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Patent Searching and Data


Title:
SPRING DEFLECTION ADJUSTMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2007/098896
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a pneumatic spring device (1) for limiting the impact response of a vehicle wheel, with at least one piston-cylinder arrangement (2) which has a piston (3) mounted in an axially displaceable manner in an internal cavity (5) of the cylinder (4), wherein the cylinder (4) is closed at its end regions which face away from each other by means of end walls (6) which are arranged at a fixed distance from one another, wherein the piston (3) is connected to a piston rod (7) which passes through the end walls (6) and is guided in a sealing manner in the latter, wherein working spaces (8, 8') which are delimited from each other on both sides of the piston (3) by the piston (3) are formed as piston space (8) and piston rod space (8'), which are filled with a compressible medium, and wherein the working spaces (8, 8') can be connected to each other by a connecting device (10). So that a user can change his relative position with respect to the vehicle in a simple manner without the assistance of additional tools and, if appropriate, without having to leave his basic driving position, it is proposed to configure the spring device in such a manner that the connection of the working spaces (8, 8') can be controlled by an external actuating element (20), and that the connecting device (10) automatically separates the working spaces (8, 8') after displacement of the piston (3) by at least one predetermined spring deflection.

Inventors:
LÜDE, Dirk (Bräuchlepark 15, Metzingen, 72555, DE)
BEIER, Jürgen (Fünf-Bäume-Weg 116/2, Ulm, 89081, DE)
Application Number:
EP2007/001601
Publication Date:
September 07, 2007
Filing Date:
February 23, 2007
Export Citation:
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Assignee:
GUSTAV MAGENWIRTH GMBH & CO. KG (Stuttgarter Strasse 48, Bad Urach, 72574, DE)
LÜDE, Dirk (Bräuchlepark 15, Metzingen, 72555, DE)
BEIER, Jürgen (Fünf-Bäume-Weg 116/2, Ulm, 89081, DE)
International Classes:
B62K25/08; B62K21/08; B62K21/20; F16F9/02; F16F9/04; F16F9/56
Foreign References:
DE19956321A12001-05-31
DE10252711A12004-05-27
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
MAUCHER, Wolfgang et al. (Urachstrasse 23, Freiburg i. Br., 79102, DE)
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Claims:

Ansprüche

1. Feder- und/oder Dämpfervorrichtung (1) insbesondere für Zweiräder, mit wenigstens einer Kolben-Zylinder-Anordnung

(2), wobei durch den Kolben (3) voneinander abgegrenzte Arbeitsräume (8, 8') als Kolbenraum (8) und Kolbenstangenraum (8') gebildet sind, welche mit einem Feder- oder Dämpfungsmedium gefüllt sind, wobei der Kolben (3) mit ei- ner Kolbenstange (7) verbunden ist, die eine Stirnwandung (6) des Kolbenstangenraums (8') dichtend durchsetzt, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verbindung der Arbeitsräume (8, 8') durch ein äußeres Betätigungselement (20) steuerbar ist und dass eine Verbindungseinrichtung (10) zum automatischen Trennen der Arbeitsräume (8, 8') nach Verschiebung des Kolbens (3) um einen vorbestimmten Federweg vorgesehen ist .

2. Federvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenstange (7) mit einer Innenhöhlung (9) versehen ist, welche mit dem Kolbenstangenraum (8') über eine m der Seitenwand der Kolbenstange (7) angeordnete Durchtrittsöffnung (11) verbunden ist.

3. Federvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung (10) ein festes, m dem Kolbenraum (8) mit dem einen Endbereich des Zylinders verbundenes Ende (12) und ein freies, m den Kolbenstangenraum (8') eingreifendes Ende ( 13) aufweist .

4. Federvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Innenhöhlung (9) der Kolbenstange (7) ein Begrenzungsrohr (17) angeordnet ist, m dessen stirnseitige

öffnung (18) das freie Ende (13) der Verbindungseinrichtung (10) dichtend eingreift.

5. Federvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung (10) als zur Längsachse des Zylinders (4) paralleles, insbesondere koaxiales, m dem Kolben (3) dichtend geführtes Verbindungsrohr ausgebildet ist.

6. Federvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung (10) m ihrem m dem Kolbenstangenraum (8') befindlichen Abschnitt an ihren Wandungen wenigstens eine Durchtrittsöffnung (14) für das Medium aufweist.

7. Federvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Kolben (3) und einer der Stirnwände (6) des Zylinders (4) wenigstens ein weiteres, das Ein- und/oder Ausfedern der Federvorrichtung (1) unterstützendes Federelement angeordnet ist.

8. Federvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder (4) in seinem dem Kolbenraum (8) zugeordneten Endbereich eine Aufnahme- einrichtung (15) aufweist, welche das Betätigungselement (20) sowie das feste Ende (12) der Verbindungseinrichtung (10) aufnimmt und diese miteinander verbindet.

9. Federvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (20) ein Sperrorgan (21) aufweist, welches die Arbeitsräume (8, 8') verbindet oder trennt.

10. Federvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (20) mit einem von außen zugänglichen Ventil zur Befüllung der Arbeitsräume (8, 8') mit dem Medium versehen ist.

11. Federvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (20) wenigstens ein an der äußeren Stirnseite des Zylinders (4) angeordnetes Stellglied (22) aufweist.

12. Federvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellglied (22) als kronenartiger, vorzugsweise mit Angriffshilfen versehener, Drehknopf oder Druckknopf ausgebildet ist.

13. Federvorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dass das Betätigungselement (20) wenigstens ein weiteres, von dem Zylinder (4) beabstandet angeordnetes Stellglied (22') aufweist .

14. Federvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zum Federn und/oder Dämpfen fungierende Medium bevorzugt aus Stickstoff oder Luft besteht.

15. Federvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder (4) einen im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt aufweist.

16. Federvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass diese ein Teil eines Gabel- beins (51) einer insbesondere für ein Zweirad vorgesehenen Gabel (50) zum Halten des Rads ist, und dass zur Schwm-

gungsdämpfung an dem anderen Gabelbein (52) dieser Gabel (50) ein vorzugsweise als Gas-, öl- oder Reibdämpfer ausgebildeter Dämpfer angeordnet ist.

Description:

Federwegsverstellung

Die Erfindung betrifft eine Feder- und/oder Dämpfervorrichtung insbesondere für Zweiräder, mit wenigstens einer Kolben-Zylinder-Anordnung, wobei durch den Kolben voneinander abgegrenzte Arbeitsräume als Kolbenraum und Kolbenstangenraum gebildet sind, welche mit einem Feder- oder Dämpfungsmedium gefüllt sind, wobei der Kolben mit einer Kolbenstange verbunden ist, die eine Stirnwandung des Kolbenstangenraums dichtend durchsetzt.

Als Antwort eines Fahrzeugs beziehungsweise seiner Räder auf die durch Bodenunebenheiten verursachten Stöße oder Schläge werden seit jeher Feder- und Dämpfungsvorrichtungen im Bereich der Radaufhängungen eingesetzt. Zwischenzeitlich hat diese Technik auch bei durch Muskelkraft betriebenen Fahrzeugen, wie beispielsweise Fahrrädern, Einzug gehalten, da hierdurch zum einen der allgemeine Fahrkomfort erheblich verbessert werden konnte, zum anderen, insbesondere beim Einsatz des Fahrzeuges als Sportgerät, Feder- und Dämpfungsvorrichtungen zur Bewäl- tigung schwierigerer Geländeprofile unverzichtbar sind.

Neben dem Einsatz herkömmlicher Spiralfedern als Federvorrichtung finden daneben auch immer häufiger pneumatische Federn, wie sie etwa aus der DE 197 37 293 A1 bekannt sind, Ver- Wendung. Sie bieten einen guten Federkomfort und reduzieren gegenüber den herkömmlichen Federn das Gesamtgewicht des Fahrzeugs zum Teil nicht unerheblich. Die erwähnten Federvorrichtungen sind dabei häufig mit Kolben-Zylinder-Anordnungen versehen, bei denen durch den Kolben die beiden Arbeitsräume

der Vorrichtung gegeneinander abgegrenzt werden, wie es beispielsweise aus der DE 199 56 321 A1 bekannt ist.

Die vorstehend erwähnten Federvorrichtungen stellen für den Ein- und Ausfedervorgang einen bestimmten, durch den Druck des Systems vorgegebenen Federweg zur Verfügung, der sich m der Größenordnung von 100 mm bewegt, für spezielle Einsätze aber auch deutlich darüber liegen kann. Für den Benutzer eines mit einer solchen Federvorrichtung versehenen Fahrzeugs kann es un- ter Umständen notwendig oder wünschenswert sein, seine durch die Federvorrichtung vorgegebene Lage auf dem Fahrzeug kurzfristig zu verändern, um beispielsweise einen Anstieg des Geländes besser bewältigen zu können.

Es besteht daher die Aufgabe, eine Feder- und/oder Dämpfervorrichtung der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass es einem Benutzer gestattet ist, m einfacher Weise, ohne Zuhilfenahme zusätzlicher Gerätschaften und gegebenenfalls ohne seine grundsätzliche Fahrposition verlassen zu müssen, seine Relativlage bezüglich des Fahrzeugs zu verändern.

Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass eine Verbindung der Arbeitsräume durch ein äußeres Betätigungselement steuerbar ist und dass eine Verbindungseinrichtung zum automatischen Trennen der Arbeitsräume nach Verschiebung des Kolbens um einen vorbestimmten Federweg vorgesehen ist.

Bei einer Federvorrichtung mit einem kompressiblen Medium können, ausgehend von der den normalen Federweg zur Verfügung stellenden, ausgefederten Position, die Arbeitsräume der Feder- Vorrichtung also mittels des außen an der Federvorrichtung angeordneten Betätigungselements verbunden werden, wodurch bei Belastung der Federvorrichtung mit zumindest einem Teil des Körpergewichts des Benutzers die Federvorrichtung einfedert.

Nach Verschiebung des Kolbens um zumindest einen vorbestimmten Federweg werden die Arbeitsräume sodann automatisch getrennt, so dass der Federweg nunmehr verkürzt ist und in seiner eingefederten Lage durch die erneute Betätigung des Betätigungs- elements und die damit verbundene aktive Trennung der Arbeitsräume verharrt . Der Federweg der Federvorrichtung wird auf diese Weise verkürzt, während der oberhalb des Rades und der Federvorrichtung befindliche Fahrzeugteil samt Körperteilen des Benutzer, also beispielsweise Lenker samt Armen und Oberkörper des Benutzers, ihre Relativlage ändern und sich m einer bodennäheren Position befinden. Em anschließendes erneutes Betätigen des Betätigungselements unter Entlastung der Federvorrichtung lässt diese m den ausgefederten ursprünglichen Zustand zurückkehren.

Vorteilhafterweise ist zur Herstellung eines vergrößerten Arbeitsvolumens auf Seiten der Kolbenstange bei einer Weiterbildung der Vorrichtung die Kolbenstange mit einer Innenhöhlung versehen, welche mit dem Kolbenstangenraum über eine in der Seitenwand der Kolbenstange angeordnete Durchtrittsöffnung verbunden ist, so dass das Medium zwischen der Innenhöhlung der Kolbenstange und dem Kolbenstangenraum durch diese Durchtrittsöffnung hindurchtreten kann und beide Räume den entsprechenden Arbeitsraum bilden.

Zur Gewährleistung einer sicheren Verbindung der beiden Arbeitsräume weist bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsform der Vorrichtung die Verbindungseinrichtung ein festes, in dem Kolbenraum mit dem einen Endbereich des Zylinders verbun- denes Ende und ein freies, in den Kolbenstangenraum eingreifendes Ende auf. Um das freie Ende der Verbindungseinrichtung bei den stattfindenden Federvorgängen sicher zu führen kann es zweckmäßigerweise bei einer Weiterbildung vorgesehen sein, m

der Innenhöhlung der Kolbenstange ein Begrenzungsrohr anzuordnen, in dessen stirnseitige öffnung das freie Ende der Verbindungseinrichtung dichtend eingreift.

Eine besonders gut herzustellende und zuverlässige Verbindungseinrichtung wird bei einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung dadurch realisiert, dass die Verbindungseinrichtung als zur Längsachse des Zylinders paralleles, insbesondere koaxiales, m dem Kolben dichtend geführtes Verbindungsrohr aus- gebildet ist. Damit die Volumina der Arbeitsräume miteinander kommunizieren können, weist bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung die Verbindungseinrichtung in ihrem in dem Kolbenstangenraum befindlichen Abschnitt an ihren Wandungen wenigstens eine Durchtrittsöffnung für das Medium auf, so dass bei öffnung entsprechender Sperrorgane zwischen den mit dem Medium befüllten Arbeitsräumen über die Verbindungseinrichtung ein Druckausgleich stattfinden kann. Zur Realisierung unterschiedlicher Verstellungen des Federwegs können an der Verbindungseinrichtung auch mehrere, einzeln ver- schließbare Durchtrittsöffnungen vorgesehen sein.

Nach dem Befüllen der Federvorrichtung mit dem Medium bei hergestellter Verbindung zwischen Arbeitsräumen wird diese Verbindung getrennt und die Federvorrichtung ist einsatzbereit. Bei einem durch einen Stoß ausgelösten Federvorgang federt die Federvorrichtung ein, das heißt, der Druck in dem dem Kolbenraum zugeordneten Arbeitsraum vergrößert sich, während er m dem dem Kolbenstangenraum zugeordneten Arbeitsraum abnimmt. Die hierdurch verursachten Kräfte wirken dem auslösenden Stoß entgegen und stellen das Gleichgewicht zwischen den Arbeitsräumen wieder her. Soll nun der Federweg aus den vorstehend bereits erwähnten Gründen reduziert werden, so wird über das äußere Betätigungselement eine Verbindung der Volumina der Arbeitsräume herge-

