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Title:
SUPPLEMENTARY SUPPORT ASSEMBLY FOR A WORKPIECE SUPPORT ASSEMBLY
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/115602
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a supplementary support assembly (60) for a workpiece support assembly (50) of a semi-stationary machine tool (20), particularly a machine saw, wherein a workpiece support body (51) of the workpiece support assembly (50) has a base supporting surface (53), which is substantially horizontal in use, for supporting a workpiece (W1,W2) for processing, particularly for sawing (SX) by a tool (24) of the machine tool (20), wherein the supplementary support assembly has a supplementary supporting surface (81) and a support body (70) with support body mounting means (61) for detachably mounting on the workpiece support assembly (50), wherein when the supplementary support assembly is mounted on the workpiece support assembly (50) the supplementary supporting surface (81) is at least substantially aligned with the base supporting surface (53). The supplementary support assembly comprises a support body (80) which is mounted by means of a support body bearing (85) comprising a sliding bearing (85A) and/or a pivoting bearing (85B) on the support body (70) to be movable between at least two different positions relative to the base supporting surface (53) and can be detachably fixed on the support body (70) in the relative positions by means of supporting body fixing means (66), wherein the supporting body (80) comprises the supplementary supporting surface (81) and/or forms a mounting base for a transverse stop body (90) which may be detachably mounted on the supporting body (80) by means of stop body fixing means (99) and has at least one transverse stop face (93, 94) which is at an angle to the supplementary supporting surface (81), particularly at a right-angle thereto.

Inventors:
HÖLDERLE, Rüdiger (Bruck 4/1, Zell u. Aichelberg, 73119, DE)
Application Number:
EP2018/084523
Publication Date:
June 20, 2019
Filing Date:
December 12, 2018
Export Citation:
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Assignee:
FESTOOL GMBH (Wertstr. 20, Wendlingen, 73240, DE)
International Classes:
B25H1/14; B23D47/02; B27B5/16
Foreign References:
US5644964A1997-07-08
DE3721820C11988-08-25
AU566592B21987-10-22
US20110232805A12011-09-29
US4677920A1987-07-07
US20080277025A12008-11-13
US5105862A1992-04-21
GB2406539A2005-04-06
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
PATENTANWÄLTE BREGENZER UND REULE PARTNERSCHAFTSGESELLSCHAFT MBB (Neckarstr. 47, Esslingen, 73728, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Stützzusatzeinrichtung für eine Werkstückauflageeinrichtung (50) einer halb- stationären Werkzeugmaschine (20), insbesondere einer Sagemaschine, wobei ein Werkstückauflagekörper (51 ) der Werkstückauflageeinrichtung (50) eine bei Gebrauch im wesentlichen horizontale Basis-Auflagefläche (53) zum Auflegen ei- nes Werkstücks (W1 , W2) für eine Bearbeitung, insbesondere für einen Säge- schnitt (SX), durch ein Arbeitswerkzeug (24) der Werkzeugmaschine (20) auf- weist, wobei die Stützzusatzeinrichtung (60) eine Zusatz-Auflagefläche (81 ) und einen Trägerkörper (70) mit Trägerkörper-Befestigungsmitteln (61 ) zur lösbaren Befestigung an der Werkstückauflageeinrichtung (50) aufweist, wobei im an der Werkstückauflageeinrichtung (50) befestigten Zustand der Stützzusatzeinrichtung (60) die Zusatz-Auflagefläche (81 ) mit der Basis-Auflagefläche (53) zumindest im Wesentlichen fluchtet, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Auflagekörper (80) aufweist, der anhand eines ein Schiebelager (85A) und/oder ein Schwenklager (85B) aufweisenden Auflagekörperlagers (85) an dem Trägerkörper (70) zwischen mindestens zwei voneinander verschiedenen Relativpositionen zu der Ba- sis-Auflagefläche (53) beweglich gelagert und in den Relativpositionen an dem Trägerkörper (70) anhand von Auflagekörper-Fixiermitteln (66) lösbar fixierbar ist, wobei der Auflagekörper (80) die Zusatz-Auflagefläche (81 ) aufweist und/oder eine Befestigungsbasis für einen Queranschlagkörper (90) bildet, der an dem Auflage- körper (80) anhand von Anschlagkörper-Fixiermittel (99) lösbar befestigbar ist und mindestens eine Queranschlagfläche (93, 94) aufweist, die zu der Zu- satz-Auflagefläche (81 ) winkelig, insbesondere rechtwinkelig, ist.

2. Stützzusatzeinrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Auflagekörper (80) mindestens eine Queranschlagfläche (193, 194) aufweist, die an dem Auflagekörper (80) ortsfest angeordnet ist und zu der Zu- satz-Auflagefläche (81 ) winkelig, insbesondere rechtwinkelig, ist.

3. Stützzusatzeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Queranschlagkörper (90) an dem Auflagekörper (80) anhand eines Queranschlaglagers (95) beweglich gelagert ist, welches ein Schwenklager (95B) und/oder ein Schiebelager (95A) umfasst. 4. Stützzusatzeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das

Queranschlaglager (95) eine an dem Auflagekörper (80) angeordnete erste Füh- rungskomponente und eine an dem Queranschlagkörper (90) angeordnete zweite Führungskomponente aufweist, wobei von denen eine Führungskomponente eine Führungsaufnahme (97), insbesondere eine Führungskulisse oder eine Füh- rungsschlitz, ist, in die ein Führungsvorsprung (67B) der anderen Führungskom- ponente eingreift und an der der Führungsvorsprung (67B) geführt ist.

5. Stützzusatzeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Führungskomponenten einen Spannkörper, insbesondere einen Spannbolzen, der Anschlagkörper-Fixiermittel (99) umfasst oder bildet, wo- bei der Queranschlagkörper (90) mit dem Auflagekörper (80) anhand des Spann- körpers verspannbar ist.

6. Stützzusatzeinrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsaufnahme (97) eine Längsgestalt aufweist und der Führungs- vorsprung (67B) entlang einer Schiebeachse in der Führungsaufnahme (97) längsverschieblich gelagert ist.

7. Stützzusatzeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsvorsprung (67B) an der Führungsaufnahme (97) drehbar gelagert ist.

8. Stützzusatzeinrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekenn- zeichnet, dass sich die Führungsaufnahme (97) quer oder parallel zu mindestens einer Queranschlagfläche (93, 94) des Queranschlagkörpers (90) und/oder zwi- schen einander entgegengesetzten Queranschlagflächen (93, 94) des Queran- schlagkörpers (90) erstreckt, sodass die Queranschlagfläche (93, 94) entlang der Schiebeachse der Führungsaufnahme (97) bezüglich des Auflagekörpers (80) verstellbar ist.

9. Stützzusatzeinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsaufnahme (97) sich zwischen an einander entgegengesetzten Seiten des Queranschlagkörpers (90) vorgesehenen Queranschlagflächen (94A, 94B) er- streckt, wobei die Führungsaufnahme (97) zu der einen Queranschlagfläche (94A) einen größeren Abstand als zu der anderen Queranschlagfläche (94B) aufweist.

10. Stützzusatzeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Queranschlaglager (95) und das Auflagekörperlager (85) mindestens zwei voneinander verschiedene Bewegungsfreiheitsgrade, insbeson- dere Schiebelager mit zueinander winkeligen, insbesondere rechtwinkeligen, Ver- schiebeachsen, aufweisen.

11. Stützzusatzeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Auflagekörper (80) und der Queranschlagkörper (65) be- züglich des Trägerkörpers (70) in der Art eines Kreuzschlittens gelagert sind.

12. Stützzusatzeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 11 , dadurch ge- kennzeichnet, dass das Queranschlaglager (95) zwischen Führungsaufnahmen

(77) des Auflagekörperlagers (85) angeordnet ist.

13. Stützzusatzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Queranschlagkörper (90) bezüglich des Trägerkörpers (70) anhand des Auflagekörpers (80) teleskopierbar in Bezug auf mindestens eine Teleskopachse gelagert ist.

14. Stützzusatzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagekörper-Fixiermittel (66) durch die die Anschlag- körper-Fixiermittel (99) zumindest teilweise gebildet sind.

15. Stützzusatzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Flaltekörper (67) und/oder Betäti gungskörper der Anschlagkörper-Fixiermittel (99) zum Fixieren des Auflagekör- pers (80) bezüglich des Trägerkörpers (70) vorgesehen und/oder ausgestaltet ist.

16. Stützzusatzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Auflagekörper (80) sandwichartig zwischen dem Trä- gerkörper (70) und dem Queranschlagkörper (90) verklemmbar ist.

17. Stützzusatzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatz-Auflagefläche (81 ) des Auflagekörpers (80) an mindestens einer Seite, vorzugsweise an einander entgegengesetzten Seiten, im Sinne einer Vergrößerung einer durch die Basis-Auflagefläche (53) und die Zu- satz-Auflagefläche (81 ) gebildeten Gesamt-Auflagefläche vor den Trägerkörper (70) seitlich vorsteht. 18. Stützzusatzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie anhand der Trägerkörper-Befestigungsmittel (61 ) in ei- ner Transportstellung (TS) und in einer Gebrauchsstellung (G) an der Werkstück- auflageeinrichtung (50) anordenbar, insbesondere befestigbar, ist, wobei ein Tragabschnitt (71A) des Trägerkörpers (70) zum Tragen des Auflagekörpers (80) in der Gebrauchsstellung (G) weiter vor die Werkstückauflageeinrichtung (50) vor- steht als in der Transportstellung (TS).

19. Stützzusatzeinrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerkörper-Befestigungsmittel (61 ) mindestens eine Lagerkomponente (75A, 75B), insbesondere eine Führungskulisse (63) und/oder eine Lageraufnahme (64), eines Transportlagers (75), insbesondere eines Schiebelagers und/oder eines Schwenklagers aufweisen, anhand dessen der Trägerkörper (70) bezüglich Werk- stückauflageeinrichtung (50) zwischen der Transportstellung (TS) und der Ge- brauchsstellung (G) beweglich gelagert ist.

20. Stützzusatzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Komponente der Stützzusatzeinrichtung, insbesondere der Queranschlagkörper (90), eine Fixiereinrichtung zum Fixieren mindestens einer Komponente der Werkstückauflageeinrichtung (50) in einer zum Transportieren geeigneten Position an dem Werkstückauflagekörper (51 ) der Werkstückauflageeinrichtung (50) bildet.

21. Stützzusatzeinrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Komponente der Werkstückauflageeinrichtung (50) eine Stütze zum Abstützen des Werkstückauflagekörpers (51 ) ist, welche von der Komponente der Stützzusatzeinrichtung (60) in einer an dem Werkstückauflage- körper (51 ) anliegenden Position, insbesondere in einer zu dem Werkstückaufla- gekörper (51 ) hin geschwenkten Position, fixiert oder fixierbar ist.

22. Stützzusatzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Auflagekörperlager (85) zwei zu einer Schiebeachse des Auflagekörperlagers (85) parallel verlaufende und quer zu der Schiebeachse zueinander beabstandete Führungsaufnahmen (77) aufweist, in denen Führungs- vorsprünge parallel zur Schiebeachse geführt sind.

23. Stützzusatzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Paarungen von Führungsaufnahme (77) und Führungs- vorsprung an einander entgegengesetzten Längsseitenbereichen oder Randbe- reichen des Trägerkörpers (70) angeordnet sind.

24. Stützzusatzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagekörper-Fixiermittel (66) mindestens einen

Klemmkörper aufweisen, der mit einer der Führungsaufnahmen (77) verklemmbar ist und/oder mindestens eine Hintergreifkontur, insbesondere eine Hakenkontur, aufweisen, die in einen Hintergriff mit einer der Führungsaufnahmen (77) bringbar ist, sodass der Auflagekörper (80) allseitig quer zu der Schiebeachse an der Füh- rungsaufnahme (77) gehalten ist.

25. Stützzusatzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagekörper-Fixiermittel (66) zur Fixierung des Aufla- gekörpers (80) an einander entgegengesetzten Seiten des Trägerkörpers (70) ausgestaltet und/oder vorgesehen sind.

26. Stützzusatzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerkörper (70) und/oder der Werkstückauflagekörper (51 ) als ein Profilkörper und/oder als ein Strangpress-Profil ausgestaltet ist.

27. Stützzusatzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerkörper (70) und/oder der Werkstückauf- lagekörper (51 ) eine Führungsaufnahme (77) mit einer Haltekontur zum Hinter- greifen durch eine Hintergreifkontur und/oder einen Nutenstein aufweisen. 28. Stützzusatzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Auflagekörper (80) und/oder der Trägerkörper (70) und/oder der Queranschlagkörper (90) plattenartig ist.

29. Stützzusatzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Auflagekörper (80) und/oder der Trägerkörper (70) und/oder der Queranschlagkörper (90) mindestens eine Durchtrittsöffnung

(170, 180, 190) für eine zum Verschrauben eines Körpers, insbesondere des Werkstücks, mit dem Auflagekörper (80) oder dem Trägerkörper (70) oder dem Queranschlagkörper (90) vorgesehene Schraube (SB) und/oder mindestens eine Halteaufnahme (191 ) für einen an dem Werkstück oder einer Abstützung für das Werkstück eingeschraubten Haltekörper (HK), insbesondere für einen Schrau- benkopf, aufweist.

30. Stützzusatzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Queranschlagkörper (290) oder eine Schablone (390) zur Herstellung eines Queranschlagkörper (290) aufweist, der eine an eine Außenumfangskontur der Werkzeugmaschine (20) angepasste Umfangskontur (297), umfassend insbesondere eine Rundung (298) und/oder eine Vertiefung (292), aufweist und/oder zur Verbindung der Stützzusatzeinrichtung (60) mit einer weiteren, insbesondere gleichartigen, Stützzusatzeinrichtung (60B) vorgesehen und/oder ausgestaltet ist. 31. Stützzusatzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie zu einer Montage an einer Längsseite (58), insbeson- dere einer Längsschmalseite, der Werkstückauflageeinrichtung (50), insbesondere des Werkstückauflagekörpers (51 ), vorgesehen und/oder ausgestaltet ist, wobei die Längsseite (58) entlang einer Längserstreckung der Werkstückauflageeinrich- tung (50) verläuft und länger als eine Querseite der Werkstückauflageeinrichtung (50) ist.

32. Stützzusatzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerkörper-Befestigungsmittel (61 ) Lagerkomponen- ten (75A, 75B) eines Stelllagers (65) bilden, mit dem die Stützzusatzeinrichtung (60) relativ zu der Werkstückauflagekörper (51 ) zwischen mindestens zwei vonei- nander verschiedenen Gebrauchspositionen, insbesondere Längspositionen be- züglich einer Längserstreckung des Werkstückauflagekörpers (51 ) verstellbar ist, in denen jeweils die Zusatz-Auflagefläche (81 ) zum Auflegen eines Werkstücks (W) bereitsteht.

33. Stützzusatzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Queranschlagfläche (93, 94) und/oder der Queranschlagkörper (90) in einen Bereich auf der Basis-Auflagefläche (53) und/oder in eine sich auf der Basis-Auflagefläche (53) abstützende Stellung ver- stellbar ist.

34. Stützzusatzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagekörper-Fixiermittel (66) und/oder die Anschlag- körper-Fixiermittel (99) zur Montage des Auflagekörpers (80) und des Queran- schlagkörpers (90) an einander entgegengesetzten Seiten des Trägerkörpers (70) vorgesehen und/oder ausgestaltet sind.

35. Stützzusatzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerkörper (70) eine Auflagefläche (71 ) zum Auflegen des Auflagekörpers (80) aufweist, die im an der Werkstückauflageeinrichtung (50) montierten Zustand des Trägerkörpers (70) mit einer zur Befestigung des Träger- körpers (70) vorgesehenen Unterseite (51 ) der Werkstückauflageeinrichtung (50) fluchtet und/oder an einer zur Befestigung des Trägerkörpers (70) vorgesehenen Unterseite (51 ) der Werkstückauflageeinrichtung (50) zumindest im Wesentlichen flächig anliegt.

36. Stützzusatzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerkörper (70) im an der Werkstückauflageeinrich- tung (50) montierten Zustand des Trägerkörpers (70) in der Art eines Tablars seit- lich vor die Werkstückauflageeinrichtung (50) vorsteht. 37. Stützzusatzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abstand zwischen der Zusatz-Auflagefläche (81 ) und einer Unterseite (82) des Auflagekörpers (80) gleich oder im Wesentlichen gleich ist wie ein Abstand zwischen der Basis-Auflagefläche (53) der Werkstückauflage- einrichtung (50) und einer zur Befestigung des Trägerkörpers (70) vorgesehenen Unterseite (51 ) der Werkstückauflageeinrichtung (50).

38. Werkstückauflageeinrichtung (50) mit einer Stützzusatzeinrichtung (60) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.

39. Werkstückauflageeinrichtung (50) nach Anspruch 38, dadurch gekenn- zeichnet, dass sie eine sich insbesondere quer zu einer Arbeitsrichtung des Ar- beitswerkzeugs (24) der Werkzeugmaschine (20) erstreckende Zusatzeinrichtung zur lösbaren Befestigung an der Werkzeugmaschine (20) bildet.

40. Werkzeugmaschine (20), insbesondere Sägemaschine, mit einer Werk- stückauflageeinrichtung (50) und einer Stützzusatzeinrichtung (60) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.

Description:
Stützzusatzeinrichtunq für eine Werkstückauflaqeeinrichtunq

Die Erfindung betrifft eine Stützzusatzeinrichtung für eine Werkstückauflageein- richtung oder als Bestandteil einer Werkstückauflageeinrichtung einer halbstatio- nären Werkzeugmaschine, insbesondere einer Sagemaschine, wobei ein Werk- stückauflagekörper der Werkstückauflageeinrichtung eine bei Gebrauch im we- sentlichen horizontale Basis-Auflagefläche zum Auflegen eines Werkstücks für eine Bearbeitung, insbesondere für einen Sägeschnitt, durch ein Arbeitswerkzeug der Werkzeugmaschine aufweist, wobei die Stützzusatzeinrichtung eine Zu- satz-Auflagefläche und einen Trägerkörper mit Trägerkörper-Befestigungsmitteln zur lösbaren Befestigung an der Werkstückauflageeinrichtung aufweist, wobei im an der Werkstückauflageeinrichtung befestigten Zustand der Stützzusatzeinrich- tung die Zusatz-Auflagefläche mit der Basis-Auflagefläche zumindest im Wesent- lichen fluchtet.

Eine Stützzusatzeinrichtung dieser Art wird von der Anmelderin angeboten. Die Stützzusatzeinrichtung weist eine Adapterplatte auf, also einen Trägerkörper, der an den Grundkörper oder das Grundgestell einer Kapp-Zug-Säge angebaut wer- den kann. Der Trägerkörper vergrößert mit einer Zusatz-Auflagefläche die bei spielsweise vom Sägetisch der Kappsäge bereitgestellte Basis-Auflagefläche für das Werkstück. Die Stützzusatzeinrichtung weist zudem einen verstellbaren Queranschlagkörper auf, so dass das Werkstück nicht nur auf die Zu- satz-Auflagefläche, sondern auch an eine Queranschlagfläche des Queran- schlagkörpers anlegebar ist. Das Werkstück kann somit sandwichartig zwischen einerseits der Queranschlagfläche der Stützzusatzeinrichtungen andererseits ei- ner vertikal hochstehenden Anlagefläche, die näher beim Sägeaggregat bzw. beim Antrieb der Werkzeugmaschine ist, abgestützt sein. Die Stützzusatzeinrichtung ist insbesondere zur Bearbeitung von Profilteilen geeignet, die in Räumen angebracht werden können, beispielsweise zwischen einer Seitenwand und einer Decke eines Raumes.

Allerdings ist die bekannte Stützzusatzeinrichtung für manche Einsatzfälle nicht flexibel genug.

Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Stützzu- satzeinrichtung bereitzustellen.

Zur Lösung der Aufgabe ist bei einer Stützzusatzeinrichtung der eingangs ge- nannten Art vorgesehen, dass sie einen Auflagekörper aufweist, der anhand eines ein Schiebelager und/oder ein Schwenklager aufweisenden Auflagekörperlagers an dem Trägerkörper zwischen mindestens zwei voneinander verschiedenen Re- lativpositionen zu der Basis-Auflagefläche beweglich gelagert und in den Relativ- positionen an dem Trägerkörper anhand von Auflagekörper-Fixiermitteln lösbar fixierbar ist, wobei der Auflagekörper die Zusatz-Auflagefläche aufweist und/oder eine Befestigungsbasis für einen Queranschlagkörper bildet, der an dem Auflage- körper anhand von Anschlagkörper-Fixiermittel lösbar befestigbar ist und mindes- tens eine Queranschlagfläche aufweist, die zu der Zusatz-Auflagefläche winkelig, insbesondere rechtwinkelig, ist.

Ferner betrifft die Erfindung eine Werkstückauflageeinrichtung, die eine Stützzu- satzeinrichtung obiger Art umfasst.

Bei der Werkstückauflageeinrichtung ist vorteilhaft, wenn sie eine sich insbeson- dere quer zu einer Arbeitsrichtung des Arbeitswerkzeugs der Werkzeugmaschine erstreckende Zusatzeinrichtung zur lösbaren Befestigung an der Werkzeugma- schine bildet. Beispielsweise ist die Werkstückauflageeinrichtung seitlich neben oder an einem Grundgestell der Werkzeugmaschine befestigbar und verlängert somit eine Werkstückauflagefläche der Werkzeugmaschine.

Weiterhin betrifft die Erfindung eine Werkzeugmaschine, beispielsweise eine Sä- gemaschine, insbesondere eine Kapp-Zug-Sägemaschine, die eine Werkstück- auflageeinrichtung sowie eine Stützzusatzeinrichtung nach einem der vorherge- henden Ansprüche umfasst. Die Werkstückauflageeinrichtung kann einen integra- len Bestandteil der Werkzeugmaschine bilden, beispielsweise an deren Grundge- stell vorhanden sein. Sie kann aber auch eine Zusatzeinrichtung sein, die an die Werkzeugmaschine anbaubar und/oder die mit der Werkzeugmaschine lösbar verbindbar ist.

Beispielsweise ist der Auflagekörper bezüglich des Trägerkörpers schwenkbar und/oder schiebebeweglich gelagert. Somit kann der Auflagekörper in eine opti male Position gebracht werden, in der dann die Zusatz-Auflagefläche relativ zur Basis-Auflagefläche günstig positioniert ist. Die Stützzusatzeinrichtung ermöglicht somit eine Vergrößerung der Basis-Auflagefläche auch ohne die Queranschlag- fläche oder den Queranschlagkörper, so dass sie beispielsweise für plattenartige und leistenartige Werkstücke günstig einsetzbar ist. Wenn die Queranschlagfläche dazukommt, können beispielsweise auch die vorgenannten Deckenleisten be- quem bearbeitet werden.

Bereits durch die Verstellbarkeit des Auflagekörpers kann der Queranschlagkörper relativ zur Werkstückauflageeinrichtung verstellt werden.

Die Zusatz-Auflagefläche kann relativ zu der Basis-Auflagefläche in mindestens einer Relativposition einen Abstand aufweisen, so dass ein Zwischenraum zwi- sehen den beiden Auflageflächen vorhanden ist. Das Werkstück kann diesen Zwi- schenraum beispielsweise überbrücken, so dass es auf die„Lücke“ in der Auflage- fläche nicht ankommt.

Die Zusatz-Auflagefläche und die Basis-Auflagefläche fluchten zumindest im We- sentlichen miteinander. Es ist möglich, dass die Zusatz-Auflagefläche etwas un- terhalb oder oberhalb einer Ebene, beispielsweise einer horizontalen Ebene, der Basis-Auflagefläche ist, z.B. etwas unterbündig ist. Ein auf der Ba- sis-Auflagefläche aufliegendes Werkstück kann flächig oder im Wesentlichen flä- chig auch auf der Zusatz-Auflagefläche aufliegen. Die Zusatz-Auflagefläche und die Basis-Auflagefläche sind vorliegend vorzugsweise Planflächen oder ebene Flächen. Dabei ist es möglich, dass an der Zusatz-Auflagefläche und/oder der Ba- sis-Auflagefläche Rippen oder eine Verrippung vorgesehen ist, wobei Stützflächen oder Stützkonturen der Zusatz-Auflagefläche und der Basis-Auflagefläche in einer Ebene liegen. Es kann vorgesehen sein, dass eine Queranschlagfläche einen Bestandteil des Auflagekörpers bildet. So hat dieser beispielsweise einen hochstehenden Ab- schnitt, welcher eine Queranschlagfläche bereitstellt. Es kann ein Auflagekörper vorgesehen sein, der die Zusatz-Auflagefläche und die mindestens eine Queran- schlagfläche aufweist, die dann zu der Zusatz-Auflagefläche winkelig, beispiels- weise rechtwinkelig ist.

Der Queranschlagkörper kann unverlierbar mit dem Auflagekörper verbunden sein, beispielsweise anhand einer entsprechenden Lagerung beweglich sein, aber auch von dem Auflagekörper entfernbar sein. Es ist möglich, dass der Queran- schlagkörper mit dem Auflagekörper in einer einzigen oder mehreren, beispiel- weise mindestens zwei, Positionen anhand der Anschlagkörper-Fixiermittel lösbar verbindbar sein.

Die Anschlagkörper-Fixiermittel umfassen beispielsweise eine Klemmeinrichtung und/oder eine Schraubeinrichtung und/oder eine Rasteinrichtung. Vorteilhaft ist beispielsweise eine Halteschraube oder Klemmschraube zum Verschrauben des Queranschlagkörpers mit dem Auflagekörper. Die Anschlagkörper-Fixiermittel können aber auch Formschlusskonturen am Auflagekörper und am Queran- schlagkörper zu einem formschlüssigen Eingriff ineinander umfassen oder auf- weisen.

Der Auflagekörper selbst und/oder der Queranschlagkörper können mehrere, ins- besondere mindestens zwei, Queranschlagflächen aufweisen, beispielsweise zu- einander winkelige und/oder zueinander beabstandete Queranschlagflächen.

