| Patentansprüche: 1. Standfuß für einen Flüssigkeitsspender, mit einer eine Auffangschale (4) aufweisenden Tischstandfläche (6), und mit einem davon hochstehenden Stützelement (3), mit dem der Flüssigkeitsspender (1) verbunden werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangschale (4) eine Aufnahme aufweist, vorzugsweise eine Ausnehmung (5) in der Tischstandfläche (6), in der eine nach unten ragende Verlängerung (18) des Stützelementes (3) mit einer Bodenauflageplatte (17) lösbar befestigt ist. 2. Standfuß nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass am vorderen Rand der Auffangschale (4) eine Blende (11) verrastet ist, die sich nach unten erstreckt und mit dem unteren Ende an der Verlängerung (18) gehalten ist. 3. Standfuß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlängerung (18) aus zwei Teilen (19, 20) zusammengefügt ist, wobei das untere Ende der Blende (11) den Fügebereich abdeckt. 4. Standfuß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (3) und jeder Teil (19, 20) der Verlängerung (18) durch einen Hohlprofilstab gebildet ist, und die Hohlprofilstäbe jeweils durch innere Zwischenstücke (21 , 22) verbunden sind. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenstücke (21 , 22) mit dem Stützelement (3) bzw. dem zweiten Teil (20) der Verlängerung (18) durch Schrauben (10, 14) verbunden sind, mit deren Hilfe auch die Auffangschale (4) bzw die Blende (11) fixiert ist. |
Die Erfindung betrifft einen Standfuß für einen Flüssigkeitsspender, mit einer eine Auffangschale aufweisenden Tischstandfläche, und mit einem davon hochstehenden Stützelement, mit dem der Flüssigkeitsspender verbunden werden kann.
Spender für dünn- oder dickflüssige Medien, beispielsweise für Flüssigseife, Schaumseife, Desinfektionsmittel, Cremes, aber auch Getränke, Ketchup, usw. haben im Allgemeinen eine untere Ausgabeöffnung, sodass sie nicht direkt auf einer Unterlage aufsitzen bzw. aufliegen können. Diese Spender sind daher entweder zur Wandmontage geeignet oder mit einem Standfuß versehen, um sie auf einem Arbeitstisch od. dgl. platzieren zu können, und Beispiele für Spender mit einem Standfuß zeigen die DE 20 2006 007 035, US 4,921 ,150, US 1 ,821 ,510, WO 2004/103885, usw., wobei letztere auch eine Auffangschale für überschüssige Flüssigkeit aufweist.
In gewissen Anwendungsfällen ist es günstig, den Spender auch unabhängig von einer Auflagemöglichkeit frei in einem Raum aufzustellen zu können, wobei der Spender in einer gewohnten Höhe angeordnet sein soll. Um dies zu erreichen, weist bei einem erfindungsgemäßen Standfuß die Auffangschale eine Aufnahme auf, in der eine nach unten ragende Verlängerung des Stützelementes mit einer Bodenauflageplatte lösbar befestigbar ist. Auf diese Weise kann ohne Änderung des Standfußes für eine Tischaufstellung ein Spender auch in einem Raum direkt auf dem Boden aufgestellt werden. Dies ist beispielsweise, aber nicht ausschließlich, für Desinfektionsmittelspender wichtig, wenn flächendeckend vielfältige Möglichkeiten für eine Desinfektion der Hände bereitgestellt werden sollen. Die Auffangschale verbleibt dabei in der gewohnten Position, d.h. mit dem üblichen Abstand zur Abgabeöffnung.
Aus optischen Gründen ist dabei in einer bevorzugten Ausführung vorgesehen, dass am vorderen Rand der Auffangschale eine Blende verrastet ist, die sich nach unten erstreckt und mit dem unteren Ende an der Verlängerung gehalten ist. Da die Verlängerung etwa der doppelten Höhe des Standfußes entspricht, ist in einer weiteren bevorzugten Ausführung vorgesehen, dass die Verlängerung aus zwei Teilen zusammengefügt ist, wobei das untere Ende der Blende den Fügebereich abdeckt. Auf diese Weise liegen für Transport und Handling etwa gleich große Teile vor, die vor Ort zusammengesetzt werden.
