Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
STEAM GENERATOR COMPRISING A SWIRLING DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2006/097002
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a steam generator (1) comprising an evaporation tank (2) which is provided with a base (21) and a water outlet (22). A heating device (3) is arranged in said evaporation tank (2) and an impeller (4) is arranged under said heating device (3), as a swirling device. The water outlet (22) is arranged in the base (21) of the evaporation tank (2) and the impeller (4) is arranged in the water outlet (22). Due to the inventive arrangement of the water outlet (22) and the impeller (4), which rotates in an essentially continuous manner when in operation, a whirl is produced in the water of the evaporation tank (2) and, in particular, in the water outlet (22). As a result, limescale which is present in the water, in particular, in the region of the water outlet (22) is continuously displaced and maintained in suspension in small particle sizes.

Inventors:
Szpilski, Andrzej (Aeschstrasse 16, Schindellegi, CH-8834, CH)
Gerold, André (Grütlimatte 1b, Einsiedeln, CH-8840, CH)
Dietziker, Daniel (St. Gallerstrasse 21, Lachen, CH-8853, CH)
Application Number:
PCT/CH2006/000137
Publication Date:
September 21, 2006
Filing Date:
March 03, 2006
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
AXAIR AG (Talstrasse 35-37, Pfäffikon SZ, CH-8808, CH)
Szpilski, Andrzej (Aeschstrasse 16, Schindellegi, CH-8834, CH)
Gerold, André (Grütlimatte 1b, Einsiedeln, CH-8840, CH)
Dietziker, Daniel (St. Gallerstrasse 21, Lachen, CH-8853, CH)
International Classes:
F22B1/30
Attorney, Agent or Firm:
A. BRAUN BRAUN HERITIER ESCHMANN AG (Holbeinstrasse 36-38, Basel, CH-4051, CH)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche
1. Dampferzeuger (1; 101; 201; 301) mit einem einen Boden (21) und einen Wasserablauf (22; 322) aufweisenden Ver dampfungsgefäss (2), einer im Verdampfungsgefäss (2) angeordneten Heizeinrichtung (3) und einer im Verdampfungsgefäss (2) unterhalb der Heizeinrichtung (3) angeordneten Verwirbelungs einrichtung (4; 104; 204; 304; 404; 504; 604), dadurch ge kennzeichnet, dass der Wasserablauf (22; 322) im Boden (21) des Verdampfungsgefässes (2) angeordnet ist und die Verwirbe lungseinrichtung (4; 104; 204; 304; 404; 504; 604) in und/oder vertikal über dem Wasserablauf (22; 322) angeordnet ist.
2. Dampferzeuger (1; 101; 201; 301) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verwirbelungseinrichtung (4; 104; 204; 304; 404; 504; 604) vollständig im Wasserablauf (22; 322) angeordnet ist.
3. Dampferzeuger (1; 101; 201; 301) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserablauf (22; 322) zentrisch im Boden (21) des Verdampfungsgefässes (2) angeordnet ist.
4. Dampferzeuger (1; 101; 201; 301) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (21) des Verdampfungsgefässes (2) trichterförmig ausgebildet ist.
5. Dampferzeuger (1; 101; 201; 301) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Wasserab lauf (22; 322) ein trichterförmiges Teil (5) angeordnet ist, in das die Verwirbelungseinrichtung (4; 104; 204; 304; 404; 504; 604) von unten hineinragt.
6. Dampferzeuger (1; 101; 201; 301) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das trichterförmige Teil (5) siebartig ausgebildet ist und den Wasserablauf (22; 322) in einen verdampfungsgefässseitigen Teil und einen wasseraus lassseitigen Teil unterteilt.
7. Dampferzeuger (1; 101; 301) nach einem der Ansprü che 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Verwirbelungseinrichtung (4; 104; 304; 404; 504; 604) über eine radial wirkende Magnetkupplung (46, 83; 384) erfolgt.
8. Dampferzeuger (1; 101; 201; 301) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verwirbelungseinrichtung ein Flügelrad (4; 104; 204; 304) ist.
9. Dampferzeuger (1; 201) nach den Ansprüchen 6 und8 dadurch gekennzeichnet, dass das Flügelrad (4; 204) Flügel (41; 241) aufweist, die sich im Wesentlichen innerhalb des trichterförmigen Teils (5) befinden, sowie Flügel (45; 245) , die sich im Wesentlichen unterhalb des trichterförmigen Teils (5) im wasserauslassseitigen Teil des Wasserablaufs (22) befinden.
10. Dampferzeuger nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verwirbelungseinrichtung ein Schneckenrad (404), eine Wabbelscheibe (504) oder ein eine Mehrzahl von Lamellen (641) aufweisender Verwirbler (604) ist.
11. Dampferzeuger (1; 101; 201; 301) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass er für das vom Wasserablauf (22; 322) ablaufende Ablaufwasser eine Separationseinrichtung (9; 109) zur Separation von Wasser und Kalk aufweist.
12. Dampferzeuger (1; 101; 201; 301) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizeinrichtung (3) mindestens zwei Elektroden (31) oder mindestens ein Widerstandsheizelement umfasst.
Description:
Dampferzeuger mit Verwirbelungseinrichtung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Dampferzeuger mit einer Verwirbelungseinrichtung, wie er im Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs 1 definiert ist.

