| WO/2007/141417 | PLASTIC BAG DISPENSER |
| WO/2005/105543 | CARRIER TROLLEY |
| JP2005206097 | TRANSPORTATION TRUCK |
| Patentansprüche 1. Aus einer Anzahl von gleichen ineinander geschobenen Einkaufswagen (2) bestehender Stapelverbund (1), der sich mit Hilfe von Transportmit- teln wie Lastwagen, Container und dergleichen transportieren lässt und der nach erfolgtem Transport an einer Sammelstelle (14), die von Selbstbedienungsgeschäften eingerichtet ist, zur Entnahme und zur Nutzung der einzelnen Einkaufswagen (2) bereit gehalten wird, wobei die mit einem Fahrgestell (3) und mit einem mit dem Fahrgestell (3) verbundenen Korb (4) aus- gestatteten Einkaufswagen (2) sowohl beim Transport als auch an der Sammelstelle (14) mit ihren Fahrgestellen (3) und mit ihren Körben (4) so ineinander geschoben sind, dass zwischen jedem Einkaufswagen (2) ein Stapelabstand gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass - entweder an den Einkaufswagen (2a) des nachfolgend für die Sammel- stelle (14) bestimmten Stapelverbundes (la) Abstandshalter (9) angebracht sind, dass durch die Abstandshalter (9) zwischen den Einkaufswagen (2a) jeweils ein Stapelabstand b gebildet ist, dass der Stapelabstand b größer ist als der Stapelabstand a, der zwischen den Einkaufswagen (2) des für den Transport bestimmten Stapelverbundes (1) gebildet ist und dass die Länge B des für die Sammelstelle (14) vorgesehenen Stapelverbundes (la) größer ist als die Länge A des für den Transport bestimmten Stapelverbundes (1) - oder dass an den Einkaufswagen (2) bewegbar angeordnete Abstandshalter (9) angebracht sind, dass die Abstandshalter (9) aus einer ersten Position in eine zweite Position überführbar sind, dass in der ersten Position zwi- sehen jedem Einkaufswagen (2) ein Stapelabstand a und in der zweiten Position zwischen jedem Einkaufswagen (2a) ein Stapelabstand b gebildet ist, dass der Stapelabstand b größer ist als der Stapelabstand a, dass die Länge B des Stapelverbundes (la) mit den Stapelabständen b größer ist als die Länge A des gleichen Stapelverbundes (1) mit den Stapelabständen a und dass der Stapelverbund (1) mit der Länge A für den Transport und der Stapelverbund (la) mit der Länge B für die Bereitstellung an einer Sammelstelle (14) bestimmt ist. 2. Aus einer Anzahl von gleichen ineinander geschobenen Fahrgestellen (3) und/oder aus einer Anzahl von gleichen ineinander gefügten Körben (4) bestehender Stapelverbund (1), wobei sich beide Stapelverbünde (1) mit Hilfe von Transportmitteln wie Lastwagen, Container und dergleichen transportieren und nach erfolgtem Transport zu gebrauchstauglichen Einkaufswagen (2a) zusammenfügen lassen, so dass der dadurch entstandene, aus gleichen Einkaufswagen (2a) gebildete Stapelverbund (la) an einer Sammelstelle (14), die von Selbstbedienungsgeschäften eingerichtet ist, zur Entnahme und zur Nutzung der Einkaufswagen (2a) bereit gehalten werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass an den Fahrgestellen (3) und oder an den Körben (4) der Einkaufswagen (2) des für die Sammelstelle (14) bestimmten Stapelverbundes (la) Abstandshalter (9) angebracht sind, dass durch die Abstandshalter (9) zwischen den Fahrgestellen (3) und/oder zwischen den Körben (4) jeweils ein Stapelabstand b gebildet ist, der größer ist als der Stapelabstand a, der zwischen den Fahrgestellen (3) und/oder den Körben (4) gebildet ist, die für den Transport bestimmt sind und dass die Länge B des aus den montierten Einkaufswagen (2) bestehenden Stapelverbundes (la) mit den Stapelabständen b größer ist als die Länge A des aus der gleichen Anzahl von Fahrgestellen (3) und/oder Körben (4) gebildeten Stapelverbundes (1) mit den Stapelabständen a. 3. Stapelverbund nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Einkaufswagen (2 und/oder 2a) wenigstens ein Abstandshalter (9) vorgesehen ist und dass der wenigstens eine Abstandshalter (9) entweder am Korb (4, 4a) oder am Fahrgestell (3, 3a) oder an Smtzeinrichtungen (15) angeordnet ist, welche den Korb (4, 4a) mit dem Fahrgestell (3, 3a) verbinden. 4. Stapelverbund nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Abstandshalter (9) vor oder hinter dem Stapelraumbereich (8) angeordnet ist, der sich dann ergibt, wenn zwei für den Transport bestimmte Einkaufswagen (2) ineinander geschoben sind. 5. Stapelverbund nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in Seitenansicht der Einkaufswagen (2, 2a) betrachtet jeder Abstandshalter (9) in einem Bereich zwischen der Vorderseite (4f) und der Rückseite (4g) des jeweiligen Korbes (4 oder 4a) angeordnet ist. 6. Stapelverbund nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Abstandshalter (9) entweder an einer die Längsseiten eines jeden Fahrgestelles (3, 3 a) verbindenden Querverbindung (7) oder Querverbindungsabschnitten (7) oder an der Unterseite (4d) des Korbbodens (4b) oder an den Seitenwänden (4e) des Korbes (4, 4a) oder am unteren hinteren Rand (6) eines jeden Korbes (4, 4a) angeordnet ist oder sind. 7. Stapelverbund nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Ineinanderschieben der Einkaufswagen (2a) der wenigstens eine Abstands- halter (9) eines einzuschiebenden Einkaufswagens (2a) entweder an das Fahrgestell (3 a) oder an den hinteren unteren Rand (6) des Korbes (4a) oder an die hintere Begrenzung (4h) der Seitenwände (4e) des Korbes (4a) eines vorausbefindlichen Einkaufswagens (2a) anstößt oder dass beim gleichen Vorgang das Fahrgestell (3a) oder die Querverbindung (7) oder die Quer- Verbindungsabschnitte (7) eines einzuschiebenden Einkaufswagens (2a) an den wenigstens einen nach hinten oder nach unten über den unteren Rand (6) des Korbes (4a) vorstehenden Abstandshalter (9) eines vorausbefindlichen Einkaufswagens (2a) anschlägt. 8. Stapelverbund nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich in gestapeltem Zustand der für den Transport bestimmten Stapelverbundes (1) vorgesehenen Einkaufswagen (2) der wenigstens eine bewegbare Abstandshalter 9 der Einkaufswagen (2) jeweils in einem Raum (19) untergebracht ist, des sich zwischen dem Korbboden (4b) eines Einkaufswagens (2) und dem Korbboden (4b) des jeweils vorausbefindlichen Einkaufswagens (2) befindet. 9. Stapelverbund nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegbaren Abstandshalter (9) der im Stapelverbund (1) befindlichen Einkaufswagen (2) in ihrer Nichtgebrauchslage lösbar arretiert sind oder aufgrund der Lage ihres Schwerpunktes von selbst in ihrer Nichtgebrauchslage verbleiben. 10. Stapelverbund nach Anspruch 1 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegbaren Abstandshalter (9) der Einkaufswagen (2) des für den Transport bestimmten Stapelverbundes (1) an den Einkaufswagen (2) so angeordnet sind oder eine Lage derart einnehmen, dass die Abstandshalter (9) eines jeden Einkaufswagens (2) nach dessen Entnahme aus dem Stapelverbund (1) von selbst ihre Gebrauchslage einnehmen. 11. Stapelverbund nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Abstandshalter (9) an mindestens einem Stützteil (18) zusätzlich dann abgestützt ist, wenn zwischen den Einkaufswagen (2a) jeweils ein Stapelabstand b gebildet ist. 12. Stapelverbund nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Korb (4a) eines jeden Einkaufswagens (2a) mit Hilfe des wenigstens einen Abstandshalters (9) zusätzlich auf dem Fahrgestell (3a) abgestützt ist. 13. Stapelverbund nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandshalter (9) der Einkaufswagen (2 oder 2a) entweder - durch eine am unteren Fahrgestellrahmen (3b) einsetzbare Querstrebe 11 - oder durch eine in den Korb (4) einsetzbare Rückwand (5) - oder durch eine im vorderen Bereich des Korbes (4) einsetzbare Trennwand - oder durch einen auf den Korb (4) oder auf das Fahrgestell (3) rastschlüs- sig aufsetzbaren Handgriff (13) - oder durch einen aus einer ersten Position in eine zweite Position überführbaren Handgriff (13) gebildet sind. |
Einkaufswagen bestehender Stapelverbund
Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen aus einer Anzahl von gleichen ineinander geschobenen Einkaufswagen bestehenden Stapelverbund entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 sowie einen aus einer Anzahl von gleichen ineinander geschobenen Fahrgestellen und/oder aus einer Anzahl von gleichen ineinander gefügten Körben bestehenden Stapelverbund gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 2.