stellt, durch die anschließende Belastung der Federvorrichtung etwa mit dem Körpergewicht des Benutzers findet solange ein Volumenaustausch der beiden Volumina über das Verbindungsrohr der Verbindungseinrichtung statt, bis die Durchtrittsöffnung der Verbindungseinrichtung, deren freies Ende ja in dem Begrenzungsrohr geführt ist, die Dichtung dieses Begrenzungsrohrs überfährt und auf diese Weise die beiden Volumina automatisch getrennt werden. Em weiteres Emfedern der Federvorrichtung führt dabei nicht zu einem weiteren Druckausgleich und das re- lativ kleine Volumen des Verbindungsrohrs, welches bei geöffneter Verbindung zwischen den Arbeitsräumen dem Volumen des Kolbenraums zugeordnet ist, hat praktisch keinen Einfluss auf die Druckverhältnisse. Die aktive Trennung der Volumina an dem Betätigungselement führt dazu, dass sich durch die unterschied- liehen Flächen auf der Kolbenseite und der Kolbenstangenseite ein anderes Kräftegleichgewicht einstellt, in dem die Gabel ausfedert. Gegenüber dem ursprünglichen Federweg ist der jetzt zur Verfügung stehende wie gewünscht reduziert.

Um zu einem späteren Zeitpunkt wieder den vollen Federweg zur Verfügung zu haben, wird unter gleichzeitiger Entlastung der Federvorrichtung das Betätigungselement erneut betätigt und dadurch die Arbeitsräume erneut verbunden. Durch die unterschiedlichen Flächen auf Kolben- und Kolbenstangenseite sowie das Ge- wicht des an der Federvorrichtung angreifenden Rades federt die Federvorrichtung wieder voll aus, wodurch nach erneuter Betätigung des äußeren Betätigungselements und damit verbundener Trennung der Arbeitsräume wieder der gesamte Federweg der Federvorrichtung zur Verfügung steht.

Um den Ein- und/oder Ausfedervorgang für den Benutzer der Federvorrichtung noch komfortabler zu gestalten kann es bei einer anderen Ausführungsform vorgesehen sein, dass zwischen dem KoI-

ben und einer der Stirnwände des Zylinders wenigstens ein weiteres, das Ein- und/oder Ausfedern der Federvorrichtung unterstützendes Federelement angeordnet ist, so dass die Federvorrichtung entweder bei Verbindung der Volumina schneller auf ein gewünschtes Verkürzen oder Verlängern des Federwegs schneller reagiert oder aber auch insgesamt ein sensibleres Ansprechen der Federvorrichtung beim Auffangen von Stößen erreicht wird.

Um eine zuverlässige Verbindung und Trennung der Arbeitsräume zu gewährleisten und eine sichere Anordnung der Verbindungseinrichtung innerhalb der Federvorrichtung zu erreichen weist zweckmäßigerweise bei Weiterbildung der Erfindung der Zylinder m seinem dem Kolbenraum zugeordneten Endbereich eine Aufnahmeeinrichtung auf, welche das Betätigungselement sowie das feste Ende der Verbindungseinrichtung aufnimmt und diese miteinander verbindet .

Um die Volumina der beiden Arbeitsräume zuverlässig miteinander verbinden und wieder voneinander trennen zu können ist es bei einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Federvorrichtung vorgesehen, dass das Betätigungselement ein Sperrorgan aufweist, welches die Arbeitsräume verbindet oder trennt. Dieses kann beispielsweise durch ein Ventil gebildet sein, welches durch einen mit einer Dichtung versehenen Drehstift eine die Volumina verbindende öffnung freigibt oder verschließt. überdies bietet es sich bei einer anderen Ausführungsform an, das Betätigungselement gleichzeitig als Zugang zur Befüllung der Volumina mit dem Medium zu verwenden, weswegen hierfür das Betätigungselement mit einem von außen zugänglichen Ventil zur Befüllung der Arbeitsräume mit dem Medium versehen sein kann.

Zur zuverlässigen Auslösung des jeweils gewünschten Steuervorgangs durch den Benutzer weist bei einer weiteren Ausführungs-

form das Betätigungselement wenigstens ein an der äußeren Stirnseite des Zylinders angeordnetes Stellglied auf. Das Betätigungselement ist bei dieser Anordnung für den Benutzer gut und sicher erreichbar ohne dass er seine Position auf einem Zweirad verlassen müsste, so dass eine Veränderung des Federwegs auch während der Fahrt möglich ist.

