EIDAM, Michael (Heckengang 8, Bad Pyrmont, 31812, DE)
Zumtobel Lighting GmbH P36165/WO
Ansprüche
1. Strahlerleuchte (1) mit einem Montageelement (2) sowie einem Strahlergehäuse (3), welches mit dem Montageelement (2) über eine Gelenkanordnung (10) verschwenkbar verbunden ist, wobei die Gelenkanordnung (10) einen Bremsmechanismus zum Feststellen des Strahlergehäuses (3) in einer Schwenkstellung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsmechanismus ein Bremsband (20) aufweist, welches auf ein bewegbares Teil (12) der Gelenkanordnung (10) einwirkt, wobei die Kraft des
Bremsbandes (20) einstellbar ist.
2. Strahlerleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bremsband (20) schleifenförmig um das bewegbare Teil (12) der Gelenkanordnung (10) geschwungen ist.
3. Strahlerleuchte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Bremsband (20) an dem dem bewegbaren Teil (21) gegenüberliegenden Ende mit Mitteln zur Einstellung der Spannung des Bremsbandes (20) gekoppelt ist.
4. Strahlerleuchte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Bremsband (20) mit einer Stellschraube (7) gekoppelt ist.
5. Strahlerleuchte nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am vorderen Ende des Strahlergehäuses (3) ein Frontring (30) sowie ein innerhalb des Frontrings (30) befindlicher Zubehörring (50) zur Halterung optischer Elemente (45) angeordnet sind.
6. Strahlerleuchte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Frontring (30) ein Arretierelement (60) angeordnet ist, welches im abgenommenen Zustand des Frontrings (30) den Zubehörring (50) in dem Frontring (30) arretiert.
7. Strahlerleuchte (1) mit einem Strahlergehäuse (3), an dessen vorderen Ende ein Frontring (30) sowie ein innerhalb des Frontrings (30) befindlicher Zubehörring (50) zur Halterung optischer Elemente (45) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Frontring (30) ein Arretierelement (60) angeordnet ist, welches im abgenommenen Zustand des Frontrings (30) den Zubehörring (50) in dem Frontring (30) arretiert.
8. Strahlerleuchte nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Arretierelement (60) durch eine Feder gebildet ist, welche im abgenommenen
Zustand des Frontrings (30) in eine an dem Zubehörring (50) ausgebildete Verzahnung eingereift.
9. Strahlerleuchte nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass im montierten Zustand des Frontrings (30) an dem Strahlergehäuse (3) die Arretierung des Zubehörrings (50) gelöst ist.
10. Strahlerleuchte nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Reflektor (40) mit dem Frontring (30) verrastet und gemeinsam mit diesem von dem Gehäuse (2) abnehmbar ist. |
Zumtobel Lighting GmbH P36165/WO
Strahlerleuchte
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Strahlerleuchte gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, welche ein Montageelement sowie ein Strahlergehäuse aufweist, wobei das Strahlergehäuse mit dem Montageelement über eine Gelenkanordnung verschwenkbar verbunden ist und ferner ein Bremsmechanismus zum Feststellen des Strahlergehäuses in einer gewünschten Schwenkstellung vorgesehen ist.
Strahlerleuchten der oben beschriebenen Art finden oftmals in öffentlichen Einrichtungen wie Museen oder Geschäften Verwendung, da sie aufgrund ihrer Verstellbarkeit die Möglichkeit eröffnen, bestimmte Objekte gezielt auszuleuchten, um diese in hervorgehobener Weise präsentieren zu können. Oftmals werden derartige Strahler an länglichen Tragschienen befestigt, in denen zugleich auch Stromversorgungsleitungen verlaufen. Auf diesem Wege kann in verhältnismäßig einfacher Weise die Ausleuchtung bestimmter Objekte der jeweiligen Situation angepasst werden. Darüber hinaus besteht oftmals die Möglichkeit, die Lichtabgabe derartiger Strahler durch den Einsatz bestimmter optischer Elemente zu beeinflussen. Diese sind üblicherweise an der Frontseite des Strahlergehäuses mit Hilfe eines sog. Zubehörrings befestigt. Dieser Zubehörring ist dann innerhalb eines von dem Strahlergehäuse abnehmbaren Frontrings angeordnet und kann bspw. zum Halten von Linsen oder Farbfiltern eingesetzt werden. Auch der Einsatz von sog. Ovalzeichnern oder ähnlichen die Richtung der Lichtabgabe beeinflussenden Elementen kann vorgesehen sein.
