NENNING, Bernd (Breitensteinstr. 7, Bad Urach, 72574, DE)
LÜDE, Dirk (Radlmaierweg 10, Bad Wiessee, 83707, DE)
NENNING, Bernd (Breitensteinstr. 7, Bad Urach, 72574, DE)
| Ansprüche 1. Federgabel mit zumindest einer Positivkammer, zumindest einer Negativkammer und einer Einsteileinrichtung zur Einstellung der Länge der Federgabel, wobei die Einsteileinrichtung eine Ventileinrichtung, die zwischen der zumindest einen Positivkammer und der zumindest einen Negativkammer angeordnet ist, und eine Betätigungseinrichtung umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung zumindest eine erste Stellung zur Einstellung einer kleinen Länge der Federgabel (abgesenkte Federgabel) und zumindest eine zweite Stellung zur Einstellung einer großen Länge der Federgabel (ausgefahrene Federgabel) aufweist. 2. Federgabel nach Anspruch 1 oder dem Oberbegriff von Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung eine Arretierungseinrichtung zur Arretierung der Betätigungseinrichtung in der bzw. einer ersten Stellung und der bzw. einer zweiten Stellung aufweist. 3. Federgabel nach einem der vorhergehenden Ansprüche oder dem Oberbegriff von Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsteileinrichtung zumindest zwei Verbindungswege zur Verbindung der Positivkammer mit der Negativkammer aufweist. 4. Federgabel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsteileinrichtung derart ausgebildet und angeordnet ist, dass zur Einstellung einer kleinen Länge der Federgabel (abgesenkte Federgabel) die Positivkammer mit der Negativkammer über einen der zumindest zwei Verbindungswege verbunden ist, und zur Einstellung einer großen Länge der Federgabel (ausgefahrene Federgabel) die Positivkammer mit der Negativkammer über einen anderen der zumindest zwei Verbindungswege verbunden ist. Federgabel nach einem der Ansprüche 3 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsteileinrichtung einen Verstellkolben aufweist, der derart ausgebildet ist, dass er in der bzw. einer ersten Stellung der Betätigungseinrichtung den einen Verbindungsweg freigibt und in der bzw. einer zweiten Stellung der Betätigungseinrichtung den anderen Verbindungsweg freigibt . Federgabel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstellkolben verschiebbar in einem Zylinder angeordnet ist, der die zumindest zwei Verbindungswege zwischen der Positivkammer und der Negativkammer zumindest teilweise definiert. Federgabel nach einem der vorhergehenden Ansprüche oder dem Oberbegriff von Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventileinrichtung zumindest zwei Rückschlagventile aufweist. Federgabel nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest zwei Rückschlagventile in einer Kammer angeordnet sind, durch die vorzugsweise zumindest ein Verbindungsweg von der Positivkammer zu der Negativkammer verläuft. Federgabel nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest zwei Rückschlagventile Ventilschließglieder aufweisen, die durch eine Federeinrichtung in vorzugsweise entgegengesetzte Richtungen vorgespannt sind. 10. Federgabel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Federeinrichtung zwischen den Ventilschließgliedern der zumindest zwei Rückschlagventile angeordnet ist und die Ventilschließglieder der zumindest zwei Rückschlagventile in die jeweiligen Ventilsitze der zumindest zwei Rückschlagventile vorspannt. 11. Federgabel nach einem der Ansprüche 7 bis 10 in Abhängigkeit von einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem der zumindest beiden Verbindungswege zwischen der Positivkammer und der Negativkammer jeweils zumindest ein Rückschlagventil angeordnet ist. 12. Federgabel nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest zwei Rückschlagventile derart ausbildet und angeordnet sind, dass zumindest ein Rückschlagventil eine Strömung von der Positivkammer in die Negativkammer durch seine Rückschlagfunktion sperrt, und dass zumindest ein Rückschlagventil eine Strömung von der Negativkammer in die Positivkammer durch seine Rückschlagfunktion sperrt. 13. Federgabel nach einem der vorhergehenden Ansprüche oder dem Oberbegriff von Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Positivkammer und der Negativkammer zumindest ein Verbindungsweg angeordnet ist, und dass die Ventileinrichtung derart ausgebildet und angeordnet ist, dass in der ersten Stellung der Betätigungseinrichtung die Ventileinrichtung den Verbindungsweg in einer ersten Richtung freigibt und in der zu der ersten Richtung entgegengesetzten Richtung sperrt, und dass in der zweiten Stellung der Betätigungseinrichtung die Ventileinrichtung den Verbindungsweg in der zu der ersten Richtung entgegengesetzten Richtung freigibt und in der ersten Richtung sperrt. 14. Federgabel nach einem der vorhergehenden Ansprüche oder dem Oberbegriff von Anspruch 1, wobei die Federgabel eine Zwischenkammer aufweist, die strömungstechnisch zwischen der Positivkammer und der Negativkammer angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Negativkammer und der Zwischenkammer zumindest ein Verbindungsweg angeordnet ist, in der eine Ventileinrichtung derart ausgebildet und angeordnet ist, dass eine Strömung von der Negativkammer in die Zwischenkammer gesperrt ist, während eine Strömung von der Zwischenkammer in die Negativkammer zugelassen wird . 