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Patent Searching and Data


Title:
STACKABLE AND NESTING BOTTLE CASE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2012/010232
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a bottle case (10, 10'), comprising a case bottom (11), four side parts (12, 13, 14, 15) rising from the bottom, and a framework (16) having compartments (17) for accommodating bottles, wherein the bottle case (10, 10') also has an structural feature (20) on at least two opposite side parts and on the case bottom for rotated stacking of a plurality of bottle cases. Said bottle case (10, 10') is suitable for transporting bottles whether the bottles are full or empty and for transporting the cases back and forth in the empty state.

Inventors:
WIEDMANN, Hans-Joachim (Spachtelweg 14, Berlin, 13437, DE)
WILLE, Marcus (Liegnitzer Str. 54, Hameln, 31789, DE)
FETZER, Martin (Ahamstr. 1, Ottenhofen, 85570, DE)
Application Number:
EP2011/002560
Publication Date:
January 26, 2012
Filing Date:
May 23, 2011
Export Citation:
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Assignee:
SCHOELLER ARCA SYSTEMS GMBH (Sacktannen 1, Schwerin, 19057, DE)
WIEDMANN, Hans-Joachim (Spachtelweg 14, Berlin, 13437, DE)
WILLE, Marcus (Liegnitzer Str. 54, Hameln, 31789, DE)
FETZER, Martin (Ahamstr. 1, Ottenhofen, 85570, DE)
International Classes:
B65D1/24; B65D21/04
Attorney, Agent or Firm:
BOCKHORNI & KOLLEGEN (Elsenheimerstrasse 49, München, 80687, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Flaschenkasten (10, 10'), mit einem Kastenboden (1 1 , 1 Γ),

vier vom Boden im Wesentlichen in vertikaler Richtung aufragenden Seitenteilen (12, 13, 14, 15) und

einem Fachwerk (16) mit Fachabteilen (17) für die Aufnahme von Flaschen (100), wobei

der Flaschenkasten (10, 10') ferner eine Mimik (20) an mindestens zwei gegenüberliegenden Seitenteilen (12, 13) und/oder (14, 15) und am Kastenboden (1 1 , 1 Γ) für eine Drehstapelung von mehreren Flaschenkästen (10, 10') aufweist, die derart ausgebildet ist,

dass ein oberer Flaschenkasten (10')

- auf einen unteren Flaschenkasten (10) in einer Aufsetzstellung (30) aufsetzbar ist, und

- in einer vorzugsweise um 180° in Bezug auf die Aufsetzstellung (30) um eine vertikale Achse (A) gedrehten Ausrichtung in den unteren Flaschenkasten (10) in einer Neststellung (40) einstellbar ist,

wobei die Mimik (20) ausgebildet ist aus

- mindestens einem in das Kasteninnere vorspringende Säulenelement (50, 50', 60, 60') jeweils an mindestens zwei sich gegenüberliegenden Seitenteilen, und

- mindestens einer zu dem Säulenelement passenden randseitigen Ausnehmung (55, 65) am Kastenboden (1 1 , 1 1 ') jeweils an den zwei sich gegenüberliegenden Seitenteilen,

wobei das Säulenelement und die Ausnehmung jedes Seitenteils derart angeordnet sind,

dass in der Aufsetzstellung (30) die Säulenelement (50', 60') des oberen Flaschenkastens (10') mit den Säulenelementen (50, 60) des unteren Flaschenkastens (10) in Deckung bringbar und so die Säulenelemente (50', 60') des oberen Flaschenkastens (10') auf den Säulenelementen (50, 60) des unteren Flaschenkastens (10) aufsetzbar sind, und in der Neststellung (40) die Säulenelemente (50, 60) des unteren Flaschenkastens (10) mit den jeweiligen Ausnehmung des oberen Flaschenkastens (10') in Deckung bringbar und so in die jeweilige Ausnehmung des oberen Flaschenkastens (10') aufnehmbar sind, wobei

die Säulenelemente (50, 50', 60, 60') im Wesentlichen die Seitenteile (12, 13, 14, 15) des Flaschenkastens (10, 10') ausbilden, wobei die Säulenelemente an einem oberen Ende des Flaschenkastens mit einem umlaufenden Rahmenelement (90) miteinander verbunden sind, wobei

die Seitenteile (12, 13, 14, 15) offen ausgebildet sind.

2. Flaschenkasten nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Mimik (20) derart ausgebildet ist, dass in der Aufsetzstellung (30) der untere und der obere Flaschenkasten (10, 10') in derselben Ausrichtung und in der Neststellung (40) in der gedrehten Ausrichtung zueinander angeordnet sind.

