ENDRES, Gregor, Christian (Sonnenhang 26, Pfaffenhofen, 85276, DE)
EADS DEUTSCHLAND GMBH (Willy-Messerschmitt-Straße, Ottobrunn, 85521, DE)
WEBER, Hans-Juergen (Tempelpforte 10, Verden, 27283, DE)
ENDRES, Gregor, Christian (Sonnenhang 26, Pfaffenhofen, 85276, DE)
| P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Strukturbauteil (102) für ein Luft- oder Raumfahrzeug, mit : einem über eine Bauteilfläche ausgedehnten Bauteil- kern (408); einer ersten (401) und zweiten (402) Decklage, welche sich über die Bauteilfläche erstreckend an zwei einander gegenüberliegenden Grenzflächen des Bauteilkerns (408) ausgebildet sind; einer Vielzahl von über die Bauteilfläche verteilten Streben (403), welche die erste (401) und zweite (402) Decklage durch den Bauteilkern (408) miteinander verbinden; und einem Versteifungsgürtel (106), welcher sich entlang einer wesentlich parallel zur Bauteilfläche verlaufenden Versteifungsstrecke (104) zwischen den Decklagen (401, 402) erstreckt. 2. Strukturbauteil (102) nach Anspruch 1, da du r ch ge ke nn z e i chn e t , dass der Bauteilkern (408) einen Schaumwerkstoff aufweist . 3. Strukturbauteil (102) nach Anspruch 1 oder 2, da du r ch ge ke nn z e i chn e t , dass die Streben (403) jeweils ein harzinfiltriertes Faserbündel aufweisen. 4. Strukturbauteil (102) nach wenigstens einem der vorher- gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der Versteifungsgürtel (106) durch eine Zone erhöh- ter Dichte der Streben (403) im Bauteilkern (408) gebildet ist. 5. Strukturbauteil (102) nach wenigstens einem der Ansprü- che 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , dass der Versteifungsgürtel (106) durch eine sich über die Versteifungsstrecke (104) erstreckende Einlage (300, 302) in den Bauteilkern (408) gebildet ist. 6. Strukturbauteil (102) nach Anspruch 5, da du r ch ge ke nn z e i chn e t , dass die Einlage (300, 302) ein schlauchförmiges Fasergeflecht (300) aufweist, welches einen Einlagekern (302) umgibt. 7. Strukturbauteil (102) nach Anspruch 5 oder 6, da du r ch ge ke nn z e i chn e t , dass mindestens eine, insbesondere diagonal verlaufende, Strebe (500, 502) sowohl mindestens eine Decklage (401, 402) als auch die Einlage (300, 302) durchdringt. 8. Strukturbauteil (102) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Bauteilfläche eine Krümmung in zumindest einer Krümmungsrichtung (204) aufweist, wobei der Versteifungsgürtel (106) schraubenartig diagonal zur Krümmungsrichtung (204) verläuft. 9. Strukturbauteil (102) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen ersten (106) und einen zweiten (106') Verstei- fungsgürtel, welche einander unter einem Winkel (α) kreuzend verlaufen. 10. Strukturbauteil (102) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der Versteifungsgürtel (106) in einem ersten (211) und einem dritten (213) Abschnitt wesentlich in Richtung der Versteifungsstrecke (104) verläuft, und in einem zwischen dem ersten (211) und dritten (213) Abschnitt angeordneten zweiten Abschnitt (212) eine Aufspaltung (200) in zwei ringförmig verbundene Zweige aufweist. 11. Rumpfschale (206) für ein Luft- oder Raumfahrzeug mit einem Strukturbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 10. 12. Luft- oder Raumfahrzeug mit einer Rumpfschale (206) nach Anspruch 11 oder einem Strukturbauteil (102) nach einem der Ansprüche 1 bis 10. 13. Verfahren zur Herstellung eines Strukturbauteils (102) für ein Luft- oder Raumfahrzeug, mit folgenden Schrit- ten: Bereitstellen eines über eine Bauteilfläche ausgedehnten Bauteilkerns (408), welcher einen Schaumwerkstoff aufweist; Anordnen einer ersten (401) und zweiten (402) Deck- läge, welche sich über die Bauteilfläche erstrecken, an zwei einander gegenüberliegenden Grenzflächen des Bauteilkerns (408) ; Ausbilden einer Vielzahl von über die Bauteilfläche verteilten Streben (403), welche die erste (401) und zweite (402) Decklage durch den Bauteilkern (408) miteinander verbinden; und Einbringen eines Versteifungsgürtels (106), welcher sich entlang einer wesentlich parallel zur Bauteilfläche verlaufenden Versteifungsstrecke (104) zwischen den Decklagen (401, 402) erstreckt. 14. Verfahren nach Anspruch 13, d a du r c h g e k e n n z e i c hn e t , dass das Einbringen des Versteifungsgürtels (106) durch Ausbilden der Streben (403) in erhöhter Flächendichte erfolgt. 15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, g e k e n n z e i ch n e t du r ch einen Schritt des zumindest teilweisen Entfernens des Schaumwerkstoffs. |
