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Patent Searching and Data


Title:
SPRAYING STATION OF A CLEANING MACHINE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/002047
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a cleaning machine for cleaning containers, in which the containers to be cleaned are moved by means of a transport system between a bottle inlet and a bottle delivery station through various treatment zones, wherein the treatment zones comprise at least one immersion bath and at least one spraying zone with at least one spraying station, wherein the at least one spraying station has at least one spray nozzle with at least one cleaning jet for applying a cleaning fluid to the container which is accommodated with its respective downwardly directed container mouth in a transport system, wherein the orientation of the cleaning jet relative to the container to be cleaned is predetermined in the region of the spraying station during the application of the cleaning fluid to the container. According to the invention, the spraying station has at least one inspection device which is designed to detect and/or evaluate the at least one cleaning jet produced by the injection nozzle, the inspection device comprises at least one sensor unit for detecting the at least one cleaning jet produced by the injection nozzle and an evaluation unit for evaluating the cleaning jet detected by the sensor unit, wherein the sensor unit is designed as a camera unit.

Inventors:
PREUSS, Ruediger (Hülsbergstraße 50, Bochum, 44797, DE)
SLOWAK, Thorsten (Steinkuhlstraße 4a, Bochum, 44799, DE)
Application Number:
EP2018/066417
Publication Date:
January 03, 2019
Filing Date:
June 20, 2018
Export Citation:
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Assignee:
KHS GMBH (Juchostraße 20, Dortmund, 44143, DE)
International Classes:
B08B9/28; B05B12/08; B08B9/34; G01P13/00
Domestic Patent References:
WO1999028043A11999-06-10
Foreign References:
EP0920358B12006-05-24
DE102007030220B42013-04-04
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Claims:
Patentansprüche

1 . Reinigungsmaschine zum Reinigen von Behältern (2), bei der die zu reinigenden Behälter (2) mittels eines Transportsystems (5) zwischen einem

Flascheneinlauf (6) und einer Flaschenabgabe (14) durch verschiedene

Behandlungszonen bewegt werden, wobei die Behandlungszonen zumindest ein Tauchbad (7, 8) sowie wenigstens eine Spritzone mit zumindest einer Spritzstation (9) umfassen, wobei die zumindest eine Spritzstation (9) wenigstens eine Spritzdüse (30) mit zumindest einem Reinigungsstrahl (31 ) zum Beaufschlagen des in einem Transportsystem (5, 15) mit seiner jeweiligen nach unten gerichteten

Behältermündung (2.1 ) aufgenommenen Behälters (2) mit einer

Reinigungsflüssigkeit aufweist, wobei die Ausrichtung des Reinigungsstrahls (31 ) relativ zu dem reinigenden Behälter (2) im Bereich der Spritzstation (9) während der Beaufschlagung des Behälters (2) mit der Reinigungsflüssigkeit vorgegeben ist, wobei die Spritzstation (9) zumindest eine Inspektionseinrichtung (40) aufweist, die zur Erfassung und/oder Auswertung des zumindest einen von der Spritzdüse (30) erzeugten Reinigungsstrahls (31 ) ausgebildet ist, die Inspektionseinrichtung (40) zumindest eine Sensoreinheit (41 ) zur Erfassung des zumindest einen von der Spritzdüse (30) erzeugten Reinigungsstrahls (31 ) sowie eine Auswerteeinheit (AE) zur Auswertung des von der Sensoreinheit (41 ) erfassten Reinigungsstrahls (31 ) aufweist und wobei die Sensoreinheit (41 ) als Kameraeinheit ausgebildet ist.

2. Reinigungsmaschine nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Inspektionseinrichtung (40) zur Erfassung und/oder Auswertung mehrerer, vorzugsweise sämtlicher mittels der jeweiligen Spritzdüsen (30) erzeugten

Reinigungsstrahls (31 ) ausgebildet ist.

3. Reinigungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Inspektionseinrichtung (40) zur Erfassung und/oder Auswertung der Intensität des zumindest einen mittels der Spritzdüse (30) erzeugten Reinigungsstrahls (31 ) ausgebildet ist.

4. Reinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Inspektionseinrichtung (40) zur Erfassung und/oder Auswertung des mittels der zumindest einen Spritzdüse (30) erzeugten

Spritzvolumens des Reinigungsstrahls (31 ) ausgebildet ist, mit dem ein

entsprechender Behälter (2) an Reinigungsflüssigkeit während der Beaufschlagung gereinigt wird.

5. Reinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Inspektionseinrichtung (40) dazu ausgebildet ist, den zumindest einen Reinigungsstrahls (31 ) unmittelbar nach dem Austreten aus der zumindest einen Spritzdüse (30) zu erfassen und/oder auszuwerten.

6. Reinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Sensoreinheit (41 ) als optische und/oder kapazitive Sensoreinheit ausgebildet ist.

7. Reinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Sensoreinheit (41 ) als

Infrarotsensoreinheit ausgebildet ist.

8. Reinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest Sensoreinheit (41 ) derart vorgesehen ist, dass deren Erfassungsbereich (EB) zwischen dem Austritt des Reinigungsstrahls (31 ) der wenigstens einen zu erfassenden Spritzdüse (30) und dem Eintritt dieses

Reinigungsstrahls (31 ) über die Behältermündung (2.1 ) in den zugehörigen, zu reinigenden Behälter (2) ausgebildet ist.

9. Reinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Inspektionseinrichtung (40) zumindest eine Sensoreinheit (45) zur Erfassung des zumindest einen von der Spritzdüse (30) erzeugten

Reinigungsstrahls (31 ) sowie eine Auswerteeinheit (AE) zur Auswertung des von der Sensoreinheit (45) erfassten Reinigungsstrahls (31 ) aufweist.

10. Reinigungsmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Sensoreinheit (45) als optische und/oder kapazitive Sensoreinheit ausgebildet ist. 1 1 . Reinigungsmaschine nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Sensoreinheit (41 ) als Kameraeinheit und/oder

Infrarotsensoreinheit ausgebildet ist.

12. Reinigungsmaschine nach einem der Ansprüche 9 bis 1 1 , dadurch

gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Sensoreinheit (45) als Kraftsensor zur Erfassung des auftreffenden Impulses des von der zumindest einen Spritzdüse (30) erzeugten Reinigungsstrahls (31 ) ausgebildet ist.

13. Reinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Sensoreinheit (45) derart oberhalb des zu erfassenden Reinigungsstrahls (31 ) der zumindest einen Spitzdüse (30) vorgesehen ist, dass dieser erzeugte Reinigungsstrahl (31 ) während der Beaufschlagung in den Erfassungsbereich (EB) der zumindest einen Sensoreinheit (45) trifft. 14. Reinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Sensoreinheit (45) relativ zur Spritzdüse (30) und/oder dem zu reinigenden Behälter (2) ortsfest angeordnet ist.

Description:
Spritzstation einer Reinigungsmaschine

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Spritzstation einer

Reinigungsmaschine zum Reinigen von Behältern gemäß Oberbegriff

Patentanspruch 1 . Weiterhin betrifft die vorliegende Erfindung eine

Reinigungsmaschine mit zumindest einer solchen Spritzstation.

Ein nicht unerheblicher Teil der in den Handel gelangenden Getränke wird in

Mehrwegbehältern aus Glas oder Kunststoff angeboten. Auch bei den mit der erfindungsgemäßen Spritzstation zu reinigenden Behältern handelt es sich

vorzugsweise um Mehrwegbehälter. Zur Reinigung dieser Behälter für ihre

Wiederverwendung werden innerhalb der Abfüllbetriebe der Getränkeindustrie so genannte Behälterreinigungsmaschinen verwendet. Derartige Reinigungsmaschinen zur Reinigung von Mehrwegbehälter sind dem Fachmann in den unterschiedlichsten Bauarten bekannt.

Weit verbreitet sind Ausführungen, bei welchen die Behälter in so genannten

Flaschenzellen aufgenommen werden. Mehrere dieser Flaschenzellen sind in einer Reihe angeordnet von so genannten Flaschenträgern aufgenommen. Diese

Flaschenträger - oder auch Behälterkörbe genannt - wiederum sind an zwei endlos umlaufenden Transportketten gehalten, von welchen sie durch mehrere, in

Transportrichtung aufeinander folgende Behandlungsstationen geführt werden. In der Regel sind diese Transportketten permanent angetrieben. Die Zufuhr der Behälter zu einer Reinigungsmaschine erfolgt durch eine so genannte Aufgabe, die Abfuhr der Behälter durch eine so genannte Abgabe. Der Zeitraum zwischen zwei Zufuhr- bzw. Abgabevorgängen wird als Arbeitstakt bezeichnet. Die Transportkette wird über einen längeren Zeitraum, d.h. über eine Vielzahl von

Arbeitstakten hinweg mit vorzugsweise konstanter Geschwindigkeit angetrieben.

Die Behandlung der Behälter innerhalb der Reinigungsmaschine erfolgt im

Wesentlichen in sogenannten Tauch- oder Laugebädern unterschiedlichster

Temperaturen und - zum Abschluss der Behandlung - innerhalb so genannter Spritzzonen, die zumindest eine, vorzugsweise mehreren in Transportrichtung hintereinander geschaltete Spritzstationen umfasst. Innerhalb dieser Spritzzonen wird u.a. das Innere der entsprechenden in dem Behälterkorb aufgenommenen Behälter mehrfach ausgespritzt, um Fremdkörper oder aber auch Laugerückstände vollständig aus dem Inneren der Behälter zu entfernen. Weiterhin wird an den

Spritzstationen aber auch die Außenmantelfläche der Behälter gereinigt,

insbesondere abspritzt. Zur vollständigen Reinigung der Behälter werden hinreichend große Zeiträume für Laugebehandlung und/oder die Spritzzonen benötigt. Bei Reinigungsmaschinen mit vorzugsweise großer Mengenleistung, beispielsweise mehr als 5000 Behältern je Stunde, werden diese Behandlungszeiten dadurch erreicht, dass solche Reinigungsmaschinen mit großen Laugebädern und

entsprechend dimensionierten Spritzzonen ausgebildet sind, wobei die einzelnen Spritzstationen in solchen Fällen dann in der Regel wenigstens eine, vorzugweise mehrere rotierende Einzelspritzdüsen aufweisen können.

Innerhalb der Reinigungsmaschinen sind mehrere Bauarten von Spritzdüsen bekannt geworden, so z.B. für rotierende Spritzungen bzw. einem rotierenden

Reinigungsstrahl, bei denen der Spritzstrahl durch eine rotierende Ventil- oder Düsenanordnung dem Behälter folgt, unbeweglich starre Spritzungen welche fest und ortsfest angeordnet sind, und verfahrbare Spritzungen, welche auf einem beweglichen, eine Vor- und Rückwärtsbewegung ausführen Element angeordnet sind und somit der Transportbewegung der Behälter zumindest zeitweise - nämlich vorzugsweise während der Beaufschlagung des entsprechenden Behälters mit dem Reinigungsstrahl - folgen.