Eine sinnvolle Weiterbildung kann darin bestehen, das Stellglied als kronenartigen, vorzugsweise mit Angriffshilfen ver- sehenen Drehknopf oder Druckknopf auszubilden. Em derartiger an der äußeren Stirnwand des Zylinders angeordneter kronenartiger Knopf ist für den Benutzer gut erreichbar und bedienbar, da er diesen lediglich drehen oder drücken muß um eine gewünschte Betätigung auszulösen. Die Bewegung des Stellgliedes unterstützende Angriffshilfen in der Art von Mulden oder Aussparungen an dem Knopf, erleichtern die Bedienung zusätzlich. Eine zusätzliche Bedienhilfe, die einen weiteren Komfortgewinn darstellt, weil der Benutzer sich dann nicht mehr zur Position des an der Stirnwandung des Zylinders hmbeugen muß, stellt bei einer sinnvollen Weiterbildung der Federvorrichtung ein Betätigungselement dar, welches wenigstens ein weiteres, von dem Zylinder beabstandet angeordnetes Stellglied aufweist. Diese Stellglied kann ein beispielsweise am Lenker eines Zweirades oder an dessen Vorbau angeordneter Knopf oder ein Drehring sein, der die Funktion des Betätigungselements ebenso zuverlässig auslöst, wie das an dem Zylinder angeordnete Stellglied. Bei dem am Lenker oder Vorbau angeordneten Stellglied handelt es sich um eine sogenannte Fernverstellung.

Hinsichtlich einer einfachen Bedienbarkeit der Federvorrichtung und um diese den Wünschen und Bedürfnissen des Benutzers einfach anpassen zu können ist es vorteilhaft, wenn bei einer Ausbildung der Federvorrichtung das Medium bevorzugt aus Stick-

stoff oder Luft besteht, da das eine ein inzwischen relativ unproblematisch verfügbares, inertes Gas darstellt, das andere Medium, nämlich Luft es dem Benutzer unter Verwendung eines häufig mitgeführten Pumpgerätes selbstständig und zu jeder Zeit gestattet, die Druckverhältnisse der Arbeitsräume, und damit die Federcharakteristik seinen Wünschen anzupassen.

Zur Kompensation der von der Federvorrichtung aufzunehmenden Stoßkräfte hat es sich im Sinne einer einfachen Herstellung und Serienfertigung als zweckmäßig erwiesen, eine Ausführungsform der Federvorrichtung mit einem Zylinder mit einem im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt auszubilden, darüber hinaus sind aber, etwa wenn ungewöhnliche Querkräfte aufgefangen werden müssen, oder auch aus ästhetischen Gründen, auch Aus- führungen der Federvorrichtungen denkbar, welche einen davon abweichenden, beispielsweise elliptischen oder vieleckigen Querschnitt aufweisen.

Aufgrund der sich anbietenden Kombination von Federvorrich- tungen mit Dämpfungsvorrichtungen in einer an dem Fahrzeugrad angeordneten Einheit ist eine Ausbildung der Federvorrichtung besonders bevorzugt, bei welcher diese ein Teil eines Gabel- beins einer insbesondere für ein Zweirad vorgesehenen Gabel zum Halten des Rads ist, und bei welcher zur Schwingungsdämpfung an dem anderen Gabelbem dieser Gabel ein vorzugsweise als Gasdämpfer ausgebildeter Dämpfer angeordnet ist. Auf diese Weise kann dem Benutzer der Federvorrichtung, da er durch den Einsatz einfacher Hilfsmittel in der Lage ist, die Charakteristiken der Feder- und Dämpfungseinrichtungen selbst zu beeinflussen, ein optimaler Fahrkomfort mit seinem Fahrzeug garantiert werden, der praktisch zu jeder Zeit an die jeweiligen Umgebungsbe- dingungen anpassbar ist.

Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel anhand der Figuren in den Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen, teilweise m schematisierter Darstellung:

Fig.1 eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Federvorrichtung mit verstellbarem Federweg in ausgefedertem Zustand bei geschlossener Verbindung der beiden Arbeitsräume;

Fig.2 eine Seitenansicht einer Federvorrichtung aus der Fig.1 m eingefedertem Zustand bei geöffneter Verbindung der beiden Arbeitsräume;

Fig.3 eine detailliertere Ansicht eines Abschnitts einer Federvorrichtung m dem Zustand der Fig.2; und die

Fig.4 eine teilweise aufgebrochene Draufsicht auf eine Federvorrichtung als Teil eines Gabelbeins einer für ein Zweirad vorgesehenen Gabel.