15. Federgabel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung eine Fernbedienung aufweist. 16. Federgabel nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Fernbedienung einen Hebel und/oder eine Funkfernbedienung umfasst. 17. Federgabel nach 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Fernbedienung die bzw. eine Arretierungseinrichtung zur Arretierung der Fernbedienung in einer ersten Stellung und einer zweiten Stellung aufweist. 18. Federgabel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsteileinrichtung zumindest eine weitere Stellung, in der die Länge der Federgabel einstellbar ist, und zumindest eine Sperrstellung aufweist, in der die Einstellbarkeit der Länge der Federgabel gesperrt ist. |
Die Erfindung betrifft eine Federgabel gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Eine derartige Federgabel ist beispielsweise aus der DE 199 53 901 C2 bekannt. Die dort offenbarte Federgabel weist eine Federvorrichtung mit einer Positivkammer und einer
Negativkammer auf. Zwischen der Positivkammer und der
Negativkammer ist ein Verbindungsweg vorgesehen, der mit einer Absperrvorrichtung geschlossen werden kann. Zum Befüllen der beiden Kammern wird die eine Kammer über eine Befüllöffnung und die andere Kammer über den Verbindungsweg mit Druckluft bzw. Druckgas gefüllt. Nach dem Befüllen und dem Einstellen der Federvorrichtung werden die Befüllöffnung und der
Verbindungsweg verschlossen. Um die Federvorrichtung und insbesondere die Länge der Federgabel zu verstellen, kann bei geschlossener Befüllöffnung die Absperrvorrichtung geöffnet werden und die Verstellung vorgenommen werden. Beispielsweise kann eine Hubabsenkung durch das Zusammenschieben der
Federgabel bzw. eine Hubanhebung durch Auseinanderziehen der Federgabel erfolgen. Nach der erfolgten Verstellung wird die Absperrvorrichtung geschlossen.
Die bekannte Federgabel hat den Nachteil, dass die Verstellung der Federgabel aufwendig ist und die Einstellung der Länge der Federgabel nicht einfach ist. Insbesondere ergibt sich die Schwierigkeit, dass zum Absenken der Federgabel die
Betätigungseinrichtung ständig betätigt sein muss, während die Federgabel abgesenkt wird. Sobald die gewünschte Absenkung der Federgabel erfolgt ist, kann die Betätigungseinrichtung wieder freigegeben werden. Ebenso muss zum Ausfahren der Federgabel die Betätigungseinrichtung ständig betätigt werden und die Federgabel gleichzeitig entlastet werden. Sobald die
gewünschte Anhebung der Federgabel erfolgt ist, kann die Betätigungseinrichtung wieder freigegeben werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Federgabel anzugeben, bei der die Hubabsenkung leicht eingestellt werden kann, und die einen einfachen Aufbau aufweist .
Die Aufgabe der Erfindung wird mit einer Federgabel gemäß den Merkmalen von Anspruch 1 bzw. gemäß den Merkmalen eines der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen angegeben .
Gemäß der Erfindung wird eine Federgabel mit zumindest einer Positivkammer, zumindest einer Negativkammer und einer
Einsteileinrichtung zur Einstellung der Länge der Federgabel angegeben, wobei die Einsteileinrichtung eine Ventileinrichtung, die zwischen der zumindest einen Positivkammer und der zumindest einen Negativkammer angeordnet ist, und eine Betätigungseinrichtung umfasst, wobei die
Betätigungseinrichtung zumindest eine erste Stellung zur Einstellung einer kleinen Länge der Federgabel (abgesenkte Federgabel) und zumindest eine zweite Stellung zur
Einstellung einer großen Länge der Federgabel (ausgefahrene Federgabel) aufweist.
Die erfindungsgemäße Federgabel hat den Vorteil, dass bei der Einstellung der Betätigungseinrichtung in die erste Stellung sich die Federgabel bei Belastung in
Federungsrichtung automatisch absenkt, und dass bei der Einstellung der Betätigungseinrichtung in die zweite
Stellung die Federgabel automatisch ausfährt.
Erfindungsgemäß kann die Betätigungseinrichtung eine
Arretierungseinrichtung zur Arretierung der Betätigungseinrichtung in der bzw. einer ersten Stellung und der bzw. einer zweiten Stellung aufweisen.
Erfindungsgemäß kann die Betätigungseinrichtung eine
Arretierungseinrichtung zur Arretierung der Betätigungseinrichtung in der ersten Stellung bzw. der zweiten Stellung aufweisen .
Gemäß der Erfindung wird auch eine Federgabel mit zumindest einer Positivkammer, zumindest einer Negativkammer und einer Einsteileinrichtung zur Einstellung der Länge der Federgabel angegeben, wobei die Einsteileinrichtung eine Ventileinrichtung, die zwischen der zumindest einen Positivkammer und der zumindest einen Negativkammer angeordnet ist, und eine Betätigungseinrichtung umfasst, wobei die Betätigungseinrichtung eine Arretierungseinrichtung zur Arretierung der Betätigungseinrichtung in der bzw. einer ersten Stellung und der bzw. einer zweiten Stellung aufweist.
Erfindungsgemäß kann die Einsteileinrichtung zumindest zwei Verbindungswege zur Verbindung der Positivkammer mit der Negativkammer aufweisen.
Erfindungsgemäß kann die Einsteileinrichtung zumindest zwei Verbindungswege zur Verbindung der Positivkammer mit der Negativkammer aufweisen.
