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Patent Searching and Data


Title:
STERN SEGMENTS THAT CAN BE LOWERED FOR A WATER VEHICLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/100855
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a folding frame (1), which can be folded and/or moved longitudinally and/or the height of which can be adjusted and which has adjustable stepping means (16), wherein the stepping means remain positionally stable when the folding frame (1) is folded down, and wherein if necessary a gas spring (65) coupled to a depressurization switch (64) or emergency release means (68) can raise the folding frame (1) at any time. The folding frame (1) optionally comprises a cover (53), and the stepping means (16) have rail elements (21), wherein the folding frame is folded down and a tender is slid onto the folding frame (1) by means of sensors and a controller (18). The folding frame (1) has a rotating folding frame (39) that can be bent and optionally a telescoping gangway (41).

Inventors:
MUELLER, Peter, A. (Obstgartenstrasse 26, Gattikon, CH-8136, CH)
Application Number:
CH2011/000030
Publication Date:
August 25, 2011
Filing Date:
February 15, 2011
Export Citation:
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Assignee:
MUELLER, Peter, A. (Obstgartenstrasse 26, Gattikon, CH-8136, CH)
International Classes:
B63B27/14
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Claims:
Patentansprüche

Klapprahmen (1)

gekennzeichnet,

dass der Klapprahmen (1) ein Schwenkmittel (2) mit einem daran mechanisch eingreifenden Sperrmittel (10) oder ein Sperrventil (69) oder und eine Gasfeder (65) und verstellbare Trittmittel (16) aufweist und an einer Plattform (30) angebracht ist oder dass der Klapprahmen (1) ein Schwenkmittel (2) mit einem daran mechanisch eingreifenden Sperrmittel (10) oder ein Sperrventil (69) oder und eine Gasfeder (65) und verstellbare Trittmittel (16) und ein sperrbares Hubmittel (26) aufweist und an einer Plattform (30) angebracht ist.

Klapprahmen (1) nach Anspruch 1

dadurch gekennzeichnet,

dass der Klapprahmen (1) ein umlaufendes, torsionssteifes U-förmiges Gebilde ist und eine Reling darstellt und dieses rohrförmig rund oder oval oder eckig sein kann.

Klapprahmen (1) nach Anspruch 1

dadurch gekennzeichnet,

dass der Hydraulikzylinder (62) ein Drucklosschalter (64) oder ein Notlösemittel (68) aufweist, die Gasfeder (65) permanent druck- oder zugwirkend ist oder blockierbar ist.

Klapprahmen (1) nach Anspruch 1

dadurch gekennzeichnet,

dass das Schwenkmittel (2) ein Drehwirkmittel (3) mit einem Sperrmittel (10) aufweist und dass das Schwenkmittel (2) am Heck (27) oder an der Plattform (30) angebracht ist oder dass das Schwenkmittel (2) ein Drehwirkmittel (3) mit einem Sperrmittel (10) aufweist und am sperrbaren Hubmittel (26) mittels einer Schwenkplatte (25) oder einer Schwenkplatte (25) und einer Verschiebeplatte (22) befestigt ist und an einem der beiden ein Haltemittel (34) befestigt ist und das Hubmittel (26) am Heck (27) oder an der Plattform (30) angebracht ist. Klapprahmen (1) nach Anspruch 2

dadurch gekennzeichnet,

dass an der Schwenkplatte (25) eine Führungsnut (25) und ein

Verschiebezylinder (29) befestigt sind und daran die Verschiebeplatte (22) verschiebbar mittels der Führungsnocke (23) montiert ist und der

Verschiebezylinder (29) an die Verschiebeplatte (22) angreift und an der

Schwenkplatte (25) das Schwenkmittel (2) und das Haltemittel (34) angebracht sind.

Klapprahmen (1) nach Anspruch 1

dadurch gekennzeichnet,

dass das Sperrmittel (10) in eine Sperrausnehmung (9) eingreift welche sich an der Drehscheibe (7) befindet oder die Drehscheibe (7) eine selbsthemmende Spindel am Getriebe (5) aufweist und die Drehscheibe (7) an einem Drehzapfen (8) gelagert in einem wasserdichten Gehäuse (35) untergebracht ist und die Drehscheibe (7) mit einem Zahnrad (6) verbunden ist, welches in ein Getriebe (5) eingreift und dieses von einem Motor (4) angetrieben wird und die

Drehscheibe (7) eine Dämpfung (13) aufweist welche mit dem Klapprahmen (1) direkt oder indirekt mittels eines Freilaufs (12) verbunden ist.

Klapprahmen (1) nach Anspruch 1

dadurch gekennzeichnet,

dass an der Drehscheibe (7) ein Zugmittel (14) angebracht ist an welchem sich eine Zugfeder (15) befindet und die Zugfeder (15) eine mechanische Feder oder eine blockierbare Gasfeder (65) sein kann und oder der Klappweg K des

Klapprahmens (1) grösser als 120° ist.

Klapprahmen (1) nach Anspruch 1

dadurch gekennzeichnet,

dass der Klappweg (K) mittels eines Winkelsensors (11) detektiert wird und der Controller (18) dafür verantwortlich ist, ob ein Befehl an der Taste (19) ausgelöst wird, welcher Attribute vorab prüft und entsprechend dem Algorithmus auslöst , und Attribute die Drehzahl des Propellers oder und Position des Z-Antriebes oder und Position des Tendergefährts beinhaltet und hierfür der Kollisionssensor (57), Fluchtungssensor (58) oder und Tendersensor (60) oder und

Motordrehzahlsensor oder und Getriebesensor, die Sensorsignale dem

Controller (18) zur Verarbeitung zu Verfügung stellen und entsprechend auch akustische und visuelle Signale abgeben kann.

Klapprahmen (1) nach Anspruch 1

dadurch gekennzeichnet,

dass die Schienensperre (59) abhängig ist vom Tendersensor (60) oder und Fluchtungssensor (58) oder und Haltemittel (34) und der Fluchtungssensor (58) zuständig für die Nivellierung und Spaltbreite zwischen Plattform (30) und Verschiebeplatte (22) oder Unterplattform (32) oder Schwenkplatte (25) ist.