Nachstehend wird nun die Erfindung anhand der Figuren der beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben, ohne darauf beschränkt zu sein. Es zeigen: Fig. 1 und 2 eine Vorderansicht und eine Seitenansicht eines Flüssigkeitsspenders mit einem Standfuß ohne Verlängerung,
Fig. 3 Ergänzungsteile für den Standfuß nach Fig. 2 in Seitenansicht,
Fig. 4 und 5 den Spender mit verlängertem Standfuß in Seitenansicht und in
Vorderansicht, und
Fig. 6 bis 8 Details des Standfußes in verschiedenen Schnitten.
Fig. 1 und 2 zeigen einen Standfuß 2, auf dem ein Flüssigkeitsspender 1 montiert ist, für dessen Aufstellung auf einem Arbeitstisch, Waschtisch oder sonstiger tischartiger Auflage in einer üblichen Höhe von ca. 80 bis 100 cm vom Boden. Der Standfuß 2 umfasst ein Profilrohr 3 und eine Auffangschale 4 für überschüssige oder nachtropfende Flüssigkeit, die eine Tischstandfläche 6 aufweist und, wie Fig. 6 zeigt, mit einer Hülse 9 versehen ist, in die das Profilrohr 3 eingesteckt ist. Eine Schraube 10 verbindet die Hülse 9 mit dem Profilrohr 3. Die Schraube 10 ist, wie Fig. 6 zeigt, von außen durch eine Öffnung 15 an der Seite der Auffangschale 4 zugänglich, die durch eine Seitenverkleidung 8 abgedeckt ist. Wird eine Verlängerung 18 des Standfußes 3 montiert, so fixiert die Schraube 10 auch ein in das Hohlprofilrohr 3 von unten eingestecktes Zwischenstück 21 , das aus der Ausnehmung 5 in der Tischstandfläche 6 vorsteht und an dem dann ebenfalls mittels einer Schraube 21 als erster Teil 19 der Verlängerung 18 ein weiteres Hohlprofilrohr befestigt wird. Am unteren Ende des ersten Teiles 19 der Verlängerung 18 ist mittels einer Schraube 24 ein zweites Zwischenstück 22 befestigt, an dem ein ebenfalls als drittes Hohlprofilrohr ausgebildeter zweiter Teil 20 der Verlängerung 18 mittels einer vierten Schraube 14 gehalten ist. Die Auffangschale 4 ist einem vorderen Randbereich der Tischstandfläche 6 mit einer nach innen ragenden Rippe 7 versehen. An dieser Rippe 7 kann mit entsprechenden Haken 12 od. dgl. eine sich nach unten erstreckende Blende 11 eingehängt werden, die im anderen Endbereich eine Öffnung 13 aufweist, durch die der Verbindungsbereich der beiden Teile 19, 20 der Verlängerung 18 geführt ist. Die Schraube 14, ,die das zweite Zwischenstück 22 mit dem zweiten Teil 20 der Verlängerung verbindet, durchsetzt dabei auch eine Lasche der Blende 11 im Bereich über der Öffnung 13, wie aus Fig. 7 ersichtlich ist. Am unteren Ende des zweiten Teiles 20 der Verlängerung 18 ist eine Bodenauflageplatte 17 vorgesehen, die dem Standfuß durch eine entsprechende Füllung aus einem schweren Material ausreichende Standsicherheit vermittelt. Gerade Desinfektionsmittelspender sollten so weit als möglich steril bleiben und nicht verunreinigt werden und werden daher insbesondere berührungslos durch Erkennen einer Person aktiviert.
