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Patent Searching and Data


Title:
SPLICING CONSTRUCTION FOR LONGITUDINAL PROFILES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2004/106039
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to endless strip-shaped traction element (1), for a conveyor device, with at least one connection point (2), comprising an elastomer, in particular, a cross-linked and/or thermoplastic elastomer, at least one reinforcement layer and optionally at least one traction support (3), whereby two ends of the at least one reinforcement layer are arranged at the at least one connection point (2). An inserted piece (6) is arranged at the connection point (2) between the two ends, at an angle a with relation to the traction element longitudinal axis, whereby the ends of the at least one reinforcement layer are arranged to overlap with the inserted piece (6).

Inventors:
Dürrer, Albrecht (Hügelgasse 14/4, Bad Vöslau, A-2540, AT)
Imnitzer, Johann (Tannenstrasse 5, Ternitz-Putzmannsdorf, Wimpassing, A-2632, AT)
Application Number:
PCT/AT2004/000182
Publication Date:
December 09, 2004
Filing Date:
May 27, 2004
Export Citation:
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Assignee:
SEMPERIT AKTIENGESELLSCHAFT HOLDING (Modecenterstrasse 22, Wien, A-1031, AT)
Dürrer, Albrecht (Hügelgasse 14/4, Bad Vöslau, A-2540, AT)
Imnitzer, Johann (Tannenstrasse 5, Ternitz-Putzmannsdorf, Wimpassing, A-2632, AT)
International Classes:
B29C65/00; B29C65/50; B29D29/06; B66B23/24; F16G3/10; B29C65/62; (IPC1-7): B29C65/50; B29D29/06; B66B23/24; F16G3/10
Foreign References:
US6086806A2000-07-11
US4618387A1986-10-21
US3783704A1974-01-08
EP0273479A11988-07-06
US3693218A1972-09-26
GB2232636A1990-12-19
US4050322A1977-09-27
US3783063A1974-01-01
EP0185006A11986-06-18
US5083985A1992-01-28
GB1399943A1975-07-02
US2182169A1939-12-05
US3481807A1969-12-02
US3620346A1971-11-16
EP1112219B12003-05-07
DE19641502A11998-04-16
Attorney, Agent or Firm:
Secklehner, Günter (Rosenauerweg 16, Windischgarsten, A-4580, AT)
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Claims:
Patentansprüche
1. Endloses, bandförmiges Zugelement (1) für eine Fördereinrichtung mit zumindest einer Verbindungsstelle (2) umfassend ein Elastomer, insbesondere ein vernetztes und/oder thermoplastisches Elastomer, zumindest eine Verstärkungslage und gegebenenfalls zumin dest einen Zugträger (3), wobei an der zumindest einen Verbindungsstelle (2) zwei Enden der zumindest einen Verstärkungslage angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass an der Verbindungsstelle (2) zwischen den zwei Enden ein Einsatzstück (6) in einem Winkel a in bezug auf die Zugselementlängserstreckung angeordnet ist, wobei die Enden der zumindest einen Verstärkungslage überlappend mit dem Einsatzstück (6) angeordnet sind.
2. Endloses, bandförmiges Zugelement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel a aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 25 vorzugsweise 30 insbesondere 35 ° und einer oberen Grenze von 75 °, vorzugsweise 70 insbesondere 65 ausgewählt ist, insbesondere 4S ° beträgt.
3. Endloses, bandförmiges Zugelement (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Breite des Einsatzstückes (6) aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 3 cm, vorzugsweise 5 cm, insbesondere 10 cm und einer oberen Grenze von endlos, vor zugsweise 2 m, insbesondere 50 cm, ausgewählt ist, insbesondere 15 cm beträgt.
4. Endloses, bandförmiges Zugelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Überlappung aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 3 mm, vorzugsweise 5 mm, insbesondere 8 mm und einer oberen Grenze von 1 m, vor zugsweise 50 cm, insbesondere 10 cm, ausgewählt ist, insbesondere 12 mm beträgt.
5. Endloses, bandförmiges Zugelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Überlappungsbereich (10) zwischen der Gewebelage und dem Elas tomer liegt, insbesondere an der in Einbaulage des Zugelementes (1) nicht sichtbaren Seite, liegt vorzugsweise aber an der einer Antriebseinrichtung zugewandten Seite.
6. Endloses, bandförmiges Zugelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungslage zumindest bereichsweise eine Gleitlage (7) bzw. Versteifungslage ist.
7. Endloses, bandförmiges Zugelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungslage zumindest bereichsweise von einem Gewebe und/ oder Gewirke gebildet ist.
