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Patent Searching and Data


Title:
STONE SAW WITH COMBINED PROTECTING CASE REVOLVING DOOR AND WORK TABLES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1994/026464
Kind Code:
A1
Abstract:
A stone saw, in particular for bricks (15, 16), has a soundproofing protecting case (8) and two movable work tables (20, 21) alternatingly located one (20) outside the protecting case (8) and the other (21) inside the protecting case (8). The work tables (20, 21) form part of a support rotatively mounted around a vertical axis (10). The support has a wall which extends substantially in the plane of the axis of rotation and forms a revolving door (27) of the protecting case (8). Preferably, the work tables (20, 21) are horizontally movable on the support, so that the inside revolving table (21) may be moved by a feed arrangement (36) in relation to a stationary saw (1).

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Inventors:
Anliker, Markus
Application Number:
PCT/EP1994/001159
Publication Date:
November 24, 1994
Filing Date:
April 14, 1994
Export Citation:
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Assignee:
Anliker, Markus
International Classes:
B23D47/04; B23Q1/66; B23Q11/08; B28D1/04; F16P3/00; (IPC1-7): B23Q11/08; B23D47/04; B23Q7/14; B27G19/02; B28D1/04
Foreign References:
DE2913850C2
GB2080908A
DE4027895A1
FR1232145A
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Claims:
Patentansprüche:
1. Steinsäge, insbesondere für Mauerziegel, mit einem Schutzgehäuse und mit zwei beweglichen Auflagetischen, von denen abwechselnd einer außerhalb des Schutzgehäuses mit einem Stein beladen wird, während der andere sich innerhalb des Schutzgehäuses befindet und der auf ihm liegende Stein bearbeitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagetische (13, 14; 20, 21) Teile eines um eine vertikale Achse (10) gelagerten Drehgestells sind, wobei das Drehgestell eine sich im wesentlichen in der Drehachsebene erstreckende Wand umfaßt, welche eine Drehtüre (9; 27) des Schutzgehäuses (8) bildet.
2. Steinsäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Verriegelungsmittel vorgesehen sind, die sicherstellen, daß ein Sägevorgang nur eingeleitet wird und ablaufen kann, wenn sich die Drehtüre (9; 27) in einer das Schutzgehäuse (8) schließenden Winkelstellung befindet und das Drehgestell in dieser Stellung arretiert ist.
3. Steinsäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände des Schutzgehäuses (8) und die Drehtüre (9; 27) schalldämmende Eigenschaften haben.
4. Steinsäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagetische (13, 14; 20, 21) an dem Drehgestell befestigt sind und die Säge (1 bis 6) in Vorschubrichtung beweglich ausgebildet ist.
5. Steinsäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweils im Schutzgehäuse (8) befindliche Auflagetisch (21) in der verriegelten Stellung des Drehgestells senkrecht zur Drehachse (10) in Vorschubrichtung verfahrbar ist, wobei sich an den am Drehgestell angebrachten Abschnitt (29) seiner Führungsbahn ein stationärer Abschnitt (30) anschließt.
6. Steinsage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehtüre (27) einen zweimal abgewinkelten Zförmigen Verlauf hat, wobei die Drehachse (10) die Mittellinie des abgewinkelten Wandstreifens bildet.
Description:
STEINSÄGE MIT SCHUTZGEHÄUSEDREHTÜR -WERKSTÜCKAUFLAGETISCH -KOMBINATION

Beschreibung:

Die Erfindung betrifft eine Steinsäge nach dem Gattungsbegriff des Anspruchs 1 und sie soll vor allem auf Baustellen verwendet werden, um große Hochlochziegel zur plangenauen Ausführung von Mauerwerk zu kürzen, auf Gehrung zu sägen oder durch einen parallel zur Lagerfläche geführten Schnitt in der Höhe zu kürzen.

Bekannte Sägen dieser Art machen ein lautes, unangenehmes Geräusch. Es ist nicht möglich, den entstehenden gesundheitsgefährdenden Staub vollkommen abzusaugen und schließlich ist trotz einer automatischen Arbeitsweise die Unfallgefahr nicht völlig gebannt.

