| JP05280011 | METHOD OF FIXING SAND IN PAVEMENT PROCESS |
| JP05302306 | PERMEABLE ROAD SURFACE STRUCTURE |
| WO/2010/138008 | A SET OF COMPONENTS OF AN OPENWORK FLOOR |
SASSE, Holger (Hinter dem Friedhof 207, Groß-Schierstedt, 06449, DE)
| Ansprüche 1. Unterkonstruktionselement für einen Bodenbelag, insbesondere für den Außenbereich, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterkonstruktionselement einen gitterförmigen Grundkörper (10) mit Querträgern (11) und Längsträgern (12) aufweist, wobei an einer Unterseite des Grundkörpers (10) eine Mehrzahl von hervorstehenden Standfüßen (20) angeordnet ist und an einer gegenüberliegenden Oberseite des Grundkörpers (10) eine Mehrzahl von Befestigungselementen (30, 31) für Bodenplatten (40) angeordnet ist. 2. Unterkonstruktionselement nach Anspruch 1 , bei dem die Befestigungselemente (30, 31) Federn zum Eingriff in seitliche Nuten (41) von Bodenplatten (40) aufweisen. 3. Unterkonstruktionselement nach Anspruch 2, bei dem die Befesttgungselemen- te (30, 31) zumindest teilweise hinterschnittene Stege mit L- oder T-förmtgem Querschnitisprofil umfassen. 4. Unterkonstruktionselement nach Anspruch 2 oder 3, bei dem von der Oberseite des Grundkörpers (10) wegweisende Kanten der Befestigungselemente (30, 31) angefast bzw. abgeschrägt sind. 5. Unterkonstruktionselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem die Be- festigungselemente (30, 31) so auf den Querträgern (11) positioniert sind, dass befestigte Bodenplatten (40) im Wesentlichen mittig auf den Längsträgern (12) aufliegen. 6. Unterkonstruktionselement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem an der Oberseite des Grundkörpers (10) Anschlagelemente (32) für eine Fixierung der Bodenplatten (40) an der Stirnseite angeordnet sind. 7. Unterkonstruktionselement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem der Grundkörper (10) in einem Spritzgussverfahren hergestellt ist. 8. Unterkonstruktionselement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem integral mit dem Grundkörper die Standfüße (20) und/oder die Befestigungselemente (30, 31) und/oder die Anschlagelemente (32) angeformt sind. 9. Unterkonstruktionselement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem Höhen- versteller (22) zum Zusammenwirken mit den Standfüßen (20) vorgesehen sind. 10. Unterkonstruktionselement nach Anspruch 9, bei dem die Standfüße (20) eine Bohrung mit Innengewinde aufweisen, und bei dem die Höhenversteller (22) schraubenförmig ausgeführt und mit einem Außengewinde versehen sind, mit dem sie in die Standfüße (20) einschraubbar sind. 11. Unterkonstruktionselement nach Anspruch 10, bei dem die Höhenversteller (22) eine Werkzeugaufnahme für einen Schraubendreher aufweisen, und bei dem der Grundkörper (10) an seiner Oberseite gegenüber den Standfüßen (20) Öffnungen aufweist, durch die die Werkzeugaufnahme bei eingeschraubtem Höhenversteller (22) von oben zugänglich ist. 12. Einheit aus einem Unterkonstruktionselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, auf dem eine Vielzahl von Paneelen festgelegt sind. |
Die Erfindung betrifft ein Unterkonstruktionselement für einen Bodenbelag, insbesondere für den Außenbereich.
Als Bodenbelag im Außenbereich, zum Beispiel für Terrassen oder Balkone, werden häufig an ihrer Oberfläche profilierte Bodenplatten aus Holz oder holzähnlichen Werkstoffen eingesetzt. Üblicherweise sind solche Bodenplatten als längliche Bodendielen ausgeführt, die durch einen schmalen Spalt beabstandet auf einer Unterkonstruktion aus untergelegten Querbohlen befestigt werden.