8. Endloses, bandförmiges Zugelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitlage (7) zumindest bereichsweise ein Gewebe aus synthetischen Fasern, z. B. Polyamid, Polyester, etc. und/oder aus natürlichen Fasern, z. B. Baumwolle, oder Mischungen daraus aufweist.
9. Endloses, bandförmiges Zugelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungslage zwischen den beiden Enden von einer durchge henden Gewebebahn gebildet ist.
10. Endloses, bandförmiges Zugelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungslage einen Kontakt zu einer Führungsoder An triebseinrichtung bildet.
11. Endloses, bandförmiges Zugelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da durch gekennzeichnet, dass das Gewebe aus Kettund Schussfäden (8, 9) gebildet ist.
12. Endloses, bandförmiges Zugelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem Einsatzstück (6) und der Verstärkungslage zumin dest eine Zwischenschicht, insbesondere eine Zwischenplatte (11), angeordnet ist.
13. Endloses, bandförmiges Zugelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, da durch gekennzeichnet, dass die gegenüberliegenden Enden des zumindest einen Verstär kungselements eine Zahnung aufweisen.
14. Endloses, bandförmiges Zugelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, da durch gekennzeichnet, dass der Zugträger (3) ein Stahlcord, ein Stahlblech oder ein Aramid cord, ist.
15. Endloses, bandförmiges Zugelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, da durch gekennzeichnet, dass im und/oder am Zugelement (1) ein magnetisches bzw. magneti sierbares Element angeordnet ist.
16. Endloses, bandförmiges Zugelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, da durch gekennzeichnet, dass zumindest teilweise ein polymerer Werkstoff, z. B. thermoplasti sches Elastomer wie TPE, z. B. TPEU, TPEV, TPEO, TPES, TPEA, TPEE, etc., oder ein Elastomer, wie Gummi, Latices dieses bildet.
17. Endloses, bandförmiges Zugelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 16, da durch gekennzeichnet, dass der Zugträger (3) und/oder zumindest die Verstärkungslage, und/ oder thermoplastisches Elastomer/Kunststoff durch Pressvulkanisation oder durch Extrusion hergestellt ist.
18. Fördereinrichtung mit einem umlaufenden, endlosen, bandförmigen Zugelement (1) und einer mit dem Zugelement (1) in Wirkverbindung stehenden Antriebseinrichtung, da durch gekennzeichnet, dass das endlose bandförmige Zugelement (1) nach einem der An sprüche 1 bis 17 ausgebildet ist.
19. Verfahren zur Herstellung eines endlosen, bandförmigen Zugelementes (1), bei dem aus einem Elastomer ein Zugelementprofil hergestellt wird, auf diesen bzw. in diesen eine Verstärkungslage angeordnet wird und diese daran anschließend durch Temperaturbehand lung miteinander verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ausbildung des End losbandes an der Verbindungsstelle (2) zwischen den beiden Enden der Verstärkungslage ein Einsatzstück (6) in einem Winkel a in bezug auf die Zugelementlängserstreckung eingesetzt wird und wobei die Enden der zumindest einen Verstärkungslage überlappend mit dem Einsatzstück (6) angeordnet und verbunden werden.
20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsatzstück (6) aus der Verstärkungslage gebildet wird, insbesondere durch Abtrennen eines Endstückes dersel ben.
21. Verfahren nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Verstärkungslage mit dem Einsatzstück (6) verklebt und/oder genäht und/oder verschweißt und/oder verschmolzen und/oder geklammert werden.
22. Verwendung des endlosen, bandförmigen Zugelementes (1) als Förderband, insbe sondere für einen Bandförderer.
23. Verwendung des endlosen, bandförmigen Zugelementes (1) als Handlauf für eine Fahrtreppe oder einen Fahrsteig.
Description:
Spleißkonstruktion für Längsprofile Die Erfindung betrifft ein endloses, bandförmiges Zugelement für eine Fördereinrichtung mit zumindest einer Verbindungsstelle umfassend ein Elastomer, insbesondere ein vernetztes und/oder thermoplastisches Elastomer, zumindest eine Verstärkungslage und gegebenenfalls zumindest einen Zugträger, wobei an der zumindest einen Verbindungsstelle zwei Enden der zumindest einen Verstärkungslage angeordnet sind, eine Fördereinrichtung mit einem umlau- fenden, endlosen, bandförmigen Zugelement und einer mit dem Zugelement in Wirkverbin- dung stehenden Antriebseinrichtung sowie ein Verfahren zur Herstellung eines endlosen, bandförmigen Zugelementes bei dem aus einem Elastomer ein Zugelementprofil hergestellt wird, auf diesen bzw. in diesen eine Verstärkungslage angeordnet wird und diese daran an- schließend durch Temperaturbehandlung miteinander verbunden werden und deren Verwen- dung.

