WULFLEFF, Christine (Hermelsbacher Weg 108, Siegen, 57072, DE)
Patentansprüche
1. Zugentlastungseinheit umfassend ein Befestigungselement mit wenigstens einer Befestigungsnut und wenigstens ein Zugentlastungselement, welches einen Endbereich aufweist, der in die Befestigungsnut eingreift, dadurch gekennzeichnet, dass der Endbereich einen Halterabschnitt aufweist, der durch zwei entgegengesetzt gerichtete Vorsprünge, die im wesentlichen quer zur Längsrichtung der Befestigungsnut verlaufen, begrenzt ist.
2. Zugentlastungseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Vorsprünge eine Längserstreckung aufweist, die geringer ist als die des anderen Vorsprungs.
3. Zugentlastungseinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Vorsprünge eine Breite aufweist, die geringer ist als die des anderen Vorsprungs.
4. Zugentlastungseinheit nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Vorsprung wenigstens von einer Basis verjüngt.
5. Zugentlastungseinheit nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Vorsprünge eine Breite aufweist, welche sich vom freien Ende des Vorsprungs zum Halterabschnitt verringert.
6. Zugentlastungseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Vorsprünge eine Stirnfläche aufweist, welche im wesentlichen konkav ausgebildet ist.
7. Zugentlastungseinheit nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugentlastungselement als eine Bügelschelle ausgebildet ist.
8. Kettenglied einer Energieführungseinheit umfassend wenigstens eine Zug- entlastungseinheit, wobei die Zugentlastungseinheit ein Befestigungselement mit wenigstens einer Befestigungsnut und wenigstens ein Zugentlastungselement, welches einen Endbereich aufweist, der in die Befestigungsnut eingreift, aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Endbereich einen Halterabschnitt aufweist, der durch zwei entgegengesetzt gerichtete Vorsprünge, die im wesentlichen quer zur Längsrichtung der Befestigungsnut verlaufen, begrenzt ist.
9. Kettenglied nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugentlastungseinheit nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7 ausgebildet ist.
10. Kettenglied nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsnut in einem Quersteg ausgebildet ist.
11. Energieführungseinheit umfassend eine Mehrzahl von gelenkig miteinan- der verbundenen Kettengliedern sowie wenigstens eine Zugentlastungseinheit, wobei die Zugentlastungseinheit ein Befestigungselement mit wenigstens einer Befestigungsnut und wenigstens ein Zugentlastungselement, welches einen Endbereich aufweist, der in die Befestigungsnut eingreift, aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Endbereich einen Halteabschnitt aufweist, der durch zwei entgegengesetzt gerichtete Vorsprünge, die im wesentlichen quer zur Längsrichtung der Befestigungsnut verlaufen, begrenzt ist.
12. Energieführungseinheit nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Zugentlastungseinheit in mindestens einem Kettenglied angeordnet ist.
13. Energieführungseinheit mit wenigstens einem Endglied nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugentlastungseinheit vor einem Endglied der Energieführungseinheit angeordnet ist. |
Zugentlastungseinheit, insbesondere für Kabel, Leitungen oder Schläuche
Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eine Zugentlastungseinheit, insbesondere für Kabel, Leitungen, Schläuche oder dergleichen, ein Kettenglied mit einer Zugentlastungseinheit sowie auf eine Energieführungseinheit mit wenigstens einer Zugentlastungseinheit.
Energieführungseinheiten werden in verschiedenen Apparaten, Maschinen und Einrichtungen eingesetzt, insbesondere dort, wo es erforderlich ist, Verbrauchsmittel, Energie oder dergleichen mittels Kabeln, Leitungen, Schläuchen oder dergleichen von einem ortsfesten Anschluss zu einem beweglichen Anschluss eines Verbrauchers zu transportieren.
Eine Energieführungseinheit ist gebildet durch eine Mehrzahl von gelenkig miteinander verbundenen Gliedern, die einen Aufnahmeraum begrenzen, in dem die Leitungen angeordnet sind. Ein Glied einer Energieführungseinheit kann durch zwei Seitenlaschen gebildet sein, die durch wenigstens einen Quersteg miteinan- der verbunden sind.
