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Title:
SUBMUNITION, IN PARTICULAR LUMINOUS MUNITION, THAT CAN BE DISCHARGED FROM A SPIN-STABILIZED CARRIER PROJECTILE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2015/000691
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a submunition (1), in particular luminous munition, that can be discharged from a spin-stabilized carrier projectile and has a submunition body (2) and a parachute housing (3) arranged on the rear side of the submunition body (2) with a main parachute located therein. To achieve the effect that the main parachute is activated when there is a predeterminable spin of the submunition (1), the invention proposes connecting the submunition body (2) and the parachute housing (3) releasably to one another by way of a centrifugal coupling (4) in such a way that the submunition body (2) and the parachute housing (3) are non-positively and/or positively connected to one another by the centrifugal coupling (4) as a result of the centrifugal force occurring when the carrier projectile is fired, and in such a way that the centrifugal coupling (4) releases the connection between the submunition body (2) and the parachute housing (3) after the centrifugal force has subsided to a predeterminable value.

Inventors:
GUTH, Sven (Murtenerstraße 14, Neuenburg, 79395, DE)
Application Number:
EP2014/062629
Publication Date:
January 08, 2015
Filing Date:
June 17, 2014
Export Citation:
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Assignee:
RHEINMETALL WAFFE MUNITION GMBH (Heinrich-Ehrhardt-Str. 2, Unterlüß, 29345, DE)
International Classes:
F42B15/36; F42B4/28; F42B12/62
Foreign References:
DE4124655A11993-01-28
DE8711921U11989-01-05
FR862451A1941-03-07
US4628821A1986-12-16
DE102007048074A12009-04-09
DE102008023271A12009-11-19
US5386781A1995-02-07
DE4124655C21995-07-06
DE102007057184A12009-05-28
US2798683A1957-07-09
DE4116191A11992-11-19
Attorney, Agent or Firm:
DIETRICH, Barbara (Thul Patentanwaltsgesellschaft mbH, Rheinmetall Platz 1, Düsseldorf, 40476, DE)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE

1. Aus einem drallstabilisierten Trägergeschoss ausstoßbare Submunition (1), insbesondere Leuchtmunition, mit einem Submunitionskörper (2) und einem heckseitig an dem Submunitionskörper (2) angeordneten Fallschirmgehäuse (3) mit einem darin befindlichen Hauptfallschirm, dadurch gekennzeichnet, dass

• die Submunition (1 ) eine Fliehkraftkupplung (4) umfasst, über die der Submunitionskörper (2) und das Fallschirmgehäuse (3) lösbar miteinander verbindbar sind, derart, dass der Submunitionskörper (2) und das Fallschirmgehäuse (3) aufgrund der beim Abschuss des Trägergeschosses auftretenden Fliehkraft durch die Fliehkraftkupplung (4) kraft- und/oder formschlüssig miteinander verbunden werden, und dass nach Verringerung der Fliehkraft auf einen vorgegebenen Wert die Fliehkraftkupplung (4) die Verbindung zwischen Submunitionskörper (2) und Fallschirmgehäuse (3) löst,

• drei rotationssymmetrisch angeordnete Sicherungsbolzen (16) vorgesehen sind, welche die Position des Fallschirmgehäuses (3) zum Kupplungsgehäuse (5) und damit auch zum Submunitionskörper (2) festlegen, und im drallfreien Zustand eine drehfeste Verbindung zwischen Submunitionskörper (2) und Fallschirmgehäuse (3) realisieren, die dann bei einem verbleibenden Rastdrall abscheren, sodass die Verbindung zwischen Submunitionskörper (2) und Fallschirmgehäuse (3) aufgehoben wird.

2. Submunition nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fliehkraftkupplung (4) aus einem Kuppiungsgehäuse (5) besteht, das an einer Stimseite (6) mit dem Submunitionskörper (2) drehfest verbunden ist, und das umfangseitig mindestens teilweise von dem Fallschirmgehäuse (3) umfasst wird.