Es muss dabei insbesondere sichergestellt sein, dass nach dem Durchlaufen eines Behälters durch die Spritzzonen keine Reste der mitunter aggressiven

Behandlungsflüssigkeit bzw. Reinigungsflüssigkeit, beispielsweise der

Behandlungsflüssigkeit der angewandten Laugebäder, (mehr) an oder in dem jeweiligen Behälter anhaften. Wie eingangs erwähnt, handelt es sich bei den Behältern oftmals um

Mehrwegbehälter, die im Anschluss an die Reinigung erneut mit einem flüssigen Füllgut befüllt werden sollen. Reste von Behandlungs- oder Reinigungsflüssigkeit in dem dann erneut zu befüllenden Behälter gilt es daher zu vermeiden.

Dazu hat es sich als überaus vorteilhaft erwiesen, bereits während des Ausspritzens eines Behälters, zu überprüfen, ob der für das Ausspritzen eines Behälters vorgesehene Spritzstrahl während der vorgesehenen Spritzzeit wirklich vorhanden ist.

Bekannt wurde beispielsweise eine sogenannte Rins-Vorrichtung gemäß der

EP 0 920 358 B1 . Bei derartigen Rinsern wird der Innenraum des Behälters lediglich während eines kurzen Zeitintervalls ausgespritzt. Mehr im Detail sieht diese Schrift vor, dass das Vorhandensein des Spritzstrahls mittels eines Drossel körpers und einer entsprechenden Kontrolleinrichtung kontrolliert wird.

Eine weitere Rins-Vorrichtung wurde durch die WO 99/28 043 A1 bekannt. Zur Kontrolle des Vorhandenseins des Spritzstrahles sieht diese Schrift mehr im Detail vor, dass der Spritzstrahl zunächst gegen eine Kraftmesseinrichtung gerichtet wird. Durch die Kraftwirkung des auf die Kraftmesseinrichtung treffenden Spritzstrahls kann das Vorhandensein des Spritzstrahls sicher erkannt werden. Erst anschließend wird der auszuspritzende Behälter in den Spritzstrahl geschwenkt und somit ausgespritzt.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine verbesserte Spritzstation einer

Reinigungsmaschine zum Reinigen von Behältern aufzuzeigen, die die Nachteile des Standes der Technik beseitig und die insbesondere sicherstellt, dass keine Behälter mit flüssigen Füllgut befüllt werden, in oder an denen Reste der Behandlungs- oder Reinigungsflüssigkeit anhaften. Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Spritzstation einer Reinigungsmaschine zum Reinigen von Behältern entsprechend dem

Patentanspruch 1 ausgebildet. Die Unteransprüche betreffen besonders vorteilhafte Ausführungsvarianten der Erfindung. Eine entsprechend ausgebildete

Reinigungsmaschine ist Gegenstand des nebenordneten Patentanspruches 15 Gemäß einem wesentlichen Aspekt der Erfindung zeichnet sich die Spritzstation einer Reinigungsmaschine zum Reinigen von Behältern dadurch aus, dass die Spritzstation zumindest eine Inspektionseinrichtung aufweist, die zur Erfassung und/oder Auswertung des zumindest einen von der Spritzdüse erzeugten

Reinigungsstrahls ausgebildet ist.

Besonders vorteilhaft wird damit eine Spritzstation bereitgestellt, mittels der während des laufenden Betriebs der Reinigungsmaschine eine Überprüfung der Funktion der Spritzdüsen und damit letztlich der ordnungsgemäßen Reinigung der Behälter stattfindet.

Besonders vorteilhaft ist die Inspektionseinrichtung relativ zur Spritzdüse und/oder dem zu reinigenden Behälter ortsfest angeordnet.

Dabei kann die Inspektionseinrichtung trotz ortsfester Anordnung auch so

ausgebildet sein, dass sie zwischen einer Ruhe- und einer Arbeitsposition bewegt, beispielsweise geschwenkt oder verfahren werden kann.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsvariante kann dabei vorgesehen sein, dass die Inspektionseinrichtung zur Erfassung und/oder Auswertung mehrerer, vorzugsweise sämtlicher mittels der jeweiligen Spritzdüsen erzeugter

Reinigungsstrahlen ausgebildet ist.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsvariante kann dabei vorgesehen sein, dass die Inspektionseinrichtung zur Erfassung und/oder Auswertung der Intensität des zumindest einen mittels der Spritzdüse erzeugten Reinigungsstrahls ausgebildet ist.

Gemäß einer nochmals weiteren bevorzugten Ausführungsvariante kann dabei vorgesehen sein, dass die Inspektionseinrichtung zur Erfassung und/oder

Auswertung des mittels der zumindest einen Spritzdüse erzeugten Spritzvolumens des Reinigungsstrahls ausgebildet ist, mit dem ein entsprechender Behälter an Reinigungsflüssigkeit während der Beaufschlagung gereinigt wird.

Gemäß einer nochmals weiteren bevorzugten Ausführungsvariante kann dabei vorgesehen sein, dass die Inspektionseinrichtung dazu ausgebildet ist, den zumindest einen Reinigungsstrahls unmittelbar nach dem Austreten aus der zumindest einen Spritzdüse zu erfassen und/oder auszuwerten.

Gemäß einer nochmals weiteren bevorzugten Ausführungsvariante kann dabei vorgesehen sein, dass die Inspektionseinrichtung zumindest eine Sensoreinheit zur Erfassung des zumindest einen von der Spritzdüse erzeugten Reinigungsstrahls sowie eine Auswerteeinheit zur Auswertung des von der Sensoreinheit erfassten Reinigungsstrahls aufweist. Gemäß einer nochmals weiteren bevorzugten Ausführungsvariante kann dabei vorgesehen sein, dass die wenigstens eine Sensoreinheit als optische und/oder kapazitive Sensoreinheit ausgebildet ist. Dabei kann die wenigstens eine

Sensoreinheit insbesondere als Kameraeinheit und/oder Infrarotsensoreinheit ausgebildet sein.