Der Queranschlagkörper ist an dem Auflagekörper vorteilhaft anhand eines Quer- anschlaglagers beweglich gelagert, wobei das Queranschlaglager ein Schwenk- lager und/oder ein Schiebelager umfasst. Es ist auch ein kombiniertes Schwenk-Schiebe-Lager ohne weiteres möglich. Zusätzlich ist der Queranschlag- körper bezüglich des Auflagekörpers anhand der Queranschlag-Fixiermittel lösbar befestigbar. So kann der Queranschlagkörper am Auflagekörper entlang bewegt und mit den Queranschlagkörper-Fixiermitteln, beispielsweise Klemmmitteln, Rastmitteln, Schraubmitteln oder dergleichen, fest verbunden werden. Die Beweg- lichkeit des Queranschlagkörpers relativ zum Auflagekörper ermöglicht die Ein- stellung einer Vielzahl von Positionen der Queranschlagfläche relativ zu der Ba- sis-Auflagefläche für das Werkstück.

Das Queranschlaglager weist vorteilhaft eine an dem Auflagekörper angeordnete erste Führungskomponente und an dem Queranschlagkörper angeordnete zweite Führungskomponente auf, von denen eine eine Führungsaufnahme ist, in die ein Führungsvorsprung der anderen Führungskomponente eingreift und an der der Führungsvorsprung geführt ist. Die Führungsaufnahme ist beispielsweise als Führungsschlitz, Führungskulisse, Führungskontur oder dergleichen ausgestaltet oder umfasst einen bzw. eine solche. Die Führungsaufnahme kann beispielswiese eine Längsaufnahme oder eine langgestreckte Führungsaufnahme sein, aber auch eine Kurvenform aufweisen.

Mindestens eine Führungskomponente bildet oder umfasst vorteilhaft einen Spannkörper oder Klemmkörper, beispielsweise einen Spannbolzen, der An- schlagkörper-Fixiermittel, wobei der Queranschlagkörper mit dem Auflagekörper anhand des Spannkörpers verspannbar ist. Der Spannkörper ist zwischen einer Lösestellung, in der der Queranschlagkörper relativ zum Anlagekörper verstellbar ist, und einer Fixierstellung oder Spannstellung verstellbar, beispielsweise ver- schraubbar, in welcher der Queranschlagkörper am Auflagekörper fixiert ist. Eine alternative Formulierung sieht vor, dass die Anschlagkörper-Fixiermittel mindes- tens einen Spannkörper, beispielsweise einen Spannbolzen, Klemmbolzen oder dergleichen, aufweisen, der in eine Führungsaufnahme in einem Queranschlag- körper oder dem Auflagekörper eingreift oder diese durchsetzt und mit dem der Queranschlagkörper mit dem Auflagekörper verspannbar ist. Die Führungsaufnahme weist vorteilhaft eine Längsgestalt auf und/oder ist gerad- linig. Der Führungsvorsprung ist vorteilhaft entlang einer Schiebeachse oder Längsachse in der Führungsaufnahme längs verschieblich gelagert. Der Füh- rungsvorsprung kann beispielsweise der vorgenannte Spannkörper sein oder durch den Spannkörper gebildet sein.

Der Führungsvorsprung kann an der Führungsaufnahme drehbar gelagert sein. Somit kann die Führungsaufnahme, auch wenn sie eine Längsgestalt hat und/oder geradlinig verläuft, gleichzeitig eine Schwenklageraufnahme bilden. Der Füh- rungsvorsprung, beispielsweise ein Schraubbolzen oder dergleichen, durchsetzt beispielsweise einen Führungsschlitz oder eine Führungsnut, welcher bzw. welche eine Längsgestalt hat.

Die Führungsaufnahme kann sich quer oder parallel zu mindestens einer Queran- schlagfläche des Queranschlagkörpers erstrecken. Der Queranschlagkörper kann mehrere Queranschlagflächen aufweisen, beispielsweise mindestens zwei zuei- nander winkelige Queranschlagflächen. Durch eine Verstellung des Queran- schlagkörpers entlang der Führungsaufnahme ist es möglich, die Queranschlag- fläche beispielsweise parallel zur Längsachse der Führungsaufnahme oder quer zur Längsachse der Führungsaufnahme zu verstellen.

Die Führungsaufnahme erstreckt sich vorteilhaft zwischen einander entgegenge- setzten Queranschlagflächen des Queranschlagkörpers. Die Queranschlagflächen verlaufen vorzugsweise parallel zueinander, während die Führungsaufnahme zu den Queranschlagflächen rechtwinkelig ist. Durch diese Maßnahme ist es möglich, die Queranschlagfläche entlang der Schiebeachse der Führungsaufnahme bezüg- lich des Auflagekörpers zu verstellen. Eine in der Zeichnung dargestellte Ausfüh- rungsform sieht beispielsweise vor, dass sich die Führungsaufnahme parallel zu einer, vorzugsweise zwei einander entgegengesetzten Seiten des Queranschlag- körpers vorgesehenen Queranschlagflächen erstreckt. Zudem verläuft diese Füh- rungsaufnahme zwischen Queranschlagflächen, die die vorgenannten parallel verlaufenden Queranschlagflächen miteinander verbinden. Die Führungsaufnahme kann zentral oder zentrisch am Queranschlagkörper vor- gesehen sein. Aber auch eine asymmetrische Anordnung ist vorteilhaft. So ist es möglich, dass eine Führungsaufnahme beispielsweise zu Queranschlagflächen parallel verläuft, jedoch zu einer Queranschlagfläche einen kleineren Abstand aufweist als zur anderen Queranschlagfläche.

Vorteilhaft ist es, wenn eine Lagerung des Queranschlagkörpers am Auflagekör- per und des Auflagekörpers am Trägerkörper zwei oder mehrere voneinander verschiedene Bewegungsfreiheitsgrade vorsieht. Insbesondere ist es vorteilhaft, wenn das Queranschlaglager und das Auflagekörperlager beispielsweise Schie- belager sind, deren Verschiebeachsen oder Schiebeachse zueinander winkelig, beispielsweise rechtwinkelig sind.

Ein Konzept kann vorsehen, dass der Auflagekörper und der Queranschlagkörper bezüglich des Trägerkörpers in der Art eines Kreuzschlittens gelagert und/oder kreisförmig angeordnet oder anordenbar sind. Eine bevorzugtes Konzept sieht vor, dass die Führungsaufnahme sich zwischen einander entgegengesetzten Seiten des Queranschlagkörpers vorgesehenen Queranschlagflächen erstreckt, wobei die Führungsaufnahme zu der einen Quer- anschlagfläche einen größeren Abstand als zu der anderen Queranschlagfläche aufweist. Wenn zudem dann noch eine Drehbarkeit des Führungsvorsprungs be- züglich der Führungsaufnahme möglich ist, kann der Queranschlagkörper bei- spielsweise um 180° gedreht werden, so dass die Queranschlagfläche in der ei- nen Drehposition weiter vor dem Führungsvorsprung vorverstellbar ist als in der anderen Drehposition.

Ein vorteilhaftes Konzept ist es, wenn der Queranschlagkörper bezüglich des Trägerkörpers anhand des Auflagekörpers teleskopierbar in Bezug auf mindestens einen Teleskopachse gelagert ist. Mithin bilden also der Queranschlagkörper und der Auflagekörper Teleskop-Teile eines derartigen Teleskops.

Vorteilhaft ist der Queranschlagkörper bezüglich des Auflagekörpers anhand des Queranschlagkörpers anhand eines Schiebelagers verschieblich und anhand ei- nes Schwenklagers schwenkbar gelagert, wobei diese Lager separate Lager sein können oder durch ein kombiniertes Schwenk-Schiebelager gebildet sein können. Anhand des Schwenklagers können unterschiedliche, insbesondere zueinander winkelige, Queranschlagflächen relativ zu dem Arbeitswerkzeug positioniert wer- den. Das Schiebelager bildet vorteilhaft einen Bestandteil des vorgenannten Tele- skops.

Die Auflagekörper-Fixiermittel und die Anschlagkörper-Fixiermittel können ge- meinsame Bestandteile aufweisen. Es ist auch möglich, dass die Auflagekör- per-Fixiermittel durch die Anschlagkörper-Fixiermittel ganz oder teilweise gebildet sind.

Mindestens ein Haltekörper und/oder ein Betätigungskörper der Anschlagkör- per-Fixiermittel, insbesondere ein Klemmkörper, dient vorteilhaft zum Fixieren des Auflagekörpers bezüglich des Trägerkörpers. Beispielsweise durchsetzt ein Ach- selement oder Achskörper des Haltekörpers den Auflagekörper. An dem Achs- körper kann ein Betätigungskörper oder eine Betätigungshandhabe angeordnet sein.

Bevorzugt ist es, wenn der Auflagekörper sandwichartig zwischen dem Träger- körper und dem Queranschlagkörper verklemmbar ist. Wenn also der Queran- schlagkörper bezüglich des Trägerkörpers fixiert wird, verklemmt er gleichzeitig den Auflagekörper mit dem Trägerkörper.

Eine Breite des Queranschlagkörpers ist vorteilhaft kleiner als eine Breite des Auflagekörpers.

Ferner ist eine Länge des Queranschlagkörpers ist vorteilhaft kleiner als eine Länge des Auflagekörpers. Mithin ist es also möglich, dass der Queranschlagkörper dadurch in eine Lage ge- bracht wird, bei der er nicht vor den Auflagekörper vorsteht. An dieser Stelle sei aber bemerkt, dass der Queranschlagkörper auch die gleiche Umfangsgeometrie wie der Auflagekörper aufweisen kann. Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Zusatz-Auflagefläche des Auflagekörpers an mindestens einer Seite, vorzugsweise an einander entgegengesetzten Seiten, im Sinne einer Vergrößerung einer durch die Basis-Auflagefläche und die Zu- satz-Auflagefläche gebildeten Gesamt-Auflagefläche vor den Trägerkörper seitlich vorsteht. Mithin bildet der Trägerkörper sozusagen die Grundlage für den Aufla- gekörper, der dann seitlich an einer oder mehreren Seiten vor dem Trägerkörper vorsteht und eine besonders große Basis-Auflagefläche bereitstellt.

An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass auch der Queranschlagkörper vor dem Auflagekörper vorstehen kann, beispielsweise in einer oder mehreren Relativposi- tionen des Queranschlagkörpers zum Auflagekörper.

Bevorzugt ist es, wenn die Stützzusatzeinrichtung anhand der Trägerkör- per-Befestigungsmittel in einer Transportstellung einer Gebrauchsstellung an der Werkstückauflageeinrichtung anordenbar, beispielsweise befestigbar, ist. Ein Tragabschnitt des Trägerkörpers zum Tragen des Auflagekörpers steht in der Ge- brauchsstellung weiter vor die Werkstückauflageeinrichtung vor als in der Trans- portstellung. Somit stört die Stützzusatzeinrichtung in der Transportstellung nicht oder jedenfalls weniger.

Die Trägerkörper-Befestigungsmittel weisen vorteilhaft mindestens eine Lager- komponente, beispielsweise eine Führungskulisse und/oder eine Lageraufnahme, eines Transportlagers auf, anhand dessen der Trägerkörper bezüglich der Werk- stückauflageeinrichtung zwischen der Transportstellung und der Gebrauchsstel- lung beweglich gelagert ist. Das Transportlager weist beispielsweise eine Schie- belager und/oder eine Schwenklager auf. Somit kann die Stützzusatzeinrichtung bezüglich der Werkstückauflageeinrichtung, insbesondere des Werkstückauflage- körpers, geschwenkt und/oder verschoben werden, um die Transportstellung oder die Gebrauchsstellung zu erreichen. An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass auch eine lösbare Befestigung des Trägerkörpers von der Werkstückauflageeinrichtung mindestens zwei Montagepositionen vorsehen kann, nämlich eine der Transport- Stellung und eine der Gebrauchsstellung zugeordnete Montageposition. Mithin muss also nicht zwingend ein Transportlager vorgesehen sein. Wie schon im Zusammenhang mit dem Queranschlaglager erläutert, können La gerkomponenten eines Lagers, beispielsweise des Transportlagers, gleichzeitig eine Spannfunktion, Haltefunktion oder dergleichen aufweisen. So kann das Transportlager beispielsweise eine Führungsaufnahme oder Führungskulisse aufweisen, die von einem Befestigungsbolzen oder Spannkörper durchsetzt ist. Der Befestigungsbolzen oder Befestigungskörper ist mit der Werkstückauflageein- richtung lösbar verbindbar, beispielsweise in diese einschraubbar, mit dieser ver- klemmbar oder dergleichen. So kann beispielsweise eine Klemmschraube gleich- zeitig einen Kulissenfolger oder einen Führungsvorsprung bilden, der in eine Füh- rungsaufnahme des Transportlagers eingreift. Weiterhin kann das Transportlager eine Bohrung oder sonstige Schwenklageröffnung aufweisen, die von einem Schwenklagerkörper durchsetzt ist, der mit der Werkstückauflageeinrichtung ver- bunden ist, beispielsweise in diese eingeschraubt ist.

