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WALD, Daniel (Kleistrasse 17, Kamen, 59174, DE)
| Patentansprüche
1. Spritzdüsenanordnung, insbesondere zur Verwendung an Spritzstationen oder Spritzpositionen (1 , 2) von Maschinen zum Reinigen von Flaschen oder dergleichen Behältern (3), mit wenigstens einem Fluid- und Tragrohr (9), mit wenigstens einer an diesem Fluid- und Tragrohr (9) vorgesehenen Spritzdüse (6) zur Erzeugung wenigstens eines Spritzstrahles (17) aus einem über das Fluid- und Tragrohr (9) zugeführten flüssigen Mediums, wobei die wenigstens eine Spritzdüse (6) zumindest einen am Fluid- und Tragrohr (9) befestigten Düsenkörper (10) aufweist, in welchem ein mit dem Innenraum des Fluid- und Tragrohres (9) verbundener Fluidkanal (11) ausgebildet ist, sowie mit einer dreh- und/oder schwenkbar antreibbaren Spritzwelle (7), die gegen eine eine öffnung des Fluid- kanals (11) umgebende Anlagefläche anliegt und eine Spritzkanal (15) mit wenigstens zwei öffnungen aufweist, die jeweils auf einem Winkelbereich der Schwenk- und/oder Drehbewegung der Spritzwelle (7) deckungsgleich mit der öffnung des Flüssigkeitskanals (11) angeordnet sind, sowie mit einem die Spritzwelle (7) bügel- oder hakenförmig übergreifenden und damit am Düsenkörper (10) haltenden Kopfstück (14), dadurch gekennzeichnet, dass das Kopfstück (14) durch Aufschieben und/oder Verrasten am Düsenkörper (10) vorzugsweise wiederlösbar gehalten ist.
2. Spritzdüsenanordnung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenkörper (10) durch Verrasten (22) am Fluid- und Tragrohr (9) befestigt ist.
3. Spritzdüsenanordnung, insbesondere zur Verwendung an Spritzstationen oder Spritzpositionen (1 , 2) von Maschinen zum Reinigen von Flaschen oder dergleichen Behältern (3), mit wenigstens einem Fluid- und Tragrohr (9), mit wenigstens einer an diesem Fluid- und Tragrohr (9) vorgesehenen Spritzdüse (6) zur Erzeugung wenigstens eines Spritzstrahles (17) aus einem über das Fluid- und Tragrohr (9) zugeführten flüssigen Mediums, wobei die wenigstens eine Spritzdüse (6) zumindest einen am Fluid- und Tragrohr (9) befestigten Düsenkörper (10) aufweist, in welchem ein mit dem Innenraum des Fluid- und Tragrohres (9) verbundener Fluidkanal (11) ausgebildet ist, sowie mit einer dreh- und/oder schwenkbar antreibbaren Spritzwelle (7), die gegen eine eine öffnung des Fluid- kanals (11) umgebende Anlagefläche anliegt und eine Spritzkanal (15) mit wenigstens zwei öffnungen aufweist, die jeweils auf einem Winkelbereich der Schwenk- und/oder Drehbewegung der Spritzwelle (7) deckungsgleich mit der öffnung des Flüssigkeitskanals (11) angeordnet sind, sowie mit einem die Spritzwelle (7) bügel- oder hakenförmig übergreifenden und damit am Düsenkörper (10) haltenden Kopfstück (14), dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenkörper (10) durch Verrasten (22) am Fluid- und Tragrohr (9) befestigt ist.
4. Spritzdüsenanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopfstück (14) durch Aufschieben und/oder Verrasten am Düsenkörper (10) vorzugsweise wiederlösbar gehalten ist.
5. Spritzdüsenanordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenkörper (10) und das Kopfstück (14) einstückig miteinander hergestellt sind.
6. Spritzdüsenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopfstück (14) durch Verschieben in der Achserichtung (Z-Achse) der Spritzwelle (7) am Düsenkörper (10) befestigt ist.
7. Spritzdüsenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fluid- und Tragrohr (9) sowie auch die wenigstens eine Spritzdüse (6), insbesondere deren Düsenkörper (10) und deren Kopfstück (14) an allen Oberflächenbereichen oder im Wesentlichen an allen Oberflächenbereichen derart ausgebildet sind, dass ebene horizontale und muldenartige, Ruheflächen für Flüssigkeiten bildende Oberflächenbereiche vermieden sind.
8. Spritzdüsenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fluidkanal (11) im Düsenkörper (10) vom Kanal eines Düsenkörperelementes oder einer Zwischendüse (13) gebildet ist, die im Düsenkörper (10) axial verschiebbar angeordnet und durch wenigstens ein Federelement angepresst gegen die Wischwelle (7) anliegt.
9. Spritzdüsenanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischendüse (13) mittels einer Dichtung (12) abgedichtet im Düsenkörper (10) vorgesehen ist, und dass das Dichtung vorzugsweise zugleich als Federelement zum Anpressen der Zwischendüsen gegen die Spritzwelle (7) ausgebildet ist.
10. Spritzdüsenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Düsenkörper (10) wenigstens eine Rast (22) für die rastende Verbindung mit dem Fluid- und Tragrohr (9) vorgesehen oder angeformt ist.
11. Spritzdüsenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Dichtung (21) zum Abdichten der Verbindung zwischen dem Düsenkörper (10) und dem Fluid- und Tragrohr (9), wobei diese Dichtung (21) vorzugsweise von einem Dichtungselement gebildet ist, welches zugleich auch die Dichtung der Zwischendüse (13) bildet, und/oder von wenigstens einem Rastelement (22) durchgriffen wird.
12. Reinigungsmaschine zum Reinigen von Flaschen oder dergleichen Behältern, mit wenigstens einer Spritzstation (1 , 2) mit mindestens einer Spritzdüsenanordnung insbesondere für eine Innen- und/oder Außenabsphtzung der Behälter, dadurch gekennzeichnet, dass die Spritzdüsenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche ausgebildet ist. |
Spritzdüsenanordnung sowie Reinigungsmaschine
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Spritzdüsenanordnung gemäß Oberbegriff Patentanspruch 1 oder 3 sowie auf eine Reinigungsmaschine gemäß Oberbegriff Patentanspruch 12.
[0002] Spritzdüsenanordnungen zur Verwendung insbesondere an Spritzpositionen oder Spritzstationen von Reinigungsmaschinen für Flaschen oder dergleichen Behälter sind bekannt.
[0003] Nachteilig ist bei bekannten Spritzdüsenanordnungen u.a., dass für die Befestigung der die Spritzdüsen bildenden Düsengehäuse oder -körper am jeweiligen Fluid- und Tragrohr sowie auch für die Befestigung der die Spritzwelle übergreifenden Kopfstücke Befestigungselemente in Form von Schrauben oder dergleichen erforderlich sind. Hierdurch ergibt sich nicht nur ein erheblicher Aufwand in konstruktiver Hinsicht und bei der Montage, sondern dies erfordert auch ebene Flächen für die jeweilige Befestigung, d.h. das Fluid- und Tragrohr mit einem rechteckförmi- gen oder quadratischen Querschnitt und auch die Spritzdüsen selbst in den Bereichen des jeweiligen Kopfstücks an der Außenfläche eben ausgeführt sein muss. Hierdurch entstehen zahlreiche horizontale Flächen und auch Nischen oder Winkel, die Ruheflächen für Flüssigkeiten bilden, d.h. an denen sich Flüssigkeiten mit der Gefahr einer Verschmutzung oder Verkeimung ansammeln können.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Spritzdüsenanordnung aufzuzeigen, die sich durch eine besonders einfache, aber auch montage- und wartungsfreundliche Konstruktion auszeichnet. Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Spritzdüsenanordnung entsprechend dem Patentanspruch 1 oder 3 ausgebildet. Eine Reinigungsmaschine ist Gegenstand des Patentanspruchs 12.
