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Title:
SPEED-MEASURING DEVICE FOR A SPORT DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/151472
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a speed-measuring device for a sport device, in particular for a ski or a snowboard. According to the invention, the speed measuring-device has a GPS unit (2) for determining the respective position of the sport device and a speed-measuring unit (3) for measuring the speed of the sport device. The speed-measuring unit is configured to calculate the speed of the sport device on the basis of positions that are determined by the GPS unit at different points in time, and the speed-measuring unit has a display unit (4) for displaying the measured speed.

Inventors:
SASSENBACH, Thomas (Boschetsriederstr. 129, München, 81379, DE)
WIESE, Detlef (Lohweg 6, Haimhausen, 85778, DE)
Application Number:
EP2011/059292
Publication Date:
December 08, 2011
Filing Date:
June 06, 2011
Export Citation:
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Assignee:
ZWEINULLVIER WERBEAGENTUR GMBH (Neumarkter Straße 28, München, 81673, DE)
SASSENBACH, Thomas (Boschetsriederstr. 129, München, 81379, DE)
WIESE, Detlef (Lohweg 6, Haimhausen, 85778, DE)
International Classes:
A63C5/06; A63C11/00; G01C22/00; G01P3/00; G01P3/62; G01P7/00
Attorney, Agent or Firm:
EISENFÜHR SPEISER & PARTNER et al. (Postfach 10 60 78, Bremen, 28060, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Geschwindigkeits-Messgerät für ein Sportgerät, insbesondere für einen Ski oder ein Snowboard, wobei das Geschwindigkeits-Messgerät (1 ) aufweist:

eine GPS-Einheit (2) zur Bestimmung der jeweiligen Position des Sportgeräts, - eine Geschwindigkeitsmesseinheit (3) zum Messen der Geschwindigkeit des Sportgeräts, wobei die Geschwindigkeitsmesseinheit konfiguriert ist, auf Basis von zu verschiedenen Zeitpunkten von der GPS-Einheit bestimmten Positionen die Geschwindigkeit des Sportgeräts zu berechnen,

eine Anzeigeeinheit (4) zum Anzeigen der gemessenen Geschwindigkeit. 2. Geschwindigkeits-Messgerät, insbesondere nach Anspruch 1 , für ein Sportgerät, insbesondere für einen Ski oder ein Snowboard, wobei das Geschwindigkeits-Messgerät (1 ) aufweist:

eine Geschwindigkeitsmesseinheit (3) zum Messen der Geschwindigkeit des Sportgeräts,

- eine Anzeigeeinheit (4) zum Anzeigen der gemessenen Geschwindigkeit, wobei die Geschwindigkeit mittels Zeichen, insbesondere Ziffern, dargestellt wird, die jeweils eine Größe von mindestens 1 ,1 x 1 ,4 cm2 aufweisen.

3. Geschwindigkeits-Messgerät, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 oder 2, für einen Ski oder ein Snowboard, wobei das Geschwindigkeits-Messgerät (1 ) aufweist: - eine Geschwindigkeitsmesseinheit (3) zum Messen der Geschwindigkeit des Sportgeräts,

eine Anzeigeeinheit (4) zum Anzeigen der gemessenen Geschwindigkeit, mindestens eine Eingabeeinheit (5, 6, 7), insbesondere mindestens einen Funktionsknopf, zum Betätigen des Geschwindigkeits-Messgeräts (1 ), wobei die Eingabeeinheit (5, 6, 7) derart angepasst ist, dass sie mittels Skistöcken bedienbar ist.

4. Geschwindigkeits-Messgerät, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, für ein Sportgerät, insbesondere für einen Ski oder ein Snowboard, wobei das Geschwindigkeits-Messgerät (1 ) aufweist:

eine Geschwindigkeitsmesseinheit (2) zum Messen der Geschwindigkeit des Sportgeräts,

eine Anzeigeeinheit (4) zum Anzeigen der gemessenen Geschwindigkeit, wobei das Geschwindigkeits-Messgerät (1 ) angepasst ist, mittels einer Befestigungsvorrichtung (8) nach einem der Ansprüche 22 bis 28 an dem Sportgerät (9) befestigbar zu sein.

5. Geschwindigkeits-Messgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Geschwindigkeits-Messgerät (1 ) auf dem Sportgerät (9) lösbar befestigbar ist.

6. Geschwindigkeits-Messgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Geschwindigkeits-Messgerät in dem Sportgerät integriert ist.

7. Geschwindigkeits-Messgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Geschwindigkeits-Messgerät (1 ) eine GPS-Einheit (2) zur Bestimmung der jeweiligen Position des Sportgeräts (9) aufweist und die Geschwindigkeitsmesseinheit (3) konfiguriert ist, auf Basis der zu verschiedenen Zeitpunkten bestimmten Positionen die Geschwindigkeit des Sportgeräts (9) zu berechnen.

8. Geschwindigkeits-Messgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Geschwindigkeits-Messgerät (1 ) eine Tageskilometer- Bestimmungseinheit (10) zum Bestimmen der an einem Tag zurückgelegten Kilometer aufweist, wobei die Anzeigeeinheit (4) angepasst ist, die bestimmten Tageskilometer anzuzeigen.

9. Geschwindigkeits-Messgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Geschwindigkeits-Messgerät (1 ) eine Gesamtkilometer- Bestimmungseinheit (11 ) zum Bestimmen der insgesamt zurückgelegten Kilometer aufweist, wobei die Anzeigeeinheit (4) angepasst ist, die bestimmten Gesamtkilometer anzuzeigen.

10. Geschwindigkeits-Messgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Geschwindigkeits-Messgerät (1 ) eine Geschwindigkeitsprofil- Bestimmungseinheit (12) zum Bestimmen eines Geschwindigkeitsprofils aufweist.

11. Geschwindigkeits-Messgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Geschwindigkeits-Messgerät (1 ) eine Höhen-Messeinheit (13) zum Messen der Höhe des Sportgeräts (9) aufweist.

12. Geschwindigkeits-Messgerät nach Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, dass das Geschwindigkeits-Messgerät (1 ) eine Höhenprofil-Bestimmungseinheit (14) zum Bestimmen eines Höhenprofils aufweist.

13. Geschwindigkeits-Messgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Geschwindigkeits-Messgerät einen digitalen Kompass (15) zur

Richtungsbestimmung aufweist und die Anzeigeeinheit (4) angepasst ist, eine bestimmte Richtung anzuzeigen.

14. Geschwindigkeits-Messgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Geschwindigkeits-Messgerät (1 ) mindestens eine Eingabeein- heit (5, 6, 7), insbesondere mindestens einen Funktionsknopf, aufweist, wobei durch Betätigen der Eingabeeinheit (5, 6, 7) zwischen verschiedenen Anzeigemodi der Anzeigeeinheit (4) gewechselt werden kann, insbesondere zwischen Anzeigemodi, in denen die Geschwindigkeit, die Tagekilometer und die Gesamtkilometer angezeigt werden.

15. Geschwindigkeits-Messgerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingabeeinheit (5, 6, 7) mit einem Skistock bedienbar ist. Bevorzugt weist das Geschwindigkeits-Messgerät daher robuste Funktionsknöpfe auf, die derart robust sind, dass Sie mit einem Skistock bedienbar sind.

16. Geschwindigkeits-Messgerät nach einem der Ansprüche 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingabeeinheit (5, 6, 7) mindestens einen Funktionsknopf mit einer Mulde aufweist.

17. Geschwindigkeits-Messgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Geschwindigkeits-Messgerät (1 ) eine GPS-Einheit (2) zur Bestimmung der jeweiligen Position des Sportgeräts und einen Sender (16) zum Aussenden eines von der bestimmten Position abhängigen Signals aufweist. 18. Geschwindigkeits-Messgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Geschwindigkeits-Messgerät Sende- und Empfangseinheiten (16, 17) zur Kommunikation mit anderen Geräten, insbesondere mit anderen Geschwin- digkeits-Messgeräten, aufweist.

19. Geschwindigkeits-Messgerät nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Sende- und Empfangseinheit (16, 17) angepasst ist, mit einem externen Gerät zu kommunizieren, um über das externe Gerät das Geschwindigkeits-Messgerät zu steuern.

20. Geschwindigkeits-Messgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Geschwindigkeits-Messgerät (1 ) mindestens in einem Temperaturbereich von -20 °C bis + 25 °C temperaturstabil ist.

21. Geschwindigkeits-Messgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine aufsteckbare Schutzhülle (18).

22. Befestigungsvorrichtung zum lösbaren Befestigen des Geschwindigkeits- Messgeräts (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 21 auf einem Sportgerät, insbesondere auf einem Ski oder einem Snowboard.

23. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung (8) eine Befestigungsplatte (19) zum Befestigen auf dem Sportgerät (9) aufweist und die Befestigungsplatte (19) so angepasst ist, dass das Geschwin- digkeits-Messgerät (1) auf der Befestigungsplatte (19) befestigbar ist.

24. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung ein Klebemittel zum Befestigen der Befestigungsplatte (19) auf dem Sportgerät aufweist.

25. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsplatte und das Geschwindigkeits-Messgerät mittels einer T-Profils und eines inversen T-Profils, die ineinander schiebbar sind, aneinander befestigbar sind.

26. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 22 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung (8) Rastmittel zum Befestigen des Geschwin- digkeits-Messgeräts (1 ) aufweist. 27. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 22 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung (8) eine Dämpfungseinheit (20) zum Anordnen zwischen dem Sportgerät (9), insbesondere der Befestigungsplatte (19), und dem Geschwindigkeits-Messgerät (1 ) aufweist.

28. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 22 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung (8) mindestens in einem Temperaturbereich von -20 °C bis + 25 °C temperaturstabil ist.

29. Geschwindigkeits-Messsystem mit einem Geschwindigkeits-Messgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 21 und mit einer Befestigungsvorrichtung (8) nach einem der

Ansprüche 22 bis 28.

30. Sportgerät, insbesondere Ski oder Snowboard, mit einem Geschwindigkeits- Messgerät (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 21 und/oder einer Befestigungsvorrichtung (8) nach einem der Ansprüche 22 bis 28. 31. Sportgerät nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass das Sportgerät (9) ein Ski oder Snowboard ist und das Geschwindigkeits-Messgerät benachbart zu der Bindung des Skis oder des Snowboards angeordnet ist.

32. Geschwindigkeits-Messgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 21 , dadurch gekennzeichnet, dass Eingabemittel ausgebildet sind, um dem Messgerät einen vorbe- stimmten Geschwindigkeitswert vorzugeben und darin abzuspeichern und dass Tonsignal-Erzeugungsmitte! vorgesehen sind, die aktiviert werden und ein Warnsignal abgeben, wenn das Geschwindigkeits-Messgerät das Erreichen und/oder Übersteigen des vorbestimmten Geschwindigkeitswerts feststellt, wobei vorzugsweise das Ton- Erzeugungsmittel auf einem Chip, z.B. mit Piezo-Wandler ausgebildet ist. 33. Geschwindigkeits-Messgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinheit zum Anzeigen der gemessenen Geschwindigkeit über Beleuchtungsmittel verfügt, die das Display zur besseren Lesbarkeit ausleuchten.

34. Geschwindigkeits-Messgerät nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass die Aktivierung der Beleuchtung der Anzeigeeinheit zum Anzeigen der Geschwindigkeit dann aktiviert wird, wenn vorbestimmte äußere Umstände vorliegen, z.B. dass ein bestimmter Helligkeitswert (z.B. beim Nachtskifahren) unterschritten wird und/oder das bestimmte Verhaltensweisen vorliegen, z.B. eine erhöhte Geschwindigkeit, also das Überschreiten der vorbestimmten Geschwindigkeit gemessen wird.

35. Geschwindigkeits-Messgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät auch mittels eines Armbands am Arm des Benutzers getragen werden kann.

36. Geschwindigkeits-Messgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Daten des Geschwindigkeits-Messgeräts, also z.B.

Geschwindigkeitswerte, Richtungswerte, Routendaten etc. oder eine Untermenge hiervon speicherbar ist und für eine spätere Auswertung geeignet sind, z.B. zum Festlegen einer gewählten Route, einer zurückgelegten Strecke auf einer Landkarte etc.

37. Geschwindigkeits-Messgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Geschwindigkeits-Messgerät eine Schaltung integriert ist, die eine Aufladefunktion zur Benutzung von Skiliften aufweist, so dass im Bedarfsfall auch die Bezahlung mittels einer drahtlosen Kommunikation mit dem Chip erfolgen kann.

Description:
Geschwind igkeits-Messgerät für ein Sportgerät

Die Erfindung bezieht sich auf ein Geschwindigkeits-Messgerät für ein Sportgerät, insbesondere für einen Ski oder ein Snowboard. Die Erfindung bezieht sich des Weiteren auf eine Befestigungsvorrichtung zum lösbaren Befestigen des Geschwindigkeits-Messgeräts auf einem Sportgerät, einem Geschwindigkeits-Messsystem mit dem Geschwindigkeits- Messgerät und der Befestigungsvorrichtung und einem Sportgerät, insbesondere einem Ski oder einem Snowboard, mit dem Geschwindigkeits-Messgerät und/oder der Befestigungsvorrichtung.

Die deutsche Offenlegungsschrift DE 10 2005 008 631 A1 offenbart einen speziellen Ski, auf dessen Oberfläche ein elektronischer LED-Tacho integriert ist, der über einen Laser an der Skispitze eine Zeit und Wegstreckenmessung vornimmt. Eine Infrarotschnittstelle ist zwischen dem Tacho und einem Knopf am Skistock oder am Handschuh vorgesehen. Die Durchführung einer Zeit- und Wegstreckenmessung mittels eines Lasers an der Skispitze ist technisch relativ aufwendig und fehleranfällig. Der technische Aufwand wird durch die Verwendung einer Infrarotschnittstelle zwischen einem Tacho und einem Knopf am Skistock oder Handschuh noch weiter erhöht.

Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Geschwindigkeits-Messgerät für ein Sportgerät, insbesondere für einen Ski oder ein Snowboard, bereitzustellen, bei dem die Geschwindigkeitsmessung mit einem geringeren technischen Aufwand und geringerer Fehleranfälligkeit durchgeführt werden kann.

Diese Aufgabe wird durch ein Geschwindigkeits-Messgerät für ein Sportgerät, insbesondere für einen Ski oder ein Snowboard, gelöst, das die folgenden Einheiten aufweist: eine GPS-Einheit zur Bestimmung der jeweiligen Position des Sportgeräts, eine Geschwindigkeitsmesseinheit zum Messen der Geschwindigkeit des Sportgeräts, wobei die Geschwindigkeitsmesseinheit konfiguriert ist, auf Basis von zu verschiedenen Zeitpunkten von der GPS-Einheit bestimmten Positionen die Geschwindigkeit des Sportgeräts zu berechnen,

eine Anzeigeeinheit zum Anzeigen der gemessenen Geschwindigkeit. Die Bestimmung der Geschwindigkeit auf Basis von GPS-Positionen kann auf technisch einfache und relativ fehlerfreie Art und Weise erfolgen.

Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Geschwindigkeits-Messgerät für ein Sportgerät, insbesondere für einen Ski oder ein Snowboard, bereitzustellen, das es erlaubt, die Geschwindigkeit auch von einer größeren Entfernung, insbesondere von einer Entfernung zwischen 1 ,50 m und 2,00 m, abzulesen. Diese Aufgabe wird durch ein Geschwindigkeits-Messgerät für ein Sportgerät, insbesondere für einen Ski oder ein Snowboard, gelöst, wobei das Geschwindigkeits-Messgerät folgende Einheiten aufweist: eine Geschwindigkeitsmesseinheit zum Messen der Geschwindigkeit des Sportge- räts,

eine Anzeigeeinheit zum Anzeigen der gemessenen Geschwindigkeit, wobei die Geschwindigkeit mittels Zeichen, insbesondere Ziffern, dargestellt wird, die jeweils eine Größe von mindestens 1 ,1 x 1 ,4 cm 2 aufweisen.

Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Geschwindigkeits-Messgerät für einen Ski oder ein Snowboard bereitzustellen, das leicht bedienbar ist. Diese Aufgabe wird durch ein Geschwindigkeits-Messgerät für einen Ski oder ein Snowboard gelöst, welches aufweist:

eine Geschwindigkeitsmesseinheit zum Messen der Geschwindigkeit des Sportgeräts,

- eine Anzeigeeinheit zum Anzeigen der gemessenen Geschwindigkeit, mindestens eine Eingabeeinheit, insbesondere mindestens einen Funktionsknopf, zum Betätigen des Geschwindigkeits-Messgeräts, wobei die Eingabeeinheit derart ange- passt ist, dass sie mittels Skistöcken bedienbar Ist.

Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Geschwindigkeits-Messgerät für ein Sportgerät, insbesondere für einen Ski oder ein Snowboard, bereitzustellen, das leicht mit dem Sportgerät verbunden und auch leicht wieder von dem Sportgerät gelöst werden kann. Diese Aufgabe wird durch ein Geschwindigkeits-Messgerät für ein Sportgerät, insbesondere für einen Ski oder ein Snowboard gelöst, welches aufweist:

eine Geschwindigkeitsmesseinheit zum Messen der Geschwindigkeit des Sportge- räts,

eine Anzeigeeinheit zum Anzeigen der gemessenen Geschwindigkeit, wobei das Geschwindigkeits-Messgerät angepasst ist, mittels einer Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 22 bis 28 an dem Sportgerät befestigbar zu sein.

Das Geschwindigkeits-Messgerät löst zumindest eine der oben genannten Aufgaben.

