GRAUS, Werner (Gewerbezone Thuins 86, Sterzing, I-39049, IT)
| Patentansprüche Tresor (1} umfassend einen ersten mit einem Zugang (6) ausgestatteten Hohlkörper (2) , ein System zur Öffnung und Schließung des Tresors, elektrische Leitungen, welche mit einem Gerät zur Öffnung und Schließung der Zugangstür (6) verbunden sind, wobei im ersten Hohlkörper (2) ein zweiter Hohlkörper (3) beweglich aufgenommen ist, welcher mindestens mit zwei Fächer versehen ist (4,5), wobei der zweite Hohlkörper (3) abwechselnd derart verstellbar ist, dass jedes Fach (4,5) mit der Zugangsöffnung (6) in Ausrichtung gebracht werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Hohlkörper (3) mit einem Motor (9) verstellbar ist, der im ersten Hohlkörper (2) angeordnet ist und zumindest ein Fach zumindest eine Wand für den Zugang zum Motor (9) und/oder zu den mechanischen Elementen und/oder zu den elektrischen, Teilen des Bewegungsmechanismus umfasst, die für einen Sollbruch ausgelegt sind. Tresor nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass die genannten Elemente zur erleichterten Öffnung aus einer Maske bestehen, welche aus einer Matrix gebildet ist, welche mit bestimmten Löchern nach einem bestimmten Muster übereinstimmen, um die Wand zu schwächen, welche für das Aufbrechen eingestellt ist, und mit einem Material gefüllt um diese Schwächung zu verstecken. Tresor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet dass die Bewegung der Fächer und /oder die Öffnung der Fächer mit einem Anzeigesystem verbunden ist. Tresor nach einem der vorherigen Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte erleichterte Aufbrechungsöffnung aus einer geringeren Wandstärke besteht. Tresor nach einem der vorherigen Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Batterie umfasst, um den Tresor insbesondere den genannten Motor (9) autonom mit Strom zu versorgen . Tresor nach einem der vorherigen Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Zugangsseite des ersten Hohlkörpers Mittel zur Befestigung von Paneelen angebracht sind. Tresor nach einem der vorherigen Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung der Fächer mittels einer Kette durchgeführt wird. Tresor nach einem der vorherigen Patentansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung der Fache mittels einer Spindel durchgeführt wird. 9. Tresor nach einem der vorherigen Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Hohlkörper über eine Schiene geführt wird. 10. Tresor nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet dass das genannte Füllmaterial Kitt ist. |
Die auf dem Markt erhältlichen Tresore sind dazu ausgelegt sowohl in Wänden als auch Möbeln eingebaut zu werden. Solche Tresore umfassen einen Hohlkörper, insbesondere für die gesicherte Aufbewahrung von Geld, Wertgegenständen oder anderen Objekten und sind in erster Linie dazu da, diese vor Einbrüchen abzusichern oder um die PrivatSphäre zu schützen. Fremdpersonen und nicht autorisierte Personen sind über die Anwesenheit eines solchen Tresors informiert und diese haben somit unmittelbar die Möglichkeit, diesen Tresor entweder mittels Gewalt, mittels der einfachen Eingabe eine Kodes oder unter Verwendung eines Schlüssels zu öffnen und so zu den Objekten oder Wertgegenständen zu gelangen, die in diesem aufbewahrt sind.
Aus diesem Grund werden die Tresore öfters auch nur teilweise eingebaut und an verschiedenen Stellen versteckt, so dass ihre Anwesenheit oder zumindest ein Fach dieser Tresore geheim bleibt.
Aus der US 508 895 ist ein Tresor mit Doppelboden bekannt. Dieser erlaubt, Wertpapiere oder Wertgegenstände im Zwischenraum des Tresordoppelbodens zu verstecken. Dieser Doppelboden begrenzt aber das Tresorvolumen und in einigen Fällen ist die Tür zur Öffnung des Doppelbodens nicht gut versteckt und somit für Dritte leicht auffindbar .
Aus EP 1 40839 A2 ist eine Tresoranlage mit einer Vielzahl an Tresoren bekannt, die einzeln durch eine Öffnung in einem Außenkörper zugänglich sind. Diese Tresore sind innerhalb eines zylindrischen Körpers derart angeordnet, dass diese innerhalb eines äußeren Körpers auf und ab bewegbar und drehbar sind, so dass ein ausgewählte Tresor so positioniert werden kann, dass dessen Zugangstür mit der Zugangsöffnung des
Außenkörpers übereinstimmt, sobald der entsprechende Code oder andere, eindeutige Identifizierungsmittel eingegeben werden.