[0005] Die Erfindung zeichnet sich durch eine vereinfachte und montage- sowie wartungsfreundliche Konstruktion aus. Zusätzlich bietet die Erfindung auch den Vorteil, dass ebene Ruheflächen für Flüssigkeiten sowie Nischen oder Winkel, in denen sich Flüssigkeiten ansammeln könnten, durch entsprechende Formgebung der Außenflächen des Fluid- und Tragrohres und der Spritzdüsen vermieden werden kön-
nen. Ebene Flächen für die Befestigung der einzelnen Komponenten sind bei der erfindungsgemäßen Spritzdüsenanordnung nicht erforderlich.
[0006] Weiterbildungen, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich auch aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und aus den Figuren. Dabei sind alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination grundsätzlich Gegenstand der Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung. Auch wird der Inhalt der Ansprüche zu einem Bestandteil der Beschreibung gemacht.
[0007] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in sehr vereinfachter schematischer Darstellung zwei Spritzstationen einer Reinigungsmaschine für Flaschen, zusammen mit mehreren in Flaschenkörben angeordneten Flaschen;
Fig. 2 - 4 eine der Spritzdüsen der Spritzstationen der Figur 1 in Seitenansicht, im Längsschnitt sowie in Draufsicht, und zwar zusammen mit einer Spritzwelle sowie einem Trag- und Fluidrohr;
Fig. 5 einen Schnitt entsprechend der Linie I - I der Figur 2;
Fig. 6 die Spritzdüse der Figuren 1 - 5 in perspektivischer Darstellung, zu- sammen mit der Spritzwelle und dem Fluid- und Trägerrohr,
Fig. 7 in vergrößerter Darstellung ein Kopfstück.
[0008] Zur einfacheren Erläuterung sind in den Figuren jeweils die drei senkrecht zueinander verlaufenden Raumachsen als X-Achse, Y-Achse und Z-Achse angegeben. Dabei sind die X-Achse und die Z-Achse die horizontalen Raumachsen und die Y-Achse die vertikale Raumachse.
[0009] In den Figuren sind 1 und 2 zwei Spritzpositionen oder -Stationen einer Reinigungsmaschine zum Reinigen von Flaschen 3, die in einer dem Fachmann
bekannten Weise mit einem maschineninternen Transportsystem in einer Transportrichtung A (X-Achse) an den Spritzstationen 1 und 2 gewendet, d.h. mit ihrer Flaschenöffnung 3.1 nach unten weisend vorbei bewegt werden. Das Transportsystem besteht in der dem Fachmann ebenfalls bekannten Weise aus einer Vielzahl von Flaschenkörben 4, die in der Transportrichtung A aneinander anschließen und senkrecht zur Transportrichtung A (Z-Achse), d.h. senkrecht zur Zeichenebene der Figur 1 eine Vielzahl von Behälter- oder Flaschenzellen 4.1 bilden, und zwar zur Aufnahme jeweils einer Flasche 3. Entsprechend der Anzahl der Flaschenzellen 4.1 weist jede Spritzstation 1 bzw. 2 eine Spritzdüsenanordnung 5 mit mehreren Spritzdüsen 6 auf, die in Richtung der Z-Achse versetzt angeordnet sind.
[0010] Jede Spritzdüsenanordnung 5 umfasst u.a. eine im Querschnitt kreiszylin- derförmige Spritzwelle 7, welche mit ihrer Längserstreckung in der Z-Achse angeordnet und dreh- und/oder schwenkbar an einem Tragrahmen der Spritzdüsenanordnung 5 gelagert ist. An einem Ende ist die Spritzwelle 7 mit einem bei der darge- stellten Ausführungsform als Stern ausgebildeten Stellglied 8 versehen, über welches die Spritzwelle 7 synchron mit der Transportbewegung der Flaschenkörbe 4 gedreht und/oder geschwenkt wird.
[0011] Die Spritzdüsenanordnung 5 sowie deren Spritzdüsen 6 sind unterhalb der Bewegungsbahn angeordnet, auf der die Flaschen 3 mit ihrer Flaschenmündung 3.1 an den Spritzstationen 1 und 2 vorbei bewegt werden. Die Spritzwelle 7 ist oberhalb eines Fluid- und Trägerrohres 9 angeordnet, welches mit seiner Achse parallel zur Spritzwelle 7 ebenfalls in der Z-Achse orientiert ist und sich über die gesamte Länge oder nahezu die gesamte Länge erstreckt, die die Spritzdüsenanordnung 5 in dieser Achsrichtung aufweist.