Es ist bevorzugt, dass das Geschwindigkeits-Messgerät auf dem Sportgerät lösbar befestigbar ist. Das Geschwindigkeits-Messgerät ist beispielsweise vorne auf einem Ski oder Snowboard befestigbar, so dass ständig die aktuelle Geschwindigkeit ablesbar ist. Das Geschwindigkeits-Messgerät kann konfiguriert sein, die Geschwindigkeit in Kilometer pro Stunde und/oder in Meilen pro Stunde darzustellen.

Das Geschwindigkeit-Messgerät ist bevorzugt angepasst, um mit mindestens einem der folgenden Sportgeräte verwendet zu werden: Ski, Snowboard, Surfbrett, Kanu, Segelboot, Schlitten, Skateboard, Roller, Reitsattel. Das Geschwindigkeits-Messgerät kann auch angepasst sein, um mit anderen Sportgeräten verwendet zu werden. Das Geschwindigkeits-Messgerät kann in dem Sportgerät integriert sein.

Es ist bevorzugt, dass das Geschwindigkeits-Messgerät eine GPS-Einheit zur Bestim- mung der jeweiligen Position des Sportgeräts aufweist und die Geschwindigkeitsmesseinheit konfiguriert ist, auf Basis der zu verschiedenen Zeitpunkten bestimmten Positionen die Geschwindigkeit des Sportgeräts zu berechnen.

Es ist zudem bevorzugt, dass das Geschwindigkeits-Messgerät eine Tageskilometer- Bestimmungseinheit zum Bestimmen der an einem Tag zurückgelegten Kilometer auf- weist, wobei die Anzeigeeinheit angepasst ist, die bestimmten Tageskilometer anzuzeigen. Das Geschwindigkeits-Messgerät kann auch eine Gesamtkilometer-Bestimmungseinheit zum Bestimmen der insgesamt zurückgelegten Kilometer aufweisen, wobei die Anzeigeeinheit angepasst ist, die bestimmten Gesamtkilometer anzuzeigen. Zudem kann das Geschwindigkeits-Messgerät eine Geschwindigkeitsprofil-Bestimmungseinheit zum Bestimmen eines Geschwindigkeitsprofils aufweisen. Die Anzeigeeinheit kann beispielsweise angepasst sein, das Geschwindigkeitsprofil anzuzeigen, und/oder das Geschwindigkeits-Messgerät kann eine Sendeeinheit zum Senden des Geschwindigkeitsprofils an ein anderes Gerät, beispielsweise einen Computer, aufweisen.

Es kann vorgesehen sein, dass das Geschwindigkeits-Messgerät eine Höhen- Messeinheit zum Messen der Höhe des Sportgeräts aufweist. Die Anzeigeeinheit kann dabei beispielsweise angepasst sein, die Höhe anzuzeigen. Es kann auch vorgesehen sein, dass das Geschwindigkeits-Messgerät eine Höhenprofil-Bestimmungseinheit zum Bestimmen eines Höhenprofils aufweist. Die Anzeigeeinheit kann beispielsweise ange- passt sein, das Höhenprofil anzuzeigen und/oder das Geschwindigkeits-Messgerät kann eine Sendeeinheit zum Senden des Höhenprofils an ein anderes Gerät, beispielsweise einen Computer, aufweisen.

Zudem kann das Geschwindigkeits-Messgerät einen digitalen Kompass zur Richtungsbestimmung aufweisen und die Anzeigeeinheit kann angepasst sein, eine bestimmte Richtung, d.h. die ermittelte Richtung, anzuzeigen. Der digitale Kompass kann beispielsweise für Tracking oder zur Routenbestimmung verwendet werden. Es ist bevorzugt, dass das Geschwindigkeits-Messgerät mindestens eine Eingabeeinheit, insbesondere mindestens einen Funktionsknopf, aufweist, wobei durch Betätigen der Eingabeeinheit zwischen verschiedenen Anzeigemodi der Anzeigeeinheit gewechselt werden kann, insbesondere zwischen Anzeigemodi, in denen die Geschwindigkeit, die Tagekilometer und die Gesamtkilometer angezeigt werden. Es ist des Weiteren bevorzugt, dass die Eingabeeinheit mit einem Skistock bedienbar ist. Bevorzugt weist das Geschwindigkeits-Messgerät daher robuste Funktionsknöpfe auf, die derart robust sind, dass Sie mit einem Skistock bedienbar sind. Das Geschwindigkeits- Messgerät kann beispielsweise drei Funktionsknöpfe zum Bedienen des Geschwindigkeits-Messgeräts aufweisen. Die drei Funktionsknöpfe können insbesondere angepasst sein, um zwischen verschiedenen Modi des Geschwindigkeits-Messgeräts, insbesondere zwischen verschiedenen Anzeigemodi, auszuwählen. Beispielsweise kann zwischen drei Einstellungsmodi gewählt werden. Die Eingabeeinheit weist bevorzugt mindestens einen Funktionsknopf mit einer Mulde auf. Die Mulde verringert die Wahrscheinlichkeit eines Abrutschens eines Skistocks, wenn der Funktionsknopf mit einem Skistock betätigt wird. Zudem ist es bevorzugt, dass das Geschwindigkeits-Messgerät eine GPS-Einheit zur Bestimmung der jeweiligen Position des Sportgeräts und einen Sender zum Aussenden eines von der bestimmten Position abhängigen Signals aufweist.

Es ist weiter bevorzugt, dass das Geschwindigkeits-Messgerät Sende- und Empfangseinheiten zur Kommunikation mit anderen Geräten, insbesondere mit anderen Ge- schwindigkeits-Messgeräten, aufweist. Beispielsweise kann eine Sende- und Empfangseinheit angepasst sein, mit einem externen Gerät zu kommunizieren, um über das externe Gerät das Geschwindigkeits-Messgerät zu steuern. Das externe Gerät kann bspw. in einem Skihandschuh oder Skistockgriff integriert bzw. an diesem befestigt sein, so dass der Benutzer das Geschwindigkeits-Messgerät, insbesondere die Anzeigeeinheit, ohne Skistock steuern kann.

Es ist des Weiteren bevorzugt, dass das Geschwindigkeits-Messgerät mindestens in einem Temperaturbereich von -20 °C bis + 25 °C temperaturstabil ist.

Es kann vorgesehen sein, dass das Geschwindigkeits-Messgerät eine aufsteckbare Schutzhülle aufweist.

Die Erfindung bezieht sich des Weiteren auf eine Befestigungsvorrichtung zum lösbaren Befestigen des Geschwindigkeits-Messgeräts auf einem Sportgerät, insbesondere auf einem Ski oder einem Snowboard.

Es ist bevorzugt, dass die Befestigungsvorrichtung eine Befestigungsplatte zum Befestigen auf dem Sportgerät aufweist und die Befestigungsplatte so angepasst ist, dass das Geschwindigkeits-Messgerät auf der Befestigungsplatte befestigbar ist. Die Befestigungsvorrichtung weist bevorzugt ein Klebemittel zum Befestigen der Befestigungsplatte auf dem Sportgerät auf. Zudem sind die Befestigungsplatte und das Geschwindigkeits- Messgerät bevorzugt mittels einer T-Profils und eines inversen T-Profils, die ineinander schiebbar sind, aneinander befestigbar. Es ist zudem bevorzugt, dass die Befestigungsvorrichtung Rastmittel zum Befestigen des Geschwindigkeits-Messgeräts aufweist.

Des Weiteren kann die Befestigungsvorrichtung eine Dämpfungseinheit zum Anordnen zwischen dem Sportgerät, insbesondere der Befestigungsplatte, und dem Geschwindigkeits-Messgerät aufweisen. Die Dämpfungseinheit ist bevorzugt aus Gummi.

Es ist bevorzugt, dass die Befestigungsvorrichtung mindestens in einem Temperaturbereich von -20 °C bis + 25 °C temperaturstabil ist.

Die Erfindung bezieht sich des Weiteren auf ein Geschwindigkeits-Messsystem mit einem Geschwindigkeits-Messgerät und mit einer Befestigungsvorrichtung. Zudem bezieht sich die Erfindung auf ein Sportgerät, insbesondere ein Ski oder ein Snowboard, mit dem Geschwindigkeits-Messgerät und/oder der Befestigungsvorrichtung. Es ist bevorzugt, dass das Sportgerät ein Ski oder Snowboard ist und das Geschwindigkeits-Messgerät benachbart zu der Bindung des Skis oder des Snowboards angeordnet ist. Das Ge- schwindigkeits-Messgerät ist daher an einer Stelle angeordnet, an der die Stabilität des Skis bzw. des Snowboards besonders hoch ist, insbesondere im Vergleich zu der Skispitze bzw. der Snowboardspitze. Zudem wir der Winkel der Anzeigeeinheit, insbesonde- re des Displays, flacher, da die Blickrichtung im Wesentlichen senkrecht zu dem Ski bzw. dem Snowboard verläuft.