Bandförmige Zugelemente mit unterschiedlichsten Querschnittsformen (vor allem Flach- bzw. C-, O-, U-, V-, W-oder T-förmige Profile) sind aus zahlreichen Anwendungen, wie z. B. Förderbänder für Gegenstände oder Personen, Handläufe für Fahrtreppen bzw. Fahrstei- ge oder dgl., bekannt. Typische Einsatzmöglichkeiten sind z. B. auch Riemen oder Bänder, wobei diese in vielen Fällen zur Übertragung von Antriebsleistung oder zum Materialtrans- port genutzt werden.

Förderbänder bestehen bekanntlich aus einem umlaufenden Endlosband, welches zum Teil von Umlenkrollen, welche an den beiden einander gegenüberliegenden Endbereichen des Bandes angeordnet sind, getragen wird. In Bandförderern werden bislang eigene Führungs- rollen dafür eingesetzt, um ein seitliches Auswandern des Bandes zu verhindern. Die end- losen Förderbänder bestehen zumeist aus einem Materialverbund zwischen Gummi und/oder Kunststoff mit Geweben und weisen zur Verstärkung Gewebe, Gewirke oder Stahleinlagen, sowie je nach Einsatzbereich, einen oder mehrere Zugträger zur Erhöhung der Bruchfestig- keit in Richtung der auftretenden Belastungen auf. Durch die Generierung des Endlosbandes entsteht zumindest eine Verbindungsstelle der beiden gegenüberliegenden Enden des Bandes.

Handläufe für Fahrtreppen, Fahrsteige oder ähnliche Anwendungen werden als Sicherheits- elemente für den Personentransport verwendet. Dazu muss der Handlauf dem Fahrgast einen

sicheren Griff ermöglichen und den dynamischen Beanspruchungen bzw. den Umweltein- flüssen während des Betriebes gerecht werden, ohne dabei beschädigt zu werden. Aus dem Stand der Technik bekannte endlose Handläufe weisen unterschiedliche Verbindungsmög- lichkeiten auf und sind üblicherweise aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Materialien aufgebaut, um diese Erfordernisse zu erfüllen. Die vom Fahrgast berührbare Handlaufober- fläche besteht üblicherweise aus einer Elastomermischung. Die Handlaufdecke schützt dar- über hinaus alle darunter liegenden Bauteile vor diversen Umwelteinflüssen und muss daher gegen diese beständig sein. Zur Erhöhung der Dimensionsstabilität des Handlaufquerschnit- tes werden üblicherweise Verstärkungseinlagen, z. B. Gewebe, Gewebecorde, kurzfaserver- stärkte Mischungen, etc. eingesetzt. Es wird erwartet, dass der Handlauf eine möglichst lange Lebensdauer aufweist.

Des weiteren enthält der Handlauf in seinem Querschnitt zur Aufnahme von Längskräften so- genannte Zugträger, die eine definierte Mindestreißfestigkeit auch im Stoßbereich aufweisen müssen.

Schließlich bildet die sogenannte Gleitlage die Kontaktfläche des Handlaufes zur Handlauf- führung bzw. zum Handlaufantriebssystem.

Bekannt sind auch Zugelemente, die im Kunststoffextrusionsverfahren hergestellt werden.

All diesen Zugelementen gemeinsam ist die Eigenschaft, dass bei Biegungen jene Kompo- nenten besonders stark beansprucht werden, die den größten Abstand zur neutralen Achse aufweisen.

Geht man in diesem Zusammenhang von einem offenen Profil mit dem erwähnten C-Quer- schnitt aus, so erkennt man, dass vor allem die Gewebeschicht an den exponierten Stellen be- sonderen Beanspruchungen unterliegt. Bekannte Belastungen sind Biegewechsel unterschied- lichster Frequenzen, wobei die Biegeradien ein einstelliges Vielfaches der Bauteilhöhe sein können. Diese Biegungen erfolgen unter angelegten Axialspannungen. Die Hauptanforderun- gen Flexibilität und Maßhaltigkeit müssen dabei in eng spezifizierten Toleranzfelder liegen, da der Bauteil strengen Sicherheitsauflagen unterliegt.

Der Umstand, dass eine maximale Steifigkeit des Bauteiles bei vorgeschriebenen Biegeradien zu keiner Toleranzüber-bzw.-unterschreitung fuhren darf, bewirkt extreme Spannungszu- stände, wobei diese 3-dimensional wirkenden Kräfte an die schwächste Stelle des Material- verbundes abgeleitet werden. Diese sind in der Regel überall dort zu finden, wo Stoß-/Spleiß- stellen-vor allem bei Gewebelagen-auftreten.

Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, sind aus dem Stand der Technik bereits aufwen- dige Spleißkonstruktionen zur Minimierung möglicher Schadstellen bekannt. Beispielsweise werden die beiden Enden einer Gewebebahn schräg geschnitten und in einem Bereich über- lappt und in diesem Überlappungsbereich miteinander verbunden, wie z. B. verklebt.

Aufgabe der Erfindung ist es, die Lebensdauer von bandförmigen Zugelementen zu verlän- gern. Eine Teilaufgabe der Erfindung ist weiters, die Ausfallwahrscheinlichkeit im Betrieb des Zugelementes aufgrund von Brüchen an den Verbindungsstellen des Gewebes zu mini- mieren.

