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Patent Searching and Data


Title:
STRIP LIGHTING SYSTEM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/149410
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an elongated strip lighting system (1), comprising a U-shaped carrier profile (2), a first coupling region (3) between the base wall (20) of the carrier profile (2) and a second coupling region (4), a power supply unit (5) in the receiving area (A) of the carrier profile (2), a strip lighting lamp (6) electrically contacting the power supply unit (5) and detachably mechanically coupled to the second coupling region (4), and an electrical or electronic unit (7) having a functional region (73) and an operating region (74), wherein the functional region (73) is arranged next to the strip lighting lamp (6) and the operating region (74) extends between the strip lighting lamp (6) and the base wall (20), is electrically contacting the power supply unit (5), and is detachably mechanically coupled to the first coupling region (3). Alternatively, each of the coupling regions (3, 4) is provided on a respective one of the side walls (21, 22) of the carrier profile (2) for mechanically detachably coupling the strip lighting lamp (6) and the unit (7).

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Inventors:
MACHATE, Andreas (Baumannstrasse 65, Wangen im Allgäu, 88239, DE)
Application Number:
EP2018/083733
Publication Date:
August 08, 2019
Filing Date:
December 06, 2018
Export Citation:
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Assignee:
ZUMTOBEL LIGHTING GMBH (Schweizer Straße 30, 6850 Dornbirn, 6850, AT)
International Classes:
F21V21/34; F21V21/35; F21S9/00; F21V17/16; F21V21/02; F21V33/00; F21Y103/10
Domestic Patent References:
WO2017005943A12017-01-12
Foreign References:
EP3217067A12017-09-13
DE102011017702A12012-10-31
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
KIWIT, BENEDIKT (Mitscherlich PartmbB, Sonnenstrasse 33, München, 80331, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Lichtbandsystem (1), welches sich entlang einer Längsachsenrichtung (L) erstreckt, aufweisend:

ein längliches Trägerprofil (2) mit zwei länglichen und einander zugewandten

Seitenwänden (21, 22) sowie einer die Seitenwände (21, 22) verbindenden länglichen Bodenwand (20), die gemeinsam einen Aufnahmeraum (A) begrenzen,

einen ersten und einen zweiten mechanischen Kopplungsbereich (3, 4), wobei der erste Kopplungsbereich (3) in Längsachsenrichtung (L) gesehen zwischen

Bodenwand (20) und zweitem Kopplungsbereich (4) vorgesehen ist, eine längliche Stromversorgungseinheit (5), welche sich in

Längsachsenrichtung (L) in dem Aufnahmeraum (A) erstreckt,

eine Lichtbandleuchte (6), welche sich in Längsachsenrichtung (L) erstreckt, mit der Stromversorgungseinheit (5) elektrisch kontaktiert und mit dem zweiten Kopplungsbereich (4) lösbar mechanisch gekoppelt ist, und eine elektrische oder elektronische Einheit (7) mit einem Funktionsbereich (73) sowie einem Betriebsbereich (74), wobei der Funktionsbereich (73) in Längsachsenrichtung (L) benachbart zu der Lichtbandleuchte (6) angeordnet ist, und wobei der Betriebsbereich (74) sich ausgehend vom Funktionsbereich

(73) wenigstens teilweise zwischen der Lichtbandleuchte (6) und der

Bodenwand (20) erstreckt, mit der Stromversorgungseinheit (5) elektrisch kontaktiert sowie mit dem ersten Kopplungsbereich (3) lösbar mechanisch gekoppelt ist.

2. Lichtbandsystem (1), welches sich entlang einer Längsachsenrichtung (L) erstreckt, aufweisend:

ein längliches Trägerprofil (2) mit zwei länglichen und einander zugewandten Seitenwänden (21, 22) sowie einer die Seitenwände (21, 22) verbindenden länglichen Bodenwand (20), die gemeinsam einen Aufnahmeraum (A) begrenzen,

einen ersten und einen zweiten mechanischen Kopplungsbereich (3, 4), wobei in Längsachsenrichtung (L) gesehen der erste Kopplungsbereich (3) auf Seiten einer der Seitenwände (21) und der zweite Kopplungsbereich (4) auf Seiten der anderen der Seitenwände (22) vorgesehen ist,

eine längliche Stromversorgungseinheit (5), welche sich in

Längsachsenrichtung (L) in dem Aufnahmeraum (A) erstreckt, eine Lichtbandleuchte (6), welche sich in Längsachsenrichtung (L) erstreckt, mit der Stromversorgungseinheit (5) elektrisch kontaktiert und mit den Kopplungsbereichen (3, 4) lösbar mechanisch gekoppelt ist, und

eine elektrische oder elektronische Einheit (7) mit einem Funktionsbereich (73) sowie einem Betriebsbereich (74), wobei der Funktionsbereich (73) in Längsachsenrichtung (L) benachbart zu der Lichtbandleuchte (6) angeordnet ist, und wobei der Betriebsbereich (74) sich ausgehend vom Funktionsbereich (73) wenigstens teilweise zwischen der Lichtbandleuchte (6) und der

Bodenwand (20) erstreckt, mit der Stromversorgungseinheit (5) elektrisch kontaktiert sowie mit den Kopplungsbereichen (3, 4) lösbar mechanisch gekoppelt ist.

3. Lichtbandsystem (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei sich der erste und/oder zweite Kopplungsbereich (3, 4) in Längsachsenrichtung (L) in dem

Aufnahmeraum (A) erstrecken, vorzugsweise über die gesamte Länge des Trägerprofils (2).

4. Lichtbandsystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der erste und/oder der zweite Kopplungsbereich (3, 4) an wenigstens einer und bevorzugt beiden Seitenwänden (21, 22) oder an der Stromversorgungseinheit (5) vorgesehen, vorzugsweise integral mit ebendiesen ausgebildet sind.

5. Lichtbandsystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der erste und/oder der zweite Kopplungsbereich (3, 4) durch Profilbereiche, wie ein Rastprofil, der Seitenwände (21, 22) oder Stromversorgungseinheit (5), oder Ausnehmungen, wie Ausstanzungen, in den Seitenwänden (21, 22) oder in der Stromversorgungseinheit (5) ausgebildet sind.

6. Lichtbandsystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Lichtbandleuchte (6) ein mit dem zweiten Kopplungsbereich (4) und vorzugsweise ferner mit dem ersten Kopplungsbereich (3) korrespondierendes zweites Kopplungselement (66) zum mechanischen Koppeln an dem zweiten Kopplungsbereich (4) und bevorzugt ferner an dem ersten Kopplungsbereich (3) aufweist, und/oder

wobei die elektrische oder elektronische Einheit (7) ein mit dem ersten Kopplungsbereich (3) und vorzugsweise ferner mit dem zweiten

Kopplungsbereich (4) korrespondierendes erstes Kopplungselement (76) zum mechanischen Koppeln an dem ersten Kopplungsbereich (3) und bevorzugt ferner an dem zweiten Kopplungsbereich (4) aufweist,

wobei die Kopplungsbereiche (3, 4) in Verbindung mit den jeweiligen Kopplungselementen (66, 76) bevorzugt eine gleitende Bewegung der Lichtbandleuchte (6) bzw. der elektrischen oder elektronischen Einheit (7) entlang der Längsachsenrichtung (L) zulassen.

7. Lichtbandsystem (1) nach Anspruch 6, wobei das erste und/oder zweite

Kopplungselement (76, 66) seitlich zu den jeweiligen Kopplungsbereichen (3, 4) vorgespannte Rastfedern mit einem ersten Rastabschnitt (760, 660), vorzugsweise einem nach außen ragenden V-förmigen Rastabschnitt, aufweisen, wobei der erste Rastabschnitt (760, 660) mit einem

korrespondierenden zweiten Rastabschnitt (30, 40) der jeweiligen

Kopplungsbereiche (3, 4) rastend zusammenwirkt, um die mechanische Kopplung bereitzustellen.

8. Lichtbandsystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Lichtbandleuchte (6) sich zwischen den beiden Seitenwänden (21, 22) erstreckt, bevorzugt vollständig zwischen den beiden Seitenwänden (21, 22) erstreckt.

9. Lichtbandsystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Lichtbandleuchte (6) das Trägerprofil (2) bevorzugt an der der Bodenwand (20) gegenüberliegenden Seite (23) begrenzt, vorzugsweise abdeckt.

10. Lichtbandsystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Funktionsbereich (73) sich zwischen den beiden Seitenwänden (21, 22) erstreckt, bevorzugt vollständig zwischen den beiden Seitenwänden (21, 22) erstreckt.

11. Lichtbandsystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Funktionsbereich (73) in Längsachsenrichtung (L) bündig und bevorzugt spaltfrei an der Lichtbandleuchte (6) anliegt, um besonders bevorzugt das Trägerprofil (2) an der der Bodenwand (20) gegenüberliegenden Seite (23) spaltfrei zu begrenzen oder abzudecken.

12. Lichtbandsystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Stromversorgungseinheit (5) zwischen der Bodenwand (20) und dem ersten Kopplungsbereich (3) und vorzugsweise an der Bodenwand (20) vorgesehen ist, oder

wobei die Stromversorgungseinheit (5) an wenigstens einer oder beiden Seitenwänden (21, 22), beispielsweise als Stromschiene zum Rotationsabgriff, vorgesehen ist.

13. Lichtbandsystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Lichtbandleuchte (6) ein erstes elektrisches Kontaktierelement (67) und die elektrische oder elektronische Einheit (7), vorzugsweise der Betriebsbereich (74), ein zweites elektrisches Kontaktierelement (77) aufweisen, wobei das erste und zweite elektrische Kontaktierelement (67, 77) vorzugsweise identisch aufgebaut sind.

14. Lichtbandsystem (1) nach Anspruch 13, wobei das erste elektrische

Kontaktierelement (67) sich in einer ersten Erstreckungsrichtung in einem Bereich zwischen der Lichtbandleuchte (6) und der Bodenwand (20) erstreckt, vorzugsweise von der Lichtbandleuchte (6) aus bis zur

Stromversorgungseinheit (5) hin in den Aufnahmeraum (A) vorragt.

15. Lichtbandsystem (1) nach Anspruch 13 und 14, wobei das zweite elektrische Kontaktierelement (77) sich in einer zweiten Erstreckungsrichtung in einem Bereich zwischen der Lichtbandleuchte (6) und der Bodenwand (20) erstreckt, vorzugsweise bezüglich dieser Erstreckungsrichtung beidseits von dem

Betriebsbereich (74) vorstehend erstreckt, und vorzugsweise wenigstens von dem Betriebsbereich (74) aus bis zur Stromversorgungseinheit (5) hin in den Aufnahmeraum (A) vorragt.

16. Lichtbandsystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Lichtbandleuchte (6) und/oder die elektrische oder elektronische Einheit (7) einen um eine Rotationsachse (X) drehbar vorgesehenen Rotationskörper (69, 79) mit seitlich vorstehenden Rastvorsprüngen (690, 790) aufweist, welche durch Rotation des Rotationskörpers (69, 79) um seine Rotationsachse (X) zwischen einer eingefahrenen Montageposition zum Einsetzen der

Lichtbandleuchte (6) oder elektrischen oder elektronischen Einheit (7) in das Trägerprofil (2) und einer ausgefahrenen Positionen zum Zusammenwirken mit den Kopplungsbereichen (3, 4) zur mechanischen Kopplung und/oder der Stromversorgungseinheit (5) zur elektrischen Kopplung bewegbar ist, wobei die Rastvorsprünge (690, 790) hierzu bevorzugt die Kopplungselemente (76, 66) und/oder die elektrischen Kontaktierelemente (67, 77) aufweisen.

17. Lichtbandsystem (1) nach Anspruch 16, wobei die Lichtbandleuchte (6)

und/oder die elektrische oder elektronische Einheit (7) jeweils wenigstens zwei Rotationskörper (69, 79) aufweisen, wobei wenigstens einer der

Rotationskörper (69, 79) keine Rastvorsprünge (690, 790) zur elektrischen Kopplung aufweist, wobei bevorzugt die mechanische Kopplung eine gleitende

Bewegung der Lichtbandleuchte (6) bzw. der elektrischen oder elektronischen Einheit (7) entlang der Längsachsenrichtung (L) zulässt.

18. Lichtbandsystem (1) nach Anspruch 16 oder 17, wobei der Rotationskörper (69, 79) einen Rotationsmanipulator (692, 792) zum Drehen des

Rotationskörpers (69, 79) um seine Rotationsachse (X) aufweist,

wobei der Rotationsmanipulator (692, 792) sich bevorzugt radial einseitig oder mehrseitig, bevorzugt zweiseitig, von der Rotationsachse (X) weg erstreckt, ferner bevorzugt bezüglich der Rotationsachse (X) gesehen zentral oder koaxial oder symmetrisch oder asymmetrisch angeordnet ist, und/oder wobei der Rotationsmanipulator (692, 792) bzgl. der Rotationsachse (X) axial bewegbar vorgesehen ist, um den Rotationsmanipulator (692, 792) zwischen einer Betriebsposition und einer Einbauposition zu bewegen. 19. Lichtbandsystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das

Trägerprofil (2) in Längsachsenrichtung (L) gesehen einen im Wesentlichen U- förmigen Querschnitt aufweist, vorzugsweise die Bodenwand (20) und die beiden Seitenwände (21, 22) des Trägerprofils (2) in Längsachsenrichtung (L) gesehen einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt bilden, und/oder wobei die der Bodenwand (20) gegenüberliegende offene Seite (23) des

Trägerprofils (2) eine Lichtabgabeseite bildet, über die die Lichtbandleuchte (6) und die elektrische oder elektronische Einheit (7) zur mechanischen Kopplung mit den jeweiligen Kopplungsbereichen (3, 4) in das Trägerprofil (2) einsetzbar sind.

20. Lichtbandsystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Lichtbandleuchte (6) auf ihrer dem Aufnahmeraum (A) zugewandten Seite elektronische Komponenten, wie bspw. ein Betriebsgerät (65), aufweist, welche bevorzugt in Längsachsenrichtung (L) von den gegenüberliegenden Stirnseiten (68) der Lichtbandleuchte (6) beabstandet und besonders bevorzugt mittig der Lichtbandleuchte (6) vorgesehen sind, wobei die

Lichtbandleuchte (6) bevorzugt in dem Bereich zwischen wenigstens einer der

Stirnseiten (68) und elektronischer Komponente das zweite Kopplungselement (66) in Form von Rastfedern aufweist.

21. Lichtbandsystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

wobei der Betriebsbereich (74) in Längsachsenrichtung (L) gegenüberliegende

Stirnseiten aufweist, und der Funktionsbereich (73) bezüglich der

Längsachsenrichtung (L) in einem Bereich einer der Stirnseiten oder von beiden Stirnseiten des Betriebsbereichs (74) beabstandet vorgesehen ist.

22. Lichtbandsystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

wobei die elektrische oder elektronische Einheit (7) eine Leuchte wie einen Strahler (72) oder ein Notlicht, einen Sensor (70) wie einen PIR Sensor, einen AC/DC-Konverter (71), ein Kameramodul wie ein

Überwachungskameramodul, ein WLAN-Modul, einen Scanner, einen Beamer, einen Laserprojektor, eine Überwachungselektronik, ein

Datenübertragungssystem, einen Steckeradapter (71) zum Anschluss elektrischer oder elektronischer Komponenten (711, 713, 715) und dergleichen aufweist,

wobei der Funktionsbereich (73) Funktionskomponenten der elektrischen oder elektronischen Einheit (7) aufweist, wie beispielsweise einen Leucht- oder Strahlerkopf (720) vorzugsweise mit Strahlerschaft (721), einen Sensorkopf (700, 715), Anschlussbuchsen (710, 712, 714) wie USB-C Buchsen, eine WLAN- Antenne (713), einen Kamerakopf (711) und dergleichen, und

wobei der Betriebsbereich (74) Betriebskomponenten der elektrischen oder elektronischen Einheit (7) aufweist, wie beispielsweise ein Betriebsgerät (740), eine Leuchtensteuerung, eine Sensorverarbeitungseinheit, eine AC/DC- Wandlereinheit und dergleichen.

23. Lichtbandsystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Lichtbandleuchte (6) in Längsachsenrichtung (L) mehrteilig ausgebildet ist, wobei vorzugsweise wenigstens einige einander benachbarte Teile der

Lichtbandleuchte (6) in Längsachsenrichtung (L) bündig und bevorzugt spaltfrei aneinander angrenzen, wobei wenigstens zwischen zwei Teilen der Lichtbandleuchte (6) ein Funktionsbereich (73) einer elektrischen oder elektronischen Einheit (7) angeordnet ist. 24. Lichtbandsystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das

Trägerprofil (2) in Längsachsenrichtung (L) mehrteilig ausgebildet ist.

25. Lichtbandsystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Lichtbandleuchte (6) Leuchtenkomponenten aufweist, insbesondere

Leuchtmittel (60), wie ein LED-Modul, zur Lichtabgabe und vorzugsweise ferner eine Optik (63) zur Beeinflussung des von den Leuchtmitteln (60) abgegebene Lichts, und wobei die Lichtbandleuchte (6) ferner bevorzugt einen Lichtbandträger (64) aufweist, welcher die Leuchtenkomponenten sowie bevorzugt ferner das zweite Kopplungselement (66) und/oder das erste elektrische Kontaktierelement (67) trägt.

26. Lichtbandsystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Lichtbandleuchte (6) an ihrer dem Aufnahmeraum (A) abgewandten

Außenseite (F) im Wesentlichen flächig ausgebildet ist und bevorzugt im Wesentlichen bündig mit der der Bodenwand (20) gegenüberliegenden Seite

(23) des Trägerprofils (2) abschließt, und/oder

wobei der Funktionsbereich (73) an seiner dem Aufnahmeraum (A) abgewandten Seite (S) im Wesentlichen flächig ausgebildet ist und bevorzugt im Wesentlichen bündig mit der der Bodenwand (20) gegenüberliegenden Seite (23) des Trägerprofils (2) und ferner bevorzugt mit der flächigen

Außenseite (F) der Lichtbandleuchte (6) abschließt.

27. Lichtbandsystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der erste mechanische Kopplungsbereich (3) und/oder der zweite mechanische Kopplungsbereich (4) mehrere Kopplungsbereiche in bezüglich der

Bodenwand (20) unterschiedlich beabstandeten Ebenen aufweist.

Description:
Lichtbandsvstem

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Lichtbandsystem, welches sich entlang einer Längsachsenrichtung erstreckt, und ein längliches Trägerprofil sowie eine darin aufgenommene Lichtbandleuchte, Stromversorgungseinheit sowie elektrische oder elektronische Einheit aufweist.

Derartige Lichtbandsysteme sind aus dem Stand der Technik bekannt. Diese weisen in der Regel ein längliches Trägerprofil mit U-förmigem Querschnitt auf. Innerhalb dieses Trägerprofils ist in der Regel eine längliche Stromversorgungseinheit geführt. Die offene Längsseite des Trägerprofils ist in der Regel flächig und bündig mit einer Lichtbandleuchte abgedeckt und bildet somit eine geschlossene und harmonische Lichtlinie. Die Lichtbandleuchte ist dabei in der Regel mittels eines Stromabgriffs mit der Stromversorgungseinheit (beispielsweise Versorgungsleitungen oder einer Stromschiene) elektrisch kontaktiert. Dies in der Regel durch einfaches radiales

Einstecken der Lichtbandleuchte in das Trägerprofil. Zur mechanischen Kopplung der Lichtbandleuchte weist diese in der Regel Rastelemente auf, welche mit

korrespondierenden Profilelementen des Trägerprofils oder einer Stromschiene rastend Zusammenwirken, um die radial eingesteckte Lichtbandleuchte sicher im Trägerprofil zu halten.

Auf eben diese Rastprofile zurückgreifend werden häufig auch andere Geräte an dem Trägerprofil befestigt und angeschlossen, wie beispielsweise Lautsprecher, Sensoren, Strahler, Kameras, WLAN-Router und dergleichen. Hierzu wird die Lichtlinie auf der gesamten Länge des eingesetzten Gerätes unterbrochen. Die Länge der

anzuschließenden Geräte wird dabei mitunter nicht nur durch die funktionalen Komponenten wie beispielsweise einen Strahlerkopf oder einen Sensorkopf begrenzt, sondern insbesondere auch durch zum Betrieb dieser notwendige

Betriebskomponenten wie beispielsweise Anschlusselemente und Betriebsgeräte.

Es ist somit eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Lichtbandsystem der eingangs genannten Art bereitzustellen, welches eine harmonische und nahezu durchgängige Lichtlinie auch bei Vorhandensein von in das Lichtbandsystem integrierten Geräten ermöglicht.