Einkaufswagen der hier vorliegenden Art werden von den Herstellern in Stapelverbünden an die Abnehmer gesandt. Transportmittel hierfür sind in der Regel Lastwagen, Schiffe, Container und dergleichen. Abnehmer der Einkaufswagen sind üblicherweise Selbstbedienungsgeschäfte bekannter Handelsketten. Die Einkaufswagen werden vom Hersteller in gebrauchsfertigem Zustand angeliefert. Der gebrauchsfertige Zustand verlangt einen gewissen Mindestabstand zwischen den einzelnen im Stapelverbund an einer Sammelstelle bereit gestellten Einkaufswagen, um die Funktionen der Einkaufswagen zu gewährleisten. Zu diesen Funktionen zählt z. B. die Freiheit der Fahrrollen, beim Entnahmevorgang der Einkaufswagen aus einem Stapelverbund nicht mit den Fahrrollen nächstfolgender Einkaufswagen zu verhaken oder die Garantie, Einkaufswagen unter Benutzung von Pfandschlössern ohne Schwierigkeiten dem Stapelverbund entnehmen und an diesen wieder ankoppeln zu können. Auch müssen, was äußerst wichtig ist, die einzelnen Einkaufswagen in einem Stapelverbund in Stapelabständen einander folgend so weit voneinander entfernt sein, dass komplette Stapelverbünde, auch in einer beim Bewegen sich von selbst einstellenden Schlangenform, auf Parkplätzen, mit oder ohne maschinelle Hilfe, problemlos bewegt werden können, ohne dass die einzelnen Einkaufswagen, insbesondere aber deren Fahrrollen, miteinander verklemmen oder verhaken. Schließlich müssen die Abstände der zum Gebrauch bereitstehenden Einkaufswagen aus Sicherheitsgründen so gewählt sein, dass man sich nach erfolgter Nutzung der Einkaufswagen beim Einschieben der Einkaufswagen in einen Stapelverbund nicht die Finger einklemmt.
Das eben Geschilderte gilt auch, wenn Fahrgestelle und/oder Körbe in Sta- pelverbünden getrennt angeliefert und anschließend zu gebrauchstauglichen Einkaufswagen montiert werden.
Der Versand von Einkaufswagen kostet Geld und je weniger Einkaufswagen, Fahrgestelle oder Körbe eines für den Transport bestimmten Stapelver- bundes auf einer vorbestimmten Fläche eines Transportmittels Platz finden, desto höher werden letztendlich die pro Einkaufswagen entstehenden Versandkosten.
Es sind Einkaufswagen bekannt, die mit Mitteln ausgestattet sind, welche die beim Ineinanderschieben, also beim Stapeln der Einkaufswagen entstehenden Stoßkräfte abmildern, um einerseits den bei diesem Vorgang entstehenden Lärm zu reduzieren und um andererseits Beschädigungen an den Einkaufswagen zu vermeiden. Diese Mittel können erweiternd auch so gestaltet sein, dass sie als Anschlag für jene bewegbare Rückwand dienen, wel- che die rückwärtige Öffnung des Korbes der Einkaufswagen verschließt. Die EP 0 842 838 Bl sowie die WO 2008/122257 AI beschreiben solche Einkaufswagen, bei denen beim Stapelvorgang Teile oder bauliche Abschnitte eines rückwärtig einzuschiebenden Einkaufswagens an die stoßdämpfenden Mittel eines vorausbefindlichen Einkaufswagens anstoßen oder umgekehrt. Diese nur wenige Millimeter dicken Mittel sind bei Fertigstellung der Einkaufswagen und vor deren Auslieferung an den Einkaufswagen angebracht, so dass die Einkaufswagen vor ihrer Auslieferung gebrauchsfertig vorliegen. Bekannt sind auch Einkaufswagen, die einen vom Fahrgestell getragenen oder einen auf das Fahrgestell aufsetzbaren Korb aufweisen, dessen Volumen zum Erreichen einer Nichtgebrauchslage verkleinerbar ist. Auch lassen sich die Fahrgestelle dieser Einkaufswagen in manchen Fällen in eine platz- sparende Nichtgebrauchslage verändern. Diese Einkaufswagen eignen sich nicht zum Bereitstellen an Sammelstellen, da sie sich nicht platzsparend ineinander schieben lassen. Solche Einkaufswagen werden deshalb von den Selbstbedienungsgeschäften den Kunden nicht zur Verfügung gestellt. Einkaufswagen dieser Art sind vielmehr Einzelstücke und Eigentum der Kunden, die solche Einkaufswagen in ihrem Auto platzsparend verstauen und zum Einkaufen mitnehmen können. Eine Bereitstellung solcher Wagen an Sammelstellen ist nicht bekannt. Ein Ineinanderschieben dieser Einkaufswagen ist nicht vorgesehen, da dies für Einzelstücke nicht erforderlich ist.
Schließlich sind Einkaufswagen bekannt, die eine nach rückwärts in eine Gebrauchslage bewegbare Ablage für Getränkekisten und dergleichen aufweisen. In ihrer Nichtgebrauchlage befinden sich die Ablagen in bevorzugt zusammen gefaltetem Zustand unterhalb des Korbes dieser Einkaufswagen. Dieser Zustand stellt sich grundsätzlich dann ein, wenn sich die Einkaufswagen in einem Stapelverbund befinden. Die DE 84 26 844 Ul beschreibt derartige Einkaufswagen.
Ausgehend von diesem Stand der Technik besteht die Aufgabe der Erfindung darin, bei Stapelverbünden der hier vorliegenden Art nach Lösungen zu suchen, die eine Reduzierung der Versandkosten bewirken.
Bezogen auf die hier vorliegenden Stapelverbünde sind die Lösungen im kennzeichnenden Teil der Patentansprüche 1 und 2 beschrieben. Weitere Lösungsmerkmale finden sich in den Unteransprüchen.
