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Title:
SUBSTRUCTURE FOR A SOLAR INSTALLATION
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/138344
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a substructure (10) for a module system, in particular a solar module installation, comprising at least one module (11), particularly a solar module, said module comprising: a base element (20) and at least one support element (30, 40) with a base part (31, 41) and a head part (33, 43), the base part (31, 41) being connected to the base element and the head part (33, 43) being designed to be connected to the module (11). The invention relates in particular to a substructure (10) in which the base element (20) has rounded side regions (24) which are configured to rest on the installation surface on which the module system is mounted.

Inventors:
BREUER, Heiner (Kantorie 43, Essen, 45134, DE)
Application Number:
EP2011/057078
Publication Date:
November 10, 2011
Filing Date:
May 03, 2011
Export Citation:
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Assignee:
ABAKUS SOLAR AG (Leithestraße 39, Gelsenkirchen, 45886, DE)
BREUER, Heiner (Kantorie 43, Essen, 45134, DE)
International Classes:
F24J2/52
Attorney, Agent or Firm:
EISENFÜHR SPEISER & PARTNER (Postfach 10 60 78, Bremen, 28060, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Unterkonstruktion (10) für eine Modulanlage, insbesondere Solarmodulanlage, mit wenigstens einem Modul (1 1 ), insbesondere einem Solarmodul, mit:

einem Basiselement (20), und

mindestens einem Stützelement (30 40) mit einem Fußteil (31 , 41 ) und einem

Kopfteil (33, 43), wobei das Fußteil (31 , 41 ) mit dem Basiselement verbunden ist und das Kopfteil (33, 43) ausgestaltet ist, um mit dem Modul (1 1 ) verbunden zu werden, dadurch gekennzeichnet, dass das Basiselement (20) abgerundete Seitenbereiche (24) aufweist, die dazu ausgestaltet sind, um auf der Installationsfläche aufzuliegen, auf der die Modulanlage installiert wird.

2. Unterkonstruktion nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass die abgerundeten Seitenbereiche (24) einen Radius in einem Bereich zwischen 1 mm und 30mm, insbesondere zwischen 3mm und 10mm, vorzugsweise 5mm aufweisen.

3. Unterkonstruktion nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet, dass das Basiselement (20) einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt senkrecht zu einer Längsachse aufweist, welcher Seitenbereiche aufweist, die die Auflagefläche des Basiselements auf der Installationsfläche vergrößern.

4. Unterkonstruktion nach Anspruch 3,

dadurch gekennzeichnet, dass ein Verhältnis der Auflagefläche zu der Installationsfläche größer als 10%, insbesondere größer als 15% ist.

5. Unterkonstruktion nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 oder nach einem der vorstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Stützelement (30, 40) ein langes und/oder ein kurzes Stützelement ist, wobei das kurze Stützelement (30) insbesondere das Südstützelement für ein Solarmodul (1 1 ) und das lange Stützelement (40) insbesondere das Nordstützelement für ein Solarmodul (1 1 ) ist wobei das lange Stützelement (40) einen Körperteil (42) aufweist, der zwischen dem Fuß- und dem Kopfteil (41 , 43) angeordnet ist und einen kleineren Querschnitt als der Fuß- und der Kopfteil (41 , 43) aufweist und der eine so ausgebildete Elastizität aufweist, dass eine wärmebedingte Ausdehnung des Basisteils, welche auf den Fußteil des langen Stützelements übertragen wird, durch ein elastisches Auslenken im Körperteil des langen Stützelements abgefedert wird, sodass ein Übertragen der Kräfte auf das Kopfteil des langen Stützelements verhindert wird. 6. Unterkonstruktion nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 oder nach einem der vorstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass die Unterkonstruktion (10) ferner ein Rückwandelement (50) aufweist und der Kopfteil (43) des, insbesondere langen, Stützelementes (40) eine Rückwandnut (47) aufweist, in der zumindest ein Teil (51 ) des Rückwandelementes (50) angeordnet ist.

7. Unterkonstruktion (10) für eine Modulanlage (1 ) nach Anspruch 6, wobei das Rückwandelement (50) mindestens ein Langloch (52, 53) aufweist, welches in einem Winkel von 80° bis 20°, insbesondere von 50° bis 40°, zu einer Querachse des Rück- wandelements (50) angeordnet ist und in welchem ein Fixiermittel (56), insbesondere eine Schraube, angeordnet ist, das das Rückwandelement (50) mit dem, insbesondere langen, Stützelement (40) verbindet oder das das Rückwandelement (50) mit dem, insbesondere langen, Stützelement (40) und einer in Querrichtung benachbarten Rückwand (250) einer in Querrichtung benachbarten Unterkonstruktion (210) verbindet.

8. Unterkonstruktion nach Anspruch 7,

dadurch gekennzeichnet, dass sich zwei diagonal angeordnete Langlöcher zweier benachbarter Rückwandelemente zweier in Querrichtung benachbarter Unterkonstruktionen miteinander so überlappen, dass sich durch diese Überlappung der diagonal angeordne- ten Langlöcher genau eine Positionierung der Schraube im Kreuzungsbereich der diagonalen Langlöcher ergibt.

9. Unterkonstruktion (10) für eine Modulanlage (1 ) nach Anspruch 7 oder 8, wobei das Rückwandelement (50) ein erstes Langloch (52) und ein zweites Langloch (53) aufweist, wobei das erste Langloch (52) in dem Bereich des Kopfteils (43) des langen Stützelementes (40) und das zweite Langloch (53) in dem Bereich des Körper- und/oder Fußteils (41 , 42) des langen Stützelementes angeordnet sind und wobei die ersten und zweiten Langlöcher (52, 53) in einem Winkel von 70° bis 1 10°, insbesondere von 80° bis 100°, zueinander angeordnet sind.

10. Unterkonstruktion nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 oder nach einem der vorstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass das Basiselement (20) und/oder das mindestens eine Stützelement (30, 40) wenigstens teilweise aus Kunststoff gefertigt sind.

1 1. Unterkonstruktion nach Anspruch 10,

dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Anordnen von Fixiermittel, beispielsweise Einschrauben der Schrauben, keine spanende Bearbeitung auf einer Installationsfläche, insbesondere einer Dachfläche, stattfindet.

12. Unterkonstruktion nach Anspruch 10 oder 1 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff Recycling kunststoff ist.

13. Unterkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 12,

dadurch gekennzeichnet, dass das Basiselement (20) eine Längsnut (21 ) entlang der Längsachse des Basiselements (20) zum Aufnehmen einer Leitung (61 ) für das Modul (1 1 ) und mindestens eine Quernut (22) senkrecht zu der Längsachse des Basiselements (20) aufweist, und das Fußteil (31 , 41 ) formschlüssig mit der Längsnut (21 ) und mit der Quernut (22) des Basiselementes verbunden ist.

14. Unterkonstruktion (10) für eine Modulanlage (1 ) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das Fußteil (31 , 41 ) einen Vorsprung (34, 44) aufweist, der mit der Längsnut (21 ) formschlüssig verbunden ist. 15. Modulanlage, insbesondere Solarmodulanlage, mit mindestens zwei Unterkonstruktionen (10)nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 oder einem der vorstehenden Ansprüche, wobei jede Unterkonstruktion zwei Stützelemente, nämlich ein kurzes Stützelement (30) mit einem Fußteil (31 ) und einem Kopfteil (43) und langes Stützelement (40) mit einem Fußteil (41 ) und einem Kopfteil (43) aufweist,

gekennzeichnet durch Leitungsführungselemente (60), die in Längsrichtung die Verbindung zwischen benachbarten Unterkonstruktionen bilden.

16. Modulanlage (1 ) nach Anspruch 15,

dadurch gekennzeichnet, dass das Leitungsführungselement (60) zum Führen mindes- tens einer Leitung (61 ) von oder zu einer in Längsrichtung benachbarten Unterkonstrukti- on (1 10) ausgebildet ist, und formschlüssig und teilweise in einer Längsnut (21 ) des Basiselementes (20) angeordnet ist.

17. Modulanlage (1 ) nach Anspruch 16, wobei das Leitungsführungselement (60) einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweist.

18. Modulanlage nach einem der Ansprüche 16 bis 17,

dadurch gekennzeichnet, dass das Leitungsführungselement (60) zusätzlich mittels einer Schraube in der Längsnut (21 ) des Basiselementes (20) fixiert ist, wobei die Schraube entlang der Querrichtung und senkrecht zu der Längsnut (21 ) in den Wandbereich eingeschraubt ist und auf eine äußere Seitenfläche, die formschlüssig in der Längsnut (21 ) angeordnet ist, des Leitungsführungselementes (60) drückt.

19. Modulanlage nach einem der Ansprüche 15 bis 18,

gekennzeichnet durch ein Deckelelement, welches das Leitungsführungselement zu einem Leitungsführungstunnel zwischen in Längsrichtung benachbarten Unterkonstruktionen verschließt.

20. Modulanlage nach Anspruch 19,

dadurch gekennzeichnet, dass Leitungen in Längsrichtung der Modulanlage (1 ) in einem ersten Kabeltunnel geführt sind, der durch die Längsnut (21 ) des Basiselementes (20) und den Vorsprung des Stützelementes (30, 40) gebildet wird, und in einem zweiten Kabeltunnel geführt sind, der durch das Leitungsführungselement (60) und das dieses bedeckende Deckelelement gebildet wird.

21. Modulanlage nach einem der Ansprüche 18 oder 19,

dadurch gekennzeichnet, dass der Bereich der Längsnut (21 ) des Basiselementes (20) zwischen dem kurzen und dem langen Stützelement (30, 40) nur durch die Wandung der Längsnut (21 ) begrenzt ist.

22. Modulanlage nach dem Oberbegriff von Anspruch 15 oder einem der Ansprüche 15 bis 21 ,

dadurch gekennzeichnet, dass der Kopfteil (43) des, insbesondere langen, Stützelementes (40) eine Leitungsnut (48) aufweist, die ausgestaltet ist, um mindestens eine Leitung (62) und/oder ein Haltelement (63) zum Halten der mindestens einen Leitung (62) aufzunehmen.

23. Modulanlage nach Anspruch 22,

dadurch gekennzeichnet, dass zwei Unterkonstruktionen in Querrichtung mittels des Halteelements (63) miteinander verbunden sind, indem das Halteelement (63) in die Leitungsnut (48) eingelegt ist.

24. Modulanlage nach Anspruch 22 oder 23,

dadurch gekennzeichnet, dass das Haltelement (63) als Metallseil und/oder als wenigstens teilweiser Leitungstunnel ausgebildet ist.

25. Modulanlage nach einem der Ansprüche 15 bis 24,

dadurch gekennzeichnet, dass das Basiselement (20) mindestens eine Quernut (22) senkrecht zu der Längsachse des Basiselements (20) aufweist, wobei das Fußteil (31 , 41 ) formschlüssig mit der Längsnut (21 ) und mit der Quernut (22) des Basiselement verbunden ist.

26. Unterkonstruktion (100) für eine Modulanlage (101 ), insbesondere Solarmodulanlage, mit wenigstens einem Modul (1 1 1 ), insbesondere einem Solarmodul, mit:

einem Basiselement (120), welches eine Quernut (122) senkrecht zu der Längs- achse des Basiselements (120) aufweist, und

mindestens einem Stützelement (130, 140) mit einem Fußteil (131 , 141 ) und einem Kopfteil (133, 143), wobei das Fußteil (131 , 141 ) formschlüssig mit der Quernut (122) des Basiselementes (120) verbunden ist und das Kopfteil (133, 143) ausgestaltet ist, um mit dem Modul (1 1 1 ) verbunden zu werden,

dadurch gekennzeichnet, dass das Fußteil (131 , 141 ) wenigstens einen Vorsprung (171 , 181 ) aufweist und die Quernut (122) wenigstens einen hintergreifbaren Abschnitt (125) aufweist, wobei zum Bilden der förmschlüssigen Verbindung zwischen Fußteil (131 , 141 ) und Quernut (122) der Vorsprung (171 , 181 ) des Fußteils (131 , 141 ) den hintergreifbaren Abschnitt (125) der Quernut (122) hintergreift.

27. Unterkonstruktion nach Anspruch 26,

dadurch gekennzeichnet, dass der hintergreifbare Abschnitt (125) der Quernut (122) und der Vorsprung (171 , 181 ) des Fußteils (131 , 141 ) korrespondierend schwalbenschwanz- förmig oder trapezförmig ausgebildet sind.

28. Unterkonstruktion nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, dass das Basiselement (120) zwei beabstandet voneinander angeordnete Quernuten (122) aufweist, sodass zwei Stützelemente (130, 140), insbesondere ein kurzes Stützelement (130) und ein langes Stützelement (140), mit dem Basiselement (120) formschlüssig verbindbar sind.

29. Unterkonstruktion nach Anspruch 28,

dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den Quernuten (122) derart ist, dass:

- die beiden mit den Quernuten (122) verbindbaren Stützelemente (130, 140) derart auf dem Basiselement (120) angeordnet sind, um ein erstes Modul (1 1 1 ), insbesondere

Solarmodul zu stützen, oder

- die beiden mit den Quernuten (122) verbindbaren Stützelemente (130, 140) derart auf dem Basiselement (120) angeordnet sind, um ein erstes Modul (1 1 1 ), insbesondere Solarmodul, mittels des ersten Stützelements (130) und ein zweites Modul (1 1 1 ), insbe- sondere Solarmodul, mittels des zweiten Stützelements (140) zu stützen.