Dampferzeuger werden beispielsweise zur Luftbefeuchtung eingesetzt und umfassen üblicherweise ein Verdampfungsgefäss, das teilweise mit Wasser gefüllt ist. Das Wasser wird mit einer Heizeinrichtung, wie z.B. Elektroden oder elektrischen Widerständen, erhitzt und verdampft, wobei Mineralsalze ausgefällt werden, die von Zeit zu Zeit durch Abschlämmen aus dem Verdampfungsgefäss entfernt werden. Hierzu weist das Verdampfungsgefäss einen Wasserablauf auf, der beispielsweise bei einem in der US-A-4 221 955 offenbarten Dampfer- zeuger in einer Seitenwand des Verdampfungsgefässes angeordnet ist.

Ein vor allem bei Verwendung von sehr kalkhaltigem Wasser grosses Problem ist das Verkalken und das schnelle Zuwachsen der meist relativ kleinen Wasserablaufsöffnung sowie die Sedimentation von Kalk auf den Boden des Verdampfungsgefässes, welche oft schon nach kurzer Zeit eine aufwendige Reinigung notwendig machen.

Bei dem in der US-A-4 221 955 offenbarten Dampferzeuger reduziert zwar ein über dem Verdampfungsgefässboden angeordnetes Flügelrad als Verwirbelungseinrichtung die Sedimentation von Kalk, diese wird aber ebenso wenig verhindert wie die Verkalkung des Wasserablaufs. Das Flügelrad wird nämlich nicht zu diesem Zweck eingesetzt, sondern zum Steigern der Dampfleis-

tung ohne mehr Wasser beizufügen. Diese Dampfleistungssteige- rung beruht darauf, dass beim Rotieren des Flügelrads die Wasseroberfläche wirbeiförmig konisch verformt wird, was die Elektrodeneintauchtiefe und somit die Dampfleistung erhöht. Durch Ausschalten des Flügelrads wird das Wasserniveau wieder abgesenkt, wodurch die Dampfproduktion reduziert oder sogar ganz unterbrochen wird. Die Sedimentation von Kalk setzt dann wieder voll ein. Bei Normalbetrieb des Dampferzeugers wird das Flügelrad häufig ein- und ausgeschalten, sodass die- KaIk- Sedimentation nur zeitweise reduziert wird. Die Wirkung des Flügelrads reicht ausserdem kaum bis zum in einer Verdämp- fungsgefässseitenwand angeordneten Wasserablauf, so dass dessen Verkalkung nicht verhindert wird.

Angesichts des Problems der bei gewissen Wassertypen raschen Notwendigkeit einer aufwendigen Reinigung des Dampferzeugers aufgrund der Verkalkung des Wasserablaufs und Sedimentation von Kalk bei den bisher bekannten Dampferzeugern liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Dampferzeuger der ein- gangs erwähnten Art zu schaffen, bei dem weniger oft eine aufwendige Entkalkung mit damit verbundenen Dampferzeuger- Stillstandszeiten durchgeführt werden muss.

Diese Aufgabe wird durch den erfindungsgemässen Dampferzeuger gelöst, wie er im unabhängigen Patentanspruch 1 definiert ist. Bevorzugte Ausführungsvarianten ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen.

