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Title:
STACKABLE WALL MODULE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2006/131362
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a stackable wall module (1) for erecting a self-supporting wall by superposing and juxtaposing a plurality of identical wall modules (1) of the aforementioned type. The wall module comprises a base (1') having a lower bearing and an upper supporting area (3, 2) via which the wall modules (1) stacked one on top of the other can be brought into indirect or direct contact with each other and form a common area of contact. The invention is characterized in that the bearing and supporting area have respective surface shapes with matching contours so that two wall modules stacked one on top of the other can be tilted by a horizontal axis that extends in a wall plane of the wall to be erected.

Inventors:
Fleischhacker, Gerhard (Mölbling 2, Althofen, A-9330, AT)
Application Number:
PCT/EP2006/005486
Publication Date:
December 14, 2006
Filing Date:
June 08, 2006
Export Citation:
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Assignee:
Fleischhacker, Gerhard (Mölbling 2, Althofen, A-9330, AT)
International Classes:
E04C1/39; E02D29/02
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Claims:
Patentansprüche
1. Stapelfähiges Wandmodul zum Errichten einer eigentragfähigen Wand durch über und nebeneinander Anordnen einer Vielzahl gleichartig ausgebildeter derartiger Wandmodule, mit jeweils einem über einen unteren Auflage und oberen Abstützbereich verfügenden Korpus, über die jeweils übereinander gestapelte Wandmodule miteinander mittel oder unmittelbar in Kontakt bringbar sind und einen gemeinsamen Kontaktbereich bilden, dadurch gekennzeichnet, dass der Auflage und Abstützbereich jeweils eine zueinander gegenkonturiert ausgebildete Oberflächenform aufweist, so dass eine Verkippung zweier übereinander gestapelter Wandmodule um eine horizontale Raumachse, die in einer Wandebene der zu errichtenden Wand verläuft, möglich ist.
2. Stapelfähiges Wandmodul nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Auflagebereich konvex und der Abstützbereich konkav geformt sind oder umgekehrt.
3. Stapelfähiges Wandmodul nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Krümmungsverhalten der konvexen und konkaven Form zumindest in Teilbereichen jeweils durch einen einheitlichen Radius R charakterisierbar ist.
4. Stapelfähiges Wandmodul nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die konvexe sowie konkave Form jeweils des Auflage oder Abstützbereiches einachsig zylindrisch gekrümmt ist, mit einer Krümmungsachse, die bei Anordnen des Wandmoduls in einem Verbund aus einer Vielzahl derartiger Wandmodule zum Errichten einer Wand, parallel zur in der Wandebene verlaufenden horizontalen Raumachse orientiert ist.
5. Stapelfähiges Wandmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Korpus eine quaderförmige oder würfelartige Raumform aufweist, mit zwei sich gegenüberliegenden Seitenflächen, die jeweils Teilbereiche der Wandfläche bilden und zwei sich gegenüberliegenden Stirnseiten, von denen in einem Wandverbund jeweils eine einer Stirnseite eines unmittelbar nebeneinander benachbart angeordneten Wandmoduls gegenüberliegt,.
6. Stapelfähiges Wandmodul nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Stirnseite des Korpus wenigstens ein über die Fläche der Stirnseite erhabener Fortsatz und an der anderen Stirnseite eine zum Fortsatz gegenkonturrierte Ausnehmung vorgesehen ist.
7. Stapelfähiges Wandmodul nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass an wenigstens einer Seitenfläche ein plattenförmiger Ansatz vorgesehnen ist, der jeweils die Fläche der Seitenfläche aufweist, und dass der plattenförmige Ansatz mit der Seitenfläche des Korpus nur teilweise überlappt und in Richtung jeweils einer Stirnseite die Seitenfläche überragt.
8. Stapelfähiges Wandmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Korpus aus einem Vollmaterial, wie Holz, verfestigtes Schüttgut oder Kunststoff gefertigt ist, als ein mit Durchgangskanälen ausgebildeter Ziegel oder Gasbetonstein ausgebildet ist, oder in Form eines plattenförmig ausgebildeten Leichtwandbauteils ausgebildet ist mit einem vom Korpus eingeschlossenen und mit einem Baumaterial befüllbaren Hohlraum, wobei der Korpus durch Fräsen, Pressen und/oder Vergießen herstellbar ist.
9. Stapelfähiges Wandmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die gekrümmt ausgebildeten Abstütz und Auflagebereiche des Korpus im Wege eines Materialabtrageverfahrens, vorzugsweise mittels Fräs oder Schleiftechnik, im Wege einer kraftbeaufschlagten elastischen Deformation des Korpus oder im Wege einer verfahrenstechnischen Formgebung während der Herstellung des Korpus, vorzugsweise mittels Gießtechnik, hergestellt sind.
10. Stapelfähiges Wandmodul nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der plattenförmige Ansatz Teil des oberen Auflage und unteren Abstützbereiches ist, der sich seitlich mit seiner oberen und unteren Seitenkante an die gekrümmte Form längs des Auflage und Abstützbereiches seitlich anschmiegt.
11. Stapelfähiges Wandmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass an dem oberen Abstützbereich (2) und/oder dem unteren Auflagebereich (3) Strukturelemente (16, 17) vorgesehen sind, die bei vertikalen Übereinanderfügen zweier Wandmodule fingerartig oder als Ausnehmung ineinander greifen.
12. Stapelfähiges Wandmodul nach Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, dass die Strukturelemente einstückig mit dem Wandmodul verbunden sind oder als separate Bauteile ausgebildet und mit dem Wandmodul verfügt sind.
13. Stapelfähiges Wandmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Ausnehmung an dem Wandmodul oder innerhalb des Wandmoduls derart vorgesehen ist, dass bei Neben und/oder Übereinandersetzen wenigstens zweier Wandmodule die Ausnehmungen der wenigstens beiden Wandmodule einen durchgängigen Hohlkanal bilden, der mittels Füllmasse verfüllbar ist und/oder in den Armierungseisen oder Leerohre einführbar sind.
Description:
Stapelfähiges Wandmodul