30. Unterkonstruktion (100) für eine Modulanlage (101 ), insbesondere Solarmodulanlage, mit wenigstens einem Modul (1 1 1 ), insbesondere einem Solarmodul, mit:

mindestens einem Basiselement (120), und

mindestens einem Stützelement (130, 140) mit einem Fußteil (131 , 141 ) und einem

Kopfteil (133, 143), wobei das Fußteil (131 , 141 ) mit dem Basiselement (120) verbunden ist und das Kopfteil (133, 143) ausgestaltet ist, um mit dem Modul (1 1 1 ) verbunden zu werden,

dadurch gekennzeichnet, dass das Basiselement (120) an einem Bodenabschnitt (128) Rutschhemmungsmittel (185) aufweist.

31. Unterkonstruktion nach Anspruch 30,

dadurch gekennzeichnet, dass die Rutschhemmungsmittel (185) als ein oder mehrere zusätzlich aufgebrachte Elemente ausgebildet sind.

32. Unterkonstruktion nach Anspruch 30,

dadurch gekennzeichnet, dass die Rutschhemmungsmittel (185) einstückig an dem Basiselement angeformt sind. 33. Unterkonstruktion nach einem der Anspruch 30 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Rutschhemmungsmittel (185) aufweisen: profilierte Oberflächenabschnitte, Noppen, eine Schleifpapier-ähnliche Oberflächenstruktur, Elastomereschichten, Gummischichten, offenzellige, elastische Schaumstoffe, Schaumstoffe aus Chloropren, Naturkautschuk, Acrylnitril-Butadien-Kautschuk oder ähnlichen synthetischen Kautschuken.

34. Unterkonstruktion (100) für eine Modulanlage (101 ), insbesondere Solarmodulanlage, mit wenigstens einem Modul (1 1 1 ), insbesondere einem Solarmodul, mit:

mindestens einem Basiselement (120),

mindestens einem Stützelement (130, 140) mit einem Fußteil (131 , 141 ) und einem

Kopfteil (133, 143), wobei das Fußteil (131 , 141 ) mit dem Basiselemente (120) verbunden ist und das Kopfteil (133, 143) ausgestaltet ist, um mit dem Modul (1 1 1 ) verbunden zu werden, und

einem Rückwandelement (150), welches mit dem Stützelement (130, 140), insbe- sondere einem langen Stützelement (140), verbunden ist,

dadurch gekennzeichnet, dass das Rückwandelement (150) eine oder mehrere Öffnungen (158) aufweist, die jeweils zum Durchlass einer Luftströmung ausgebildet sind.

35. Unterkonstruktion nach Anspruch 34,

dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (158) eine Öffnungsgeometrie aufweisen, welche derart ausgebildet ist, dass bei Anströmen an einer ersten Seite des Rückwandelements (150) ein Unterdruck auf einer zweiten Seite des Rückwandelements (150) resultiert. 36. Unterkonstruktion nach Anspruch 34 oder 35,

dadurch gekennzeichnet, dass das Rückwandelement (185) im Wesentlichen plattenför- mig ausgebildet ist und dazu eingerichtet ist, mit zwei in Querrichtung benachbarten Stützelementen (140), welche jeweils mit einem Basiselement (120) verbunden sind, verbunden zu werden.

37. Unterkonstruktion nach einem der Ansprüche 34 bis 36,

dadurch gekennzeichnet, dass das Rückwandelement (150) bezogen auf eine Aufstellfläche schräg angeordnet ist. 38. Unterkonstruktion nach einem der Ansprüche 34 bis 37, dadurch gekennzeichnet, dass benachbart zu den Öffnungen (158) an dem Rückwandelement (150) Vorwölbungen (157) angeordnet sind, oder die Öffnungen (158) in den Vorwölbungen (157) ausgebildet sind. 39. Unterkonstruktion (100) für eine Modulanlage (101 ), insbesondere Solarmodulanlage, mit wenigstens einem Modul (1 1 1 ), insbesondere einem Solarmodul, mit:

mindestens zwei Basiselementen (120), nämlich einem ersten und einem zweiten Basiselement (120),

mindestens zwei Stützelementen (130, 140), nämlich einem kurzen (130) und einem langen (140) Stützelement, mit jeweils einem Fußteil (131 , 141 ) und einem Kopfteil (133, 143), wobei das Fußteil (131 ) des kurzen Stützelements (130) mit dem ersten Basiselement (120) verbunden ist und das Fußteil (141 ) des langen Stützelements (140) mit dem zweiten Basiselement (120) verbunden ist und das Kopfteil (133, 143) jeweils ausgestaltet ist, um mit dem Modul (1 1 1 ) verbunden zu werden, wobei die Basiselemente (120) in Längsrichtung zueinander ausgerichtet und beabstandet sind, und

einem Verbindungselement (190), welches zur Verbindung der beabstandeten Basiselemente (120) miteinander vorgesehen ist, indem es das Kopfteil (133) des kurzen Stützelements (130) mit dem Kopfteil (143) des langen Stützelements (140) verbindet. 40. Unterkonstruktion nach Anspruch 39,

dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (190) als Klemmleiste ausgebildet ist, welche dazu ausgebildet ist ein Modul (1 1 1 ), insbesondere Solarmodul, wenigstens teilweise zu halten. 41. Unterkonstruktion nach einem der Ansprüche 39 oder 40,

dadurch gekennzeichnet, dass das lange Stützelement (140) einen Körperteil (142) aufweist, der zwischen dem Fuß- (141 ) und dem Kopfteil (143) angeordnet ist und einen kleineren Ouerschnitt als der Fuß- (141 ) und der Kopfteil (143) aufweist. 42. Unterkonstruktion nach Anspruch 41 ,

dadurch gekennzeichnet, dass das lange Stützelement (140) oder der Körperteil (142) aus einem Material mit einem Elastizitätsmodul in einem Bereich zwischen 800 und 1200 N/mm2 gebildet ist. 43. Unterkonstruktion nach einem der Ansprüche 39 bis 42, dadurch gekennzeichnet, dass das Basiselement (120) eine Rutschhemmung (185) mit den Merkmalen einer Rutschhemmung (185) nach einem der Ansprüche 30 bis 33 aufweist.

44. Unterkonstruktion nach einem der Ansprüche 39 bis 43,

dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Stützelement (130, 140) einstückig an dem Basiselement (120) angeformt ist.

45. Modulanlage (1 ) mit:

mindestens zwei Unterkonstruktionen (100) nach wenigstens einem der Ansprüche 26 bis 44, welche im Wesentlichen parallel zueinander bezogen auf eine Längsachse der Basiselemente (120) angeordnet sind, und

mindestens einem an den Unterkonstruktionen (100) angeordnetem Modul (1 1 1 ).

46. Modulanlage (101 ) nach Anspruch 45, mit

Netz von n mal m vielen Modulen (1 1 1 ), die von einer Vielzahl Unterkonstruktionen (100) gestützt sind, wobei die Zahl der Unterkonstruktionen (100) derart gewählt ist, dass eine Zahl von (n+1 ) mal (m+1 ) vielen Basiselementen (120) vorgesehen sind.

47. Modulanlage nach Anspruch 46,

dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl n Modul-Reihen vorgesehen ist, welche über die Basiselemente (120) gekoppelt sind, und

eine Anzahl m Modul-Zeilen vorgesehen ist, welche über Halteelemente und/oder die Module (1 1 1 ) gekoppelt sind.

Description:
Unterkonstruktion für Solaranlage

Die Erfindung betrifft eine Unterkonstruktion für eine Modulanlage, insbesondere eine Solarmodulanlage, mit wenigstens einem Modul, insbesondere einem Solarmodul. Die Erfindung bezieht sich ferner auf ein Basiselement, ein Stützelement und ein Rückwandelement zur Verwendung in einer solchen Unterkonstruktion sowie auf eine Modulanlage mit mindestens einer erfindungsgemäßen Unterkonstruktion.

Die auf die Erdoberfläche eingestrahlte Sonnenenergie kann genutzt werden, um beispielsweise Strom oder Warmwasser zu erzeugen. Die Umwandlung der Sonnenenergie in Strom, Warmwasser oder andere Energieträger erfolgt in Modulen (Photovoltaikmodulen, Solarkollektormodulen etc.), die der Sonneneinstrahlung ausge- setzt sind. Solche Module werden in einem gegenüber der Erdoberfläche geneigten Winkel angeordnet, um eine möglichst effiziente Umwandlung der Sonnenenergie zu erreichen. Um unabhängig von derjenigen Dachneigung, auf welcher das Modul zu installieren ist, den Neigungswinkel des Moduls optimal einstellen zu können, werden Unterkonstruktionen für das Modul verwendet. Die Unterkonstruktion erreicht eine Fixie- rung des Moduls beispielsweise gegenüber den an die Modulanlage angreifenden Windkräften sowie eine - wie bereits erwähnte - Ausrichtung des Moduls zur einfallenden Sonnenstrahlung.

DE 20 2008 014 274 U1 beschreibt ein Dachmontagesystem für Solarmodule. DE 20 2008 014 274 U1 offenbart ein freitragendes Montagesystem zur Montage von flächigen Modulen auf Flachdächern (keine Durchdringung der Dachhaut zur Befestigung erforderlich). Das Montagesystem weist erste und zweite Modulstreben, erste und zweite vordere Modulstützen, erste und zweite hintere Modulstützen, vier Stützvorrichtungen, eine Frontabdeckung, eine Rückabdeckung und eine Vielzahl von Befestigungsmitteln zum Verbinden der genannten Elemente auf. Weitere Befestigungselemente sind erforderlich, um die Leitungen der Module an diesen zu führen. Das System der DE 20 2008 014 274 U1 weist den Nachteil auf, dass es insbesondere aufgrund der Vielzahl an Elementen zeitaufwendig und gegebenenfalls nur von geschultem Montagepersonal zu montieren ist. Es ist Aufgabe der Erfindung, eine rasch und einfach zu montierende Unterkonstruktion für eine Modulanlage zur Verfügung zu stellen.

1. Ausführunqsbeispiel

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe in dem ersten Ausführungsbeispiel durch eine Unterkonstruktion gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorzugsweise weist die Unterkonstruktion auf: ein Basiselement, welches eine Längsnut entlang der Längsachse des Basiselementes zum Aufnehmen einer Leitung für das Modul und mindestens eine Quernut senkrecht zu der Längsachse des Basiselementes aufweist, und mindestens ein Stützelement mit einem Fußteil und einem Kopfteil, wobei das Fußteil formschlüssig mit der Längsnut und mit der Quernut des Basiselements verbunden ist und das Kopfteil ausgestaltet ist, um mit dem Modul verbunden zu werden.

Der Erfindung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel liegt der Gedanke zugrunde, dass durch Reduzieren der zur Montage erforderlichen Elemente eine besonders einfach und rasch aufzubauende Unterkonstruktion ermöglicht wird. Bevorzugt greifen mindestens ein Stützelement und Basiselement so formschlüssig ineinander, dass die Platzierung des Stützelementes auf dem Basiselement durch die jeweilige Form von Stütz- und Basiselement vorgegeben ist. So ist ein zeitaufwendiges Abmessen der Positionierung des Stützelementes auf dem Basiselement nicht erforderlich. Die Position des Stützelements auf dem Basiselement wird vorzugsweise durch die Form des Stützelementes und Nuten in dem Basiselement bestimmt. In einer alternativen bevorzugten Ausgestaltung weist das Stützelement Längs- und Quernuten auf, die sich in formschlüssigem Eingriff mit dem Basiselementes befinden. Erfindungsgemäß wird die Zahl der für die Montage erforderlichen Einzelteile gegenüber bekannten Systemen deutlich reduziert. Dies vereinfacht die Montage und führt zu einer kurzen Montagezeit. Die Montage ist auch von nur einer Person durchführbar. Das erfindungsgemäße System ermöglicht insbesondere eine intuitive Montage, so dass die mit der Montage beschäftigte Person keine spezielle Unterweisung zur Montage der erfindungsgemäßen Unterkonstruktion benötigt und trotzdem ein hoher Qualitätsstandard in der Ausführung erreicht wird. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass das Basiselement besonders bevorzugt direkt und ohne weitere Zwischenlagen zu montieren ist. Auf diese Weise können weitere Einzelteile zur Anordnung der Unterkonstruktion auf der Fläche und damit die kosten- und zeitaufwendige Montage dieser eingespart werden.

Durch das Einsparen von Einzelteilen wird ferner ein geringes Eigengewicht der Unterkonstruktion erreicht, so dass die erfindungsgemäße Unterkonstruktion auch auf solchen Flächen und Dächern einsetzbar ist, die für nur eine geringe Lastaufnahme konstruiert sind. Sollte ein größeres Gewicht der Unterkonstruktion erwünscht sein, um erhöhten Windkräften Widerstand bieten zu können, kann die erfindungsgemäße Unterkonstruktion beispielsweise mittels auf den Basiselementen aufgelegten Betonformteilen beschwert werden.

