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Title:
STAND AND HAND MIXER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2013/020574
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a hand mixer (1) for blending foodstuffs, comprising a stand (6), a drive disposed in a housing (2), and a handle (3) which makes it possible to hold the hand mixer. Furthermore at least one switching element (4) for switching the drive on and off and at least one coupling element (5) for coupling at least one tool (11) or a pair of tools are provided, wherein the stand (6) is removable.

Inventors:
ZURKIRCHEN, Marco (Sennweidstrasse 15, Bubikon, CH-8608, CH)
TANNER, Pascal (Aubrigstrasse 8, Schmerikon, CH-8716, CH)
THURNHERR, Michael (Hurdnerstrasse 4, Hurden, CH-8640, CH)
Application Number:
EP2011/063546
Publication Date:
February 14, 2013
Filing Date:
August 05, 2011
Export Citation:
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Assignee:
DKB HOUSEHOLD SWITZERLAND AG (Eggbühlstrasse 28, Zürich, CH-8052, CH)
ZURKIRCHEN, Marco (Sennweidstrasse 15, Bubikon, CH-8608, CH)
TANNER, Pascal (Aubrigstrasse 8, Schmerikon, CH-8716, CH)
THURNHERR, Michael (Hurdnerstrasse 4, Hurden, CH-8640, CH)
International Classes:
A47J43/044; A47J43/06
Domestic Patent References:
WO2006015403A1
Foreign References:
DE102005038922A1
DE7304348U
DE8613192U1
US2692126A
EP1138238B1
DE19542454A1
EP0809457B1
Attorney, Agent or Firm:
MÜLLER, Christoph et al. (Hepp Wenger Ryffel AG, Friedtalweg 5, Wil, CH-9500, CH)
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Claims:
Patentansprüche

1. AufStellvorrichtung (6) für ein Haushaltsgerät, insbesondere für einen Handmixer (1), umfassend zumindest eine Aufsteil¬ fläche (9), einen Aufwickelbereich (10), sowie eine Kupplungseinrichtung (15), dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungseinrichtung (15) derart ausgestaltet ist, dass sie an ein Kupplungselement (5) eines Haushaltsgeräts ankuppelbar ist, wobei eine Übertragung einer Drehbewegung eines Antriebs des Haushaltsgeräts verhindert wird.

2. AufStellvorrichtung (6) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungseinrichtung (15) derart ausgestaltet ist, dass sie an ein Kupplungselement (5b) für ein Stabmixer¬ werkzeug ankuppelbar ist.

3. AufStellvorrichtung (6) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufsteilfläche (9) mindes¬ tens drei, insbesondere vier, Füsse umfasst.

4. AufStellvorrichtung (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufwickelbereich (10) durch ein Seitenführungselement begrenzt ist.

5. AufStellvorrichtung (6) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die AufStellvorrichtung (6) mehrschichtig ausgestaltet ist und eine oder mehrere innere Schichten, sowie eine äusserste Schicht umfasst.

6. AufStellvorrichtung (6) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Material der äussersten Schicht der Aufstell¬ vorrichtung (6) ausgewählt ist aus der Gruppe:

- TPE (Thermoplastische Elastomere) - PUR (Polyurethan)

- TPU (Thermoplastisches Polyurethan)

- Silikon

- Kautschuk

- Softtouch-Lack .

7. AufStellvorrichtung (6) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungseinrichtung (15) Elemente eines Ba onettverschlusses oder ein Gewinde um- fasst .

8. Handmixer (1) zum Vermengen von Lebensmitteln umfassend eine AufStellvorrichtung (6), insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 7, einen Antrieb, der in einem Gehäuse (2) angeord¬ net ist, einen Griff (3), der das Halten des Handmixers (1) ermöglicht, sowie ein Kupplungselement (5a, 5b) zum Ankuppeln eines Werkzeugs (IIb) oder eines Werkzeugpaars (IIa), wobei die AufStellvorrichtung (6) eine Aufsteilfläche (9) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die AufStellvorrichtung (6) entfernbar ist.

9. Handmixer (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Handmixer (1) mindestens ein zweites Kupplungselement (5b) zum Ankuppeln eines Werkzeugs (IIb) oder eines Werkzeug¬ paares (IIa) umfasst, wobei mindestens eines der Kupplungs¬ elemente (5a, 5b) durch die AufStellvorrichtung (6) abgedeckt oder abdeckbar ist.

10. Handmixer (1) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die AufStellvorrichtung (6) mehrschichtig ausgebildet ist und eine oder mehrere innere Schichten, sowie eine äus- serste Schicht umfasst.

11. Handmixer (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Material der äussersten Schicht der AufStellvorrichtung (6) ausgewählt ist aus der Gruppe:

- TPE (Thermoplastische Elastomere)

- PUR (Polyurethan)

- TPU (Thermoplastisches Polyurethan)

- Silikon

- Kautschuk

- Softtouch-Lack .

12. Handmixer (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die AufStellvorrichtung (6) einen Aufwickelbereich (10) für ein Kabel (14) aufweist.

13. Handmixer (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die AufStellvorrichtung (6) ein Seitenführungselement für das Kabel (14) aufweist.

14. Handmixer (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die AufStellvorrichtung (6) einen Grundkörper aufweist, von dem mindestens drei, insbesondere vier, Füsse (7) in etwa radial nach aussen abstehen und einen sicheren Stand des Handmixers (1) gewährleisten.

