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Title:
SPINNER GATE HOUSING
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2007/099135
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a spinner gate housing (100) comprising an outer housing (10) consisting of at least one covering element (15), at least one bottom element (16), two front wall elements (11, 12) and two trapezoidal lateral wall elements (13, 14) which are arranged at a distance from each other and encompassed by said front wall elements. At least one of the lateral wall elements (13, 14) comprises a recess for receiving a guiding sleeve. A guiding sleeve cover (40) is pressed against the lateral wall element (14) by means of at least three claw devices (50) fixed to the lateral wall element next to the recess for receiving the guiding sleeve and/or the bottom element (16) is connected to a base bearing element (17) by means of a plurality of claw devices (70), said base bearing element to be fixed to a blasting compartment or a foundation.

Inventors:
LIEDTKE, Herbert (48629 Metelen, DE)
Application Number:
EP2007/051922
Publication Date:
September 07, 2007
Filing Date:
February 28, 2007
Export Citation:
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Assignee:
WHEELABRATOR GROUP GMBH (48629 Metelen, DE)
LIEDTKE, Herbert (48629 Metelen, DE)
International Classes:
B24C5/06; B24C5/00
Attorney, Agent or Firm:
TARVENKORN, Olivier (48147 Münster, DE)
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Claims:

Patentansprüche :

1. Schleuderradgehäuse (100) mit einem Außengehäuse (10), das aus wenigstens einem Deckelelement (15), wenigstens einem Fußelement (16), zwei Stirnwandelementen (11, 12) und aus zwei von diesen umfassten, beabstandet zueinander angeordneten, trapezförmigen Seitenwandelementen (13, 14) besteht, wobei wenigstens eines der Seitenwandelemente (13, 14) eine Leithülsenaufnähmeausnehmung aufweist, mit wenigstens einem in das Außengehäuse (10) einsetzbaren Auskleidungseinsatz (20, 30), der wenigstens ein Auskleidungsdeckelelement (25), zwei Auskleidungsseitenelemente (21, 22) und zwei von diesen umfassten, beabstandet zueinander angeordnete Auskleidungsstirnwandelemente (23, 24) umfasst,

dadurch gekennzeichnet, dass ein Leithülsendeckel (40) über wenigstens drei neben der Leithülsenaufnahmeausnehmung an dem Seiten- wandelement befestigte Spannpratzenvorrichtungen (50) an das Seitenwandelement (14) angepresst wird, und/oder das Fußelement (16) über mehrere Spannpratzenvorrichtungen (70) mit einem Basislagerelement (17) verbunden ist, das an einer Strahlkabine oder an einem Fundament zu befestigen ist,

wobei die Spannpratzenvorrichtungen (50, 70) jeweils durch eine Schraube (56, 76) mit einer Mutter (77) befestigt sind, die mit ihrem Schraubenkopf in eine wenigstens einseitig offene T-Nut (17.1, 17.2, 52.1) an dem Seitenwandelement (14) oder an dem Leithülsen-

deckel (40) und/oder an dem Fußelement (16) oder an dem Basiselement (17) eingeschoben ist.

2. Schleuderradgehäuse (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schraubenkopf und/oder die Mutter mit Schlüsselflächen versehen sind, wobei die Schlüsselweite im Wesentlichen der Breite eines weiten Teils (17.2) der T-Nut entspricht.

3. Schleuderradgehäuse (100) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Nutgrund der T-Nut

(17.1, 17.2) eine Vertiefung (17.3) eingebracht ist, die vor dem offenen Ende der T-Nut endet.

4. Schleuderradgehäuse (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Auskleidungsdeckelelement (25) über eine Spannpratzenvorrichtung

(61, 61')/ die an einem Spannpratzenlagerelement (62) am Außengehäuse (10) befestigt ist, auf dem Auskleidungseinsatz (20) arretierbar ist.

5. Schleuderradgehäuse (100) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Auskleidungsdeckelelement

(25) wenigstens an zwei gegenüberliegenden Außenkanten eine Eintiefung (25.1) für ein darin eingreifendes Klemmelement (61) einer Spannpratzenvorrichtung

(60) aufweist.

6. Schleuderradgehäuse (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannpratzenlagerelement (62) einen Vorsprung (62.1) aufweist, der in eine kompatible Ausnehmung im Stirnwandelement (12) des Gehäuses (10) eingreift.

