| JP2011087972 | INNER FRAME FOR COSMETIC CONTAINER |
| JP54127141 | OPENING AND CLOSING DEVICE OF COVER BODY |
| JP2009000137 | AIR-TIGHT COSMETIC MATERIAL CONTAINER |
ÜNACAN, Erol Mehmet (Rahmer Str. 307, Dortmund, 44369, DE)
| Patentansprüche Federklemme zur Lagesicherung eines Kernkörpers in einer Hülse, mit einem mit dem Kernkörper in Eingriff bringbaren Kernabschnitt und einem mit der Hülse in Eingriff bringbaren Hülsenabschnitt, dadurch gekennzeichnet, dass der Kernabschnitt (2a - 2d) und der Hülsenabschnitt (3a - 3d) durch zwei im Abstand voneinander sowie koaxial zueinander angeordnete und eine radial ausgerichtete Öffnung (5a - sd, 8a - 8d) aufweisende ringförmige Drahtkörper gebildet sind, die über einen Bügel (4a - 4d) miteinander verbunden sind. Federklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (5a - sd, 8a - 8d) des Hülsenabschnitts (3a - 3d) und/oder Kernabschnitts (2a - 2d) eine geringere Weite aufweist als der Durchmesser des zugeordneten Hülsenabschnitts (3a - 3d) und/oder Kernabschnitts (2a - 2d). Federklemme nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (5a - sd, 8a - 8d) einen Öffnungswinkel von 900 - 1500 aufweisen. Federklemme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Bügel (4a - 4d) an jeweils eines die Weite der Öffnung (5a - sd, 8a - 8d) festlegendes erstes Ende des Drahtkörpers anschließt. Federklemme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Bügel (4a - 4d) in radialer Richtung zum Drahtkörper erstreckt. Federklemme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (4a - 4d) eine gebogene Form aufweist und/oder durch abgewinkelt zueinander verlaufende Abschnitte gebildet ist. Federklemme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein ringförmiger Drahtkörper, vorzugweise beide Drahtkörper an ihren freien, dem Bügel (4a - 4d) gegenüberliegenden zweiten Ende einen radial nach außen vorstehenden Betätigungsabschnitt (6) aufweisen. 8. Federklemme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Betätigungsabschnitt (6) an die die Öffnungsweite festlegenden freien Enden des Drahtkörpers anschließt. 9. Federklemme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsabschnitt (6) durch ein gebogenes, insbesondere in einer Ebene des Hülsenabschnitts (3a - 3d) und/oder Kernabschnitts (2a - 2d) gebogenes Drahtende (18) gebildet ist. 10. Federklemme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden (7) der Betätigungsabschnitte (6) in Richtung auf die Hülsenabschnitte (3a - 3d) und/oder Kernabschnitte (2a - 2d) und/oder aufeinander zu gebogen sind. 11. Federklemme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hülsen- und Kernabschnitt (2a - 2d, 3a - 3d), der Bügel (4a - 4d) und/oder die Betätigungsabschnitte (6) einstückig aus einem gebogenen Drahtkörper gebildet sind. 12. Federklemme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Drahtkörper aus Federstahl, insbesondere V4A, gebildet ist. 13· Federklemme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Drahtkörper zumindest im Bereich des Kernabschnitts (2a - 2d) und/oder Hülsenabschnitts (3a - 3d) eine polierte Oberfläche aufweist. 14· Federklemme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Drahtkörper zumindest abschnittsweise eine Beschichtung, insbesondere eine Gleitbeschichtung und/oder einen Farbauftrag aufweist. 15· Serie von mindestens einer ersten und einer zweiten Federklemme nach einem der Ansprüche 1 - 14, wobei der Durchmesser des Hülsenabschnitts und/oder Kernab- schnitts der ersten Federklemme sich von dem Durchmesser des Hülsenabschnitts und/oder Kernabschnitts der zweiten Federklemme unterscheidet, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und die zweite Federklemme (la - ld) voneinander abweichende Formen der Bügel (4a - 4d) aufweisen. |
Die Erfindung betrifft eine Federklemme zur Lagesicherung eines Kernkörpers in einer Hül- se, mit einem mit dem Kernkörper in Eingriff bringbaren Kernabschnitt und einem mit der Hülse in Eingriff bringbaren Hülsenabschnitt.
