| 1. | Sonnenschirmständer bestehend aus einem zentralen zylinderartigen Element (1) und mehreren an diesem zylinderartigen Element abnehmbar anbringbaren Segmenten (2), wobei die Segmente den Fuss des Ständers bilden, dadurch gekennzeichnet, dass die Segmente flächig ausgeführt sind, derart, dass sämtliche Segmente in montiertem Zustand eine im wesentlichen geschlossene Fläche bilden. |
| 2. | Sonnenschirmständer gemäss Anspruch 1, wobei die Segmente (2) in einem unteren Bereich in das zylinderartige Element (1) einsteckbar sind und in einem oberen Bereich durch eine Mutter (3) am zylinderartigen Element befestigbar sind. |
| 3. | Sonnenschirmständer nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Segmente (3) ineinander verstaut werden können. |
| 4. | Sonnenschirmständer nach einem der Ansprüche 13, wobei die geschlossene Fläche durch vier Segmente (3) gebildet wird, welche gemeinsam die Form eines Kleeblattes bilden. |
| 5. | Sonnenschirmständer nach einem der Ansprüche 14, wobei eine weitere Mutter (5) und eine Spannbüchse (4) vorgesehen sind, zur Halterung einer im zylinderartigen Element (1) eingeführten Stange am zylinderartigen Element. |
| 6. | Sonnenschirmständer nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das zylinderartige Element (1) in seinem Inneren ein beidseitig offener Zylinder ist, derart, dass der Sonnenschirmständer zur Bildung eines Tisches mit seiner Unterseite nach oben an einer Sonnenschirmstange montierbar ist. |
| 7. | Sonnenschirmständer nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das zylinderartige Element (1) an seiner Aussenseite an einem unteren Ende eine umlaufende ringförmige Nut zum Einstecken der Segmente (2) und an einem oberen Ende ein Gewinde zum Anbringen einer Mutter (3,5) aufweist. |
| 8. | Sonnenschirmständer nach Anspruch 7, wobei ein einzelnes Segment (2) einen Teil der Fläche eines Kreises aufspannt, seitliche Stabilisierungswände aufweist, welche von einem zentralen Bereich verjüngend radial nach aussen verlaufen, wobei der zentrale Bereich im wesentlichen die Form eines Teilzy linders hat, welcher in einem unteren Bereich eine zur Nut des zylinderartigen Elements (1) korrespondierende Nut aufweist, und wobei die Seitenwände nicht bündig mit einem oberen Rand des Teilzylinders abschliessen, derart, dass der Rand einer Mutter (3) über den oberen Bereich führbar ist. |
| 9. | Sonnenschirmständer nach einem der Ansprüche 18, wobei sämtliche Bestandteile aus Kunststoff gefertigt sind. |
| 10. | Segment (2) als Teil eines Fusses eines Sonnenschirmständers gemäss einem der Ansprüche 19, aufweisend eine ein Segment eines Kreises aufspannende Fläche, sowie seitliche Stabilisierungswände, welche von einem zentralen Bereich verjüngend radial nach aussen verlaufen, wobei der zentrale Bereich im wesentlichen die Form eines Teilzylinders hat, welcher in einem unteren Bereich eine Nut aufweist, und wobei die Seitenwände unterhalb eines oberen Randes des Teilzylinders an diesen anschliessen. |
Die Erfindung betrifft einen Sonnenschirmständer, insbesondere einen Sonnenschirmständer mit mehreren abnehmbar aneinander anbringbaren Elementen gemäss dem Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs.
Der Sonnenschirmständer besteht aus einem zentralen zylinderartigen Element und mehreren an diesem zylinderartigen Element abnehmbar anbringbaren Segmenten, wobei die Segmente den Fuss des Ständers bilden. Die Segmente sind flächig ausgeführt, derart, dass die montierten Segmente eine im wesentlichen geschlossene Fläche bilden. Zur Befestigung werden die Segmente in einem unteren Bereich in das zylinderartige Element eingesteckt und in einem oberen Bereich durch eine anschraubbare Mutter direkt am zylinderartigen Element angebracht.
Die einzelnen Segmente sind dabei so gestaltet, dass sie möglichst Platz sparend ineinander verstaut werden können und so einfach transportierbar sind. Werden die Segmente und vorzugsweise alle Teile des Ständers aus einem Kunststoff gefertigt, beispielsweise durch Thermoformen oder Spritzgiessen, so wird der Ständer zudem sehr leicht.
Der Sonnenschirmständer weist vorzugsweise eine weitere Mutter und eine Spannbüchse auf, um eine ins zylinderartige Element eingeführte Sonnenschirmstange an diesem zu halten. Das zylinderartige Element ist in seinem Inneren im wesentlichen als ein beidseitig offener Zylinder gestaltet, derart, dass eine Sonnenschirmstange ganz durchs zylinderartige Element durchführbar ist. Dadurch kann der Sonnenschirmständer auch mit seiner Unterseite nach oben an einer Sonnenschirmstange montiert werden. Seine flache Unterseite dient dabei als Tisch.