Das Wesen der Erfindung besteht im Folgenden: Ein Dampferzeu- ger umfasst ein Verdampfungsgefäss, das einen Boden und einen Wasserablauf aufweist. Im Verdampfungsgefäss sind eine Heizeinrichtung und unterhalb der Heizeinrichtung eine Verwirbe-

lungseinrichtung angeordnet. Erfindungsgemäss sind der Wasserablauf im Boden des- Verdampfungsgefässes und die Verwirbe- lungseinrichtung in und/oder vertikal über dem Wasserablauf angeordnet.

Durch die erfindungsgemässe Anordnung des Wasserablaufs und der Verwirbelungseinrichtung, die im Betrieb praktisch dauernd läuft, wird im Betrieb im Wasser des Verdampfungsgefässes und insbesondere im Wasserablauf ein Wirbel erzeugt. Auf diese Weise wird der Kalk insbesondere im Bereich des

Wasserablaufs dauernd bewegt und dadurch in kleiner Partikelgrösse in Schwebe gehalten. Gleichzeitig wird auch der ins Wasser eingetauchte Teil der Heizeinrichtung durch Wasser mit relativ hoher Geschwindigkeit umströmt, was einer Kalkablage- rung ebenfalls entgegenwirkt.

Durch das in Schwebe Halten des Kalkes kann das Wachstum von grossen Kalkkristallen verhindert werden und es sedimentiert weniger Kalk auf den Verdampfungsgefässboden. Eine rasche Verkalkung des Wässerablaufs und der Heizeinrichtung wird verhindert. Der in Schwebe gehaltene Kalk kann ausserdem einfacher abgeschlämmt werden, wozu auch der Wirbel im Wasserablauf beiträgt, der einen Sogeffekt bewirkt.

Vorzugsweise ist beim erfindungsgemässen Dampferzeuger die

Verwirbelungseinrichtung vollständig im Wasserablauf angeordnet. Dadurch ergibt sich ein für das Abschlämmen optimaler Sogeffekt und ausserdem kann eine Verkalkung des Wasserab- laufs praktisch ausgeschlossen werden.

Mit Vorteil ist der .Wasserablauf zentrisch im Boden des Verdampfungsgefässes angeordnet. Dies ermöglicht eine optimale

Abschlämmung und hat, zusammen mit einer zentrischen Anordnung der Verwirbelungseinrichtung, eine optimale Ausbildung des im Betrieb entstehenden Wasserwirbels zur Folge, der so idealerweise das ganze im Verdampfungsgefäss vorhandene Was- ser erfasst.

Bevorzugt ist der Boden des Verdampfungsgefässes trichterförmig ausgebildet. Dies führt einerseits zu einer Umleitung der durch die Verwirbelungseinrichtung erzeugten Wirbelenergie hauptsächlich in Richtung der. Heizeinrichtung und gewährleis-. tet so deren intensive Umströmung. Anderseits verhindert die Trichterform zusätzlich ruhige Zonen mit Neigung zu Kalkablagerungen.

Vorzugsweise ist im Wasserablauf ein trichterförmiges Teil angeordnet, in das die Verwirbelungseinrichtung von unten hineinragt. Mit einer solchen trichterförmigen Kontur kann die durch die Verwirbelungseinrichtung erzeugte Wirbelenergie noch gezielter in Richtung der Heizeinrichtung geleitet wer- den.

Mit Vorteil ist das trichterförmige Teil siebartig ausgebildet und unterteilt den Wasserablauf in einen verdampfungsge- fässseitigen Teil und einen wasserauslassseitigen Teil. Das siebartige trichterförmige Teil schafft so eine geschützte Zone für den wasserauslassseitigen Teil, indem es herunterfallende grosse Kalkteile auffängt und nicht passieren lässt. Auf diese Weise kann beispielsweise eine Wasserauslass- oder ein Wasserzulauföffnung im wasserauslassseitigen Teil vor Verstopfung durch grosse Kalkteile gesichert werden.

Bei einer bevorzugten Ausführungsvariante ist die Verwirbe-

lungseinrichtung ein Flügelrad. Ein solches Flügelrad erzeugt bei einfachem Aufbau einen optimalen Wirbel.

