Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
SPOKE KEY FOR SPOKED WHEELS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/151899
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a spoke key (10) for spoked wheels, having a key part (12) and a handle (14) for the operation of the spoke key (10), wherein the key part (12) is connected to the handle (14) by two pins (16). The two pins (16) are molded to the key part (12), wherein a key opening (24) and a spoke insertion opening (20) which is connected to the key opening (24) are present in the key part (12). The handle (14) has bores (18) corresponding to the pins (16) into which the pins (16) engage and are anchored, wherein a space (h 1) exists between the key part (12) and the handle (14).

Inventors:
LIE, Peter (Sandweg 15c, Hamburg, 20257, DE)
Application Number:
EP2008/055990
Publication Date:
December 18, 2008
Filing Date:
May 15, 2008
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
LIE, Peter (Sandweg 15c, Hamburg, 20257, DE)
International Classes:
B60B31/00; B25B13/48; B25B27/00; B60B31/02
Foreign References:
DE3545978A11986-09-18
US5894767A1999-04-20
DE9102439U11991-05-23
DE20217436U12003-03-13
US1402434A1922-01-03
CH265599A1949-12-15
USRE37868E2002-10-08
US7082636B12006-08-01
US6637061B12003-10-28
Attorney, Agent or Firm:
SCHNEIDER, Henry et al. (Wallstrasse 58/59, Berlin, 10179, DE)
Download PDF:
Claims:

Patentansprüche

1. Speichenschlüssel für Speichenräder aufweisend ein Schlüsselteil und einen Handgriff zur Betätigung des Speichenschlüssels, wobei das Schlüsselteil mit dem Handgriff durch zwei Stifte verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Stifte (16) am Schlüsselteil (12) angeformt sind, wobei im Schlüsselteil (12) eine Schlüsselöffnung (24) und eine mit der Schlüsselöffnung (24) verbundene Speichenein- führöffnung (20) vorhanden sind, und dass der Handgriff (14) mit den Stiften (16) korrespondierende Bohrungen (18) aufweist, in die die Stifte (16) eingreifen und verankert sind, wobei zwischen Schlüsselteil (12) und Handgriff (14) ein Abstand (hi) besteht.

2. Speichenschlüssel für Speichenräder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (hi) im Bereich zwischen 2 mm und 20 mm liegt.

3. Speichenschlüssel für Speichenräder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (hi) im Bereich zwischen 4 mm und 10 mm liegt.

4. Speichenschlüssel für Speichenräder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (hi) 6 mm beträgt.

5. Speichenschlüssel für Speichenräder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlüsselteil (12) als runde Scheibe ausgebildet ist.

6. Speichenschlüssel für Speichenräder nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlüsselöffnung (24) quadratisch ist und mittig im

Schlüsselteil (12) angeordnet ist.

7. Speichenschlüssel für Speichenräder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlüsselöffnung (24) auf der dem Handgriff (14) abgewandten Seite eine trichterförmige Nippeleinführhilfe (26) aufweist.

8. Speichenschlüssel für Speichenräder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlüsselteil (12) eine mit der Speicheneinführöffnung (20) verbundene Speicheneinführhilfe (28) aufweist.

9. Speichenschlüssel für Speichenräder nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Speicheneinführhilfe (28) eine Nut ist, welche von der Unterseite zur Oberseite des Schlüsselteils (12) verläuft und zum Rand des Schlüsselteils (12) eine gegenüber der Speicheneinführöffnung (20) verbreiterte öffnung aufweist.

10. Speichenschlüssel für Speichenräder nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut der Speicheneinführhilfe (28) kreissegmentförmig, trichterförmig ist.

11. Speichenschlüssel für Speichenräder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff (14) die Form eines flachen Quaders aufweist, wobei dessen Länge (1) größer als dessen Höhe (h 3 ) ist und dessen Höhe (h 3 ) größer als dessen Breite (b) ist, und wobei der Handgriff (14) bezüglich jeder der drei Raumdimensionen symmetrisch ist.

12. Speichenschlüssel für Speichenräder nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff (14) auf einer dem Schlüsselteil (12) nächstgelegenen Fläche des Quaders zwei Bohrungen (18) aufweist, welche symmetrisch um die Mitte des Handgriffs (14) und mittig auf der Längsachse des Handgriffs (14) angeordnet sind, wobei der Abstand der Bohrungen (18) dem Abstand der Stifte (16) des Schlüsselteils (12) entspricht.