15. Handmixer (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die AufStellvorrichtung (6) Elemente eines Ba onettverschlusses oder ein Gewinde aufweist und am Handmi¬ xer (1) an mindestens einem Kupplungselement (5a, 5b) ein mit den Elementen des Ba onettverschlusses oder dem Gewinde kor¬ respondierendes Gegenstück angeordnet ist, so dass die Auf¬ stellvorrichtung am Gehäuse (2) befestigbar ist. Handmixer, insbesondere nach einem der Ansprüche 8 bis 15, umfassend einen Antrieb, der in einem Gehäuse (2) angeordnet ist, einen Griff (3), der das Halten des Handmixers (1) ermöglicht, sowie mindestens ein Kupplungselement (5a, 5b) zum Ankuppeln eines Stabmixerwerkzeugs, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb im Gehäuse schwimmend gelagert ist und das Stabmixerwerkzeug direkt ausschliesslich an den Antrieb an¬ kuppelbar ist, so dass das Stabmixerwerkzeug keine fixe Ver¬ bindung mit dem Gehäuse aufweist. Handmixer nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rotationsachse des Stabmixerwerkzeugs um 1°-10°, bevorzugt l°-5° aus seiner Neutralstellung bewegbar ist. Handmixer, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend einen Antrieb, der in einem Gehäuse (2) ange¬ ordnet ist, wobei das Gehäuse mehrteilig ausgestaltet ist, einen Griff (3), der das Halten des Handmixers (1) ermög¬ licht, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gehäuseteil (17) topfförmig ausgebildet ist und die verschiedenen Teile insbe¬ sondere mindestens zwei unterschiedliche Materialien umfas¬ sen . Handmixer nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abdeckelement für das topfförmige Gehäuseteil (17) einen Fe¬ derbereich (23) aufweist, der so ausgebildet ist, dass er das Abdeckelement (18) an dem topfförmigen Gehäuseteil (17) einrastbar macht. Handmixer nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Griffelement einen Verbindungsbereich aufweist, der formschlüssig mit dem topfförmigen Gehäuseteil (17) verbindbar ist.

21. Handmixer nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Griff (3) ein Eingriffselement (25) aufweist, dass durch eine Öffnung im Abdeckelement (18) unter einen Rand des topfförmigen Gehäuseteils (17) formschlüssig in Eingriff bringbar ist.

22. Handmixer nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Griff (3) ein oberes Griffelement (22) und ein unteres Griff¬ element (21) umfasst.

23. Handmixer nach einem der Ansprüche 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass am Abdeckelement (18) mindestens ein Befesti¬ gungselement ausgestaltet ist, welches durch eine Verschiebe¬ bewegung entlang einer offenen Seite des topfförmigen Gehäuseteils (17) mit mindestens einer korrespondierenden Befesti¬ gungsvorrichtung (20) am topfförmigen Gehäuseteil (17) in Eingriff bringbar ist und das Abdeckelement (18) mit dem topfförmigen Gehäuseteil (17) verrastbar ist.

Description:
Au Stellvorrichtung und Handmixer

Die Erfindung bezieht sich auf einen Handmixer, insbesondere zur Vermengung bzw. Zerkleinerung von Lebensmitteln, sowie eine AufstellVorrichtung .

Bekannt sind Handmixer beispielsweise aus dem Dokument DE 86 13 192 Ul . Der hier vorgestellte Handmixer weist eine Seitenwand auf, auf die der Mixer abstellbar ist. Nachteilig ist die Kabel ¬ auslasstülle, die aus derselben Seitenwand austritt und somit einen sicheren Stand verhindert.

Aus dem Dokument US 2,692,126 ist ein Handmixer bekannt, der an einer Seitenfläche des Handmixers fest fixierte Füsse aufweist und somit eine Abstellbarkeit des Handmixers trotz Kabelaus ¬ trittstülle in der Seitenendfläche ermöglicht. Das Kabel unter ¬ liegt hierbei einer starken Knickbeanspruchung, was sich

nachteilig auf die Haltbarkeit auswirkt.

Das Dokument EP 1 138 238 Bl offenbart ein Haushaltsgerät mit elektrischem Antrieb, wobei in dem Haushaltsgerät ein Kabelraum zum Verstauen des Kabels angeordnet ist. Ein solcher Kabelraum ist schwer zu reinigen, da insbesondere bei einem Handmixer auch das Kabel leicht verschmutzt wird und so verderbliche Lebensmit ¬ telreste in den Kabelraum gelangen können.

Aus dem Dokument DE 195 42 454 AI ist ein Handmixer mit einer im Gehäuse integrierten Kabelaufrollvorrichtung bekannt. Auch hier besteht die Schwierigkeit des Reinigens innerhalb des Gehäuses.

Das Dokument EP 0 809 457 Bl zeigt einen Handmixer, der mit ei- ner weiteren Kupplung zum Anschluss eines Stabmixerwerkzeug aus- gestattet ist. Es besteht keine Möglichkeit das Kabel im oder am Handmixer zu verstauen, was insbesondere bei Nicht-Gebrauch des Handmixers nachteilig ist.

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung die Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden, insbesondere eine Vorrichtung zu schaffen, die ein Haushaltsgerät leicht handhabbar, insbesondere leicht aufstellbar macht, sowie einen Handmixer zu schaf ¬ fen, der leicht handhabbar, leicht montierbar, zuverlässig und aufstellbar ist. Die Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprü ¬ che 1, 8, 16 und 19 gelöst.