Gemäß der Erfindung wird auch eine Federgabel mit zumindest einer Positivkammer, zumindest einer Negativkammer und einer Einsteileinrichtung zur Einstellung der Länge der Federgabel angegeben, wobei die Einsteileinrichtung eine Ventileinrichtung, die zwischen der zumindest einen Positivkammer und der zumindest einen Negativkammer angeordnet ist, und eine Betätigungseinrichtung umfasst, wobei die Einsteileinrichtung zumindest zwei Verbindungswege zur Verbindung der Positivkammer mit der Negativkammer aufweist.
Erfindungsgemäß kann die Einsteileinrichtung derart
ausgebildet und angeordnet sein, dass zur Einstellung einer kleinen Länge der Federgabel (abgesenkte Federgabel) die Positivkammer mit der Negativkammer über einen der zumindest zwei Verbindungswege verbunden ist, und zur Einstellung einer großen Länge der Federgabel (ausgefahrene Federgabel) die Positivkammer mit der Negativkammer über einen anderen der zumindest zwei Verbindungswege verbunden ist.
Erfindungsgemäß kann die Einsteileinrichtung einen Verstellkolben aufweisen, der derart ausgebildet ist, dass er in der bzw. einer ersten Stellung der Betätigungseinrichtung den einen Verbindungsweg freigibt und in der bzw. einer zweiten Stellung der Betätigungseinrichtung den anderen Verbindungsweg freigibt. Dabei kann der Verstellkolben verschiebbar in einem Zylinder angeordnet sein, der die zumindest zwei
Verbindungswege zwischen der Positivkammer und der
Negativkammer zumindest teilweise definiert.
Erfindungsgemäß kann die Ventileinrichtung zumindest ein Rückschlagventil aufweisen.
Erfindungsgemäß kann die Ventileinrichtung zumindest zwei Rückschlagventile aufweisen. Vorzugsweise können die beiden Rückschlagventile in einer Kammer angeordnet sein, durch die weiter vorzugsweise zumindest ein Verbindungsweg von der Positivkammer zu der Negativkammer verläuft. Bei diesen Ausführungen der Erfindung können die beiden
Rückschlagventile Ventilschließglieder wie beispielsweise Kugeln aufweisen, die durch eine Federeinrichtung in vorzugsweise entgegengesetzte Richtungen vorgespannt sind. Beispielsweise kann eine Feder zwischen zwei Kugeln
angeordnet sein, die die beiden Kugeln in entsprechende Ventilsitze vorspannt.
Gemäß der Erfindung wird auch eine Federgabel mit zumindest einer Positivkammer, zumindest einer Negativkammer und einer Einsteileinrichtung zur Einstellung der Länge der Federgabel angegeben, wobei die Einsteileinrichtung eine Ventileinrichtung, die zwischen der zumindest einen Positivkammer und der zumindest einen Negativkammer angeordnet ist, und eine Betätigungseinrichtung umfasst, wobei die Ventileinrichtung zumindest zwei Rückschlagventile aufweist.
Bei den Ausführungen der Erfindung mit den zumindest zwei Verbindungswegen kann in jedem der zumindest beiden
Verbindungswege zwischen der Positivkammer und der
Negativkammer jeweils zumindest ein Rückschlagventil
angeordnet sein. Dabei können die zumindest zwei
Rückschlagventile derart ausbildet und angeordnet sein, dass zumindest ein Rückschlagventil eine Strömung von der
Positivkammer in die Negativkammer durch seine
Rückschlagfunktion sperrt, und dass zumindest ein
Rückschlagventil eine Strömung von der Negativkammer in die Positivkammer durch seine Rückschlagfunktion sperrt.
Erfindungsgemäß kann zwischen der Positivkammer und der Negativkammer zumindest ein Verbindungsweg angeordnet sein, und die Ventileinrichtung kann derart ausgebildet und angeordnet sein, dass in der ersten Stellung der
Betätigungseinrichtung die Ventileinrichtung den
Verbindungsweg in einer ersten Richtung freigibt und in der zu der ersten Richtung entgegengesetzten Richtung sperrt, und dass in der zweiten Stellung der Betätigungseinrichtung die Ventileinrichtung den Verbindungsweg in der zu der ersten Richtung entgegengesetzten Richtung freigibt und in der ersten Richtung sperrt. Gemäß der Erfindung wird auch eine Federgabel mit zumindest einer Positivkammer, zumindest einer Negativkammer und einer Einsteileinrichtung zur Einstellung der Länge der Federgabel angegeben, wobei die Einsteileinrichtung eine Ventileinrichtung, die zwischen der zumindest einen Positivkammer und der zumindest einen Negativkammer angeordnet ist, und eine Betätigungseinrichtung umfasst, wobei zwischen der Positivkammer und der Negativkammer zumindest ein Verbindungsweg angeordnet ist, und die Ventileinrichtung derart ausgebildet und angeordnet ist, dass in der ersten Stellung der
Betätigungseinrichtung die Ventileinrichtung den
Verbindungsweg in einer ersten Richtung freigibt und in der zu der ersten Richtung entgegengesetzten Richtung sperrt, und dass in der zweiten Stellung der Betätigungseinrichtung die Ventileinrichtung den Verbindungsweg in der zu der ersten Richtung entgegengesetzten Richtung freigibt und in der ersten Richtung sperrt.