Gemäß einer nochmals weiteren bevorzugten Ausführungsvariante kann dabei vorgesehen sein, dass die wenigstens eine Sensoreinheit als Ultraschall- Sensoreinheit ausgebildet ist. Dabei kann die wenigstens eine Sensoreinheit insbesondere als Abstandssensor oder Reflektionssensor ausgebildet sein.

Gemäß einer nochmals weiteren bevorzugten Ausführungsvariante kann dabei vorgesehen sein, dass die zumindest Sensoreinheit derart vorgesehen ist, dass deren Erfassungsbereich zwischen dem Austritt des Reinigungsstrahls der wenigstens einen zu erfassenden Spritzdüse und dem Eintritt dieses

Reinigungsstrahls über die Behältermündung in den zugehörigen, zu reinigenden Behälter ausgebildet ist.

Gemäß einer nochmals weiteren bevorzugten Ausführungsvariante kann dabei vorgesehen sein, dass die Inspektionseinrichtung zumindest eine Sensoreinheit zur Erfassung des zumindest einen von der Spritzdüse erzeugten Reinigungsstrahls sowie eine Auswerteeinheit zur Auswertung des von der Sensoreinheit erfassten Reinigungsstrahls aufweist. Gemäß einer nochmals weiteren bevorzugten Ausführungsvariante kann dabei vorgesehen sein, dass die wenigstens eine Sensoreinheit als optische und/oder kapazitive Sensoreinheit ausgebildet ist. Bevorzugt kann die wenigstens eine Sensoreinheit als Kameraeinheit und/oder Infrarotsensoreinheit ausgebildet sein.

Gemäß einer nochmals weiteren bevorzugten Ausführungsvariante kann dabei vorgesehen sein, dass die wenigstens eine Sensoreinheit als Kraftsensor zur Erfassung des auftreffenden Impulses des von der zumindest einen Spritzdüse erzeugten Reinigungsstrahls ausgebildet ist.

Gemäß einer nochmals weiteren bevorzugten Ausführungsvariante kann dabei vorgesehen sein, dass die zumindest eine Sensoreinheit derart oberhalb des zu erfassenden Reinigungsstrahls der zumindest einen Spitzdüse vorgesehen ist, dass dieser erzeugte Reinigungsstrahl während der Beaufschlagung in den

Erfassungsbereich der zumindest einen Sensoreinheit trifft.

Der Ausdruck„im Wesentlichen" bzw.„etwa" bzw.„ca." bedeutet im Sinne der Erfindung Abweichungen vom jeweils exakten Wert um +/- 10%, bevorzugt um +/- 5% und/oder Abweichungen in Form von für die Funktion unbedeutenden

Änderungen.

Weiterbildungen, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich auch aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und aus den Figuren. Dabei sind alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination grundsätzlich Gegenstand der Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren

Rückbeziehung. Auch wird der Inhalt der Ansprüche zu einem Bestandteil der Beschreibung gemacht. Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren an Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 in schematischer Darstellung und in Seitenansicht eine

Reinigungsmaschine zum Reinigen von Behältern mit zumindest einer erfindungsgemäßen Spritzstation und Fig. 2 in vereinfachter schematischer Darstellung eine

erfindungsgemäße Spritstation einer Reinigungsmaschine, zusammen mit einem mehrere Behälterzellen bildenden

Flaschenkorb eines Transportsystems. Für gleiche oder gleich wirkende Elemente der Erfindung werden in den Figuren identische Bezugszeichen verwendet. Ferner werden der Übersichtlichkeit halber nur Bezugszeichen in den einzelnen Figuren dargestellt, die für die Beschreibung der jeweiligen Figur erforderlich sind. In den Figuren ist mit 1 eine Reinigungsmaschine zum Reinigen von Behältern 2 oder dergleichen in einer seitlichen Schnittdarstellung gezeigt. Insbesondere sind die Behälter 2 dabei als Mehrwegbehälter beispielsweise PET- oder Glasflaschen ausgebildet. In dem von einem Gehäuse 3 gebildeten Innenraum 4 der

Reinigungsmaschine 1 ist ein Transportsystem 5 vorgesehen, mit welchem die zu reinigenden Behälter 2 durch verschiedene Behandlungszonen bewegt werden, und zwar von einem Flascheneinlauf 6 (Aufgabe) u.a. durch ein erstes, eine

Reinigungsflüssigkeit, z.B. alkalisches Wasser, enthaltendes Tauchbad 7,

anschließend durch ein zweites, eine Reinigungsflüssigkeit, beispielsweise Lauge, enthaltendes Tauchbad 8 und durch verschiedene in einer Spritzone vorgesehene Spritzstationen 9, an denen jeweils ein Abspritzen der Flaschenaußen- sowie

Innenflächen mit Spritzstrahlen aus Reinigungsflüssigkeiten und schließlich mit Rein- Wasser erfolgt, sodass die gereinigten Behälter 2 mit dem Transportsystem 5 schließlich an den Flaschenauslauf (Abgabe) bzw. an die Flaschenabgabe 14 gelangen.

Das Transportsystem 5 besteht in der dem Fachmann bekannten Weise aus einer Vielzahl von in Transportrichtung A aneinander anschließenden und mit umlaufenden Transportketten bewegten Flaschenkörben 15, von denen jeder bei der in Figur 2 beispielshaft gezeigten, stark vereinfacht dargestellten Ausführungsform drei senkrecht zur Transportrichtung A nebeneinander angeordnete Flaschenzellen bzw. Behälterzellen 16 aufweist. In jeder Behälterzelle 16 ist ein Behälter, insbesondere eine Flasche 2, vorzugsweise zentriert so aufgenommen, dass dieser mit ihrer Behältermündung 2.1 im Wesentlichen deckungsgleich mit einer Öffnung 17 an dem sonst im Wesentlichen geschlossenen Ende der betreffenden Behälterzelle 16 liegt.