Federklemmen der gattungsgemäßen Art werden in vielfältigen Ausgestaltungen zur Sicherung von Verbindungen von Laborglasgeräten, bspw. zur Sicherung von Glasstopfen in Glasstandflaschen oder Verbindungsabschnitte von Glasleitungen aneinander, verwendet. Die zu verbindenden Laborglasgeräte weisen dabei im Verbindungsbereich einerseits einen Kernkörper und eine Hülse auf, wobei der Kernkörper üblicherweise eine zylindrische, kegelförmige oder kugelförmige Gestalt aufweist, welcher in einer entsprechend ausgebildeten Hülse eines Laborglasgerätes, bspw. der Öffnung einer Glasstandflasche, aufgenommen werden kann. Ein typischer Anwendungsbereich gattungsgemäßer Federklemmen - die auch als Schliffsicherungen bezeichnet werden - ist deren vorgenannte Verwendung zur Sicherung von Glasstopfen in entsprechenden Glasbehältern sowie zur Sicherung von Verbindungen von Glasleitungen im Laboreinsatz, wobei diese zur Verbindung aneinander mit einem Kernkörper sowie einer korrespondierend ausgebildeten Hülse ausgestattet sind, die die Anordnung des Kernkörpers in der Hülse erlaubt. In der Regel liegen die ineinander gesteckten Enden dabei mit angeschliffenen konischen, kegelförmigen oder kugelförmigen Flächen aneinander an und bilden somit eine weitestgehend dichte Verbindung.
Um eine Festlegung von Hülse und Kernkörper unter Verwendung einer Federklemme zu ermöglichen, weist die Hülse an ihrem Ende einen radial umlaufenden Flansch auf, während der in die Hülse eingesetzte Kernkörper eine Ringschulter aufweist. Zur Lagesicherung des Kernkörpers in der Hülse mittels der Federklemme greift diese an der Ringschulter und dem Flansch an. Der sich ergebende Formschluss verhindert insbesondere ein Trennen der beiden Glaskörper in deren axialer Richtung.
Aufgrund des Einsatzbereichs der Federklemmen an Glaskörpern ist es erforderlich, dass die Federklemmen derart ausgebildet sind, dass sie ein Anbringen sowie Entfernen von den Glaskörpern oder Glasapparaturen ohne deren Beschädigung ermöglichen. Im montierten Zustand muss die Federklemme dabei eine sichere Verbindung der ineinander gesteckten Enden der Glaskörper, insbesondere in axialer, bevorzugt aber auch in radialer Richtung, gewährleisten. Zudem ist es erforderlich, dass die Federklemmen einen nur geringen Bauraum beanspruchen, um, insbesondere im Falle der Notwendigkeit der Anordnung von bspw. Stativklemmen im Bereich der Hülse, zu gewährleisten, dass diese aufgrund des Raumbedarfs der Federklemme nicht über den Hülsenabschnitt vorstehen, wodurch die Gefahr bestehen würde, dass der Glaskörper durch die Stativklemme beschädigt wird.
Bekannte Federklemmen bzw. Schliffsicherung der eingangs genannten Art weisen den Nachteil auf, dass diese zum einen einen sehr großen Bauraum beanspruchen und zum an- deren eine nur ungenügende Sicherung des Kernkörpers in der Hülse gewährleisten. Darüber hinaus weisen die bekannten Federklemmen eine nur schlechte Handhabbarkeit auf, wodurch es oftmals zu Beschädigungen der Glaskörper bei der Montage oder Demontage kommt. Die Verwendung von Federklemmen aus Kunststoff hat sich als besonders nachteilig erwiesen, da diese nur bedingt temperaturbeständig sind und mit der Zeit verspröden und brechen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Federklemme der eingangs genannten Art bereitzustellen, welche sich besonders kostengünstig herstellen lässt, einen nur geringen Bauraum beansprucht sowie eine zuverlässige Sicherung eines Kernkörpers in einer Hülse gewährleistet.
Die Erfindung löst die Aufgabe durch eine Federklemme mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
Kennzeichnend für die erfindungsgemäße Federklemme ist, dass der Kernabschnitt und der Hülsenabschnitt durch zwei im Abstand voneinander sowie koaxial zueinander angeordnete und eine radial ausgerichtete Öffnung aufweisende ringförmige Drahtkörper gebildet sind, die über einen Bügel miteinander verbunden sind. Der Hülsenabschnitt der Federklemme greift im montierten Zustand, d. h. zur Sicherung eines in einer Hülse angeordneten Kernkörpers an einem an dem Hülsenende umlaufenden Flansch an. Gleichzeitig liegt der Kernabschnitt an einer Ringschulter des Kernkörpers an, so dass die Federklemme in axialer Richtung formschlüssig mit dem Kernkörper und der Hülse verbunden ist. Aufgrund der Verbindung von Hülsenabschnitt und Kernabschnitt über den Bügel wird somit die Position des Kernkörpers in der Hülse sowohl in axialer als auch in radialer Richtung zuverlässig gewährleistet, wobei insbesondere eine Lagesicherung in axialer Richtung durch die Federklemme bewirkt werden kann.