Dabei kann die Einsteileinrichtung einen Verstellkolben aufweisen, der derart ausgebildet ist, dass er in der bzw. einer ersten Stellung der Betätigungseinrichtung den
zumindest einen Verbindungsweg in der ersten Richtung freigibt und in der zu der ersten Richtung entgegengesetzten Richtung sperrt, und in der bzw. einer zweiten Stellung der Betätigungseinrichtung den zumindest einen Verbindungsweg in der zu der ersten Richtung entgegengesetzten Richtung freigibt und in der ersten Richtung sperrt. Dabei kann der Verstellkolben verschiebbar in einem Zylinder angeordnet sein, der den zumindest einen Verbindungsweg zwischen der Positivkammer und der Negativkammer zumindest teilweise definiert. Dabei kann in dem zumindest einen Verbindungsweg ein Rückschlagventil ausgebildet und angeordnet sein. Dabei kann die Wirkrichtung des Rückschlagventils durch die
Betätigungseinrichtung umgekehrt werden. Beispielsweise kann das Rückschlagventil in dem Verstellkolben im Wesentlichen senkrecht bzw. senkrecht zur Hauptachse des Verstellkolbens angeordnet sein und durch die Betätigung der Betätigungseinrichtung mit dem in dem Verstellkolben definierten zumindest einem Verbindungsweg zwischen der Positivkammer und der Negativkammer umgedreht werden.
Erfindungsgemäß kann die Federgabel eine Zwischenkammer aufweisen, die strömungstechnisch zwischen der Positivkammer und der Negativkammer angeordnet ist, wobei zwischen der Negativkammer und der Zwischenkammer zumindest ein
Verbindungsweg angeordnet ist, in der eine Ventileinrichtung derart ausgebildet und angeordnet ist, dass eine Strömung von der Negativkammer in die Zwischenkammer gesperrt ist, während eine Strömung von der Zwischenkammer in die
Negativkammer zugelassen wird.
Gemäß der Erfindung wird auch eine Federgabel mit zumindest einer Positivkammer, zumindest einer Negativkammer und einer Einsteileinrichtung zur Einstellung der Länge der Federgabel angegeben, wobei die Einsteileinrichtung eine Ventileinrichtung, die zwischen der zumindest einen Positivkammer und der zumindest einen Negativkammer angeordnet ist, und eine Betätigungseinrichtung umfasst, wobei die Federgabel eine Zwischenkammer aufweist, die strömungstechnisch zwischen der Positivkammer und der Negativkammer angeordnet ist, wobei zwischen der Negativkammer und der Zwischenkammer zumindest ein Verbindungsweg angeordnet ist, in der eine
Ventileinrichtung derart ausgebildet und angeordnet ist, dass eine Strömung von der Negativkammer in die
Zwischenkammer gesperrt ist, während eine Strömung von der Zwischenkammer in die Negativkammer zugelassen wird.
Erfindungsgemäß kann ab einer bestimmten Absenkung der
Federgabel die Verbindung zwischen der Negativkammer und der Zwischenkammer ausschließlich über den Verbindungsweg erfolgen, der die Ventileinrichtung aufweist. Dabei kann die Ventileinrichtung ein Rückschlagventil umfassen, das eine Strömung in die Zwischenkammer sperrt. Erfindungsgemäß kann die Betätigungseinrichtung eine
Fernbedienung aufweisen.
Dabei kann die Fernbedienung eine Funkfernbedienung sein.
Erfindungsgemäß kann die Betätigungseinrichtung bzw. die Fernbedienung einen Hebel aufweisen.
Bei den Ausführungen der Erfindung mit einer Fernbedienung kann die Fernbedienung die bzw. eine Arretierungseinrichtung zur Arretierung der Fernbedienung in einer ersten Stellung und einer zweiten Stellung aufweisen.
Erfindungsgemäß kann die Einsteileinrichtung zumindest eine weitere Stellung, in der die Länge der Federgabel einstellbar ist, und zumindest eine Sperrstellung aufweisen, in der die Einstellbarkeit der Länge der Federgabel gesperrt ist.
Erfindungsgemäß kann die Federgabel eine pneumatische
Federgabel sein, die vorzugsweise eine Druckluftfederung umfasst .
Die Erfindung wird im Folgenden anhand der in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiele näher beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine Seitenschnittansicht einer Federgabel gemäß einer Ausführung der Erfindung entlang der Linie I-I von Fig. 2, wobei die Einsteileinrichtung in einer ersten Stellung zur Einstellung der
Federgabel in einer ausgefahrenen Stellung dargestellt ist.
Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht der Federgabel von Fig. 1.
Fig. 3 zeigt eine vergrößerte Detailansicht des durch den
Kreis III definierten Bereichs von Fig. 1. zeigt eine der Fig. 3 entsprechende Detailansicht der Federgabel von Fig. 1, wobei die
Einsteileinrichtung in einer zweiten Stellung zur Einstellung der Federgabel in einer abgesenkten bzw eingefahrenen Stellung dargestellt ist. zeigt eine vergrößerte Detailansicht des durch den Kreis V definierten Bereichs von Fig. 1. zeigt eine der Fig. 5 entsprechende Detailansicht der Federgabel von Fig. 1, wobei die Federgabel in einer weiter abgesenkten bzw. weiter eingefahrenen Stellung dargestellt ist. zeigt eine schematische Ansicht einer alternativen Einsteileinrichtung in einer ersten Stellung zur Einstellung der Federgabel in einer ausgefahrenen Stellung . zeigt eine der Fig. 6 entsprechende Ansicht der Einsteileinrichtung von Fig. 6 in einer zweiten Stellung zur Einstellung der Federgabel in einer abgesenkten bzw. eingefahrenen Stellung. zeigt eine schematische Ansicht einer alternativen Einsteileinrichtung in einer ersten Stellung zur Einstellung der Federgabel in einer ausgefahrenen Stellung .
