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Patent Searching and Data


Title:
STEAM UNIT AND METHOD FOR OPERATING A STEAM UNIT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2015/000504
Kind Code:
A1
Abstract:
A steam unit is proposed which comprises a clarified water preparation device (30), a steam generator (38) which is fluid-actively connected to the clarified water preparation device (30), a cleaning agent preparation device (34), a mixing device (76) for clarified water and cleaning agent, which mixing device is fluid-actively connected to the clarified water preparation device (30) and the cleaning agent preparation device (34), a discharging device (68) for fluid, and a control device (60), by means of which operating modes of the steam unit can be set, wherein, in a steam mode, steam can be discharged by the discharging device (68) and, in a cleaning agent mode, a mixture of clarified water and cleaning agent can be discharged, and wherein the control device (60) comprises a flushing unit (108) which, after the end of the cleaning agent mode, operates a flushing mode in which the discharging device (68) is flushed with clarified water.

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Inventors:
HESS, Stefan (Schwalbenweg 37, Leutenbach, 71397, DE)
ECKSTEIN, Daniel (Gartenstrasse 18, Winnenden, 71364, DE)
HOLZWARTH, Günther (Horbachstrasse 34, Backnang, 71522, DE)
STEINBACH, Jürgen (Auf der Huhf 68, Morbach, 54497, DE)
Application Number:
EP2013/063920
Publication Date:
January 08, 2015
Filing Date:
July 02, 2013
Export Citation:
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Assignee:
ALFRED KÄRCHER GMBH & CO. KG (Alfred-Kärcher-Strasse 28 - 40, Winnenden, 71364, DE)
International Classes:
A47L11/40; B08B3/02; B08B9/00; B08B9/032
Domestic Patent References:
WO2005058118A12005-06-30
Foreign References:
DE19522893A11996-02-08
EP0529805A21993-03-03
US4167799A1979-09-18
US5558108A1996-09-24
DE3428720A11986-02-13
Attorney, Agent or Firm:
HOEGER, STELLRECHT & PARTNER PATENTANWÄLTE (Uhlandstrasse 14 c, Stuttgart, 70182, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Dampfgerät, umfassend eine Klarwasser-Bereitstellungseinrichtung (30), einen Dampferzeuger (38), welcher in fluidwirksamer Verbindung mit der Klarwasser-Bereitstellungseinrichtung (30) steht, eine Reinigungsmittel- Bereitstellungseinrichtung (34), eine Mischungseinrichtung (76) für Klarwasser und Reinigungsmittel, welche in fluidwirksamer Verbindung mit der Klarwasser-Bereitstellungseinrichtung (30) und der Reinigungsmittel- Bereitstellungseinrichtung (34) steht, eine Ausbringeinrichtung (68) für Fluid, und eine Steuerungseinrichtung (60), durch welche Betriebsmodi des Dampfgeräts einstellbar sind, wobei in einem Dampfmodus mit der Ausbringeinrichtung (68) Dampf ausbringbar ist und in einem Reinigungsmittel-Modus eine Mischung von Klarwasser und Reinigungsmittel ausbringbar ist, und wobei die Steuerungseinrichtung (60) eine Spüleinheit (108) umfasst, welche nach Beendigung des Reinigungsmittel-Modus einen Spülmodus betreibt, bei dem die Ausbringeinrichtung (68) mit Klarwasser gespült wird.

2. Dampfgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die

Ausbringeinrichtung (68) eine erste Einkopplungsstelle (70) für Dampf umfasst, welche in fluidwirksamer Verbindung mit dem Dampferzeuger (38) steht, eine zweite Einkopplungsstelle (82) für Klarwasser umfasst, welche in fluidwirksamer Verbindung mit der Klarwasser-Bereitstellungseinrichtung (30) steht, und eine dritte Einkopplungsstelle (84) für eine Mischung aus Klarwasser und Reinigungsmittel umfasst, welche in fluidwirksamer Verbindung mit der Mischungseinrichtung (76) steht.

3. Dampfgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bezogen auf eine Fluidhauptströmungsrichtung in der Ausbringeinrichtung (68) die zweite Einkopplungsstelle (82) vor der dritten Einkopplungsstelle (84) angeordnet ist oder die zweite Einkopplungsstelle (82) mit der dritten Einkopplungsstelle (84) zusammenfällt.

4. Dampfgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klarwasser-Bereitstellungseinrichtung (38) ein Klarwassertank (32) ist oder umfasst.

5. Dampfgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die Reinigungsmittel-Bereitstellungseinrichtung (34) ein Reinigungsmitteltank (36) ist oder umfasst.

6. Dampfgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die Steuerungseinrichtung (60) im Spülmodus eine bestimmte Zeitdauer des Spülvorgangs einstellt.

7. Dampfgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die

bestimmte Zeitdauer im Bereich zwischen 10 s und 30 s liegt.

8. Dampfgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die Steuerungseinrichtung (60) einstellt oder diese eingestellt ist, dass der Dampfmodus nur dann durchführbar ist, wenn nach einem Reinigungsmittel-Modus ein Spülmodus durchgeführt wurde.

9. Dampfgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass der Dampfmodus nur ohne Reinigungsmittelausbringung betreibbar ist.

10. Dampfgerät nach einem der vorangehen Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Hydrovapo-Modus, in welchem Dampf Klarwasser zumischbar ist.

11. Dampfgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die Ausbringeinrichtung (68) mindestens ein Rohr und/oder mindestens ein Schlauch (104) ist oder umfasst.

12. Dampfgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein steuerbares erstes Ventil (72), welches dem Dampferzeuger (38) nachgeschaltet ist und welches durch die Steuerungseinrichtung (60) angesteuert ist, wobei insbesondere das erste Ventil (72) mehrstufig ist.

13. Dampfgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein steuerbares zweites Ventil (74), welches zwischen der Klarwasser-Bereitstellungseinrichtung (30) und der Ausbringeinrichtung (68) angeordnet ist und welches durch die Steuerungseinrichtung (60) angesteuert ist.

14. Dampfgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein steuerbares drittes Ventil (78), welches zwischen der Reinigungsmittel-Bereitstellungseinrichtung (30) und der Ausbringeinrichtung (68) angeordnet ist und welches von der Steuerungseinrichtung (60) angesteuert ist.

15. Dampfgerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die

Steuerungseinrichtung (60) einstellt, dass bei offenem dritten Ventil (78) ein erstes Ventil (72), welches dem Dampferzeuger (38) nachgeschaltet ist, geschlossen ist.

16. Dampfgerät nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischungseinrichtung (76) dem dritten Ventil (78) und einem zweiten Ventil (74), welches mit der Klarwasser-Bereitstellungseinrichtung (30) in Verbindung steht, nachgeschaltet ist.

17. Dampfgerät nach einem vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine erste Pumpe (80) zur Förderung von Klarwasser und/oder einer Mischung von Klarwasser und Reinigungsmittel in der Ausbringeinrichtung (68), wobei die erste Pumpe (80) von der Steuerungseinrichtung (60) angesteuert ist.

18. Dampfgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine zweite Pumpe (86) zur Förderung von Klarwasser von der Klarwasser-Bereitstellungseinrichtung (30) zu dem Dampferzeuger (38).

19. Dampfgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Ausbildung als Sauggerät mit einem Saugaggregat (40) und einem Sauganschluss (98).

20. Dampfgerät nach Anspruch 19, gekennzeichnet durch mindestens einen Schmutzwassertank (44).

21. Dampfgerät nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass eine Saugleitungseinrichtung (88) mindestens teilweise mechanisch mit der Ausbringeinrichtung (68) verbunden ist.

22. Dampfgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Wahlschalter (64) zum Einstellen eines jeweiligen Betriebsmodus.

23. Dampfgerät nach Anspruch 22, gekennzeichnet durch einen Startschalter zum Starten des Spülmodus.

24. Dampfgerät nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die

Steuerungseinrichtung (60) nach Starten des Spülmodus diesen automatisch durchführt.

25. Dampfgerät, gekennzeichnet durch eine Ausbildung als mobiles Gerät, welches insbesondere fahrbar ist.

26. Verfahren zum Betreiben eines Dampfgeräts, bei dem in einem Dampfmodus Dampf ausgebracht wird und in einem Reinigungsmittel-Modus eine Mischung von Reinigungsmittel und Klarwasser ausgebracht wird, wobei in einem Spülmodus nach einem Reinigungsmittel-Modus eine Ausbringeinrichtung (60) für Fluid mit Klarwasser gespült wird.

27. Verfahren zum Betreiben eines Dampfgeräts nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass nach Betrieb im Reinigungsmittel-Modus das Dampfgerät nur dann in dem Dampfmodus betreibbar ist, wenn vor dem Dampfmodus ein Spülmodus durchgeführt wird.

28. Verfahren zum Betreiben eines Dampfgeräts nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, dass der Spülmodus automatisch gesteuert durch eine Steuerungseinrichtung (60) durchgeführt wird, wobei insbesondere zum Start des Spülmodus ein Bedienerbefehl notwendig ist.