[0012] Auf der Oberseite des Fluid- und Tragrohres 9 sind zur Bildung der Spritzdüsen 6 Düsenkörper 10 mit jeweils einem mit dem Innenraum des Fluid- und Tragrohres 9 in Verbindung stehenden Fluidkanal 11 befestigt. Dieser ist mit seiner Achse in Richtung der Y-Achse orientiert und auch im Bereich einer Oberseite 10.1 des Düsenkörpers 10 offen, und zwar an einer dortigen muldenartigen Anlagefläche, die zur dichten Anlage gegen die Spritzwelle 7 dient und hierfür um eine Achse parallel zur Z-Achse kreisbogenförmig konkav gekrümmt ist, und zwar mit eine Radius, der
gleich oder etwa gleich dem halben Außendurchmesser der Spritzwelle 7 ist. Bei der dargestellten Ausführungsform ist der Fluidkanal 11 in einer Zwischendüse 13 ausgebildet, welche unter Verwendung einer Dichtung 12 abgedichtet im Düsenkörper 10 in Richtung der Y-Achse verschiebbar angeordnet ist und welche an ihrem oberen Ende die muldenartige Anlagefläche zur dichten Anlage gegen die Spritzwelle 7 bildet und mit dieser Anlagefläche schleifend gegen die Außenfläche der Spritzwelle 7 anliegt, und zwar angepresst durch Federmittel, die zwischen dem Düsenkörper 10 und der Zwischendüse 13 wirken. Der Düsenkörper 10 und die als Verschleißteil ausgebildete Zwischendüse 13 sind beispielsweise Formteile (Spritz- gussteile) aus Kunststoff. Bevorzugt ist die Dichtung 12 von einem Dichtungselement gebildet, das zugleich die die Zwischendüse 13 gegen die Spritzwelle 7 anpressende Federkraft erzeugt, dieses Dichtungselement also zusätzlich zur Dichtungsfunktion auch die Funktion einer Druckfeder hat.
[0013] Auf der Oberseite des Düsenkörpers 10 ist ein kappenartiges Kopfstück 14 befestigt, welches beispielsweise als Formteil (Spritzgussteil) aus Kunststoff gefertigt ist, und zwar derart, dass es die Spritzwelle 7 im Bereich einer Kopfstück- Ausnehmung 14.1 an der betreffenden Spritzdüse 6 auf einem Umfangsbereich größer als 180° dicht oder im Wesentlichen dicht umschließt, d.h. auf einem Umfangsbereich, an dem die Spritzwelle 7 nicht vom Düsenkörper 10 bzw. von der Zwischendüsel 3 umschlossen ist.
[0014] An jeder Spritzdüse 6 ist die Spritzwelle 7 mit einem Spritzkanal 15 versehen, der bei der dargestellten Ausführungsform jeweils von zwei durchgehenden, radial zur Achse der Spritzwelle 7 orientierten und sich senkrecht schneidenden Bohrungen gebildet ist, so dass jeder Spritzkanal 15 an der Außenfläche der Spritzwelle 7 insgesamt vier miteinander in Verbindung stehende öffnungen aufweist. Das Kopfstück 14 ist an seiner dem Düsenkörper 10 abgewandten Oberseite mit einer öffnung 16 versehen. Der Querschnitte der öffnung 16 und des in der Zwischendüse 13 ausgebildeten Fluidkanals 11 sind größer als der Querschnitt der öffnungen des Spritzkanals 15. Der Querschnitt der öffnung 16 ist größer als der Querschnitt des Fluidkanals 11.