Fig. 9 zeigt eine der Fig. 8 entsprechende Ansicht der
Einsteileinrichtung von Fig. 8 in einer zweiten Stellung zur Einstellung der Federgabel in einer abgesenkten bzw. eingefahrenen Stellung.
Fig. 10 zeigt eine schematische Ansicht einer alternativen
Einsteileinrichtung in einer ersten Stellung zur Einstellung der Federgabel in einer ausgefahrenen Stellung .
Fig. 11 zeigt eine der Fig. 10 entsprechende Ansicht der
Einsteileinrichtung von Fig. 10 in einer zweiten Stellung zur Einstellung der Federgabel in einer abgesenkten bzw. eingefahrenen Stellung.
In der vorliegenden Beschreibung werden folgende Bezugszeichen verwendet :
1 Federgabel
2 Federvorrichtung
3 Dämpfervorrichtung
4 Gabelbrücke
5 Stabilisator
6 Steckachse
7 Füllventil
8 Hauptkolben
9 Kolbenstange
10 Standrohr
20 Gleitrohr
30 Federeinrichtung
31 Positivkammer
32 Negativkammer
33 Zwischenkammer
34 Dichtung
35 Rückschlagventil
36 Verbindungsweg (zwischen Negativkammer und
Zwischenkammer)
40 Einsteileinrichtung
140 Einsteileinrichtung
240 Einsteileinrichtung
340 Einsteileinrichtung
41 Zylinder
141 Zylinder
141 Zylinder Zylinder
Verbindung zu Positivkammer
Verbindung zu Zwischen- bzw. Negativkammer
Verbindung zu Positivkammer
Verbindung zu Zwischen- bzw. Negativkammer
Verbindung zu Positivkammer
Verbindung zu Zwischen- bzw. Negativkammer
Verbindungsbohrung
Verbindungsbohrung
Ventileinrichtung
Venti1einrichtung
Ventileinrichtung
Ventileinrichtung
Rückschlagventil
Rückschlagventi1
Rückschlagventil
Rückschlagventil
Rückschlagventil
Kugel
Kugel
Ventilsitz
Ventilsitz
Feder
Betätigungseinrichtung
Betätigungsknopf
Verstellkolben
Verstellkolben
Verstellkolben
Verstellkolben
Dichtung
Dichtung
Verbindungsbohrung (zur Positivkammer 31)
Verbindungsbohrung (zur Zwischenkammer 33)
Verbindungsweg
Verbindungsweg
Verbindungsweg
Verbindungsweg 90 Verbindungsweg
Die Figuren 1 bis 5 zeigen eine Federgabel gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Die Federgabel 1 weist eine Federvorrichtung 2 und eine
Dämpfervorrichtung 3 auf, die über eine Gabelbrücke 4, einen vorderen Stabilisator 5 und einen hinteren Stabilisator 5 miteinander verbunden sind. An dem Ausfallende der Federgabel ist eine Steckachse 6 zur Aufnahme eines nicht dargestellten Vorderrads eines nicht dargestellten Fahrrads vorgesehen.
Die Federvorrichtung 2 und die Dämpfervorrichtung 3 weisen jeweils ein fest mit der Gabelbrücke 4 verbundenes Standrohr 10 und relativ dazu teleskopartig verschiebbares Gleitrohr 20 auf .
Es ist klar, dass die Erfindung nicht auf den dargestellten Aufbau der Federgabel beschränkt ist. Beispielsweise kann die Federgabel auch mit in Standrohre eintauchenden Gleitrohren ausgebildet sein bzw. weniger oder mehr oder keine
Stabilisatoren aufweisen.
In der Federvorrichtung 2 ist eine Federeinrichtung 30 mit einer Positivkammer 31, einer Negativkammer 32 und einer Zwischenkammer 33 vorgesehen. In dem Gleitrohr 20 ist ein Hauptkolben 8 vorgesehen, der an einer Kolbenstange 9
angeordnet ist. Beim Einfedern der Federgabel 1 fährt der Hauptkolben 8 in das Standrohr 10 ein, wodurch der Druck in der Positivkammer 31 ansteigt und in der Zwischenkammer 33 und der Negativkammer 32 abfällt.
Beim Einfedern der Federgabel aus der Grundstellung (d.h. der sich nach dem Aufsitzen des Fahrers auf dem Fahrrad mit der Federgabel einstellenden Gleichgewichtstellung) wird die Luft bzw. das Gas in der Positivkammer 31 komprimiert, so dass eine Federwirkung mit einer progressiven Federkennlinie erfolgt. Der Druck in der Positivkammer 31 sollte bei der
Grundeinstellung (d.h. der werkseitig bzw. fahrerseitig vor der Fahrt erfolgenden Einstellung der Federcharakteristik der Federgabel) im Wesentlichen in Abhängigkeit von dem auf die Federgabel wirkenden Gewicht des Fahrers gewählt werden.
