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Patent Searching and Data


Title:
SULKY
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1998/058830
Kind Code:
A1
Abstract:
The sulky comprises a three-point central part (5) connecting the side parts (3) and the wheel bridge (4) of the sulky in an articulated manner. The central part has a U or C-shaped bracket (8) whose front ends are connected to the front clamping members (7) of the side members in an articulated manner. The seat (6) is mounted on the inwards shaped wheel bridge (4) and has a preferably foldable back rest (16), designed to facilitate rider entry.

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Inventors:
GRABMEIR FERDINAND (DE)
Application Number:
PCT/DE1998/001699
Publication Date:
December 30, 1998
Filing Date:
June 19, 1998
Export Citation:
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Assignee:
GRABMEIR FERDINAND (DE)
International Classes:
B62C1/08; (IPC1-7): B62C1/08
Domestic Patent References:
WO1995034457A11995-12-21
WO1994018050A11994-08-18
Foreign References:
DE19513028A11996-10-10
US3173706A1965-03-16
FR2565543A11985-12-13
US3163438A1964-12-29
DE19513028A11996-10-10
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Claims:
Patentansprüche
1. Pferderennwagen (1) mit einem Fahrgestell mit zwei Rädern (2) und einem Sitz (6), wobei das Fahrgestell zwei Seitenteile (3) mit jeweils einem Anspannstück (7) zum Befestigen am Geschirr eines Pferdes, eine Radbrücke (4), die die Räder (2) umgreift und an der die hinteren Enden der Seitenteile (3) mithilfe jeweils eines Scharnieres in der Nähe der Radachse schwenkbar befestigt sind, sowie als Verbindung zwischen Seitenteilen (3) und Radbrücke 4 ein DreipunktMittelteil (5) aufweist, bei dem zwei vorn gelegene Befestigungspunkte (9) schwenkbar jeweils mit einem Seitenteil (3) und ein hinten gelegener Befestigungspunkt verstellbar mit der Radbrücke (4) verbunden sind und der Sitz (6) auf dem Dreipunkt Mittelteil (5) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das DreipunktMittelteil (5) einen Uförmigen Bügel (8) aufweist, dessen Enden hinter den Anspannstücken (7) mit den Seitenteilen (3) schwenkbar befestigt sind (bei 9), und daß die Radbrücke (4) in ihrer Mitte einwärts in Richtung auf den Boden des UBügels (8) geformt und der Sitz (6) auf dem einwärts geformten Bereich der Radbrücke (4) über dieser gelegen ist.
2. Pferderennwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage der Befestigungspunkte (9) des Uförmigen Bügels (8) an den Seitenteilen entsprechend einer gewünschten Federwirkung des Pferderennwagens gewählt wird.
3. Pferderennwagen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenteile (3) Streben sind, die an ihren vorderen Enden das Anspannstück (7) aufweisen und mit ihren hinteren Enden gelenkig an der Radbrücke oberhalb der Radachse befestigt sind.
4. Pferderennwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Uförmige Bügel (8) bei angespanntem Pferderennwagen etwa horizontal verläuft.
5. Pferderennwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Uförmigen Bügel (8) mehrere Streben (10) in Richtung auf die Radbrücke (4) verlaufen, auf deren Enden der Sitz angeordnet ist.
6. Pferderennwagen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitz (6) eine Rückenlehne (16) aufweist.
7. Pferderennwagen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückenlehne (16) eine Klapplehne ist.
8. Pferderennwagen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Arretiervorrichtung (13,14,15) für die Klapplehne vorgesehen ist.
9. Pferderennwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitz (6) ein Drehsitz ist.
10. Pferderennwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Boden des U förmigen Bügels (8) und dem Sitz (6) ein durchsichtiger Spritzschutz, insbesondere eine Klarsichtfolie (19) vorgesehen ist.
11. Pferderennwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daS im Verbindungsbereich zwischen dem Uförmigen Bügel (8) und dem Sitz (6) verstellbare Fußrasten (17) vorgesehen sind.
12. Pferderennwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in die Radbrücke (4) direkt oberhalb der Räder (2) ein Spritzund Schlagschutz (20) integriert ist, der ein nach vorne weisendes schnabelbzw. keilförmiges kurzes Vorderteil (21) und ein nach hinten längs des Umfanges des Rades etwa bis in Hoche der Radachse verlaufendes Horn (22) aufweist.
Description:
Pferderennwagen Die Erfindung bezieht sich auf einen Pferderennwagen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.