3. Submunition nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kupplungsgehäuse (5) zylinderförmig ist.

4. Submunition nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Kupp- lungsgehäuse (5) mindestens ein Fliehkraftbo!zen (8) angeordnet ist, der in einer radial nach außen verlaufenden Führungsbohrung (9) verschiebbar gelagert ist, wobei die Führungsbohrung (9) sich bis zur Außenwand (10) des Kupplungsgehäuses (5) erst reckt.

5. Submunition nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Fliehkraftbolzen (8) mit seinem ersten Ende (11) über eine Zugfeder (12) in der Nähe der Mittelachse (13) des Kupplungsgehäuses (5) befestigt ist, sodass der Fliehkraftbolzen (8) bei entsprechender, auf ihn wirkender Fliehkraft mit seinem zweiten Ende (17) in eine zur Führungsbohrung (9) fluchtende Rastöffnung (15) des Fallschirmgehäuses (3) eingreift und beim Abfall der Fliehkraft unter einen vorgebbaren Wert von der Zugfeder (12) wieder vollständig aus der Rastöffnung (15) herausgezogen wird.

6. Submunition nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Kupplungsgehäuse (5) der Fliehkraftkupplung (4) mindestens zwei, vorzugsweise drei, rotationssymmetrisch angeordnete, in Führungsbohrungen (9) radial nach außen verschiebbare Fliehkraftbolzen (8) gelagert sind, die im Falle einer ausreichenden Fliehkraft in drei entsprechend angeordnete Rastöffnungen (15) des Faüschirmgehäu- ses (3) eingreifen.

7. Submunition nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass, damit im unbelasteten Zustand, bei drallfreier Leuchtmunition, der Leuchtkörper mit dem Fallschirmgehäuse (3) drehfest verbunden ist, drei rotationssymmetrisch angeordnete Sicherungsbolzen (16) vorgesehen sind, welche die Position des Fallschirmgehäuses (3) zum Kupplungsgehäuse (5) und damit auch zum Leuchtkörper (2) festlegen.

Description:
BESCHREIBUNG

Aus einem drallstabilisierten Trägergeschoss ausstoßbare Submunition, insbesondere Leuchtmunition

Die Erfindung betrifft eine aus einem drallstabilisierten Trägergeschoss ausstoßbare Submunition, insbesondere Leuchtmunition, mit einem Submunitionskörper und einem heckseitig an dem Submunitionskörper angeordneten Fallschirmgehäuse mit einem darin befindlichen Hauptfallschirm, insbesondere ein Fliehkraftkupplungssystem.

Die DE 10 2007 048 074 A1 offenbart eine Leuchtmunition mit Fallschirm. Insbesondere für eine gefahrlose spätere Bergung wird vorgeschlagen, dass die Leuchtmunition keine pyrotechnischen Leuchtmittel umfasst.

Einen Fallschirm für insbesondere ballistisch ausgebrachte Systeme offenbart die DE 10 2008 023 271 A1. Auch die US 5,386,781 A beschäftigt sich mit einem Fallschirmsystem.

Aus der DE 41 24 655 C2 ist eine aus einem drallstabilisierten Trägergeschoss ausstoßbare Submunition bekannt, an der heckseitig an einem Submunitionskörper ein Fallschirmgehäuse angeordnet ist, welches einen Hilfs- und einen Hauptfallschirm aufnimmt. Nachteilig bei dieser bekannten Geschossanordnung ist unter anderem, dass es aufgrund des hohen Dralles der Submunition nach dem Ausstoßen aus dem Trägergeschoss zum Verdrehen der Fangleinen des Hauptfallschirmes kommen kann.

Insbesondere bei drallstabilisierten Leuchtgranaten ist es bekannt, den Hauptfallschirm nicht sofort nach dem Ausstoßen der Submunition zu aktivieren, sondern erst nach einer Verringerung des Dralles der Submunition. Dabei v/erden zur Reduzierung des Dralles häufig mechanische Drallbremsen verwendet, während zur Aktivierung des Hauptfall- schirmes in der Regel pyrotechnische Verzögerungselemente eingesetzt werden, die nach einer festgelegten Zeit eine Freigabe des Hauptfallschirmes bewirken.

