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Title:
STEERING COLUMN MOUNTING FOR MOTOR VEHICLES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2012/007221
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a mounting of a shaft in a housing, in particular of a steering column in a supporting tube of a motor vehicle, by means of two angular contact ball bearings (1) that are braced with respect to each other by means of a spring, the inner rings (4) of said angular contact ball bearings being guided on the shaft by means of supporting elements, wherein the supporting elements are supported on retaining elements fixed to the shaft. According to the invention, the spring comprises at least one spring tongue (6), which is integrally moulded on the inner ring (4) and/or outer ring (2) of at least one of the angular contact ball bearings (1).

Inventors:
ZERNICKEL, Alexander (Sternstraße 3, Herzogenaurach, 91074, DE)
ERHARDT, Herbert (Erlenstraße 10, Herzogenaurach, 91074, DE)
Application Number:
EP2011/058884
Publication Date:
January 19, 2012
Filing Date:
May 31, 2011
Export Citation:
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Assignee:
SCHAEFFLER TECHNOLOGIES GMBH & CO. KG (Industriestraße 1-3, Herzogenaurach, 91074, DE)
ZERNICKEL, Alexander (Sternstraße 3, Herzogenaurach, 91074, DE)
ERHARDT, Herbert (Erlenstraße 10, Herzogenaurach, 91074, DE)
International Classes:
B62D1/16; F16C19/16; F16C25/08; F16C33/58
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Claims:
Patentansprüche

1. Lagerung einer Welle in einem Gehäuse, insbesondere einer Lenksäule in einem Tragrohr eines Kraftfahrzeuges, mittels zweier gegeneinander mittels einer Feder verspannter Schrägkugellager (1), deren Innenringe (4) mittels Stützelementen auf der Welle geführt sind, wobei die Stützelemente sich an auf der Welle befestigten Haltelementen abstützen, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder zumindest eine Federzunge (6) aufweist, die einstückig am Innen- (4) und/oder Außenring (2) zumindest eines der Schrägkugella- ger (1 ) angeformt ist.

2. Lagerung einer Welle nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Federzunge (6) an einem Anschlagflansch (3) des Außenringes (2) und/oder an einem Stützflansch (5) des Innenringes (4) des Schrägkugella- gers (1) angebracht ist.

3. Lagerung einer Welle nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass drei Federzungen (6) über den Umfang verteilt vorgesehen sind. 4. Lagerung einer Welle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Federzungen (6) durch einen Stanzvorgang hergestellt sind.

5. Lagerung einer Welle nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Innenring (4) unter Zwischenschaltung eines Stützelements auf der Welle geführt ist, wobei das Stützelement eine Ringwulst aufweist, die mit der zumindest einen Federzunge (6) in Wirkverbindung steht.

6. Lagerung einer Welle nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass auf der Welle Halteelemente, insbesondere innen geschlitzte Tellerfedern vorgesehen sind, die das/die Stützelement(e) axial fixieren.

Description:
Bezeichnung der Erfindung

Lenksäulenlagerung für Kraftfahrzeuge Beschreibung

Gebiet der Erfindung

Die Erfindung betrifft eine Lagerung einer Welle in einem Gehäuse, insbeson- dere einer Lenksäule in einem Tragrohr eines Kraftfahrzeuges, mittels zweier gegeneinander mittels einer Feder verspannter Schrägkugellager, deren Innenringe mittels Stützelementen auf der Welle geführt sind, wobei die Stützelemente sich an auf der Welle befestigten Haltelementen abstützen. Hintergrund der Erfindung

Durch eine ausgeführte Lenksäulenlagerung der Anmelderin ist es bekannt, den Innenring eines Schrägkugellagers auf einem Stützelement zu befestigen, wobei zwischen dem Stützelement und dem Halteelement eine Feder eingebaut ist, die das Stützelement in Richtung Innenring des Schrägkugellagers belastet.