Klapprahmen (1) nach Anspruch 1

dadurch gekennzeichnet,

dass die Nivellierung mittels des Zylinders (28) und die Spaltbreite mittels des Verschiebzylinders (29) erfolgt.

Klapprahmen (1) nach Anspruch 1

dadurch gekennzeichnet,

dass der Klapprahmen (1) verstellbare Trittmittel (16) aufweist, welche zwangsgesteuert oder unabhängig vom Klappweg (K) verstellbar sind und oder der Klapprahmen (1) eine Abdeckung (53) aufweist, welche dem Trittmittel (16) Verstellraum belässt und die Abdeckung (53) oder und die Trittmittel (16) transparent sind und sich farblich einfärben lassen oder und Strukturen aufweisen.

Klapprahmen (1) nach Anspruch 1

dadurch gekennzeichnet,

dass der Klapprahmen (1) oder ein separates Auflagemittel oder die Trittmittel (16) Schienenelemente (21), das Heck (27) und die Plattform (30) eine

Heckschiene (31), die Unterplattform (32) einen Schienenstrang (33) aufweisen, welche eine Form haben die ein Gefährt darauf fahren lassen aber nicht aus der Form herausspringen lassen kann oder und dass die Trittmittel (16) Solarpanels aufweisen und mittels des Lichteinfallsensors (20) und dem Controller (18) die Trittmittel (16) dem maximalen Lichteinfall nachgeführt werden.

13. Klapprahmen (1) nach Anspruch 10

dadurch gekennzeichnet,

dass der Klapprahmen (1) einen Drehklappenrahmen (39) mit Scharnieren (38) oder und eine Gangway (41) aufweist oder und der Drehklappenrahmen (39) ein Geländer (40) aufweist oder und die Gangway (41) manuell oder mittels eines Antriebsmotors (43) und einem Ritzel (44) und einer Zahnstange (46) ausfahrbar ist, geführt mittels eines Führungsrohrs (42) an einem Gangwayrahmen (47) an dem eine Gangwayplatte (45) optional mit Stufen (48) angebracht ist und optional ein Verbindungselement (49) beinhalten kann oder und die Gangway (41) auch als Treppenmittel genutzt werden kann.

14. Klapprahmen (1) nach Anspruch 1

dadurch gekennzeichnet,

dass die Gangway (41) mittels des Stellwinkelmittels (52) manuell oder motorisch über den Neigungsweg (T) geneigt werden kann und in jeder Position mittels der Arretierschraube (54) arretierbar ist und die Gangway (41) über eine arretierbare Haltestange (50) oder einen arretierbaren Haltebügel (51) verfügt.

15. Klapprahmen (1) nach Anspruch 1

dadurch gekennzeichnet,

dass der Zylinder (28), Verschiebezylinder (29), Antriebsmotor (43) sperrbar sind und hydraulisch oder elektrisch betrieben werden und das Drehwirkmittel (3) hydraulisch oder elektrisch betrieben wird.

16. Klapprahmen (1) nach Anspruch 1

dadurch gekennzeichnet,

dass der Klapprahmen (1) breiter als hoch ist.

Description:
Absenkbare Hecksegmente für Wasserfahrzeug

Technisches Gebiet

Die Erfindung geht aus von einer am Heck eines Wasserfahrzeuges angebrachten abklappbaren sowie absenkbaren, Schwenkrahmen mit daran angebrachten segmentierten Elementen die verschiedenen Funktionen mit dem gleichen Mittel abdecken, wie z.B. als Bestandteil eines Fahrzeugbodens oder als Heckcockpitabdeckung oder als Badeplattform oder als Treppe dient oder als Mittel für das Wassern oder Aufnehmen eines Tenders und anderer technischen Produkte Verwendung findet, nach dem Oberbegriff des ersten Anspruchs.

Stand der Technik

Absenkbare Plattformen, speziell für Schwimmer, Taucher und für Tenderfahrzeuge, sind bekannt, wie beschrieben in den Patenten DE 196 02 331 , US6327992, US5690045. Diese erlauben es, Personen oder Material komfortabel zu Wasser zu lassen oder solche an Bord aufzunehmen.

Ebenfalls sind ausklappbare Heckteile bekannt, welche als Badeplattform oder als Träger für das Ein- und Auswassem von Beibooten dienen.

Bei Yachten sind auch ausfahrbare Treppen aus dem Rumpf oder aus der

Schwimmplattform bekannt wie beschrieben z.B. im Patent US 6.789.648 B2 oder Teile der Schwimmplattform in einem Bogen ins Wasser gelassen werden, an denen sich

Treppenelemente befinden, wie beschrieben im Patent US 7.121.226 B2. Darstellung der Erfindung

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, an einem Wasserfahrzeug, mittels segmentierten Elementen welche sich wandeln lassen zu einer heckseitigen Cockpitabdeckung oder einer Bodenplatte oder zu einer Reling oder zu einer Badeplattform oder zu einer Gangway oder zu einer Treppe und gegebenenfalls zu einem Tenderlift, indem die segmentierten Elemente sich entsprechend klappen oder und senken lassen und die segmentierten Elemente in Form von drehgelagerten und drehbaren Elementen bestehen.

Der Heckbereich war schon immer der zentrale Begegnungsort der Freizeitwasserfahrzeugnutzer. Trotzdem, der Gang vom Cockpit, d.h. vom Innenraum eines Wasserfahrzeuges als geschützter Raum, hin zum Wasser war und ist ein unbefriedigender Akt, welcher einzig durch kleine Türöffnungen und einer evt. hinter dem Wasserfahrzeugheck herausragenden Badeplattform, sowie einer Leiter einigermassen zufriedenstellend gelöst wurde. Die