7. Schleuderradgehäuse (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannpratzenvorrichtungen (50, 70) jeweils wenigstens ein Klemmelement (51, 71) umfassen, welches endseitig wenigstens eine winklig überstehende Kante (51.1, 71.1) aufweist und am Spannpratzenlagerelement (52, 62) o- der am Basiselement (17) derart gelagert ist, dass jede Kante (51.1, 71.1) des Klemmelements (51, 71) bei Drehung um einen durch die Endposition der Schraube in der T-Nut (17.1, 17.2, 52.1) bestimmten Drehpunkt an dem Spannpratzenlagerelement vorbeiläuft und dass wenigstens eine Kante (51.1, 71.1) bei Drehung um einen davon entfernten Drehpunkt im Endbereich der T-Nut formschlüssig durch das Spannpratzenlagerelement (52) blockiert wird.

8. Schleuderradgehäuse (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Sei- tenwandelement (14) des Gehäuses (10) um die Leithülsenaufnahmeausnehmung herum wenigstens drei Spann- pratzenlagerelemente (52) angebracht sind, in die jeweils eine T-Nut (52.1) eingebracht ist.

9. Schleuderradgehäuse (100) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils das offene Ende der T- Nut (52.1) von der Leithülsenaufnahmeausnehmung abgewandt angeordnet ist.

10. Schleuderradgehäuse (100) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich die T-Nuten (52.1) radial in Bezug auf das Zentrum des Leithülsendeckels (40) nach außen erstrecken.

11. Schleuderradgehäuse (100) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Spannpratzenlagerelement (52) in eine am Außenrand des Leithülsendeckels (40) befindliche Ausnehmung eingreift .

12. Schleuderradgehäuse (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fußelemente (16) zwei beabstandet parallel und spiegelsymmetrisch zueinander ausgerichtete Fußwinkel sind.

13. Strahlmittelschleuderradgehäuse (100) mit einem Außengehäuse (10), das aus wenigstens einem Deckelelement (15), zwei Seitenelementen (11, 12) und aus zwei von diesen umfassten, beabstandet zueinander angeordneten Stirnwandelementen (13, 14) besteht, und mit wenigstens einem in das Außengehäuse (10) einsetzbaren Auskleidungseinsatz (20, 30), der wenigstens ein Auskleidungsdeckelelement (25) , zwei Aus ¬ kleidungsseitenelemente (21, 22) und zwei von diesen umfassten, beabstandet zueinander angeordnete Auskleidungsstirnwandelemente (23, 24) umfasst,

dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der Auskleidungsstirnwandelemente (23, 24) an einer Seitenkante wenigstens einen Positioniernocken (24.1) aufweist und die Auskleidungsseitenelemente (21, 22) jeweils in einem an der Seitenkante anliegenden Rand-

bereich mit wenigstens einer Nockenaufnahmeausnehmun- gen (22.1) versehen sind und dass die Auskleidungsstirnwandelemente (23, 24) über wenigstens ein am Außengehäuse (10) angeordnetes Spannelement (12.2) an die Seitenkanten der Auskleidungsstirnwandelemente (23, 24) anpressbar ist.

14. Strahlmittelschleuderradgehäuse mit einem Außengehäuse, das aus wenigstens einem Deckelelement, zwei Seitenelementen und aus zwei von diesen umfassten, beabstandet zueinander angeordneten Stirnwandelementen besteht, und mit wenigstens einem in das Außengehäuse einsetzbaren Auskleidungseinsatz, der wenigstens ein Auskleidungsdeckelelement, zwei Auskleidungsseitenelemente und zwei von diesen umfassten, beabstandet zueinander angeordnete Auskleidungsstirnwandelemente umfasst,

dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der Auskleidungsstirnwandelemente an einer Seitenkante wenigstens eine Nockenaufnahmeausnehmung aufweist und die Auskleidungsseitenelemente jeweils in einem an der Seitenkante anliegenden Randbereich mit wenigstens einem Positioniernocken versehen sind und dass die Auskleidungsstirnwandelemente über wenigstens ein am Außengehäuse angeordnetes Spannelement an die Seitenkanten der Auskleidungsstirnwandelemente anpressbar ist.

