KRAUSE, Günther (Porschestr. 9, Alsfeld, 36304, DE)
| Ansprüche Stehleiter Stehleiter (10) umfassend erste Holme oder Steigholme (12, 14) mit zwischen diesen verlaufenden Stufen (20, 22), gelenkig mit den ersten Holmen verbundene zweite Holme oder Stützholme (16, 18), ein Verbindungs- bzw. Schalenelement (34), das an den oberen Enden (30, 32) der ersten Holme mit diesen verbunden ist, sowie einen U-förmigen Bügel (72, 172), der Bügelseitenschenkel (68, 70) und einen Bügelquerschenkel (74, 174) aufweist und schwenk- und/oder verschiebbar von dem Verbindungs- bzw. Schalenelement ausgeht, wobei in einer Nutzstellung des Bügels dieser eine quer zur Stehleiter verlaufende Ebene aufspannt, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass das Verbindungs- bzw. Schalenelement (34) im Bereich eines jeden ersten Holmes (12, 14) eine eine Verbindung zum Hohlraum des ersten Holmes ermöglichende Durchbrechung (64, 66) aufweist, dass jede Durchbrechung von jeweils einem der Bügelseitenschenkel (68, 70) durchsetzt ist, dass in einer ersten Stellung des Bügels die Bügelseitenschenkel sich innerhalb der Hohlräume der ersten Holme erstrecken und der Querschenkel (74, 174) von dem Verbindungs- bzw. Schalenelement (34) aufgenommen ist oder in dessen Bereich verläuft und dass in einer zweiten Stellung des Bügels dieser in der quer zu der Stehleiter (10) erstreckenden Ebene verläuft, die Bügelseitenschenkel außerhalb der Hohlräume der ersten Holme verlaufen und sich endseitig an dem Verbindungs- bzw. Schalenelement (34) abstützen, wobei zumindest einer der Bügelseitenschenkel in seinem freien Endbereich (76) einen wirksamen Querschnitt aufweist, der größer als wirksamer Querschnitt der Durchbrechung ist. 2. Stehleiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Bügelseitenschenkel (68, 70) in seinen freien Enden einen Querschnitt aufweist, der größer als der zugeordnete Querschnitt der Durchbrechung (64, 66) in dem Schalenelement (34) ist. 3. Stehleiter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der wirksame Querschnitt des Bügelseitenschenkels (68, 70) durch eine auf das freie Ende (76) aufgesetzte Kappe (79) gebildet ist. 4. Stehleiter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe (79) aus Kunststoff besteht und mit dem freien Ende (76) des Bügelseitenschenkels (68, 70) verbunden wie verklebt ist. 5. Stehleiter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungs- bzw. Schalenelement (34) in Vorderansicht eine U-Form mit Seitenschenkeln (36, 38) und Querschenkel (40) aufweist, wobei die Seitenschenkel (36, 38) innerhalb der ersten Holme (12, 14) verlaufen und mit diesen verbunden wie verschraubt sind. 6. Stehleiter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenschenkel (36, 38) des Verbindungs- bzw. Schalenelementes (34) eine U-Profil-Geometrie aufweisen, die an Innengeometrie des Innenraums der ersten Holme (12, 14) angepasst ist. 7. Stehleiter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungs- bzw. Schalenelement (34) in Draufsicht eine U-Form aufweist. 8. Stehleiter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der in Draufsicht eine U-Form aufweisende Querschenkel (40) des Verbindungs- bzw. Schalenelementes (34) einen ersten und einen zweiten über die Länge des Querschenkels erstreckenden Abschnitt (42, 44) umfasst, dass der erste Abschnitt (42) im Bereich der Seitenschenkel (36, 38) des Verbindungs- bzw. Schalenelementes (34) verlaufende Seitenbereiche (80, 82) aufweist, dass die Seitenbereiche erste Abstützungen für die Bügelseitenschenkel (68, 70) in der zweiten Stellung des Bügels (72) sind und dass der erste Abschnitt (42) eine äußere Oberfläche (46) aufweist, die versetzt und unterhalb äußerer Oberfläche (48) des zweiten Abschnitts (44) verläuft. 9. Stehleiter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Oberfläche (46) des ersten Abschnitts (42) in Draufsicht einen U- förmigen Verlauf aufweist. 