3. Flaschenkasten nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet, dass

der obere Flaschenkasten (10') auf das Fachwerk (16) des unteren Flaschenkastens (10) aufsetzbar ist oder dass zumindest ein Aufsitzelement vorgesehen ist, das in der Neststellung ein Aufsetzen des oberen Flaschenkastens auf das Fachwerk des unteren Flaschenkastens verhindert.

4. Flaschenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 3,

dadurch gekennzeichnet, dass

- mindestens zwei oder eine Vielzahl von Säulenelemente an jedem der zwei sich gegenüberliegenden Seitenteile, und

- mindestens zwei oder eine Vielzahl zu den Säulenelementen passende randseitige Ausnehmungen (55, 65) am Kastenboden (1 1 , 1 1 ') an jedem der zwei sich gegenüberliegenden Seitenteile vorgesehen sind.

5. Flaschenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass

sich jedes der Säulenelemente (50, 50', 60, 60') vom Boden (1 1, 1 1 ') im Wesentlichen in vertikaler Richtung (V) nach oben erstreckt, wobei jeweils die untere und die obere Stirnseite des Säulenelements als Auflageflächen (51 , 52, 61 , 62) ausgebildet sind.

6. Flaschenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach einem der Ansprüche 3 bis 5,

dadurch gekennzeichnet, dass

jedes der Säulenelemente als Hohlsäulenelement ausgebildet ist, vorzugsweise mit einem dreieckförmigen Querschnitt, insbesondere vorzugsweise mit einer dachartigen Struktur, deren Dachgiebel (53, 63) in das Innere des Flaschenkastens (10, 10') weist.

7. Flaschenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 6,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Hohlsäulenelement mindestens eine Verstärkungsrippe (80) im Inneren aufweist.

8. Flaschenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Höhe des Fachwerks (16) weniger als 'Λ der Höhe der Seitenteile (12, 13, 14, 15) des Flaschenkastens (10, 10') beträgt, vorzugsweise das 0,2- bis 0,4-fache der Seitenteilhöhe.

9. Flaschenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

dieser aus einem Kunststoff ausgebildet ist.

Description:
STAPEL- UND NESTBARER FLASCHEN KASTEN

Beschreibung

Die Erfindung betrifft einen Flaschenkasten gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 .

Flaschenkästen weisen üblicherweise einen Kastenboden auf, der ein Fachwerk für die Aufnahme der Flaschen trägt, sowie vier fest am Boden ausgebildete umlaufend angeordnete Seitenwände, so dass ein stabiler und klapperfreier Transport von gefüllten Flaschenkästen zum Verwendungsort möglich ist. Diese Sicherung der Flaschen durch das Fachwerk ist deswegen erforderlich, um etwa im Falle von Glasflaschen auch eine stoß- oder schlagbedingte Beschädigung zu vermeiden, um ein Umkippen der Flaschen zu verhindern und ferner für eine weitgehende Klapperfreiheit zu sorgen und damit entsprechende Klappergeräusche zu vermeiden.

Aufgrund verordneter Flaschenpfand- und/oder Flaschenrückführsysteme muss an entsprechenden Verkaufsorten von Getränkeflaschen für eine entsprechende Sammlung von Leerflaschen für den Rücktransport gesorgt werden. Dies stellt sich in einer Reihe von Verkaufsorten, insbesondere Supermärkten, aber auch Getränkeläden als schwierig heraus, da die verschiedensten Flaschen an diesen Verkaufsort als Leergut zurückgeführt werden, die sich in Höhe, Durchmesser und dergleichen voneinander unterscheiden, aber gleichwohl angenommen und rückgeführt werden müssen. Häufig sind geeignete Kästen bzw. Behälter für einen solchen Rücktransport nicht vorgesehen. Deswegen werden derartige Leerflaschen für den Rücktransport oftmals in beliebigen Behältern deponiert, was jedoch häufig zur Zerstörung der Flaschen führt. Zudem müssen die Behälter mit dem Leergut an lokale Sammelstellen transportiert werden, wo die unterschiedlichen Behälter selbst wiederum nicht gebraucht werden können und damit schlicht entsorgt werden müssen.