15. Strahlmittelschleuderradgehäuse (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenelemente (11, 12) des Außengehäuses im Querschnitt klammerförmig ausgebildet sind und mit ihren

Seitenkanten die Stirnwandelemente (13, 14) des Außengehäuses (10) und/oder die Stirnwandelemente (23, 24; 33, 34) des Auskleidungseinsatzes (20, 30) umfassen .

16. Strahlmittelschleuderradgehäuse (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Auskleidungsstirnwandelemente (23, 24) mit den Stirnwandelementen (13, 14) des Außengehäuses (10) fest verbunden oder einstückig mit diesen ausgebildet sind.

17. Strahlmittelschleuderradgehäuse (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die Auskleidungsseitenelemente (21, 22) aus ebenen Platten gebildet sind.

18. Strahlmittelschleuderradgehäuse (100) nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Auskleidungsseitenelemente (21, 22) in ihren an den Auskleidungsstirnwandelementen (23, 24) anliegenden Randbereichen eben ausgebildet sind.

19. Strahlmittelschleuderradgehäuse (100) nach einem der Ansprüche 11 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Auskleidungsseitenelemente (21, 22) in den seitlichen Randbereichen ihrer Innenfläche und die Auskleidungsstirnwandelemente (23, 24) an ihren seitlichen Kanten gekrümmt ausgebildet sind, wobei die Krümmungsradien der Auskleidungselemente (21, 22, 23, 24) übereinstimmen .

20. Strahlmittelschleuderradgehäuse (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die

Stöße an den Auskleidungselementen (21, 22, 23, 24) als Stufenfalz ausgebildet sind.

Description:

Schleuderradgehause

Die Erfindung betrifft ein Schleuderradgehause mit einem Außengehause, das aus wenigstens einem Deckelelement, zwei Seitenelementen und aus zwei von diesen umfassten, beabstandet zueinander angeordneten Stirnwandelementen besteht, und mit wenigstens einem in das Außengehause einsetzbaren Auskleidungseinsatz, der wenigstens ein Auskleidungsdeckelelement, zwei Auskleidungsseitenelemente und zwei von diesen umfassten, beabstandet zueinander angeordnete Auskleidungsstirnwandelemente umfasst.

Zur Oberflachenbehandlung von Werkstucken werden Schleu- derrader eingesetzt, mit deren Hilfe feinkorniges Strahlmittel mit hoher Geschwindigkeit auf die Werkstuckoberflache geschleudert werden kann. Die Schleuderrader bestehen im Wesentlichen aus wenigstens einer Seitenscheibe mit daran befestigten Wurfschaufeln, die sich im Wesentlichen radial erstrecken. Das Schleuderrad ist in einem Schleuderradgehause angeordnet und dort drehbar gelagert. Das Schleuderradgehause besitzt lediglich in einem Teilbereich am Außenumfang des Schleuderrads eine öffnung, aus der das Strahlmittel austreten kann.

Die restlichen Bereiche des Außengehauses sind geschlossen und mit Auskleidungselementen versehen, über die ein Schutz des eigentlichen Außengehauses gegenüber den abra- siv wirkenden Strahlmittelpartikeln gegeben ist. Die Auskleidungselemente sind als Verschleißteil ausgebildet und müssen daher leicht in das Außengehause einsetzbar bzw. wieder daraus herauszunehmen sein.

Um das Strahlmittel gezielt durch die öffnung leiten zu können, wird es über eine Leithulse aufgebracht, die feststehend im Zentrum des rotierenden Schleuderrads angeordnet ist. Die Leithulse mit der sich anschließenden Strahlmittelzufuhrung ist an einem Leithulsendeckel befestigt, welcher wiederum an einer Ausnehmung an einem Seitenwandelement des Außengehauses befestigt ist. Durch die flanschartige Verbindung von Außengehause und Leithulsendeckel sind verschiedene Winkelstellungen einzustellen. Befestigt wird die Strahlturbine über eine Ver- schraubung mit einem Fundament oder dem Basiselement an einer Strahlkabine. Die Schrauben laufen durch Bohrungen in den Fußelementen des Außengehauses hindurch.