Die in der Energieführungseinheit geführten Leitungen unterliegen einer Zugbeanspruchung während des Betriebes der Energieführungseinheit. Es ist daher bekannt, wenigstens eine Zugentlastungseinheit vorzusehen. Hierdurch soll eine außerhalb der Leitungsführungseinheit liegende Anschlussstelle der Leitung kräftefrei sein. Es ist bekannt, dass eine in einer Leitungsführungseinheit verlegte Leitung beispielsweise an beiden Enden der Leitungsführungseinheit festgelegt wird. Hierzu ist es notwendig, dass die Leitung im Wesentlichen in der neutralen Faser verlegt wird. Bei einer Vielzahl von Leitungen, die in einer Leitungsführungsein- heit verlegt werden, ist es daher erforderlich, dass die Leitungen im Wesentlichen nebeneinander in der neutralen Faser verlegt werden. Bei räumlich beengten Ver-
hältnissen kann dies jedoch nicht immer verwirklicht werden. Es ist daher bekannt, dass die Leitungen innerhalb der Energieführungseinheit durch ein Trennstegsystem in unterschiedlichen Ebenen innerhalb der Leitungsführungseinheit verlegt werden. Bei einer derartigen Verlegung der Leitungen wird lediglich an einem Ende eine zugentlastende Befestigung der Leitung durchgeführt.
Durch die DE-Al -198 20 651 ist eine Leitungsführungseinheit mit einer zugentlastenden Befestigung wenigstens einer in der Leitungsführungseinheit geführten Leitung bekannt. Hierzu ist ein Endbefestigungsteil vorgesehen, welches eine Zugentlastungseinheit zur zugentlastenden Befestigung wenigstens einer der Leitungsführungseinheit geführten Leitung aufweist. Die Zugentlastungseinheit ist so ausgebildet, dass sie eine Bewegung der wenigstens einen Leitung in Längsrichtung der Leitungsführungsanordnung um einen vorgegebenen Weg zulässt. Die Einheit weist wenigstens ein Haltemittel auf, welches relativ zum Führungsele- ment in Längsrichtung der Leitungsführungseinheit verschiebbar ist, wobei wenigstens eine Leitung an dem Haltemittel festlegbar ist.
Eine weitere Ausführungsform einer Zugentlastungseinheit für ein Kabel oder eine Leitung ist durch die DE-Al -198 19 430 bekannt. Diese Zugentlastungsein- heit weist einen Haltekörper auf, der ein erstes und ein zweites Halteteil hat. Die Halteteile begrenzen einen Kanal, in dem eine Leitung anordenbar ist. Die Halteteile sind mittels wenigstens eines Verbindungselementes verbunden, wobei das Verbindungselement das erste und das zweite Halteteil teilweise umgreift und eine solche Kraft ausübt, dass eine im Kanal verlegte Leitung zwischen die Halte- teile geklemmt wird.
Durch die WO 95/28582 ist eine Energieführungseinheit mit einer Zugentlastungseinheit bekannt. Die Zugentlastungseinheit umfasst ein Profil, welches eine Befestigungsnut aufweist. Der Querschnitt der Befestigungsnut ist vorzugsweise asymmetrisch. In die Befestigungsnut sind Endbereiche von U-förmigen Zugentlastungselementen einbringbar.
Problematisch bei einer solchen Ausgestaltung der Zugentlastungseinheit ist, dass durch unsachgemäße Montage des Zugentlastungselementes dieses aus der Befestigungsnut herausspringen kann. Es ist daher notwendig, dass eine Orientierung des Zugentlastungselementes während der Montage beachtet wird.
Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, die bekannte Zugentlastungseinheit weiterzubilden, insbesondere derart, dass das als Befestigungsschelle ausgebildete Zugentlastungselement unabhängig von der Ori- entierung in einer Befestigungsnut montiert werden kann.