Erfindung soll diesen Gang zum und vom Wasser zurück wesentlich vereinfachen und verbessern, mittels einer multifunktionalen Anlage, welche motorisch oder und federbelastend betätigt wird. Die multifunktionale Anlage weist einen verwindungssteifen Klapprahmen mit Plattensegmente auf, die am Klapprahmen drehbar gelagert sind und als Trittelemente und auch als Abdeckung dienen. Damit kann eine derartige Anlage z.B. als Bodenelement genutzt werden oder wenn teilweise hochgeklappt ohne dabei die Trittelemente zu verstellen, als Cockpitabdeckung dienen oder als Reling oder mittels Verstellung der Trittelemente in eine horizontale Lage, die Anlage sich als Gangwayhilfe anbietet und bei einer weiteren Beibehaltung der horizontalen Stellung der Trittelemente und bei einem weiteren Klappen des Klapprahmens, schliesslich eine Badeplattform darstellt und beim weiteren Verschwenken des Klapprahmens als komfortable Treppe Verwendung findet. Ebenfalls kann zur Komforterhöhung und unter Sicherheitsaspekten aussenbordseitig eine Abdeckung mittels Abstand- halter angebracht werden, wobei die Abdeckung lichtdurchlässig sein kann und damit die verstellbaren Trittelemente in der Cockpitabdeckung eine Jalousienfunktion übernehmen können, indem diese in der horizontalen Stellung Sicht aufs Wasser ermöglichen, bei vertikal gestellter Stellung der Einblick ins Cockpit verhindern.

Schienenelemente auf dem Klapprahmen oder Zusatzauflagen oder auf den Trittelementen erlauben es, in der horizontalen Stellung der Trittelemente, ebenfalls einen Tender von einer fixen Plattform oder Garage auf die segmentierte Trittelemente zu verschieben und mittels der Absenkvorrichtung, den Tender entsprechend abzusenken oder hochzuheben. Eine horizontale Verschiebmöglichkeit des gesamten Klappmechanismus erlaubt es verschieden grosse Tender mit ein und derselben Anlage aufzunehmen.

Die Funktion der Gangway ist in Europa ein gemgesehenes Attribut um mühelos an Land zu gelangen und deshalb ist eine integrierte, teleskopierbare Gangway am Klapprahmen besonders von Vorteil, da die Infrastruktur des Ausklappens schon vorhanden ist. Statt wie üblich einen Wirkzylinder einzusetzen, um eine Gangway auszufahren, wurde erfinderisch eine kompakte Lösung gewählt, indem ein Ritzel-Zahnstangensystem die Gangway längs verschieben lässt. Am Klapprahmen kann ein zusätzlicher, kleinerer Klapprahmen mittels Scharnieren angebracht werden, sodass der kleinere Klapprahmen, z.B. um 90° gedreht und arretiert zu einem Handlauf wird.

Der Klappvorgang kann motorisch mittels Fluidkraft oder elektrisch oder manuell erfolgen. In der manuellen Version wird mittels einer mechanischen Feder oder Gasfeder der Klapprahmen mit den Trittelementen in Balance gehalten, resp. wird auch der Kraftaufwand beim Klappen reduziert und die Gasfeder dient bei der motorischen Version zur Rückführung des Klapprahmens in die obere, gleichzeitig Standardstellung. Mittels Drucklosschaltung des Hydraulikdrucks und gezieltem Ablass des Fluids zurück in den Tank oder Nottrennung des Wirkzylinders von Schwenkmechanismus und mittels evt. blockierbaren Gasfedern kann eine komfortable und sichere Lösung zur Hebung des Klapprahmens mit seinen lagekonstanten Treppenstufen gewährleistet werden.

Erfindungsgemäss wird dies durch die Merkmale des ersten Anspruchs erreicht.

Kern der Erfindung ist, mittels eines klappbaren, resp. absenkbaren Klapprahmens mit einem entsprechenden Antrieb für das Klappen und einer für das Senken mit drehbaren Trittelementen mit einem weiteren, eigenständig geführten Antrieb, eine Cockpitabdeckung, oder als ein Boden-, oder Badeplattformplatte, Gangway, Treppe, sowie eine Tenderführung mit ein und demselben Gerät zu ermöglichen, mit einer lichtdurchlässigen Abdeckung zugleich die Sicht auf das Wasser weiter zu ermöglichen und dabei Wind und Wellen vom Cockpit fernzuhalten.

Die Bezeichnung Klapprahmen ist stellvertretend auch für die Bezeichnung Reling.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Im Folgenden werden anhand der Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Gleiche Elemente sind in den verschiedenen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

Es zeigen:

Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines schwenkbaren Klapprahmens mit

drehbaren Trittelementen , einem Schneckenantrieb mit einem Winkelsperrmittel, einem Winkelsensor, Dämpfungsmittel, als auch einer Entlastungsfeder und einem Sonneneinfallswinkelsensor

Fig. 2 eine schematische Seitenansicht eines schwenkbaren Klapprahmens mit

drehbaren Trittelementen mit Schienenelementen, sowie der schwenkbare

Klapprahmen an einer horizontal verschiebbaren und absenkbaren Platte mit Wirkzylinder angebracht ist und einen Lagesensor

Fig. 3 eine schematische Heckansicht auf einen schwenkbaren Klapprahmen mit drehbaren Trittelementen, der an einem Schwenkmechanismus mit einer Rohrverbindung befestigt ist und seitlich an Scharnieren, kleine Klapprahmen mit ausziehbarem Handlauf angebracht sind, sowie eine teleskopierbare Gangway

Fig. 4 eine schematische Seitenansicht einer ausfahrbaren und schwenkbaren Gangway, an einem Klapprahmen drehgelagert und arretierbar befestigt und an welchem sich zusätzlich eine Abdeckung mit Abstandhalter befindet.

Fig. 5 eine schematische Seitenansicht eines Schwenkmittels mit einem Fluidzylinder, mit

Drucklosschalter, Sperrventil, sowie eine Gasfeder mit einem Entsperrventil.

Es sind nur die für das unmittelbare Verständnis der Erfindung wesentlichen Elemente schematisch gezeigt. Weg zur Ausführung der Erfindung

Fig. 1 zeigt eine schematische Seitenansicht eines schwenkbaren Klapprahmens 1 ,

welcher mittels eines Schwenkmittels 2 gemäss Pfeil K klappbar ist. Das Schwenk- mittel 2 wird mittels eines Drehwirkmittels 3 angetrieben, bestehend aus einem

Motor 4 und einem Getriebe 5, hier angezeigt durch eine Schnecke, welches auf das Zahnrad 6 wirkt, das mit der Drehscheibe 7 verbunden ist. Die Drehscheibe 7 beinhaltet den Drehzapfen 8 mit seiner Lagerung, die Sperrausnehmungen 9, das Sperrmittel 10 und den Winkelsensor 11 , sowie den Freilauf 12 und die Dämpfung 13.