Im Folgenden werden Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf folgende Figuren beschrieben, wobei:

Fig. 1 schematisch und exemplarisch eine Ausführungsform eines Geschwin- digkeits-Messgeräts für ein Sportgerät zeigt,

Fig. 2-4 schematisch und exemplarisch äußere Abmessungen des Geschwindig- keits-Messgeräts zeigen,

Fig. 5 schematisch und exemplarisch eine 3D-Ansicht des Geschwindigkeits-

Messgeräts zeigt, Fig. 6 schematisch und exemplarisch eine aufsteckbare Schutzhülle des Ge- schwindigkeits-Messgeräts zeigt,

Fig. 7 schematisch und exemplarisch das Geschwindigkeits-Messgerät auf einem Ski zeigt,

Fig. 8 und 9 verschiedene Ausführungsformen einer Befestigungsvorrichtung zum Befestigen des Geschwindigkeits-Messgeräts auf einem Ski zeigen,

Fig. 10 schematisch und exemplarisch eine Draufsicht auf eine Ausführungsform des Geschwindigkeits-Messgeräts zeigt, und

Fig. 11-13 schematisch und exemplarisch äußere Abmessungen einer weiteren Ausführungsform des Geschwindigkeits-Messgeräts zeigen. Fig. 1 zeigt schematisch und beispielhaft eine Ausführungsform eines Geschwindigkeits- Messgeräts für ein Sportgerät, insbesondere für einen Ski oder ein Snowboard. Das Geschwindigkeits-Messgerät 1 weist eine GPS-Einheit 2 zur Bestimmung der jeweiligen Position des Sportgeräts und eine Geschwindigkeits- esseinheit 3 zum Messen der Geschwindigkeit des Sportgeräts auf. Die Geschwindigkeits-Messeinheit 3 ist derart konfiguriert, dass die Geschwindigkeit auf Basis von zu verschiedenen Zeitpunkten von der GPS-Einheit 2 bestimmten Positionen berechnet wird. Die Zeit wird dabei von einem Zeitgeber 21 geliefert.

Das Geschwindigkeits-Messgerät 1 umfasst des Weiteren eine Anzeigeeinheit 4 zum Anzeigen der gemessenen Geschwindigkeit. Die Anzeigeeinheit 4 zeigt die Geschwindigkeit mittels Ziffern an, die eine Größe von mindestens 1 ,1 x 1 ,4 cm 2 aufweisen. Bevor- zugt hat eine Ziffer eine Größe von 1 ,66-2,0 cm x 2,0 cm, wobei beispielsweise zwei, drei oder vier Ziffern angezeigt werden. Diese Größe der Ziffern gewährleistet, dass die auf der Anzeigeeinheit, d.h. auf dem Display, gezeigten Ziffern von einer Distanz von bis zu ca. 2 Metern gesehen und erkannt werden können, insbesondere bei schnee- und/oder sonnenreicher Wetterlage. Die Anzeigeeinheit ist beispielsweise ein LED-Display oder ein LC-Display.

Das Geschwindigkeits-Messgerät 1 weist des Weiteren eine oder mehrere Batterien 24 auf, um die einzelnen Einheiten des Geschwindigkeits-Messgeräts 1 mit Strom zu versorgen. Das Geschwindigkeits-Messgerät kann so ausgelegt sein, dass es mit 3 AAA Batterien oder wiederaufladbaren Akkumulatoren eine Laufzeit von 30-35 Stunden erzie- len kann. Das Geschwindigkeits-Messgerät 1 kann zudem so ausgebildet sein, dass bei nachlassender Batteriestärke diese erkannt und in der Anzeigeeinheit 4 angezeigt wird. Beispielsweise kann im Falle von Batterieschwund das Wort "BAT" im Display regelmäßig aufblinken. Statt Norm-Batterien können auch wiederaufladbare Akkumulatoren zur Stromversorgung des Geschwindigkeitsmessgeräts 1 eingesetzt werden. Das Geschwindigkeits-Messgerät 1 weist des Weiteren drei Funktionsknöpfe 5, 6, 7 auf, die eine Eingabeeinheit zum Betätigen des Geschwindigkeits-Messgeräts 1 bilden. Die Funktionsknöpfe 5, 6, 7 sind so angepasst, dass sie mittels Skistöcken bedienbar sind. Die Funktionsknöpfe 5, 6, 7 weisen daher eine Größe auf, die ausreichend ist, um diese mit einem Skistock zu bedienen. Des Weiteren sind die Funktionsknöpfe 5, 6, 7 derart robust ausgelegt, dass sie mit dem Skistock bedient werden können, und die Funktionsknöpfe 5, 6, 7 weisen jeweils eine Mulde auf, um die Wahrscheinlichkeit eines Abrut- schens des Skistocks zu verhindern. Das Geschwindigkeits-Messgerät 1 weist des Weiteren eine Tageskilometer-Bestimmungseinheit 10 zum Bestimmen der an einem Tag zurückgelegten Kilometer auf, wobei die Anzeigeeinheit 4 angepasst ist, die bestimmten Tageskilometer anzuzeigen. Die Tageskilometer-Bestimmungseinheit 10 kann beispielsweise mit der GPS-Einheit 2 verbunden sein, um anhand der unterschiedlichen GPS-Positionen die Kilometeranzahl zu bestimmen. Zudem ist die Tageskilometer-Bestimmungseinheit 10 bevorzugt mit dem Zeitgeber 21 verbunden, um zu bestimmen, ob die zurückgelegten Kilometer an einem Tag bewältigt worden sind. Des Weiteren weist das Geschwindigkeits-Messgerät 1 bevorzugt eine Gesamtkilometer-Bestimmungseinheit 11 zum Bestimmen der insgesamt zurückgelegten Kilometer auf, wobei die Anzeigeeinheit 4 angepasst ist, die bestimmten Gesamtkilometer anzuzeigen. Zudem kann das Geschwindigkeits-Messgerät 1 eine Geschwindigkeitsprofil-Bestimmungseinheit 12 zum Bestimmen eines Geschwindigkeitsprofils aufweisen. Außerdem kann das Geschwindigkeits-Messgerät 1 eine Höhen- Messeinheit 13 zum Messen der Höhe des Sportgeräts 9 und eine Höhenprofil- Bestimmungseinheit 14 zum Bestimmen eines Höhenprofils aufweisen. Die gemessenen Geschwindigkeiten und gemessenen Höhen können beispielsweise mit einer vom Zeitgeber 21 erhaltenen Zeit korreliert werden, um entsprechende Geschwindigkeits- bzw. Höhenprofile zu bestimmen. Die Profile können beispielsweise auf der Anzeigeeinheit 4 angezeigt und/oder mittels einer Sendeeinheit 16 an ein externes Gerät wie ein Smartphone oder ein Computer gesendet werden, das die Profile weiterbearbeiten und/oder anzeigen kann.

Das Geschwindigkeits-Messgerät 1 umfasst des Weiteren einen digitalen Kompass 15 zur Richtungsbestimmung, wobei die Anzeigeeinheit 4 angepasst ist, eine mittels des digitalen Kompasses ermittelte Richtung anzuzeigen. Der digitale Kompass kann bei- spielsweise zur Routenbestimmung verwendet werden.

Das Geschwindigkeits-Messgerät 1 besitzt bevorzugt drei verschiedene Einstellungsmodi: einen Aus-Modus, bei dem der Stromverbrauch beispielsweise zwischen ungefähr 100 und 130 μΑ liegt; einen Stand-by-Modus oder stromsparenden Modus; und einen AnModus, in dem der Stromverbrauch beispielsweise ungefähr 40 mA betragen kann. Das Geschwindigkeits-Messgerät 1 , insbesondere die verschiedenen Einstellungsmodi, können mittels der Kontrolleinheit 22 gesteuert werden. Die Kontrolleinheit 22 ist bevorzugt so ausgebildet, dass, wenn das Geschwindigkeits-Messgerät über einen vorgegebenen Zeitraum, der im Sekundenbereich liegen kann, nicht bewegt wird, das Geschwin- digkeits-Messgerät 1 in den Stromsparmodus übergeht, in dem beispielsweise nur noch eine digitale Ziffer mittels der Anzeigeeinheit 4 angezeigt wird. Wenn sich das Geschwin- digkeits-Messgerät wieder bewegt, was mittels der GPS-Einheit 2 festgestellt werden kann, geht das Geschwindigkeits-Messgerät 1 wieder in den An-Modus über. Um das Geschwindigkeits-Messgerät 1 vollständig auszuschalten, d.h., um in den Aus-Modus überzugehen, kann beispielsweise einer der Funktionsknöpfe 5, 6, 7 über einen längeren Zeitraum, beispielsweise über 2-3 Sekunden, gedrückt werden. Die Kontrolleinheit 22 kann auch so ausgebildet sein, dass das Geschwindigkeits-Messgerät 1 in einen AusModus übergeht, wenn mehrere Funktionsknöpfe 5, 6, 7 gleichzeitig gedrückt werden. Die verschiedenen Funktionsknöpfe 5, 6, 7 können mit unterschiedlichen Funktionen belegt sein. Beispielsweise kann das Geschwindigkeits-Messgerät 1 eingeschaltet werden, wobei die Anzeigeeinheit direkt die aktuelle Geschwindigkeit anzeigt, wenn der Funktionsknopf 5 kurz gedrückt wird. Wenn der Funktionsknopf 5 über einen längeren Zeitraum gedrückt wird, beispielsweise über 2-3 Sekunden, schaltet sich das Geschwin- digkeits-Messgerät 1 aus, d.h. es geht in den Aus-Modus über.

