die öse 22 geführt werden kann, wobei der Faden 19 ein verdicktes Ende 23 aufweist, das einen größeren Durchmesser als die öse 22 aufweist und daher in der öse 22 hängenbleibt und derart den Faden 19 an der Rückwand 7 festlegt.

[0048] Die Figuren 16 - 20 zeigen eine weitere alternative Ausführungsform des

Basisteils, die ebenfalls mit einem der Informationsträgerteile aus den Figuren 21 - 25 genutzt werden kann. Wie in Figur 18 dargestellt, besteht auch dieses Basisteil aus einem flachen Werkstück, vorzugsweise aus einem biegesteifen Material, wie beispielsweise einem dünnen Metallblech oder Kunststoff, das eine vorgestanzte Knickline 18 aufweist, die das Basisteil 4 in eine Vorderwand 8 und eine Rückwand 7 unterteilt. Auf der Vorderwand 8 befindet sich ein gebogener Einhängehaken. Wie in Figur 17 dargestellt, ist auch bei dieser Ausführungsform am unteren Ende der Rückwand 7 ein Faden 19, vorzugsweise aus einem elastischen Material, mit einer Spitze 20 zum Durchstoßen des Sockengewebes befestigt. Dieser Faden weist zumindest an seinem der Rückwand abgewandtem Ende eine Schlaufe zum Einhaken im Einhängehaken 17 auf der Vorderwand 8 auf. Der Montagevorgang des Basisteils 4 ist in den Figuren 19 und 20 dargestellt. Zunächst wird die Rückwand 7 auf der Innenseite des Sockenbunds 2 angelegt. Danach wird die Vorderwand 8 an der Knicklinie 18 nach unten gebogen, bis sie die Außenseite des Sockenbunds berührt. Die Pfeile 22 deuten die Bewegungsrichtung beim Biegen an. Figur 20 zeigt das anschließende Durchstoßen des Sockengewebes mit der Spitze 20 des Fadens 19. Anschließend wird, wie durch den Pfeil 23 dargestellt, die in der Nähe der Spitze 20 vorhandene Schlaufe über den Einhängehaken 17 gezogen und derart das Basisteil 4 an dem Sockenbund 2 befestigt.

[0049] Die Befestigung des Informationsträgerteils 5, das in den Figuren 19 bis 21 dargestellt ist, erfolgt analog zur Vorgehensweise beim Basisteil gemäß der Figuren 11 und 12. Vor dem Einhaken des Fadens 19 im Einhängehaken 17 wird das Basisteil 5 mit seinem Einhängebügel 21 von unten über die heruntergebogene Vorderwand 8 (siehe Figur 20) geschoben, soweit, bis der Einhängebügel sich zwischen den

Knicklinie 18 und dem Einhängehaken 17 befindet. Anschließend wird der Faden 19 wie in Figur 20 gezeigt eingehakt und derart das Informationsträgerteil 5 gesichert.

[0050] Bei einer alternativen Ausführungsform, die in den Figuren 24 und 25 dargestellt ist, besteht der Informationsträgerteil 5 insgesamt aus einem elastischen Bügel bzw. einem elastischen Band 21, das zum überstreifen über die Vorderwand 8 des Basisteils 4 und zum anschließenden Einrasten bzw. Eingreifen in die Einkerbungen 16 ausgebildet ist. Figur 24 zeigt den Informationsträgerteil 5 während der Anbringung am Basisteil 4, Figur 25 stellt den Endzustand dar.

[0051] In Figur 26 sind verschiedene Socken 1 mit fertig montiertem Sockeninformationsträgern 3 am Sockenbund 2 dargestellt.

[0052] Bezugszeichenliste

[0053] 1 Socke

[0054] 2 Sockenbund

[0055] 3 Sockeninformationsträger

[0056] 4 Basisteil

[0057] 5 Informationsträgerteil

[0058] 6 öffnung in Basisteil- Vorderseite

[0059] 7 Basisteil-Rückseite

[0060] 8 Basisteil- Vorderseite

[0061] 10 Verbindungseinrichtung Rückseite Basisteil

[0062] 11 Verbindungselement Rückseite Basisteil

[0063] 12 Faden

[0064] 13 Schlaufe

[0065] 14 äußerer Schlaufenteil

[0066] 15 Schlaufenspitze

[0067] 16 Einkerbungen

[0068] 17 Haken

[0069] 18 Knickbereich

19 Faden/Schleife

[0070] 20 Spitze

[0071 ] 21 Einhängebügel

[0072] 22 öse

[0073] 23 verdicktes Fadenende