Das Transportsystem 5 weist mehrere Umlenkungen auf, die in der Fig. 1 allgemein mit 18 - 22 bezeichnet sind und von denen sich die Umlenkung 19 vollständig innerhalb des Tauchbades 8 befindet. Beim Vorbeibewegen an der Umlenkung 19 sind die als Flaschen ausgebildeten Behälter 2 mit ihrer Flaschenachse,

insbesondere Flaschenhochachse FA radial oder etwa radial zur horizontalen Achse dieser Umlenkung orientiert, und zwar derart, dass die Behältermündungen 2.1 und auch die Öffnungen 17 der sich dort vorbeibewegenden Behälterzellen 16 dieser Achse zugewandt sind.

In Figur 2 ist eine beispielhafte Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Spritzstation 9 einer Reinigungsmaschine 1 zum Reinigen von Behältern 2 gezeigt, die mit dem, eine Vielzahl von Behälterkörben 15 aufweisenden Transportsystem 5 durch die verschiedene Behandlungszonen der in Figur 1 dargestellten

Reinigungsmaschine 1 bewegt werden. Insbesondere ist eine solcher artige

Spritzstation 9 einer Spritzzone einer Reinigungsmaschine 1 zugeordnet.

Insbesondere ist dabei die Bewegungs- oder Transportrichtung des

Transportsystems 5 bzw. der Behälterkörbe 15 in Transportrichtung A senkrecht oder im Wesentlichen senkrecht zur Zeichenebene dieser Figur 2 orientiert. In der Figur 1 ist die Bewegungs- oder Transportrichtung der Behälterkörbe 15 im Bereich der Spritzung relativ zur Spritzstation 9 mit dem Pfeil A angedeutet. Jeder Behälterkorb 15 bildet mehrere Aufnahmen bzw. Behälterzellen 16, die zur Aufnahme des jeweiligen Behälters 2 dienen und senkrecht zur Transportrichtung A des

Transportsystems 5 aneinander anschließend im jeweiligen Behälterkorb 15 gebildet sind. Derartige Behälterkörbe 15 werden auch als Flaschenkörbe bezeichnet. Die erfindungsgemäße Spritzstation 9 der Reinigungsmaschine 1 zum Reinigen der Behältern 2 umfasst wenigstens eine Spritzdüse 30 mit zumindest einem

Reinigungsstrahl 31 zum Beaufschlagen des in dem Transportsystem 5,

insbesondere in dem Behälterkorb 15 mit seiner jeweiligen nach unten gerichteten Behältermündung 2.1 aufgenommenen Behälters 2 mit einer Reinigungs- und/oder Behandlungsflüssigkeit. Dabei kann die Ausrichtung des durch die Spritzdüse 30 erzeugten Reinigungsstrahls 31 relativ zu dem reinigenden Behälter 2 im Bereich der Spritzstation 9 während der Beaufschlagung des Behälters 2 mit der

Reinigungsflüssigkeit vorgegeben sein.

Mehr im Detail kann die erfindungsgemäße Spritzstation 9 insbesondere zur

Innenspritzung bzw. Innenreinigung der Behälter 2 ausgebildet sein. Die Behälter 2 werden hierfür in den Behälterzellen 16 mit ihrer jeweiligen Behälterachse FA in vertikaler Richtung orientiert und mit ihrer Behältermündung 2.1 nach unten gerichtet an der Spritzstation 9 bzw. über einem eine Vielzahl von Spritzdüsen 30

aufweisenden Verteiler- oder Spritzrohr 32 vorbeibewegt werden.

Das Verteilerrohr 32 mit den Spritzdüsen 30 befindet sich dabei unterhalb der Bewegungsbahn der die Spritzstation 9 passierenden Behälterkörbe 15, und zwar derart, dass die Anzahl der Spritzdüsen 30 vorzugsweise wenigstens gleich der Anzahl der Behälterzellen 16 eines jeden Behälterkorbes 15 ist und sich jede

Spritzdüse 30 in vertikaler Richtung unterhalb der Bewegungsbahn jeweils

einer Behälterzelle 16 der Behälterkörbe 15 befindet. Jeder aus einer Spritzdüse 30 im Wesentlichen in vertikaler Richtung nach oben austretende Reinigungsstrahl 31 kann somit durch die von den Behälterzellen 16 nicht abgedeckten Behältermündungen 2.1 in die sich an der Spritzstation 9 vorbeibewegenden Behältern 2 über die Öffnungen 17 eintreten. Das Verteilerrohr 32 ist über eine Versorgungsleitung 33 mit einer Quelle 34 für die Reinigungs- und/oder Behandlungsflüssigkeit, beispielsweise für ein flüssiges Reinigungsmedium, z.B. für Lauge, oder für Wasser, z.B. für Frischwasser verbunden. In der Versorgungsleitung 33 ist eine Pumpe 35, welche die Behandlungsflüssigkeit in der erforderlichen Menge und mit dem erforderlichen Druck zur Verfügung stellt. Bevorzugt ist auf dem Ausgang der Pumpe 35 ein Stromregelventil 36 angeordnet, mit welchem über eine Steuereinrichtung 37 die aus den Spritzdüsen 30 austretenden Reinigungsstrahlen 31 hinsichtlich ihrer

Spritzmenge [ml/min] und/oder ihrem Druck gesteuert und/oder geregelt werden können.

Besonders bevorzugt werden die Reinigungsstrahlen 31 durch eine nicht gezeigte, dem Fachmann aber allgemein bekannte, zusätzliche Vorrichtung synchron mit der Bewegung der Behälterkörbe 15 gesteuert, wobei die Spritzdüsen als Bohrungen in einer um ihre Längsachse umlaufenden Welle ausgebildet sind. Diesbezüglich wird ausdrücklich auf die anmeldereigene DE 10 2007 030 220 B4 verwiesen.