Neben einer direkten Verschraubung der Bodendielen mit den Querbohlen ist zur Befestigung auch bekannt, die Bodendielen mit seitlichen Nuten zu versehen, in die Befestigungsklammern eingesetzt werden, die verdeckt von einer nächsten Bodendiele an die Querbohlen geschraubt werden . Zum Verlegen des Bodenbelags im Außenbereich werden die Querbohlen häufig auf Platten gelegt, wodurch sie zumindest teilweise vor Erdfeuchtigkeit geschützt sind und horizontal ausgerichtet werden können. Soll der Bodenbelag auf bereits befestigten Grund verlegt werden, zum Beispiel auf einem Baikon, können die Querbohlen mittels untergelegten Auflagebrettchen oder Keilen austariert werden. Die bekannten Arten der Verlegung sind aufwändig, da die Unterkonstruktion zum Einen zunächst individuell vor Ort vorbereitet werden muss und zum Anderen die Bodendielen direkt oder über die Befestigungsklammern zeifaufwän- dig verschraubt werden müssen. Die DE 197 57 922 offenbart eine Tragkonstruktion für eine ebene Bodenfläche, die eine Vielzahl miteinander verbundener Profile aufweist. Die Tragkonstruktion ist jeweils im Eckbereich durch Verbindungselemente gehalten, an denen bodenseitig ein Stützfuß vorgesehen ist. Aufgrund der Vielzahl von Bauteilen ist die Herstellung und die Montage vergleichsweise aufwändig.
Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Element zur Unterkonstruktion eines Bodenbelags zu schaffen, das eine einfache und schnelle Verlegung des Bodenbelags bei guter Abkopplung von der Untergrundfeuchtigkeit erlaubt.
Diese Aufgabe wird durch ein UnterkonstruktionseJement mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Das erfindungsgemäße Unterkonstruktionselement für einen Bodenbelag weist einen gitterförmigen Grundkörper mit Querträgem und Längsträgern auf, wobei an einer Unterseite des Grundkörpers eine Mehrzahl von hervorstehenden Standfüßen angeordnet ist und an einer gegenüberliegenden Oberseite des Grundkörpers eine Mehrzahl von Befestigungselementen für Bodenplatten angeordnet ist.
Der gitterförmige Grundkörper stellt Längs- und Querträger bereit, die als Auflagefläche für die Bodenplatten dienen. Da Befestigungselemente für die Bo- denplatten bereits am Grundkörper angeordnet sind, vereinfacht sich die Montage der Bodenplatten. Die hervorstehenden Standfüße entkoppeln den Grundkörper des Unterkonstruktionselements von der Untergrundfeuchtigkeit. Das Unterkonstruktionselement stellt so eine vorgefertigte Einheit dar, die einen schnellen modularen Aufbau einer Unterkonstruktion für den Bodenbelag er- möglicht.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung weisen die Befestigungselemente Federn zum Eingriff in seitliche Nuten von Bodenplatten auf. Über eine solche Nut- und Federverbindung können Bodenplatten schnell auf dem Unter- konstruktionselement montiert werden.
Bevorzugt sind die Befestigungselemente dabei hinterschnittene Stege mit L- oder T-förmigem Querschnittsprofil, Besonders bevorzugt sind die von der Oberseite des Grundkörpers wegweisende Kanten der Befestigungselemente angefast. Auf diese Weise wird erreicht, dass die Bodenplatten einfach und werkzeuglos durch Aufsetzen und Einrasten montiert werden können.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist der Grundkörper in einem Spritzgussverfahren hergestellt, wobei die Standfüße und/oder die Befesti- gungselemente und/oder Anschiagelemente, die neben den Befestigungselementen einer seitlichen Fixierung der Bodenplatten dienen, integral angeformt sind. Dieses ermöglicht eine kostengünstige und unaufwändige Herstellung der Unterkonstruktionselemente. Bevorzugt ist das Unterkonstruktionselement und/oder die darauf verlegten Paneele aus Kunststoff oder einer Mischung aus Kunststoffen und Naturstoffen, insbesondere Holzfasern, Holzspänen, Stroh, Heu, Reisschalen, hergestellt.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung sind Höhenversteller zum Zusammenwirken mit den Standfüßen vorgesehen. Die Höhenversteller ermög- liehen eine waagerechte Ausrichtung und eine über alle Standfüße gleichmäßige Verteilung von Belastungen in den Untergrund. Bevorzugt weisen die Standfüße eine Bohrung mit Innengewinde auf, und die Höhenversteller sind schraubenförmig ausgeführt und mit einem Außengewinde versehen, mit dem sie in die Standfüße einschraubbar sind. Auf diese Weise kann eine Höhenverstellung an jedem der Standfüße auf einfache Art realisiert werden.