Technisches Gebiet

Die Erfindung bezieht sich auf ein stapelfähiges Wandmodul zum Errichten einer eigentragfähigen Wand durch über- und nebeneinander Anordnen einer Vielzahl gleichartig ausgebildeter derartiger Wandmodule, mit jeweils einem über einen unteren Auflage- und oberen Abstützbereich verfügenden Korpus, über die jeweils übereinander gestapelte Wandmodule miteinander mittel- oder unmittelbar in Kontakt bringbar sind und einen gemeinsamen Kontaktbereich bilden.

Stand der Technik

Beim Errichten von Mauern, insbesondere von Hauswänden, unter Verwendung konventioneller Mauerbausteine, wie bspw. Ziegel- oder Glasbetonsteinen, werden die einzelnen Bausteine unter Verwendung von reichlich Mörtelmaterial, zusammengefügt, wobei der Mörtel einerseits als Haftvermittler und andererseits als nivellierende Zwischenschicht dient, die als Höhenausgleichsschicht eine weitgehend exakte vertikale sowie auch horizontale Ausrichtung jedes einzelnen Mauerbausteines ermöglicht, um letztlich eine exakt vertikal ausgerichtete Mauerwandfläche zu erhalten.

Insbesondere im Bereich der Systembautechnik sind zumeist aus Leichtbaumaterialien modulartig vorgefertigte plattenförmige und aufeinanderfügbare Fertigbausteine bekannt, die ein fugenloses Aneinanderfügen, weitgehend ohne Verwendung einer haftvermittelnder Zwischenschicht, ganz im Unterschied zu der

vorstehend geschilderten konventionellen Mauerbautechnik, ermöglichen und auf diese Weise zu einem raschen und ökonomischen Baustil zur schnellen Errichtung von Wandelementen bzw. Wänden beitragen. Systembedingt sind die einzelnen modulartig ausgebildeten Fertigbausteine in einer vorgegebenen Orientierung mit benachbart angeordneten Fertigbausteinen zu verbinden, d. h. jeder Fertigbausteinen verfügt jeweils über eine durch die jeweilige Verbindungstechnik vorgegebene erste und zweite Wandoberfläche, die im Falle einer zu errichtenden Außenwand der Außen- bzw. Innenwandseite entspricht. Insofern sind die einzelnen Fertigbausteine im Falle von Aussenwandbausteinen werkseitig mit einer Außenwand- sowie mit einer Innenwandseite vorgefertigt, die jeweils über identische oder unterschiedliche Oberflächenbeschaffenheiten verfügen können. Ähnliches gilt für Fertigbausteine zum Errichten von Innenwänden.

Zumeist werden aus ökologischen und ökonomischen Gründen Leichtbaustoffe zur Ausbildung derartiger Fertigbausteine eingesetzt, bspw. in Form aus einem einzigen Baumaterial bestehende Module, wie bspw. Holzplattenmodule oder aus hybrid zusammengesetzten, aus unterschiedlichen Materialien bestehende Fertigbausteine, wie bspw. eine auf Holzbasis bestehende Trägerrahmenstruktur, die beidseitig mit geeignet gewählten Werkstoffplattenmaterialien beplankt ist, wie bspw. auf Gipsbasis beruhende Trockenwandplatten oder ähnlich bekannte Werkstoffe. Die meisten der diesbezüglichen Werkstoffe weisen unterschiedlich stark ausgeprägte hygroskopische Eigenschaften auf und verfügen damit über ein, feuchteabhängiges Ausdehnungsverhalten.