Zur Anordnung der Federklemme an dem Kernkörper und der Hülse wird diese dabei im Bereich des umlaufenden Flansches mit den Öffnungen über den Kernkörper und die Hülse geschoben. Dabei können sich die Öffnungen elastisch aufweiten und im montierten Zustand, hervorgerufen durch die elastische Verformung, federvorgespannt an der Hülse bzw. dem Kernkörper anliegen. Hierdurch wird eine sichere Anordnung der Federklemme an dem Kernkörper und der Hülse gewährleistet, die wiederum eine zuverlässige Lagesicherung der Glaskörper aneinander bewirkt.
Die Verwendung von Drahtkörpern zur Bildung des Hülsenabschnitts und des Kernab- Schnitts zeichnet sich dabei dadurch aus, dass sich diese in besonders einfacher Weise derart ausgestalten lassen, dass sie eine für die Anordnung an dem Kernkörper und der Hülse vorzugsweise vorgesehene Elastizität aufweisen. Darüber hinaus ermöglicht die Verwendung des Drahtkörpers die kostengünstige Herstellung der Federklemme mit einem nur geringen Bauraum.
Der den Hülsenabschnitt und Kernabschnitt verbindende Bügel beabstandet die Abschnitte dabei derart in axialer Richtung, dass die Federklemme zuverlässig in Verbindung mit den üblicherweise zum Einsatz kommenden Normflanschen verwendet werden kann. Darüber hinaus ermöglicht die Verwendung des Bügels jedoch auch die Verwendung der Feder- klemme an solchen Glasapparaturen, bei denen die Flansche eine von den üblichen Abmessungen abweichende Höhe aufweisen, nachdem der Bügel den Hülsenabschnitt und den Kernabschnitt zueinander in axialer Richtung elastisch verstellbar verbindet. Darüberhinaus ermöglicht der Drahtkörper die Verwendung der Federklemme auch bei hohen Temperaturen sowie in der Umgebung von aggressiven Medien, nachdem der Drahtkörper eine hohe Widerstandsfähigkeit aufweist.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Federklemme besteht darin, dass aufgrund der in axialer Richtung bestehenden Elastizität von Hülsenabschnitt und Kernabschnitt zuein- ander, welche in einfacher Weise bspw. über die Materialwahl, Dimensionierung oder Gestalt des Bügels eingestellt werden kann, die Federklemme eine Überdrucksicherung bildet. Im Falle eines entstehenden Überdrucks im Inneren der Glasapparatur besteht für den Kernkörper die Möglichkeit, entgegen der durch die Federklemme aufgebrachten Federkraft in axialer Richtung auszuweichen, d. h. aus der Hülse hinauszubewegen, um über die sich dadurch bildende Öffnung den Überdruck abzubauen. Hierdurch wird einem Bersten einer Glasapparatur auch im Falle einer Verwendung einer Federklemme zur Sicherung des Kernkörpers in einer Hülse besonders zuverlässig vorgebeugt. Aufgrund ihrer kompakten Ausgestaltung lässt sich die Federklemme in vielfältiger Weise verwenden. So lässt sich die Federklemme insbesondere zur Sicherung von Kegelschliffverbindungen und Kugelschliffverbindungen, wie sie bei Standflaschen oder zusammengesetzten Glasleitungen zum Einsatz kommen, verwenden. Auch lässt sich die erfindungsgemäße Federklemme zur Sicherung von Kegelhähnen einsetzen, welche derzeit üblicherweise nur mit umständlichen und nur unzureichend einstellbaren Gewindelösungen in ihrer Lage festgelegt werden können. Des Weiteren lassen sich die erfindungsgemäßen Federklemmen auch zur Sicherung sogenannter Vakuumkegelhähne einsetzen.