Bei allen Schraubverbindungen, die in Gewindebohrungen eingreifen, ist problematisch, dass das Strahlmittel selbst oder der im Strahlprozess entstehende Abrieb, der zum Teil in Staubform vorliegt, in die Verschraubungen eindringen und diese blockieren kann. Dies kann dazu fuhren, dass im Reparatur- oder Wartungsfall die Verschrau- bung komplett zerstört werden muss, um beispielsweise die Strahlturbine abzunehmen oder einen Leithulsendeckel zu demontieren. Damit geht meist auch eine wesentliche Beschädigung des Maschinenteils einher, in das die Gewindebohrung eingebracht ist.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Entfernen der Schraubverbindungen auch dann zu ermöglichen, wenn die Verschraubung durch Verschmutzung blockiert ist, und zwar ohne das Schleuderradgehäuse mit seinen Anbauteilen zu beschädigen .

Diese Aufgabe wird durch ein Schleuderradgehäuse mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

Durch die Befestigung über Spannpratzen, die mit Schraube und Mutter befestigt werden, werden zusammen mit der erfindungsgemäßen Anordnung der Schraubenköpfe Gewindebohrungen im Außengehäuse vermieden. Der notwendige Kraft- fluss wird an den Kanten des zu befestigenden Bauteils vorbei geleitet. Kommt es zur Blockade der Gewindeverbindung, liegt z. B. bei der bevorzugten Anordnungsweise der Endteil der Schraube mit der Mutter frei zugänglich außen am Maschinengehäuse. Dieser kann relativ einfach abgetrennt werden, beispielsweise mit einem Trennschleifer, wodurch die Verbindung gelöst wird, ohne dass das Maschinengehäuse beschädigt wird. Der untere Teil der durchtrennten Schraube liegt frei in der T-Nut und kann von dort einfach entfernt werden. Durch Einsetzen einer neuen Schraube kann die Verbindung sofort wieder hergestellt werden. Es ist in keinem Fall notwendig, an den Befestigungspunkten Gewindebohrungen nachzuarbeiten oder zu verschweißen und neu zu fertigen.

Durch die Anordnung mit dem Schraubenkopf zum Außengehäuse hin weisend kann die Bauhöhe reduziert werden, da innerhalb der T-Nut nur der meist sechseckige oder in sonstiger Weise mit Schlüsselflächen versehene Teil des Schraubenkopfes aufgenommen werden braucht. Sofern die

Bauhöhe kein wichtiges Kriterium ist, kann auch in umgekehrter Anordnung die Mutter verdeckt angeordnet sein und der Schraubenkopf nach außen zeigen.

Vorzugsweise ist die T-Nut etwa so breit wie die Schlüsselweite, so dass der dort eingesetzte Schraubenkopf bzw. die Mutter verdrehsicher geführt ist.

Insbesondere als Montagehilfe ist eine Ausführungsform vorteilhaft, bei der im Nutgrund der T-Nut eine Vertiefung eingebracht ist, die vor dem offenen Ende der T-Nut endet. Somit ist es möglich, bei der Montage die Ver- schraubungen zunächst nur leicht von Hand anzuziehen. Gleichwohl wird durch den im vertieften Teil der T-Nut sitzenden Schraubenkopf verhindert, dass die Spannpratzenvorrichtung samt Verschraubung aus der T-Nut herausrutscht, insbesondere bei senkrecht zu montierenden Teilen. Gleiches gilt für den Betrieb: sollte sich im Betrieb die Schraubverbindung lösen, dann müssten Mutter und Schraube sich erst noch soweit voneinander entfernen, dass ein axial Spiel von einigen Millimetern gegeben ist. Erst dann könnte die Spannpratzenvorrichtung aus der T- Nut herausrutschen.

Bevorzugt bei dieser Form der Spannpratzenvorrichtung ist folgende Weiterbildung:

Die Spannpratzen sind als Klemmelement ausgebildet und haben wenigstens an einem Ende eine winklig überstehende Kante. Das Klemmelement ist am Spannpratzenlagerelement oder am Basiselement drehbar gelagert. Dabei wird der Drehpunkt durch eine Schraube bestimmt, die vorzugsweise mit ihrem Kopf in die T-Nut am Spannpratzenlagerelement oder am Basiselement eingeschoben ist.