Eine erfindungsgemässe AufStellvorrichtung für ein Haushaltsge ¬ rät, insbesondere für einen Handmixer, umfasst zumindest eine Aufsteilfläche, einen Aufwickelbereich, sowie eine Kupplungseinrichtung, wobei die Kupplungseinrichtung derart ausgestaltet ist, dass sie an ein Kupplungselement eines Haushaltsgeräts an ¬ kuppelbar ist, wobei eine Übertragung einer Drehbewegung eines Antriebs des Haushaltsgeräts verhindert wird.

Durch eine solche AufStellvorrichtung wird ein einfaches Aufwickeln eines Kabels eines Haushaltsgerätes ermöglicht. Dadurch kann das Haushaltsgerät besser verstaut werden. Ein Kupplungs ¬ element eines Haushaltsgeräts kann hierbei beispielsweise eine Kupplung für ein Knetwerkzeug oder ein Stabmixerwerkzeug sein. Des Weiteren kann eine AufStellvorrichtung für mehrere Haushaltsgeräte verwendet werden.

Der Aufwickelbereich ist zwischen Kupplungseinrichtung und Aufstellfläche angeordnet und so ausgestaltet, dass er geeignet ist, von einem Kabel umwickelt zu werden. Er ist daher vorteil ¬ haft so dimensioniert, dass er mehrere Kabeldurchmesser neben ¬ einander und übereinander aufnehmen kann. Die geometrische Form des Aufwickelbereichs kann das Kabel punktuell oder flächig füh- ren. Es ist daher ein in etwa runder oder ovaler oder auch vieleckiger Aufwickelwickelbereich denkbar, der massiv oder hohl sein oder auch aus zwei oder mehr Einzelsegmenten bestehen kann. Des Weiteren ist der Aufwickelbereich so dimensioniert, dass er geeignet ist, ein Kabel unter Berücksichtigung eines minimal zu ¬ lässigen Biegeradius aufzunehmen. Folglich darf der Durchmesser des Aufwickelbereichs nicht zu klein sein. Vorzugsweise ist der Durchmesser des Aufwickelbereichs kleiner als der Durchmesser des Haushaltsgeräts. Der Begriff „Durchmesser" ist hier und um Folgenden nicht auf kreisförmige Geometrien beschränkt, sondern bezieht sich ebenso auf ovale oder vieleckige Formen.

Die Kupplungseinrichtung der AufStellvorrichtung kann derart ausgestaltet sein, dass sie an ein Kupplungselement für ein Stabmixerwerkzeug ankuppelbar sind.

Dies ermöglicht einen sicheren Stand, insbesondere für ein Mul- tifunktionshaushaltsgerät , an das verschiedene Werkzeuge ankup ¬ pelbar sind.

Die Aufsteilfläche kann mindestens drei, insbesondere vier, Füs- se umfassen. Es versteht sich von selbst, dass die Aufstellflä ¬ che auch als runde, ovale oder vieleckige Fläche ausgestaltet sein kann.

Drei Füsse sind für einen Stand nötig, vier oder mehr Füsse ge ¬ währleisten einen sicheren Stand des Haushaltsgeräts.

Der Aufwickelbereich kann durch ein Seitenführungselement begrenzt sein.

Somit wird ein aufgewickeltes Kabel sicher gehalten und das Haushaltsgerät verfügt über einen sicheren Stand. Ein Seitenfüh- rungselement kann in etwa senkrecht von der Oberfläche des Auf ¬ wickelbereichs wegragen und ist insbesondere hilfreich, falls mehrere Kabelwindungen übereinander und nebeneinander im Aufwickelbereich angeordnet sind. In etwa senkrecht ist erfindungsge- mäss so zu verstehen, dass eine seitliche Führung des aufgewi ¬ ckelten Kabels gewährleistet ist. Dies ist selbstverständlich auch bei von 90° abweichenden Winkeln, insbesondere +/- 45° möglich. Ein Seitenführungselement kann so ausgestaltet sein, dass das Kabel durchgehend oder nur punktuell eine seitlich Führung erfährt. Das Seitenführungselement kann gleichzeitig weitere Funktionen erfüllen und beispielsweise durch einen oder mehrere Füsse der AufStellvorrichtung gebildet sein.

Die AufStellvorrichtung kann mehrschichtig ausgestaltet sein und eine oder mehrere innere Schichten, sowie eine äusserste Schicht umfassen .

Eine mehrschichtige AufStellvorrichtung ermöglicht die Verwen ¬ dung mehrerer Werkstoffe mit unterschiedlichen Eigenschaften. Beispielsweise kann ein Kern aus PA, ABS, PC, PE, PVC, POM oder PP bestehen und eine hohe Stabilität gewährleisten, während eine äusserste Schicht einen rutschfesten Stand auf einer Arbeitsflä ¬ che sowie ein sanftes, gedämpftes Absetzen ermöglicht. Gleich ¬ zeitig kann durch geeignete Materialwahl ein Verkratzen der Arbeitsfläche verhindert werden.

Hier und im Folgenden ist die äusserste Schicht so zu verstehen, dass zumindest die AufStellfläche der AufStellvorrichtung, also der Kontaktbereich der AufStellvorrichtung mit einer Unterlage beim Aufstellen, von der äussersten Schicht überzogen ist. Es ist natürlich ebenfalls möglich, dass die äusserste Schicht die gesamte AufStellvorrichtung überzieht. Es ist weiterhin möglich, dass die äusserste Schicht nicht zusammenhängend an der Auf- Stellvorrichtung ausgebildet ist, sondern ausschliesslich punktuell an der Aufsteilfläche angeordnet ist. Dabei ist die Auf ¬ stellfläche als derjenige Bereich definiert, welcher beim Auf ¬ stellen der AufStellvorrichtung mit einer Arbeitsfläche in Kontakt kommt. Diese Aufsteilfläche muss nicht als zusammenhängende Fläche ausgebildet sein, sondern kann aus mehreren unabhängigen Teilflächen gebildet sein.