Mit Vorteil weist das Flügelrad Flügel auf, die sich im We- sentlichen innerhalb des trichterförmigen Teils befinden,, sowie Flügel, die sich im Wesentlichen unterhalb des trichterförmigen Teils im wasserauslassseitigen Teil des Wasserablaufs befinden. Mit einem solchen doppelstöckigen Flügelrad kann einerseits ein Hauptwirbel erzeugt werden, der die KaIk- partikel im Verdampfungsgefäss klein und in Schwebe hält und für eine gute Umströmung der Heizeinrichtung sorgt. Ander- . seits kann damit gleichzeitig das Wasser im wasserauslassseitigen Teil des Wasserablaufs, über den abgeschlämmt oder dem Wasser zugeführt werden kann, intensiv in Bewegung gehal- ten werden.

Bei einer alternativen vorteilhaften Ausführungsvariante ist die Verwirbelungseinrichtung ein Schneckenrad, eine Wabbelscheibe oder ein eine Mehrzahl von Lamellen aufweisender Ver- wirbler. Auch mit solchen einfachen Verwirbelungseinrichtun- gen kann ein effizienter Wirbel erzeugt werden.

Vorteilhafterweise erfolgt der Antrieb der Verwirbelungseinrichtung über eine radial wirkende Magnetkupplung. Die Ver- Wirbelungseinrichtung kann so von einem ausserhalb des Ver- dampfungsgefässes angeordneten Motor angetrieben werden, ohne dass die Gefässwand von einem mechanischen Teil durchdrungen werden muss. Aufwendige Abdichtungen können dadurch vermieden werden. Ausserdem entfällt die Gefahr, dass eine beispiels- weise durch Verkalkung blockierte Verwirbelungseinrichtung gleichzeitig den Motor blockiert, was diesen beschädigen könnte.

Vorzugsweise weist der erfindungsgemäss Dampferzeuger für das vom Wasserablauf ablaufende Ablaufwasser eine Separationseinrichtung zur Separation von Wasser und Kalk auf. Damit können die vergleichsweise kleinen Kalkpartikel abgefangen werden, bevor sie in die weiterführende Abschlämmungsverrohrung gelangen, sich dort eventuell absenken und zu Verstopfungen führen.

Die Heizeinrichtung umfasst mit Vorteil mindestens zwei Elektroden oder mindestens ein Widerstandsheizelement.

Im Folgenden wird der erfindungsgemässe Dampferzeuger unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen anhand von Ausfüh- rungsbeispielen detaillierter beschrieben. Es zeigen:

Fig. 1 - ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsge- mässen Dampferzeugers in teilweise geschnittener perspektivischer Ansicht;

Fig. 2 - eine Schnittansicht eines ' unteren Teils des Dampferzeugers von Fig. 1;

Fig. 3 - eine Explosionsansicht des Flügelrads, des Wasser- ablaufs und des Antriebs des Flügelrads des Dampferzeugers von Fig. 1;

Fig. 4 - die Dampferzeugerteile von Fig. 3 in zusammengebauter Form in teilweise geschnittener perspektivi- scher Ansicht;

Fig. 5 - einen unteren Teil des Dampferzeugers von Fig. 1 mit einer Separationseinrichtung in Form eines Absetzbeckens in teilweise geschnittener perspektivischer Ansicht;

Fig. 6 - einen unteren Teil des Dampferzeugers von Fig. 1 mit einer Separationseinrichtung in Form einer Filtereinrichtung in teilweise geschnittener perspektivischer Ansicht;

Fig. 7 - den unteren Teil des Dampferzeugers mit Filtereinrichtung von Fig. 6 in einer Schnittansicht;

Fig. 8 - eine Schnittansicht eines unteren Teils eines erfindungsgemässen Dampferzeugers gemäss einem zweiten Ausführungsbeispiel;

Fig. 9 - das Flügelrad des Dampferzeugers von Fig. 8;

Fig. 10 - eine Schnittansicht eines unteren Teils eines erfindungsgemässen Dampferzeugers ohne Magnetkupplung gemäss einem dritten Ausführungsbeispiel;

Fig. 11 - schematisch einen unteren Teil eines erfindungsge- mässen Dampferzeugers gemäss einem vierten Ausführungsbeispiel ;

Fig. 12 - eine Verwirbelungseinrichtung in Form eines Schneckenrads;

Fig. 13 - eine Verwirbelungseinrichtung in Form einer Wabbelscheibe; und

Fig. 14 - eine Verwirbelungseinrichtung in Form eines eine Mehrzahl von Lamellen aufweisenden Verwirblers.