Strukturbauteil
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Strukturbauteil für ein Luft- oder Raumfahrzeug sowie ein Herstellungsverfahren für ein derartiges Strukturbauteil. Ferner betrifft die Erfindung ein Luft- oder Raumfahrzeug mit einem derartigen Strukturbauteil .
Obwohl auf beliebige Strukturbauteile anwendbar, werden die vorliegende Erfindung sowie die ihr zugrunde liegende Problematik in Bezug auf Rumpfschalen von Verkehrsflugzeugen näher erläutert .
Die EP1134069 offenbart, Strukturbauteile für ein Flugzeug in einer doppelschaligen Bauweise aus Kernverbundbauteilen herzustellen, die einen Schaumstoffkern aufweisen. Derartige Strukturbauteile, insbesondere wenn sie mit faserverstärkten Kunststoffen gefertigt werden, bieten einen großen Gewichtsvorteil gegenüber Strukturbauteilen aus herkömmlichen Werkstoffen wie z.B. Aluminium. Allerdings ist die Herstellung und Handhabung derartiger Strukturbauteile in doppelschaligen Bauweise bei einer Montage zu größeren Strukturen z.B. eines Luft- oder Raumfahrzeugs äußerst zeit- und kostenintensiv.
Zudem sind bei der Montage auftretende Beschädigungen aufwändig zu reparieren.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die zuver- lässige und kostengünstige Anwendung doppelschaliger Strukturbauteile zu ermöglichen. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Strukturbauteil mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 oder durch ein Herstellungsverfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 13 gelöst .
Die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Idee besteht darin, ein flächenhaft über eine Bauteilfläche ausgedehntes Strukturbauteil mit zwei durch einen dazwischen eingeschlossenen Kern verbundenen Decklagen dadurch zu versteifen, dass zwischen den Decklagen ein Versteifungsgürtel vorgesehen wird, der sich entlang einer wesentlich parallel zur Bauteilfläche verlaufenden Versteifungsstrecke zwischen den Decklagen erstreckt. Da der Versteifungsgürtel wie der Kern im Innern zwischen den Decklagen verläuft, kann er mit in die Fer- tigung des Kernverbunds verwendeten Verfahren ausgebildet werden, was gegenüber einer Montage mit herkömmlichen Versteifungselementen wie Stringern oder Spanten große Kostenvorteile bietet. Da der Versteifungsgürtel innerhalb der Decklagen verläuft, ist er zudem zwischen den Decklagen vor Beschädigungen geschützt.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung weist der Bauteilkern einen Schaumwerkstoff auf. Dies ermöglicht, das Strukturbauteil kostengünstig herzustellen, indem die Streben im Schaum- werkstoff als provisorisch stützendes Hilfsmaterial ausgebildet und mit den Decklagen verbunden werden, wobei der Schaumwerkstoff aufgrund seiner Leichtigkeit kostensparend einfach im Bauteilkern verbleiben kann. Alternativ kann der Schaumstoff entfernt sein, um noch geringeres Gewicht zu erreichen.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung weisen die Streben jeweils ein harzinfiltriertes Faserbündel auf. Dies ermöglicht, das Strukturbauteil kostengünstig herzustellen, indem die Streben z.B. mit einem einfachen Nähverfahren im Schaumwerk- stoff ausgebildet und in den dabei entstandenen Durchgangslöchern mit Harz infiltriert werden. Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung ist der Versteifungsgürtel durch eine Zone erhöhter Dichte der Streben im Bauteilkern gebildet. Dies ermöglicht äußerst geringe Herstellungskosten, da der Versteifungsgürtel mit ohnehin angewand- ten Verfahren und Vorrichtungen zum Einbringen der Streben erzeugt werden kann. Darüber hinaus sind die Streben nahezu ohne geometrische Beschränkungen für den Verlauf des Versteifungsgürtels einbringbar.