Das Material der äusseren Schicht der AufStellvorrichtung kann ausgewählt sein aus der Gruppe:

TPE (Thermoplastische Elastomere)

PUR (Polyurethan)

TPU (Thermoplastisches Polyurethan)

Silikon

Kautschuk

Softtouch-Lack .

Als TPE-Materialien kommen selbstverständlich die verschiedenen TPE-Materialien, beispielsweise TPE-A, TPE-S, TPE-V, TPE-U, TPE- E oder TPE-O, in Frage.

Die Verwendung der genannten Materialien als äusserste Schicht ermöglicht einen rutschfesten und gedämpften Stand des Haushaltsgeräts. Des Weiteren sind die Materialien unbedenklich zum Einsatz im Lebensmittelbereich geeignet und vorzugsweise spülma ¬ schinenfest .

Die Kupplungseinrichtung kann Elemente eines Ba onettverschlus ¬ ses oder ein Gewinde umfassen.

Unter Elementen eines Bajonettverschlusses wird hier und im Fol- genden entweder eine schlitzförmige Kulisse oder ein vorstehen- der Knopf oder Baj onettzapfen verstanden, welche mit einem ent- sprechenden Gegenstück einen Ba onettverschluss bilden können. Ein Ba onettverschluss oder ein Gewinde ermöglicht eine schnelle und sichere Verbindung der AufStellvorrichtung mit dem Haushaltsgerät. Ausserdem sind sowohl ein Ba onettverschluss als auch ein Gewinde für einen Anwender leicht handhabbar. Insbesondere ist es denkbar, dass die AufStellvorrichtung derart ausge ¬ bildet ist, dass diese mit einem Kupplungselement ausgerüstet ist, welches einem Kupplungselement beispielsweise eines Stabmi ¬ xerwerkzeugs entspricht. Somit kann am Haushaltsgerät auf sepa ¬ rate Kupplungsvorrichtungen verzichtet werden. Es versteht sich von selbst, dass solche Kupplungselemente an der Aufstellvor ¬ richtung so ausgestaltet sein müssen, dass eine Übertragung einer Drehbewegung eines Antriebs des Haushaltsgeräts verhindert wird .

Die AufStellvorrichtung kann Lüftungsschlitze zur Belüftung des Antriebs aufweisen.

Dies ermöglicht eine effektive Kühlung des Antriebs während des Betriebs .

Ein erfindungsgemässer Handmixer zum Vermengen bzw. Zerkleinern von Lebensmitteln umfasst eine AufStellvorrichtung, insbesondere wie vorgängig beschrieben, einen Antrieb, der in einem Gehäuse angeordnet ist, sowie einen Griff, der das Halten des Handmixers ermöglicht. Des Weiteren sind ein Kupplungselement zum Ankuppeln eines Werkzeugs oder eines Werkzeugpaares vorgesehen sowie vor ¬ zugsweise mindestens ein Schaltelement zum Ein- und Ausschalten des Antriebs. Die AufStellvorrichtung weist eine AufStellfläche auf und ist entfernbar ausgestaltet. Es versteht sich von selbst, dass die AufStellvorrichtung zerstörungsfrei vom Handmi ¬ xer entfernbar und entsprechend auch wieder am Handmixer be- festigbar ist.

Durch eine entfernbare AufStellvorrichtung wird ein leichtes Aufstellen des Handmixers bei Nicht-Benutzung ermöglicht. Es entsteht eine definierte Kontaktfläche mit einer Arbeitsfläche in der Küche, eine Aufsteilfläche, die entfernbar ist. Somit kann die AufStellvorrichtung im Falle einer Verschmutzung entfernt und leicht gereinigt werden. Gegebenenfalls kann die Auf ¬ stellvorrichtung unter fliessendem Wasser oder gar in einer Spülmaschine gereinigt werden.

Der Handmixer kann mindestens ein zweites Kupplungselement zum Ankuppeln eines Werkzeugs oder eines Werkzeugpaars umfassen, wo ¬ bei mindestens eines der Kupplungselemente durch die Aufstell ¬ vorrichtung abgedeckt oder abdeckbar ist.

Die Verschliessbarkeit eines Kupplungselements bannt die Verlet ¬ zungsgefahr durch Kontakt mit nicht-verwendeten, drehenden Kupplungselementen und verhindert gleichzeitig deren Verschmutzung. Somit wird eine aus sicherheitstechnischen Gründen bedingte, komplizierte und aufwändige Entkopplung des nicht-verwendeten Kupplungselements unnötig. Weiterhin wird durch das Abdecken ei ¬ nes Kupplungselements eine akustische Dämpfung erzielt, was die Handhabung komfortabler macht.

Der Handmixer kann eine AufStellvorrichtung aufweisen, die mehrschichtig ausgebildet ist und eine oder mehrere innere Schich ¬ ten, sowie eine äusserste Schicht umfasst.

Eine mehrschichtige AufStellvorrichtung ermöglicht die Verwen ¬ dung mehrerer Werkstoffe mit unterschiedlichen Eigenschaften. Beispielsweise kann ein Kern aus PA, ABS, PC, PE, PVC, POM oder PP bestehen und eine hohe Stabilität gewährleisten, während eine äusserste Schicht einen rutschfesten Stand auf einer Arbeitsflä- che und ein sanftes, gedämpftes Absetzen ermöglicht, Gleichzei- tig kann ein Verkratzen der Arbeitsfläche verhindert werden .