Dieses Tresorsystem ist so ausgebildet, dass es von einer Vielzahl von Nutzern wie zum Beispiel in Banken verwendet werde kann. Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, einen verbesserten, vor Ort reparierbaren Tresor bereitzustellen, der eine sichere Verwahrung von Wertgegenständen erlaubt. Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale eines Tresors nach Patentanspruchs 1 gelöst.
Der Tresor nach der Erfindung umfasst einen Rahmen, innerhalb dem mindestens zwei Fächer angeordnet sind, welche durch Antriebsmittel bewegbar sind. Der Zugriff auf die genannten mindestens zwei Fächer erfolgt wechselweise wählbar. Der Zugriff erfolgt durch eine allgemein bekannte Tresortür. Die Auswahl des Faches, das zugänglich gemacht werden soll, erfolgt bei der Öffnung im Bereich des Zuganges mittels eines Kodes, der eindeutig nur einem Fach zu zuordnen ist. Dies erlaubt das Fach auszuwählen, das mit dem Zugang vor dem Öffnen des Tresors ausgerichtet wird. Auf diese Art und Weise bleiben die anderen nicht ausgewählten Fächer geheim. Auch wenn der Tresor zum Beispiel von einem Einbrecher aufgebrochen wird, nimmt dieser nur ein Fach wahr. Die Auswahl des Fachs erfolgt in bevorzugter Weise mittels einer elektronischen Tastatur.
Um die Fächer innerhalb des Rahmens zu positionieren ist ein Motor vorgesehen. Dieser Motor aktiviert zum Beispiel eine Spindel, die mit den Fächern antriebsmäßig verbunden it. Die vertikale oder horizontale Bewegung der Fächer kann über Führungen geleitet werden.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann dr Antrieb der Fächer mittels einer Kette erfolgen .
Da der Tresor nach der Erfindung in Möbeln und/oder Wänden eingebautt werden kann, stellt sich das Problem der Reparatur falls das Antriebssystem nicht oder fehlerhaft funktioniert. Es wäre sehr zeitaufwendig und es kann auch sehr große Schäden an den Möbeln oder der Wand verursachen, den Tresor aus den Möbeln oder der Wand auszubauen.
Um eine einfache und schnelle Reparatur zu erlauben, ohne dass der Tresor aus der Wand oder aus den Möbeln genommen werden muss, sind in zumindest einem Fach des Tresors Vorkehrungen vorgesehen, die den vereinfachten Zugriff auf das Antriebssystem der Fächer ermöglichen. Die Vorkehrungen könnten zum Beispiel eine Wand eines Faches geringerer Wandstärke sein, welche eine erleichterten Durchbruch durch die Wand in Richtung des Antriebssystems erlaubt .
Der erfindungsgemäße Tresor hat des weiteren die Aufgabe, Gegenstände oder Wertgegenstände in einem Bereich aufbewahren zu können, der nach dem Aussehen nicht zu erkennen ist, um so die aufbewahrten Gegenstände oder Wertgegenstände besser schützen zu können.
Weitere Merkmale und Einzelheiten des Tresors nach der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen und aus der Beschreibung einer bevorzugten in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform. Es zeigen: die Figur 1 eine Stirnansicht des Tresors nach der Erfindung, die Figur 2 eine Seitenansicht des Tresors nach der Erfindung, die Figur 3 eine Ansicht von hinten des Tresors nach der Erfindung, und die Figur 4 eine Stirnansicht des Tresors nach der Erfindung mit schematischer Darstellung der Fächer.
In den Figuren ist mit 1 die Gesamtheit eines Tresors bezeichnet, der im Inneren eines Rahmens 12 angeordnet ist.
Auf der Vorderseite des Rahmens 12 ist eine Stirnabdeckung 7 angebracht, welche durch Mauerteile, Holzteile und so weiter abgedeckt werden kann, um in Wänden, Möbeln und so weiter eingebaut zu werden. Die Vorderseite umfasst außerdem eine Tür 13, welche den Zugang zum Tresor erlaubt.
