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Title:
STICK FEEDING UNIT ON A SUSPENSION DEVICE FOR SAUSAGE-TYPE PACKAGINGS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/134096
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a smoking stick feeding unit (10) which comprises lifting means (12) that allow a plurality of smoking sticks (15) to be lifted simultaneously. In the top position of lift, the top smoking stick is transferred to a transport means for a horizontal movement into the loading position. The smoking stick feeding unit can be used to feed smoking sticks for loading with very long packaging units or sausages in a suspension device.

Inventors:
LENDENMANN, Max (Bergtalstrasse 7, Wil, CH-9500, CH)
Application Number:
CH2011/000092
Publication Date:
November 03, 2011
Filing Date:
April 27, 2011
Export Citation:
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Assignee:
TIPPER TIE ALPINA GMBH (Waldau 1, Flawil, CH-9230, CH)
LENDENMANN, Max (Bergtalstrasse 7, Wil, CH-9500, CH)
International Classes:
A22C15/00
Attorney, Agent or Firm:
E. BLUM & CO. AG (Vorderberg 11, Zürich, CH-8044, CH)
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Claims:
Patentansprüche

1. Stabzufuhreinrichtung (10) an einer Auf- hängevorrichtung (2) für wurstförmige Verpackungseinheiten (105 bis 118) an Stäben (15, 15')* wobei die Einrichtung zur gleichzeitigen vertikalen Bewegung einer Mehrzahl von Stäben und zur Vereinzelung von Stäben in horizontaler Richtung in die Aufhängeposition ausgestaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabzufuhreinrichtung ein angetriebenes Hebemittel (12) zur Bewegung der Stäbe nach oben und angetrieben horizontal bewegbare Transportmittel aufweist, welche zur Übernahme der Stäbe für die horizontale Bewegung aus der jeweils obersten He- bestellung eines Rauchstabs im Hebemittel ausgestaltet sind.

2. Stabzufuhreinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen direkt beim Hebemittel (12) angeordneten Beschickungstisch (13).

3. Stabzufuhreinrichtung nach Anspruch 1 oder

2, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebemittel (12) von zwei synchron umlaufend antreibbaren Fördergliedern gebildet ist, welche eine Vielzahl von einander gegenüberliegenden Aufnahmen für die Enden der Rauchstäbe aufwei- sen.

4. Stabzufuhreinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen L-förmig sind und mit ihrem unteren L-Schenkel zueinander weisend angeordnet sind.

5. Stabzufuhreinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Transportmittel nach unten offene U-förmiges Bügel aufweist, in welche die Enden des obersten Rauchstabes durch das Hebemittel hinein anhebbar sind.

6. Aufhängevorrichtung (2) für wurstförmige, mit Halteschlaufen versehene Verpackungseinheiten, welche zum Aufhängen dieser Verpackungseinheiten an Rauchstäben ausgebildet ist und eine Stabzufuhreinrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 aufweist.

Description:
Stabzufuhreinrichtung an einer Aufhängevorrichtung für wurstförmige Verpackungen

GEBIET DER ERFINDUNG

Die Erfindung betrifft eine Stabzufuhreinrichtung an einer Aufhängevorrichtung zur Aufhängung von wurstförmigen Verpackungseinheiten an Stäben, wobei die Einrichtung zur gleichzeitigen vertikalen Bewegung einer Mehrzahl von Stäben und zur Vereinzelung von Stäben in horizontaler Richtung in die Aufhängeposition ausgestaltet ist.

STAND DER TECHNIK Aus der europäischen Patentanmeldung EP 1 891 858 AI ist eine Stabzufuhreinrichtung der eingangs genannten Art bekannt. Diese Zufuhreinrichtung hat sich bei der bekannten Aufhängelinie mit einer Verschliessvorrichtung für wurstförmige Verpackungseinheiten und einer Aufhängevorrich- tung für die mit einer Hängeschlaufe versehenen Verpackungseinheiten bewährt. Für besonders lange Verpackungseinheiten bzw. Würste oder Wurstketten, welche z.B. eine Länge zwischen einem Meter und zwei Metern haben, sind eine solche Aufhängelinie und die bekannte Stabzufuhrein- richtung aber nicht geeignet.

DARSTELLUNG DER ERFINDUNG

Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Stabzufuhreinrichtung an einer Aufhängevorrichtung zu schaffen, welche zur Stabzuführung bei einer Aufhängevorrichtung für sehr lange Verpackungseinheiten geeignet ist .

Diese Aufgabe wird bei der eingangs genannten Einrichtung dadurch gelöst, dass die Stabzufuhreinrichtung ein angetriebenes Hebemittel zur Bewegung der Stäbe nach oben und angetrieben horizontal bewegbare Transportmittel zur Übernahme der Stäbe für die horizontale Bewegung aus der jeweils obersten Hebestellung eines Rauchstabs im Hebemittel aufweist.