Beim Ausfedern der Federgabel aus der Grundstellung wird die Luft bzw. das Gas in der Negativkammer 32 komprimiert, so dass eine Federwirkung mit einer progressiven Federkennlinie erfolgt. Der Druck in der Negativkammer 32 sollte bei der Grundeinstellung im Wesentlichen in Abhängigkeit von der gewünschten Ansprechempfindlichkeit der Federgabel gewählt werden .
Wie man am besten in den Figuren 3 und 4 sehen kann, weist die Ventileinrichtung 50 ein Rückschlagventil 51 und ein
Rückschlagventil 52 auf, die in dem Verbindungsweg 80 bzw. Verbindungsweg 90 zwischen der Positivkammer 31 und der
Negativkammer 32 ausgebildet sind.
Das Rückschlagventil 51 weist eine Kugel 53 und einen
Ventilsitz 55 auf. Das Rückschlagventil 52 weist eine Kugel 54 und einen Ventilsitz 56 auf. Zwischen den beiden Kugeln 53, 54 ist eine Feder 57 angeordnet, die die beiden Kugeln 53, 54 in die entsprechenden Ventilsitze 55 bzw. 56 vorspannt.
Gemäß alternativen Ausführungen der Erfindung kann eine der beiden Kugeln 53,54 oder können beide Kugeln 53, 54 mit anderen dem Fachmann bekannten Mitteln in ihre Ventilsitze vorgespannt werden. Beispielsweise können an Stelle der einen Feder 57 zwei Federn vorgesehen werden. Entsprechend könnten beispielsweise eine oder zwei Spangen vorgesehen werden.
Alternativ oder zusätzlich könnten die Kugeln auch auf Sieben und/oder Schwämmen bzw. schwimmend angeordnet werden. Beide Kugeln könnten auch oben oder unten angeordnet werden, wenn der Verbindungsleitungsaufbau entsprechend angepasst wird. Gemäß Alternativen Ausführungen der Erfindung können an Stelle einer Kugel 53, 54 oder an Stelle beider Kugeln 53, 54 andere dem Fachmann bekannte insbesondere für Rückschlagventile geeignete Ventilschließglieder vorgesehen werden,
beispielsweise Kegel, Zylinder, Platten etc..
In einem Zylinder 41 der Einsteilvorrichtung 40 ist ein
Verstellkolben 70 verschiebbar angeordnet, der die
Ventileinrichtung 50 enthält. An dem Verstellkolben 70 sind eine Dichtung 71 und eine Dichtung 72 derart angeordnet, dass der die Feder 57 aufnehmende Zwischenraum zwischen den Kugeln 53 und 54 in einer oberen Stellung (siehe Fig. 3) über eine Bohrung in dem Verstellkolben 70 mit der Positivkammer 31 bzw. in einer unteren Stellung (Fig. 4) über die gleiche oder eine andere Bohrung 74 in dem Verstellkolben 70 mit der
Zwischenkammer 33 (oder bei Ausführungen, die keine
Zwischenkammer enthalten mit der Negativkammer) verbunden ist.
Die Zwischenkammer 33 steht mit der Negativkammer 32 über eine in Fig. 5 detailliierter dargestellte Ventilanordnung in
Verbindung .
Die Betätigungseinrichtung 60 weist einen Betätigungsknopf 61 auf, mit dem die Betätigungseinrichtung 60 in einer ersten definierten und einer zweiten definierten Stellung die
Einsteileinrichtung derart verstellt, dass der Verstellkolben 70 in die obere Stellung (Fig. 3) bzw. untere Stellung (Fig. 4) angeordnet wird.
In der Stellung von Fig. 3 stellt sich die Federgabel 1 in die ausgefahrene Stellung ein, bzw. bleibt die Federgabel 1 in der ausgefahrenen Stellung. Der Verstellkolben 70 ist dabei derart in dem Zylinder 41 angeordnet, dass der Zwischenraum, der die Feder 57 aufnimmt, mit der Positivkammer 31 über eine Bohrung in dem Verstellkolben 70 verbunden ist.
Befindet sich die Federgabel in der ausgefahrenen Stellung, verhindert das Rückschlagventil 52, dass der in der Positivkammer 31 beim Einfedern ansteigende Druck in die
Zwischenkammer 33 und damit in die Negativkammer 32 gelangt. Beim Fahren werden auftretende Schläge in der ausgefahrenen Stellung der Federgabel 1 abgefedert. Die Federgabel 1 bleibt in der ausgefahrenen Stellung.
Befindet sich die Federgabel in der abgesenkten Stellung, steigt beim Ausfedern der Druck in der Negativkammer 32 und der Zwischenkammer 33 an, der dann über das Rückschlagventil 52 und den Verbindungsweg 90 in den Zwischenraum, der die Feder 57 aufnimmt und über die Bohrung in dem Verstellkolben in die Positivkammer 31 entweichen kann, die einen niedrigeren Druck aufweist. Das erfolgt solange, bis die Federgabel in der ausgefahrenen Stellung ist.
In der Stellung von Fig. 4 stellt sich die Federgabel 1 in die abgesenkte Stellung ein, bzw. bleibt die Federgabel in der abgesenkten Stellung. Der Verstellkolben 70 ist dabei derart in dem Zylinder 41 angeordnet, dass der Zwischenraum, der die Feder 57 aufnimmt, mit der Zwischenkammer 33 und damit mit der Negativkammer 32 über eine Bohrung 74 in dem Verstellkolben 70 verbunden ist.