Aus der deutschen Patentschrift 29 13 850 ist eine Steinsägeanlage mit einer Brückensäge bekannt, die vollkommen gekapselt ist. Es sind zwei auf parallelen Schienenbahnen verfahrbare Auflagetische vorgesehen, die durch nebeneinander

liegende, schalldicht verschließbare Öffnungen abwechselnd in Arbeitsposition gebracht werden.

Diese bekannte Anlage ist jedoch nicht für den Baustellenbetrieb an wechselnden Orten geeignet. Auf jeden Fall ist sie dafür zu schwer und zu sperrig.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine kleinere, handliche, für den fliegenden Betrieb auf Baustellen geeignete Steinsäge vorzuschlagen, die vollkommen gekapselt ist und ein Zerteilen der oben erwähnten Hochlochziegel praktisch ohne Unfallrisiko gestattet.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Der Lösungsansatz besteht darin, daß nicht jeder Auflagetisch durch eine eigene Türe in den gekapselten Raum hinein und wieder herausgebracht wird, sondern daß eine Drehtüre vorgesehen ist, auf deren Drehgestell beide Auflagetische angebracht sind, so daß durch eine Drehbewegung von 180° die Tische ihre Stellung wechseln. Das erlaubt eine Verkleinerung des gekapselten Raumes, birgt aber trotzdem den Vorteil in sich, daß auf dem jeweils äußeren Auflagetisch der zu sägende Stein zugerichtet werden kann, während der Stein auf dem inneren Auflagetisch gesägt wird.

Die Unfallgefahr ist vollkommen gebannt, da

Verriegelungsmittel vorgesehen sind, die sicherstellen, daß ein Sägevorgang nur eingeleitet wird und ablaufen kann, wenn sich die Drehtüre in einer das Schutzgehäuse schließenden Winkelstellung befindet und das Drehgestell in dieser Stellung arretiert ist. Es kommen an sich bekannte Verriegelungsmittel mechanischer und/oder elektrischer Art in Betracht.

Die Wandung des Schutzgehäuses und die Drehtüre haben vorzugsweise schalldämmende Eigenschaften. In Betracht kommen Sandwich-Platten mit einem Kern aus einem Dämmstoff und einer möglichst unempfindlichen Außenhaut aus Blech oder einem geeigneten Kunststoff.

Sofern die Säge bzw. der Sägewerkzeugträger in Vorschubrichtung beweglich ausgebildet ist, können zweckmäßigerweise die Auflagetische an dem Drehgestell einander gegenüberliegend befestigt sein. Fahrbare Sägen sind jedoch insofern weniger vorteilhaft, als auch der Motor mitbewegt werden muß und eine flexible Kabelzuleitung erforderlich ist.

Es wird daher vorgeschlagen, daß eine stationäre Säge verwendet wird und daß der jeweils im Schutzgehäuse befindliche Auflagetisch in der verriegelten Stellung des Drehgestells senkrecht zur Drehachse in Vorschubrichtung verfahrbar ist, wobei sich an den am Drehtisch angebrachten Abschnitt seiner Führungsbahn ein stationärer Abschnitt anschließt. Im Verlauf der Vorschubbewegung fährt also der betreffende Auflagetisch vom Drehgestell herunter und wird auf der stationären Führungsbahn, d. h. auf geeigneten Führungsschienen, auf die Säge zu bewegt.

Um die Auflagetische zweckmäßigerweise möglichst klein, aber doch zur vollständigen Auflage eines Hochlochziegels in Längs- und Queranordnung aufnahmebereit zu machen, wird vorgeschlagen, daß die Drehtüre einen zweimal abgewinkelten Z-förmigen Verlauf hat, wobei die Drehachse die Mittellinie des abgewinkelten Wandstreifens bildet. Die Auflagetische erhalten dadurch eine L-Form, deren beide Tiefenabmessungen der Breite bzw. Länge des größten zu verarbeitenden Hochlochziegels entspricht.

Die Erfindung ist nicht auf eine Kreissäge beschränkt, sondern eignet sich prinzipeil auch für andere Sägewerkzeuge, die dazu geeignet sind, einen auf einer Auflage liegenden Stein durch einen ebenen Schnitt in zwei * Teile zu trennen.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert.