Bekannt sind weiterhin 180° versetzt stapelbare Joghurtbecherträger aus der DE 195 10 084 C l , 180° versetzt stapelbare Korbkästen aus der DE 920 5 337 Ul , 90° versetzt stapelbare Flaschenkästen aus der DE 20 2004 009 031 Ul und der DE 920 3 805 Ul , versetzt stapelbare Flaschenkästen aus der US 2005/0230281 AI , 180° versetzt stapelbare Flaschenkästen aus der US 6,082,542 A und der US 4,304,334 A.

Aufgabe der Erfindung ist es, einen Flaschenkasten mit einem entsprechenden Fachwerk für die Flaschenaufnahme zu schaffen, der sich einerseits für den Transport von Flaschen eignet, ob sie nun gefüllt oder leer sind, und der andererseits auch für den Rück- bzw. Hintransport in leerem Zustand geeignet ist. Dabei soll der Flaschekasten insbesondere stabil und gleichzeitig geringgewichtig ausgebildet sein.

Diese Aufgabe wird durch einen Flaschenkasten nach Anspruch 1 gelöst, wobei zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung durch die in den Unteransprüchen enthaltenen Merkmale gekennzeichnet sind.

Insbesondere wird die Aufgabe durch einen Flaschenkasten mit einem Kastenboden, vier vom Boden im Wesentlichen in vertikaler Richtung aufragenden Seitenteilen und einem Fachwerk mit Fachabteilen für die Aufnahme von Flaschen gelöst. Die Seitenteile sind weitgehend offen gestaltet. Ferner weist der Flaschenkasten eine Mimik an mindestens zwei gegenüberliegenden Seitenteilen und am Kastenboden für eine Drehstapelung von mehreren Flaschenkästen auf, die derart ausgebildet ist, dass ein oberer Flaschenkasten

- auf einen unteren Flaschenkasten in einer Aufsetzstellung aufsetzbar ist, und

- in einer vorzugsweise um 180° in Bezug auf die Aufsetzstellung um eine vertikale Achse gedrehten Ausrichtung in den unteren Flaschenkasten in einer Neststellung einstellbar ist,

wobei die Mimik ausgebildet ist aus

- mindestens einem in das Kasteninnere vorspringende Säulenelement jeweils an mindestens zwei sich gegenüberliegenden Seitenteilen, und

- mindestens einer zu dem Säulenelement passenden randseitigen Ausnehmung am Kastenboden jeweils an den zwei sich gegenüberliegenden Seitenteilen,

wobei das Säulenelement und die Ausnehmung jedes Seitenteils derart angeordnet sind, dass in der Aufsetzstellung die Säulenelement des oberen Flaschenkastens mit den Säulenelementen des unteren Flaschenkastens in Deckung bringbar und so die Säulenelemente des oberen Flaschenkastens auf den Säulenelementen des unteren Flaschenkastens aufsetzbar sind, und in der Neststellung die Säulenelemente des unteren Flaschenkastens mit den je- weiligen Ausnehmung des oberen Flaschenkastens in Deckung bringbar und so in die jeweilige Ausnehmung des oberen Flaschenkastens aufnehmbar sind,

wobei die Säulenelemente im Wesentlichen die Seitenteile des Flaschenkastens ausbilden, wobei die Säulenelemente an einem oberen Ende des Flaschenkastens mit einem umlaufenden Rahmenelement miteinander verbunden sind,

wobei die Seitenteile offen ausgebildet sind.

Die Seitenteile sind z. B. als zwei Längsseitenteile oder lange Seitenteile und zwei Stirnseitenteile oder kurze Seitenteile ausgebildet.

Ein wesentlicher Punkt der Erfindung liegt darin, dass der Flaschenkasten bei Beladung mit Leergut in der Aufsetzstellung stapelbar ist, so dass das Leergut von einem darüber angeordneten Flaschenkasten nicht beeinträchtigt wird. Zudem kann ein Kasten auch tiefer in einem darunter angeordneten Kasten in der Neststellung eingestellt werden und so platzsparend gelagert oder auch transportiert werden, wenn kein Leergut enthalten ist. Als Drehachse ist hier eine Achse gemeint, die sich beim Gebrauch des Flaschenkastens vom Boden vertikal nach oben erstreckt.

Vorzugsweise ist die Mimik derart ausgebildet, dass in der Aufsetzstellung der untere und der obere Flaschenkasten in derselben Ausrichtung und in der Neststellung in der gedrehten Ausrichtung zueinander angeordnet sind.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Mimik so ausgebildet, dass der obere Flaschenkasten auf das Fachwerk des unteren Flaschenkastens aufsetzbar und in den unteren Flaschenkasten einstellbar ist oder dass zumindest ein Aufsitzelement vorgesehen ist, das in der Neststellung ein Aufsetzen des oberen Flaschenkastens auf das Fachwerk des unteren Flaschenkastens verhindert.