Eine sichere Positionierung der erfindungsgemäßen Federklemme kann bereits dadurch erreicht werden, dass diese aufgrund einer durch eine im montierten Zustand elastische Aufbiegung der Öffnungen vorgespannt an dem Kernkörper und der Hülse anliegt. Die Vorspannung gewährleistet, dass der Hülsenabschnitt und der Kernabschnitt den Kernkörper sowohl in axialer sowie in radialer Richtung an der Hülse sichern. Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist die Öffnung des Hülsenabschnitts und/oder Kernabschnitts jedoch eine geringere Weite auf, als der Durchmesser des zugeordneten Hülsenabschnitts und/oder Kernabschnitts. Demgemäß wird die Federklemme zur Montage mittels der Öffnung über die Glaskörper geschoben, wobei dieser sich elastisch aufbiegt und - in Aufschieberichtung betrachtet - um den Glaskörper einschnappt. Diese Ausgestaltung der Erfindung, bei der das Federelement sowohl mit als auch ohne Vorspan- nung an den Glaskörpern anliegen kann, zeichnet sich durch eine besonders hohe Lagesicherung der Federklemme an dem Kernkörper und der Hülse aus. Ein unbeabsichtigtes Lösen der Federklemme von Kernkörper und Hülse wird wirksam vermieden, da es hierzu erforderlich wäre, die Federklemme elastisch aufzubiegen, um die Weite der Öffnung derart zu erweitern, dass sich die Federklemme von Kernkörper und Hülse lösen lässt. Grundsätzlich wird die sichere Anordnung der Federklemme bereits durch eine entsprechende Ausbildung nur eines von Hülsenabschnitt und Kernabschnitt erreicht. Besonders vorteilhafterweise sind jedoch sowohl der Hülsenabschnitt als auch der Kernabschnitt mit einer Öffnung ausgebildet, deren Weite geringer ist als der Durchmesser von Hülsenabschnitt und Kernabschnitt. Im Falle der Anordnung der Federklemme an einem Glaskörper, dessen Durchmesser im Wesentlichen an den von Hülsenabschnitt und Kernabschnitt angepasst ist und darüber hinaus einen größeren Durchmesser als die Weite der Öffnung aufweist, kann somit eine besonders zuverlässige Sicherung erreicht werden, da die Federklemme den Glaskörper in einem Bereich von mehr als i8o° umgreift.
In welchem Maße die Federklemme den Kernkörper oder die Hülse umgreift ist grundsätzlich frei wählbar. Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weisen die Öffnungen jedoch einen Öffnungswinkel von 90 0 bis 150 0 auf, d. h. der Kernabschnitt und/oder Hülsenabschnitt umgreifen den Glaskörper in einem Bereich von 210 0 - 270 0 . Ein entsprechender Öffnungswinkel der Öffnungen ermöglicht zum einen eine komfortable Anbringung der Federklemme an Hülsenabschnitt und Kernabschnitt und gewährleistet überdies eine besonders sichere Positionierung des Kernkörpers in der Hülse. Ein Öffnungswinkel gemäß dieser Weiterbildung der Erfindung lässt überdies die Herstellung einer Feder- klemme aus einem Drahtkörper zu, der auch in diesem Bereich eine elastische Aufbiegung zur Montage der Federklemme ermöglicht.
Der Bügel kann grundsätzlich an beliebiger Stelle mit dem Hülsenabschnitt und dem Kernabschnitt verbunden sein. Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung schließt sich der Bügel jedoch an jeweils eines die Weite der Öffnung festlegende Ende der Drahtkörper an. Eine entsprechende Anordnung des Bügels lässt sich in besonders einfacher und kostengünstiger Weise realisieren. Zudem gewährleistet die Anordnung des Bügels an dieser Stelle aufgrund der sich hieraus ergebenden hohen Elastizität in axialer Richtung eine gute Anpassbarkeit im Falle der Verwendung solcher Hülsen mit einer von den üblichen Maßen abweichenden Flanschhöhe, so dass die Einsetzbarkeit der Federklemme gemäß dieser Weiterbildung der Erfindung in besonderer Weise gesteigert werden kann. Besonders vorteilhafterweise erstreckt sich der Bügel dabei in radialer Richtung zum Drahtkörper bzw. zu dem Hülsenabschnitt und dem Kernabschnitt, so dass der Bügel neben der elastischen Verbindung von Hülsenabschnitt und Kernabschnitt dazu genutzt werden kann, um die Federklemme an Kernkörper und Hülse zu montieren. Der Bügel bildet dabei eine Angriffsfläche zur manuellen Montage der Federklemme an den Glasgeräten bzw. Glaskörpern. Darüber hinaus kann über die Länge der radialen Ausrichtung in besonders einfacher Weise die axiale Elastizität von Hülsenabschnitt und Kernabschnitt zueinander festgelegt werden.
Die Form des Bügels ist grundsätzlich frei wählbar, wobei auch über diese die federnden Eigenschaften der Federklemme in axialer Richtung festgelegt werden können. Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist der Bügel jedoch eine gebogene Form auf und/oder ist durch abgewinkelt zueinander verlaufende Abschnitte gebildet. Die Möglichkeit, den Bügel in unterschiedlichen Formen auszugestalten, erlaubt es, Federklemmen mit unterschiedlichen Durchmessern für unterschiedliche Glasapparaturen über die Form des Bügels zu kennzeichnen. Dem Anwender wird somit die Auswahl der Federklemmen wesentlich erleichtert, nachdem er entsprechend der durch die Bügel gegebenen Kodierung in einfacher und zuverlässiger Weise ohne umständliches Ausprobieren die jeweils erforderliche Federklemme auswählen kann.
