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Patent Searching and Data


Title:
SUCTION DEVICE FOR USE IN A TEXTILE MACHINE, ESPECIALLY A WATER JET WEAVING INSTALLATION
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2001/079598
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a suction device for use in a textile machine, especially a water jet weaving installation. The suction slot between two glide strips for a transport device transporting the textile material terminates radially inwards in a stationary suction tube into the thicker wall of which a suction slot is milled across the entire working length, thereby removing the need for bores having intermediate webs that are soiled by the lint suctioned off. The longitudinal slot in the suction tube is held at the desired distance by U-shaped straps that are distributed across the length of the slot. Said straps are held on the suction tube by means of screws and are arrow-shaped in the zone of their base limbs so that the lint is unimpeded as it flows past this surface.

Inventors:
Fleissner, Gerold (Bahnhofstrasse 2, Zug, CH-6300, CH)
Application Number:
PCT/EP2001/004274
Publication Date:
October 25, 2001
Filing Date:
April 14, 2001
Export Citation:
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Assignee:
FIRMA FLEISSNER GMBH & CO. MASCHINENFABRIK (Wolfsgartenstrasse 6, Egelsbach/Ffm, 63329, DE)
Fleissner, Gerold (Bahnhofstrasse 2, Zug, CH-6300, CH)
International Classes:
D04H18/04; (IPC1-7): D04H/
Foreign References:
EP1059377A12000-12-13
EP1039006A12000-09-27
EP1001064A22000-05-17
US3992746A1976-11-23
DE4436745A11996-04-18
US4166368A1979-09-04
DE29823556U11999-09-02
US5718022A1998-02-17
EP0853156A21998-07-15
EP0753619A21997-01-15
Attorney, Agent or Firm:
Neumann, Gerd (Albert-Schweitzer-Strasse 1, Binzen, 79589, DE)
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Claims:
Patentansprüche : 1. Absaugeinrichtung für Flüssigkeiten insbesondere an Wasservernadelungs- maschinen, bei der der Absaugeinrichtung außerhalb ein Wasserbalken zur Er- zeugung von Flüssigkeitsstrahlen zugeordnet ist, ggf. bestehend aus einem Ab- saugrohr mit über die Arbeitslãnge des Rohres angeordneten Absaugöffnungen, durch die die Flüssigkeit aufgrund des im Rohr erzeugten Unterdruckes abge- saugt wird, und beidseitig und parallel zu den Öffnungen längs des Rohres Gleitleisten od. dg
1. l.
2. angeordnet sind zur Abstützung von einem Transportmittel wie Trommel für das zu vernadelnde bahnförmige Gut, dadurch gekennzeichnet, dass das Absaugrohr (5) über zumindest einen größeren Teil der Länge der Ar beitsbreite längs durchgehend geschlitzt ist und dieser Schlitz (6) mit an den Wandungen des Schlitzes (6) radial innen des Rohres (5) befestigten Bügein (10) auf Schlitzbreite gehalten ist.
3. Absaugeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Absaugrohr (5) über die ganze Länge der Arbeitsbreite durchgehend geschlitzt ist und die Bügel (10) mehrfach über diese Länge an den Flanken des Schlitzes (6) befestigt sind.
4. Absaugeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bügel (10) mit den Flanken des Schlitzes (6) verschraubt sind.
5. Absaugeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bügel (10) an ihren beiden Enden (10', 10") mit je einem Flansch (11,12) versehen sind, die jeweils von radial außen durch die Wandung des Absaugrohres (5) an diesem gehalten sind.
6. Absaugeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Flansche (11,12) der Bügel (10) mittels durch die Wandung des Absaugrohres (5) sich erstreckenden und mit dem jeweiligen Schraubenkopf in der Wandung des Absaugrohres (5) eingelassenen Schrauben (13) gehalten sind.
7. Absaugeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bügel (10) Uförmig ausgebildet sind.
8. Absaugeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bügel (10) am Basisschenkel (10"'), also an dem dem Absaugschlitz (6) zugeordneten Bereich abgerundet ausgebildet sind.
9. Absaugeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bügel (10) im mittleren Teil an dem dem Absaugschlitz (6) zugeordneten Bereich im Querschnitt (AA) messerförmig ausgebildet sind.
Description:
Absaugeinrichtung an einer Textilmaschine wie insbesondere Wasservernadelungs- einrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Absaugeinrichtung für Flüssigkeiten insbesondere an Wasservernadelungsmaschinen, bei der der Absaugeinrichtung außerhalb ein Wasserbalken zur Erzeugung von Flüssigkeitsstrahlen zugeordnet ist, ggf. bestehend aus einem Absaugrohr mit über die Arbeitslãnge des Rohres angeordneten Absaugöffnungen, durch die die Flüssigkeit aufgrund des im Rohr erzeugten Un- terdruckes abgesaugt wird, und beidseitig und parallel zu den Öffnungen längs des Rohres Gleitleisten od. dgl. angeordnet sind zur Abstützung von einem Transportmittel wie Trommel für das zu vernadelnde bahnförmige Gut. Das feststehende Absaugrohr muß wegen des zu erzeugenden Unterdruckes zwischen 20 und 400 mbar sehr stabil ausgebildet sein. Das Absaugrohr ist deshalb aus einer dicken Wandung hergestellt, in die die Absaugöffnungen gebohrt sind. Seitlich dieser entlang einer achsparallelen Mantellinie eingebrachten Öffnungen sind dann die Gleitleisten für die transportierende Trommel oder ein Band ortsfest angeordnet, die mit ihrem Abstand den wirksamen Absaugschlitz definieren.