Gemäß einem ersten Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung daher ein

Lichtbandsystem, welches sich entlang einer Längsachsenrichtung erstreckt. Dieses Lichtbandsystem weist ein längliches Trägerprofil mit zwei länglichen und einander zugewandten Seitenwänden sowie einer die Seitenwände verbindenden länglichen Bodenwand auf, die gemeinsam einen Aufnahmeraum begrenzen. Ferner weist das Lichtbandsystem einen ersten und einen zweiten mechanischen Kopplungsbereich auf, wobei der erste Kopplungsbereich in Längsachsenrichtung gesehen zwischen Bodenwand und zweitem Kopplungsbereich vorgesehen ist. Ferner weist das

Lichtbandsystem eine längliche Stromversorgungseinheit auf, welche sich in

Längsachsenrichtung in dem Aufnahmeraum erstreckt. Des Weiteren weist das Lichtbandsystem eine Lichtbandleuchte auf, welche sich in Längsachsenrichtung erstreckt, mit der Stromversorgungseinheit elektrisch kontaktiert und mit dem zweiten Kopplungsbereich lösbar mechanisch gekoppelt ist. Schließlich weist das Lichtbandsystem eine elektrische oder elektronische Einheit (im Weiteren auch als Einheit bezeichnet) mit einem Funktionsbereich sowie einem Betriebsbereich auf. Der Funktionsbereich ist in Längsachsenrichtung benachbart zu der Lichtbandleuchte angeordnet. Der Betriebsbereich erstreckt sich ausgehend vom Funktionsbereich wenigstens teilweise zwischen der Lichtbandleuchte und der Bodenwand und ist mit der Stromversorgungseinheit elektrisch kontaktiert sowie mit dem ersten

Kopplungsbereich lösbar mechanisch gekoppelt. Gemäß einem zweiten Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung ein Lichtbandsystem, welches sich entlang einer Längsachsenrichtung erstreckt. Dieses Lichtbandsystem weist ein längliches Trägerprofil mit zwei länglichen und einander zugewandten Seitenwänden sowie einer die Seitenwände verbindenden länglichen Bodenwand auf, die gemeinsam einen Aufnahmeraum begrenzen. Ferner weist das Lichtbandsystem einen ersten und einen zweiten mechanischen Kopplungsbereich auf, wobei in Längsachsenrichtung gesehen der erste Kopplungsbereich auf Seiten einer der Seitenwände und der zweite Kopplungsbereich auf Seiten der anderen der

Seitenwände vorgesehen ist. Ferner weist das Lichtbandsystem eine längliche

Stromversorgungseinheit auf, welche sich in Längsachsenrichtung in dem

Aufnahmeraum erstreckt. Des Weiteren weist das Lichtbandsystem eine

Lichtbandleuchte auf, welche sich in Längsachsenrichtung erstreckt, mit der

Stromversorgungseinheit elektrisch kontaktiert und mit den Kopplungsbereichen lösbar mechanisch gekoppelt ist. Schließlich weist das Lichtbandsystem eine elektrische oder elektronische Einheit mit einem Funktionsbereich sowie einem Betriebsbereich auf, wobei der Funktionsbereich in Längsachsenrichtung benachbart zu der Lichtbandleuchte angeordnet ist, und wobei der Betriebsbereich sich ausgehend vom Funktionsbereich wenigstens teilweise zwischen der Lichtbandleuchte und der Bodenwand erstreckt, mit der Stromversorgungseinheit elektrisch kontaktiert sowie mit den Kopplungsbereichen lösbar mechanisch gekoppelt ist.

Mittels des erfindungsgemäßen Lichtbandsystems kann der nach außen sichtbare, also der die Lichtlinie unterbrechende Bereich einer nach außen exponierten elektrischen oder elektronischen Einheit minimiert werden, in dem von der in Funktions- und Betriebsbereich getrennt bereitgestellten Einheit dort lediglich der Funktionsbereich dieser Einheit positioniert wird, während der in dem

Betriebsbereich zusammengefasste weitere Aufbau dieser Einheit sich rückseits der Lichtbandleuchte in einem von dieser nicht eingenommenen Bereich des

Aufnahmeraumes erstreckt. Um ein sicheres und bezüglich der Lichtbandleuchte ungehindertes Befestigen auch der Einheit zu ermöglichen, wird für letztere ein zusätzlicher mechanischer Kopplungsbereich bereitgestellt, welcher in

Längsachsenrichtung gesehen eben zwischen der Bodenwand und dem

Kopplungsbereich der Lichtbandleuchte vorgesehen ist, oder es werden für beide Komponenten gegenüberliegende Kopplungsbereiche an den Seitenwänden bereitgestellt. Somit kann einerseits der Bauraum des Lichtbandsystems effektiver genutzt werden, während gleichzeitig der Effekt einer durchgängigen Lichtlinie, welcher mit einem Lichtbandsystem in der Regel erzielt werden soll, möglichst wenig beeinträchtigt wird. Auch kann die sich im eingebauten Zustand teilweise hinter der Lichtbandleuchte erstreckende Einheit aufgrund der relativen Anordnung der Kopplungsbereiche zuerst bzw. randseitig eines bereits eingebauten

Lichtbandleuchtenteils eingebaut werden und behindert nicht den danach folgenden und die Einheit teilweise abdeckenden Einbau der bzw. weiterer Lichtbandleuchte(n).

Der erste und/oder zweite Kopplungsbereich erstreckt sich bevorzugt in

Längsachsenrichtung in dem Aufnahmeraum und besonders bevorzugt über die gesamte Länge des Trägerprofils. Somit kann sowohl die Lichtbandleuchte als auch die elektrische oder elektronische Einheit an beliebigen Positionen in

Längsachsenrichtung des Lichtbandsystems gesehen vorgesehen werden.

Der erste und/oder der zweite mechanische Kopplungsbereich ist bevorzugt an wenigstens einer und besonders bevorzugt beiden Seitenwänden oder an der

Stromversorgungseinheit vorgesehen. Dabei ist besonders bevorzugt eine integrale Ausbildung mit eben diesen denkbar. Eine integrale Ausbildung mit den

Seitenwänden kann beispielsweise durch eine Profilierung des Trägerprofils erzielt werden; beispielsweise bereitgestellt durch entsprechende Biegung eines aus Blech bereitgestellten Trägerprofils oder Profilerzeugung durch Strangpressverfahren. Auch kann beispielsweise ein durch die Stromversorgungseinheit bereitgestelltes

Profilelement, wie es sich beispielsweise bei einer Stromschiene ergibt, zur

mechanischen Kopplung als Kopplungsbereich genutzt werden. Allgemein können der erste und/oder der zweite Kopplungsbereich durch Profilbereiche, wie ein Rastprofil, der Seitenwände oder Stromversorgungseinheit, oder Ausnehmungen, wie

Ausstanzungen, in den Seitenwänden oder in der Stromversorgungseinheit ausgebildet sein. Somit können die Kopplungsbereiche besonders einfach

bereitgestellt werden

Die Lichtbandleuchte kann ein mit dem zweiten Kopplungsbereich und vorzugsweise ferner mit dem ersten Kopplungsbereich korrespondierendes zweites

Kopplungselement zum mechanischen Koppeln an dem zweiten Kopplungsbereich und bevorzugt ferner an dem ersten Kopplungsbereich aufweisen. In vergleichbarer Weise kann die elektrische oder elektronische Einheit ein mit dem ersten

Kopplungsbereich und vorzugsweise ferner mit dem zweiten Kopplungsbereich korrespondierendes erstes Kopplungselement zum mechanischen Koppeln an den ersten Kopplungsbereich und bevorzugt ferner an dem zweiten Kopplungsbereich aufweisen. Durch Bereitstellen eines entsprechenden Kopplungselements kann ein zur Erzielung einer effektiven Kopplung definiert ausgebildetes Element in einfacher Weise bereitgestellt werden. Insbesondere sollen mit diesen die entsprechenden Komponenten (Lichtbandleuchte, elektrische oder elektronische Einheit) in dem Trägerprofil (radial) gehalten werden, so dass sie nicht herausfallen und bestenfalls fixiert sind. Es ist denkbar, dass die Kopplungsbereiche in Verbindung mit den jeweiligen Kopplungselementen bevorzugt eine gleitende Bewegung der

Lichtbandleuchte bzw. der elektrischen oder elektronischen Einheit entlang der Längsachsenrichtung zulassen/erlauben. In einer bevorzugten Ausgestaltungsform kann das erste und/oder zweite Kopplungselement beispielsweise eine seitlich zu den jeweiligen Kopplungsbereichen vorgespannte Rastfedern mit einem ersten

Rastabschnitt, vorzugsweise einem nach außen ragenden V-förmigen Rastabschnitt, aufweisen. Der erste Rastabschnitt wirkt dabei mit einem korrespondierenden zweiten Rastabschnitt der jeweiligen Kopplungsbereiche rastend zusammen, um die mechanische Kopplung bereitzustellen. Durch die Bereitstellung einer Rastfeder kann eine wirkungsvolle (radiale) mechanische Kopplung erzielt werden. Eine Rastfeder lässt sich einfach herstellen und zusammen mit der Lichtbandleuchte einerseits bzw. der elektrischen oder elektronischen Einheit andererseits verbinden. Die bevorzugte Ausgestaltung einer solchen Rastfeder mit vorbeschriebenem V-förmigen Rastabschnitt ermöglicht ferner ein einfaches Einfuhren, Halten sowie auch wieder Entnehmen der entsprechenden Komponente, da die V-Form bei entsprechend bereitgestellten Winkeln der beiden Schenkel der V-Form eine definierte

Einführschräge des Rastabschnitts bildet, welcher sodann mit dem entsprechenden Kopplungsbereich zum bevorzugt einfachen Einsetzten und Entnehmen

Zusammenwirken kann. Ebenso ermöglich die V-Form bestenfalls auch ein Gleiten in Längsachsenrichtung. Das erste und zweite Kopplungselement können als Gleichteile identisch ausgebildet sein. Die Lichtbandleuchte erstreckt sich bevorzugt zwischen den beiden Seitenwänden und besonders bevorzugt vollständig zwischen den beiden Seitenwänden. Somit ergibt sich bevorzugt eine geschlossene Lichtabgabefläche der Lichtbandleuchte und somit eine möglichst unterbrechungsfreie Lichtlinie des Lichtbandsystems. Die Lichtbandleuchte begrenzt bevorzugt das Trägerprofil an der der Bodenwand gegenüberliegenden Seite und deckt diese bevorzugt ab, um somit eine nach außen gleichmäßige und

geschlossene Form und Lichtlinie bereitstellen zu können.

Der Funktionsbereich der elektrischen oder elektronischen Einheit erstreckt sich bevorzugt ebenso zwischen den beiden Seitenwänden und besonders bevorzugt vollständig zwischen den beiden Seitenwänden. Dies insbesondere im Zusammenspiel mit einer ebenso sich vollständig zwischen den Seitenwänden erstreckenden

Lichtbandleuchte ermöglicht ein insgesamt möglichst unterbrechungsfreies bzw. spielfreies Erscheinungsbild. Neben den optischen Effekten ist aufgrund der möglichst spielfreien Bereitstellung des Lichtbandsystems dieses zudem vor äußeren Einflüssen, wie beispielsweise Staub, besser geschützt. Der Funktionsbereich liegt dazu besonders bevorzugt in Längsachsenrichtung bündig und insbesondere bevorzugt spaltfrei an der Lichtbandleuchte an, um so besonders bevorzugt das Trägerprofil an der der Bodenwand gegenüberliegenden Seite spaltfrei zu begrenzen oder abzudecken.

