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Patent Searching and Data


Title:
SUPPLY DEVICE FOR OPERATING A WATER-JET NEEDLING SYSTEM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/015172
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a supply device for operating a water-jet needling system, wherein by means of the water-jet needling system, a material web is exposed to pressurized water by means of a nozzle beam and the water sprayed through the material web is collected in an extractor, wherein the supply device comprises components for preparing water, such as in particular a water separator connected downstream of the extractor, a filtration device, a fresh-water feed, and a pump. According to the invention, the components (WAS, SP, BF, WA, FP1, BF1, T, FP2, BF2, HP, PF) are connected to each other in a functional manner and are assembled to form a unit that can be transported.

Inventors:
ZENKER, Dieter (Freidrich-Karl-Str. 246F, Köln, 50735, DE)
Application Number:
DE2010/000761
Publication Date:
February 10, 2011
Filing Date:
July 01, 2010
Export Citation:
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Assignee:
FLEISSNER GMBH (Wolfsgartenstrasse 6, Egelsbach, 63329, DE)
ZENKER, Dieter (Freidrich-Karl-Str. 246F, Köln, 50735, DE)
International Classes:
C02F1/00; D04H18/04
Foreign References:
US20070138081A1
JP2008188578A
DE102007010911A1
DE102005018017A1
DE10019342B3
DE10306333A1
DE102005055939B3
US3508308A
DE1635577A1
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Claims:
Ansprüche

1. Versorgungseinrichtung zum Betreiben einer Wasserstrahl- vernadelungsanlage, wobei mittels der Wasserstrahlvernade- lungsanlage eine Materialbahn über einen Düsenbalken mit unter Druck stehendem Wasser beaufschlagt und das durch die Materialbahn gestrahlte Wasser in einer Absaugung aufgefangen wird, wobei die Versorgungseinrichtung Komponenten zur Wasseraufbereitung umfasst, wie insbesondere:

- einen der Absaugung nachgeschalteten Wasserabscheider,

- eine Filtration,

- eine Frischwasserzufuhr,

- eine Pumpe,

gekennzeichnet durch,

- die Komponenten (WAS, SP, BF, WA, FP1 , BF1 , T, FP2, BF2, HP, PF) sind in funktionsfähiger Weise miteinander verbunden und zu einer transportfähigen Einheit montiert.

2. Versorgungseinrichtung nach Anspruch 1 ,

gekennzeichnet durch,

die transportfähige Einheit umfasst eine Hochdruckpumpe (HP) zur Versorgung eines Düsenbalkens (D1 , D2, D3) der Wasser- strahlvernadelungsanlage mit Druckwasser.

3. Versorgungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2,

gekennzeichnet durch, die transportfähige Einheit umfasst eine dem Düsenbalken (D1 , D2, D3) vorgeordnete Filtereinheit (PF).

4. Versorgungseinrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, gekennzeichnet durch,

die transportfähige Einheit umfasst einen dem Wasserabscheider (WAS) nachgeordneten Absaugventilator (AV) zur Erzeugung eines Unterdruckes in der Absaugung (A1, A2, VT) der Wasser- strahlvernadelungsanlage.

5. Versorgungseinrichtung nach Anspruch 4,

gekennzeichnet durch,

die transportfähige Einheit umfasst eine dem Absaugventilator (AV) zugeordnete Schallschutzeinrichtung.

6. Versorgungseinrichtung nach Anspruch 4 oder 5,

gekennzeichnet durch,

der Absaugventilator (AV) der transportfähigen Einheit ist in einer für den Transport vorgesehenen Position fixiert.

7. Versorgungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

gekennzeichnet durch,

die transportfähige Einheit umfasst zusätzlich wenigstens einen Schaltschrank (ST), in welchem die Einrichtungen zur Steuerung und Bestromung der elektrischen Komponenten der transportfähigen Einheit untergebracht sind.

8. Versorgungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

gekennzeichnet durch, der Schaltschrank (ST) umfasst Einrichtungen zur Steuerung und Bestromung der Wasserstrahlvernadelungsanlage.

9. Versorgungseinrichtung nach Anspruch 7 oder 8,

gekennzeichnet durch,

der Schaltschrank (ST) der transportfähigen Einheit ist in einer für den Transport vorgesehenen Position fixiert. 10. Versorgungseinrichtung nach einem der vorhergehenden

Ansprüche,

gekennzeichnet durch,

die transportfähige Einheit ist als eine Montageplattform (MP) ausgebildet, auf der die Komponenten (WAS, SP, BF, WA, FP1 , BF1 , T1 FP2, BF2, HP, PF) montiert sind.

11. Versorgungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

gekennzeichnet durch,

die transportfähige Einheit weist einen elektrischen Anschluss

(NA) für die Spannungsversorgung der elektrischen Komponenten auf.

12. Versorgungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

gekennzeichnet durch,

die transportfähige Einheit weist einen Frischwasseranschluss (FW) auf.

13. Versorgungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

gekennzeichnet durch,

die transportfähige Einheit weist für den Absaugventilator (AV) einen Abluftauslass zum Anschluss an ein vorhandenes Abluftsystem auf.

14. Versorgungseinrichtung nach Anspruch 10,

gekennzeichnet durch, die Montageplattform (MP) ist mittels Sei- tenpfosten und Traversen zu einer transportierbaren Kiste erweitert.

Description:
Versorgungseinrichtung zum Betreiben einer Wasserstrahl- vemadelungsanlage Die Erfindung betrifft eine Versorgungseinrichtung zum Betreiben einer Wasserstrahlvernadelungsanlage nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.

Die DE 10 2005 055 939 B3 zeigt einen Düsenbalken zur Erzeu- gung von Fluidstrahlen, welche der Verfestigung einer Faserbahn dienen. Der Düsenstreifen enthält einen auswechselbaren Düsenstreifen, der die Austrittsöffnungen für das Fluid enthält. Die Austrittsöffnungen können in einer Reihe, aber auch in zwei oder mehreren Reihen parallel zueinander angeordnet sein. Die Aus- trittsöffnungen haben einen Abstand zueinander sowie Durchmesser, welche sich nach dem Einsatzzweck richten. Als Fluid wird unter Druck stehendes Wasser verwendet.

Aus der US 3 508 308 sowie der DE 1 635 577 A1 sind Einrich- tungen zur Wasserstrahlvernadelung bekannt, welche jeweils eine Wasseraufbereitung in Form von einem Wassertank sowie einer Hochdruckpumpe aufweisen.

Die Erfindung geht somit aus von einer Versorgungseinrichtung zum Betreiben einer Wasserstrahlvernadelungsanlage, wobei mittels der Wasserstrahlvernadelungsanlage eine geförderte Materialbahn über einen Düsenbalken mit unter Druck stehendem Wasser beaufschlagt und das durch die Materialbahn gestrahlte Wasser in einer Absaugung aufgefangen wird,

wobei die Versorgungseinrichtung Komponenten zur Wasseraufbereitung umfasst, wie insbesondere: - einen der Absaugung nachgeschalteten Wasserabscheider,

- eine Filtration,

- eine Frischwasserzufuhr,

- wenigstens eine Pumpe.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 insbesondere mit Blick auf eine einfache Installation der Komponenten zu verbessern. Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Vorrichtungsanspruches. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Nach der Erfindung ist vorgesehen, dass die Komponenten in funktionsfähiger Weise miteinander verbunden und zu einer transportfähigen Einheit montiert sind. Die Einheit weist Anschlüsse zur Verbindung der Komponenten mit der Wasserstrahlvernadelungs- anlage auf. Als bevorzugte Weiterbildung sind folgende Maßnahmen vorgesehen:

- die transportfähige Einheit umfasst neben den Komponenten Wasserabscheider, Filtration, Frischwasserzufuhr und Förder- pumpen eine Hochdruckpumpe zur Versorgung des Düsenbalkens mit Druckwasser.