Die bevorzugte Unterkonstruktion gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel weist ferner den Vorteil auf, dass das Basiselement gleichzeitig als Aufnahme für die Strom- bzw. Wasserleitung des Moduls dient. Insbesondere für Stromleitungen ist es vorteilhaft, vor der Witterung (insbesondere UV-Strahlung) geschützt zu sein, was vorzugsweise durch die Anordnung der Leitung in der Längsnut des Basiselementes erreicht wird. Die Führung der Leitung innerhalb der Längsnut erfolgt vorzugsweise durch das Einlegen der Leitung in die die Längsnut des Basiselementes in demjenigen Bereich, in welchem das Stützelement formschlüssig in der Längsnut angeordnet ist, als ein Leitungstunnel ausgebildet ist. In diesem Leitungstunnel ist die Leitung fixiert und vor Witterungseinflüssen geschützt. So können weitere Einzelteile, nämlich gesonderte Befestigungselemente für die Leitung eingespart werden, was die Montagekosten und - zeit weiter reduziert. Im Montageablauf werden bevorzugt nach der Anordnung des Basiselements und von Leitungsführungselementen die elektrische Verkabelung ohne Durchfädelung der Leitungen einfach von oben in die offenen Längsnuten eingelegt. Das spart zusätzlich Montagezeit. Mit dem Begriff der„Längsachse des Basiselements" ist (gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel und dem weiter unten diskutierten zweiten Ausführungsbeispiel) im montierten Zustand der Unterkonstruktion diejenige Achse bezeichnet, entlang derer das Basiselement angeordnet wird, um das Modul mit gewünschtem Neigungswinkel zur Sonneneinstrahlung auszurichten. Üblicherweise werden Module in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet und geneigt, so dass das Nordende des Moduls weiter von dem Basiselement beabstandet ist, als das südliche Ende des Moduls. Durch diese Ausrichtung und Neigung des Moduls auf dem Basiselement wird ein Winkel von beispielsweise 15° bis 20° (für die Montage einer Modulanlage auf einem Flachdach) definiert. In analoger Weise bezeichnet der Begriff „Quernut des Basiselementes" eine Nut, die sich im montierten Zustand der Unterkonstruktion entlang einer Querrichtung der Modulanlage und senkrecht zu der Längsachse des Basiselements erstreckt.

Dementsprechend ist mit dem Begriff „Längsrichtung" der Modulanlage diejenige Richtung gemeint, in der Modulreihen hintereinander (bevorzugterweise also in Nord-Süd- Richtung) ausgerichtet sind. In analoger Weise bezeichnet der Ausdruck„Querrichtung" der Modulanlage die zu der Längsrichtung senkrechte Ausrichtung (insbesondere also die Ost-West-Ausrichtung) von nebeneinander angeordneten Modulen einer Modulanlage. Die Module, die in Querrichtung benachbart sind, liegen bevorzugt je auf zwei Basiselementen auf, wobei sich zwei Module ein gemeinsames Basiselement teilen, wohinge- gen die Module, die in Längsrichtung benachbart sind, mechanisch nur indirekt über Leitungsführungselemente verbunden sind. Die Längsrichtung der montierten Modulanlage entspricht der X-Achse und die Querrichtung der montierten Modulanlage der Y-Achse eines rechtshändigen Koordinatensystems. Die Z-Achse des rechtshändigen Koordinatensystems entspricht der Höhe der montierten Modulanlage. Ferner weist die Erfindung den Vorteil auf, dass ein Wärmestau unter einem auf der erfindungsgemäßen Unterkonstruktion angeordnetem Modul reduziert werden kann, da bevorzugt das Basiselement der einzige Auflagepunkt der Unterkonstruktion ist und so Spalte zum Ableiten der Wärme zwischen Installationsfläche und Modul bildet. Bei einer solchen Ausgestaltung verbleibt ein Spalt zwischen montiertem Modul und Installations- /Montagefläche (insbesondere auf der Nord- und auf der Südseite des Moduls), durch den Wärme abgeführt werden kann.

Bevorzugt weist das Fußteil des Stützelementes einen Vorsprung auf, der mit der Längsnut formschlüssig verbunden ist. Bevorzugt ist das Stützelement einstückig ausge- bildet. Der Vorsprung ist bevorzugt ausgestaltet, um eine eindeutige Position des Stütz- elementes zu bestimmen. Der Vorsprung erstreckt sich bevorzugt entlang der Längsrichtung der Modulanlage, wenn das Stützelement auf dem Basiselement angeordnet ist. Bevorzugt weist der Vorsprung sich zwei parallel zu dem Vorsprung erstreckende flache Flanken auf. Die flachen Flanken sind bevorzugt mittels eines Extrusionsverfahrens von beispielsweise viskosem Thermoplast-Recycling-Kunststoff gebildet, wodurch eine besonders einfache und kostengünstige Fertigung des Vorsprunges erreicht werden kann. Erfindungsgemäß wird also in einem ersten Fertigungsschritt das Stützelement ausgebildet und in einem zweiten Fertigungsschritt der Vorsprung am Fußteil des Stützelementes durch entsprechende spanabhebende, insbesondere fräsende, Bearbeitung ausgebildet.

Bevorzugt ist die Quernut des Basiselementes in einem Wandbereich angeordnet, der die Längsnut begrenzt. Besonders bevorzugt ist die Quernut in beiden Wandbereichen angeordnet, die die Längsnut begrenzen. Die Quernut dient bevorzugt der einfachen Positionierung des Stützelementes. Ferner ist bevorzugt, dass das Basiselement eine weitere Quernut aufweist, wobei die Quernut und die weitere Quernut symmetrisch bezüglich der Längsachse ausgebildet sind. Vorteilhaft wird die Montage weiter vereinfacht, da die Orientierung des Basiselements frei gewählt werden kann. Bevorzugt weist das Basiselement einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt senkrecht zu der Längsachse auf. Bevorzugt bilden die Schenkel des U-förmigen Querschnitts die Wandbereiche der Längsnut. Bevorzugt bildet der untere Bereich des U-förmigen Querschnitts die Auflagefläche des Basiselementes zur Auflage auf derjenigen (lnstallations-/Montage-) Fläche, auf welcher die Unterkonstruktion anzuordnen ist. Dadurch wird der Vorteil erreicht, dass in der Längsnut des U-förmigen Querschnitts Leitungen aufgenommen und geschützt geführt werden können und dass der offen ausgebildete Bereich des U- förmigen Querschnitts der formschlüssigen Verbindung mit dem Stützelement dient.

Bevorzugt weist das Basiselement auf der Unterseite abgerundete Seitenbereiche (insbesondere Kanten) auf, die dazu ausgestaltet sind, um auf der Installations- /Montagefläche aufzuliegen. Bevorzugt weist der U-förmige Querschnitt des Basiselementes Seitenbereiche auf, die die Auflagefläche des Basiselements auf der Installations- /Montagefläche vergrößern. Besonders bevorzugt sind die Seitenbereiche abgerundet, wodurch die Kerbwirkung auf die lnstallations-/Montagefläche (beispielsweise Dachfolie) vermindert wird. Erfindungsgemäß kann so eine weitere Reduzierung von Einzelteilen erreicht werden, da keine separaten Schutzmechanismen für die Installations- /Montagefläche erforderlich sind. Ferner wird mittels der großflächigen Auflage des Basiselementes auf den insbesondere abgerundeten Seitenbereichen eine Flächenpressung am Aufstandspunkt auf dem Dach verringert, wodurch vorteilhaft die Beanspruchung der Installationsfläche (insbesondere der Punktbelastung der Dämmung) weiter reduziert wird. Bevorzugt ist das mindestens eine Stützelement ein langes und/oder ein kurzes Stützelement, wobei das kurze Stützelement insbesondere das Südstützelement für ein Solarmodul und das lange Stützmodul insbesondere das Nordstützelement für ein Solarmodul ist. Erfindungsgemäß kann das mindestens eine Stützelement ein einziges Stützelement sein, welches zusammen mit dem Basiselement die Unterkonstruktion für ein Modul bildet. Bevorzugt sind zwei Stützelemente auf dem Basiselement angeordnet, um das Modul aufzunehmen. Bei einer Ausführungsform mit nur einem Stützelement pro Basiselement wird die Neigung des Modules bevorzugt durch die schräge Ausbildung des Kopfteiles des Stützelementes definiert, wohingegen bei einer Ausführungsform mit zwei (oder auch mehreren) Stützelementen die Neigung bevorzugt durch die unterschiedlich lange (d.h. hohe, sich also entlang der Z-Achse erstreckende) Ausbildung der Stützelemente erreicht wird. So wird die Ausrichtung eines Solarmoduls in Nord-Süd-Richtung um einen Neigungswinkel von beispielsweise 15° dadurch erreicht, dass das Nordstützelement ein langes (d.h. höheres als das Südstützelement) Stützelement ist und das Südstützelement ein kurzes (d.h. kürzeres als das Nordstützelement) Stützelement ist. Erfin- dungsgemäß wird durch die Ausgestaltung von einem langen und einem kurzen Stützelement die Montage dahingehend weiter vereinfacht, dass die von dem Modul einzunehmende Neigung durch die geometrische Ausgestaltung der Stützelemente bereits vorgegeben ist. Die Montage wird dadurch weiter vereinfacht und eine zuverlässig und reproduzierbar exakte Neigung des Moduls wird allein durch die Ausgestaltung der Stütz- elemente vorgegeben.

Bevorzugt sind das Kopfteil des langen Stützelementes und das Kopfteil des kurzen Stützelementes ausgestaltet, um mit dem Modul verbunden zu werden und das Modul in einen Winkel von 10° bis 30°, insbesondere von 12° bis 22°, gegenüber der Längsachse des Basiselementes anzuordnen. Bevorzugt sind an dem Kopfteil des langen und/oder kurzen Stützelements Fixierelemente (insbesondere Klammern) angeordnet, um das Modul zu nehmen und zu fixieren. Je nach geometrischer Ausgestaltung von dem einen oder den mehreren Stützelemente(n) kann auch eine Neigung des Moduls gegenüber dem Basiselement von weniger als 10° und mehr als 30° erreicht werden. Bevorzugt ist das kurze und/oder das lange Stützelement einstückig ausgebildet. Erfindungsgemäß wird der Vorteil erreicht, dass auf eine Vielzahl von Einzelteilen verzichtet werden kann, da das mindestens eine, das kurze und/oder das lange Stützelement jeweils mehrere Aufgaben einstückig in sich vereinen. So erfüllen das mindestens eine, das kurze und/oder das lange Stützelement Funktionen wie der Positionierung und formschlüssigen Verbindung mit dem Basiselement, der geneigten Ausrichtung des Modules, und optionalen weiteren nachfolgend erläuterten Funktionen wie der Leitungsführung in Querrichtung, der Halterung des Rückwandelementes, dem Ausgleich von thermischen Ausdehnungen in Längsrichtung der Modulanlage etc. Vorteilhaft ist die Unterkonstrukti- on gemäß der Erfindung so auf wenige Einzelteile reduziert und ermöglicht eine besonders einfache, rasche und damit kostengünstige Montage.

Bevorzugt weist das kurze Stützelement mindestens eine Ausnehmung, insbesondere eine Dreiecksausnehmung auf, in der mindestens ein Fixiermittel, insbesondere mindestens eine Schraube, angeordnet ist, das/die das kurze Stützelement mit mindestens einem Wandbereich des Basiselementes verbindet. Bevorzugt wird die formschlüssige Verbindung zwischen dem kurzen Stützelement und dem Basiselement durch Anordnen eines Fixiermittels zwischen Stützelement und Basiselement unterstützt. Das Fixiermittel ist bevorzugt eine Schraube. Bevorzugt weist das Stützelement zwei seitliche Ausnehmungen auf, die oberhalb der Wandbereiche des Basiselementes angeordnet sind, wenn das kurze Stützelement in formschlüssigen Eingriff mit Längs- und Quernut des Basiselementes verbunden ist. Die eine oder mehrere Ausnehmungen sind bevorzugt Drei- ecksausnehmungen, so dass die Verwendung einer zur Höhe des kurzen Stützelements relativ kurzen Schraube möglich ist. Erfindungsgemäß wird durch Verwenden einer solchen Schraube der zeitliche Montageaufwand weiter reduziert. Bevorzugt weist das lange Stützelement eine Ausnehmung auf, in der mindestens ein Fixierelement, insbesondere mindestens eine Schraube, angeordnet ist, das/die das lange Stützelement mit mindestens einem Wandbereich des Basiselementes verbindet. Bevorzugt ist das Fixiermittel zur Fixierung des kurzen Stützelementes an dem/den Wandbereich(en) des Basiselementes eine Schraube gleicher Art wie die zur Fixierung des langen Stützelementes an dem/den Wandbereich(en) des Basiselementes. Die Montage der erfindungsgemäßen Unterkonstruktion kann so weiter vereinfacht werden, da keine verschiedenartig ausgebildeten Schrauben bzw. Fixiermittel bevorratet werden müssen, um das kurze und das lange Stützelement mit dem Basiselement zu verschrau- ben, sondern Schrauben identischer Art verwendet werden können. Bevorzugt ist das Fixiermittel zum Verbinden des langen Stützelementes mit dem Wandbereich des Basiselementes in demjenigen hinteren Bereich des langen Stützelementes angeordnet, der durch eine Quernut des langen Stützelementes ausgebildet ist, so dass vorteilhaft auch zum Fixieren des langen Stützelementes auf dem Wandbereich des Basiselementes relativ kurze Schrauben verwendet werden können. Dies verkürzt weiter die Montagezeit.

Bevorzugt weist das lange Stützelement einen Körperteil auf, der zwischen dem Fuß- und dem Kopfteil angeordnet ist und einen kleineren Querschnitt als der Fuß- und der Kopfteil aufweist. Mit dem„kleineren Querschnitt" ist der Querschnitt entlang der Längsrichtung und Querrichtung der installierten Modulanlage (X- und Y-Achse) bezeichnet. Durch die relativ zu dem Fußteil und Kopfteil dünne Ausgestaltung des Körperteils wird vorteilhaft erreicht, dass eine thermische Ausdehnungsänderung des Basiselementes gegenüber dem Modulrahmen im langen Stützelement aufgenommen werden kann. Dehnt sich das Basiselement in Folge von Erwärmung in Längsrichtung aus, so wird die Ausdehnung im Körperteil abgefedert, so dass der Abstand zwischen dem langen Stützelement und dem kurzen Stützelement, auf welchem die Südseite des Moduls ortsfest gelagert ist, im Wesentlichen unverändert bleibt. Diese auf den Fussteil des langen Stützelementes übertragene Ausdehnung wird durch ein elastisches Auslenken im Körperteil des langen Stützelements abgefedert, so dass ein Übertragen der Kräfte auf das Kopfteil des langen Stützelements vorteilhaft verhindert werden kann. Dadurch wird die Verbindung zwischen Stützelementen und Modul, welche beispielsweise durch Metallklammern erreicht wird, möglichst wenig mechanisch beansprucht.