Während bisher die Länge des für den Transport bestimmten Stapelverbundes und die Länge des gleichen für die Sammelstelle bestimmten Stapelverbundes immer gleich war, besteht der entscheidende Vorteil der Erfindung nunmehr darin, dass durch die jetzt engere Stapelbarkeit der Einkaufswagen bei den für den Transport bestimmten Stapelverbünden die Länge dieser Stapelverbünde kürzer ist als bisher und deshalb jetzt wesentlich mehr Einkaufswagen pro Flächeneinheit auf einem Transportmittel Platz finden als bei Stapelverbünden, die an Sammelstellen der Selbstbedienungsgeschäfte zur Nutzung der Einkaufswagen bereit gestellt werden und aufgrund der eingangs genannten Erfordernisse eine größere Länge aufweisen müssen. Durch die vorgeschlagenen Lösungen lässt sich somit eine erhebliche Reduzierung der Versandkosten pro geliefertem Einkaufswagen erzielen.
Gleiches lässt sich auch auf durch Fahrgestelle und/oder Körbe gebildete Stapelverbünde übertragen. Auch hier beansprucht der jeweilige für den Transport vorgesehene Stapelverbund jetzt weniger Platz als später an einer Sammelstelle, wenn Fahrgestelle und Körbe zusammengefügt die nutzbaren Einkaufswagen bilden.
Eine erste vorteilhafte Möglichkeit, die Länge eines für den Transport bestimmten Stapelverbundes zu reduzieren, beziehungsweise die Länge des für die Sammelstelle bestimmten gleichen Stapelverbundes zu vergrößern besteht darin, an den Einkaufswagen anbringbare Abstandshalter bei den für den Transport bestimmten Einkaufswagen weg zu lassen, um dann die Abstandshalter nach erfolgtem Transport des Stapelverbundes an geeigneten Befestigungsstellen der einzelnen Einkaufswagen anzubringen, so dass letztere für das Bereitstellen an Sammelstellen und für den Gebrauch nutzbar sind. Je nach Bauweise der Einkaufswagen gibt es durchaus unterschiedlich angeordnete Befestigungsstellen. Dafür geeignet sind allemal die Körbe, die Fahrgestelle oder auch gesondert vorliegende Verbindungsmittel, welche die Körbe mit den Fahrgestellen verbinden. Als Abstandshalter bieten sich mit Befestigungsmitteln anbringbare oder rastschlüssig aufsetzbare oder ganz allgemein aufsteckbare Abstandshalter an, die pufferartig ausgebildet sind und die nach dem Befestigungsvorgang unbewegbar an der für sie vorbestimmten Stelle am Einkaufswagen verbleiben. Diese Stellen sind an den Körben oder Fahrgestellen oder Verbindungsmitteln so gewählt, dass beim Ineinanderschieben der Einkaufswagen irgend ein Teil oder Teile des einen Einkaufswagens an die Abstandshalter des jeweils benachbarten Wagens anstoßen oder umgekehrt. Bevorzugte Befestigungsstellen für die Abstandshalter sind beim Korb dessen Seitenwände oder dessen Boden oder der hintere untere Rand des Korbes. Bei den Fahrgestellen bieten sich zum Beispiel die Längsholme an, welche den Korb tragen oder auch wenigstens eine Querverbindung, welche die Längsholme in bekannter Weise verbindet. Die erwähnten Verbindungsmittel bieten sich ebenfalls an, um die Befestigungsstellen zu tragen oder zu bilden.
Eine zweite Möglichkeit, die Länge eines für den Transport bestimmten Stapelverbundes zu reduzieren, beziehungsweise die Länge des für die Sammelstelle bestimmten gleichen Stapelverbundes zu vergrößern besteht darin, bewegliche Abstandshalter ebenfalls an jenen Befestigungsstellen an den Einkaufswagen vorzusehen, wie vorab beschrieben, wobei die Abstandshalter aus einer ersten Position, bei welcher der Stapelverbund für den Transport bestimmt und dessen Länge dadurch kürzer ist, nach erfolgtem Transport des Stapelverbundes in eine zweite Position überführbar sind, so dass die einzelnen Stapelabstände zwischen den Einkaufswagen größer sind und der somit neu geschaffene, für eine Sammelstelle bestimmte Stapelverbund länger ist.
Die genannten Beispiele sollen verdeutlichen, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, den gemäß der Erfindung angestrebten Nutzeffekt zu erzielen. Mit den eingangs zum Stand der Technik zählenden Einkaufswagen lässt sich dieser Nutzeffekt nicht erzielen, weil die darin beschriebenen Mittel, Teile und dergleichen nicht zur Bildung unterschiedlich langer Stapelverbünde vorgesehen, sondern zur Erfüllung anderer Aufgaben bestimmt sind.
Die Erfindung wird anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen aus gleichen Einkaufswagen gebildeten Stapelverbund, der für den Transport bestimmt ist;
Fig. 2 den gleichen, mit nachträglich angebrachten Abstandshaltern ausgestatteten Stapelverbund an einer Sammelstelle;
Fig. 2a zwei Einzelheiten aus Fig. 1 und 2;
Fig. 3 zwei Einkaufswagen in Anlehnung an Fig. 1 ;
Fig. 4 zwei Einkaufswagen in Anlehnung an Fig. 2;
Fig. 4a zwei Einzelheiten aus Fig. 3 und 4;
Fig. 5 zwei weitere Einkaufswagen in Anlehnung an Fig. 1; Fig. 6 zwei weitere Einkaufswagen in Anlehnung an Fig. 2;
Fig. 6a eine Einzelheit aus Fig. 6;
Fig. 7 einen Einkaufswagen mit beweglich angeordneten Abstandshaltern;
Fig. 8 einen Stapelverbund, bei dem sowohl die Anordnung der Abstandshalter der für den Transport als auch deren Anordnung bei den für den Gebrauch bestimmten Einkaufswagen ersichtlich ist;
Fig. 9 bis Fig. 11 weitere Gestaltungs- und Anordnungsmöglichkeiten für bewegliche Abstandshalter;
Fig. 12 einen Einkaufswagen mit weiteren möglichen Abstandshaltern
sowie
Fig. 13 und Fig.14 je einen aus Fahrgestellen und Körben gebildeten, für den Transport bestimmten Stapelverbund.
Die von der Erfindung erfassten Einkaufswagen 2, 2a, siehe Zeichnungen, betriffen alle Einkaufswagen, die den Kunden in Selbstbedienungsgeschäften an Sammelstellen 14 zur Nutzung bereit gestellt werden. Da der Aufbau solcher Einkaufswagen 2, 2a zur Genüge bekannt ist, erübrigt sich hier eine ausführliche Beschreibung. Allen diesen Einkaufswagen 2, 2a ist gemeinsam, dass sie ein Fahrgestell 3, 3a aufweisen, das wenigstens einen Korb 4, 4a trägt, der gegen Lösen gesichert, also ortsfest auf dem Fahrgestell 3, 3a angeordnet ist und in der einmal montierten Position verbleibt. Wesentlich ist auch, dass die Einkaufswagen 2, 2a in bekannter Weise platzsparend ineinanderschiebbar sind, so dass wenigstens zwei gleiche Einkaufswagen 2 oder 2a einen Stapelverbund 1 oder la bilden, wobei deren Fahrgestelle 3 oder 3 a und deren Körbe 4 oder 4a teilweise ineinander geschoben sind. Zu diesem Zweck ist die rückseitige Öffnung des Korbes 4, 4a der Einkaufswagen 2, 2a in ebenfalls bekannter Weise durch eine schwenkbare Rückwand 5 verschließbar, siehe auch Fig. 12.