- die transportfähige Einheit umfasst neben den Komponenten Wasserabscheider, Filtration, Frischwasserzufuhr, Förderpumpen eine dem Düsenbalken vorgeordnete Filtereinheit (Polizeifilter). - die transportfähige Einheit umfasst neben den Komponenten Wasserabscheider, Filtration, Frischwasserzufuhr, Förderpumpen einen dem Wasserabscheider nachgeordneten Ventilator zur Erzeugung eines Unterdruckes in der Absaugung.

- die transportfähige Einheit umfasst eine dem Absaugventilator zugeordnete Schallschutzeinrichtung.

- der Ventilator ist in der transportfähigen Einheit in einer für den Transport vorgesehenen Position fixiert und kann nachträglich woanders aufgestellt werden. - die transportfähige Einheit umfasst neben den Komponenten Wasserabscheider, Filtration, Frischwasserzufuhr und Förderpumpen wenigstens einen Schaltschrank, in welchem die Einrichtungen zur Steuerung und Bestromung der elektrischen Komponenten der transportfähigen Einheit untergebracht sind.

- der Schaltschrank umfasst Einrichtungen zur Steuerung und Bestromung der Wasserstrahlvernadelungsanlage.

- der Schaltschrank der transportfähigen Einheit ist in einer für den Transport vorgesehenen Position fixiert und kann nachträglich woanders aufgestellt werden.

- die transportfähige Einheit ist als eine Montageplattform ausgebildet, auf der die Komponenten der Wasseraufbereitung und ggf. weitere Komponenten wie Hochdruckpumpe, Absaugventilator, Schaltschrank montiert sind. - die transportfähige Einheit weist einen elektrischen Anschluss für die Spannungsversorgung der elektrischen Komponenten auf.

- die transportfähige Einheit weist einen Frischwasseranschluss auf.

- die transportfähige Einheit weist für den Absaugventilator einen Abluftauslass zum Anschluss an ein vorhandenes Abluftsystem auf.

- die Montageplattform ist mittels Seitenpfosten und Traversen zu einer transportierbaren Kiste erweitert. - die Hochdruckpumpe der Wasserversorgung ist auf einer weiteren Montageplattform als separat transportierbare Einheit montiert.

- die Montageplattform weist eine schallisolierte Einhausung für die Hochdruckpumpe auf.

- der Absaugventilator der Wasserversorgung ist auf einer weiteren Montageplattform als separat transportierbare Einheit montiert.

- die Hochdruckpumpe und der Absaugventilator der Wasserversorgung sind auf einer gemeinsamen zusätzlichen Montageplattform als separat transportierbare Einheit montiert. Bei der erfindungsgemäßen Versorgungseinrichtung ist somit vorgesehen, dass die wesentlichen Komponenten der Wasseraufbereitung wie insbesondere ein der Absaugung nachgeschalteter Wasserabscheider, und/oder eine Filtration und/oder eine Frischwasserzufuhr und/oder eine Pumpe zu einer transportfähigen Einheit montiert und in funktionsfähiger Weise miteinander verbunden sind. Diese Komponenten müssen somit bei der Installation nicht mehr miteinander verbunden und verschaltet werden, was den Montageaufwand reduziert. Auch können die vormontierten Komponenten hinsichtlich ihres Zusammenwirkens bereits getestet und eingestellt/justiert sein, so dass auch derartige Prüf- und Einstellarbeiten am Aufstellort der Anlage entfallen können.

Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung sind in der Versorgungseinrichtung auf einer Montageplattform ein mit der Absaugung zu verbindender Wasserabscheider, ein mit dem Wasserabscheider verbundener Bandfilter, ein Beutelfilter, eine Frischwas- serzufuhr sowie in dem beschriebenen System vorzusehende Wassertanks bzw. Auffangsysteme sowie dazwischen befindliche Pumpen vormontiert. Diese Komponenten sind auf der Montageplattform als Transporteinheit montiert, welche bspw. in einen Container verladen werden kann. Diese Plattform wird nach dem Entladen an der vorgesehenen Position aufgestellt und mittels der vorhandenen Anschlüsse an die Anlage zur Wasserstrahlvernade- lung sowie weitere, noch vorzusehende Komponenten geschaltet. Das durch die Versorgungseinrichtung aufbereitete Wasser wird durch einen Anschluss mit einer vorhandenen Hochdruckpumpe verbunden, durch welchen der oder die Düsenbalken der Anlage mit Druckwasser versorgt werden. Weiterhin ist noch ein Anschluss an das Frischwasser (bereitzustellen ist enthärtetes Wasser) sowie ein Anschluss an des Stromnetz zu realisieren. Die zuvor beschriebene Ausführungsform enthält vormontiert einen mit der Absaugung über einen Anschluss zu verbindenden Wasserabscheider, einen mit dem Wasserabscheider verbünde- nen Bandfilter, einen Beutelfilter, eine Frischwasserzufuhr (An- schluss für Frischwasser sowie ein dieses aufnehmender und mit durch den Bandfilter gereinigten Wasser vermischender Tank), in dem beschriebenen System vorzusehende Wassertanks bzw. Auf- fangsysteme sowie dazwischen befindliche Pumpen. Weiterhin kann auf der diese Komponenten aufnehmenden Plattform auch ein dem Wasserabscheider zugeordneter und mit dieser verbundener Absaugventilator montiert sein. Vorzugsweise enthält dieser bereits Komponenten zur Schalldämmung bzw. der Ventilator ist bereits in einem schallisolierten Bereich (Einhausung, Gehäuse) auf der Montageplattform montiert.

Weiterhin ist es ebenfalls möglich, dass auf der Montageplattform bereits die Hochdruckpumpe montiert ist, mittels der das aufberei- tete Wasser unter Druck dem oder den Düsenbalken der Anlage zugeführt wird. Vorzugsweise ist die Hochdruckpumpe schallisoliert ausgeführt bzw. in einem schallisolierten Bereich (Einhausung, Gehäuse) auf der Montageplattform montiert. Bei einer derartigen Ausführungsform enthält die Montageplattform bereits die Leitungen zwischen der Wasseraufbereitung und der Hochdruckpumpe. Insbesondere ist der Hochdruckpumpe noch ein Filter (Polizeifilter) nachgeschaltet, so dass der Anschluss an den Düsenbalken der Wasserstrahlvernadelungsanlage nach diesem Filter erfolgt.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die Montageplattform bereits einen Schaltschrank zur Aufnahme der elektrischen Komponenten zur Steuerung und Bestromung (Umrichter) der Komponenten der Versorgungsein- richtung aufweist. Entsprechend sind elektrische Anschlüsse zur Verbindung der Versorgungseinrichtung mit der Anlage bzw. der Steuerung der Anlage sowie wenigstens ein Netzanschluss für den Stromanschluss der Versorgungseinrichtung.

Weiterbildend ist vorgesehen, dass die Montageplattform einen schallisolierten bzw. gedämpften Bereich aufweist, in dem der Absaugventilator und die Hochdruckpumpe gemeinsam untergebracht sind. Dieser schallisolierte bzw. gedämpfte Bereich ist vorzugsweise als eine Kammer ausgebildet, in der die Hochdruckpumpe und der Absaugventilator installiert sind.

Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass bestimmte auf der transportablen Montageplattform befindliche Komponenten wie insbesondere der Absaugventilator, und/oder die Hochdruckpumpe und/oder der Schaltschrank lediglich zum Transport auf dieser montiert sind. Bei der Installation der Versorgungseinrichtung werden die entsprechenden Komponenten dann aus ihrer Montageposition gelöst und an vorgesehenen Orten innerhalb oder außerhalb der Montageplattform montiert. Dies hat den Vorteil, dass bspw. der Absaugventilator in der Nähe eines vorhandenen Abluftschachtes aufgestellt werden kann und gleichzeitig der so auf der Montageplattform gewonnene Raum eine Zugänglichkeit zu den übrigen Komponenten ermöglicht. Es muss dann nach Umstellen des Absaugventilators lediglich eine Saugluftverbindung zu dem Wasserabscheider hergestellt werden.

In gleicher Weise kann die Hochdruckpumpe, bevorzugt untergebracht in einem isolierten Raum (Einhausung), nach Aufstellen der Montageplattform von dieser gelöst und an einem vorgesehenen Ort aufgestellt werden. Auch in dieser Ausgestaltung ist dann nach Umstellen der Hochdruckpumpe lediglich eine Leitungsverbindung zwischen dem letzen Beutelfilter und der Hochdruckpum- pe sowie eine weitere Verbindung zwischen Hochdruckpumpe und Düsenbalken herzustellen.

Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Hochdruckpumpe und/oder der Absaugventilator auf einer eigenen Montageplattform montiert sind und so eine weitere Transporteinheit bilden. Nach Aufstellen der Transporteinheit mit den Komponenten der Wasseraufbereitung sowie der Transporteinheit mit Hochdruckpumpe und/oder Absaugventilator werden die nöti- gen Verbindungen der Komponenten untereinander sowie die Anschlüsse zur Anlage und dem Strom- und Wassernetz hergestellt.

Nach der Erfindung ist allgemein vorgesehen, dass zumindest die wesentlichen Komponenten der Wasseraufbereitung auf einer Montageplattform transportfähig montiert und verschaltet sind. Die Montageplattform kann hierzu einen unterhalb des Bandfilters angeordneten Tank zum Auffangen des gereinigten Wassers in integrierter Bauweise aufweisen. Dieser Tank ist bspw. als ein ausgeformter Bereich der Bodengruppe der Montageplattform ausge- bildet. Diese Bodengruppe kann weiterhin Aufnahmen für Pumpen und weitere Filter sowie die zwischen diesen Komponenten verlegten Leitungen aufweisen. Dem Personenschutz dienende Einrichtungen wie Geländer oder Absperrungen sind ebenfalls bereits montiert.

Die Montageplattform ist gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung als ein Tragrahmen ausgebildet, welcher eine Bodenplatte trägt. Auf der Bodenplatte sind die Komponenten der Wasseraufbereitung wie Tanks, Filter und Pumpen montiert und miteinander verschaltet. Leitungen (hydraulisch und elektrisch) Leitungen sind in vorgesehenen Kanälen auf oder unterhalb der Bodenplatte verlegt. Der Tragrahmen weist Anlenkungen, bspw. für Ösen auf, an denen diese Versorgungseinheit mittels eines Kran gehoben und von einem Transportfahrzeug abgenommen und am vorgesehenen Aufstellort abgesetzt werden kann. Die Montageplattform bzw. der Montagerahmen wird dann lediglich am Hallenboden fixiert, bevor die Verbindungen zwischen der zu versorgenden Anlage und der Versorgungseinrichtung einerseits und der Versorgungseinheit und dem Wasser- und Stromnetz der Produktionshalle anderseits hergestellt werden. Hierbei zeigt sich eine weiterer Vorteil der Erfindung, nämlich, dass für die einzelnen Komponenten der Versorgungseinrichtung keine Montagefundamente auf dem Hallenboden geschaffen werden müssen.