Herstellungs-, lagerungs- und vor allem auch verarbeitungsbedingt, kommt es häufig vor, dass jeweils eine Wandseite der vorstehend beschriebenen Fertigbausteine über einen höheren Feuchtigkeitsgehalt verfügt als die jeweils andere Wandseite, wodurch die feuchte Wandseite durch Quellung eine größere Bauform einnimmt, als in einem ausgetrockneten Zustand. Werden nun derartige über einen heterogenen Feuchtigkeitsgehalt verfügende Fertigbausteinen systemgerecht nebeneinander und übereinander zur Errichtung einer Gebäudewand gefügt, so liegt es auf der Hand, dass durch das nahezu fugenfreie Aneinander- und Aufeinanderfügen der einzelnen

Fertigbausteine eine einseitig gegenüber der vertikalen Ausrichtung überhängende Wand erhalten wird, wobei die Flächenkrümmung der Wand zu jener Seite gerichtet ist, die die Wandflächenteile mit dem geringeren Feuchtigkeitsgehalt und damit verbunden ungequollenen Wandplatten aufweist. Werden derartig zusammengefügte Wände nachträglich mit einem erstarrungsfähigen Schüttgut ausgefüllt, so wird die Form der überhängenden Wand in unveränderter weise dauerhaft regelrecht „eingefroren". Hiergegen soll das im Folgenden lösungsgemäß ausgebildete stapelfähige Wandmodul Abhilfe schaffen.

Darstellung der Erfindung

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein stapelfähiges Wandmodul zum Errichten einer eigentragfähigen Wand durch über- und nebeneinander Anordnen einer Vielzahl gleichartig ausgebildeter, derartiger Wandmodule, mit jeweils einem über einen unteren Auflage- und oberen Abstützbereich verfügenden Korpus, über die jeweils übereinander gestapelte Wandmodule miteinander mittel- oder unmittelbar in Kontakt bringbar sind und einen gemeinsamen Kontaktbereich bilden, derart weiterzubilden, dass ohne Änderung des modularen Bauprinzips eine wirksame Möglichkeit geschaffen werden soll, Korrekturmöglichkeiten, während der Errichtung der Wand vorzusehen, um gewährleisten zu können, dass Wände unabhängig von fertigungs- und lagerungsbedingten Variationen in der Größe von Wandmodulen exakt vertikal ausgerichtet werden können. Insbesondere durch äußere Umwelteinflüsse, wie bspw. Temperatur und Feuchtigkeit, hervorgerufene Größenvariationen innerhalb einzelner Wandmodule gilt es mit einem lösungsgemäß ausgebildeten Wandmodul zu kompensieren.

Die Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe ist im Anspruch 1 angegeben. Den Erfindungsgedanken vorteilhaft weiterbildende Merkmale sind Gegenstand der Unteransprüche sowie insbesondere der Beschreibung unter Bezugnahme auf die Ausführungsbeispiele zu entnehmen.

Lösungsgemäß ist ein stapelfähiges Wandmodul gemäß den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1 derart ausgebildet, dass der Auflage- und Abstützbereich jeweils eine zueinander gegenkonturiert ausgebildete Oberflächenform aufweist, so dass eine Verkippung zweier übereinander gestapelter Wandmodule um eine horizontale Raumachse, die in einer Wandebene der zu errichtenden Wand verläuft, möglich ist.

Dem lösungsgemäß ausgebildeten stapelfähigen Wandmodul liegt die Idee zugrunde, dass unabhängig von der jeweils zum Teil durch äußere Einflüsse abhängigen Raumform von an sich baugleich untereinander ausgebildeten stapelfähigen Wandmodule die Errichtung einer exakt vertikal ausgerichteten Wand möglich ist, indem die einzelnen übereinander zu fügenden Wandmodule in ihrer räumlichen Anordnung, insbesondere in Bezug zur Vertikalachse nachjustiert werden können.

In einem einfachsten Ausführungsbeispiel weist hierzu das stapelfähige Wandmodul einen quader- oder würfelförmig ausgebildeten Korpus auf, der über eine Ober- und Unterseite verfügt, die jeweils dem oberen Abstützbereich sowie dem unteren Auflagebereich entsprechen und über die vertikal übereinander gestapelte Wandmodule miteinander in Kontakt bringbar sind. Im Unterschied zu bisherigen Wandmodulen ist der obere Auflagebereich des Korpus einachsig, vorzugsweise konkav gekrümmt ausgeformt, wobei die Krümmungsachse in Längsrichtung zu einer Seitenkante des quaderförmig ausgebildeten Korpus verläuft, die jeweils vorzugsweise der längeren Seitenkante des Quaders entspricht. In vorteilhafter Weise ist das Krümmungsverhalten der konkaven Ausbildung des oberen Abstützbereiches durch die Mantelfläche eines einachsigen Zylinders beschreibbar. In gleicher weise, jedoch lediglich gegenkonturiert zur konkaven Ausbildung des oberen Abstützbereiches, ist die Unterseite des Korpus, die dem unteren Auflagebereich entspricht, einachsig zylindrisch konvex ausgebildet, so dass der untere Auflagebereich eines lösungsgemäß ausgebildeten Wandmoduls bei vertikalem Übereinanderstapeln, vorzugsweise passgenau in die konkav ausgebildete Oberflächenform des oberen Abstützbereiches eines unteren