Ein solcher Pferderennwagen ist aus der DE-A1-195 13 028 bekannt. Bei diesem Pferderennwagen ist das Fahrgestell aus zwei Seitenteilen mit jeweils einem Anspannstück, einem die beiden Seitenteile verbindendem, den Fahrersitz tragenden Dreipunktmittelteil und einer Radbrücke zusammengesetzt. Der Dreipunkt-Mittelteil weist hierbei eine Verstell-Leiste auf, die an unterschiedlichen Stellen mit der Radbrücke verbunden werden kann, so dass der Pferderennwagen auf die Größe des jeweiligen Pferdes abgestellt werden kann.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Pferderennwagen weiter zu verbessern, insbesondere hinsichtlich der Fahreigenschaften und der Einspannung des Pferdes sowie der Position des Fahrers.

Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.

Demnach weist das Dreipunkt-Mittelteil einen tiefen U-förmigen Bügel auf, dessen Enden nahe an den Anspannstücken mit den Seitenteilen schwenkbar befestigt sind. Weiterhin ist die Radbrücke in ihrer Mitte leicht einwärts in Richtung auf den Boden des U-Bügels geformt, so dass der Sitz direkt über der Radbrücke gelegen ist. Wenn der Pferderennwagen an ein Pferd angespannt wird, umgreift der U-förmige Bügel das Hinterteil des Pferdes ; durch die leicht einwärts gebogene Radbrücke stützt diese den Sitz seitlich stabil ab. Außerdem sitzt der Fahrer in einer Höhe direkt hinter dem Pferdekörper, und zwar auch bei unterschiedlich großen Pferden sozusagen im Windschatten des Pferdes, was durch die Höhenverstellung des Sitzes über die Radbrücke ermöglicht wird, und wird auch nicht in seiner Sicht durch etwa hochgeschleuderten Rennbahnbelag behindert.

Von dem Boden des U-Bogens gehen zwei Streben ab, die zu der Radbrücke führen und auf denen der Sitz befestigt ist. Dieser weist seinerseits noch eine Verstell-Leiste auf, die variierbar an der Radbrücke befestigt werden kann. Die Fußrasten für den Fahrer liegen an den vorderen Enden der beiden Streben, im Bereich des Bodens des Groß-U-Bügels.

Der Fahrersitz weist bevorzugt eine kurze Rückenlehne auf, die den Fahrer in der Fahrposition gut abstützt.

Um dem Fahrer das Einsteigen in den als flache Tellerform ausgebildeten Sitz zu erleichtern, ist die Rückenlehne vorzugsweise klappbar ausgestaltet. Der Fahrer steigt zunächst bei abgeklappter Lehne von der Seite hinter der Radbrücke auf den Sitz und klappt dann die Lehne in die Fahrposition.

Es ist auch möglich, den Sitz als Drehsitz aufzubauen, so dass der Fahrer in den um 180 Grad verdrehten Sitz einsteigen und ihn anschließend in die Fahrposition verdrehen und dort arretieren kann.

Des Weiteren ist mit den Streben zwischen dem U-Bügel und dem Sitz noch eine Schutzplane z. B. aus durchsichtigem Kunststoff verbunden, so dass aufspritzender Schmutz von der Rennbahn den Fahrer nicht behindert.