10. Stehleiter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Oberfläche (46, 48) des ersten und zweiten Abschnitts (42, 44) parallel zueinander und senkrecht oder in etwa senkrecht zu den Seitenschenkeln (36, 38) des Verbindungs- bzw. Schalenelementes (34) verlaufen, dass die äußeren Oberflächen (46, 48) des ersten und zweiten Abschnitts (42, 44) über eine stegartige Zwischenwandung (50) ineinander übergehen, dass die Zwischenwandung (50) in Seitenrandwandungen (52, 54) übergehen, die sich entlang der äußeren Oberfläche (46) des ersten Abschnitts (42) erstrecken und diese überragen. 11. Stehleiter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrechung (64, 66) im Eckbereich des in Draufsicht U-förmigen ersten Abschnitts (42) verläuft. 12. Stehleiter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrechung (64, 66) bereichsweise die äußere Oberfläche (46) des ersten Abschnitts sowie die Zwischenwandung (50) durchsetzt. 13. Stehleiter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Abschnitt innenseitig zweite Abstützung des Bügelseitenschenkels (68, 70) in der zweiten Stellung des Bügels (72, 172) bildet. 14. Stehleiter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass vorzugsweise im Mittenbereich des ersten Abschnitts (42) eine muldenartige Vertiefung (90) zum Erfassen des Bügelquerschenkels (74) in der ersten Stellung des Bügels (72, 172) ausgebildet ist. 15. Stehleiter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die muldenartige Vertiefung (90) zumindest bereichs weise in dem zweiten Abschnitt (44) erstreckt. 16. Stehleiter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beabstandet zu den Seitenrandwandungen (52, 54) des ersten Abschnitts (42) und der Zwischenwandung (50) von der äußeren Oberfläche (46) des ersten Abschnitts abragende Rastvorsprünge (82, 84, 86, 88) ausgehen, zwischen denen und der zugewandten Seitenrandwandung bzw. Zwischenwandung die Bügelseitenschenkel (68, 70) bzw. der Bügelquerschenkel (74) fixierbar sind bzw. ist. 17. Stehleiter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Bügelseitenschenkel (68, 70) endseitig gekröpft ist und einen ersten Bügelabschnitt (76) und einen versetzt und vorzugsweise parallel zu dem ersten Bügelabschnitt verlaufenden zweiten Bügelabschnitt (78) aufweist, wobei in der zweiten Stellung des Bügels (72, 172) der bügelquerschenkelseitig verlaufende Abschnitt als erster Bügelabschnitt (78) auf dem ersten Abschnitt (42) des Schalenelements (34) und der zweite Bügelabschnitt an der Innenseite des zweiten Abschnitts (44) des Schalenelements abgestützt ist. 18. Stehleiter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Abschnitt (44) des Verbindungs- bzw. Schalenelementes (34) Durchbrechungen gegebenenfalls unterschiedlicher Dimensionierung zur Aufnahme von Werkzeugen aufweist. 19. Stehleiter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (72, 172) ein gebogener Drahtbügel ist. 20. Stehleiter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bügelseitenschenkel (68, 70) eine Länge derart aufweisen, dass in der zweiten Stellung des Bügels (72, 172) von dem Bügel ein Eimer aufnehmbar ist. 21. Stehleiter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass von dem ersten Abschnitt (42) und vorzugsweise in Verlängerung der muldenartigen Vertiefung (90) ein hakenförmiger Vorsprung ausgeht. 22. Stehleiter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass von den inneren Ecken des ersten Abschnitts (42) clipsartige Aufnahmen (100, 102) ausgehen. 23. Stehleiter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der hakenartige Vorsprung (98) in einer Ebene verläuft, die parallel zur von dem ersten Abschnitt (42) aufgespannten Ebene oder in dieser verläuft. 24. Stehleiter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die clipsartigen Aufnahmen (100, 102) in einer Ebene verlaufen, die parallel zur von dem ersten Abschnitt (42) aufgespannten Ebene oder in dieser verläuft. 25. Stehleiter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass von den Holmen, insbesondere den Steigholmen (12, 14) der Stehleiter (10) Befestigungselemente zum Fixieren einer von dem lösbar in den Bügel (72) einsetzbaren Aufnahme (80, 180) wie Schale oder Eimer ausgehen. 