So schlägt die DE 10 2007 057 184 A1 vor, die Fallgeschwindigkeitsreduzierungssysteme bzw. Bremssysteme, wie Fallschirme, erst nach einer vorbestimmten Flugzeit und einer Stabilisierung sowie durch ein Verzögerungselement funktionsbereit gemacht wird.

Nachteilig ist bei diesen bekannten Leuchtgranaten, dass der Drall der Submunition zum Zeitpunkt der Falischirmausbringung nicht eindeutig definiert ist, da dieser sowohl abhängig von der Treibladung, mittels welcher das Trägergeschoss -und damit auch die Submunition- verschossen wurde (eine höhere Ladung bewirkt einen höheren Drall), als auch von der Brenndauer des Verzögerungselementes ist. Außerdem haben Umwelteinflüsse einen großen Einfluss auf pyrotechnische Sätze, sodass selbst dann, wenn der Drall beim Ausstoßen der Submunition unabhängig von der Ladung konstant wäre, sich Streuungen der Verzögerungszeiten ergeben würden. Daher kann es auch bei Verwendung von pyrotechnischen Verzögerungselementen zum Eindrehen des Hauptfallschirmes und damit zu Fehlfunktionen der Submunition kommen.

Die US 2,798,683 A offenbart einen Fallschirm sowie eine Fallschirmanbindung für eine Artilleriegranate, wobei das Öffnen des Hauptfailschirms abhängig von einer Fallgeschwindigkeit ist. Damit ein weiterer Bremsfallschirm öffnen kann, wird über einen Zeitzünder die Treibladung und durch die Treibladung ein Flarematerial entzündet. Durch die Gase der Treibladung wird ein Druck auf eine Platte ausgeübt, durch die eine innere Hülse mit der Aufsteckhülse aus einer äußeren Hülse der Granate geschoben wird. Dabei werden Scherbolzen, die im vorderen Bereich der äußeren Hülse und einer ein Seil enthaltenden Aufsteckhülse eingebunden sind, abgeschert. Mit dem Ausstoß der inneren Hülse und der Aufsteckhülse löst sich letztere von der inneren Hülse, wodurch sich das Seil spannt und der Bremsschirm herausgezogen wird. Wird dann eine bestimmte Fallgeschwindigkeit unterschritten, werden Finger (Klauen) freigegeben, wodurch der den Bremsschirm gehaltene Körper von der inneren Hülse getrennt wird. Dieser Körper ist über ein weiteres Seil mit dem Hauptschirm verbunden und zieht diesen nun aus der inneren Hülse. Das brennende Flarematerial gleitet dann an diesem Hauptschirm Richtung Boden. Die DE 41 16 191 A1 betrifft ein drallstabilisiertes Trägergeschoss mit einem Mantel, der zwei Submunitionen aufnimmt. Heckseitig weist die Submunition einen Brems- und einen Hauptfallschirm auf und bugseitig eine Antenne. Diese wird durch einen Schutzdeckel geschützt. Dabei ist zwischen dem Mantel der Submunition und dem Schutzdeckel ein Verriegelungselement vorgesehen, das unter Einwirkung der Fliehkraft des Trägergeschosses die formschlüssige Verbindung zwischen Mantel und Schutzdeckel sicherstellt. Nach dem Ausstoß der Submunition aus dem Trägergeschoss entfaltet sich der Bremsfallschirm, wodurch der Drall der Submunition abnimmt. Bei Erreichen einer bestimmten Drehzahl der Submunition zieht sich das Verriegelungselement (ein dehnbarer Sicherungsring) in die Nut des Mantels der Submunition zurück und gibt den Schutzdeckel frei.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine aus einem drallstabilisierten Trägergeschoss ausstoßbare Submunition zu offenbaren, bei der eine Aktivierung des Hauptfallschirmes bei einem vorgegebenen Drall der Submunition erfolgt.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Weitere, besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung offenbaren die Unteransprüche.