Liegt die Schraube und damit der Drehpunkt zwischen Spannpratze und Spannpratzenlagerelement am vorgesehenen Verschraubungspunkt in der T-Nut, so würde - sollte die Vorspannung der Schraubverbindung nachlassen - die eine überstehende Kante an der Spannpratzenvorrichtung bei Drehung formschlüssig am Körper des Spannpratzenlagerele- ments blockiert. Zugleich ist der Kopf der Schraube aufgrund der Vertiefung im Nutgrund im Bereich des vorgesehenen Verschraubungspunkts festgelegt. Die Schraube könnte samt Klemmelement erst dann aus der T-Nut heraus rutschen, wenn sich die Verschraubung so weit losgedreht hat, dass der Schraubenkopf aus der Vertiefung in der Nut heraus gelangen kann, also ein großes axiales Spiel an der Schraubverbindung besteht. Wird eine selbst hemmende Mutter benutzt, so ist die Gefahr einer so weit reichenden Lockerung der Schraubverbindung und damit die Gefahr, dass das Spannpratzenelement heraus rutschen kann, weitgehend minimiert.

Liegt die Schraube und damit der Drehpunkt maximal vorn in der T-Nut, so kann das Klemmelement frei gedreht werden. Die winklig überstehende Kante des Klemmelements kann an dem Spannpratzenlagerelement vorbei gelangen, um eine einfache Demontage des Bauteils zu ermöglichen.

Sollte die Vorspannung der Schraubverbindung nachlassen und die Schraube samt Klemmelement eine Bewegung zum offenen Ende der T-Nut vollziehen, so würde die Kante vor dem Spannpratzenlagerelement anschlagen und das weitere Herausgleiten der Schraube verhindern. Erst wenn die Verbindung so weit gelockert wäre, dass die Kante oben über das Spannpratzenlagerelement abrutschen könnte, wäre - wie oben bereits erläutert - ein vollständiges Abgleiten

der Spannpratzenvorrichtung möglich. Damit reicht bereits ein Anziehen der Schraubverbindung von Hand, um bei der Montage die Spannpratzenvorrichtung zu sichern.

Eine weitere Ausführungsform sieht vor, dass ein Auskleidungseinsatz als Verschleißschutz in das Außengehäuse einsetzbar ist, der wenigstens aus zwei trapezförmigen Auskleidungsseitenelementen und zwei Auskleidungsstirnwandelementen besteht, wobei ein Auskleidungsdeckelelement über zwei Spannpratzen, die an einem Spannpratzenla- gerelement am Außengehäuse befestigt sind, auf dem Auskleidungseinsatz arretierbar ist. Auch bei der Auskleidungsdeckelbefestigung innerhalb des Außengehäuses ist die erfindungsgemäße Verbindungsausbildung vorteilhaft.

Die Anbringung des Spannpratzenlagerelements für den Auskleidungsdeckel kann dadurch vereinfacht werden, dass dieses einen Vorsprung, Absatz oder Fortsatz besitzt, der in eine kompatible Ausnehmung im äußeren Außengehäuse eingesteckt wird. Diese Verbindung kann als Presspassung realisiert werden oder mittels eines Schweißpunkts gesichert werden.

Muss der Leithülsendeckel am Seitenwandelement befestigt werden, so ist es zweckmäßig, dass am Seitenwandelement des Außengehäuses um die Leithülsenaufnahmeausnehmung herum wenigstens drei Spannpratzenlagerelemente angebracht sind, in die jeweils eine T-Nut eingebracht ist. Deren offenes Ende ist vorzugsweise von der Leithülsenaufnahmeausnehmung abgewandt angeordnet, so dass sich die T-Nuten radial in Bezug auf das Zentrum der Leithülsendeckel nach außen erstrecken.

Die Fußelemente sind bevorzugt zwei beabstandet parallel und spiegelsymmetrisch zueinander ausgerichtete Fußwinkel. Diese sind leicht herstellbar, beispielsweise durch Abkanten der Seitenwandelemente, und können über die Spannpratzen gut geklemmt werden.

Weiterhin ist bei bekannten Schleuderradgehäusen problematisch, dass plattenförmige Auskleidungselemente in Nuten im Außengehäuse eingeschoben werden. In die Spalte an der Nut dringt oftmals Strahlmittel ein und blockiert das eingeschobene Auskleidungsseitenelement .

Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es daher, auch den durch die Auskleidungsseitenwandelemente gebildeten seitlichen Verschleißschutz leichter auswechselbar zu machen.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Schleuderradgehäuse mit den Merkmalen des Anspruchs 13 oder mit den Merkmalen des Anspruchs 14 gelöst.