Dadurch, dass die Stäbe nach oben gehoben werden, ist eine Beschickung der Stabzufuhreinrichtung mit den Stäben auf einer für die Bedienungsperson angenehmen Arbeitshöhe möglich, auch wenn die Stäbe für die Beladung mit sehr langen Verpackungseinheiten auf eine grosse Höhe gehoben werden müssen, bis sie die Horizontalbewegung in die Beladeposition zur Beladung mit den Verpackungseinheiten bzw. Würsten ausführen können.

Bevorzugt ist ein Beschickungstisch direkt beim Hebemittel angeordnet, auf dem die Stäbe zur manuel- len Beschickung des Hebemittels angeordnet werden können. Das Hebemittel wird vorzugsweise von zwei umlaufenden Fördergliedern, insbesondere Förderketten, gebildet, welche eine Vielzahl von einander gegenüberliegenden Aufnahmen für die Enden der Rauchstäbe aufweisen. Vorzugsweise sind die Aufnahme L-förmige Aufnahmen, was eine einfache Beschickung erlaubt. In der jeweils obersten Hebestellung jedes Rauchstabes wird dieser vorzugsweise durch ein nach unten offenes U-förmiges Transportmittel derart aufgenommen, dass das Hebemittel den Rauchstab in das Transport- mittel hinein anhebt. Dies erlaubt das einfache „Greifen" durch die den Rauchstab übergreifenden Schenkel des nach unten offenen U. Der Rauchstab ist dann durch eine lineare horizontale Bewegung des Transportmittels direkt oder über eine Zwischenposition, in welcher das Transportmit- tel den Rauchstab eritlässt, vorzugsweise in dem dieser durch Schwerkraft nach unten fällt, in die Beladestellung verbringbar. Das Transportmittel ist dann zurück in die Stellung über dem Hebemittel verfahrbar, damit der nächste Rauchstab in das Transportmittel angehoben werden kann. KÜRZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Im Folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung an Hand der Figuren näher erläutert. Dabei zeigt

Figur 1 eine ' Ansicht einer Anordnung aus einer Verschliessvorrichtung und einer Aufhängevorrichtung von vorne;

Figur 2 eine rückseitige Ansicht auf die Auf- hängevorrichtung der Anordnung von Figur 1 mit der Stabzufuhreinrichtung;

Figur 3 die Stabzufuhreinrichtung in schaubildlicher Ansicht;

Figur 4 eine Detailansicht der Einrichtung von Figur 3;

Figur 5 eine schaubildliche Ansicht auf einen Teil der Stabzufuhreinrichtung zur Erläuterung der horizontalen Vereinzelung durch das Transportmittel;

Figur 6 eine schaubildliche Ansicht gemäss Figur 5 mit nach vorne bewegtem Stab; und

Figur 7 eine schaubildliche Ansicht gemäss den Figuren 5 und 6 mit ganz nach vorne bewegtem Stab.

WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG

Figur 1 zeigt in Ansicht von vorne eine Anordnung aus einer Verschliessvorrichtung 1 für wurstför- mige Verpackungen und einer Aufhängevorrichtung 2 für derartige Verpackungen, an welche in der Verschliessvor- richtung auf bekannte Weise jeweils eine Halteschlaufe 24 befestigt worden ist. Das Verschliessen der Verpackungseinheiten bzw. Würste erfolgt auf bekannte Weise mit Clipsen. Es kann dazu auf die Europäische Patentanmeldung EP 1 891 860 verwiesen werden, in welcher dies beschrie- ben ist. Rechts von der Verschliessvorrichtung 1 würde sich eine nicht gezeigte Füllvorrichtung befinden, deren Füllrohr auf bekannte Weise in die Verschliessvorrichtung hineinragt.

In Figur 1 ist ersichtlich, wie eine sehr lange wurstförmige Verpackungseinheit 105 die Ver- schliessvorrichtung verlässt und auf einem Förderband 5 und einer kippbaren Auflage 6 aufliegt. Die weiteren mit Bezugszeichen versehenen Verpackungseinheiten 106-118 haben vorgängig die Verschliessvorrichtung 1 sukzessive ebenfalls auf diese Weise verlassen. Nach der Befestigung der Halteschlaufe 24 an der jeweiligen Verpackungseinheit in der Verschliessvorrichtung wird diese Halteschlaufe von der Aufhängevorrichtung 2 gegriffen, so dass die jeweilige Verpackungseinheit durch Förderung der Halteschlaufe 24 weiter gefördert wird, wenn sie die Ver- schliessvorrichtung verlassen hat. Das Greifen der Halteschlaufe kann auf beliebige dem Fachmann bekannte Weise erfolgen, insbesondere durch an einem Fördermittel angeordnete Haken. Die Förderung in der Aufhängevorrichtung 2 erfolgt im gezeigten Beispiel zunächst an einem anstei- genden Abschnitt 7 der Vorrichtung 2 und danach an einem anschliessenden horizontalen Abschnitt 8 der Aufhängevorrichtung 2. Danach erfolgt eine Abgabe an einen weiteren horizontalen Förderabschnitt 9, auf welchem auf bekannte Weise ein Aufhängen der Verpackungseinheiten an einem Rauchstab 15 erfolgt. Für dieses Aufhängen bzw. das Positionieren und Loslassen der Verpackungseinheiten wird auf die Europäische Patentanmeldung EP 1 891 859 verwiesen, in welcher eine solche Übergabe an einen Rauchstab in den Abschnitten [0009] bis [0013] anhand der Figuren im Detail dargestellt ist. Auf diese Beschreibung wird der Fachmann verwiesen und diese wird durch die vorgängige Bezugnahme hier aufgenommen.