Vorzugsweise sind mindestens zwei oder eine Vielzahl von Säulenelemente an jedem der zwei sich gegenüberliegenden Seitenteile, und mindestens zwei oder eine Vielzahl von zu den Säulenelementen passende randseitige Ausnehmungen am Kastenboden an jedem der zwei sich gegenüberliegenden Seitenteile vorgesehen. Alle vier Seitenteile können also Säulenelemente und Ausnehmungen aufweisen. Eine Kastenebene, die parallel zu dem Kastenboden angeordnet ist, kann z. B. in vier Quadranten eingeteilt werden, entsprechend einem Koordinatensystem. Jeder Quadrant weist bevorzugt entsprechende Säulenelemente und Ausnehmungen auf, wobei diese an einem Seitenteil derart angeordnet sind, dass bei zwei übereinander gestapelten Kästen in Aufsetzstellung Säulenelement auf Säulenelement und Ausnehmung auf Ausnehmung trifft. In Neststellung treffen dann die Säulenelemente auf die entsprechenden Ausnehmungen. Beispielsweise sind an einem Längsseitenteil in Quadrant I Ausnehmung - Säulenelement - Ausnehmung angeordnet, unmittelbar gegenüberliegend (am gegenüberliegenden Längsseitenteil) in Quadrant IV sind ebenfalls Ausnehmung - Säulenelement - Ausnehmung angeordnet. In Quadrant II sind hingegen Säulenelement - Ausnehmung - Säulenelement angeordnet, unmittelbar gegenüberliegend in Quadrant III ebenfalls Säulenelement - Ausnehmung - Säulenelement. Die Positionen der einzelnen Säulenelemente und Ausnehmungen sind wiederum spiegelsymmetrisch in Bezug auf Spiegelebenen, die sich jeweils mittig zwischen den sich gegenüberliegenden Seitenteilen erstrecken, angeordnet.

So lassen sich entweder die Säulenelemente in Deckung bringen (Aufsetzstellung) oder aber die Säulenelemente und entsprechende Ausnehmungen lassen sich in Deckung bringen (Neststellung). In der Aufsetzstellung sind auch die Ausnehmungen von oberem und unterem Kasten in Deckung zueinander angeordnet, obgleich dies keinen Einfluss auf die Stapelung hat.

Möglich ist es natürlich auch, mindestens ein Säulenelement an jeweils allen vier Seitenteilen vorzusehen (einschließlich der entsprechenden Ausnehmungen). Somit weist der untere Flaschenkasten mindestens vier Auflageflächen für den oberen Flaschenkasten auf und dieser ist stabil auf dem unteren Kasten gelagert. Für eine stabile Struktur des Kastens sind also mehrere Säulen an den Seitenteilen, bevorzugt an sämtlichen Seitenteilen angeordnet.

Das heißt, in derselben Ausrichtung der Kästen (Aufsetzstellung) sind die Säulenelemente von oberem und unterem Flaschenkasten aufeinandersetzbar und der obere Flaschenkasten sitzt auf dem unteren Flaschenkasten auf, im Wesentlichen, ohne im unteren Kasten zu versinken. Bestenfalls sinkt der obere Kasten geringfügig in den unteren ein, nämlich dann, wenn die Säulenelemente des unteren Kastens nicht bis an dessen oberen Rand reichen.

Eine Drehung des oberen Flaschenkastens um 1 80° in Bezug auf den unteren Flaschenkasten (und damit in Bezug auf die Aufsetzstellung) um eine Achse, die sich aus dem Kastenboden heraus vertikal nach oben erstreckt, bewirkt, dass die Säulenelemente des oberen Flaschenkastens nicht mehr in Deckung bringbar sind mit den Säulenelementen des unteren Flaschenkastens. Vielmehr gleiten beim Aufsetzen des oberen Kastens auf den unteren die Säulenelemente des unteren Flaschenkastens in die entsprechenden Ausnehmungen am Kastenboden des oberen Kastens (bzw. die Ausnehmungen des oberen Kastens nehmen die Säulenelemente des unteren Kastens auf) und die Neststellung wird erreicht.

In der Neststellung liegt der oberen Flaschenkasten zweckmäßigerweise auf dem Fachwerk des unteren Flaschenkastens auf, wobei das Fachwerk eine geringere Höhe vom Kastenboden aus gesehen aufweist, als die Säulenelemente. Das heißt, die Säulenelemente erstrecken sich vom Boden aus an den Seitenteilen entlang über das Fachwerk hinaus.