Die Möglichkeit, unterschiedlichste Zubehörteile am vorderen Ende des Strahlergehäuses befestigen zu können, hat zur Folge, dass je nach Art des verwendeten Zubehörteils sich der Schwerpunkt des Strahlers insgesamt verändert. Dies muss bei der Auslegung der Gelenkanordnung des Strahlers, welche ein Verstellen ermöglicht, berücksichtigt werden. So sollte im ausgerichteten Zustand des Strahlers sichergestellt sein, dass aufgrund des Eigengewichts des Gehäuses keine selbstständige Verstellung stattfindet. Aus dem Stand der Technik sind hierzu
unterschiedliche sog. Bremsmechanismen bekannt, wobei allerdings ein Bedürfnis dahingehend besteht, die Bremskraft in optimaler Weise auf die Ausgestaltung des Strahlers sowie dessen Stellung einstellen zu können.
Desweiteren ist es bei derartigen Strahlern, die oftmals im Dauerbetrieb betrieben werden, mitunter erforderlich, die Lichtquelle auszutauschen, was üblicherweise dadurch erfolgt, dass zunächst der Frontring mit dem Zubehörring sowie evtl. einem Reflektor abgenommen wird. Erst dann ist die Lichtquelle für einen Wechsel zugänglich. Es stellt sich nunmehr das Problem, dass nach Abnehmen des Frontrings oftmals eine ungewollte Verstellung des Zubehörrings mit den optischen Mitteln stattfindet, so dass nach dem späteren Wiederaufsetzen des Frontrings eine nachträgliche Korrektor der Position bzw. Stellung des Zubehörrings erforderlich ist.
Die vorliegende Erfindung zielt nunmehr darauf ab, die oben beschriebenen Problemstellungen beim Einsatz klassischer Strahlerleuchten zu vermeiden.
Hierzu wird gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung eine Strahlerleuchte mit einem neuartigen Bremsmechanismus vorgeschlagen, wobei der Bremsmechanismus ein auf ein bewegbares Teil des Gelenks einwirkendes Bremsband aufweist und die Kraft des Bremsbands einstellbar ist.
Gemäß diesem ersten Aspekt wird dementsprechend eine Strahlerleuchte mit einem Montageelement sowie einem Strahlergehäuse vorgeschlagen, welches mit dem Montageelement über eine Gelenkanordnung verschwenkbar verbunden ist, wobei die Gelenkanordnung einen Bremsmechanismus zum Feststellen des Strahlergehäuses in einer Schwenkstellung aufweist und erfindungsgemäß vorgesehen ist, dass der Bremsmechanismus ein Bremsband aufweist, welches auf bewegbares Teil der Gelenkanordnung einwirkt, wobei die Kraft des Bremsbandes einstellbar ist.
Der neuartige erfindungsgemäße Bremsmechanismus ermöglicht eine sehr feine und genaue Einstellung der auf die Gelenkanordnung einwirkenden Bremskraft, so dass der Strahler jeweils in optimaler Weise eingestellt werden kann. Insbesondere kann die Bremskraft so eingestellt werden, dass keine unbeabsichtigte selbstständige
Verstellung stattfindet, gleichzeitig allerdings nach wie vor manuell der Strahler in die gewünschte Position geführt werden kann.
Das Bremsband ist vorzugsweise schleifenförmig um das bewegbare Teil der Gelenkanordnung geschwungen und kann ferner an dem dem bewegbaren Teil gegenüberliegenden Ende mit Mitteln zur Einstellung der Spannung gekoppelt sein. Bei diesen Einstellmitteln kann es sich insbesondere um eine Feststellschraube handeln, welche von der Außenseite des Gehäuses her zugänglich ist, so dass die Bremskraft in sehr einfacher und komfortabler Weise eingestellt werden kann.