Der Entwässerungsvorgang ist bei mehrfacher hintereinander angeordneter Vernade- lung für den letztendlich erzielten Vernadelungseffekt auch von entscheidender Be- deutung. Deshalb muss der Unterdruck möglichst hoch sein. Dieser Unterdruck muss aber auch immer gleichbleibend an der Ware zur Wirkung kommen, was bei flusenden Warenbahnen schwierig zu erreichen ist. Es besteht die Gefahr, dass sich der Saugschlitz oder Teile am Saugschlitz durch Faserreste zusetzt. Eine regelmäßige Reinigung ist erforderlich.

Eine schnelle Reinigung ist möglich, wenn wie in der DE-A-199 25 703 vorgeschlagen, der Saugschlitz in einer Einschubleiste gebildet ist. Wenn die Saugöffnungen im Absaugrohr mit den Öffnungen in der Einschubleiste fluchten, dann lagern sich Flusen nicht auf den Stegen am Absaugrohr, sondern auf den Stegen in der Einschubleiste ab, die dann zur Reinigung leicht herausgezogen werden kann.

Eine Reinigung ist aber laufend notwendig. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung der bekannten Art derart zu verändern, dass nicht nur eine Reinigung des Absaugschlitzes von dort hängengebliebenen Fasern nicht mehr notwendig ist, sondern der Absaugschlitz in seiner Wirkung optimiert wird, derart dass der an der Stirnseite des Absaugrohres wirksame Unterdruck sich unvermindert auf die zu ent- wässernde Warenbahn auswirkt.

Ausgehend von der Absaugeinrichtung anfangs genannter Art wird die Lösung der Aufgabe darin gesehen, dass das Absaugrohr über zumindest einen größeren Teil der Länge der Arbeitsbreite längs durchgehend geschlitzt ist und dieser Schlitz mit an den Wandungen des Schlitzes radial innen des Rohres befestigten Bügeln auf Schlitzbreite gehalten ist. Damit ist jetzt nicht nur der zwischen den Gleitleisten definierte Absaugschlitz ohne Einbauten, sondern auch der fluchtende Schlitz in dem Absaugrohr. Dieser hat jetzt also keinerlei Bohrungen für den Durchfluss des Wassers mehr, sondern nur diesen Schlitz. Ohne zusätzliche Halterung der geschnittenen Schlitzbreite würde sich aber je nach der erforderlichen Arbeitsbreite und damit Länge des Rohres das Rohr auf die Dauer aufbiegen. Um dies zu verhindern werden an der Innenseite des Rohres zwei oder mehrere Bügel befestigt, die den Schlitz auf die Fertigungsbreite halten. Diese Bügel geben dem Strom des Wassers oder dem der abgelösten Fasern zwar einen gewissen Widerstand, jedoch ist der gering, weil die Bügel entfernt vom Absaugschlitz an der Ware sind und zusätzlich zumindest in der Aufschlagfläche optimiert werden können.

Zur Optimierung des Strömungswiderstandes können zum einen die Bügel U-förmig ausgebildet werden, womit die Aufschlagfläche eben noch weiter von der Wirkung der Düsenstahlen bei der Wasservernadelung entfernt angeordnet sind, und zusätzlich kann man diese Widerstandsfläche abrunden oder messerförmig ausbilden. Es wird sich eine Selbstreinigung ergeben.

Die Erfindung ist nicht nur auf Wasservernadelungsmaschinen beschränkt, sondern gilt für alle Absaugeinrichtung in der Textilindustrie zur notwendigen Entwässerung des Gutes.