Der Sonnenschirmständer ist anhand der beigefügten Figuren näher beschrieben. Dabei zeigt
Fig. 1 eine Explosionszeichnung des Sonnenschirmständers;
Fig. 2 eine Schnittzeichnung durch den zusammengesetzten Ständer;
Fig. 3 eine Aufsicht auf den Ständer;
Fig. 4 der zusammengelegte Ständer;
Fig. 5 ein Ständer als Tisch montiert;
Fig. 6 ein Sack zur Beschwerung des Ständers.
Der Sonnenschirmständer wird aus Kunststoff gegossen und weist folgende Einzelteile auf:
1. Einen mittleren zylinderartigen Teil (1);
2. Vier herzförmige Segmenten (2), die eine im wesentlichen runde Fläche ausmachen, d.h. den Fuss des Ständers;
3. Eine Mutter (3), die die Segmente und das mittlere zylinderartige Teil aneinander befestigt;
4. eine elastische Spannbüchse (4) ;
5. Eine weitere Mutter (5), die die Stange eines Sonnenschirmes mit dem Fuss des Ständers befestigt;
Dabei bilden die Elemente 1-3 den eigentlichen Ständerfuss und die Elemente 4 und 5 dienen zum Befestigen eines Sonnenschirms.
Der Ständer wird in obiger Reihenfolge (1-5) zusammengesetzt. Die Teile sind in der Figur 1 in einer Explosionsdarstellung gezeigt. Zum Zusammenklappen bzw. versorgen geht man in entgegengesetzter Reihenfolge (5-1) vor. Der zusammengeklappte Ständer ist in Figur 4 abgebildet.
Zur Sicherung der Stabilität des Ständers wird bei Verwendung am Strand einfach Sand auf den Fuss des Ständers gehäuft. Dies wird durch die grosse Fläche der vier Ständersegmente ermöglicht.
Bei Verwendung auf sonstigem Untergrund wie z. B. Gras, Stein, Beton in Garten, Schwimmbad oder auf dem Balkon, dient ein spezieller Sack, der mit Sand o.a. gefüllt wird zur Stabilisierung. Dazu steht ein eigens konstruierter Sack zur Verfügung, dessen runde, schlauchförmige Form ideal als Ballast für den Fuss des Ständers genutzt werden kann. Ein solcher Sack ist in Figur 6 abgebildet.
Die klassischen am Markt zu findenden Sonnenschirmständer weisen oft Mängel auf beispielsweise in Hinsicht auf Stabilität und Design, sowie vor allem in Hinsicht auf mangelnde Flexibilität bei Handhabung und Transport. Der erfindungsgemässe Sonnenschirmständer ist praktisch konstruiert um mehrere Funktionen zu erfüllen. Für den Transport kann der Ständer sehr Platz sparend zusammengeklappt, bzw. auseinandergenommen und ineinander gestellt werden, wie in Figur 4 gezeigt. Dadurch und durch sein geringes Gewicht kann er somit auch problemlos in der Hand getragen werden. Das Gewicht des Ständers ist mit nur ca. 500 Gramm sehr gering. Zusammengesetzt in Verbindung mit einem Sonnenschirm kommt die Stabilität und Kraft des Ständers zum Vorschein. Der Ständer weist einen sehr einfachen Aufbau und eine geringe Anzahl einzelner Bestandteile auf. All dies ermöglicht ein einfaches Zusammensetzen des Ständers ohne zusätzliche Werkzeuge bei gleichzeitig grosser Stabilität.
Für eine Verwendung am Strand wird Sand auf die Segmente, die den runden Fuss des Ständers bilden, aufgeschüttet. Je nach Schwere des Sonnenschirmes und den
vorherrschenden Windverhältnissen kann eine entsprechende Menge an Sand aufgehäuft werden um die Stabilität zu gewährleisten. Dies bildet einen wesentlichen Vorteil gegenüber klassischen Sonnenschirmständern bei denen die Masse zur Stabilisierung, beispielsweise durch eine vorgegebene Füllmenge oder Masse begrenzt ist bzw. das Volumen den Ständer unhandlich und gegebenenfalls auch schwer macht.
Bei Verwendung des Sonnenschirmständers auf anderem Untergrund, sorgt ein speziell entwickelter Sack in runder, einem Autoreifen ähnlicher Form, wie in Figur 6 gezeigt, für die Stabilisierung. Dieser kann über einen Reissverschluss an der Seite mit Sand, kleinen Steinen o.a. befüllt und auf den Fuss des Ständers gelegt werden um als Ballast zu dienen.
In Figur 3 sind die vier Segmente 2 des Ständerfusses in Herzform designt, so dass der Fuss in zusammengesetztem Zustand der Form eines Kleeblattes entspricht. Die einzelnen Kleeblätter können unterschiedliche Farben aufweisen. Die Fläche kann jedoch auch andere Formen aufweisen, beispielsweise rund, rechteckig, sternförmig und/oder mit wellenförmigem Rand versehen sein.