29. Verfahren zum Betreiben eines Dampfgeräts nach einem der Ansprüche 26 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass der Spülmodus für eine bestimmte Zeitdauer durchgeführt wird.

Description:
Dampfgerät und Verfahren zum Betreiben eines Dampfgeräts

Die Erfindung betrifft ein Dampfgerät, umfassend eine Klarwasser-Bereit- Stellungseinrichtung, einen Dampferzeuger, welcher in fluidwirksamer Verbindung mit der Klarwasser-Bereitstellungseinrichtung steht, eine Reinigungsmittel-Bereitstellungseinrichtung, eine Mischungseinrichtung für Klarwasser und Reinigungsmittel, welche in fluidwirksamer Verbindung mit der Klarwasser-Bereitstellungseinrichtung und der Reinigungsmittel-Bereitstellungs- einrichtung steht, eine Ausbringeinrichtung für Fluid, und eine Steuerungseinrichtung, durch welche Betriebsmodi des Dampfgeräts einstellbar sind .

Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Betreiben eines Dampfgeräts, bei dem in einem Dampfmodus Dampf ausgebracht wird und in einem Reini- gungsmittel-Modus eine Mischung von Reinigungsmittel und Klarwasser ausgebracht wird .

Aus der US 5,558,108 ist ein Dampfreinigungsverfahren bekannt. Aus DE 34 28 720 AI ist ein Verfahren zur Reinigung und/oder zum Trocknen der Innenwände von Fernrohrleitungen bekannt.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Dampfgerät der eingangs genannten Art bereitzustellen, welches einen hohen Bedienungskomfort auf- weist.

Diese Aufgabe wird bei dem eingangs genannten Dampfgerät erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Steuerungseinrichtung eine Spüleinheit um- fasst, welche nach Beendigung des Reinigungsmittel-Modus einen Spülmodus betreibt, bei dem die Ausbringeinrichtung mit Klarwasser gespült wird.

Im Reinigungsmittel-Modus wird über die Ausbringeinrichtung Klarwasser mit zugemischtem Reinigungsmittel ausgebracht. Das Reinigungsmittel ist ein chemischer Reinigungszusatz, welcher insbesondere in flüssiger Form über die Reinigungsmittel-Bereitstellungseinrichtung bereitgestellt wird. Nach Beendigung des Ausbringvorgangs befindet sich üblicherweise immer noch ein Rest an Reinigungsmittel in der Ausbringeinrichtung.

Wenn anschließend ein Betrieb des Dampfgeräts im Dampfmodus durchgeführt wird, dann kann durch die Dampfbeaufschlagung der Reinigungsmittelreste in der Ausbringeinrichtung eine Aerosol-Bildung erfolgen. Die Aerosole werden durch die Ausbringeinrichtung ausgetragen.

Bei der erfindungsgemäßen Lösung ist eine Spüleinheit vorgesehen, mittels welcher ein Spülmodus durchführbar ist. Die Ausbringeinrichtung wird mit Klarwasser gespült und dadurch werden Reinigungsmittelreste in der Ausbringeinrichtung weitgehend ausgetragen. Bei einem nachfolgenden Betrieb im Dampfmodus ist dadurch die Aerosol-Bildung verhindert beziehungsweise stark minimiert.

Günstig ist es, wenn die Ausbringeinrichtung eine erste Einkopplungsstelle für Dampf umfasst, welche in fluidwirksamer Verbindung mit dem Dampferzeuger steht, eine zweite Einkopplungsstelle für Klarwasser umfasst, welche in fluidwirksamer Verbindung mit der Klarwasser-Bereitstellungseinrichtung steht und eine dritte Einkopplungsstelle für eine Mischung aus Klarwasser und Reinigungsmittel umfasst, welche in fluidwirksamer Verbindung mit der Mischungseinrichtung steht. Das Dampfgerät lässt sich dann wahlweise in einem

Dampfmodus, in einem Reinigungsmittel-Modus und in einem Spülmodus betreiben.

Es ist günstig, wenn bezogen auf eine Fluidhauptströmungsrichtung in der Ausbringeinrichtung die zweite Einkopplungsstelle vor der dritten Ein- kopplungsstelle angeordnet ist oder die zweite Einkopplungsstelle mit der dritten Einkopplungsstelle zusammenfällt. Es lassen sich dadurch effektiv Reinigungsmittelreste in einem Spülmodus aus der Ausbringeinrichtung entfernen. Wenn die zweite Einkopplungsstelle mit der dritten Einkopplungsstelle zusammenfällt, ergibt sich ein einfacher konstruktiver Aufbau. Es muss beispielsweise nachfolgend einer Mischungseinrichtung nur eine gemeinsame Leitung für Klarwasser und für die Mischung aus Klarwasser und Reinigungsmittel vorgesehen werden. Diese eine Leitung kann dann auch, wenn durch diese nur Klarwasser durchgeführt wird, effektiv gespült werden.

Grundsätzlich kann die Klarwasser-Bereitstellungseinrichtung einen Anschluss umfassen, über den Klarwasser einkoppelbar ist. Günstig ist es, wenn die Klarwasser-Bereitstellungseinrichtung ein Klarwassertank ist oder umfasst. Dadurch lässt sich ein von einer externen Wasserversorgung autarkes Dampfgerät realisieren.

Vorteilhafterweise umfasst die Reinigungsmittel-Bereitstellungseinrichtung einen Reinigungsmitteltank oder ist ein Reinigungsmitteltank. In dem Reini- gungsmitteltank wird insbesondere ein flüssiges Reinigungsmittel als chemischer Reinigungszusatz aufgenommen.

Günstigerweise stellt die Steuerungseinrichtung im Spülmodus eine bestimmte Zeitdauer des Spülvorgangs ein. Es wird dadurch für eine reproduzierbare effektive Spülung gesorgt, um Reinigungsmittelreste aus der Ausbringeinrichtung mit hohem Wirkungsgrad zu entfernen.

Beispielsweise liegt die bestimmte Zeitdauer im Bereich zwischen 10 s und 30 s und insbesondere im Bereich zwischen 15 s und 20 s.

Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn die Steuerungseinrichtung einstellt oder an dieser eingestellt ist, dass der Dampfmodus nur dann durchführbar ist, wenn nach einem Reinigungsmittel-Modus ein Spülmodus durchgeführt wurde. Es ist dadurch sichergestellt, dass vor dem Betrieb in dem Dampf- modus Reinigungsmittelreste weitgehend aus der Ausbringeinrichtung entfernt wurden. Dadurch lässt sich die Aerosolentstehung effektiv verhindern beziehungsweise reduzieren. Es ist ferner günstig, wenn über die Steuerungseinrichtung eingestellt ist oder diese einstellt, dass der Dampfmodus nur ohne Reinigungsmittelausbringung betreibbar ist. Dadurch ist der Kontakt zwischen Dampf und Reinigungsmittel weitgehend vermieden und dadurch ist die Aerosol-Bildung weitgehend ver- mieden beziehungsweise verhindert.

Günstig ist es, wenn das Dampfgerät einen Hydrovapo-Modus umfasst, in welchem Dampf Klarwasser zumischbar ist. Ein solcher Hydrovapo-Modus kann für bestimmte Reinigungszwecke vorteilhaft sein.

Bei einem Ausführungsbeispiel umfasst die Ausbringeinrichtung mindestens ein Rohr und/oder ein Schlauch. Über dieses oder diesen lässt sich beabstandet zu einem Körper des Dampfgeräts ein Reinigungsvorgang durchführen.

Bei einem Ausführungsbeispiel umfasst das Dampfgerät ein steuerbares erstes Ventil, welches dem Dampferzeuger nachgeschaltet ist und welches durch die Steuerungseinrichtung angesteuert ist, wobei insbesondere das erste Ventil mehrstufig ist. Über das erste Ventil lässt sich einstellen, ob von dem Dampf- erzeuger erzeugter Dampf in die Ausbringeinrichtung eingekoppelt wird, um insbesondere einen Reinigungsvorgang mit Dampf durchzuführen . Über eine mehrstufige Ausbildung des ersten Ventils lässt sich die Menge an ausgebrachtem Dampf einstellen. Es ist ferner günstig, wenn ein steuerbares zweites Ventil vorgesehen ist, welches zwischen der Klarwasser-Bereitstellungseinrichtung und der Ausbringeinrichtung angeordnet ist und welches durch die Steuerungseinrichtung angesteuert ist. Über das steuerbare zweite Ventil lässt sich einstellen, ob Klarwasser der Ausbringeinrichtung zugeführt wird beziehungsweise ob Klarwasser zur Mischung mit Reinigungsmittel zugeführt wird.

Es ist ferner günstig, wenn ein steuerbares drittes Ventil vorgesehen ist, welches zwischen der Reinigungsmittel-Bereitstellungseinrichtung und der Ausbringeinrichtung angeordnet ist und welches von der Steuerungseinrichtung angesteuert ist. Es lässt sich dadurch die Zumischung von Reinigungsmittel zu Klarwasser einstellen, um insbesondere einen Betrieb des Dampfgeräts in dem Reinigungsmittel-Modus durchzuführen.