Beispielsweise können Spritzdüsen 30 derart gesteuert werden, dass der Austritt der Reinigungs- und/oder Behandlungsflüssigkeit aus den Spritzdüsen 30 reduziert oder unterbrochen wird, solange sich keine Behälter 2 über den Spritzdüsen 30 bzw. im Wirkungsbereich der Spritzdüsen 30 befinden. Hierdurch werden u.a. eine erhebliche Einsparung an flüssigem Spritzmedium und eine erhebliche Einsparung an

Antriebsenergie für die Pumpe 35 erreicht. Weiterhin kann die Ausrichtung, also insbesondere die Orientierung, des

Reinigungsstrahls 31 relativ zu dem reinigenden Behälter 2 im Bereich der

Spritzstation 9 während der Beaufschlagung des Behälters 2 mit der

Reinigungsflüssigkeit veränderbar sein. Beispielsweise kann der Reinigungsstrahl 31 zunächst auf eine Innenseite des Behälters 2 gerichtet sein, um dann direkt auf die Innenfläche des Bodens des Behälters 2 und anschließend auf eine andere, der ersten Innenseite gegenüberliegende Innenseite des Behälters 2 gerichtet sein.

Alternativ oder ergänzend kann der jeweilige Reinigungsstrahl 31 durch das

Stromregelventil 36 auch derart Steuer- oder regelbar sein, dass die Beaufschlagung mit Reinigungsflüssigkeit ausschließlich während der Zeitdauer erfolgt, in der ein kontinuierlicher Strom von Behältern 2 durch den Wirkungsbereich der Spritzstation 9 bewegt werden. Durch eine entsprechende Steuerung der Bewegung des die Behälterkörbe 15 aufweisenden Transportsystems 5 und/oder durch eine gesteuerte Bewegung der Spritzdüsen 30 ist dafür gesorgt, dass sich jeder Behälter 2 über ein ausreichend großes Zeitintervall im Wirkungsbereich einer Spritzdüse 30 befindet, also für die Spritzphasen jeweils eine ausreichend große Zeitdauer zur Verfügung stehen, um mit der Reinigungsflüssigkeit beaufschlagt zu werden.

Dieses kann beispielsweise dadurch zusätzlich verbessert werden, dass dann, wenn sich die Behälterkörbe 15 im Wirkungsbereich, insbesondere oberhalb, der jeweiligen Spritzstation 9 befinden, die Transportgeschwindigkeit des diese Behälterkörbe 15 aufweisenden Transportsystems 5 temporär reduziert wird .

Erfindungsgemäß weist zumindest eine Spritzstation 9 der Reinigungsmaschine 1 zumindest eine ortsfest gegenüber der Spritzdüse 30 und/oder dem zu reinigenden Behälter 2 angeordnete Inspektionseinrichtung 40 auf, die zur Erfassung und/oder Auswertung des zumindest einen von dieser Spritzdüse 30 erzeugten

Reinigungsstrahls 31 ausgebildet ist.

Insbesondere kann die Inspektionseinrichtung 40 zur Erfassung und/oder

Auswertung der Funktion, beispielsweise des Vorhandenseins und/oder der relativen Ausrichtung des Reinigungsstrahls 31 während der Beaufschlagung mit der

Reinigungsflüssigkeit auf den darüber liegend in einer Behälterzelle 16 beförderten Behälters 2, ausgebildet sein.

Vorzugsweise ist die Inspektionseinrichtung 40 zur Erfassung und/oder Auswertung eines oder jedes einzelnen Reinigungs- bzw. Spritzstrahls 31 ausgebildet.

Vorzugsweise ist die Inspektionseinrichtung 40 zur Erfassung und/oder Auswertung des Vorhandenseins, der Spritzleistung oder Intensität [ml/s] und/oder des Impulses zumindest eines, vorzugsweise mehrerer Reinigungs- bzw. Spritzstrahlen 31 ausgebildet. Ferner kann vorgesehen sein, dass die Inspektionseinrichtung 40 zur Erfassung und/oder Auswertung mehrerer, vorzugsweise sämtlicher Spritzdüsen 30 der wenigstens einen Spritzstation 9 ausgebildet ist.

Vorteilhaft kann auch vorgesehen sein, dass die Inspektionseinrichtung 40 zur Erfassung und/oder Auswertung, also insbesondere auch zur Ermittlung, des mittels der zumindest einen Spritzdüse 30 erzeugten Spritzvolumens [m 3 /h] des

Reinigungsstrahls 31 ausgebildet ist, mit dem ein entsprechender Behälter 2 an Reinigungsflüssigkeit während der Beaufschlagung gereinigt wird.

Mithin kann vorteilhaft mittels der Inspektionseinrichtung 40 auch für jeden Behälter 2 einer Behälterreihe eines entsprechenden Behälterkorbes 15 erfasst und/oder ausgewertet werden, mit welchem Spritzvolumen des Reinigungsstrahls 31 jeder Behälter 2 während der Beaufschlagung gereinigt worden ist. Weiterhin kann bei einem Unterschreiten eines definierbaren Spritvolumens an Reinigungsflüssigkeit, also eines definierbaren Mindestvolumens des jeweiligen Reinigungsstrahls 31 , eine Fehlermeldung in einer Auswerteeinheit AE ausgegeben werden, und zwar vorzugsweise unter Zuordnung, also Angabe des entsprechenden Behälterkorbes 15 sowie der zugehörigen Behälterreihe innerhalb dieses Behälterkorbes 15.

Es versteht sich von selbst, dass ein vollständig nicht vorhandener Spritzstrahl das definierte Mindestvolumen eines Spritzstrahls ebenfalls unterschreitet.