Wandmoduls aufsetzbar ist. Das jeweils einachsige Krümmungsverhalten der Berührfläche zwischen beiden vertikal übereinander gestapelten Wandmodule ermöglicht es, dass das jeweils obere Wandmodul um die Krümmungsachse, die systembedingt mit einer horizontalen Raumachse, die in einer Wandebene der zu errichtenden Wand verläuft, zusammenfällt, verkippt werden kann, so dass eine Vertikalstellung des jeweils oberen Wandmoduls relativ zu einem unteren Wandmodul möglich wird. Hierdurch wird gewährleistet, dass trotz Verwendung ungleichförmig ausgebildeter Wandmodule durch Aufeinanderstapeln und Nachjustieren der einzelnen Wandmodule ein Errichten einer exakt vertikal ausgerichteten Wand möglich ist. Zur Herstellung des lösungsgemäßen Wandmoduls bieten sich als Materialien die Verwendung von Holz, verfestigbaren Schüttgut oder Kunststoff an. Grundsätzlich kann je nach Materialwahl das Wandmodul im Rahmen eines Fräsoder Pressvorganges hergestellt werden, bei dem entsprechende Durchgangskanäle durch das jeweilige Wandmodul eingearbeitet werden können. Auch kann das Wandmodul als ein mit Durchgangskanälen ausgebildeter Ziegel- oder Gasbetonstein oder in Form eines plattenförmig ausgebildeten Leichtwandbauteils ausgeführt werden mit einem vom Korpus eingeschlossenen und mit einem Baumaterial befüllbaren Hohlraum.

Kurze Beschreibung der Erfindung

Der Erfindungsgedanke soll weiterführen anhand der nachfolgenden Ausführungsbeispiele ohne Beschränkung des allgemeinen lösungsgemäßen Gedankens beschrieben werden. Es zeigen: Fig. 1a, b schematisiert ausgebildetes Wandmodul, Prinzipskizze zum Errichten einer vertikal ausgerichteten Wand,

Fig. 2 Querschnitt durch ein lösungsgemäß ausgebildetes Hohlwandmodul,

Fig. 3a, b schematisierte Querschnitte verschiedenartig lösungsgemäß ausgebildeter Wandmodule

Fig. 4a, b Wandmodul mit plattenförmigen Ansätzen, Fig. 5 Draufsicht auf Wandzeile,

Fig. 6a-c alternative Wandbausteine und Fig. 7, 8,9 Wandmodul mit Strukturelemente und

Fig. 10 a-d Wandmodul mit Ausnehmungen.

Wege zur Ausführung der Erfindung, gewerbliche Verwendbarkeit

In Figur 1a ist schematisiert ein lösungsgemäß ausgebildetes Wandmodul 1 dargestellt, das im wesentlichen aus eine quaderförmigen Korpus Y besteht, der über eine Oberseite verfügt, die dem oberen Abstützbereich 2 entspricht sowie gegenüberliegend eine Unterseite aufweist, die dem unteren Auflagebereich 3 entspricht. Zur lösungsgemäßen Ausbildung des Wandmoduls ist der obere Abstützbereich 2 einachsig zylindrisch konkav ausgebildet, wobei die konkav gekrümmte Form durch die Mantelfläche eines Geradzylinders 4 beschreibbar ist, der lediglich skizzenhaft dargestellt ist und dessen Zylinderachse Z parallel zur längsten Seitenkante 5 des quaderförmig ausgebildeten Wandmoduls 1 verläuft. In gleicher weise, jedoch nur entgegengesetzt gekrümmt ist der untere Auflagebereich 3 geformt, nämlich konkav gekrümmt ausgebildet, dessen Krümmungsverhalten gleichsam von der Mantelfläche eines Gradzylinders 4 ' beschreibbar ist. Beide als Konstruktionshilfen anzusehende Geradzylinder 4, 4' weisen den gleichen Zylinderradius R auf.

Werden derartig lösungsgemäß ausgebildete Wandmodule 1 vertikal übereinander gesetzt, so liegt es auf der Hand, dass ein jeweils neu aufgesetztes Wandmodul auf einem unteren Wandmodul längs der gekrümmt ausgebildeten Berührfläche zwischen beiden Modulen um die Krümmungsachse, die der zylindrischen Mittenachse Z entspricht, die jedem Wandmodul zugeordnet werden kann, verkippt werden kann.