Insbesondere stellt die Steuerungseinrichtung ein oder an dieser ist eingestellt, dass bei offenem drittem Ventil ein erstes Ventil, welches dem Dampferzeuger nachgeschaltet ist, geschlossen ist. Es lässt sich dadurch auf effektive Weise sicherstellen, dass im Reinigungsmittel-Modus keine Dampfbeauf- schlagung von Reinigungsmittel in der Ausbringeinrichtung erfolgt.

Insbesondere ist die Mischungseinrichtung dem dritten Ventil und einem zweitem Ventil, welches mit der Klarwasser-Bereitstellungseinrichtung in Verbindung steht, nachgeschaltet. Es lässt sich dann, wenn das dritte Ventil geschlossen ist, durch die Mischungseinrichtung (ohne Mischung) Klarwasser durchführen, um dieses in die Ausbringeinrichtung einzukoppeln. Bei offenem drittem Ventil und offenem zweitem Ventil lässt sich eine Mischung aus Klarwasser und Reinigungsmittel an der Mischungseinrichtung erzeugen. Insbesondere stellt die Steuerungseinrichtung ein, dass das dritte Ventil nur offen sein kann, wenn auch das zweite Ventil offen ist.

Vorteilhafterweise ist eine erste Pumpe zur Förderung von Klarwasser und/oder einer Mischung von Klarwasser und Reinigungsmittel in der Ausbringeinrichtung vorgesehen, wobei die erste Pumpe von der Steuerungsein- richtung angesteuert ist. Die erste Pumpe ist insbesondere der Mischungseinrichtung nachgeschaltet. Es lässt sich dadurch effektiv Fluid (Klarwasser oder eine Mischung von Klarwasser und Reinigungsmittel) mit der Ausbringeinrichtung ausbringen. Es ist ferner günstig, wenn eine zweite Pumpe zur Förderung von Klarwasser von der Klarwasser-Bereitstellungseinrichtung zu dem Dampferzeuger vorgesehen ist. Es lässt sich dann Klarwasser zu dem Dampferzeuger fördern, um eine genügende Menge von Klarwasser zur Dampferzeugung bereitzustellen. Bei einem Ausführungsbeispiel ist das Dampfgerät als Sauggerät ausgebildet und damit als Dampfsauggerät ausgebildet mit einem Saugaggregat und einem Sauganschluss. Durch die Ausbildung als Sauggerät lässt sich ein Saug- Vorgang durchführen. Insbesondere lässt sich Schmutzwasser einsaugen. Es lässt sich dadurch auch Spülflüssigkeit, mit der die Ausbringeinrichtung von Reinigungsmittelresten gereinigt wurde, direkt wieder einsaugen. Dadurch wird die "Außenwelt" durch den Betrieb des Dampfgeräts im Spülmodus minimal belastet.

Insbesondere weist dann das Dampfgerät mindestens einen Schmutzwassertank auf, welcher eingesaugtes Schmutzwasser aufnehmen kann.

Es ist günstig, wenn eine Saugleitungseinrichtung mindestens teilweise mechanisch mit der Ausbringeinrichtung verbunden ist. Dadurch ergibt sich eine einfache Handhabung für einen Bediener. Er muss nur ein Element halten, welches ein Teil der Saugleitungseinrichtung und der Ausbringeinrichtung umfasst. Günstig ist es, wenn ein Wahlschalter zum Einstellen eines jeweiligen

Betriebsmodus vorgesehen ist. Dadurch kann ein Bediener auf einfache Weise den entsprechenden Betriebsmodus einstellen. Der Wahlschalter steht insbesondere in wirksamem Kontakt mit der Steuerungseinrichtung . Durch Einstellungen an dem Wahlschalter werden entsprechende Betriebsmodi durch die Steuerungseinrichtung durch entsprechende Ansteuerung von Ventilen, Pumpen usw. vorgegeben.

Günstig ist es, wenn die Steuerungseinrichtung nach Starten des Spülmodus diesen automatisch durchführt, das heißt, der Betrieb des Spülmodus selber kann dann ohne Bedienerzugriff erfolgen. Es ist dabei vorteilhaft, wenn der Spülmodus selber durch den Bediener manuell gestartet wird, beispielsweise durch einen Schalter, welcher an oder in der Nähe eines Handgriffs angeordnet ist. Im Spülmodus tritt grundsätzlich Spülflüssigkeit aus einer Mündung der Ausbringeinrichtung auf. Durch ein manuelles Starten kann ein Bediener sich darauf vorbereiten.

Günstig ist es, wenn das Dampfgerät als mobiles Gerät ausgebildet ist und insbesondere fahrbar ist. Dadurch ergeben sich umfangreiche Einsatzmöglichkeiten.

Der Erfindung liegt ferner die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art bereitzustellen, welches einen effektiven Betrieb ermöglicht.

Diese Aufgabe wird bei dem eingangs genannten Verfahren erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass in einem Spülmodus nach einem Reinigungsmittel-Modus eine Ausbringeinrichtung für Fluid mit Klarwasser gespült wird. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren werden nach einem Reinigungsmittel- Modus-Betrieb Reinigungsmittelreste effektiv aus der Ausbringeinrichtung entfernt, um bei einem Betrieb im Dampfmodus die Aerosol-Bildung zu verhindern beziehungsweise zu minimieren. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens wurden bereits im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Dampfgerät erläutert.

Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn nach einem Betrieb im Reinigungs- mittel-Modus das Dampfgerät nur dann in dem Dampfmodus betreibbar ist, wenn vor dem Dampfmodus ein Spülmodus durchgeführt wird . Dadurch ist die Gefahr der Aerosol-Bildung minimiert.

Insbesondere wird der Spülmodus automatisch gesteuert durchgeführt, wobei insbesondere zum Starten des Spülmodus ein Bedienerbefehl notwendig ist. Dadurch ergibt sich eine benutzerfreundliche Bedienung. Es ist dann vorteilhaft, wenn der Spülmodus für eine bestimmte Zeitdauer durchgeführt wird, um eine effektive Spülung und damit Austragung von Reinigungsmittelresten in der Ausbringeinrichtung zu erreichen. Das erfindungsgemäße Verfahren lässt sich mit dem erfindungsgemäßen Dampfgerät durchführen.

Das erfindungsgemäße Dampfgerät lässt sich mit dem erfindungsgemäßen Verfahren betreiben.

Das Dampfgerät kann auch als Sauggerät ausgebildet sein, umfassend ein Saugaggregat und eine Saugleitungseinrichtung, welche in fluidwirksamer Verbindung mit dem Saugaggregat steht. Es ist vorteilhafterweise eine Fluid-Bereitstellungseinrichtung vorgesehen, eine Ausbringeinrichtung für Fluid vorgesehen, welche in fluidwirksamer Verbindung mit der Fluid-Bereitstellungseinrichtung steht und ein Leitelement vorgesehen, welches an die Ausbringeinrichtung und an die Saugleitungseinrichtung ankoppelbar ist und welches Fluid aus der Ausbringeinrichtung in die Saugleitungseinrichtung und zur Reinigung der Saugleitungseinrichtung leitet.

Grundsätzlich befinden sich nach einem Saugbetrieb des Sauggeräts in der Saugleitungseinrichtung Schmutzreste. Diese können beispielsweise zu einer erhöhten Keimbildung führen.

Bei der beschriebenen Lösung wird eine Ausbringeinrichtung für Fluid (das Fluid ist beispielsweise Klarwasser oder Dampf oder eine Mischung aus Klarwasser und Reinigungsmittel) dazu verwendet, die Saugleitungseinrichtung zu spülen, um eine "innere" Reinigung der Saugleitungseinrichtung durchzu- führen. Dadurch wird effektiv einer Keimbildung entgegengewirkt. Es ist ein (lösbares) Leitelement vorgesehen, welches für eine Umleitung von Fluid aus der Ausbringeinrichtung in die Saugleitungseinrichtung sorgt. Das Sauggerät stellt dadurch selber das zur Reinigung benötigte Fluid bereit. Es lässt sich dadurch auf effektive und konstruktive einfache Weise eine Reinigung der Saugleitungseinrichtung durchführen.

Insbesondere ist das Leitelement zum Anschluss an eine Ausbringmündung der Ausbringeinrichtung und/oder an eine Saugmündung der Saugleitungsein- richtung ausgebildet. Es lässt sich dadurch auf einfache Weise ein "Kurz- schluss" zwischen der Ausbringeinrichtung und der Saugleitungseinrichtung erreichen, um eine Spülreinigung der Saugleitungseinrichtung durchzuführen.