Das Material der äussersten Schicht der AufStellvorrichtung des Handmixers kann ausgewählt sein aus der Gruppe:

TPE (Thermoplastische Elastomere)

PUR (Polyurethan)

TPU (Thermoplastisches Polyurethan)

Silikon

Kautschuk

Softtouch-Lack .

Als TPE-Materialien kommen selbstverständlich die verschiedenen TPE-Materialien, beispielsweise TPE-A, TPE-S, TPE-V, TPE-U, TPE- E oder TPE-O, in Frage.

Die Verwendung der genannten Materialien als äusserste Schicht ermöglicht einen rutschfesten und gedämpften Stand des Handmixers. Des Weiteren sind die Materialien unbedenklich zum Einsatz im Lebensmittelbereich geeignet und vorzugsweise spülmaschinenfest.

Der Handmixer kann eine AufStellvorrichtung mit einem Aufwickelbereich für ein Kabel aufweisen.

Ein Aufwickelbereich für ein Kabel ausserhalb des Gehäuses ermöglicht die geordnete und sichere Verwahrung des Kabels bei Nicht-Gebrauch des Handmixers.

Die AufStellvorrichtung kann ein Seitenführungselement für das Kabel aufweist. Somit wird ein aufgewickeltes Kabel sicher gehalten und der Handmixer verfügt über einen sicheren Stand. Ein Seitenführungselement kann in etwa senkrecht von der Oberfläche des Aufwickel ¬ bereichs wegragen und ist insbesondere hilfreich, falls mehrere Kabelwindungen übereinander und nebeneinander im Aufwickelbereich angeordnet sind. In etwa senkrecht ist erfindungsgemäss so zu verstehen, dass eine seitlich Führung des aufgewickelten Kabels gewährleistet sein muss. Dies ist selbstverständlich auch bei abweichenden Winkeln, insbesondere im Bereich +/- 45°, möglich. Ein Seitenführungselement kann so ausgestaltet sein, dass das Kabel durchgehend oder nur punktuell eine seitlich Führung erfährt. Das Seitenführungselement kann gleichzeitig weitere Funktionen erfüllen und beispielsweise durch einen Fuss der Aufstellvorrichtung gebildet sein.

Die AufStellvorrichtung für den Handmixer kann einen Grundkörper aufweisen, von dem mindestens drei, insbesondere vier, Füsse in etwa radial nach aussen abstehen und einen sicheren Stand des Handmixers gewährleisten.

In etwa radial ist im Sinne der Erfindung so zu verstehen, dass auch Winkel abweichend von 90°, insbesondere +/-45°, denkbar sind, solange ein fester Stand auf einer Aufsteilfläche ermög ¬ licht wird. Denkbar ist selbstverständlich auch eine ovale, runde oder vieleckige Aufsteilfläche .

Der Handmixer kann mittels einer AufStellvorrichtung mit drei Füssen sicher aufgestellt werden. Vier Füsse oder mehr erhöhen die die Standfestigkeit. Es hat sich gezeigt, dass vier Füsse bezüglich Material, Stabilität und Kosten ein Optimum darstel ¬ len . Die AufStellvorrichtung kann Elemente eines Ba onettverschlusses oder ein Gewinde aufweisen und am Handmixer an mindestens einem Kupplungselement ein mit den Elementen des Ba onettverschlusses oder dem Gewinde korrespondierenden Gegenstück angeordnet ist, so das die AufStellvorrichtung am Gehäuse des Handmixers be ¬ festigbar ist.

Somit ist die AufStellvorrichtung leicht und sicher am Gehäuse des Handmixers lösbar zu befestigen. Insbesondere ist es denk ¬ bar, dass die AufStellvorrichtung derart ausgebildet ist, dass diese mit einem Kupplungselement ausgerüstet ist, welches einem Kupplungselement beispielsweise eines Stabmixers entspricht. So ¬ mit kann am Handmixer auf separate Kupplungseinrichtungen verzichtet werden. Es versteht sich von selbst, dass solche Kupp ¬ lungselemente der AufStellvorrichtung so ausgestaltet sein müs ¬ sen, dass eine Übertragung einer Drehbewegung des Antriebs verhindert wird.

Ein Handmixer, insbesondere wie vorgängig beschrieben, umfasst einen Antrieb, der in einem Gehäuse angeordnet ist, einen Grif der das Halten des Handmixers ermöglicht sowie mindestens ein Kupplungselement zum Ankuppeln eines Stabmixerwerkzeugs, wobei der Antrieb im Gehäuse schwimmend gelagert ist.

Eine schwimmende Lagerung hat den Vorteil, dass Vibrationen des Antriebs gedämpft werden

Das Stabmixerwerkzeug kann direkt ausschliesslich an den Antrieb ankuppelbar sein, so dass das Stabmixerwerkzeug keine fixe Ver ¬ bindung mit dem Gehäuse aufweist.

Eine ausschliessliche Ankupplung an den Antrieb bedeutet im Rah ¬ men der Erfindung, dass das Stabmixerwerkzeug an den Antrieb an- gekuppelt wird, so dass ein Drehmoment auf die Messer der Stab ¬ mixers übertragen werden kann. Die äusseren Teile des Stabmixerwerkzeugs, die keinerlei Rotationen übertragen, sind dabei nicht mit dem Gehäuse des Handmixers verbunden.