Die Stromversorgungseinheit ist bevorzugt zwischen der Bodenwand und dem ersten Kopplungsbereich und weiter bevorzugt an der Bodenwand vorgesehen. In einer solchen Ausprägung ist die Stromversorgungseinheit bevorzugt in Form einer durchgehend abgreifbaren Stromschiene bereitgestellt. Ferner denkbar sind auch andere Möglichkeiten, beispielsweise Versorgungsleitungen wie eine

Durchgangsverdrahtung, beispielsweise mit vorkonfektionierten Abgriffbuchsen oder auch Systeme mit Schneidkontakten. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Stromversorgungseinheit alternativ oder zusätzlich an wenigstens einer oder beiden Seitenwänden vorgesehen ist. In einer solchen Ausführungsform könnte die

Stromversorgungseinheit beispielsweise als Stromschiene zum Rotationsabgriff bspw. mit einem im Weiteren noch beschriebenen Rotationskörper vorgesehen sein. In einer solchen Ausprägung liegen die Leitungen in sich entlang der Längsachsenrichtung erstreckenden Profilrillen eines separaten Profilelements oder der Seitenwände, welche zum Aufnahmeraum hin seitlich offen sind. Durch Einsetzen eines

entsprechenden Stromabgriffs (bspw. mittels des im Weiteren beschriebenen

Rotationskörpers) mit seitlich vorragenden Abgriffsarmen bzw. Rastvorsprüngen können letztere durch Rotation in die Profilnute eingefahren werden, dort eingreifen und somit mit den darin verlegten Leitungen elektrisch kontaktiert werden, um einen sicheren und einfachen Stromabgriff bereitzustellen. Auf vergleichbare Weise kann auch eine mechanische Kopplung erzielt werden. Die Lichtbandleuchte kann ein erstes elektrisches Kontaktierelement und die elektrische oder elektronische Einheit, vorzugsweise der Betriebsbereich, ein zweites elektrisches Kontaktierelement aufweisen. In einer besonders bevorzugten

Ausgestaltungsform können die vorbezeichneten elektrischen Kontaktierelemente identisch aufgebaut sein. Auf diese Weise kann die Anzahl unterschiedlicher Bauteile des Lichtbandsystems reduziert werden, indem auf möglichst viele Gleichteile zurückgegriffen wird. Das erste elektrische Kontaktierelement kann sich dabei in einer ersten Erstreckungsrichtung in einem Bereich zwischen der Lichtbandleuchte und der Bodenwand erstrecken und bevorzugt von der Lichtbandleuchte aus bis zur

Stromversorgungseinheit hin in den Aufnahmeraum vorragen. Das zweite elektrische Kontaktierelement kann sich in einer zweiten Erstreckungsrichtung, welche bevorzugt parallel zur ersten Erstreckungsrichtung ist, in einem Bereich zwischen der

Lichtbandleuchte und der Bodenwand erstrecken und vorzugsweise bezüglich dieser Erstreckungsrichtung beidseits von dem Betriebsbereich vorstehend erstrecken. Der Betriebsbereich ist bezüglich der Lichtbandleuchte weiter in den Aufnahmeraum hineinversetzt vorgesehen und somit in der Regel näher an der

Stromversorgungseinheit angeordnet. Möchte man nun auf Gleichteile für die Kontaktierelemente zurückgreifen, so muss das zweite elektrische Kontaktierelement aufgrund des geringeren Abstandes des Betriebsbereichs zur Stromversorgungseinheit durch den Betriebsbereich bzw. einen Einheitenträger der Einheit bzw. des

Betriebsbereichs hindurchragen und steht somit beidseits des Betriebsbereichs vor. Bevorzugt ragt das zweite elektrische Kontaktierelement jedoch wenigstens von dem Betriebsbereich aus bis zur Stromversorgungseinheit hin in den Aufnahmeraum vor. Somit wird insgesamt der in Einsetzrichtung versetzten Anordnung von

Lichtbandleuchte einerseits und der elektrischen oder elektronischen Einheit andererseits gerecht. Die Lichtbandleuchte und/oder die elektrische oder elektronische Einheit können einen um eine Rotationsachse drehbar vorgesehenen Rotationskörper mit seitlich vorstehenden Rastvorsprüngen aufweisen. Die Rastvorsprünge können durch

Rotation des Rotationskörpers um seine Rotationsachse bewegbar sein zwischen einer eingefahrenen Montageposition zum Einsetzen der Lichtbandleuchte oder

elektrischen oder elektronischen Einheit in das Trägerprofil und einer ausgefahrenen Positionen zum Zusammenwirken mit den Kopplungsbereichen zur mechanischen Kopplung und/oder der Stromversorgungseinheit zur elektrischen Kopplung. Die Rastvorsprünge können hierzu bevorzugt die Kopplungselemente und/oder die elektrischen Kontaktierelemente aufweisen. Ein solcher Rotationskörper kann dann als Rotationsabgriff bzw. Drehknebel bereitgestellt werden, in dem bevorzugt sowohl die mechanischen als auch die elektrischen Kopplungselemente integriert sind.

Die Lichtbandleuchte und/oder die elektrische oder elektronische Einheit können jeweils wenigstens zwei Rotationskörper aufweisen, wobei wenigstens einer der Rotationskörper keine Rastvorsprünge zur elektrischen Kopplung aufweist, wobei bevorzugt die mechanische Kopplung eine gleitende Bewegung der Lichtbandleuchte bzw. der elektrischen oder elektronischen Einheit entlang der Längsachsenrichtung zulässt. Der Rotationskörper kann einen Rotationsmanipulator zum Drehen des

Rotationskörpers um seine Rotationsachse aufweisen, wobei der

Rotationsmanipulator sich bevorzugt radial einseitig oder mehrseitig, bevorzugt zweiseitig, von der Rotationsachse weg erstreckt, ferner bevorzugt bezüglich der Rotationsachse gesehen zentral oder koaxial oder symmetrisch oder asymmetrisch angeordnet ist. Beispielsweise sind ein (seitlich angebrachter) hebelartiger

Mechanismus oder ein (zentral vorgesehener) flügelschraubenartiger Mechanismus denkbar. In einer bevorzugten Ausgestaltungsform ist es denkbar, dass der

Rotationsmanipulator gegenüber dem Rotationskörper oder zusammen mit dem Rotationskörper gegenüber dem Rest der ihn tragenden Komponente

(Lichtbandleuchte, Einheit) in Richtung der Rotationsachse axial verschiebbar bzw. bewegbar vorgesehen ist. Der Rotationsmanipulator soll so bevorzugt zwischen einer Betriebsposition, in der er um die Rotationsachse drehbar ist, um die Rotationsvorsprünge zwischen der eingefahrenen Montageposition und der ausgefahrenen Position zu bewegen, und einer Einbauposition bewegbar sein, in der er um die Rotationsachse nicht rotierbar ist (insbesondere mit den Rastvorsprüngen in der ausgefahrenen Position, um die elektrische/mechanische Kopplung sicher aufrechtzu erhalten). In einer besonders bevorzugten Ausgestaltungsform steht der

Rotationsmanipulator in der Betriebsposition von dem Rest der ihn tragenden Komponente vor (bevorzugt entgegen seiner Einsetzrichtung in das Trägerprofil), um diesen für den Bediener nach außen leicht zugänglich und bedienbar zu positionieren. In der Einbauposition steht der Rotationsmanipulator dann gegenüber dem Rest der ihn tragenden Komponenten weniger weit vor oder ist gar versenkt bzw. bündig bereitgestellt, so dass im montierten/angeschlossenen Zustand von Lichtbandleuchte bzw. Einheit diese besonders kompakt bereitgestellt sind und somit die Leuchte insgesamt kompakter ausgebildet sein kann bzw. der ohnehin begrenzte Bauraum im Trägerprofil zwischen den sich überlappenden Komponenten effektiver genutzt werden kann.

Das Trägerprofil weist bevorzugt in Längsachsenrichtung gesehen einen im

Wesentlichen U-förmigen Querschnitt auf. Die Bodenwand und die beiden

Seitenwände des Trägerprofils bilden dabei bevorzugt in Längsachsenrichtung gesehen einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt. Dieser entspricht im

Wesentlichen einem gängigen Aufbau eines Trägerprofils für ein Lichtbandsystem.

Die der Bodenwand gegenüberliegende offene Seite des Trägerprofils bildet bevorzugt eine Lichtabgabeseite des Lichtbandsystems, über die die Lichtbandleuchte und die elektrische oder elektronische Einheit zur mechanischen Kopplung mit den jeweiligen Kopplungsbereichen in das Trägerprofil einsetzbar sind. Somit wird trotz

unterschiedlicher Kopplungsebenen bzw. Kopplungsseiten eine einfache Montage ermöglicht. Die Lichtbandleuchte kann auf ihrer dem Aufnahmeraum zugewandten Seite elektronische Komponenten, wie beispielsweise ein Betriebsgerät, aufweisen. Diese sind bevorzugt in Längsachsenrichtung von den gegenüberliegenden Stirnseiten der Lichtbandleuchte beabstandet und besonders bevorzugt mittig der Lichtbandleuchte vorgesehen. Auf diese Weise wird in Stirnbereichen der Lichtbandleuchte in dem Aufnahmeraum ein Freiraum geschaffen, welcher zur kompakten Ausgestaltung des Lichtbandsystems von dem Betriebsbereich der elektrischen oder elektronischen Einheit wenigstens teilweise belegt werden kann. Um dieses freie Ende der Lichtbandleuchte sicher zu tragen, kann die Lichtbandleuchte bevorzugt in dem Bereich zwischen wenigstens einer der Stirnseiten und elektronischer Komponente das zweite Kopplungselement in Form von Rastfedern aufweisen, welche eine vergleichsweise kompakte Raststruktur bilden und somit auch in kleinem Raum für eine sichere mechanische Kopplung sorgen.

Der Funktionsbereich kann bezüglich der Längsachsenrichtung in einem Bereich einer der in Längsachsenrichtung gegenüberliegende Stirnseiten des Betriebsbereichs oder von diesen beiden Stirnseiten beabstandet vorgesehen sein. In der ersten Variante kann es ermöglicht werden, die Komponenten Lichtbandleuchte, Einheit und wieder Lichtbandleuchte sukzessive nacheinander einzubauen, indem neben eine

Lichtbandleuchte bzw. einen Teil der Lichtbandleuchte die Einheit mit ihrem

Funktionsbereich platziert wird, von dem sich der Betriebsbereich von der

Lichtbandleuchte weg erstreckt. Vor den Betriebsbereich kann dann die daran anschließende Lichtbandleuchte bzw. der nächste Teil derselben einfach eingesetzt werden, so dass der Funktionsbereich zwischen letzterer und Bodenwand angeordnet ist. In der zweiten Variante überlappt der Betriebsbereich mit beiden benachbarten Teilen der Lichtbandleuchte. Insofern muss dieser entweder hinter einen bereits eingebauten Teil der Lichtbandleuchte geschoben werden, bevor an der anderen Seite in Längsachsenrichtung gesehen der nächste Teil vorgesehen wird. Oder die Einheit wird zuerst verbaut und dann die benachbarten Teile der Lichtbandleuchte davor gesetzt. Aufgrund des geringeren Überlapps des Betriebsbereichs mit den jeweiligen Teilen der Lichtbandleuchte kann bei der zweiten Variante ein freies Ende derselben verkürzt ausgebildet und somit auf zusätzliche mechanische Haltekomponenten in diesem Bereich verzichtet werden. Die erste Variante hat den Vorteil, die

Komponenten sukzessive und einfach in der gegebenen Reihenfolge in

Längsachsenrichtung gesehen zu verbauen.