Die Erfindung beruht im Wesentlichen auf dem Gedanken, den Submunitionskörper und das Fallschirmgehäuse über eine Fliehkraftkupplung lösbar miteinander zu verbinden, derart, dass der Submunitionskörper und das Fallschirmgehäuse aufgrund der beim Ab- schuss des Trägergeschosses auftretenden Fliehkraft durch die Fliehkraftkupplung kraft- und/oder formschlüssig miteinander verbunden werden, und dass nach Verringerung der Fliehkraft auf einen vorgegebenen Wert die Fliehkraftkupplung die Verbindung zwischen Submunitionskörper und Fallschirmgehäuse aufhebt. Damit auch im unbelasteten Zustand (d.h. bei drallfreier Submunition) der Submunitionskörper mit dem Fallschirmgehäu- se drehfest verbunden ist, sind drei rotationssymmetrisch angeordnete Sicherungsbolzen vorgesehen, welche die Position des Fallschirmgehäuses zum Kupplungsgehäuse und damit auch zum Submunitionskörper festlegen.

Die erfindungsgemäße Submunition weist den Vorteil auf, dass für die Fliehkraftkupplung nur ein geringer Platzbedarf erforderlich ist. Außerdem erfolgt die Aktivierung des Haupt- fallschirmes rein mechanisch und nahezu unabhängig von der Lagerung und Temperatur, da keine Pyrotechnik verwendet wird. Schließlich ist die Aktivierung des Hauptfallschirmes auch unabhängig von der Treibladung, mit der das Trägergeschoss aus der entsprechenden Waffe verschossen wurde, und damit unabhängig von dem Drall der Submunition beim Verlassen des Trägergeschosses.

Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass die Fliehkraftkupplung aus einem zylinderförmigen Kupplungsgehäuse besteht, das an einer Stirnseite mit dem Submunitionskörper drehfest verbunden ist, und das umfangseitig mindestens teilweise von dem Fallschirmgehäuse umfasst wird. Dabei ist in dem Kuppiungsgehäuse mindestens ein Fliehkraftbolzen angeordnet, der in einer radial nach außen verlaufenden Führungsbohrung verschiebbar gelagert und mit seinem ersten Ende über eine Zugfeder in der Nähe der Mittelachse des Kupplungsgehäuses befestigt ist. Die Führungsbohrung erstreckt sich bis zur Außenwand des Kupplungsgehäuses, sodass der Fliehkraftbolzen bei entsprechender, auf ihn wirkender Fliehkraft teilweise durch diese Öffnung in eine fluchtende Rastöffnung des Fallschirmgehäuses eingreift und das Fallschirmgehäuse mit dem Submunitionskörper verbindet.

Zur Vermeidung einer Unwucht der Fliehkraftkupplung sollten in dem Kupplungsgehäuse mindestens zwei, vorzugsweise drei, rotationssymmetrisch angeordnete, in Führungsbohrungen radial nach außen verschiebbare Fliehkraftbolzen gelagert sein, die im Falle einer ausreichenden Fliehkraft in drei entsprechend angeordnete Rastöffnungen des Fallschirmgehäuses eingreifen.

Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den folgenden, anhand von Figuren erläuterten Ausführungsbeispielen. Es zeigen:

Fig.1 die perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Submunition mit einem Submunitionskörper, einem Fallschirmgehäuse mit Hauptfalischirm und einer Fliehkraftkupplung, unmittelbar nach Verlassen eines Trägergeschosses;

Fig.2 einen Querschnitt durch die in Fig.1 dargestellte Submunition im Bereich der Fliehkraftkupplung; und i iy .-> iy .-_ ci ιιο >ι coi ici luci ι v_tuci i n r\ i ιαι n uco ui caiicS uci

tion auf einen vorgegebenen Wert, bei dem die Fliehkraftkupplung das Fallschirm- gehäuse freigegeben hat.