Weitere Ausgestaltungen und vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen mit Hilfe von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Unterkonstruktionselements in einem ersten Ausführungsbeispiel;
Fig. 2 das Unterkonstruktionselement des ersten Ausführungsbeispiels mit montierten Bodenplatten, ebenfalls in einer perspektivischen Ansicht;
Fig. 3 eine Schnittdarstellung des Unterkonstruktionselement des ersten
Ausführungsbeispiels mit montierten Bodenplatten und
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Unterkonstruktionselement in einem zweiten Ausführungsbeispiel.
Figur 1 zeigt ein Unterkonstruktionselement in einer perspektivischen Ansicht von schräg oben. Der Übersichtlichkeit halber sind bei mehrfach auftretenden Elementen nicht alle Elemente mit Bezugszeichen versehen.
Das Unterkonstruktionselement umfasst einen einstückig ausgebildeten Grundkörper 10 mit Querträgem 11 und Längsträgern 12. An der in dieser Ansicht nicht sichtbaren Unterseite des Grundkörpers 10 sind an den hier neun Kreuzungspunkten (Gitterknotenpunkten) der Querträger 11 und Längsträger 12 hervorstehende Standfüße 20 angeordnet. Auf der gegenüberliegenden sichtbaren Oberseite des Grundkörpers 10 sind auf den Querträgern 11 nach oben hervorstehende längliche Befestigungselemente 30, 31 für Bodenplatten und an den Längsträgern Anschläge 32 für die Bodenplatten angeordnet. Der plat- tenförmige Grundkörper 10 weist eine Oberfläche von beispielsweise 30cm x 30cm bis 50cm x 50cm auf, kann aber auch eine andere Größe besitzen.
Im gezeigten Beispiel sind je drei Querträgern 11 und Längsträgern 12 vorgesehen. Der Grundkörper ist gitterförmig, wobei die Querträger 11 und die Längsträger 12 untereinander jeweils in gleichem Abstand parallel verlaufen und zueinander senkrecht stehen. Sie sind in einer Ebene angeordnet, so dass eine zwar durch Gitteröffnungen unterbrochene, aber entlang der Träger durchgängige Auflagefiäche für die Bodenplatten gebildet wird. Die gezeigte Anzahl von je drei Querträgern 11 und Längsträgem 12 ist nicht beschränkend, jede Anzahl größer zwei ist denkbar. Auch kann sich die Anzahl an Querträgern 11 von der Anzahl an Längsträgern 12 unterscheiden. Ebenfalls kann der jeweilige Abstand zueinander bei Quer- und Längsträgern 11 , 12 unterschiedlich gewählt sein.
Die Befestigungselemente 30, 31 sind entlang der äußeren Querträger 11 angeordnet. Dabei sind jeweils zwei der Befestigungselemente (Bezugszeichen 30) zwischen zwei Gitterknotenpunkten vorgesehen und im Querschnitt T- förmig ausgestaltet. Jeweils ein weiteres Befestigungseiement (Bezugszeichen 31) ist L-förmig (winkelförmig) ausgeführt und jeweils am Ende eines Querträgers 11 angebracht. Die Befestigungselemente 30, 31 weisen entsprechend entweder beid- oder einseitig im Wesentlichen parallel zur Auflagefläche ausgerichtete Federn auf, die auf einem stegartigen Fuß stehen und in seitliche Nuten der Bodenplatten eingreifen können. Wie die Anordnung der Befesti- gungselemente 30, 31 zeigt, ist das dargestellte Unterkonstruktionselement zur Aufnahme von drei länglichen Bodenplatten, nachfolgend wegen ihrer Form Bodendielen genannt, geeignet, die an jeweils vier Befestigungspunkten gehalten werden. Die Anschläge 32 sind stegförmig an den Enden aller oder, wie im vorliegenden Beispiel, einem Teil der Längsträger 12 angeordnet. Sie verhindern ein Verschieben montierter Bodenplatten in ihrer Längsrichtung.