Zur Lösung der zweiten oben genannten Problemstellung wird gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung eine Strahlerleuchte vorgeschlagen, welche ein Strahlergehäuse aufweist, an dessen vorderen Ende ein Frontring sowie ein innerhalb des Frontrings befindlicher Zubehörring zur Halterung optischer Elemente angeordnet ist, wobei erfindungsgemäß an dem Frontring ein Arretierelement angeordnet ist, welches im abgenommenen Zustand des Frontrings den Zubehörring in dem Frontring arretiert.
Gemäß diesem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist also vorgesehen, dass für den Fall, dass der Frontring - bspw. aus Wartungsgründen - abgenommen werden muss, der Zubehörring automatisch in dem Frontring in der zuvor eingestellten Betriebsstellung arretiert wird. Wird dann der Frontring wieder in geeigneter Weise aufgesetzt, so befindet sich der Zubehörring und insbesondere das von dem Ring gehaltene optische Element automatisch wieder in der richtigen Position. Es ist also kein aufwendiges nachträgliches Justieren der optischen Elemente mehr erforderlich. Evtl. erforderliche Wechsel des Lichtmittels können dementsprechend in sehr einfacher und komfortabler Weise durchgeführt werden.
Vorzugsweise ist das Arretierelement durch eine Feder gebildet, welche im abgenommenen Zustand des Frontrings in eine an dem Zubehörring ausgebildete Verzahnung eingreift. Diese Feder ist ferner vorzugsweise gleichzeitig derart ausgestaltet, dass im montierten Zustand des Frontrings an dem Strahlergehäuse die Arretierung wieder gelöst ist. D.h., im Betriebszustand des Strahlers kann selbstverständlich wie gewünscht eine Einstellung der optischen Mittel erfolgen, um
den Strahler zur Ausleuchtung bestimmter Objekte optimal einstellen zu können. Bei Abnahme des Frontrings wird vorzugsweise auch gleichzeitig ein Reflektor zur Bündelung des von der Lichtquelle abgegebenen Lichts abgenommen, d.h., nach Abnahme des Frontrings ist die auszuwechselnde Lichtquelle unmittelbar zugänglich.
Nachfolgend soll die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 und 2 unterschiedliche Ansichten eines erfindungsgemäßen Strahlers;
Fig. 3 und 4 Ansichten des erfindungsgemäßen Bremsmechanismus zum Feststellen des Strahlergehäuses in einer gewünschten Schwenkstellung;
Fig. 5 und 6 den abgenommenen Frontring des Strahlers in verschiedenen Ansichten;
Fig. 7 eine Schnittdarstellung des abgenommenen Frontrings;
Fig. 8 eine Explosionsdarstellung der gemeinsam mit dem Frontring abgenommenen Teile des Strahlers;
Fig. 9 den vorderen Endbereich des Strahlers ohne Frontring und
Fig. 10 die zur Arretierung des Zubehörring verwendete Feder.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte und allgemein mit dem Bezugszeichen 1 versehene Strahlerleuchte entspricht hinsichtlich ihres grundsätzlichen Aufbaus einem klassischen Strahler. Sie weist ein Montage- und Kontaktierungselement 2 auf, das über einen Arm 4 mit einem im Wesentlichen zylinderförmigen Strahlergehäuse 3 verbunden ist. Das Montage- und Kontaktierungselement 2 ist dazu vorgesehen, an einer im Wesentlichen U-förmigen - nicht dargestellten - Tragschiene befestigt zu werden. Es weist seitlich hervorstehende bzw. ausschwenkbare Verriegelungselemente auf, welche eine mechanische Halterung an der Tragschiene bewirken. Zusätzlich sind seitlich ausschwenkbare Kontaktierungselemente vorgesehen, über welche dann eine
Verbindung mit Stromversorgungsleitungen hergestellt werden kann. Derartige Elemente zur Halterung und Kontaktierung für Leuchten allgemein, insbesondere allerdings auch für Strahler sind bereits aus dem Stand der Technik bekannt.