Weiterhin vorteilhaft ist Inspektionseinrichtung 40 dazu ausgebildet, das Austreten des jeweiligen Reinigungsstrahls 31 aus einer entsprechenden Spritzdüse 30 zu erfassen und/oder auszuwerten, also insbesondere zu überwachen.

Vorteilhafterweise kann eine derartige Überwachung erfolgen, indem der jeweilige Reinigungsstrahl unmittelbar nach dem Austreten aus einer entsprechenden

Spritzdüse 30, also vor dem Eintreten in die jeweilige Behältermündung 2.1 überwacht, also erfasst und/oder ausgewertet, wird.

Gemäß einer Ausführungsvariante kann die Inspektionseinrichtung 40 zumindest eine Sensoreinheit 41 sowie vorzugsweise eine Auswerteeinheit AE aufweisen, die beispielsweise über eine Übertragungsleitung 42 miteinander in Wirkverbindung stehen können. Dabei kann die Sensoreinheit 41 zur Erfassung des zumindest einen von der Spritzdüse 30 erzeugten Reinigungsstrahls 31 ausgebildet sein sowie die Auswerteeinheit AE zur Auswertung des von der Sensoreinheit 41 erfassten

Reinigungsstrahls 31 .

Gemäß einer Ausführungsvariante kann für jeden erzeugten Reinigungsstrahl 31 einer jeden Spritzdüse 30 eine separate Sensoreinheit 41 zur Erfassung des jeweiligen Reinigungsstrahls 31 vorgesehen sein. Alternativ kann für jeden erzeugten Reinigungsstrahl 31 einer jeden Spritzdüse 30 eine einzige Sensoreinrichtung 41 zur Erfassung sämtlicher Reinigungsstrahlen 31 vorgesehenen sein.

Die Sensoreinheit 41 kann beispielsweise als optische und/oder kapazitive

Sensoreinheit ausgebildet sein. Auch kann die Sensoreinheit 41 als Kameraeinheit und/oder Infrarotsensoreinheit ausgebildet sein. Je nach Ausbildung der

Sensoreinheit 41 kann die Sensoreinheit 41 eine Sendeeinheit 41 .1 sowie eine Empfängereinheit 41 .2 umfassen. Die Empfängereinheit 41 .2 kann dabei im Fall einer optischen Sendeeinheit 41 .1 , beispielsweise eines Infrarotsenders, als

Reflektoreinheit ausbildet sein, die den gesendeten Lichtstrahl zurück an die

Sendeeinheit 41 .1 reflektiert.

Auch kann die Sensoreinheit 41 als Krafts- und/oder Drucksensor ausgebildet sein.

Insbesondere ist die Sensoreinheit 41 der Inspektionseinheit 40 derart in der

Spritzstation 9 angeordnet bzw. vorgesehen, dass das Austreten des jeweiligen Reinigungsstrahls 31 aus einer entsprechenden Spritzdüse 30 erfassbar ist, indem der jeweilige Reinigungsstrahl 31 vorzugsweise unmittelbar nach dem Austreten aus einer entsprechenden Spritzdüse 30, also insbesondere noch vor dem Eintreten in die zugehörige Behältermündung 2.1 eines entsprechenden Behälter 2 erfassbar ist.

Beispielsweise kann die Sensoreinheit 41 derart vorgesehen sein, dass deren Erfassungsbereich EB zwischen dem Austritt des Reinigungsstrahls 31 der wenigstens einen zu erfassenden Spritzdüse 30 und dem Eintritt dieses Reinigungsstrahls 31 über die Behältermündung 2.1 in den zugehörigen, zu reinigenden Behälter 2 ausgebildet ist. Insbesondere kann sich der

Erfassungsbereich EB der Sensoreinheit 41 lotrecht oder im Wesentlichen lotrecht zu dem wenigstens einen von der zu erfassenden Spritzdüse 30 erzeugten

Reinigungsstrahl 31 erstrecken.

Die Erfassung und/oder Auswertung des zumindest einen von der Spritzdüse 30 erzeugten Reinigungsstrahls 30 kann damit bei voller Auslastung, insbesondere jeweils vollständig beladenen Behälterkörben 15 mit zu reinigenden Behältern 2 erfolgen.

Alternativ oder zusätzlich kann die Inspektionseinrichtung 40 auch zumindest eine Sensoreinheit 45 aufweisen, die ebenfalls über eine Übertragungsleitung 42 mit der Auswerteeinheit AE in Wirkverbindung stehen kann. Dabei kann auch die

Sensoreinheit 45 zur Erfassung des zumindest einen von der Spritzdüse 30 erzeugten Reinigungsstrahls 31 ausgebildet sein sowie die Auswerteeinheit AE zur Auswertung des von der Sensoreinheit 45 erfassten Reinigungsstrahls 31 . Gemäß einer Ausführungsvariante kann für jeden erzeugten Reinigungsstrahl 31 einer jeden Spritzdüse 30 eine separate Sensoreinheit 45 zur Erfassung des jeweiligen

Reinigungsstrahls 31 vorgesehen sein.

Insbesondere können auch mehrere Sensoreinheiten 45 vorgesehen sein.

Vorzugsweise ist für jeden in einer Behälterreihe vorhandenen Behälterkorb 15 eine eigene, separate Sensoreinheit 45 vorgesehen. Die mehreren Sensoreinheiten 45 können untereinander über jeweils eine

Übertragungsleitung 42 untereinander sowie mit der Auswerteeinheit AE in

Wirkverbindung stehen. Alternativ kann für jeden erzeugten Reinigungsstrahl 31 einer jeden Spritzdüse 30 eine einzige Sensoreinrichtung 45 zur Erfassung sämtlicher Reinigungsstrahlen 31 vorgesehenen sein.