Das Leitelement ist insbesondere ein von der Saugleitungseinrichtung und/oder der Ausbringeinrichtung lösbares Teil und ist an dem Sauggerät angeordnet oder ein von dem Sauggerät trennbares oder getrenntes Teil. Das Leitelement hat in einem Normalbetrieb des Sauggeräts keine Funktion. Es wird nur benötigt, wenn eine Reinigung der Saugleitungseinrichtung durchgeführt werden soll. Es ist dabei möglich, dass das Leitelement an dem Saug- gerät angeordnet ist und dort Zusatzfunktionen hat wie beispielsweise eine Haltefunktion für die Saugleitungseinrichtung beziehungsweise für einen Teil der Saugleitungseinrichtung wie beispielsweise ein Saugrohr.

Es ist günstig, wenn das Leitelement als Auflageelement ausgebildet ist, auf welches ein Saugrohr der Saugleitungseinrichtung aufstellbar ist. Es kann dadurch als Halteelement für die Fixierung der Saugleitungseinrichtung an einem Körper des Sauggeräts verwendet werden. Es lässt sich insbesondere das Saugrohr auf das Auflageelement aufstellen und bei entsprechender korrekter Positionierung kann dann ein Reinigungsvorgang durch Umleitung von Fluid aus der Ausbringeinrichtung in die Saugleitungseinrichtung erfolgen. Es lässt sich dadurch auch auf einfache Weise eine Sensorüberwachung beispielsweise bezüglich einer korrekten Positionierung des Saugrohrs an dem Leitelement realisieren . Günstigerweise ist eine Halterung für das Saugrohr vorgesehen, welche insbesondere an einem Körper des Sauggeräts angeordnet ist, und mittels welcher das Saugrohr an dem Sauggerät insbesondere bei einem an die Saugleitungs- einrichtung und an die Ausbringeinrichtung angekoppeltem Leitelement fixierbar ist. Dadurch kann auf einfache Weise eine Aufbewahrungshalterung für das Saugrohr realisiert werden. Ferner lässt sich dadurch auf einfache Weise ein Reinigungsvorgang durchführen, bei dem das Saugrohr an dem Körper des Sauggeräts fixiert ist. Die Halterung wiederum sorgt für eine sichere Fixierung mit einem fluiddichten Übergang von Fluid aus der Ausbringeinrichtung in die Saugleitungseinrichtung .

Günstigerweise umfasst das Leitelement mindestens einen Kanal, durch welchen Fluid von der Ausbringeinrichtung in die Saugleitungseinrichtung strömbar ist. Es ist dadurch eine Einkopplung von Fluid aus der Ausbringeinrichtung in die Saugleitungseinrichtung auf einfache Weise möglich.

Es ist dann ferner günstig, wenn das Leitelement eine Dichtungseinrichtung für einen fluiddichten Anschluss der Ausbringeinrichtung und einen fluiddichten Anschluss der Saugleitungseinrichtung umfasst. Dadurch wird eine Belastung der "Umwelt" durch einen Reinigungsvorgang mit der Auskopplung von Fluid aus der Ausbringeinrichtung und Einkopplung des Fluids in die Saugleitungseinrichtung minimiert. Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn die Saugleitungseinrichtung und die Ausbringeinrichtung mindestens in einem Teilbereich mechanisch miteinander verbunden sind, wobei insbesondere die Saugleitungseinrichtung und die Ausbringeinrichtung im Bereich von ihren Mündungen mechanisch miteinander verbunden sind . Es ergibt dadurch für einen Bediener eine effektive Bedien- barkeit, da er insbesondere nur ein Element wie beispielsweise ein Griffelement für ein Saugrohr halten muss. Durch eine mechanische Verbindung im Bereich der Mündungen der Saugleitungseinrichtung der Ausbringeinrichtung lässt sich auf einfache Weise eine Positionierung und insbesondere gemeinsame Positionierung an dem Leitelement erreichen, um einen Reinigungsvorgang durchführen zu können.

Insbesondere sind die Ausbringeinrichtung und die Saugleitungseinrichtung ohne das Leitelement fluidwirksam voneinander getrennt, das heißt sie weisen jeweils ein oder mehrere Kanäle für Fluid auf, welche nicht in fluidwirksamem Kontakt stehen. Der fluidwirksame Kontakt wird erst durch das Leitelement hergestellt, welches für eine Art von Kurzschluss sorgt, um Fluid aus der Ausbringeinrichtung in die Saugleitungseinrichtung einbringen zu können.

Bei einem Ausführungsbeispiel umfasst die Saugleitungseinrichtung mindestens ein Rohr und/oder mindestens einen Schlauch. Beispielsweise ist ein einteiliges oder mehrteiliges Saugrohr vorgesehene, welches dann über einen Schlauch an einen Körper des Sauggeräts angeschlossen ist. Es ergibt sich dadurch für einen Bediener eine einfache Bedienbarkeit.

Es ist ferner günstig, wenn die Ausbringeinrichtung mindestens ein Rohr und/oder mindestens einen Schlauch umfasst. Beispielsweise umfasst die Ausbringeinrichtung einen Schlauch, welcher an einem Körper des Sauggeräts angeschlossen ist und welcher an einem Schlauch oder einem Rohr der Saugleitungseinrichtung gehalten ist.

Insbesondere umfasst die Fluid-Bereitstellungseinrichtung eine Klarwasser- Bereitstellungseinrichtung und/oder Reinigungsmittel- Bereitstellungsein- richtung und/oder Bereitstellungseinrichtung für eine Mischung von Reinigungsmittel und Klarwasser und/oder einen Dampferzeuger. Die Klarwasser- Bereitstellungseinrichtung stellt Klarwasser bereit. Die Reinigungsmittel- Bereitstellungseinrichtung stellt Reinigungsmittel bereit. Die Bereitstellungseinrichtung für die Mischung stellt eine Mischung auf Reinigungsmittel und Klarwasser bereit. Der Dampferzeuger stellt Dampf bereit. Mit einem oder mehrerer dieser Fluide (Flüssigkeiten im Falle von Klarwasser und der

Mischung von Reinigungsmittel und Klarwasser oder Dampf) lässt sich eine Reinigung der Saugleitungseinrichtung durchführen. Ferner weist das Sauggerät dann weitere Betriebsmodi auf. Beispielsweise lässt sich über den Dampferzeuger Dampf zu Reinigungszwecken bereitstellen. Über die Klarwasser-Bereitstellungseinrichtung lässt sich beispielsweise Klarwasser Dampf zumischen. Über die Bereitstellung der Mischung von Reinigungsmittel und Klarwasser kann Klarwasser mit chemischem Reinigungszusatz bereitgestellt werden.

Es ist dann grundsätzlich möglich, dass als Reinigungsfluid für die Saugleitungseinrichtung Klarwasser, oder eine Mischung aus Klarwasser und Reini- gungsmittel, oder Dampf verwendet wird.

Bei einem Ausführungsbeispiel ist dem Leitelement ein Sensor zugeordnet, welcher eine korrekte Positionierung an der Saugleitungseinrichtung und/oder der Ausbringeinrichtung detektiert. Beispielsweise kann der Sensor dann ein Freigabesignal erteilen, wobei ohne Freigabesignal ein Reinigungsvorgang nicht durchführbar ist.

Insbesondere ist der Sensor an dem Leitelement angeordnet. Dadurch ergibt sich ein fertigungstechnisch und konstruktiv einfacher Aufbau .

Bei einem Ausführungsbeispiel ist der Sensor als Schalter ausgebildet, wobei eine Schalterbetätigung durch eine bestimmte Positionierung der Saugleitungseinrichtung und/oder der Ausbringeinrichtung an dem Leitelement erfolgt. Beispielsweise ist der Sensor als Mikroschalter ausgebildet. Bei ent- sprechender korrekter Positionierung kann dann ein Freigabesignal erteilt werden, so dass grundsätzlich der Reinigungsvorgang der Saugleitungseinrichtung durchführbar ist.

Insbesondere ist eine Steuerungseinrichtung vorgesehen, welche in einem Reinigungsmodus einen Reinigungsvorgang der Saugleitungseinrichtung automatisch durchführt, wobei insbesondere ein Start des Reinigungsvorgangs durch einen Bediener ausgelöst ist. Durch die Steuerungseinrichtung kann dann ein Reinigungsvorgang gemäß einer bestimmten Vorgabe durchgeführt werden, wobei insbesondere dann auch nach Auslösen eines Reinigungsvorgangs eine Fluidförderung in der Ausbringeinrichtung für eine bestimmte Zeitdauer erfolgt und gleichzeitig eine Absaugung in der Saugleitungseinrichtung erfolgt.

Günstigerweise ist eine Pumpe vorgesehen, welche im Reinigungsmodus Fluid in der Ausbringeinrichtung fördert, und welche durch die Steuerungseinrichtung angesteuert ist. Es wird dann Fluid aus der Ausbringeinrichtung in die Saugleitungseinrichtung gepumpt.

Günstigerweise erfolgt die Fluidförderung für eine bestimmte erste Zeitdauer, wobei die entsprechende Ansteuerung durch die Steuerungseinrichtung erfolgt. Es lässt sich dadurch eine effektive Reinigung der Saugleitungseinrichtung erzielen, um insbesondere die Gefahr der Keimbildung zu minimieren.