26. Stehleiter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (80, 180) mit den Holmen (12, 14) über eine Stufennieten- Schlüssellochausnehmung- Verbindung oder durch Federclips lösbar verbunden ist. 27. Stehleiter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (80, 180) in Nutzstellung der Leiter (10) mit dem Bügel (72) form- und kraftschlüssig, insbesondere formschlüssig verbindbar ist. 28. Stehleiter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme wie Schale (180) von ihrem leiterfernliegenden Querrand ausgehende Verbindungselemente wie Haken (184, 186) aufweist, die mit dem Querschenkel (174) des Bügels (172) verbunden sind. 29. Stehleiter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschenkel (174) versetzt zur von den Seitenschenkeln (68, 70) des Bügels (172) aufgespannten Ebene derart verläuft, dass bei mit den Steigholmen (12, 14) verbundener Aufnahme (180) die Verbindungselemente wie Haken (184, 186) in einer Ebene verlaufen, die sich entlang der Steigholme bzw. in etwa in von der Aufnahme aufgespannter Ebene erstreckt. |
Stehleiter
Die Erfindung bezieht sich auf eine Stehleiter umfassend erste Holme oder Steigholme mit zwischen diesen verlaufenden Stufen, gelenkig mit den ersten Holmen verbundene zweite Holme oder Stützholme, ein Verbindungs- wie Schalenelement, das an den oberen Enden der ersten Holme mit diesen verbunden ist, sowie einen U-förmigen Bügel, der Bügelseitenschenkel und einen Bügelquerschenkel aufweist und schwenk- und/oder verschiebbar von dem Schalenelement ausgeht, wobei in einer Nutzstellung des Bügels dieser eine quer zur Stehleiter verlaufende Ebene aufspannt.
Eine entsprechende Stehleiter ist der DE-U-70 08 741 zu entnehmen. Von den oberen Enden der Leiterholme geht eine Ablageschale für Werkzeuge aus. Zur Vergrößerung der Auflagefläche ist ein Drahtbügel vorgesehen, der entweder aus den Holmen oder aus den seitlichen Konsolen der Schale herausziehbar oder in diese einschiebbar ist.
Der DE-U-20 2007 002 103 ist eine Stehleiter zu entnehmen, die einen ersten und einen zweiten die Holme der Stehleiter verbindenden Bügel aufweist, von denen einer mit seinen Seitenschenkeln in die Holme hinein verschiebbar ist. Gegenstand der GB-A-2 371 078 ist eine Stehleiter mit einer auf einen die Steigholme verbindbaren Querbügel aufsteckbaren und von diesem lösbaren Schale zu entnehmen.
Eine Stehleiter nach der GB-A-2 192 025 bietet die Möglichkeit, im Bereich der Enden der Steigholme eine Schale zu befestigen, die verschwenkbar ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Stehleiter der eingangs genannten Art so weiterzubilden, dass der Bügel im Nutzzustand stabil fixierbar ist, um insbesondere auch schwere Gegenstände wie Weisbindereimer, Schalen o. ä. aufnehmen zu können. Auch soll eine Unverlierbarkeit des Bügels gegeben sein. In einem weiteren Aspekt der Erfindung soll dann, wenn der Bügel nicht benutzt werden soll, ein sicheres Verstauen möglich sein.
Zur Lösung der Aufgabe sieht die Erfindung im Wesentlichen vor, dass das Verbin- dungs- bzw. Schalenelement im Bereich eines jeden ersten Holmes eine eine Verbindung zum Hohlraum des ersten Holmes ermöglichende Durchbrechung aufweist, dass jede Durchbrechung von jeweils einem der Bügelseitenschenkel durchsetzt ist, dass in einer ersten Stellung des Bügels die Bügelseitenschenkel sich innerhalb der Hohlräume der ersten Holme erstrecken und der Querschenkel von dem Verbindungs- bzw. Schalenelement aufgenommen ist oder in dessen Bereich verläuft und dass in einer zweiten Stellung des Bügels dieser in der quer zu der Stehleiter erstreckenden Ebene verläuft, die Bügelseitenschenkel außerhalb der Hohlräume der ersten Holme verlaufen und sich endseitig an dem Verbindungs- bzw. Schalenelement abstützen, wobei zumindest einer der Bügelseitenschenkel in seinem freien Endbereich einen wirksamen Querschnitt aufweist, der größer als wirksamer Querschnitt der Durchbrechung ist.