Die elektrische oder elektronische Einheit kann in Form jeglicher denkbarer Einheit ausgebildet sein. Lediglich beispielhaft seien hier Leuchten wie Strahler oder

Notlichter, Sensoren wie PIR-Sensoren, AC/DC-Konverter, Kameramodule wie Überwachungskameramodule, WLAN-Module, Scanner, Beamer, Laserprojektoren, Überwachungselektronik, Datenübertragungssysteme, Steckadapter zum Anschluss elektrischer oder elektronischer Komponenten und dergleichen genannt. Der

Funktionsbereich kann dabei Funktionskomponenten der elektrischen oder elektronischen Einheit aufweisen. Rein beispielhaft seien hier Leucht- oder

Strahlerköpfe beispielsweise samt Strahlerschaft, Sensorenköpfe, Anschlussbuchsen wie USB-C-Buchsen, WLAN-Antennen und dergleichen genannt. Der Betriebsbereich kann zudem Betriebskomponenten der elektrischen oder elektronischen Einheit aufweisen. Rein beispielhaft seien hierzu Betriebsgeräte, Leuchtensteuerung, Sensorverarbeitungseinheiten und dergleichen genannt. Das Lichtbandsystem bietet somit unzählige Möglichkeiten der erfindungsgemäßen Integration elektrischer oder elektronischer Einheiten.

Die Lichtbandleuchte ist - wie bereits angemerkt wurde - bevorzugt in

Längsachsenrichtung mehrteilig ausgebildet, um ein beliebige Lichtbandlänge bereitzustellen. Dabei können wenigstens einige einander benachbarte Teile der

Lichtbandleuchte in Längsachsenrichtung bündig und bevorzugt spaltfrei aneinander angrenzen. Wenigstens zwischen zwei Teilen der Lichtbandleuchte kann ein

Funktionsbereich einer elektrischen oder elektronischen Einheit entsprechend angeordnet sein, wie es zuvor beschrieben wurde. Ebenso kann auch das Trägerprofil in Längsachsenrichtung mehrteilig ausgebildet sein.

Die Lichtbandleuchte kann Leuchtenkomponenten aufweisen. Hierbei seien insbesondere Leuchtmittel wie LED-Module zur Lichtabgabe und vorzugsweise ferner Optiken zur Beeinflussung des von den Leuchtmitteln abgegebenen Lichts genannt. Die Lichtbandleuchte kann ferner einen Lichtbandträger aufweisen, welcher die Leuchtenkomponenten sowie bevorzugt ferner das zweite Kopplungselement und/oder das erste Kontaktierelement trägt.

Die Lichtbandleuchte ist bevorzugt an ihrer dem Aufnahmeraum abgewandten Außenseite im Wesentlichen flächig ausgebildet und schließt besonders bevorzugt im Wesentlichen bündig mit der der Bodenwand gegenüberliegenden Seite des

Trägerprofils ab. In vergleichbarer Weise kann der Funktionsbereich an seiner dem Aufnahmeraum abgewandten Seite im Wesentlichen flächig ausgebildet sein und schließt bevorzugt im Wesentlichen bündig mit der der Bodenwand

gegenüberliegenden Seite des Trägerprofils und ferner bevorzugt mit der flächigen Außenseite der Lichtbandleuchte ab. Auf diese Weise kann ein insgesamt

harmonisches Erscheinungsbild in möglichst unterbrechungs- und spaltfreier Weise bereitgestellt werden. Der erste mechanische Kopplungsbereich und/oder der zweite mechanische

Kopplungsbereich kann jeweils mehrere Kopplungsbereiche in bezüglich der

Bodenwand unterschiedlich beabstandeten Ebenen aufweisen. Dasselbe gilt in gleicher Weise für elektrische Kopplungsabschnitt der Stromversorgungseinheit. Auf diese Weise ist es grundsätzlich möglich, mehrere Lichtbandsystemkomponenten, insbesondere mehrere Einheiten, mechanisch bzw. elektrisch in dem Aufnahmeraum zu koppeln, wobei die jeweiligen Komponenten aufgrund der unterschiedlichen Kopplungsebenen alle wenigstens teilweise überlappen können, so dass eine insgesamt besonders kompakte Bauform des Lichtbandsystems mit möglichst unterbrechungs- und spielfreiem Erscheinungsbild bereitgestellt wird. Auch können mechanische bzw. elektrische Kopplungsebenen für unterschiedlich gestaltete Kontaktierelemente bzw. Kopplungselemente bereitgestellt werden, was die

Flexibilität des Systems erhöht.

Weitere Ausgestaltungen und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der Figuren der begleitenden Zeichnungen im Folgenden beschrieben. Es zeigen: Figur 1 eine perspektivische Ansicht eines Lichtbandsystems gemäß einem ersten

Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung,

Figur 2 eine seitliche Querschnittsansicht des Lichtbandsystems gemäß Figur 1, Figur 3 eine Detailansicht einer teilweisen Explosionsdarstellung des

Lichtbandsystems gemäß Figur 1,

Figur 4 eine seitliche Querschnittsansicht des Lichtbandsystems gemäß Figur 3, Figur 5 eine perspektivische Explosionsdarstellung des Lichtbandsystems gemäß

Figur 1,

Figur 6 eine seitliche Querschnittsansicht des Lichtbandsystems gemäß Figur 5, Figur 7 eine Querschnittsansicht entlang der Linie VII-VII gemäß Figur 2,

Figur 8 eine perspektivische Darstellung eines Lichtbandsystems gemäß einem

zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung, Figur 9 eine perspektivische Explosionsdarstellung des Lichtbandsystems gemäß

Figur 8, Figur io eine perspektivische Ansicht des Lichtbandsystems gemäß Figur 8 mit nicht eingesteckten elektrischen oder elektronischen Komponenten,

Figur li eine perspektivische Ansicht eines Lichtbandsystems gemäß einem dritten

Ausführungsbeispiel der Erfindung,

Figur 12 eine perspektivische Explosionsdarstellung des Lichtbandsystems gemäß

Figur li, Figur 13 eine perspektivische Ansicht eines Lichtbandsystems gemäß einem vierten

Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in einer teilweisen Explosionsdarstellung,

Figur 14 eine Detailansicht des Lichtbandsystems gemäß Figur 13 in einer anderen

Perspektivdarstellung,

Figur 15 eine perspektivische Ansicht der Einheit in Form eines Strahlers/Spots des

Lichtbandsystems gemäß Figur 14, Figur 16 eine Detailansicht der Einheit gemäß Figur 15,

Figur 17 eine perspektivische Ansicht eines Lichtbandsystems gemäß einem fünften

Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in einer teilweisen Explosionsdarstellung,

Figur 18 drei perspektivische Darstellungen des Lichtbandsystems gemäß Figur 17

(a) mit eingesetzter Einheit, (b) mit eingebauter Einheit, und (c) in völlig zusammengesetztem Zustand, Figur 19 eine perspektivische Ansicht einer Einheit des Lichtbandsystems gemäß

Figur 17,

Figur 20 eine seitliche Querschnittsansicht des Lichtbandsystems gemäß Figur 18c, Figur 21 eine weitere seitliche Querschnittsansicht des Lichtbandsystems gemäß

Figur 18c, und Figur 22 eine perspektivische Ansicht einer Einheit eines Lichtbandsystems gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiels.

Die Figuren zeigen unterschiedliche Ausführungsbeispiele eines Lichtbandsystems 1 gemäß der vorliegenden Erfindung. Das Lichtbandsystem 1 erstreckt sich entlang einer Längsachsenrichtung L. Diese erstreckt sich bevorzugt geradlinig. Das

Lichtbandsystem 1 gemäß aller Ausführungsbeispiele weist mehrere Komponenten auf. So weist das Lichtbandsystem 1 ein längliches Trägerprofil 2 mit zwei länglichen und einander zugewandten Seitenwänden 21, 22 sowie einer die Seitenwände 21, 22 verbindenden länglichen Bodenwand 20 auf. Die Seitenwände 21, 22 sowie die

Bodenwand 20 begrenzen gemeinsam einen Aufnahmeraum A. Das Trägerprofil 2 weist bevorzugt in Längsachsenrichtung L gesehen, wie in Figuren 7, 20 und 21 zu erkennen, einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt auf. Dabei bilden bevorzugt die Bodenwand 20 und die beiden Seitenwände 21, 22 des Trägerprofils 2 in

Längsachsenrichtung L gesehen den im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt. Die der Bodenwand 20 gegenüberliegende offene Seite 23 des Trägerprofils 2 bildet bevorzugt eine Lichtabgabeseite. Ebenso ist der Aufnahmeraum A über diese offene Seite 23 zugänglich, sodass diese ebenso als Montageöffnung zur Montage aller Komponenten des Lichtbandsystems in dem Aufnahmeraum des Trägerprofils 2 dient, wie des Weiteren noch beschrieben wird. Das Trägerprofil 2 kann

beispielsweise als Stranggussteil/Strangpressteil oder ausgehend von einem Blech als Biegeteil oder Stanz-Biege-Teil oder entsprechend der besonders bevorzugten

Ausgestaltung gemäß Figuren 7, 20 und 21 als in einer Profilieranlage erzeugtes Profil bereitgestellt sein. Auch andere Ausgestaltungsformen und Materialien sind selbstverständlich denkbar. Ebenso ist es denkbar, dass das Trägerprofil 2 in

Längsachsenrichtung L mehrteilig ausgebildet ist, um somit ein beliebig langes Trägerprofil bereitstellen zu können.