Die Aufgabe der Erfindung wird jeweils eigenständig durch ein eingangs erwähntes endloses bandförmiges Zugelement für eine Fördereinrichtung, wobei an der Verbindungsstelle zwi- schen den zwei Enden ein Einsatzstück in einem Winkel a in bezug auf die Zugselement- längserstreckung angeordnet ist, wobei die Enden der zumindest einen Verstärkungslage ü- berlappend mit dem Einsatzstück angeordnet sind, durch eine eingangs erwähnte Förderein- richtung, durch ein Verfahren zur Herstellung eines endlosen, bandförmigen Zugelementes, wobei zur Ausbildung des Endlosbandes an der Verbindungsstelle zwischen den beiden En- den der Verstärkungslage ein Einsatzstück in einem Winkel a in bezug auf die Zugelement- längserstreckung eingesetzt wird und wobei die Enden der zumindest einen Verstärkungslage überlappend mit dem Einsatzstück angeordnet und verbunden werden und die Verwendung desselben. Vorteilhaft daran ist, dass sich die Lebensdauer des Zugelementes erheblich ver- längert, weil die Verbindungsstellen höheren mechanischen Beanspruchungen standhalten und dadurch eine hohe Betriebssicherheit gewährleistet werden kann. Weiters erweist sich von Vorteil, dass sowohl eine hohe Flexibilität als auch Maßhaltigkeit in endspezifizierten Toleranzfeldern des Zugelementes gewährleistet sind.

Weiters erweist sich als vorteilhaft, dass der Winkel a aus einem Bereich mit einer unteren

Grenze von 25 °, vorzugsweise 30 °, insbesondere 35 ° und einer oberen Grenze von 75 °, vorzugsweise 70 °, insbesondere 65 ° ausgewählt ist, insbesondere 45 ° beträgt, wodurch die Bruchfestigkeit des Zugelementes in Hinblick auf die auftretenden Belastungen steigt.

In einer Ausführungsvariante ist vorgesehen, dass die Breite des Einsatzstückes aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 3 cm, vorzugsweise 5 cm, insbesondere 10 cm und einer oberen Grenze von endlos vorzugsweise 2 m, insbesondere 50 cm ausgewählt ist, ins- besondere 15 cm beträgt, wodurch über die gesamte Länge des Zugelementes eine möglichst gleichmäßige Dicke des Zugelementquerschnitts erzielt wird und daraus eine regelmäßige Oberfläche resultiert, welche das Anfassgefühl des Zugelementes, insbesondere des Hand- laufs, verbessert.

In einer Weiterbildung des Zugelementes ist vorgesehen, dass die Breite der Überlappung aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 3 mm, vorzugsweise 5 mm, insbesondere 8 mm und einer oberen Grenze von 1 m, vorzugsweise 50 cm, insbesondere 10 cm ausgewählt ist, insbesondere 12 mm beträgt, wodurch nur über eine, im Verhältnis zur gesamten Länge des Zugelementes, geringe Länge eine mehrlagige bezüglich des Einsatzstückes und der Enden des Verstärkungselementes Anordnung im Zugelement entsteht und dadurch eine geringe Vergrößerung der Höhe des Zugelementes bewirkt wird.

Weiters erweist sich als vorteilhaft, dass der Überlappungsbereich zwischen der Gewebelage und dem Elastomer liegt, insbesondere an der in Einbaulage des Zugelementes nicht sichtba- ren Seite liegt, vorzugsweise aber an der einer Antriebseinrichtung zugewandten Seite, wo- durch die Bruchfestigkeit und somit Lebensdauer des Zugelementes zusätzlich erhöht werden kann.

Die Verstärkungslage kann zumindest bereichsweise eine Gleitlage bzw. eine Versteifungs- lage sein, wodurch einerseits eine verbesserte Fortbewegung des Zugelementes auf einer An- triebseinrichtung gegeben ist bzw. die Verformbarkeit des Zugelementes in Grenzen gehalten wird und somit die Maßhaltigkeit gewährleistet ist. Weiters erweist sich von Vorteil, dass durch die Anordnung der Gleitlage die Gleitreibung gegenüber der Führungseinrichtung nicht so hoch ist und dennoch die Haftreibung für eine Antriebseinrichtung ausreichend ist.

Weiters erweist sich von Vorteil, dass die Verstärkungslage zumindest bereichsweise von einem Gewebe und/oder Gewirke gebildet ist, wodurch die hohen mechanischen Beanspru- chungen ausgeglichen werden können bzw. hohe Belastungen Stand gehalten wird und somit die Reißfestigkeit des Zugelementes erhöht wird und dennoch die Flexibilität des Zugele- mentes nicht eingeschränkt wird.

In einer Weiterbildung wird die Gleitlage zumindest bereichsweise aus einem Gewebe aus synthetischen Fasern, z. B. Polyamid, Polyester, etc. und/oder aus natürlichen Fasern, z. B.

Baumwolle, oder Mischungen, daraus gebildet, wodurch sowohl einerseits die Gleitreibung gegenüber der Führungseinrichtung nicht so hoch ist und andererseits die Haftreibung für eine Antriebseinrichtung ausreichend groß ist.

Weiters erweist sich von Vorteil, dass die Verstärkungslage zwischen den beiden Enden von einer durchgehenden Gewebebahn gebildet ist, wodurch die Anzahl der Verbindungsstellen so niedrig wie möglich gehalten werden kann und dadurch die potentiellen Bruchstellen mi- nimiert werden. Weiters erweist sich von Vorteil, dass die Herstellung des Zugelementes vereinfacht werden kann und dadurch eine Kostenreduktion erzielt wird.

Von Vorteil ist auch, dass die Verstärkungslage einen Kontakt zu einer Führungs-oder An- triebseinrichtung bildet, wodurch eine hohe Maßhaltigkeit einerseits gewährleistet werden kann und andererseits der Antrieb des bandförmigen Zugelementes ohne zusätzliche Ele- mente zwischen der Antriebseinrichtung und der Verstärkungslage möglich ist.

In einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass das Gewebe aus Kett-und Schussfäden gebildet ist, woraus eine höhere Belastbarkeit des endlosen bandförmigen Zugelementes resultiert.

Weiters erweist sich dabei von Vorteil, dass beispielsweise durch die Verwendung des gleichen Gewebes für die Verstärkungslage und das Einsatzstück eine vorbestimmbare An- ordnung der Kettfadenrichtungen der Verstärkungslage und des Einsatzstückes ermöglicht wird.

Gemäß einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass zwischen dem Einsatzstück und der Ver- stärkungslage zumindest eine Zwischenschicht, insbesondere eine Zwischenplatte, angeord- net ist, wodurch ein zusätzliches Verbindungselement zwischen den beiden Endstücken des

Zugelementes angeordnet werden kann und dadurch die Verbindung verbessert wird und dadurch dauerhafter ist.

In einer weiteren Ausführungsvariante ist vorgesehen, dass die gegenüberliegenden Enden des zumindest einen Verstärkungselementes eine Zahnung aufweisen, wonach dadurch eine Verbesserung der kraft-und/oder formschlüssigen Übertragung der Bewegungsenergie über die gesamte Länge des Zugelementes bewirkt wird und dadurch die Bruchfestigkeit der Ver- bindungsstelle erhöht werden kann.

Der Zugträger kann ein Stahlcord, ein Stahlblech oder ein Aramidcord, oder dgl. sein, wo- durch auf das Zugelement wirkende Längskräfte aufgenommen werden können. Weiters ist möglich, diese als Angriffspunkt für die Antriebseinrichtung verstärkt auszuführen.

Von Vorteil ist auch, dass in und/oder am Zugelement ein magnetisches bzw. magnetisierba- res Element angeordnet ist, weil dadurch eine Antriebseinrichtung verwendet werden kann, bei welcher auf einen Großteil von Verbindungselementen mit dem Zugelement und auf ei- nen Großteil an mechanisch beweglichen Elementen verzichtet werden kann.

Weiters ist vorgesehen, dass zumindest teilweise ein polymerer Werkstoff, z. B. thermoplasti- sches Elastomer, wie TPE, z. B. TPE-U, TPE-V, TPE-O, TPE-S, TPE-A, TPE-E, etc., oder ein Elastomer, wie Gummi, Latices, etc. das Zugelement bildet, wodurch das Zugelement kostengünstig hergestellt werden kann und die Werkstoffe in Verbindung mit der Erfindung eine lange Lebensdauer des Zugelementes ermöglichen.

Gemäß einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass der Zugträger und/oder zumindest die Ver- stärkungslage und/oder das thermoplastische Elastomer bzw. Kunststoff durch Pressvulkani- sation oder durch Extrusion hergestellt ist, wodurch die Form des Zugelementes nur geringe Toleranzen aufweist. Weiters wird dabei auch eine gute Stabilisierung der einzelnen Be- standteile des Zugelementes bewirkt.

In einer Weiterbildung des Verfahrens ist vorgesehen, dass das Einsatzstück aus der Verstär- kungslage gebildet wird, insbesondere durch Abtrennen eines Endstückes derselben, woraus eine höhere Belastbarkeit des endlosen bandförmigen Zugelementes resultiert, weil die Kett-

fäden der Verstärkungslage und des Einsatzstückes ebenfalls den Winkel a einschließen bzw. die Lagerhaltung für die Herstellung des Zugelementes vereinfacht ist, da auf zusätzliche Bauteile für die Verstärkungslage verzichtet werden kann.

Von Vorteil erweist sich auch, dass die Enden der Verstärkungslage mit dem Einsatzstück verklebt und/oder genäht und/oder verschweißt und/oder verschmolzen und/oder geklammert werden, weil dadurch die Bruchfestigkeit des Zugelementes erhöht wird und damit eine uni- verselle Verbindungsmethode, die an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden kann, zur Verfügung steht, sodass die Assemblierung des Zugelementes direkt am Verwendungsort desselben erfolgen kann, und die Verbindungsstelle gegebenenfalls lösbar ausgebildet ist.

Vorteilhaft ist aber auch die Verwendung des endlosen bandförmigen Zugelementes als För- derband, insbesondere für einen Bandförderer bzw. als Handlauf für eine Fahrtreppe oder einen Fahrsteig, weil dadurch ein System mit einer hohen Betriebssicherheit zur Verfügung gestellt wird, welches zudem eine lange Lebensdauer aufweist.

Die Erfindung wird im nachfolgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausfüh- rungsbeispiele näher erläutert.

Es zeigen : Fig. 1 eine schematische Darstellung der Stoßkonstruktion ; Fig. 2 einen Schnitt durch die Stoßkonstruktion ; Fig. 3 einen Querschnitt eines erfindungsgemäßen Zugelementes in Form eines Hand- laufs.

Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z. B. oben,

unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen für sich eigenständige, erfinderische oder erfin- dungsgemäße Lösungen darstellen.