Weitere Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor. Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser stellen dar : Fig. 1 eine Seitenansicht eines Pferderennwagens gemäß der Erfindung ; Fig. 2a eine Aufsicht auf den Pferderennwagen gemäß Fig. 1 ; Fig. 2b eine Aufsicht auf einen modifizierten Pferderennwagen ; Fig. 3 eine Ansicht eines Schlag-und Spritzschutzes für einen Pferderennwagen gemäß der Erfindung ; Fig. 4 einen Schnitt durch den Schlag-und Spritzschutz längs der Linie IV/IV ; Fig. 5 eine schematische Darstellung des in einer Radbrücke des Pferderennwagens eingefügten Schlagschutzes.

Gemäß den Fig. 1 und 2a weist ein Pferderennwagen 1 zwei Räder 2 und ein Fahrgestell aus vier einzelnen Strebenkonstruktionen, z. B. Kunststoff-oder Metallrohrkonstruktionen auf, nämlich zwei Seitenteilen 3, einer Radbrücke 4 und einem zentralen Dreipunkt-Mittelteil 5, auf dem ein oberhalb der Radbrücke 4 gelegener flacher tellerförmiger Sitz 6 angeordnet ist.

Die Seitenteile 3 sind gerade Streben, die an ihrem vorderen Ende ein Anspannstück 7 aufweisen und an ihrem anderen Ende über eine Gabel an der Radbrücke 4 etwas oberhalb der Radachse angelenkt sind.

Die Radbrücke 4 umgreift die beiden Räder 2 und weist leicht schräg nach hinten oben und hat allgemein bogenförmige Gestalt, ist jedoch in ihrem mittleren Bereich einwärts in Richtung auf das Vorderteil des Pferderennwagens geformt, so dass sie etwa M-Form hat, wie aus Figur 2a hervorgeht.

Das Dreipunkt-Mittelteil weist einen U-bzw. C-förmigen Bügel 8 auf, der mit seinen freien U-Enden mit Hilfe von Scharnieren 9 an den Seitenteilen hinter dem Anspannstück 7 gelenkig verbunden ist. Der U-Bügel 8 verläuft etwa horizontal und umgreift bei angespanntem Pferderennwagen das Hinterteil des Pferdes. Vom Boden des U-Bügels 8 verlaufen zwei Streben 10 nach unten in Richtung auf die Radbrücke 4 und sind dort mit dem Sitz 6 verbunden. Unterhalb des Sitzes ist eine mit mehreren Löchern versehene Stell-Leiste 12 angeordnet, die mittels einer Steck-oder Rastverbindung in unterschiedlichen Positionen mit der Radbrücke 4 verbunden werden kann. Durch diese Verstellmöglichkeit kann die Höhe des Sitzes über dem Boden auf die jeweilige Größe des Pferdes angepaßt werden.

Der Sitz 6 weist eine klappbare Rückenlehne 16 auf, die mittels einer an der Lehne schwenkbar angeordneten Spreizleiste 14 und einer an den Streben 10 befestigten Rastleiste 13 in der Fahrposition arretiert werden kann. Das Einrasten kann noch durch eine Feder 15 erleichtert werden. Zum Abklappen der Lehne muss dann ein geringer Druck auf die Spreizleiste gegen den Druck der Feder ausgeübt. Zum Einsteigen auf den Sitz wird die Rückenlehne in etwa horizontale Lage nach hinten abgeklappt, so dass sich der Fahrer von hinten auf den Sitz setzen kann, sich anschließend in die Fahrposition dreht und die Rückenlehne hochklappt. Die einwärts gebogene Radbrücke erleichtert hierbei das Aufsteigen ; außerdem wird der Sitz direkt durch die Radbrücke abgestützt, wodurch die Stabilität des Rennwagens erhöht wird.