Eine Vorrichtung der erfindungsgemäßen Art ist in der Zeichnung beispielhaft darge- stellt. Anhand dieses Beispiels sollen noch weitere erfinderische Details erläutert wer- den. Es zeigen : Fig. 1 im Querschnitt eine Walze zur hydrodynamischen Vernadelung eines Vlieses oder dgl., Fig. 2 in vergrößerter Darstellung der Absaugschlitz nach Fig. 1 und Fig. 3 die radial nach außen gerichtete Ansicht eines den Längsschlitz im Absaugrohr fixierenden Bügels.

Die Absaugeinrichtung besteht z. B. aus einer flüssigkeitsdurchlässigen, drehbar gelagerten und vorzugsweise angetriebenen Trommel 1, auf der das zu vernadelnde Gut 2 aufliegt. Der Trommel 1 ist hier oberhalb ein Wasserbalken 3 zugeordnet, aus dem die Wasserstrahlen 4 unter Hochdruck austreten und gegen das Gut 2 treffen.

Das aufgespritzte Wasser ist unmittelbar anschließend unterhalb des Gutes 2 abzusaugen. Dazu ist innerhalb der Trommel 1 zentrisch ein Absaugrohr 5 ortsfest gelagert, in dessen Wandung längs einer Mantellinie ein Längsschlitz 6 eingebracht ist. Dem Längsschlitz 6 sind radial einwärts des Absaugrohres 5 Arretierungsbügel 10 zugeordnet, die die Fertigungsbreite des Längsschlitzes 6 fixieren. Rechst und links dieses Lãngsschlitzes 6 sind parallel zu der Mantellinie radial außerhalb des Absaugrohres 5 Gleitleisten 7,8 od. dgl. zur Bestimmung der Breite des eigentlichen Absaugschlitzes 9 ortsfest angeordnet.

Aus Fig. 2 gehen bezüglich des Arretierungsbügels 10 nun die Einzelheiten hervor.

Der Absaugschlitz 9 ist über die Länge des Absaugrohres 5 durch die Gleitleisten 7,8 gleich breit und durchgehend offen ausgebildet. Die Gleitleisten 7,8 stützen sich auf dem Absaugrohr 5 ab. Das Absaugrohr 5 hat jetzt in der stabilen Rohrwandung statt der Anzahl der bisher üblichen Absaugbohrungen einen Längsschlitz 6, der mit dem Absaugschlitz 9 fluchtet. Dies optimiert die Wirkung des im Rohr 5 erzeugten Saug- zuges und vermeidet die Stege zwischen den bisher üblichen Bohrungen, auf denen sich stets Flusen ablagerten. Je nach der Lange der Absaugeinrichtung bzw. der Ar- beitsbreite der Vernadelungseinrichtung muss aber der Längsschlitz 6 auch sehr lang sein. Eine Halterung der Dimensionierung des Längsschlitzes 6 und damit auch des Absaugschlitzes 9 ist unumgänglich.

Diese Halterung ist so zu gestalten, dass der Saugzug unverändert am Saugschlitz 9 zur Wirkung kommt und zusätzlich keinen Widerstand dem aus dem Gut 2 abgesaug- ten Wasser und den mit diesem abzuführenden Flusen entgegensetzt. Die Halterung ist durch-je nach Länge des Absaugschlitzes 9-einen oder mehrere Bügel 10 be- wirkt. Die Bügel 10 sind U-förmig ausgebildet, sie weisen mit ihren beiden Schenkeln 10'und 10"radial nach außen und sind über zwei der Krümmung des Absaugrohres 5 angepasste Befestigungsflansche 11, 12 mit Schrauben 13 am Absaugrohr 5 gehalten. Die Enden der Schenkel 10'und 10"sind an den Befestigungsflanschen 11,12 angeschweißt und die Schrauben 13 sind von radial außen durch die Wandung des Absaugrohres 5 in die Flansche 11,12 bewegt und pressen damit die Flansche 11,12 an die Innenwandung des Absaugrohres 5. Der jetzt noch den mit dem Wasser strömenden Flusen entgegengesetze flächenförmige Widerstand beschränkt sich auf die Fläche des Basisschenkels 10"'des Bügels 10, der aber sehr weit radial einwärts liegt und durch die im Schnitt A-A dargestellte pfeilförmige Querschnittsfläche in der Anprallfläche noch vermindert werden kann. Die dort an der Kante 14 des Basisschenkels 10"'vorbeiströmenden Flusen werden sich nicht anlagern können und jedenfalls ständig eine Selbstreinigung des Bügels 10 bewirken.