Fig. 1 zeigt einen Ausschnitt aus einem endlosen bandförmigen Zugelement 1, wobei eine Detailansicht der Verbindungsstelle 2 zwischen den beiden Enden des Zugelementes 1 sche- matisch dargestellt ist.

Das Zugelement 1 besteht aus einem Elastomer, insbesondere einem thermoplastischen E- lastomer, an bzw. in dem zumindest eine Verstärkungslage angeordnet, insbesondere mit dem Elastomer verbunden ist. Gegebenenfalls kann zur Erhöhung der durch das Zugelement 1 aufnehmbaren Kräfte, wie z. B. Reißfestigkeit, zumindest ein Zugträger 3 (in Fig. 1 nicht dar- gestellt) am bzw. vorzugsweise im Elastomer angeordnet sein.

Die Verstärkungslage ist normalerweise herstellungsbedingt als endloses Band ausgebildet und weist daher zwei einander gegenüberliegende Enden auf, die für die Herstellung des endlosen Zugelementes 1 miteinander verbunden werden müssen.

Die beiden gegenüberliegenden Enden der Verstärkungslage, die aus einem Gewebe gebildet sein kann, werden als Abschnitt Al 4 und als Abschnitt A2 5 bezeichnet. Ist die Verstär- kungslage durchgehend ausgebildet, können dargestellte Abschnitte AI 4 und A2 5 der Ver- stärkungslage auch aus einer durchgehenden Gewebebahn gefertigt sein, wodurch der Ab- schnitt Al 4 gleich Abschnitt A2 5 ist, d. h. nur ein Abschnitt Al 4 oder A2 5 vorliegt.

Erfindungsgemäß ist zwischen dem Abschnitt AI 4 und dem Abschnitt A2 5 ein Einsatzstück 6 angeordnet.

Das Längenverhältnis der einzelnen Abschnitte AI 4 und A2 5 der Verstärkungslage ist frei wählbar, d. h. der Abschnitt AI 4 kann größer als das Einsatzstück 6 sein bzw. das Einsatz- stück 6 kann größer sein als der Abschnitt AI 4. Das gleiche trifft für den Abschnitt A2 5 zu.

Zur Klarstellung sei darauf hingewiesen, dass, wie oben ausgeführt, die Verstärkungslage mehrstückig ausgebildet sein kann, woraus mehrere Verbindungsstellen 2 resultieren und sich die Längenangabe der Abschnitte auf diese Mehrstückigkeit bezieht.

Die Verstärkungslage kann zumindest bereichsweise als Gleitlage 7 ausgebildet sein.

Für die Verstärkungslage kann anstelle des Gewebes auch ein Gewirke, Geflecht, etc., ver- wendet werden.

Das für Fig. 1 beschriebene Gewebe besteht aus längsverlaufenden Schussfäden 9 und dazu quer verlaufenden Kettfäden 8, die vorzugsweise im rechten Winkel zueinander stehen. An- dere Winkelverhältnisse, wie beispielsweise rautenförmig zueinander ausgebildete Kett-und Schussfäden 8,9 sind denkbar, sodass also die vorzugsweise Rechtwinkeligkeit nicht limitie- rend für den Schutzumfang der Erfindung zu verstehen ist.

Das Einsatzstück 6 besteht vorzugsweise auch aus einem Gewebe aus Kett-und Schussfäden 8,9. Erfindungsgemäß wird es in einem Winkel a in Bezug auf die Zugselementlängserstre- ckung bzw. Kettfadenrichtung eingesetzt.

Zwischen dem Abschnitt AI 4 bzw. dem Abschnitt A2 5 und dem Einsatzstück 6 wird an der jeweils dem Abschnitt AI 4 bzw. dem Abschnitt A2 5 zugewandten Seite ein Überlappungs- bereich 10 ausgebildet.

Die Breite des Überlappungsbereiches 10 zwischen den Abschnitten AI 4 und A2 5 und dem Einsatzstück 6 kann variabel sein, wird aber vorzugsweise aus einem Bereich mit einer unte- ren Grenze von 3 mm, vorzugsweise 5 mm, insbesondere 8 mm und einer oberen Grenze von 1 m, vorzugsweise 50 cm, insbesondere 10 cm ausgewählt ist, und kann insbesondere 12 mm betragen.

Wie in Fig. 2 dargestellt, kann im Überlappungsbereich 10 zwischen dem Abschnitt AI 4 bzw. A2 5 eine Zwischenplatte 11 eingefügt werden. Diese Zwischenplatte 11 dient als zu- sätzliches Verbindungselement zwischen dem Einsatzstück 6 und den Abschnitten AI 4 und A2 5. Die Zwischenplatte 11 kann beispielsweise eine Gummischicht bzw. eine Platte aus

einem beliebigen elastomeren bzw. thermoplastischem Material, wie z. B. NR, CR, SBR, T-PES. Als alternative Kleber können beispielsweise auch andere zäh-elastische Kleber wie z. B. solche auf Epoxy-, Metacrylat-, Polyurethanbasis, etc., verwendet werden. Zusätzlich oder als Alternativen zu dieser Verklebungsart kann die Verbindung der Abschnitte AI 4 und A2 5 und dem Einsatzstück 6 auch über genähte Stöße, Verschweißungen, Verschmelzungen und/oder Klammern, gebildet werden. Derartige Spleißverbindungen können sowohl bei Handläufen aus klassischen vernetzten Elastomeren, als auch aus thermoplastischen Elasto- meren durchgeführt werden.