Es ist ferner günstig, wenn die Steuerungseinrichtung das Saugaggregat ansteuert, wobei insbesondere das Saugaggregat während der Förderung von Fluid in der Ausbringeinrichtung im Reinigungsmodus betrieben ist. Es wird dann gleichzeitig mit der Einkopplung von Fluid in die Saugleitungseinrichtung dieses auch abgesaugt.

Vorteilhafterweise ist das Saugaggregat für eine bestimmte zweite Zeitdauer nach Abschaltung der Förderung von Fluid in der Ausbringeinrichtung betrieben. Es wird dadurch sichergestellt, dass Fluid und insbesondere Flüssigkeit in der Saugleitungseinrichtung nicht in Richtung der Saugmündung herausfließen kann.

Bei einem Verfahren zum Betreiben des Sauggeräts ist eine Ausbringeinrichtung für Fluid vorgesehen, und zur Reinigung der Saugleitungseinrichtung wird Fluid aus der Ausbringeinrichtung in die Saugleitungseinrichtung eingekoppelt und in der Saugleitungseinrichtung wird über einen Saugaggregat des Sauggeräts abgesaugt. Es kann dadurch auf einfache und effektive Weise nach Beendigung eines Normalbetriebs des Sauggeräts die Saugleitungseinrichtung mit "internen Mitteln" des Sauggeräts gereinigt werden. Es lässt sich dadurch effektiv die Gefahr der Keimbildung in der Saugleitungseinrichtung minimieren.

Insbesondere ist zur Einkopplung von Fluid aus der Ausbringeinrichtung in die Saugleitungseinrichtung ein Leitelement vorgesehen, welches an jeweiligen Mündungen der Ausbringeinrichtung und der Saugleitungseinrichtung positioniert wird. Es lässt sich dadurch direkt Fluid aus der Ausbringeinrichtung in die Saugleitungseinrichtung einkoppeln.

Bei einem Ausführungsbeispiel überprüft ein Sensor eine korrekte Position des Leitelements bezüglich der Saugleitungseinrichtung und/oder der Ausbringeinrichtung . Dadurch lässt sich ein Reinigungsvorgang in der Saugleitungseinrichtung auf einfache Weise durchführen.

Es ist günstig, wenn eine Steuerungseinrichtung eine Reinigung automatisch durchführt, wobei insbesondere ein Start des Reinigungsvorgangs manuell betätigt wird . Dadurch lässt sich eine effektive und reproduzierbare Reinigung der Saugleitungseinrichtung erreichen. Durch eine manuelle Betätigung des Auslösungsvorgangs kann sich ein Bediener auf den Reinigungsvorgang "vorbereiten".

Insbesondere stellt die Steuerungseinrichtung eine Förderung von Fluid in der Ausbringeinrichtung auf eine bestimmte erste Zeitdauer ein und stellt eine Ansaugung der Saugleitungseinrichtung über einen Saugaggregat ein. Dadurch wird eine effektive Spülung der Saugleitungseinrichtung mit gleichzeitiger Ab- saugung der Schmutzflüssigkeit erreicht.

Es ist ferner günstig, wenn die Steuerungseinrichtung nach Abschaltung der Förderung in der Ausbringeinrichtung den Betrieb des Saugaggregats für eine bestimmte zweite Zeitdauer aufrechterhält. Es wird dadurch verhindert, dass Flüssigkeit aus der Saugleitungseinrichtung nach außen zurücklaufen kann.

Insbesondere wird Fluid, welches die Saugleitungseinrichtung durchströmt hat, in einem Schmutzwassertank aufgenommen . Dadurch ist die Belastung der Außenwelt durch den Reinigungsvorgang minimiert.

Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen dient im Zusammenhang mit den Zeichnungen der näheren Erläuterung der Erfindung .

Es zeigen :

Figur 1 eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines

Dampfgeräts, welches auch als Sauggerät ausgebildet ist;

Figur 2 eine schematische Blockschaltbilddarstellung von Komponenten des Dampfgeräts gemäß Figur 1;

Figur 3 eine perspektivische Teildarstellung des Dampfgeräts gemäß Figur

1 ohne Außenverkleidung in einer ersten Ansicht;

Figur 4 eine perspektivische Teildarstellung ohne Außenverkleidung in einer zweiten Ansicht; Figur 5 eine vergrößerte Darstellung des Bereichs gemäß Figur 3 mit

einem Bedienungspanel und einer Steuerungseinrichtung;

Figur 6 die gleiche Ansicht wie Figur 1, wobei Betriebsmodi des Dampfgeräts schematisch dargestellt sind;

Figur 7 das Dampfgerät gemäß Figur 1 als Sauggerät, bei dem ein Saugrohr für einen Reinigungsmodus an dem Sauggerät positioniert ist; Figur 8 eine Variante mit einem Leitelement; und

Figur 9 eine Schnittansicht eines Leitelements mit positioniertem Saug- rohr und positionierter Ausbringeinrichtung.

Ein Ausführungsbeispiel eines Dampfgeräts, welches in den Figuren 1 bis 5 gezeigt und dort mit 10 bezeichnet ist, ist auch als Sauggerät ausgebildet. Das Dampfgerät 10 ist dann ein Dampfsauggerät.

Das Dampfgerät 10 hat eine Basis 14, welche insbesondere plattenförmig ausgebildet ist. An der Basis 14 ist eine Radeinrichtung 16 angeordnet, über welche das Dampfgerät 10 als Ganzes fahrbar ist. Das Dampfgerät 10 ist als mobiles Gerät ausgebildet. Die Basis 14 hält einen Körper des Dampfgeräts 10.

Bei einem Ausführungsbeispiel umfasst die Radeinrichtung 16 eine Hinterradeinrichtung 18 und eine Vorderradeinrichtung 20. Die Hinterradeinrichtung 18 umfasst bezogen auf eine Vorderseite 22 des Dampfgeräts 10 ein rechtes Hinterrad 24a und ein linkes Hinterrad 24b. Die Vorderradeinrichtung 20 umfasst eine rechte Lenkrolle 26a und eine linke Lenkrolle 26b. Über die Radeinrichtung 16 ist das Dampfgerät 10 auf einer Unterlage aufstellbar.

An der Basis 14 sind Komponenten des Dampfgeräts 10 angeordnet.

Das Dampfgerät 10 umfasst eine Fluid-Bereitstellungseinrichtung 28, durch welche Fluid bereitstellbar ist.

Bei einem Ausführungsbeispiel umfasst die Fluid-Bereitstellungseinrichtung 28 eine Klarwasser-Bereitstellungseinrichtung 30. Die Klarwasser-Bereitstellungseinrichtung 30 ist ein Klarwassertank 32, welcher beispielsweise an oder im Bereich der Vorderseite 22 an der Basis 14 sitzt. Der Klarwassertank 32 ist insbesondere so an der Basis 14 angeordnet, dass er zur Wiederauffüllung abnehmbar ist.

Es ist grundsätzlich auch möglich, dass die Klarwasser-Bereitstellungsein- richtung 30 beispielsweise durch einen Anschluss an eine Klarwasserleitung gebildet ist.

Die Fluid-Bereitstellungseinrichtung 28 umfasst ferner eine Reinigungsmittel- Bereitstellungseinrichtung 34. Diese ist insbesondere als Reinigungsmitteltank 36 ausgebildet.

Die Reinigungsmittel-Bereitstellungseinrichtung 34 stellt einen insbesondere flüssigen chemischen Reinigungszusatz bereit, um insbesondere eine Mischung aus Klarwasser (von der Klarwasser-Bereitstellungseinrichtung 30 geliefert) und Reinigungsmittel bereitstellen zu können.

Der Reinigungsmitteltank 36 ist an der Basis 14 neben dem Klarwassertank 32 angeordnet. Die Fluid-Bereitstellungseinrichtung 28 weist ferner einen Dampferzeuger 38 auf, welcher an der Basis 14 angeordnet ist.

Der Dampferzeuger 38 steht in fluidwirksamer Verbindung mit dem Klarwassertank 32. Durch den Dampferzeuger 38 wird aus Klarwasser Dampf er- zeugt.

Weiterhin ist an der Basis 14 ein Saugaggregat 40 angeordnet, welches eine Sauggebläseeinrichtung 42 umfasst. Über die Sauggebläseeinrichtung 42 lässt sich ein Saugstrom für einen Saugbetrieb des Dampfgeräts 10 erzeugen.

An der Basis 14 ist ein Schmutzwassertank 44 angeordnet. Der Schmutzwassertank 44 ist insbesondere abnehmbar positioniert. In dem Schmutz- Wassertank 44 wird mittels der Sauggebläseeinrichtung 42 eingesaugtes Schmutzwasser aufgenommen.