Bevorzugt weist die Unterkonstruktion ferner ein Rückwandelement auf und der Kopfteil des, insbesondere langen, Stützelements weist eine Rückwandnut auf, in der zumindest ein Teil des Rückwandelementes angeordnet ist. Bevorzugt weist das Rückwandelement einen Halterungsteil auf, der gegenüber einer Hauptfläche des Rückwandelementes geneigt und in der Rückwandnut angeordnet ist. Bevorzugt weist das Rückwandelement einen Auflagebereich auf, der gegenüber der Hauptfläche des Rückwandelementes geneigt ist und auf dem Basiselement, insbesondere den Wandbereichen des Basiselementes, aufliegt. Bevorzugt weist das Rückwandelement einen S-förmigen Querschnitt entlang der Längsrichtung der Modulanlage (X-Achse) und der Höhe des Rückwandelementes (Z-Achse) auf. Bevorzugt weist das Rückwandelement eine trapezförmige Abkantung auf, wodurch vorteilhaft eine mechanische Versteifung des Rückwandelementes erreicht wird. Durch Einführen des Haltebereiches des Rückwandelementes in die Rückwandnut des Stützelements wird eine besonders einfache und rasche Positionierung des Rückwandelementes an dem Stützelement auch für ungeschulte Montagepersonen ermöglicht.

Bevorzugt weist das Rückwandelement mindestens ein Langloch auf, welches in einem Winkel von 80° bis 20°, insbesondere von 50° bis 40°, zu einer Querachse des Rück- wandelementes angeordnet ist und in welchem ein Fixiermittel, insbesondere eine Schraube, angeordnet ist, das/die das Rückwandelement mit dem, insbesondere langen, Stützelement verbindet oder das/die das Rückwandelement mit dem, insbesondere langen, Stützelement und einem in Querrichtung benachbarten Rückwandelement einer in Querrichtung benachbarten Unterkonstruktion für ein Modul verbindet. Bevorzugt wird das Rückwandelement durch Verschrauben mit dem Nordstützelement verbunden. In einem ersten Montageschritt des Rückwandelementes wird der Haltebereich des Rückwandelementes in die Rückwandnut des Nordstützelements eingelegt, so dass eine vorgegebene Positionierung des Rückwandelementes an der erfindungsgemäßen Unterkonstruktion erreicht wird und der Monteur beide Hände frei hat, um die Montage fortzu- setzen. In einem zweiten Montageschritt wird diese Positionierung mittels Einschrauben einer Schraube durch das bevorzugt diagonal angeordnete Langloch in das Nordstützelement fixiert. Besonders bevorzugt überlappen zwei diagonal angeordnete Langlöcher zweier benachbarter Rückwandelemente zweier in Querrichtung benachbarter Unterkonstruktionen miteinander so, dass sich durch diese Überlappung der diagonal angeordne- ten Langlöcher genau eine Positionierung der Schraube im Kreuzungsbereich der diagonalen Langlöcher ergibt. Die dadurch resultierende Verbindung dient vorteilhaft der Versteifung von in Querrichtung benachbart angeordneten Unterkonstruktionen für Module der Modulanlage. Eine Verriegelung zwischen in Querrichtung benachbarten Unterkonstruktionen wird so besonders einfach und zuverlässig ermöglicht. Erfindungsgemäß wird nach einem Aspekt des ersten Ausführungsbeispiels eine Abstandsfixierung in Längsrichtung (auch bei Achsenbewegung bei thermischer Ausrichtung) erreicht. Mit dem Ausdruck„Querachse des Rückwandelementes" ist diejenige Achse bezeichnet, welche sich bei einem an der erfindungsgemäßen Unterkonstruktion montierten Rückwandelement entlang der Querrichtung (Y-Achse) der Modulanlage erstreckt. Ferner wird erfin- dungsgemäß der Vorteil erweckt, dass ein Rückwandelement bestimmter Länge (Querrichtung der Modulanlage) für Module unterschiedlicher Breite (ebenfalls Querrichtung der Modulanlage) verwendet werden kann. Dadurch wird die Flexibilität des Systems weiter unterstützt. Die im Wesentlichen diagonal angeordneten Langlöcher haben zudem den Vorteil, dass über einander angeordnete benachbarte Rückwandelemente einen offenen Schraubpunkt bilden, so dass eine spannende Bearbeitung vermieden werden kann.

Bevorzugt weist das Rückwandelement ein erstes Langloch und ein zweites Langloch auf, wobei das erste Langloch in dem Bereich des Kopfteiles des Stützelementes und das zweite Langloch in dem Bereich des Körper- und/oder Fußteiles des Stützelementes angeordnet sind und wobei die ersten und zweiten Langlöcher in einem Winkel von 70° bis 1 10°, insbesondere von 80° bis 100°, zueinander angeordnet sind. Vorteilhaft wird so erreicht, dass die Langlöcher von in Querrichtung benachbarten Rückwandelementen aber auch innerhalb desselben Rückwandelementes zueinander geneigt sind, so dass eine Bewegung des Rückwandelementes verhindert wird. Das Rückwandelement ist so erfindungsgemäß ortsfest fixiert und kann einer Achsenbewegung in Querrichtung der Modulanlage auch bei thermischer Ausdehnung entgegenwirken.

Bevorzugt weist der Kopfteil des, insbesondere langen, Stützelementes eine Leitungsnut auf, die ausgestaltet ist, um mindestens eine Leitung und/oder ein Haltelement zum Halten der mindestens einen Leitung aufzunehmen. Das Haltelement ist bevorzugt ein Metallseil, welches als Art Wäscheleine für Leitungen dient: das Halteelement wird bei Montage der erfindungsgemäßen Unterkonstruktion in die Leitungsnut eingelegt. Eine Fixierung von Leitungen an dem Halteelement kann beispielsweise mittels Kabelbindern, Kabelklemmen oder dergleichen erreicht werden. Auch ist bevorzugt, dass das Halteele- ment als wenigstens teilweiser Leitungstunnel ausgebildet ist. Die Leitungsnut erstreckt sich bevorzugt in Querrichtung des Stützelementes. Erfindungsgemäß kann so eine besonders einfache und auch nachträglich besonders einfach zu verändernder Halterung und Führung der Leitungen entlang der Querrichtung der Modulanlage erreicht werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Leitungen beabstandet von der Installations- fläche geführt werden, so dass verhindert wird, dass die Leitungen Regenwasser, Schnee oder dergleichen ausgesetzt sind. Ferner wird durch die erfindungsgemäße Führung der Leitungen in den oder an den Leitungsnuten erreicht, dass die Leitungen unter den montierten Modulen angeordnet sind, so dass sie vor UV-Strahlung geschützt sind. Ein Austauschen einer Leitung ist vorteilhaft besonders einfach, da das Modul nicht von der Unterkonstruktion gelöst werden muss.

Bevorzugt weist die Unterkonstruktion ferner ein Leitungsführungselement zum Führen mindestens einer Leitung von oder zu einer in Längsrichtung benachbarten Unterkonstruktion für ein Modul auf, wobei das Leitungsführungselement formschlüssig und teil- weise in der Längsnut des Basiselementes angeordnet ist. Bevorzugt wird das Leitungsführungselement zusätzlich mittels einer Schraube in der Längsnut des Basiselementes fixiert, wobei die Schraube entlang der Querrichtung und senkrecht zu der Längsnut in den Wandbereich eingeschraubt ist und auf die äußere Seitenfläche, die formschlüssig in der Längsnut angeordnet ist, des Leitungsführungselementes drückt. Dadurch wird das Leitungsführungselement vorteilhaft innerhalb der Längsnut verklemmt und ortsfest angeordnet. Die Beabstandung der in Längsrichtung voneinander benachbarten Unterkonstruktionen wird nicht durch die Länge des Leitungsführungselementes beschränkt. Das Leitungsführungselement kann tiefer oder weniger tief in die Längsnut eingeführt werden, wodurch vorteilhaft eine Flexibilität in dem Längsabstand zwischen Modulen erreicht wird. Je nach Grenzwinkel der Verschattungsfreiheit kann der Längsabstand entsprechend gewählt werden. Ein weiterer Vorteil der Anordnung des Leitungsführungselementes in der Längsnut des Basiselementes besteht darin, dass das Leitungsführungselement mit ausreichend Abstand oberhalb der Installationsfläche angeordnet ist, so dass Regen, Schnee und dergleichen gut ablaufen kann. Eine Pfützenbildung auf der Installationsfläche sowie ein Durchfeuchten der leitungsführenden Elemente der Längsnut und des Leitungsführungselementes kann so zuverlässig reduziert werden. Ein weiterer Vorteil der Leitungsführungselemente besteht darin, dass sie zum Ausgleichen von Unebenheiten in der Montagefläche dienen. Bevorzugt hat das Leitungsführungs- element in der Längsnut etwas mechanisches Spiel, so dass die Unebenheiten durch leichte Abweichungen in der Flucht von Längsnut und Leitungsführungselement ausgeglichen werden können. Die erfindungsgemäße Modulanlage passt sich so besonders gut und flexibel an die gegebenenfalls unebene Montagefläche an.

Bevorzugt weist das Leitungsführungselement einen im Wesentlichen U-förmigen Quer- schnitt auf. Bevorzugt entspricht der Querschnitt des Leitungsführungselementes im Wesentlichen dem der Längsnut des Basiselementes. Ferner ist bevorzugt, dass das Leitungsführungselement ein Deckelelement aufweist, welches das Leitungsführungselement zu einem Leitungsführungstunnel zwischen in Längsrichtung benachbarten Unterkonstruktionen verschließt. Vorteilhaft wird so ein Schutz von in dem Leitungsfüh- rungselement verlaufenden Leitungen vor Witterungseinflüssen erreicht. Bevorzugt sind die Leitungen in Längsrichtung der Modulanlage in einem ersten Kabeltunnel geführt, der durch die Längsnut des Basiselementes und den Vorsprung des Stützelementes gebildet wird, und in einem zweiten Kabeltunnel geführt, der durch das Leitungsführungselement und das dieses bedeckende Deckelelement gebildet wird. Diese beiden Kabeltunnel bilden rundum geschlossene Tunnel, so dass die Leitungen in diesen besonders gut vor Witterungseinflüssen geschützt sind. Bevorzugt ist der Bereich der Längsnut des Basis- elementes zwischen dem kurzen und dem langen Stützelement nur durch die Wandung der Längsnut begrenzt (nicht durch ein Deckelelement oder dergleichen zu einem Tunnel ausgebildet), so dass eine gute Durchlüftung der beiden Kabeltunnel erreicht wird. Da- durch wird ein Anstauen von Feuchtigkeit in den Kabeltunneln verhindert.

Bevorzugt ist das Basiselement und/oder das mindestens eine Stützelement wenigstens teilweise aus Kunststoff gefertigt. Eine solche Ausgestaltung des Basiselements und/oder des Stützelementes hat den Vorteil, dass eine besonders leichte Unterkonstruktion für eine Modulanlage erreicht wird, die ggf. mit zusätzlichen Gewichten beschwert werden kann. Das Einsatzspektrum der erfindungsgemäßen Unterkonstruktion erweitert sich so durch die besonders leichte Ausgestaltung von Basiselement und Stützelement auch auf Dächer, auf denen bisher eine Anordnung einer Modulanlage nicht oder nur eingeschränkt möglich war. Ferner bietet die wenigstens teilweise Ausgestaltung des Basiselementes und/oder Stützelementes aus Kunststoff den Vorteil, dass bei Anordnen der Fixiermittel (d.h. beispielsweise Einschrauben der Schrauben) keine spanende Bearbeitung auf der Installationsfläche, insbesondere also der Dachfläche, stattfindet. Dadurch werden Beschädigungen der Installationsfläche durch die spanenden Bearbeitung von Metallteilen verhindert. Weiterhin bietet die wenigstens teilweise Ausgestaltung aus Kunststoff den Vorteil, dass Kunststoff, insbesondere Recyclingkunststoff, ein besonders günstiges Material ist, wodurch die Fertigungs- und Bearbeitungskosten der Komponenten der erfindungsgemäßen Unterkonstruktion reduziert werden können. Weiterhin ist Kunststoff gegenüber den üblicherweise als Installationsflächen verwendeten Materialien von Flachdächern gegenüber passiv, d.h. es gibt eine gute Materialverträglichkeit von Kunststoff mit insbesondere Flachdachdichtungen. Auch weist Kunststoff gute Eigen- schatten in UV-Beständigkeit und Langzeitstabilität auf.

Bevorzugt ist das Rückwandelement und/oder das Leitungsführungselement wenigstens teilweise aus Aluminium und/oder Edelstahl gefertigt. Eine solche Ausgestaltung bietet den Vorteil, dass ebenfalls diese Komponenten besonders leicht sind und dabei eine hohe mechanische Stabilität aufweisen. In einem weiteren Aspekt bezieht sich die Erfindung auf ein Basiselement zur Verwendung in einer erfindungsgemäßen Unterkonstruktion für eine Modulanlage. Ein erfindungsgemäßes Basiselement weist eine Längsnut entlang der Längsachse des Basiselementes zum Aufnehmen einer Leitung für ein Modul der Modulanlage und mindestens eine Quernut senkrecht zu der Längsachse des Basiselementes auf, wobei die Längsnut und die Quernut ausgestaltet sind, um formschlüssig mit einem Fußteil eines Stützelementes verbunden zu werden.