Die Garne der Gewebestücke können sowohl aus synthetischen Fasern, wie z. B. Polyamid oder Polyester, etc. und/oder auch aus Naturfasern, wie z. B. Baumwolle, Sisal, Hanf, herge- stellt sein.

Zwischen den Kanten der Abschnitte Al 4 und A2 5 und den Kanten des Einsatzstückes 6 wird ein Winkel ß ausgebildet. Die Dimensionen des Winkel ß sind variabel, wobei sie vor- zugsweise aus einem Bereich mit einer oberen Grenze von weniger als 90°, insbesondere 45°, ausgewählt sind und einer unteren Grenze von 30°, vorzugsweise 35°, insbesondere 45°.

Der Winkel zwischen der Zugselementlängsachse und der Einsatzstücklängsachse wird als Winkel a bezeichnet. In einer bevorzugten Ausführungsvariante beträgt der Winkel a 45 °, wobei geringfügige Abweichungen, welche produktionstechnisch, z. B. durch die Schneide- technik verursacht sind, auftreten können. Die Kettfadenrichtungen der Abschnitte Al 4 und A2 5 und die Kettfadenrichtung des Einsatzstückes 6 stehen ebenfalls im Winkel a zueinan- der. Dieser Winkel a weist vorzugsweise einen Wert kleiner als 90 ° auf.

Das durch die erfindungsgemäße Verbindungsmethode endlose bandförmige Zugelement 1 kann als Handlauf, wie in Fig. 3 dargestellt, für Fahrtreppen, Fahrsteige und dgl. verwendet werden. Für derartige Handläufe ist es üblich z. B. oben genannte Zugträger 3 aus einem Stahlcord/-band und/oder Aramidcord einzusetzen. Weiters können gegebenenfalls zusätzli- che Gewebelagen, wie z. B. Versteifungseinlagen, Gleitlagen 7, etc., angeordnet sein, wobei diese auch durch die oben genannte Verstärkungslage gebildet werden können.

Als Elastomer kann ein polymerer Werkstoff, z. B. thermoplastisches Elastomer, wie TPE,

z. B. TPE-U, TPE-V, TPE-O, TPE-S, TPE-A, TPE-E, etc., oder aber Gummi, verschiedenste Latices, etc. verwendet werden.

Ein derartiger Aufbau für einen Handlauf wird in der EN 115 als"mitlaufendes Band, dass zum Festhalten der für die Fahrgäste bestimmt ist"definiert.

Die Gleitlage 7 kann einerseits in einer Führungseinrichtung laufen und steht dadurch zumin- dest teilweise im direkten Kontakt mit dieser und andererseits kann die Gleitlage 7 auch in Kontakt mit der Zugelementantriebseinrichtung stehen.

Die Gleitlage 7 kann eine bestimmte Nachgiebigkeit in Längsrichtung, d. h. in Förderrichtung, aufweisen, um die Flexibilität des Zugelementes 1 zu verbessern. Die Gleitlage 7 weist einer- seits einen geringen Gleitreibungswert gegenüber der Führungseinrichtung und andererseits einen genügend hohen Haftreibungswert gegenüber der Antriebseinrichtung auf, um den problemlosen Antrieb des Zugelementes 1 zu gewährleisten.

Die Enden der Abschnitte AI 4 und A2 5 bzw. die Begrenzungen des Einsatzstückes 6 müs- sen keine glatten Ränder aufweisen, sondern können beispielsweise auch eine Zahnung auf- weisen, wodurch ein besseres Ineinandergreifen der Ränder der Gewebeabschnitte AI 4 und A2 5 bzw. des Einsatzstückes 6 erzielt wird.

Zur besseren Kontaktierung zwischen dem Zugelement 1 und der Antriebseinrichtung kann ein magnetisches bzw. magnetisierbares Element in das Zugelement 1 eingefügt werden.

Das Zugelement 1 kann auch einen Zugträger 3, welcher zur Aufnahme von durch die An- triebseinrichtung auf das Zugelement 1 wirkenden Längskräfte dient, aufweisen. Der Zugträ- ger 3 weist eine definierte Mindestreißfestigkeit auf. Als Werkstoff für diesen Zugträger 3 sind je nach Antriebseinrichtung unterschiedliche Materialien möglich, wie z. B. Stahl, Ara- midcorde, Stahlbänder, etc. Der Zugträger 3 kann einteilig oder auch mehrteilig ausgeführt sein, beispielsweise durch zumindest annähernd in Förderrichtung parallel zueinander ange- ordneten Drahtelementen. Die Zugträger 3 können sowohl im als auch am Zugelement 1 an- geordnet sein.

Weitere Verstärkungseinlagen, die in Handläufen nach dem Stand der Technik zur Erhöhung der Dimensionsstabilität dienen, wie z. B. Gewebecorde oder dgl., werden vielfach eingesetzt, sodass weder eine Vergrößerung noch eine Verringerung des Querschnittes bewirkt wird.