Gemäß einer alternativen bevorzugten Weiterbildung ist der
Versteifungsgürtel durch eine sich über die Versteifungsstrecke erstreckende Einlage in den Bauteilkern gebildet. Auf diese Weise ist eine hohe Stabilität erreichbar; weiterhin wird ermöglicht, entlang der Einlage aneinanderstoßende Deck- lagen stabil miteinander zu verbinden. Vorzugsweise weist die Einlage ein schlauchförmiges Fasergeflecht auf, das einen Einlagekern umgibt, weil diese Struktur bei geringem Eigengewicht besonders stabil ist.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung durchdringt mindestens eine Strebe sowohl den Bauteilkern als auch den Einlagekern. So wird die Einlage besonders fest eingebunden. Vorzugsweise verläuft die Strebe diagonal zur Bauteilfläche, da sie so einfach von außen einzubringen ist.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung weist die Bauteilfläche eine Krümmung in zumindest einer Raumrichtung auf, wobei der Versteifungsgürtel schraubenartig diagonal zur Richtung der Krümmung verläuft. Damit kann das Bauteil vorteilhaft gegen Torsionsschwingungen entlang der Krümmungsachse versteift werden .
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung sind ein erster und ein zweiter Versteifungsgürtel vorgesehen, die einander unter ei- nem Winkel kreuzend verlaufen. Damit kann das Bauteil vorteilhaft gegen Verformung bei Belastungen in unterschiedlichen Richtungen versteift werden. Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung verläuft der Versteifungsgürtel in einem ersten und einem dritten Abschnitt wesentlich in einer übereinstimmenden Richtung und weist in ei- nem zwischen dem ersten und dritten Abschnitt angeordneten Abschnitt eine Aufspaltung in zwei ringförmig verbundene Zweige auf. Auf diese Weise kann der Versteifungsgürtel ohne wesentliche Stabilitätseinbußen um flächige Ausschnitte - z.B. Fensterausschnitte - im Strukturbauteil geführt werden.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren der Zeichnung näher erläutert.
Von den Figuren zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht eines beispielhaften Strukturbauteils gemäß einer Ausführungsform;
Fig. 2 eine Seitenansicht einer Rumpftonnensektion eines
Flugzeugs mit einem Strukturbauteil gemäß einer Ausführungsform;
Fig. 3 eine schematische Schnittansicht eines Struktur- bauteil mit einer Einlage, gemäß einer Ausführungsform;
Fig. 4 eine Darstellung eines Herstellungsverfahrens gemäß einer Ausführungsform für das Strukturbauteil aus Fig. 3;
Fig. 5 eine schematische Schnittansicht eines Strukturbauteils mit einer Einlage, gemäß einer weiteren Ausführungsform;
Fig. 6 eine schematische Schnittansicht eines Strukturbauteils mit einer Fensteröffnung, gemäß einer Ausführungsform; und
Fig. 7 eine schematische Schnittansicht eines Strukturbauteils mit einer Türöffnung, gemäß einer Aus- führungsform.