An der Drehscheibe 7 ist ein Zugmittel angebracht, welches mit einer Zugfeder 15 verbunden ist. Im Weiteren ist an der Drehscheibe 7 der Klapprahmen 1 befestigt, welches Trittmittel 16 aufweist und mittels der Lagerung 17 diese verstellbar sind, gemäss Pfeil V. Der Schwenkvorgang wird mittels des Controllers 18 ge- steuert und mittels der Taste 19 ausgelöst, vorausgesetzt der Kollisionssensor 57 lässt den Vorgang zu. Eine automatische Verstellung der Trittmittel 16 kann mittels eines Lichteinfallsensors 20 ausgeführt werden.

Der Zugang zum Wasser oder an Land oder die Vergrösserung des Heckbereichs eines Wasserfahrzeuges, sowie die Möglichkeit der schützenden Abdeckung des

Cockpitbereichs kann durch entsprechende Ausgestaltung des Klapprahmens 1 elegant und kostengünstig gewährleistet werden. Die hier gezeigte Ausführung ermöglicht es, einen verwindungssteifen Klapprahmen 1 , welcher am Heck oder an der Badeplattform eines Wasserfahrzeuges befestigt ist, aus einer horizontalen Position X über den Klappweg K bis hin zur Position D welche eine Treppe darstellt, auszuklappen. Die jeweiligen Zwischenwinkelpositionen können als Cockpitabdeckung oder als Gangway oder als Badeplattform genutzt werden. Das Schwenkmittel 2, welches in einem hier nicht gezeigten wasserdichten Gehäuse mit entsprechenden Lagerungen untergebracht ist, wird entweder direkt am Heck des Fahrzeuges oder an eine existierende Bade- resp. Tenderplattform befestigt und in der motorischen Version mit dem Drehwirkmittel 3, hier gezeigt als

Schneckengetriebe - denkbar ist auch ein Planentengetriebe oder ein Zykloid- getriebe - welcher einen Winkelsensor 11 und einen Controller 18 aufweist, der sicherstellt, a) dass der Benutzer der Anlage Bescheid weiss, ob der Klapprahmen 1 korrekt eingefahren ist, ansonsten das Wasserfahrzeug nicht seine volle Fahrgeschwindigkeit erreichen darf und kann, b) eine einmal angesteuerte Position des Klapprahmens 1 beibehalten werden soll, ansonsten der Controller 18 Befehl erteilt, entsprechend wieder auf den Sollwert zu korrigieren. Im Weiteren weist das Schwenkmittel 2 eine Drehscheibe 7 auf, welche entsprechende

Sperrausnehmungen 9 aufweist, wie z.B. in Form einer Klinkensperre oder wie hier gezeigt, mittels einer Lochscheibe und die Sperrausnehmungen 9 Bohrungen in der Drehscheibe 7 darstellen, wobei beide Varianten ein Sperrmittel 10 aufweisen, das ein federbelasteter Hubmagnet sein kann und mittels des Eingreifens eines Bolzens in die Sperrausnehmung 9, das Schwenkmittel 2 arretiert wird. Diese technische Lösung ist selbst im Zusammenhang mit der Verwendung einer selbsthemmenden Schnecke von Vorteil, da erratische hohe Druckbelastungen auf das Getriebe 5, ausgelöst von Personen welche sich auf den Trittmittel 16 tummeln, z.B. in der Badeplattformposition, entsprechend hoch stosswirkend sein können. Im Weiteren kann das Schwenkmittel 2 gegenüber dem Klapprahmen 1 elastisch gelagert sein, mittels einer Dämpfung 13 in Form eines Gummilagers oder Viskosedämpfers. Vorteilhaft ist eine nur einseitige Dämpfung, die sich ohnehin aufdrängt, sollte das Sperrmittel 10 in eine enge Bohrung an der Drehscheibe 7 eingreifen und somit kein Federweg besteht, im Falle der Klapprahmen 1 mit einem ausser- halb des Fahrzeugs befindlichen Objekt kollidieren würde, welches so zu einer hohen Belastung auf die Heckstruktur des Fahrzeuges oder Schwenkmittels 2 führen könnte.

Das Abklappen des Klapprahmens 1 fällt aufgrund der Schwerkraft leicht und somit wird der Motor 4 nicht belastet, sondern muss sogar als Bremse wirken. Dem gegenüber wird der gleiche Motor 4 beim Hochfahren des Klapprahmens 1 stark belastet, weil dieser das Gesamtgewicht des Klapprahmens 1 und Trittmittel 16 heben muss. Diese Kraftaufwandasymmetrie kann mittels einer Zugfeder 15, welche mittels eines Zugmittels 14 an der Drehscheibe 7 befestigt ist, entsprechend gemindert werden. Die Zugfeder 15 kann eine mechanische Feder oder ein Gasdruck-, resp. Gaszugfeder sein oder, etwas aufwändiger, ein hydraulischer

Wirkzylinder, z.B. mit nur einem Akkumulator oder elektrischer Wirkzylinder als Hilfsantrieb. Auch kann die Zugfeder 15 eine Spiralfeder darstellen, welche zwischen dem Schwenkmittel 2 und dem hier nicht gezeigten Gehäuse verbaut werden kann. In der Version bei welcher der Klappweg K des Klapprahmens 1 manuell unter Zuhilfenahme einer Zugfeder 15 und Zugmittel 14 erfolgt, indem das Ausfahren mit manueller Kraft gegen die Zugfeder 15 erfolgt und schliesslich manuell in der gewünschten Position mittels einer manuellen Klinkensperrung arretiert wird, erfolgt das Hochfahren dann mittels der Kraft der Zugfeder 15. Komfortabler ist die

Verwendung eines je nach Einbaueinlage, blockierbaren Gasdruck- oder Gaszugzylinders. Das Ausfahren des Klapprahmen 1 erfolgt wiederum mittels manueller Kraft gegen den Gasdruck, das Halten in einer gewünschten Position wird aber mittels der Blockierung der Gas-, resp. Ölsäule im Innern des Gasdruck- resp. Gaszugzylinders bewirkt. Mittels Öffnen des Blockierventils im Gaszylinder, wird die Klapprahmen 1 unter Gasdruck hochgefahren. Damit ist ein Sperrmittel (10) nicht zwingend nötig.