In einem weiteren Aspekt bezieht sich die Erfindung auf ein Stützelement zur Verwen- dung in einer erfindungsgemäßen Unterkonstruktion für eine Modulanlage. Ein erfindungsgemäßes Stützelement weist ein Fußteil und ein Kopfteil auf, wobei der Fußteil ausgestaltet ist, um formschlüssig mit einer Längsnut entlang der Längsachse eines Basiselementes und mit einer Quernut des Basiselements senkrecht zu der Längsachse des Basiselements verbunden zu werden, und wobei das Kopfteil ausgestaltet ist, um mit einem Modul verbunden zu werden.

In einem weiteren Aspekt bezieht sich die Erfindung auf ein Rückwandelement zur Verwendung in einer erfindungsgemäßen Unterkonstruktion für eine Modulanlage. Das erfindungsgemäße Rückwandelement weist mindestens ein Teil auf, der ausgestaltet ist, um in einer Rückwandnut eines Stützelementes angeordnet zu werden, und wobei das Rückwandelement mindestens ein Langloch aufweist, welches in einem Winkel von 80 bis 20°, insbesondere von 50 bis 40°, zu einer Querachse des Rückwandelementes angeordnet ist und ausgestaltet ist, um ein Fixiermittel, insbesondere eine Schraube, aufzunehmen.

In einem weiteren Aspekt bezieht sich die Erfindung auf eine Modulanlage mit mindes- tens zwei erfindungsgemäßen Unterkonstruktionen und mindestens einem auf und zwischen den erfindungsgemäßen Unterkonstruktionen angeordnetem Modul.

In einem weiteren Aspekt bezieht sich die Erfindung auf ein Montieren einer erfindungsgemäßen Unterkonstruktion für eine Modulanlage, insbesondere Solarmodulanlage, mit wenigstens einem Modul, insbesondere einem Solarmodul, mit dem Schritt: fortschlüssi- ges Verbinden eines Stützelementes mit einem Basiselement in Längs- und Querrichtung der Unterkonstruktion. Das Montageverfahren weist bevorzugt weitere Schritte auf, insbesondere die folgenden Schritte (in der nachfolgend erwähnten oder davon abweichender Reihenfolge):

formschlüssiges Verbinden eines kurzen und eines langen Stützelementes mit dem Basiselement in Längs- und Querrichtung der Unterkonstruktion,

Verschrauben des mindestens einen Stützelementes mit dem Basiselement, formschlüssiges Anordnen eines Leitungsführungselement in der Längsnut des Basiselementes und in einer Längsnut eines Basiselementes einer in Längsrichtung benachbarten Unterkonstruktion für eine Modulanlage,

Einlegen mindestens einer Leitung und/oder eines Halteelement zum Halten der mindestens einer Leitung in eine Leitungsnut des Stützelementes,

Anordnen des Moduls auf dem Kopfteil des Stützelementes,

Anordnen eines Rückwandelements in einer Rückwandnut des Stützelementes,

Verbinden des Rückwandelementes mit dem Stützelement oder mit dem Stützelement und einer in Querrichtung der Modulanlage benachbarten Rückwand einer in der Querrichtung benachbarten Unterkonstruktion für eine Modulanlage mittels mindestens eines Fixiermittels in mindestens einem zur Längsachse des Rückwandelementes diagonal angeordneten Längsloch, Schließen des Leitungsführungselement zu einem Leitungsführungstunnel, und/oder

Beschweren der Unterkonstruktion durch Anordnen eines Gewichtes auf dem Basiselement.

2. Ausführunqsbeispiel

Die Erfindung löst die ihr zu Grunde liegende Aufgabe gemäß einem ersten Aspekt des zweiten Ausführungsbeispiels bei einer Unterkonstruktion für eine Modulanlage mit einem Basiselement, welches eine Quernut senkrecht zu der Längsachse des Basiselements aufweist, und mindestens einem Stützelement mit einem Fußteil und einem Kopfteil, wobei das Fußteil formschlüssig mit der Quernut des Basiselements verbunden ist und das Kopfteil ausgestaltet ist, um mit dem Modul verbunden zu werden, indem das Fußteil wenigstens einen Vorsprung aufweist und die Quernut wenigstens einen hintergreifbaren Abschnitt aufweist, wobei zum Bilden der formschlüssigen Verbindung zwischen Fußteil und Quernut der Vorsprung des Fußteils den hintergreifbaren Abschnitt der Quernut hintergreift.

Die Unterkonstruktion gemäß dem ersten Aspekt des zweiten Ausführungsbeispiels weist vorzugsweise auch die Merkmale einer Unterkonstruktion gemäß wenigstens einer (weiter oben) diskutierten bevorzugten Ausführungsform einer Unterkonstruktion gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel auf und/oder dem (weiter unter diskutierten) zweiten Aspekt des zweiten Ausführungsbeispiels und/oder dem (weiter unten diskutierten) dritten Aspekt des zweiten Ausführungsbeispiels und/oder dem (weiter unten diskutierten) vierten Aspekt des zweiten Ausführungsbeispiels auf. Sämtliche Hinweise zur bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung gemäß den diskutierten bevorzugten Ausführungsformen des ersten Ausführungsbeispiels und den weiteren Aspekten der Erfindung ge- mäß dem zweiten Ausführungsbeispiel gelten insoweit auch für die entsprechenden Ausgestaltungen gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel.

Der Erfindung liegt gemäß dem ersten Aspekt des zweiten Ausführungsbeispiels die Erkenntnis zu Grunde, dass ein formschlüssiges Verbinden des Fußteils mit der Quernut besonders vorteilhaft herstellbar ist, indem das Fußteil einen Vorsprung aufweist, der den hintergreifbaren Abschnitt der Quernut hintergreift. Dadurch ist eine Fixierung des Stützelements an dem Basiselement erreicht, wodurch ein Abheben des Stützelements verhindert wird. Zudem entfallen zusätzliche Klemmmittel oder Verbindungsmittel, wie beispielsweise Schrauben, Bolzen und dergleichen. Unter einem hintergreifbaren Abschnitt wird hier eine Ausnehmung verstanden, deren lichte Weite von einer Oberfläche des Basiselements aus betrachtet in der Richtung des Grundes der Ausnehmung zumindest abschnittsweise zunimmt, sodass ein Hinterschnitt gebildet wird.

Vorzugsweise sind der hintergreifbare Abschnitt der Quernut und der Vorsprung des Fußteils korrespondierend schwalbenschwanzförmig oder trapezförmig ausgebildet. Mittels dieser Formen ist eine besonders einfache Gestaltung eines hintergreifbaren Abschnitts bzw. eines Hinterschnitts ausgestaltet. Zudem sind diese Formen auf einfache Art und Weise zu fertigen. Dadurch werden auch Kosten reduziert.

In einer bevorzugten Weiterbildung weist das Basiselement zwei beabstandet voneinander angeordnete Quernuten auf, sodass zwei Stützelemente, insbesondere ein kurzes Stützelement und ein langes Stützelement, mit dem Basiselement formschlüssig verbindbar sind. So kann ein Modul an zwei Enden von zwei Stützelementen gestützt werden. Dadurch ist das Modul sicherer an der Unterkonstruktion befestigbar.

Der Abstand zwischen den Quernuten ist dabei vorzugsweise derart gewählt, dass die beiden mit den Quernuten verbindbaren Stützelemente derart auf dem Basiselement angeordnet sind, um ein erstes Modul, insbesondere Solarmodul, zu stützen, oder die beiden mit den Quernuten verbindbaren Stützelemente derart auf dem Basiselement angeordnet sind, um ein erstes Modul, insbesondere Solarmodul, mittels des ersten Stützelements zu stützen und ein zweites Modul, insbesondere Solarmodul mittels des zweiten Stützelements zu stützen. Ein Modul, insbesondere Solarmodul, wird vorzugsweise mittels jeweils eines kurzen und eines langen Stützelements oder eines Paars kurzer und eines Paars langer Stützelemente gestützt. So ist ein Winkel des Moduls gut einstellbar, mit der Folge, dass die (Winkel-) Ausrichtung des Moduls zur einfallenden Sonnenstrahlung optimiert ist. Dabei sind die Quernuten derart angeordnet, dass entweder ein Modul auf einem bzw. zwei zueinander parallel angeordneten Basiselementen mit zwei bzw. vier Stützelementen angeordnet ist oder ein Modul auf zwei Basiselementen bzw. vier Basiselementen, wobei jeweils zwei Basiselemente parallel angeordnet sind, aufgestellt ist. Gemäß der zweiten Alternative ist das Modul„auf Lücke" zwischen zwei Basiselementen angeordnet. Der Abstand der Quernuten ist dann vorteilhaft so gewählt, dass die Module so beabstandet sind, dass kein Schattenwurf von einem benachbarten Modul auf ein anderes Modul auftritt.

Die Erfindung löst die ihr zu Grunde liegende Aufgabe gemäß einem zweiten Aspekt des zweiten Ausführungsbeispiels bei einer Unterkonstruktion mit mindestens einem Basiselement und mindestens einem Stützelement mit einem Fußteil und einem Kopfteil, wobei das Fußteil mit dem Basiselement verbunden ist und das Kopfteil ausgestaltet ist, um mit dem Modul verbunden zu werden, indem das Basiselement an einem Bodenabschnitt Rutschhemmungsmittel aufweist. Die Unterkonstruktion gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel weist vorzugsweise auch die Merkmale einer Unterkonstruktion gemäß wenigstens einer der (weiter oben) diskutierten bevorzugten Ausführungsformen der Unterkonstruktion gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel und /oder dem ersten Aspekt des zweiten Ausführungsbeispiels und/oder dem (weiter unten diskutierten) dritten Aspekt des zweiten Ausführungsbeispiels und/oder dem (weiter unten diskutierten) vierten Aspekt gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel auf. Sämtliche Hinweise zur bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung gemäß den diskutierten bevorzugten Ausführungsformen des ersten Ausführungsbeispiels und den weiteren Aspekten der Erfindung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel gelten insoweit auch für die entsprechenden Ausgestaltungen gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel

Die Unterkonstruktion ist dazu eingerichtet auf einem Flachdach aufgestellt zu werden. Dabei ist die Unterkonstruktion dazu eingerichtet, ohne Dachdurchdringung aufgestellt zu werden. Bei der Aufstellung ohne Dachdurchdringung, mit anderen Worten bei der durchdringungsfreien Aufstellung der Unterkonstruktion auf dem Dach, werden keine Schrauben oder dergleichen durch das Basiselement in ein Dach eingeführt. Stattdessen wird das Basiselement auf das Dach, eine Dachfolie, Dachpappe, Bitumen oder derglei- chen aufgestellt. Diesem zweiten Aspekt der Erfindung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel liegt daher die Erkenntnis zu Grunde, dass mittels des Rutschhemmungsmittels die Aufstellung der Unterkonstruktion wesentlich verbessert, insbesondere stabilisiert werden kann. Dadurch können beispielsweise zusätzliche Auflagegewichte entfallen. Dies ist vorteilhaft, da Flachdächer häufig in der Gewichtsaufnahme begrenzt sind. Vorzugsweise sind die Rutschhemmungsmittel als ein oder mehrere zusätzlich aufgebrachte Elemente ausgebildet. So sind die Rutschhemmungsmittel auf einfache Art und Weise nachrüstbar oder auch während der Montage anpassbar. Stellt ein Monteur während der Montage fest, dass eine besondere Rutschhemmung erforderlich ist, kann diese derart aufgebracht werden. Vorzugsweise sind die Rutschhemmungsmittel einstückig an dem Basiselement angeformt. Das Basiselement ist vorzugsweise aus einem Kunststoff gebildet. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform wird das Basiselement mittels Kunststoff pressen gefertigt. Ein solches Verfahren umfasst beispielsweise BMC (bulk moulding Compound). Besonders vorteilhaft werden die Rutschhemmungsmittel während des Pressens in der Pressform bereits mit eingebracht bzw. aufgebracht. Alternativ werden die Rutschhemmungsmittel aus demselben Material wie das Basiselement gefertigt, und besonders bevorzugt direkt angeformt. Werden die Rutschhemmungsmittel während des Pressens als zusätzliche Schicht aufgebracht, können Verfahren wie In-Mould-Coating vorteilhaft eingesetzt werden. In einer vorteilhaften Weiterbildung weisen die Rutschhemmungsmittel auf: Profilierte Oberflächenabschnitte, Noppen, Schleifpapier-ähnliche Oberflächenstruktur, Elastomerschichten, Gummischichten, offenzellige, elastische Schaumstoffe, Schaumstoffe aus Chloropren, Naturkautschuk, Acrylnitril-Butadien-Kautschuk oder ähnlichen synthetischen Kautschuken. Diese Strukturen und Materialien sind vorteilhaft an Materia- lien von Flachdächern, wie oben diskutiert, angepasst. Beispielsweise eignen sich Noppen gut bei Flachdächern, die mit herkömmlicher Dachpappe abgedeckt sind, bei mit Dachfolie abgedeckten Dächern sind insbesondere elastische Schaumstoffe bevorzugt. Ist die Aufstellfläche auf dem Flachdach mit einer Dachfolie versehen, sind besonders bevorzugt weiche bzw. elastische Materialien als Rutschhemmungsmittel eingesetzt. Dadurch wird die Dachfolie geschont, und Beschädigungen werden vermieden. Insbesondere bei kalten Temperaturen beispielsweise im Winter, neigen Dachfolien zur Versprödung, sodass eine Schonung durch weiche Rutschhemmungsmittel bevorzugt ist. Vorteilhaft können auch unter dem Begriff Moosgummi bekannte Stoffe eingesetzt werden.