In den Fig.1 bis 4 ist als Ausführungsbeispiel eine im Ganzen mit 1 bezeichnete pneumatische Federvorrichtung zur Begrenzung der Stossantwort eines Fahrzeugrades zu erkennen. Zunächst auf die Fig.1 Bezug nehmend, m welcher die Federvorrichtung 1 m ihrem vollständig ausgefederten Zustand und nicht verbundenen Arbeitsvolumina 8, 8' dargestellt ist, weist die Federvorrichtung 1 eine Kolben-Zylmder-Anordnung 2 auf, welche mit einem in einer Innenhöhlung 5 des mit einem im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt versehenen Zylinders 4 axial ver- schiebbar gelagerten Kolben 3 versehen ist. Der Zylinder 4 ist an seinen einander abgewandten Endbereichen durch einen in einem festen Abstand zueinander angeordneten Stirnwandungen 6 verschlossen, wobei der Kolben 3 mit einer eine der Stirnwan-

düngen 6 durchsetzenden und m dieser dichtend geführten Kolbenstange 7 verbunden ist. Beiderseits des Kolbens 3 sind durch den Kolben 3 voneinander abgegrenzte Arbeitsräume bzw. -volu- mma 8, 8' als Kolbenraum 8 und Kolbenstangenraum 8' gebildet, welche mit einem kompressiblen Medium gefüllt sind. Die Arbeitsräume 8, 8' sind durch eine Verbindungseinrichtung 10 miteinander verbindbar. Zur komfortablen Verstellung des Federwegs der Federvorrichtung 1 und damit einhergehend der Einstellung einer von der hier dargestellten unterschiedlichen Relativpo- sition des Kolbens 3 und des Zylinders 4 ist die Verbindung der Arbeitsräume 8, 8' durch ein äußeres Betätigungselement 20 steuerbar und die Verbindungseinrichtung 10 trennt die Arbeitsräume 8, 8' nach Verschiebung des Kolbens 3 um wenigstens einen vorbestimmten Federweg automatisch.

Weiterhin ist den Fig.1 und 2 entnehmbar, dass die Kolbenstange 7 mit einer Innenhöhlung 9 versehen ist, welche mit dem Kolben ¬ stangenraum 8' über eine m der Seitenwand der Kolbenstange 7 angeordnete Durchtrittsöffnung 11 verbunden ist, so dass die beiden Räume gemeinsam den Arbeitsraum 8' bilden und das Medium über die Durchtrittsöffnung 11 den gesamten Arbeitsraum 8' ausfüllt. Innerhalb der Innenhöhlung 9 der Kolbenstange 7 befindet sich ein sich über den größeren Teil der Länge der Kolbenstange erstreckendes, wiederum zu den Längsachsen des Zylinders 4 und der Kolbenstange 7 koaxiales Begrenzungsrohr 17, welches an seinem dem Kolben 3 zugewandten Ende eine öffnung 18 aufweist, m welche das freie Ende 13 der Verbindungseinrichtung 10 dichtend eingreift.

Die Verbindungseinrichtung 10 ist als zur Längsachse des Zylinders 4 paralleles, koaxiales, in dem Kolben 3 dichtend geführtes Verbindungsrohr 10 ausgebildet. Das Verbindungsrohr 10 weist ein festes, im dem Kolbenraum 8 mit dem Endbereich des

Zylinders 4 verbundenes Ende 12 und ein freies, in den Kolbenstangenraum 8' eingreifendes Ende 13 auf. An ihrem in dem Kolbenstangenraum befindlichen Abschnitt hat die Verbindungseinrichtung 10 an dessen Wandung eine Durchtrittsöffnung 14 für das Medium. Zur Festlegung der Verbindungseinrichtung 10 in dem Zylinder 4 und deren Anschluss an die Betätigungseinrichtung 20 ist die Federvorrichtung 1 mit einer Aufnahmeeinrichtung 15 versehen. Diese ist als zu der Längsachse des Zylinders 4 koaxiales zylindrisches Anschlussstück 16 ausgebildet und nimmt m einer nicht genauer dargestellten, dem Kolben 3 zugewandten öffnung das feste Ende der durch das Verbindungsrohr 10 gebildeten Verbindungseinrichtung 10 auf. An dem dem Kolben 3 abgewandten Ende befindet sich das Betätigungselement 20, welches durch ein Sperrorgan 21 m Art eines Ventils in Verbindung mit einem an der äußeren Stirnseite des Zylinders 4 angeordneten Stellglied 22 m der Lage ist, die Verbindung der beiden Arbeitsräume 8, 8' und damit der Volumina zu steuern.