Das Unterkonstruktionselement ist vorzugsweise in einem Spritzgussverfahren einstückig hergestellt, derart, dass die Standfüße 20, die Befestigungselemente 30, 31 und die Anschläge 32 integral an den Gitterkörper 10 angeformt sind. Als Material kann ein witterungs- und ultraviolett Licht beständiger Kunststoff, beispielsweise Polypropylen oder ein anderer Polymerwerkstoff, eingesetzt werden. Dieser kann mit Naturstoffen wie beispielsweise Holzfasern, Holzspä- nen, Stroh, Heu, Reisschalen oder dergleichen versetzt sein, wobei je nach
Festigkeitsanforderung ein Kunststoffanteil von 20% bis 40% vorteilhaft ist. Zur Festigkeitserhöhung kann auch eine Beimischung von Zement erfolgen. Es ist auch möglich, die Unterkonstruktion aus einzelnen Teilen zusammenzusetzen. Figur 2 zeigt das Unterkonstruktionselement aus Fig. 1 mit montierten Bodendielen 40 in einer perspektivischen Ansicht von schräg unten.
In der Ansicht der Fig. 2 ist das Eingreifen der Befestigungselemente 31 in seit- liehe Nuten 41 an den Längskanten der Bodendielen 40 gut zu erkennen. Weiterhin ist sichtbar, wie die Bodendielen 40 an ihrer Stirnseite an den Anschlägen 32 anliegen. Bei der mittleren Bodendiele 40 kann auf Anschläge verzichtet werden, da sie, übertragen über die Befestigungselemente 30, durch die äußeren Bodendielen 40 ausreichend klemmend fixiert ist. Es können jedoch auch hier Anschläge vorgesehen sein.
Figur 3 zeigt einen Auszug aus einem Schnittbild durch das Unterkonstrukti- onselement der Fig. 1 und 2 entlang der Richtung der Querträgern 11 mit montierten Bodendielen 40. In dieser Darstellung ist insbesondere die T- bzw. L- förmige Ausgestaltung der Befestigungselemente 30, 31 gut erkennbar. Die oberen, von der Oberseite des Gitterkörpers 10 wegweisenden Kanten der Federn der Befestigungselemente 30, 31 sind angefast oder abgeschrägt. Die entstehende Schrägen ermöglichen im Zusammenspiel mit der Elastizität der stegartigen Füße der Befestigungselemente 30, 31, dass die Bodendielen 40 zur Montage von oben auf den Grundkörper 10 gedrückt werden können und mit ihrer seitlichen Nut 41 in die Befestigungselemente 30, 31 einrasten. Die Montage der Bodendielen 40 kann also einfach, schnell und werkzeuglos erfolgen. Bedingt durch die Positionierung der Befestigungselemente 30 in etwa der Mitte zwischen zwei Gitterknotenpunkten werden montierte Bodendielen 40 auf ihrer gesamten Länge mittig von den Längsträgern 12 unterstützt, wodurch sich eine hohe statische und dynamische Gewichtsbelastbarkeit des Bodenbelags ergibt. Die Auflage des Gitterkörpers 10 auf der Mehrzahl der Standfüße 20, die entsprechend ebenfalls mittig unter den Bodendielen angeordnet sind, bedingt eine hohen Belastbarkeit des Unterkonstruktionselement und trägt damit ebenso zur Belastbarkeit des Bodenbelags bei.