Die Erfindung löst die ihr zu Grunde liegende Aufgabe gemäß einem dritten Aspekt des zweiten Ausführungsbeispiels bei einer Unterkonstruktion mit mindestens einem Basiselement, mindestens einem Stützelement mit einem Fußteil und einem Kopfteil, wobei das Fußteil mit dem Basiselement verbunden ist und das Kopfteil ausgestaltet ist, um mit dem Modul verbunden zu werden, und einem Rückwandelement, welches mit einem Stützelement, insbesondere einem langen Stützelement, verbunden ist, indem das Rückwandelement eine oder mehrere Öffnungen aufweist, die jeweils zum Durchlass einer Luftströmung ausgebildet sind. Die Unterkonstruktion gemäß dem dritten Aspekt der Erfindung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel weist vorzugsweise auch die Merkmale einer Unterkonstruktion gemäß wenigstens einer der weiter oben diskutierten bevorzugten Ausführungsformen einer Unterkonstruktion gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel und/oder dem ersten Aspekt und/oder dem zweiten Aspekt des zweiten Ausführungsbeispiels und/oder dem (weiter unten diskutierten) vierten Aspekt gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel auf. Sämtliche Hinweise zur bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung gemäß den diskutierten bevorzugten Ausführungsformen des ersten Ausführungsbeispiels und den weiteren Aspekten der Erfindung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel gelten insoweit auch für die entsprechenden Ausgestaltungen gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel

Es hat sich gezeigt, dass eine gezielte Belüftung von auf der Unterkonstruktion anzuordnenden Modulen, insbesondere Solarmodulen, zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit der Module führt. Insgesamt wird so der Ertrag einer (Solar- o. dgl.) Modulanlage verbessert, indem diese mittels den erfindungsgemäßen Unterkonstruktionen aufgestellt wird.

Besonders vorteilhaft weisen die Öffnungen des Rückwandelements eine Öffnungsgeometrie auf, welche derart ausgebildet ist, dass bei Anströmen an einer ersten Seite des Rückwandelements ein Unterdruck auf einer zweiten Seite des Rückwandelements resultiert. Vorzugsweise ist die erste Seite nach außen hin, d. h. von dem Solarmodul weg, ausgerichtet, die zweite Seite zu einem Zwischenraum, welcher zwischen Solarmodul und Auf steilfläche gebildet ist, hin ausgerichtet. Indem die Öffnungsgeometrie derart ausgebildet ist, kann ein Anströmen durch Wind oder Windböen vorteilhaft dazu genutzt werden, einen Anpressdruck der Unterkonstruktion auf der Aufstellfläche zu erzielen. Dadurch wird die Aufstellung der Anlage insgesamt sicherer, und weitere Zusatzelemente zur Absicherung und Befestigung können entfallen, wodurch auch die Montage wesentlich vereinfacht wird. Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung ist das Rückwandelement im Wesentlichen plattenförmig ausgebildet und dazu eingerichtet, mit zwei in Querrichtung benachbarten Stützelementen, welche jeweils mit einem Basiselement verbunden sind, verbunden zu werden. Das Rückwandelement erstreckt sich demnach vorteilhaft über die gesamte Breite eines Moduls, insbesondere Solarmoduls. Bevorzugt erstreckt sich das Rück- wandelement auch von dem Modul bis zur Aufstellfläche oder bis kurz davor. Beispielsweise ist das Rückwandelement aus einem Blech, beispielsweise Metallblech, gebildet. Alternativ ist das Rückwandelement aus einem plattenförmigen Kunststoff gebildet. Indem das Rückwandelement mit zwei in Querrichtung benachbarten Stützelementen verbunden ist, wird die Stabilität der Unterkonstruktion weiter verbessert, wodurch die Montage vereinfacht ist.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind benachbart zu den Öffnungen an dem Rückwandelement Vorwölbungen angeordnet, oder die Öffnungen sind in den Vorwölbungen ausgebildet. Derartige Vorwölbungen sind vorteilhaft als Strömungs- Leitelemente ausgebildet und führen zu einer verbesserten Strömungsführung, wodurch ein Unterdruck auf der zweiten Seite des Rückwandelements noch besser erzeugt werden kann. Vorzugsweise ist eine Zentralachse einer Öffnung schräg bezogen auf eine Ebene des Rückwandelements angeordnet. So kann der Saugeffekt, der durch Überströmung der Öffnung durch einen anströmenden Wind erzeugt wird, noch besser ausgenutzt werden.

Die Aufgabe wird bei einem vierten Aspekt der Erfindung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel gelöst durch eine Unterkonstruktion für eine Modulanlage, insbesondere Solarmodulanlage, mit wenigstens einem Modul, insbesondere einem Solarmodul, mit mindestens zwei Basiselementen, nämlich einem ersten und einem zweiten Basiselement, mindestens zwei Stützelementen, nämlich einen kurzen und einem langen Stützelement, mit jeweils einem Fußteil und einem Kopfteil, wobei das Fußteil des kurzen Stützelements mit dem ersten Basiselementen verbunden ist und das Fußteil des langen Stützelements mit dem zweiten Basiselement verbunden ist, das Kopfteil jeweils ausgestaltet ist, mit dem Modul verbunden zu werden, wobei die Basiselemente in Längsrichtung zueinander ausgerichtet und beabstandet sind, und einem Verbindungselement, welches zur Verbindung der beabstandeten Basiselemente miteinander vorgesehen ist, indem es das Kopfteil des ersten Stützelements mit dem Kopfteil des zweiten Stützelements verbindet.

Die Unterkonstruktion gemäß dem vierten Aspekt der Erfindung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel weist vorzugsweise auch die Merkmale einer Unterkonstruktion gemäß wenigstens einer weiter oben diskutierten bevorzugten Ausführungsform einer Unterkonstruktion gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel und/oder wenigstens einem weiteren Aspekt der Erfindung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel auf. Sämtliche Hinweise zur bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung gemäß den diskutierten bevorzugten Ausführungsformen des ersten Ausführungsbeispiels und den weiteren Aspekten der Erfindung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel gelten insoweit auch für die entsprechenden Ausgestaltungen gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel

An Aufstellungsorten für Modulanlagen, insbesondere Solarmodulanlagen kann es beispielsweise saison- oder tageszeitbedingt zu großen Temperaturschwankungen kommen. Dies gilt insbesondere, wenn als Aufstellungsort, wie bevorzugt, ein Flachdach eines Gebäudes gewählt ist. Hier können die Temperaturen zwischen Minusgraden und hohen Plusgraden, in speziellen Fällen bis zu ca. 50 °C reichen. Ist die Unterkonstruktion teilweise oder auch vollständig, wie bevorzugt aus einem Kunststoff gebildet, kommt es demnach zu Längendehnungen aufgrund der Temperaturschwankungen. Diese Längendehnungen übertragen sich über die Fußteile auf die Stützelemente und so auch auf die Module. Indem ein Verbindungselement zwischen den Kopfteilen zweier Stützelemente, welche gemeinsam ein Modul stützen sollen, angeordnet ist, findet die Krafteinleitung wenigstens teilweise über das Verbindungselement statt und nicht ausschließlich über das Modul. Bevorzugt ist das Verbindungselement als Klemmleiste ausgebildet. Alternativ ist das Verbindungselement von einem zu montierenden Modul oder einem Modul- rahmen gebildet. Ferner sind die einzelnen Stützelemente mittels der Klemmleiste bzw. des Verbindungselements vor Montage der Module miteinander verbindbar und gegeneinander ausrichtbar, sodass die Montage der Module wesentlich vereinfacht ist.

Vorzugsweise ist das Verbindungselement durch einen Modulrahmen oder ein Modulge- häuse eines zu montierenden Moduls bereitgestellt. Dadurch wird der Modulrahmen integrativer Bestandteil des Systems bzw. einer Modulanlage und wirkt mit den weiteren Systemkomponenten zusammen. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass das Gesamtsystem materialeffizienter ausgestaltet ist.

Besonders bevorzugt ist die Klemmleiste dazu ausgebildet, ein Modul, insbesondere Solarmodul, wenigstens teilweise zu halten. Vorzugsweise ist die Klemmleiste derart ausgebildet, dass ein Randabschnitt eines Moduls zwischen einem Abschnitt der Klemmleiste und einem Abschnitt des Kopfteils einklemmbar ist. Vorzugsweise sind an der Klemmleiste und/oder Kopfteil zusätzliche Formschlusselemente angeordnet, zum formschlüssigen Koppeln mit dem Modul. Ferner bevorzugt sind an der Klemmleiste Klick- elemente angeordnet, mittels denen das Modul an den Kopfteilen der Stützelemente einklickbar ist und so formschlüssig an der Unterkonstruktion fixierbar ist. Vorzugsweise sind zum Tragen eines Moduls zwei Unterkonstruktionen vorgesehen, welche jeweils zwei Stützelemente aufweisen sowie zwei Klemmleisten, wobei die Klemmleisten im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind und dazu eingerichtet sind das Modul von zwei Seiten zu klemmen.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist das lange Stützelement einen Körperteil auf, der zwischen dem Fuß- und dem Kopfteil angeordnet ist und einen kleineren Querschnitt als der Fuß- und der Kopfteil aufweist. Mit dem„kleineren Querschnitt" ist der Querschnitt entlang der Längsrichtung und Querrichtung der installierten Modulanlage (X- und Y-Achse) bezeichnet. Durch die relativ zu dem Fußteil und Kopfteil dünne Ausgestaltung des Körperteils wird vorteilhaft erreicht, dass eine thermische Ausdehnungsänderung des Basiselementes gegenüber dem Modulrahmen und/oder benachbarten Basiselementen im langen Stützelement aufgenommen werden kann. Dehnt sich das Basiselement in Folge von Erwärmung in Längsrichtung aus, so wird die Ausdehnung im Körperteil abgefedert, so dass der Abstand zwischen dem langen Stützelement und dem kurzen Stützelement, auf welchem die Südseite des Moduls ortsfest gelagert ist, im Wesentlichen unverändert bleibt. Diese auf den Fußteil des langen Stützelementes übertragene Ausdehnung wird durch ein elastisches Auslenken im Körperteil des langen Stützelements abgefedert, so dass ein Übertragen der Kräfte auf das Kopfteil des langen Stützelements vorteilhaft verhindert werden kann. Dadurch wird die Verbindung zwischen Stützelementen und Modul, welche beispielsweise durch Metallklammern erreicht wird, möglichst wenig mechanisch beansprucht. Vorzugsweise weist das Material, aus welchem das lange Stützelement und/oder der Körperteil des langen Stützelements gebildet ist, ein Elastizitätsmodul in einem Bereich zwischen 800 und 1200 N/mm 2 auf. Diese Bereiche der Elastizität ermöglichen auf besonders bevorzugte Weise ein elastisches Verformen des Stützelements, wie oben diskutiert. Diese Bereiche der Elastizität führen insbesondere dazu, dass das Modul zum Auslenken nicht zu stark beansprucht wird, und auch das an den Rückenstellen aus der elastischen Verformung möglich ist. Dadurch wird eine lange Lebensdauer der Unterkonstruktion ermöglicht. Zudem ist die Modulanlage mittels der Unterkonstruktionen sicher auf einem Flachdach aufstellbar.

Besonders bevorzugt weist das Basiselement eine Rutschhemmung mit den Merkmalen der Rutschhemmung nach einer diskutierten bevorzugten Ausführungsform auf. Die Unterkonstruktion ist gemäß diesem vierten Aspekt derart ausgebildet, dass ein Modul „auf Lücke" bezogen auf die Basiselemente auf der Unterkonstruktion montierbar ist. Das heißt, dass zwei Basiselemente miteinander in Längsrichtung (bevorzugt mittels des Verbindungselements) mechanisch gekoppelt sind, während das Modul derart zu montie- ren ist, dass es eine Lücke zwischen zwei Basiselementen überspannt. Da die Basiselemente gekoppelt sind, führt eine Längenausdehnung eines Basiselements auch zu Krafteinwirkung auf in Längsrichtung benachbarter Basiselemente. Die Rutschhemmung ist dazu eingerichtet, ein Verrutschen des Basiselementes zu verhindern oder wenigstens stark abzuschwächen. Die Längenausdehnung wird dann im Wesentlichen von einer elastischen Auslenkung des Stützelements, insbesondere des Körperteils des langen Stützelements, ausgeglichen. Mittels einer derartigen Rutschhemmung ist es folglich möglich ein ungewolltes Verschieben von Basiselementen und somit der Unterkonstruktion zu verhindern.

Gemäß einer weiter bevorzugten Ausführungsform ist wenigstens ein Stützelement einstückig an dem Basiselement angeformt. Vorzugsweise ist wenigstens das kurze Stützelement einstückig an dem Basiselement angeformt. Dadurch ist die Herstellung einer Unterkonstruktion wesentlich vereinfacht, wodurch auch Kosten reduziert werden. Ferner ist auch die Montage vereinfacht, da das an dem Basiselement einstückig angeformte Stützelement nicht mehr in einem separaten Arbeitsschritt montiert werden muss.

Die Erfindung löst die Aufgabe in einem fünften Aspekt gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel ferner bei einer Modulanlage mit mindestens zwei Unterkonstruktionen dadurch, dass die Unterkonstruktionen gemäß wenigstens einer der zuvor beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen (des ersten und/oder des zweiten Ausführungsbeispiels) ausgebildet ist, wobei die Unterkonstruktionen im Wesentlichen parallel zueinander bezogen auf eine Längsachse der Basiselemente angeordnet sind, und mindestens ein Modul an den Unterkonstruktionen angeordnet ist. Die genannten Vorteile werden insbesondere bei einer Modulanlage mit mehr als zwei Unterkonstruktionen vorteilhaft ausgenutzt.

Gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der Modulanlage weist diese ein Netz von NxM vielen Modulen auf, die von einer Vielzahl Unterkonstruktionen gestützt sind, wobei die Zahl der Unterkonstruktionen derart gewählt ist, dass eine Zahl von (N+1 ) x (M+1 ) bei vielen Basiselementen vorgesehen ist. Auf diese Art und Weise ist jedes Modul auf vier Basiselemente abstützbar, indem auf (N-1 ) x (M+1 ) Basiselementen zwei Stützelemente, nämlich ein kurzes und ein langes Stützelement, vorgesehen sind und auf M Basiselementen nur ein kurzes Stützelement und auf M weiteren Basiselementen nur ein langes Stützelement vorgesehen ist. Dabei sind ferner (N-1 ) x M kurze und lange Stütz- elemente jeweils mit zwei Modulen verbunden. So ist eine Anlage sehr stabil aufgestellt und auf einfache Art und Weise montierbar.

Besonders bevorzugt ist eine Anzahl N Modulreihen vorgesehen, welche über die Basiselemente miteinander gekoppelt sind, und eine Anzahl M Modulzeilen vorgesehen, welche über Halteelemente und/oder die Module gekoppelt sind. Die Halteelemente sind vorzugsweise als Metallseile oder Nylonseile ausgebildet, welche an Nuten in den Stützelementen, insbesondere den langen Stützelementen, einlegbar sind, sodass die Halteelemente einzelne Stützelemente benachbart angeordneter Unterkonstruktion miteinander verbinden. Diese Haltelemente sind auch dazu einsetzbar, Befestigungspunkte für elektrische Leitungen und dergleichen zu bilden. Bei einer derartigen netzartigen Struktur der Modulanlage, sind sämtliche Unterkonstruktionen entweder über Klemmleisten oder Haltelemente bzw. Module miteinander verbunden. Die Kopplung zwischen zwei Modulreihen bilden demnach die Basiselemente. Es hat sich gezeigt, dass insbesondere böenartige Winde in ihrer Intensität meist auf wenige Quadratmeter (in der Größenordnung bis zu 10-15 m 2 ) begrenzt sind. Bei einem solchen netzartigen Aufbau gleichen sich die auf Module einwirkenden Kräfte aus, indem Basiselemente teilweise verschoben werden, und die Verschiebung teilweise über die elastischen (langen) Stützelemente ausgeglichen wird. So wird nicht die komplette Modulanlage verschoben, sondern nur lokal verformt, indem die Stützelemente verformt werden. Nach Wegfall der Belastung bildet sich auch die Verformung wieder zurück. Weisen die Basiselemente Rutschhemmungsmittel auf so wirken diese zusätzlich wie Dämpfer. Demnach ist die gesamte Modulanlage auf der funkionalen Basis eines Netzes aus Feder-Dämpfer-Elementen aufgebaut, wobei die Stützelemente als Feder wirken und die Rutschhemmungsmittel aufweisenden Basiselemente als Dämpfer.

Zusätzlich hat es sich gezeigt, dass sich unter Wärmeeinwirkung auch die Struktur eines Daches, welches als Aufstellfläche genutzt wird, ändert. Insbesondere zieht sich eine Dachfolie bei Kälte leicht zusammen, während sie sich bei Wärme ausdehnt. Da die Modulanlage aus lokal elastischen Elementen besteht, passt sie sich an die geänderte Aufstellfläche an, indem Basiselemente auf der Aufstellfläche leicht verrutschen können bzw. sich Stützelemente elastisch verformen, um eine relative Verschiebung von Basiselementen zueinander auszugleichen. Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung werden im Folgenden Anhand von Figuren erläutert. Es zeigen:

Figur 1 eine Gesamtansicht einer Modulanlage;

Figuren 2a und 2b Detailansichten von erfindungsgemäßen Unterkonstruktionen;

Figuren 3a bis 3c Ansichten des erfindungsgemäßen Basiselementes; Figur 4 eine Ansicht eines erfindungsgemäßen kurzen Stützelementes;

Figuren 5a bis 5c Ansichten eines erfindungsgemäßen langen Stützelementes;

Figur 6 eine Ansicht des erfindungsgemäßen Rückwandelementes;

Figuren 7a und 7b eine Montage einer Unterkonstruktion; Figuren 8a bis 8f eine Montage der Längs- und Querleitungen;

Figuren 9a bis 9c die Anordnung von Zusatzgewichten an einer Modulanlage illustrieren;

Figuren 10a und 10b Ansichten einer weiteren Ausgestaltung einer Modulanlage;

Figur 1 1 eine Vielzahl von Unterkonstruktionen;

Figur 12 eine perspektivische Ansicht einer Unterkonstruktion;

Figur 13a bis 15b Ansichten eines Basiselements in verschiedenen Ausgestaltun- gen;

Figur 16a bis 16d Ansichten eines Stützelements in einer weiteren Ausgestaltung;

Figur 17a bis 17c Ansichten eines kurzen Stützelements in einer weiteren Ausge- staltung; und

Figur 18a bis Ansichten eines Rückwandelements gemäß weiteren Ausge- staltungen.

Gleiche und ähnliche Elemente mit sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. Sind in einer Figur mehrere gleiche Elemente illustriert, ist, bis auf Ausnahmefälle, nur eines dieser Elemente mit einem Bezugszeichen versehen. Es soll verstanden werden, dass für die nicht mit Bezugszeichen versehenen Elemente die folgenden Ausführungen entsprechend gelten.

Figur 1 zeigt eine Gesamtansicht einer erfindungsgemäßen Modulanlage 1. Die Modulanlage 1 weist eine Vielzahl von Unterkonstruktionen auf, die wiederum jeweils ein Basiselement 20, ein kurzes Stützelement 30 und ein langes Stützelement 40 aufweisen. Auf dem kurzen und langen Stützelement 30, 40 ist ein Solarmodul 1 1 angeordnet. Eine erfindungsgemäße Unterkonstruktion kann ferner ein Seitenblech 70 aufweisen, welches im Randbereich verlaufende Kabel vor Sonnenlicht schützt. In Figur 1 ist ein Koordinatensystem illustriert, welches die Längsrichtung der Modulanlage mit der X-Achse und die Querrichtung der Modulanlage mit der Y-Achse identifiziert. Die Z-Achse verläuft in der Höhe der Modulanlage. Eine erfindungsgemäße Unterkonstruktion ist im Verbund einer Modulanlage 1 mit benachbarten Unterkonstruktionen verbunden. In Längsrichtung bilden die Leitungsführungselemente 60 die Verbindung zwischen benachbarten Unterkonstruktionen.

Figuren 2a und 2b illustrieren eine erfindungsgemäße Unterkonstruktion 10 mit und ohne Seitenblech 70. Die Unterkonstruktion 10 weist das Basiselement 20 auf, auf welchem Stützelemente 30, 40 angeordnet sind. Falls ein Schutz der Kabel vor Sonnenlicht er- wünscht ist, kann ein Seitenblech 70 an den Stützelementen 30, 40 angeordnet werden. Das Seitenblech wird mittels Schrauben 76 an den Stützelementen 30, 40 fixiert. Entweder werden die Schrauben in bereits vorgebildete Löcher in den Stützelementen 30, 40 eingedreht oder aber sie werden direkt in die Stützelemente 30, 40 eingeschraubt, die besonders bevorzugt aus Kunststoff ausgebildet sind, so dass keine spanende Bearbei- tung auf dem Montageuntergrund der Dachfolie stattfindet.

Figuren 3a bis 3c zeigen Detailansichten des Basiselementes 20. Entlang der Längsachse des Basiselementes ist eine Längsnut 21 vorgesehen, die Wandbereiche 23 aufweist. In den Wandbereichen 23 sind zwei Quernutpaare 22 ausgebildet. Die Quernutpaare 22 sind symmetrisch zu der Querachse des Basiselements 20 ausgebildet, so dass die Orientierung des Basiselements 20 frei gewählt werden kann (die Ansichten der Figuren 3a und 3b sind perspektivisch, wodurch die symmetrische Anordnung nur eingeschränkt erkennbar ist). Insbesondere Figuren 3b und 3c zeigen, dass das Basiselement 20 abgerundete Seiten- bzw. Kantenbereiche 24 aufweist, die eine scharfkantige Auflagerung des Basiselementes 20 auf der Dachfolie verhindert. Die Belastung der Dachfolie aufgrund von scharfen Kanten wird mittels der abgerundeten Kantenbereich 24 so reduziert. In Figur 3c ist der U-förmige Querschnitt durch das Basiselement 20 gezeigt.

Figur 4 zeigt eine Ansicht des kurzen Stützelementes 30. Das kurze Stützelement 30 weist einen Vorsprung 34 auf, der ausgestaltet ist, um in die Längsnut 21 des Basiselements 20 formschlüssig einzugreifen. Die Bereiche (Flanken) neben dem Vorsprung 34 sind so ausgestaltet, dass sie in die Quernut 22 des Basiselementes 20 eingreifen. Das kurze Stützelement 30 weist eine Dreiecksausnehmung 35 auf, in der eine Schraube durch das Loch 36 in den Wandbereich 23 des Basiselementes eingeschraubt werden kann. Ferner ist ein Schraubloch 39 vorgesehen, in welchem das Seitenblech 70 und/oder Metallklammern zum Halten des Solarmoduls 1 1 fixiert werden können.

Figuren 5a bis 5c illustrieren das lange Stützelement 40, welches einen Fußteil 41 , einen Körperteil 42 und einen Kopfteil 43 aufweist. Das lange Stützelement 40 weist - ähnlich wie das kurze Stützelement 30 - einen Vorsprung 44 und an diesen grenzende Flanken auf, die der formschlüssigen Verbindung in der Längsnut 21 und Quernut 22 des Basiselementes 20 dienen. Das lange Stützelement 40 weist eine Ausnehmung 45 auf, in der Schraublöcher 46 vorgesehen sind, in welche Schrauben eingeführt werden können, um das lange Stützelement 40 mit den Wandbereichen 23 des Basiselementes 20 zu ver- schrauben.

Der Fußteil 41 des langen Stützelementes 40 dient im Wesentlichen der Positionierung und Fixierung am Basiselement. Der Körperteil 42 ist im Vergleich zu dem Fußteil 41 und dem Kopfteil 43 dünn ausgebildet, um thermische Bewegungen innerhalb der Unterkonstruktion 10 abfedern zu können. Der Kopfteil 43 weist eine Rückwandnut 47 zum Auf- nehmen des Rückwandelements 50 und eine Leitungsnut 48 auf, um eine Leitung 62 oder ein Halteelement 63 zum Halten der Leitung 62 aufzunehmen. Ferner weist auch das lange Stützelement ein kopfseitiges Schraubloch 49 auf, in welchem das Seitenblech 70 und/oder Metallklammern zum Halten des Solarmoduls 1 1 fixiert werden können.

Figur 6 zeigt das erfindungsgemäße Rückwandelement 50. Das Rückwandelement weist einen ersten Teil 51 (Halterungsteil) auf, welcher ausgestaltet ist, um in die Rückwandnut 47 des langen Stützelementes 40 eingelegt zu werden. Das Rückwandelement 50 weist einen trapezförmigen Mittelteil 54 und einen zweiten Teil 55 (Auflagebereich) auf, der auf den Wandbereichen 23 des Basiselementes 20 aufliegen kann. In der in Figur 6 gezeigten Ausführungsform ist der Mittelteil 54 trapezförmig ausgestaltet, was zu einer erhöhten Stabilität des Rückwandelementes 50 führt. In einer alternativen Ausführungsform ist der Mittelteil 54 flach ausgestaltet, so dass der Halterungsteil 51 , der Auflagebereich 55 und der dazwischen flach ausgebildete Mittelteil 54 einen S-förmigen Schnitt entlang der Z- Achse bilden.

Das Rückwandelement 50 weist erste Langlöcher 52 und zweite Langlöcher 53 auf, welche diagonal angeordnet sind. Die Langlöcher 52, 53 sind um einen Winkel α gegenüber der Querachse (Y-Achse) geneigt sind. In der in Figur 6 gezeigten Ausführungsform beträgt α 45°. In alternativen Ausführungsformen können die Winkel α zwischen der Querachse und dem jeweiligen ersten oder zweiten Langloch unterschiedliche Werte annehmen. Ferner illustriert Figur 6, dass die Langlöcher 52, 53 gegeneinander geneigt angeordnet sind und miteinander einen Winkel von 90° einschließen. Auch hier sind selbstverständlich andere Winkelzahlen möglich. Figuren 7a und 7b zeigen ein Ausführungsbespiel, wie die Unterkonstruktionskomponenten montiert werden. Die Basiselemente 20 werden auf der Montagefläche ausgelegt und in diesen werden die Stützelemente 30, 40 positioniert und fixiert. Auf den Kopfteilen 31 , 41 der Stützelemente werden Metallklammern 12 angeschraubt, die das Modul 1 1 halten werden. In die Längsnut 21 des Basiselementes 20 wird das Leitungsführungselement 60 eingeschoben. Das Leitungsführungselement 60 weist einen U-förmigen Querschnitt auf, in welchem die Leitungen 61 geführt werden. Das in Figuren 7a und 7b gezeigte Leitungsführungselement 60 ist als bereits als Tunnel ausgebildet, indem das U-Profil mit einem Deckelelement verschlossen wurde.