Grundsätzlich lässt sich die erfindungsgemäße Federklemme bereits in ihrer einfachsten Ausgestaltung zuverlässig an einem Kernkörper und einer Hülse anordnen. Nach einer be- sonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist jedoch mindestens ein ringförmiger Drahtkörper, vorzugsweise beide Drahtkörper an ihren freien, dem Bügel gegenüberliegenden zweiten Ende einen radial nach außen vorstehenden Betätigungsabschnitt auf. Die Ausbildung eines Betätigungsabschnitts, der gemäß dieser Weiterbildung der Erfindung an dem dem Bügel gegenüberliegenden Ende der Federklemme angeordnet ist, erleichtert in ergänzender Weise die Montage und Demontage der Federklemme, insbesondere im Rahmen einer Ein-Hand-Betätigung an Kernkörper und Hülse. Die Federklemme lässt sich zudem besonders gleichmäßig aufschieben, so dass punktuelle Belastungen der Glaskörper, welche unter Umständen zu einer Beschädigung führen könnten, in besonders wirksamer Weise verhindert werden können. Auch erlaubt die Verwendung eines zusätzlichen Betäti- gungsabschnittes die Ausbildung der Federklemme mit besonders kleinen Öffnungswinkeln der Öffnung, da sich die Federklemme aufgrund der Möglichkeit der Aufschiebung über den Bügel sowie über den Betätigungsabschnitt besonders zuverlässig aufschieben lässt. Der Betätigungsabschnitt ist dabei derart ausgestaltet, dass er zum manuellen Aufschieben eine gute Angriffsfläche bietet.
Wie auch der Bügel, so können auch die Betätigungsabschnitte an beliebiger Stelle an dem Drahtkörper angeordnet sein. Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfin- dung schließen sich die Betätigungsabschnitte jedoch an die die Öffnungsweite festlegenden freien Enden des Drahtkörpers an. Insofern kann, insbesondere bei einer Demontage, über die Betätigungsabschnitte eine zusätzliche Kraft aufgebracht werden, welche eine Aulbiegung der Federklemme erleichtert, so dass einer Beschädigung der Glaskörper vorgebeugt wird.
Die Ausgestaltung der Betätigungsabschnitte kann grundsätzlich in beliebiger Weise erfolgen, sofern gewährleistet ist, dass diese eine ausreichende Angriffsfläche zur manuellen Verlagerung der Federklemme bieten. Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Betätigungsabschnitt jedoch durch ein gebogenes, insbesondere in einer Ebene des Hülsenabschnitts und/oder Kernabschnitts gebogenes Drahtende gebildet. Eine entsprechende Ausgestaltung des Betätigungsabschnitts lässt sich in besonders einfacher sowie kostengünstiger Weise herstellen und gewährleistet überdies, dass die Federklemme einen nur geringen Bauraum beansprucht. Die Biegung der Betätigungsabschnitte kann dabei in beliebiger Weise erfolgen, wobei diese vorteilhafterweise die Form einer Öse auf- weisen, wodurch die freien, möglicherweise scharfkantigen Drahtenden in einem Bereich angeordnet sind, in dem diese im Falle einer Betätigung keine Gefährdung darstellen.
Besonders vorteilhafterweise sind die freien Enden der Betätigungsabschnitte dabei in Richtung auf die Hülsenabschnitte und/oder Kernabschnitte und/oder aufeinander zugebogen. Somit wird besonders zuverlässig gewährleistet, dass insbesondere im Falle der Verwendung von Sicherheitskleidung diese nicht bei einer Betätigung der Federklemme beschädigt wird, wodurch sich Einschränkungen in dem durch die Sicherheitskleidung hervorgerufenen Personenschutz ergeben. Die erfindungsgemäße Federklemme lässt sich, wie bereits eingangs dargestellt, in beliebiger Weise herstellen. So können bspw. der Hülsen- und Kernabschnitt aus unterschiedlichen Materialien gebildet sein und durch einen ebenfalls aus einem abweichenden Material hergestellten Bügel verbunden sein. Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind jedoch der Hülsen- und Kernabschnitt, der Bügel und/oder die Betätigungsabschnitte einstückig aus einem gebogenen Drahtkörper gebildet. Eine derartige Federklemme lässt sich besonders einfach und kostengünstig durch automatisierbare Biegeprozesse herstellen. Eine entsprechend ausgebildete Federklemme weist somit bei einer hohen Funktionssicherheit nur geringe Herstellungskosten auf. Auch lässt sich, im Falle der Verwendung unterschiedlicher Bügelformen, dies besonders einfach durch geringfügige Änderungen im Biegeprozess realisieren. Die Einstückigkeit gewährleistet darüber hinaus eine hohe Zuverlässigkeit der Federklemme, da auf möglicherweise schwachstellenbildende Verbindungsbereiche verzichtet werden kann.