Durch entsprechende Verkippen jeweils eines aufsitzenden Wandmoduls um eine horizontal in der Ebene der Wand verlaufende Achse A, die zugleich parallel zur Krümmungsachse Z verläuft, kann aufgrund des sphärisch oder asphärisch ausgebildeten Krümmungsverhaltens längs des jeweils oberen Abstützbereiches bzw. unteren Auflagebereiches eine sich seitlich ausbildende Höhenanpassung des jeweils aufsitzenden und justierbar gelagerten Wandmoduls gegenüber dem jeweils unteren Wandmodul geschaffen werden. Ist im Falle bspw. im Wege einer

ungleichmäßigen Austrocknung eines aus einem hygroskopischen Material bestehenden Wandmoduls eine der sich gegenüberliegenden Seitenflanken 6, 7 (siehe Fig. 1 b) eines Wandmoduls 1 zumindest temporär vergrößert ausgebildet, so kann durch entsprechendes Verkippen des betreffenden Wandmoduls ein gewisser Höhenausgleich geschaffen werden Dies soll unter Bezugnahme auf Figur 1 b verdeutlicht werden, in der ein Querschnitt durch einen vertikalen Wandaufbau gezeigt ist, in dem vier übereinander gestapelte Wandmodule 1 angeordnet sind. Es sei darüber hinaus angenommen, dass jeweils die Seitenflanken 7 der einzelnen Wandmodule aufgrund Quellung vergrößert gegenüber den Seitenflanken 6 ausgebildet sind.

Um zu gewährleisten, dass der Wandaufbau längs zur Vertikalen V exakt errichtet ist, werden die einzelnen Wandmodule 1 jeweils mit ihren vergrößerten Seitenflanken 7 relativ zum jeweils unteren Wandmodul längs der gekrümmt ausgebildeten Berührfläche B leicht nach innen verkippt angeordnet, so dass die jeweils kleinere Seitenflanke 6 gegenüber der größeren Seitenflanke 7 eine vertikal erhabenere Position erfährt. Dies hat zwar zwangsläufig zur Folge, dass die Ebenen der Seitenflanken 6, 7 leicht verkippt gegenüber der Vertikalen V orientiert sind, doch ist der für eine vertikale Errichtung einer Wand erforderliche Verkippungsgrad einzelner Wandmodule in einem Bereich vorzunehmen, in dem die damit verbundene Schrägstellung der Seitenflanken 6, 7 eines Wandmoduls nicht sonderlich ins Gewicht fällt. Anhand der in Figur 1 b dargestellten Querschnittsdarstellung von vier übereinander gestapelten Wandmodulen, kann das weitere Stapelprinzip entnommen werden.

Grundsätzlich ist es möglich, den Korpus V des Wandmoduls 1 unterschiedlich auszubilden. Beispielsweise aus Vollmaterial, wie Holz oder verfestigtes Schüttgut, wie bspw. Beton, Gips oder ähnliche Baumaterialien oder aus Kunststoff. Auch kann der lösungsgemäße Gedanke bei an sich bekannten Ziegel- oder Gasbetonbausteinen angewandt werden, von besonderem Interesse ist jedoch die lösungsgemäße Ausbildung eines Wandmoduls, in Fällen, in denen der Korpus aus einem plattenförmig ausgebildeten Leichtwandbauteil besteht und somit den

eingangs dargestellten feuchtigkeitsbedingten unterschiedlichen Ausdehnungsverhalten in besonderem Masse unterworfen ist.

In Figur 2 ist hierzu ein schematisierter Querschnitt durch ein plattenförmig ausgebildetes Leichtwandbauteil dargestellt, mit einem inneren Kern 8, der entweder als Rahmenkonstruktion ausgebildet ist und einen Hohlraum umschließt, der nach Errichtung der Wand mit entsprechendem selbsthärtenden Schüttgut befüllbar ist oder aus einem ökonomischen Vollmaterial gefertigt ist. Beidseitig ist der Kern 8 des Korpus 1' mit die Wandoberfläche bestimmenden Plattenelementen 9, 10 verfügt, die aus gleichem oder unterschiedlichem Material zum Kern 8 gefertigt sein können. Auch in diesem Fall kann ein derartig ausgebildetes Leichtwandbauteil an seinem oberen Abstützbereich 2 im vorstehenden Sinne konkav ausgebildet werden, wohingegen der untere Abstützbereich 3 eine entsprechende konvex ausgebildete Krümmungsform erhält.

Selbstverständlich ist es möglich und von dem allgemeinen Lösungsgedanken mitumfasst, dass im Unterschied zu den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen der jeweils obere Abstützbereich 2 konvex gekrümmt und der jeweils untere Auflagebereich 3 konkav gekrümmt ausgebildet werden können, unabhängig davon in welcher Weise das Wandmodul im Einzelnen ausgebildet ist.