Bei dem in den Fig. 1 bis 4 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel umfasst ein erfindungsgemässer Dampferzeuger 1 ein Verdampfungsgefäss 2 mit einem trichterförmigen Boden 21, einer im Wesentlichen zylinderförmigen Seitenwand 23 und einer Decke 24. Innerhalb des Verdampfungsgefässes 2 ist eine Heiz- einrichtung 3 angeordnet, die mehrere an der Decke 24 befestigte Elektroden 31 umfasst, die Stromanschlüsse 311 aufweisen, welche durch die Decke 24 hindurch nach aussen ragen.

Zentrisch im Boden 21 des Verdampfungsgefässes 2 ist ein Was- serablauf 22 angeordnet. In der Mitte des Bodens 21 ist hierzu eine Öffnung ausgebildet, die seitlich durch ungefähr senkrecht nach oben und nach unten ragende ringförmige Bodenteile 221 bzw. 222 begrenzt ist. Ein Ablaufgehäuse, weist eine im Wesentlichen zylinderförmige Wand 223 auf, die aussen am ringförmigen Bodenteil 222 ansetzt und sich von dort nach unten erstreckt. Zwischen der im Wesentlichen zylinderförmigen Wand 223, dem nach unten ragenden ringförmigen Bodenteil 222 und einem Ringteil 25 ist eine O-Ring-Dichtung 26 gehalten. Ein Ablaufgehäuseboden 224 begrenzt den im Betrieb Wasser führenden Wasserablauf 22 nach unten.

Im Ablaufgehäuse sind ein trichterförmiges Teil 5 und als Verwirbelungseinrichtung ein Flügelrad 4 angeordnet, das von unten in das trichterförmige Teil 5 hineinragt. Das trichter- förmige Teil 5 ist siebartig ausgebildet und unterteilt den Wasserablauf 22 in einen verdampfungsgefässseitigen Teil und einen wasserauslassseitigen Teil. Es wird durch einen Stütz-

Zylinder 51 getragen, der auf dem Ablaufgehäuseboden 224 aufsitzt. Das trichterförmige Teil 5 lässt einerseits das Wasser von oben nach unten und von unten nach oben passieren und sorgt anderseits dafür, dass keine zu grossen Kalkteile in den wasserauslassseitigen Teil gelangen. Die Trichterform leitet zudem im Betrieb den Wasserstrom und die Wirbelenergie gezielt in Richtung zur Heizeinrichtung 3.

Zum Nachfüllen von frischem Wasser in das Verdampfungsgefäss 2 durchquert ein Wasserzulauf 6 die zylinderförmige Wand 223 des Ablaufgehäuses und den Stützzylinder 51 des trichterförmigen Teils 5. Diese sind zudem zum Abschlämmen mit Wasserauslassöffnungen 71 bzw. 72 versehen, an die ein Wasserauslasskanal 7 anschliesst. Der Übergang von Wasserauslassöff- nung 71 zu Wasserauslasskanal 7 ist mit einem Magnetventil 73 verschliessbar, das ein Ventilgehäuse 731 aufweist, in dem ein ortsfestes Magnetteil 732 und ein dazu verstellbarer Ventilanker 733 angeordnet sind. Geöffnet wird der Übergang zum Abschlämmen von kalkhaltigen Wasser aus dem Verdampfungsge- fäss 2, ansonsten bleibt er normalerweise verschlossen.

Die .Ausgestaltung des Flügelrads 4 ist am besten aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich. Es umfasst einen kleineren hohlzylinder- artigen Grundkörper 42, der auf einem grosseren hohlzylinder- artigen Grundkörper 43 angeordnet ist. Vom kleineren hohlzy- linderartigen Grundkörper 42 erstrecken sich vier Flügel 41 radial nach aussen, die sich im Wesentlichen innerhalb des trichterförmigen Teils 5 befinden und im Betrieb einen Hauptwirbel erzeugen, der die Kalkpartikel im Verdampfungsgefäss 2 klein und in Schwebe hält und für eine gute Umströmung der Heizeinrichtung 3 sorgt. Vom grosseren hohlzylinderartigen Grundkörper 43 erstrecken sich vier Flügel 45 radial nach

aussen, die sich im Wesentlichen unterhalb des trichterförmigen Teils 5 im wasserauslassseitigen Teil des Wasserablaufs 22 befinden und das Wasser im wasserauslassseitigen Teil des Wasserablaufs 22 in Bewegung halten.