Wenn der Funktionsknopf 6 kurz gedrückt wird, werden die Tageskilometer auf der Anzeigeeinheit 4 angezeigt. Die Tageskilometer und auch die Gesamtkilometer können beispielsweise in Meter, Kilometer oder Meilen angezeigt werden. Um Kilometerangaben darstellen zu können, die mehr Ziffern benötigen als die von der Anzeigeeinheit 4 zur Verfügung gestellten Ziffern, springt die Anzeige hin und her. Wenn beispielsweise 2.437 m anzuzeigen sind, und die Anzeigeeinheit 4 drei Ziffern gleichzeitig anzeigen kann, so springt die Anzeige zwischen den Zifferkombinationen "002" und "437" hin und her, wobei beispielsweise jede Zifferkombination für jeweils eine Sekunde gezeigt wird. Wenn der Funktionsknopf 6 länger gedrückt gehalten wird, beispielsweise über 2-3 Sekunden, werden die Tageskilometer auf Null zurückgesetzt.

Wenn der Funktionsknopf 7 kurz gedrückt wird, wird auf der Anzeigeeinheit 4 die komplette Distanz angezeigt. Auch bezüglich dieser Gesamtdistanz springt die Anzeige zwischen verschiedenen Zifferkombinationen hin und her, wenn die Anzahl an Ziffern, die gleichzeitig angezeigt werden können, kleiner ist als die Anzahl an Ziffern, die zum An- zeigen der Komplettdistanz notwendig ist. Wenn der Funktionsknopf 7 über einen längeren Zeitraum, beispielsweise über 2-3 Sekunden, gedrückt gehalten wird, wird die Komplettdistanz auf 0 Kilometer zurückgesetzt. Obwohl bestimmte Belegungen der Funktionsknöpfe erläutert worden sind, können die Funktionsknöpfe natürlich auch mit anderen Funktionen belegt sein. Insbesondere können die im obigen Beispiel bestimmten Funktionsknöpfen zugeordneten Funktionen anderen Funktionsknöpfen zugeordnet sein. Der Sender 16 kann dazu verwendet werden, ein von der bestimmten GPS-Position abhängiges Signal auszusenden. Dies kann beispielsweise hilfreich sein, wenn ein Sportler unter einer Schneelawine verschüttet worden ist. Die Rettungskräfte können dann anhand des ausgesendeten Positionssignals den Sportler schneller finden. Der Sender 16 kann auch verwendet werden, um mit anderen Geschwindigkeits-Messgeräten oder mit anderen Geräten zu kommunizieren, wobei das Geschwindigkeits-Messgerät 1 zum Empfangen von Signalen eine Empfangseinheit 17 aufweist. Die Sende- und Empfangseinheit 16, 17 kann für eine drahtlose, beispielsweise Bluetooth, oder eine drahtgebundene, beispielsweise über eine USB-Schnittstelle, Datenkommunikation ausgebildet sein. Die einzelnen Einheiten des Geschwindigkeits-Messgeräts 1 sind innerhalb eines Gehäuses 23 angeordnet. Das Gehäuse 23 und einige von außen sichtbare Einheiten des Geschwindigkeits-Messgeräts 1 sind in den Fig. 2-4 dargestellt. Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf das Geschwindigkeits-Messgerät 1 , Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht betrachtet von der Blickrichtung A und Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht betrachtet von der Blickrich- tung B. Die in den Fig. 2-4 gezeigten Abmessungen sind als bevorzugte Beispielabmessungen in Millimetern zu verstehen. In anderen Ausführungsformen kann das Geschwindigkeits-Messgerät 1 abweichende Abmessungen aufweisen. In der Fig. 2 ist zu erkennen, dass in der Draufsicht das Geschwindigkeits-Messgerät 1 im Wesentlichen eckig erscheint, während in der Seitenansicht, die in Fig. 3 gezeigt ist, Abrundungen 25, 26 zu erkennen sind.

Fig. 5 zeigt eine Perspektivansicht des Geschwindigkeits-Messgeräts 1 , nachdem es auf einem Ski 9, von dem nur ein Teil gezeigt ist, befestigt worden ist.

Das Geschwindigkeits-Messgerät 1 weist des Weiteren eine aufsteckbare Schutzhülle 18 auf, die in Fig. 6 gezeigt ist. Die aufsteckbare Schutzhülle 18 ist zum Schutz des Gehäu- ses 23 auf das Gehäuse 23 steckbar. Bevorzugt ist das Gehäuse 23 ein Kunststoffgehäuse und die aufsteckbare Schutzhülle 18 ist eine metallische Schutzhülle, die bevor- zugt aus Chrom besteht und/oder gebürstet ist. Die Schutzhülle 18 kann statt aus Metall auch aus Kunststoff gefertigt sein.

Fig. 7 zeigt beispielhaft, an welcher Stelle das Geschwindigkeits-Messgerät 1 bevorzugt auf dem Ski 9 angeordnet wird. Das Geschwindigkeits-Messgerät 1 wird bevorzugt benachbart zu der Skibindung 27 und vor der Skibindung 27 auf dem Ski 9 angeordnet.

Das Geschwindigkeits-Messgerät 1 ist mittels einer Befestigungsvorrichtung 8 an dem Sportgerät lösbar befestigt. Eine Ausführungsform dieser Befestigungsvorrichtung 8 ist schematisch und beispielhaft in Fig. 8 gezeigt. Die Befestigungsvorrichtung 8 weist eine Befestigungsplatte 19 mit einem inversen T-Profil 32 auf. Die untere Seite des Ge- schwindigkeits-Messgeräts 1 weist ein T-Profil 31 auf, wobei das T-Profil 31 und das inverse T-Profil 32 so angepasst sind, dass diese ineinander schiebbar sind, um das Geschwindigkeits-Messgerät 1 an der Befestigungsplatte 19 lösbar zu befestigen. Das Geschwindigkeits-Messgerät 1 und/oder die Befestigungsplatte 19 können Rastmittel aufweisen, um das Geschwindigkeits-Messgerät 1 auf der Befestigungsplatte 19 zu fixieren. Alternativ oder zusätzlich könnten auch andere Fixierungsmittel vorgesehen sein wie beispielsweise eine Schraubfixierung.

Die untere Seite 33 der Befestigungsplatte 19 ist bevorzugt mit dem Ski 9 verklebt, beispielsweise durch Verwendung eines Doppelklebepads. Es kann beispielsweise ein Doppelklebepad der Firma 3M zum Befestigen der Befestigungsplatte 19 auf dem Ski 9 verwendet werden.

In der Fig. 8 ist eine Ausführungsform gezeigt, bei der das Geschwindigkeits-Messgerät 1 und die Befestigungsplatte 19 in der in Fig. 8 horizontalen Richtung im Wesentlichen gleich groß sind. In einer weiteren, in Fig. 9 gezeigten Ausführungsform ist die Befestigungsplatte 19 in der horizontalen Richtung kleiner als das Geschwindigkeits-Messgerät 1. Lediglich das T-Profil 31 des Geschwindigkeits-Messgeräts 1 weist natürlich Abmessungen auf, die der in horizontaler Richtung reduzierten Größe entsprechen, um mit dem inversen T-Profil 32 der Befestigungsplatte 19 zum Befestigen des Geschwindigkeits- Messgeräts 1 an der Befestigungsplatte 19 zusammenzuwirken. Die in Fig. 9 dargestellten Bemaßungen sind bevorzugte Bemaßungen, die beispielhaft genannt sind. Das Geschwindigkeits-Messgerät 1 und die Befestigungsplatte 19 können auch andere Bemaßungen aufweisen, solange gewährleistet ist, dass das Geschwindigkeits-Messgerät 1 mittels der Befestigungsplatte 19 mit dem Ski 9 verbunden werden kann. Viele Ski haben am Rand eine Erhebung von häufig 2-3 mm. Dies kann dadurch berücksichtigt werden, dass die in Fig. 9 gezeigte Befestigungsvorrichtung derart angepasst wird, dass das Geschwindigkeits-Messgerät 1 an den Randbereichen einen Abstand zu dem Ski aufweist, der ausreichend ist, die am Rand möglicherweise befindlichen Erhe- bungen zu kompensieren. Die Befestigungsvorrichtung ist bevorzugt so ausgebildet, dass das Geschwindigkeits-Messgerät 1 in einem Randbereich einen Abstand von 7-12 mm zu der Oberfläche des Skis aufweist, so dass die genannten Erhebungen an diesem Rand die Befestigung des Geschwindigkeits-Messgeräts auf dem Ski nicht behindern.