Fig. 1 zeigt einen für den Transport vorgesehenen, vom Hersteller der Einkaufswagen 2 zu einem Selbstbedienungsgeschäft zu liefernden Stapelverbund 1, der durch mindestens zwei gleiche und ineinander geschobene Einkaufswagen 2 gebildet ist. Die Einkaufswagen 2 sind mit ihren Fahrgestel- len 3 und mit ihren Körben 4 so ineinander geschoben, dass sie in bekannter Weise mit irgendwelchen Teilen oder Abschnitten an den nächstfolgenden Einkaufswagen 2 anstoßen, so dass, ebenfalls in bekannter Weise, jeweils ein von einem zum nächsten Einkaufswagen 2 sich einstellender Stapelab- stand mit der nicht mehr verkleinerbaren Länge a gebildet ist. Die Gesamtlänge des auf diese Weise aus mehreren Einkaufswagen 2 gebildeten, für den Transport bestimmten Stapelverbundes 1 ist durch das Maß A gekennzeichnet. Ergänzend und schraffiert ist der zwischen zwei Einkaufswagen 2 gebildete ungenutzte Stapelraumbereich 8 dargestellt, der sich bekanntlich beim Ineinanderschieben der Einkaufswagen 2 ergibt und der vom restlichen hinteren Abschnitt eines jeweils einzuschiebenden Einkaufswagens 2 nicht genutzt wird. Dieser Stapelraumbereich 8 wird in der Fachsprache auch„Stapeltotraum" genannt. Seine horizontal sich erstreckende Länge ist der Stapelabstand a.
Fig. 2 zeigt den in Fig. 1 beschriebenen, aus der gleichen Anzahl von Einkaufswagen 2a gebildeten Stapelverbund la, der sich nun an einer Sammelstelle 14 eines Selbstbedienungsgeschäftes befindet, damit die Kunden in üblicher Weise einzelne Einkaufswagen 2a zur Nutzung entnehmen können. Diese Nutzung verlangt, wie bereits eingangs darauf hingewiesen, einen zwischen zwei benachbarten Einkaufswagen 2a vorbestimmten Mindeststa- pelabstand mit der Länge b, der größer ist als der Stapelabstand a, siehe Fig. 1. Der größere Stapelabstand b lässt sich im Beispiel durch Abstandshalter 9, wie Puffer 10 und dergleichen erzielen, die nach erfolgtem Transport der Einkaufswagen 2 an jedem Einkaufswagen 2a nachträglich angebracht sind. Durch das eingebrachte Volumen der Abstandshalter 9 vergrößert sich der Stapelabstand zwischen den einzelnen Einkaufswagen 2a von a in b. Es empfiehlt sich, an jedem Einkaufswagen 2a mindestens zwei Abstandshalter 9 vorzusehen, wobei nur ein Abstandshalter 9, der dann breiter sein müsste, pro Einkaufswagen 2a ebenfalls denkbar ist. Die Abstandshalter 9 verbleiben ortsfest an den Einkaufswagen 2a in unveränderter Lage. Diese Anordnung lässt sich beispielsweise durch Inanspruchnahme geeigneter Befestigungsstellen an den Einkaufswagen 2, 2a durch Anschrauben oder Vernie- ten oder durch Aufstecken mit anschließendem Verrasten usw. erzielen. Derart befestigt können die Abstandshalter 9 beispielsweise an der Unterseite 4d des Korbbodens 4b, oder am hinteren unteren Rand 6 der Körbe 4a oder an den beiden Seitenwänden 4e der Körbe 4, oder an zwei Stützein- richtungen 15, welche die Körbe 4 mit den Fahrgestellen 3 verbinden oder an den Fahrgestellen 3 angeordnet sein, siehe auch Fig. 3 bis 6a. Aus der schematisch gezeichneten Darstellung ist ersichtlich, dass sich im Beispiel bei jedem Einkaufswagen 2a, unabhängig davon, ob sich die Abstandshalter 9 nun am Korb 4 oder an den Stützeinrichtungen 15 oder an den Fahrgestel- len 3a befinden, in der dargestellten Seitenansicht der Einkaufswagen 2a betrachtet, die Abstandshalter 9 in einem Bereich zwischen der Vorderseite 4f und der Rückseite 4g der Körbe 4 befinden. Die Lage der Abstandshalter 9 ist im Beispiel an jedem Einkaufswagen 2a so gewählt, dass beim Ineinanderschieben der Einkaufswagen 2a, um einen Stapelverbund la zu bilden, die Einkaufswagen 2a an oder mit ihren Abstandshaltern 9 an wenigstens ein geeignetes, in seiner Lage unveränderbares Bauteil des jeweils nächstfolgenden Einkaufswagens 2a anstoßen und sich durch die eingefugten Abstandshalter 9 zwischen den Einkaufswagen 2a jeweils ein Stapelabstand b bildet, der größer ist als der Stapelabstand a, der jeweils zwischen den Ein- kaufswagen (2) des für den Transport bestimmten Stapelverbundes 1 gebildet ist. Im Beispiel stößt der wenigstens eine Abstandshalter 9 eines in den Stapelverbund la einzuschiebenden Einkaufswagens 2a an den hinteren unteren Rand 6 des Korbes 4a des vorausbefindlichen Einkaufswagens 2a an. Die Abstandshalter 9 können aber auch an das Fahrgestell 3 a des vor- ausbefindlichen Einkaufswagens 2a anstoßen. Vergleichend ist der in Fig. 1 dargestellte ungenutzte Stapelraumbereich 8 ebenfalls in Fig. 2 eingezeichnet. Man erkennt aus der Zeichnung am zuletzt in den Stapelverbund la eingeschobenen Einkaufswagen 2a, dass der wenigstens eine Abstandshalter 9 in Schieberichtung der Einkaufswagen 2a betrachtet in einem Abstand vor dem Stapelraumbereich 8 angeordnet ist, so dass sich der größere Stapelabstand b einstellt. Je weiter man sich also im Beispiel mit der Anordnung der Abstandshalter 9 der Vorderseite 4f des Korbes 4 nähert, umso größer wird die Länge der Stapelabstände b. Daraus folgt, dass nach erfolgtem Anbrin- gen der Abstandshalter 9 an den Einkaufswagen 2a die Länge B des für die Sammelstelle 14 bestimmten Stapelverbundes la größer ist als die Länge A des in Fig. 1 gezeigten, aus der gleichen Anzahl von Einkaufswagen 2 bestehenden und für den Transport bestimmten Stapelverbundes 1.
Ergänzend zu Fig. 2 zeigt Fig. 2a jenen Bereich, in dem die beiden Abstandshalter 9 an den Einkaufswagen 2a angeordnet sind. Unterhalb des Korbes 4, 4a eines jeden Einkaufswagens ist zum Beispiel eine Querverbindung 7 vorgesehen, welche in bekannter Weise die beiden Längsseiten des Fahrgestelles 3, 3 a verbindet. Jede Querverbindung 7 weist im Beispiel zwei Befestigungsstellen 10a auf, die als Haken ausgebildet, an der Querverbindung 7 angeordnet sind. Nach erfolgtem Transport der Einkaufswagen 2 werden die in Form von Puffern 10 ausgebildeten Abstandshalter 9 auf die nach vorne weisenden freien Enden der hakenförmigen Befestigungsstellen 10 a aufgesteckt. Die Befestigungsstellen 10a sind, gemessen vom Fußboden, tiefer angeordnet als der hintere untere Rand der Körbe 4, 4a. Aus der Zeichnung ersichtlich sind wieder die Stapelabstände a und b.