Als Material für die Federklemme lassen sich grundsätzlich alle Drahtmaterialien verwenden, welche eine geeignete Elastizität zur Montage und Demontage der Federklemme aufweisen. Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Drahtkörper jedoch aus Federstahl, insbesondere V4A gebildet. Ein entsprechender Drahtkörper zeichnet sich durch seine hohe Elastizität und Widerstandsfähigkeit auch im Einsatzbereich mit aggressiven Medien aus. Zudem lässt sich ein aus diesen Materialien hergestellter Körper besonders einfach und kostengünstig herstellen.
Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist der Drahtkörper zu- mindest im Bereich des Kernabschnitts und/oder Hülsenabschnitts eine polierte Oberfläche auf. Eine entsprechende Ausgestaltung des Drahtkörpers verhindert in ergänzender Weise eine Beschädigung der zu verbindenden Glaskörper bei der Montage. Punktuelle Belastungen, welche sich aus eventuellen Unebenheiten ergeben können, werden besonders wirksam ausgeschlossen. Die polierte Oberfläche gewährleistet eine besonders einfache Montage, da die Federklemme besonders leicht über die Glaskörper gleitet.
Alternativ oder zusätzlich zur Ausbildung der Federklemme mit polierten Oberflächen gemäß der vorgenannten Weiterbildung der Erfindung kann der Drahtkörper nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung zumindest abschnittsweise eine Beschichtung, insbeson- dere eine Gleitbeschichtung und/oder einen Farbauftrag aufweisen. Eine Beschichtung kann vielfältige Aufgaben erfüllen. Insbesondere kann dadurch die Widerstandsfähigkeit der Federklemme gegenüber aggressiven Medien erhöht sowie eine einfache Montage im Falle der Verwendung einer Gleitbeschichtung erreicht werden. Über die Verwendung eines Farbauf- trags kann überdies eine Kodierung der Federklemme vorgenommen werden, wobei unterschiedlichen Durchmessern unterschiedliche Farben zugeordnet werden können.
Der Erfindung lag ferner das Problem zugrunde, eine Serie von mehreren Federklemmen, mindestens einer ersten und einer zweiten Federklemme bereitzustellen, wobei der Durchmesser des Hülsenabschnitts und/oder des Kernabschnitts der ersten Federklemme von dem Durchmesser des Hülsenabschnitts der zweiten Federklemme abweicht und die Federklemmen in einfacher Weise voneinander unterscheidbar sind.
Die Erfindung löst die Aufgabe durch eine Serie von mindestens zwei Federklemmen mit den Merkmalen des Anspruchs 15.
Kennzeichnend für die erfindungsgemäße Serie ist, dass die mindestens erste und zweite Federklemme voneinander abweichende Formen der Bügel aufweisen. Über die Bügelform lässt sich somit eine Kodierung erreichen, wobei jeder Bügelform ein unterschiedlicher Durchmesser von Hülsenabschnitt und Kernabschnitt der Federklemmen zugeordnet ist. Insofern kann der Benutzer in einfacher Weise anhand der Form des Bügels die zu verwendende Federklemme identifizieren. Ein zeitintensives und mühseliges Ausprobieren der Federklemmen kann somit entfallen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend mit Bezug auf die Zeichnungen erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform einer Federklemme für Standflaschen;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform einer Federklemme für Kegelhähne;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer dritten Ausführungsform einer Federklemme für Kegelschliffe;
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht einer vierten Ausführungsform einer Federklemme für Kugelschliffe;
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht der Federklemme von Fig. 1 im montierten Zustand an einer Standflasche; Fig. 6 eine perspektivische Ansicht der Federklemme von Fig.2 im montierten Zustand an einem Kegelhahn;
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht der Federklemme von Fig.3 im montierten Zustand an einem Kegelschliff und
Fig. 8 eine perspektivische Darstellung der Federklemme von Fig. 4 im montierten Zustand an einer Kugelschliffverbindung.
In den Figuren 1 - 4 sind unterschiedliche Ausführungsformen einer Federklemme la - ld, jeweils zur Verwendung in den in Figuren 5 - 8 dargestellten Anwendungsbeispielen wie- dergegeben.