13. Speichenschlüssel für Speichenräder nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff (14) auf einer der breiten Längsseiten zur Einführung einer Speiche eine Nut (22) aufweist, welche mittig auf der Seite über die volle Höhe des Handgriffs (14) verläuft.

14. Speichenschlüssel für Speichenräder nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Speicheneinführöffnung (20) des Schlüsselteils (12) und die Nut (22) des Handgriffs (14) in dieselbe Richtung fluchten .

15. Speichenschlüssel für Speichenräder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlüsselteil (12) aus einem harten Material besteht und der Handgriff (14) aus einem formstabilen und leichten Material besteht.

16. Speichenschlüssel für Speichenräder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlüsselteil (12) aus rostfreiem Stahl, niedriglegiertem Stahl oder Werkzeugstahl besteht und der Handgriff (14) entweder aus Aluminium oder Kunststoff besteht.

17. Speichenschlüssel für Speichenräder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlüsselteil (12) inklusive der Stifte (16) mit Hilfe des Metallpulverspritzverfahrens (MIM, Metal Injection Molding) einteilig angefertigt ist.

Description:

Speichenschlüssel für Speichenräder

Die Erfindung betrifft einen Speichenschlüssel für Speichenräder aufweisend ein Schlüsselteil und einen Handgriff zur Betätigung des Speichenschlüssels, wobei das Schlüsselteil mit dem Handgriff durch zwei Stifte verbunden ist.

Solche Speichenschlüssel werden zum Zentrieren und zur axialen Justage der Felgen von Speichenrädern von Fahroder Motorrädern benutzt. Bei diesen Rädern sind die Speichen an einem Ende in Flansche der Radnabe eingehängt und ziehen die Felge mit ihrem anderen Ende mittels je eines Speichennippels zur Nabe hin. Der Speichennippel weist eine durchgehende Längsbohrung mit Gewinde auf, welches auf die Speiche aufgeschraubt wird. Mit einem im Durchmesser größeren Wulst stützt sich der Nippel an dem Felgenbett ab, während an dem eine Bohrung im Felgenbett durchdringenden Teil des Nippels ein am fertigen Rad zugänglicher Vierkant ausgebildet ist, der durch Drehen die wirksame Länge der Speiche verändert und so die Lage der Felge relativ zur Nabe bestimmt .

Das zur Lagefixierung der Felge gegenüber der Nabe notwendige Drehen des Speichennippels erfolgt normalerweise von der Felgeninnenseite her mit einem Speichenschlüssel, der auf den Vierkant des Speichennippels geschoben wird und so eine formschlüssige Verbindung mit diesem herstellt.

Die meisten bekannten Speichenschlüssel sind als ein Stück ausgebildet und werden vorzugsweise aus Blech ausgestanzt und annährend rechtwinklig gebogen. Ein Schenkel dient als

Handhabe, während der andere die schraubenschlüsselartige öffnung aufweist. Letzterer ist meist eine trichterartige Einführhilfe für die Speiche vorgeordnet, die in die geschlitzte öffnung mündet. Nachteil dieser Speichenschlüssel ist die niedrige Qualität des Schlüsselteils, insbesondere die geringe Dicke des ausgestanzten Bleches an der schraubenschlüsselartigen öffnung, welche um den Nippel greift. Bei solchen Speichenschlüsseln besteht die Gefahr, dass sowohl der Nippel als auch das Schlüsselteil beim Drehen beschädigt wird.

Aus DE 35 45 978 C2 ist ein zweiteiliger Speichenschlüssel für Speichenräder bekannt, der aus einer Handhabe mit Fuß und einem Schlüsselteil besteht. Der an der Handhabe ausgebildete Fuß umgreift das Schlüsselteil, an dem Widerhaken ausgebildet sind, die die Lage des Schlüsselteiles in dem Fuß sichern. Die Handhabe hat im Drehzentrum des Speichenschlüssels eine Ausnehmung, die gleichzeitig als Führung für die dort einzulegende Speiche dient. Im Fuß ist eine Tasche vorgesehen, die das Schlüsselteil umgreift und einschließt. Die Befestigung des Schlüsselteils erfolgt durch Hineindrücken des Schlüsselteils in die Tasche der Handhabe. Nach einer weiteren Ausführungsform besteht das Schlüsselteil aus einer Platte, die über zwei Durchgangsbohrungen verfügt. Die Handhabe weist an ihrer Unterseite zwei korrespondierende Stifte auf, die nach dem Einführen in die Durchgangsbohrungen endseitig verformt werden, so dass eine feste Verbindung von Handhabe und Schlüsselteil gegeben ist. Der Nachteil dieser Ausführungsformen ist, dass der Verschleiß des Schlüsselteils nicht erkannt werden kann, da das Schlüsselteil von Kunststoff der Tasche ummantelt ist. Außerdem kann dieser Speichenschlüssel nach der