Damit braucht keine enge Schiebeführung für die Auskleidungsseitenelemente mehr vorgesehen werden, sondern es kann ein weiter Luftspalt zwischen den Seitenkanten der Auskleidung und dem Außengehäuse vorgesehen sein, in dem die Seitenelemente der Auskleidung bequem positionierbar sind. Dadurch, dass die seitlichen Außenkanten der Auskleidungsstirnwandelemente und die Kontaktbereiche dazu an den Auskleidungsseitenelementen über Positioniernocken und dazu kompatible Aufnahmeausnehmungen verfügen, ist eine lagerichtige Positionierung für den Monteur leicht vorzunehmen. Anschließend wird wenigstens ein Spannelement betätigt, wobei es sich beispielsweise um eine im

Seitenelement des Außengehäuses angeordnete Spannschraube handeln kann, mit der das Auskleidungsseitenelement an die Auskleidungsstirnwandelemente angepresst wird.

Selbst wenn im Betrieb Strahlmittel in den Spalt zwischen Stirn- und Seitenwandelementen am Auskleidungseinsatz eindringen sollte, kann eine Verklemmung der Bauteile nicht mehr erfolgen. Vielmehr kann durch die Spannschraube im Außengehäuse, die aufgrund des Schutzes durch den davor liegenden Auskleidungseinsatz mit Strahlmittel nicht in Kontakt kommt, das Seitenwandelement wieder so weit gelockert werden, dass es zunächst nach außen, also in den Luftraum zum Außengehäuse hin, bewegt und dann herausgezogen werden kann.

Neben einer einfachen Nut sind an den Stoßverbindungen der einzelnen Elemente des Auskleidungseinsatzes auch weitere Profilierungen möglich, wie beispielsweise eine doppelwinkelförmige bzw. stufenfalzförmige Ausbildung. Mit der Anzahl der Umlenkungen im Fügespalt auch die Dichtwirkung gegenüber dem Strahlmittel erhöht wird. Die Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die Zeichnung näher erläutert. Die Figuren zeigen im Einzelnen:

Fig. 1 ein Schleuderradgehäuse 100 mit eingesetzter Turbine 200 in einer teilweise geschnittenen, perspektivischen Ansicht,

Fig. 2a-2d eine Spannpratzenvorrichtung in Draufsicht in verschiedenen Stellungen,

Fig. 3 eine Spannpratzenvorrichtung am Fußwinkel im Schnitt;

Fig. 4, 5 eine Spannpratzenvorrichtung am Auskleidungsdeckelelement in Draufsicht und im Schnitt;

Fig. 6 eine weitere Ausführungsform einer Spannpratzenvorrichtung am Auskleidungsdeckelelement in Draufsicht;

Fig. 7 einen Auskleidungseinsatz in perspektivischer Ansicht,

Fig. 8 eine Detailansicht des Schleuderradgehäuses aus Fig. 1,

Fig. 9a eine Detailansicht einer ersten Verbindung von Auskleidungselementen an dem Schleuderradgehäuse aus Fig. 1; und

Fig. 9b eine Detailansicht einer zweiten Verbindung von Auskleidungselementen .

Fig. 1 zeigt ein Schleuderradgehäuse 100 mit einer darin eingebauten Turbine 200. Die Turbine 200 setzt sich im Wesentlichen aus einem Motor 201, einem Schleuderrad 202 mit Wurfschaufeln 203 und einem Impeller 204 zusammen. Das Schleuderradgehäuse 100 ist durch ein Außengehäuse 10 und einen Auskleidungseinsatz 20 gebildet.

Das Außengehäuse 10 umschließt das Schleuderrad 202, 203, 204 bis auf den nach unten offenen Bodenbereich. Es ist u. a. aus trapezförmigen Seitenwandelementen 14 gebildet, die in einem Abstand zueinander angeordnet sind, insbesondere parallel zueinander ausgerichtet sind. Seitlich sind hier Seitenwandelemente 11, 12 angebracht. Oben ist ein Deckelelement 15 aufgesetzt.

Das Seitenelement 11 in Fig. 1 erstreckt sich von einem hinteren, ebenen Bereich 11.4 auf einen ersten, rechtwinklig dazu angestellten Schenkel 11.3, der abermals umgebogen ist, so dass sich ein weiterer, kurzer Schenkel 11.2 ergibt, dessen Aussenkante 11.1 entweder mit der seitlichen Aussenkante des Stirnwandelements 14 verbunden ist oder direkt auf die Oberfläche des Stirnwandelements 14 aufgeschweißt ist.