Mindestens eine Komponente der Stützzusatzeinrichtung, beispielsweise der Queranschlagkörper, bildet vorteilhaft eine Fixiereinrichtung zum Fixieren mindes- tens einer Komponente der Werkstückauflageeinrichtung in einer zum Transpor- tieren geeigneten Position an dem Werkstückauflagekörper. Die Stützzusatzein- richtung, beispielsweise der Queranschlagkörper, der Auflagekörper oder derglei- chen, bildet also zusätzlich einen Halter oder eine Haltekomponente, um ein Bau- teil oder eine Komponente der Werkstückauflageeinrichtung bezüglich des Werk- stückauflagekörpers zu fixieren. Diese mindestens eine Komponente kann bei- spielsweise eine Stütze, insbesondere eine Teleskopstütze, eine Schwenkstütze, ein Stützfuß oder dergleichen zum Abstützen des Werkstückauflagekörpers sein, welche von der Komponente der Stützzusatzeinrichtung, beispielsweise dem Queranschlagkörper, in einer an dem Werkstückauflagekörper anliegenden Posi- tion fixiert oder fixierbar ist. So kann beispielsweise die Komponente der Stützzu- satzeinrichtung zum Werkstückauflagekörper hin verschwenkt sein, wobei sie in dieser Position dann von der Stützzusatzeinrichtung fixierbar ist.

Das Auflagekörperlager weist vorteilhaft zwei zu einer Schiebeachse des Aufla- gekörpers parallel verlaufende und quer zur Schiebeachse beabstandete Füh- rungsaufnahmen, beispielsweise Führungsnuten, Schwalbenschwanznuten oder dergleichen, auf, in denen Führungsvorsprünge parallel zur Schiebeachse geführt sind. Dabei ist es möglich, dass beide Führungsaufnahmen am Auflagekörper und beide Führungsvorsprünge am Queranschlagkörper vorhanden sind. Es ist aber auch möglich, dass die Führungsaufnahmen am Auflagekörper und die Füh- rungsvorsprünge am Trägerkörper angeordnet sind. Weiterhin ist es möglich, dass der Auflagekörper nur eine Führungsaufnahme und nur einen Führungsvorsprung aufweist, die zum Eingriff mit einem Führungsvorsprung bzw. einer Führungsauf- nahme des Trägerkörpers vorgesehen sind.

Die Paarungen von Führungsaufnahme und Führungsvorsprung sind vorteilhaft an einander entgegengesetzten Längsseitenbereichen, insbesondere an längeren Seitenbereichen und/oder an Randbereichen des Trägerkörpers angeordnet. So- mit stützt der Trägerkörper oder führt der Trägerkörper den Auflagekörper mög- lichst weit außen.

Die Auflagekörper-Fixiermittel weisen vorteilhaft mindestens einen Klemmkörper auf, der mit einer der Führungsaufnahmen verklemmbar ist. Der Klemmkörper ist beispielsweise als Kulissenfolger oder Führungsvorsprung in der Führungsauf- nahme angeordnet.

Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Auflagekörper-Fixiermittel mindestens eine Hintergreifkontur, beispielsweise eine Hakenkontur oder dergleichen, aufweisen, die in einen Hintergriff mit einer der Führungsaufnahmen bringbar ist, so dass der Auflagekörper allseitig quer zu der Schiebeachse an der Führungsaufnahme ge- halten ist. Mithin kann also der Auflagekörper entlang der Führungsaufnahme bzw. der Linearachse verschoben werden, quer dazu aber nicht mehr von der Füh- rungsaufnahme entfernt werden. Die Auflagekörper-Fixiermittel weisen vorteilhaft für jede der Führungsaufnahmen jeweils einen Klemmkörper und/oder jeweils eine Hintergreifkontur auf.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass der Klemmkörper integral die Hintergreifkontur aufweisen kann. Der Klemmkörper kann einziger Klemmkörper sein, welcher in beide der Führungsaufnahmen eingreift, weiterhin kann der Klemmkörper als Hin- tergreifkontur in beide der Führungsaufnahmen eingreifen. Die Hintergreifkonturen sind vorteilhaft voneinander abgewandt und/oder spreizfußartig.

Eine Führungsaufnahme kann beispielsweise einen zu einer Nut oder einem Schlitz vorstehenden Abschnitt als eine Hintergreifkontur aufweisen, der von dem Hintergreifkörper oder der Hintergreifkontur hintergriffen wird.

An dem Auflagekörper kann ein Führungsvorsprung oder können mehrere Füh- rungsvorsprünge vorgesehen sein, die in die Führungsaufnahme eingreifen. Bei- spielsweise haben die Führungsvorsprünge in Bezug auf die Längsachse oder Schiebeachse der Führungsaufnahme einen Abstand. Bevorzugt sind die Füh- rungsvorsprünge an einander entgegengesetzten Seiten des Auflagekörpers vor- gesehen.

Der Trägerkörper und/oder der Werkstückauflagekörper sind vorteilhaft als Profil körper ausgestaltet oder als ein Strangpress-Profil.

Beispielsweise bei der Ausgestaltung als Profil körper oder Strangpress-Profil ist die nachfolgende Maßnahme vorteilhaft realisierbar:

Vorteilhaft weisen der Trägerkörper und/oder der Werkstückauflagekörper eine Führungsaufnahme mit einer Haltekontur, beispielsweise einen vorstehenden Ab- schnitt zum Hintergreifen durch eine Hintergreifkontur und/oder eine Nutenstein auf. Mithin ist also die Führungsaufnahme gleichzeitig eine Halteaufnahme. Die Führungsaufnahme kann gleichzeitig eine Klemmaufnahme bilden, mit der ein Klemmkörper verklemmbar ist.

Der Auflagekörper, der Trägerkörper und der Queranschlagkörper können bei spielsweise plattenartig sein. Vorteilhaft ist es, wenn der Auflagekörper und der Queranschlagkörper aus Kunststoff besteht, während der Trägerkörper aus Metall besteht.

Die Stützzusatzeinrichtung ist vorteilhaft zu einer Montage an einer Längsseite, beispielsweise an einer Längsschmalseite oder einer längeren Seite, der Werk- stückauflageeinrichtung vorgesehen und/oder ausgestaltet. Die Längsschmalseite ist beispielsweise an dem Werkstückauflagekörper vorgesehen. Die Längsseite verläuft entlang einer Längserstreckung der Werkstückauflageeinrichtung und ist länger als eine Querseite, beispielsweise eine Längsendseite, der Werkstückauf- lageeinrichtung.

Der Trägerkörper und/oder Auflagekörper und/oder der Queranschlagkörper wei- sen vorteilhaft mindestens eine Durchtrittsöffnung für eine Schraube auf, die durch den Auflagekörper oder Queranschlagkörper hindurch in ein Werkstück ein- schraubbar ist. Eine Mündung der Durchtrittsöffnung für die Schraube ist bei- spielsweise an der Zusatz-Auflagefläche des Auflagekörpers oder einer Queran- schlagfläche des Queranschlagkörpers vorgesehen. Die Durchtrittsöffnung er- streckt sich beispielsweise von der jeweiligen Auflagefläche oder Anschlagfläche zu einer zu der Auflagefläche oder Anschlagfläche entgegengesetzten Seite des Auflagekörpers oder Queranschlagkörpers. Ein optionales Ausführungsbeispiel sieht vor, der Auflagekörper mindestens zwei Durchtrittsöffnungen für Schrauben aufweist, wobei vorteilhaft das Auflagekörperlager zwischen diesen Durchtrittsöff nungen angeordnet ist.

Der Trägerkörper und/oder Auflagekörper und/oder der Queranschlagkörper wei- sen vorteilhaft mindestens eine Halteaufnahme für einen an dem Werkstück oder einer Abstützung für das Werkstück eingeschraubten Haltekörper, insbesondere für einen Sch rauben köpf, auf.

Der Auflagekörper und/oder der Queranschlagkörper sind vorzugsweise von dem Trägerkörper lösbare Komponenten.

Vorteilhaft können die Anschlagkörper-Fixiermittel und/oder die Auflagekör- per-Fixiermittel eine Klemmeinrichtung, eine Rasteinrichtung, eine Schraubein- richtung oder dergleichen umfassen. Wenn derartige Fixiermittel gelöst sind, kön- nen der Auflagekörper und/oder der Queranschlagkörper vom Trägerkörper ent- fernt werden. Insbesondere ist es möglich, dass ein Stützkörper zum Abstützen eines Werkstücks mit beispielsweise dem Queranschlagkörper und/oder dem Auflagekörper verbunden wird, insbesondere verschraubt wird, wofür beispiels- weise die oben genannte Halteaufnahme und/oder Durchtrittsöffnung geeignet sind. Der Stützkörper ist beispielsweise ein sogenanntes Opferbrett oder eine sonstiges Holzelement, das gegebenenfalls auch durchsägt werden kann. Vorteilhaft ist ferner, wenn die Stützzusatzeinrichtung einen Queranschlagkörper oder eine Schablone zur Herstellung eines Queranschlagkörpers aufweist, der eine an eine Außenumfangskontur, beispielsweise eine Seitenkontur oder eine Front-Kontur, der Werkzeugmaschine angepasste Umfangskontur aufweist. . Die Außenumfangskontur weist des Queranschlagkörpers beispielsweise eine Vertie- fung, eine Rundung oder dergleichen auf, sodass der Queranschlagkörper bei spielsweise nicht oder nur unwesentlich vor eine Frontseite der Werkzeugma- schine vorsteht. Beispielsweise ist der Queranschlagkörper an eine Umfangskon- tur eines Sägetisches oder Bearbeitungstisches der Werkzeugmaschine ange- passt. Der Queranschlagkörper weist eine insbesondere langgestreckte Gestalt auf. Der Queranschlagkörper weist eine oder mehrere Queranschlagflächen auf, die in Gebrauchslage winkelig, insbesondere rechtwinkelig, zu der Ba- sis-Auflagefläche und/oder Zusatz-Auflagefläche ist. Vorteilhaft ist es, wenn die an die Werkzeugmaschine angepasste Umfangskontur und die Queranschlagfläche an einander entgegengesetzten Seiten, insbesondere Längsseiten, des Queran- schlagkörpers vorgesehen sind.

Der Queranschlagkörper kann in Verbindung mit dem Merkmal der angepassten Umfangskontur oder auch ohne angepasste Umfangskontur, zum Beispiel mit ei- ner geraden, nicht bogenförmigen Umfangskontur oder dergleichen, zur Verbin- dung der Stützzusatzeinrichtung mit einer weiteren Stützzusatzeinrichtung vorge- sehen sein, die beispielsweise gleich wie die Stützzusatzeinrichtung ausgestaltet ist. Der Queranschlagkörper erstreckt sich also beispielsweise von der einen Stützzusatzeinrichtung zur anderen Stützzusatzeinrichtung

Die Werkzeugmaschine und/oder die Werkstückauflageeinrichtung weisen vor- teilhaft mindestens einen Queranschlag oder eine Queranschlagfläche auf. Die mindestens eine Queranschlagfläche der Stützzusatzeinrichtung kann vorteilhaft in eine der Queranschlagfläche der Werkzeugmaschine oder der Werkstückaufla- geeinrichtung gegenüberliegende Position verstellbar sein.

Bevorzugt ist eine Konfiguration derart, dass zwei erfindungsgemäße Stützzusatz- einrichtungen vorgesehen sind, deren Queranschlagkörper und/oder Auflagekör- per vom Trägerkörper entfernbar ist. Ein Stützzusatzeinrichtung, beispielsweise eine Holzleiste oder ein sonstiges langgestrecktes Holzelement, kann mit dem Queranschlagkörper und/oder dem Auflagekörper verbunden werden, beispiels- weise verschraubt, verhakt oder dergleichen. Ein langgestreckter Stützkörper, beispielsweise die vorgenannte Holzleiste, kann sozusagen ein Verbindungsglied zwischen zwei Auflagekörpern und/oder zwei Queranschlagkörpern zweier Stütz- zusatzeinrichtungen bilden. Die Auflagekörper oder Queranschlagkörper können im mit dem Stützkörper verbundenen Zustand vom Trägerkörper entfernt werden und bei Bedarf wieder am Trägerkörper lösbar montiert werden.

Eine Unterseite der Werkstückauflageeinrichtung dient vorteilhaft zur Befestigung des Trägerkörpers. Es versteht sich, dass die gesamte Unterseite der Werkstück- auflageeinrichtung in derselben Ebene sein kann oder eine Planfläche sein kann. Es ist aber auch möglich, dass die Werkstückauflageeinrichtung eine beispiels- weise stufige oder jedenfalls nicht ebene Gesamt-Unterseite aufweist, deren Randbereich die zur Befestigung des Trägerkörpers vorgesehene Unterseite ist. Vorteilhaft ist es, wenn der Trägerkörper eine Auflagefläche zum Auflegen des Auflagekörpers aufweist, die dann, wenn der Trägerkörper an der Werkstückauf- lageeinrichtung montiert ist, beispielsweise an diese angeschraubt oder mit dieser verklemmt ist, mit der zur Befestigung des Trägerkörpers vorgesehene Unterseite der Werkstückauflageeinrichtung fluchtet und/oder an dieser Unterseite flächig oder zumindest im Wesentlichen flächig anliegt. Die Unterseite der Werkstückauf- lageeinrichtung und die Auflagefläche des Trägerkörpers für den Auflagekörper liegen vorteilhaft in einer gemeinsamen Ebene.