Die wenigstens eine Sensoreinheit 45 kann beispielsweise als Kraftsensor zur Erfassung des auftreffenden Impulses des von der zumindest einen Spritzdüse 30 erzeugten Reinigungsstrahls 31 ausgebildet sein. Auch kann die wenigstens Sensoreinheit 45 als Kameraeinheit und/oder Infrarotsensoreinheit und/oder kapazitive Sensoreinheit ausgebildet sein. Sind dabei mehrere Sensoreinheiten 45 vorgesehen, so können diese auch auf unterschiedliche Weise ausgebildet sein. Insbesondere weist dabei die wenigstens eine Sensoreinheit 45 einen

Erfassungsbereich EB auf, der parallel oder im Wesentlichen parallel sowie oberhalb des wenigstens einen von der zu erfassenden Spritzdüse 30 erzeugten

Reinigungsstrahls 31 ausgebildet ist.

Dabei kann vorgesehen sein, dass die zumindest eine Sensoreinheit 45 derart oberhalb des zu erfassenden Reinigungsstrahls 31 der zumindest einen Spitzdüse 30 angeordnet ist, dass dieser erzeugte Reinigungsstrahl 31 während der

Beaufschlagung in den Erfassungsbereich EB der zumindest einen Sensoreinheit 45 trifft.

Mehr im Detail kann die wenigstens ein Sensoreinheit 45 an einer Decke 3.1 des Gehäuses 3 der Reinigungsmaschine 1 vorgesehen, insbesondere angeordnet, sein. Die wenigstens eine Sensoreinheit 45 ist dabei derart oberhalb der wenigstens einen zu erfassenden Spritzdüse 30 angeordnet, dass deren Reinigungsstrahl 31 während der Beaufschlagung mit Reinigungsflüssigkeit auf die Sensoreinheit 45 und/oder deren Erfassungsbereich EB auftrifft und damit erfasst wird.

Die Erfassung und/oder Auswertung des zumindest einen von der Spritzdüse 30 erzeugten Reinigungsstrahls 30 kann erfolgen, indem in einem beförderten

Behälterkorb 15 eine entsprechende Behälterzelle 16 frei gelassen wird, also kein zu reinigender Behälter 2 aufgenommen ist, und die Erfassung und/oder Auswertung des Reinigungsstrahls 31 der Spritzdüse 30 erfolgt, wenn sich die freie Behälterzelle 16 oberhalb der zu überprüfenden Spritzdüse 30 befindet. Der Reinigungsstrahl 30 tritt sodann durch dich Öffnung 17 auf der der Spritzdüse 30 gegenüberliegenden Seite der zugehörigen Behälterzelle 16 aus und trifft auf die wenigstens eine

Sensoreinheit 45 bzw. in deren Erfassungsbereich EB.

Bevorzugt sind in der Reinigungsmaschine 1 in Transportrichtung A aufeinander folgend mehrere erfindungsgemäße Spritzstationen 9 der vorbeschriebenen Art vorgesehen, wobei diese Spritzstationen 9 dann auch für das Ausbringen von unterschiedlichen Spritz- oder Reinigungsflüssigkeiten ausgebildet sein können.

Dabei kann die Erfassung und/oder Auswertung mittels der Inspektionseinrichtung 40 bei, insbesondere vor, dem Produktionsstart der Reinigungsmaschine 1 durchgeführt werden. Für den Produktionsstart wird dabei die erste Behälterreihe in den an der Aufgabe 6 anstehenden Behälterkorb 15 eingeschoben, bzw. auf das

Transportsystem 5 befördert. Nachfolgend wird jeder weitere Behälterkorb 15 ebenfalls mit Behältern 2 befüllt. Vorteilhaft erfolgt dabei die Erfassung und/oder Auswertung des zumindest einen von der Spritzdüse 30 erzeugten Reinigungsstrahls einer Spritzstation 9 unmittelbar bevor der erste befüllte Behälterkorb 15 diese Spritzstation 9 erreicht. In analoger Art und Weise kann die Erfassung und/oder Auswertung auch bei Produktionsende erfolgen, also nachdem der letzte befüllte Behälterkorb 15 die letzte Spitzdüse 30 der letzten Spritzstation 9 in

Transportrichtung A gesehen passiert hat.

Dabei kann auch vorgesehen sein, dass die Erfassung und/oder Auswertung der zumindest eines zumindest einen von der wenigstens einen Spritzdüse 30 erzeugten Reinigungsstrahls während der laufenden Produktion erfolgt.

Insbesondere ist durch Verwendung der wenigstens einen erfindungsgemäßen Spritzstation 9 in einer Reinigungsmaschine 1 zu jedem Zeitpunkt während der Produktion ein Erfassung- und/oder Auswertungszyklus, also eine

Überwachungszyklus, auslösbar.

Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern kann innerhalb des Schutzbereichs der nachfolgenden Ansprüche beliebige variiert werden. Bezugszeichenliste

1 Reinigungsmaschine

2 Behälter

2.1 Behältermündung

3 Gehäuse

3.1 Decke

4 Innenraum

5 Transportsystem

6 Flascheneinlauf

7 Tauchbad

8 Tauchbad

9 Spritzstation 14 Flaschenabgabe

15 Behälterkorb

16 Behälterzelle

17 Öffnung

18...22 Umlenkung

30 Spritzdüse

31 Reinigungsstrahl

32 Verteilerrohr

33 Versorgungsleitung

34 Quelle

35 Pumpe

36 Stromregelventil

37 Steuereinrichtung 40 Inspektionseinrichtung

41 Sensoreinheit

41 .1 Sendeeinheit

41 .2 Empfängereinheit 42 Übertragungseinrichtung 45 Sensoreinheit

A Transportrichtung AE Auswerteeinheit

EB Erfassungsbereich

FA Behälterhochachse