An der Außenseite, an einer Aufnahme im Seitenelement 12 des Außengehäuses 10 ist eine Stellschraube 12.2 angeordnet, mit der das Auskleidungsseitenelement 22 auf die Auskleidungsstirnelemente 23, 24 aufgepresst wird. Eine Schraubverbindung 12.1 verbindet die flanschartig umgebogene Oberkante des Seitenrandelements 12 mit einem Deckelelement 15.

Im rechten Bereich in Fig. 1 ist das Außengehäuse 10 aufgeschnitten und erlaubt den Blick auf den Auskleidungseinsatz 20, der hier aus ebenen Stahlplatten gebildet ist .

Zur Befestigung eines Leithülsendeckels 40 auf dem Seitenwandele- ment 14, eines Auskleidungsdeckelelements 25 auf dem Auskleidungseinsatz 20 und/oder des ganzen Schleuderradgehäuses 100 mit seinen Fußwinkeln 16 auf einem Basislagerelement 17

sind Spannpratzenvorrichtungen 50, 60, 70 eingesetzt.

Der Aufbau der Spannpratzenvorrichtungen wird zunächst anhand des Beispiels der Spannpratzenvorrichtung 70 für

die Befestigung des Fußwinkels 16 unter Bezug auf die Figur 3 erläutert:

Der Fußwinkel 16 ist vom Seitenwandelement 14 abgekantet und liegt auf einem Basiselement 17 auf. In dieses ist eine T-Nut eingebracht, deren oberer Teil 17.1 eine Weite besitzt, die das seitliche Einschieben eines Schaftes einer Schraube 76 ermöglicht. Die Weite eines unteren Teils 17.2 entspricht etwa der Schlüsselweite des Schraubenkopfes, so dass dieser verdrehsicher in der Nut geführt ist. Ein Klemmelementelement 71 der Spannpratzenvorrichtung 70 überbrückt mit seiner Breite die Nut 17.1 und liegt mit einer hinteren, überstehenden Kante 71.1 beidseits der Nut 17.1 auf dem Basiselement 17 auf. Die Schraube 76 läuft durch das Klemmelement 71 hindurch und ist oben mit einer Hutmutter 77 versehen. Durch Anziehen der Ver- schraubung drückt das Klemmelement auf den Fußwinkel 16 und klemmt diesen am Basiselement 17 fest.

Die Figuren 2a bis 2c zeigen am Beispiel der Spannpratzenvorrichtung 50 für den Leithülsendeckel eine Verdrehsicherung :

Fig. 2a zeigt eine Ausgangsstellung, in der ein Klemmelement 51 mit seiner nach unten abstehenden Kante 51.1 parallel zu einem Spannpratzenlagerelement 52 ausgerichtet ist, welches eine Nut 52.1 aufweist, in der eine Schraube 56 positioniert ist. Liegt die Schraube 56 vorne in der Nut 52.1, kann das Klemmelement 51 gegenüber dem Spannpratzenlagerelement 52 verdreht werden.

Fig. 2b zeigt, wie beim Drehen die Kante 51.1 an einer Ecke 53 des Spannpratzenlagerelements 52 vorbeiläuft,

wenn die Schraube ganz vorn in der Nut positioniert ist.

In Fig. 2c hingegen ist der Drehpunkt dadurch verschoben, dass die Schraube 56 eine andere Position innerhalb der Nut 52.1 hat. Die Kante 51.1 läuft nun bei kleinen Drehwinkeln gegen die Ecke 53 und wird dort blockiert .

Fig. 2d schließlich zeigt eine Stellung, in der die Schraube 56 innerhalb der Nut 52.1 so weit zurück gezogen ist, dass die Kante 51.1 vorn am Spannpratzenla- gerelement 52 anliegt. In dieser Stellung ist ein Formschluss durch die voreinander liegenden Flächen gegeben und keine Verdrehung mehr möglich.