Diese Aufgabe wird erfmdungsgemäß durch eine Zugentlastungseinheit mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
Die erfmdungsgemäße Zugentlastungseinheit umfasst ein Befestigungselement mit wenigstens einer Befestigungsnut und wenigstens ein Zugentlastungselement, welches einen Endbereich aufweist, der in die Befestigungsnut eingreift. Der Endbereich weist einen Halteabschnitt auf, der durch zwei entgegengesetzt gerich- tete Vorsprünge, die im Wesentlichen quer zur Längsrichtung der Befestigungsnut verlaufen, begrenzt ist. Ist das Zugentlastungselement in der Befestigungsnut angeordnet, so wird durch die Vorsprünge verhindert, dass dieses bei Zug oder Druckbelastung aus der Befestigungsnut herausspringt, da die Vorsprünge zur Anlage an die Wand der Befestigungsnut gelangen. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Zugentlastungseinheit wird auch die Montage vereinfacht, da bei der Festlegung wenigstens einer Leitung mittels des Zugentlastungselementes sichergestellt wird, dass ein Kippen oder Herausspringen des Zugentlastungselementes verhindert wird.
Dadurch, dass zwei entgegengesetzt gerichtete Vorsprünge, die im Wesentlichen quer zur Längsrichtung der Befestigungsnut verlaufen, vorgesehen sind, kann
auch das Zugentlastungselement unabhängig von der Montagerichtung in die Befestigungsnut eingebracht werden.
Durch die Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Zugentlastung wird auch eine Zugentlastung für Energieführungsketten bereitgestellt, die für die bei Energieführungsketten auftretenden dynamischen Belastungen geeignet ist. Das Zugentlastungselement ist so ausgebildet, dass es sowohl Zug- als auch Druckkräfte aufnehmen kann. Das Zugentlastungselement ist in beiden Richtungen belastbar, ohne dass diese aus der Halterung kippt, wie dies bei den bekannten Zugentlastungs- elementen der Fall sein kann.
Die erfindungsgemäße Zugentlastungseinheit zeichnet sich vorzugsweise dadurch aus, dass einer der Vorsprünge eine Längserstreckung aufweist, die geringer ist als die des anderen Vorsprungs. Hierdurch wird die Einbringung des Endbereichs in die Befestigungsnut des Befestigungselementes vereinfacht. Diese Einbringung kann noch weiter dadurch vereinfacht werden, dass die erfmdungsgemäße Zugentlastungseinheit so weitergebildet ist, dass die Breite des einen Vorsprungs geringer ist als die des anderen Vorsprungs.
Besonders bevorzugt ist eine Ausgestaltung der Zugentlastungseinheit, bei der sich einer der Vorsprünge wenigstens von einer Basis nach oben hin verjüngt.
Gemäß einer noch weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Zugentlastungseinheit wird vorgeschlagen, dass wenigstens einer der Vorsprünge eine Breite aufweist, welche sich vom freien Ende des Vorsprungs zum Halteabschnitt hin verringert.
Besonders bevorzugt ist eine Ausgestaltung der Zugentlastungseinheit, bei der wenigstens einer der Vorsprünge eine Stirnfläche aufweist, welche im Wesentlichen konkav ausgebildet ist. Konkav im Sinne der Erfindung bedeutet nicht zwin- gend, dass die Stirnfläche gekrümmt ist. Die Stirnfläche kann auch dadurch im
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Wesentlichen konkav ausgebildet sein, dass sie wenigstens zwei gegeneinander winklig ausgebildete Flächenabschnitte aufweist.
Nach einer noch weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Zugentlastungseinheit wird vorgeschlagen, dass das Zugentlastungselement in Form einer Bügelschelle ausgebildet ist.
Nach einem noch weiteren erfinderischen Gedanken wird ein Kettenglied einer Energieführungseinheit umfassend wenigstens eine Zugentlastungseinheit vorge- schlagen, wobei die Zugentlastungseinheit ein Befestigungselement mit wenigstens einer Befestigungsnut und wenigstens einem Zugentlastungselement, welches einen Endbereich aufweist, der in die Befestigungsnut eingreift, aufweist. Der Endbereich des Zugentlastungselementes weist zwei entgegengesetzt gerichtete Vorsprünge auf, die im Wesentlichen quer zur Längsrichtung der Befestigungsnut verlaufen.
Besonders bevorzugt ist eine Ausgestaltung eines Kettengliedes, bei der die Zugentlastungseinheit nach wenigstens einem der Ansprüche 2 bis 7 ausgebildet ist.
Besonders bevorzugt ist eine Ausgestaltung des Kettengliedes, bei der die Befestigungsnut in einem Quersteg ausgebildet ist.