Figur 2 zeigt die Aufhängevorrichtung 2 von der Rückseite, wobei gleiche Bezugsziffern gleiche Elemente bezeichnen, wie dies in der Figur 1 der Fall ist. Von der Rückseite der Aufhängevorrichtung 2 her ist die Stabzufuhreinrichtung 10 gemäss diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung ersichtlich. Die Stabzuführeinrichtung 10 hebt eine Vielzahl von Stäben 15, von denen nur einige dargestellt sind, nach oben, wozu ein Hebemittel 12 vorgesehen ist. Das Hebemittel greift an beiden Enden jedes Stabes an, um ihn nach oben zu bewegen. Eine Trennwand 11 zur Vorderseite der Vorrichtung 2 kann vorgesehen sein, sowie ein Ablagetisch 13, welcher direkt beim Hebemittel angeordnet ist und zur Ablage von Rauchstäben 15 dient, welche dann von Hand in das Hebemittel 12 geladen werden .

Figur 3 zeigt die Stabzufuhreinrichtung 10 getrennt von der Aufhängevorrichtung 2. Ersichtlich sind untere und obere Umlenkstellen 14 bzw. 14' für das an Ge- trieben bewegte Hebemittel 12. Der Antrieb ist z.B. mittels eines Servomotors 16 ausgeführt, um das schrittweise Anheben der Rauchstäbe nach oben hin auszuführen, wie dies noch erläutert wird. Die Figur 4 zeigt eine Detailansicht im Vertikalschnitt durch die Rauchstäbe 15 bzw. die Einrichtung 10, in welcher das Hebemittel 12, welches eine Vielzahl von L-förmigen Aufnahmen für die Rauchstäbe 15 ausbildet genauer ersichtlich ist. Die L-förmigen Aufnahmen erlauben ein einfaches Einlegen der Rauchstäbe in das Hebemittel 12. Der im Hebemittel oberste Rauchstab 15' hat die Position erreicht, in welcher er von der

Stabzufuhreinrichtung bzw. von deren Transportmittel horizontal bewegt werden muss, um in die Beladestellung zu gelangen, in welcher auf bereits erwähnte bekannte Weise die Verpackungseinheiten 105-118 mit ihren Halteschlaufen 24 auf dem jeweiligen Rauchstab abgesetzt werden.

In Figur 4 ist ersichtlich, dass der oberste Rauchstab 15' durch das Hebemittel 12 mit dem vorgängigen Hebeschritt in einen nach unten offenen U-förmigen Bügel 17 des Transportmittels eingeführt worden ist. Am ande- ren, nicht ersichtlichen Ende des Rauchstabes 15' ist ebenfalls ein solcher Bügel vorgesehen. Die Figuren 5-7 zeigen nun die horizontale Bewegung des Rauchstabes 15' durch die Bügel 17, welche den Rauchstab entlang einer horizontalen Stützfläche 21 verschieben. Dazu ist eine angetrieben verschiebbare Schiebeführung 18 vorgesehen, welche mit dem Bügel 17 wirkverbunden ist und auf einer horizontalen Führungsstange 19 in Richtung des Pfeiles von Figur 5 bewegbar ist. Figur 6 zeigt, wie der Rauchstab 15' entsprechend verschoben wird und Figur 7 zeigt, wie der Rauchstab 15' das Ende der Führungsfläche 21 bereits passiert hat, so dass der Rauchstab 15' nach unten zur weiteren Führungsfläche 20 hin abgegeben wird. Dies kann im freien Fall oder mit einer Senk-Hubvorrichtung erfolgen. Auf dieser Fläche erfolgt eine weitere Verschiebung in der Zeichnung nach rechts, durch ein nicht dargestelltes Antriebsmittel, welche den Rauchstab 15' weiter in der Figur nach rechts schiebt. In der dadurch bewirkten Belade- Endstellung wird der Rauchstab 15' dann so gehalten und beladen, wie dies aus EP 1 891 858 dem Fachmann im Detail bekannt ist und daher hier nicht mehr erläutert werden muss. Sobald der Rauchstab 15' den Bügel 17 in der Figur 7 verlassen hat, kann dieser Bügel wieder in die Position gemäss Figur 5 zurückgefahren werden und der im Hebemittel 12 nächste Rauchstab 15" wird durch das Hebemittel angehoben, so dass dieser Rauchstab wiederum in den Bügel 17 gelangt und die in Figur 4 für den obersten Rauchstab dargestellte Stellung einnimmt. Dann erfolgt erneut das horizontale Bewegen des Rauchstabes in die Beladestellung.