Ein Rückwandelement 50 ist zwischen der Unterkonstruktion 10 und der in Querrichtung benachbarten Unterkonstruktion 210 angeordnet. Figur 7b illustriert im Detail wie der Haltebereich 51 in der Rückwandnut 47 liegt. In den Langlöchern 52, 53 werden Schrauben eingesetzt und mit den dem Kopfteil 43 und dem Fußteil 41 des langen Stützelementes verschraubt. Figur 7b zeigt auch, wie das Solarmodul 1 1 auf den Unterkonstruktionen 10, 210 angeordnet ist und von den Metallklammern 12 gehalten wird. Figuren 8a bis 8f zeigen einen beispielhaften Montageablauf einer Modulanlage 1. In Figur 8a ist eine Unterkonstruktion 10 illustriert, die in Querrichtung von der Unterkonstruktion 210 und in Längsrichtung von der Unterkonstruktion 1 10 benachbart ist. In Figur 8b ist gezeigt, dass das Halteelement 63 in die Leitungsnuten 48 der langen Stützelemente 40 eingelegt ist. Figur 8c illustriert die Verlegung von Längsleitungen 61 durch die Leitungsführungselemente 60 und die Längsnuten 21. In Figur 8d sind die Module 1 1 auf den Unterkonstruktionen 10, 1 10, 210 angebracht. Figur 8e ist eine Ansicht unter die Modulanlage 1 der Figur 8d. Figur 8f stellt dar, wir die Querleitungen 62 um die Halteelemente 63 (nach Art einer„Wäscheleine") gelegt und so geführt werden, um mit den Längsleitungen 61 verbunden zu werden. Die Längs- und Querleitungen 61 , 62 sind mit der Elektronikeinheit 64 des Moduls 1 1 verbunden.

Figuren 9a bis 9c illustrieren die Ballastierung von Zusatzgewichten 80 auf den Basiselementen 20. In Figur 9b ist gezeigt, dass verschiedenartig geformte Zusatzgewichte 80 (bevorzugt Betongewichte) verwendet werden können, um die Modulanlage 1 zu beschweren.

Gemäß Figur 10a weist eine Modulanlage 101 mehrere Reihen (hier drei) von Modulen 1 1 1 , insbesondere Solarmodulen auf. Jedes Modul 1 1 1 ist dabei von vier Stützelementen 130, 140 getragen, jeweils zwei kurzen Stützelementen 130 und zwei langen Stützelementen 140. Die Stützelemente 130, 140 sind derart auf Basiselementen 120 angeordnet, dass die Modulreihen jeweils über die Basiselemente 120 verbunden sind. Die Stützelemente 130, 140, die gemeinsam ein Modul 1 11 stützen, sind dabei auf unterschiedlichen Basiselementen angeordnet, sodass die Stützelemente 130, 140 nur über das Modul 1 1 1 bzw. weiterer Halteelemente miteinander verbunden sind, nicht jedoch über das Basiselement 120.

In Figur 10b ist die Modulanlage 101 in einer anderen Perspektive zu sehen. In Figur 10b ist erkennbar, dass an jedem Modul 1 1 1 ein Rückwandelement 150 vorgesehen ist. Das Rückwandelement 150 ist dabei an den langen Stützelementen 140 angeordnet und erstreckt sich von dem Modul 1 1 1 bis zum Basiselement 120. Mittels des Rückwandelements 150 wird eine Luftströmung, welche die Modulanlage 101 anströmt vorteilhaft abgeleitet, sodass ein Abheben oder Verschieben der Modulanlage bzw. der Module 1 1 1 von einer Aufstellfläche verhindert wird. Ferner bieten die Rückwandelemente 150 Schutz vor Sonneneinstrahlung für unter den Rückwandelementen 150 angeordneten Leitungen und dergleichen.

In Figur 2 ist eine Vielzahl von Unterkonstruktionen 100 gezeigt, auf denen noch kein Modul 1 1 1 montiert ist. Aus Figur 2 ist besonders gut zu erkennen, dass zwei Stützelemente 130, 140, welche gemeinsam zum Stützen eines Moduls 1 1 1 vorgesehen sind, auf zwei in Längsrichtung benachbarten, jedoch verschiedenen Basiselementen 120 ange- ordnet sind. Die Stützelemente 130, 140, die gemeinsam ein Modul 1 1 1 stützen sollen, sind dabei über Klemmleisten 190 miteinander verbunden. Alternativ sind die Stützelemente 130, 140 direkt mittels der Module 1 1 1 bzw. Modulrahmen verbunden. Mittels der Klemmleisten 190 können Module 1 1 1 auf einfache Art und Weise mit Unterkonstruktionen 100 verbunden werden. Eine mit derartigen Unterkonstruktionen 100 aufgestellte Modulanlage 101 ist als Netz ausgebildet. Dabei wirken die (langen) Stützelemente 140 als Feder und die Basiselemente 120, welche verschiebbar auf der Aufstellfläche sind, als Dämpfer. Es ist zudem der Darstellung zu entnehmen, dass die Module 1 1 1 „auf Lücke" bezogen auf die Basiselement 120 angeordnet sind. Bezogen auf Figur 1 1 sind (in der zweiten Reihe von rechts) zusätzlich Leitungsfüh- rungselemente 160 vorgesehen, welche in Längsrichtung benachbarte Basiselemente 120 miteinander verbinden. Die Leitungsführungselemente 160 sind hier als Kabeltunnel ausgebildet und dienen dazu Leitungen, Kabel und dergleichen, welche zum Betrieb einer Modulanlage 101 notwendig sind, geschützt zu führen.

In Figur 12 ist eine einzelne Unterkonstruktion 100 dargestellt. Die Unterkonstruktion 100 gemäß Figur 12 weist zwei Basiselemente 120 auf, welche in einer Längsrichtung zueinander ausgerichtet und beabstandet angeordnet sind. Jedes Basiselement 120 weist zwei Quernuten 122 auf. An jeweils einer Quernut 122 der Basiselemente 120 sind Stützelemente 130, 140 formschlüssig mit dem Basiselement 120 verbunden. An dem ersten Basiselement 120 ist ein kurzes Stützelement 130 angeordnet, an dem zweiten Basiselement 120 ist ein langes Stützelement 140 angeordnet. Die beiden Stützelemente 130, 140 sind mittels einer Klemmleiste 190 miteinander verbunden, wobei die Klemmleiste 190 mit Schrauben 191 mit den Stützelementen 130, 140 verbunden ist. In Figuren 13a bis 15b sind drei verschiedene Ausführungsbeispiele eines Basiselements 120 gezeigt. Ein Basiselement 120 weist generell zwei längs ausgerichtete Wandbereiche 123 auf, zwischen welchen eine Längsnut 121 angeordnet ist. Ferner sind in den Wandbereichen 123 Quernuten 122 angeordnet, welche parallel zueinander sind. Die Quernuten 122 sind im Wesentlichen trapezförmig ausgebildet, sodass sich ein hintergreifbarer Abschnitt 125 bildet. An einem unteren Abschnitt weist das Basiselement 120 zwei Randbereiche 124 auf, durch die eine Aufstellfläche 128 des Basiselements 120 vergrößert wird. Die Randbereiche bzw. Kantenbereich 124 weisen an dem Übergang zur Aufstellfläche 128 einen Radius R auf (siehe Figur 13b). Durch diesen Radius R ist das Basiselement 120 dachfreundlich gestaltet und Beschädigungen von einer Dach- folie, auf der ein derartiges Basiselement 120 aufgestellt werden soll, werden vermieden. Der Radius R ist vorzugsweise in einem Bereich zwischen 3 und 15mm.

Gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel (Figur 14a, 14b) weist das Basiselement 120 Rutschhemmungsmittel 185 auf. Diese Rutschhemmungsmittel 185 sind an der Aufstellfläche 128 des Basiselements 120 angeordnet. Gemäß Figur 14a erstrecken sich die Rutschhemmungsmittel 185 über eine gesamte Breite des Basiselements, jedoch nur über einen Teil in Längsrichtung. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel sind die Rutschhemmungsmittel 185 als Noppen ausgebildet, welche einstückig an dem Basiselement 120 angeformt sind. In einem weiteren Ausführungsbeispiel (Figur 15a, 15b) weist das Basiselement 120 wiederum Rutschhemmungsmittel 185 auf. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel sind die Rutschhemmungsmittel 185 als flächige Schaumstoffschicht ausgebildet, die sich über die gesamte Aufstellfläche 128 des Basiselements 120 erstreckt. Die Schaumstoffschicht ist nachträglich an dem Basiselement 120 angebracht und kann beispielsweise mittels Klebstoffen oder ähnlichem befestigt werden.

Ein langes Stützelement 140 ist detailliert in den Figuren 16a bis 16d gezeigt. Demnach weist ein langes Stützelement 140 einen Fußteil 141 , einen Körperteil 142 und einen Kopfteil 143 auf. An dem Fußteil 141 sind symmetrisch zwei Vorsprünge 181 angeordnet. Die Vorsprünge 181 sind so ausgebildet, dass der Fußteil 141 insgesamt im Wesentlichen trapezförmig ausgebildet ist. Die Vorsprünge 181 sind dazu eingerichtet, in die hintergreifbaren Abschnitt 125 der Quernut 122 der Basiselement 120 (siehe Figur 13a) einzugreifen. Ferner ist an dem Fußteil 141 ein flächiger, längs ausgerichteter Vorsprung 144 angeordnet. Dieser Vorsprung 144 ist dazu eingerichtet, in die Längsnut 121 des Basiselements einzugreifen. Beim Montieren des Stützelements 140 am Basiselement 120 ist dieses quer zum Basiselement 120 mit dem Fußteil 141 in die Quernut 122 einzuschieben. Dabei gleitet der Vorsprung 144 über den Grund 127 der Quernut 122 hinweg und kommt danach in Eingriff mit der Längsnut 121. Dadurch rastet das Stützelement 140 beim Montieren zum Basiselement 120 an diesem ein. Dadurch ist die Montage vereinfacht, da ein Monteur direkt eine Rückmeldung über die korrekte Positionierung des Stützelements 140 zum Basiselement 120 erhält.

Der Körperteil 142 des langen Stützelements 140 ist, wie insbesondere aus Figur 16d ersichtlich, mit einem kleineren Querschnitt ausgebildet. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist der Körperteil 142 dazu im Wesentlichen plattenförmig ausgebildet. Dadurch erhält das Stützelement 140 eine Flexibilität, sodass Krafteinwirkungen auf das Stützelement 140 durch ein elastisches Verformen des Körperteils 142 ausgeglichen werden können. Das Stützelement 140 ist demnach federnd ausgebildet.

In den Figuren 17a bis 17c ist das kurze Stützelement 130 im Detail dargestellt. Demnach weist das kurze Stützelement 130 einen Fußteil 131 und einen Kopfteil 133 auf. Im Gegensatz zum langen Stützelement 140 ist das kurze Stützelement im Wesentlichen starr ausgebildet. An dem Fußteil 131 weist das kurze Stützelement entsprechend dem langen Stützelement 140 zwei Vorsprünge 171 zum Hintergreifen der hintergreifbaren Abschnitte 125 des Basiselements auf. Ferner ist an dem Fußteil 131 ein flächiger, längs ausgerichteter Vorsprung 134 angeordnet, der entsprechend dem flächigen, längs ausgerichteten Vorsprung 144 des langen Stützelements 140 gebildet ist. Ferner weist das kurze Stützelement 130 zwei seitliche Dreiecksausnehmungen 135 auf, in welchen zusätzliche Befestigungsmittel angeordnet werden können. Desweiteren weist das kurze Stützelement 130 an dem Kopfteil 133 eine Bohrung 139 auf (siehe Figur 17a), über die eine Klemmleiste 190 an dem Stützelement 130 befestigbar ist.

Die Figuren 18a bis 18c zeigen ein Rückwandelement 150. Ein derartiges Rückwandelement ist, wie aus Figur 10b ersichtlich, mit den langen Stützelementen 140 verbindbar. Das Rückwandelement weist einen ersten Teil 151 auf, welcher ausgestaltet ist, um in eine Nut des langen Stützelements 140 eingelegt zu werden. Das Rückwandelement 150 weist einen trapezförmigen Mittelteil 154 und einen zweiten Teil 155 (Auflagebereich) auf der auf den Wandbereichen 123 des Basiselements 120 aufliegen kann. Der trapezförmige Mittelteil 154 führt zu einer Stabilitätserhöhung des Rückwandelements und führt auch dazu, eine Luftströmung auf geeignete Art und Weise abzuleiten. Ferner weist das Rückwandelement 150 Langlöcher 152, 153 auf, mittels denen das Rückwandelement mit den Stützelementen 140 verbindbar ist. Vorzugsweise sind die Stützelemente 130, 140 aus einem Kunststoff gebildet. Beim Verbinden des Rückwandelements 150 mit den Stützelementen 140 ist dann einfach eine Schraube durch die Löcher 152, 153 in den Körperteil 142 des Stützelements 140 einzuschrauben. In einem Ausführungsbeispiel weist das Rückwandelement 150 eine Vielzahl von Öffnungen 158 auf (siehe Figur 18b). Diese Öffnungen 158 sind dazu vorgesehen, eine Luftströmung hindurch zu lassen. Benachbart zu den Öffnungen 158 sind Vorwölbungen 157 vorgesehen. Bei einem Anströmen des Rückwandelements 150 von einer Windböe oder dergleichen wird Luft derart durch die Öffnung 158 gesaugt, dass auf der anderen Seite des Rückwandelements 150 (gemäß Figur 18b auf der den Vorwölbungen 157 abgewandten Seite) ein Unterdruck entsteht. So wird eine Modulanlage 101 (siehe Figur 10b) beim Anströmen durch Wind oder Windböen auf die Aufstellfläche gepresst. Die Öffnungen 158 sind vorteilhaft in einem oberen Abschnitt des Rückwandelements 150 angeordnet, da dort die entsprechenden Strömungsgeschwindigkeiten herrschen.