Zur Herstellung der jeweiligen Oberflächenkrümmungen an den sich gegenüberliegenden Auflage- und Abstützbereichen ist es entweder möglich, den Korpus eines Wandmoduls zunächst quader- oder würfelförmig auszubilden und nachträglich durch materialabtragende Oberflächenbearbeitungsverfahren die jeweilige Krümmungsform in den Auflage- und Abstützbereich einzuarbeiten. Hierzu sei bspw. auf das Ausführungsbeispiel gemäß Figur 3a verwiesen, bei dem ein Korpus 1 ' aus einem bspw. aus einem Vollmaterial bestehenden Kern 12 und einem einseitig angebrachten Seitenflächenteil 12' besteht. Zunächst ist der Korpus 1' quaderförmig ausgebildet und mit Hilfe geeigneter Materialbtragetechnik, bspw. Fräsen kann der obere Abstützbereich 3 unter Vorgabe eines geeigneten Krümmungsradius R in der lösungsgemäß ausgebildeten Weise hergestellt werden.

Hierbei bedarf es im Mittenbereich des Korpus V den größten Materialabtrag (siehe schraffierte Flächen, die jeweils das abzutragende Material 11 darstellen) vorzunehmen, wohingegen in den Seitenflanken zunehmend weniger Material abzutragen ist. Im Unterschied dazu gilt es an der unteren Auflagefläche 3 jeweils an den Seitenbereichen mehr Material abzutragen als im Mittenbereich, in dem weitgehend kein Material abzutragen ist.

Eine andere Möglichkeit der Ausbildung und Herstellung eines lösungsgemäßen Wandmoduls besteht darin, die jeweils konkav und konvex gekrümmte Oberflächengestaltung des unteren Auflage- und oberen Abstützbereiches durch Formen herzustellen, d. h. ohne einen erforderlichen Materialabtrageprozess. Dies kann bspw. durch entsprechende druckbeaufschlagte Formgebung erfolgen, indem ausgehend von einem quaderförmig ausgebildeten Korpus 1' gemäß Darstellungsform in Figur 3b eine gezielte Kraft F von oben auf den Quader ausgeübt wird, wodurch durch die Eigenelastizität des quaderförmigen Korpus eine entsprechend deformierte Form erreicht wird, in der der Korpus dauerhaft zu verharren hat. Auch ist es denkbar, bspw. durch Herstellen mittels Gießtechnik, bspw. unter Verwendung von selbst aushärtendem Schüttgut die gewünschte Oberflächengeometrie in entsprechenden Formen herzustellen.

In Figur 4a ist in perspektivischer Darstellung ein stark schematisiert dargestelltes Wandmodul gezeigt, das über einen Kern 8 und über jeweils zwei seitlich zum Kern 8 verschoben angebrachte plattenförmige Ansätze 13, 14 verfügt. Die plattenförmigen Ansätze 13, 14 dienen zu einer verbesserten Längsstabilisierung jeweils in einer Reihe angeordneter Wandmodule, zumal die überstehenden Seitenflankenbereiche mit dem Kernbereich eines nicht weiter dargestellt nebeneinander angeordneten weiteren Wandmoduls überlappen und somit für eine erhöhte Seitenstabilität der zu errichtenden Wand sorgen. Auch in diesem Fall ist es möglich ein derartiges Wandmodul lösungsgemäß auszubilden, indem der obere Abstützbereich sowie die untere Auflagefläche entsprechend gekrümmt ausgebildet werden, siehe hierzu die in Figur 4 schraffiert einzeichneten Flächenbereiche, die es in geeigneter Weise abzutragen gilt, wie bspw. vorstehend erwähnt.

Zur Herstellung der lösungsgemäßen Krümmung ist es vorteilhaft, die jeweils seitlichen am Kern 8 anzubringenden Seitenflankenbereiche 13, 14 leicht überhöht über den Kernbereich 8 anzubringen, gemäß der Querschnittsdarstellung in Figur 4b. Nachfolgend gilt es lediglich die überstehenden Kanten lokal abzutragen, so dass eine lösungsgemäß erwünschte konkave und konvexe Form an den jeweiligen Ober- und Unterseiten entstehen kann (siehe schraffierte Bereiche).

In Figur 5 ist eine Draufsicht auf eine Zeile nebeneinander angeordneter, lösungsgemäße ausgebildeter Wandflächenmodule 1 gemäß Bauart in Figur 4 a dargestellt, die jeweils über einen Kern 8 und zwei jeweils gleisinnig seitlich den Kern 8 überlappende plattenförmige Ansätze 13, 14 aufweisen. So hat es sich insbesondere beim Errichten einer Wand als vorteilhaft erwiesen, dass die plattenförmigen Ansätze 13, 14 derart zu dimensionieren sind, dass bei einem horizontal nebeneinander Anordnen einer Vielzahl von Wandmodulen, die Stoßkanten S der jeweiligen plattenförmigen Ansätze 13, 14 benachbarter Wandmodule möglichst formschlüssig aneinandergrenzt. Dies gilt jedoch nicht für den Kernbereich 8 eines jeweiligen Wandmoduls, der mit einem gewissen Untermaß auszubilden ist, so dass zwischen zwei benachbart, längs einer Zeile angeordneter Wandmodule 1 ein gewisser Zwischenraum G zwischen zwei benachbarten Kernbereichen 8, 8 ' vorhanden ist, der bspw. nachträglich mit entsprechendem Mörtelmaterial zu verfüllen ist. Durch diese Maßnahme kann eine sog. Doppel- oder Mehrfachpassung vermieden werden, wodurch ein erleichtertes Errichten der Wand garantiert ist.