Gemäß einem noch weiteren erfinderischen Gedanken wird eine Energieführungseinheit umfassend eine Mehrzahl von gelenkig miteinander verbundenen Kettengliedern sowie wenigstens eine Zugentlastungseinheit vorgeschlagen. Die Zugentlastungseinheit weist ein Befestigungselement mit wenigstens einer Befestigungsnut und wenigstens ein Zugentlastungselement auf. Das Zugentlastungselement hat einen Endbereich, der in die Befestigungsnut eingreift. Der Endbereich weist einen Halteabschnitt auf, der durch zwei entgegengesetzt gerichtete Vorsprünge, die im Wesentlichen quer zur Längsrichtung der Befestigungsnut verlaufen, begrenzt ist.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der erfϊndungsgemäßen Energiefüh- rungseinheit wird vorgeschlagen, dass wenigstens eine Zugentlastungseinheit in mindestens einem Kettenglied angeordnet ist. Besonders bevorzugt ist dabei eine Ausgestaltung, bei der die wenigstens eine Zugentlastungseinheit in einem Endglied angeordnet ist. Es besteht auch die Möglichkeit, wenigstens eine Zugentlastungseinheit in einem Kettenglied der Energieführungseinheit anzuordnen, welches zwischen zwei Endgliedern der Energieführungseinheit liegt.
Gemäß einer noch weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfϊndungsgemäßen Energieführungseinheit wird vorgeschlagen, dass die Zugentlastungseinheit vor einem Endglied der Energieführungseinheit angeordnet ist.
Es zeigen:
Fig. 1 : eine Bügelschelle in einer Seitenansicht,
Fig. 2: die Bügelschelle nach Fig. 1 in Verbindung mit einem ersten Ausführungsbeispiel einer C-förmigen Schiene,
Fig. 3: die Bügelschelle nach Fig. 1 in einem zweiten Ausführungsbeispiel einer C-förmigen Schiene, und
Fig. 4: Momentaufnahme einer Montage.
In der Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel eines Zugentlastungselementes in Form einer Bügelschelle dargestellt. Die Bügelschelle ist in einer Seitenansicht dargestellt. Sie weist zwei Schenkel 1 auf, die über einen Bogen miteinander verbunden sind. Die Bügelschelle ist im Wesentlichen U-förmig ausgebildet.
Der Schenkel 1 weist eine Breite D auf. Zum freien Ende des Schenkels 1 ist ein sich verjüngender Abschnitt 2 vorgesehen, der in einen übergangsbereich 3 übergeht. An den übergangsbereich 3 schließt sich ein Halterabschnitt 4 an. Der Halterabschnitt weist eine Breite A auf, welche in dem dargestellten Ausführungsbei- spiel kleiner ist als die Breite D des Schenkels 1. Dies ist nicht zwingend notwendig. Der Schenkel kann auch eine Breite D aufweisen, welche der Breite A des Halterabschnittes 4 entspricht oder kleiner ist. Ist der Halterabschnitt A größer als die Breite D des Schenkels 1, so ist der Abschnitt 2 entsprechend, d. h. sich erweiternd vom Schenkel 1 zum Halterabschnitt 4 ausgebildet.
Der Halterabschnitt 4 ist durch die Anlageflächen 7, 8 sowie 12, 13 begrenzt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Anlageflächen 8, 12 im Wesentlichen senkrecht zueinander ausgebildet. Die Anlagefläche 7 weist wenigstens einen Abschnitt auf, der im Wesentlichen senkrecht zu der Anlagefläche 13 ausge- bildet ist. Die Anlagefläche 7 begrenzt teilweise einen Vorsprung 5.
Die Anlageflächen 12, 13 sind im Wesentlichen parallel zueinander ausgebildet. Sie weisen vorzugsweise eine Höhe B auf.
Die Anlagefläche 13 begrenzt teilweise einen Vorsprung 5. Der Vorsprung 5 weist eine Höhe C auf, welche geringer ist als die Innenhöhe H einer C-förmigen Schiene, wie dies aus den Figuren 2 und 3 ersichtlich ist.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Vorsprung 5 durch eine wenigs- tens teilweise in Richtung der Anlagefläche 7 geneigten Stirnfläche 9 begrenzt.
Ausgehend von der Basis 11 verjüngt sich der Vorsprung 6 in Richtung der Anschlagfläche 8. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Verjüngung mit dem Bezugszeichen 10 versehen.