Zwischen dem Geschwindigkeits-Messgerät 1 und dem Ski 9, insbesondere zwischen der Befestigungsplatte 19 und dem Geschwindigkeits-Messgerät 1 , kann eine Dämpfungseinheit, beispielsweise eine Dämpfungsschicht oder eine Dämpfungsplatte, angeordnet sein, um das Geschwindigkeits-Messgerät vor Stößen oder ähnlichem zu schützen bzw. diese zumindest abzumildern. Die Dämpfungseinheit weist bevorzugt Gummi auf und/oder besteht vollständig aus Gummi. Das Geschwindigkeits-Messgerät 1 und die Befestigungsvorrichtung 8 sind bevorzugt schwingungsstabil, insbesondere durch Verwendung der Dämpfungseinheit.

In anderen Ausführungsformen können auch andere und insbesondere weitere Befestigungsvorrichtungen verwendet werden, um das Geschwindigkeits-Messgerät mit dem Ski oder einem anderen Sportgerät zu verbinden. Beispielsweise können federbelastete Hebel verwendet werden, die beispielsweise in einer Einheit, dem Geschwindigkeits- Messgerät oder der Befestigungsplatte, angeordnet sein können und einen Vorsprung aufweisen, der in eine entsprechende Aussparung der anderen Einheit, der Befestigungsplatte oder dem Geschwindigkeits-Messgerät, greifen können, um das Geschwindigkeits-Messgerät an der Befestigungsplatte zu fixieren. Durch Betätigen der Hebel können die Vorsprünge von den Aussparungen gelöst werden, um das Geschwindigkeits- Messgerät wieder von der Befestigungsplatte zu entfernen. In einer weiteren Ausführungsform kann auch beispielsweise ein Bajonettverschluss oder eine andere Befestigungsart verwendet werden.

In den oben beschriebenen Ausführungsformen ist die Befestigungsplatte mit dem Sport- gerät verklebt. In anderen Ausführungsformen kann die Befestigungsplatte auch auf andere Arten mit dem Sportgerät verbunden werden, beispielsweise mittels einer Schraubverbindung. Die Breite der Befestigungsplatte in einer Richtung, die in dem auf dem Ski befestigten Zustand parallel zur Längsrichtung des Skis verläuft, ist bevorzugt möglichst schmal, damit während des Skifahrens auftretenden Verformungen des Skis in möglichst geringem Umfang auf die Befestigungsplatte übertragen werden. Diese Breite ist daher bevor- zugt kleiner als 100 mm, weiter bevorzugt kleiner als 80 mm und insbesondere kleiner als 55 mm.

Wenn die Befestigungsvorrichtung Rastmittel aufweist, um das Geschwindigkeits- Messgerät mit der Befestigungsplatte zu verbinden, so umfasst das Geschwindigkeits- Messgerät und/oder die Befestigungsplatte bevorzugt Druckknöpfe, die, wenn sie betätigt werden, zu einem Lösen der Rastverbindung führen. Durch Drücken der Druckknöpfe kann damit relativ einfach das Geschwindigkeits-Messgerät von der Befestigungsplatte entfernt werden. Beispielsweise können an gegenüberliegenden Seiten des Geschwin- digkeits-Messgeräts, beispielsweise vorne und hinten, Druckknöpfe vorgesehen sein, die zum Lösen des Geschwindigkeits-Messgeräts von der Befestigungsplatte gleichzeitig gedrückt werden müssten.

Obwohl in den oben genannten Ausführungsformen eine Befestigungsplatte zum Befestigen des Geschwindigkeits-Messgeräts auf dem Sportgerät, insbesondere dem Ski oder Snowboard, verwendet wird, könnte in anderen Ausführungsformen das Geschwindigkeits-Messgerät auch ohne Verwendung einer Befestigungsplatte auf dem Sportgerät befestigt werden. Beispielsweise könnte das Geschwindigkeits-Messgerät direkt auf dem Sportgerät, insbesondere mittels eines Klebematerials, befestigt werden. Es ist auch möglich, dass das Geschwindigkeits-Messgerät in dem Sportgerät integriert ist. Das Geschwindigkeits-Messgerät könnte also auch nicht lösbar mit dem Sportgerät verbunden sein. Fig. 10 zeigt schematisch und beispielhaft eine Draufsicht auf eine Ausführungsform des Geschwindigkeits-Messgeräts 1. In der Draufsicht ist zu erkennen, dass von oben betrachtet das Geschwindigkeits-Messgerät bevorzugt einen im Wesentlichen trapezförmigen Grundriss aufweist, wobei die dem Skifahrer im Gebrauch zugewandte Seite 34 bevorzugt kürzer ist als die dem Skifahrer im Gebrauch abgewandte Seite 35. Die in Fig. 10 gezeigten Dimensionen sind beispielhafte bevorzugte Maße. Das Geschwindigkeits- Messgerät 1 kann auch von diesen Maßen abweichende Dimensionen aufweisen. Die Trapezform entspricht im Wesentlichen der Form häufig verwendeter Skier, die im Bin- dungsbereich meistens schmaler sind als in Bereichen, die weiter entfernt von der Bindung angeordnet sind.

Die Fig. 11-13 zeigen weitere bevorzugte Bemaßungen des Geschwindigkeits- Messgeräts 1 , wobei Fig. 11 eine Draufsicht, Fig. 12 eine Seitenansicht bezogen auf die Blickrichtung A und Fig. 13 eine Seitenansicht bezogen auf die Blickrichtung B zeigen. Die Bemaßungen sind in den Fig. 11-13 und auch in den Fig. 3-4 in Millimetern angegeben. Weitere Ausführungsformen des Geschwindigkeits-Messgeräts können Dimensionen aufweisen, die von den in den Fig. 2-4 und 11-13 gezeigten Bemaßungen abweichen. Die Sende- und Empfangseinheit des Geschwindigkeits-Messgeräts kann eine kabelgebundene USB und/oder eine drahtlose Bluetooth-Schnittstelle und/oder eine Funkschnittstelle aufweisen, um beispielsweise mit einem Smartphone zu kommunizieren, um Ge- schwindigkeits- und/oder Entfernungsdaten auf das Smartphone oder ein anderes externes Gerät hochzuladen. Das Smartphone oder das andere externe Gerät, wie beispiels- weise ein Computer, können dann die Daten weiter verarbeiten, beispielsweise unter Verwendung von Google-Maps oder ähnlichem.

Das externe Gerät, mit dem das Geschwindigkeits-Messgerät kommunizieren kann, kann beispielsweise auch ein Betätigungsgerät sein, das in einem Skihandschuh oder Skistockgriff integriert bzw. an diesem befestigt sein kann. Dieses Betätigungsgerät und das Geschwindigkeits-Messgerät können dann so ausgebildet sein, dass das Geschwindigkeits-Messgerät, insbesondere die Anzeigeeinheit des Geschwindigkeits-Messgeräts, mittels des Betätigungsgeräts gesteuert werden kann. Dazu könnte das Betätigungsgerät über die Sende- und Empfangseinheit des Geschwindigkeits-Messgeräts entsprechende Signale an die Kontrolleinheit 22 senden, die beispielsweise den Anzeigemodus der Anzeigeeinheit 4 entsprechend ändert. Ein Skistockgriff mit einem integrierten Betätigungsgerät kann lösbar mit einem Skistock verbunden sein, so dass der Skistockgriff mit dem Betätigungsgerät mit verschiedenen Skistöcken verwendet werden kann.

Obwohl in den oben genannten Ausführungsformen das Geschwindigkeits-Messgerät verwendet worden ist, um die Geschwindigkeit eines Skis oder eines Snowboards zu messen, kann das Geschwindigkeits-Messgerät auch mit anderen Sportgeräten verwendet werden, beispielsweise mit einem Surfbrett, Kanu, Segelboot, Schlitten, Skateboard, Roller, Reitsattel etc.. Das Geschwindigkeits-Messgerät und/oder die Befestigungsvorrichtung sind bevorzugt mindestens in einem Temperaturbereich von -20°C bis +25°C temperaturstabil ausgebildet. Es ist weiter bevorzugt, dass das Geschwindigkeits-Messgerät und/oder die Befestigungsvorrichtung bis zu einer Temperatur von -40°C temperaturstabil sind. Es ist zudem bevorzugt, dass das Geschwindigkeits-Messgerät und/oder die Befestigungsvorrichtung bis zu einer Temperatur von +50°C temperaturstabil ausgebildet sind.

Obwohl in den oben genannten Ausführungsformen bestimmte Daten ermittelt worden sind, wie beispielsweise die aktuelle Geschwindigkeit, die Tageskilometer, die Gesamtkilometer etc., kann das Geschwindigkeits-Messgerät auch ausgebildet sein, andere Daten zu ermitteln, wie beispielsweise die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit, die Maximalgeschwindigkeit etc..

Beispielsweise kann das Geschwindigkeits-Messgerät auch eine Fliehkraft-Messeinheit zum Messen der Fliehkräfte, insbesondere in Kurven, aufweisen, wobei die Anzeigeeinheit angepasst sein kann, die Fliehkräfte anzuzeigen. Beispielsweise kann über die Eingabeeinheit, insbesondere über die Funktionsknöpfe, ein Anzeigemodus ausgewählt werden, in dem die gemessene Fliehkraft angezeigt wird.