Auch kann ein explizites Aufsitzelement (auch mehrere) vorgesehen sein, auf welches der zweite Flaschenkasten aufsetzbar ist. Vorzugsweise erstreckt sich auch dieses Aufsitzelement über das Fachwerk hinaus, so dass ein Aufsetzen des oberen Flaschenkastens auf das Fachwerk des unteren verhindert und das Fachwerk so geschont wird. Hierbei wird berücksichtigt, dass Fachwerke oftmals eine fragi le Struktur aufweisen, die zerbrechlich ist. Die Aufsitzelemente schützen das darunter liegende Fachwerk.

Zusätzliche Eck-Säulenelemente erhöhen die Stabilität des Flaschenkastens. Auch diese sind entsprechend anzuordnen, so dass Aufsetzstellung und Neststellung ermöglicht werden können.

Jedes der Säulenelemente erstreckt sich vorteilhafterweise im Gebrauch vom Boden im Wesentlichen in vertikaler Richtung nach oben, wobei jeweils die untere und die obere Stirnseite des Säulenelements als Auflageflächen ausgebildet sind. In der Aufsetzstellung dienen also die Auflageflächen der Säulenelemente zum Aufnehmen der gestapelten Flaschenkästen. Der obere Flaschenkasten sitzt so auf den Auflageflächen der Säulenelemente des unteren Flaschenkastens auf. Die unteren Stirnseiten sind im Wesentlichen durch den Kastenboden gebildet.

Für den leichteren Transport ist es zweckmäßig, den Kasten in Leichtbauweise und daher möglichst gewichtsreduziert auszugestalten. Die Seitenteile können also lediglich durch die Säulenelemente ausgebildet sein, das heißt, die Säulenelemente bilden im Wesentlichen die Seitenteile des Flaschenkastens aus, wobei die Säulenelemente an einem oberen Ende des Flaschenkastens mit einem umlaufenden Rahmenelement miteinander verbunden sind. Weitere Elemente können vorgesehen sein, die das Seitenteil mit ausbilden, beispielsweise zur Stabilisierung.

Vorzugsweise ist jedes der Säulenelemente als Hohlsäulenelement ausgebildet, vorzugsweise mit einem dreieckförmigen Querschnitt, insbesondere vorzugsweise mit einer dachartigen Struktur, deren Dachgiebel in das Innere des Flaschenkastens weist. Auch die hohle Ausgestaltung der Säulenelemente trägt dazu bei, dass der Kasten in Leichtbaukonstruktion ausgebildet ist.

Um dennoch eine ausreichende Stabilität der Anordnung zu gewährleisten, weist das Hohlsäulenelement mindestens eine Verstärkungsrippe im Inneren auf. Diese erstreckt sich vorzugsweise im Wesentlichen quer zur Erstreckungsrichtung des Säulenelements (Querrippe) und ist vorzugsweise mittig angeordnet. Somit kann die Stabilität des Säulenelements und damit des Flaschenkastens weiter erhöht werden.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, dass die Höhe des Fachwerks weniger als Vi der Höhe der Seitenteile des Flaschenkastens beträgt, vorzugsweise das 0,2- bis 0,4-fache der Seitenteilhöhe. Diese Höhe ist ausreichend, um Leergut sicher zu transportieren, gleichzeitig weist das Fachwerk eine geeignete Höhe auf, um die Neststellung zu gewährleisten.

Vorzugsweise ist der Flaschenkasten aus einem Kunststoff ausgebildet, der einerseits Haltbarkeit gewährleistet und andererseits die Leichtbaukonstruktion unterstützt. Möglich wäre es auch, die Mimik so auszubilden, dass in das Kasteninnere vorspringende Säulenelemente an mindestens zwei gegenüberliegenden Seitenteilen vorgesehen sind, wobei jedes der Säulenelemente einer dazu passende randseitige Ausnehmungen am Kastenboden an dem gegenüberliegenden Seitenteil gegenüberliegt. In Bezug auf ein Seitenteil sind die Ausnehmungen und Säulenelemente z. B. symmetrisch zu einer Spiegel- bzw. Symmetrieebene (die sich wiederum mittig zwischen den zwei gegenüberliegenden Seitenteilen erstreckt) zueinander angeordnet. Somit sind in der Aufsetzstellung die Säulenelemente des oberen Flaschenkastens auf die Säulenelemente des unteren Flaschenkastens aufsetzbar. In der Neststellung sind die Säulenelemente des unteren Flaschenkastens in die jeweiligen Ausnehmungen des oberen Flaschenkastens aufnehmbar. Somit ist der obere Flaschenkasten auf das Fachwerk des unteren Flaschenkastens aufsetzbar.