Um den Hub der Zugfeder 15 bei einem grossen Klappenweg K nicht zu lang zu halten, kann der Klapprahmen 1 vom Schwenkmittel 2 mittels eines Freilaufs 12 entkoppelt werden, indem ein hier nicht dargestellter Entkoppelungshebel betätigt wird. Damit kann z.B. der Klapprahmen 1 ohne grossen Kraftaufwand in die Position X abgelegt werden und wieder in die Position A angehoben und dort mit dem Schwenkmittel 2 wiederum gekoppelt werden. Am Klapprahmen 1 befindet sich zudem die Trittmittel 16, welche in Form von verstellbaren Trittelementen, mit Lagerung 17 am Klapprahmen 1 , angebracht sind. Nicht explizit dargestellt ist der Verstellmechanismus der verstellbaren Trittelemente, welche sich separat zwangssteuern oder sich per Elektromotor mittels des Controllers 18 und der entsprechenden Software gesteuert, verstellen lassen. Damit lassen sich die Trittmittel 16 auch unabhängig vom Klapprahmen 1 individuell verstellen.

Werden die Trittmittel 16 zudem mit Solarpanels belegt, so kann ein am Wasserfahrzeug oder am Klapprahmen 1 angebrachter Lichteinfallsensor 20 die Trittmittel 16 dem Sonnenstand nachfahren und damit die Ausbeute von Solarstrom im Bord- netz des Wasserfahrzeuges verbessern helfen.

Im Weiteren ist es sinnvoll einen Kollisionssensor 57 zu integrieren, welcher ebenfalls mit dem Controller 18 verbunden ist und dazu dient, sollte z.B. ein Z- Antrieb hochgeklappt sein oder andere technische Mittel im Weg stehen, der Klapprahmen 1 nicht entsprechend abgesenkt werden kann, oder ist der Klapp- rahmen 1 in der Position D schon abgeklappt, der Z-Antrieb nicht hochgefahren werden kann bevor nicht der Klapprahmen 1 entsprechend aus dem Weg ist und damit eine Kollision vermieden wird. Dies wird mit einem oder mehreren Sensoren, wie z.B. induktive, Infrarot oder Ultraschall etc Sensoren gelöst. Der Controller 18 kann auch akustische und visuelle Signale abgeben.

Fig. 2 zeigt eine schematische Seitenansicht eines schwenkbaren Klapprahmens 1 mit verstellbaren Trittmittel 16 an denen Schienenelemente 21 angebracht sind. Das Schwenkmittel 2, welches sich in einem hier nicht dargestellten Gehäuse befindet ist an einer Verschiebeplatte 22 angebracht, an der Führungsnocken 23 befestigt sind, die in eine Führungsnut 24 eingreifen, welche in der Schwenkplatte 25 eingelassen sind. Die Schwenkplatte 25 wird durch ein sperrbares Hubmittel 26 getragen, bestehend aus zwei Armen 26a, 26b, in Form eines Parallelogramms und am Heck 27 des Wasserfahrzeuges entsprechend montiert sind. Die Stellung des sperrbaren Hubmittels 26 wird mittels des Zylinders 28 gehalten oder verändert, gemäss Pfeil H. Der Zylinder 28 ist zuständig für die Sperrung des Hubmittels 26, mittels eines elektrischen oder hydraulischen Sperrventils (69) an einem Hydraulikzylinder oder einem Sperrmittel an einem elektrischen Zylinder, welches eine selbsthemmende Spindel oder und eine Bremse am E-Motor des Zylinders 28 oder eine separate Verriegelung sein kann. An der Schwenkplatte 25 ist ein Verschiebezylinder 29 angebracht, welcher mit der Verschiebeplatte 22 verbunden ist. Im Weiteren ist am Heck 27 eine Plattform 30 festgemacht, die eine Heckschiene 31 aufweist, welche sich z.B. von der Fahrzeuggarage, über das Heck 27 bis zur Plattform 30 erstreckt. Unter der Plattform 30 befindet sich eine Unterplattform 32 der einen Schienenstrang 33 aufweist. Das Ausklappen des Klapprahmens 1 reicht in der ersten Phase nur bis zur waagrechten Position C, indem ein Weiterabklappen mittels des Haltemittels 34 verhindert wird. Das Haltemittel 34 kontrolliert die Schienensperre 59 und hängt u.a. vom Signal des Tendersensors 60 oder vom Bediener der Anlage ab.

Diese Anlage ist für Tender zur Ein- und Auswasserung konzipiert. Befindet sich ein Tender in der Garage oder auf der Plattform 30 auf einem verschiebbaren, schienengebundenen Gefährt, so kann der Klapprahmen 1 bis zur Position C ausgeklappt werden und wird vom Haltemittel 34 an dieser Stelle gestoppt, sodass der Klapprahmen 1 parallel zur Plattform 30 positioniert ist. Zudem übernimmt das Haltemittel 34 die Last des Tenders beim Überfahren des Klapprahmens 1 und kann hierzu das Sperrmittel 10 oder das Getriebe 5 entlasten, welches z.B. nur auf die statische Last von Personen ausgelegt ist. Auf den Trittmittel 16 oder am Klapprahmen 1 oder an zusätzlichen Auflagemittel, sind zusätzlich Schienen- elemente 21 angebracht. Die Schienenelemente 21 und evt. der Schienenstrang

33 am mittels des Zylinders 29 ausgefahrenen Verschiebeplatte 22, werden mit dem Fluchtungssensor 58 und der dazugehörigen Software entsprechend zur Heckschiene 31 mittels des Zylinders 28 in Bezug auf die Nivellierung und

Verschiebezylinders 29, in Bezug auf die Spaltbreite ausgerichtet, sodass der Tender mittels des Gefährts von der Heckschiene 31 mühelos bei Bedarf auf den