In Fig. 6a ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Wandmoduls in perspektivischer Darstellung gezeigt, das gleichfalls, wie im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4, einen Kern 8 aufweist, an dessen zwei sich gegenüberliegenden Seitenflanken 6, 7 plattenförmige Ansätze 13, 14 angebracht sind, die sich in Längserstreckung des Kerns 8 in jeweils entgegen gesetzter Richtung, den Kern 8 jeweils einseitig überragend, angebracht sind. Auch dieses Ausführungsbeispiel trägt aufgrund der gegenseitigen, seitlichen Überlappung der jeweils den Kern 8 überragenden

Seitenflankenbereiche der jeweiligen Ansätze 13, 14 mit den jeweils nicht von den Ansätzen 13, 14 überdeckten Kernbereiche 8 eines benachbart angeordneten Wandmoduls, dazu bei, die Seitenstabilität von zu errichtenden Wänden zu erhöhen. Lösungsgemäß weist auch dieses Ausführungsbeispiel im jeweils oberen Abstützbereich 2 sowie in der unteren Auflagefläche 3 eine lösungsgemäß ausgebildete Flächenkrümmung auf. Siehe hierzu die schraffierten Bereiche in der Querschnittsdarstellung in Figur 6 a und b, die es abzutragen gilt. In besonders vorteilhafter weise ist die Flächenkrümmung längs des unteren Auflagebereiches 3 derart ausgebildet, dass sich zwei vertikal übereinander gefügte Wandmodule lediglich in ihren Seitenbereichen, d.h. im Bereich der Ansätze 13, 14 gegenseitig abstützen und im mittigen Kernbereich 15 keine Berührung zum jeweiligen vertikal benachbarten Wandmodul vorsehen. Hierzu ist der mittige Kernbereich 15 etwas abgeflacht ausgeführt, um die Montagefähigkeit und insbesondere die Möglichkeit einer entsprechenden Nachjustierung zweier vertikal übereinander gestapelter Wandmodule zu erleichtern bzw. zu verbessern.

Eine weitere Alternative für die Ausbildung eines Wandmoduls ist in Fig. 6c gezeigt, das jeweils aus zwei versetzt zueinander angebrachte Kernbausteine besteht, deren gegenseitige Überlappung ü zwischen 5 bis 50% ihrer jeweiligen Längserstreckung, die jeweils gleich dimensioniert ist, beträgt, wie es aus der perspektivischen Darstellung gemäß Fig. 6c zu entnehmen ist.

Die in den Fig. 6a bis c dargestellten, aus unterschiedlichen Einzelbauteilen zusammengesetzten Wandmodule können aus jeweils identischen oder unterschiedlichen Baumaterialien wie beispielsweise Ziegel, Beton, Isoliermaterial, Holz, Pressgut oder sich selbst verfestigendem Schüttgut etc. bestehen.

Ein weiteres Ausführungsbeispiel für die Ausgestaltung eines lösungsgemäß ausgebildeten Wandmoduls 1 ist in Querschnittsdarstellung in Figur 7 gezeigt, aus der zwei vertikal übereinander gefügte Wandmodule 1 entnehmbar sind. Jedes einzelne Wandmodul 1 weist an seinem jeweils oberen Abstützbereich 2 sowie unteren Auflagebereich 3 im Querschnitt rechteckförmig ausgebildete

Strukturelemente 16, 17 auf, die bei vertikaler Stapelung fingerartig ineinander greifen, wie dargestellt. Durch die jeweilige Form- und Größenwahl der Strukturelemente 16, 17 ist gewährleistet, dass bei einem unmittelbaren Aufeinandersitzen zweier Wandmodule 1 die einzelnen Strukturelemente 16, 17 jeweils ein laterales Spiel zueinander aufweisen, so dass zwei vertikal übereinander angeordnete Wandmodule 1 seitlich gemäß Pfeildarstellung in Fig. 7 verschoben werden können. Die einzelnen Strukturelemente 16, 17 sind konturerhaltend an der jeweiligen konkav bzw. konvex ausgebildeten Oberseite des jeweiligen Wandmoduls angeordnet, so dass ein lösungsgemäßes, seitliches Verschwenken zweier vertikal übereinander angeordneter Wandmodule möglich ist. Überdies sind die Strukturelemente 16, 17 jeweils derart dimensioniert und längs der entsprechenden Oberseiten angeordnet, so dass sie im vertikal übereinander, fingerartig gefügten Zustand bereichsweise sowohl einen lateralen sowie auch vertikalen Zwischenraum einschließen, in den Binde- bzw. Fügemittel, beispielsweise in Form von Mörtelmaterial, eingebracht werden kann, das nach entsprechender Verfestigung eine innige Verbindung zwischen den beiden vertikal übereinander aufgesetzten Wandmodulen schafft.