Die Energieversorgung des Dampfgeräts 10 kann über Netzstrom erfolgen öder es kann eine Batterieeinrichtung vorgesehen sein. In letzteren Fall ist an der Basis 14 eine Aufnahmeeinrichtung für die Batterieeinrichtung angeordnet, wobei insbesondere die Batterieeinrichtung eine oder mehrere wiederauflad- bare Batterien umfasst. Das Dampfgerät 10 weist am Körper eine Außenverkleidung 46 auf, welche einen Innenraum 48 begrenzt, in dem die entsprechenden Komponenten des Dampfgeräts 10 geschützt angeordnet sind.

Die Außenverkleidung 46 kann ein oder mehrere abnehmbare Elemente beziehungsweise Türen aufweisen, um einen Zugriff auf entsprechende

Komponenten zu ermöglichen.

Bei einem Ausführungsbeispiel sind der Klarwassertank 32 und der Reinigungsmitteltank 36 in der Art von Schubladen an der Basis 14 positioniert. Über eine Führung lassen sich der Klarwassertank 32 und der Reinigungsmitteltank 36 herausziehen und von dem Dampfgerät 10 abnehmen. Insbesondere sind der Klarwassertank 32 und der Reinigungsmitteltank 36 unabhängig voneinander abnehmbar. Der Schmutzwassertank 44 ist bei einem Ausführungsbeispiel an einer Querseite 50 angeordnet und abnehmbar.

Das Dampfgerät 10 weist bei einem Ausführungsbeispiel einen Bügelgriff 52 auf. Dieser Bügelgriff 52 ist an einer der Vorderseite 22 abgewandten Hinter- seite 54 angeordnet. Über den Bügelgriff 52 kann ein Bediener das Dampfgerät 10 als Ganzes schieben. Beispielsweise kann der Bediener auch das Dampfgerät 10 um eine Achse an der Hinterradeinrichtung 18 kippen, so dass das Dampfgerät 10 nur über die Hinterradeinrichtung 18 auf einer Unterlage abgestützt ist, um insbesondere eine leichtere Schiebebetätigung zu ermöglichen.

An der Hinterseite 54 oder dem Bügelgriff 52 sind bei einem Ausführungsbei- spiel Halter 56 für Zubehör wie beispielsweise Reinigungsdüsen angeordnet.

Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel sind an dem Hinterende 54 beab- standete Halter 58a, 58b für eine elektrische Zuführungsleitung angeordnet, auf die die Zuführungsleitung insbesondere aufwickelbar ist.

Das Dampfgerät 10 weist eine Steuerungseinrichtung 60 auf. Durch die

Steuerungseinrichtung 60 sind unterschiedliche Betriebsmodi des Dampfgeräts 10 steuerbar. Das Dampfgerät 10 weist ein Bedienungspanel 62 auf. An dem Bedienungspanel 62 ist bei einem Ausführungsbeispiel ein Wahlschalter 64, welcher insbesondere ein Drehschalter ist, angeordnet, durch welchen ein Bediener den entsprechenden Betriebsmodus auswählen kann. Ferner sind an dem Bedienungspanel 62 ein oder mehrere Schalter 66 angeordnet. Durch ein oder mehrere Schalter lassen sich beispielsweise bestimmte Betriebsmodi des Dampfgeräts 10 initiieren.

Das Dampfgerät 10 umfasst eine Ausbringeinrichtung 68, über welche Fluid ausbringbar ist. Die Ausbringeinrichtung 68 (vergleiche auch Figur 2) steht dazu in fluidwirksamer Verbindung mit der Fluid-Bereitstellungseinrichtung 28.

Bei einem Ausführungsbeispiel umfasst die Ausbringeinrichtung 68 eine erste Einkopplungsstelle 70 für Dampf von dem Dampferzeuger 38. Die erste Ein- kopplungsstelle 70 ist einem steuerbaren ersten Ventil 72 nachgeschaltet. Dieses erste Ventil 72 ist beispielsweise ein Magnetventil und ist durch die Steuerungseinrichtung 60 angesteuert. Es ist beispielsweise mehrstufig ausgebildet. Über das erste Ventil 72 lässt sich einstellen, ob Dampf in die Ausbringeinrichtung 68 eingekoppelt wird und welche Menge an Dampf von dem Dampferzeuger 38 in die Ausbringeinrichtung 68 eingekoppelt wird .

In Figur 2 ist die Strömung von Dampf mit einem Pfeil mit einer hochgestellten 1 symbolisiert.

Der Klarwasser-Bereitstellungseinrichtung 30 ist ein steuerbares zweites Ventil 74, welches beispielsweise ein Magnetventil ist, nachgeschaltet. Dieses zweite Ventil 74 ist durch die Steuerungseinrichtung 60 angesteuert. Dem zweiten Ventil 74 nachgeordnet ist eine Mischungseinrichtung 76, in welcher Klarwasser mit Reinigungsmittel mischbar ist, wenn der Mischungseinrichtung 76 Reinigungsmittel bereitgestellt ist. Die Mischungseinrichtung 76 ist beispiels- weise als Y-Stück ausgebildet.

Der Reinigungsmittel-Bereitstellungseinrichtung 34 ist ein steuerbares drittes Ventil 78 nachgeschaltet, welches von der Steuerungseinrichtung 60 angesteuert ist. Das dritte Ventil 78 ist beispielsweise ein Magnetventil.

Die Mischungseinrichtung 76 ist dem dritten Ventil 78 nachgeschaltet.

Wenn das zweite Ventil 74 offen ist, dann strömt zur der Mischungseinrichtung 76 Klarwasser. Wenn das dritte Ventil 78 offen ist, dann strömt aus dem Reinigungsmitteltank 36 Reinigungsmittel zu der Mischungseinrichtung 76 und es kann dort eine Mischung erfolgen.

Beispielsweise ist das dritte Ventil 78 als Dosierventil ausgebildet, um das Mischungsverhältnis von Reinigungsmittel und Klarwasser einzustellen.

Wenn das zweite Ventil 74 offen ist und das dritte Ventil 78 geschlossen ist, dann wird der Mischungseinrichtung 76 nur Klarwasser zugeführt. Wenn das zweite Ventil 74 geschlossen ist und das dritte Ventil 78 geschlossen ist, dann wird der Mischungseinrichtung 76 kein nachströmendes Fluid bereitgestellt. Es ist insbesondere vorgesehen, dass das dritte Ventil 78 nicht offen sein kann, wenn das zweite Ventil 74 geschlossen ist. Die Steuerungseinrichtung 60 sorgt entsprechend dafür, dass bei geschlossenem zweiten Ventil 74 das dritte Ventil 78 nicht offen sein kann. Der Mischungseinrichtung 76 nachgeschaltet ist eine erste Pumpe 80. Ein- gangsseitig ist die erste Pumpe 80 fluidwirksam mit der Mischungseinrichtung 76 verbunden.

Über eine zweite Einkopplungsstelle 82 ist die Ausbringeinrichtung 68 fluid- wirksam mit der Klarwasser-Bereitstellungseinrichtung 30 verbunden. Über eine dritte Einkopplungsstelle 84 ist die Ausbringeinrichtung 68 fluidwirksam mit der Mischungseinrichtung 76 verbunden.

Bei dem in Figur 2 gezeigten Ausführungsbeispiel fallen die zweite Ein- kopplungsstelle 82 und die dritte Einkopplungsstelle 84 zusammen. Diese sind ausgangsseitig mit der ersten Pumpe 80 verbunden.

Von der Mischungseinrichtung 76 kann der Ausbringeinrichtung 68 Klarwasser bereitgestellt werden. Dies ist in Figur 2 durch einen Pfeil mit einer hochge- stellten 3 angedeutet. In diesem Falle ist das dritte Ventil 78 geschlossen.

Es kann von der Mischungseinrichtung 76 auch eine Mischung von Klarwasser und Reinigungsmittel bereitgestellt werden. Dies ist in Figur 2 durch einen Pfeil mit einer hochgestellten 4 angedeutet.

Es ist auch möglich, dass der Ausbringeinrichtung 68 durch die Mischungseinrichtung 76 kein Fluid bereitgestellt wird . Zwischen der Klarwasser-Bereitstellungseinrichtung 30 mit dem Klarwassertank 32 und dem Dampferzeuger 38 ist eine zweite Pumpe 86 angeordnet. Diese zweite Pumpe 86 fördert von dem Klarwassertank 32 Klarwasser zu dem Dampferzeuger 38, wenn der Flüssigkeitspegel dort unter eine Schwelle fällt, so dass genügend Klarwasser an dem Dampferzeuger 38 zur Dampferzeugung bereitsteht.

Das Dampfgerät 10 weist einen Dampfmodus auf, in welchem durch die Ausbringeinrichtung 68 nur Dampf bereitgestellt wird. In der Ausbringeinrichtung 68 strömt dann nur Dampf, welches in Figur 2 durch den Pfeil mit der hochgestellten 1 angedeutet ist.