Der Zeitgeber des Geschwindigkeits-Messgerätes ist bevorzugt eine Uhr, so dass die von dem Geschwindigkeits-Messgerät ermittelten Daten, wie beispielsweise die Geschwindigkeit, die Höhe, der Ort etc., zeitbezogen, insbesondere auf die Uhrzeit bezogen, ermittelt werden können. Das Geschwindigkeits-Messgerät kann auch eine Start/Stopp- Funktion aufweisen und somit wie eine Stoppuhr benutzt werden. Die von dem Geschwindigkeits-Messgerät ermittelten Daten können beispielsweise mit einer Startmarkierung und/oder einer Stoppmarkierung versehen werden, mit denen der Startzeitpunkt und/oder der Stoppzeitpunkt kenntlich gemacht werden können. Das Geschwindigkeits-Messgerät kann eine Diebstahlsicherung aufweisen, wobei beispielsweise, wenn das Geschwindigkeits-Messgerät über einen längeren Zeitraum nicht verwendet worden ist, das Geschwindigkeits-Messgerät in einen Sicherungszustand übergeht. Das Geschwindigkeits-Messgerät kann so angepasst sein, dass es den Sicherungszustand nur verlassen kann, wenn eine Kennung in das Geschwindigkeits- Messgerät eingegeben wird. Diese Kennung kann beispielsweise über die Empfangseinheit und/oder über die Eingabeeinheit eingeben werden. Die Kennung kann beispielsweise eine Geheimnummer sein. Das Geschwindigkeits-Messgerät kann auch eine magneti- sehe oder elektromagnetische Leseeinheit aufweisen, die die Kennung beispielsweise von einem Speicherelement wie einer Speicherkarte lesen kann.

Die Anzeigeeinheit weist bevorzugt ein extrem leuchtstarkes Display auf, so dass es auch bei starker Sonneneinstrahlung lesbar ist. Die Befestigungsvorrichtung ist bevorzugt so ausgebildet, dass das Geschwindigkeits-Messgerät leicht zu befestigen und jederzeit von dem Sportgerät abnehmbar ist. In einer Ausführungsform kann das Geschwindigkeits-Messgerät eine Länge von ungefähr 9,9 cm, eine Breite von ungefähr 6,5 cm und eine Höhe von ungefähr 2,9 cm aufweisen.

Das Geschwindigkeits-Messgerät wird bevorzugt mit Batterien, beispielsweise mit 4 AA- Batterien, und/oder mit einem Akku betrieben. Bevorzugt sind die Batterien bzw. der Akku so ausgebildet, dass ungefähr 50 Betriebsstunden möglich sind. In einer Ausführungsform weist das Geschwindigkeits-Messgerät ein extrem widerstandsfähiges Kunststoffgehäuse auf.

Die Wörter„aufweisen" und„umfassen" schließen andere Elemente oder Schritte nicht aus und der unbestimmte Artikel„ein" schließt eine Mehrzahl nicht aus.

Eine einzelne Einheit oder Vorrichtung kann die Funktionen mehrerer Elemente durchführen, die in den Ansprüchen aufgeführt sind. Die Tatsache, dass einzelne Funktionen und Elemente in unterschiedlichen abhängigen Ansprüchen aufgeführt sind, bedeutet nicht, dass nicht auch eine Kombination dieser Funktionen oder Elemente vorteilhaft verwendet werden könnte.

Die oben beschriebene Messung der Geschwindigkeit und möglicher weiterer Daten wie der Tageskilometer und der Gesamtkilometer und die Anzeige der Geschwindigkeit und der möglichen weiteren Daten definieren auch ein entsprechendes Geschwindigkeits- Messverfahren für ein Sportgerät, insbesondere für einen Ski oder ein Snowboard. Die Steuerung des Geschwindigkeits-Messgeräts gemäß diesem Geschwindigkeits-Mess- verfahren kann als Programmcode eines Computerprogramms und/oder als entsprechende Hardware implementiert sein, und ist insbesondere eine speicherprogrammierbare Steuerung.

Obwohl unter Bezugnahme auf Fig. 1 ein Geschwindigkeits-Messgerät mit zahlreichen Einheiten beschrieben worden ist, kann das Geschwindigkeits-Messgerät auch weniger Einheiten aufweisen. Bevorzugt weist das Geschwindigkeits-Messgerät zumindest eine Geschwindigkeitsmesseinheit und eine Anzeigeeinheit auf. Die weiteren Einheiten sind optional.

Ein Computerprogramm kann auf einem geeigneten Medium gespeichert und/oder ver- teilt werden, wie beispielsweise einem optischen Speichermedium oder einem Festkörperspeichermedium, das zusammen mit oder als Teil anderer Hardware vertrieben wird. Das Computerprogramm kann aber auch in anderen Formen vertrieben werden, beispielsweise über das Internet oder andere Telekommunikationssysteme.

Die Bezugszeichen in den Ansprüchen sind nicht derart zu verstehen, dass der Gegen- stand und der Schutzbereich der Ansprüche durch diese Bezugszeichen eingeschränkt ist.

Nachfolgend sind vorteilhafte weitere Varianten der Erfindung beschrieben:

Wie bereits ausführlich erläutert, kann mit dem erfindungsgemäßen Geschwindigkeits- Messgerät die Geschwindigkeit des Messgeräts und damit eines mit dem Messgerät verbundenen Sportgeräts und damit auch der Person, die das Sportgerät bedient, gemessen und auch angezeigt werden.

Auch ist es möglich, sich ein Geschwindigkeitsprofil mit dem erfindungsgemäßen Geschwindigkeits-Messgerät aufzuzeichnen, um später die mit dem Sportgerät getätigte Sportausübung besser nachvollziehen zu können. Eine weitere Variante mit dem erfindungsgemäßen Messgerät besteht darin, dass der Benutzer das Geschwindigkeits-Messgerät mittels Eingabemittel auch programmieren kann, beispielsweise dass er einen vorgegebenen Geschwindigkeitswert (Grenzgeschwindigkeit) eingeben kann (oder dieser Geschwindigkeitswert wird herstellerseitig vorgegeben). Wenn dann das Geschwindigkeits-Messgerät diesen vorgegebenen Geschwindigkeitswert erreicht, macht das Geschwindigkeits-Messgerät entweder durch entsprechende Anzeigen (z.B. Aufblinken, Aufblitzen etc.) und/oder durch Aktivierung eines akustischen Warnsignals, z.B. eines gut hörbaren Klingelsignals o.dgl., darauf aufmerksam, dass die vorgegebene Geschwindigkeit erreicht wurde. Diese Geschwindigkeit kann beispielswei- se eine Grenzgeschwindigkeit sein, z.B. eine solche Grenzgeschwindigkeit, welche beim Skifahren auf einer bestimmten Piste nur erlaubt ist.

Alternativ oder ergänzend ist es auch möglich, mittels Vibrationsmitteln einen Vibrationsalarm zu aktivieren, welcher vom Benutzer gut spürbar ist und der ihn auf das Erreichen und/oder Überschreiten der Grenzgeschwindigkeit hinweist.

Sobald die gemessene Geschwindigkeit wieder unterhalb der Grenzgeschwindigkeit liegt, wird das Warnsignal optisch und/oder akustisch und/oder haptisch (Vibrationsalarm) nicht mehr ausgegeben.

Mithin hat das erfindungsgemäße Messgerät in den beschriebenen Varianten auch zur Folge, den Sportausübenden vor zu hohen Geschwindigkeiten zu warnen bzw. zu schützen, denn der Benutzer (Sportausübender) wird stets versuchen, unterhalb der Grenzgeschwindigkeit zu bleiben.

Vor allem hat in dieser Variante wiederum das erfindungsgemäße Geschwindigkeits- Messgerät auch den Vorteil, bei etwaigen Unfällen dem Benutzer seine persönliche Beweislage zu erleichtern, wenn er nämlich beweisen muss, bestimmte Geschwindigkeiten nicht überschritten zu haben.

Wenn das erfindungsgemäße Geschwindigkeits-Messgerät mit einem Tonerzeugungsgenerator, z.B. einem Piezo-Chip oder einem Tonsignalgenerator-Chip ausgestattet ist, ist es möglich, dass das Geschwindigkeits-Messgerät auch in bestimmten Situationen einen gewünschten Ton von sich gibt.