Im einzelnen zeigt

Figur 1 eine Seitenansicht einer Steinsäge mit aufgeschnittenem Gehäuse,

Figur 2 die Draufsicht der Säge nach Figur 1, ebenfalls mit aufgeschnittenem Schutzgehäuse und

Figur 3 eine Draufsicht einer weiteren als Kreissäge ausgebildeten stationären Steinsäge mit verfahrbaren Auflagetischen.

Die dargestellte Kreissäge hat ein Sägeblatt 1, das samt zugehörigem Antriebsmotor 2 auf einem Vorschubwagen 3 gelagert ist. Dieser hat vier obere und vier untere Rollen 4 bzw. 5 und ist mit diesem zwischen zwei horizontalen Profilschienen 6 geführt. Diese befinden sich über einer Wanne 7, welche das an die Schnittstelle herangeführte Kühlwasser und den entstehenden Steinschlamm aufnimmt. Die gesamte Sägevorrichtung ist von einem quadrischen Schutzgehäuse 8 umschlossen.

An seiner schneidseitigen Stirnfläche weist das Schutzgehäuse 8 eine rechteckige Öffnung auf. Diese Öffnung ist durch eine Drehtüre 9 abgeschlossen, die vorzugsweise aus demselben Werkstoff wie das Schutzgehäuse besteht und eine vertikale

mittlere Drehachse 10 aufweist. Diese ist in einem unteren und oberen Lager 11 bzw. 12 gelagert. Hier bildet die Türe selbst ein Drehgestell, an dem zwei einander gegenüberliegende Auflagetische 13 und 14 angebracht sind.

Die Auflagetische bilden zusammen eine zur Drehachse 10 konzentrischen Kreisscheibe, die jedoch an beiden Seiten parallel zur Ebene der Drehtüre 9 abgeschnitten ist. Die verbleibenden streifenförmigen Auflageflächen reichen aus, um einen 30 cm dicken und 50 cm langen Mauerstein 15 bzw. 16 aufzulegen. Beide Steine werden an parallel zur Drehtür 9 verlaufende Anschlagleisten 17 angelegt und können längs dieser Anschlagleisten verschoben werden. Die Auflagetische 13 und 14 haben jeweils einen senkrecht zur Drehtüre 9 verlaufenden Schlitz 18. Diese Schlitze sind zentrisch symmetrisch zueinander und außerdem so gelegt, daß der Schlitz des jeweiligen inneren Tisches, d. h. des Tisches 14 nach der Zeichnung, mit dem Sägeblatt 1 fluchtet. Diese Anordnung der Schlitze 18 ermöglicht kleinere Auflagetische, obwohl die Trennschnitte am Mauerstein zwischen dessen Stoßfläche und der Steinmitte an beliebiger Stelle vorgenommen werden können.

Mit der beschriebenen Steinsäge wird wie folgt gearbeitet. Zunächst wird auf den äußeren Auflagetische ein Mauerstein aufgelegt und seitlich so verschoben, daß die gewünschte Trennstelle über dem Schlitz 18 liegt. Dann dreht die Bedienungsperson das Drehgestell um 180°, wonach die Drehtüre 9 gewendet und das Schutzgehäuse wieder geschlossen ist. Der ursprünglich außenliegende Auflagetisch befindet sich nun im Gehäuseinneren. Die Bedienungsperson gibt jetzt das Signal zur Durchführung des Trennschnitts, wobei zunächst die Stellung des Drehgestells arretiert wird und auch arretiert bleibt, bis der Vorschubwagen 3, nachdem er nach links bewegt wurde und das Sägeblatt 1 den Schnitt ausgeführt hat, wieder seine rechte End- und Ruhestellung, wie gezeichnet, erreicht

hat. Währenddessen kann auf dem äußeren Aulagetisch schon der nächste Mauerstein bereit gelegt werden bzw. i_m laufenden Betrieb zuvor der gesägte Stein abgeräumt werden. Dies ist möglich, weil die Bedienungsperson sowohl vor der hohen Schallbelastung als auch vor Beschmutzung und Staub geschützt ist.