Innerhalb des Gehäuses 3 ist insbesondere die Lichtquelle des Strahlers 1 angeordnet, deren Licht über einen an der Vorderseite des Gehäuses 3 befindlichen Frontring 30 abgegeben wird. Die genaue Ausgestaltung des Frontrings 30 sowie von dem Frontring 30 gehaltener zusätzlicher Elemente wird später noch ausführlicher beschrieben. Ferner ist im hinteren Bereich des Gehäuses 3 eine Gelenkanordnung ausgebildet, welche ein Verschwenken des Gehäuses 3 gegenüber dem Verbindungsarm 4 ermöglicht. Der Arm 4 reicht hierzu in eine schlitzförmige Ausnehmung 5 im rückwärtigen Bereich des Gehäuses 3 ein. Schließlich sind an der Rückseite des Gehäuses 3 zwei Schrauben angeordnet, wobei über eine erste Schraube 6 eine Längsposition der Lichtquelle innerhalb des Gehäuses 3 verändert werden kann, um den Brennpunkt des Strahlers einzustellen. Mit Hilfe der weiteren Schraube 7 kann die Bremskraft der nachfolgend näher beschriebenen Vorrichtung zum Feststellen des Strahlergehäuses 3 in einer gewünschten Schwenkstellung eingestellt werden. Dieser Bremsmechanismus ist insbesondere den Fig. 3 und 4 näher zu entnehmen, die nachfolgenden näher diskutiert werden sollen.
Die Fig. 3 und 4 zeigen dabei Ansichten des rückwärtigen Bereichs des Strahlergehäuses 3 bei abgenommener Umhüllung. Hierbei kann insbesondere die Ausgestaltung des Gelenks 10 erkannt werden, welches ein Verschwenken des Gehäuses 3 um eine Schwenkachse I ermöglicht. Die Gelenkanordnung 10 ist hierbei dadurch gebildet, dass der Arm 4 am vorderen Ende ein gabelförmiges Element 11 mit zwei seitlichen Armen aufweist, die jeweils zur Halterung scheibenförmiger Führungsteile 12 dienen. In diesen Führungsteilen 12 ist jeweils eine Durchgangsöffnung vorgesehen, welche von einer Hülse 13 durchgriffen wird, wobei die Hülsen 13 gleichzeitig auch entsprechende öffnungen von Führungsteilen 14 durchgreifen, welche fest an dem Gehäuse 3 montiert sind. Diese Anordnung ermöglicht dementsprechend, dass die scheibenförmigen Führungsteile 12 gegenüber den Teilen 14 um die Achse I verdreht und damit das Strahlergehäuse 3 verschwenkt werden kann. Der horizontale Abstrahlwinkel der Strahlerleuchte 1 kann dementsprechend in gewünschter Weise eingestellt werden.
Gleichzeitig ist allerdings erwünscht, dass nach Einstellung der gewünschten Schwenkstellung des Strahlers 1 auch das Gehäuse 3 dauerhaft in dieser gewünschten Stellung verbleibt. Hierfür ist ein spezieller Bremsmechanismus vorgesehen, der ebenfalls den Fig. 3 und 4 entnommen werden kann.
Der Bremsmechanismus weist hierbei als zentrales Element ein Bremsband 20 auf, welches um das scheibenförmige Führungsteil 12 eines der beiden Arme des Gabelteils 11 geschwungen ist. Dieses Bremsband 20 liegt also am Außenumfang des scheibenförmigen Teils 12 an und übt abhängig von der Spannung des Bands 20 eine gewisse Bremskraft auf das Teil 12 aus, welche letztendlich ein weiteres Verschwenken des Gehäuses 3 um die Achse I hemmt.
Die Einstellung der Bremskraft kann dementsprechend dadurch eingestellt werden, dass die Spannung des Bremsbands 20 variiert wird. Hierfür ist das Band 20 an seinem
Ende mit einer Mutter 21 gekoppelt, welche mit der Stellschraube 7 zusammenwirkt.
Durch Verdrehen der Schraube 7 im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn kann dementsprechend die Längsposition der Mutter 21 und damit die Spannung des Bands
20 eingestellt werden. Da - wie der Darstellung in Fig. 2 entnommen werden kann — der Kopf der Schraube 7 von der Rückseite des Gehäuses 3 bequem zugänglich ist, kann dementsprechend in sehr einfacher und komfortabler Weise die Bremskraft eingestellt werden.