Fig. 4 zeigt einen Ausschnitt des Auskleidungsdeckelelements 25 des Auskleidungseinsatzes 20, der innerhalb des Außengehäuses 10 angeordnet ist. Vom Außengehäuse 10 sind in Fig. 4 die Stirn- und Seitenwände 12, 14 und der Fußwinkel 16 sichtbar. Das Auskleidungsdeckelelement 25 enthält eine randseitige Eintiefung 25.1, in welche eine ein Klemmelement 61 einer Spannpratzenvorrichtung 60 formschlüssig eingreift und so verdrehsicher festgelegt ist. Das Klemmelement 61 ist auf einem Spannpratzenlagerele- ment 62 gelagert, welches mit einem Vorsprung 62.1 in eine kompatible Ausnehmung in der Stirnwand 12 eingepresst ist. Die Verbindung ist über eine Schraube 66 hergestellt.

In Fig. 5 ist die gesamte Spannpratzenvorrichtung 60 für das Auskleidungsdeckelelement 25 im Schnitt dargestellt.

Fig. 6 zeigt eine Abwandlung der zuvor anhand der Figuren 4 und 5 beschriebenen Ausführungsform, wobei bei einer

hier dargestellten Spannpratzenvorrichtung 60' keine Eintiefung im Deckel 25 mehr vorhanden ist, sondern eine Verdrehsicherung dadurch erreicht wird, dass ein Klemmelement 61' sich mit seiner Ruckseite direkt an der Innenseite des Seitenwandelements 12 abstutzt.

Fig. 7 zeigt den separaten Auskleidungseinsatz 20, der im dargestellten Ausfuhrungsbeispiel vollständig aus ebenen Platten 21 ... 25 gebildet ist. Ein Auskleidungsstirnwandelement 14 und Auskleidungsseitenwandelemente 21, 22 greifen mit ihren Oberkanten in entsprechende Nuten im Auskleidungsdeckelelement 25 ein. Die plattenformigen E- lemente 21, 22, 25 sind über Spannmittel miteinander verbunden, welche an der vom Schleuderrad abgewandten Außenseite angebracht sind, so dass hier nicht die Gefahr besteht, das Strahlmittel in Gewindebohrungen der Verspannung eindringt und diese blockiert. Die Stirnwandelemente 23, 24 besitzen große Ausnehmungen, um die Turbine mit Schleuderrad einfuhren bzw. lagern zu können.

Fig. 8 zeigt einen Detailausschnitt des Schleuderradge- hauses am übergang vom Deckel zur Seite. Hier ist der Deckel des Außengehauses abgenommen. Die Stirnwand 14 ist mit dem Stirnwandauskleidungselement 24 über eine Schraubverbindung 14.6 fest verbunden. Nach oben hin ist die Stirnwand 14 durch einen Flansch 14.5 abgeschlossen. Das Stirnwandauskleidungselement 24 besitzt an seiner seitlichen Kante Positioniernocken 24.1, von denen einer in Fig. 3 dargestellt ist. Auf der Gegenseite, am Auskleidungsseitenelement 22, ist eine entsprechend kompatible Nockenaufnahmeausnehmung 22.1 eingeformt. Es ist sowohl eine unregelmäßige Anordnung der Positioniernocken möglich, um beispielsweise auch rechte und linke Seiten-

wandelemente 22, 23 unverwechselbar zu kennzeichnen, wie auch eine symmetrische Anordnung, um identische Seiten- wandelemente 22, 23 zu erhalten, so dass für die Seiten- wandelemente als Verschleißteil lediglich ein einheitliches Ersatzteil benotigt wird.

Fig. 9a zeigt die Verbindung der Auskleidungselemente 22, 24, 25 in einer Detailansicht. Hier ist insbesondere zu erkennen, dass im Deckelelement 25 Nuten eingebracht sind, in die die Elemente 22, 24 eingeschoben sind.

In Fig. 9b ist eine leicht abgewandelte Verbindungsweise dargestellt. Hier sind die Seitenwandelemente 22' und das Stirnwandelement 24' mit einer abgetreppten, stufenfalz- formigen Oberkante versehen. Entsprechend kompatibel dazu sind die Außenkanten des Deckelelements 25' gestaltet. Durch die Stufenfalz-Ausbildung dieser Verbindung ergibt sich ein Platz sparender Stoß ohne überhang des Deckelelements bei einer dreifachen Umlenkung im Fugespalt und einer entsprechend guten Dichtwirkung gegenüber eindringendem Strahlmittel.