ersten Ausführungsform bei Speichennippeln, welche nur wenig aus der Felge herausragen, den Nippelvierkant nicht vollständig, sondern nur am oberen Ende umgreifen, was zu einer schlechten Kraftübertragung führt und zudem den Nippel beschädigen kann. Bei der Ausführung dieses Patents mit einer Handhabe aus Kunststoff verdreht sich dieselbe bei größeren Kräften elastisch gegenüber dem Schlüsselteil. Dies erschwert das Feinzentrieren, bei dem eine Genauigkeit von Bruchteilen einer Umdrehung benötigt wird.

Bekannt ist auch ein Speichenschlüssel bestehend aus Schlüsselteil und Handgriff, wobei an das Schlüsselteil ein gebogener Draht als Handgriff angeschweißt ist. Hierbei ist ein relativ aufwendiger Arbeitsschritt zur Herstellung erforderlich. Zudem erfordert die filigrane Ausführung viel Geschick, damit dem Benutzer das Werkzeug nicht aus der Hand fällt.

Herkömmliche zweiteilige Speichenschlüssel weisen im Allgemeinen zweierlei Nachteile auf: entweder haben sie einen dünnen, instabilen Griff, wie im Beispiel von DE 35 45 978 C2, wobei der Griff das Schlüsselteil umgreifen muss, oder der Handgriff muss aus demselben Material bestehen wie das Schlüsselteil, damit man sie zusammenschweißen kann. In diesem Fall weist der Handgriff Aussparungen auf, um das Gewicht des Speichenschlüssels zu reduzieren. Diese Aussparungen haben allerdings den Nachteil, nicht so anwenderfreundlich zu sein.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen stabilen, leichten und hochqualitativen Speichenschlüssel für

Speichenräder bereitzustellen, der wirtschaftlich herstellbar ist.

Die Aufgabe wird durch die Merkmale von Anspruch 1 gelöst.

Ein erfindungsgemäßer Speichenschlüssel umfasst ein Schlüsselteil mit zwei Stiften sowie einen Handgriff mit zwei Bohrungen, welche aufeinander gesteckt und miteinander ver- presst werden. Durch die Verbindung der beiden Stifte des Schlüsselteils in den Bohrungen des Handgriffs wird eine äußerst feste Verbindung erreicht. Weiterhin sind die Stifte derart ausgestaltet, dass durch diese ein Abstand zwischen Schlüsselteil und Handgriff vorgegeben ist, wodurch eine Sichtkontrolle für ein Feinzentrieren ermöglicht wird. Das Schlüsselteil weist weiterhin eine Schlüsselöffnung, in die vor dem Drehen des Nippels die entsprechende Speiche eingeführt wird, und eine damit verbundene, nach außen offene Speicheneinführöffnung auf.

Der Abstand zwischen dem Schlüsselteil und dem Handgriff liegt vorzugsweise im Bereich zwischen 2 mm und 20 mm, besonders bevorzugt zwischen 4 und 10 mm, und idealerweise 6 mm.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Grundform des Schlüsselteils scheibenförmig, wobei die Scheibe vorzugsweise kreisförmig ausgebildet ist. Das erfindungsgemäße Schlüsselteil weist vorzugsweise eine Höhe auf, die es ermöglicht, den ganzen Nippelvierkant zu umschließen. Somit können größere Kräfte ausgeübt werden, ohne den Nippelvierkant zu verformen oder zu beschädigen. Herkömmliche Schlüsselteile sind dagegen aus Kostengründen gestanzt und dünn.

Sie können deshalb nicht den ganzen Nippelvierkant umgreifen, was zu Beschädigungen der Nippel führen kann.

Im Schlüsselteil befindet sich mittig über die ganze Höhe der Scheibe eine quadratische Schlüsselöffnung, welche in unterschiedlichen Größen für unterschiedlich große Nippelvierkantgrößen hergestellt werden kann. Dies wird bei der Herstellung in einem Metallpulverspritzverfahren durch Austausch lediglich eines Formeinsatzes, jedoch nicht der ganzen Form erreicht.