Der kleinere hohlzylinderartige Grundkörper 42 umgibt einen vom Ablaufgehäuseboden 224 nach oben ragenden Befestigungszylinder 225, in den eine Schraube 47 geschraubt ist, die die Rotationslagerung des Flügelrads 4 übernimmt, d.h. ein sich Entfernen des Flügelrads 4 vom Ablaufgehäuseboden 224 verhindert, ohne eine Rotation des Flügelrads 4 wesentlich zu .behindern. Das Flügelrad 4 liegt ausserdem normalerweise über vier unterhalb der Flügel 45 am hohlzylinderartigen Grundkörper 43 ausgebildete Füsse 48 auf dem Ablaufgehäuseboden 224 auf.

Der grossere hohlzylinderartige Grundkörper 43 umgibt eine hohlzylindrische Erhebung in der Mitte des Ablaufgehäusebodens 224. Er weist ausserdem eine Vielzahl von Ausnehmungen 44 auf, in denen jeweils ein Permanentmagnet 46 angeordnet ist. Dies bildet den flügelradseitigen Teil einer radial wirkenden Magnetkupplung zur Übertragung der Antriebskraft von einem Antrieb 8 auf das Flügelrad 4. Der Antrieb 8 umfasst einen Motor 81 mit einer Antriebswelle 82, an deren oberem Ende eine Magnettrommel 84 befestigt ist, die Ausnehmungen 85 aufweist, in denen jeweils ein Permanentmagnet 83 angeordnet ist. Die Magnettrommel 84 befindet sich in der hohlzylindri- schen Erhebung in der Mitte des Ablaufgehäusebodens 224 und treibt bei Rotation über die Permanentmagnete 83 und 46 das Flügelrad 4 an. Ein als Kühlgebläse wirkendes Ventilatorrad 86, welches direkt auf der Motorantriebswelle 82 befestigt ist, sorgt für die Kühlung des Motors 81.

Fig. 5 zeigt den unteren Teil des Dampferzeugers 1 mit einer Separationseinrichtung zur Separation von Wasser und Kalk in Form eines Absetzbeckens 9. Das Absetzbecken 9 ist im Wesent- liehen ein Wassergefäss mit drei durch zwei Zwischenwände 91 und 92 getrennten Gefässteilen 93, 94 und 95 und einer Wasserauslassöffnung 96. Das vom Verdampfungsgefäss 2 abgeschlämmte kalkhaltige Wasser gelangt über den Wasserauslasskanal 7 und eine Wasserauslassöffnung 74 in das erste Gefäss- teil 93 und füllt dieses, bis das Wasser über die Zwischenwand 91 in das zweite Gefässteil 94 überläuft. Ist das zweite Gefässteil 94 gefüllt, läuft das Wasser über die Zwischenwand 92 in das dritte Gefässteil 95 über und füllt dieses bis zur Wasserauslassöffnung 96. Von der Wasserauslassöffnung 96 ge- langt das Wasser schliesslich in das Leitungsnetz. In den drei Gefässteilen '93, 94 und 95 können sich die Kalkpartikel absetzen und werden so vom überlaufenden Wasser getrennt. Von Zeit zu Zeit muss das Absetzbecken 9 entweder gereinigt oder ersetzt werden.

In den Fig. 6 und 7 ist eine alternative Separationseinrichtung zur Separation von Wasser und Kalk in Form einer Filtereinrichtung 109 dargestellt. Die Filtereinrichtung 109 um- fasst im Wesentlichen einen wasserdurchlässigen Filterbeutel 191, der an einer Wasserzuführscheibe 192 befestigt ist. Die Wasserzuführscheibe 192 liegt auf einer Schulter 1931 eines ansonsten im Wesentlichen zylinderförmigen Behälters 193 abnehmbar auf. Sie weist eine Einlauföffnung 1921 und einen Zuführkanal 1922 auf, über die kalkhaltiges Wasser vom Wasser- auslasskanal 7 und die Wasserauslassöffnung 74 dem Filterbeutel 191 zugeführt wird. Der Filterbeutel 191 lässt das Wasser passieren und hält den Kalk zurück. Er muss daher von Zeit zu

Zeit ersetzt werden. Eine auf einem Innenringvorsprung 1932 des Behälters 193 aufliegende Gitterscheibe 194 stellt sicher, dass bei einem unbeabsichtigten Lösen des Filterbeutels 191 keine grossen Teile in den Behälterauslass 1933 gelangen.