Insbesondere weist jedes freie Ende der Bügelseitenschenkel eine entsprechende Querschnittsgeometrie auf, die vorzugsweise durch eine Ummantelung bzw. eine Kappe z. B. aus Kunststoff erzielt wird. Selbstverständlich wird die Erfindung auch dann nicht verlassen, wenn die Querschnitts geometrie durch Verformung der Enden der Bügelseitenschenkel verwirklicht wird. Aufgrund der erfindungsgemäßen Lehre wird eine Stehleiter mit einem schwenkbaren und in die die Stufen tragenden Holmen hineinschiebbaren Bügel vorgeschlagen, der im Bereich des Schalenelements eine Aufnahme für z. B. einen Eimer oder eine zusätzliche Schale bietet. Dabei durchsetzt der Bügel stets das Schalenelement, das die Hebelkräfte, die über den Bügel übertragen werden, aufnimmt. Hierzu ist vorgesehen, dass sich die Schenkel in ihren Endbereichen auf gegenüberliegenden Seiten an dem Verbindungsbzw. Schalenelement - nachstehend vereinfacht Schalenelement genannt - abstützen. Somit ist die Gestaltung des Schalenelements gleichfalls als eigenerfinderisch anzusehen.
Bevorzugterweise weist das Schalenelement in Vorderansicht, also in Richtung einer von den ersten Holmen aufgespannten Ebene, eine U-Form mit Seitenschenkeln und Querschenkel auf, wobei die Seitenschenkel innerhalb der Holme verlaufen und mit diesen verbunden wie verschraubt sind. Die Seitenschenkel sollten eine U- Profilgeometrie aufweisen, die an die Innengeometrie der Holme angepasst ist, so dass die Bügelschenkel weitgehend spielfrei in den Holmen angeordnet sind.
Die Erfindung würde selbstverständlich dann nicht verlassen werden, wenn die Holme endseitig von den Seitenschenkeln aufgenommen sind.
Der Querschenkel des Lagerelementes umfasst einen ersten und einen zweiten Abschnitt, die sich jeweils zwischen den Holmen erstrecken. Dabei spannen der erste und der zweite Abschnitt jeweils eine Ebene auf, die versetzt zueinander verlaufen, um einen Absatz zu bilden. Zwischen dem ersten und dem zweiten Abschnitt verläuft eine stegartige Wandung. Im Bereich dieser sind die von den Bügelseitenschenkeln durchsetzten Durchbrechungen vorhanden, die bereichsweise sowohl den ersten Abschnitt als auch die stegartige Wandung durchsetzen.
Der erste und zweite Abschnitt bilden folglich eine Stufe, so dass bei herausgezogenem Bügel sich dieser zum einen an der Außenseite des ersten Abschnitts und zum andern an der Innenseite des zweiten Abschnitts abstützt. Folglich bilden im Bereich der Durch- brechungen der erste und zweite Abschnitt erste und zweite Abstützungen für die Enden der Bügelseitenschenkel.
Insbesondere ist vorgesehen, dass der in Draufsicht, also in einer in etwa parallel zur Standfläche der Leiter verlaufenden Ebene, eine U-Form aufweisende Querschenkel des Schalenelementes einen ersten und einen zweiten über die Länge des Querschenkels erstreckenden Abschnitt umfasst, dass der erste Abschnitt im Bereich der Seitenschenkel des Schalenelementes verlaufende Seitenbereiche aufweist, dass die Seitenbereiche erste Abstützungen für die Bügelseitenschenkel in der zweiten Stellung des Bügels sind und dass der erste Abschnitt eine äußere Oberfläche aufweist, die versetzt und unterhalb äußerer Oberfläche des zweiten Abschnitts verläuft.
In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die stegartige Wandung in seitlich den ersten Abschnitt begrenzende Randwandungen übergeht, die die Oberseite des ersten Abschnitts überragen.
Beabstandet zu den Randwandungen und der stegartigen Wandung ragen von dem ersten Abschnitt Rastvorsprünge auf, deren lichter Abstand zu den zugewandten Seiten der Randwandungen bzw. der stegartigen Wandung an den Querschnitt der Bügelschenkel angepasst sind, so dass ein Klemmen bzw. Verrasten des Bügels in Nutzstellung bzw. im ungenutzten Zustand möglich ist.