Bei der Lenksäulenmontage ergibt sich dadurch jedoch das Problem, dass eine getrennte Feder zugeführt und montiert werden muss, wodurch sich unabhängig von einem Problem der Handhabung eine ungünstige Kostensituation er- gibt. Des Weiteren muss das Stützelement leicht verschiebbar auf der Lenksäule angebracht sein, damit die Feder die Kraft über das Stützelement an den Innenring weiterleiten kann. Wegen steigender Qualitätsanforderungen ist daher diese Lösung nicht mehr akzeptabel. Aufgabe der Erfindung

Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Lagerung einer Welle in einem Gehäuse, insbesondere einer Lenksäule in einem Tragrohr eines Kraftfahrzeuges, so zu verbessern, dass die beschriebenen Nachteile vermieden werden. Insbesondere soll eine Lösung geschaffen werden, die kostengünstig ist, die Handhabung vereinfacht und eine sichere Krafteinwirkung auf das Schrägschulterlager gewährleistet.

Zusammenfassung der Erfindung

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe der Erfindung dadurch gelöst, dass die Feder zumindest eine Federzunge aufweist, die einstückig am Innen- und/oder Außenring zumindest eines der Schrägkugellager angeformt ist.

In vorteilhafter Weise ist die Federzunge an einem Anschlagflansch des Außenringes und/oder an einem Stützflansch des Innenringes des Schrägkugellagers angebracht. Die Zunge kann in vorteilhafter Weise durch einen Stanzvorgang hergestellt werden, wobei ein Radialschnitt und ein Anschnitt in Umfangsrich- tung am Anschlagflansch oder Stützflansch angebracht werden und die dadurch von den Flanschen gelöste Zunge in axialer Richtung des Lagers verbogen wird. Zur besseren Abstützung des Lagerinnen- oder Lageraußenringes werden in vorteilhafter Weise mehrere, vorzugsweise drei Federzungen, über den Umfang verteilt angebracht. Die Federzungen an einem Anschlagflansch des Außenringes können sich direkt am Gehäuse bzw. am Tragrohr der Lenk- säulenlage- rung abstützen. In vorteilhafter Weise werden aber die Federzungen im Stütz- flansch des Innenringes angebracht, wobei die zumindest eine Federzunge sich an einem Ringwulst des Stützelementes abstützt und dadurch die Federkraft direkt auf den Innenring des Schrägkugellagers weiterleitet.

Die Halteelemente können in vorteilhafter Weise als innen geschlitzte Tellerfe- dern ausgebildet sein, die auf die Welle aufgeschoben werden, sich dann mit den gekippten Segmenten abstützen und die Stützelemente direkt axial fixieren. Dabei können die Stützelemente passgenau auf der Welle bzw. der Lenksäule angeordnet sein. Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäß ausgebildeten Lenksäulenlagerung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeich- nungen näher erläutert. Dabei zeigen:

Figur 1 einen Schnitt durch ein Schrägkugellager, an dessen Innenring

Federzungen angebracht sind;

Figur 2 eine perspektivische Ansicht eines Lagerinnenringes mit Blick auf die Federzungen; Figur 3 einen Schnitt durch eine Welle, ein Schrägschulterlager und ein

Gehäuse.

Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen In den Figuren 1 und 2 ist, soweit im Einzelnen dargestellt, mit 1 allgemein ein Schrägkugellager bezeichnet, das einen Außenring 2 mit einem Anschlagflansch 3 aufweist. Das Schrägkugellager 1 beinhaltet weiterhin einen Innenring 4 mit einem Stützflansch 5, der angeformt Federzungen 6 aufweist. Zwischen dem Lageraußenring 2 und dem Lagerinnenring 4 sind in einem Käfig geführte Kugeln 7 als Wälzkörper vorgesehen.

Die Federzungen 6 stützen sich an einem nicht dargestellten Stützelement ab, das auf der Welle geführt ist, wobei das Stützelement einen Ringwulst aufweist, der als Stütze für die Federzungen 6 dient. Bezugszeichenliste Schrägkugellager

Außenring

Anschlagflansch

Innenring

Stützflansch

Federzungen

Kugeln