In Fig. 8 ist ein Ausschnitt aus einem zweiten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Dampferzeugers 101 gezeigt. Der einzige Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel besteht im Flügelrad 104, das in Fig. 9 noch separat darge- stellt ist. Im Gegensatz zum Flügelrad 4 erstrecken sich beim Flügelrad 104 vom grosseren hohlzylinderartigen Grundkörper 143 keine Flügel nach aussen. Ausserdem fehlen Füsse an der Unterseite des Grundkörpers 143. Schliesslich sind die Permanentmagnete in den Grundkörper 143 eingegossen. Ansonsten entspricht das Flügelrad 104 dem Flügelrad 4 des ersten Ausführungsbeispiels. Insbesondere erstrecken sich von einem kleineren hohlzylinderartigen Grundkörper 142 vier Flügel 141 radial nach aussen, die sich im Wesentlichen innerhalb des trichterförmigen Teils 5 befinden.

Fig. 10 zeigt einen Ausschnitt aus einem erfindungsgemässen Dampferzeuger 201 gemäss einem dritten Ausführungsbeispiel. Der Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel besteht darin, dass das Flügelrad 204 nicht über eine Magnetkupplung ange- trieben wird, sondern direkt mechanisch mit der Antriebswelle 282 des Motors 281 verbunden ist. Die Antriebswelle 282 ist zu diesem Zweck durch den Ablaufgehäuseboden 290 geführt, wobei eine ringförmige Wellendichtung 291 für eine Abdichtung sorgt. Aufgrund der mechanischen Verbindung von Antriebswelle 282 und Flügelrad 204 kann auf eine Magnettrommel sowie die Anordnung von Permanentmagneten im Flügelrad 204 verzichtet werden.

Das Flügelrad 204 umfasst dafür einen sich von unten bis oben erstreckenden zylindrischen Mittelteil 242, in den die Antriebswelle 282 eingeführt ist. Von der oberen Hälfte des zy- lindrischen Mittelteils 242 erstrecken sich vier Flügel 241 radial nach aussen, die sich im Wesentlichen innerhalb des trichterförmigen Teils 5 befinden. Von jedem dieser vier Flügel 241 erstreckt sich jeweils ein weiterer Flügel 245 schräg nach unten und aussen. Diese vier Flügel 245 befinden sich unterhalb des trichterförmigen Teils 5 im wasserauslassseiti- gen Teil des Wasserablaufs und halten das dortige Wasser in Bewegung.

Ansonsten entspricht der Dampferzeuger 201 dem Dampferzeuger 1 des ersten Ausführungsbeispiels.

Bei einem erfindungsgemässen Dampferzeuger 301 gemäss einem vierten Ausführungsbeispiel, von dem in Fig. 11 ein Teil schematisch dargestellt ist, befindet sich der Wasserauslass- kanal 307 direkt unterhalb des Flügelrads 304. Um eine solche Anordnung zu ermöglichen, ist die Magnettromrαel 384 des Antriebs ausserhalb des Wasserablaufs 322 um diesen und das Flügelrad 304 mit den Permanentmagneten und den Flügeln 341 herum angeordnet. Zum Verschliessen des Wasserablaufs 322 ist in diesem ein Magnetventil 373 angeordnet.

Fig. 12 zeigt als Alternative zu einem Flügelrad eine Verwir- belungseinrichtung in Form eines Schneckenrads 404, während in Fig. 13 eine Verwirbelungseinrichtung in Form einer Wab- belscheibe 504 dargestellt ist.

Eine weitere alternative Verwirbelungseinrichtung in Form eines Verwirblers 604 ist in Fig. 14 gezeigt. Der Verwirbler 604 umfasst eine Mehrzahl von gebogenen Lamellen 641, deren Enden an eine Basisscheibe 642 geschraubt sind.

Zu den vorbeschriebenen Dampferzeugern sind im Rahmen der Patentansprüche weitere konstruktive Variationen realisierbar.