Befindet sich die Federgabel in der abgesenkten Stellung, verhindert das Rückschlagventil 51, dass der in der
Negativkammer 32 und damit der in der Zwischenkammer 33 beim Ausfedern ansteigende Druck in die Positivkammer 31 gelangt. Beim Fahren werden auftretende Schläge in der abgesenkten bzw. eingefahrenen Stellung der Federgabel 1 abgefedert. Die
Federgabel 1 bleibt in der abgesenkten Stellung.
Befindet sich die Federgabel 1 in der ausgefahrenen Stellung, steigt beim Einfedern der Druck in der Positivkammer 31 an, der über den Verbindungsweg 80 und das Rückschlagventil 51 in den Zwischenraum, der die Feder 57 aufnimmt, und dann über die Bohrung 74 in dem Verstellkolben 70 in die Zwischenkammer 33 und somit in die Negativkammer 32 entweichen kann, die einen niedrigeren Druck aufweist. Das erfolgt solange, bis die Federgabel 1 in der abgesenkten Stellung ist.
Optional weist die Federgabel eine Sicherungsfederung auf, die gewährleistet, dass die Federgabel bei voller Einfederung insbesondere in der abgesenkten bzw. eingefahrenen Stellung nicht anschlägt. Dazu kann am Ende des Federbeins eine mechanische Feder, beispielsweise ein Elastomer vorgesehen werden. Die bevorzugte Lösung ist eine Federung entsprechend der in der DE 10 2006 010 245 AI, deren gesamte Offenbarung durch Bezugnahme in die vorliegende Offenbarung aufgenommen ist, offenbarten Federgabel.
Fig. 5 zeigt die entsprechende Ausbildung der Kolbenstange. In der Kolbenstange 8 sind Verbindungsbohrungen 45 und 46 vorgesehen. In einem Verbindungsweg 36 zwischen der
Negativkammer 32 und der Zwischenkammer 33 ist ein
Rückschlagventil 35 vorgesehen, dass derart angeordnet und ausgebildet ist, dass eine Strömung von der Negativkammer 32 in die Zwischenkammer 33 gesperrt wird, wenn die Negativkammer
32 mit der Zwischenkammer 33 nur über den Verbindungsweg 36 verbunden ist. Überfahren die Verbindungsbohrungen 45 die Dichtung 34, kann ein Volumenaustausch von der Zwischenkammer
33 in die Negativkammer 32 nur noch über das Rückschlagventil 35 stattfinden. Das Rückschlagventil 35 verhindert dann eine Strömung von der Negativkammer 32 in die Zwischenkammer 33, so dass gewährleistet ist, dass ab einer bestimmten Absenkung der Federgabel (wenn die Verbindungsbohrungen 45 die Dichtung 34 überfahren) , der Druck in der Negativkammer 32 nicht durch eine Strömung in die Zwischenkammer 33 abnehmen kann. Dadurch wird eine Federwirkung der Negativkammer 32 gewährleistet und ein mechanischer Anschlag vermieden.
Bei der in Fig. 5A gezeigten der Fig. 5 entsprechenden
Detailansicht der Federgabel von Fig. 1 ist die Federgabel in einer weiter abgesenkten bzw. weiter eingefahrenen Stellung dargestellt. Die Verbindungsbohrung 45 ist noch oberhalb der Dichtung 34, so dass eine Verbindung zwischen der
Zwischenkammer und der Negativkammer 32 besteht. Die
Verbindungsbohrungen 46 haben die Dichtung 34 bereits
überfahren. Sobald auch die Verbindungsbohrungen 45 die
Dichtung 34 überfahren, besteht keine direkte Verbindung zwischen der Zwischenkammer 33 und der Negativkammer 32, sondern nur noch eine Verbindung über das Rückschlagventil 35, so dass eine weitere Absenkung der Federgabel nicht mehr möglich ist und wie oben beschrieben ein mechanischer Anschlag durch den Restfederweg vermieden wird.
Die Figuren 6 bis 11 zeigen Varianten einer alternativen
Einsteileinrichtung für eine Federgabel, die in eine
abgesenkte Stellung und eine ausgefahrene Stellung eingestellt werden kann. Wegen der Beschreibung der nicht in den Figuren dargestellten Teile wird auf die Beschreibung des
Ausführungsbeispiels , das in den Figuren 1 bis 5 gezeigt ist, und das Fachwissen verwiesen. Die Bezugszeichen sich
entsprechender Teile sind um 100 oder ein Vielfaches von 100 erhöht .
Bei der in den Figuren 6 und 7 dargestellten alternativen Einsteilvorrichtung 140 ist ein Verstellkolben 170 in einem Zylinder 141 um seine Hauptachse drehbar angeordnet. In dem Verstellkolben 170 ist ein Verbindungsweg 180 ausgebildet, in dem eine Ventileinrichtung 150 mit einem Rückschlagventil 151 angeordnet ist, das beispielsweise eine in einen Ventilsitz mit beispielsweise einer Feder vorgespannte Kugel aufweisen kann. Alternative dem Fachmann bekannte Rückschlagventile können ebenfalls vorgesehen werden. In dem Zylinder 170 sind eine Verbindung 143 zu einer nicht dargestellten Positivkammer und eine Verbindung 144 zu einer nicht dargestellten
Zwischenkammer bzw. Negativkammer vorgesehen.