Im ungenutzten Zustand (erste Stellung des Bügels) ist erwähntermaßen der Bügel vorzugsweise zwischen der stegartigen Zwischenwandung, die sich zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt des Schalenelements erstreckt, und dem bzw. den beabstandet zu diesem verlaufenden Rastvorsprung bzw. Rastvorsprüngen fixiert. Um ein Herausziehen des Bügels und somit Erfassen des Querschenkels zu erleichtern, ist vorzugsweise im Mittenbereich des ersten Abschnitts eine muldenartige Vertiefung vorhanden, die sich zumindest bereichsweise bis in den zweiten Abschnitt hinein erstrecken kann.
Um ein zumindest linienförmiges Anliegen des Endbereichs des Bügels sowohl an der Außenseite des ersten Abschnitts als auch an der Innenseite des zweiten Abschnitts si- cherzustellen, ist vorgesehen, dass der jeweilige Bügelseitenschenkel endseitig gekröpft ist und einen ersten Bügelabschnitt und einen versetzt zu diesem parallel verlaufenden zweiten Bügelabschnitt umfasst, wobei in der Nutzstellung (zweiten Stellung) des Bügels der bügelquerschenkelseitig verlaufende Abschnitt als erster Bügelabschnitt auf dem ersten Abschnitt des Lagerelements und endseitiger Abschnitt als zweiter Bügelabschnitt an der Innenseite des zweiten Abschnitts abgestützt ist.
Der Endbereich weist die Geometrie einer Stufe auf.
Des Weiteren können in dem zweiten Abschnitt des Schalenelements Durchbrechungen ggf. unterschiedlicher Dimensionierungen vorhanden sein, um Werkzeuge aufzunehmen.
Dadurch, dass insbesondere aus Kunststoff bestehende Kappen zur Querschnittserweiterung auf den Enden der Bügelseitenschenkel befestigt wie geklebt sind, wird ein weiterer Vorteil erzielt. Bei Normstehleitern verringert sich der Abstand der ersten Holme vom unteren zum oberen Ende hin. Infolgedessen liegen die Enden der Bügelseitenschenkel in Abhängigkeit vom Verlauf innerhalb der Holme an den Innenflächen der Holme an. Da der Bügel aus Metall besteht, würde infolgedessen sowohl beim Hineinschieben als auch beim Herausziehen ein störendes kratzendes Geräusch entstehen und gegebenenfalls ein Abrieb auftreten, was bei der Verwendung einer aus Kunststoff bestehenden Kappe folglich vermieden wird.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich nicht nur aus den Ansprüchen, den diesen zu entnehmenden Merkmalen - für sich und/oder in Kombination -, sondern auch aus der nachfolgenden Beschreibung eines der Zeichnung zu entnehmenden bevorzugten Ausführungsbeispiels.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Stehleiter, Fig. 2 einen Ausschnitt der Stehleiter gemäß Fig. 1 in vergrößerter Darstellung,
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung einer Schale, die von den oberen Enden der Holme der Stehleiter gemäß Fig. 1 und 2 ausgehen,
Fig. 4 die Schale gemäß Fig. 3 in Draufsicht,
Fig. 5 einen Bügel in perspektivischer Darstellung,
Fig. 6 einen Bügel gemäß Fig. 5 in Seitenansicht,
Fig. 7 eine weitere Ausführungsform einer der Fig. 1 ähnlichen Stehleiter, mit einer Schale in Nutzposition,
Fig. 8 einen Ausschnitt der Stehleiter gem. Fig. 7,
Fig. 9 einen Ausschnitt der Stehleiter gem. Fig. 7 bzw. Fig. 8 mit der Schale in Transportstellung,
Fig. 10 ein Detail der Fig. 9,
Fig. 11 ein weiteres Detail der Fig. 9,
Fig. 12 eine zweite Ausführungsform eines Bügels in perspektivischer Darstellung und
Fig. 13 der Bügel gemäß Fig. 12 in Seitenansicht.
Der Fig. 1 ist eine prinzipielle und perspektivische Darstellung einer Stehleiter 10 zu entnehmen, die erste Holme oder Steigholme 12, 14 und gelenkig mit diesen verbundene Stützholme bildende zweite Holme 16, 18 umfasst. Zwischen den Steigholmen 12, 14 verlaufen im unteren Bereich in gewohnter Weise Stufen 20, 22 und im oberen Be- reich eine Trittplatte 24. Insoweit wird auf hinlänglich bekannte Konstruktionen verwiesen. Des Weiteren verlaufen die Steigholme 12, 14 geneigt zueinander, so dass infolgedessen der Abstand im oberen Bereich 26 geringer als im Fußbereich 28 ist. Die diesbezügliche Konstruktion ist jedoch nicht schutzeinschränkend zu verstehen.