In diesem Dampfmodus sind das zweite Ventil 74 und das dritte Ventil 78 geschlossen. Das erste Ventil 72 ist offen und es ist insbesondere einstellbar, welche Menge an Dampf bereitgestellt wird. Diese Einstellung erfolgt insbesondere an dem Bedienungspanel 62 beispielsweise über den Wahlschalter 64.

Das Dampfgerät 10 weist ferner einen Hydrovapo-Modus auf, in dem von dem Dampferzeuger 38 bereitgestelltem Dampf flüssiges Klarwasser zugemischt wird. Die Ausbringeinrichtung 68 stellt in diesem Hydrovapo-Modus ein Zweiphasengemisch aus Dampf und Flüssigkeit bereit. Dies ist in Figur 2 durch den Pfeil mit der hochgestellten 2 angedeutet.

In diesem Hydrovapo-Modus sind das erste Ventil 72 und das zweite Ventil 74 offen. Das dritte Ventil 78 ist geschlossen.

Die Einkopplung und damit die Zumischung von Klarwasser an der Ausbringeinrichtung 68 erfolgt an der zweiten Einkopplungsstelle 82. Dort ist insbesondere ein Y-Stück vorgesehen.

Das Dampfgerät 10 weist ferner einen Reinigungsmittel-Modus auf, in dem über die Ausbringeinrichtung 68 eine Mischung aus Klarwasser und Reinigungsmittel (als chemischer Zusatz zu dem Klarwasser) ausbringbar sind . In diesem Reinigungsmittel-Modus wird kein Dampf bereitgestellt; das erste Ventil 72 ist geschlossen. Das zweite Ventil 74 und das dritte Ventil 78 sind offen, wobei eine feste Dosierung oder eine einstellbare Dosierung von Reini- gungsmittel erfolgen kann.

An der Mischungseinrichtung 76, entsteht die Mischung aus Klarwasser und Reinigungsmittel . Über die erste Pumpe 80 wird diese Mischung an der dritten Einkopplungsstelle 84 in die Ausbringeinrichtung 68 eingebracht und dort transportiert.

Die Strömung dieser Mischung aus Klarwasser und Reinigungsmittel ist in Figur 2 durch den Pfeil mit hochgestellter 3 angedeutet. Bei dem erfindungsgemäßen Dampfgerät 10 existiert ein Spülmodus, bei dem in die Ausbringeinrichtung 68, wie unten stehend noch näher beschrieben wird, Klarwasser eingebracht wird. Die entsprechende Strömung ist in Figur 2 durch den Pfeil mit hochgestellter 4 angedeutet. In diesem Spülmodus ist das erste Ventil 72 geschlossen und das dritte Ventil 78 ist geschlossen. Das zweite Ventil 74 ist offen, so dass Klarwasser aus dem Klarwassertank 32 durch die Mischungseinrichtung 76 hindurch (wobei dort dann keine Mischung erfolgt) gefördert durch die erste Pumpe 80 in die Ausbringeinrichtung 68 strömt und dann in dieser strömt. Die Ventile 72, 74, 78 sind an der Basis 14 angeordnet.

Das Dampfgerät 10 umfasst eine Saugleitungseinrichtung 88, welche in fluid- wirksamer Verbindung mit der Sauggebläseeinrichtung 42 steht, um eine Ansaugung und insbesondere Flüssigkeitsansaugung zu ermöglichen.

Bei einem Ausführungsbeispiel umfasst die Saugleitungseinrichtung 88 ein Saugrohr 90, welches einteilig oder mehrteilig ausgebildet sein kann. An dem Saugrohr 90 sitzt ein Griffelement 92 zum Halten durch einen Bediener. Das Saugrohr 90 ist insbesondere starr ausgebildet und dementsprechend ist das Griffelement 92 ausgebildet.

An dem Griffelement 92 kann eine Schalteinrichtung 94 mit einem oder mehreren Schaltern sitzen, über die bestimmte Einstellungen für den Betrieb des Dampfgeräts 10 durchführbar sind . Entsprechend ist die Schalteinrichtung 94 signalwirksam an die Steuerungseinrichtung 60 gekoppelt.

An dem Griffelement 92 ist ein Schlauch 96 angeordnet, von welchem in Figur 1 nur Teilbereiche gezeigt sind . Der Schlauch 96 ist insbesondere flexibel ausgebildet und über einen Anschluss 98, welcher an einem an der Basis 14 angeordnetem Gehäuse sitzt, fest oder lösbar verbunden.

Die Saugleitungseinrichtung 88 weist an dem Rohr 90 eine Saugmündung 100 auf. An das Saugrohr 90 ist im Bereich der Saugmündung 100 eine Düse 102 oder dergleichen anschließbar.

Die Ausbringeinrichtung 68 umfasst einen Schlauch 104. Dieser Schlauch 104 ist mechanisch mit der Saugleitungseinrichtung 88 mindestens teilweise ver- bunden.

Bei einem Ausführungsbeispiel ist der Schlauch 104 an dem Schlauch 96 (Saugschlauch) geführt und mit diesem verbunden. Der Schlauch 104 der Ausbringeinrichtung 68 ist ferner an oder in dem Griffelement 92 geführt und an dem Saugrohr 90 angeordnet.

Die Ausbringeinrichtung 68 weist eine Ausbringmündung 106 auf, welche an oder in der Nähe der Saugmündung 100 angeordnet ist.

Insbesondere liegen die Ausbringmündung 106 und die Saugmündung 100 in einer mechanisch festen Relation zueinander. Ein Werkzeug, welches an das Saugrohr 90 anschließbar ist, ist insbesondere so ausgebildet, dass ein Saugbetrieb und ein Ausbringbetrieb möglich ist.

Bis zu einem gewissen Bereich erstreckt sich die Saugleitungseinrichtung 88 und die Ausbringeinrichtung 68 auch in den Innenraum 48 des Dampfgeräts 10.

Nach Betrieb des Dampfgeräts 10 in einem Reinigungsmittel-Modus befinden sich grundsätzlich in der Ausbringeinrichtung 68 Reste an chemischem Reini- gungsmittel. Bei einem anschließenden Dampfbetrieb können dadurch Aerosole entstehen, welche über die Ausbringmündung 106 ausgetragen werden. Die Aerosol-Bildung ist unerwünscht. Zur Verhinderung der Bildung von Aerosolen ist der Spülmodus vorgesehen. Beim Spülmodus wird, wie in Figur 6 angedeutet, die Ausbringeinrichtung 68 mit Klarwasser durchströmt. Dadurch werden Reinigungsmittelreste in der Ausbringeinrichtung 68 ausgespült. Bei einem nachfolgenden Betrieb im Dampfmodus sind dann solche Reinigungsmittelreste zum größten Teil ausgetragen und es kann keine Aerosol-Bildung mehr erfolgen beziehungsweise die Aerosol-Bildung ist minimiert.

Zur Durchführung des Spülmodus umfasst die Steuerungseinrichtung 60 eine Spüleinheit 108, welche die Durchführung des Spülmodus steuert. Es ist dabei vorgesehen, dass das Dampfgerät 10 in dem Dampfmodus nur dann betrieben werden kann, wenn nach einem Betrieb in dem Reinigungsmittel-Modus ein Spülvorgang im Spülmodus durchgeführt wurde.

Dazu weist beispielsweise die Spüleinheit 108 einen entsprechenden Speicher auf, welcher einen bestimmten Speicherwert setzt, wenn ein Betrieb im Reinigungsmittel-Modus durchgeführt wurde. Wenn ein Bediener beispielsweise ein Betrieb in einem Dampfmodus durchführen möchte, dann erlaubt die Steuerungseinrichtung 60 einen solchen Betrieb nur, wenn der bestimmte Speicherwert nicht gesetzt ist. Dazu fragt die Steuerungseinrichtung 60 insbesondere die Spüleinheit 108 ab.

Wenn an dem Bedienungspanel 62 der Betrieb auf Spülmodus eingestellt wird, dann wird durch die Steuerungseinrichtung 60 das erste Ventil 72 und das dritte Ventil 78 geschlossen beziehungsweise es wird geprüft, ob das erste Ventil 72 und das dritte Ventil 78 bereits geschlossen sind. Es erfolgt dann eine Klarwasserspülung für eine bestimmte Zeitdauer, welche beispielsweise zwischen 10 s und 30 s und insbesondere zwischen 15 s und 20 s liegt.

Zur Auslösung eines solchen Spülvorgangs muss insbesondere der Bediener ein Auslösersignal liefern. Dieses wird beispielsweise durch Schalterbetätigung an der Schalteinrichtung 94 bereitgestellt.

Es wird dann Flüssigkeit ausgebracht. Diese Flüssigkeit kann über die Saug- leitungseinrichtung 88 eingesaugt und in dem Schmutzwassertank 44 aufgenommen werden. Ein Bediener kann manuell einen Einsaugvorgang an- schalten, oder die Steuerungseinrichtung 60 steuert das Saugaggregat 40 an, um einen Saugbetrieb zu bewirken.