Wie insbesondere den Figuren 7, 20 und 21 zu entnehmen ist, weist das

Lichtbandsystem 1 ferner einen ersten Kopplungsbereich 3 und einen zweiten

Kopplungsbereich 4 auf. Gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung ist erste

Kopplungsbereich 3 dabei in Längsachsenrichtung L gesehen - vgl. also Figur 7 - zwischen Bodenwand 20 und zweitem Kopplungsbereich 4 vorgesehen. Mit anderen Worten ist mit Blick in den Aufnahmeraum A über die offene Seite 23, also in

Einsetzrichtung E der im Folgenden noch beschriebenen Komponenten des

Lichtbandsystems 1, mithin also mit Blick auf die Bodenwand 20 der erste

Kopplungsbereich 3 hinter dem zweiten Kopplungsbereich 4 angeordnet. Somit werden in Einsetzrichtung E bzw. radial betrachtet zwei zueinander in Einsetzrichtung E versetzte Kopplungsebenen bereitgestellt. Gemäß dem zweiten Aspekt der

Erfindung sind in Längsachsenrichtung L gesehen der erste Kopplungsbereich 3 auf Seiten einer der Seitenwände 21 und der zweite Kopplungsbereich 4 auf Seiten der anderen der Seitenwände 22 vorgesehen, wie dies beispielsweise in den Figuren 20 und 21 dargestellt ist.

Der erste und/oder zweite Kopplungsbereich 3, 4 können sich in Längsachsenrichtung L in dem Aufnahmeraum A erstrecken und, wie auch in den dargestellten

Ausführungsbeispielen gezeigt, sich vorzugsweise über die gesamte Länge des Trägerprofils 2 erstrecken. Die Kopplungsbereiche 3, 4 können dabei an wenigstens einer oder, wie in den Ausführungsbeispielen dargestellt, bevorzugt an beiden

Seitenwänden 21, 22 vorgesehen sein. Dabei können die Kopplungsbereiche 3, 4 bevorzugt integral mit den Seitenwänden 21, 22 ausgebildet sein. Dies wird in den dargestellten Ausführungsbeispielen durch eine entsprechende Profilierung des Trägerprofils 2 erzielt, sodass dieses, wie Figur 7 zu entnehmen ist, beispielsweise eine sägezahnartige Struktur bildet. Die zwei Sägezahnstrukturen bilden dabei die entsprechenden mechanischen Kopplungsbereiche 3, 4, welche im Weiteren noch näher beschrieben werden. Die Sägezahnstruktur wird hier durch entsprechende Biegung des Blech-Trägerprofils 2 erreicht. Auch ist es denkbar, dass die

Kopplungsbereiche 3, 4 separat bereitgestellt werden.

In einer weiteren, in den Ausführungsbeispielen nicht dargestellten bevorzugten Ausführungsform ist es auch denkbar, dass der erste mechanische Kopplungsbereich 3 mehrere Kopplungsbereiche in bezüglich der Bodenwand 20 beabstandeten Ebenen aufweist. Somit können auch drei und mehr in Einsatzrichtung zueinander versetzt vorgesehene Kopplungsebenen bereitgestellt werden.

Das Lichtbandsystem 1 weist des Weiteren eine längliche Stromversorgungseinheit 5 auf, welche sich in Längsachsenrichtung L in dem Aufnahmeraum A erstreckt. Die Stromversorgungseinheit 5 kann zwischen der Bodenwand 20 und dem ersten Kopplungsbereich 3 und vorzugsweise an der Bodenwand 20 vorgesehen sein; bspw. als Stromschiene, wie in Figur 7 dargestellt. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Stromversorgungseinheit 5 an wenigstens einer oder beiden Seitenwänden 21, 22 vorgesehen ist, wie dies in den Figuren 20 und 21 schematisch dargestellt ist. In diesem Fall kann die Stromversorgungseinheit 5 beispielsweise als sogenannte Stromschiene zum Rotationsabgriff ausgebildet sein, wie er zuvor bereits beschrieben wurde und beispielhaft in den Figuren 20 und 21 schematisch dargestellt ist.

Das Lichtbandsystem 1 weist des Weiteren eine Lichtbandleuchte 6 auf, welche sich in Längsachsenrichtung L erstreckt. Die längliche Lichtbandleuchte 6 ist mit der

Stromversorgungseinheit 5 elektrisch kontaktiert - dies selbstverständlich lösbar - und mit dem zweiten Kopplungsbereich 4 (erster Aspekt) bzw. beiden seitlich gegenüberliegenden Kopplungsbereichen 3, 4 (zweiter Aspekt) ebenso lösbar mechanisch gekoppelt. Die Lichtbandleuchte 6 weist bevorzugt beliebige

Leuchtenkomponenten auf. Hierzu zählen insbesondere Leuchtmittel 60 wie beispielsweise ein LED Modul mit einer Leiterplatte 61 und darauf angeordneten LEDs bzw. LED-Chips 62, wie dies beispielhaft der Querschnittsansicht der Figur 7 zu entnehmen ist. Diese Leuchtmittel 60 dienen der Lichtabgabe des Lichtbandsystems 1. Vorzugsweise weisen die Leuchtenkomponenten ferner eine Optik 63 zur

Beeinflussung des von den Leuchtmitteln 60 abgegebenen Lichts. Die

Lichtbandleuchte kann ferner bevorzugt einen Lichtbandträger 64 aufweisen, welche die Leuchtenkomponenten trägt. Dieser Lichtbandträger 64 kann bevorzugt als profiliertes Blech, aber ebenso als Stranggussteil/Strangpressteil oder Biegeteil bzw. Stanz-Biege-Teil bereitgestellt sein.

Die Lichtbandleuchte 6 ist bevorzugt an ihrer dem Aufnahmeraum A abgewandten Außenseite F im Wesentlichen flächig ausgebildet und schließt weiter bevorzugt im Wesentlichen bündig mit der der Bodenwand 20 gegenüberliegenden Seite 23 des Trägerprofils 2 ab. Die Lichtbandleuchte 6 erstreckt sich bevorzugt zwischen den beiden Seitenwänden 21, 22. Bevorzugt erstreckt sie sich dabei vollständig zwischen den beiden Seitenwänden 21, 22, um somit die gesamte offene Seite 23 quer zu überspannen und einen geschlossenen Lichtabgaberaum bzw. eine geschlossene Lichtabgabeseite zu schaffen und folglich eine harmonische Lichtlinienerscheinung zu erzeugen. Dabei begrenzt, wie insbesondere den Figuren 7, 20 und 21 zu entnehmen ist, die Lichtbandleuchte 6 das Trägerprofil 2 bevorzugt an der der Bodenwand 20 gegenüberliegenden Seite 23 und deckt diese bevorzugt im Wesentlichen vollständig ab.

Die Lichtbandleuchte 6 kann auf ihrer dem Aufnahmeraum A zugewandten Seite R elektronische Komponenten, wie beispielsweise ein Betriebsgerät 65, aufweisen. Diese elektronischen Komponenten 65 sind bevorzugt in Längsachsenrichtung L von den gegenüberliegenden Stirnseiten 68 der Lichtbandleuchte 6 beabstandet und besonders bevorzugt mittig der Lichtbandleuchte 6 vorgesehen. Somit ergibt sich im Bereich der Stirnseiten 68 der Lichtbandleuchte 6 ein großzügiger Freiraum im Aufnahmeraum A.

Das Lichtbandsystem l weist des Weiteren eine elektrische oder elektronische Einheit (im Rahmen der Erfindung auch Einheit genannt) 7 auf. Bei dieser Einheit 7 kann es sich um jegliche Form von elektrischer oder elektronischer Einheit 7 handeln.

Lediglich als Beispiel seien hier Leuchten wie Strahler 72 (Vergleiche Figuren 11 bis 22) oder ein Notlicht, Sensoren 70 (vgl. Figuren 1 bis 7) wie ein PIR-Sensor 715, AC/DC Konverter 71 (vgl. Figuren 8 bis 10), Kameramodule wie ein

Überwachungskameramodul 711, WLAN-Module 713, Scanner, Beamer,

Laserprojektoren, Überwachungselektronik 70, 711, 715, Datenübertragungssysteme 713, Steckadapter 71 zum Anschluss elektrischer oder elektronischer Komponenten 711, 713, 715 (vgl. Figuren 8 bis 10) genannt. Die Einheit 7 ist jedoch nicht auf die vorhergehenden Beispiele beschränkt und kann jegliche Form von elektrischen oder elektronischen Einheiten umfassen.

Die Einheit 7 weist einen Funktionsbereich 73 sowie einen Betriebsbereich 74 auf. Der Funktionsbereich 73 kann dabei Funktionskomponenten der elektrischen oder elektronischen Einheit 7 aufweisen. Rein beispielhaft seien hier Leucht- oder

Strahlerköpfe 720 vorzugsweise mit Strahlerschaft 721, ein Sensorkopf 700, 715, Anschlussbuchsen 710, 712, 714 wie USB-C Buchsen, WLAN-Antennen 713,

Kameraköpfe 711 und der Gleichen genannt. Der Betriebsbereich 74 kann bevorzugt Betriebskomponenten der elektrischen oder elektronischen Einheit 7 aufweisen. Rein beispielhaft seien hier Betriebsgeräte 740, eine Leuchtensteuerung, eine

Sensorverarbeitungseinheit, eine AC/DC-Wandlereinheit und dergleichen genannt. Die Einheit 6 bzw. der Betriebsbereich 74 kann einen Einheitenträger 75, bspw. ein Trägerblech, aufweisen, auf dem wenigstens ein Teil der Komponenten der Einheit 6, vorzugsweise alle Komponenten des Betriebsbereichs 74 und ferner vorzugsweise des Funktionsbereichs 73, angeordnet sind.

Insbesondere die in den Figuren 8 bis 10 dargestellte Einheit 7 in Ausgestaltung eines USB-Adapters 71 bietet über seine standardisierten Anschlussbuchsen 710, 712, 714 unzählige Einsatzmöglichkeiten; und dies im Wesentlichen ohne Beeinträchtigung der Lichtlinie, da lediglich der Anschlussbuchsenbereich (Funktionsbereich 73) nach außen exponiert bereitgestellt ist, während der Betriebsbereich 74 sich hinter der Lichtbandleuchte 6 im Aufnahmeraum A erstreckt. Der USB-Adapter 71 bietet sowohl eine mechanische als auch eine elektrische Anschlussmöglichkeit. Außerdem dient er als Datenschnittstelle. Er ermöglicht Zugriff auf kabelgebundene („wired“) oder kabellose („wireless“) Datennetze; je nach zugrundeliegendem System. Außerdem kann er Komponenten verwenden, wie bspw. WLAN-fähige Treiber. Hat ein solcher Adapter 71 einen Netzwerk-fähigen Treiber mit LAN-Stecker- Ausgang, so können in den Anschlussbuchsenbereich (Funktionsbereich 73) neben den hier gezeigten USB- Buchsen 710, 712, 714 ebenso LAN-Buchsen integriert werden. Damit dient dieses System quasi als Innovationsplattform für eine Vielzahl technischer Entwicklungen, welche dann einfach an den Adapter 71 angeschlossen werden können. In den Figuren 8 bis 10 sind beispielhaft ein PID-Sensor-Modul 715, ein Überwachungskameramodul 711 sowie ein WLAN-Stick bzw. WLAN-Modul 713 gezeigt.