Von den oberen Enden 30, 32 der Steigholme 12, 14 geht ein hohlkörperartiges Verbindungselement wie eine Schale 34 aus, die anhand der Fig. 3 und 4 näher beschrieben wird. Aus Gründen der Vereinfachung wird das Verbindungselement nachstehend als Schale 34 bezeichnet. Die insbesondere aus Kunststoff bestehende Schale 34, die ein Spritzgussteil sein kann, weist sowohl in Vorderansicht, also in Richtung der Steigholme 12, 14, als auch in Draufsicht, also in Richtung der Standfläche der Stehleiter 10, eine U-Form auf.
Die Schale 34 umfasst im Schnitt U-förmige Seitenschenkel 36, 38, deren Außengeometrie an die Innengeometrie der Steigholme 12, 14 angepasst ist, um in diese nahezu spielfrei eingesetzt und sodann mit diesen verschraubt zu werden. Insoweit handelt es sich bei der Schale 34 um eine grundsätzlich bekannte Konstruktion.
Der die Seitenschenkel 36, 38 verbindende Querschenkel 40 besteht aus einem ersten in Draufsicht U-förmigen Abschnitt 42, der stützholmseitig verläuft, und einem zweiten Abschnitt 44. Die Abschnitte 42, 44 weisen in versetzt zueinander verlaufenden Ebenen sich erstreckende obere Außenflächen 46, 48 auf, die bei aufgestellter Leiter 10 in etwa horizontal verlaufen. Zwischen den in versetzt zueinander und vorzugsweise parallel zueinander verlaufenden Ebenen liegenden Außenflächen 46, 48 erstreckt sich eine Zwischenwandung 50, die in Seitenrandabschnitte 52, 54 übergeht, die die Außenfläche 46 des ersten Abschnitts 42 überragen und mit ihren oberen Kanten 56, 58 bündig in die Außenfläche 48 des zweiten Abschnitts 44 übergehen. Die Seitenränder begrenzen des Weiteren außenseitig die Seitenschenkel des U-förmigen ersten Abschnitts 42 der Schale 34.
Die Außenfläche 46, 48 mit der Zwischenwandung 50 bilden folglich eine Stufe. In den Eckbereichen 60, 62 der Außenfläche 46 des ersten Abschnitts 42, die oberhalb des von den Seitenschenkeln 36, 38 umgebenden Raums und somit bei auf den Steigholmen 12, 14 befestigter Schale 34 oberhalb der Hohlräume der Steigholme 12, 14 verlaufen, sind Durchbrechungen 64, 66 vorhanden, die sich bereichsweise in den ersten Abschnitt 42 und bereichsweise in der Zwischenwandung 50 erstrecken.
Die Durchbrechungen 64, 66 werden von Seitenschenkeln 68, 70 eines Bügels 72 durchsetzt. Der Bügel 72 nimmt zwei Stellungen ein, nämlich eine erste Stellung, in der der Bügel 72 nicht genutzt wird, und eine zweite Stellung, die einer Nutzstellung entspricht. In der ersten Stellung erstrecken sich die Seitenschenkel 68, 70 innerhalb der Hohlräume der Steigholme 12, 14. Wird der Bügel 72 genutzt, also in der zweiten Stellung, verlaufen die Seitenschenkel 68, 70 außerhalb der Steigholme 12, 14 und werden über die Schale 34 abgestützt.
Der Bügel 72, bei dem es sich um einen Drahtbügel handeln kann, weist eine U-Form auf, so dass infolgedessen die Seitenschenkel 68, 70 über einen Querschenkel 74 verbunden sind. Die Enden der Seitenschenkel 68, 70 sind gekröpft, weisen also in versetzt zueinander verlaufenden Ebenen Abschnitte 76, 78 auf, wie sich aus der Seitendarstellung der Fig. 6 ergibt. Der unterhalb der von dem Bügel 72 aufgespannten Ebene verlaufende äußere Endabschnitt 76 ist des Weiteren endseitig mit einer Kunststoffkappe 79 versehen, deren wirksamer Querschnitt größer als der wirksame Querschnitt der Durchbrechung 64 bzw. 66 ist. Somit ergibt sich eine Unverlierbarkeit des Bügels 72, nachdem dieser montiert ist, also der Bügel 72, d. h. dessen Seitenschenkel 68, 70 die Durchbrechungen 64, 66 durchsetzt hat und anschließend auf die Enden, also in Fig. 6 an den Abschnitten 76 die Kunststoffkappen 79 befestigt wie geklebt worden ist.