[0015] Eine Reinigungs- oder Spritzflüssigkeit, die dem Fluid- und Trägerrohr 9 mit Druck zugeführt wird, erzeugt somit an der jeweiligen Spritzdüse 6 einen Spritzstrahl 17, der radial zur Achse der Spritzwelle 7 gesteuert aus der jeweiligen Spritzdüse 6 austritt, wenn und solange beim Drehen und/oder Schwenken der Spritzwel- Ie 7 eine öffnung des Spritzkanals 15 deckungsgleich mit dem Fluidkanal 11 angeordnet ist. Durch die synchron mit der Transportbewegung A gesteuerte Drehbewegung der Spritzwelle 7 wird der jeweilige Spritzstrahl 17 auch in gewissen Grenzen mit den die jeweilige Spritzstation 1 bzw. 2 passierenden Flaschen 3 mitbewegt, wie dies dem Fachmann ebenfalls bekannt ist.
[0016] Eine Besonderheit der Spritzdüsenanordnung 5 bzw. der dortigen Spritzdüsen 6 besteht nun darin, dass das Kopfstück 14 durch Aufschieben und ggs. durch Klemmsitz und/oder Verrasten am Düsenkörper 10 befestigt, bevorzugt auch wieder lösbar befestigt ist. Das Aufschieben des jeweiligen Kopfstücks 14 erfolgt dabei in einer Achsrichtung axial zur Spritzwelle 7, d.h. in der Z-Achse. Für die Montage wird das jeweilige Kopfstück 14 unter geringfügiger elastischer Verformung mit der Kopf- stückausnehmung 14.1 auf die Spritzwelle 7 seitlich von dem jeweiligen Düsenkörper 10 aufgesetzt oder aufgeklipst und dann axial verschoben, so dass das Kopfstück 14 schließlich formschlüssig an der Oberseite 10.1 des Düsenkörpers 10 gehalten ist.
[0017] Das Kopfstück 14 ist hierfür an zwei Randbereichen, die sich im montierten Zustand in Richtung der X-Achse gegenüber liegen, jeweils mit einem über die Außenseite des Kopfstücks 14 wegstehenden flanschartigen Vorsprung 18 und gegen über diesem zur Unterseite des Kopfstücks 14, d.h. bei montiertem Kopfstück 14 in Richtung der Y-Achse versetzt mit einem weiteren Vorsprung 19 versehen, der e- benso wie der Vorsprung 18 über die der Kopfstückausnehmung 14.1 abgewandte Kopfstückaußenseite wegsteht. Sämtliche Vorsprünge 18 und 19 erstrecken sich jeweils leistenartig über die gesamte axiale Breite des Kopfstückes 14. Im montierten Zustand liegen die Vorsprünge 18 mit ihrer dem jeweiligen Vorsprung 19 zugewandten Unterseite gegen die Oberseite des Düsenkörpers 10 an. Die Vorsprünge 19 greifen jeweils hinter eine am Düsenkörper 10 von einer Nut gebildete Hinter- schneidung.
[0018] Durch die beschriebene Befestigung des Kopfstückes 14 am Düsenkörper 10 ist nicht nur die Montage der Düsenanordnung 5 wesentlich vereinfacht, sondern es besteht auch die Möglichkeit eines schnellen und problemlosen Austausches der Kopfstücke 14. Weiterhin kann auch die Sphtzwelle 7 im Bedarfsfall, beispielsweise für Reparatur- und/oder Wartungszwecke und/oder für ein eventuelles Austauschen der Zwischendüse 13 durch einfaches Lösen der Kopfstücke 14 von den Düsenkörpern 10 problemlos abgenommen bzw. entfernt werden. Durch die wiederlösbare Befestigung der Kopfstücke 14 ist die Spritzdüsenanordnung 5 daher besonders wartungsfreundlich.