Im vorderen Bereich der Streben 10 sind noch verstellbare Fußrasten 17 vorgesehen, auf denen sich der Fahrer beim Rennen mit den Füßen abstützt. Außerdem dienen sie zur Versteifung der Strebenkonstruktion des Dreipunkt-Mittelteiles 5. Wenn der Fahrer im Rennen seinen Oberkörper zurück in die Rückenlehne 16 lehnt, dabei seinen Windwiderstand hinter dem Pferd fast aufhebt und das Pferd quasi durch"Anheben"der Anspannstücke entlastet, kann er sich in kritischen Situationen in diese optimale Position mit den Füßen in den Rasten 17 pressen.

Weitere Fußrasten 18 sind an den Seitenteilen 3 im vorderen Bereich der Räder vorgesehen, auf denen der Fahrer vor und nach dem Rennen seine Füße abstützen kann.

Zwischen den Streben 10 des Dreipunkt-Mittelteiles 5 ist noch eine Klarsichtfolie 19 gespannt, so dass etwaiger von der Rennbahn hochspritzender Schmutz dort abgefangen wird. Die M- förmige Radbrücke 4 dient dazu, daß sich zwei nebeneinander fahrende Rennwagen nicht ineinander einfädeln können.

Durch die geschilderte Konstruktion des Wagens aus Strebengestellen und insbesondere durch die gelenkige Verbindung an den Scharnieren 9 wird eine Federwirkung erzeugt, wenn durch das Gewicht des Fahrers die schräg stehende Radbrücke 4 an ihrer unteren Seite nach vorne und die Streben 10 nach oben gedrückt und gewölbt werden. Das Dreipunkt-Mittelteil 5 und die gebogenen Streben 10 wirken bei Belastung gegeneinander, so dass ein hoher Fahrkomfort erzielt wird. Die Stärke der Feder-bzw. Federungswirkung kann unter anderem durch den Abstand zwischen den Anspannstücken und den Scharnieren 9 bestimmt werden. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Abstand relativ groß, so dass eine straffe Federung erzielt wird. Durch Verlagern der Scharniere 9 in Richtung auf die Anspannstücke wird die Federwirkung weicher ; eine Aufsicht auf einen derart modifizierten Pferderennwagen ist in Fig. 2b gezeigt, der ansonsten dem geschilderten Wagen gleicht.

Durch diese Konstruktion des Pferderennwagens wird das Pferd außerdem zu einer geraden Laufhaltung angeregt ; es kann leichte Körperdrehungen ohne Widerstand ausführen und wird durch die Konstruktion optimal entlastet. Der Fahrer sitzt in Rückenlage hinter dem Pferdekörper im Windschatten des Pferdes, hat optimale Sicht und wird durch die Klarsichtfolie 19 vom aufspringenden Schmutz von der Rennbahn nicht belästigt.

Oberhalb der Räder 2 ist in die Radbrücke 4 noch ein Schlag-und Spritzschutz 20 integriert, der näher in den Figuren 3,4 und 5 dargestellt ist. Der Schlag-und Spritzschutz ist ein einstückiges geschäumtes Kunststoffteil, das einen nach vorne gerichteten Schnabel 21 etwa in Form eines Geierschnabels und ein nach hinten gerichtetes Horn 22 aufweist. Der relativ kurze nach vorne gerichtete Schnabel 21 hat die Aufgabe, beim Rennen den Wind und etwaigen Schmutz bzw. Sand vor der Radbrücke zu teilen, so dass sich keine Beläge an der Radbrücke oder etwa an den Rädern bilden. Er ist so an die Radbrücke angepaßt, daß keine Flächen und Winkel zwischen dieser und dem Spritz-und Schlagschutz entstehen, in denen sich der Wind fangen oder der hochgeschleuderte Rennbahnbelag ablagern kann.

Der Schnabel 21 verkleidet die Radbrücke und läuft am vorderen Ende in einer flachen Zunge aus, die leicht nach unten zum Rad hingebogen ist.

Der hintere hornförmige Teil 22 läuft längs des Umfanges des Rades etwa bis in Höhe zu der Radachse und dient dazu, die Räder und die Bereifung vor Hufschlägen nachfolgender Pferde zu schützen.