Schienenstrang 33 und weiter auf die Schienenelemente 21 verschoben werden kann. Die Schienenelemente 21, Heckschiene 31 und Schienenstrang 33 weisen eine Krallenform auf, welche ein Herausspringen des Gefährts ausschliesst. Je nach Tenderabmessung, ist es evt. nicht möglich, den Tender mittels des sperrbaren Hubmittels 26, aufgrund des limitiert ausladenden Klapprahmens 1 abzusenken und der Tender deshalb mit der Plattform 30 kollidieren würde. Hier kann mittels der Verschiebeplatte 22 und Aktivierung des Verschiebzylinders 29 der Klapprahmen 1 weiter nach hinten, gemäss Pfeil R, verschoben werden, sodass der Tender ohne Berührung mit der Plattform 30 eingewassert werden kann. Die Unterplattform 32 dient zudem als mögliche Verlängerung der Plattform

30, sodass der Spalt zwischen der Plattform 30 und dem Klapprahmen 1 elegant überdeckt wird. Bei Anhebung des sperrbaren Hubmittels 26 mittels des Zylinders 28, kann zudem eine einzige Ebene hinter dem Heck 27 des Wasserfahrzeuges erzeugt werden. Ist der Tender gewassert und das Gefährt welches den Tender an Bord aufnimmt, wieder zurückgeführt worden ist, erfasst mittels des Tendersensors

60, z.B. in Form eines Näherungsschalters, kann das Haltemittel 34, welcher ein Bolzen oder ein schwenkbares Trägerteil sein kann, gelöst werden und der Klapprahmen 1 kann weiter bis zur Position D abgeklappt werden und mittels der Beibehaltung der Trittmittel 16, welche als verstellbare Trittelemente ausgestaltet sind, eine komfortable Treppe zum oder ins Wasser darstellen. Die Tenderfunktion ist abgesichert in Form einer Schienensperre 59, z.B. in Form eines Hubmagneten mit einem Bolzen, welcher den Weg des Gefährts versperrt, sollte nicht zugleich der Klapprahmen 1 in der gewünschten Position, d.h. vom Fluchtungssensor 58 freigegeben worden sein und das Haltemittel 34 nicht aktiviert sein. Ebenfalls kann das Haltemittel 34 nicht gelöst werden, solange der Tendersensor 60 kein positives Signal an den Controller 18 abgibt. Das Gefährt kann zudem ebenfalls mittels einer mechanischen Sperre belegt sein, sollte einer der Attribute zur freien Fahrt auf den Klapprahmen 1 nicht erfüllt sein.

Selbstverständlich kann auch in dieser konstruktiven Ausführung der Klapprahmen 1 in der Position Y als Cockpitabdeckung oder in der Position B als Gangway dienen. Fig. 3 zeigt eine schematische Heckansicht auf einen schwenkbaren Klapprahmen 1 ,die eine U-Form darstellt und vorteilhaft aus einem homogenen runden oder ovalen Rohr besteht, welches entsprechend gebogen wird und somit eine hohe Steifigkeit ohne Schweissnähte gewährleistet, oder im Ausnahmefall ein eckiges Rohr, welches so geschraubt oder geschweisst ist, dass auf diese Weise ebenfalls eine hohe Torsionssteif igkeit des Klapprahmens 1 gegeben ist, mit daran angebrachten verstellbaren Trittmittel 16, gemäss Pfeil V, wobei der Klapprahmen 1 am Gehäuse 35 mittels der Schwenkmittel 2 befestigt ist und das Gehäuse 35 an der Plattform 30 montiert und mittels den Stützen 36 am Heck 27 abgestützt ist. Die Schwenkmittel 2 sind mittels des Synchronrohrs 37 miteinander torsionssteif verbunden. Sind die Schwenkmittel 2 mit einem Wegmesssystem ausgerüstet so bedarf es zur

Synchronisierung der Antriebe auf den beiden Seiten des Klapprahmens 1 kein Synchronrohr 37, was aber negative Folgen hätte beim Ausfall eines Motors 4 oder eines Hydraulikzylinders 62 wie in Fig 5. beschrieben. Am Klapprahmen 1 sind mittels Scharnieren 38 dreh-gelagert zwei Drehklappenrahmen 39 angebracht, wovon einer ein ausziehbares Geländer 40 aufweist, gemäss Pfeil M. Im Weiteren ist am Klapprahmen 1 eine ausfahrbare Gangway 41 befestigt, die an zwei Führungsrohren 42 geführt ist und mittels eines Antriebsmotors 43 und einem Ritzel 44 betätigt, auf eine an der Gangwayplatte 45 montierte Zahnstange 46 wirkt, gemäss Pfeil G.

Die Zusatzfunktion am Klapprahmen 1 beinhaltet eine teleskopierbare Gangway

41 , welche mittels eines Zahnstangenantriebs 43,44,46 und anhand der Führungsrohre 42 ausgefahren werden kann und äusserst kompakt baut. Der Gangwayrahmen 47 greift in die Führungsrohre 42 ein, welche für die Längsführung zuständig sind und die am Gangwayrahmen 47 montierte Gangwayplatte 45 trägt dabei die Zahnstange 46. Die Gangwayplatte 45 ist begehbar und weist eingelassene Stufen 48 auf, um den Bordpassagieren bei grossen Höhenunterschiede zwischen Fahrzeug und Pier oder Hafensteg etc, mittels Nutzung der Stufen 48 den Landgang einfacher und bequemer zu ermöglichen, aber auch in der Treppenstellung, die Gangway 41 dadurch als verlängertes Treppenmittel dient und die eingelassenen Stufen 48 sich als Treppentritte verwenden lassen.

Im Weiteren kann am Klapprahmen 1 mittels Scharnieren 38 auf je einer Seite ein Drehklappenrahmen 39 befestigt werden und auf diese Weise am Fahrzeugheck z.B. eine breite Cockpitabdeckung oder eine äusserst grosszügige Plattform entstehen und mittels der Möglichkeit des Abwinkeins des Drehklappenrahmens 39 um 90°, gemäss Pfeil F, zugleich eine stabile Geländerfunktion formen. Der Drehklappenrahmen 39 wird dabei durch hier nicht angezeigte Mittel in der entsprechenden Abwinklung festgehalten. Zudem ist es denkbar, dass im

Drehklappenrahmen 39 eine entsprechende Führung eingelassen ist, sodass ein zusätzliches Geländer 40 daraus ausfahrbar ist und mittels eines Verbindungselementes 49, die Gangway 41 und das ausgefahrene Geländer 40 miteinander verkettet werden und dem Geländer 40 eine erhöhte Stabilität ermöglicht.