Beispielsweise ist es möglich, dass der Trägerkörper in seinem an der Werk- stückauflageeinrichtung montierten Zustand in der Art eines Tablars oder einer seitlich vorstehenden Stütze vor die Werkstückauflageeinrichtung vorsteht. Dabei ist es möglich, dass eine Auflagefläche des Trägerkörpers für den Auflagekörper mit der Unterseite der Werkstückauflageeinrichtung fluchtet oder in einer Ebene liegt, aber auch dass die Auflagefläche des Trägerkörpers oberhalb oder unterhalb der Ebene der Unterseite der Werkstückauflageeinrichtung liegt.

Die Werkstückauflageeinrichtung und der Auflagekörper haben zweckmäßiger- weise die gleiche oder etwa die gleiche Höhe und/oder denselben Abstand zwi- schen ihrer zur Auflage eines Werkstücks vorgesehenen Oberseite und einer die ser entgegengesetzten Unterseite, zumindest dort, wo der Auflagekörper neben der Werkstückauflageeinrichtung im montierten Zustand angeordnet ist. So ist beispielsweise ein Randbereich der Werkstückauflageeinrichtung gleich hoch wie der Auflagekörper.

Vorteilhaft ist vorgesehen, dass ein Abstand zwischen der Zusatz-Auflagefläche und einer Unterseite des Auflagekörpers gleich oder im Wesentlichen gleich ist wie ein Abstand zwischen der Basis-Auflagefläche der Werkstückauflageeinrich- tung und einer zur Befestigung des Trägerkörpers vorgesehenen Unterseite der Werkstückauflageeinrichtung, beispielsweise eines Randbereich der Werkstück- auflageeinrichtung.

Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:

Figur 1 eine perspektivische Schrägansicht, einer halbstationären Werk- zeugmaschine mit angebauten Werkstückauflageeinrichtungen, die an einem Gestell angeordnet sind, sowie eine Stützzusatzeinrich- tung, Figur 2 ein Detail D1 aus Figur 1 mit vergrößerter Ansicht der Stützzusatz- einrichtung,

Figur 3 die Anordnung gemäß Figur 1 , jedoch ohne Gestell, Figur 3B einen mit der Anordnung gemäß Figur 3 verwendeten oder ver- wendbaren Queranschlagkörper,

Figur 3C eine Schablone zur Herstellung des Queranschlagkörpers gemäß

Figur 3B, Figur 4 eine die Anordnung gemäß Figur 1 mit nur einer Werkstückauflage- einrichtung,

Figur 5 ein Detail D2 aus Figur 4, Figur 6 eine perspektivische Schrägdarstellung einer Werkstückauflageein- richtung mit einer Stützzusatzeinrichtung, Figur 7 einen Schnitt durch die Anordnung gemäß Figur 6, etwa entlang ei- ner Schnittlinie A-A in Figur 6,

Figur 8 eine Konfiguration ähnlich wie in Figur 3, wobei jedoch ein Werkstück flach auf die Stützzusatzeinrichtung aufgelegt ist,

Figur 9 eine Teilansicht der Werkstückauflageeinrichtung gemäß Figur 6, etwa entsprechend einem Ausschnitt D3 in Figur 6,

Figur 10 eine Draufsicht auf die Stützzusatzeinrichtung gemäß der Erfindung, von der in

Figur 1 1 ein Querschnitt entlang einer Schnittlinie B-B in Figur 10 und in

Figur 12 ein Querschnitt entlang einer Schnittlinie C-C in Figur 10 dargestellt sind,

Figur 13 eine untere Ansicht der Werkstückauflageeinrichtung sowie der

Stützzusatzeinrichtung, die in eine Transportstellung verstellt ist, und Figur 14 eine untere Ansicht auf die Werkstückauflageeinrichtung sowie die Stützzusatzeinrichtung, etwa entsprechend dem Ausschnitt gemäß Figur 9.

Eine halbstationäre Werkzeugmaschine 20 ist beispielsweise als eine Sägema- schine ausgestaltet. Die Werkzeugmaschine 20 weist ein Sägeaggregat 21 auf, welches an einer Maschinenbasis 22 beweglich gelagert ist. Das Sägeaggregat 21 kann um eine oder mehrere Schwenkachsen bezüglich der Maschinenbasis 22 geschwenkt werden, beispielsweise um Schwenkachsen S1 und/oder S2 und/oder S3. Das Sägeaggregat 21 weist einen Antriebsmotor 23, insbesondere einen elektri- schen Antriebsmotor auf, mit dem eine Werkzeugaufnahme und somit ein Ar- beitswerkzeug 24, beispielsweise ein Sägeblatt, antreibbar ist.

Das Arbeitswerkzeug 24, vorzugsweise das Sägeaggregat 21 , ist bezüglich der Maschinenbasis 22 vorzugsweise entlang einer Linearachse L verschieblich gela- gert, so dass die Sägemaschine oder Werkzeugmaschine 20 als eine Zugsäge einsetzbar ist. Beispielsweise sind zur Verstellung des Sägeaggregates 21

Längsführungen 26, beispielsweise an langgestreckten Tragkörpern, Rohren oder dergleichen, vorgesehen, an denen das Sägeaggregat 21 entlang der Linearachse L verschieblich gelagert ist. Zudem kann das Arbeitswerkzeug 24, mithin also das Sägeblatt, um die

Schwenkachse S1 , die somit eine Tiefeneinstellachse S1 bildet, in Richtung einer Werkstückauflagefläche 31 eines Bearbeitungstisches 30, der an der Maschinen- basis 22 vorgesehen ist, geschwenkt werden, um ein auf der Werkstückauflage- fläche 31 aufliegendes Werkstück W1 oder W2 zu durchtrennen. Weiterhin kann das Sägeaggregat 21 anhand eines Schrägstelllagers 27 um die Schwenkachse S2, die vorliegend eine Schrägstellachse S2 bildet, geschwenkt werden. Die Schrägstellachse S2 und die Linearachse L verlaufen parallel zuei- nander. Das Schrägstelllager 27 ist beispielsweise an der Maschinenbasis 22, insbesondere an einem vor dieses vorstehenden Turm oder Träger angeordnet. Der Bearbeitungstisch 30 ist um die Schwenkachse S3, die eine Gehrungsachse S3 bildet, an einem Grundträger 28 der Maschinenbasis 22, der beispielsweise auf einem Untergrund abgestellt werden kann, siehe beispielsweise Figur 3, oder an einem Gestell 40 angeordnet werden kann (Figur 1 ), um die Gehrungsachse S3 schwenkbar gelagert.

Die Gehrungsachse S3, die Schrägstellachse S2 sowie die Tiefeneinstellachse S1 verlaufen rechtwinkelig zueinander. Durch ein Schwenken des Sägeaggregates 21 um die Tiefeneinstellachse S2 ist ein sogenannter Kappschnitt in das Werkstück W1 , W2 einbringbar, so dass man die Sägemaschine 20 auch als eine Kappsäge bezeichnen kann. Durch die zusätzliche Verstellbarkeit des Sägeaggregates 21 entlang der Linearachse L ist sie zudem noch eine Zugsäge. Mithin ist also eine kombinierte Zug-Kapp-Sägemaschine in der Zeichnung dargestellt.

Bei Gebrauch der Werkzeugmaschine 20 verläuft die Gehrungsachse S3 vertikal oder im Wesentlichen vertikal, während die Tiefeneinstellachse S1 sowie die Schrägstellachse S2 horizontale oder im Wesentlichen horizontale Achsen sind.

An einer Gestellbasis 41 des Gestells 40 sind Räder 42 angeordnet, so dass die ses auf einem Untergrund rollbar ist. Von der Gestellbasis 41 stehen Stützen 43 sowie ein Abstellvorsprung 44 zum Abstellen auf dem Untergrund ab. Am Abstell vorsprung 44 ist weiterhin ein Stützrahmen 45 anhand eines Lagers 47 abgestützt. Das Lager 47 kann eine feste Abstützung vorsehen, aber auch eine lösbare Be- festigung des Stützrahmens 45 am Abstellvorsprung 44. Der Abstellvorsprung 44 und die Stützen 43 sind etwa rechtwinkelig zueinander. Das Gestell 40 kann auf den Rädern 42 sowie dem Abstellvorsprung 44 auf einem Untergrund abgestellt werden. An den freien Endbereichen der Stützen 43 sowie des Stützrahmens 45 sind Befestigungsmittel 46 zur Befestigung der Werkzeugmaschine 20 vorgese- hen. Beispielsweise sind die Befestigungsmittel 46, bei denen es sich um

Schrauben, Klemmen oder dergleichen andere Halterungen handeln kann, mit Seitenstützen 29 der Maschinenbasis 22, insbesondere des Grundträgers 28, lösbar verbindbar. Insgesamt ermöglicht die auf dem Gestell 40 abgestellte Werkzeugmaschine 20 ein bequemes Arbeiten. Beispielsweise befindet sich die Werkstückauflagefläche 31 etwa in Hüfthöhe eines Bedieners.

An den Seitenstützen 29 sind Seitenauflageflächen 32 vorgesehen, die mit der sozusagen eine Haupt-Werkstückauflagefläche bildenden Werkstückauflagefläche 31 des Bearbeitungstisches 30 fluchten oder allenfalls einen geringen Höhenver- satz aufweisen. Somit können die Werkstücke W1 und W2 auf die Werkstückauf- lagefläche 31 und zugleich auf die Seitenauflageflächen 32 aufgelegt werden.

Der Bearbeitungstisch 30 ist etwa zentral zwischen vier der Seitenstützen 29 an- geordnet.

Der Bearbeitungstisch 30 ist um die Gehrungsachse S3 bezüglich des Grundträ- gers 28 schwenkbar.

Zur Handhabung, insbesondere Schwenkbetätigung, des Bearbeitungsstückes 30 ist ein Bedienarm oder Bedienvorsprung 33 vorgesehen, der vor den Bearbei- tungstisch 30 vorsteht. Der Bedienvorsprung 33 kann von einem Bediener ergrif fen werden, um den Bearbeitungstisch 30 als Ganzes und somit das an dem Be- arbeitungstisch 30 angeordnete Sägeaggregat 21 um die Gehrungsachse S2 zu schwenken. Die eingestellte Gehrungsposition kann anhand einer Halteeinrichtung 34, beispielsweise einer Klemmeinrichtung und/oder Rasteinrichtung, festgelegt werden. Von der Halteeinrichtung 34 ist in der Zeichnung lediglich ein Betäti- gungselement am Bedienvorsprung 33 mit dem Bezugszeichen 34 bezeichnet.

Mithin ermöglicht also die Werkzeugmaschine 20 eine hochflexible Einstellung der jeweiligen Position des Werkzeugs 24 oder Sägeblattes bezüglich der Werk- stückauflagefläche 31 , um die Werkstücke W1 , W2 oder weitere, nicht näher er- läuterte Werkstücke zu bearbeiten, insbesondere zu sägen.

An dieser Stelle sei nur exemplarisch erwähnt, dass die Verstellbarkeiten der Werkzeugmaschine 20 sich selbstverständlich auch für andere Bearbeitungsme- thoden eignen, beispielsweise für eine Fräsbearbeitung, Bohrbearbeitung oder dergleichen. Jedenfalls ist die Werkzeugmaschine 20 eine halbstationäre Werk- zeugmaschine, die an eine Baustelle mitgenommen und dort vor Ort aufgebaut werden kann, nämlich direkt auf dem Untergrund abgestellt oder mit dem Gestell 40 ergonomisch günstig platziert werden kann. Bei beiden Betriebsweisen, nämlich mit und ohne Gestell 40, sind Werkstückauf- lageeinrichtungen 50, beispielsweise Werkstückauflageeinrichtungen 50A und 50B entsprechend Figur 1 oder nur eine der beiden Werkstückauflageeinrichtungen 50A oder 50B (Figur 7), bei der Bearbeitung der Werkstücke W1 , W2 günstig.

Die Werkstückauflageeinrichtungen 50A, 50B verlängern die Werkstückauflage- fläche 31 des Bearbeitungstisches 30 bezüglich einer Längsachse Q, die sich quer zur Linearachse L erstreckt. Die Längsachse Q ist zudem parallel zu einer Dreh- achse des Werkzeuges 24 bzw. der durch den Antriebsmotor 23 angetriebenen Werkzeugaufnahme. Die Längsachse Q verläuft also quer zu einer Arbeitsrichtung des Werkzeugs 24 bei einer Bearbeitung des Werkstückes W1 , W2, wenn dieses beispielsweise entlang der Linearachse L verstellt wird und/oder einen Sägeschnitt SX in das Werkstück W1 oder W2 einbringt. Weiterhin ist die Längsachse Q pa- rallel zur Tiefeneinstellachse S1.