Der Funktionsbereich 73 ist in Längsachsenrichtung L benachbart zu der

Lichtbandleuchte 6 angeordnet. Der Funktionsbereich 73 erstreckt sich dazu bevorzugt zwischen den beiden Seitenwänden 21, 22; ähnlich wie auch die

Lichtbandleuchte 6. Dies kann beispielsweise in Figur 1 deutlich erkannt werden. Dort erstreckt sich der Funktionsbereich 73 hier bevorzugt vollständig zwischen den beiden Seitenwänden 21, 22. Der Funktionsbereich 73 liegt bevorzugt in Längsachsenrichtung L bündig und besonders bevorzugt spaltfrei an der Lichtbandleuchte 6 an, wie dies insbesondere in Figuren 1, 8, 11, 18b und 18c zu erkennen ist. Auf diese Weise kann es ermöglicht werden, das Trägerprofil 2 an der der Bodenwand 20 gegenüberliegenden Seite 23 bevorzugt spaltfrei zu begrenzen oder gar abzudecken und somit das

Lichtbandsystem 1 an seiner offenen Seite 23 zu schließen, um somit ein insgesamt harmonisches Lichtlinien-Erscheinungsbild an der Lichtabgabeseite erzeugen zu können.

Der Funktionsbereich 73 kann bezüglich der Längsachsenrichtung L in einem Bereich einer der in Längsachsenrichtung L gegenüberliegende Stirnseiten des

Betriebsbereichs 74 - bevorzugt an einer der Stirnseiten (also randseitig) - vorgesehen sein, wie dies beispielhaft in den Figuren 1 bis 16 dargestellt ist. Folglich erstreckt sich der Betriebsbereich 74 einseitig vom Funktionsbereich 73 weg. Es ist alternativ auch denkbar, dass der Funktionsbereich 73 von beiden Stirnseiten des Betriebsbereichs 74 beabstandet vorgesehen ist, wie dies beispielsweise in den Figuren 17 bis 22 dargestellt ist. In einer besonders bevorzugten ausgestaltungsform kann der Funktionsbereich 73 auch relativ zum Betriebsbereich 74 in Längsachsenrichtung L bewegbar vorgesehen sein. Der Betriebsbereich 74 erstreckt sich ausgehend vom Funktionsbereich 73 wenigstens teilweise zwischen der Lichtbandleuchte 6 und der Bodenwand 20. Auf diese Weise kann ein Freiraum zwischen der Lichtbandleuchte 6 und der Bodenwand 20 im Aufnahmeraum A effektiv genutzt werden. Der Betriebsbereich 74 ist dabei mit der Stromversorgungseinheit 5 (lösbar) elektrisch kontaktiert sowie - bei Anordnung von erstem Kopplungsbereich 3 in Längsachsenrichtung L gesehen zwischen Bodenwand 20 und zweitem Kopplungsabschnitt 4 - mit dem ersten Kopplungsbereich 3 (siehe Figuren 1 bis 12) oder - bei Anordnung der Kopplungsbereiche 3, 4 auf den gegenüberliegenden Seiten der einander zugewandten Seitenwände 21, 22 - mit den Kopplungsbereichen 3, 4 (siehe Figuren 13 bis 22) lösbar mechanisch gekoppelt.

Der erste und/oder der zweite Kopplungsbereich 3, 4 können durch Profilbereiche wie ein Rastprofil der Seitenwände 21, 22 (vgl. Figuren 1 bis 22) oder auch der

Stromversorgungseinheit 5 (vgl. Figuren 13 bis 22) ausgebildet sein. Ebenso ist es denkbar, dass der erste und/oder der zweite Kopplungsbereich 3, 4 durch

Ausnehmungen wie Ausstanzungen in den Seitenwänden 21, 22 oder in der

Stromversorgungseinheit 5 ausgebildet sind. Mit anderen Worten ist es auch denkbar, dass der erste und/oder der zweite Kopplungsbereich 3, 4 an der

Stromversorgungseinheit 5 vorgesehen und vorzugsweise auch integral mit eben dieser ausgebildet ist. Letzteres ist insbesondere dann denkbar, wenn beispielsweise die Stromversorgungseinheit 5 in Form einer Stromschiene bereitgestellt ist und somit die die Stromschiene bildende Profilierung beispielsweise der Seitenwände 21, 22 oder der Stromversorgungseinheit 5 (wie in Figuren 20 und 21 schematisch dargestellt) ebenso eine mechanische Kopplung ermöglicht.

Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltungsform kann die elektrische oder elektronische Einheit 7 ein mit dem ersten Kopplungsbereich 3 (vgl. Figuren 1 bis 22) und vorzugsweise ferner mit dem zweiten Kopplungsbereich 4 (vgl. Figuren 13 bis 22) korrespondierendes erstes Kopplungselement 76 zum mechanischen Koppeln an dem ersten Kopplungsbereich 3 und bevorzugt ferner an dem zweiten Kopplungsbereich 4 aufweisen. Bevorzugt trägt der Betriebsbereich 74 - vorzugsweise dessen

Einheitenträger 75 - das erste Kopplungselement 76. In vergleichbarer Weise kann auch die Lichtbandleuchte 6 ein mit dem zweiten Kopplungsbereich 4 (vgl. Figuren 1 bis 22) und vorzugsweise ferner mit dem ersten Kopplungsbereich 3 (vgl. Figuren 13 bis 22) korrespondierendes zweites Kopplungselement 66 zum mechanischen

Koppeln an dem zweiten Kopplungsbereich 4 und bevorzugt ferner an dem ersten Kopplungsbereich 3 aufweisen. Der Lichtbandträger 64 kann bevorzugt ebenso das zweite Kopplungselement 66 tragen. Wie in den Ausführungsbeispielen der Figuren 1 bis 12, 17 und 22 dargestellt, kann das erste und/oder zweite Kopplungselement 66, 76 seitlich zu den jeweiligen Kopplungsbereichen 3, 4 vorgespannte Rastfedern mit einem ersten Rastabschnitt, vorzugsweise einem nach außen ragenden V-förmigen Rastabschnitt 660, 760, aufweisen. Der erste Rastabschnitt 660, 760 wirkt dabei mit einem korrespondierenden zweiten Rastabschnitt 30, 40 des jeweiligen

Kopplungsbereichs 3, 4 rastend zusammen, um die mechanische Kopplung

bereitzustellen. Wie insbesondere den Figuren 5, 9, 12 bis 14 und 17 zu entnehmen ist, kann die Lichtbandleuchte 6 ein erstes elektrisches Kontaktierelement 67 und die Einheit 7, vorzugsweise der Bertriebsbereich 74, ein zweites elektrisches Kontaktierelement 77 aufweisen. Diese dienen der elektrischen Kontaktierung der Lichtbandleuchte 6 bzw. der Einheit 7 bevorzugt direkt beim Einsetzen derselben in den Aufnahmeraum A bzw. beim mechanischen Koppeln derselben mit dem jeweiligen mechanischem

Kopplungsbereich 3, 4. Die elektrischen Kontaktierelemente 67, 77 können dabei, in Zusammenspiel mit der Stromversorgungseinheit 5, mit welcher sie elektrisch kontaktiert werden sollen, derart ausgebildet sein, dass sie, wie in den Abbildungen gezeigt, einen Kontakt des Abgreifers zu den Leitern der Stromschiene herstellen (vgl. insbesondere Figuren 1 bis 12). Gemäß weiterer Möglichkeiten können sie

beispielsweise einen Rotationsabgriff bei Ausbildung einer seitenwandig integrierten Stromschiene ermöglichen (vgl. Figuren 13 bis 22), sie können aber auch

beispielsweise als Schneidklemmenabgriff (nicht in den Ausführungsbeispielen dargestellt) oder auch als Buchsensystemabgriff ausgebildet sein.

In einer besonders bevorzugten Ausgestaltungsform können das erste und zweite elektrische Kontaktierelement 67, 77 identisch aufgebaut sein. Folglich kann auf Gleichteile zurückgegriffen werden, um unterschiedliche Komponenten auch in unterschiedlichen mechanischen Kopplungsebenen oder Kopplungsseiten mit derselben Stromversorgungseinheit 5 elektrisch zu kontaktieren.

Wie in den Ausführungsbeispielen dargestellt und insbesondere in den seitlichen Schnittansichten der Figuren 2, 4, 6, 13, 20 und 22 zu entnehmen, kann sich das erste elektrische Kontaktierelement 67 in einer ersten Erstreckungsrichtung in einem Bereich zwischen der Lichtbandleuchte 6 und der Bodenwand 20 (also in einer

Einsteckrichtung E) erstrecken. Dabei ragt das erste elektrische Kontaktierelement 67 bevorzugt von der Lichtbandleuchte 6 aus bis zur Stromversorgungseinheit 5 hin in den Aufnahmeraum A vor. Somit wird bei vollständig mechanisch gekoppelter Lichtbandleuchte 6 (ggf. nach Rotation bei Rotationsabgriff, wie im Weiteren noch beschrieben) automatisch eine elektrische Kontaktierung mit der

Stromversorgungseinheit 5 bereitgestellt. Der Lichtbandträger 64 kann bevorzugt das erste elektrische Kontaktierelement 67 tragen.

In vergleichbarer Weise kann sich auch das zweite elektrische Kontaktierelement 77 in einer zweiten Erstreckungsrichtung in einem Bereich zwischen der Lichtbandleuchte 6 und der Bodenwand 20 (also in Einsteckrichtung E) erstrecken. Dabei ist,

insbesondere bei Verwendung von Gleichteilen, das zweite elektrische

Kontaktierelement 77 derart bereitgestellt, dass sich dieses bezüglich der zuvor benannten Erstreckungsrichtung beidseits von dem Betriebsbereich 74 vorstehend erstreckt; mithin also den Betriebsbereich 74 durchdringt. Alternativ kann auch, wie den Figuren 14 und 17 zu entnehmen ist, beispielsweise das zweite elektrische

Kontaktierelement 77 erhöht zur Bodenwand 5 hin vorgesehen sein, um somit bzgl. deren Erstreckungsrichtung auf derselben Höhe wie das erste elektrische

Kontaktierelement 67 vorgesehen zu sein. Auf diese Weise kann trotz Verwendung von Gleichteilen einem verringerten Abstand des Betriebsbereichs 74 zur

Stromversorgungseinheit 5 im Vergleich zum Abstand der Lichtbandleuchte 6 zur Stromversorgungseinheit 5 gerecht werden. Die Verwendung von

Kontaktierelementen 67, 77 als Gleichteile kann beispielsweise den Figuren 6 und 14 deutlich entnommen werden. Bevorzugt trägt der Betriebsbereich 74 - vorzugsweise dessen Einheitenträger 75 - das zweite elektrische Kontaktierelement 77.