Alternativ wäre es möglich, die Mimik für die Versetzstapelung (Drehstapelung) so auszubilden, dass ein oberer Kasten dann in Neststellung gelangt, wenn er in derselben Ausrichtung angeordnet ist, wie ein unterer Kasten. Erst eine Drehung um 1 80° würde eine Aufsetzstellung ermöglichen.

Für diese Ausgestaltung wären die Säulenelemente z. B. derart ausgebildet, dass ein Säulenelement eines unteren Kastens in ein Säulenelement eines oberen Kastens gleiten kann. Eine etwaige Verstärkungsrippe (insbesondere die Querrippe) jeweils in den Säulenelementen des oberen Kastens könnte dann als Auflagefläche dienen und die Neststellung in gewünschter Höhe begrenzen.

Bei einem gedrehten oberen Flaschenkasten (um 1 80° bzgl. der Neststellung, um eine sich vertikal vom Boden erstreckende Achse) würden die Säulenelemente nicht mehr zueinander passen (je nach Ausgestaltung zumindest nicht alle) und der Kastenboden des oberen Kasten läge einfach auf den Säulenelementen des unteren Kastens bzw. auf deren Auflageflächen auf (Aufsetzstellung).

Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen beschrieben. Darin zeigen eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Flaschenkastens,

eine Seitenansicht des Flaschenkastens (Längsseite), einen Schnitt entlang der Linie Ilb-IIb aus Fig. 2a (Stirnseite), eine Seitenansicht von zwei erfindungsgemäßen übereinander im

Stapel angeordneten Flaschenkästen (Längsseite; Neststellung), einen Schnitt entlang der Linie Illb-IIIb aus Fig. 3a (Stirnseite;

Neststellung),

eine perspektivische Ansicht von zwei erfindungsgemäßen überein ander im Stapel angeordneten Flaschenkästen in Aufsetzstellung, eine perspektivische Ansicht von zwei erfindungsgemäßen überein ander im Stapel angeordneten Flaschenkästen in Neststellung, eine weitere perspektivische Ansicht von zwei erfindungsgemäßen übereinander im Stapel angeordneten Flaschenkästen in Neststellung, wobei der Kasten im Schnitt dargestellt ist, eine schematische Draufsicht eines Flaschenkastens in "Minimalausführung".

In der nachfolgenden Beschreibung werden für gleiche und gleich wirkende Teile dieselben Bezugsziffern verwendet.

Der in Fig. 1 dargestellte Flaschenkasten 10 ist aus einem Kastenboden 1 1 , mit umlaufend angeordneten Seitenteilen gebildet (Längsseitenteile 12, 1 3 , Stirnseitenteile 14, 15), wobei innerhalb des Kastens 10 auf dem Kastenboden 1 1 und zwischen den Seitenteilen ein Fachwerk 16 aus einander kreuzenden und parallel ausgerichteten Fachwänden angeordnet bzw. ausgebildet ist, welches entsprechende Fachabteile bzw. Flaschenaufnahmeabteile 17 begrenzt, in welche in der üblichen Weise Flaschen 100 (leer oder gefüllt, s. Fig. 4) eingesteckt werden können. Diese sind innerhalb des Fachwerks 16 gegen ein Umfallen, aber auch gegen ein Aneinanderstoßen gesichert und damit stabil aufgenommen. Die offenen Seitenteile 12, 13, 14, 15 sind aus Säulenelementen 50, 60 ausgebildet, die in gewissen Abständen zueinander angeordnet sind (nur ein Säulenelement 50 an dem einen Längsseitenteil 12 und ein Säulenelement 60 an dem Längsseitenteil 13 ist jeweils mit der entsprechenden Bezugsziffer bzw. mit dem entsprechenden Bezugszeichen gekennzeichnet; an den Stirnseitenteilen sind die Säulenelemente nicht mit Bezugsziffern versehen, zur besseren Übersicht). Die Säulenelemente 50, 60 erstrecken sich vom Kastenboden 1 1 im Gebrauch in im Wesentlichen vertikaler Richtung V vom Kastenboden 1 1 aus nach oben und sind an einem oberen Ende mit einem im Gebrauch im Wesentlichen in horizontaler Richtung H verlaufenden bzw. den Kasten umlaufenden Rahmenelement 90 miteinander verbunden.