Die in Fig. 1 dargestellte Federklemme ist einstückig aus einem Drahtkörper durch Biegung hergestellt. Die Federklemme la weist einen Kernabschnitt 2a sowie einen Hülsenabschnitt 3a auf, welche - bezogen auf die Einbaulage - axial im Abstand voneinander sowie koaxial zueinander angeordnet sind, wobei der Kernabschnitt 2a einen geringeren Durchmesser als der Hülsenabschnitt 3a aufweist. Darüber hinaus weisen der Kernabschnitt 2a und der Hülsenabschnitt 3a jeweils eine Öffnung 5a, 8a auf, deren Weite durch die Enden des Hülsenabschnitts 3a, bzw. Kernabschnitts 2a bestimmt wird. Die den Hülsenabschnitt 3a und den Kernabschnitt 2a bildenden Drahtkörper erstrecken sich dabei ringförmig über einen Win- kelbereich von ca. 215 0 , so dass der Öffnungswinkel der Öffnungen 5a, 8a ca. 145 0 beträgt.
An ein erstes Ende des Kernabschnitts 2a und Hülsenabschnitts 3a schließt sich ein Bügel 4a an, der den Kernabschnitt 2a mit dem Hülsenabschnitt 4a verbindet sowie diese in axialer Richtung beabstandet. Der Bügel 4a weist zwei sich im Wesentlichen in radialer Richtung erstreckende, leicht abgewinkelt verlaufende Stege 9a auf, die durch einen sich in axialer Richtung erstreckendes Verbindungsstück 10 a miteinander verbunden sind, so dass der Bügel 4a eine steigbügelartige Form aufweist.
Der Kernabschnitt 2a und der Hülsenabschnitt 3a sind an ihren dem Bügel 4a gegenüberlie- genden, die Weite der Öffnungen 5a, 8a bestimmenden zweiten Enden mit einem Betätigungsabschnitt 6 versehen, welcher aus sich an die zweiten Enden von Hülsenabschnitt 3a und Kernabschnitt 2a anschließende, jedoch nicht verbundene Drahtabschnitte 18 gebildet ist, die im Wesentlichen in der Ebene von Kernabschnitt 2a und Hülsenabschnitt 3a gebo- - Il gen sind, so dass die freien Enden 7 der Drahtabschnitte 18 in Richtung auf den Kernabschnitt 2a bzw. den Hülsenabschnitt 3a weisen.
Die in den Figuren 2 - 4 dargestellten Federklemmen lb, ic und ld unterscheiden sich von der in Fig. 1 dargestellten Federklemme la zum einen durch die dem jeweiligen Einsatzbereich entsprechenden Öffnungsweiten 5b, 5c, sd, 8b, 8c, 8d sowie insbesondere durch die Ausgestaltung der Bügel 4b, 4c, 4d. Bei dem in Fig. 2 zur Verwendung in Verbindung mit Kegelhähnen vorgesehenen Federklemme lb wird der Bügel 4b durch zwei sich im Wesentlichen radial an Kernabschnitt 2b und Hülsenabschnitt 3b anschließende Stege 9b gebildet, die durch ein gebogenes Verbindungsstück 10b miteinander verbunden sind. Die in Fig. 3 dargestellte, zur Verwendung zur Sicherung von Kegelschliffen dargestellte Federklemme ic weist neben abweichenden Öffnungen 5c, 8c des Kernabschnitts 2c und Hülsenabschnitts 3c einen Bügel 4c auf, welcher durch zwei sich radial und im Wesentlichen parallel zueinander erstreckende Stege 9c gebildet ist, welche über ein im Wesentlichen gradliniges Verbin- dungsstück 10c miteinander verbunden sind.
Die in Fig. 4 zur Verwendung zur Sicherung von Kugelschliffverbindungen dargestellte Federklemme ld weist ebenso eine abweichende Öffnungsweite sd, 8d des Kernabschnitts 2d sowie Hülsenabschnitts 3d auf und unterscheidet sich zudem ebenfalls durch die Form des Bügels 4d, wobei an sich im Wesentlichen radial zum Kern- und Hülsenabschnitt 2d, 3d erstreckende Stege 9d ein abgewinkeltes Verbindungsstück lod anschließt.