Bei dem Beispiel nach Fig. 3 ist die stationäre Säge höher als die Auflagetische 20 und 21 angebracht. Das Sägeblatt 1 kann ebenfalls in Schlitze oder Nuten der Auflagetische eingreifen, die sich im Bereich der gestrichelt angedeuteten Schnittlinien 22 erstrecken müßten. Das Sägeblatt 1 ist auf einer Welle 23 befestigt, die innerhalb des Schutzgehäuses 8 in einem Lager 24 gelagert ist, während der Antriebsmotor 25, der nur ein vernachlässigbares Geräusch entwickelt, vorteilhafterweise außerhalb des Schutzgehäuses angeordnet werden kann.

Das Drehgestell, das sich um die Achse 10 drehen kann, umfaßt eine Drehtüre 27 und auf jeder Seite derselben je zwei horizontale, senkrecht zur Drehtüre 27 verlaufende Führungen

28 bzw. 29, z. B. U-Profilschienen. Die beiden Auflagetische 20 und 21 sind im Gegensatz zum ersten Beispiel nicht fest, sondern horizontal verfahrbar am Drehgestell angebracht. Allerdings ist diese Verfahrbarkeit in der gezeichneten Stellung des Drehgestells nur für den innenliegenden Auflagetisch 21 gegeben. Jeder Auflagetisch hat zwei Rollen 31 oder andere Führungsglieder, die in die Führungen 28 bzw.

29 eingreifen, und zwei Roller. 32 mit zur Drehachse 10 radialen Achsen, die in eine Ringbahn 33 eingreifen. Diese Ringbahn 33 von z. B. nach oben offenem U-förmigen Querschnitt ist über den Führungen 28 und 29 angeordnet und verläuft koaxial um die Drehachse 10. Sie setzt sich zusammen aus einem feststehenden, umfänglich größeren Ringabschnitt 34 und einem ergänzenden Bogen 35, der in Vorschubrichtung der Säge verfahrbar gelagert ist, z. B. in feststehenden

Führungen 30, die sich im Schutzgehäuse 8 an die Führungen 28 bzw. 29 fluchtend anschließen. Zur Bewegung des Bogens dient ein Vorsσhubantrieb 36, z. B. eine Spindel mit Spindelmotor oder ein Kettenantrieb.

Das Drehgestell kann mit den Auflagetischen 20 und 21 nur gedreht werden, wenn beide Auflagetische ganz an der Drehtüre 27 anliegen. Dabei ruhen ihre Rollen 31 in den zugehörigen Führungen 28 bzw. 29, während die Rollen 32 auf der Ringbahn 33 laufen und dadurch an einer zentripetalen Bewegung behindert sind. Der Bogen 35 nimmt selbstverständlich seine den Kreis ergänzende Stellung ein. Gelangt das Drehgestell in die in Fig. 3 gezeichnete Position, so wird es verriegelt. In dieser Position stehen die Rollen 32 des Auflagetisches 21 im Bereich des Bogens 35. Wenn nun der Vorschubantrieb 36 den Bogen 35 zur Säge hin aus der Ringbahn 33 herauszieht, so folgt der Auflagetisch 21 dieser Bewegung, wobei seine Rollen 31 in den Führungen 29 laufen und zwar auch über die Trennstellen hinweg in die Führungen 30 hinein. Ist der Auflagetisch 21 schließlich nach Beendigung des Sägeschnittes wieder in seine Ausgangsstellung zurückgebracht, so wird die Verriegelung des Drehgestells aufgehoben, so daß dieses gewendet werden kann bis der Auflagetisch 21 mit dem gesägten Stein die Stellung des Auflagetisches 20 einnimmt.

Damit ist das Schutzgehäuse 8 durch die Drehtüre 27 wieder geschlossen. Die Drehtüre ist Z-förmig gekröpft. Auf diese Weise können die beiden Auflagetische 20 und 21 eine L-Form bekommen, so daß die zu sägenden Bausteine 15 und 16, hier Hochlochziegel für eine 36er Wand, für einen Gehrungsschnitt auch schräg gelegt werden können, wie z. B. der Baustein 15. Es ist aber auch ein Längsschnitt möglich, beispielsweise um den Stein in der Höhe zu reduzieren.