Dabei besteht eine Besonderheit des erfindungsgemäßen Bremsmechanismus insbesondere darin, dass die Bremskraft nahezu stufenlos eingestellt werden kann. Die Bremswirkung kann dementsprechend sehr genau auf die aktuelle Anordnung und Ausgestaltung des Strahlers 1 abgestimmt werden. Insbesondere kann ohne Weiteres eine Bremskraft eingestellt werden, welche ein selbstständiges Verstellen des Gehäuses 3 gegenüber dem Montage- und Kontaktierungselement 2 verhindert, gleichzeitig allerdings noch ein manuelles Verschwenken ermöglicht. Die optimale Ausrichtung der Strahlerleuchte 1 im Hinblick auf eine gewünschte Beleuchtungssituation wird dementsprechend deutlich vereinfacht.
Eine andere Besonderheit des erfindungsgemäßen Strahlers soll anhand der Fig. 5 bis 10 erläutert werden. Diese Weiterbildung betrifft insbesondere die Möglichkeit, einen Wechsel der Lichtquelle des Strahlers 1 komfortabel zu gestalten. Hierfür ist vorgesehen, dass der vordere Endbereich des Strahlers 1 in einfacher Weise abgenommen werden kann, um Zugang zu der auszuwechselnden Lichtquelle zu erhalten.
Genau genommen ist vorgesehen, dass der am vorderen Ende befindliche Frontring 30 abgenommen wird, über den die Lichtabgabe des Strahlers 1 erfolgt. Gleichzeitig mit dem Frontring 30 sollen allerdings auch die weiteren in Abstrahlrichtung vor der Lichtquelle befindlichen Elemente abgenommen werden, so dass letztendlich die in den Fig. 5 bis 7 dargestellte Einheit von dem Strahlergehäuse 3 gelöst wird. Diese Einheit umfasst zunächst den Frontring 30, der gleichzeitig allerdings auch einen topfförmigen Reflektor 40 hält, an dessen Bodenseite eine öffnung 41 ausgebildet ist, durch die im montierten Zustand des Frontrings 30 die Lichtquelle ragt. Die Halterung des Reflektors 40 an dem Frontring 30 erfolgt dabei mit Hilfe mehrere Federelemente 42, die an der Innenseite des Frontrings 30 angeordnet sind. Beim Einsetzen des Reflektors 40 von der Rückseite her in den Frontring 30 verrastet dieser mit den Federn 42 und wird dementsprechend sicher in dem Frontring 30 gehalten.
Weiterhin kann bei dem Strahler 1 vorgesehen sein, dass die Lichtabgabe durch bestimmte optische Mittel beeinflusst wird. Es kann sich hierbei um Linsen oder Filter handeln. Auch optische Elemente, welche richtungsabhängige Eigenschaften aufweisen, wie sog. Ovalzeichner oder dgl. können eingesetzt werden.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine Scheibe 45 gezeigt, welche bspw. ein Filter oder dgl. darstellen kann. Die Halterung dieser Scheibe 45 sowie aller anderen oben genannten optischen Mittel in dem Frontring 30 erfolgt mit Hilfe eines sog. Zubehörrings 50, der insbesondere der Darstellung in Fig. 8 entnommen werden kann. Dieser Zubehörring 50 ist innerhalb des Frontrings 30 angeordnet und weist eine
Blattfeder 51 auf, mit deren Hilfe die Scheibe 45 in der gewünschten Position gehalten werden kann. Die Halterung des Zubehörrings 50 innerhalb des Frontrings 30 erfolgt mit Hilfe weiterer Federelemente 52, welche insbesondere der Darstellung in Fig. 9 entnommen werden können. Zur Montage wird der mit dem optischen Element 45
bestückte Zubehörring 50 von der Vorderseite her in den Frontring 30 eingesetzt, bis schließlich eine Verrastung mit den Federn 52 erfolgt. Hierdurch wird letztendlich die in den Fig. 5 bis 7 dargestellte Baueinheit gebildet, welche in einem Arbeitsschritt bequem auf das Strahlergehäuse 3 aufgesetzt bzw. von diesem entfernt werden kann.