Alternativ oder ergänzend ist auch ein zuvor bereits beschriebener Rotationsabgriff denkbar, welcher der elektrischen Kopplung, der mechanischen Kopplung oder der elektrischen und mechanischem Kopplung dient. Hierzu kann die Lichtbandleuchte 6 und/oder die elektrische oder elektronische Einheit 7 einen oder mehr (bspw.

wenigstens zwei) um eine Rotationsachse X drehbar vorgesehenen Rotationskörper 69, 79 mit seitlich vorstehenden Rastvorsprüngen 690, 790 aufweist, welche durch Rotation des Rotationskörpers 69, 79 um seine Rotationsachse X zwischen einer eingefahrenen Montageposition (vgl. bspw. Figuren 14, 17, 18a) zum Einsetzen der Lichtbandleuchte 6 oder elektrischen oder elektronischen Einheit 7 in das Trägerprofil 2 und einer ausgefahrenen Positionen (nicht dargestellt; vgl. beispielhaft Figur 18c) zum Zusammenwirken mit den Kopplungsbereichen 3, 4 zur mechanischen Kopplung und/oder der Stromversorgungseinheit 5 zur elektrischen Kopplung bewegbar ist. Die Rastvorsprünge weisen hierzu bevorzugt die Kopplungselemente 76, 66 und/oder die elektrischen Kontaktierelemente 67, 77 auf.

Beispielsweise können die Rotationskörper 69, 79 des Ausführungsbeispiels der Figuren 13 bis 16 beide sowohl eine mechanische als auch eine elektrische Kopplung bereitstellen; in der Regel sollte wenigstens ein Rotationskörper 69, 79 eine elektrische Kopplung und wenigstens einer aber bevorzugt alle eine mechanische Kopplung ermöglichen. Durch die randseitige Anordnung des Funktionsbereichs 73 bezüglich des

Betriebsbereichs 74 ist es dann beispielsweise denkbar, nach dem Einbau einer Lichtbandleuchte 6 die Einheit 7 einzusetzen und mittels Rotationsabgriff elektrisch und mechanisch zu koppeln. Der sich dann von dem eingebauten Teil der

Lichtbandleuchte 6 weg erstreckende Betriebsbereich 74 kann dann durch Einbau eines weiteren Teils der Lichtbandleuchte 6 nach vorne abgedeckt werden. Dies wiederum erfordert ein vergleichsweise langes freies Ende 600 des den

Betriebsbereich 74 abdeckenden Teils der Lichtbandleuchte 6. Da insbesondere bei der Bereitstellung der Kopplung mittels Rotationsabgriff der Rotationskörper 69 in Längsachsenrichtung L versetzt neben der Einheit 7 angeordnet sein muss, um diese mit den Kopplungsbereichen 3, 4 und Stromversorgungseinheit 5 zu koppeln, kann das zweite Kopplungselement 66 neben dem entsprechenden Rastvorsprung 670 ferner eine weiteres Rastmittel - wie die zuvor beschriebenen Rastfedern - aufweisen, wie sie auch in Figur 17 dargestellt ist. So weist die Lichtbandleuchte 6 bevorzugt in dem Bereich zwischen wenigstens einer der Stirnseiten 68 und elektronischer

Komponente den zweiten Kopplungsbereich 66 (bzw. einen Teil derselben) in Form von Rastfedern auf.

Es ist auch denkbar, wie dies beispielsweise dem Ausführungsbeispiel der Figuren 17 bis 22 zu entnehmen ist, dass sich der Betriebsbereich 74 beidseits bzgl. der

Längsachsenrichtung L von dem Funktionsbereich 73 erstreckt. Somit kommt es zu einer geringeren Überdeckung von Einheit 7 zu dem angrenzenden Teil der

Lichtbandleuchte 6. Die Komponenten werden dann beispielsweise derart verbaut, dass zunächst die in der hinteren Ebene liegende Einheit 7 eingebaut und mittels der Rotationskörper 79 elektrisch und mechanisch gekoppelt werden, und anschließend werden die angrenzenden Teile der Lichtbandleuchte 6 daran anschließend eingebaut. Es ist über alle Ausführungsbeispiele hinweg auch denkbar, dass die

Kopplungsbereiche 3, 4 in Verbindung mit den jeweiligen Kopplungselementen 66, 76 bevorzugt eine gleitende Bewegung der Lichtbandleuchte 6 bzw. der elektrischen oder elektronischen Einheit 7 entlang der Längsachsenrichtung L zulassen; mithin also Formschluss quer zur Längsachsenrichtung L zu ermöglichen, um die Einheit 7 in dem Trägerprofil 2 zu halten. Hierzu können bspw. die Rastfedern gemäß der

Ausführungsbeispiele der Figuren 1 bis 12 und 22 entsprechend ausgestaltet sein. Es ist überdies beispielsweise auch möglich, wie in Figur 17 gezeigt, zunächst einen Teil der Lichtbandleuchte 6 einzubauen und mittels Rotationsabgriff zu koppeln. Sodann kann, wie in Figur 18a gezeigt, die Einheit 7 eingesetzt und hier bspw. mittels des linken Rotationsabgriffs 79 (alternativ mittels der Rastfeder gemäß Figur 22) zunächst nur mechanisch gekoppelt werden. Die Einheit 7 kann dann zu dem eingebauten Teil der Lichtbandleuchte 6 hin verschoben werden, bis deren Funktionsbereich 73 an der Lichtbandleuchte 6 anliegt. Sodann kann in der Position gemäß Figur 18b der zweite Rotationskörper 79 ebenfalls betätigt (also um die Rotationsachse X herum gedreht) werden, um über diesen eine elektrische und bevorzugt auch fixierend mechanische Kopplung zu bewirken. Wie in Figur 18c gezeigt, kann sodann ein weiterer Teil der Lichtbandleuchte 6 eingebaut werden, so dass dieser mit dem anderen Teil der Lichtbandleuchte 6 den Funktionsbereich 73 der Einheit 7 gegenüberliegend seitlich einschließt und den bisher nach außen freiliegenden Teil des Betriebsbereichs 74 abdeckt. Insbesondere gemäß dieser Ausführungsform kann also wenigstens einer der Rotationskörper 69, 79 keine Rastvorsprünge 690, 790 (67, 77) zur elektrischen Kopplung aufweisen, wobei bevorzugt die mechanische Kopplung 690, 790 (66, 76) eine gleitende Bewegung der Lichtbandleuchte 6 bzw. der elektrischen oder elektronischen Einheit 7 entlang der Längsachsenrichtung L zulässt.

Der Rotationskörper 69, 79 kann einen Rotationsmanipulator 692, 792 zum Drehen des Rotationskörpers 69, 79 um seine Rotationsachse X aufweisen. Der

Rotationsmanipulator 692, 792 kann sich bevorzugt radial einseitig

(Rotationsmanipulator 692) oder mehrseitig, bevorzugt zweiseitig (flügelartiger Rotationsmanipulator 792), weg erstrecken. Dabei kann er bezüglich der

Rotationsachse X gesehen zentral oder koaxial oder symmetrisch oder asymmetrisch angeordnet sein. Während die flügelartige Ausgestaltung des Rotationsmanipulators 792 einen einfachen Zugang zu diesen ermöglicht, hat die einseitige und hebelartige Ausgestaltung des Rotationsmanipulators 692 den Vorteil, dass sie den nach unten gerichteten Abstrahlbereich der Lichtbandleuchte 6 freilässt und somit die

Lichtabgabe nicht behindert. Somit können sowohl die Lichtbandleuchte 6 als auch die Einheit 7 zur mechanischen Kopplung mit den jeweiligen Kopplungsbereichen 3, 4 in das Trägerprofil 2 bevorzugt über die offene Seite 23 eingesetzt werden, während aufgrund der versetzt zueinander bereitgestellten Kopplungsebenen bzw. Kopplungsseiten eine insgesamt deutlich kompaktere Ausgestaltung des Lichtbandsystems ermöglicht wird. Bereiche bzw. Komponenten der Einheit 7, welche nicht für eine nach außen exponierte

Bereitstellung erforderlich sind, können in dem Aufnahmeraum A vollständig aufgenommen werden. Somit reduziert sich insgesamt der die Lichtlinie bzw. die Lichtabgabeseite 23 einnehmende Bauraum für die Einheit 7, sodass insgesamt eine im Vergleich zu derzeit bekannten Lösungen deutlich harmonischere und

weitestgehend unterbrechungs- und spaltfreie Lichtlinie geschaffen werden kann.

Insbesondere kann somit auch der Funktionsbereich 73 an seiner dem

Aufnahmeraum A abgewandten Seite S im Wesentlichen flächig ausgebildet sein.

Besonders bevorzugt ist diese Seite S im Wesentlichen bündig mit der der Bodenwand 20 gegenüberliegenden Seite 23 des Trägerprofils 2 und schließt ferner bevorzugt mit der flächigen Außenseite F der Lichtbandleuchte 6 ab. Wie auch das Trägerprofil 2, so kann auch die Lichtbandleuchte 6 in

Längsachsenrichtung L mehrteilig ausgebildet sein. Dabei können vorzugsweise wenigstens einige einander benachbarte Teile der Lichtbandleuchte 6 in

Längsachsenrichtung L bündig und bevorzugt spaltfrei aneinander angrenzen.

Wenigstens zwischen zwei Teilen einer derartigen mehrteiligen Lichtbandleuchte 6 kann ein Funktionsbereich 73 einer elektrischen oder elektronischen Einheit 7 angeordnet sein, wie dies zuvor bereits beschrieben wurde.

Die in Längsachsenrichtung L gerichteten Stirnseiten 68, 78 von Lichtbandleuchte 6 und Funktionsbereich 73 sind bevorzugt flach und besonders bevorzugt quer zur Längsachsenrichtung L ausgerichtet.

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die Anzahl aneinander gereihter Trägerprofile 2, Stromversorgungseinheiten 5, Lichtbandleuchten 6, Einheiten 7, insbesondere Funktionsbereiche 73, erste und zweite Kopplungsbereiche bzw. Kopplungsebenen beschränkt. Ebenso ist die vorliegende Erfindung nicht auf eine Anzahl oder einen Typ von Einheiten 7 beschränkt. Jegliche Art von elektrischer oder elektronischer Einheit 7 und auch jegliche Kombination derselben innerhalb eines Lichtbandsystems 1 sind denkbar. Diese können auch alle direkt nebeneinander platziert werden, wobei dann entsprechend bevorzugt mehrere der vorbeschriebenen ersten Kopplungsbereiche in unterschiedlichen Kopplungsebenen bereitgestellt sind. Die vorliegende Erfindung ist ebenso nicht auf die Art der elektrischen oder mechanischen Kopplung beschränkt. Die Merkmale der vorliegenden Ausführungsbeispiele sind in beliebiger Weise mit- und untereinander kombinierbar und austauschbar, sofern sie vom Gegenstand der folgenden Ansprüche umfasst sind.