Während die Fig.1 die Federvorrichtung 1 m ausgefedertem Zu- stand zeigt, ist die Federvorrichtung m der Fig.2 im eingefederten Zustand zu erkennen. In nicht betätigter Position sperrt m der Fig.1 das Sperrorgan 21 die Durchtrittsöffnung 19, welche die Verbindung zwischen dem Arbeitsraum 8 und dem Verbindungsrohr 10 herstellt. Gleichzeitig sind durch die Durchtrittsöffnungen 11 und 14 die Innenhöhlung 9 der Kolbenstange 7 und der Kolbenstangenraum 9 zum Arbeitsraum 8' verbunden, wobei in diesem Zustand das Volumen des Verbindungsrohrs 10 ebenfalls diesem Arbeitsraum 8' zugeordnet ist. Eine Betätigung des Betätigungselements 20, durch händische Verstellung des Stellglieds 22, wie m der Fig.2 zu erkennen, gibt die Durchtrittsöffnung 19 frei und verbindet die beiden Arbeitsräume 8, 8' so dass zwischen diesen ein Druckausgleich stattfinden kann. Bei gleichzeitiger Belastung der Federvorrichtung

1 aus Richtung des Betätigungselements 20 taucht der Kolben 3 durch eine nicht weiter dargestellte Abstützung tiefer in den Zylinder 4 ein. Hierbei wird das freie Ende 13 des Verbindungsrohrs weiter in den Innenbereich des Begrenzungsrohrs 17 ver- fahren, und zwar so weit, bis bei dieser Bewegung die Durchtrittsöffnung 14 des Verbindungsrohrs 10 die dichtend verschlossene öffnung 18 des Begrenzungsrohrs 17 überfährt und hierdurch die Verbindung der Arbeitsräume automatisch getrennt wird. Zu diesem Zeitpunkt ist das Volumen des Verbindungsrohrs aufgrund der an dem Betätigungselement 20 freigegebenen Verbindung dem Arbeitsraum 8 zugeordnet. Im Ergebnis ist durch diesen Vorgang der Federweg der Federvorrichtung 1 um einen vorbestimmten Betrag, beispielsweise um ein Viertel des Gesamtfederwegs reduziert worden. Je nach Ausbildung der Vorrichtung sind hier auch ein oder mehrere andere Reduktionsbeträge möglich.

Eine anschließende Betätigung an dem Betätigungselement 20 führt zu einer aktiven Trennung der Arbeitsräume 8, 8' so dass in der Folge die Federvorrichtung m der eingefederten, nur ei- nen begrenzten Federweg zur Verfügung stellenden Position verbleibt. Erst eine erneute öffnung des Sperrorgans 21 an dem Betätigungselement 20 erlaubt der Federvorrichtung 1 unter Entlastung in den ausgefederten Zustand zurückzukehren.

Die Fig.3 zeigt einen Ausschnitt des m Fig.2 dargestellten Zu- stands der Federvorrichtung 1 , so dass auch auf die vorstehenden Ausführungen zu dieser Figur verwiesen wird. Besser zu erkennen ist in dieser Figur die dichtende Führung des Kolbens 3 m dem Zylinder 4 mit seiner in einer Umfangsnut 23 an- geordneten Dichtung 24, die dichtende Führung des Verbindungsrohrs 10 in dem Kolben mit einer Dichtung 25, sowie die ebenfalls dichtende Führung des freien Endes 13 des Verbindungsrohrs 10 m der öffnung 18 des Begrenzungsrohrs 17 mittels der

dort befindlichen Dichtung 26. Außerdem ist in der Fig.3 die Funktionsweise des Betätigungselements 20 detailgenauer dargestellt. Das Stellglied 22 ist als kronenartiger Drehknopf an der äußeren Seite der Stirnwandung 6 angeordnet, ein weiteres, von dem Zylinder beabstandet angeordnetes Stellglied 22' ist nicht gezeigt. Eine Betätigung des Betätigungselements 20 an dem Stellglied 22 hebt den flanschartigen Deckel desselben weiter von der Außenseite der Stirnwandung 6 ab, während das zapfenartige, m der Aufnahmeeinrichtung 15 aufgenommene End- stück des Deckels weiter aus der Aufnahmeeinrichtung 15 hinausgeführt wird, wobei eine Dichtung 29 für eine gasdichte Abgrenzung des Innenraums sorgt. Eine das Stellglied 22 durchgreifende Zuführung 30 ist mit einem nicht weiter dargestellten Ventil versehen, so dass die Arbeitsräume 8, 8' der Federvor- richtung 1 von außen befüllt werden können. Das Stellglied 22 ist außerdem mit dem als Ventilstift ausgebildeten Sperrorgan 21 verbunden, welches wiederum von einem Führungsstift 27 durchsetzt ist. Dieser gleitet m einer gekrümmten Kulissen- führung 28, so dass die Bewegung des Betätigungselements repro- duzierbar zwangsgeführt stattfindet. Eine schon erwähnte Betätigung des Betätigungselements 20 zur Freigabe der Verbindung zwischen den Arbeitsräumen 8, 8' lässt dabei den Führungsstift 27 m der Kulissenführung 28 nach oben fahren, wodurch das dem Kolben 3 zugewandte Ende des Sperrorgans 21 aus seinem erneut durch eine Dichtung abgedichteten Sperrsitz im Eintrittsbereich 32 des festen Endes 12 des Verbindungsrohrs abgehoben wird und derart die Verbindung der Arbeitsräume 8, 8' der Federvorrichtung 1 etabliert und ein Austausch des Mediums zwischen den Arbeitsräumen 8, 8' gestattet wird.