Anhand zweier ineinander geschobener Einkaufswagen 2, 2a zeigen Fig. 3, 4 und 4a ein weiteres Beispiel, wie sich, auf ebenfalls praktische Weise, die Stapelabstände a der Einkaufswagen 2 in Stapelabstände b verändern lassen. Im Gegensatz zu den in Fig. 2 vorgeschlagenen Lösungen befinden sich die Abstandshalter 9 nicht zwischen der Vorderseite 4f und der Rückseite 4g der Körbe 4a sondern hinter dem hinteren unteren Rand 6 eines jeden Korbes 4a, siehe Fig. 4. Auch hier sind die Befestigungsstellen 10a tiefer angeordnet als der hintere untere Rand 6 der Körbe 4, 4a. Unterhalb des Korbes 4, 4a der Einkaufswagen 2, 2a befindet sich beispielsweise eine Querverbindung 7, die ebenfalls zwischen der Vorderseite 4f und der Rückseite 4g eines jeden Korbes 4, 4a platziert ist und die dem Fahrgestell 3 angehört. Fig. 3 zeigt zwei Einkaufswagen 2, die keine Abstandshalter 9 aufweisen. Beim Ineinanderschieben der beiden Einkaufswagen 2 schlägt die Querverbindung 7 des hinteren eingeschobenen Einkaufswagens 2 beispielsweise an den hinteren unteren Rand 6 des Korbes 4, nicht aber an die Befestigungs- stellen 10a des vorausbefindlichen Einkaufswagens 2 an. Es ergibt sich zwischen den einzelnen Einkaufswagen 2 der Stapelabstand a, was wiederum aus einer Anzahl gleicher Einkaufswagen 2 einen für den Transport bestimmten Stapelverbund 1 mit der Länge A entstehen lässt. Ergänzend und wiederum schraffiert dargestellt ist der zwischen den beiden Einkaufswagen 2 durch den Stapelabstand a gebildete ungenutzte Stapelraumbereich 8. Die Befestigungsstellen 10a befinden sich bei jedem Einkaufswagen 4, 4a hinter dem Stapelraumbereich 8.
Werden nach erfolgtem Transport des Stapelverbundes 1 hinten an den Fahrgestellen 3 a der Einkaufswagen 2a mindestens ein, gewöhnlich zwei Abstandshalter 9 an den nach hinten über den hinteren unteren Rand 6 des Korbes 4 vorstehenden Befestigungsstellen 10a angebracht, ergibt sich durch das eingebrachte Volumen der Abstandshalter 9 beim Ineinanderschieben der mit den Abstandshaltern 9 ausgestatteten Einkaufswagen 2a der Stapelabstand b, der größer ist als der Stapelabstand a. Vergleichend ist ebenfalls der in Fig. 3 dargestellte ungenutzte Stapelraumbereich 8 auch in Fig. 4 eingezeichnet. Man erkennt aus der Zeichnung am zuletzt in den Stapelverbund la eingeschobenen Einkaufswagen 2a, dass der wenigstens eine Abstandshalter 9 entgegen der Schieberichtung der Einkaufswagen 2a be- trachtet in einem Abstand hinter dem Stapelraumbereich 8 angeordnet ist und somit durch sein Volumen den größeren Stapelabstand b entstehen lässt. Je weiter man also an den Einkaufswagen 2a den wenigstens einen Abstandshalter 9 nach hinten vom Stapelraumbereich 8 entfernt platziert, umso größer wird die Länge der Stapelabstände b. Daraus folgt, dass die Länge B des auf diese Weise neu geschaffenen Stapelverbundes la, der jetzt für eine Sammelstelle 14 bestimmt ist, größer ist als die Länge A des aus der gleichen Anzahl von Einkaufswagen 2 bestehenden, für den Transport bestimmten Stapelverbundes 1. Der gleiche Effekt lässt sich auch erzielen, wenn die Abstandshalter 9 nach erfolgtem Transport eines Stapelverbundes 1 in geeigneter Weise am hinteren unteren Rand 6 der Körbe 4a angebracht werden, von wo die Abstandshalter 9 dann entweder nach hinten vorstehen oder ein vorbestimmtes Stück nach unten ragen. Beim Ineinanderschieben der Einkaufswagen 2a stößt die Querverbindung 7 oder das Fahrgestell 3 a des einzuschiebenden Einkaufswagens 2a an den wenigstens einen nach rückwärts oder nach unten vorstehenden Abstandshalter 9 an, um den Stapelabstand b zu bilden.
Fig. 5, 6 und 6a (Draufsicht) zeigen in Anlehnung an Fig. 1 und 2 eine weitere Möglichkeit des nachträglichen Anbringens von Abstandshaltern 9 an den Einkaufswagen 2. In der Regel sind die Körbe 4 der Einkaufswagen 2, 2a mit Hilfe von paarweisen Stützeinrichtungen 15 an den Fahrgestellen 3, 3 a befestigt. Die Smtzeinrichtungen 15 sind in bekannter Weise hochkant angeordnete flache Stege. In ihrem vorderen Bereich sind nun die Stützeinrichtungen 15 mit einem horizontalen, quer zur Schieberichtung der Einkaufswagen 2, 2a verlaufenden Durchbruch vorgesehen. Jeder Durchbruch bildet eine Befestigungsstelle 10a für einen als Puffer 10 ausgebildeten Abstandshalter 9. Jeder Abstandshalter wird nach erfolgtem Transport der Einkaufswagen 2 in einen Durchbruch gesteckt und gegen Lösen gesichert. Anstelle der Smtzeinrichtungen 15 können an jeder Längsseite des Korbes hochkant angebrachte Flachstahlstücke vorgesehen sein, die ebenfalls und analog eine Befestigungsstelle 10a für einen Abstandshalter 9 aufweisen. Die seitlich nach außen vorstehenden Abstandshalter 9 schlagen im Stapelverbund la an die hintere Begrenzung 4h der Seitenwände 4c der Körbe 4a der jeweils vorausbefindlichen Einkaufswagen 2a an. In den Zeichnungen sind wieder die unterschiedlichen Stapelabstände a und b sowie die unterschiedlichen Längen A und B der Stapelverbünde 1 und la eingetragen. Es lassen sich, um Wiederholungen zu vermeiden, alle weiteren Merkmale und Einzelheiten in Verbindung mit den vorangegangenen Ausführungsbeispielen anhand der eingetragenen Positionszahlen bestimmen.