Die in Fig. 1 dargestellte Federklemme la dient zur Sicherung von Glasstopfen 15 in Standflaschen 16 und wird, wie in Fig. 5 dargestellt, zur Montage auf die verschlossene Standfla- sehe 16 aufgeschoben. Die Federklemme la ist dabei derart über die Hülse 11a der Standflasche 16 und den Kernkörper 14a des Glasstopfens 15 aufgeschoben, dass ein am Ende der Hülse 11a angeordneter Flansch 12a zwischen dem Hülsenabschnitt 3a und dem Kernabschnitt 2a verläuft. Die Federklemme la kann über eine Ein-Hand-Bedienung durch die am Bügel 4a bestehende Angriffsfläche sowie die durch die Drahtabschnitte 18 gebildeten Betä- tigungselemente 6 auf die Standflasche 16 aufgeschoben sowie von dieser entfernt werden. Im montierten Zustand sichert die Federklemme la die Position des Glasstopfens 15 an der Glasflasche 16, insbesondere in axialer Richtung, wobei der Hülsenabschnitt 3a an dem Flansch 12a und der Kernabschnitt 2a an einer Ringschulter des Kernkörpers 14a anliegt. Aufgrund der gegebenen Elastizität in axialer Richtung kann im Falle eines Überdrucks in der Standflasche 16 eine Druckentlastung erfolgen, bei der sich der Glasstopfen 15 anhebt und ein Überdruck entweichen kann. Anschließend verbringt die Federklemme la den Glasstopfen 15 wieder in seine abdichtende Position.
In Fig. 6 ist eine Verwendung der Federklemme lb zur Sicherung eines Kükens 19 eines Kegelhahns 20 in einer Kegelhahnhülse 17 dargestellt. Die Verwendung der Federklemme lb macht es möglich, auf alternative Befestigungselemente, wie eine auf ein Gewinde 21 aufschraubbare Sicherungsmutter zur Sicherung des Kükens 19 in der Kegelhahnhülse 17 zu verzichten. Die Anordnung der Federklemme lb folgt analog zur Anordnung der Federklemme la an der Standflasche 16 durch Aufschieben auf den Kegelhahn 20, wobei dann der Hülsenabschnitt 3b an einem Flansch 12b der Kegelhahnhülse 17 und der Kernabschnitt 2b an einer Ringschulter des Kernkörpers 14b des Kükens 19 anliegt. In Verbindung mit dem Kegelhahn 20 zeichnet sich die Federklemme lb dadurch aus, dass sie das Küken 19 derart in der Kegelhahnhülse 17 fixiert, dass eine Verdrehung nach wie vor möglich ist, gleichzeitig aber eine ausreichende Dichtigkeit gewährleistet wird.
Bei der in Fig. 7 dargestellten Kegelschliffverbindung, wobei eine Hülse 11c zur Aufnahme eines Kernkörpers 14c ausgebildet ist, wird die Federklemme IC ebenfalls in der in Fig.5 und 6 dargestellten Weise aufgeschoben, wobei dann der Kernabschnitt 2c an der Ringschulter des Kernkörpers 14c und der Hülsenabschnitt 3c an dem Flansch 12c der Hülse 11c anliegt. Der geringe Bauraum der Federklemme ic macht es möglicht, die in Fig. 7 dargestellte Verbindung der Glasapparaturen 13a bspw. mit einer hier nicht dargestellten Stativklemme zu positionieren, nachdem die Federklemme ic einen ausreichend breiten Bereich der Hülse 11c freilässt, an welcher die Stativklemme angeordnet werden kann, ohne dass diese außerhalb des geschliffenen Bereichs zur Anlage kommt.
In dem in Fig. 8 dargestellten Anwendungsbeispiel der in Fig. 4 dargestellten Federklemme ld dient diese zur Lagesicherung zweier Glaskörper 13b, welche über eine gelenkige Kugel- Schliffverbindung miteinander verbunden sind. Der Hülsenabschnitt 3d der Federklemme ld liegt dabei unterhalb eines die Hülse nd bildenden kugelförmigen Schliffbereichs an, wohingegen der Kernabschnitt 2d an einer Ringschulter des entsprechend kugelförmig ausgebildeten Kernkörpers i4d angreift. Die Federklemme ld sichert zuverlässig die bestehende Verbindung und erlaubt darüber hinaus eine gelenkige Verstellung der Glaskörper 13b zueinander über die Kugelschliffverbindung.
Die lediglich über die Bügel 4a - 4d bestehende Verbindung von Kernabschnitt 2a - 2d und Hülsenabschnitt 3a - 3d gewährleistet eine elastische Verlagerung des Hülsenabschnitts 2a - 2d gegenüber dem Kernabschnitt 3a - 3d, so dass eine vielseitige Verwendbarkeit der Federklemmen auch im Falle von der Norm abweichender Flanschbreiten gegeben ist. Gleichzeitig gewährleistet diese Elastizität den Abbau von Überdrücken im Inneren der Glasapparaturen, wobei die gesicherten Verbindungen entgegen der Vorspannung durch die Federklemmen la- ld kurzzeitig auffedern.
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