In den Figuren bezeichnen dieselben Bezugszeichen gleiche oder funktionsgleiche Komponenten, soweit nichts Gegenteiliges angegeben ist.
Figur 1 zeigt eine Schnittansicht eines Strukturbauteils 102 mit einem flächenhaft über eine Bauteilfläche des Verbundbauteils ausgedehnten Bauteilkern 408 aus einem Schaumwerkstoff, an dessen gegenüberliegenden, wesentlich parallel verlaufen- den Seiten eine erste 401 und zweite 402 Deckschicht aus einem Fasermaterial ausgebildet sind. Die Bauteilfläche verläuft parallel zu den Deckschichten 401, 402 und steht senkrecht zur Zeichenebene von Fig. 1. Zwischen der ersten 401 und zweiten 402 Deckschicht erstrecken sich Streben 403 aus Faserbündeln durch den Bauteilkern 408, deren Enden 406 an den Deckschichten 401, 402 anliegen. Deckschichten 401, 402 und Streben 403 sind mit einer gemeinsamen Kunststoffmatrix verfüllt .
Die Streben 403 sind über die gesamte Bauteilfläche des
Strukturbauteils 102 mit einer wesentlich konstanten Mindest- flächendichte verteilt. Zusätzlich ist entlang einer langgestreckten Zone eines Versteifungsgürtels 106, der sich entlang einer wesentlich parallel zur Bauteilfläche verlaufenden Versteifungsstrecke 104 zwischen den Decklagen erstreckt, die Flächendichte der Streben 403 über die Mindestflächendichte hinaus erhöht. Damit weist das Strukturbauteil 102 im Bereich des Versteifungsgürtels 106 eine erhöhte Steifigkeit auf.
Figur 2 zeigt eine Seitenansicht einer Rumpftonnensektion 206 eines Flugzeugs. Die Rumpftonnengeometrie ist in Längsrichtung geteilt, wobei die obere Rumpftonnenhälfte von einem ein Strukturbauteil 102 mit einem doppelschaligen Aufbau wie in Fig. 1 dargestellt gebildet ist. Dieses Strukturbauteil 102 ist in einem Stück gefertigt, z.B. mit Hilfe eines Formwerkzeugs mit einer inneren Formfläche, um die Außentoleranzen zu garantieren. Die untere Rumpftonnenhälfte 202 kann z.B. in ähnlicher Weise, aus Metall oder einem anderen Werkstoff gefertigt sein.
Im Strukturbauteil 102 verlaufen durch erhöhte Flächendichte von Streben 403 gebildete Verstärkungsgürtel 106, 106',
106' ', 106' ' ' sowohl in Flugzeuglängsrichtung 203 als auch in Richtungen, die sowohl zur Flugzeuglängsrichtung als auch zur Krümmungsrichtung 204 des wesentlich zylinderartig gekrümmten Strukturbauteils 102 geneigt verlaufen und sich schraubenar- tig diagonal um die Rumpftonnensektion 206 winden. Die diagonal verlaufenden Verstärkungsgürtel 106, 106' schneiden sich dabei in einem Winkel α von ca. 90°.
In der Rumpftonnensektion 206 ist eine Reihe Fensteröffnungen 208 ausgebildet, die von ringförmigen Verstärkungen 200 umgeben sind. Die ringförmigen Verstärkungen 200 sind in den Verlauf der Verstärkungsgürtel 106, 106', 106'', 106''' einbezogen, indem z.B. ein erster Abschnitt 211 des Verstärkungsgürtels 106 in Richtung der diagonalen Verstärkungsstrecke 104 verläuft, bis er auf eine ringförmige Verstärkung 200 um eine Fensteröffnung 208 stößt. In einem zweiten Abschnitt 212 im Bereich der Fensteröffnung übernimmt die ringförmige Verstärkung 200 die Funktion des Verstärkungsgürtels, der sich hier in zwei ringförmig zusammenhängende Zweige verzweigt. An der gegenüberliegenden Seite der ringförmigen Verstärkung 200 vereinigen sich diese Zweige, und der Verlauf des Verstärkungsgürtels setzt sich in einem dritten Abschnitt 213 in Richtung der Verstärkungsstrecke 104 fort.