Fig. 7 zeigt einen Einkaufswagen 2, an dem wenigstens ein, gewöhnlich zwei bewegliche Abstandshalter 9 angebracht sind und die, wie die bisher beschriebenen Abstandshalter 9, ebenfalls dazu bestimmt sind, den Stapelabstand mehrerer Einkaufswagen 2 zumindest in einen für den Gebrauch der Einkaufswagen 2 vorgesehenen größeren Stapelabstand b herzustellen. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Einkaufswagen 2 zu beiden Seiten mit je einer den Korb 4 mit dem Fahrgestell 3 verbindenden Stützeinrichtung 15 ausgestattet, wobei gewöhnlich an jeder Stützeinrichtung 15 ein beweglicher Abstandshalter 9 angebracht ist. Derartig bewegbar angeordnete Abstandshalter 9 können auch in geeigneter Weise und an geeigneten Befestigungsstellen 10a am Fahrgestell 3 oder am Korb 4, insbesondere an dessen Unterseite 4d vorgesehen sein. Aus der Zeichnung ist wiederum ersichtlich, dass der wenigstens eine Abstandshalter 9 in einem Bereich zwischen der Vorderseite 4f und der Rückseite 4g des Korbes 4 angeordnet ist. Jeder Abstandshalter 9 ist im Beispiel unterhalb oder tiefer als der in bekannter Weise gitterartig oder mit Durchbrüchen ausgebildete Korbboden 4b angeordnet. Ausschnittweise und vergrößert zeigt das im Kreis gezeichnete Detail die eben beschriebene Anordnung. Jeder Abstandshalter 9 ist ein simples Anschlagteil, das bewegbar um eine horizontale Achse 16 an einem eine Befestigungsstelle 10a bildenden Achsabschnitt 17 gelagert ist. Jeder Abstandshalter 9 lässt sich entweder von Hand oder von selbst mit Hilfe der Schwerkraft aus einer Nichtgebrauchslage, in der er in etwa parallel zum Korbboden 4b angeordnet ist und in der er beim Ineinanderschieben der Einkaufswagen 2 funktionslos bleibt, in eine nach unten gerichtete Gebrauchslage bringen, siehe strichpunktierte Darstellung, in der er dann seine Anschlagfunktion wahrnehmen kann. Die Nichtgebrauchslage nimmt der wenigstens eine Abstandshalter 9 dann ein, wenn es gilt, einen aus mehreren gleichen Einkaufswagen 2 gebildeten Stapelverbund 1 zu transportieren. In Gebrauchslage hingegen ist der wenigstens eine Abstandshalter 9 zum Anschlagen an wenigstens ein im rückwärtigen Bereich eines vorausbefindlichen Einkaufswagens 2 angeordnetes Teil, beispielsweise an den hinteren unteren Rand 6 des Korbes 4a bestimmt, wobei sich der Abstandshalter 9 nach hinten beispielsweise an einem an einer Stützeinrichtung 15 oder am Fahrgestell 3 angeordneten Stützteil 18 abstützt, um den beim Ineinanderschieben der Einkaufswagen 2a entstehenden Stoß abzufangen, siehe auch Fig. 9. Der Doppelpfeil zeigt das Ausmaß der Beweglichkeit des wenigstens einen Abstandshalters 9. Jeder Abstandshalter 9 ist somit aus einer ersten Position (Nichtgebrauchslage) in eine zweite Position (Gebrauchslage) ü- berführbar an den Einkaufswagen 2, 2a angeordnet. Fig. 8 zeigt in einer Zeichnung links einen für den Transport bestimmten Stapelverbund 1 und übergehend rechts den gleichen, nun für den Gebrauch an einer Sammelstelle 14 vorgesehenen Stapelverbund la. Jeder der beiden Stapelverbünde 1, la ist der Einfachheit halber durch jeweils drei Einkaufswagen 2, 2a dargestellt. Bei dem für den Transport bestimmten Stapelverbund 1 nehmen der oder die Abstandshalter 9 jene Nichtgebrauchsla- ge ein, bei der diese in etwa parallel zum Korbboden 4b angeordnet sind. Um Einkaufswagen 2, 2a platzsparend stapeln zu können, ist in bekannter Weise zwischen den einzeln schräg ansteigend und versetzt angeordneten Korbböden 4b der Einkaufswagen 2 jeweils ein Raum 19 gebildet. Die Erfindung nutzt diesen Umstand. Man erkennt in der Zeichnung, dass jeweils wenigstens ein in Nichtgebrauchslage befindlicher Abstandshalter 9 in jeweils einem Raum 19 untergebracht ist, der sich zwischen dem Korbboden 4b eines Einkaufswagens 2 und dem Korbboden 4b des jeweils nächsten vorausbefindlichen Einkaufswagens 2 befindet, siehe auch Fig. 9. Die Höhe eines jeden Raumes 19 ist durch das Maß H gekennzeichnet. Beim rechts dargestellten Stapelverbund la befindet sich der wenigstens eine Abstandshalter 9 in Gebrauchslage. In dieser Lage, also in der zweiten Position, stellt sich der Stapelabstand b ein, der zwischen den einzelnen für den Gebrauch bestimmten Einkaufswagen 2a größer als der jeweilige Stapelabstand a jener Einkaufswagen 2, die den für den Transport bestimmten Stapelverbund 1 bilden und bei dem die Abstandshalter 9 die erste Position einnehmen. Vergleichend sind wieder die ungenutzten Stapelraumbereiche 8 einge- zeichnet. Die Länge B des somit gebildeten, für eine Sammelstelle 14 bestimmten Stapelverbundes la mit den Stapelabständen b ist daher wieder größer als die Länge A des aus der gleichen Anzahl gebildeten, die Stapelabstände a aufweisenden Stapelverbundes 1, der für den Transport bestimmt ist.
Fig. 9 zeigt ausschnittweise und schematisch die Korbböden 4b von drei platzsparend ineinander geschobenen Einkaufswagen 2. Die Zeichnung zeigt den wenigstens einen Abstandshalter 9 des zweiten, also mittleren Ein- Einkaufswagens 2 des Stapelverbundes 1. Der dargestellte Abstandshalter 9, gewöhnlich sind es je einer an jeder Seite des Einkaufswagens 2, ist auf dem Achsabschnitt 17 um die horizontale Achse 16 begrenzt schwenkbar gelagert. Der Abstandshalter 9 befindet sich entweder komplett oder teil- weise im Raum 19, der durch die Korbböden 4b des zweiten und dritten Einkaufswagens 2 gebildet ist. Der Achsabschnitt 17 oder Befestigungsstelle 10a ist im Beispiel an einer Stützeinrichtung 15 angeordnet und erstreckt sich horizontal. Entsprechende Achsabschnitte 17 können auch an geeigneten Befestigungsstellen 10a an der Unterseite 4d der Korbböden 4b oder an den Fahrgestellen 3a angeordnet sein. Der Abstandshalter 9 befindet sich dabei in Nichtgebrauchslage und ist in etwa parallel zum über ihm liegenden Korbboden 4b angeordnet. Der zuunterst gezeichnete Korbboden 4b gehört dem ersten, also vordersten der drei genannten Einkaufswagen 2 an. Der zuoberst dargestellte Korbboden 4b gehört zum zuletzt eingeschobenen Einkaufswagen 2. An seiner Oberseite kann der Abstandshalter 9 mit einem Vorsprung 9a ausgestattet sein, der nach oben durch den gitterförmigen Korbboden 4b hindurchgeführt ist und einen der Querdrähte 4c des Korbbodens 4b von oben her umgreift. Dadurch ist der Abstandshalter 9 in seiner Nichtgebrauchslage arretiert und kann aus dieser ersten Position nicht nach unten schwenken. Bei der Montage der Einkaufswagen 2 werden die Abstandshalter 9 nach Aufsetzen des Korbes 4 auf das Fahrgestell 3 in diese gesicherte Lage gebracht, so dass die Abstandshalter 9 keinerlei Funktion ausüben. Jeder Abstandshalter 9 ist mit einem Vorsprung 9a über eine Sollbruchstelle 9c verbunden. Wird nun ein Einkaufswagen 2 in einen voraus- befindlichen Einkaufswagen 2 eingeschoben, um einen für den Transport bestimmten Stapelverbund 1 zu bilden, schlägt entweder ein am Korb 4 o- der an einer Stützeinrichtung 15 vorgesehener Anschlag 20 oder aber, je nach Bauweise, ein die Funktion eines Anschlages 20 übernehmender Querdraht 4c des Korbbodens 4b des eingeschobenen Einkaufswagens 2 an den Vorsprung 9a der Abstandshalter 9 an und trennt diesen von den Abstandshaltern 9. Dadurch wird jeder Abstandshalter 9 seiner Arretierung beraubt und fällt jedoch nur so weit nach unten, bis er an der Oberseite des Korbbodens 4b des vorausbefindlichen Einkaufswagens 2 aufliegt. Beim Trennen der Einkaufswagen 2 aus dem Stapelverbund 1 wird jeder Einkaufswagen 2 nach hinten aus dem Stapelverbund 1 herausgezogen. Dabei „holpert" jeder Abstandshalter 9 des heraus zu ziehenden Einkaufswagens 2 so lange von