Eine ausschliessliche Ankupplung an den Antrieb verhindert die Übertragung von Vibrationen des Motors über eine fixe Verbindung mit dem Gehäuse. Weiter würde mit einer direkten Ankupplung des Mixstabes mit dem Gehäuse die gedämpfte Motorenlagerung aufheben und den Antrieb, Gehäuse und Mixstab zueinander fixieren. Das System wäre überbestimmt und könnte durch diese Verbindung zu ¬ sätzliche Störungen in Form von Vibrationen oder Geräuschen, resp. Reibungswärme verursachen. Dies wird durch eine erfin- dungsgemässe Ausgestaltung des Handmixers verhindert, wodurch der Handmixer für den Nutzer angenehm zu verwenden ist..

Eine Rotationsachse des Stabmixerwerkzeugs kann um 1°-10°, be ¬ vorzugt l°-5° aus seiner Neutralstellung bewegbar sein.

Das Stabmixerwerkzeug überträgt ein Drehmoment vom Antrieb auf die Messer, die am Stabmixerwerkzeug befestigt sind. Dieses Drehmoment verläuft entlang einer Rotationsachse. Die Rotations ¬ achse weist nach dem Ankuppeln des Stabmixerwerkzeugs an den An ¬ trieb eine Neutralstellung auf. In dieser Neutralstellung wirken keinerlei äussere Kräfte, abgesehen vom Drehmoment des Antriebs auf das Stabmixerwerkzeug. Im bestimmungsgemässen Gebrauch können äussere Kräfte auf das Stabmixerwerkzeug wirken, insbesonde ¬ re im Bereich der Messer.

Ein bewegbares Stabmixerwerkzeug ermöglicht die Aufnahme und Dissipation von äusseren Kräften. So werden Einzelbauteile, wie beispielsweise die Messer des Stabmixerwerkzeugs geschont. Des Weiteren werden Impulse nicht direkt an die Hand des Nutzers übertragen, was die Benutzung des Handmixers komfortabel gestal ¬ tet .

Ein erfindungsgemässer Handmixer, insbesondere wie vorgängig beschrieben, umfasst einen Antrieb, der in einem Gehäuse angeord ¬ net ist, wobei das Gehäuse mehrteilig ausgestaltet ist. Des Wei ¬ teren umfasst der Handmixer einen Griff, der das Halten des Handmixers ermöglicht, wobei ein Gehäuseteil topfförmig ausge ¬ bildet ist und die verschiedenen Teile insbesondere mindestens zwei unterschiedliche Materialien umfassen.

Ein topfförmig ausgebildetes Gehäuseteil bedeutet im Rahmen der Erfindung, dass fünf Seiten des Gehäuses durch ein Gehäuseteil gebildet werden. Folglich bleibt eine Seite des Gehäuses offen. Bevorzugt ist die offene Gehäuseseite auf der vom Mixgut abge ¬ wandten Seite angeordnet. Durch eine solche Anordnung gibt es einerseits weniger Fügespalte und andererseits befinden sich keine Fügespalte oder -ritzen in einem Bereich, in dem das Mixgut auf die Oberfläche des Gehäuses spritzen kann. Somit wird die Reinigung erleichtert.

Eine mehrteilige Ausführung des Gehäuses erleichtert gleichzei ¬ tig die Montage des Handmixers. Durch eine topfförmige Gestal ¬ tung eines Gehäuseteils wird daher ein Optimum zwischen Reini- gungs- und Montagefreundlichkeit erreicht.

Durch die Wahl von unterschiedlichen Materialien können verschiedene Funktionen, je nach Ort am Handmixer, wahrgenommen werden. Als Materialien kommen Aluminium, Stahl, Zink, Magnesium sowie Kunststoff in frage. Bevorzugt sind wegen des geringeren Gewichts zusammen mit dem hochwertigen Erscheinungsbild Aluminium- oder Magnesium, bevorzugt mittels eines Druckgussverfahrens hergestellt. Bevorzugt wird die Verwendung eines solchen hoch- wertigen Materials für das topfförmige Gehäuseteil vorgesehen. Für Gehäuseteile, die eine manuelle, elastische Verformung er ¬ fordern, sind Kunststoffmaterialien wie beispielsweise ABS/PC, PA, POM, PE, PVC oder PP denkbar. Des Weiteren ist es möglich, einzelne Griffpartien der Griffteile in einem Zwei-Komponenten- Verfahren zu spritzen und so eine haptisch angenehme und zusätzlich dämpfende Oberfläche zu generieren. Somit wird die Verwen ¬ dung des Handmixers für den Nutzer angenehmer.

Em Abdeckelement für das topfförmige Gehäuseteil kann einen derbereich aufweisen, der so ausgebildet ist, dass er das Ab ¬ deckelement an dem topfförmigen Gehäuseteil einrastbar macht.

Ein Federbereich ermöglicht ein definiertes, elastisches Aus ¬ schwenken eines Teils des Abdeckelements. Bevorzugt ist der Fe ¬ derbereich manuell ausschwenkbar. Ein erfindungsgemässer Federbereich kann durch eine bewusste Materialschwächung oder aber auch durch die Wahl eines anderen Materials in das Abdeckelement eingebracht werden.

Ein solcher Federbereich ist vorteilhaft, da ein Abdeckelement werkzeuglos mit einem topfförmigen Gehäuseteil verbunden werden kann. Es sind daher auch keine Verbindungsmittel wie beispiels ¬ weise Schrauben sichtbar. Des Weiteren ergibt sich eine glatte Oberfläche, welche leicht zu reinigen und optisch hochwertig ist .