Die Fig.4 zeigt schließlich zur besseren übersichtlichkeit eine Anordnung der Federvorrichtung 1 als ein Teil eines Gabelbems 51 einer insbesondere für ein Zweirad vorgesehenen Gabel 50 zum

Halten des betreffenden, hier nicht gezeigten Rads, welches mit seiner Nabe an der Gabel 50 mit einer ebenfalls nicht gezeigten Nabenaufnahme gehalten ist. Zur Schwingungsdämpfung ist an dem anderen Gabelbem 52 dieser Gabel 50 ein nicht weiter darge- stellter, vorzugsweise als Gasdämpfer, Reibdämpfer, öldämpfer oder dergleichen ausgebildeter Dämpfer angeordnet. Außerdem weist die Gabel 50 die die Gabelbeine 51 , 52 verbindende Gabelbrücke 53, und von dieser abgehend das Schaftrohr 54 auf, welches die Verbindung mit dem Rahmen eines Zweirads herstellt. Zur Stabilisierung kann zwischen den Gabelbemen 51, 52 zusätzlich vorzugsweise mindestens ein bogenförmig gekrümmter Stabilisator 55 angeordnet sein. Gut zu erkennen ist, dass jedes der Gabelbeine 51, 52 mit je einem Tauchrohr 56 versehen ist, in welche ein sogenanntes Standrohr eintaucht. Im Fall der erfin- dungsgemäßen Federvorrichtung 1 wird dieses Standrohr durch den Zylinder 4 der Kolben-Zylmder-Anordnung 2 gebildet. Bei einem Federvorgang taucht das Standrohr in das Tauchrohr 56 ein, wobei es hierfür an zwischen den Rohren angeordneten Gleitlagern 57 gelagert ist. überdies kann der Fig.4 entnommen werden, dass sich der Boden der Kolbenstange 7, der einen gemeinsamen Boden mit dem Begrenzungsrohr 17 aufweist, beim Eintauchen des Zylinders 4 in das Tauchrohr 56 am Boden 58 des Tauchrohrs 56 abstützen kann.

Demnach betrifft die vorstehend beschriebene Erfindung also eine Feder- und/oder Dämpfervorrichtung, die im Ausführungsbeispiel als pneumatische Federvorrichtung 1 ausgebildet ist. Sie dient zur Begrenzung der Stossantwort eines Fahrzeugrades mit wenigstens einer Kolben-Zylmder-Anordnung 2, welche einen m einer Innenhöhlung 5 des Zylinders 4 axial verschiebbar gelagerten Kolben 3 aufweist, wobei der Zylinder 4 an seinen einander abgewandten Endbereichen durch einen in einem festen Abstand zueinander angeordneten Stirnwandungen 6 verschlossen

ist, wobex der Kolben 3 mit einer eine der Stirnwandungen 6 durchsetzenden und in dieser dichtend geführten Kolbenstange 7 verbunden ist, wobei beiderseits des Kolbens 3 durch den Kolben 3 voneinander abgegrenzte Arbeitsräume 8, 8' als Kolbenraum 8 und Kolbenstangenraum 8' gebildet sind, welche mit einem kom- pressiblen Medium gefüllt sind und wobei die Arbeitsräume 8, 8' durch eine Verbindungseinrichtung 10 miteinander verbindbar sind. Einem Benutzer der genannten Federeinrichtung 1 wird durch die änderung des Federwegs der Federvorrichtung 1 eine den Gegebenheiten des Terrains angepasste, komfortable und vor- definierte Lageänderung eines Fahrzeugteils , insbesondere des Vorbaus mit Lenker, dadurch gestattet, dass die Verbindung der Arbeitsräume 8, 8' durch ein äußeres Betätigungselement 20 steuerbar ist und dass die Verbindungseinrichtung 10 die Ar- beitsräume 8, 8' nach Verschiebung des Kolbens 3 um wenigstens einen vorbestimmten Federweg automatisch trennt.

Im Ausführungsbeispiel ist die Anwendung der Erfindung anhand einer konventionellen Teleskopgabel gezeigt. Alternativ kann die Erfindung auch bei sogenannten Upside-Down-Teleskopgabeln angewandt werden. Die Erfindung beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Anwendung bei Teleskopgabel, sondern es ist auch denkbar, jede Bauart von Feder- und/oder Dämpferelementen, das heißt, Federgabeln, Dämpfer, Federbeine und dergleichen gemäß der Erfindung auszustatten.