Wenn beispielsweise das Geschwindigkeits-Messgerät über eine Eingabeeinheit verfügt, mittels der ein bestimmter Geschwindigkeitswert eingegeben werden kann, so wird die Tonerzeugung stets dann aktiviert und damit auch ein Ton hörbar wiedergegeben, wenn die vorbestimmte/vorgewählte Geschwindigkeit erreicht oder überschritten wird. Es ist alternativ aber auch möglich, dem Geschwindigkeits-Messgerät bestimmte Ortskoordinaten einzuprägen, z.B. Routenkoordinaten und wenn die GPS-Einheit feststellt, dass das Geschwindigkeits-Messgerät an den Rand der vorgewählten Ortskoordinaten kommt, wird als Warnhinweis ebenfalls ein Warnsignal optisch und/oder akustisch und/oder haptisch wiedergegeben. Dies ist insbesondere in Skigebieten vorteilhaft, die relativ lawinenunsicher sind, um somit den Skifahrer auf dem sicheren Teil einer Piste zu halten.

Wenn das erfindungsgemäße Geschwindigkeits-Messgerät über eine indirekte Beleuchtung verfügt, kann die Anzeigeeinheit zum Anzeigen der gemessenen Geschwindigkeit bei verschiedenen Situationen aufleuchten oder blinken oder in einer anderen optischen Weise auf etwas aufmerksam machen.

Wenn beispielsweise das Geschwindigkeits-Messgerät über einen Lichtsensor verfügt, erfolgt das Aufleuchten am Display dann, wenn ein bestimmter Helligkeitswert unterschritten wird, was beispielsweise häufig bei schlechter Sicht oder bei einer Nachtnut- zung der Fall ist. Andererseits können aber auch das Aufleuchten oder Blinken oder andere optische Warnsignale ausgegeben werden, wenn das Geschwindigkeits- Messgerät das Erreichen oder Überschreiten des vorbestimmten Geschwindigkeitswerts oder das Erreichen einer bestimmten kritischen örtlichen Position feststellt.

Das erfindungsgemäße Geschwindigkeits-Messgerät kann alternativ auch an einem Armband befestigt sein, welches vom Benutzer am Arm getragen werden kann.

Das erfindungsgemäße Geschwindigkeits-Messgerät kann auch mit einem Vibrationssensor versehen sein, welcher alternativ oder in Ergänzung zum akustischen oder optischen Warnsignal auch ein haptisches Warnsignal abgibt, welches vom Benutzer leichter zu spüren ist und nicht so leicht übersehen/überhört werden kann. Wie bereits dargelegt, können sämtliche erfasste Daten des Geschwindigkeits- Messgeräts auch gespeichert und später ausgewertet werden, z.B. zum Einzeichnen einer Route in einer Landkarte und auch ist es für den Benutzer dann einfacher, festzustellen, welche Routen eines Skigebiets er bereits befahren hat.

Das Erfassen einer vorbestimmten Geschwindigkeit bzw. das Überschreiten dieser Geschwindigkeit mit einhergehender Wamsignalerzeugung kann auch den Vorteil haben, dass bei einer bestimmten Piste, welche nur für bestimmte Geschwindigkeiten vorgesehen ist, auch die vorbestimmte Geschwindigkeit von den Benutzern eingehalten wird bzw. dass im Falle eines Unfalls auch der Benutzer des Geschwindigkeits-Messgeräts leichter nachweisen kann, dass er sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit gehalten hat. Schließlich kann eine weitere Variante darin bestehen, dass mit dem erfindungsgemäßen Geschwind igkeits-Messgerät auch die Funktion einer Skikarte oder eines Chips für die Liftbenutzung integriert wird. Wird ein solcher Chip in das erfindungsgemäße Geschwin- digkeits-Messgerät integriert, so kann damit auch einhergehen, dass eine drahtlose Kommunikation zwischen dem Geschwindigkeits-Messgerät und einer Gegenstation (z.B. Interrogator an einem Skilift o.dgl. erfolgen kann, so dass sowohl die Berechtigung des Skiläufers, in dem Skigebiet fahren zu dürfen, geprüft wird (klassische Skikartenfunktion) und andererseits auch ein Entgelt für die Benutzung des Skiliftes drahtlos bezahlbar wird, so dass der Benutzer nur noch die Zahl der konkreten Skiliftbenutzungen zu bezahlen hat und nicht mehr eine pauschale Anzahl hiervon.

Insofern kann auch das erfindungsgemäße Geschwindigkeits-Messgerät mit einer Geldkartenfunktion versehen werden, mittels derer entsprechende Geldbeträge zur Benutzung von Skiliften, Transporteinrichtungen etc. drahtlos und ohne Komplikationen und einfach bezahlt werden können. Diese Variante hat den weiteren Vorteil, dass dann, wenn ein bestimmter Benutzer in einem Skigebiet gesucht wird, leichter feststellbar ist, welchen Skilift er zuletzt benutzt hat, so dass auch die Suche nach einer bestimmten Person einfacher wird.

Wie bereits erwähnt, kann das Geschwindigkeits-Messgerät auch Sende- und Empfangseinheiten 16 und 17 zur Kommunikation mit anderen Geräten aufweisen. Wenn der Benutzer ein Geschwindigkeits-Messgerät beispielsweise an einem von zwei Skiern trägt, z.B. am linken Ski, so kann auch eine entsprechende, mit dem Geschwindigkeits-Messgerät kommunizierende Sende- und Empfangseinheit auf dem anderen Ski ausgebildet sein, so dass das Geschwindigkeits-Messgerät von Zeit zu Zeit immer wieder mit der Sende- und Empfangseinheit vom anderen Ski kommuniziert. Da die Entfernung der beiden Skier zueinander regelmäßig sehr gering ist, bedarf es hierzu auch äußerst geringer Sende- und Empfangsleistungen und somit eines insgesamt niedrigen Stromverbrauchs.

Wenn nun das erfindungsgemäße Geschwindigkeits-Messgerät, welches auf einem Ski oder daran befestigt ist, von einem Dritten vom Ski gelöst und entwendet wird, so wird auch das Geschwindigkeits-Messgerät versuchen, innerhalb einer programmierten Zeit in Kommunikation mit der Sende- und Empfangseinheit des anderen Skis in Verbindung zu treten. Gelingt dies nicht, so versagt das erfindungsgemäße Geschwindigkeits-Messgerät seine Dienste und schaltet sich automatisch aus.

Mithin ist der Diebstahl des erfindungsgemäßen Geschwindigkeits-Messgeräts sehr 5 unattraktiv und da sich Skier aufgrund ihrer Länge nicht so einfach stehlen lassen wie kleine handliche Geräte, beispielsweise wie das erfindungsgemäße Geschwindigkeits- Messgerät, ist auch ein weiterer wirksamer Diebstahlschutz gegeben.

Hierzu kann das erfindungsgemäße Geschwindigkeits-Messgerät mit einer Zeitschaltuhrfunktion versehen werden, so dass nach dem Einschalten des Gerätes das Geschwin- o digkeits-Messgerät zunächst einmal innerhalb einer bestimmten Zeitdauer, z.B. 1 Minute, versucht, mit der Sende- und Empfangseinheit des anderen Skis in Kommunikation zu treten. Gelingt dies, so bleibt das Geschwindigkeits-Messgerät im Betrieb, gelingt dies nicht, schaltet sich das Geschwindigkeits-Messgerät ab, dies auch deshalb, weil unter solchen Voraussetzungen davon auszugehen ist, dass der zweite Ski gar nicht vorhan-

5 den ist und insofern der ordnungsgemäße Einsatz des Geschwindigkeits-Messgeräts nicht benötigt wird.

Aufgrund der äußerst geringen Abstände der beiden Skier (in der Transportposition sind regelmäßig die beiden Skier zusammengebunden, selbst bei der Benutzung der Skier auf der Piste beträgt ihr Abstand zueinander regelmäßig nur maximal 50 bis 100 cm), können o alle Übertragungstechniken, z.B. Bluetooth u.dgl. zum Einsatz kommen, bei denen über eine geringe Strecke eine hinreichende Kommunikation von Daten möglich ist. Auch RFID-Techniken können dabei zum Einsatz kommen, wobei dann das Geschwindigkeits- Messgerät die Funktion des Interrogators übernehmen kann, während der andere Skier nur noch mit einem RFID-Chip versehen ist, so dass das Geschwindigkeits-Messgerät

5 die Anwesenheit des zweiten Skis durch das empfangene Rücksignal vom RFID-Chip erkennen kann.

Die Zahl der Funktionstasten bzw. Funktionsknöpfe ist vorzugsweise zwei oder drei, wobei eine Ausführungsform mit zwei Funktionstasten besonders bevorzugt ist, weil dann die Kosten für die Funktionstasten sich noch verringern lassen gegenüber einer Version mit drei Funktionstasten und außerdem die einzelnen Funktionstasten selbst dann auch größer ausfallen können, so dass eine Bedienung beispielsweise mittels eines Skistopps oder dergleichen nochmals erleichtert wird. Wie ausgeführt ist das erfindungsgemäße Geschwindigkeitsmessgerät mit zwei oder drei Funktionstasten ausgestattet. Bevorzugt sind jedoch nur zwei Funktionstasten, was insgesamt die Bedienung vereinfacht (wenn hierbei ein Benutzer unterstützendes Menüsystem zum Einsatz kommt) und insgesamt auch die Kosten für das Gerät möglichst gering hält.