In Fig.1 ist mit 1 eine aus einem drallstabilisierten Trägergeschoss in einer vorgegebenen Höhe ausgestoßene Submunition bezeichnet, bei der es sich beispielsweise um eine Leuchtmunition handelt, die in Richtung des mit 100 bezeichneten Pfeiles fliegt. Die Leuchtmunition 1 umfasst als Submunitionskörper 2 einen Leuchtkörper, an den sich heckseitig ein haubenförmäges Fallschirmgehäuse 3 mit einem darin befindlichen Hauptfallschirm (nicht dargestellt) anschließt.

Aufgrund des hohen Dralles der Leuchtmunition 1 sind der Leuchtkörper 2 und das Fallschirmgehäuse 3 erfindungsgemäß über eine in Fig.1 gestrichelt angedeutete Fliehkraftkupplung 4 miteinander drehfest, aber lösbar verbunden.

Die Fliehkraftkupplung 4 besteht aus einem vorzugsweise zylinderförmigen Kupplungsgehäuse 5, das an einer Stirnseite 6 mit dem Leuchtkörper 2 kraftschlüssig verbunden ist, und das umfangseitig von der Außenwand 7 des Fallschirmgehäuses 3 umfasst wird (vgl. auch Fig.2 und 3).

In dem Kupplungsgehäuse 5 sind drei rotationssymmetrisch angeordnete Fliehkraftbolzen 8 angeordnet, die in drei radial nach außen verlaufenden Führungsbohrungen 9 verschiebbar gelagert sind. Dabei erstrecken sich die Führungsbohrungen 9 durch die Außenwand 10 des Kupplungsgehäuses 5 hindurch, sodass außenwandseitig entsprechende Öffnungen 14 vorhanden sind.

Die Fliehkraftbolzen 8 sind mit ihrem ersten Ende 11 jeweils über eine Zugfeder 12 mit dem Kupplungsgehäuse 5 in der Nähe dessen Mittelachse 13 befestigt. Aufgrund der auf sie wirkenden Fliehkräfte sind die Fliehkraftbolzen 8 entgegen den Rückhaltekräften der Zugfedern 12 radial nach außen verschoben und greifen jeweils mit ihrem zweiten Ende 17 durch die außenwandseitigen Öffnungen 14 in entsprechende fluchtende Rastöffnung 15 des Fallschirmgehäuses 3 ein (Fig.2).

Damit auch im unbelasteten Zustand (d.h. bei drallfreier Leuchtmunition) der Leuchtkörper mit dem Fallschirmgehäuse 3 drehfest verbunden ist, sind drei rotationssymmetrisch angeordnete Sicherungsbolzen 16 vorgesehen, welche die Position des Falischirrngehäuses 3 zum Kuppiungsgehäuse 5 und damit auch zum Leuchtkörper 2 festlegen. Werden nun die Fliehkräfte der Leuchtmunition 1 durch entsprechende Drallbremsen (nicht dargestellt) verringert, so ziehen beim Erreichen eines vorgebbaren Draliwertes die Zugfedern 12 die Flieh kraftbolzen 8 aus den Rastöffnungen 15 des Fallschirmgehäuses 3 vollständig heraus. Der dann noch verbleibende Restdrall bewirkt aufgrund der unterschiedlichen Massen zwischen Leuchtkörper 2 und Fallschirmgehäuse 3 ein Abscheren der Sicherungsbolzen 16, sodass die Verbindung zwischen Leuchtkörper 2 und Fallschirmgehäuse 3 aufgehoben ist.

Bezugszeichenliste

1 Submunition, Leuchtmunition

2 Submunitionskörper, Leuchtkörper

3 Fallschirmgehäuse

4 Fliehkraftkupplung

5 Kupplungsgehäuse

6 Stirnseite

7 Außenwand (Fallschirmgehäuse)

8 Füehkraftbolzen

9 Führungsbohrung

10 Außenwand (Kupplungsgehäuse) 1 erstes Ende

12 Zugfeder

13 Mittelachse

14 Öffnung

15 Rastöffnung

16 Sicherungsbolzen

17 zweites Ende

100 Pfeil