Die zuvor angesprochenen Federn 52 zur Halterung des Zubehörrings 50 in dem Frontring 30 sind derart ausgebildet, dass sie eine Relatiwerdrehung des Zubehörrings 50 gegenüber dem Frontring 30 ermöglichen. Dies ist auch durchaus gewünscht, da - bei der Verwendung richtungsabhängiger Zubehörteile zur Beeinflussung der optischen Lichtabgabe - eine Verstellung ermöglicht sein soll. Gleichzeitig besteht allerdings die Gefahr, dass bei einem Abnehmen des Frontrings 30, um bspw. einen Lampenwechsel durchzuführen, gleichzeitig auch eine Verstellung des Zubehörrings 50 erfolgt. Nach erfolgtem Lampenwechsel und Wiederaufsetzen des Frontrings 30 kann dementsprechend eine nachträgliche Einstellung des Zubehörrings erforderlich sein.
Um diese Problematik zu vermeiden, weist die Anordnung dementsprechend zusätzlich eine besondere Arretierungsvorrichtung auf, deren wesentliches Element eine zusätzliche Feder 60 ist, deren Anordnung Fig. 9 entnehmbar ist und die einzeln in Fig. 10 gezeigt ist. Diese Feder ist wiederum am Innenumfang des Frontrings 30 angeordnet und weist einen vorderen Vorsprung 61 auf, der in eine am rückwärtigen Ende des Zubehörrings 50 ausgebildete umlaufende Verzahnung 53 eingreift. Die Feder 60 ist dabei insbesondere derart ausgebildet, dass der Eingriff des Vorsprungs 61 dann erfolgt, wenn der Frontring 30 gemeinsam mit dem Zubehörring 50 von dem Strahlergehäuse 3 abgenommen wird. Mit anderen Worten, im abgenommenen Zustand des Frontrings 30 verhindert die Feder 61 eine Relatiwerdrehung des Zubehörrings 50 gegenüber dem Frontring 30, so dass sichergestellt ist, dass keine unbeabsichtigte Verstellung evtl. optischer Elemente erfolgt.
Gleichzeitig ist allerdings die Feder 60 derart ausgebildet, dass sie im montierten Zustand des Frontrings 30 mit ihrer Rückseite an eine vordere Kante des Gehäuses 3 anstößt. Dies hat zur Folge, dass die Feder 60 derart ausgelenkt wird, dass der Vorsprung 61 außer Eingrifft mit der Verzahnung 53 des Zubehörrings 50 gelangt. Im montierten Zustand des Frontrings 30 besteht also wiederum die Möglichkeit, eine
Verstellung des Zubehörrings 50 und damit eine Einstellung der optischen Eigenschaften vorzunehmen.
Durch die Verwendung dieser zusätzlichen Arretierungsfeder 60 ist also sichergestellt, dass bei einem vorübergehenden Abnehmen des Frontrings 30 nach dessen Anordnung an dem Gehäuse 3 sich der Zubehörring 50 und damit das optische Element 45 automatisch wieder in der richtigen Position bzw. Stellung befindet. Dies wird auch dadurch gewährleistet, dass die Montage des Frontrings 30 an dem Gehäuse 3 grundsätzlich in gleicher Weise erfolgt. Wie insbesondere der Darstellung in Fig. 9 entnommen werden kann, sind hierzu am Umfang des vorderen Endes des Gehäuses 3 Führungsausnehmungen 8 ausgebildet, welche mit entsprechenden Vorsprüngen an der Innenseite des Frontrings 30 im Sinne einer Bajonettverbindung zusammenwirken. Dabei sind die Ausnehmungen 8 sowie die Vorsprünge an dem Frontring 30 derart ausgebildet, dass lediglich das Montieren des Frontrings 30 in einer eindeutig definierten Stellung ermöglicht ist. Dies kann bspw. durch eine unterschiedliche Ausgestaltung der Dicke der Vorsprünge an dem Frontring erfolgen.
Letztendlich ermöglicht also diese Weiterbildung einen besonders komfortablen Lampenwechsel bei der Strahlerleuchte, wobei nicht die Gefahr besteht, dass eine unbeabsichtigte Verstellung der optischen Elemente erfolgt.
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