In Fig. 8 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel für ein Wandmodul 1 dargestellt, an dessen konkaven, oberen Abstützbereich 2 separat ausgebildete Strukturelemente 18 vorgesehen sind, die fest an die ansonsten glatt ausgebildete konkav ausgebildete Oberfläche 2 gefügt sind. Das in Fig. 8 gezeigte Ausführungsbeispiel soll verdeutlichen, dass das Wandmodul 1 nachträglich, nach Ausbildung einer glatten, konkaven sowie auch konvexen oberen oder unteren Fläche mit zusätzlichen separaten Strukturelementen versehen werden kann, durch die eine stabilere und passgenauere vertikale Stapelbildung möglich wird. Die Strukturelemente 18 können gemäß Figur 8 durchgehend aber auch unterbrochen, oder in Form einfacher oder mehrfacher Bolzen ausgebildet sein.

In Fig. 9 ist eine alternative Anordnung von Strukturelementen 17 innerhalb eines Wandmoduls 1 verglichen zu jener in Fig. 7 dargestellt. Hierbei verlaufen die im Querschnitt rechteckförmigen Strukturelemente 17 senkrecht zur Krümmungsachse

Z, längs der die konkave bzw. konvexe Oberflächenkrümmung beschreibbar ist. In Fig. 9 sitzt ein derart strukturiertes Wandmodul 1 auf einem Wandmodul 1 vertikal auf, dessen oberer Abschnittsbereich 2 glatt bzw. gegengleich ausgebildet ist, wodurch hohle Zwischenräume 19 zwischen beiden Wandmodulen 1 eingeschlossen werden, in denen entweder Mörtelmaterial und/oder zusätzliche Leitungen oder die Wandstabilität verbessernde Strukturen, wie beispielsweise Armierungen, eingebracht werden können.

In den Fig. 10a bis d sind gleichfalls lösungsgemäß ausgebildete Wandmodule dargestellt, die zusätzlich Ausnehmungen vorsehen, die zur Erhöhung der Wandstabilität mit Mörtelmaterial verfüllt werden können oder zusätzlich mit entsprechenden Armierungseisen oder Leerrohrleitungen belegbar sind. In Fig. 10a weist jedes einzelne Wandmodul 1 einen mittig angeordneten Hohlkanal 20 auf, der bei vertikalem Übereinanderstapeln mehrerer Wandmodule 1 jeweils übereinander bündig zum nächsten anschließt, wodurch ein vertikal orientierter kaminartig ausgebildeter Hohlkanal geschaffen wird, der mit Beton oder sonstigen sich selbst verfestigenden Füllmaterialien zur Erhöhung der Wand-Seitenstabilität verfüllt werden kann. Entsprechende Ausführungsbeispiele können den Fig. 10b und c entnommen werden, die gleichfalls vertikal orientierte Hohlkanäle 20 aufweisen, die ebenso mit Füllmaterial verfüllt und zusätzlich mit entsprechenden Leerrohrleitungen oder Armierungen durchzogen werden können. In Fig. 10d ist eine Ausführungsvariante zweier vertikal übereinander aufgesetzter Wandmodule 1 dargestellt, die horizontal verlaufende Ausnehmungen 21 aufweisen, die gleichsam zu den Hohlkanälen 20 der vorstehend erläuterten Ausführungsbeispielen mit entsprechendem sich selbst verfestigenden Füllmaterialien gefüllt werden können. Dienen die in Fig. 10a bis c vorgesehenen Hohlkanäle 20 einer Stabilitätsverbesserung vertikal übereinander angeordneter Wandmodule, so hilft die horizontal orientierte Ausnehmung 21 gemäß dem Ausführungsbeispiel in Fig. 10d bei entsprechender Verfüllung horizontal benachbarter Wandmodule 1 der Erhöhung der Wandstabilität zwischen zweie horizontal nebeneinander angeordneten Wandmodulen 1.

Die Anordnung und Ausbildung entsprechender Ausnehmungen innerhalb oder längs des lösungsgemäß ausgebildeten Wandmoduls 1 können beliebig gewählt werden - je nach Aufstandsfläche einfach oder mehrfach - und sind nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele begrenzt.

Bezugszeichenliste

Wandmodul oberer Abstützbereich unterer Auflagebereich , 4' Zylinder

Längskante , 7 Seitenflanken , 8" Kern

, 10 Plattenförmige Ansätze

1 Abzutragendes Material 2 Kern 2' Seitenflächenteil 3, 14 plattenförmige Ansätze 5 Kernbereich 6, 17 Strukturelemente 8 Separate ausgebildetes Strukturelement 9 Hohlkanäle 0 Hohlkanal 1 Hohlkanal