Der Sonnenschirmständer bietet als zusätzliche Funktion die Verwendungsmöglichkeit als Gartentisch. Dazu wird ein zweiter Sonnenschirmständer in gewünschter Höhe so an die Stange eines Sonnenschirms montiert, dass die Unterseite des zweiten Fusses, nun eine Ablage, nach oben zeigt. Wie in Figur 5 gezeigt, entsteht auf diese Art ein kleiner runder Tisch, der als Ablage für Getränke, Eis, Sonnenbrille u.v.m. dient.
In den Figuren 1 und 2 ist die Gestaltung des zylinderartigen Elements 1 und der einzelnen Segmente 2 sehr gut zu sehen. Das zylinderartige Element weist an seiner Aussenseite an einem unteren Ende eine umlaufende ringförmige Nut auf. Diese dient zum Einstecken der Segmente. Diese weisen entsprechend korrespondierende Nuten in einem unteren, zentralen Bereich auf.
In einem oberen Bereich weist das zylinderartige Element ein Gewinde zum Anschrauben der Mutter 3 auf. Die Segmente weisen an ihrem obersten, zentralen Bereich einen zylinderförmigen, konisch zugespitzten Rand auf, der durch den Rand der Mutter, welcher ebenfalls konisch zulaufend sein kann, umfasst wird. Durch das Anziehen der Mutter, wird ein Segment am zylinderartigen Element befestigt. Diese Befestigung funktioniert auch für ein einzelnes Segment. Es ist somit nicht notwendig alle Segmente zu befestigen. Falls beispielsweise kein Platz für einen runden Ständer ist, kann auch ein oder mehrere Segmente weggelassen werden bzw. nur ein einzelnes Segment als Halterung für einen Sonnenschirm verwendet werden. Die Mutter 3 kann symmetrisch gestaltet sein, so dass sie in beiden Richtungen auf das zylinderartige Element aufschraubbar ist.
Ein einzelnes Segment spannt einen Teil der Fläche eines Kreises auf und weist seitliche Stabilisierungswände auf. Diese verlaufen vom einem zentralen Bereich verjüngend radial nach aussen. Die Segmente können im Aussenbereich der Seitenwände noch Halteelemente, beispielsweise in der Form von Vorsprüngen und dazu korrespondierende Vertiefungen aufweisen. Beim nebeneinander Anbringen der Segmente greifen diese Vorsprünge und Vertiefungen formschlüssig ineinander und verhindern damit, dass sich die grossen Flächen der Segmente, selbst bei ungleichmässiger Belastung, gegeneinander verschieben. Dies erhöht die Stabilität des Ständers und vermindert das Risiko eines Verbiegens eines einzelnen Segments. Ist die Fläche des Ständers nicht rund, so ändert sich die Gestalt eines einzelnen Segmentes entsprechend. Die Form des Ständers bzw. die Unterteilung der Fläche in einzelne Segmente ist vorzugsweise jedoch immer derart, dass die einzelnen Segmente die gleiche Form aufweisen, so dass sie mit demselben Formwerkzeug hergestellt werden können.
Der zentrale Bereich eines Segments weist im wesentlichen die Form eines Teilzylinders auf, um passgenau an das zylinderartige Element anzuliegen und daran angedrückt werden zu können.
Zur Halterung einer Sonnenschirmstange am Ständerfuss wird eine Spannbüchse 4 ins zylinderartige Element eingeschoben. Diese Büchse liegt dann zwischen Stange und der Innenwand des zylinderartigen Elements und wird von der Stange gegen die Innenwand gedrückt. Die Büchse steht in einem inneren Absatz des zylinderartigen Elements auf und reicht über den Rand des zylinderartigen Elements hinaus (siehe Figur 2). Über eine weitere Mutter 5, wird Stange und Spannring am zylinderartigen Element gehalten. Die weitere Mutter 5 weist dazu auf einer Seite eine konisch nach innen verlaufende Form auf. Die beiden Muttern 3, 5 weisen auf ihrer Aussenseite längs verlaufende Rippen auf, die ein Anschrauben erleichtern, in dem sie ein Abrutschen beim Festdrehen verringern.
Aufgrund der kreisförmigen und teilkreisförmigen Nuten des zylinderartigen Elements und der Segmente, sind einzelne Segmente in montiertem Zustand und bei nicht vollständig festgedrehter Mutter 3 in diesen Nuten verschiebbar. Wird ein Ständer beispielsweise als Ablage verwendet, so können nur einzelne Segmente, beispielsweise zwei, eingesetzt werden, welche dann je nach gewünschter Position um die Achse des zylindrischen Elements gedreht werden können.
Next Patent: OPENING ROLLER AND CHUTE FEED FOR A CARDING MACHINE