In der Nutzstellung liegt der äußere abgewinkelte Abschnitt 76 an der Innenseite des zweiten Abschnitts 44 der Schale 34 an. Der in der Ebene des Bügels 72 verlaufende innere Endabschnitt 78 liegt auf den Querseitenflächen 80, 82 der Außenseite 46 des ersten Abschnitts 42 auf. Somit können die über den Bügel 72 übertragenen Kräfte Ii- nienförmig auf die Schale 34 übertragen werden, so dass ein sicheres Fixieren möglich ist, insbesondere dann, wenn von dem Bügel 72 z. B. ein Eimer 80 oder eine Schale 180 entsprechend der Fig. 1 und 2 bzw. Fig. 7 - 9 aufgenommen wird, der mit Farbe, Wasser o. ä. gefüllt sein bzw. als Ablage dienen kann. Anstelle eines Eimers 80 oder einer Schale 180 kann auch ein anderes Element in den Bügel 72 eingesetzt werden.
Aus den Darstellungen der Fig. 3 und 4 ergibt sich des Weiteren, dass von der äußeren Oberfläche 46 des ersten Abschnitts 42 Vorsprünge wie Rastnasen 83, 84, 86, 88 ausgehen, die beabstandet zu den Innenflächen der Randwandungen 52, 54 bzw. der Zwischenwandung 50 verlaufen. Dabei ist der lichte Abstand zwischen den Vorsprüngen wie Rastnasen 83, 84, 86, 88 und den zugewanden Innenflächen der Wandungen 50, 52, 54 an den Querschnitt des Bügels 72, d. h. der Seitenschenkel 68, 70 und des Querschenkels 74 angepasst, so dass in unbenutzter Stellung (erste Stellung) der Querschenkel 74 zwischen den Vorsprüngen 84, 86 und der Zwischenwandung 50 und in Nutzstellung (zweite Stellung) die Seitenschenkel 68, 70 zwischen den Vorsprüngen 83, 88 und in Innenflächen der Randwandungen 52, 54 festgeklemmt werden kann.
Damit der Querschenkel 74 dann, wenn der Bügel nicht genutzt wird, also die Seitenschenkel 68, 70 in den Steigholmen 12, 14 versenkt sind, erfassbar ist, um die Bügelseitenschenkel 68, 70 aus den Holmen 12, 14 herausziehen zu können, ist im Ausführungsbeispiel sowohl im ersten als auch im zweiten Abschnitt 42, 44 mittig eine muldenartige Vertiefung 90 vorgesehen. Somit ist ein problemloses Ergreifen des Querschenkels 74 möglich.
Bevorzugterweise besteht der Bügel 72 aus gebogenem Drahtmaterial und weist einen Durchmesser zwischen 5 und 7 mm, vorzugsweise von 6 mm auf. Die Länge des Bügelquerschenkels beläuft sich bevorzugterweise zwischen 230 mm und 250 mm, ohne dass hierdurch eine Einschränkung der erfindungsgemäßen Lehre erfolgt. Die wirksame Länge des Bügelseitenschenkels 68, 70 also der Bereich, der über die Schale 36 vorsteht, sollte im Bereich zwischen 210 mm bis 230 mm liegen, so dass Schalen und Eimer mit relativ großem Querschnitt einhängbar sind.
Der zweite Abschnitt 44 weist Durchbrechungen oder Öffnungen 92, 94, 96 auf, um z. B. Werkzeuge einstecken zu können. Ferner ragt mittig von dem ersten Abschnitt 42 und in Verlängerung der muldenartigen Vertiefung 90 ein hakenförmiger Vorsprung 98 ab, um z.B. einen Bügel eines Eimers zu halten.
Des Weiteren gehen von den inneren Ecken des ersten Abschnitts 42 Clips 100, 102 bildende Vorsprünge aus, um z.B. Kabel klemmend aufzunehmen.