Durch die Verlängerung oder Verbreiterung der Werkstückauflagefläche 31 nicht nur durch die Seitenauflageflächen 32, sondern auch durch die Werkstückaufla- geeinrichtung 50 in Bezug auf die Längsachse Q können langgestreckte Werkstü- cke W1 , W2 auf der Werkstückauflagefläche 31 sowie der Werkstückauflageein- richtung 50 aufgelegt und durch das System 10, welches die Werkzeugmaschine 50 und eines oder beide der Werkstückauflageeinrichtungen 50 umfasst, bequem und effektiv bearbeitet werden. Die Werkstückauflageeinrichtungen 50A, 50B weisen jeweils einen Werkstückauf- lagekörper 51 auf, an dessen beim Betrieb oberen Seite eine Basis-Auflagefläche 53 zum Auflegen des Werkstücks W1 , W2 vorgesehen ist. Die Ba- sis-Auflagefläche 53 fluchtet dann, wenn die Werkstückauflageeinrichtungen 50 an der Werkzeugmaschine 20, insbesondere dem Grundträger 28, befestigt sind, mit der Werkstückauflagefläche 31 des Bearbeitungstisches 30 sowie den Seitenauf- lageflächen 32.

Die Werkstückauflageeinrichtung 50 weist zudem Stützen 52 auf, die in der in Fi- gur 1 dargestellten Position die Werkstückauflagekörper 51 im Bereich ihrer von der Maschinenbasis 22 oder der Werkzeugmaschine 20 als Ganzes entfernten Längsendbereiche abstützen. Eine Länge der Stützen 52 ist so bemessen, dass sie etwa der Länge der Stützen 43 entspricht. Die Stützen 52 können teleskopier- bar sein. Die Stützen 52 sind an Lagern 54, insbesondere Schwenklagern, schwenkbar bezüglich der Werkstückauflagekörper 51 gelagert, so dass sie aus der in Figur 1 dargestellten Gebrauchsstellung in eine Transportstellung, bei der sie an einer Unterseite 55 der Werkstückauflagekörper 51 anliegen, beweglich gelagert sind. Die Stützen 52 können beispielsweise um eine Schwenkachse SX des jeweiligen Lagers 54 schwenken.

An zur Verbindung mit der Werkzeugmaschine 20 vorgesehenen Längsendberei- chen der Werkstückauflagekörper 51 sind Befestigungsmittel zur Befestigung mit der Werkzeugmaschine 20 vorgesehen, beispielsweise Formschlusskonturen, Klemmmittel oder dergleichen. So sind beispielsweise Haltekonturen 56, insbe- sondere zueinander winkelige Haltekonturen 56 an dem Werkstückauflagekörper 51 , insbesondere dessen Unterseite, vorgesehen, die in Eingriff mit Haltekonturen 37 der Maschinenbasis 22 gebracht werden können. Die Haltekonturen 56 sind formschlüssig komplementär zu den Haltekonturen 37. Die Haltekonturen 56 sind an einem Haltekörper 56A angeordnet. Der Haltekörper 56A kann beispielsweise anhand einer Klemmschraube 57 zwischen einer Lösestellung und einer Klemm- stellung verstellbar sein. In der Lösestellung können die Haltekonturen 37, 56 au- ßer Eingriff gebracht werden, während sie in der Klemmstellung miteinander ver- klemmt sind und formschlüssig ineinander eingreifen.

Somit sind jedenfalls die Werkstückauflageeinrichtungen 50A, 50B fest mit der Werkzeugmaschine 20, insbesondere der Maschinenbasis 22 verbindbar, so dass die Basis-Auflagefläche 53 bezüglich der Werkstückauflagefläche 31 in Lage ge- halten ist. Die Werkstückauflageeinrichtung 50 weist eine relativ schmale, sich entlang der Längsachse Q erstreckende Basis-Auflagefläche 53 auf, die sich quer zur Längs- achse Q in einer Tiefenrichtung T nur wenig ausdehnt, also schmal entlang der Längsachse Q verläuft. Wenn also ein Werkstück in der Art beispielsweise des Werkstücks W1 auf die Basis-Auflagefläche 53 aufzulegen ist, steht dieses bei spielsweise an einem Vertikalanschlag oder Queranschlag 35 der Werkzeugma- schine 20 an und steht an einer von dem Queranschlag 35, insbesondere dessen Queranschlagfläche 36, entfernten Seite vor dem Werkstückauflagekörper 51 vor, also in Bezug auf die Längsachse oder Linearachse L. Mithin ist also das Werk- stück W1 zwar im Wesentlichen von dem Werkstückauflagekörper 51 abgestützt, im Bereich des Bedienvorsprungs 33 des Bearbeitungstisches 30 jedoch nur durch den Bearbeitungstisch 30. Das Arbeitswerkzeug 24 liegt dem Bearbeitungs- tisch 30 und dem Bedienvorsprung 33 gegenüber, so dass dort eine an sich aus- reichende Abstützung des Werkstücks W1 , W2 gegeben ist. Allerdings kann sich das Werkstück W1 , W2 verwinden, wenn es wie beispielsweise in Fig. 1 darge- stellt abseits oder neben dem Bearbeitungstisch 30 nicht in Bezug auf die Linea- rachse L in vollständigem Maße abgestützt ist, z.B. vor die Werkstückauflageein- richtungen 50A und 50B in der Tiefenrichtung T vorsteht.

Diesbezüglich schafft die nachfolgende detailliert beschriebene Stützzusatzein- richtung 60 (es können auch mehrere Stützzusatzeinrichtungen 60 verwendet werden) Abhilfe.

Die Stützzusatzeinrichtung 60 stützt das Werkstück W1 , W2 seitlich neben der Werkzeugmaschine 20 und seitlich neben dem Bearbeitungstisch 30 zusätzlich zu dem Werkstückauflagekörper 51 ab. Die Stützzusatzeinrichtung 60 umfasst einen Trägerkörper 70, der anhand von Trägerkörper-Befestigungsmitteln 61 an der Werkstückauflageeinrichtung 55 lösbar befestigbar ist, sowie einen an dem Aufla- geträgerkörper 70 beweglich gelagerten und mit dem Trägerkörper 70 lösbar ver- bindbaren Auflagekörper 80, der mit einer Zusatz-Auflagefläche 81 die Ba- sis-Auflagefläche 53 der Werkstückauflageeinrichtung 50 in der Tiefenrichtung T und/oder quer zur Längsachse Q vergrößert. An dem Auflagekörper 80 ein Queranschlagkörper 90 ist lösbar befestigbar.

Zudem sind die Komponenten der Stützzusatzeinrichtung 60 relativ zueinander verstellbar und die Stützzusatzeinrichtung 60 bezüglich der Werkstückauflageein- richtung 50 verstellbar. So kann beispielsweise der Trägerkörper 70 anhand eines Transportlagers 75 zwischen einer in Figur 14 dargestellten Gebrauchsstellung G und einer in Figur 13 dargestellten Transportstellung TS verstellt werden.

Der Auflagekörper 80 kann anhand eines Auflagekörperlagers 85 relativ zum Trä- gerkörper 70 verstellt werden, so dass er und somit die Zusatz-Auflagefläche 81 unterschiedliche Abstände zu der Basis-Auflagefläche aufweisen können. Der Queranschlagkörper 90 ist bezüglich des Auflagekörpers 80 anhand eines Queranschlaglagers 95 verstellbar, so dass er beispielsweise zwischen den in den Figuren 2 und 3 dargestellten Stellungen verstellbar ist sowie weiteren Stellungen, die sich aufgrund des Lagerkonzepts des Queranschlaglagers 95 ergeben.

Der Trägerkörper 70 ist als ein Profilkörper ausgestaltet. Der Trägerkörper 70 weist eine Auflagefläche 71 für den Auflagekörper 80 auf. Die Auflagefläche 71 sowie eine Bodenfläche 72 des Trägerkörpers 70 sind an einander entgegenge- setzten Seiten des Trägerkörpers 70 vorgesehen. Die Auflagefläche 71 sowie die Bodenfläche 72 sind beispielsweise an einem Wandkörper oder Wandabschnitt 76 des Trägerkörpers 70 vorgesehen. Der Wandkörper 76 ist zwischen Führungsabschnitten 73 des Trägerkörpers 70 angeordnet. Die Führungsabschnitte 73 weisen jeweils eine Führungsaufnahme 77 des Auflagekörperlagers 85 auf. Die Führungsaufnahmen 77 erstrecken sich zwischen Längsendbereichen 74 des Trägerkörpers 70, vorteilhaft über dessen gesamte Länge. Der Auflagekörper 80 ist im Wesentlichen plattenartig. Seine beispielsweise in Fi- gur 1 und 2 obere Fläche oder Oberseite weist die Zusatz-Auflagefläche 81 auf. Die Zusatz-Auflagefläche 81 kann eine Rippenstruktur 81 A aufweisen, so dass das Werkstück W1 , W2 nicht flächig, sondern linienförmig oder punktförmig auf dem Auflagekörper 80 aufliegt. Der Auflagefläche 81 gegenüberliegend ist eine Stützseite 82 vorgesehen, die zur Abstützung auf der Auflagefläche 71 des Trä- gerkörpers 70 vorgesehen ist.

Der Auflagekörper 80 hat in Draufsicht auf die Zusatz-Auflagefläche 81 eine im Wesentlichen rechteckige Kontur mit langen Schmalseiten 83 sowie diesen ge- genüber kürzeren Schmalseiten 84, die sich zwischen den langen Schmalseiten 83 erstrecken.

Eine Höhe H8 des Auflagekörpers 80, also eine Distanz zwischen der Zu- satz-Auflagefläche 81 und der Stützseite 82 und/oder eine Distanz zwischen der Zusatz-Auflagefläche 81 und der Auflagefläche 71 des Tragkörpers 70, ist so be- messen, dass die Zusatz-Auflagefläche 81 an der Werkstückauflageeinrichtung 50 im montierten Zustand der Stützzusatzeinrichtung 60 mit der Basis-Auflagefläche 53 fluchtet oder im Wesentlichen fluchtet (Figuren 6 und 7).

Der Queranschlagkörper 90 eignet sich prinzipiell auch zum Auflegen von Werk- stücken, indem er eine Auflageseite 91 bereitstellt. Der Auflageseite 91 liegt eine Stützseite 92 gegenüber, die zur Abstützung auf dem Auflagekörper 80, insbe- sondere dessen Zusatz-Auflagefläche 81 , vorgesehen ist.

Der Queranschlagkörper 90 ist plattenartig. Der Queranschlagkörper 90 weist zu- dem eine in Draufsicht auf die Auflageseite 91 rechteckige Gestalt auf mit langen Queranschlagflächen 93 sowie kürzeren Queranschlagflächen 94. Die Queran- schlagflächen 93, 94 sind an den Schmalseiten des Queranschlagkörpers 90 vor- gesehen. Der Queranschlagkörper 90 kann anhand des Queranschlaglagers 95 in mehreren Positionen relativ zum Auflagekörper 80 verstellt werden, so dass die Queranschlagflächen 93 und 94 wahlweise als Queranschlagflächen für die Werk- stücke W1 , W2 genutzt werden können.

Die Stützzusatzeinrichtung 60, insbesondere der Trägerkörper 70, kann anhand von Trägerkörper-Befestigungsmitteln 61 lösbar mit der Werkstückauflageeinrich- tung 50 verbunden werden. Dabei ist es beispielsweise möglich, dass Schrauben, beispielsweise in der Art von Klemmkörpern oder Verbindern 62A, 62B, die den Trägerkörper 70 durch- dringen, in entsprechende Schraubaufnahmen 262 (Figur 13) an der Werkstück- auflageeinrichtung 50 eingeschraubt werden. Somit ist es möglich, die Stützzu- satzeinrichtung 60 an der Werkstückauflageeinrichtung 50 an einer oder mehreren Stellen lösbar anzubringen und von ihr wieder zu entfernen, beispielsweise durch Lösen der Verbinder 62A, 62B. Weitere Schraubaufnahmen 262 können an ver- schiedenen Stellen der Werkstückauflageeinrichtung 50 vorgesehen sein, sodass die Stützzusatzeinrichtung 60 in verschiedenen Positionen an der Werkstückauf- lageeinrichtung 50 befestigbar ist.

Die Klemmkörper oder Verbinder 62A, 62B weisen jeweils eine Betätigungshand- habe 162, beispielsweise einen Drehknauf oder Bedienknauf, einen Achskörper 161 auf.