Damit können in vorteilhafter Weise sowohl Lärmentwicklungen beim Kontakt der Füh- rungseinrichtung sowie übermäßige Wärmeentwicklung vermieden werden, sodass daraus resultierende Antriebsprobleme und schließlich die Zerstörung des Zugelementes 1 weitest- gehend verhindert werden kann. Zudem kann durch die Vermeidung der Vergrößerung des Zugelementes 1 auch verhindert werden, dass sich Individuen im resultierenden Zwischen- raum zwischen dem Zugelement 1 und einer dieses führenden Einrichtung einklemmen.

Die Gleitlage 7 erstreckt sich zumindest über einen Großteil des Zugelementes 1.

Für die dynamische Prüfung des Zugelementes 1 wird eine eigens hierfür entwickelte Vor- richtung in einer Klimakammer verwendet. Getestet wurde auf einem speziell für flexible Längsprofile mit C-förmigem Querschnitt entwickelten Prüfstand mit unterschiedlichen Bie- gedurchmessern. Die Profillänge am Prüfstand beträgt ca. 17 m. Der Prüfstand ist mit 4 Rä- dern, wobei 2 Räder einen Durchmesser von 780 mm und zwei Räder einen Durchmesser von 550 mm aufweisen, einer Rolle mit einem Durchmesser von 70 mm und einem Rollen- bogen (r-450 mm ; Rollendurchmesser beträgt 70 mm) ausgestattet. Die Prüfgeschwindigkeit beträgt 5 m/sec. Der minimale Biegeradius beträgt 275 mm sowohl bei positiver als auch negativer Biegung, bei einer Biegefrequenz von 0,2 Hz, was wiederum 12 Biegungen pro Minute entspricht. Es wurden insgesamt 1,5 Mio. Biegezyklen getestet, bei einer Ozonkon- zentration von 20 pphm, einer Vorspannung im Profil von 2000 N, einer Umgebungstempe- ratur von 45 ° C und einer relativen Luftfeuchte von 90 %. Mittels dieses Prüfstands wird ge- testet, wie vielen Biegezyklen die erfindungsgemäße Verbindungsstelle 2 des Zugelementes 1 standhält. Dabei hat sich herausgestellt, dass die Anzahl der Biegezyklen der erfindungsge- mäßen Verbindung weit über dem Wert welcher bei aus dem Stand der Technik bekannten Zugelementen 1 erreicht werden kann. Mit dem erfindungsgemäßen endlosen, bandförmigen Zugelement 1 ist eine Prüfdauer von über 2000 Stunden getestet worden, bei welcher noch keinerlei Verschleißerscheinungen der Verbindungsstelle 2 zu beobachten waren.

Das Einsatzstück 6 kann sowohl von unten als auch von oben eingesetzt werden. In einer be- vorzugten Ausführungsvariante ist das Gewebestück außen, d. h. zur Führungsschiene hin,

bzw. der Unterseite 12 des Zugelementes 1 zugewandten Seite angeordnet, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. In einer alternativen Ausführungsvariante kann das Einsatzstück 6 im Über- lappungsbereich 10 mit dem Abschnitt AI 4 innen und im Überlappungsbereich 10 mit dem Abschnitt A2 5 außen angeordnet sein, bzw. auch umgekehrt. Vorstellbar ist selbstverständ- lich auch, dass das Einsatzstück 6 nur innen angeordnet ist, d. h. zum Elastomer hin.

Anstelle der Gewebelage kann auch ein Gewirke aufgebracht werden. Um die Zugfestigkeit des Gewirkes zu erhöhen, kann dieses beispielsweise über ein Gitter aufgetragen werden und anschließend in das oder auf das Zugelement 1 aufgesetzt werden.

Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten des Zugelementes 1, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausfüh- rungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmög- lichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt. Es sind also auch sämt- liche denkbaren Ausführungsvarianten, die durch Kombinationen einzelner Details der dar- gestellten und beschriebenen Ausführungsvariante möglich sind, vom Schutzumfang mitum- fasst, und daher diese nicht mehrfach beschrieben.

Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten des Zugelementes 1, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausfüh- rungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglich- keit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Kön- nen des auf diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt. Es sind also auch sämtliche denkbaren Ausführungsvarianten, die durch Kombinationen einzelner Details der dargestell- ten und beschriebenen Ausführungsvariante möglich sind, vom Schutzumfang mitumfasst.

Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus des Zugelementes 1 diese bzw. deren Bestandteile teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.

Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Be- schreibung entnommen werden.

Vor allem können die einzelnen in den Fig. 1, 2 ; 3 gezeigten Ausführungen den Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemäßen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen, erfindungs- gemäßen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren zu entneh- men.

Bezugszeichenaufstellung 1 Zugelement 2 Verbindungsstelle 3 Zugträger 4 Abschnitt AI 5 Abschnitt A2 6 Einsatzstück 7 Gleitlage 8 Kettfaden 9 Schussfaden 10 Überlappungsbereich 11 Zwischenplatte 12 Unterseite