Im gezeigten Schnittbild ist zur einfacheren Darstellung sowohl die Bodendiele 40 als auch der Querträger 12 als Vollprofile abgebildet. Die Querträger 12 können jedoch ebenso wie die Längsträger 11 als {nach unten) offene, z.B. U- förmige Profile, oder als Hohlprofile ausgebildet sein. Zur Erzielung einer ausreichenden Stabilität können dabei beabstandete Querrippen vorgesehen sein. Insbesondere aufgrund der oben beschriebenen durchgängigen Unterstützung der Bodendielen 40 in Längsrichtung kann das Unterkonstruktionselement zur Aufnahme von Bodendielen 40 mit Hohl- oder Hohlkammerprofilen vorgesehen sein. Die Bodendielen 40 können beispielsweise im Extrusionsverfahren aus einer Mischung aus lignocellulosehaltigen Naturfasern und Kunststoff herge- stellt sein.
Figur 4 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel eines Unterkonstruktionselements. In seinem Grundaufbau entspricht das hier dargestellte Unterkonstruktionselement dem der vorherigen Figuren, auf deren Beschreibung daher hier verwiesen wird.
Im Unterschied zum Unterkonstruktionselement des ersten Ausführungsbei- spiels weisen die Standfüße 20 hier ein Innengewinde auf, in das schraubenförmige Höhenversteller 22 eingeschraubt sind. Die Höhenversteller 22 haben einen Tellerfuß als Auflagefläche und, hier nicht sichtbar, am gegenüberliegenden Ende eine Werkzeugaufnahme, zum Beispiel einen Schraubschlitz, einen Kreuzschraubschlitz, einen Innensechskant oder einen Innenvielzahn. Um die Werkzeugaufnahme erreichen zu können, zum Beispiel mit einem Schraubendreher als Werkzeug, sind in der Oberseite des Gitterkörpers 10 an entspre- chender Steller gegenüber von den Standfüßen 20 Öffnungen 21 vorgesehen.
Das Unterkonstruktionselement kann mittels der Höhenversteller 22 mit geringem Aufwand auch bei einem nicht planen Untergrund waagerecht ausgerichtet werden. Durch die individuelle Höhenverstellung an jedem der Standfüße 20 kann eine gleichmäßige Kräfteableitung in den Untergrund sichergestellt werden. Die Höhenversteller 22 können dabei kostengünstig als einteilige Spritzgussteile hergestellt werden, wobei als Material Kunststoff oder eine Mischung aus Kunst- und Naturstoffen wie beim Gitterkörper 10 eingesetzt werden kann. Um mit Hilfe der zuvor beschriebenen Unterkonstruktionselemente einen großflächigen Bodenbelag zu erstellen, können mehrere Unterkonstruktionselemente in Richtung der Quer- und Längsträger aneinander gelegt werden. Jedes Unterkonstruktionselement stellt dann eine Art Bodenfliese dar, mit der der Untergrund gekachelt wird. Dabei können die Unterkonstruktionselemente wie zuvor in den Ausführungsbeispielen gezeigt derart mit Anschlägen versehen sein, dass Bodendielen nur jeweils über die Länge eines Unterkonstruktionselements ausgeführt sind. Es ist jedoch auch möglich, dass die Unterkonstruktionselemente nur einseitig Anschläge an den Enden der Längsträger aufweisen oder auch gar keine Anschläge haben, so dass Bodendielen der Länge nach über mehrere Unterkonstruktionselemente verlaufen.
In alternativen Ausgestaltungen der Unterkonstruktionselemente können Ver- bindungselemente an den Enden der Quer- und Längsträger vorgesehen sein, die in komplementäre Verbindungselemente benachbarter Unterkonstruktionselemente eingreifen und so die Unterkonstruktionselemente lateral gegeneinander fixieren. Beispielsweise kann eine formschlüssige Verbindung durch Verbindungselemente in Art einer Schwalbenschwanzverbindung erreicht wer- den. Es entsteht auf diese Weise ein Verbund von Unterkonstruktionselementen, bei dem auch bei großflächiger Verlegung eine parallele Ausrichtung der Unterkonstruktionselemente und damit der Bodendielen zueinander gegeben ist.