Zur Verstellbarkeit der Stützzusatzeinrichtung 60 bezüglich der Werkstückauflage- einrichtung 50 ist jedoch das nachfolgende Konzept vorgesehen, bei dem die Ver- binder 62A und 62B einen Widerlagerkörper 160 aufweisen, der an der Werk- stückauflageeinrichtung 50 in einer Lösestellung der Verbinder 62A, 62B ver- schieblich gelagert ist. Der Achskörper 161 kann in den Widerlagerkörper 160 an- hand der Bedienhandhabe 162 eingeschraubt werden, so dass die Klemmfunktion eines jeweiligen Verbinders 62A, 62B realisierbar ist. Durch eine Schraubbetäti- gung einer jeweiligen Bedienhandhabe 162 wird der Abstand zwischen der Be- dienhandhabe 162 und dem Widerlagerkörper 160 entsprechend einem Lösen einer Verklemmung vergrößert oder entsprechend einer Herstellung einer Ver- klemmung verkleinert. Der jeweilige Widerlagerkörper 160 greift beispielsweise in die Längsnuten 59A, 59B der Werkstückauflageeinrichtung 50 ein. Die Längsnuten 59A, 59B sind an der der Basis-Auflagefläche 53 entgegengesetzten Seite des Werkstückauflage- körpers 51 , z.B. der Unterseite 55, vorgesehen. Die Längsnuten 59A, 59B verlau- fen entlang der Längsachse Q, parallel zu einer langen Schmalseite oder Längs- seite 58 des Werkstückauflagekörpers 51. Die Längsnuten 59A, 59B bilden La- gernuten eines Stelllagers 65, mit denen die Stützzusatzeinrichtung 60 zwischen mindestens zwei voneinander verschiedenen Gebrauchspositionen bezüglich des Werkstückauflagekörpers 51 verstellbar ist, in denen jeweils die Zu- satz-Auflagefläche 81 zum Auflegen eines Werkstücks W bereitsteht. Das Stellla- ger 65 erlaubt eine Verstellung der gesamten Stützzusatzeinrichtung 60 in Rich- tung der Längsachse Q bzw. in Längserstreckung des Werkstückauflagekörpers 51. Dabei gleiten die Widerlagerkörper 160 in den Längsnuten 59A, 59B entlang.

Die Trägerkörper-Befestigungsmittel 61 umfassen zudem Lagerkomponenten 75A, 75B des Transportlagers 75 zum Verstellen der Stützzusatzeinrichtung 60 zwi- sehen der Transportstellung TS und der Gebrauchsstellung G. Die Verbinder oder Halteschrauben 62A, 62B, insbesondere die Achskörper 161 derselben, bilden z.B. Lagerkomponenten 75A.

Der Verbinder 62A durchsetzt eine Lageraufnahme 64, der Verbinder 62B eine Führungskulisse 63 des Trägerkörpers 70. Die Führungskulisse 63 und die La- geraufnahme 64 bilden Lagerkomponenten 75B des Transportlagers 75. Die Füh- rungskulisse 63 erstreckt sich bogenförmig um die Lageraufnahme 64. Somit kann der Trägerkörper 70 als Ganzes um eine Lagerachse, die durch den Achskörper 161 des Klemmkörpers 62A bestimmt ist oder die die Lageraufnahme 64 senk- recht durchsetzt, geschwenkt werden. Man erkennt, dass die Lageraufnahme 64 und die Führungskulisse 63 bei der vor- liegenden Ausführungsform im Prinzip einen Bestandteil eines Schwenklagers bilden.

Wenn die Führungskulisse 63 anders als in der Zeichnung dargestellt einen gerad- linigen Verlauf aufweisen würde, wäre eine Linearverstellung möglich. Beispielhaft sind in Figur 14 Führungskulissen 64B und 63B eingezeichnet, die von den

Klemmkörpern oder Verbindern 62A, 62B durchsetzt sein können und an dem Trägerkörper 70 angeordnet sein können und somit eine Linearverstellung des Trägerkörpers 70 bezüglich des Werkstückauflagekörpers 51 um eine Linearachse LT ermöglichen. Bei beiden Szenarien, also bei einer Ausgestaltung des Transportlagers 75 als Schwenklager mit beispielsweise der Führungskulisse 63 oder als ein Schiebela- ger mit beispielsweise den Führungsaufnahmen oder Führungskulissen 63B, 64B ist es möglich, den Trägerkörper 70 und somit die Stützzusatzeinrichtung 60 als Ganzes zwischen der Transportstellung TS und der Gebrauchsstellung G zu ver- stellen.

In der Gebrauchsstellung G steht ein Tragabschnitt 71 A der Auflagefläche 71 vor den Werkstückauflagekörper 51 vor, so dass dort der Auflagekörper 80 abgestützt werden kann. Dabei ist der Auflagekörper 80 jedoch nicht nur in einer einzigen Position bezüglich des Trägerkörpers 70 befestigbar oder anordenbar, sondern in mehreren Positionen nämlich entlang einer Linearachse LA.

Auflagekörper-Fixiermittel 66 zur Fixierung des Auflagekörpers 60 bezüglich des Tragkörpers 70 sowie Anschlagkörper-Fixiermittel 99 zur Fixierung des Queran- schlagkörpers 90 bezüglich des Trägerkörpers 70 und/oder des Auflagekörpers 80 haben teilweise ähnliche oder gleiche Komponenten.

Beispielsweise ist ein Haltekörper 67, insbesondere eine Halteschraube, ein Be- standteil beider Fixiermittel 66, 99. Der Haltekörper 67 umfasst einen Achskörper 67, an dessen freiem Endbereich eine Bedienhandhabe 69, beispielsweise ein Bedienknauf, vorgesehen ist. Der Haltekörper 67 ist an der Bedienhandhabe 69 drehbetätigbar.

Der Haltekörper 67 weist an seinem der Bedienhandhabe 69 entgegengesetzten Endbereich einen Schraubabschnitt auf, so dass er beispielsweise in einen Klemmkörper 140 einschraubbar ist, mit dem der Queranschlagkörper 90 bezüg- lich des Trägerkörpers 70 verspannbar ist, wobei der Auflagekörper 80 zwischen den Trägerkörper 70 und den Queranschlagkörper 90 sandwichartig gespannt wird.

Der Klemmkörper 140 ist in einer Klemmkörperaufnahme 88 an der Unterseite oder Stützseite 82 des Auflagekörpers 80 aufgenommen. Der Klemmkörper 140 umfasst eine Schraubaufnahme 141 , in die der Schraubabschnitt am Achskörper 68 des Haltekörpers 66 einschraubbar ist. Die Schraubaufnahme 141 befindet sich an einem Basisabschnitt 142, der beispielsweise eine langgestreckte Gestalt auf- weist. Der Klemmkörper 140 besteht beispielsweise aus Kunststoff oder aus Me- tall. Der Basisabschnitt 142 ist durch seitliche, entlang seinen Längsseiten verlau- fende Verstärkungsschenkel 142 verstärkt. An den Längsendbereichen 144 des Basisabschnitts 142 sind Hintergreifkonturen 145 vorgesehen, nämlich an Seiten- schenkeln 146. Die Seitenschenkel 146 und die Verstärkungsschenkel 143 be- grenzen einen im Wesentlichen quaderförmigen Aufnahmeraum. Beispielsweise ist der Klemmkörper 140 ein Stanz-Biegeteil. Die Hintergreifkonturen 145 stehen nach außen vor dem Längsendbereich 144 vor und greifen in die Führungsauf- nahmen 77 des Trägerkörpers 70 ein. Somit ist der Klemmkörper 140 an dem Trägerkörper 70 entlang der Linearachse LA des Auflagekörperlagers 85 ver- schieblich gelagert. Das Auflagekörperlager 85 umfasst somit ein Schiebelager 85A. An den Führungsaufnahmen 77 sind Hintergreifkonturen 78 vorgesehen, die von den Hintergreifkonturen 145 hintergriffen sind. Die Hintergreifkonturen 78 sind beispielsweise nach innen und/oder in Richtung des Wandkörpers 76 vorstehende Seitenschenkel der Führungsaufnahmen 77. Zwischen den Hintergreifkonturen 78 und dem Wandkörper 76 sind Längsschlitze 79 der Führungsaufnahmen 77 vor- gesehen, in die von dem Auflagekörper 80 vorstehende Führungsvorsprünge 89 eingreifen. Somit ist der Auflagekörper 80 durch seine Führungsvorsprünge 89 unmittelbar in den Führungsaufnahmen 77 geführt. Beispielsweise sind nahe bei den Schmalseiten 88, also an einander entgegengesetzten Seiten des Auflage- körpers 80, jeweils zwei Führungsvorsprünge 89 zum Eingriff in die beiden Füh- rungsaufnahmen 77 bzw. die Längsschlitze 79 vorgesehen.

Der Klemmkörper 140 ist vorteilhaft durch eine Feder 147 in seine Lösestellung, bei der die Hintergreifkonturen 145 einen Abstand zu den Hintergreifkonturen 78 der Führungsaufnahmen 77 haben, belastet. Wenn also der Haltekörper 67 gelöst wird, sozusagen aus dem Klemmkörper 140 ausgeschraubt wird, belastet die Fe- der 147 den Klemmkörper 140 in Richtung einer Lösestellung. Der Klemmkörper 140 kann jedoch durch Betätigung der Bedienhandhabe 69 bzw. des Haltekörpers 67 in die Klemmstellung gebracht werden, bei der die Hintergreifkonturen 145 in Richtung der Stützschenkel 82 des Auflagekörpers 80 betätigt werden, so dass die Hintergreifkonturen 78 des Trägerkörpers 70 zwischen dem Auflagekörper 80 und die Hintergreifkonturen 145 oder dem Klemmkörper 140 geklemmt sind. Der Haltekörper 67 durchdringt dabei eine Führungsaufnahme 97 des Queran- schlagkörpers 90. Die Führungsaufnahme 97 bildet eine Führungskomponente, in der der Haltekörper 67, insbesondere dessen Achskörper 68, in der Art eines Führungsvorsprungs 67B eingreift und als eine andere Führungskomponente ge- führt ist. Wenn der Haltekörper 67 seine Lösestellung einnimmt, ist einerseits die Ver- klemmung des Klemmkörpers 140 mit dem Trägerkörper 70 gelöst, andererseits kann der Queranschlagkörper 90 relativ zum Auflagekörper 80 verschoben wer- den, nämlich entlang einer Längserstreckung der Führungsaufnahme 97.

An dem Queranschlagkörper 90 sind weiterhin Führungsvorsprünge 96, nämlich an dessen Stützseite 92, vorgesehen, die in Führungsaufnahmen 86 des Aufla- gekörpers 80 an dessen Oberseite oder Zusatz-Auflagefläche 81 eingreifen. Die Führungsvorsprünge 96 und die Führungsaufnahmen 86 haben eine langge- streckte Gestalt und/oder weisen im Längsabstand zueinander aufweisende Auf- nahmevertiefungen oder Vorsprünge auf, so dass sie eine Längsführung parallel zum Verlauf der Führungsaufnahme 97 bilden.

Der Haltekörper 67 und die Führungsaufnahme 97 bilden Bestandteile eines Line- arlagers oder Schiebelagers 95A des Queranschlaglagers 95, welches eine Ver- stellbarkeit des Queranschlagkörpers 90 bezüglich des Auflagekörpers 80 und somit des Tragkörpers 70 entlang einer Linearachse LB ermöglicht. Der Haltekörper 67 kann auch als einen Klemmkörper oder Spannkörper be- zeichnet werden, dessen Bedienhandhabe 69 einen Klemmkopf oder eine

Klemmkontur bildet. Wenn der Haltekörper 67 ausreichend weit in seine Lösestellung verstellt ist, so- dass die Bedienhandhabe 69 vom Klemmkörper 140 einen ausreichend großen Abstand hat, kann der Queranschlagkörper 90 vom Auflagekörper 80 so weit weg verstellt werden, dass die Führungsvorsprünge 96 außer Eingriff mit den Füh- rungsaufnahmen 86 gelangen und somit der Queranschlagkörper 90 um die Ach- se des Achskörpers 86, der insoweit dann eine Lagerachse bildet, geschwenkt werden kann. Dadurch ist ein Schwenklager 95B realisiert, welches eine Verdre- hung des Queranschlagkörpers 90 relativ zum Trägerkörper 70 und somit relativ zur Werkstückauflageeinrichtung 50 ermöglicht. Die Führungsaufnahme 97, sozusagen ein Führungsschlitz, verläuft vorteilhaft zwischen den langen Queranschlagflächen 93, insbesondere etwa quer mittig. Die Führungsaufnahme 97 erstreckt sich von einem Bereich nahe bei der kurzen Queranschlagfläche 94B in Richtung der anderen Queranschlagfläche 94A, hat aber zu dieser einen größeren Abstand als zur Queranschlagfläche 94B. Somit kann durch ein Verdrehen des Queranschlagkörpers 90 um eine durch den Achs- körper 68 definierte Schwenkachse S des Schwenklagers 95B wahlweise die Queranschlagfläche 94A oder 94B näher zur Werkstückauflageeinrichtung 50, insbesondere die Basis-Auflagefläche 53, gebracht werden. Der Queranschlag- körper 90 steht wie ein Teleskoparm in Richtung der Basis-Auflagefläche 53 vor. Man erkennt in der Zeichnung, dass der Queranschlagkörper 90 sogar auf die Ba- sis-Auflagefläche 53 zumindest partiell verstellbar ist, so dass sich die vorteilhafte Eigenschaft ergibt, dass mindestens eine Queranschlagfläche 93 und/oder 94 in einem Bereich oberhalb der Basis-Auflagefläche 53 verstellbar ist.