Die Montageplattform kann zusätzlich vertikale Rahmenteile in Form von Seitenpfosten und Traversen aufweisen und nach Art eines offenen Kastens gestaltet sein. Die Seiten als auch die Decke des Kastens können während des Transports mittels Abdeckungen geschlossen sein, welche nach dem Abstellen der Einheit entfernt werden. Die Seitenpfosten und Traversen können lösbar mit der Montageplattform sowie untereinander verbunden sein und werden nach dem Aufstellen der Plattform entfernt.

Letztlich kann vorgesehen sein, dass die Montageplattform mittels abnehmbarer Seiten- und Deckenteile zu einer Kiste, einem Container erweitert wird. Die Seiten- und Deckenteile werden nach dem Abstellen entfernt.

Des Weiteren erfolgt die Erläuterung von Ausführungsbeispielen der Erfindung anhand der Zeichnungen. Figur 1 zeigt eine Anlage zur Wasserstrahlvernadelung einer Materialbahn in prinzipieller Form. Eine Materialbahn wird auf einem um Umlenkwalzen U gespannt geführten, endlosen Transportband T abgelegt. Das Transportband T ist als Siebband ausgebildet und läuft in Richtung des Pfeils um. Ein erster Düsenbalken D1 ist in einer drehbaren Siebtrommel S angeordnet und wirkt mit einer unterhalb des Transportbandes T angeordneten Absaugung A1 zusammen. Ein zweiter Düsenbalken D2 ist in Förderrichtung des Transportbandes T dem ersten Düsenbalken D1 nachgeordnet und wirkt mit einer zweiten Absaugung A2 unterhalb des Transportbandes T zusammen. Die durch den ersten Düsenbalken D1 genetzte und dem Zweiten Düsenbalken D2 einseitig vernadelte Materialbahn wird mittels einer Vernadelungstrommel VT vom Transportband T abgenommen und in Pfeilrichtung einer nicht weiter dargestellten Bearbeitungseinrichtung, bspw. einem Trockner, zugeführt. Die Vernadelungstrommel VT weist eine poröse Oberfläche auf und wirkt mit einem dritten Düsenbalken D3 zu- sammen und ist wie die Absaugungen A1 und A2 unter Saugzug gesetzt. Der Düsenbalken D3 vernadelt die Materialbahn an ihrer Rückseite.

Die Düsenbalken D1 - D3 sind an eine gemeinsame Hochdruck- leitung HL geschaltet, welche aufbereitetes Wasser unter hohem Druck bereitstellt. Den Düsenbalken D1 - D3 sind Schaltventile vorgeschaltet, welche nicht dargestellt sind. Dadurch können je nach Produktionsweise einzelne Düsenbalken abgeschaltet werden.

Die Absaugungen A1 , A2 sowie das Innere der Vernadelungstrommel VT sind an eine gemeinsame Absaugleitung AL geschaltet. Auch hier können nicht dargestellte Absperrventile zum Abschalten einer oder mehrerer der Absaugungen A1 , A2 bzw. der Trommel VT vorgesehen sein. Auf einer Montageplattform MP, welche als eine mittels Kran oder Gabelhubwagen hebbare Platte ausgebildet ist, sind Komponenten einer Wasseraufbereitung montiert und installiert und bilden so eine transportfähige Einheit. Die auf der Montageplattform in funk- tionsfähiger Weise montierten und miteinander verschalteten Komponenten sind:

- ein Wasserabscheider WAS,

- ein mit dem Wasserabscheider WAS verbundener Absaugventilator AV,

- eine mit dem Wasserabscheider WAS verbundene Saugpumpe SP,

- ein Bandfilter BF,

- eine das Wasser vom Bandfilter BF aufnehmende Wanne WA 1

- eine erste Förderpumpe FP1,

- ein erster Beutelfilter BF 1 ,

- ein Tank T,

- eine zweite Förderpumpe FP2,

- ein zweiter Beutelfilter BF2,

- eine in einer schallisolierten Einhausung (Gehäuse) GH unterge- brachte Hochdruckpumpe HP,

- ein der Hochdruckpumpe nachgeschalteter Filter (Polizeifilter) PF,

- eine in einem Schaltschrank untergebrachte Steuerung ST für die Steuerung und Bestromung der Antriebe der Komponenten sowie zur Erfassung von Sensor- und Schaltsignalen.