Mindestens ein Griffelement kann einen Verbindungsbereich aufweisen, der formschlüssig mit dem topfförmigen Gehäuseteil verbindbar ist.

Durch einen Formschluss mit dem topfförmigen Gehäuseteil wirkt die Gewichtskraft des Handmixers bei der Nutzung nicht aus- schliesslich auf das Abdeckelement, sondern der topfförmige Ge ¬ häuseteil weist eine direkte Verbindung mit dem Griff auf. Dies wirkt sich positiv auf die Haltbarkeit, die Stabilität und die Zuverlässigkeit des Handmixers aus.

Der Griff kann ein Eingriffselement aufweisen, das durch eine Öffnung im Abdeckelement unter einen Rand des topfförmigen Gehäuseteils formschlüssig in Eingriff bringbar ist.

Ein Eingriffselement, das durch eine Öffnung im Abdeckelement unter einen Rand des Topfförmigen Gehäuseteils formschlüssig eingreift, optimiert den Kraftfluss beim Halten des Mixers am Griff und verbessert so die Zuverlässigkeit und die Stabilität.

Der Griff kann ein oberes Griffelement und ein unteres Griffele ¬ ment umfassen.

Eine mehrteilige Ausgestaltung des Griffs erleichtert die Monta ¬ ge und ist daher kostengünstig. Insbesondere das Einlegen eines Schaltelements und eines Werkzeugsauswerfers wird durch eine mehrteilige Ausgestaltung ermöglicht. Die Anordnung der Trennlinie zwischen den einzelnen Griffteilen kann selbstverständlich beliebig gewählt werden, solange die Montage des Schaltelements ermöglicht wird.

Am Abdeckelement kann mindestens ein Befestigungselement ausges ¬ taltet sein, welches durch eine Verschiebebewegung entlang einer offenen Seite des topfförmigen Gehäuseteils mit mindestens einer korrespondierenden Befestigungsvorrichtung am topfförmigen Gehäuseteil in Eingriff bringbar ist das Abdeckelement mit dem topfförmigen Gehäuseteil verrastbar ist. Eine Montage mittels einer manuellen Bewegung, beispielsweise einer Verschiebebewegung ist schnell, einfach und damit kostengünstig.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Figuren näher erläu ¬ tert. Dabei zeigen

Figur 1: eine Ansicht eines erfindungsgemässen Handmixers, Figur 2: eine Ansicht einer erfindungsgemässen

AufStellvorrichtung,

Figur 3: den Handmixer aus Figur 1 mit Rührwerkzeugen und

AufStellvorrichtung gemäss Figur 2,

Figur 4 : den Handmixer aus Figur 1 mit Stabmixerwerkzeug,

Figur 5: eine Explosionszeichnung des Gehäuses des Handmixers gemäss Figur 1.

Figur 1 zeigt eine Ansicht eines erfindungsgemässen Handmixers 1. Der Handmixer 1 weist einen elektrischen Antrieb in einem Gehäuse 2 auf. Am Gehäuse 2 ist ein Griff 3 befestigt, mit dem der Handmixer 1 ergonomisch gehalten werden kann. Auf dem Griff 3 ist ein Schaltelement 4 angeordnet, mit dem die Betriebsart bzw. Betriebsgeschwindigkeit des Antriebs eingestellt werden kann. Des Weiteren ist auf dem Griff 3 ein Auswurfelement 13 angeord ¬ net, mit dem ein Kupplungselement 5a freigegeben wird und dort befindliche Werkzeuge ausgeworfen werden. Das Gehäuse 2 ist mit Lüftungsöffnungen 12 versehen, die ein Überhitzen des Antriebs verhindern sollen. Am Gehäuse 2 ist weiterhin ein Kabeleintritt für ein Kabel 14 vorgesehen. Das Kabel 14 ist mit einem Zug- und Knickschutz versehen. Das Kabel 14 ist im Wesentlichen 45° von einer Gehäuselängsachse A weg orientiert, damit das Kabel 14 möglichst nicht in eine Bearbeitungszone eines anschliessbaren Werkzeugs IIa, IIb (siehe Figuren 3 und 4) hineinragt. Der Hand- mixer 1 weist zwei Kupplungselemente 5a, 5b auf, wobei das Kupp ¬ lungselement 5b durch eine AufStellvorrichtung 6 abgedeckt ist.

Figur 2 zeigt eine erfindungsgemässe AufStellvorrichtung 6 mit vier Füssen 7. Die AufStellvorrichtung 6 weist eine Kupplungseinrichtung 15 auf, die als Ba onettverschluss ausgestaltet ist. Der Ba onettverschluss weist über den Umfang der Kupplungseinrichtung 15 vier gleichmässig verteilte Ba onettzapfen 8 auf, welche mit entsprechend ausgestalteten Bahnen eines Kupplungs ¬ elements 5b (siehe Figur 1) eines Handmixers korrespondieren. Die AufStellvorrichtung 6 ist zweischichtig ausgestaltet. Als Basismaterial wird ABS-PC verwendet, während auf der von der Kupplungseinrichtung abgewandten Seite, insbesondere im Bereich der Füsse 7 eine Schicht aus TPE-S aufgebracht ist. Die Auf ¬ stellvorrichtung 6 weist vier Füsse auf, die gleichzeitig als Seiteführungselemente 16 für den Aufwickelbereich 10 (siehe Figur 3) ausgestaltet sind.