Den Fig. 7 - 13 ist eine Stehleiter zu entnehmen, die konstruktiv prinzipiell der der Fig. 1 entspricht, so dass für gleiche Elemente gleiche Bezugszeichen verwendet werden. Gleiches gilt für das die Steigholme 12, 14 verbindendende Schalenelement 34, so dass auf die entsprechenden Ausführungen verwiesen wird, gleichwenn geometrische, die Funktion jedoch nicht beeinflussende Abweichungen gegeben sein können, wie ein Vergleich der in den Fig. dargestellten Querschenkel 40 des Schalenelements 34 beispielhaft verdeutlicht.
Hauptunterschied zwischen den Ausführungsformen der Fig. 1 - 6 und 7 - 13 besteht in der von einem U-Bügel 172 aufgenommenen Schale 180.
So sieht das Ausführungsbeispiel der Fig. 7 - 13 vor, dass die Schale 180 beim Transport der Leiter in eine Parkposition verschwenkt und verrastet werden kann, wie ein Vergleich der Fig. 8 und 9 - 11 verdeutlicht. Hierzu kann die Schale 180 im Bereich der die Stützholme 16, 18 überragenden Abschnitte der Steigholme 12, 14, und zwar an deren Rückseiten, z. B. durch Clips oder durch Stufennieten- Schlüssellochausnehmungs-Verbindungen 182 verbunden werden. Die Schlüsselloch- ausnehmung 182 mit zugehöriger Niet oder Schraube ist in der Fig. 8 und 9 klar erkennbar.
Ferner gehen von dem vorderen Stirnrand der Schale 180 streifenförmige Haken 184, 186 aus, die z. B. aus Federstahl bestehen und mit dem Querschenkel 174 des Bügels 172 verbunden sein können, wie sich dies aus der Fig. 9 ergibt.
Der Bügel 172 ist entsprechend der erfindungsgemäßen Lehre in den Steigholmen 12, 14 versenkbar, d. h., dass deren Seitenschenkel 68, 70 in die Steigholme 12, 14 hinein- schiebbar sind. Insoweit wird auf die Konstruktion und die erfindungsgemäßen Merkmale verwiesen, die im Zusammenhang insbesondere mit der Fig. 5 und 6 erläutert worden sind.
Der Bügel 172 weicht von dem Bügel 72 dahingehend ab, dass der Querschenkel 174 zu der von den Seitenschenkeln 68, 70 aufgespannten Ebene versetzt verläuft, also über Zwischenschenkel 188, 190 mit den Seitenschenkeln 68, 70 verbunden ist. Die diesbezügliche Konstruktion ist gewählt, damit bei in den Steigholmen 12, 14 versenkten Seitenschenkeln 68, 70 der Querschenkel 174 derart im Bereich der Frontseite des Verbin- dungs- bzw. Schalenelements 34 verläuft, dass die Haken 184, 186 in etwa in einer Ebene verschwenkt verlaufen können, die vom oberen umlaufenden Rand der Schale 180 beim Fixieren dieser an den Steigholmen 12, 14 aufgespannt ist. Dies ergibt sich sowohl aus der Fig. 9 als auch aus dem Detail der Fig. 11.
Durch diese Maßnahmen besteht die Möglichkeit, die Leiter mit der Schale 180 in ihrer Parkposition, also in ihrer an den Steigholmen 12, 14 fixierten Stellung problemlos zu transportieren, ohne dass die Schale 180 sich unkontrolliert von der Leiter 10 lösen kann und ohne dass diese bzw. die Haken 184, 186 zu einer Behinderung führen können.
Wird die Schale 180 genutzt, so wird zunächst der Bügel 172 aus den Steigholmen 12, 14 herausgezogen und in die Stellung verbracht, die der Fig. 7 und 8 zu entnehmen ist. Zuvor wird die Verbindung zwischen der Schale 180 und denen von der Rückseite der Steigholme 12, 14 ausgehenden Nieten gelöst, also die Schale 180 derart verschoben, dass die Nieten in Ausgrifft mit den schlüssellochartigen Langlöchern 182 aus gelangt.
Sodann wird die Schale 180 um den Querschenkel 174 verschwenkt, wobei die Haken 184, 186 mit dem Querschenkel 174 verbunden bleiben. Die Schale 180 wird sodann von der oberen Seite in den von dem Bügel 172 aufgespannten Rahmen eingesetzt.
Im Ausführungsbeispiel wird demzufolge die Schale 180 im Uhrzeigersinn von der Parkposition (Fig. 9) in die Nutzposition (Fig. 7, Fig. 8) verschwenkt.