Die Steuerung ST weist eingangsseitig einen Netzanschluss NA zur Versorgung der Komponenten der Einheit mit Strom. Aus- gangsseitig ist die Steuerung ST mit den einzelnen Komponenten, deren Signalgeber und Sensoren verbunden - weiterhin ist ein Anschluss KST vorhanden, mittels dem Steuersignale der Anlage eingelesen werden können. Letztlich werden über diese Schnittstelle auch Steuersignale an die Anlage gesendet.

Die dem Bandfilter BF zugeordnete Wanne WA sowie der Tank T sind über einen Frischwasseranschluss FW und einen Filter F mit enthärtetem Wasser befüllbar. Hierdurch wird der durch die Materialbahn sowie Verdunstung bewirkte Wasserverlust kompensiert - der Wasserstand in der Wanne WA sowie im Tank T werden auf vorgegebene Werte gehalten.

Über eine Anschlusskupplung KH ist der durch den Filter (Polizeifilter) PF gesicherte Ausgang der Hochdruckpumpe mit den Düsenbalken D1, D2, D3 der Anlage verbunden. Über einen weiteren Anschluss KA wird die Absaugleitung AL der Absaugungen A1 , A2 und VT mit dem Wasserabscheider WAS verbunden und so von dem elektrisch angetriebenen Absaugventilator AV unter Saugzug gesetzt. Das im Wasserabscheider anfallende Wasser wird mit Faserresten und sonstigen Verunreinigungen über eine Saugpumpe SP einem Bandfilter BF zugeführt, wo eine erste Reinigung des Wassers unter Anwendung von Filtervliesen erfolgt. Das durch den Bandfilter BF gereinigte Wasser wird in einer Wanne WA aufgefangen und von einer Förderpumpe FP1 mit nachge- chaltetem Beutelfilter BF 1 in einen Tank T gefördert. Über eine zweite Förderpumpe FP2 mit nachgeschaltetem Beutelfilter BF2 wird das nun mit Frischwasser versetzte Wasser der eingehausten Hochdruckpumpe HP zugeführt und von dort über einen letzten Filter (Polizeifilter) PF und die Hochdruckleitung HL den Düsenbalken D1 , D2 und D3 zugeführt.

Figur 2 zeigt die Ansicht Y der Versorgungseinheit nach Figur 1. Gemäß Figur 3 ist die Versorgungseinheit nach Figur 1 und 2 zu einem Kasten erweitert, indem die Bodenplatte der Montageplattform MP mittels Seitenpfosten SP und oberen Traversen TR. In die so gebildeten offenen Flächen zwischen den Seitenpfosten SP und Traversen TR sind für den Transport Flächenelement einsetzbar, welche nach dem Aufstellen der Versorgungseinheit entfernt werden.

Bezugszeichenliste:

T Transportband

U Umlenkwalze

S Siebtrommel

D1. D2, D3 Düsenbalken

A1. A2 Absaugung

VT Vernadelungstrommel (mit Absaugung)

HL Hochdruckleitung

AL Absaugleitung

KH Anschluss, Anschlusskupplung Hochdruckleitung HL

KA Anschluss, Anschlusskupplung Absaugleitung AL

KST Anschluss, Anschlusskupplung Steuerung ST

MP Montageplattform

WAS Wasserabscheider

SP Saugpumpe

BF Bandfilter

WA Wanne

FP1. FP2 Förderpumpe

BF1. BF2 Filter, Beutelfilter

T Tank

HP Hochdruckpumpe

GH Gehäuse, Einhausung

PF Filter, Polizeifilter

SP Seitenpfosten

TR Traverse