[0019] Eine weitere Besonderheit der Spritzdüsenanordnung 5 besteht auch darin, dass der als Formteil beispielsweise aus Kunststoff oder einem anderen geeigneten Material hergestellte Düsenkörper 10 unter Verwendung einer Dichtung 21 durch Verrasten am Fluid- und Tragrohr 9 befestigt ist, und zwar dadurch, dass an der Unterseite des Düsenkörpers 10 angeformte und über diese Unterseite weg ste- hende Rasten 22, die auch durch die Dichtung 21 hindurchgeführt sind, in öffnungen des Fluid- und Tragrohres 9 durch Verrasten verankert sind. Der Düsenkörper 10 ist dabei an seiner über die Dichtung 21 gegen die Umfangsfläche des Fluid- und Tragrohres 9 anliegenden Unterseite der kreiszylinderförmigen Außenfläche des Fluid- und Tragrohres 9 angepasst um eine Achse parallel zur Z-Achse kreiszylin- derförmig konkav gekrümmt. Auch für die Befestigung der Düsenkörper 10 am jeweiligen Fluid- und Tragrohr 9 sind somit keine gesonderten Befestigungselemente, wie Schrauben usw. erforderlich. Es ist insbesondere auch nicht erforderlich, das Fluid- und Tragrohr 9 mit besonderen Flächen, beispielsweise mit horizontalen Flächen für die Befestigung der Spritzdüsen 6 bzw. der Düsenkörper 10 auszubilden. Die Dichtung 21 ist bei der dargestellten Ausführungsform ebenfalls von dem die Dichtung 12 bildenden, als Federdichtung ausgeführten Dichtungselement gebildet, so dass die Montage des jeweiligen Düsenkörpers 10 wesentlich vereinfacht wird.
[0020] Wird der Düsenkörper durch Spritzen auf einen geeigneten Kunststoff hergestellt, so ist es möglich, bei der Herstellung des jeweiligen Düsenkörpers 10 zugleich auch die Dichtungen 12 und 21 bzw. das entsprechende Dichtungselement vorzusehen, und zwar durch Einbringen dieses Dichtungselementes in das Spritz-
gießwerkzeug oder aber durch Erzeugung des jeweiligen Düsenkörpers 10 und des zugehörigen Dichtungselementes in einem Zwei- oder Mehrkomponenten- Spritzgießverfahren.
[0021] Zusätzlich zu den vorgenannten Vorteilen weist die Spritzdüsenanordnung 5 auch den Vorteil auf, dass insbesondere horizontale Flächen sowie auch Nischen oder Winkel, an bzw. in denen sich Flüssigkeiten ansammeln könnten, weitestge- hend vermieden sind, und zwar insbesondere auch dadurch, dass ebene horizontale Flächen für die Befestigung des Kopfstückes 14 am jeweiligen Düsenkörper 10 sowie für die Befestigung des Düsenkörpers 10 am Fluid- und Tragrohr 9 nicht er- forderlich sind, letzteres vielmehr ausschließlich mit einem runden Außenquerschnitt ausgebildet werden kann.
[0022] Die Erfindung wurde voranstehend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben. Es versteht sich, dass zahlreiche änderungen sowie Abwandlungen möglich sind, ohne dass dadurch der der Erfindung zugrundeliegende Erfindungs- gedanke verlassen wird. So ist es beispielsweise auch möglich, den Düsenkörper 10 einstückig mit dem Kopfstück 14 herzustellen. Die Montage dieser einstückig mit dem Düsenkörper 10 und dem Kopfstück 14 hergestellten Düsenelemente erfolgt dann beispielsweise durch ihr Aufschieben auf die jeweilige Spritzwelle 7. Die Montage am Fluid- und Tragrohr 9 erfolgt wiederum unter Verwendung der die Dichtun- gen 12 und 21 bildenden Dichtungselemente und durch Verrasten mit den Rastelementen 22. Diese Ausbildung hat allerdings den Nachteil, dass bei einer notwendigen Demontage der Spritzwelle 7 die einstückig aus dem Düsenkörper 10 und dem Kopfstück 14 bestehenden Düsenelemente zerstört werden müssen.
Bezugszeichenliste
1 , 2 Spritzstation
3 Flasche
3.1 Flaschenöffnung
4 Flaschenkorb
4.1 Flaschenzelle
5 Spritzdüsenanordnung
6 Spritzdüse
7 Spritzwelle
8 Stellglied
9 Fluid- und Tragrohr
10 Düsenkörper
11 Kanal
12 Dichtung bzw. Federdichtung
13 Zwischendüse (Verschleiß- bzw. Austauschelement)
14 Kopfstück
15 Spritzkanal
16 öffnung im Kopfstück
17 Spritzstrahl
18, 19 Vorsprung
20 Nut
21 Dichtung
22 Rastelement
A Transportrichtung
X 1 Y 1 Z Raumachse
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