Das Dampfgerät 10 weist auch einen Saugmodus auf, in welchem das

Saugaggregat 40 einen Saugstrom erzeugt, durch welchen Sauggut über die Saugleitungseinrichtung 88 einsaugbar ist. Insbesondere ist Schmutzwasser einsaugbar. Der Saugbetrieb kann dabei in Alleindurchführung oder in Kombination mit einem Betriebsmodus erfolgen, in welchem Fluid (Flüssigkeit und/oder Dampf) ausgebracht wird . Grundsätzlich ist nach Beendigung des Saugbetriebs ein Innenraum der Saugleitungseinrichtung 88 verschmutzt und es kann dort beispielsweise eine erhöhte Keimbildung erfolgen. Grundsätzlich sind die Saugleitungseinrichtung 88 und die Ausbringeinrichtung 68 fluidwirksam getrennt.

Zur Reinigung der Saugleitungseinrichtung 88 ist erfindungsgemäß ein Leit- element 110 vorgesehen, durch welches die Ausbringeinrichtung 68 im Bereich der Ausbringmündung 106 und die Saugleitungseinrichtung 88 im Bereich der Saugmündung 100 fluidwirksam miteinander verbindbar sind, so dass Fluid aus der Ausbringeinrichtung 68 in die Saugleitungseinrichtung 88 zu deren Spülung und dadurch Reinigung einkoppelbar ist. Das Spülfluid kann durch den Schmutzwassertank 44 aufgenommen werden.

Das Reinigungsfluid für die Saugleitungseinrichtung 88 wird von der Fluid- Bereitstellungseinrichtung 28 bereitgestellt. Es ist dabei grundsätzlich möglich, dass als Reinigungsfluid Klarwasser insbesondere aus dem Klarwassertank 32 verwendet wird, dass das Dampf von dem Dampferzeuger 38 verwendet wird, oder dass eine Mischung aus Klarwasser mit Reinigungsmittel verwendet wird.

Bei einem konstruktiv günstigen Ausführungsbeispiel wird als Reinigungsflüssigkeit Klarwasser verwendet.

Bei einem Ausführungsbeispiel ist das Leitelement 110 an der Basis 14 angeordnet. In einem Höhenabstand zu dem Leitelement 110 sitzt eine Halterung 112 für das Saugrohr 90 (mit dem daran angeordneten Teil der Ausbringeinrichtung 68). Das Leitelement 110 ist so ausgebildet, dass das Saugrohr mit dem daran angeordneten Teil der Ausbringeinrichtung 68 auf eine Oberseite 114 (vergleiche beispielsweise Figur 6) aufstellbar ist. Es ist das Saugrohr 90 mit der Saugmündung 100 und der Ausbringmündung 106 aufstellbar. Die Düse 102 ist dabei entfernt. Über die Halterung 112 lässt sich dieses Objekt bezüglich der Basis 14 fixieren (vergleiche Figur 7).

Das Leitelement 110 umfasst, wie in Figuren 8 und 9 angedeutet, eine erste Aufnahme 116 für das Saugrohr und eine zweite Aufnahme 118 für die Ausbringeinrichtung 68 im Bereich der Ausbringmündung 106. Die erste Aufnahme 116 und die zweite Aufnahme 118 sind über einen Kanal 120 miteinander verbunden. Der Kanal 120 stellt eine Art von Fluidkurzschluss zwischen der Ausbringeinrichtung 68 und der Saugleitungseinrichtung 88 bereit.

Das Leitelement 110 weist dabei eine Dichtungseinrichtung 122 auf, die für einen fluiddichten Anschluss des Saugrohrs an die erste Aufnahme 116 und einen fluiddichten Anschluss der Ausbringeinrichtung 68 an die zweite Aufnahme 118 sorgt.

Bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel ist das Leitelement 110 fest an der Basis 14 bezüglich dieser fixiert.

Es lässt sich dann ein Reinigungsmodus für die Saugleitungseinrichtung 88 durchführen, wenn das Saugrohr 90 entsprechend bezüglich der Basis 14 über die Halterung 112 und das Leitelement 110 fixiert ist.

Es ist grundsätzlich auch möglich, wie in Figur 8 angedeutet, dass das Leitelement 110 ein von der Basis 14 getrenntes Element ist oder ein von der Basis 14 lösbares Teil ist, welches an die Saugleitungseinrichtung 88 und die Ausbringeinrichtung 68 anschließbar ist, um einen Reinigungsmodus auch dann durchführen zu können, wenn das Saugrohr 90 nicht bezüglich der Basis 14 fixiert ist. Insbesondere, wenn das Leitelement 110 bezüglich der Basis 14 fixiert ist und an dieser angeordnet ist, ist ein Sensor 124 vorgesehen, welcher detektiert, ob das Saugrohr 90 mit dem entsprechenden Teil der Ausbringeinrichtung 68 korrekt an dem Leitelement 110 positioniert ist, um eine Fluideinkopplung aus der Ausbringeinrichtung 68 in die Saugleitungseinrichtung 88 zu ermöglichen. Der Sensor 114 ist beispielsweise als (Mikro-)Schalter ausgebildet, welcher bei korrekter Positionierung ein Signal und insbesondere Schaltsignal an die Steuerungseinrichtung 60 liefert. Dieses Schaltsignal ist insbesondere ein Freigabesignal für einen Spülvorgang. Die Steuerungseinrichtung 60 steuert die Durchführung des Reinigungsmodus.

Beispielsweise wird der Reinigungsmodus manuell initiiert, wie beispielsweise durch entsprechende Betätigung an dem Bedienungspanel an dem Griffelement 92. Wenn ein Sensor 124 vorgesehen ist, dann ist insbesondere eine Durchführung nur möglich, wenn ein entsprechendes Freigabesignal vorhanden ist. Insbesondere wird der Reinigungsvorgang im Reinigungsmodus durch die Steuerungseinrichtung 60 so gesteuert, dass für eine bestimmte erste Zeitdauer Fluid (insbesondere Klarwasser) aus der Ausbringeinrichtung 68 in die Saugleitungseinrichtung 88 mittels des Leitelements 110 einkoppelt wird . Diese Zeitdauer liegt beispielsweise im Bereich zwischen 10 s und 30 s und beispielsweise bei ca. 20 s.

Die Steuerungseinrichtung 60 steuert dann auch das Saugaggregat 40 an, so dass die Flüssigkeit eingesaugt wird und dem Schmutzwassertank 44 zugeführt wird .

Während der bestimmten ersten Zeitdauer steuert die Steuerungseinrichtung 60 insbesondere die erste Pumpe 80 an, um Fluid und insbesondere Klarwasser in der Ausbringeinrichtung 68 zu fördern. Nach Ablauf der bestimmten ersten Zeitdauer wird die erste Pumpe 80 abgeschaltet.

Bei einer Ausführungsform sorgt die Steuerungseinrichtung durch entsprechende Ansteuerung des Saugaggregats 40 dafür, dass ein Saugbetrieb für eine bestimmte zweite Zeitdauer aufrechterhalten wird. Diese bestimmte zweite Zeitdauer liegt beispielsweise im Bereich zwischen 10 s und 25 s und beispielsweise bei ca. 15 s. Es wird dadurch eine möglichst vollständige Absaugung von Fluid aus der Saugleitungseinrichtung 88 erreicht. Nach Durchführung des Reinigungsmodus ist die Saugleitungseinrichtung 88 an ihrem Innenbereich gereinigt und es ist beispielsweise das Risiko der Keimbildung minimiert.

Der Reinigungsmodus lässt sich an dem Gerät 10 auch durchführen, wenn dieses keine Dampferzeugungsfunktion hat und dieses insbesondere ein Sauggerät ist.

Bezugszeichenliste Dampfgerät

Dampfsauggerät

Basis

Radeinrichtung

Hinterradeinrichtung

Vorderradeinrichutng

Vorderseite

a rechtes Hinterrad

b linkes Hinterrad

a rechte Lenkrolle

b linke Lenkrolle

Fluid- Bereitstellungseinrichtung

Klarwasser-Bereitstellungseinrichtung Klarwassertank

Reinigungsmittel-Bereitstellungseinrichtung Reinigungsmitteltank

Dampferzeuger

Saugaggregat

Sauggebläseeinrichtung

Schmutzwassertank

Außenverkleidung

Innenraum

Querseite

Bügelgriff

Hinterseite

Halter

a Halter

b Halter

Steuerungseinrichtung

Bedienungspanel

Wahlschalter Schalter

Ausbringeinrichtung erste Einkopplungsstelle erstes Ventil

zweites Ventil

Mischungseinrichtung drittes Ventil

erste Pumpe

zweite Einkopplungsstelle dritte Einkopplungsstelle zweite Pumpe

Saugleitungseinrichtung Saugrohr

Griffelement

Schalteinrichtung

Schlauch

Anschluss

Saugmündung

Düse

Schlauch

Ausbringmündung Spüleinheit

Leitelement

Halterung

Oberseite

erste Aufnahme zweite Aufnahme

Kanal

Dichtungseinrichtung Sensor