Stirnseiten der Säulenelemente 50, 60 sind als Auflageflächen 51 , 52, 61 , 62 vorgesehen, über die weitere Flaschenkästen stapelbar sind. Vorzugsweise ist der Kasten aus Kunststoff ausgebildet, da dieses Material sehr leicht ist. Um die Leichtbauweise zu unterstützen, sind die Säulenelemente als Hohlsäulen ausgebildet, allerdings jeweils mit einer Verstärkungsrippe 80 zu deren Stabilisierung verstärkt. Die jeweiligen Verstärkungsrippen sind als Querrippen angeordnet. Die Säulenelemente bilden in dieser Ausführungsform dachförmige Elemente mit einem dreieckförmigen Querschnitt aus, deren Giebel bzw. Dachgiebel 53, 63 in das Kasteninnere ragt (s. auch Fig. 2a). Auch andere Säulenformen sind denkbar, z. B. runde bzw. halbrunde oder viereckige.

Die Säulenelemente 50, 60 sind derart angeordnet, dass z. B. ein oberer Kasten 10' in einer Aufsetzstellung 30 (z. B. Fig. 4) auf einen unteren Kasten 10 aufgesetzt oder in einer Neststellung 40 (z. B. Fig. 5) in den unteren Kasten 10 eingestellt werden kann.

In diesem Ausführungsbeispiel liegen sich die Säulenelemente 50, 60 von jeweils zwei gegenüberliegenden Seitenteilen 12, 13 oder 14, 1 5 gegenüber, zudem weist der Kastenboden 1 1 entsprechende randseitige Ausnehmungen 55, 65 (für Ausnehmung 65 s. Fig. 5) neben den Säulenelementen 50, 60 auf, die sich ebenfalls gegenüberliegen. Auch hier sind zur besseren Übersicht nur zwei Ausnehmungen ge- kennzeichnet, nämlich 55, 65. Ausnehmungen sind aber auch am Kastenboden an den Stirnseitenteilen vorgesehen. Die Säulenelemente und Ausnehmungen eines Kastens bilden somit eine Mimik 20 aus.

In der Aufsetzstellung 30 werden die Kästen 10, 10' übereinander in derselben Ausrichtung gestapelt, so dass Säulenelemente 50' , 60' des oberen Kastens 10' auf den Säulenelementen 50, 60 des unteren Kastens 10 über deren Auflageflächen 51 , 52 (nur für den Kasten 10 mit Bezugsziffern gekennzeichnet) ruhen. Wie in Fig. 1 sichtbar, erstrecken sich die Säulenelemente 50, 60 vom Boden 1 1 in vertikaler Richtung V nach oben, wobei das umlaufende Rahmenelement 90 über die Säulenelemente 50, 60 geringfügig hinaussteht. Der obere Kasten wird also nur etwas in den unteren Kasten aufgenommen, bis er mit dem Kastenboden 1 1 ', insbesondere mit den unteren Auflageflächen der Säulenelemente, zum Aufsitzen auf die oberen Auflageflächen der Säulenelemente des unteren Kastens kommt.

Mit der Aufsetzstellung 30 ist es möglich, Leergut 100 (oder auch volle Flaschen) in den Flaschenkästen 10 bzw. 10' aufzubewahren und trotzdem eine Stapelung mehrerer Kästen zuzulassen (s. Fig. 4).

In einer um 180° gedrehten Ausrichtung des oberen Kastens 10' gegenüber dem unteren Kasten 10 kann der obere Kasten 10' tiefer in den unteren Kasten 10 in die Neststellung 40 eingestellt werden. Da sich, wie bereits oben beschrieben, an den jeweiligen gegenüberliegenden Seitenteilen die Säulenelemente 50, 50' , 60, 60' und die dazu passenden Ausnehmungen am Kastenboden 1 1 gegenüberliegen, kann der gegenüber dem unteren Kasten 10 gedrehte obere Kasten 10' in den unteren Kasten 10„eintauchen", indem die Säulenelemente 50, 60 des unteren Kastens 10 in die Ausnehmungen 55' (s. Fig. 5) des oberen Kastens 10' aufgenommen werden, bis der obere Kasten 10' auf dem Fachwerk 16 des unteren Kastens 10 aufsitzt. Die Mimik 20 ist also derart ausgebildet, dass bei gedrehtem oberem Kasten entsprechende Säulenelemente des unteren Kastens mit den entsprechenden Ausnehmungen des oberen Kastens in Deckung bringbar sind. Fig. 2a zeigt eine Seitenansicht des Flaschenkastens 10 und zwar eines der Längsseitenteile 12. Zu sehen sind vier Säulenelemente 50 in unregelmäßigen Abständen zueinander und das Fachwerk 16. Drei Säulenelemente bilden das Seitenteil aus, eine der Säulen bildet einen Eckbereich des Kastens 10 aus (im Bild rechts).