Der Tresor nach der Erfindung umfasst zumindest zwei Fächer 3,4, die im Rahmen 12 übereinander wechselweise wählbar im Bereich des Zugangs angeordnet werden, der in Ausrichtung mit der Tür positioniert werden können, die den Zugang zum Tresor und zu dem jeweiligen Fach 3, 4 erlaubt. Die Auswahl des Faches kann zum Beispiel über einen Kode erfolgen, welcher dem jeweiligen Fach 3,4 zugeordnet ist. Ein ausgewählter Zugangscode aktiviert die Positionierung des jeweiligen ausgewählten Faches bzw. Kammer in Ausrichtung mit dem Zugang. Dieser Kode kann durch mechanische oder elektronische Mittel eingegeben werden. Die aktivierte Positionierung des jeweiligen Fachs 3,4 erfolgt durch einen Motor 9, der im Rahmen angeordnet ist. Dieser Motor 9 treibt eine Spindel 11 oder eine Kette 10 an und bewegt den mittigen Körper, der die Fächer umfasst. Um eine höhere Stabilität während der Bewegung des mittigen Körpers zu gewährleisten, wird dieser längs Schienen 12 geführt. Zwischen dem mittigen Körper und den Führungen sind Gleitelemente bevorzugter Weise zum Beispiel aus Kunststoff zwischengeschaltet. Dies erlaubt eine geräuschlose Bewegung des mittigen Körpers.
Die geräuschlose Bewegung wird außerdem in bevorzugter Art und Weise durch einen Elektromotor 11 ermöglicht, der zum Beispiel die Kette 10 bewegt.
Die beschriebenen Antriebsmittel könnten ausfallen bzw. beschädigt werden. Dies kann einen großen Schaden verursachen, weil ein zum Beispiel in einer Wand eingebauter Tresor für die Reparatur der zwischen der Außenwand der Fächer und dem Rahmen liegenden Antriebsmittel, nur sehr schwierig aus der Wand oder dem Möbelstück auszubauen ist ohne diese/s zu beschädigen. Außerdem sollte der Tresor so in der Wand bzw. Mauer befestigt sein, dass ihn Einbrecher nicht herausnehmen und mitnehmen können. Aus diesem Grund weist in einem Tresor nach der Erfindung zumindest ein Fach zumindest teilweise eine Fachwand auf, die für einen Solldurchbruch ausgebildet ist. Dieser Sollbruchbereich 13 darf nicht erkennbar sein, um die anderen Fächer weiterhin geheim zu halten. Außerdem erfordert der Zugang durch das Fach 3, 4 zur Antriebsanordnung für die Reparatur eines Schadens die Öffnung des Tresors, welche nur über einen Kode oder einen Schlüssel möglich ist.
Um die Sollbruchwand in einem Fach aufzubrechen ist zum Beispiel ein sogenannter Entsperrschlüssel vorhanden. Mit diesem Schlüssel wird die Wand leichter geöffnet. Dieser Schlüssel kann zum Beispiel eine aus einer Matrix bestehende Maske sein, in der bestimmte Löcher einem vorbestimmten Muster entsprechen. Diese Maske nach der Erfindung kann in einem Ausführungsbeispiel zum Beispiel eine Reihe von Bohrungen sein. Diese Bohrungen schwächen die Wand des Faches des erfindungsgemäßen Tresors. Um diese Wandschwächung zu verstecken, könnten die Bohrungen zum Beispiel durch ein Auftrag wie Kitt überdeckt werden. Die aufzubrechende Öffnung ist so gestaltet, dass alle mechanischen oder elektrischen Elemente herausnehmbar oder reparierbar sind. Auf diese Art und Weise kann der Tresor, auch wenn er schadhaft ist, vor Ort repariert werden, ohne dass die Außenstruktur desselben oder die Wand oder das Möbelstück in welchen der Tresor eingebracht ist, beschädigt wird. In einer weiteren Ausführungsform kann die Schwächung aus einer Bruchzone oder Bruchlinie 13 bestehen, welche durch eine geringere Dicke der Wand ausgeführt werden kann. In einer bevorzugten Ausführungsform kann am Öffnungsmechanismus ein Sendegerät angebracht sein, welches ein Signal abgibt, wenn der Tresor geöffnet wird, wie zum Beispiel eine Sms, oder eine Email usw., wenn ein Benutzer Zugriff zum Tresor hat oder wenn ein bestimmtes Fach mittels des Antriebsmittels ausgewählt wird.