Figur 3 zeigt den Handmixer 1 aus Figur 1 mit Rührwerkzeugen IIa und der AufStellvorrichtung 6 gemäss Figur 2. Die AufStellvorrichtung 6 ist in der Kupplungseinrichtung 5b für ein Stabmixerwerkzeug IIb (siehe Figur 4) befestigt und weist eine Aufstell ¬ fläche 9 und einen Aufwickelbereich 10 auf. Die Aufsteilfläche 9 ist keine zusammenhängende Fläche, sondern besteht aus mehreren Füssen. Der Aufwickelbereich 10 ist mehrfach breiter als der Durchmesser des Kabels (nicht gezeigt) , so dass mehrere Kabel ¬ windungen aufgenommen werden können. Durch die Füsse und die Gehäusewand, die gleichzeitig jeweils ein Seitenführungselement darstellen, ist eine gute Seitenführung des aufgewickelten Kabels gewährleistet.

Figur 4 zeigt den Handmixer 1 aus Figur 3. Dabei sind die Aufstellvorrichtung 6 und das Rührwerkzeug IIa (beides siehe Figur 3) entfernt. Das Kupplungselement 5a ist nicht mit einem Werk ¬ zeug verbunden. Das Kupplungselement 5b ist mit einem Stabmixer ¬ werkzeug IIb verbunden. Hierzu wurde die AufStellvorrichtung 6 (siehe Figur 3) entfernt.

Figur 5 zeigt das Gehäuse 2 des Handmixers 1 aus Figur 1. Das Gehäuse 2 weist vier Teile auf, wobei der Griff 3 (siehe Figur 1) des Handmixers 1 (siehe Figur 1) als Teil des Gehäuses 2 be ¬ trachtet wird und zweiteilig ausgestaltet ist. Der Antrieb des Handmixers (nicht gezeigt) ist in einem topfförmigen Gehäuseteil 17 angeordnet. Der topfförmige Gehäuseteil 17 weist fünf im We ¬ sentlichen geschlossene Seiten auf, wobei die offene Seite vom Mixgut abgewandt angeordnet ist. Somit kann der Handmixer leicht gereinigt werden, da keine Kontaktstellen und somit Ritzen in dem Bereich angeordnet sind, der dem Mixgut zugewandt ist. Es versteht sich von selbst, dass trotz dieser Vermeidung von Öffnungen Kupplungselemente 5a, 5b und Lüftungssöffnungen am topf ¬ förmigen Gehäuseteil 17 ausgestaltet sind. Das topfförmige Ge ¬ häuseteil 17 besteht aus Aluminium. Der topfförmige Gehäuseteil

17 wird durch ein Abdeckelement 18 verschlossen. Das Abdeckele ¬ ment 18 besteht aus PC/ABS. Das Abdeckelement 18 weist Befesti ¬ gungselemente 19 auf, die mit korrespondierenden Befestigungs ¬ vorrichtungen 20 am topfförmigen Gehäuseteil 17 in Eingriff bringbar sind. Des Weiteren weist das Abdeckelement 18 einen Kontaktbereich für den Griff 3 auf. Der Kontaktbereich für den Griff 3 ist so ausgebildet, dass er einerseits die Befestigung der beiden Griffelemente 21, 22 erlaubt, andererseits auch als Federbereich 23 ausgestaltet ist. Der Federbereich 23 ermöglicht eine elastische Verformung des Abdeckelements 18 in einem vorde ¬ ren Bereich des Abdeckelements 18. Beim Zusammenbau vom topfför ¬ migen Gehäuseteil 17 und Abdeckelement 18 wird das Abdeckelement

18 auf das topfförmige Gehäuseteil 17 aufgesetzt und die Befes ¬ tigungselemente 19 werden mit den Befestigungsvorrichtungen 20 in Eingriff gebracht. Zu diesem Zeitpunkt ist das Abdeckelement 18 mit Hilfe des Federbereichs 23 elastisch verformt und liegt auf dem vorderen Bereich des topfförmigen Gehäuseteils 17 auf. Durch eine Verschiebebewegung wird das Abdeckelement 18 einge ¬ rastet und der Federbereich 23 federt so zurück, dass das gesamte Abdeckelement 18 bündig und flach mit dem topfförmigen Gehäu ¬ seteil 17 abschliesst. Das Abdeckelement 18 ist somit werk ¬ zeuglos mit dem topfförmigen Gehäuseteil 17 verbunden. Darauf folgend wird das untere Griffelement 21 formschlüssig durch ein Eingriffselement mit dem Abdeckelement 18 verbunden. Des Weite ¬ ren wird das untere Griffelement 21 mittels einer Verschraubung 24 mit dem Abdeckelement 18 verbunden. Das obere Griffelement 22 weist ein Eingriffselement 25 auf, welches formschlüssig unter dem Rand des topfförmigen Gehäuseteils 17 eingreift. Des Weite ¬ ren weist das obere Griffelement Rastelemente 26 auf, die in das untere Griffelement 21 einrastbar sind. Die endgültige Verbin ¬ dung von unterem Griffelement 21 mit oberem Griffelement 22 er ¬ folgt durch eine Griffverschraubung 27. Eine solche Bauweise hat den Vorteil, dass im Wesentlichen keine Befestigungsmittel, wie beispielsweise Verschraubungen sichtbar sind. Dies führt einerseits zu einer leichteren Reinigungsmöglichkeit und andererseits zu einer optischen Aufwertung des Handmixers.