Diese Schlüsselöffnung ist an einer der vier Ecken mit einer Speicheneinführöffnung versehen. Um die Einführung einer Speiche in die Schlüsselöffnung zu erleichtern, ist die Speicheneinführöffnung als Speicheneinführhilfe ausgestaltet, vorzugsweise teilkreisförmig, dreieckig, konisch. Dabei verfügt der erfindungsgemäße Speichenschlüssel über eine größere Speicheneinführhilfe mit einer günstigeren Form als Speichenschlüssel des Standes der Technik.

Am einem Ende der Schlüsselöffnung ist zur Erleichterung des Einführens der Nippel eine Nippeleinführhilfe in Trichterform vorgesehen. Dies hat den Vorteil, dass das Schlüsselteil schnell und ohne Verkanten auf den Nippel aufgesteckt werden kann. Darüber hinaus verursacht die bessere Formgebung keine größeren Kosten.

An der Oberseite der Scheibe, das heißt der Seite mit der Nippeleinführhälfte entgegengesetzt, sind auf einer Linie im gleichen Abstand zur quadratischen Schlüsselöffnung zwei runde Stifte angeformt, welche der Befestigung des Schlüsselteils am Handgriff dienen.

Ein zu solch einem Schlüsselteil passender, erfindungsgemäßer Handgriff hat vorzugsweise eine längliche, flächige Form.

Der Handgriff hat somit die Form eines flachen Quaders, wobei die Schmalseiten vorzugsweise gerundet sind.

Auf der Oberseite, das heißt eine der Längsseiten des Handgriffes sind zwei Bohrungen eingebracht, deren Abstand dem Abstand der beiden Stifte des Schlüsselteils entspricht. Die beiden Bohrungen sind symmetrisch zur Mitte des Handgriffs mittig auf der länglichen Oberseite platziert. Die Tiefe der Bohrungen kann, je nachdem wie groß der Abstand zwischen Schlüsselteil und Handgriff sein soll, angepasst werden. Der Durchmesser der Bohrungen ist so gewählt, dass die Stifte im Material des Handgriffes festen Halt finden. Dazu kann auch die Oberfläche der Stifte oder die Innenfläche der Bohrungen eine Riffelung aufweisen, um einen besseren Halt zu gewährleisten. Zwischen den beiden Bohrungen ist seitlich am Handgriff eine über die ganze Höhe des Handgriffes verlaufende Nut zur Einführung der Speiche angebracht, da der Handgriff vorzugsweise mittig auf dem Schlüsselteil angeordnet sein sollte.

Das heißt, Handgriff und Schlüsselteil werden so zusammengebaut, dass die beiden Stifte des Schlüsselteils in die Bohrungen des Handgriffs greifen und die Nut des Handgriffs zur selben Seite wie die Speichenöffnung des Schlüsselteils fluchtet, so dass eine Speiche in das zusammengebaute Teil eingeführt werden kann.

Vorzugsweise wird der Handgriff aus Aluminium angefertigt, welches sowohl sehr formstabil und leicht ist, als auch den Stiften einen starken Halt bietet. Es kann jedoch auch Kunststoff verwendet werden. Dazu müssen die Stifte jedoch an ihrem Ende so geformt sein, dass sie genügend Halt im Handgriff finden.

Von der Seite gesehen, hat das Schlüsselteil und die Unterkante des Handgriffs einen Abstand, der durch die Stifte überbrückt wird. Mit Hilfe dieses Sichtschlitzes kann man beim Festziehen der Nippel kontrollieren, ob der Nippel vollständig vom Schlüsselteil umfasst wird. Dies erlaubt ein schnelleres und exakteres Arbeiten als mit herkömmlichen Speichenschlüsseln, wobei es besonders wichtig ist, dass alle Speichen mit derselben Kraft angezogen werden müssen. Um höhere Speichenspannungen zu erreichen, wie sie zum Beispiel bei Rennrädern vonnöten sind, kann man den Handgriff breiter ausführen.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht das Schlüsselteil aus einem einteiligen nach dem Metall- pulverspritzverfahren (MIM, Metal Injection Molding) hergestellten Bauteil. Für dieses Verfahren können verschiedene Eisen- und Nichteisenlegierungen verwendet werden. Das Schlüsselteil sollte vorzugsweise aus einem harten Material, zum Beispiel rostfreien, härtbaren Stahl gefertigt sein. Darüber hinaus ermöglicht dieses Verfahren eine kostengünstige Herstellung kleiner formkomplexer metallischer Bauteile mit optimalen mechanischen Eigenschaften bei Einhaltung komplexer Maßtoleranzen. Der Vorteil einer harten Materialwahl des Schlüsselteils besteht darin, dass das präzise Schlüsselteil nur schwer zu verformen ist und keine

Gefahr besteht, dass beim Drehen das Schlüsselteil den Nippel beschädigt. Somit wird eine optimale Kraftübertragung von Schlüsselteil auf Nippel garantiert.

Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen abgehandelt.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine Gesamtansicht eines erfindungsgemäßen Speichenschlüssels, von a oben b der Seite c unten,

Fig. 2 ein Schlüsselteil des erfindungsgemäßen Speichenschlüssels, von a oben b der Seite c unten, und

Fig. 3 einen Handgriff zur Halterung des Schlüsselteils des erfindungsgemäßen Speichenschlüssels, von a der Seite b unten.

In Figur 1 ist ein erfindungsgemäßer Speichenschlüssel 10 dargestellt, welcher aus einem Schlüsselteil 12 und einem Handgriff 14 besteht. Dabei zeigt Figur Ia eine Ansicht von oben, Figur Ib eine Seitenansicht und Figur Ic eine Ansicht von unten. Der Handgriff 14 ist von oben auf das Schlüssel-

teil 12 gesteckt, so dass zwei Stifte 16 des Schlüsselteils 12 in Bohrungen 18 (In Figur Ia bis Ic nicht sichtbar) des Handgriffs 14 greifen. Das Schlüsselteil 12 weist eine Speicheneinführöffnung 20 auf, die mit einer Nut 22 des Handgriffs 14 zur selben Seite hin fluchtet, so dass eine nicht dargestellte Speiche in eine Schlüsselöffnung 24, die mittig im Schlüsselteil 12 angeordnet ist und durch die Speicheneinführöffnung 20 erreichbar ist, eingeführt werden kann. In Figur Ib erkennt man, dass im zusammengesetzten Zustand das Schlüsselteil 12 und der Handgriff 14 einen Abstand hi zueinander aufweisen.

Figur 2 stellt ein erfindungsgemäßes Schlüsselteil 12 dar, welches mit dem Metallpulverspritzverfahren MIM (Metal Injection Molding) einteilig hergestellt ist. Figur 2a und 2c sind eine Aufsicht von oben bzw. unten, Figur 2b ist eine Seitenansicht des Schlüsselteils 12. Die Grundform des Schlüsselteils 12 ohne die Stifte 16 ist kreisscheibenförmig mit einer Höhe ti2, welche kleiner als der Radius r = d/2 ist. Entlang der Mittelachse des Schlüsselteils 12 ist mittig eine quadratische, durchgehende Schlüsselöffnung 24 eingearbeitet, welche an der Unterseite eine Nippeleinführhilfe 26 für die nicht dargestellten Nippel aufweist. Die Nippeleinführhilfe 26 wird durch eine konische Nut des Randes der Schlüsselöffnung 24 ausgebildet. An einer Ecke der quadratischen Schlüsselöffnung 24 ist über die ganze Höhe h2 des Schlüsselteils 12 zur Einführung einer Speiche eine radial nach außen verlaufende Speicheneinführöffnung 20 angebracht. Zur einfachen Einführung der Speichen ist am äußeren Rand der Speicheneinführöffnung 20 eine Speichen- einführhilfe 28 eingearbeitet, die die Speicheneinführöff- nung 20 am Rand des Schlüsselteils 12 verbreitert.

Figur 3 zeigt einen erfindungsgemäßen Handgriff 14. Der Handgriff 14 hat die Form eines flachen Quaders mit einer Höhe h 3 , Breite b und einer Länge 1 mit 1 > h 3 > b, wobei die Schmalseiten abgerundet sind. Auf der Oberseite des Handgriffes 14 sind dem Abstand der beiden Stifte 16 des Schlüsselteils 12 entsprechend zwei Bohrungen 18 eingebracht, welche symmetrisch im Handgriff 14 platziert sind. Die Tiefe der Bohrungen 18 kann den Bedürfnissen angepasst werden, um den Abstand hi festzulegen. Der Durchmesser der Bohrungen 18 ist so gefertigt, dass die Stifte 16 einen festen Halt im Material des Handgriffs 14 finden.

Be zugs zeichenl i ste

10 Speichenschlüssel

12 Schlüsselteil

14 Handgriff

16 Stifte

18 Bohrungen

20 Speicheneinführöffnung

22 Nut

24 Schlüsselöffnung

26 Nippeleinführhilfe

28 Speicheneinführhilfe hi Abstand h 2 Höhe h 3 Höhe b Höhe

1 Länge