Ein Schnitt entlang der Linie Ilb-IIb aus Fig. 2a lässt eine Sicht auf eines der Stirnseitenteile 15 in Fig. 2b vom Inneren des Kastens her zu.

Fig. 3a zeigt ebenfalls die Seitenansicht des Flaschenkastens 10, wie in Fig. 2a, allerdings ist hier ein oberer Flaschenkasten 10' auf den unteren Flaschenkasten 10 in Neststellung 40 eingestellt.

Fig. 3b zeigt einen Schnitt entlang der Linie Illb-IIIb aus Fig. 3a.

Fig. 4 zeigt nun eine perspektivische Ansicht zweier in Aufsetzstellung 30 erfindungsgemäß gestapelter Flaschenkästen 10, 10', wobei Flaschen 100, z. B. Leergut, in den Fachabteilungen 17 des Fachwerks 16 aufgenommen sind. Die Säulenelemente des oberen Kastens sind über den Säulenelementen des unteren Kastens angeordnet.

Fig. 5 zeigt eine perspektivische Ansicht zweier in Neststellung 40 erfindungsgemäß gestapelter Flaschenkästen 10, 10' . Leergut kann hier nicht aufgenommen werden, allerdings lassen sich so viele Kästen platzsparend ineinander schachteln und können so auch platzsparend aufbewahrt oder transportiert werden. Hier treffen die Säulenelemente von oberem und unterem Kasten nicht mehr aufeinander sondern sind nebeneinander angeordnet.

Mit Fig. 6 sind nochmals zwei gestapelte Flaschenkästen 10, 10' gezeigt, wobei ein Schnitt durch die Anordnung das Innenleben der Kästen verdeutlicht. Der obere Kasten 10' liegt in seiner Neststellung 40 mit dem Kastenboden 1 auf dem Fachwerk 16 des unteren Kastens 10 auf. Fig. 7 zeigt eine lediglich schematische Draufsicht eines Flaschenkastens, wobei eine "Minimalausführung" von Säulenelementen und Ausnehmungen dargestellt ist. In der Aufsetzstellung (Kästen gleichförmig ausgerichtet) liegt ein oberer Kasten über die Säulenelemente auf den Säulenelementen des unteren Kastens auf, in der Neststellung (oberer Kasten in Bezug auf den unteren um 1 80° gedreht) werden die Säulenelemente des unteren Kastens mit den entsprechenden Ausnehmungen des oberen Kastens in Deckung gebracht. Teilt man eine Kastenebene in vier Quadranten ein, entsprechend einem Koordinatensystem, so ist hier eine Säulenelement- Ausnehmung-Kombination in einem Quadranten QU und eine Säulenelement- Ausnehmung-Kombination (von links nach rechts gesehen) in einem Quadranten QIV vorgesehen. Auch in den übrigen Quadranten QI und QU könnten entsprechende Säulenelemente und Ausnehmungen vorgesehen sein.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Bezugsziffern nur für den Kasten 10 ausführlich angegeben sind, für den Kasten 10' (den oberen Flaschenkasten) nur teilweise, da die Kästen identisch ausgebildet sind.

Bezugszeichenliste

10 Flaschenkasten

10' Flaschenkasten

1 1 Kastenboden

1 Γ Kastenboden

12 Längsseitenteil

1 3 Längsseitenteil

14 Stirnseitenteil

15 Stirnseitenteil

16 Fachwerk

17 Fachabteil, Flaschenaufnahmeabtei

20 Mimik

30 Aufsetzstellung

40 Neststellung

50 Säulenelement

50' Säulenelement

5 1 Obere Auflagefläche

52 Untere Auflagefläche

53 Dachgiebel

55 Ausnehmung

55' Ausnehmung

60 Säulenelement

60' Säulenelement

61 Obere Auflagefläche

62 Untere Auflagefläche

63 Dachgiebel

65 Ausnehmung

80 Verstärkungsrippe

90 Rahmenelement

100 Flasche, Leergut

A Achse

H Horizontale Richtung

V Vertikale Richtung