Selbstverständlich können weitere Gangways 41 in einer teleskopierbaren Form ineinander geführt und ausgefahren werden.

Es ist zudem von weiterem Vorteil, wenn der Klapprahmen 1 stämmig auf der Plattform 30 steht, nicht nur optisch, sondern auch bezüglich Torsionssteifigkeit und deshalb der Klapprahmen 1 ideal breiter als hoch ist. Die Höhe kann separat mittels der oben genannten Gangway 41 bestens gelöst werden. Die Drehklappenrahmen 39 können ausserhalb oder innerhalb des Klapprahmens 1 sein und der Klapprahmenl kann aussenliegend nochmals drehgelagert sein, d.h. eine 4-Punkt Lagerung an der Plattform 30 darstellen.

Fig. 4 zeigt eine schematische Seitenansicht einer ausfahrbaren Gangway 41 mit zwei verschiedenen handzuhabenden, ausklappbaren Haltestange 50, resp. Haltebügel 51 , sowie mittels eines Stellwinkelmittels 52, die Gangway 41 gegenüber dem Klapprahmen 1 schwenkbar ist und eine Abdeckung 53, die mit Abstandhalter 54 an der Klapprahmen 1 festgemacht ist.

Das Ausklappen einer Haltestange 50 an einer Gangway 41 gemäss Pfeil S ist als solches nicht neu, aber die Haltestangenarretierung 55 ohne Seilspannung ist so nicht bekannt und ermöglicht auch auf der Gegenseite und am gegenüberliegende Ende der Gangway 41 eine identische Haltestange 50 einzusetzen, welche für den Nutzer der Gangway 41 eine sichere Handhalterung beim Überqueren der

Gangway 41 darstellt. Eine noch elegantere Variante ist der seitlich ausklappbare Haltebügel 51 , welcher im Ruhezustand über der Gangway 41 liegt und vor dem Ausfahren zuerst hochgeklappt wird, gemäss Pfeil SS, und ebenso wie bei der

Haltestange 50 entsprechend arretiert wird. Damit verfügt die Gangway 41 letztlich über einen äusserst komfortablen Handlauf beim Überqueren dieser. Die äusserst kompakte Antriebseinheit, mittels eines Zahnstangenantriebes 43,44,46 um damit die Gangway 41 zu verschieben, wurde in Fig 3 beschrieben. Hinzu kommt noch die einfache Handhabung mittels eines Stellwinkelmittels 52 die Gangway 41 entsprechend im Winkel zu justieren, nachdem der Klapprahmen 1 entsprechend abgeklappt worden ist. Dies erfolgt manuell mittels einer Zahnflankenscheibe, welche mittels einer Arretierschraube 56 festgedreht wird und so die Winkelstellung beibehalten wird. Zudem hat die Gangway 41, für den maximalen Verstellwinkel einen definierten Anschlagspunkt, sodass die Gangway 41 nie nach vorne wegkippen kann. Statt einer manuellen Verstellung und Arretierung ist dies mittels eines einfachen Elektroantriebes mit Bremse oder Verriegelung ebenfalls realisierbar und die gesamte Gangwayeinheit kann auch als„stand alone" an

Wasserfahrzeugen, aufgrund der sehr kompakten Antriebstechnik und Kinematik, angeboten werden.

Eine zusätzliche Eigenschaft der Anlage ist, insbesondere die Position Y oder A des Klapprahmens 1 , wie in Fig 2 dargestellt, nämlich die Möglichkeit die Trittmittel 16 so zu verstellen, dass im Heckbereich Durchsicht auf das Meer möglich ist, oder bei Wind und Wellen der Heckbereich sofort verschlossen werden kann. Eine entsprechende Abdeckung 53 kombiniert in idealer Weise diese beiden Möglichkeiten in einem, indem eine durchsichtige Abdeckung 53 mittels Abstandhalter 54 am Klapprahmen 1 angebracht ist, sodass die Trittmittel 16 als verstellbare Trittelemente sich frei, ohne mit der Abdeckung 53 zu kollidieren, drehen können. Damit wird Wind und Wellen vom Innenrum eines Wasserfahrzeuges ferngehalten, die Durchsicht bleibt trotzdem bestehen oder kann jederzeit dennoch verschlossen werden um eine Einsicht in das Cockpit der Yacht zu versperren. Beim Abklappen des Klapprahmen 1 verstellen sich die Trittelemente mit, um ihre horizontale Stellung beizubehalten, mit der Möglichkeit, den Klapprahmen 1 in der Position B im Modus„Gangway" die optionale teleskopierbaren Gangway 41 ausfahren zu können oder in Position C als Modus„Plattform" oder in Position D als Modus „Treppe" zu klappen, wobei die Abdeckung 53 mitgeklappt wird aber unberührt bleibt, mit der Ausnahme, dass sie nass wird. Die Abdeckung 53 kann entsprechend beleuchtet werden, ebenfalls können verschieden durchsichtige und farbige Folien, sowie Strukturen auf der Abdeckung oder als Laminat zwischen den durchsichtigen Materialien eingesetzt werden und setzen weitere spezielle Akzente am Wasserfahrzeugheck.