Fig. 2 und 3 zeigen die Anordnung der Bügelschelle in jeweils einem C-förmigen Profil, welches die Befestigungsnut aufweist.
In der Fig. 2 weist das Profil 14 einen im Wesentlichen rechteckförmigen Quer- schnitt auf. Die sich in Längsrichtung des Profils 14 erstreckende öffnung ist durch die Schenkel 15, 16 begrenzt. Die Breite der öffnung, die durch die Stirnflächen 17, 18 der Schenkel 15, 16 begrenzt ist, entspricht wenigstens der Breite A des Halterabschnittes 4. Aus der Darstellung in der Fig. 2 ist ersichtlich, dass die Stirnfläche 17 des Profils 14 an der Anlagefläche 13 des Halterabschnittes 4 anliegt. Die Stirnfläche 18 des Schenkels 16 liegt an der Anlagefläche 12 des Halterabschnittes 4 an.
Im Betriebszustand wird wenigstens eine Leitung mittels wenigstens eines Klemmelementes mittelbar oder unmittelbar an dem Profil 14 festgelegt. Hierzu kann beispielsweise die Bügelschelle eine Schraube 19 aufweisen, welche auf ein nicht dargestelltes Klemmelement eine Kraft ausübt. Im Betriebszustand ist die Bügelschelle mit dem Profil 14 verspannt, so dass Vorsprünge 5, 6 auf das Profil 14 eine Zugkraft ausüben. Die Anlageflächen 7, 8 der Vorsprünge 5, 6 liegen an den Unterseiten der Schenkel 15, 16 an. Wird über eine nicht dargestellte Leitung eine Zug- oder Druckkraft auf die Bügelschelle ausgeübt, so wird diese durch die Vorsprünge 5, 6 in das Profil 14 eingeleitet, ohne dass die Gefahr besteht, dass die Bügelschelle aus der öffnung des Profils 14 heraustritt. Durch den Formschluss zwischen der Bügelschelle und dem Profil wird erreicht, dass die Vorsprünge 5, 6 ständig im Eingriff mit dem Profil 14 sind.
Die Erfindung hat auch den Vorteil, dass die Montage vereinfacht wird, da ein Herausspringen der Bügelschelle während der Festlegung der wenigstens einen Leitung vermieden wird.
Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Zugentlastungseinheit. Die Zugentlastungseinheit weist ein Profil 21 auf. Die Bügelschelle, welche in dem
Profil angeordnet ist, entspricht der Ausgestaltung der Bügelschelle nach Fig. 1. Der Unterschied zwischen dem Profil 21 nach Fig. 3 und dem Profil 14 nach Fig. 2 besteht im Wesentlichen darin, dass das Profil 21 im Querschnitt im Wesentlichen trapezförmig ist. Gleiche Teile sind in den Figuren 2 und 3 mit gleichen Be- zugszeichen versehen.
In der Fig. 4 sind Momentaufnahmen der Montage einer Bügelschelle mit einem Profil 21 dargestellt. Aus der Fig. 4a ist ersichtlich, dass die Bügelschelle so geneigt wird, dass der Vorsprung 5 in den Innenraum des Profils 21 durch die öff- nung 22 eingeführt wird. Dieser Vorgang wird so weit fortgesetzt, bis der Vorsprung 6 in das Profil 21 eingebracht wird. Hierbei wird die Bügelschelle während des Einführvorgangs in die entgegengesetzte Richtung gedreht, wie dies in der Fig. 4b angedeutet ist. Durch das Zurückdrehen der Bügelschelle gelangen die Stirnflächen 17, 18 in den übergangsbereich. Durch eine Aufwärtsbewegung, wie sie in der Fig. 4c dargestellt ist, gelangen die Anlageflächen der Vorsprünge zur Anlage an das Profil.
Bezugszeichenliste
1 Schenkel
2 Abschnitt
3 übergangsbereich
4 Halterabschnitt
5 Vorsprung
6 Vorsprung
7 Anlagefläche
8 Anlagefläche
9 Stirnfläche
10 Verjüngung
11 Basis
12 Anlagefläche
13 Anlagefläche
14 Profil
15 Schenkel
16 Schenkel
17 Stirnfläche
18 Stirnfläche
19 Unterseite
20 Unterseite
21 Profil
22 öffnung
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