In der in Fig. 6 gezeigten Stellung der Einsteileinrichtung 140 verbindet den Verbindungsweg 180 die Verbindung 143 und die Verbindung 144 derart, dass durch das Rückschlagventil eine Strömung aus der Positivkammer in die Zwischenkammer bzw. Negativkammer gesperrt wird und eine Strömung aus der
Negativkammer bzw. Zwischenkammer in die Positivkammer möglich ist. Dadurch wird die Federgabel in die ausgefahrene Stellung versetzt bzw. bleibt in der ausgefahrenen Stellung.
In der in Fig. 7 gezeigten Stellung der Einsteileinrichtung 140 verbindet der Verbindungsweg 180 ebenfalls die Verbindung 143 mit der Verbindung 144, wobei sich der Verstellkolben 170 in einer Stellung befindet, die um 180 Grad gegenüber der in Fig. 6 gezeigten Stellung gedreht ist. Dadurch ist die
Sperrrichtung des Rückschlagventils 151 umgekehrt, so dass durch das Rückschlagventil eine Strömung aus der Negativkammer bzw. Zwischenkammer in die Positivkammer gesperrt wird und eine Strömung aus der Positivkammer in die Zwischenkammer bzw. Negativkammer möglich ist. Dadurch wird die Federgabel in die abgesenkte bzw. eingefahrene Stellung versetzt bzw. bleibt in der abgesenkten bzw. eingefahrenen Stellung.
Die Figuren 8 und 9 zeigen eine Variante der in den Figuren 6 und 7 schematisch gezeigten alternativen Einsteilvorrichtung 150, auf deren Beschreibung verwiesen wird. Im Folgenden werden nur die Unterschiede beschrieben, wobei sich
entsprechende Teile mit gleichen aber um 100 erhöhten
Bezugszeichen bezeichnet werden.
Bei der in den Figuren 8 und 9 gezeigten Variante weist der Zylinder 140 jeweils zwei Verbindungen 143 bzw. 144 auf, die derart angeordnet sind, dass eine Umkehrung der Sperrrichtung des Rückschlagsventils 252 bei einer Drehung um 90 Grad erfolgt .
Die Figuren 10 und 11 zeigen eine Variante der in den Figuren 6 und 7 bzw. 8 und 9 schematisch gezeigten alternativen
Einsteilvorrichtung 150 bzw. 250, auf deren Beschreibung verwiesen wird. Im Folgenden werden nur die Unterschiede beschrieben, wobei sich entsprechende Teile mit gleichen aber um 100 bzw. 200 erhöhten Bezugszeichen bezeichnet werden.
Bei der in den Figuren 10 und 11 gezeigten Variante weist der Zylinder 240 jeweils zwei Verbindungen 243 bzw. 244 auf, die derart angeordnet sind, dass eine Umkehrung der Sperrrichtung des Rückschlagsventils 252 bei einer Drehung um 45 Grad erfolgt .
Andere Winkel können geeignet gewählt werden. Vorzugsweise beträgt der Winkel 20 bis 160 Grad, weiter vorzugsweise 30 bis 140 Grad, weiter vorzugsweise 40 bis 120 Grad. Bei
Ausführungen mit mechanischer Fernbedienung sind kleinere Winkel zu bevorzugen, beispielsweise 90 Grad.
Es ist klar, dass bei den in den Figuren 6 bis 11 gezeigten Ausführungen zusätzlich zu der Verdrehung des Verstellkolbens 170, 270 bzw. 270 eine axiale Verstellung erfolgen kann. In diesem Fall müssen die Verbindungen 243, 244 bzw. 343, 344 auf verschiedenen Ebenen liegen bzw. bei der Ausführung der
Figuren 6 und 7 in axialer Richtung längere Verbindungen 143 bzw. 144 vorgesehen werden. Alternativ können auch mehrere Verbindungen 143 bzw. 144 vorgesehen werden.
Die Federgabel kann eine Fernbedienung zur Betätigung der Betätigungseinrichtung 60 aufweisen. Die Fernbedienung kann beispielsweise einen Hebel mit einem Bowdenzug aufweisen. Des Weiteren kann eine Rückstellfeder vorgesehen sein, deren
Rückstellkraft derart gewählt ist, dass eine erste in der Fernbedienung vorgesehene Schwelle durch die Federkraft nicht überwunden wird. Das hat den Vorteil, dass durch Betätigung der Fernbedienung die Schwelle überfahren und die
Betätigungseinrichtung in eine andere Stellung versetzt werden kann. Optional kann zumindest eine zusätzliche Schwelle in der Betätigungseinrichtung vorgesehen sein. Die Kraft der
Rückstellfeder sollte dann groß genug sein, um das Überfahren der Schwelle zu gewährleisten, damit mit der Fernbedienung verschiedene Stellungen eingestellt werden können. Reicht die Kraft der Rückstellfeder nicht aus, um die Schwelle in der Betätigungseinrichtung zu überfahren, kann mit der
Fernbedienung zumindest eine Stellung eingestellt werden, die entgegen der Federkraft erreicht werden kann. Die andere Stellung kann dann an der Betätigungseinrichtung eingestellt werden. Alternativ oder zusätzlich kann die Fernbedienung auch eine Funksteuerung aufweisen. Derartige Funksteuerungen sind dem Fachmann bekannt .
Next Patent: SPHERICAL POWDER AND ITS PREPARATION