einem zum nächsten Querdraht 4c des Korbbodens 4b des vor- ausbefindlichen Einkaufswagens 2, bis er den unteren hinteren Rand 6 des Korbes 4 des vorausbefindlichen Einkaufswagens 2 überwunden hat. Ihrer Arretierung beraubt, fallen nun die Abstandshalter 9 von selbst nach unten und stützen sich, nunmehr die zweite Position und damit die Gebrauchslage einnehmend, nach hinten an einem Stützteil 18 ab, das zweckmäßigerweise entweder an der Unterseite des Korbbodens 4b oder an einer Stützeinrichtung 15 angeordnet ist. Der oder die Abstandshalter 9 hängen nach unten und aus der Zeichnung erkennt man den restlichen am Abstandshalter 9 noch verbliebenen Abschnitt 9d, der zwischen dem Abstandshalter 9 und dem Vorsprung 9a gebildeten Sollbruchstelle 9c. Der Vorsprung 9a fällt bei diesem Vorgang als überschüssiges Teil zu Boden und hat keine Funktion mehr. Ergänzend ist der hintere untere Rand 6 des Korbes 4 eines vorausbefindlichen Einkaufswagens 2a strichpunktiert eingezeichnet. Jeder Abstandshalter 9 schlägt beim Einschieben des Einkaufswagens 2a an den hinteren unteren Rand 6 des Korbes 4 des vorausbefmdlichen Einkaufswagens 2a an. Mehrere Einkaufswagen 2a mit in Gebrauchslage befindlichen Abstandshaltern 9 bilden somit den für den Gebrauch und für das Bereitstellen an einer Sammelstelle 14 bestimmten Stapelverbund la, bei dem der Stapelabstand b der einzelnen Einkaufswagen 2a größer ist als der jeweilige Stapelabstand a der einzelnen Einkaufswagen 2, die einen für den Transport bestimmten Stapelverbund 1 bilden. Der eben beschriebene Vorgang funktioniert auch mit Abstandshaltern 9, die wohl einen Vorsprung 9a aufweisen, nicht aber mit einem Querdraht 4c verrasten. Je nach Lage des Schwerpunktes der Abstandshalter 9 können diese auch in der Nichtgebrauchslage von selbst verbleiben und erst nach erfolgtem Anstoßen eine Zwischenlage so lange einnehmen, bis der Einkaufswagen 2a wieder aus dem Stapelverbund la heraus gezogen ist und die Abstandshalter 9 aufgrund ihrer vorbestimmten Schwerpunktslage von selbst ihre Gebrauchslage einnehmen. In Anlehnung an die Lösung gemäß Fig. 9 zeigt Fig. 10 einen ebenfalls auf einem als Befestigungsstelle 10a dienenden Achsabschnitt 17 um eine horizontale Achse 16 bewegbar gelagerten Abstandshalter 9 in Gebrauchslage, in welcher der wenigstens eine Abstandshalter 9 auf einem am Fahrgestell 3 angeordneten Quersteg 3 c abgestützt ist, der beispielsweise die beiden Längsseiten des Fahrgestelles 3 verbindet. Es kann pro Längsseite des Fahrgestelles 3 auch je ein die Funktion eines Quersteges 3c übernehmender Anschlag 3c vorgesehen sein. Der Abstandshalter 9 weist einen Rachen 9e auf, der den Quersteg 3c teilweise so umgreift, dass der Korb 4a mit Hilfe des wenigstens einen Abstandshalters 9 zusätzlich auf dem Fahrgestell 3 abgestützt ist. Die Zeichnung zeigt auch jenen Moment, an dem der Einkaufswagen 2a beim Ineinanderschiebevorgang in einen vorausbefindlichen Einkaufswagen 2a an dessen hinteren unteren Rand 6 des Korbes 4a anstößt, siehe auch Fig. 9. Bei jedem Anstoßvorgang wird somit der wenigstens eine Abstandshalter 9 immer wieder mit seinem Rachen 9e gegen den Quersteg 3 c gedrückt. Stattet man den Rachen 9e mit einer kleinen Hinter- schneidung 9f aus, verbleibt der wenigstens eine Abstandshalter 9 in der in der Zeichnung gezeigten Lage fixiert. Er löst sich beim Gebrauch des Einkaufswagens 2a nicht vom Quersteg 3c. Strichpunktiert gezeichnet ist der wenigstens eine Abstandshalter 9 in seiner Nichtgebrauchslage dargestellt, in der er unterhalb des Korbbodens 4b befindlich parallel zu diesem angeordnet ist und seine erste Position einnimmt. Anstelle von wenigstens einem bewegbaren Abstandshalter 9 kann auch mindestens ein nach erfolgtem Transport des Stapelverbundes 1 befestigbarer Abstandshalter 9 vorgesehen werden, siehe Fig. 2, mit dessen Hilfe der Korb 4a ebenfalls zusätzlich auf dem Fahrgestell 3 abgestützt ist. Alle hier nicht weiter beschriebenen Details sind analog den Beschreibungen gemäß Fig. 2 und Fig. 9 entnehmbar.
Fig. 11 zeigt ausschnittweise in zwei Ansichten jenen Bereich an einem Einkaufswagen 2, 2a, in dem sich der hintere untere Rand 6 des Korbes 4, 4a befindet. Im Beispiel dient der hintere untere Rand 6 als Befestigungsstelle 10a für wenigstens einen, in der Regel für zwei Abstandshalter 9. Der oder die Abstandshalter 9 sind am hinteren unteren Rand 6 um eine horizon- tale Achse schwenkbar gelagert. In Nichtgebrauchslage, strichpunktiert gezeichnet, weisen die Abstandshalter 9 nach hinten und verlaufen parallel zum Korbboden 4b und nehmen ihre erste Position ein. In der Zeichnung sind die Abstandshalter 9 in ihre Gebrauchslage nach unten geschwenkt, in der sie die zweite Position einnehmen. Die Abstandshalter 9 schlagen mit einem rachenfÖrmigen Ausschnitt an ein oder je ein getrenntes Stützteil 18 an, das dem Fahrgestell 3, 3a angehört. Strichpunktiert ist der Querschnitt einer Querverbindung 7 oder zweier getrennter Querverbindungsabschnitte 7 eingezeichnet. Die Querverbindung 7 gehört einem rückwärtig in den Ein- kaufswagen 2, 2a eingeschobenen Einkaufswagen 2, 2a an, ist an dessen Fahrgestell 3, 3 a angeordnet und schlägt an den wenigstens einen Abstandshalter 9 an, um einen Stapelabstand b zu bilden, siehe auch Draufsicht. Die Querverbindung 7 oder die Querverbindungsabschnitte 7 sind um das Maß c tiefer angeordnet als das wenigstens eine Stützteil 18. Dadurch ist es möglich, bei in Nichtgebrauchslage befindlichen, also nach oben geschwenkten Abstandshaltern 9 die Einkaufswagen 2 enger ineinander zu schieben, um die Stapelabstände a zu bilden, die kleiner sind als die Stapelabstände b. Bei diesem Vorgang unterwandert die Querverbindung 7 oder die Querverbindungsabschnitte 7 das wenigstens eine Stützteil 18. Der Sta- pelverbund la mit den Stapelabständen b ist wieder für eine Sammelstelle 14 bestimmt und dessen Länge B ist größer als die Länge A des für den Transport bestimmten Stapelverbundes 1 mit den Stapelabständen a, vgl. auch die vorangegangenen Beschreibungen. Fig. 12 zeigt noch weitere Möglichkeiten, wie Abstandshalter 9 gestaltet und angeordnet oder durch ohnehin am Einkaufswagen 2 befindliche Funktionsteile gebildet werden können. So kann z. B. am unteren Fahrgestellrahmen 3b nach erfolgtem Transport der Einkaufswagen 2 nachträglich eine als Abstandshalter 9 nutzbare, zum Beispiel der Versteifung des Fahrgestel- les 3 dienende Querstrebe 11 eingesetzt werden, an welche die Vorderseite des Fahrgestelles 3 a eines einzuschiebenden Einkaufswagens 2a anstößt, um dann den größeren Stapelabstand b zu bilden. Der so gebildete Ab- standshalter 9 befindet sich in Seitenansicht des Einkaufswagens 2a betrachtet zwischen der Vorderseite 4f und der Rückseite 4g des Korbes 4. Auch die bekannte schwenkbare Rückwand 5 des Korbes 4, die sich an der Rückseite des Korbes 4 befindet, kann zusätzlich die Funktion eines Abstandshalters 9 übernehmen. Im Stapelverbund la beanspruchen die mit Ausnahme des letzten eingeschobenen Einkaufswagens 2a nach oben gedrückten Rückwände 5 einen gewissen Freiraum, um ein Verklemmen mit benachbarten Rückwänden 5 zu vermeiden. Dieser Freiraum bewirkt letztendlich den größeren Stapelabstand b. Transportiert man einen Stapelverbund 1 von Einkaufswagen 2 ohne eingesetzte Rückwände 5, verringern sich die einzelnen Stapelabstände auf das Maß a. Es ergibt sich ein für den Transport bestimmter Stapelverbund 1 mit der Länge A und nach erfolgtem Einsetzen der Rückwände 5 in die Einkaufswagen 2a ein Stapelverbund la mit der Länge B, der für eine Sammelstelle 14 bestimmt ist.