Fig. 5 zeigt eine schematische Seitenansicht eines doppelten Schwenkmittels 2 mit einer auf demselben Drehzapfen 8 angebrachten Drehscheibe 7a mit einem Schwenkhebel 61 an dem ein Hydraulikzylinder 62 angreift, welcher sich am Heck 27 oder Plattform 30 abstützt und der Hydraulikzylinder 62 mindestens einen Fluidschlauch 63 aufweist an dem sich ein Drucklosschalter 64 befindet, als auch ein Sperrventil 69 und die Drehscheibe 7a den Klapprahmen 1 aufnimmt, sowie auf demselben Drehzapfen 8 sich die Drehscheibe 7b mit einem Schwenkhebel 61a befindet, daran eine blockierbare Gasfeder 65 angreift, welche sich am Heck 27 oder Plattform 30 abstützt und an dessen Gasfederkolbenstange 66 ein Entsperrventil 67 montiert ist. Hydraulikzylinder 62 sind einfache Wirkzylinder, welche mit wenig Aufwand hohe

Kräfte erzeugen können und auch für einen schwenkbaren Klapprahmen 1, der stellvertretend für eine Reling steht, geeignet sind, dafür den Nachteil aufweisen, dass im Falle eines Ausfalls der Hydraulik und wenn just Personen sich auf den Trittmittel 16 befinden, dies zu weitreichenden Problemen führen kann. Obwohl es diverse Hydraulikbruchsicherungen gibt, hier angezeigt als Sperrventil 69, welche besser sind als gar keine, bleiben diese über Zeit leider selten dicht und es kann trotzdem zu einer unschönen Neigung der Gesamtanlage führen. Im Falle der Klapprahmen 1 ganz nach unten geschwenkt worden ist und die Hydraulik ausfällt, ist dieser mit dem Gewicht der Trittmittel 16 und mit dem im Hydraulikzlinder 62 evtl. gesperrten Hydrauliköl kaum zu bewegen. Die erfinderische Tätigkeit ist den

Hydraulikzylinder 62 drucklos zu schalten, indem sich Drucklosschalter 64 am Fluidschlauch 63 befinden, welche durch hier nicht gezeigte Mittel z.B. sich manuell schalten lassen und das Hydrauliksystem drucklos machen, zudem, dass das Hydrauliköl bei Betätigung des Hydraulikzylinder 62 oder indirekt des Klapp- rahmens 1 oder der Drehsacheibe 7,7a,7b mit möglichst geringem Widerstand in den Tank fliessen kann und in der zweiten Kammer des Hydraulikzylinders 62 sich kein Vakuum bilden kann. Zugleich kann mit dem Mittel, welches die Drucklosschalter 64 betätigt, das Entsperrventil 67 welches sich an der Gasfederkolben- Stange 66 der blockierbaren Gasfeder 65 befindet, dieses geöffnet werden. Die blockierbare Gasfeder 65 ist am Heck 27 oder Plattform 30 befestigt und greift an den Schwenkhebel 61a an und bewegt diesen so, dass die Drehscheibe 7b, resp. der Drehzapfen 8 eine Drehung erfährt und den Klapprahmen 1 hochstellt, gemäss Pfeil K.

Die Gasfeder 65 kann eine Gasdruck- oder eine Gaszugfeder sein und permanent druck- oder zugwirkend oder in einer gewünschten Stellung blockierbar sein.

Um zusätzliche Kosten zu sparen, die Sicherheit aber nicht zu schmälern, kann eine Gasfeder 65 ohne Blockierung und Entsperrventil 67 montiert werden, sodass bei Druckverlust im Hydraulikzylinder 62 der Klapprahmen 1 , im Falle dieser vorgängig nach vorne geschwenkt worden ist, sich dieser sanft etwas nach oben bewegt, bis das Vakuum im geschlossenen Hydraulikzylinder 62 den Hebevorgang in Pfeilrichtung K stoppt, bis schlussendlich die Drucklosschalter 62 bewusst betätigt werden und der Klapprahmen 1 gewollt hochfährt und mittels des Drucks in der Gasfeder 65, dieser in der Endstellung gehalten bleibt.

Selbstverständlich kann die Drehscheibe 7a,7b einteilig sein, ebenso der Schwenkhebel 61,61a und der Hydraulikzylinder 62 somit an einer Seite der Drehscheibe 7a,7b und die Gasfeder 65 auf der gegenüberliegenden Seite angreifen. Ein Notlösemittel 68 (quick release) dient dazu, dass z.B. statt der Drucklosschalter 64 dieser rasch und leicht gelöst werden kann, damit die Befestigung des Hydraulikzylinders 62 sich von der Drehscheibe 7a,7b löst und die Gasfeder 65 somit frei wirken kann.

Selbstverständlich ist die Erfindung nicht nur auf die gezeigten und beschriebenen

Ausführungsbeispiele beschränkt. Bezugszeichenliste

1 Klapprahmen

2 Schwenkmittel

3 Drehwirkmittel

4 Motor

5 Getriebe

6 Zahnrad

7,7a,7b Drehscheibe

8 Drehzapfen

9 Sperrausnehmung

10 Sperrmittel

11 Winkelsensor

12 Freilauf

13 Dämpfung

14 Zugmittel

15 Zugfeder

16 Trittmittel

17 Lagerung

18 Controller

19 Taste

20 Lichteinfallsensor

21 Schienenelement

22 Verschiebeplatte

23 Führungsnocken

24 Führungsnut

25 Schwenkplatte

26 Hubmittel

26a,26b Arm

27 Heck

28 Zylinder

29 Verschiebezylinder

30 Plattform

31 Heckschiene

32 Unterplattform

33 Schienenstrang

34 Haltemittel

35 Gehäuse

36 Stütze

37 Synchronrohr

38 Scharnier 39 Drehklappenrahmen

40 Geländer

41 Gangway

42 Führungsrohr

43 Antriebsmotor

44 Ritzel

45 Gangwayplatte

46 Zahnstange

47 Gangwayrahmen

48 Stufe

49 Verbindungselement

50 Haltestange

51 Haltebügel

52 Stellwinkelmittel

53 Abdeckung

54 Abstandhalter

55 Haltestangenarretierung

56 Arretierschraube

57 Kollisionssensor

58 Fluchtungssensor

59 Schienensperre

60 Tendersensor

61 Schwenkhebel

62 Hydraulikzylinder

63 Fluidschlauch

64 Drucklosschalter

65 Gasfeder

66 Gasfederkolbenstange

67 Entsperrventil

68 Notlösemittel

69 Sperrventil

F Abwinklung Drehklappenrahmen 39

G Hubweg Gangway 41

H Hub Hubmittel 26

K Klappweg Klapprahmen 1

M Ausschubweg Geländer 40

R Hub Verschiebeplatte 22

S Klappweg Haltestange 50

SS Klappweg Haltebügel 51

T Neigung Gangway 41

V Verstellung Trittmittel 16