Das gezeigte Verstärkungsmuster ist rein beispielhaft und kann vollständig an lokale Belastungen (Lasteinleitungen, Ausschnitte) angepasst werden. Geometrische Variationen im Schaumstoff (Dickensprünge, Krümmungen, Rampen) können ferner in das Verstärkungsmuster mit einbezogen sein.
Figur 3 zeigt eine schematische Schnittansicht eines weiteren Strukturbauteils 102, das aus einer erste Bauteilhälfte 311 mit Schaumstoffkern 408 und Decklagen 401, 402 sowie eine zweite Bauteilhälfte 312 mit Schaumstoffkern 408' und Decklagen 401, 402 entlang einer im Zentrum von Fig. 3 senkrecht zur Zeichenebene verlaufenden Fügelinie zusammengefügt ist. Entlang der Fügelinie ist zwischen den Decklagen 401, 401' und 402, 402' eine Einlage 302, 300 mit einem Einlagekern 302 aus Schaumwerkstoff und einer Ummantelung 300 aus schlauchförmigen Fasergeflecht eingebracht. Die Ummantelung 300 ist z.B. gemeinsam mit den Decklagen 401, 401', 402, 402' und den Streben 403 mit Harz infiltriert. Durch die Ummantelung wirkt die Einlage als Versteifungsgürtel 106.
Figur 4 stellt schematisch ein mögliches Herstellungsverfahren für das Strukturbauteil aus Fig. 3 dar, bei dem an beiden Bauteilhälften 311, 312 ein Teil des jeweiligen Kerns 408,
408' entfernt und anstelle dessen die Einlage 300, 302 eingeschoben wird. Durch zusätzlich einzubringende Streben 500, 502, die sowohl die Decklagen 401, 401', 402, 402' als auch die Ummantelung 300 der Einlage 300, 302 durchdringen, kann die Einbindung der Einlage weiter verstärkt sein.
Figur 6 zeigt eine schematische Schnittansicht eines Strukturbauteils 102 mit einer Öffnung eines Fensters 600, bei dem ein aus drei Abschnitten 211, 212, 213 wie zu Fig. 2 be- schrieben bestehender Verstärkungsgürtel über die Fensteröffnung hinweg verläuft. Die ringförmige Einlage 200 ist z.B. wie die Einlage 300, 302 in Fig. 3 aufgebaut. Fig. 7 zeigt eine schematische Schnittansicht eines Strukturbauteils 102 mit einer Öffnung einer Tür 704. Als zusätzliche Verstärkung sind Auflagen 700 und eine weitere Deckschicht 702 an der Innenseite des Flugzeugrumpfs angebracht. Obwohl die vorliegende Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele vorliegend beschrieben wurde, ist sie darauf nicht beschränkt, sondern auf vielfältige Weise modifizierbar .
Beispielsweise können weitere Strukturbauteile eines Flugzeugs wie z.B. Tragflächen oder Leitwerke auf die beschriebene Weise aufgebaut sein.
B e z u g s z e i c h e n l i s t e
102 Strukturbauteil
104 Versteifungsstrecke
106 Versteifungsgürtel
200 Ringstruktur
202 Unterschale
203 Flugzeuglängsrichtung
204 Krümmungsrichtung
206 Rumpftonnensektion
211-213 Gürtelabschnitte
300 Schlauchgeflecht
302 Einlagekern
311, 312 Bauteilhälften
401, 402 Deckschicht
403 Strebe
406 Verankerung
408 Bauteilkern
500, 502 Zusätzliche Streben
600 Fenster
500 Vertikale Strebe
502 Diagonale Strebe
700 Auflage
702 weitere Deckschicht
704 Tür
Next Patent: LENS BLOCKING METHOD AND RELATED DEVICE