In Figur 5 ist zum Beispiel eine Konfiguration gezeigt, bei der eine Schraubzwinge Z das Werkstück W1 mit dem Auflagekörper 80 verspannt, wobei zudem eine Schmalseite eines Längsendbereichs des Werkstücks W1 an der Queranschlag- fläche 94 des Queranschlagkörpers 90 anschlägt. Dieser stützt sich beispielswei- se mit Stützvorsprüngen 98 an der Oberseite der Werkstückauflageeinrichtung 50, nämlich der Basis-Auflagefläche 53 ab. Die Stützvorsprünge 93 haben den Vorteil, dass sich zwischen der Unterseite oder Auflageseite 91 des Queranschlagkörpers 90 und der ihr gegenüberliegenden Fläche, beispielsweise der Basis-Auflagefläche 53, ein Aufnahmeraum oder Durchlassraum für Späne vorhanden ist. Durch die Betätigung der Klemmschraube bzw. des Haltekörpers 67 kann die Fi- xierung sowohl des Auflagekörperlagers 85 als auch des Queranschlaglagers 95 gelöst oder hergestellt werden, so dass eine einfache Bedienung gegeben ist. Mit- hin sind also die verschiedenen Auflageflächen und Anschlagflächen der Stützzu- satzeinrichtung 60 durch Betätigen einer einzigen Bedienhandhabe 69 in eine Lö- sestellung und somit in eine relative Verstellbarkeit bringbar und relativ zueinander fixiert. Dadurch ergibt sich eine besonders einfache Betätigung.

Es ist aber auch möglich, die einzelnen Komponenten, nämlich den Auflagekörper 80 und den Queranschlagkörper 90 voneinander zu lösen und in anderen Positio- nen wieder miteinander zu verbinden bzw. zu verschrauben. So ist beispielsweise an dem Trägerkörper 90 eine Anordnung von Befestigungs- aufnahmen 150, 151 für den Transport der Stützzusatzeinrichtung 60 an der Werkstückauflageeinrichtung 90 vorgesehen. Der in die Transportstellung TS ver- stellte Trägerkörper 70 bildet dabei eine Befestigungsbasis für den Auflagekörper 80. Dabei kann der Haltekörper 67 die Führungsaufnahme 97 durchdringend in den Klemmkörper 140 eingeschraubt werden, um die Hintergreifkonturen 145 in einem Hintergriff mit den Befestigungsaufnahmen 150, nämlich im Hintergriff mit Klemmabschnitten 153 derselben, zu verspannen / zu verklemmen. Die Hinter- greifkonturen 145 können durch Einführabstände 152 in die Befestigungsaufnah- men 150 eingebracht und dann verschoben werden, bis zumindest eine der Hin- tergreifkonturen 145 an einem Längsanschlag 154 einer der Befestigungsaufnah- men 150, 151 anschlägt. Sodann wird der Klemmkörper 140 in seine Klemmstel- lung betätigt.

Eine weitere, alternative Fixierung des Queranschlagkörpers 90 und des Auflage- körpers 80 ist in Figur 7 dargestellt. Dabei ist der Haltekörper 67 die Führungs- aufnahme / den Führungsschlitz 97 des Queranschlagkörpers 90 durchdringend in eine Schraubaufnahme 87 an der Stützseite oder der Unterseite 82 des Auflage- körpers 80 eingeschraubt, wobei der Auflagekörper 80 und der Queranschlagkör- per 90 an einander entgegengesetzten Seiten des Trägerkörpers 70 angeordnet sind, beispielsweise an der Auflagefläche 71 bzw. der Bodenfläche 72. Der Achs- körper 86 durchdringt dabei beispielsweise die Lageraufnahme 64.

Ein mittlerer, sich zwischen den Führungsvorsprüngen 89 erstreckender Abschnitt der Stützseite 82 des Auflagekörpers 80 ist dabei am Wandkörper 76 des Träger- körpers 70 abgestützt. Von der anderen Seite her, d.h. in Figur 7 von unten her, wirkt der Queranschlagkörper 90 als zusätzliche Abstützung und Verspannung. Dieser liegt mit seiner Stützseite 92 flächig an dem Wandkörper 76 an. Man er- kennt, dass dadurch eine äußerst belastbare Konfiguration gegeben ist, die auch das Auflegen schwerer Werkstücke W1 oder W2 ermöglicht.

Die Lageraufnahme 64 ist vorzugsweise als ein Langloch ausgestaltet, so dass beispielsweise die vorgenannte Konfiguration gemäß Figur 7 in dem Langloch der Lageraufnahme 64 entlang der Linearachse LA verstellbar ist.

Eine optimale Abstützung ist dadurch gegeben, dass der Auflagekörper 80 sowohl in beiden Führungsaufnahmen 77 geführt als anhand des Klemmkörpers 140 ver- klemmbar ist. Die Queranschlagflächen 93, 94 können einerseits als beispielsweise Längsan- schläge (Figur 5) oder Seitenanschläge (Figuren 1 oder 2) des Werkstücks W1 dienen. Sie eignen sich aber auch in bevorzugter Weise als Anschlagflächen zum Bearbeiten von hochstehenden Werkstücken, beispielsweise des Werkstücks W2, insbesondere Deckenprofilen. Dabei ist in Figur 1 beispielsweise nur eine Stütz- Zusatzeinrichtung 60 rechts von der Linearachse L eingezeichnet. Ohne weiteres könnte auch eine weitere Stützzusatzeinrichtung 60 links davon, nämlich an der Werkstückauflageeinrichtung 50A angeordnet sein, so dass das Werkstück W2 beidseitig bzw. an einander entgegengesetzten Seiten des Arbeitswerkzeugs 24 optimal abgestützt ist. Des Weiteren können Hilfsmittel, beispielsweise sogenannte Opferleisten oder Opferbretter, ohne weiteres mit der Stützzusatzeinrichtung 60 verbunden werden. Dabei ist es auch möglich, dass diese dauerhaft an deren Komponente, bei spielsweise dem Trägerkörper 70, dem Auflagekörper 80 oder dem Queran- schlagkörper 90 verbleiben, weil nämlich jede dieser Komponenten von der Werk- stückauflageeinrichtung 50 und/oder von der jeweils anderen Komponente trenn- bar und lösbar wieder mit dieser verbindbar ist.

So können beispielsweise Durchtrittsöffnungen 170, 180 und 190 an dem Träger- körper 70, dem Auflagekörper 80 und dem Queranschlagkörper 90 vorgesehen sein, durch die hindurch Schrauben in das Werkstück W1 oder W2 oder auch in einen in der Zeichnung nicht dargestellten Stützkörper, beispielsweise eine Holz- leiste, einschraubbar sind. Wenn ein derartiger Hilfskörper mit zwei Auflagekör- pern 80 und/oder Queranschlagkörpern 90 verbunden ist, die zu zwei unabhängi- gen Stützzusatzeinrichtungen 60, 60B gehören, die beispielsweise an einander entgegengesetzten Seiten des Arbeitswerkzeugs 24 angeordnet sind (Figur 3), kann man diese Gesamtkonfiguration sozusagen verschraubt lassen und von der Werkzeugmaschine 20 entfernen oder bei Bedarf wieder anbringen.

Aber auch ein Einhaken eines Haltekörpers ist beispielsweise denkbar. So kann an einer der Queranschlagflächen 93 oder 94, beispielsweise der Queranschlag- fläche 94A, eine Halteaufnahme 191 für einen Schraubenkopf vorgesehen sein. Dieser kann sozusagen in die Halteaufnahme 191 eingehakt werden (Figur 2).

Ein in Figur 3 dargestellter Stützkörper oder Queranschlagkörper 290 kann bei spielsweise mit einer oder mehreren Stützzusatzeinrichtungen 60 zusammenwir- kend verwendet werden. Der Queranschlagkörper 290 ist plattenartig. Der Quer- anschlagkörper 290 weist eine lang gestreckte Gestalt auf. Der Queranschlagkör- per 290 weist einen mittleren Abschnitt 291 auf, der zur Auflage auf der Werk- stückauflagefläche 31 , also dem Bearbeitungstisch 30, vorgesehen ist. Der mittle- re Abschnitt 291 ist zwischen Befestigungsabschnitten 294, 295 angeordnet. In der mittleren Abschnitt 291 können Sägeschlitze vorgesehen sein. Die Säge- schlitze können aber auch bei der Benutzung des Queranschlagkörpers 92 ent- stehen, wenn das Arbeitswerkzeug 24 in den Queranschlagkörper 290 einsägt oder eindringt.

Der Befestigungsabschnitt 295 ist vorzugsweise zur Befestigung an beispielsweise der in Figur 3 dargestellten Stützzusatzeinrichtung 60 vorgesehen, die an der Werkstückauflageeinrichtung 50B angeordnet ist. Der Befestigungsabschnitt 294 hingegen kann an einer der Seitenstützen 29, insbesondere der dort vorgesehe- nen Seitenauflageflächen 32, abgestützt sein, alternativ auch an einer weiteren, an der Werkstückauflageeinrichtung 50A angeordneten Stützzusatzeinrichtung 60B, insbesondere wenn diese näher bei der Werkzeugmaschine 20 angeordnet ist.

Zur Verbindung des Queranschlagkörpers 290 mit der Stützzusatzeinrichtungen 60, 60B eignet sich beispielsweise eine Verschraubung mit einer die Durchtritts- Öffnung 180 des Auflagekörpers 80 durchdringenden Schraube SB, die in den Queranschlagkörper 290 eingeschraubt ist oder wird. Der Befestigungsabschnitt 295 weist ferner eine Durchtrittsöffnung 296 auf, die von beispielsweise von einem Halteschenkel der Schraubzwinge Z durchdrungen sein kann, sodass diese den Queranschlagkörper 290 mit dem Auflagekörper 80 der Stützzusatzeinrichtung 60 verspannen kann.

Der Queranschlagkörper 290 weist eine langgestreckte Queranschlagfläche 293 auf, an der beispielsweise das Werkstück W2 abgestützt werden kann. An der der Queranschlagfläche 293 gegenüberliegenden Längsseite würde eine ebenso ge- radlinige, die Befestigungsabschnitte 294, 295 auf kürzestem Wege verbindende Längsseite die Bedienung der Werkzeugmaschine 20 behindern. Um diesem ab- zuhelfen ist eine Außenumfangskontur 297 des Queranschlagkörpers 290 an die Umfangskontur der Werkzeugmaschine 20 im Bereich der Werkstückauflagefläche 31 angepasst. So sind beispielsweise ausgehend von den Befestigungsabschnit- ten 294, 295 Vertiefungen 292 vorgesehen, die den Vertiefungen zwischen den Seitenstützen 29 und dem in Draufsicht runden Bearbeitungstisch 30 etwa ent- sprechen. Zwischen den Vertiefungen 292 der Außenumfangskontur 297 erstreckt sich ein runder Abschnitt 298, der der Außenumfangskontur des Bearbeitungsti- sches 30 etwa entspricht.

Der Queranschlagkörper 290 kann einen Bestandteil eines Systems bilden, wel- ches den Queranschlagkörper und eine oder mehrere der Stützzusatzeinrichtun- gen 60 umfasst.

Der Queranschlagkörper 290 kann aber auch auf Bedarf hergestellt werden, bei spielsweise aus Holz oder einem sonstigen fräs- und/oder sagbaren Material. Zur Herstellung des Queranschlagkörpers 290 eignet sich beispielsweise eine Schab- lone 390, die eine Umfangskontur 397 entsprechend der Umfangskontur 297 auf- weist, also beispielsweise Vertiefungen 392 für die Vertiefungen 292, einen mitt- leren Abschnitt 391 korrespondierend mit dem Abschnitt 291 sowie eine Markie- rung 396 für eine Bohrung oder Durchtrittsöffnung in der Art der Durchtrittsöffnung 296. Die Schablone 390 kann auf ein plattenartiges Werkstück, insbesondere ein Holzwerkstück, zum Beispiel eine Holzplatte oder dergleichen, aufgelegt werden, um die Umfangskontur 397 nachzuzeichnen oder unmittelbar um die Schablone 390 entsprechend der Umfangskontur 397 entlang zu sägen, zum Beispiel mit ei- ner Stichsäge.

Der Auflagekörper 80 kann integral eine oder mehrere Queranschlagflächen 193, 194 aufweisen. Die Queranschlagflächen 193, 194 sind zu der Zu- satz-Auflagefläche 81 winkelig, insbesondere rechtwinkelig. Bevorzugt ist es, wenn die Queranschlagflächen 193, 194 ebenfalls zueinander winkelig sind. Bei- spielsweise sind die Queranschlagflächen 193, 194 an einem Queran- schlag-Abschnitt 190 des Auflagekörpers 80 vorgesehen, der vor die Zu- satz-Auflagefläche 81 vorsteht. Wenn gemäß einem in Figur 12 angedeuteten Ausführungsbeispiel der Verbinder 67 beispielsweise eine Lageraufnahme 240 am Trägerkörper 70, beispielsweise dessen Wandkörper 76, durchdringt und in eine Mutter 241 eingeschraubt ist, kann der Auflagekörper 80 bezüglich des Trägerkörpers 70 um eine Schwenk- achse SB schwenkbar gelagert sein, sodass das Auflagekörperlager 85 ein Schwenklager 85B umfasst.




 
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