Gleiches lässt sich auch erzielen, wenn nach erfolgtem Transport des Stapelverbundes 1 nachträglich in jeden Korb 4 der Einkaufswagen 2 eine im vorderen Bereich des Korbes 4 vorgesehene, die Funktion eines Abstandshalters 9 übernehmende Trennwand 12 so eingesetzt wird, dass die Vorderseite 4f des Korbes 4a eines einzuschiebenden Einkaufswagens 2a an die Trennwand 12 anstößt und somit einen größeren Stapelabstand b bildet. Auch hier befindet sich der so gebildete Abstandshalter 9 zwischen der Vorderseite 4f und der Rückseite 4g des Korbes 4.
Als Abstandshalter 9 kann auch der Handgriff 13 eines jeden Einkaufswagens 2a dienen, denn nach erfolgtem Transport der Einkaufswagen 2 kann der Handgriff 13 zum Beispiel rastschlüssig und ortsfest am Korb 4 befestigt werden, um zwischen jedem Einkaufswagen 2a einen größeren Stapelabstand b und damit die größere Länge B des Stapelverbundes la entstehen zu lassen. Der Handgriff 13 befindet sich an der Rückseite 4g des Korbes 4 und damit hinten am Einkaufswagen 2, 2a.
Anstelle eines ortsfest befestigbaren Handgriffes 13 kann ebenfalls an der Rückseite 4g des Korbes 4 oder an der Rückseite des Fahrgestelles 3 ein die Funktion eines Abstandshalters 9 übernehmender bewegbarer Handgriff 13 angeordnet sein, der sich aus einer ersten festgelegten Position mit den dar- aus resultierenden Stapelabständen a in eine zweite festgelegte Position mit den daraus sich ergebenden Stapelabständen b überführen lässt. Lagert man nämlich den bekanntermaßen quer verlaufenden Handgriff 13 bewegbar um eine horizontale Achse, kann der Handgriff 13 eines jeden Einkaufswagens 2 zum Zwecke des Transports nach oben geschwenkt werden, so dass sich die Stapelabstände mit dem Maß a und die Länge des Stapelverbundes 1 mit dem Maß A einstellt. Schwenkt man nach erfolgtem Transport die Handgriffe 13 der Einkaufswagen 2 nach unten in die Gebrauchslage, in der die Handgriffe 13 dann anschließend ortsfest arretiert sind, ergeben sich die zwischen den Einkaufswagen 2a gebildeten größeren Stapelabstände b und damit die größere Gesamtlänge B des Stapelverbundes la, der nun zum Bereitstellen an einer Sammelstelle 14 geeignet ist. Mit Ausnahme des bewegbaren Handgriffes 13 nutzen alle hier vorgeschlagenen Lösungsbeispiele wieder die maßlichen, bereits beschriebenen Zusammenhänge die sich in Verbindung mit dem ungenutzten Stapelraumbereich 8 ergeben.
Gemäß den Fig. 13 und 14 lässt sich der Vorteil der Erfindung auch dann erzielen, wenn man für den Transport der Einkaufswagen 2 die Körbe 4 von den Fahrgestellen 3 trennt. Fig. 12 zeigt einen aus gleichen Fahrgestellen 3 gebildeten, für den Transport bestimmten Stapelverbund 1 mit der Gesamtlänge A. Es fehlen an den Fahrgestellen 3 die Abstandshalter 9. Der Stapelabstand zwischen den einzelnen Fahrgestellen 3 ist wieder das Maß a. Montiert man nach erfolgtem Transport die Abstandshalter 9 an den Fahrgestellen 3, ergibt sich der größere Stapelabstand b.
Fig. 13 zeigt einen Stapelverbund 1, der nur durch die Körbe 4 gebildet und für den Transport bestimmt ist. Der jeweils sich bildende Stapelabstand zwischen den Körben 4 ist mit a gekennzeichnet. Auch in diesem Falle ist es möglich, durch nachträgliches Anbringen der Abstandshalter 9 an den Körben 4 die jeweiligen Stapelabstände mit der Länge a in Stapelabstände mit der Länge b zu verändern. Nach erfolgtem Zusammenbau der Einkaufswagen 2a und nach Bereitstellung des dabei entstandenen Stapelverbundes la an einer Sammelstelle 14 beträgt dessen Länge das Maß B. Weitere identische Einzelheiten, wie auch der Stapelraumbereich 8, können der gesamten Beschreibung entnommen werden. Dies trifft auch auf alle bewegbaren Abstandshalter 9 zu, die entweder an den Fahrgestellen 3 oder an den Körben 4 vor deren Auslieferung angebracht werden können.
Die aufgeführten Ausführungsbeispiele zeigen, dass es, allein schon anhand der unterschiedlichen Bauformen bekannter Einkaufswagen 2, eine Vielzahl von Möglichkeiten gibt, mit Hilfe von Abstandshaltern 9 die Vorteile der Erfindung zu nutzen. Insofern können auch alle beschriebenen Befestigungsstellen 10a in einer für den Fachmann geläufigen Weise sowohl von den nachträglich anbringbaren Abstandshaltern 9 als auch von den bewegbaren Abstandshaltern 9 genutzt werden. Auch soll unter dem Begriff„Abstandshalter" nicht nur ein„Halter" an sich, sondern ganz allgemein eine Einrichtung verstanden werden, die dazu bestimmt und geeignet ist, Stapelabstände zwischen einzelnen Einkaufswagen 2 von a in b und damit die Länge eines Stapelverbundes 1 von A in B zu vergrößern, um einen Stapelverbund la zu erhalten.
